Kategorie: Lets talk about (Personal)

  • life update – bye 2020. hi 2021

    life update – bye 2020. hi 2021

    Da ist es nun endlich, das neue Jahr. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber die Vorfreude auf den Jahreswechsel war groß. 2020 war echt ein verrücktes Jahr und es gab Momente, da habe ich mich wie in einem “postapokalyptische Endzeit-Blockbuster” gefühlt. Ein Lockdown nach dem anderen, eingeschränktes Leben, schockierende Ereignisse auf der Welt, die einem den Atem rauben und Gefühle und Emotionen die hochkamen und alles schwerer machten. Auch wenn ich in den letzten 12 Monaten weitaus mehr schöne Momente hatte als schlechte, muss ich sagen, dass ich sehr froh bin, dass dieses Jahr um ist.
    Nur weil jetzt nicht mehr der Nuller hinten steht, sondern eine Eins, heißt das natürlich noch lange nicht, dass sich alles von Heute auf Morgen normalisieren wird, aber ich hoffe einfach auf ein bisschen mehr Normalität in den nächsten Monaten, denn ich vermisse mein altes Leben.

    Ich bin zwar kein Fan von Silvester, aber ich mag den Jahreswechsel, weil obwohl sich eigentlich nichts ändert, bringt er immer ein bisschen frischen Wind mit sich. Also doch irgendwie ein wenig Veränderung. Was auch meistens dazu führt, dass ich mit viel Elan und Motivation ins neue Jahr starte. Am liebsten möchte ich sobald die Uhr Mitternacht schlägt, sofort Bäume ausreißen und alles in der Sekunde angehen. 20 Bücher auf einmal lesen, mehrere Challenges gleichzeitig starten und die Tage von Morgens bis Abends durchplanen, damit ich auch ja gleich einiges von einer meiner vielen Listen abhaken kann. Ok, wirkliche Listen habe ich nicht, sondern eher ein ziemliches Chaos in meinem Kopf, aber ihr wisst was ich meine.
    Ich versuche mich auf jeden Fall immer ein bisschen zu bremsen, denn ich glaube wenn man mit so viel Speed ins neue Jahr startet, kann auch schnell mal die Luft draußen sein. Deshalb lieber alles ein bisschen ruhiger angehen und Step by Step, denn nichts muss sofort sein und rennt mir davon. Und ein wenig Ruhe zu Beginn des Jahres tut auch mal ganz gut und so nutze ich diese Zeit immer gerne, um nochmal zurück zu blicken. Was habe ich aus dem letzten Jahr für mich persönlich mitnehmen und lernen können.

    Die Berge erden mich und geben mir so viel Energie 

    Dass ich ein Naturmädchen durch und durch bin, ist ja nichts Neues mehr. Um den Kopf frei zu bekommen bin ich immer schon gerne raus an die frische Luft gegangen und seit ich hier in Salzburg wohne, sind die Berge einfach mein Zuhause. Dieses Jahr war ich glaub ich so viel wie noch nie in den Bergen unterwegs und habe so einige Gipfel bestiegen. Und ich hab das Gefühl von Mal zu Mal werde ich ausgeglichener und ruhiger. Wenn ich meine Wanderschuhe schnüre und mich auf den Weg mache, brauche ich kein Hörbuch oder Musik in den Ohren. Ich möchte einfach nur losgehen, abschalten und genießen. Ich brauche dazu nicht einmal Begleitung – nur ich und die Berge, achja und Tobi. Die Natur hat eine ganz besondere Wirkung auf mich und irgendwie wird diese Bindung von Jahr zu Jahr stärker. Ich bin unheimlich Dankbar die Berge direkt vor der Haustür zu haben. Es gibt für mich kein schöneres Gefühl als am Gipfel zu stehen, am Ziel angekommen sozusagen, die Augen zu schließen und die frische Bergluft einzuatmen. Corona hat schon auch seine positiven Seiten, denn so bin ich dieses Jahr viel öfters einfach vor die Tür gegangen und habe meine Umgebung und die Gipfel rundherum erkundet. Ich liebe das Meer und bin auch ein absolutes Sommerkind, aber die Berge geben mir ganz besonders viel Energie und Kraft.

    1 Tag Offline wirkt Wunder

    Im November wird Berries & Passion 10 Jahre alt und für mich fühlt es sich an, als hätte ich erst gestern meine Domain gekauft und losgelegt. Unglaublich, 10 Jahre treibe ich mich jetzt schon hier im Internet herum und es ist so spannend zu sehen wie ich mich entwickelt habe, was ich alles erleben durfte, wie oft ich über mich hinausgewachsen bin und was ich erreicht habe. Wenn ich die Zeit im Schnelldurchlauf in meinem Kopf abspielen lasse, werde ich schon ein bisschen sentimental. Ja ich bin eindeutig ein alter Hase in diesem Business, aber auch irgendwie cool von Anfang an dabei gewesen zu sein. Was aber auch bedeutet, in den letzten 10 Jahren habe ich genau ein einziges Mal einen Urlaub komplett Offline verbracht, sonst war die Arbeit immer mit dabei und ich somit Online. Diese Entscheidung habe ich natürlich immer selber getroffen und gerade auf Reisen macht es mir sehr viel Spaß, wenn ich abwechslungsreichen Content posten und meine Community mitnehmen kann. Doch es gibt natürlich auch Phasen in denen mich das total gestresst hat, denn man muss immer abliefern und sich etwas Neues überlegen. Vor 3 Jahren habe ich dann das erste Mal beschlossen meine Arbeit und Instagram, einfach mal für 3 Wochen sein zu lassen. Alle Apps wurden von meinem Handy gelöscht und ich bin 3 1/2 Wochen nach Sri Lanka geflogen und es hat unglaublich gut getan. Und da siehe her auch nach diesem Urlaub hatte ich meinen Job noch und habe ich nicht Unmengen an Follower verloren. Danach habe ich mir immer mal wieder dazwischen eine Woche oder ein paar Offline Tage gegönnt. Für mich etwas ganz wichtiges um einfach mal durch zu schnaufen und Abstand zu gewinnen. Die Offline-Tage wurden mal mehr mal weniger. Im November habe ich dann wieder einen fixen Tag in der Woche eingeführt, den ich mir komplett freihalte. Jeden Samstag gehe ich nicht nur Offline, ich drehe auch mein Handy komplett ab. Man neigt nämlich dazu, wenn man Offline geht und das Handy dabei hat, trotzdem die ganze Zeit Fotos und Videos zu machen, die man dann halt einen Tag später postet und auch das möchte ich an diesem Tag nicht machen. Deshalb kommt das Handy wirklich komplett weg und ich sag es euch, das tut mir und auch meiner Kreativität unheimlich gut. Mal schauen wie lange ich diesen handyfreien Tag einhalten werde.

    Menschen verändern sich und manchmal entwickelt man sich in unterschiedliche Richtungen und das ist Ok.

    Eine Sache mit der ich mich doch sehr viel im letzten Jahr beschäftigt habe sind Beziehungen zu anderen Menschen und gerade das Corona-Jahr 2020 hat irgendwie gezeigt, welche Beziehungen halten und welche vielleicht nicht stark genug sind, oder sich einfach in unterschiedliche Richtungen entwickelt haben. Ich konnte vor allem im zwischenmenschlichen Bereich ganz ganz viel für mich mitnehmen. 2020 habe ich sehr viel über mich und andere Menschen und vor allem von anderen Menschen gelernt. Ich habe mir Dinge mehr zu Herzen genommen und versucht diese auch zu ändern und mich auch mal außerhalb meiner Komfortzone bewegt, was mir nicht immer so leicht fällt. 2020 war was das betrifft für mich ein intensives Jahr, aber auch sehr schönes Jahr. Freundschaften sind intensiver geworden und andere sind auch leider zerbrochen. Was mich natürlich unheimlich traurig gestimmt hat, doch das kommt im Leben einfach vor. Oft sucht man nur bei sich die Schuld und fragt sich was mit einem nicht stimmt, doch es kommt einfach vor im Leben, dass Menschen sich auseinanderleben. Auch wenn es unheimlich traurig ist und wehtut, es ist ok und macht einem nicht zu einem schlechten Mensch. Ein Satz den ich Online gelesen habe, hat mir da sehr weitergeholfen.

    Not all friendships are destined to last forever, and that’s OK. Outgrowing a friendship doesn’t mean that you dislike each other, or that you’ve stopped caring for one another — and it certainly doesn’t mean your friendship was meaningless or that you should regret it forever.

    Bustle – Caitlin Flynn

    Natürlich ist es sehr traurig, aber anstatt sich zu sehr den Kopf zu zerbrechen oder Vorwürfe zu machen, sollte man einfach die schönen Momente so wie sie waren in Erinnerung behalten. Ja es ist traurig, aber gehört einfach zum Leben dazu und es wird trotzdem weitergehen. Beziehungen jeglicher Art sind unheimlich viel Arbeit und da müssen auch beide Seiten an einem Strang ziehen.
    Ja und das Schöne ist, wenn das passiert, können Beziehungen auch wieder erneut aufblühen und intensiver werden. Beziehungen jeglicher Art sind Arbeit und das darf man nie vergessen. Auch das durfte ich im Jahr 2020 erfahren und es ist schön zu sehen wie man sich wieder in die selbe Richtung bewegt, wenn man es mal angesprochen hat und daran arbeitet.
    Ja, trotz Corona war mein Jahr 2020 sicher ein Jahr der Beziehungen für mich. Ich durfte in diesem Jahr viele schöne Momente mit besonderen Menschen erleben, habe gemerkt das Entfernung oft keine Rolle spielt und man sich auch so nah sein kann, musste zwar auch Menschen gehen lassen, habe aber auch neue Menschen in mein Herz geschlossen und bin mit anderen noch näher zusammengewachsen. Ja und genau für diese Erfahrungen und Learnings bin ich besonders Dankbar im Jahr 2020.

    Zeit für mich (egal in welcher Form) ist für meine mentale Gesundheit und auch für meine Kreativität wichtig
    Eine Sache die ich auch sicher durch die vielen Lockdowns gelernt habe ist, dass Zeit für mich selbst unglaublich wichtig ist und man hier als letztes einsparen sollte. Vor allem wenn man sich mit dem Partner einen Haushalt teilt und dann auf Grund der momentanen Lage noch mehr Zeit zusammen verbringt, ist es wichtig sich mal für sich zurückzuziehen und das zu tun was einem gut tut. Sei es einfach alleine eine Runde spazieren zu gehen, ein Buch zu lesen, Yoga zu machen, zu Journalen, zu zeichnen oder einfach nur da liegen und Musik zu hören. Ich habe mir in den letzten Jahren zwar immer schon regelmässig meine Me-Time eingeholt, doch im Jahr 2020 habe ich die Prio einfach nochmal höher geschraubt, mich dazwischen zurückgezogen und mir Zeit genommen. Früher war es bei mir auch immer so, dass ich die freie Zeit die ich hatte immer mit, da einem Coffee-Date und dort einem Treffen vollgepackt habe und ganz vergessen habe wie wichtig es ist, dazwischen auch mal alleine zu sein. Durch Corona waren diese sozialen Kontakte doch eingeschränkter und es gab keine Veranstaltungen oder Dinge die man verpassen könnte, was meiner Me-Time sehr gut getan hat. Mittlerweile genieße ich dieses Alleine sein wirklich in vollen Zügen und auch wenn ich mal nur herumliege und nichts mache, ich bin ganz für mich und kann so noch besser abschalten. Versteht mich nicht falsch ich bin gern unter Menschen und verbringe Zeit mit meinen Liebsten, aber ich bin dazwischen einfach auch unheimlich gerne einfach nur für mich.
    Mittlerweile habe ich wirklich jeden Tag meine Me-Time, die ich mir einfach herausnehme und für die einfach Zeit sein muss. Das sieht dann auch immer anders aus, sei es in Form meiner Morgenroutine oder wenn ich am Abend einfach eine Stunde früher ins Bett gehe und lese. Zeit für einen selbst ist ganz ganz wichtig, für mich zumindest und tut nich nur mir sondern auch meiner Kreativität und natürlich auch meinen Beziehungen gut.

    Nicht zu viel nachdenken einfach Tun 

    Jeder kennt es, oft möchte man etwas ausprobieren oder machen und fragt sich, aber was ist wenn das und das passiert? Die innere Angst ist größer und man lässt es sein. Bei mir ist das auf jeden Fall schon sehr oft vorgekommen und ich habe Dinge auf Grund meiner Angst zu Versagen oder draufzukommen dass es doch nicht das richtige ist einfach sein lassen. 2018 bin ich dann das erste Mal über meinen Schatten gesprungen und habe alleine eine Reise nach Bali für ein Monat angetreten und das war die beste Entscheidung überhaupt. Man muss dazu sagen, ich wollte das wirklich schon ewig machen, habe erst immer meine damalige Beziehung als Vorwand genommen es nicht zu tun und dann als ich Single war, einmal sogar storniert, bevor ich dann auch wirklich geflogen bin. Ja manchmal braucht es ein bisschen Zeit, aber man sollte sich nie von seiner Angst bestimmen lassen und wenn es da Dinge gibt die man gerne Mal ausprobieren möchte, dann soll man sie auch tun. 2020 habe ich den Schritt gewagt und mich für ein YTT im Ausland angemeldet und war unheimlich stolz auf mich, dass ich über meinen Schatten gesprungen bin. Ja auf Grund von Corona ist diese Reise dann zwar nicht zu Stande gekommen, aber alleine schon die Tatsache, dass ich mich angemeldet habe, hat sehr viel in mir verändert. Im Sommer bin ich dann alleine auf ein Yoga Retreat gefahren und auch da war ich mir zu Beginn nicht so sicher. Auch diese kurze Reise für mich war so so wichtig, hat mir unheimlich geholfen und gut getan. Ja und nebenbei habe ich auch noch neue Menschen kennengelernt. Wir sollten viel öfters den Kopf ausschalten und auf unseren Bauch hören und die Dinge die man machen möchte, einfach tun. Egal was es ist, ob es eine Solo-Reise, eine Ausbildung oder ein neues Hobby ist. Wenn es dein Wunsch ist, nicht zu viel nachdenken und einfach ausprobieren. Wenn es sich dann doch nicht richtig anfühlt, war es zumindest ein Learning. Das will ich im Jahr 2021 auf jeden Fall auch noch ausbauen und habe mir für die nächsten Monate vorgenommen mich einfach mal ein bisschen mehr zu Challengen und neue Dinge auszuprobieren.

    Das Reisen mit dem Bus ist etwas wo man nach und nach hineinwächst

    Für das Jahr 2020 standen ja so einige Reisen mit dem Bus am Plan, nachdem er nach viel Drama endlich fertig geworden ist. Doch auch hier hat uns Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir haben beschlossen unsere Bus-Abenteuer ein bisschen anzupassen. So haben wir zu Beginn ein paar schöne Plätzchen in der Umgebung erkundet und sind erst nachdem sich die Lage ein bisschen gebessert hat losgezogen. Das gute an dem Reisen mit Bus ist ja doch, dass man sehr flexibel ist, kaum andere Menschen um sich hat, wenn man das nicht möchte und auch schnell wieder den Weg nachhause antreten kann, sollte sich etwas ändern. Das Reisen mit dem Bus hat dieses Jahr unheimlich viel Spaß gemacht und es ist schön einfach seine liebsten Sachen einzupacken und loszufahren und auch einfach mal zu schauen wohin es einen treibt. Doch was man hier auch sagen muss, das Reisen mit dem Van ist alles andere als Fancy, auch wenn es im World Wide Web oft so dargestellt wird. Ja wenn man mit dem Bus unterwegs ist reist man sehr frei und flexibel und es ist schön einfach in seinem Zweitwohnsitz durch die Gegend zu fahren, aber Van-Life bedeutet auch mal einige Tage nicht zu duschen, bis spät in die Nacht Auto zu fahren und kaum Privatsphäre. Das Reisen mit einem Bus ist nicht für jeden etwas und das muss man sich einfach vorher bewusst sein. Auf jeden Fall habe ich in diesem Jahr sehr viel dazugelernt und für mich gemerkt, dass das Reisen mit dem Bus etwas ist, wo man erst reinwachsen muss. Nur weil man schon das eine oder andere Mal unterwegs war, heißt das noch gar nichts und man muss sich doch erst auf so kleinen Raum einspielen und Dinge für sich entdecken. Wir waren in den letzten 12 Monaten das eine oder andere Mal mit unserem Zuhause auf vier Rädern unterwegs und ich konnte von jeder Reise neue Dinge für mich mitnehmen. Habe bei gewissen Themen die richtige Herangehensweise für mich entdeckt und einiges dazu gelernt. Ja, das Van-Life ist einfach etwas, da muss man erst hineinwachsen und für sich die passenden Herangehensweisen und Lösungen finden – dann macht es gleich noch mehr Spaß. Was ich auch im Jahr 2020 gemerkt habe, ich liebe es neue Orte mit dem Bus zu erkunden und unterwegs zu sein, aber nach ein paar Wochen freue ich mich dann doch auch wieder auf Zuhause. So ein Vollzeitleben im Van wäre für mich persönlich zum Beispiel gar nichts.

  • life update – März 2020

    life update – März 2020

    Was war das eigentlich für ein schräger Monat. Wenn ich so zurückblicke und die letzten vier Wochen Revue passieren lasse, fällt es mir immer noch schwer alles in Worte zu fassen. Wir schreiben das Jahr 2020 – ein Jahr in dem ich viel vor hatte, ein Jahr das anders als das letzte werden sollte. Tja anders ist es auf jeden Fall, nur leider nicht so wie ich es mir vorgestellt habe. Vor ein paar Wochen habe ich noch unsere anstehenden Bus-Reisen geplant und dann kam da plötzlich Corona. Irgendwie fühlt sich das alles wie in einem Hollywoodspielfilm an, wo wir gespannt warten, dass uns Will Smith oder irgendein anderer Held rettet. Nur halt ohne Zombies (Gott sei Dank).
    Mittlerweile haben wir Tag 25 zuhause und ich weiß nicht wie es euch geht, aber es fühlt sich alles immer noch total surreal an. Anstatt euch zu erzählen was ich im letzten Monat so erlebt habe, dachte ich mir, ich teile einfach ein paar Gedanken der letzten Wochen mit euch. Denn ja auch ich war im März nur zuhause und habe gespannt die Nachrichten verfolgt.

    Anfang März als noch alles normal war – Meine Schwester und mein Vater besuchten mich in Salzburg und mein Freund flog beruflich für 2 Wochen nach Mexiko. Ich war unheimlich dankbar für die Zeit, die ich nun für mich alleine zuhause hatte. Nach 5 Tagen Besuch ist so ein bisschen Me-Time doch sehr angenehm und die Vorfreude auf diese Zeit war groß. Liegengebliebene Dinge aufarbeiten, die Wohnung auf Vordermann bringen, mir ganz viel Zeit für meine Morgenroutine nehmen und ja einfach ganz für mich sein. Ich bin eigentlich gerne unter Menschen, aber zwischendurch genieße ich es auch sehr alleine zu sein. Tja hätte ich gewusst wie es 4 Wochen später aussehen wird, wäre ich wohl doch noch das eine oder andere Mal vor die Tür gegangen, hätte meine Yoga Stunden ins Studio verlegt, wäre wie geplant nach Wien gefahren und hätte mich mit Freunden auf einen Kaffee getroffen, anstatt zuhause zu bleiben.
    Als die Situation in China immer brenzliger wurde habe ich zwar alles mitverfolgt, aber wirklich ernstgenommen habe ich es nicht. Es wurde eher belächelt. Ach China ist doch so weit weg und es ist sicher nur eine Grippewelle. Das wird schon schnell wieder vergehen. Ich plante weiter meine Reisen und war gedanklich schon am Strand in Sardinien. Als sich das Corona-Virus dann immer schneller und schneller verbreitete und die Lage in Italien schlimmer wurde, bekam ich das erste Mal ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Auch wenn ich immer noch fest daran geglaubt habe, dass ich Mitte April mit dem Bus Richtung Meer aufbrechen werde.

    Eine Woche später sah mein Gefühlszustand ganz anders aus. Es gab keinen Tag an dem ich nicht im Sekundentakt die Nachrichten verfolgt habe. Langsam wurde ich innerlich total unruhig. Vor allem weil mein Freund immer noch in Mexiko unterwegs war und ich mitbekam, wie nach und nach Flüge gestrichen wurden. Ich war etwas nervös, aber Gott sei dank war der Rückflug für den 12 März angesetzt und so landete er in Österreich noch bevor die ganzen Maßnahmen verkündet wurden. Die Tage vor seiner Rückkehr waren für mir ziemlich schwer, weil ich einerseits nicht wusste ob alles klappt und weil ich mit den ganzen Nachrichten alleine nicht so ganz umgehen konnte. Ich flüchtete auf den Berg um meinen Kopf freizubekommen und ein bisschen Abstand von allem zu nehmen. Als dann die Ausgangsbeschränkung verkündet wurde war es dann ganz vorbei und ich tue mir auch schwer diesen Gefühlszustand wirklich in Worte zu fassen. Einerseits war ich komplett ruhig, aber andererseits hatte ich unzählige Gedanken in meinem Kopf und wusste nicht so recht was ich mit all diesen Nachrichten und Informationen anfangen soll.

    Von einem Tag auf den anderen ändert sich einfach unser ganzes Leben. Wir sollen unser Zuhause nicht mehr verlassen. Die Grenzen werden geschlossen und die Betriebe aufs Minimum zurückgefahren. Bin ich hier in einem falschen Film oder passiert das gerade wirklich? Wie lange wird das wohl andauern? Was für Auswirkungen wird das auf die Menschen, auf die Wirtschaft aber auch auf die Natur haben?
    Nach der Verkündigung der Ausgangsbeschränkung beschlossen wir nicht erst das Wochenende abzuwarten, sondern gleich zuhause zu bleiben. Wir machten uns wie 1000 andere Menschen auch, an diesem besagten Freitag, der übrigens ein Freitag der 13. war auf den Weg in den Supermarkt um unseren Kühlschrank für die nächste Woche zu füllen. Zu unserer Verteidigung, wir hatten wirklich nicht mehr viel zuhause und ich gebe zu, auch wir wollten noch schnell unsere Lieblingsprodukte einkaufen und unsere Vorräte auffüllen. Einfach auch, um auf Nummer sicher zu gehen und den Supermarkt dann vorerst zu meiden.
    Die Stimmung im Supermarkt war wirklich schräg und ich glaube ich habe noch nie so viele Menschen und so leere Regal gesehen. Es gab zwar noch von allem genug, aber die Bereiche rund um die Nudeln und das Klopapier gleichten einem Schlachtfeld. Ich war wirklich überfordert mit der Situation und auch die Verkäuferin meinte, es sei mehr los als zu Weihnachten.
    Zurück zuhause musste ich erst einmal tief durchatmen. Ja das passiert gerade wirklich. Auch wenn meine Stimmung eigentlich die ersten Tage zuhause ganz gut war. Wir lenkten uns auch gut mit gemeinsam kochen, Serien schauen und aufräumen ab. Dennoch konnte ich das was in meinem Kopf passierte nicht so recht ordnen. Es war alles einfach surreal und ich versuchte mir zu Beginn einfach positiven Gedanken zu setzen. Ja klar es ist doof, dass jetzt alle anstehenden Termine abgesagt wurden und ich jetzt mein zuhause nicht verlassen soll, aber dann mach ich doch einfach das Beste aus der Situation und nutze die Zeit für mich. Ich werde viel Sport machen, schreibe Blogposts die schon lange auf meiner To Do Liste stehen, ich erneuere mein Blogdesign, miste meinen Kleiderschrank aus und widme mich dem Frühjahrsputz. Wann wenn nicht jetzt.
    Mit diesem motivierten Gedanken bin ich in die erste Woche der Ausgangsbeschränkung gestartet. Nach ein paar Tagen habe ich jedoch gemerkt, dass das alles nicht so wirklich funktioniert wie ich mir das vorgestellt habe. Das war gerade einfach zu viel für mich und meinen Kopf und so habe ich die erste Woche einfach gar nichts geschafft.

    2020 – the pandemic is real.
    Mir ging es in der ersten Woche der Ausgangsbeschränkung echt nicht schlecht. Ich muss gestehen, die ersten Tage habe ich es sogar echt genossen und bin so richtig aufgeblüht. Ich war unglaublich motiviert. Mein Kühlschrank war voll, ich hatte Zeit neue Gerichte auszuprobieren, habe meine Wohnung geputzt, die Terrasse geplant und ein paar Dinge erledigt für dich ich mir sonst keine Zeit genommen habe. Ich bin ein ganzes Wochenende vor meinem Laptop gesessen und habe fleißig an meinem neuen Blogdesign gebastelt. Es war irgendwie schön, dass ich nicht das Gefühl hatte ich verpasse draußen etwas. Natürlich muss man auch erwähnen, dass sich für mich nicht so viel verändert hat, denn ich arbeite ja doch schon eine Weile von zuhause und war das Home Office gewohnt.
    Hey sie hat doch gerade erst geschrieben, sie hat gar nichts weitergebracht?
    Ja das stimmt und wenn ich so zurückdenke, habe ich einiges erledigt. Doch Arbeitstechnisch ist wirklich kaum etwas weitergegangen, denn meine Konzentration war einfach nicht vorhanden. Ich wollte mehr schreiben, mich meiner Buchhaltung widmen und an meinen Presets arbeiten. Keine Chance, ich war andauernd abgelenkt. Stattdessen habe ich unglaublich viel Zeit auf Instagram & Co verbracht und im Sekundentakt die Nachrichten verfolgt. Ich wollte einfach durchgehend up-to-date sein und wissen was passiert und welche Neuerungen es gibt. Nachdem ich ein Hoch hatte, kam natürlich auch ein Tief. An einem Tag war ich noch super motiviert und hätte Bäume ausreißen können und am nächsten bin ich nicht aus dem Bett gekommen, hatte Existenzängste, war antriebslos und wollte am Liebsten gar nicht aufstehen. Es gab sogar ein Wochenende, da habe ich mich einfach nicht aus dem Bett bewegt und einen Tag lang nur geweint. Nach und nach habe ich einfach gemerkt, dass die Flut an Nachrichten und auch die vielen Stunden auf Instagram nicht unbedingt gut für mein Gemüt sind. Ich hatte das Gefühl, vor allem an den Tagen wo ich mich nicht wirklich gut gefühlt habe, ich müsste jetzt noch mehr Sport machen, gesünder essen, noch mehr Content produzieren und neue Projekte starten.


    Nein, ich muss gar nichts….

    Nach dem ersten Hoch und dem ersten Tief wusste ich irgendwie, ich möchte was ändern. Ich durfte mich einfach nicht so stressen. Vor allem in dieser Zeit, die für uns alle etwas Neues ist und uns vor Herausforderungen stellt, ist es unheimlich wichtig, dass man auf sich selbst hört und sich nicht unnötig unter Druck setzen lasst. Nein ich muss nicht jeden Tag eines der vielen Live Online-Workouts machen und die fitteste Version von mir werden, neue große Projekte starten, die beste Version meiner selbst werden oder all die Dinge tun die ich mir schon so lange vorgenommen habe. Gerade jetzt sollte man vielleicht einfach auf sich selbst hören, herausfinden was einem richtig Freude bereitet und Achtsam mit sich umzugehen. Ja ich gebe es ganz ehrlich zu, es gibt Tage da stresst es mich extrem wenn ich Instagram öffne und jeder ist gerade am sporteln. Doch ich merke, dass es genau in den Phasen, wo ich vielleicht unrund bin und mich nicht so gut fühle es unheimlich wichtig ist das Handy zur Seite zu legen. Deshalb lege ich auch immer wieder Tage ganz ohne Social Media ein und versuche nur noch einmal am Tag und zwar am Morgen Nachrichten zu konsumieren.
    Vorletztes Wochenende bin ich zum Beispiel einfach den ganzen Tag auf der Terrasse gelegen und habe ein Buch gelesen und habe kein einziges Mal Nachrichten gelesen und soll ich euch was sagen? Es hat richtig gut getan und verpasst habe ich auch nichts.
    Die letzten Wochen waren für mich ein Auf und Ab, aber es ist auch wieder ein Learning, denn ich versuche mehr hinzuhören. Ich merke zum Beispiel, dass ich viel entspannter bin, wenn ich mir am Morgen Zeit für meine Morgenroutine nehme und das Handy am Abend schon ein oder zwei Stunden vorm Schlafengehen zur Seite lege. Trotzdem gibt es Tage, an denen ich antriebslos bin und mich einfach nicht motivieren kann meine Routine zu machen und auch das ist ok. Solche Tage wird es immer geben und ich versuche sie einfach zu akzeptieren und trotzdem das Beste daraus zu machen.
    Mittlerweile haben wir Woche vier der Ausgangsbeschränkung erreicht und ich muss sagen, langsam habe ich mich an die Situation gewöhnt. Natürlich würde ich jetzt auch viel lieber Wandern gehen oder mit meinem Bus wegfahren, aber jetzt heißt es durchhalten. Bessere Zeiten kommen bestimmt und wenn wir alle zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen, überstehen wir diese Phase mit links. Ja und man muss auch immer die positiven Dinge darin sehen, wir haben mehr Zeit um uns wirklich mit uns selbst zu beschäftigen und uns Gedanken darüber zu machen was wir wirklich wollen und auch die Natur erholt sich gerade. Es ist unheimlich traurig, wenn man an die momentane Lage in Italien denkt, doch wenn ich dann die Bilder von Delfinen an der italienischen Küste oder Fischen in den Kanälen von Venedig sehe, zaubert mir das ein Lächeln ins Gesicht und zeigt mir, dass diese Pandemie auch etwas Gutes hat.

  • life update – februar 2020

    life update – februar 2020

    Hey 2020, mach mal ein bisschen langsamer. Ich bin doch gerade dabei jede Sekunde zu genießen und da kannst du ruhig einen Gang zurückschalten und bitte nicht so schnell verfliegen. Bis jetzt mag ich das Jahr wirklich sehr gerne und an den meisten Tagen wache ich auch und bin einfach nur unheimlich dankbar. Dankbar dafür, dass ich gesund bin. Dankbar für all die Menschen. Dankbar für mein Zuhause. Einfach dankbar für mein Leben. Wir müssen uns alle viel öfters bewusst werden, wie gut es uns eigentlich geht und seit ich mir das jeden Morgen sage, starte ich ganz anders in den Tag. Ich nehme meine Umgebung ganz anders wahr und geh einfach viel positiver durch die Welt.

    Wenn du mal ganz genau nachdenkst? Was fehlt dir wirklich im Leben?

    Mir persönlich fällt momentan gar nichts ein, denn ich bin gerade echt Happy so wie alles ist. Na klar gibt es Tage, da finde ich alles doof. Die wird es auch immer geben und das ist vollkommen ok. Doch an den meisten Tagen trage ich ein Lächeln auf dem Gesicht und bin einfach nur glücklich.
    Dir ist etwas eingefallen, was dir fehlt? Dann Go for it – Das Leben ist zu kurz um Dinge nicht zu tun. Es gibt da etwas, was du unbedingt machen willst. Was du aber schon lange vor dir herschiebst? Jetzt ist der Zeitpunkt es einfach zu tun. Wenn wir uns ganz ehrlich sind. Am Ende sind es doch immer die Dinge die wir nicht probieren die wir bereuen. Das war auch irgendwie mein Motto im Februar – Spring über deinen Schatten und mach es einfach. Besser probiert und gescheitet, als nie versucht. Der Februar war wirklich wieder ein sehr lehrreicher Monat für mich und es ist irgendwie schön jeden Tag neue Dinge über sich selbst zu erfahren und sich weiterzuentwickeln.

    Yoga Yoga Laufen Yoga

    Im Februar hat mich das Yoga-Fieber dann komplett gepackt. Ich bin in unterschiedliche Stunden in Salzburg gegangen und habe sehr viel zu hause praktiziert. Jeden Tag wurde die Matte ausgerollt und es hat mir einfach so gut getan. Dazwischen bin ich dann immer in meine Laufschuhe geschlupft und habe die eine oder andere Runge gedreht. Bewegung ist seit diesem Jahr wieder ein ganz großes Thema bei mir. Ja ich habe mich schon immer viel und gerne bewegt, doch seit dem neuen Jahr habe ich so meine perfekte Kombi gefunden – Viel Yoga, ein bisschen Laufen, ab und an in Fitnesscenter oder ein Homeworkout mit Oti. Die letzten Wochen habe ich fast jeden Tag etwas gemacht ohne einen Pause-Tag herbeizusehnen. Es macht mir einfach viel Spaß und da braucht man dann halt auch mal keine Pause. Doch Achtung, nicht übertreiben. Ich habe Ende Februar dann doch kurz pausieren müssen, da ich einen entzündeten Muskel in der Schulter habe. Auch wenn man motiviert und nicht zu halten ist, auf den Körper hören ist trotzdem sehr wichtig. Wenn er sagt Pause, gebt ihm diese auch.

    Morgenroutine – Meditieren – Journaling

    Wörter die aus meiner täglichen Routine nicht mehr wegzudenken sind. Im Februar habe ich wirklich so gut wie jeden Tag mindestens ein paar Minuten meditiert und mir Zeit genommen um in mein Journal zu schreiben. Ich glaub mittlerweile ist es bei mir schon selbstverständlich, dass ich es einfach machen. Und diese Routine am Morgen hat mir wirklich unheimlich geholfen, bzw. hilft mir einfach jeden Tag. Probiert es einfach mal aus und bleibt dran. Ihr werdet sehen, es verändert wirklich euren Alltag positiv und auch eure Gedanken. Einen ausführlichen Beitrag zum Thema Journaling gibt es bereits hier.

    Home Sweet Home

    Ich war im Februar mal wirklich komplett zuhause und das unheimlich gut. Ja zwischendurch habe ich mir zwar immer gedacht, ach ich wäre jetzt gerne auch irgendwo im Warmen. Am Ende des Tages war ich dann aber doch immer sehr froh, zuhause in meinem eigenen Bett zu liegen und mit Tobi zu kuscheln. Die letzten Jahre war ich doch recht viel unterwegs und ich habe mich immer gefreut aufs nachhause kommen. Gleichzeitig konnte ich es aber auch nicht erwarten wieder wegzukommen. Dieses Gefühl ist irgendwie im letzten Jahr viel kleiner geworden. Natürlich verreise ich auch gerne, aber ich bin auch happy wenn ich zwei Monate am Stück zuhause bin. So wohl wie in Salzburg habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt. In den letzten Wochen ist es immer wieder vorgekommen, dass ich mit Tobi spazieren gegangen bin und einfach nicht damit klar gekommen bin, dass ich diese Stadt wirklich mein Zuhause nennen darf. Ich hab ein unglaubliches Glück und eine innere Ruhe verspürt. Immer wenn es mir mal nicht so gut geht, dann versuche ich mir dieses Gefühl zurückzuholen – volle Zufriedenheit und Dankbarkeit.

    Nature LOVE

    Das Wetter im Februar war meistens auf unserer Seite und so habe ich jede freie Minute in der Natur verbracht. Ich war einige Male laufen, viel mit Tobi spazieren, habe noch ein paar richtig coole Powder-Tage gehabt, war Rodeln und habe meine erste Wanderung in diesem Jahr gemacht. Ich merke einfach, dass mir diese Zeit besonders gut tut. Es holt mich runter und lässt mich meinen Stress und alle meine Sorgen einfach vergessen. Vor zwei Jahren habe ich wirklich noch sehr viel gearbeitet und einfach vergessen mir Pausen zu nehmen. Jetzt weiß ich einfach, dass meine mentale Gesundheit einfach das wichtigste überhaupt ist. Ja und diese kleinen oder großen Pausen, die ich dann meistens in der Natur oder auf der Yogamatte verbringe, geben mir so viel Kraft, dass ich danach einfach noch viel produktiver und vor allem kreativer bin.

    Gesehen – Gehört – Gelesen – Geplant

    Für das Jahr 2020 habe ich mir vorgenommen wieder mehr zu lesen und deshalb auch eine “kleine” Bücherliste erstellt. Ich wollte jeden Monat ein Buch fertig lesen und mir am Abend wirklich ganz bewusst die Zeit zu nehmen. Im Januar hat das ganz gut geklappt. Im Februar ist mir das ein bisschen schwerer gefallen und so habe ich leider nur ein halbes Buch geschafft. Doch das ist ok, es wird sicher wieder eine Phase kommen (vielleicht sogar im März) wo ich wieder mehr Zeit habe zu lesen. Momentan lese ich auf jeden Fall die Gabe der Unvollkommenheit von Brene Brown und auch wenn ich noch nicht fertig bin, kann ich euch dieses Buch nur wärmstens empfehlen und ans Herz legen.

    Im Februar habe ich es geschafft meine Playlist weiter zu befüllen und jetzt sind auch genügend Songs drinnen, dass ich euch meine erste Playlist im Jahr 2020 präsentieren kann. Es ist wirklich alles dabei, ganz quer durch die Bahn, aber ich mag diesen bunten Mix an unterschiedlichen Genres momentan einfach sehr sehr gerne.

    Ja und was habe ich im März geplant?

    Auch diesen Monat werde ich zuhause verbringen und ich freue mich darauf. Ich möchte gerne nochmal in den Schnee, bevor sich der Winter ganz verabschiedet. Möchte vielleicht schon die eine oder andere Wanderung machen. Die ersten 10 Tage bin ich Strohwitwe und deshalb möchte ich diese Zeit nutzen um mir wirklich ganz bewusst Zeit für mich zu nehmen. Auch wenn ich meine bessere Hälfte jetzt schon sehr vermisse, genieße ich es auch mal einfach nur alleine zu sein.
    Außerdem werde ich Mitte März endlich ein Büro in Salzburg beziehen und ich kann es kaum erwarten meinen Arbeitsplatz endlich aus meinen Vier Wänden zu verbannen. Für mein bald altes Home Office habe ich schon so einige Idee und ich glaube es werden viele Pflanzen, Yogamatten und Kerzen involviert sein. Ich freue mich also schon darauf ein bisschen umzudekorieren.

    Ja und last but not least- Ich arbeite fleißig an meinen Pre-Sets. Ja ich weiß mittlerweile gibt es unzählige Pre-Sets da draußen, doch immer bekomme immer wieder unzählige Fragen zu meinen Fotos und der Bearbeitung und deshalb möchte ich euch diese Filter gerne zur Verfügung stellen. Wer sich den Berries & Passion Newsletter abonniert hat, kann sich nicht nur auf ein gratis Goodie jeden Monat freuen, sondern erfährt vor allen anderen wann und wo die Pre-Sets erhältlich sein werden. So jetzt ist es also raus und jetzt habe ich mir auch gleich ein bisschen einen Druck bzw. eine Deadline gesetzt. Meine Schnappschüsse von diesem Beitrag sind übrigens auch mit einem meiner Pre-Sets bearbeitet.

  • Life Update – Januar 2020

    Life Update – Januar 2020

    Oh wie sehr habe ich mich auf das Jahr 2020 gefreut und deshalb bin ich auch mit richtig viel Elan ins neue Jahr gestartet. Ich habe mir vorgenommen, aus jedem Tag das Beste rauszuholen, wieder kreativer zu sein, mich aber nicht zu sehr zu stressen und mehr auf mich und meinen Körper zu hören. Die ersten Tage im Jahr 2020 hatte ich irgendwie einen Höhenflug und natürlich gehofft, dass dieser nie wieder endet. Jeden Morgen bin ich mit viel Energie und Motivation aufgewacht, habe mich meiner Morgenroutine gewidmet, wieder mehr Sport gemacht und mich dann mit vielen neuen Ideen an die Arbeit gesetzt. Es hat mir irgendwie alles so viel Spaß gemacht und ich war nicht zu bremsen. Der Jahreswechsel gibt mir irgendwie immer einen richtigen Schub. Doch wie das halt so ist hat so ein Hoch auch irgendwann sein Ende und ich kann euch gar nicht so genau sagen wann das war. Doch auch wenn die meisten Tage im Januar richtig gut waren, gab es auch einige die nicht so gut waren.
    Ja und meistens ist das dann auch rund um meine Periode – Hallo PMS. Ich bin unausgelastet, fühl mich nicht wohl in meinem Körper, bin demotiviert und zweifle an mir selbst. Doch solche Tage gehören dazu und das ist ok. Es ist ok, dass man sich auch mal nicht so gut fühlt. Eine Sache die ich im letzten Jahr gelernt habe und was mir auch richtig hilft, ist das Reflektieren. Früher habe ich solche Tage immer gleich ausgeblendet und mich nicht weiter damit beschäftigt. Mittlerweile versuche ich die Dinge wirklich aufzuarbeiten. Was ist genau passiert, wieso habe ich so reagiert, was hätte ich anders machen können, bzw. was habe ich daraus gelernt, was kann ich für mich mitnehmen. Ja und das habe ich mir auch für 2020 vorgenommen – mehr reflektieren! Diese Life Updates sind somit auch gleichzeitig eine kleine Therapie für mich selbst. Ja und da diese Art von Beiträgen so gut bei euch ankommt, dachte ich mir, ich befülle sie nicht mehr mit den üblichen Instagram Bilder wie ich es bisher gemacht habe, sondern suche einfach ein paar Schnappschüsse raus, die noch nicht veröffentlich wurden. Irgendwie passen diese Fotos einfach besser zu so persönlichen Beiträgen.

    Mein erstes Yoga Retreat

    Besser als mit einem Yoga Retreat hätte ich das Jahr wahrscheinlich gar nicht starten können. Ich hab manchmal das Gefühl diese Tage wirken immer noch nach und dieses Retreat hat dazu beigetragen, dass ich jetzt motivierter für Yoga und auch das Meditieren bin. Jeder der mal überlegt hat sich so ein paar Tage nur für sich zu gönnen, TUT es. Ja so ein Retreat ist nicht gerade billig, aber ihr müsst es eher so sehen – ihr investiert hier Geld in euch und anstatt euch einen neuen Fetzen zum Anziehen oder eine Tasche zu kaufen, investiert das Geld einfach in eure mentale und körperliche Gesundheit. Einen ausführlichen Bericht über mein erstes Retreat findet ihr übrigens HIER.

    Morgenroutine

    Das Thema Morgenroutine ist ja schon seit dem letzten Jahr immer wieder von mir thematisiert worden und einfach unheimlich wichtig für mich. Meine Stunde am Morgen ganz für mich in Ruhe ist mir mittlerweile wirklich heilig und wenn ich mal darauf vergesse oder keine Zeit habe, tue ich mir richtig schwer das Beste aus meinem Tag rauszuholen. Ich brauche einfach viel länger um zu starten. Deshalb gibt es wirklich keinen Weg daran vorbei. Auch wenn ich wegen Terminen schon am Morgen das Haus verlassen muss, dann wird der Wecker einfach 15 Minuten früher gestellt und die Morgenroutine kurz und knackig gehalten. Diese Me-Time hat bei mir mittlerweile höchste Priorität und dafür stehe ich einfach sehr gerne früher auf. Mehr zum Thema Morgenroutine und Journaling gibt es ganz bald. In der Zwischenzeit könnt ihr euch auch gerne mein Video auf IGTV anschauen.

    Sonne tanken in Kenia

    Das Jahr gleich mit ein paar Tagen Sonne, Strand und Meer zu beginnen war einfach die beste Idee überhaupt. Nach den letzten Monaten hatte ich das einfach dringend nötig. Diese Reise hat mir unheimlich gut getan, vor allem weil wir mal einfach 10 Tage an einem Ort geblieben sind ohne große Pläne. Einfach ein bisschen Sonne tanken, Kiten und genießen. Auch wenn auf dieser Reise wieder einige Gefühle hochgekommen sind, die mir an manchen Tagen das Leben ein bisschen schwer gemacht haben, war es wirklich ein schöner Urlaub. Ich habe auf jeden Fall versucht diese Gefühle auch einfach zuzulassen, hinzuhören und daraus zu lernen.
    Oft ist es doch so, das wenn man weit weg von seinem Alltag ist endlich Zeit hat abzuschalten, das gewisse Dinge an die Oberfläche kommen. Man hat dann einfach nichts was einen ablenkt. Doch manchmal ist das auch wirklich wichtig.

    Back to Reality

    Ja und nach 10 Tagen Sonne, Strand und Meer ging es dann auch wieder zurück in die Realität und so motiviert ich ins neue Jahr gestartet bin, so demotiviert war ich nach meinem Urlaub. Ich brauche danach einfach immer ewig bis ich wieder in meine Routine gefunden habe und dieses Mal hat es irgendwie besonders lange gedauert. Was wahrscheinlich auch damit zu tun hatte, dass ich meine Wohnung in einem völligen Chaos zurückgelassen habe und erstmal eine Woche gebraucht habe das Schlachtfeld wieder zu räumen. Ja und dann kam noch dazu, dass mein Kopf einfach noch auf Urlaubs-Mode war und nicht so wollte wie ich mir das vorgestellt habe. Doch ich habe mir fest vorgenommen mich mehr in Geduld zu üben. Nach ein paar Tagen war ich dann auch wieder ganz da. Auch wenn es dieses Mal irgendwie länger gedauert hat und ich nach meinem Urlaub erstmal viel geschlafen habe. Auch meine Morgenroutine hat darunter gelitten, weil ich einfach auf nichts Lust hatte. Irgendwann habe ich mich dann aber an der Nase genommen und habe mich wieder sportlich betätigt, mich an den Schreibtisch gesetzt und einfach losgelegt und ja dann war ich irgendwann einfach wieder zurück im Alltag.

    Gesehen – Gehört – Gelesen – Getragen – Geliebt

    Ich habe mir gedacht, ich erweitere diese Kategorie ein bisschen und empfehle euch hier einfach neben, Büchern, Serien, Musik und Co. einfach alles was mich im Januar so begeistert hat.

    – Eine Sache die ihr sicher noch nicht wusstet und ich euch bisher verschwiegen habe. Einer meiner absoluten Lieblingsfilme ist Legenden der Leidenschaft. Ja und als ich gesehen habe, dass es diesen Film im Flieger gibt musste ich mir diesen alten Schinken natürlich gleich reinziehen. So ein schöner aber auch trauriger Film. Da sind mir wieder ein paar Tränen ausgekommen.

    – Außerdem habe ich mir endlich die Serie You angesehen und habe alle Folgen (bis auf die letzten zwei) auf einmal gesüchtelt. Ich weiß zwar noch nicht so recht ob ich die Serie wirklich gut finde, aber die erste Staffel war auf jeden Fall besser als die zweite. Ja teilweise ist sie wirklich spannend, aber teilweise auch echt absurd. Deshalb bin ich auch noch ein bisschen im Zwiespalt.

    – Für das Jahr 2020 habe ich mir vorgenommen wieder mehr zu lesen und zwar mindestens ein Buch pro Monat. Im Januar habe ich das sogar geschafft und endlich It’s all good von Lars Amend gelesen. Was soll ich sagen, am Liebsten hätte ich dieses Buch sofort nochmal gelesen.
    Es ist wirklich unheimlich gut geschrieben und regt zum Nachdenken an. Man hinterfragt viele Sachen im Leben und sieht gewisse Dinge auch irgendwie anders. Also große Empfehlung für dieses Buch und ich werde es ganz bestimmt nochmal lesen.

    Ganz große Empfehlung übrigens auch für das Stullen Gewürz von Just Spices. Ich habe es letztes Jahr zum Testen zugeschickt bekommen und krieg seitdem nicht genug. Es gibt nichts besseres als eine frische Brezn mit veganer Butter und Stullen Spice. Probiert es aus und dankt mir später.

  • life update – twenty nineteen

    life update – twenty nineteen

    Da ist er nun der letzte Tag im Jahr 2019. Ich muss ehrlich gestehen, ich habe das Ende von diesem doch sehr turbulenten Jahr ein bisschen herbeigesehnt. Die letzten 12 Monate waren nicht immer einfach für mich und irgendwie hatte ich das Gefühl 2019 möchte mir irgendeine Lektion erteilen. Es war ein Jahr der Aufarbeitung und ich habe wirklich so viel über mich selbst gelernt und bin das eine oder andere Mal über meinen Schatten gesprungen und über mich hinausgewachsen. Selbstzweifel, Hilflosigkeit, kein Vertrauen in mich und das Leben und Unsicherheit waren die Dinge mit denen ich sehr viel zu kämpfen hatte. Doch ich habe mir Hilfe gesucht und eingesehen, dass ich an mir selber arbeiten und die Vergangenheit ruhen lassen muss. Von Monat zu Monat ist es besser geworden und auch wenn ich einige Rückschläge hatte, bin ich sehr stolz auf mich wie ich mich entwickelt und welche Fortschritte ich gemacht habe.
    Ich habe die letzte Woche genutzt um mir einige Gedanken zu machen um das vergangene Jahr nochmal Revue passieren zu lassen.
    Mein erster Gedanke war, 2019 du hast es mir wirklich nicht einfach gemacht und irgendwie war es doch ein bisschen ein Kampf mit mir selber. Doch als ich dann genauer hingesehen und jeden einzelnen Monat in meinem Kopf nochmal passieren hab lassen, wurde mir klar, so schlecht wie ich dachte war das Jahr gar nicht. Ja ich hatte vor allem in der ersten Hälfte sehr mit mir zu kämpfen, bin durch viele Tiefs gegangen und war sehr lange in meiner Negativspirale gefangen, aber ich hatte auch unglaublich viele wirklich schöne Momente. Und im Endeffekt kommt es genau auf diese Momente, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern und uns lebendig fühlen lassen. 2019 war nicht mein bestes Jahr, es war ein Jahr der Veränderung, ein Jahr in dem ich viel über mich und das Leben gelernt und mich extrem weiterentwickelt habe. Ich habe die letzten Tage intensiv genutzt um zu reflektieren, alles niederzuschreiben und mir wirklich bewusst Zeit zu nehmen um mich von vielen Dingen zu verabschieden und loszulassen.

    My 2019 moments

    Auch wenn ich den einen oder anderen traurigen Moment hatte, viele Tränen vergossen und mich oft sehr hilflos gefühlt habe, sind auch ganz viele wunderschöne Dinge passiert, die mein Leben verändert haben. Ich habe viele tolle Orte bereist, mir ein paar große Träume erfüllt und meinen Lebensmittelpunkt in ein anderes Bundesland verlegt. Also Langeweile ist im Jahr 2019 auf jeden Fall nicht aufgekommen.

    SRI LANKA – Das Jahr habe ich in Sri Lanka gestartet und zwar offline ganz ohne Instagram & Co. Nach über 7 Jahren haben ich mir mal eine komplette Auszeit von der ganzen Onlinewelt genommen und es hat wirklich gut getan 4 Wochen einfach mal offline zu sein und im hier und jetzt zu leben. Ich muss gestehen, es ist mir danach auch gar nicht so leicht gefallen wieder in den Arbeitsalltag zurückzukehren. Was aber wahrscheinlich auch damit zu tun hatte, dass es mir schon zu Jahresbeginn nicht ganz so gut ging. Nichtsdestotrotz war es schön, gleich zu Beginn des Jahres ein bisschen Wärme zu tanken und ja einfach in den Tag zu leben.

    MEIN EIGENER BUS – In diesem Jahr habe ich mir einen sehr großen, wenn nicht sogar den größten Traum seit langem erfüllt. Ich habe mir meinen eigenen Bus gekauft und diesen ausbauen lassen. Der ganze Prozess hat zwar das ganze Jahr gedauert und mich echt viele Nerven gekostet, aber im Oktober konnte ich den fertigen Bus endlich abholen. Natürlich mussten wir noch einen kleinen Ausflug machen, denn das Jahr durfte nicht enden, bevor wir nicht wenigstens einmal drinnen geschlafen haben. Ja und so sind wir nachdem ich den Bus mit Salbei geräuchert habe (wegen den Bad Vibes und so) für ein Wochenende an den Traunsee gefahren. Ich habe mich in diesem Jahr das eine oder andere Mal ärgern müssen, aber als ich ihn dann endlich hatte und da am See stand, war alles wie verschwunden. Ich kann es schon gar nicht erwarten nächstes Jahr endlich damit loszufahren und das eine oder andere Abenteuer zu erleben.

    – VIEL ZEIT IN DER NATUR VERBRACHT – Wenn ich so an das Jahr 2019 zurückdenke, kommen mir sofort die vielen schönen Wanderungen, die Tage am See und die Spaziergänge mit Tobi im Grünen. Die Natur gibt mir irgendwie unheimlich viel Kraft und wenn ich raus geh an die frische Luft, bin ich nachher einfach viel entspannter und ausgeglichener. Wahnsinn dass es so lange gedauert hat bis ich bemerkt habe wie gut es mir tut. Da ich das Jahr aber doch sehr viel unterwegs war und viel zwischen Wien und Salzburg gependelt bin, waren es dann leider doch weniger Wanderungen als geplant. Trotzdem war jede einzelne wunderschön und ich freue mich schon auf den nächsten Frühling, denn da geh ich dann mein Ziel, den Untersberg endlich an. Die Drachenwand und auch den Schafberg konnte ich ja dieses Jahr noch von meiner Liste streichen.

    MEIN UMZUG NACH SALZBURG: Die größte Veränderung in diesem Jahr war bestimmt mein Umzug in eine neue Stadt und ich kann mich nur nochmal wiederholen, es war die beste Entscheidung die ich seit langem getroffen habe. Schon seit über 3 Jahren war ich irgendwie nicht mehr glücklich in Wien. Der Trubel war mir einfach zu viel und es hat mich immer ins Grüne gezogen. Schon im letztem Jahr habe ich sehr viel Zeit in Salzburg verbracht und mich mehr und mehr in diese wunderschöne Stadt verliebt. Insgeheim hatte ich schon sehr lange das Bedürfnis wegzuziehen, aber getraut habe ich mich dann irgendwie doch nie. Dieses Jahr war aber dann alles anders, nach einem Gespräch mit meiner Mama, die meinen Wunsch das erste Mal ausgesprochen hat, beschloss ich dann meine 7 Sachen zu packen und das Kapitel Wien zu beenden. Irgendwie lustig, denn erst als ich es das erste Mal ausgesprochen hatte, habe ich gemerkt wie groß der Drang ist endlich raus zu kommen aus der Großstadt. Ich hatte dann Gott sei Dank sehr viel Glück bei der Wohnungssuche und so bin ich mit Sack und Pack und natürlich Tobi nach Salzburg gezogen. Ich habe den Sommer auf meiner Terrasse so richtig genossen und selber gemerkt wie ich von Tag zu Tag glücklicher wurde. Ich fühle mich hier einfach unglaublich wohl und freu mich schon auf den ersten richtigen Frühling in meiner nicht mehr ganz so neuen Heimat.

    MEIN EIGENES MODELABEL: Schon ziemlich lange hatte ich den Traum etwas eigenes neben diesem Blog zu erschaffen und auch das habe ich mir im Jahr 2019 erfüllt. Nachdem wir knapp 8 Monate an diesem großen Projekt gearbeitet haben, ist die erste Hey Sunshine Kollektion online gegangen. Es ist echt Wahnsinn wie viel Arbeit hinter so einem Label steckt und was alles beachtet werden muss. Doch es macht mir unheimlich viel Spaß und wir starten auch gleich mit einer neuen Kollektion ins neue Jahr. Am Sonntag ist es endlich soweit und ich bin schon echt gespannt, wie ich euch die neuen Teile gefallen werden.

    MEINE EIGENE SCHMUCKKOLLEKTION – Neben einem eigenen Modelabel durfte ich dann auch noch gegen Ende des Jahres gemeinsam mit der lieben Eves meine eigene Schmuckkollektion mit Anlehnung an Hey Sunshine herausbringen. Die Dreamy Collection ist wirklich wunderschön geworden und spiegelt mich einfach voll und ganz wieder und es ist schön zu sehen, dass sie auch bei euch so gut ankommt.

    VIELE LIEBE MENSCHEN IN MEIN HERZ GESCHLOSSEN: Was hätte ich im Jahr nur ohne die vielen lieben Menschen um mich herum gemacht. Ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Die größte Stütze war mit Sicherheit mein Freund der mir in jeder noch so schweren Phase beigestanden ist und mich unterstützt hat. Doch auch die vielen tollen Gespräche mit meinen Herzensmenschen in diesem Jahr haben dazu beigetragen, dass 2019 was besonderes war. Wenn ich ganz ehrlich bin, glaub ich habe ich noch nie so gute und tiefgründige Gespräche geführt wie in den letzten 12 Monaten. Viele waren mir eine große Hilfe, um gewisse Dinge nicht ganz so schlimm zu sehen und um wieder aus dem einen oder anderen Tief zu kommen.
    Ich habe echt einige ganz liebe Menschen in mein Herz geschlossen, die ich nicht mehr missen möchte und ich bin für jeden einzelnen meiner Freunde so unheimlich dankbar. Denn mit lieben Menschen an seiner Seite ist das Leben gleich noch viel schöner.

    #carmushkawinterhouse – Zu dieser Reise, die ich im Dezember angetreten bin, kamen von euch unglaublich viele Fragen und weil es für mich auch so eine kleine Challenge war, möchte ich dem Carmushka Winterhouse auch einen Absatz in diesem Jahresrückblick widmen. Im November erreichte mich die Nachricht, dass ich gemeinsam mit 9 anderen Mädchen nach Kitzbühel eingeladen wurde um gemeinsam mit der lieben Carmen von Carmushka eine tolle Woche zu verbringen. Ich würde lügen wenn ich sagen würde, dass ich mich nicht gefreut habe als mich diese Nachricht erreichte, denn wann hat man schon die Möglichkeit von so einer erfolgreichen, sehr authentischen Persönlichkeit zu lernen. Anfangs war ich wirklich sehr motiviert und die Freude auf diese Woche war sehr groß. Jedoch musste ich sagen, dass ich auch einige Bedenken hatte, denn in großen Gruppen fühle ich mich meistens nicht ganz so wohl und muss doch über meinen Schatten springen, denn auf fremde Menschen zugehen fällt mir oft nicht so leicht. Doch ich wollte mich dieser Herausforderung stellen, etwas lernen und mich vor allem weiterentwickeln. Natürlich habe ich zugesagt um mich mit Menschen aus der selben Branche auszutauschen, vielleicht ein paar neue Inspirationen zu bekommen und neue Motiviation zu bekommen, aber in erster Linie, wollte ich etwas für mich persönlich lernen und ich wusste dass ich mir auf jeden Fall ein Scheibchen von Carmens Denkweise abschneiden kann. Doch wie war die Woche im Carmushka Winterhouse wirklich?
    Hand aufs Herz, es waren 5 sehr anstrengende und vollgepackte Tage und es gab auch den einen oder anderen Moment, wo ich mich irgendwie Fehl am Platz gefühlt habe. Wieso kann ich euch so jetzt gar nicht sagen, denn es war alles wirklich unglaublich toll organisiert und alle haben sich unheimlich gut verstanden. Wir waren eine coole durchgemischte Truppe und Carmen hat sich wirklich sehr viel Zeit für uns genommen und sich mit jedem Einzelnen beschäftigt. Das ganze Team hat sich richtig ins Zeug gelegt und sich für jeden Tag andere tolle Dinge einfallen lassen – eine Lama-Wanderung, eine Spa-Behandlung, ein Helikopter Flug – Auch wenn ich diese Programmpunkte wirklich toll waren und ich mich riesig darüber gefreut habe, war ich teilweise einfach überfordert. Weil es einfach so gar nicht meine Welt war. Trotzdem konnte ich von dieser Reise sehr viele Sachen für mich mitnehmen und habe viele liebe Menschen kennengelernt und tolle Gespräche geführt. Wenn man mich nach dem einen Tipp fragt den ich von dieser Woche an jemanden weitergeben möchte, dann dass es unheimlich wichtig ist, dass man sich in diesem ganzen Social Media Jungle nicht selbst verliert und sich einfach immer selber treu bleibt und das tut was man gerne macht.

    Was wünsche ich mir fürs Jahr 2020 ?

    Ja ich bin nun wirklich bereit für das neue Jahr und ich weiß nicht wieso aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass der Jahreswechsel dieses Jahr irgendwie ganz besonders und anders als sonst ist. Ich freu mich wirklich extrem auf 2020 und bin voller Tatendrang. Ich wünsche mir vor allem, dass all meine Liebsten und natürlich auch ich gesund bleiben. Ich wünsche mir, dass ich gewisse Dinge gelassener sehe und manchmal einfach den Kopf abschalte, weniger denke und mehr genieße.
    Ich will gar nicht wissen wieviele schöne Momente ich verpasst habe, weil ich mir zu viele Gedanken gemacht habe. Das Jahr 2020 möchte ich nutzen um noch mehr in mich hinein zu hören und noch achtsamer mit mir umzugehen. Ich möchte mir ganz bewusst Zeit für mich nehmen und noch mehr aus mir rauskommen.
    Ich habe mir alle meine Wünsche und Ziele auf einen Zettel geschrieben und diesen werde ich mitnehmen ins neue Jahr und auch daran arbeiten diese zu erreichen. Meine Altlasten hingegen lasse ich ganz bewusst im alten Jahr zurück, denn sie bremsen mich und sind keine Hilfe beim erreichen meiner Ziele.
    Natürlich habe ich auch den einen oder anderen Vorsatz für 2020 und ich bin ein großer Fan davon, denn sie motivieren mich und lassen mich träumen. Dieses Jahr habe ich mich ganz bewusst mit diesem Vorsätzen auseinander gesetzt und mir auch vorgestellt wie es sein wird, wenn ich diese einhalte und in meinen Alltag integriere bzw. meine Ziele erreiche. Und soll ich euch was sagen, es fühlt sich gut an und zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Ich möchte mich weiterhin soviel in der Natur aufhalten, viel bewegen und Neue Dinge ausprobieren. Ich möchte mich noch intensiver mit dem Thema Yoga beschäftigen und lernen auch ganz alleine ohne Anleitung durch einen Flow zu fließen.
    Ich möchte einfach noch mehr zu mir finden und das Beste aus mir herausholen und das Leben genießen.

    Wie soll es mit Berries & Passion 2020 weitergehen?

    Im vergangenen Jahr habe ich gemerkt wie wichtig mir dieser Blog ist und wie sehr es mir abgeht neue Beiträge zu schreiben. Ich mag Instagram sehr gerne und es macht mir auch großen Spaß neue Fotos zu machen und euch Einblicke in meinen Alltag zu geben, aber hier auf Berries & Passion kann ich mich einfach noch mehr entfalten, kreativer sein, euch noch mehr Einblicke geben. Deshalb möchte ich auch die ersten Tage im neuen Jahr nutzen um mir ein bisschen einen Plan zu machen, denn 2020 soll es hier wieder mehr Beiträge geben. Ich möchte euch wieder mehr mitnehmen, euch von meinen Reisen berichten, leckere Rezepte mit euch Teilen, Beiträge zu persönlichen Themen verfassen und meine Geschichte erzählen. Ich habe echt große Lust drauf und 2020 soll dieser Blog wieder mehr im Fokus stehen. Lieber ein zwei Fotos weniger auf Instagram, dafür wieder mehr hochwertigen und tiefgründigen Content. Ich möchte mich noch mehr mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen und euch auf meinen persönlichen Weg mitnehmen. Ich habe mir auch alle eure Kommentare durchgelesen und viele Dinge die ich hier wieder mehr behandeln möchte, wurden auch von euch genannt und das finde ich besonders schön. Den Jänner möchte ich nutzen um meine Blogposts die in den Entwürfen liegen aufzuarbeiten, denn es wäre schade wenn ich diese Erlebnisse und Fotos nicht mit euch teile. Doch jetzt klappe ich mal den Laptop zu und genieße die letzten Stunden im Jahr 2020 in Ruhe Offline mit meinen Liebsten. In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Rutsch und freue mich auf ein neues Jahr mit vielen Abenteuern.

  • life update – october 19

    life update – october 19

    Irgendwie kann ich es noch nicht so recht glauben, dass sich das Jahr bereits dem Ende zu neigt und wir das vorletzte Monat erreicht haben. Bald ist schon wieder Weihnachten und dann wars das auch schon wieder mit diesem Jahr. 2019 war ein turbulentes aber auch tolles Jahr für mich und vor allem ein Jahr das unglaublich schnell vergangen ist. Doch das soll hier ja jetzt kein Jahresrückblick werden, so weit sind wir noch nicht. Also zurück zum Thema – es geht hier nämlich um den letzten Monat und der Oktober war eigentlich sehr aufregend. Die ersten zwei Wochen war ich durchgehend unterwegs, um dann die restliche Zeit zuhause zu verbringen und so richtig anzukommen., was dringend nötig war nach den vielen letzten Reisen.

    On The Road – Endlich zuhause

    Anfang des Monat ging es für mich auf ein richtig cooles Event nach Las Vegas und auch wenn die Anreise ziemlich anstrengend und lange war hat sich der Weg gelohnt. Ich muss gestehen, ich habe zu Beginn sehr mit mir gehadert, ob ich wirklich so weit fliegen soll. Da es aber ein einmaliges Erlebnis war und das Reisen einfach eine große Leidenschaft ist, habe ich mich dann dafür entschieden. Eigentlich war ja geplant, noch 2 Wochen dran zu hängen und ein bisschen Urlaub zu machen, aber da ich ja dann meine OP hatte und eigentlich sparen wollte, haben wir uns dann dagegen entschieden, was die beste Entscheidung war. Wir hatten eine unglaublich tolle Zeit mit JBL in Amerika und ich bin immer noch geflasht von dem tollen Programm. Die Hip-Hop Legenden Run DMC im kleinsten Rahmen in einem der exklusivsten Clubs in Las Vegas auf der Bühne zu sehen, Armin Van Buuren mal die Hand schütteln und zu Khalid shaken – JBL hat sich da wirklich so einiges einfallen lassen und es war einfach ein unvergessliches Erlebnis. Nach einer spannenden Woche ging es mit vielen Erinnerungen retour nach Österreich, wo wir noch ein paar schöne Tage im Salzburger Land verbrachten. Gemeinsam mit Freunden wurde ein Wochenende am wunderschönen Proneben Gut genossen. So ein paar Tage im Grünen am Bauernhof, tun der Seele besonders gut.
    Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck ging es dann endlich wieder nach Hause in die eigenen vier Wände.
    Seit über 2 Wochen bin ich nun durchgehend zuhause und ich muss gestehen, ich genieße es gerade in vollen Zügen. So schön es auch ist unterwegs zu sein und neue Orte zu entdecken, zuhause ist es einfach am Schönsten. Es schaut zwar immer nach viel Entspannung und Co. aus, doch das ewige On Tour sein schlaucht ganz schön. Außerdem versinke ich zuhause dann meistens im Chaos, weil doch alles liegenbleibt und man nicht wirklich eine Routine hat.
    Deshalb genieße ich es gerade wirklich sehr zuhause zu sein. Wieder ein bisschen einen normalen Alltag zu haben und anzukommen. Zwischendurch erwische ich mich zwar dabei, wie ich durch Instagram scrolle, die ganzen anderen Blogger sehe die auf Reisen sind und mir denke wow, wie cool da wäre ich auch gerne. Doch ganz ehrlich nein, ich möchte gerade mit niemanden tauschen und bin zuhause in Salzburg so richtig glücklich. Aus diesem Grund stehen dieses Jahr auch keine großen Reisen mehr an. Anfang Dezember bin ich zwar für ein paar Tage für eine ganz tolle Sache nochmal unterwegs, doch ich verlasse Österreich nicht.
    Außerdem haben wir beschlossen Weihnachten dieses Jahr zuhause zu bleiben und nicht ins Warme zu fliegen. Ich werde also meinen ersten richtigen Winter als Salzburgerin zu 100% ausnutzen und genießen. Von mir aus kann der Schnee dann langsam kommen, ich bin bereit für den Winter.

    Meine Konisation

    Vor 3 Wochen hatte ich einen kleinen Eingriff, über den ich bereits in diesem Beitrag ausführlich berichtet habe. Ich habe wirklich lange überlegt, ob ich dieses Thema teilen soll und vor allem wie ich es angehe und habe mich nach langem hin und her auch dafür entschieden. Es ist ein unheimlich wichtiges Thema, was viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt und viel zu wenige Frauen wissen hier Bescheid. Deshalb war es mir ein großes Anliegen meine Reichweite zu nutzen und darüber zu sprechen. Ich war auch wirklich sehr überrascht über die große Rückmeldung , denn es haben mich unglaublich viele Nachrichten, Kommentare und Mails erreicht.
    Für mich war diese Operation auch irgendwie ein kleines Zeichen mehr auf mich zu achten. Immer wenn es mir im letzten Jahr nicht gut gegangen ist habe ich es irgendwie im Unterleib gespürt. Trotzdem habe ich mich ganz oft weiter hineingesteigert und nicht so auf mich geschaut und mir zu wenige Pause gegönnt. Ich habe den Stress und die Unzufriedenheit ganz oft “gewinnen” lassen und ich glaube, dass sich das auch auf die Gesundheit auswirkt. Ich hab das Gefühl mein Körper wollte mir damit auch sagen, stopp, halt es reicht. Es wird einfach Zeit wieder mehr auf mich selbst zu hören und achtsamer mit mir umzugehen.
    Mittlerweile sind drei Wochen vergangen und mir geht es eigentlich sehr gut. Ich hatte zwar doch noch Zwischenblutungen, aber Gott sei Dank kaum bis keine Schmerzen. Auch meine Befunde habe ich bereits bekommen. Bei mir war die Zellveränderung wirklich schon sehr stark fortgeschritten und es war wichtig, dass ich diesen Eingriff machen hab lassen. Es könnte auch sein, dass an einer Stelle noch ein bisschen verändertes Gewebe zurückgeblieben ist, aber das zeigt sich erst. Ich lass mich davon jetzt aber nicht verunsichern, denke positiv, achte auf mich und warte die nächste Kontrolle ab.

    Stress & Unzufriedenheit = übergehender Kleiderschrank

    Die Sache mit dem Shopping ist eine Thema, das mich die letzten Monate wieder mehr begleitet und auch irgendwie belastet hat. Aus diesem Grund will ich dazu auch ein paar Worte schreiben und meine Gedanken mit euch teilen. Früher war ich wirklich extrem viel Shoppen. Jede Woche bin ich zu den großen Modeketten gelaufen und mit vielen neuen Klamotten nachhause gekommen, um mich dort dann an den Laptop zu setzen und die Onlineshops zu plündern. Ich hatte das Gefühl ich brauche jede Woche neue Teile, damit ich auch ja immer etwas Neues habe, was ich auf meinen Kanälen teilen kann. Eigentlich war ich nur ziemlich unzufrieden mit mir selbst und wollte immer mehr und mehr und dachte es macht mich glücklich. Bis ich irgendwann einmal draufgekommen bin, eigentlich passiert genau das Gegenteil. Umso mehr Teile in meinem Kleiderschrank einzogen umso mehr belastete es mich. Irgendwann habe ich dann die Notbremse gezogen, ziemlich viel ausgemistet und begonnen, bewusster einzukaufen. Natürlich gönnt man sich ab und zu etwas, was man nicht unbedingt braucht, aber gerne haben möchte. Doch das passierte bei mir dann mit Maß und Ziel. Das letzte halbe Jahr, war das leider ganz anders. Ich habe zwar mehr darauf geachtet wo ich einkaufe und war öfters Mal in Second Hand Läden, aber trotzdem war ich irgendwie nicht so ganz im Reinen mit mir und habe wieder mehr geshoppt als sonst. Dann kam auch noch der Umzug dazu und so sind nicht nur Klamotten, sondern auch Deko, Möbel, Kochbücher & Co in meinem Warenkorb gelandet. Immer wenn es mir nicht so gut ging, habe ich den einen oder anderen Onlineshop geöffnet und etwas bestellt. Bis es mal wieder Klick machte und ich merkte, dass mich das ganze Zeug nicht glücklich macht. Vor allem wenn der Kleiderschrank übergeht und man am Morgen eher überfordert ist bei der Wahl des Outfits. Tja so kleine Rückschläge hat man im Leben einfach, aber wenigstens bin ich schon so weit, dass ich weiß dass ich das so gar nicht mehr möchte. Aus diesem Grund habe ich mir jetzt auch bis zum Jahresende ein Shoppingverbot erteilt und kaufe wirklich nur Dinge die ich brauche. Außerdem möchte ich mich meinen Kleiderschrank ordentlich ausmisten und mich von dem einen oder anderen Teil trennen. Den Ballast einfach loswerden und mich wieder Freier fühlen.
    Wenn ich wieder eine Phase habe in der ich mich nicht Wohl fühle oder im Unreinen mit mir bin, versuche ich mir Dinge ins Gedächtnis zu rufen, die mich wirklich Glücklich machen. Denn wenn wir mal wirklich ehrlich sind, sind es nicht die materiellen Dinge, die uns auch später noch ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Klar ab und zu ein schönes neues Teil kaufen, ist schon schön und bereitet auch mir Freude, doch nichts kommt an einen Spaziergang im Grünen, einen Filmeabend mit meinem Freund oder eine entspannende Yogaeinheit ran.

    Der Bus ist endlich da und Fertig!

    Wer hätte gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben werde. Ja er ist wirklich fertig und steht endlich auf meinem Parkplatz vor der Wohnung. Also ja es fehlen noch Kleinigkeiten, wie Vorhänge und ein paar Deko- bzw. Küchensachen, aber wir können trotzdem endlich damit auf Reisen gehen. Im letzten Life Update habe ich euch ja erzählt, dass ich mich nicht wirklich über den Bus freuen kann. Mittlerweile hat sich der Ärger aber Gott sei Dank gelegt. Denn wir haben bereits die ersten schönen Momente mit unserem neuen Zweitwohnsitz erlebt. Wir sind auf den Gaisberg gefahren, haben uns den Sonnenuntergang angesehen und zu Abend gegessen und sind ein Wochenende an den Traunsee gefahren und haben das Van Life so richtig genossen. Jetzt muss nur noch alles seinen Platz finden, die richtigen Vorhänge montiert werden und Tobi sich an das viele Autofahren gewöhnen. Ja es kann jetzt endlich losgehen und wir werden sicher den einen oder anderen Ausflug in den Schnee unternehmen. Richtig los geht es dann erst nächstes Jahr, aber wie sagt man so schön, Vorfreude ist die schönste Freude und wir haben da schon einige coole Ziele auf unserer Liste und ich kann es gar nicht erwarten, euch auf diese Abenteuer mitzunehmen.

    November 2019 – Mehr Wasser trinken – Mehr auf meinen Körper hören

    Ich möchte euch in meinen Life Updates nicht nur erzählen was bei mir so im letzten Monat los war und mit was für Themen ich mich beschäftige, sondern auch berichten was ich mir fürs nächste Monat vornehme. Das müssen keine großen Vorsätze sein, sondern können auch mal kleine Sachen sein. Denn wir wissen ja alle, dass wenn wir uns zu viel vornehmen, dann ist es unglaublich schwer die Dinge auch einzuhalten. Bei mir ist es zumindest so, ich möchte dann am liebsten alles auf einmal, gesund essen, mich viel bewegen, produktiv sein, aber auch viel ME Time genießen, meine Morgenroutine jeden Tag machen, aber auch fleissig Blogpost schreiben. Ja und dann ist man enttäuscht wenn man diese ganzen Dinge nicht alle einhalten kann und lässt es relativ schnell wieder bleiben. Deshalb habe ich beschlossen, mir schon Ziele zu setzen, aber realistische und nicht zu viele.
    Im November steht alles unter dem Motto “Höre auf deinen Körper und tu Dinge die dir gut tun.” Ja und mein Körper schreit momentan nach mehr Flüssigkeit, denn ich trinke einfach viel zu wenig. Und mit wenig meine ich wirklich wenig. Es gibt Tage da komme ich nicht einmal auf einen Liter Wasser und an anderen Tagen, trinke ich nicht einmal ein Glas Wasser. Eine Zeit lang geht das gut, aber irgendwann meldet sich der Körper. In letzter Zeit habe ich nämlich vermehrt Kopfweh gehabt, mich am Morgen gefühlt als wäre ich Feiern gewesen und meine Haut ist extrem trocken. Deshalb möchte ich im November wieder mehr auf mich und meinen Körper hören. Dinge tun die mir gut tun und vor allem mehr trinken.
    Wichtig ist beim Thema Wasser trinken, dass es keine genauen Vorgaben gibt wie viel man trinken soll, denn das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Die einen fühlen sind schon mit 2 Liter Wasser am Tag besser und die anderen brauchen mindestens 3. Hier sollte man sich also nicht unbedingt auf irgendwelche Zahlen, die man irgendwo gelesen hat festlegen, sondern einfach mehr auf den Körper hören.
    Ich hab das ziemlich vernachlässigt und deshalb muss ich mich hier selber an der Nase nehmen. Auf Instagram habe ich auch nach Tipps gefragt, die ich hier für euch zusammengefasst habe. Vielleicht ist ja etwas dabei, was den einen oder anderen von euch hilft.

    • Eine schöne Flasche besorgen und diese überall hin mitnehmen.
    • Zitrone, Gurke, Ingwer oder Minze für den Geschmack
    • feste Zeiten festlegen. Also das Trinken ein Ritual wird. Zum Beispiel 1 Glas Wasser vor jeder Mahlzeit.
    • Eine Kanne Tee am Morgen kochen und diese versuchen bis am Abend auszutrinken. Lecker ist es auch wenn man den Tee am Vorabend schon macht und im Kühlschrank kalt stellt.
    • Einen Krug Wasser präsent platzieren. Also zum Bespiel am Arbeitsplatz, beim Bett, am Esstisch, bei der Couch. So wird man immer daran erinnert.
    • Sobald das Glas oder der Krug leer ist. Sofort wieder auffüllen.
    • Regelmässig Wecker stellen, die einen ans trinken erinnern.
    • Es gibt auch praktische Apps: Plant Nanny, Hydro Coach, mein Wasser , TrinkCheck
    • Mit Strohhalm trinken
    • Eine volle Thermoskanne Tee zum Arbeitsplatz stellen.
    • Mit einem großen Glas heißem Wasser (ayurvedische Heißwasserkur) in den Tag starten

    Ich war echt sehr überrascht und Happy wie viele Tipps gekommen sind und ich habe mittlerweile auch eine gute Methode für mich gefunden.
    Ich trinken aus großen 800ml Marmeladengläsern, weil wenn dieses Glas leer ist, weiß ich, dass ich schon brav getrunken habe. Außerdem nehme ich mittlerweile immer einen wiederverwendbaren Strohhalm, weil ich mich so selber austricke und so irgendwie leichter und mehr trinke. Ich mache mir am Morgen meistens einen Saft im Entsafter und wenn man hier gleich etwas mehr macht und den Rest zum Verdünnen mit Wasser hernimmt, hat man auch Wasser mit Geschmack und meistens sogar Farbe. Wenn ich unterwegs bin habe ich immer eine Flasche in der Tasche, wobei ich sagen muss, dass ich zuhause mittlerweile mehr trinke, als wenn ich unterwegs bin. Aber einen Schritt nach dem anderen. Ich bin eigentlich sehr stolz auf mich, dass ich die letzte Woche eigentlich sehr brav getrunken habe. Mal schauen was ich euch am Ende des Monats berichten kann.

  • Trust Your Gyn – Warum die regelmässige Kontrolle beim Frauenarzt so wichtig ist.

    Trust Your Gyn – Warum die regelmässige Kontrolle beim Frauenarzt so wichtig ist.

    Die Nacht von Montag auf Dienstag war für mich eine sehr unruhige und kurze Nacht. Auch wenn mich nur ein kleiner Eingriff erwartete und ich wusste, dass ich in guten Händen bin war ich trotzdem innerlich etwas unrund und nervös. Bis jetzt wurde ich von allmöglichen Operationen verschont und hatte erst einmal im Leben bei der Entfernung meiner Mandeln eine Vollnarkose. Und jetzt musste ich wirklich am Gebärmutterhals operiert werden. Mittlerweile ist dieser Eingriff, auch Konisation genannt, wirklich nichts großes mehr und eigentlich ein Routineeingriff. Trotzdem wird einem einfach anders, wenn man immer gesund war und dann auf einmal so eine “Diagnose” bekommt.
    Ich habe auf meinen Kanälen ganz bewusst vorher nichts von meiner anstehenden Operation erzählt, denn ich wollte mich nicht unnötig stressen lassen, 100 Fragen zu diesem Thema beantworten oder Tipps bekommen, auch wenn sie sicher gut gemeint sind. Ich wollte mich zuerst ganz auf mich konzentrieren. Ihr müsst nämlich wissen ich bin ein Mensch, der sich sehr schnell in etwas hineinsteigern kann und deshalb habe ich das ganze für mich behalten.
    Da es aber doch ein sehr wichtiges Thema ist, über das wahrscheinlich zu wenig gesprochen wird, habe ich beschlossen im Nachhinein doch ein bisschen etwas dazu zu sagen.

    Konisation 

    Für viele ist dieser Begriff wahrscheinlich völlig unbekannt und auch ich wusste bis vor ein paar Monaten nicht wirklich viel damit anzufangen. Bei der Konisation handelt es sich um einen operativen Eingriff am Muttermund. Dabei wird ein kegelförmiger Gewebeteil des Gebärmutterhalses ausgeschnitten. Der Eingriff selber dauert nicht länger als 10 Minuten und wird meistens in Vollnarkose durchgeführt. Es gibt mehrere Arten diese Operation durchzuführen, auf die ich jetzt hier nicht näher eingehen will, weil das hier A. den Rahmen sprengen würde und B. ich mich damit nicht wirklich auskenne.
    Bei mir wurde eine sogenannte Laserkonisation durchgeführt, bei der das Gewebe wie der Name schon sagt mit einem Laser entfernt wird. Es kann genauer gearbeitet werden und das Risiko für eine Frühgeburt ist geringer.
    Der Eingriff selber war auch wirklich nicht schlimm. Ich bin am Morgen ins Krankenhaus gefahren, wurde am Vormittag operiert und am Abend durfte ich auch schon wieder nachhause. Natürlich muss man sich danach schonen, soll nicht schwer heben, sich nicht zu sehr anstrengen und keine Vollbäder etc. nehmen, denn es handelt sich doch um eine offene Wunde auch wenn man sie äußerlich nicht sieht, die Zeit braucht um zu heilen. Ich hatte bis jetzt aber Gott sei Dank weder großartige Schmerzen, noch sonstige Beschwerden wie Nachblutungen, etc.

    Doch wieso genau muss jetzt diese Konisation durchgeführt werden?

    Bei mir hat alles ganz normal bei meiner Kontrolle beim Frauenarzt angefangen. Ich bekam eine Woche nach meinem Termin einen Anruf, dass die Ergebnisse meines Krebsabstriches nicht so sind wie sie sein sollten und ich doch bitte nochmals vorbeischauen soll, um einen HPV-Test zu machen. Dieser Test ist harmlos und nach knapp einer Woche hat man hier auch die Ergebnisse. Leider waren auch hier meine Werte nicht in Ordnung und ich musste mir einen Termin in der Dysplasieambulanz ausmachen um mein Gewebe genauer untersuchen zu lassen.
    Ich möchte jetzt hier nicht genau auf alles eingehen, da ich wie gesagt kein Experte bin und euch einfach meine Geschichte erzählen möchte. Wer mehr zu diesem Thema wissen möchte, für den habe ich am Ende des Beitrags ein paar Links angehängt.

    Wenn man mal so einen auffälligen Befund hat, ist das erst kein Grund zu Panik, denn in den meisten Fällen kann eine HPV-Infektion vom Immunsystem erfolgreich bekämpft werden. Wusstet ihr zum Beispiel, dass sich 4 von 5 Personen (Frauen,Männer und Kinder) im Laufe ihres Lebens mit HPV anstecken ohne es zu bemerken? Der Virus kann durch sexuellen Kontakt, durch Hautkontakte aber auch bei der Geburt vom Kind auf die Mutter übertragen werden. *Quelle: Krebshilfe

    Bei mir ist der Fall eingetreten, dass ich PAPIIId hatte und das bedeutet, es liegen leichte bis mittelschwere Veränderungen vor und man musste diese genauer unter die Lupe nehmen. Doch wie schon gesagt Panik schieben ist hier falsch, denn die Zellveränderungen können sich immer noch von alleine zurückbilden. Trotzdem sollte man sich hier weiter untersuchen lassen und das nicht einfach ignorieren, denn diese Gewebsveränderungen können sich auch zu Gebärmutterhalskrebs weiterentwickeln.
    Deshalb ging es für mich ins Krankenhaus, wo eine Biopsie, also eine Gewebsentnahme durchgeführt wurde. Dieser Eingriff, bzw. diese Untersuchungen ist mit einem normalen Kontrolltermin zu vergleichen, nur dass ein Teil des Gewebe entnommen wird. Es kann kurz unangenehm sein, aber tut überhaupt nicht weh. Ich habe mich im Vorhinein so hineingesteigert, dass ich nach dieser Biopsie gleich mal in Ohnmacht gefallen bin, obwohl es wirklich gar nicht schlimm war.
    Deshalb sollte man wirklich versuchen Ruhe zu bewahren und sich nicht zu sehr hineinzusteigern.

    PAPIII CinIII

    Nach ca. drei Wochen bekommt man dann die Befunde und je nachdem wie diese ausfallen wird dann weiter vorgegangen. Auch hier gibt es unterschiedliche Abstufungen. Bei einer leichten bzw. mittelgradigen (cinI & cinII) Veränderung wird meistens noch kein operativer Eingriff vorgenommen, sondern eher erst abgewartet und kontrolliert, wie sich die Veränderung des Gewebes entwickelt. Denn natürlich ist es besser, wenn man eine Operation vermeiden kann. Bei mir war es leider so, dass ich bereits eine hochgradige Veränderung (CinIII) hatte und aus diesem Grund das veränderte Gewebe entfernt werden musste.

    Kontrolle beim Frauenarzt – Trust you Gyn

    Es war wie gesagt jetzt kein großer Eingriff, aber trotzdem sollte man sowas nicht auf die leichte Schulter nehmen und es ist ein unglaublich wichtiges Thema über das viel öfters gesprochen werden muss. Ich bin froh, dass ich meine Kontrollen beim Frauenarzt so regelmässig wahrnehme. Denn auch wenn mir jetzt das veränderte Gewebe entfernt werden musste und eine HPV-Infektion diagnostiziert wurde, wurde es noch rechtzeitig entdeckt.

    Ja der Termin beim Frauenarzt ist ein Termin den man gerne mal rausschiebt und auch bei mir war es vor allem mit Anfang 20 so, dass ich nicht so gerne gegangen bin, was sicher auch mit der Wahl des Arztes zu tun hatte. Doch es ist einfach unheimlich wichtig, denn es ist wirklich sehr erschreckend, dass jährlich 400 Frauen in Österreich durch eine HPV-Infektion an Gebärmutterhalskrebs erkranken. Deshalb teile ich auch diese Geschichte mit euch und möchte an dieser Stelle an euch appellieren, vergesst nicht auf eure Frauenarzt-Kontrolle. Sucht euch einen Arzt bei dem ihr euch wohlfühlt und lasst euch regelmässig untersuchen. Nicht nur für eure Gesundheit, sondern auch für die Gesundheit der anderen Menschen mit denen ihr in Kontakt steht.

    Kleiner Nachtrag: HPV Impfung Ja oder Nein ?

    Ich wollte diesen Punkt ja erst nicht ansprechen, da das Thema Impfen im allgemeinen immer sehr umstritten ist. Da ich dazu aber jetzt doch ein paar Nachrichten bekommen habe, möchte ich es zum Schluss kurz anschneiden. Ja ich habe mich bis vor kurzem gegen diese Impfung entschieden, was aber wohl damit zutun hat, dass als ich jung war die Meinungen zu dieser Impfung noch sehr gespalten waren und man nicht nur positives dazu gehört hat. Später hatte ich das Thema HPV nie wirklich am Schirm, weil es eben viel zu wenig thematisiert wurde und mit Anfang/Mitte 20 war ich mir dann ehrlicherweise zu geizig. Was natürlich total dumm ist, denn die Gesundheit sollte immer an erster Stelle stehen. Es wurde damals auch nie wirklich von meinem Frauenarzt thematisiert bzw. mir wurde die Wichtigkeit nie wirklich vermittelt.
    Mittlerweile muss ich sagen, dass ich anders denke und ja jeder muss selber entscheiden ob er sich impfen lässt oder nicht.
    Ich für meinen Teil habe mich, nachdem es mir von drei unterschiedlichen Ärzten ans Herz gelegt wurde jetzt auch nachträglich noch für diese Impfung entschieden. Man sagt zwar, dass man diese Impfung am besten vor dem ersten Geschlechtsverkehr (für Mädchen und Buben zwischen 9 und 12 ist sie übrigens gratis) machen sollte, aber auch danach kann die Impfung für bestimmte HPV-Risikogruppen noch wirken.

    Quellen:

    www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/gebaermutterhalskrebs/vorstufen.php

    https://www.krebshilfe.net/information/krebs-risiko/infektionen-hpv/

    https://www.trustyourgyn.at/

  • on my way to vienna

    on my way to vienna

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    Wie der Titel schon sagt sitze ich gerade im Zug am Weg nach Wien und als ich gerade dabei war meine Festplatte aufzuräumen, sind mir diese Fotos die ich im Frühjahr gemacht habe entgegen gesprungen. Ja und bevor sie jetzt in den Tiefen meines Computers verschwinden, dachte ich mir, ich nutze die Gelegenheit und stelle sie mit ein paar Gedanken die mich das Wochenende beschäftigt haben online. Wenn man noch eine kuscheligen Pullover aus dem Schrank holt, lässt sich diese Kombination auch jetzt im Herbst tragen.

    Die letzten 2 Tage waren bei mir ziemlich unspannend und soll ich euch etwas sage, ich fand es großartig. Es war unheimlich wichtig für mich, dass ich mir diese Zeit mal nehme, denn neue Energie tankt sich nicht von selber und manchmal ist es nötig einfach nur den ganzen Tag auf der Couch oder im Bett zu liegen und nichts zu tun. Ok eventuell habe ich Serien geschaut und Mario Kart gespielt, aber sonst ist wirklich nichts aufregendes an diesem verregnetem Wochenende passiert.
    Trotzdem bekommt man irgendwie ein schlechtes Gewissen wenn man auf Instagram & Co. sieht, was andere Menschen so unternehmen.
    Also ich fühle mich dann nicht faul oder schlecht, aber ich habe dann immer das Gefühl, dass ich den Tag oder die Tage nicht bestmöglich ausgenutzt habe. Ich könnte ja auf den Berg gehen, Sport machen, putzen, den Wocheneinkauf tätigen, Fotos für Insta & Co machen, feiern gehen oder irgendetwas Spannendes unternehmen.
    Doch wenn mir einfach mal danach ist faul herumzuliegen und nichts zu tun und es mir dann besser geht, dann habe ich die Zeit trotzdem für mich persönlich bestmöglich ausgenutzt. Ich glaube wir müssen einfach versuchen weniger auf anderen zu schauen und “Angst” zu haben, dass wir etwas verpassen oder unsere Zeit nicht gut nutzen. Man muss nicht immer auf Achse sein und etwas unternehmen, auch gammeln ist wichtig, wenn es einem gut tut und hilft Energie zu tanken.
    Mittlerweile habe ich es aus dem Pyjama geschafft und sitze am Weg nach Wien, denn morgen stehen ein paar wichtige Termine an bevor es am Dienstag dann nach Las Vegas geht. Ja und wenn ich diese Sätze so schreibe und sehe wie vollgepackt meine Woche schon wieder ist, weiß ich ganz genau, dass es das richtige war mal auf der faulen Haut zu liegen.
    Mich würde auch mal interessieren wie ihr da so seid? Nehmt ihr euch die Zeit zum Gammeln oder habt ihr auch immer das Bedürfnis irgendetwas aufregendes erleben zu müssen?

    Jeans -Levis (ähnliche HIER)|| Shirt – Asos || Jacke – Mango (alt, ähnliche HIER) || Kappe – H&M (ähnliche HIER) || Rucksack – Fjallraven Kanken || Gürtel – Asos || Schuhe – Vans || Sonnenbrille – Ray Ban

    So und hier habe ich noch ein paar Sunday/Fall Tunes für euch. Bei mir läuft diese Playlist momentan Non-Stopp.