Bevor es nächste Woche wieder mit meinen liebsten Fitnessübungen für unterschiedliche Muskelgruppen weitergeht (Teil1: Bauch), möchte ich euch heute noch 6 Fitnessseiten vorstellen die ich besonders gerne lese und dich mich auch immer wieder zum Sport motivieren. Auch wenn der Fitnesswahn im Netz (vor allem auf Instagram) sehr extrem geworden ist, gibt es Gott sei Dank auch viele Blogger/YouTuber die sich “normal” mit dem Thema beschäftigen und nicht Hosengröße Size Zero anstreben. Wie ihr ja wisst, sehe ich das Thema ein bisschen kritisch, wenn man bedenkt, dass auch viele junge Mädchen Blogs lesen und auf Instagram unterwegs sind und durch solche extremen Accounts ein total verzerrtes Bilder vom Körper der Frau bekommen. Doch wenn man alles mit Maß und Ziel macht ist es ja ok. Ich treibe ja auch viel Sport und ernähre mich gesund, doch man muss halt einen guten Mittelweg für sich finden. Doch bevor ich hier wieder ausschweife, kommen wir zum eigentlichen Thema zurück – Meine liebsten Fitnessseiten.
Der Blog von Lindsey gehört zu meinen absoluten Lieblingsblogs was Fitness betrifft. Bei ihr reicht es schon wenn ich mir ihre tollen Fotos ansehe und schon möchte ich sofort in die Laufschuhe schlüpfen und eine Runde drehen oder ein Workout machen. Jeder Mensch hat eine andere Vorstellung von dem perfekten Körper und für mich hat sie den perfekten Body. Durchtrainierte schöne Beine, trotzdem Kurven, Anzeichen von Bauchmuskeln, aber nicht zu viele Muskeln. Ich könnte wirklich stundenlang auf ihrem Blog schmökern. Außerdem zeigt sie auch immer wieder coole Workouts die man ganz easy ohne viel Aufwand nachmachen kann.
Bei der lieben Julia dreht sich alle um ihre Leidenschaft Yoga. Man merkt richtig wie sie diesen Sport liebt und wenn ich ihre Fotos sehe, möchte ich am liebsten auch sofort loslegen. Auf ihrem Blog zeigt sie wie sie sich fit hält und wie sie Yoga in ihren Alltag integriert. Außerdem gibt es auch immer wieder leckere Rezepte. Seit kurzem macht sie auch YouTube Videos und ich finde sie ist einfach eine unheimlich sympathische junge Frau auf deren Blog man immer wieder gerne vorbeischaut und sich inspirieren lässt. Ich hoffe wir bekommen noch ganz viel von ihr zu lesen.
Hier haben sich zwei junge Frauen zusammengetan und eine richtige Community aufgebaut. Auch wenn ich anfangs eher sehr skeptisch gegenüber dem Detox Plan war, hat sich Our Clean Journey im letzten Jahr in eine tolle Richtung entwickelt und ich schaue sehr gerne auf dem Blog aber auch in der Facebook-Gruppe vorbei. Ich finde es immer wieder toll wie sich diese riesige Community gegenseitg motiviert und das reißt auch irgendwie mit. Mittlerweile haben die Mädls auch einen eigenen Trainingsplan rausgebracht und arbeiten an ihrem eigenen Kochbuch. Ja da stecken zwei richtige Powerfrauen dahinter.
Auf dem YouTube Kanal von Anne schaue ich immer wieder vorbei, wenn ich gerade nicht weiß was für ein Workout ich denn machen soll. Nicht nur die Kulisse in der sie ihre Videos dreht ist der Wahnsinn (ich möchte auch so einen Raum haben!), sondern auch ihre Workouts haben es in sich. Muskelkater ist vorprogrammiert. Toll finde ich, dass sie sowohl Workouts für Anfänger als auch Fortgeschrittene anbietet und auch andere Themen wie z.B. Generation Essgestört behandelt.
Diesen zwei Powerfrauen aus Australien folge ich hauptsächlich auch Instagram. Ja und auch hier möchte ich mich am liebsten sofort in meine Sportklamotten schmeißen und etwas machen, wenn ich ihre Fotos sehe. Wenn man diese Körper sieht bekommt man gleich ein schlechtes Gewissen findet ihr nicht? Die zwei Schwestern bieten auf ihrer Seite Workouts und Ernährungspläne an, aber ich habe dazu leider keine Erfahrungsberichte. Hat jemand von euch die schon ausprobiert? Eines ist auf jeden Fall klar die haben richtig Feuer im A* und ich würde alles geben wenn ich mal mit diesen zwei Girls trainieren könnte.
Zu guter Letzt darf auch der Blog von Linda nicht fehlen, denn auch sie ist eine richtige Sportskanone und motiviert mich mit ihren Beiträgen und Fotos immer wieder. Vor allem dann wenn ich mal wieder zu faul bin um Laufen zu gehen. Toll finde ich auch dass sie immer wieder neue Sachen ausprobiert und darüber auch sehr ausführlich berichtet. Außerdem hat sie unglaublich schöne Fotos auf ihrem Blog und man merkt wieviel Leidenschaft und arbeit hinter jedem einzelnen Beitrag steckt.
Welche Blogs zum Thema Fitness & Ernährung lest ihr gerne?
Vor zwei Wochen habe ich eine Anfrage bekommen, ob ich nicht meine Meinung zum Fitnesswahn preisgeben möchte. Der Artikel wurde im Kurier aber auch online veröffentlicht. Da die Themen Fitness und Ernährung immer mehr an Bedeutung gewinnen, sich teilweise in eine komplett falsche Richtung entwickeln und auch hier auf Berries & Passion eine Rolle spielen, habe ich beschlossen mal wieder einen persönlichen Beitrag zu diesem Thema zu schreiben. Außerdem wurde nur ein winzig kleiner Teil meines Interviews abgedruckt und ich möchte heute auch den Rest und noch mehr mit euch teilen.
Früher war alles anders, ich konnte essen was ich wollte und habe keinen Gramm zugelegt, oder ich habe mir damals einfach nicht so viele Gedanken darüber gemacht. Wenn ich daran denke was ich teilweise für Portionen gegessen habe bzw. esse (mein Papa sagt gerne ich bin ein Fass ohne Boden), dann sollte ich eigentlich anders aussehen. Ich war eigentlich immer recht zufrieden mit meiner Figur und habe nur selten daran gezweifelt bzw. mich nicht sehr viel mit dem Thema beschäftigt. Doch das hat sich in den letzten Jahren geändert.
Damals hatte ich eine Freundin die sehr schlank und zierlich war. Ich war auch immer schlank aber sie war halt dünner als ich und das hat sie mir auch ab und zu ganz direkt gesagt. Ich weiß nicht wieso sie das getan hat, aber sie hat mich spüren lassen dass sie schlanker ist. Damals habe ich das ziemlich ausgeblendet, nicht ernst genommen und ihren Sprüchen nicht wirklich Beachtung geschenkt. Denn ja sie war schlanker als ich aber, ich war es auch und auch wenn ich nicht so zierlich bin, war ich eigentlich sehr zufrieden mit meiner Figur. Wenn ich jetzt an diese Zeit und an ihre Aussagen teilweise zurückdenke, dann greife ich mir an den Kopf. Hätte ich heute so eine Freundin würde ich wahrscheinlich nicht so selbstbewusst sein und mehr an mir Zweifeln, geschweige denn dass ich sie schon längst in den Wind geschossen hätte. Hallo sowas geht doch gar nicht.
Ja ich mache mir heute mehr Gedanken um meine Figur als noch damals mit 16/17. Ich versuche mich gesund zu ernähren und mache Sport damit meine Figur so bleibt wie jetzt. Ich dachte damals immer ich bin gesegnet denn ich kann essen was ich möchte und nehme nicht zu. Doch wenn man älter wird ändert sich das ein bisschen. Eigentlich bin ich auch gesegnet, wenn man meine Portionen teilweise sieht, aber das Schönheitsbild hat sich einfach geändert und was noch vor ein paar Jahren schön war ist es heute nicht mehr. Das hat mir auch eine Aussage von meinem Freund, die nicht an mich gerichtet war vor ein paar Wochen wieder gezeigt. Ich bin danach mit offenem Mund dagestanden und habe mir nur gedacht was macht die Medienwelt nur mit den Menschen. Überall werden wir mit photogeshopten Frauen konfrontiert. Jeder möchte so aussehen und am besten sollte ich sofort komplett zum essen aufhören, wenn ich so aussehen möchte. Schuld an dem ganzen Schlamassel sind die Medien und natürlich wir weil wir es uns einreden und den Bullshit glauben.
Ja auch ich stehe oft vor dem Spiegel und denke mir wieso kann ich nicht auch einfach schlanke lange Beine haben. Doch dann hole ich mich wieder zurück auf den Boden der Tatsachen und sage mir “Es ist gut so wie du bist”, denn nur wenn man sich selber leiden kann wird man irgendwann mit sich selber zufrieden und glücklich sein.
Das Thema Fitness & Ernährung hat in den letzten Jahren extrem an Bedeutung gewonnen. Es entstehen täglich neue Blogs die sich mit nichts anderem beschäftigen und vor allem auf Instagram boomt es unglaublich. Ich muss ja sagen, dass ich die Entwicklung gar nicht so gut finde, weil es teilweise schon sehr ins extreme geht und die Mädchen immer dürrer werden. Auch ich lasse mich ab und zu leider von solchen Accounts beeinflussen, denn wenn man so viele dünne Mädchen sieht, dann glaubt man auch irgendwann dass es normal ist. Doch eigentlich ist es das gar nicht. Klar es gibt eine kleine Anzahl an Mädchen die sind gesegnet mit ihrer Figur, aber alle anderen müssen hart daran arbeiten. Ich habe schon oft wo gehört oder gelesen, dass Mädchen versuchen ihre Hüften zu verstecken oder irgendwelche Crash-Diäten machen um ganz schnell ein paar Kilo zu verlieren. Doch auf Dauer macht das doch nicht glücklich.
Der Körper wird immer mehr zum Projekt und das merke ich auch ab und zu bei mir, wobei ich das sehr gut im Griff habe, denn mir macht Essen großen Spaß und ich würde nie in meinem Leben hungern oder auf gutes Essen verzichten nur im den “perfekten Körper” (wer bestimmt eigentlich was perfekt ist?) zu bekommen. Seit ich so präsent im Internet bin, lege ich jedoch viel Wert auf gesunde Ernährung und Sport. Ich mache mir auch mehr Gedanken darüber und achte darauf dass ich meine Figur (ich sage absichtlich nicht Gewicht, weil ich nichts von Waagen halte) halte. Ich versuche mich den Großteil der Woche gesund zu ernähren, aber ich verzichte nicht wirklich auf etwas. Wenn ich Lust auf Pizza, Burger und Co habe, dann esse ich das auch. Sich selber etwas verbieten finde ich ganz schrecklich. Klar ist mir meine äußere Erscheinung sehr wichtig, aber es ist nicht alles. Leider gibt es aber viele die da eine andere Einstellung haben und gerade auf Instagram sieht man das extrem. Es werden dauernd vorher/nachher Fotos gepostet und man hat auch das Gefühl, viele Mädchen haben gar nichts anderes im Kopf, außer den perfekten Körper. Die Entwicklung finde ich persönlich wirklich schrecklich und man muss ein sehr starkes Selbstbewusstsein haben um sich gar nicht davon beeinflussen lassen. Auch ich habe manchmal ein schlechtes Gewissen wenn ich etwas ungesundes esse und muss mich dann selber daran erinner dass es Ok ist, wenn ich es jetzt im Moment einfach wollte.
Wie gesagt auch ich habe meine Phasen wo ich mir solche Bilder anschaue und denke das könnte ich auch schaffen, doch ist es mir das wirklich Wert?
Nein es ist es mir nicht Wert. Mit Maß und Ziel finde ich Fitness und gesunde Ernährung eine tolle Sache. Man motiviert sich gegenseitig, lebt gesund und tut seinem Körper etwas Gutes, aber viele übertreiben es einfach und das kann doch keinen Spaß bzw. glücklich machen. Oft greife ich mir an den Kopf, wenn ich teilweise sehe, was sich junge Mädchen heutzutage verbieten und wie extrem sie Sport betreiben. Auch ich widme mich hier den Themen Ernährung und Fitness, weil ich mich gerne und viel bewege, es mir Spaß macht (und unausstehlich und zappelig werde ohne Sport) und auch gesundes Essen mir sehr wichtig ist. Jedoch achte ich sehr darauf, dass ich meinen Lesern ein “normales” Bild vermittle und nicht nur die gesunden Sachen zeige, denn auch ich esse ab und zu Pizza, Burger usw. und das ist auch gut so. Auch wenn ich mal keine Lust habe Sport zu machen und lieber auf der Couch gammel, dann tue ich das. Klar beim Sport muss man sich manchmal überwinden und meistens ist man dann froh und stolz wenn man sich doch aufgerafft hat. Doch es gibt so Tage da will ich einfach nicht und da lasse ich es auch wirklich bleiben auch wenn es eigentlich auf meinem Plan gestanden ist. Disziplin schön und gut aber manchmal darf man auch faul sein.
Grundsätzlich finde ich es ja toll und auch wichtig, dass man auf seinen Körper achtet und sich bewegt, aber wenn man nichts anderes mehr im Kopf hat dann hört der Spaß für mich auf. Ich finde es wie gesagt ganz schlimm wenn man sich alles verbietet oder nichts anderes mehr macht als ins Fitnesscenter zu laufen und über Kalorien nachzudenken. Die Mädchen/jungen Frauen heutzutage wollen nur mehr extrem dünn sein und oft ist dieser Weg nicht sehr gesund. Leider machen Instagram Accounts, die nur noch dürre Mädchen zeigen das Ganze nicht besser, sondern nur schlimmer, weil viele denken es ist normal so auszusehen, aber das ist es halt nicht. Frauen haben nun mal Kurven und ich finden die sollte man auch zeigen. Es ist nicht wichtig dass man perfekt ist, denn das ist niemand (auch nicht die photogeshopten Models oder die dürren Mädchen auf Instagram), sondern viel wichtiger ist, dass man sich selber gerne hat und akzeptiert, denn wir alle haben Fehler und Makel und gerade das macht uns Menschen doch aus.
Letzte Woche habe ich es bereits auf Snapchat (berries_passion) angekündigt. Ich starte mit einer neuen Fitness-Reihe in den Mai. Schon ziemlich lange wollte ich diese Idee umsetzen, hatte aber bis jetzt einfach nicht die Zeit bzw. hat auch das Wetter einfach nicht gepasst. Doch jetzt wo die warme Jahreszeit begonnen hat und es wieder einfacher wird im Freien zu fotografieren, habe ich mich aufgerafft in meine Sportklamotten geschmissen und bin in den Park gefahren. Alle 3 bis 4 Woche zeige ich euch meine liebsten Übungen für unterschiedliche Bereiche. Ich trainiere momentan neben dem Laufen (jaaa es geht wieder ohne Schmerzen) sehr viel zuhause, da ich einfach sehr viel um die Ohren habe und ein kurzes Workout zuhause eher möglich ist. Das Fitnesscenter wurde vorübergehen eingefroren und deshalb wird die Trainingsmatte zuhause oder im Freien, wenn die Sonne scheint ausgerollt. Dem ersten Bereich dem ich mich heute widme ist dem Bauch, denn den trainiere ich am liebsten. Im letzten Sommer habe ich so brav trainiert, dass sich endlich ein paar Muskeln blicken haben lassen. Doch nach dem Winter ist alles wieder verschwunden – Jedes Jahr das selbe.
Momentan bin ich aber wieder so motiviert und arbeite daran meine alte Form wieder zubekommen. Diese Übungen waren letztes Jahr ganz hilfreich und dieses Mal greife ich auf sie zurück. Ich möchte am Anfang aber gleich sagen, dass ich kein Experte bin und euch Übungen zeigen möchte, die bei mir gut funktionieren und die meiner Meinung nach super sind. Vielleicht ist ja für den einen oder anderen auch etwas dabei.
Ich mache von jeder Übung 15-20 Wiederholungen und insgesamt 3 Durchgänge. Ihr werdet sehen danach wird der Bauch schön brennen.
Jumping Jacks
Damit ich ein bisschen aufgewärmt bin, werden für ca 2 Minuten Hampelmänner gemacht. Noch effektiver ist mit Sicherheit die Springschnur, nur leider werden wir einfach keine Freunde.Entweder ich bin zu blöd oder meine Beine sind wirklich zu kurz, aber immer wenn ich es versuche werde ich total sauer und werfe sie nach kurzer Zeit in die nächste Ecke. Deshalb bleibe ich doch lieber bei den guten alten Jumping Jacks.
Sit Ups
Die normalen Sit Ups wären mir irgendwie zu langweilig und außerdem neige ich dazu meinen Kopf nach oben zu drücken wenn ich meine Arme in der normalen Position habe (war das verständlich?) Also gestreckt auf den Boden legen und mit den Armen nach oben ziehen. Die Fußspitzen berühren und wieder zurück. Das ganze 15 Mal wiederholen und nicht vergessen Bauch anspannen.
Bicycle Crunches
Für die seitlichen Bauchmuskeln mache ich gerne die Bicycle Crunches und zwar 20 Wiederholungen pro Bein. Hier die Beine abwechselnd in der Luft anziehen und den Oberkörper diagonal zu dem angezogenen Knie drehen. Manchmal mache ich diese Übung auch um mich aufzuwärmen und dann einfach mit doppeltem Tempo, da kommt man dann schon ordentlich ins Schwitzen.
Grass Hopper
Diese Übungen hat es in sich. Sieht zwar einfach aus aber ist ganz schön anstrengend. Man spürt hier nicht nur den Bauch sondern auch die Schultern, wenn man es richtig macht. Ausgangsstellung ist Liegestütz-Position. Das Gewicht sollte in euren Schultern sein. Ganz wichtig achtet auf einen geraden Rücken und streckt den Po nicht in die Höhe. Euer Körper soll im besten Fall eine Linie ergeben. Dann wird das rechte Knie zur linken Schulter nach vorne gezogen und das selbe wiederholt ihr mit dem linken Knie. Achtet auch während der Übung darauf dass der Po unten bleibt, denn so ist es noch effektiver. Diese Übungen wiederhole ich auch 20 Mal (pro Bein).
Plank
Diese Übung hasse ich wohl von allen am meisten - der Plank. Es brennt so extrem im Bauch und auch in den Armen und Schultern, dass man am liebsten wie ein Sack am Boden fallen möchte. Doch Aufgeben gibt es nicht, also Zähne zusammenbeißen und durchhalten. Es wird von Mal zu Mal besser (nur nicht einfacher). Hier ist auch die Liegestütz-Positon die Ausgangslage mit dem kleinen Unterschied, dass die Ellbogen am Boden abgelegt werden. Der komplette Körper ist angespannt und nicht vergessen, der Po bleibt unten. Im besten Fall haltet ihr diese Position so lange wie es euch möglich ist. Zu Beginn reichen 30 Sekunden und man kann von Einheit zu Einheit ja ein paar Sekunden dranhängen. Ich mache den Plank meistens für 1 Minute, aber auch ich versuche mich zu steigern und länger durchzuhalten.
Leg Lifts
Diese Übung gehört zu denen die ich eigentlich sehr gerne mag, denn man kann ganz "gemütlich" am Rücken liegen. Die Beine werden in die Luft gestreckt und dann langsam zum Boden geführt. Nicht ablegen, sondern gleich wieder nach oben. Die Arme liegen seitlich vom Körper und kleiner Tipp umso weiter ihr die Arme vom Körper entfernt umso anstrengender wird es. Kleiner Tipp einer Leserin (danke Mareen): Bei den Leg Lifts ist es gerade für Anfänger wichtig, am Anfang die Hände unter den Po zu legen. ;) Sonst geht das ganze nur auf den unteren Rücken und nicht auf den Bauch, weil die kaum Bauchmuskeln haben. Auch diese Übung wiederhole ich 15-20 Mal.
Russian Twist
Diese Übung ist meine absolute Lieblingsübung, wobei ich nicht genau weiß wieso, aber ich mag sie einfach total gerne. Der Russian Twist trainiert sowohl die geraden als auch die seitlichen Bauchmuskeln. Die Beine werden zu 90 Grad angewinkelt und der Oberkörper ca. 40 Grad nach hinten gelehnt. Auch hier ist ganz wichtig der Rücken bleibt gerade. Die Hände sind vor dem Körper und wer möchte kann Gewichte zur Hilfe nehmen um es ein bisschen anstrengender zu machen. Der Körper wird vollständig angespannt und nun findet die Bewegung aus dem Rumpf statt. Der Oberkörper wird zur Seite gedreht, einmal nach links und einmal nach rechts. Die Hüfte und die Beine bleiben (so gut wie es geht) unbewegt, es rotiert nur der Oberkörper. Hier mache 20 Wiederholungen (pro Seite) und verwende bis zu 5 Kilo zusätzliches Gewicht.
V-Ups
Die V-Ups sind immer der Abschluss meiner Einheit. Es gibt zwei Varianten und ich mache immer zuerst die leichte und dann die schwere. Die Arme seitlich am Boden abstützen (ein bisschen weiter vorne als am Foto), den Oberkörper etwas zurücklehnen und die Beine ausstrecken. Nun vom Boden weg drücken und die Knie dabei anziehen. Bauch und Beine anspannen nicht vergessen. Diese Übung funktioniert auch ganz gut ohne Arme, ist nur ein bisschen anstrengender. Die leichte Variante wiederhole ich 20 Mal, die schwere hingegen nur 10 bis 15 Mal. Wir wollen ja nicht übertreiben.
Schon lange habe ich diesen Beitrag in meinen Entwürfen gespeichert und dank unserer 4 Weeks of Fitness Reihe schafft er es endlich online. Diese Woche steht alles unter dem Thema 10 Tipps. Den Anfang hat bereits die liebe Vicky gestern gemacht und uns 10 Tipps für bessere Regeneration nach dem Sport verraten. Bei mir dreht sich alles um einen gesunden Lebensstil. Wenn ich an die Zeit denke, wo ich mich ausschließlich von Fertigpizza, Nudeln und Fast Food ernährt habe dann greife ich mir an den Kopf. Ich bin mit 18 von zuhause ausgezogen, habe zum studieren begonnen und ja habe auch irgendwie einfach nur die Zeit genossen. Da war halt keine Zeit da zum Kochen, denn Feiern, mein Cheerleader Training und auch die Uni hatten einfach Vorrang. Erst als ich meinen Freund kennengelernt habe, hat sich das ganze geändert. Das hat eigentlich gar nicht so viel mit ihm zu tun gehabt, sondern eher damit, dass für 2 Personen kochen einfach mehr Spaß macht. Von dem Zeitpunkt an habe ich auch versucht gesündere Sachen in den Speiseplan zu integrieren und mich auch mehr mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Mittlerweile gehört es einfach zu meinem Alltag dazu und es macht mir auch riesen Spaß immer wieder neue Dinge auszuprobieren. Doch gesunde Ernährung alleine führt noch nicht zu einem gesunden Lebensstil und aus diesem Grund habe ich euch heute meine persönlichen 10 Punkte zusammengeschrieben.
1. Viel trinken
Viel trinken ist einfach das A und O und unheimlich wichtig. Am besten ist es natürlich wenn man auf zuckerhaltige Getränke verzichtet und stattdessen zu Wasser greift. Damit es aber nicht ganz so langweilig ist, mache ich mir gerne Wasser mit ganz vielen leckeren Früchten. Sieht nicht nur hübsch aus, sondern schmeckt auch unheimlich gut. Ein guter Tip, stellt euch immer einen Krug Wasser auf euren Tisch und packt eine kleine Wasserflasche in eure Tasche, so wird man immer ans Trinken erinnert. Wenn man 2-3 Liter am Tag trinkt ist man schon sehr brav. Ich persönlich tue mir manchmal ziemlich schwer und muss mich auch andauernd daran erinnern, aber seit ich mir über all einen Krug mit Wasser hingestellt habe, geht es eigentlich und auf mindestens 2 Liter pro Tag komme ich bestimmt. Hier ein paar leckere Getränke, die auch noch relativ gesund sind.
Wenn man wissen möchte was man denn eigentlich zu sich nimmt, sollte man lieber alles selber machen. Auch wenn Fertigprodukte als gesund verkauft werden, kann man sich nicht wirklich sicher sein, was genau alles enthalten ist. Aus diesem Grund versuche ich Fertigprodukte so gut wie es geht zu umgehen. Weg mit dem Zeug und ab in die Küche. Selbermachen ist nicht nur viel gesünder und man weiß was drinnen ist, sondern es schmeckt auch einfach besser.
3. Superfoods in die Speisen integrieren
Ich glaube es gibt niemanden mehr dem das Wort Superfood kein Begriff ist. Es handelt sich hierbei um Lebensmittel die einen besonders hohen Anteil an gesunden Nährstoffen besitzen. Ganz bekannte Superfoods sind zum Beispiel Quinoa, Chia-Samen, Hanf Protein oder auch Heidelbeeren. Deshalb einfach versuchen wo es möglich diese gesunden Lebensmittel in die Mahlzeiten einzubauen. Mit Quinoa z.B kann man so viel machen und auch Chiasamen eignen sich perfekt fürs Frühstück. Das Buch Die Superfood Küche bietet eine große Anzahl an leckeren Rezepten und wer mehr über dieses Thema wissen möchte, dem kann ich das Buch Super Foods empfehlen. Hier ein paar leckere Rezepte, die Superfoods enthalten
Ja, dass Weizen nicht so wirklich gesund ist und einfach schwerer verdaulich ist, wissen wir ja alle. Deshalb so gut wie es geht auf Weizenprodukte verzichten. Lieber mal zum dunklen Roggen- oder Dinkelbrot greifen und die One Pot Pasta mit Vollkornnudeln machen. Natürlich muss man da nicht ganz so streng zu sich sein, aber ich persönlich zum Beispiel achte immer darauf, dass an der 1 und 2 (oder auch 3) Stelle bei den Zutaten kein Weizen steht. Diesen Tipp hat mir übrigens meine Ernährungsberaterin (hier könnt ihr ein bisschen was dazu nachlesen Teil1 & Teil 2) damals gegeben. Umso weiter vorne eine Zutat steht umso mehr ist auch enthalten. Man kann übrigens auch ganz einfach Vollkornnudeln selber machen, das Rezept dazu findet ihrHIER.
5. Bewegung
Natürlich auch ganz wichtig ist Bewegung. Es muss nicht immer gleich Sport sein, es reicht oft schon wenn man die Treppe nimmt und was möglich ist zu Fuss erledigt. Viel Bewegung ist einfach unheimlich wichtig und man kann dadurch doch dem einen oder anderen Wehwehchen vorbeugen. Seit ich Vollzeit arbeite und viel sitze, tauchen bei mir ab und zu Beschwerden (z.b. mein Knie) auf. Deshalb versuche ich auch in der Arbeit öfters mal aufzustehen und mich ein bisschen zu bewegen. Noch besser als nur ein bisschen Bewegung ist natürlich Sport. Denn wenn man etwas am Körper verändern will, oder möchte dass alles straff bleibt, dann ist ein bisschen Stufensteigen nicht genug. Außer man betreibt es natürlich als Sport, davon bekommt man sicher einen schönen Po.
6. Genügend Schlaf
Oh ja und davon kann ich euch momentan ein Lied singen. Ausreichend Schlaf ist so unglaublich wichtig und man ist einfach so viel produktiver und fitter, wenn man seine 6-8 Stunden Schlaf hat. Ich muss mich momentan richtig zwingen früh ins Bett zu gehen, damit ich am nächsten Tag nicht komplett erledigt bin. Man muss dem Körper einfach auch ein bisschen zu Ruhe kommen lassen und ihm seine Auszeit geben, damit er dann wieder voll funktionsfähig ist.
7. Alles mit Maß und Ziel
Keiner von uns muss für einen gesunden Lebensstil von heute auf morgen komplett auf Fleisch, Zucker, Alkohol Schokolade oder ungesunde Fette verzichten und ich finde das ist auch nicht nötig. So lange man alles mit Maß und Ziel konsumiert ist das meiner Meinung nach vollkommen ok. Ich persönlich esse nur ganz selten Schokolade, weil ich einfach nicht so der Fan von süßen Sachen bin. Dafür darf es bei mir schon mal ab und zu eine leckere Pizza oder ein Gläschen Prosecco sein. Ich denke mir immer wenn man Dinge nicht andauernd in sich hineinstopft und sich ab und zu mal etwas gönnt, ist das voll in Ordnung. Man muss ja nicht gleich übertreiben und auf alles verzichten. Das macht ja auch keinen Spaß.
8. Obst und/oder Gemüse in jede Mahlzeit einbauen
Auch bei diesem Punkt erzähle ich euch wahrscheinlich nichts Neues, aber für mich gehört er einfach zu dem Top 10 und ist meiner Meinung nach sehr wichtig.
Egal ob ich zuhause koche oder ins Restaurant gehe, ich achte immer darauf, dass bei den Gerichten genügend Gemüse und/oder Obst dabei ist.
Ich bin bzw war immer ein extremer Fleischtiger, habe aber meinen Konsum drastisch reduzieren, denn zu viel Fleisch ist einfach nicht gesund. Stattdessen probiere ich mich jetzt an neuen Salatkreationen und wenn ich mal etwas mit Fleisch esse, dann genieße ich es. Außerdem versuche ich das Gemüse als Hauptbestandteil und eher das Fleisch als Beilage zu sehen und es klappt. Gestern habe ich mich erst an einer neuen Salatkreation aus Obst und Gemüse probiert und war überrascht wie lecker das eigentlich war. Das Rezept gibt es übrigens gleich morgen, ihr dürft also gespannt sein.
9. Abschalten und Entspannen
Auch Entspannung ist unheimlich wichtig, wenn wir schon beim Thema etwas gönnen sind. Sport schön und gut aber man soll es nicht übertreiben und den Körper auch mal zur Ruhe kommen lassen und einfach mal nichts tun. Das gilt so gesehen nicht nur für den Sport, sondern auch für alle Dinge. Zu viel Stress ist nicht gut für uns und vor allem ist es nicht gesund. Deshalb nehmt euch in der Woche ein paar Stunden für euch, lasst euch eine heiße Wanne ein, dreht ruhige Musik auf uns entspannt einfach mal. Wer nicht so gerne in die Wanne geht (so wie ich) kann es sich ja auch einfach auf der Couch bequem machen.
10. Ja zum Leben – Positive Einstellung
Zu einem gesunden Lebensstil gehört nicht nur die richtige Ernährung und Bewegung, sondern vor allem auch die richtige Einstellung. Glücklich sein ist eigentlich Nummer 1 und hätte gleich an erster Stelle gehört, doch ich wollte mir diesen Punkt bis zum Schluss aufheben. Wir Menschen sind mit vielen Dingen oft einfach nur unzufrieden und ich glaube wir sollten lernen, die Dinge zu schätzen die wir haben. Ich könnte hier mal wieder komplett ausschweifen, aber das lass ich jetzt mal sein und verweise euch auf meinen Beitrag zum Thema Glücklich sein. Versucht mindestens einmal am Tag zu lächeln und für etwas Danke zu sagen. Das ist schon mal ein kleiner und guter Anfang.
Ja und zum Schluss kann ich nur sagen fangt klein an und macht einen Schritt nach dem Anderen. Nur so kann man langfristig etwas ändern und einen gesunden Lebensstil verfolgen.
Morgen gibt es dann den nächsten Beitrag bei der lieben Hannah, ihr dürft gespannt sein. Wie jede Woche findet ihr hier am Sonntag, wieder alle Beiträge gesammelt. Unsere 4 Weeks of Fitness Reihe endet mit dieser Woche leider schon wieder und ich hoffe die Artikel waren interessant für euch. Wünscht ihr euch mehr gemeinsame Projekte? Vielleicht auch zu anderen Themen?
Hier auf Berries & Passion geht es übrigens die nächsten Wochen sportlich und gesund weiter, denn der nächste Sommer kommt ganz bald.
Rechtzeitig zum Wochenende bin ich wieder zurück in Wien und habe auch gleich ein neues Outfit für euch – Ganz gemütlich wie es sich so fürs Wochenende gehört. Außerdem möchte ich euch meinen täglichen Begleiter das Jawbone Up24 Band vorstellen, das ich seit einigen Wochen immer dabei und ausführlich getestet habe. Doch bevor ich euch mehr über die letzten Woche mit dem Jawbone berichte, hier eine kurze Erklärung was dieses Band überhaupt kann bzw. wozu es gut ist. Das Jawbone Up24 ist ein Fitnesstracker, der alle Aktivitäten aufzeichnet. Jeder Schritt wird festgehalten und auch der Schlafrhythmus genau dokumentiert. Man bekommt täglich Tipps, wie man sein Ziel schneller erreichen kann, wird erinnert wenn man sich zu wenig bewegt und nicht genügend schläft (passiert bei mir dauernd) und kann seine Nahrungsmittel die man zu sich nimmt eintragen um den täglichen Kalorienbedarf nicht zu überschreiten. Eine Art Personal Trainer, der einem immer begleitet. Klingt doch nicht schlecht oder?
Ich persönlich habe vorher noch nie so einen Fitnesstracker getestet, weil ich die auch bis jetzt nicht wirklich schön fand. Als ich dann gefragt wurde ob ich das Jawbone UP24 Band testen möchte, musste ich einfach ja sagen. Denn die Bänder zeichnen nicht nur alle Aktivitäten des täglichen Lebens auf, sondern sehen auch hübsch aus und sind eher unauffällig. Das war für mich gleich mal der erste Pluspunkt, denn es sieht einfach aus wie ein hübsches Armband und ist in unterschiedlichen Farben erhältlich. Auch bei der Größe gibt es S, M und L und man sollte wirklich sein Armgelenk abmessen bevor man sich für eines entscheidet. Ich hab das nämlich nicht gemacht und einfach Größe M genommen und natürlich ist es mir jetzt eine Spur zu groß, aber halb so wild. Bzgl Farbe ist für jeden Geschmack etwas dabei. Eigentlich hätte ich gerne das schwarze Band gehabt, weil es einfach überall dazu passt. Da es aber momentan nicht erhältlich war, habe ich mich für das gelb/grüne Band entschieden um ein bisschen Farbe in den Alltag zu bringen. Doch wie ist es mir in den letzten Wochen damit ergangen und hat es was gebracht?
Seit knapp einem Monat trage ich das Up24 nun täglich und es ist einfach schon ein Teil von mir geworden. Ich habe es eigentlich 24/7 oben und nehme es nur zum duschen und wenn es aufgeladen werden muss runter. Ich merke, dass ich mich viel mehr bewege und im Büro öfters aufstehe und ein paar Schritte mache. Das Band erinnert einem nämlich (es vibriert), wenn man zu lange sitzt. Letztes habe ich sogar gemerkt, dass ich mich noch kaum bewegt habe und bin dann einfach ein paar Stationen zu Fuß gegangen anstatt in die Ubahn zu steigen. Man kann natürlich auch seine Sporteinheiten eintragen.
Eine weitere tolle Sache ist die Aufzeichnung des Schlafrythmus. Man drückt dazu einfach den kleinen (versteckten) “Knopf” am Ende des Bandes bevor man schlafen geht und das Band bzw. die App zeigt dir am nächsten Morgen wie lange du in Summe geschlafen hast und wie viele Stunden davon Gesunder Schlaf und wie viele Stunden Leichter Schlaf waren. Da ich momentan viel um die Ohren habe, kommt es öfters vor, dass ich nur sehr wenige Stunden schlafe und das Band erinnert einen dann auch daran, dass Schlafen einfach so wichtig ist und man versuchen sollte mal früher ins Bett zu gehen. Auch wenn es nicht immer klappt, ich versuche wirklich auf meinen elektronischen Coach zu hören. Außerdem eine sehr tolle Funktion ist der Smart Alarm, der einem mit einem sanften Vibrieren in der Früh weckt. Man gibt dazu einfach an in welchem Zeitraum man geweckt werden möchte und das schlaue Band wählt den richtigen Zeitpunkt. Wenn ich ganz ehrlich bin, bin ich noch nie aufgestanden wenn mich das Band geweckt hat, aber ich bin munter geblieben und habe nicht mehr 10 Mal die Schlummertaste am Handy gedrückt, wie sonst immer.
Die dritte Sache die ich richtig cool finde ist die Aufzeichnung der Mahlzeiten. Man kann entweder einfach eingeben was man gerade gegessen hat und die einzelnen Lebensmittel in der App suchen, oder man scannt das Produkt, wenn es denn einen Strichcode hat. Die App erfasst dann ganz einfach wieviele Kalorien man schon zu sich genommen hat. Eigentlich bin ich ja nie jemand gewesen der Kalorien zählt und ich tu es auch jetzt nicht, aber es ist schon ganz praktisch wenn man ungefähr sieht was man so vom Tagesbedarf verbraucht hat. Außerdem war ich oft ziemlich überrascht was wie viele Kalorien hat, das ist teilweise echt arg. Ich halte mich jetzt aber nicht zu 100% daran, denn wenn ich an einem Tag schon viel gegessen habe und fast den Tagesbedarf überschritten habe, wird nicht auf einen leckeren Pizzaabend mit Freunden verzichtet. Essen macht einfach zu viel Spaß. Wenn man aber abnehmen möchte ist das Up24 sicher ein gutes Hilfsmittel. Eine Sache ist mir aber aufgefallen. Ich hatte das Band jetzt ein paar Tage nicht oben, weil ich es vergessen hatte und ich habe das Gefühl, dass ich ohne Band und Aufzeichnung viel mehr Esse als normal, auch wenn ich mich nicht genau an die Kalorienanzahl halte. Man isst einfach kontrollierter wenn man genau aufschreibt was man zu sich nimmt. Also wurde das Band schnell wieder draufgemacht.
Mein Fazit: Das Jawbone Up24 Band und die App sind sehr einfach zu bedienen. Auch das Aufladen (erfolgt über USB Anschluss) erfolgt ziemlich schnell und problemos. Es ist wirklich ein tolles Hilfmittel und motiviert mich, mich mehr zu bewegen. Ich finde es echt toll, dass man seine täglichen Aktivitäten so einfach aufzeichnen kann, erinnert wird wenn man sich zu wenig bewegt und Tipps bekommt. Eine Sache ist mir nur aufgefallen, die ich nicht so gut finde und zwar dass es nicht so einfach zum reinigen ist. Mein Band ist doch sehr hell und wurde relativ schnell dreckig. Wenn man sich aber einfach für eine dünklere Farbe entscheidet hat man dieses Problem nicht. Außerdem hab ich gerade den Tipp bekommen, dass man es ganz einfach mit Desinfektionstüchern reinigen kann. Das wird natürlich gleich ausprobiert, wenn ich zuhause bin. Im Großen und Ganzen finde ich mein Jawbone Up24 Band richtig toll und es wird mich auch weiterhin täglich begleiten und meine Aktivitäten aufzeichnen. Ja und wie ihr an diesem Outfit sehen könnt, ist der Fitnesstracker auch ein wirklich nettes Accessoire.
Lederjacke, Schal: Zara // Jeanshemd: Pimkie // Hose: GAP Austria (c/o) // Sneakers: Adidas stan Smith // Geldbörse: Joop // Fitnesstracker: Jawbone UP24
Nachdem es letzte Woche um das Thema Food2Go ging, berichten wir diese Woche von unseren Erfahrungen mit Sportarten. 7 unterschiedliche Mädls, die auch ganz unterschiedlich trainieren, deshalb stellen wir euch diese Woche die Trainingsformen vor die uns persönlich Spaß(oder so) bereiten. Den Anfang hat gestern wie schon letzte Woche die liebe Vicky mit einem ausführlichen Bericht über TRX Suspension Training gemacht. Am liebsten würde ich mir sofort eine TRX Ausrüstung für zuhause zulegen. Auch ich habe diese Trainingsform schon mal ausprobiert, aber irgendwie aus den Augen verloren, dank der lieben Vicky werde ich das aber bestimmt demnächst mal wieder ausprobieren.
Doch jetzt zu meinem Thema, ich berichte euch heute von einer App die ich seit einigen Wochen (wieder) sehr gerne und regelmässig verwende und zwar ist das die Nike Training Club App. Schon vor über 2 Jahren habe ich euch bereits von dieser App erzählt (Siehe Hier), doch seitdem hat sich einiges getan und deshalb möchte ich heute nochmal näher darauf eingehen. Da ich momentan ziemlich viel um die Ohren habe und in der Früh nur schwer aufkomme, kommt der Sport ein bisschen zu kurz. Für das Fitnesscenter ist einfach nur ganz wenig Zeit und ich schaffe es höchstens 1-2 Mal die Woche hin. Deshalb bin ich echt froh, dass ich die Ike Trainin Club App wieder für mich entdeckt habe. So kann ich noch schnell ein bisschen Bewegung in meinen vollen Terminkalender quetschen. Der perfekte (kostenlose) Personal Trainer für daheim. Die Workouts dauern nur zwischen 15 und 45 Minuten und soviel Zeit kann man sich (fast) immer irgendwie nehmen, habe ich Recht?
Die Nike Training Club App ist völlig kostenlos und sowohl für Apple als auch für Androiderhältlich. Für die einzelnen Übungen wird nur ab und zu Zubehör wie Gewichte oder ein Medizinball (auch hier verwende ich einfach Gewichte) benötigt. Die meisten Workouts können ohne Probleme zuhause gemacht werden. Es gibt zwar ein paar Übungen wo man zb 1 Minute lang leicht Joggen soll, aber das mache ich dann einfach im Stand oder laufe von einem Eck meines Wohnzimmers zum anderen Eck. Irgendwie sind die Übungen immer machbar. Wie schon oben erwähnt dauern die Einheiten zwischen 15-45 Minuten, je nachdem für was man sich entscheidet. Man kann wählen zwischen Get Toned, Get Focused, Get Lean oder Get Strong. Zu jeder dieser Kategorien gibt es eine wirklich große Auswahl an Workouts. Über 100 Workouts die von Nike Master Trainern zusammengestellt wurden findet man in der App. Sogar kurze Yoga Einheiten, die perfekt für zwischendurch sind. Die Workouts werden ganz genau beschrieben und man kann sich jede einzelne Übung sowohl als Bild als auch als Video ansehen, damit man sie auch ja richtig macht. Eine weitere richtig coole Sache ist, dass man sich ein eigenes Programm ganz nach seinen Zielen und Fitnesslevel zusammenstellen kann. Man kann hier wieder zwischen den unterschiedlichen Kategorien und Anfänger, Fortgeschritten und Profi wählen. Anhand dieser Angaben wir ein 4 wöchiges Programm zusammengestellt, welches man durch das hinzufügen von Läufen noch ein bisschen ausbauen kann. Zwischendurch ein paar Cardio-Einheiten können nicht schaden um sein Ziel schneller zu erreichen. Während den Workouts wird man von einer netten Stimme motiviert und bekommt Anweisungen wann die nächste Übung an der Reihe ist. Durch das hinzufügen von Playlist kann man noch mehr an seine Grenzen gehen. Auch wenn man sich währenddessen bei einer Übung nicht sicher ist kann man diese mittels Video ganz einfach ansehen und dann weitermachen. Eine wirklich gelungene App, die eine wirklich vieles vereinfacht.
Seit einigen Woche verwende ich die App eigentlich relativ regelmässig und bin richtig begeistert. Man benötigt wenig Zubehör und eigentlich auch nicht viel Zeit. Anfangs habe ich einfach willkürlich Workouts auf die ich gerade Lust hatte gewählt. Doch seit knapp 1 1/2 Wochen habe ich mir ein Programm zusammenstellen lassen (Get Toned -Anfänger – man muss ja nicht gleich übertreiben) und versuche dieses brav durchzuziehen. Zwischendurch lege ich dann eine kurze Laufeinheit ein, damit ich da auch langsam aber doch wieder weiterkomme. Es tut mir richtig gut wenn ich mich nach einem stressigen Tag ein wenig auspower. Man kann sie übrigens auch mit der Nike Running App verbinden und alles aufzeichnen. Außerdem sehr motivierend finde ich die Anzeige wieviel bis zum nächsten Meilenstein fehlt, denn man möchte ja immer wissen was als nächstes kommt. Ein weiterer Punkt den ich toll finde ist, dass man sich mit seinen Freunden (wenn sie denn die APP verwenden) verbinden und sich so gegenseitig auch motivieren kann. Mich findet ihr übrigens unter Nina Radman falls mich wer adden möchte.
Eine Sache nervt mich nur bei diesen zusammengestellten Programmen, man kann nicht variieren. Also wenn ich das Workout von Freitag gerne am Montag machen und die Yoga Einheit von Donnerstag lieber auf Freitag verschieben möchte geht das leider nicht. Aus welchem Grund auch immer, aber was solls so muss ich mich eben an die Reihenfolge halten. Damit auch etwas weitergeht wenn ich unterwegs bin, versuche ich die Workouts auch auf Reisen zu machen. Entweder ich nehme mir dann Wasserflaschen als Gewicht-Ersatz zur Hand oder ich mache es einfach ohne. Das Anfänger Programm habe ich jetzt fast durch und möchte mich dann dem Fortgeschrittenem widmen. Momentan handhabe ich es einfach so, dass ich am Wochenende das Fitnesscenter besuche und unter der Woche zuhause mit der NTC App schwitze. Dadurch, dass es so eine große Auswahl an Workouts gibt, wird mir auch nicht so schnell langweilig und ich kann jedes Mal etwas neues ausprobieren. Muskelkater ist übrigens bei jedem einzelnen Workout vorprogrammiert, doch ich liebe das Gefühl, denn so weiß ich wenigstens dass ich etwas gemacht habe. Der Sixpack lässt sich zwar noch nicht blicken, aber noch ist ja ein bisschen Zeit bis zum Sommer.
Hier gibt es noch ein wirklich nettes Video zur App.
Kennt ihr die Nike Training Club App und wenn ja habt ihr sie schon einmal verwendet?
Morgen geht es übrigens bei Hannahweiter und am Ende der Woche werde ich hier wieder alle Links gesammelt anführen, damit ihr alle auch ganz einfach finden könnt.
Der Februar ist um und somit auch meine 30 Tage im Bikram Yoga Studio Schönbrunn. Ich habe im letzten Monat eine Fitnesscenter-Pause eingelegt und mich einer anderen Sportart gewidmet. Schon vor 2 Jahren habe ich regelmässig Bikram Yoga gemacht und großen Gefallen daran gefunden. Da ich in letzter Zeit wieder ziemlich viel um die Ohren hatte (bzw. habe), dachte ich mir so ein paar entspannende Einheiten Yoga bei 40 Grad würden mir nicht schaden. Meine Challenge (HIER gibts den detaillierten Beitrag dazu) für die nächsten 30 Tage war also, so oft wie es mir möglich war ins Yoga Studio zugehen. Ich habe versucht meine Termine so zu legen, damit ich es mindestens 5 Mal die Woche hinschaffe. Da im Februar wirklich ziemlich viel los war, hat das nicht immer so gut geklappt. Doch dann wurden die Yoga Matte einfach zuhause ausgerollt und kürzere Einheiten eingelegt.
Es hat richtig gut getan nach einem stressigen Tag im Studio anzukommen, alles abzulegen in die Yoga Klamotten zu schlüpfen, ein bisschen (viel) zu schwitzen und abzuschalten. Ich habe diese 2 Stunden am Tag wirklich genutzt um mich nur auf mich zu konzentrieren und mir über nichts Gedanken zu machen. Danach ist man so entspannt und auch wieder voller Energie, das ist einfach unglaublich. Ein weiterer Grund wieso ich mich für Bikram Yoga entschieden habe ist meine Gelenkigkeit und da ist in den letzten 30 Tagen wirklich viel weitergegangen. Auch meine Muskeln kommen wieder mehr zur Geltung und ich fühle mich sehr wohl in meiner Haut. Einzig die Abwechslung hat mir gefehlt und ich freu mich jetzt schon wieder richtig aufs Fitnesscenter und aufs Laufen (ja ich geh es mal wieder an). Ich habe mich jetzt für ein Lauftraining für den Frauenlauf angemeldet und beschlossen ich versuche es einfach. Ich werde in die Anfängergruppe gehen und wenn es gut klappt und mein Knie nicht schmerzt werde ich mich an die 5km wagen. Es schmerzt zwar, wenn ich daran denke, dass ich bereits die 10km bewältigt habe, aber ich fange doch lieber wieder klein an und übertreibe nicht gleich. Eventuell habe ich mir überlegt eine 10er Block Karte im Bikram Yoga Studio zu kaufen, damit ich ab und zu zwischendurch mal eine Einheit zum Runterkommen einlegen kann.
Diese lässige Sportkleidung von Urban Outfitters hat mich übrigens die letzten Wochen begleitet. Ist diese Adidas X StellaSport Kollektion nicht unglaublich toll. Ja die Leggings ist sehr auffällig, aber so bequem, dass ich sie bei meinen Yoga Einheiten zuhause immer tragen musste und jetzt liegt sie schon wieder in meiner Sporttasche und wartet auf den ersten Besuch im Fitnesscenter. Im Bikram Yoga Studio habe ich dann aber zu kürzern Klamotten gegriffen und der Stellasport Bikini war dafür genau richtig. Ich habe nur noch eine kurze Short drübergezogen damit ich mich nicht ganz so nackt fühle. Das Oberteil finde ich besonder Klasse und Nein da verrutscht wirklich gar nichts. Mein Highlight ist aber der kuschelige Pullover von Nike, den ich einfach nicht mehr ausziehen möchte. Nicht nur bei meinen Yoga Einheiten zuhause oder für den Heimweg vom Studio wurde er getragen, auch zuhause kuschel ich mich gerne mal hinein. Ich liebe es, dass der Kragen etwas weiter und der Pullover schön lang ist, also auch perfekt für einen Tag auf der Couch.
Leggings: adidas Stellasport* // Pullover: Nike* // Bikini*: Adidas Stellasport alles via Urban Outfitters
30 Tage Grüne Smoothies
Ja und dann war da ja noch etwas und zwar die 30 Tage Grüne Smoothie Challenge die ich mehr oder weniger durchgezogen habe. Wieso ich mehr oder weniger sage? Tja weil ich am letzten Februar Tag ganz stolz noch meinen Grünen Smoothie getrunken habe und am 3 März draufgekommen bin, dass der Februar nur 28 Tage hat. Sogar in London bin ich herumgelaufen und habe Ausschau nach Grünen Smoothies gehalten und dann vergesse ich Doddl dass der Februar nur 28 Tage hat, naja kann man nichts machen. Dafür habe ich wirklich jeden Tag einen zu mir genommen und keinen ausgelassen. Anfangs habe ich mich auch sehr an die rezpete gehalten, die ich per Mail bekommen habe, doch gegen Ende habe ich dann sehr viel selber herumexperimentiert oder die Smoothies gemacht, die mir am besten schmecken bzw. schnell gehen. Meistens habe ich schon am Vorabend brav gemixt und den Smoothie statt dem Frühstück getrunken, denn so ein halber Liter Smoothie als Zwischenmahlzeit war mir dann doch zuviel.
Ob ich mich anders fühle? Nein nicht wirklich. Nur meine Haut hat sich ein bisschen gewehrt und ich habe richtig unreine Haut bekommen, nach der dritten Woche.Gott sei Dank wird das jetzt wieder ein bisschen besser. Ich muss sagen es hat Spaß gemacht und ja war auch richtig gesund, aber auf Dauer kann ich mir das nicht vorstellen. Erstens geht es ganz schön ins Geld wenn man jeden dritten Tag so große Mengen frisches Obst und Gemüse kaufen muss (wir haben die Challenge zu 2 gemacht), zweitens hat es mich dann schon richtig genervt jeden Tag den Mixer zu waschen und außerdem ist mir ein festes Frühstück nach einer Zeit ziemlich abgegangen. Deshalb habe ich für mich beschlossen, ab und zu (vielleicht einmal die Woche oder zweimal) Smoothies zu trinken, aber nicht mehr jeden Tag. Es ist mir einfach zu viel Aufwand, auch wenn sie richtig gut geschmeckt haben. War auf jeden Fall eine gute Erfahrung und ne lustige Challenge. Wer von euch hat noch mitgemacht?
Übrigens starten wir nächste Woche wieder mit unserer 4 Weeks of Fitness Reihe. Da diese letztes Jahr so gut bei euch angekommen ist, dachten wir uns es wird Zeit für viele neue sportliche Beiträge. Wieder mit dabei sind Hannah, Mirela,Vicky und Katii und neu am Board sind Steffi und Tina. Also gibt es ab Monat 4 Wochen lang jeden Tag viele tolle Beiträge ihr dürft gespannt sein.
Fast genau so wichtig wie die richtige Sportkleidung, die ich euch letzte Woche anhand meiner neuen MissGuided Klamotten gezeigt habe ist auch die richtige Musik. Oft ist es bei mir wirklich so, dass der jeweilige Song daran Schuld ist wieviel Prozent ich gebe. Deshalb sind so ein paar Powersong unheimlich wichtig. Vor ein paar Monaten habe ich euch auch in meinem Let’s Got for a Run Beitragein paar davon vorgestellt. Doch auch nach meinem Training höre ich noch gerne Musik um einfach runterzukommen und auch ein bisschen zu entspannen.
Rihanna – Four Five Second (mein absolutes Lieblingslied- RiRi rocks)
Ellie Goulding – Love me Like you do
Hozier – Take me to Church
Kygo, Conrad – Firestone
Banks – You Should Know Where I’m Coming From
Es Sheeran – Thinking Out Loud
Sam Smith – I’m Not The Only One
The Weekend – Earned It
Sam Smith – Stay With Me
Adele – Daydreamer
Sia – Elastic Heart
Beyonce – Haunted
Coldplay – Magic
Family of the Year – Hero
John Mayer – Who Say’s
Natürlich gibts meine Playliste auch wieder auf Spotify. Viel Spaß beim Entspannen nach einer anstrengender Sport-Einheit (aber auch ohne erlaubt)
Ja ich weiß, da sind ein paar Lieder aus Fifty Shades of Grey dabei. Auch wenn ich den Film nicht wirklich berauschend fand (ohne diesen schrecklichen Dialogen wäre er besser gewesen), die Musik hat mir dafür gut gefallen.
Sportbh & Tights via Missguided* & Kopfhörer – Frends
*c/o: die gekennzeichneten Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt.
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