Vor zwei Wochen habe ich eine Anfrage bekommen, ob ich nicht meine Meinung zum Fitnesswahn preisgeben möchte. Der Artikel wurde im Kurier aber auch online veröffentlicht. Da die Themen Fitness und Ernährung immer mehr an Bedeutung gewinnen, sich teilweise in eine komplett falsche Richtung entwickeln und auch hier auf Berries & Passion eine Rolle spielen, habe ich beschlossen mal wieder einen persönlichen Beitrag zu diesem Thema zu schreiben. Außerdem wurde nur ein winzig kleiner Teil meines Interviews abgedruckt und ich möchte heute auch den Rest und noch mehr mit euch teilen.

berries&passion (9 von 33)_b

Früher war alles anders, ich konnte essen was ich wollte und habe keinen Gramm zugelegt, oder ich habe mir damals einfach nicht so viele Gedanken darüber gemacht. Wenn ich daran denke was ich teilweise für Portionen gegessen habe bzw. esse (mein Papa sagt gerne ich bin ein Fass ohne Boden), dann sollte ich eigentlich anders aussehen. Ich war eigentlich immer recht zufrieden mit meiner Figur und habe nur selten daran gezweifelt bzw. mich nicht sehr viel mit dem Thema beschäftigt. Doch das hat sich in den letzten Jahren geändert.

Damals hatte ich eine Freundin die sehr schlank und zierlich war. Ich war auch immer schlank aber sie war halt dünner als ich und das hat sie mir auch ab und zu ganz direkt gesagt. Ich weiß nicht wieso sie das getan hat, aber sie hat mich spüren lassen dass sie schlanker ist. Damals habe ich das ziemlich ausgeblendet, nicht ernst genommen und ihren Sprüchen nicht wirklich Beachtung geschenkt. Denn ja sie war schlanker als ich aber, ich war es auch und auch wenn ich nicht so zierlich bin,  war ich eigentlich sehr zufrieden mit meiner Figur. Wenn ich jetzt an diese Zeit und an ihre Aussagen teilweise zurückdenke, dann greife ich mir an den Kopf. Hätte ich heute so eine Freundin würde ich wahrscheinlich nicht so selbstbewusst sein und mehr an mir Zweifeln, geschweige denn dass ich sie schon längst in den Wind geschossen hätte. Hallo sowas geht doch gar nicht.

Ja ich mache mir heute mehr Gedanken um meine Figur als noch damals mit 16/17. Ich versuche mich gesund zu ernähren und mache Sport damit meine Figur so bleibt wie jetzt. Ich dachte damals immer ich bin gesegnet denn ich kann essen was ich möchte und nehme nicht zu. Doch wenn man älter wird ändert sich das ein bisschen. Eigentlich bin ich auch gesegnet, wenn man meine Portionen teilweise sieht, aber das Schönheitsbild hat sich einfach geändert und was noch vor ein paar Jahren schön war ist es heute nicht mehr. Das hat mir auch eine Aussage von meinem Freund, die nicht an mich gerichtet war vor ein paar Wochen wieder gezeigt. Ich bin danach mit offenem Mund dagestanden und habe mir nur gedacht was macht die Medienwelt nur mit den Menschen. Überall werden wir mit photogeshopten Frauen konfrontiert. Jeder möchte so aussehen und am besten sollte ich sofort komplett zum essen aufhören, wenn ich so aussehen möchte. Schuld an dem ganzen Schlamassel sind die Medien und natürlich wir weil wir es uns einreden und den Bullshit glauben.

Orangen_Avocado-Salat1

Ja auch ich stehe oft vor dem Spiegel und denke mir wieso kann ich nicht auch einfach schlanke lange Beine haben. Doch dann hole ich mich wieder zurück auf den Boden der Tatsachen und sage mir “Es ist gut so wie du bist”, denn nur wenn man sich selber leiden kann wird man irgendwann mit sich selber zufrieden und glücklich sein.

Das Thema Fitness & Ernährung hat in den letzten Jahren extrem an Bedeutung gewonnen. Es entstehen täglich neue Blogs die sich mit nichts anderem beschäftigen und vor allem auf Instagram boomt es unglaublich. Ich muss ja sagen, dass ich die Entwicklung gar nicht so gut finde, weil es teilweise schon sehr ins extreme geht und die Mädchen immer dürrer werden. Auch ich lasse mich ab und zu leider von solchen Accounts beeinflussen, denn wenn man so viele dünne Mädchen sieht, dann glaubt man auch irgendwann dass es normal ist. Doch eigentlich ist es das gar nicht. Klar es gibt eine kleine Anzahl an Mädchen die sind gesegnet mit ihrer Figur, aber alle anderen müssen hart daran arbeiten. Ich habe schon oft wo gehört oder gelesen, dass Mädchen versuchen ihre Hüften zu verstecken oder irgendwelche Crash-Diäten machen um ganz schnell ein paar Kilo zu verlieren. Doch auf Dauer macht das doch nicht glücklich.

berries&passion7

Der Körper wird immer mehr zum Projekt und das merke ich auch ab und zu bei mir, wobei ich das sehr gut im Griff habe, denn mir macht Essen großen Spaß und ich würde nie in meinem Leben hungern oder auf gutes Essen verzichten nur im den “perfekten Körper” (wer bestimmt eigentlich was perfekt ist?) zu bekommen. Seit ich so präsent im Internet bin, lege ich jedoch viel Wert auf gesunde Ernährung und Sport. Ich mache mir auch mehr Gedanken darüber und achte darauf dass ich meine Figur (ich sage absichtlich nicht Gewicht, weil ich nichts von Waagen halte) halte. Ich versuche mich den Großteil der Woche gesund zu ernähren, aber ich verzichte nicht wirklich auf etwas. Wenn ich Lust auf Pizza, Burger und Co habe, dann esse ich das auch. Sich selber etwas verbieten finde ich ganz schrecklich. Klar ist mir meine äußere Erscheinung sehr wichtig, aber es ist nicht alles. Leider gibt es aber viele die da eine andere Einstellung haben und gerade auf Instagram sieht man das extrem. Es werden dauernd vorher/nachher Fotos gepostet und man hat auch das Gefühl, viele Mädchen haben gar nichts anderes im Kopf, außer den perfekten Körper.  Die Entwicklung finde ich persönlich wirklich schrecklich und man muss ein sehr starkes Selbstbewusstsein haben um sich gar nicht davon beeinflussen lassen. Auch ich habe manchmal ein schlechtes Gewissen wenn ich etwas ungesundes esse und muss mich dann selber daran erinner dass es Ok ist, wenn ich es jetzt im Moment einfach wollte.

Wie gesagt auch ich habe meine Phasen wo ich mir solche Bilder anschaue und denke das könnte ich auch schaffen, doch ist es mir das wirklich Wert?10932646_779079808845200_1764417560_n

Nein es ist es mir nicht Wert. Mit Maß und Ziel finde ich Fitness und gesunde Ernährung eine tolle Sache. Man motiviert sich gegenseitig, lebt gesund und tut seinem Körper etwas Gutes, aber viele übertreiben es einfach und das kann doch keinen Spaß bzw. glücklich machen. Oft greife ich mir an den Kopf, wenn ich teilweise sehe, was sich junge Mädchen heutzutage verbieten und wie extrem sie Sport betreiben. Auch ich widme mich hier den Themen Ernährung und Fitness, weil ich mich gerne und viel bewege, es mir Spaß macht (und unausstehlich und zappelig werde ohne Sport) und auch gesundes Essen mir sehr wichtig ist. Jedoch achte ich sehr darauf, dass ich meinen Lesern ein “normales” Bild vermittle und nicht nur die gesunden Sachen zeige, denn auch ich esse ab und zu Pizza, Burger usw. und das ist auch gut so. Auch wenn ich mal keine Lust habe Sport zu machen und lieber auf der Couch gammel, dann tue ich das. Klar beim Sport muss man sich manchmal überwinden und meistens ist man dann froh und stolz wenn man sich doch aufgerafft hat. Doch es gibt so Tage da will ich einfach nicht und da lasse ich es auch wirklich bleiben auch wenn es eigentlich auf meinem Plan gestanden ist. Disziplin schön und gut aber manchmal darf man auch faul sein.

IMG_3369_KL

Grundsätzlich finde ich es ja toll und auch wichtig, dass man auf seinen Körper achtet und sich bewegt, aber wenn man nichts anderes mehr im Kopf hat dann hört der Spaß für mich auf. Ich finde es wie gesagt ganz schlimm wenn man sich alles verbietet oder nichts anderes mehr macht als ins Fitnesscenter zu laufen und über Kalorien nachzudenken. Die Mädchen/jungen Frauen heutzutage wollen nur mehr extrem dünn sein und oft ist dieser Weg nicht sehr gesund. Leider machen Instagram Accounts, die nur noch dürre Mädchen zeigen das Ganze nicht besser, sondern nur schlimmer, weil viele denken es ist normal so auszusehen, aber das ist es halt nicht. Frauen haben nun mal Kurven und ich finden die sollte man auch zeigen. Es ist nicht wichtig dass man perfekt ist, denn das ist niemand (auch nicht die photogeshopten Models oder die dürren Mädchen auf Instagram), sondern viel wichtiger ist, dass man sich selber gerne hat und akzeptiert, denn wir alle haben Fehler und Makel und gerade das macht uns Menschen doch aus.

Share this story

Kommentare -
  1. Hallo Nina

    Das hast du so toll geschrieben! Dieses Thema ist mir sehr wichtig. Ich bin erst 16 Jahre alt und weiss manchmal nicht, an was ich glauben soll. Einerseits möchte ich einfach so sein wie ich bin und ganz einfach nur glücklich sein, andererseits muss man schön und schlank sein, dass man überhaupt auffällt, vor allem bei Jungs.
    In den letzten Monaten probiere ich mich immer wieder gesund zu ernähren und Sport zu treiben. Nicht um spindeldürr zu werden, auf keinen Fall, aber einfach weil es gesund ist und der Nebeneffekt leichter zu werden natürlich nicht abschreckend ist. Ich bin nicht sehr schlank, habe so meine Fettpolster, aber ich bin auch nicht übergewichtig, meiner Meinung nach.
    Was mich aber immer wieder “zurückschlägt” ist, dass wenn ich einmal eine gute Phase habe und später auf die Waage stehe, habe ich zugenommen statt abgenommen. Deshalb meide ich das wägen. Es geht mir so besser.
    Aber du bist ein riesen Vorbild mit gesundem Menschenverstand! Ich danke dir!

    Deine Sabrina aus der Schweiz

  2. Hallo Nina, ein super Post! Das kann ich nur unterschreiben. Ich denke auch dieses klassische Mediengetriebene Schönheitsideal ist relativ. Diese Gier nach dem perfekten Einheitsbody nimmt mittlererweile wirklich krasse Formen an und dabei wird vergessen, dass es schön ist unterschiedlich zu sein oder das Ausstrahlung innere Liebe zu sich selbst xfach mehr Wertigkeit hat für ein langes genussvolles Leben.

  3. Hallo Nina!
    Großes Kompliment – ich finde deinen Beitrag einfach nur toll. Du bist endlich mal jemand der auf dem Boden der Tatsachen bleibt und sich nicht durch diesen Magerwahn beeinflussen lässt. Klar bekommt man hin und wieder ein schlechtes Gewissen, wenn man all diese schlanken Mädels mit durchtrainiertem Bauch sieht – aber ganz ehrlich, ich finde deine Figur einfach nur top! Und du gibst mir das Gefühl, dass auch ich mit meiner Figur zufrieden sein kann :)

  4. Toller Post, liebe Nina!
    Ich finde es sehr gut, dass du das Thema ansprichst – gerade, weil Fitness und Ernährung auf deinem Blog ja auch eine Rolle spielen und du so quasi direkt die richtige Zielgruppe mit der Thematik konfrontieren kannst.
    Ich denke, für sich selbst einen guten Mittelweg zu finden, wird durch diese Blogs und Instagram Accounts immer schwieriger, die uns suggerieren, dass man nun mal streng mit sich sein muss, um schlank und fit zu sein. Diese ganzen Slogans wie “strong is the new skinny” machen dabei den Druck nur noch größer – es reicht ja nicht mehr, dünn zu sein, man muss auch Muskeln haben (am besten gleich ein Sixpack) und es soll bitte nix weiches oder weibliches mehr übrig bleiben. Manchmal frage ich mich: Mädels, wollt ihr wirklich aussehen wie Männer? Und dann steht man natürlich selbst auch vor dem Spiegel und zweifelt an den ganzen weichen Rundungen, die einen früher nie gestört haben.
    Ich finde, gesunde Ernährung ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich, aber man kann es zu einer Selbstverständlichkeit machen, ausgewogen zu essen und dann kann man sich zwischendrin ruhig auch mal mit gutem Gewissen was gönnen – das ist ja auch wichtig und gesund. Schließlich sollte im Leben der Genuss niemals zu kurz kommen ;-)
    Danke jedenfalls für deine ehrlichen Worte zu diesem Thema und dafür, dass du diese gesunde Einstellung mit uns teilst – vielleicht (hoffentlich) bringt es ja den einen oder anderen, der schon in den Fitnesswahn abgerutscht ist, ein bisschen zum Nachdenken:)
    Alles Liebe,
    Kathi

  5. Deine Figur ist eh perfekt so wie sie ist, da brauchst du dir nie Sorgen machen :).
    Bin bei allem ganz deiner Meinung. Ärger mich auch schon so lange darüber was die Medien da immer publizieren. Und dann kommen noch diese ganzen Instagram-Girls dazu.
    Ich hoffe echt, dass sich die jungen Mädchen irgendwann nicht mehr von so etwas beeinflussen lassen. Aber ich weiß wie schwer das ist….

  6. JUHU!Ich freue mich aufrichtig darüber, dass ich einen kritischen und reflektierten Post von dir lesen darf. Meine Kritik war nicht bös gemeint. Umso schöner ist es von einer Bloggerin solch (sich selbst, sowie die Gesellschaft) hinterfragende Zeilen zu publizieren, die vielen Mädls bestimmt sehr helfen und sie dadurch vielleicht dazu animiert werden, sich Gedanken über die aktuelle omnipräsente “Selbstoptimierung” des Körpers zu machen. Ich drücke auch dir die Daumen, dass du diesen mündigen Weg nicht verlässt (hoffentlich wiederholt sich so eine Aussage wie beim Saftkur Beitrag ab 20:18 nicht. dir selbst und deinen ZuschauerInnen zu Gunsten). Genau solch Beiträge bringen etwas voran und regen zu mehr als nur Nachmachen oder Nachkaufen an. Bitte mehr davon!! :)

    1. Danke für dein Kommentar :) Freut mich dass dir mein Beitrag gefällt.
      Um nur klarzustellen die Saftkur(en) habe ich eher gemacht um meinem Körper bzw. Darm eine Pause zu gönnen und nicht um abzunehmen oder sonst irgendwas :)
      und ich weiß dass deine Kritik nicht böse gemeint war :)
      Wird in Zukunft sicher wieder mehr solche persönlichen Beiträge geben.

      Liebe Grüße
      Nina

  7. Ein wirklich interessanter Beitrag, liebe Nina!

    Für mich stellen sich grundsätzlich zwei Fragen:

    – Wer bestimmt wie der ‘perfekte’ Körper auszusehen hat?
    – Wieso sollte es schlecht sein, sich auf sein Körper / Fitness zu konzentrieren?

    Natürlich ist jeder Körper anders. Genauso wie ich nie lange, dünne Fashion-Blogger-Spinnen-Beinchen haben werde, genauso werden andere nie so definierte Oberarme, wie ich haben. Hier ist meiner Meinung nach der gesunde Menschenverstand gefragt und vor allem bei Jugendlichen die Unterstützung und eine gesunde Guideline seitens Vorbilder, Eltern, Vertrauenspersonen etc. Dass hier der Großteil keine realistischen Vorstellungen dank Medien und Photoshop hat, ist ja klar, aber das muss einem ja auch erst bewusst werden und man muss hier auch loslassen können. Natürlich, wenn die beste Freundin bei 1,70m nur mehr 55kg wiegt und den ganzen Tag nichts isst und sich lediglich einen Venti Soja Latte reinzieht (mit fettreduzierter Milch versteht sich ja von selbst!), dann kann es unter Umständen auch einen schlechten Einfluss auf einen selbst haben, man beginnt nachzudenken und zu grübeln, wieso man selbst nicht so aussieht und so dünn sein kann. Dass es weder schön, noch gesund ist, wird einem wohl erst später klar.

    Wenn man allerdings zu einer gesunden Figur steht und prinzipiell weiß, was der ‘perfekte’ Körper für einen selbst ist, finde ich es nicht schlimm einen Insta-Account oder Blog nur dem einen Thema zu widmen. Genauso wie sich bei Fashionblogger alles nur rund um das Thema Fashion dreht, dreht sich halt bei Fitnessblogs alles nur um das Thema Sport, Ernährung, Körper usw. Dass hier einige die Motivation so sehr packt und man den Körper als Projekt sieht, kann ich durchaus nachvollziehen, denn sobald man reale Erfolge sieht, wird es zur Sucht. Ich merke es ja selbst an mir. Ich bin zufrieden mit mir und meinem Körper, möchte aber trotzdem optimieren wo es geht. Ich achte extrem auf meine Ernährung und esse weder Gebäck, noch Zucker und versuche mich soweit es geht clean zu ernähren. Ich mache mindestens 3x Woche für 2Std Sport und habe mittlerweile mit meinem neuen Programm 1 weiteres % Körperfett verloren und bin super happy damit. Dass ich nun krankheitsbedingt 2 ganze Wochen aussetzen muss, ist natürlich ärgerlich, aber Gesundheit geht nunmal vor.

    Aber ich glaube du weißt jetzt worauf ich hinaus will. Natürlich kann man sich da rein steigern, wichtig ist zu wissen was das Ziel ist und ob es realistisch ist. Möchte man von jetzt bis zum Sommer 10% seines Körperfettanteils verlieren ist es wohl nicht realistisch. Möchte man langfirstig gesehen ein Sixpack, durchtrainierte Beine und Oberarme haben und peilt einen bestimmten KFA an, ist es durchaus vertretbar. Dass man sich dazu Insta und/oder Blogs als gegenseitige Motivatoren bedient finde ich absolut nicht schlimm.

    Die unrealistischen Vorbilder und Ziele (à la pro Ana) sind es.

    1. Danke für dein Kommentar und deine Meinung :) Freu mich dass hier so viele auch ihren Senf dazugeben. FInde ich sehr interessant :)
      Klar gibt es Blogs die sich ausschließlich nur dem Thema Sport widmen und das GESUND betreiben, daran habe ich ja auch nichts auszusetzen :) Mir geht es hier eigentlich um jene die übertreiben und es ungesund praktizieren, nur um einen “laut MEdien perfekten Körper” zu bekommen.

  8. Das ist ein wirklich toller Beitrag! Ich finde deine Einstellung zum Thema wirklich adäquat. Mit den Jahren verändert sich der Körper und um ein geistliches Gleichgewicht zu behalten muss das Innere und das Äussere im Einklang sein. Um Gesund zu sein, muss man sich um den Körper und um die Seele kümmern. Man soll genau wie du viel Sport treiben und auf die gesunde Ernährung achten. Leider sieht die Sache anders, wenn man über 30 ist. Und ich kann mir nicht vorstellen, wie es weiter mit den Jahren geht ;).
    Ich habe früher viel Sport gemacht. Jetzt habe ich zwei Kinder, mein Blog und ich mache die Buchhaltung für eine Firma. Mir bleibt nicht viel Zeit für Sport übrig. Trotzdem versuche ich immer welche zu finden. Man muss Prioriitäten setzen!
    Für mich habe ich Yoga siet vielen Jahren entdeckt. Sie hilft mir auch auf mentale Ebene. Und im Urlaub, leigen wir nicht einfach am Strand, sondern tuen Windsurfen oder Schifahren.
    Du siehst traumhaft schön aus! Ich bewundere deine natürliche Ausstrahlung! Und deine Figur ist perfekt!
    Und nicht vergessen: äußere Schönheit ist ohne inneres Wohlbefinden nicht möglich. Das meinte schon Konfuzius!

    Liebe Grüße
    Borislava von http://www.colourclub.at

  9. mit maß und ziel: der Titel sagt ja eigentlich eh schon alles, was viele sportfanatiker mittlerweile total vergessen haben…

    ich find´s ja gut, wenn sich leute um sich kümmern und toll aussehen wollen, aber nicht um jeden preis. diszipliniert sport machen ist schön und gut, aber dann braucht man, wie fast in jedem Lebensbereich, auch einen Ausgleich, wie eben mal ein richtig derbes essen, oder einfach einen tag faulenzen.

    find ich übrigens sehr cool, dass du im kurier bist :)

    Alles Liebe
    Ina
    http://www.ina-nuvo.com

  10. ein sehr gut gelungener Post … Danke, dass du deine Gedanken so offen teilst. er regt zum Nachdenken an. ich denke, dass der gesunde Mittelweg, wie bei so vielen Themen, der richtige ist. Sport bietet neben dem eigentlichen Fitnesscharakter auch einen super Ausgleich und, wenn wir uns gesund ernähren, fühlen wir uns eben auch besser … das heißt aber eben nicht, dass wir uns kasteien sollten! es geht eher um die richtige Portion zum Wohlgefühl …

    <3 Tina
    https://liebewasist.wordpress.com/

  11. Hallo Nina,
    Danke für diesen Beitrag. Ich habe erst vor kurzem die ganzen online Fitness Communities für mich entdeckt. Es pusht einen echt total, aber man hat auch ständig ein schlechtes Gefühl, wenn man mal abweicht. Im Internet wird es so dargestellt, als wenn die Mädels nie auch nur eine Essenssünde begehen oder faul sind. Das lässt einen selbst sich ziemlich schlecht und schwach fühlen. Man muss sich bewusst machen, dass dies entweder zu extrem ist oder nur eine Seite im Web dargestellt wird.
    Aber ich finde es ganz große Klasse, dass du auf Authentizität setzt. Wir sind ja schließlich keine Roboter!
    Ebendrum mag ich Deinen Blog echt gern, es stellt das Leben eines menschlichen Wesens dar ;)

    Weiter so! Liebste Grüße,
    Sophia aus Karlsruhe

  12. Ich finde deine Meinung zu diesem Thema sehr gut. Ich habe vor kurzem einen männlichen Post gemacht. Ich finde es ehrlich gesagt auch gar nicht schön wenn man so dünn ist. Mir gefällt eine Frau viel besser wenn sie Kurven und auch Muskeln hat. Allerdings finde ich es sollte jeder seinen Körper lieben und sich Instagram Accounts nicht als Vorbild nehmen. Ich finde es soll auch einfach jeder so sein wie er will.
    Liebe Grüße, Julia

    1. Klar sollte jeder Mensch so sein wie er will das stimmt schon, dass sich viele Leute aber von diesem Fitnesswahn zu sehr beeinflussen lassen finde ich halt nicht so gut ;)

  13. Liebe Nina,
    es ist wirklich nicht einfach sich selbst zu mögen, bei all den „perfekten“ Mädchen auf Instagram und Blogs. An Tagen an denen sowieso nichts funktioniert kommt man da schnell ins zweifeln, genauso wie du es beschreibst. Auch ich kämpfe ständig für meinen Körper, gehe joggen und versuche mich so gesund wie möglich zu ernähren – aber ohne Verzicht! Möchte ich Pizza, dann bestelle ich mir eben eine und genieße es. Man muss dass Leben auch genießen, dass gehört zu einem gesunden Lifestyle dazu. Ich möchte ich sein und ich bleiben. Dafür und darüber schreibe ich auf The constant efforts, meinem Blog. Ich will nicht perfekt sein, sondern die perfekte Version von mir und zwar perfekt in MEINEN Augen :)

  14. Ein sehr schöner Post liebe Nina,

    ich stimme dir vollkommen zu und lese deinen Blog auch schon länger und bewundere dich dafür wie gesund du dich ernährst und wie viel Sport du machst und zeigst dass man aber trotz allem immer noch den Spaß in den Vordergrund stellen sollte. Ich find es nur ein bisschen schade dass dünne Mädchen komplett in die negative Ecke gestellt werden. Ja es gibt Mädchen die Crashdiäten machen oder zu exzessiv Sport treiben was definitiv kein Bild ist an dem man sich orientieren sollte. Allerdings gibt es auch Mädchen die einfach sehr schmal gebaut sind. Ich finde es schwierig dass dünn sofort negativ ist – jemandem zu sagen er ist dürr ist auch ziemlich verletztend – zu einem übergewichtigen Menschen sagt man nicht – du bist ja fett. Auch in die andere Richtung führt das also zu Traurigkeit und Verletzung. Da finde ich sollte man immer aufpassen.

    Alles Liebe,
    Feli :)

    1. Liebe Feli da gebe ich dir total Recht und mit meinem post spreche ich auch nicht jene an die von Natur aus so dünn sind sondern eher jene die auf sehr ungesunden Weg so dünn werden. also da unterscheide ich schon sehr :) also ich will mit meinem Post hier niemanden verletzten ob dick, dünn oder was auch immer :)

  15. Liebe Nina,

    das ist ein wahnsinnig wichtiges Thema, das du da ansprichst und ich stimme dir in allem zu, was du hier sagst. Außerdem wollt ich noch anmerken, dass der Text gar nicht zu lang ist – im Endeffekt geht es doch auf Blogs um die persönliche Meinung der Menschen, die dahinter stecken und ich finde, die Posts (nicht auf die sondern allgemein und genauso mich selbst bezogen) könnten oft länger und dafür persönlicher sein! :) Sehr gut geschrieben!

    lg, Kathi
    http://www.ilvieebella.com

  16. Hallo Nina,

    super Post von dir! Ich bin ja auch der Meinung, dass ein wenig Fitness gar nicht so verkehrt ist – solange es keine überproportionalen Ausmaße annimmt. Ich selber gehe ca 2 mal die Woche ins Fitnessstudio. Nicht weil ich abnehmen will oder sonstiges. Ich möchte mich einfach bewegen! Ansonsten bin ich mit meinem Pferd und meinen Hunden körperlich schon zu viel ausgelastet und auch wirklich froh, wenn ich einfach mal einen Tag Ruhe habe ;)
    Gegessen wird, was gefällt und schmeckt! Hungern ist etwas für Langweiler ;) Wobei ich auch gerne leckere Varianten ausprobiere, die ein bisschen gesünder sind. Aber es darf niemals der Geschmack verloren gehen! Und wenn ich Lust auf Burger und Pizza habe – so what- rein damit!

    Aber es soll ja auch Exemplare geben, die für einen BeachBody alles tun würden. Das geht dann bis hin zum BodyBuilding. Was manchen ja bestimmt gefällt, ich aber eher abstoßend finde.
    Ein Körper darf Rundungen und Polster haben. Vorallem bei Frauen! Ich will ja schließlich nicht aussehen wie das 12 jährige Mädchen von nebenan? Meine Rundungen definieren mich als Frau! Warum sollte ich die auf biegen und brechen wegtrainieren?

    Okay, ich hab mit meinen 57 kg auf 1,71m Größe wahrscheinlich gut reden. Aber ich schaue mir auch lieber gut gebaute Damen an als diese Hungerhaken oder Muskeltanten.

    Bei Männern gehört übrigens ein kleines bisschen Bauch dazu. Wo sonst soll ich meinen Kopf ablegen? :P

    GLG

    Limettchen von http://www.limettengruen.de

  17. Ein sehr schöner Post, Nina! :)
    Vor zwei Jahren als ich Instagram erstmals richtig entdeckt habe, ging es mir wie all diese Mädchen und ich wollte nur noch aussehen, wie die ganzen Fitness-Bloggerinnen. Ich habe so “gesund” gelebt wie noch nie und war trotzdem total unglücklich, weil ich immer mehr wollte. Es hat meine Selbstwahrnehmung irgendwie kaputt gemacht. Inzwischen hat sich das aber geändert. Ich lebe immer noch gesund und mache Sport, aber mein Fokus liegt nicht mehr darauf super dünn zu werden. Es hat lange gebraucht, aber es macht vieles so viel angenehmer. Ich finde es gut, dass du dazu stehst und solche persönlichen Posts hier verfasst, denn das kann hoffentlich auch anderen jungen Mädchen helfen. Mach weiter so!

    Cara ♡

  18. Sehr schön geschrieben Nina :)
    Sport ist nun mal gesund aber man muss es nicht übertreiben. Das wichtigste ist, dass man sich wohl fühlt. Und “schön” kann man in jeder Kleidergröße sein :)

    Liebe Grüße, Victoria

  19. Sehr schöner Beitrag! Schlussendlich geht es doch ums Wohlfühlen im eigenen Körper. So fern man sich nicht ausschliesslich von Pizza und Burgern ernährt, ist doch alles ok.. Jeder muss eben sein Mittelmass selber findet =)
    Grüsse Nadine

    1. Ja das stimmt es geht natürlich darum dass man sich wohlfühlt im eigenen Körper, aber dieser extreme “fitnesswahn” macht das dann natürlich nicht wirklich leicht, weil uns einfach ein extremes Schönheitsideal “vorgelebt” wird. :) und ja du sagst es jeder muss seinen Mittelweg finden, auch wenn das meistens etwas dauert :D

  20. Ganz ganz tolle Worte Nina!!!
    Ich finde dieser Hype hat zwei Seiten: es gibt viele Leute die sich zum ersten Mal in ihrem Leben überhaupt mit ihrer Ernährung auseinandersetzen und ich gebe zu, ohne Blogs oder Insta hätte ich Produkte wie Quinoa, Chia-Samen oder Goji-Beeren nie kennengelernt. Meine Familie lebt absolut keinen “healthy” Lifestyle vor, weshalb ich mir mein Wissen selbst aneigenen und erarbeiten musste. ABER wie du auch sagst, dass muss mit Maß und Ziel passieren! Man darf nicht in diesem Hype abrutschen und daraus einen Wahn entwickeln. Etwas für sich und den eigenen Körper zu tun ist toll, aber es darf nicht dauerhaft präsent sein und es muss in einem gesunden Rahmen passieren. 1400 Kcal am Tag als Tagesbedarf gehören da definitiv nicht dazu!

    Genauso ist es auch mit dem Sport. In meiner Familie treibt niemand Sport, ich bin die erste und es macht mir Spaß. Ich hatte auch eine Zeit in der ich täglich intentsivst trainiert habe, das hat meine Haut kaputt gemacht und nun habe ich mit überschüssiger Haut zu kämpfen, die voraussichtlich nie mehr straff wird (Cardio-Bunny ahoi). Heute habe ich ein gesundes Maß gefunden, weiß was mir und meinem Körper gut tut, wann es zu viel und zu wenig ist. Das alles ist aber ein Lernprozess und vielleicht muss man einfach da durch um herauszufinden, was einem gut tut. – ich weiß es nicht. Wie zu Beginn erwähnt, es gibt zwei Seiten der Medaille…aber du bist wirklich ein absoutes Vorbild was das betrifft, deine Worte haben es wieder bewiesen!
    Liebe Grüße
    Jenny

    1. Danke für dein liebes Kommentar :) und ich gebe dir da ganz recht, der Hype hat 2 Seiten und man muss einfach schauen dass man da nicht zu sehr hineinkippt. Ich finde es auch toll weil man so immer wieder neue Dinge kennenelernt, aber bei manchen ist es ja nur noch Ich esse heute nur ein Salatblatt :D
      aber ich finde es toll dass du auch deinen Mittelweg gefunden hast :) Schön
      Alles Liebe Nina

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.