Kategorie: Health & Movement

  • Mein neuer Begleiter – Garmin Fenix 7S

    Mein neuer Begleiter – Garmin Fenix 7S

    Wenn mir mal jemand gesagt hätte, dass ich meine Uhr einfach nicht mehr vom Handgelenk nehmen werde, hätte ich diese Person wahrscheinlich ausgelacht. Bis vor ein paar Jahren war ich nämlich eher nur eine ab und zu Uhrträgerin. Doch wer einmal eine Garmin Uhr am Handgelenk hatte, weiß wahrscheinlich ganz genau wovon ich spreche. Seit mich meine Garmin Fenix begleitet, kann ich einfach nicht mehr ohne. Mitte Januar wurde die  Garmin Fenix 6s auf meinem Handgelenk dann von dem Nachfolger, der neuen Garmin Fenix 7S abgelöst und was soll ich sagen, ich bin verliebt. Auch wenn sie sich auf den ersten Blick gar nicht so vom Vorgänger unterscheidet, gibt es ein paar richtig coole neue Features.
    Ich habe die neue Multisportuhr die letzten Wochen ausführlich getestet um mir selber ein Bild davon zu machen, inwiefern sie sich von dem Vorgänger unterscheidet und habe euch das hier inkl. aller Infos was sie eigentlich alles kann in diesem Erfahrungsbericht zusammengefasst. Eines kann ich euch aber jetzt schon sagen, für alle Sportliebhaber die gerne unterschiedliche Sportarten ausüben und viel Zeit in der Natur bzw. am Berg verbringen und all diese Dinge auch gerne tracken, ist diese Uhr auf jeden Fall eine Bereicherung. 

    Auf einem Blick – Was ist neu?

    Touchscreen
    neue Stamina Funktion: diese stellt den Energieverbrauch während dem Sport dar, um eine frühzeitige Erschöpfung zu vermeiden.
    Solarmodelle – noch längere Akkulaufzeit

    erstmalig Modelle mit Solar & Saphirglas

    noch mehr (über 60) Sportprofile, wie nun auch Kitesurfen, HIIT, Surfen, …

    Health Snapshot

    noch mehr animierte Workouts
    Up Head Funktion: ermöglicht Stationen entlang der Route zu markieren
    Multifrequenz-GPS
    Garmin Fenix X – kommt mit Taschenlampen-Funktion

    Alle Infos zur Fenix 7s

    Wofür ich die Garmin Fenix 7S verwende

    Zu Beginn, schon als der Vorgänger bei mir eingezogen ist, war ich mir nicht sicher ob dieses Modell denn auch das Richtige für mich ist, da es doch sehr viele Funktionen hat. Vielleicht sogar zu viele?  Doch seit ich ein Fenix Besitzer bin kann ich nur sagen, ich will nie wieder ohne. Ja, ich nutze tatsächlich nur einen Bruchteil, aber dank der Uhr habe ich irgendwie meinen Körper und mein Fitnesslevel nochmal besser kennengelernt. 

    – Laufen inkl. Garmin Coach & Routen planen 

    Schon seit einigen Jahren gehe ich regelmässig laufen. Mal mehr mal weniger, mal längere mal kürzere Strecken. Schon immer habe ich meine Läufe gerne getracked um einfach einen Überblick zu haben und mich auch zu verbessern. Früher habe ich das mit dem Handy gemacht, mittlerweile mache ich das wirklich nur noch mit meiner Garmin, da ich so noch mehr Informationen bekomme. Die Uhr gibt mir sogar Trainingstipps, wenn ich mich mal wieder nicht entscheiden kann wie lange ich laufen soll. Diese Trainings sind da, um die eigene Fitness zu verbessern und an seiner Kondition zu arbeiten, was man sowieso viel zu selten macht. 


    Was ich auch sehr feiere ist die neue Stamina Funktion, die die Restenergie während der Aktivität bewertet. Wenn man also zum Beispiel 10km laufen geht und man schon 5km hinter sich gebracht hat, sagt einem die Uhr genau, welche Pace man die restlichen 5km laufen kann. So kann der Energieverbrauch optimiert werden und verfrühte Überanstrengung vermieden werden. Ich bin sehr oft ein Kandidat, der zu Beginn zu schnell los läuft – da ist diese Funktion echt genial. Was ich außerdem gerne verwenden, um für mich auch immer mal wieder Ziele zu setzen, ist der Garmin Couch – Der Trainingsplan direkt fürs Handgelenk.


    – HIIT Workouts inkl. Workouts
    Auch dieses Sportprofil findet man jetzt direkt auf der Uhr und man muss sich nicht extra eine App herunterladen, was ich unglaublich feiere, denn ich mache doch sehr oft und gerne HIIT Workouts. Man kann hier zwischen freien Training, Tabata AMRAP, EMOM und benutzerdefiniert wählen. Außerdem gibt es die Möglichkeit sich hier Workouts aufs Handgelenk zu laden. Sprich man bekommt dann jede einzelne Übung vorgezeigt. Sehr praktisch, wenn man zum Beispiel Outdoor trainiert und man ideenlos ist welche Übung man machen kann. Das HIIT Sportprofil ist bei mir wirklich regelmäßig in Verwendung und ich habe mich unheimlich über diese Erweiterung, die nun direkt auf der Uhr vorinstalliert ist gefreut. Bei dem Vorgänger Modell lässt es sich aber auch mittels eines Updates auf die Uhr laden. 


    Skitouren Funktion & Snowboarden 
    Im Winter nutze ich unglaublich gerne das Skitouren und Snowboarden Profil, denn auch da finde ich es super zu wissen wie viele Höhenmeter man gemacht hat. Man kann hier übrigens auch eine Route selber abstecken und sich sogar zu bestimmten Stationen entlang der Route (wie z.Bsp. eine Hütte) navigieren lassen. Beim Snowboarden macht man vielleicht jetzt nicht sonderlich viele Höhenmeter (also schon aber eben mit der Gondel), dafür sieht man bei dieser Funktion ganz gut, wie viele Abfahrten und Gesamtkilometer man gefahren ist. Super spannend finde ich hier, dass die Uhr selber erkennt, wenn eine Abfahrt beginnt und es wird sogar die Geschwindigkeit angezeigt. Das sind doch alles Dinge die man so nicht weiß und auch wenn ich beim Snowboarden die Uhr nicht immer einschalte, ab und zu kommt diese Funktion schon auch zum Einsatz.


    Wandern 
    Die Wanderfunktion der Garmin Fenix 7S gehört zu meinen absoluten Lieblingsfunktionen, weil ich einfach unheimlich gerne viel Zeit am Berg verbringe und meine Touren natürlich tracke. Doch man kann hier nicht nur Strecke, Dauer, Puls und Höhenmeter messen, sondern super praktisch ist auch, dass man sich auch zurück zum Startpunkt navigieren lassen kann. Auch hier kann man sich eine Route inkl. Stationen abstecken. Was auch super praktisch ist, ist der neue Touchscreen, der das navigieren noch einfacher macht. Also alleine wegen dem Höhenprofil, bin ich ein riesen Fan der Garmin, weil das doch nicht jede Uhr hat. Also für Outdoorsportler ist meiner Meinung nach die Fenix echt der beste Begleiter.


    Schlaftracking – Body Battery – Stresslevel – Pulsmessung – Zyklustracking 

    Doch neben den ganzen Sportprofilen kann diese Uhr noch so viel mehr, vor allem auch im Alltag nutze ich sie wirklich super gerne und viel. Neben meinem Schlaf wird auch mein Puls und mein Atem getracked. Es kann somit auch meine Body Battery und mein Stresslevel ermittelt werden. Meine täglich verbrannten Kalorien (auch wenn ich darauf keinen Wert lege, finde ich es trotzdem spannend zu sehen) und auch meine Schritte werden aufgezeichnet. Man bekommt dank dieser Uhr, oder eigentlich kann man die Fenix 7S ja eigentlich schon einen kleinen Computer nennen, echt viele Daten und einen tollen Einblick. 
    Für alle Frauen ist vielleicht auch noch der Zyklustracker ganz spannend, so bekommt man noch einen besseren Einblick und lernt seinen eigenen Zyklus nochmal besser kennen. Wenn man diese App regelmäßig verwendet, wird einem schon vorher genau angezeigt in welcher Phase man sich gerade befindet, wann der nächste Eisprung, bzw. die nächste Periode ansteht (manchmal mit leichten Abweichungen).

    Ich finde es super spannend so viel über meine Gesundheit zu erfahren und das auch immer dank der Garmin Connect App im Auge zu behalten. So erfährt man einfach noch viel mehr über seinen Körper und kann dank gewisser Daten auch sein Fitnesslevel verbessern und an sich selber arbeiten. Mich persönlich motiviert das unheimlich. 

    Der Umstieg von der Gamin Fenix 6S auf die neue Garmin Fenix 7S war kein großer, da doch das meiste gleich geblieben ist und nur ein paar neue Funktionen dazugekommen sind. Auch wenn der Unterschied vielleicht nicht sofort auffällt, gibt es schon ein paar Neuerungen, wie der Touchscreen (der übrigens auch ausgeschalten werden kann), die Kombination aus Solar & Saphirglas, die vielen neuen Sportprofile und die Stamina Funktion, die ich nicht mehr missen möchte. Nächste Woche geht es für mich ab ins warme und ans Meer und ich kann es schon gar nicht erwarten die neue Surffunktion zu testen.

  • Garmin Coach – Trainingsplan direkt am Handgelenk

    Garmin Coach – Trainingsplan direkt am Handgelenk

    Werbung – In Zusammenarbeit mit Garmin

    Seit über einem Jahr begleitet mich nun die Garmin Fenix 6s schon überall hin und ich liebe diese Uhr einfach. Ja ich weiß, ich wiederhole mich, aber diese Sportuhr ist halt einfach ein Alleskönner unter den Uhren. Schon in diesem Blogpost habe ich euch einiges über meinen treuen Begleiter erzählt und ich lege sie wirklich nur ab um sie aufzuladen. Sonst ist sie echt immer mit dabei, egal ob beim Berggehen, um meine Schritte und meinen Schlaf zu tracken, beim Snowboarden oder Tourengehen, einem schnellen HIIT-Training oder eben beim Laufen. Schon vor einiger Zeit habe ich auch den Garmin Coach für mich entdeckt. Beim Laufen fehlt mir oftmals die Motivation, vor allem wenn es so kalt draußen ist. Doch dank dem Coach, der dir je nach Ziel einen Trainingsplan auf dich abgestimmt erstellt, funktioniert das ganze doch einfacher und macht nebenbei auch noch echt Spaß.

    Doch wer oder was ist dieser Garmin Coach eigentlich?

    Trainingspläne gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer. Man braucht nur mal schnell auf Google sein gewünschtes Ziel eingeben und findet dazu sicher den einen oder anderen Plan. Ist ja prinzipiell nichts Schlechtes, doch ich für meinen Teil habe doch gern einen Plan, der meine persönliche IST und SOLL Pace berücksichtigt. Vor allem als Hobbyläufer ist man dann auch oft nicht unbedingt gewillt, viel Geld für einen Laufcoach zu bezahlen und deshalb ist der Garmin Coach da die perfekte Alternative. Es handelt sich hier nämlich um einen dynamischen Plan, der sich von Woche zu Woche anpasst – je nachdem wie der Einstufungstests und die darauffolgenden Trainings laufen.

    Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich den letzten 21km-Coach beim letzten Mal zwar nicht fertig gemacht habe, ABER ich habe immer wenn sich ein Lauf bei mir ausgegangen ist, mit dem Garmin Coach gearbeitet und so auch echt viel Neues ausprobiert und dazugelernt. Früher bin ich nämlich einfach nur hinein in die Laufschuhe und losgelaufen. Mit dem Garmin Coach hat man auch immer wieder Abwechslung was mir persönlich besonders gut gefällt.

    Wie funktioniert der Garmin Coach?

    Den Garmin Coach kann man ganz einfach mit der Garmin Connect App einrichten und je nach Lust und Laune sein persönliches Laufziel und den dazu passenden Coach auswählen. Zu Beginn wählt man zuerst zwischen 5km, 10km oder Halbmarathon Distanz, also 21km und gibt an was man mit dem Coach erreichen möchte, z.B eine bestimmte Pace erreichen oder Durchlaufen. Der Coach ist sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittene Läufer geeignet. Hat man sein Ziel festgelegt wird es Zeit zwischen den drei Coaches (Jeff Galloway, Greg McMillan & Amy Parkerson-Mitchell) zu wählen. Es gibt zu allen drei Coaches ein Video und man wählt dann einfach denjenigen, der am Besten zu einem passt.

    Zum Schluss kann dann auch noch angegeben werden, bis wann man sein Ziel erreichen möchte. Der Plan kann je nach Coach und Ziel zwischen 6 und 26 Wochen dauern. Auch die Anzahl der Läufe hängt von Coach und Ziel ab, aber im Durchschnitt sind es 3-5 Läufe pro Woche. Außerdem kann man auch selber die Lauftage bestimmen und angeben an welchen Tag man den langen Lauf einplanen möchte.


    Doch was ist wenn ich mal nicht kann, oder ein Training verpasse?

    Natürlich kann es mal vorkommen, dass zum Beispiel an einem Dienstag ein Training angesetzt ist und du nicht kannst. Wenn du das Training verpasst, dann kannst du auch nicht mehr zurückspringen und es nachholen. Verpasst ist verpasst und der Plan läuft normal weiter. Du kannst aber natürlich im Vorhinein eine Einheit verschieben, wichtig ist nur dass man die Änderung spätestens am Tag des Trainings verschiebt. Der Plan wird daraufhin angepasst. Es besteht auch die Möglichkeit den Coach zu unterbrechen und einfach zu pausieren. Erst wenn man die Unterbrechung aufhebt ist der Coach wieder aktiv. Man hat dann natürlich je nachdem wie lange man den Coach unterbricht, auch weniger Zeit, da sich das Enddatum nicht automatisch auch ändert. In der Garmin App gibt es übrigens auch eine Anzeige (Genauigkeit) die dir anzeigt wie sicher es ist, dass du dein Ziel auch erreichst.


    Wie kann so eine Trainingswoche aussehen und was muss man genau beim Einstufungstest machen?

    Der Einstufungstest ist nur ein ganz kurzer Lauf und hilft der App einen Plan auf deinem Fitness-Level zu erstellen. Zuerst läufst oder gehst du 2 Minuten um dich aufzuwärmen, läufst dann 5 Min. in einem schnellen Tempo und danach gehst du oder läufst du 2 Minuten aus. Aufbauend auf diesem Lauf wird dann dein Plan für die kommende Woche erstellt. Wie so eine Woche aussieht, kommt natürlich darauf an, was du für ein Ziel wählst. Bei mir (ich trainiere mit Jeff) waren es meistens ganz unterschiedliche Läufe in einer Woche von der “Magic Mile”, Bergtraining (hier reicht ein kleine Steigung), Tempoläufe, Langer Lauf war da alles dabei. Doch genau diese Abwechslung macht mir persönlich Spaß.

    Wie kommt das Training auf meine Uhr und wie sieht das dann aus?

    Hast du deinen Trainingsplan angelegt, musst du eigentlich nur deine Uhr mit der Garmin Connect App synchronisieren und schon hast du dein nächstes Training auf der Uhr. Wenn du diese Einheit dann startest siehst du ganz genau was du machen musst. Es gibt auch eine Übersicht, wo du die einzelnen Trainingsabschnitte vorher genau anschauen kannst. So ist man auch schon ein bisschen darauf eingestellt was einen erwartet. Es gibt auch immer wieder ein paar Übungen die in die Laufeinheiten integriert werden. In der App findest dazu auch Videos, wo dein Coach dir ganz genau erklärt was zu tun ist. Es ist alles wirklich super aufgebaut und erklärt, man kann hier eigentlich nichts falsch machen.

    Meine Erfahrung mit dem Coach

    Ich habe den Coach jetzt schon vor einiger Zeit für mich entdeckt und bin echt begeistert davon. Den ersten Plan habe ich zwar nicht zu Ende gemacht, aber das war auch nicht mein primäres Ziel. Im Fokus stand nämlich eher wieder mehr Spaß am Laufen haben und mein Fitnesslevel verbessern und auch mal neue Sachen ausprobieren. Klasse finde ich, dass sich der Coach je nachdem wie die letzten Trainings waren, anpasst. Ist jetzt zum Beispiel eine Laufeinheit sehr anstrengend für mich gewesen, ist der Coach gütig und passt die nächste Woche auf mein Fitnesslevel an. So kommt es auch nicht so schnell zu Verletzungen und die Motivation schwindet nicht. Ich glaube ich brauche euch nicht sagen, dass ich sehr begeistert von diesem Feature bin.

    Ich habe mittlerweile meinen zweiten Plan gestartet – auch dieses Mal möchte ich einfach motiviert und Fit bleiben. Den Fokus habe ich dieses Mal auf meine Pace bei kurzen Läufen gelegt, deshalb ist es auch der 5km Plan geworden, aber natürlich wieder mit Jeff. Ich teile hier aber jetzt ganz bewusst keine Pace oder sonstiges, denn jeder Mensch ist einfach unterschiedlich.

    Eure Fragen

    Muss man für den Coach zahlen? Ist das ein Abo?
    Nein für den Garmin Coach muss man nicht extra zahlen, oder ein Abo abschließen, wenn ihr eine Garmin Uhr habt inkl. Garmin Connect App könnt ihr den Coach völlig kostenlos nutzen.

    Kann man das mit jeder Garmin (kostenlos) nutzen?
    Hier habe ich euch alle kompatiblen Geräte aufgelistet.
    D2 Air
    Descent MK1
    fenix 5 Serie
    fenix 5 Plus Serie
    fenix 6 Serie
    fenix Chronos
    Forerunner 45 / 45S
    Forerunner 245 Serie
    Forerunner 645 Serie
    Forerunner 745
    Forerunner 935
    Forerunner 945
    Instinct Serie
    Legacy Hero Serie (Captain Marvel, First Avenger)
    Legacy Saga Serie (Darth Vader, Rey)
    MARQ Serie
    quatix 6
    tactix Delta
    Venu
    vívoactive 3 Serie
    vivoactive 4 / 4S

    Warum hast du Jeff gewählt?
    Auf der einen Seite weil er mir irgendwie sympathisch war und auf der anderen Seite, weil man bei ihm nur 3 Trainingseinheiten pro Woche hat. Ich möchte nicht auf irgendeinen speziellen Wettkampf, wie Halbmarathon oder sonst was trainieren. Sondern einfach ein bisschen an meiner Pace und Kondition arbeiten und das Laufen wieder regelmässig in meine Sportroutine integrieren. Da ich ja doch auch viel Yoga mache oder auch gerne auf den Berg gehe oder ein HIIT-Workout einlege, wäre mehr als 3x unrealistisch. Und ich möchte versuchen mir nur realistische Ziele zu setzen, denn sonst verliere ich schnell die Motivation. Manchmal fällt es mir übrigens auch sehr schwer die 3 Laufeinheiten einzuhalten.

    Kann man die Uhr ohne Probleme mit dem Smartphone verbinden?
    Ja, die Uhr kann man ohne Probleme ganz einfach mit dem Handy verbinden. Wenn man den Coach am Handy einrichtet, startet und die Uhr dann synchronisiert, hat man die anstehende Trainingseinheit auch immer gleich vor Augen.

    Braucht man einen extra Pulsmesser oder ist der integriert?
    Die Garmin Fenix 6s (und auch einige andere Modelle) haben den Pulsmesser bereits integriert und der Puls wird einfach am Handgelenk gemessen. Finde ich persönlich viel angenehmer, denn ich bin kein Fan von Brustgurten. Als Hobby-Sportler ist das Messen des Pulses am Handgelenk meiner Meinung nach völlig ausreichend.

    Lauftipps für Anfänger ?
    Einfach nicht zu viel Nachdenken und einfach tun. Am besten mit kurzen Strecken und ganz langsam beginnen und dann nach und nach steigern. Es bringt meiner Meinung nach gar nichts, wenn man einen Kilometer schnell läuft und dann aus der Puste ist. Ich laufe mittlerweile nur noch mit Uhr und versuche meine Pace und meinen Puls immer ein bisschen im Auge zu behalten. Der Garmin Coach 5km eignet sich meiner Meinung nach perfekt für Anfänger.

    Welche Laufkleidung trägst du im Winter und Herbst?
    Ich versuche nicht zu viel anzuziehen, da mir immer sehr schnell heiß wird. Meistens laufe ich mit einem Longsleeve und einer einfachen langen Hose. Zusätzlich habe ich noch einen Windbreaker, den man sich aber auch mal schnell ausziehen und um die Hüften binden kann. Wenn es ganz kalt draußen ist, greife ich gerne zu meinem Thermo-Oberteil und meiner Thermoleggings. Ja und ein Buff, den man sowohl am Kopf als auch um den Hals tragen kann ist nie falsch.

    Wie wärmst du dich auf und was machst du nach dem Laufen?
    Auch das mache im Zuge des Coaches, denn man hat hier sowohl vor als nach der Einheit 2 Min. Warm-Up bzw. Cool Down. Es steht man kann hier ganz locker laufen oder einfach ausgehen. Ich mache es meistens so, dass ich die ersten 2 Minuten ganz langsam laufe um warm zu werden um am Ende jeder Einheit gehe ich dann noch mindestens 2 Minuten oder einfach so lange bis ich wieder zuhause bin.

    Solltet ihr sonst noch Fragen zum Thema Laufen, Garmin Coach oder zur Garmin Fenix 6s haben nur her damit.

  • garmin fenix 6s vs. venu

    garmin fenix 6s vs. venu


    Anzeige – In Zusammenarbeit mit Garmin

    Ich sag’s euch wie’s ist, ohne Smartwatch geht’s mittlerweile gar nicht mehr. Wenn ich sie mal kurz nicht oben habe, fühlt es sich an als würde irgendetwas fehlen . Ich habe mich im letzten Jahr echt wieder so sehr an das Tragen einer Uhr gewöhnt und es ist lustig wie sich mein Nutzungsverhalten hier verändert hat. Normale Uhren hatte ich, wenn eher nur als Accessoires oben und mit anderen Smartwatches bin ich nie zu 100% warm geworden. Ich war anfangs zwar immer sehr begeistert, aber irgendwas hat mir immer gefehlt und nach wenigen Wochen hat die Euphorie abgenommen. Entweder die Uhr hatte alle möglichen Funktionen für meine sportlichen Aktivitäten, war mir aber vom Look her zu groß bzw. sportlich oder sie war super stylisch, aber die Funktionen noch sehr eingeschränkt. 
    Deshalb bin ich unheimlich froh, dass sich da so einiges getan hat und ich mittlerweile die für mich perfekte Uhr gefunden habe. Letztes Jahr im Herbst ist bei mir die Garmin Fenix 6s eingezogen und es war einfach Liebe auf den ersten Blick. Die Uhr verlässt mein Handgelenk wirklich nur, wenn ich sie aufladen muss. Sonst begleitet sie mich überall hin.
    Da die Fenix aber doch eher der Ferrari unter den Uhren ist, habe ich die letzten Wochen zusätzlich noch die neue Garmin Venu getestet um euch eine günstigere Alternative vorstellen zu können. Es fällt mir zwar sehr schwer die Uhren wirklich miteinander zu vergleichen, aber ich habe mir gedacht, ich stelle euch die zwei unterschiedlichen Modelle einfach vor und verrate euch wofür ich welche Uhr verwendet habe. 

    Garmin VENU

    Die Garmin Venu würde ich als die perfekte Alltagsuhr für den Freizeitsportler beschreiben. Eine sehr leichte Uhr mit elegantem Design, die vor allem durch ihr tolles Farbdisplay besticht. Ich muss gestehen, ich war im ersten Moment ziemlich geflasht von den tollen Farben. Ja und nicht nur dass die Uhr richtig schön aussieht, sie kann auch wirklich einiges. Ich bin immer noch total begeistert, was in so ein kleines Gerät alles reinpasst. 

    Vor allem finde ich es toll, was man nicht alles neben den ganzen Sporteinheiten tracken kann. So hat die Uhr, neben den klassischen Funktionen wie Schritt – und Kalorienzähler, auch eine integrierte Schlafanalyse und man sieht hier ganz genau aufgelistet wann man in welcher Schlafphase war. Neben dem Schlaf ermittelt die Uhr auch dein Stresslevel und erinnert dich auch, wenn dieses zu hoch ist. Was mich persönlich sehr begeistert hat, denn selber hat man das doch nie so im Auge, dass man vielleicht einen Gang zurückschalten sollte.  Die Uhr erinnert einem nicht nur an das Stresslevel, sondern schlägt einem auch eine kurze Atemübung vor. So lege ich zwischendurch immer mal wieder 5 Minuten ein und konzentriere mich nur auf den Atem.

    Eine weitere Funktion, die ich unheimlich praktisch finde und wirklich regelmässig nutze ist der Menstruationstracker – der ist wirklich grandios. Man kann nicht nur seine Menstruation, sondern auch seine Stimmung, bzw. Beschwerden eintragen und man bekommt immer angepasst ganz nützliche Tipps und sieht auf einem Blick am Handgelenk in welcher Phase des Zyklus man gerade ist. Außerdem erinnert einem die Uhr auch daran, wenn die nächste Menstruation ansteht.

    Neben diesen alltäglichen Spielereien ist die Uhr aber auch der perfekte Begleiter für den Sport – von Workouts im Gym oder Zuhause, Laufen, Radfahren, Yoga, Schwimmen kann man wirklich alles tracken. Auf der Garmin Venu sind 20 Sportprofile vorinstalliert und mit nur wenigen Klicks kann man einfach loslegen. Ich habe mit der Garmin Venu sowohl meine Läufe, meine kleinen Radtouren aber auch meine Workouts getrackt und das hat immer ganz easy, ohne Probleme geklappt. Ein großer Fan bin ich übrigens auch vom Garmin Coach mit dem man sich mittels Garmin Connect App einen eigenen Trainingsplan zusammenstellen kann. Dieser passt sich auch immer, je nach Trainingsfortschritt an und mich persönlich motiviert das beim Laufen sehr.  
    Man kann sich übrigens auch externe Apps wie zum Beispiel einen HIT Tracker auf die Uhr laden. 

    Ein weiterer Pluspunkt ist für mich die Musikfunktion, denn so kann man sein Handy beim Sport ganz einfach mal zur Seite legen oder sogar zuhause lassen.  Man verbindet die Uhr ganz einfach mit Spotify. Deezer oder Amazon Music und lädt sich einfach die gewünschte Playlist auf die Uhr. Dann muss man nur noch seine Bluetooth Kopfhörer verbinden und schon kann es losgehen. Wenn man keinen Premium-Account bei einen der drei Anbieter hat, kann man auch ganz normal Musikfiles auf die Uhr laden.  

    Eine wichtige Sache, die wahrscheinlich viele interessiert ist, wie gut ist der Akku wirklich. Ich war eigentlich sehr zufrieden mit der Akku-Laufzeit und wenn man nicht durchgehend die Musik laufen hat und Sport macht, kommt man mit dem Akku schon gut 4 oder 5 Tage aus. Natürlich braucht die Venu auf Grund des guten Displays etwas mehr Akku.
    Was mich aber sehr überrascht hat ist das Laden. Innerhalb kürzester Zeit ist der Akku wieder voll. 

    Es gab nur eine einzige Sache mit der ich nicht zu 100% warm geworden bin und das ist der Touchscreen. Ich glaube aber dass es einerseits daran liegt, dass ich davor immer meine Garmin Fenix 6s getragen habe und deshalb nicht so recht damit umgehen konnte. Ja und andererseits ist das einfach Geschmackssache und ich würde das jetzt nicht als Minuspunkt sehen, denn so ein Touchdisplay kann auch seine Vorteile haben. Ich persönlich bin einfach eher ein Fan von den klassischen Knöpfen.

    Hard Facts Garmin Venu

    – Touchscreen

    – 1,2 ZollAMOLED Farbdisplay 

    – 20 vorinstallierte Sportapps

    – Batterielaufzeit bis zu 5 Tage 

    – 5 Meter Wasserdicht

    – Herzfrequenzmessung am Handgelenk

    – Musikwiedergabe

    – Garmin Pay






    Garmin FENIX 6s

    Die Garmin Fenix 6s ist für mich das perfekte Allroundtalent, die vor allem das Herz von Outdoorsportlern höher schlagen lässt. Als ich mich letztes Jahr informiert habe welche Uhr denn am besten zu mir passt, ist mir natürlich gleich die Fenix 6s ins Auge gesprungen. Mein erster Gedanke war aber eher, brauche ich wirklich eine so hochpreisige Uhr mit so vielen Funktionen? 

    Als die Uhr dann im November letztendlich bei mir eingezogen ist, war ich wirklich hin und weg. Es war Liebe auf den ersten Blick und ich wusste diese Uhr wird mein Handgelenk nicht mehr verlassen. Zu Beginn musste ich mich mal einlesen und alles nach meinen Wünschen einrichten. Ich war auf der einen Seite begeistert auf der anderen Seite überfordert mit den ganzen Funktionen. Mittlerweile sind aber einige Dinge dabei die ich unglaublich feiere und nicht mehr missen möchte. Ja die Garmin Fenix6s ist wirklich der Ferrari unter den Uhren, aber sie hat mich bis jetzt noch nie enttäuscht. 

    Auch die Garmin Fenix 6s hat die klassischen Funktionen wie, Schritt- & Kalorienzähler, Menstruationstracker, Body Batterie Messung, Aufzeichnung des Wasserkonsums, Musikwiedergabe, den Garmin Coach und Garmin Pay – Also kurz gesagt, sie kann eigentlich all das was die Garmin Venu auch kann, nur dass sie zusätzlich noch einen Fokus auf Outdoorsportarten legt. So ist sie der perfekte Begleiter für Skitouren, Bergsteigen, Wandern oder auch Trailrunning. Die Uhr hat vorinstallierte Skikarten und man kann sich auch Wanderrouten auf die Uhr laden und sich von A nach B navigieren lassen.  Wenn ich jetzt auf alle Funktionen hier eingehen würde, sprengt das diesen Blogpost, aus diesem Grund fasse ich euch kurz meine persönlichen Highlights zusammen. 

    Da ich doch sehr viel in den Bergen unterwegs und viel Wandern bin, war ich sehr happy darüber, dass die Uhr auch ein Höhenprofil anlegt und man somit gut sieht, wieviele Höhenmeter man bei einer Wanderung so zurücklegt. Das hat mir früher bei den Uhren die ich getestet habe nämlich immer gefehlt. Außerdem kann man sich auch Wanderrouten auf die Uhr laden

    Super praktisch ist auch die Navigationsfunktion, weil man damit auch mittels Garmin Connect App ganz einfach und schnell Laufstrecken erstellen kann. Man gibt hier einfach die gewünschte Distanz an und in welche Richtung man laufen möchte und schon wird eine passende Laufstrecke erstellt. Finde ich persönlich sehr hilfreich wenn man längere Strecken laufen möchte, denn ich persönlich bin dann meistens überfragt wo ich laufen soll. 

    Wenn wir schon beim Thema Laufen sind, bleiben wir vorerst dabei. Die Garmin Fenix 6s hat auch eine sogenannte Pace-Pro Technologie. Die Uhr empfiehlt dir eine passende Pace und berücksichtig dabei die Strecke. Somit weiß man gleich ob am zu schnell oder zu langsam unterwegs ist. Da ich doch immer gerne zu schnell unterwegs und dann aus der Puste bin, ist dieser Richtwert sehr hilfreich und so kann ich mir meine Kräfte einfach besser einteilen. 

    Eine weitere Funktion die ich feiere ist, die Funktion “zurück zum Start”. Hier navigiert mich die Uhr einfach wieder zu meinem Ausgangspunkt. Was vor allem für Menschen ohne Orientierungssinn, wie ich einer bin von Vorteil ist.  So kann man auch einfach mal loslaufen und sich dann wieder ohne Probleme zurück navigieren lassen. 

    Der Akku der Fenix ist unglaublich und ich bin immer noch sehr begeistert. Wie auch bei der Venu ist die Uhr innerhalb kürzester Zeit wieder geladen, doch zusätzlich hält der Akku nochmal um einiges länger und ich stecke sie wenn es gut kommt höchstens einmal die Woche an. Ich bin immer überrascht, wenn ich zwischendurch mal wieder einen Blick darauf werfe um den Akkustand zu checken und er immer noch ausreicht. Also das ist wirklich ein riesen Plus Punkt. Zusätzlich gibt es auch noch einen Expeditionsmodus bzw. auch einen Stromsparmodus – hier hält der Akku dann gleich nochmal länger. 

    Die Garmin Fenix gibt es übrigens auch in drei unterschiedlichen Größen und zwar eine groß X, Variante, die Standard-Größe und die kleine S-Variante, die ich besitze. Außerdem kann man zwischen normalen oder Saphierglas wählen. Zweitere Variante ist zwar noch eine Spur teurer, aber sie ist somit noch robuster, was vor allem für Outdoorsportler ein Vorteil ist. 

    Ja und wenn man mal ein bisschen Abwechslung möchte, wechselt man ganz einfach und Schnell die Bänder. Hier kann man zwischen Silikon, Leder und Nylon wählen. 


    Hard Facts – Garmin Fenix 6s

    – Edelstahl oder Titan 

    – Herzfrequenzmessung und Pulse Ox Sensor am Handgelenk

    – Akkulaufzeit bis zu 9 Tage 

    – 10 Meter wasserdicht

    – Outdoorfokus 

    –  Navigation & Kartenfunktion

    – Musikwiedergabe 

    – Garmin Pay




    Sollten euch irgendwelche speziellen Infos bzgl. der zwei Modelle fehlen, findet ihr hier noch einen ganz genauen Vergleich der Gamin Fenix6s und der Garmin Venu. Abschließend kann ich nur sagen, dass ich wirklich beide Uhren ganz toll finde. Auch wenn ich mich immer und immer wieder für die Garmin Fenix6s entscheiden würde. Was aber natürlich auch damit zu tun hat, dass ich unheimlich viel draußen und in den Bergen unterwegs bin. In diesem Bereich hat die Fenix einfach nochmal mehr Funktionen und die Nase vorne. Für jemanden, der aber einfach auf der Suche nach einer guten Smartwatch ist, die Schritte, Schlaf & Co trackt und mit der man seine alltäglichen Sportarten aufzeichnen kann, wird auch mit der Venu schon den perfekten Begleiter gefunden haben. 

  • Sport & Ernährung – eure Fragen

    Sport & Ernährung – eure Fragen

    Sport ist eigentlich schon mein ganzes Leben ein wichtiger Bestandteil in meinem Alltag und ohne Bewegung fühle ich mich einfach unrund, unausgelastet. In den letzten Wochen und Monaten habe ich den Fokus auch wieder mehr auf Sport und Ernährung gelegt, weil es mir auf der einen Seite sehr viel Spaß macht Dinge zu diesen Themen zu teilen und weil es auch bei euch sehr gut ankommt und so erreichen mich auch immer wieder Fragen die sich auf meine Sportroutine und/oder meine Ernährung beziehen. Deshalb dachte ich mir, ich fasse alles in einem ausführlichen Beitrag zusammen und erzähle euch auch ein bisschen etwas über die letzten Jahre und wie sich das bei mir so entwickelt hat. Denn ich war nicht immer so happy mit meiner Figur und ja ich würde sagen vor allem Instagram bzw. die sozialen Netzwerke haben diese Unzufriedenheit teilweise auch verstärkt. 
    Gleich eines vorweg, da dazu eine Fragen kamen – in diesem Beitrag soll es nicht darum gehen wie man am effektivsten Abnehmen kann, denn dazu habe ich Erstens nicht wirklich Erfahrung und Zweitens bin ich keine Expertin die sich damit auskennt. Ich muss gestehen im ersten Moment hat mich das sogar ziemlich erschreckt, dass das Thema Abnehmen wohl immer noch so einen hohen Stellenwert hat und jeder am Liebsten schnell und einfach ein paar Kilo oder auch mehr verlieren möchte. Doch dann hab ich mir ein paar Gedanken gemacht und gemerkt, dass ich vor ein paar Jahren nicht wirklich anders war und auch am liebsten schnell und einfach ein paar lästige Kilos verlieren wollte. 


    Hier ein kleiner Rückblick in meine Vergangenheit:

    Ich war immer schon sehr schlank muss ich gestehen und hatte auch noch nie wirklich mit Übergewicht zu kämpfen. Mit 13/14 war ich teilweise sogar eher zu dünn und die Menschen in meinem Umfeld dachten ich esse zu wenig. Bis sie mich mal dabei sahen – ich hatte einfach einen unglaublich guten Stoffwechsel. Die Jahre drauf hat sich mein Körper aber natürlich extrem verändert und ich habe Kurven bekommen, womit ich auch teilweise erst nicht so gut umgehen konnte. Ich hatte einige Freundinnen die dünner waren als ich und die auch gerne damit geprahlt haben noch in Kleidung aus der Kinderabteilung zu kaufen. Ja Kinder oder Jugendliche denken da doch nicht so viel nach was gesagt wird. Jetzt mit 31 mache ich mir da nicht mehr so viele Gedanken, aber früher haben mich solche Aussagen wochenlang beschäftigt und ich habe mich oft sehr unwohl in meiner Haut gefühlt, obwohl ich wie gesagt schlank war, aber ich war halt nicht so dünn wie früher. 
    Auch zwischen 20 und 30 hatte ich immer wieder schwer damit zu kämpfen und war nicht wirklich happy mit meiner Figur. Ich mochte meine Hüften und meinen Po nicht und ihr werdet vielleicht lachen, aber auch meine Oberweite hat mich ziemlich gestört. Immer wieder kam die Frage (und die bekomm ich bis heute), bei welchem Schönheitschirurgen ich war – ja und wenn wir schon dabei sind, kann ich mit diesem “Gerücht” gleich aufräumen, nein war ich nicht die sind echt und um ehrlich zu sein wollte ich früher und auch heute noch manchmal lieber gerne weniger Oberweite haben. Wie ihr sehen könnt jeder hat so seine Themen, die einem stören und ich glaube wenn man nicht gerade extremst unglücklich damit ist, sollte man einfach lernen, seinen Körper gerne zu haben. Leichter gesagt als getan Nina. 
    Ja das weiß ich, früher war das auch für mich unglaublich schwer und als ich dann mit Anfang 20 meinen Blog ins Leben gerufen habe und auf Instagram aktiv wurde, bekam dieses Thema noch einen größeren Stellenwert. Ich habe unterschiedliche Diäten ausprobiert, habe mir wöchentlich Essenspläne geschrieben und bin 6-7 Mal zum Sport gegangen – Meine “Problemzonen” blieben und auf der Waage hat sich auch nicht wirklich etwas getan, da ich doch auch Muskelmasse durch den vielen Sport ausgebaut habe. Irgendwie hat mich das immer total frustriert. Da ich aber immer schon unglaublich gerne gegessen habe, wäre ich glaube ich nie auf die Idee gekommen zu hungern. Was mein großes Glück war, denn hätte ich in diesem Bereich das Durchhaltevermögen gehabt, hätte ich sicher die ganzen Diäten durchgezogen oder wenig gegessen um dünn zu sein – was unglaublich gefährlich sein kann. Doch als junger Erwachsener will man einfach den von der Gesellschaft vorgeschriebenen Idealen entsprechen, ohne sich Gedanken über seine Gesundheit zu machen und Instagram & Co. machen das Vergleichen mit anderen doch einfacher. 


    Zurück zur Gegenwart: 

    In den letzten Jahren hat sich da bei mir aber doch einiges verändert, was sicherlich auch mit dem Alter zu tun hat und dass ich mittlerweile auch mehr weiß wer ich bin und worauf es ankommt. Natürlich habe ich immer noch Phasen bzw. Tage an denen ich mich unwohl fühle in meiner Haut, doch ich versuche in dieser Zeit nett zu mir und meinem Körper zu sein. Denn niemand hat was davon, wenn ich mir auch noch schlechte Gedanken setze und den Fokus auf die Bereiche setze mit denen ich in diesem Moment nicht so glücklich bin. Im Großen und Ganzen bin ich mittlerweile aber ganz zufrieden mit mir selbst, auch wenn ich immer noch die Finger von Kleidungsstücken mit großen Ausschnitten lasse. Ich habe seit sicher 3 oder 4 Jahren keine Waage mehr und achte eher auf mein Wohlbefinden als auf irgendeine Zahl die nicht wirklich viel aussagt. Ich ernähre mich gesund und ausgewogen, gönne mir aber auch mal Pizza oder Burger. Ich mache regelmässig Sport, aber nicht um abzunehmen, sondern um meinen Kopf freizubekommen und fit zu bleiben. Ja und wenn ich mal keine Lust habe, dann bleiben die Sportschuhe auch mal eine ganze Woche im Schrank. Alles mit Maß und Ziel ist meine Devise. 


    Was ich mit dieser doch sehr langen Einleitung sagen möchte ist,  dass jeder Mensch so seine Bereiche hat mit denen er nicht so happy ist. Auch schlanke Mädchen vergleichen sich und fühlen sich mal nicht so wohl in ihrer Haut. Ja und wenn wir das eine erreicht haben, finden wir das nächste was uns nicht gefällt und so ist das ein ewiger Kreislauf. Deshalb ist es einfach unglaublich wichtig zu lernen seinen Körper samt seiner Makel zu akzeptieren und gut mit ihm und mit sich selbst umzugehen. 

    Eure Fragen zum Thema Sport:


    Warum machst du Sport?

    Ich würde lügen wenn ich sagen würde, dass ich es nicht auch für meine Figur mache, denn sind wir uns mal ehrlich, jeder freut über ein paar Muskeln und einen knackigen Po. Jedoch ist das nicht der Hauptgrund, sondern eher ein schöner Nebeneffekt. Ich mache einfach unglaublich gerne Sport und Bewegung ist einfach schon mein ganzes Leben lange ein großer Bestandteil in meinem Leben. Als Kind war ich gerne Geräte- oder Bodenturnen, habe alle möglichen Tanzkurse in der Schule besucht und mit 15 habe ich dann mit dem Cheerleaden begonnen. 7 Jahre lang habe ich drei bis vier Mal die Woche trainiert und bin mit meinem Team auch auf Meisterschaften gefahren – cheerleaden ist nämlich weitaus mehr als im kurzen Röckchen am Spielfeldrand zu tanzen. Dieser Sport hat mir immer unheimlich viel Spaß gemacht, vor allem der akrobatische Teil mit Pyramiden, Bodenturnen und Co. 
    Mit 22 Jahren war es dann aber an der Zeit aufzuhören, weil es mir damals einfach zu viel Zeitaufwand war. Danach war es für mich unheimlich schwer wieder etwas zu finden, was mir genau so viel Freude bereitet. Ich habe mich in einem Fitnesscenter angemeldet, mir Laufschuhe zugelegt und Bikram Yoga ausprobiert. Es hat mir alles für eine gewisse Zeit Spaß gemacht, aber zu 100% dranzubleiben viel mir unheimlich schwer. 
    Mittlerweile kann ich aber sagen, dass ich endlich das Richtige für mich gefunden habe und zwar ist mein Geheimrezept die Abwechslung. Ich glaube das Wichtigste ist etwas zu finden was einem auch wirklich Spaß macht und was man halt macht, weil man es gerne tut und nicht weil man dann ein paar Kalorien verbrennt. Etwas was sich gut anfühlt und wozu du dich nicht zwingen musst. 

    Außerdem hilft mir Sport bzw. Bewegung einfach unheimlich um mal abzuschalten und den Kopf frei zu bekommen. Wenn ich zum Beispiel schlecht gelaunt und mit dem falschen Fuß aufgestanden bin, hilft bei mir ein Morgenlauf (meistens) Wunder. 

     

    Wie oft machst du Sport und welchen Sport?
    Wie oft ich wirklich Sport mache ist schwer zu sagen, denn es gibt Wochen da bin ich aktiver als in anderen. Im Durchschnitt hätte ich jetzt gesagt 4 Mal die Woche. Ich versuche da auch immer sehr auf meinen Körper zu hören. Wenn ich zum Beispiel meine Tage bekomme, ist mein Energielevel sehr niedrig und in dieser Phase versuche ich dann auch Ruhe zu geben und lege vielleicht nur eine ruhige Yoga-Einheit ein, wenn ich Lust darauf habe.
    Ich glaube aber wie gesagt das A und O ist da wirklich auf seinen Körper zu hören, der sagt uns eigentlich ganz gut wann er was braucht. Nicht zu verwechseln mit der Stimme im Kopf die uns versucht zu überreden lieber auf der Couch zu bleiben. Es ist manchmal nämlich unheimlich wichtig den inneren Schweinehund zu überwinden, denn danach fühlt man sich einfach wie ein neuer Mensch. Bei mir ist das auf jeden Fall so. Ich könnte dann immer Bäume ausreißen, wenn ich die Gedanken in meinem Kopf zur Seite geschoben und den inneren Schweinehund besiegt habe. 

    Zur Frage welchen Sport ich mache, kann ich nur beantworten mit – alles quer durch die Bahn. Ich mache unheimlich gerne Yoga, gehe gerne laufen (wobei das eher Phasenabhängig ist), mache gerne mal ein richtig anstrengendes Homeworkout, oder ein kurzes HIIT, besuche ab und an das Fitnesscenter oder setz mich einfach mal aufs Fahrrad. Ich gehe auch unglaublich gerne wandern und das ist für mich irgendwie der beste Sport – draußen in der Natur sein und nicht das Gefühl haben, dass man jetzt gerade Sport macht, auch wenn es richtig anstrengend und schweißtreibend sein kann. Das Wichtigste bei mir ist die Abwechslung, wenn ich nur eine Sportart machen würde, dann würde ich mich sehr schnell langweilen und die Lust daran verlieren. 

    Machst Du spontan worauf du Lust hast oder planst du deine Sporteinheiten? Hast Du Einen Trainingsplan? Bzw. Tipps Einen Zu Erstellen?

    Früher habe ich sehr gerne mit Trainingsplänen gearbeitet und meine Woche schon vorab geplant. Ich habe mich am Sonntag hingesetzt und einen Plan geschrieben und mir die Sporteinheiten fix in den Kalender getragen. Wirklich funktioniert hat das aber für mich nur für eine kurze Zeit. Denn wenn ich mal eine Einheit nicht so gemacht habe wie auf dem Plan stand war ich meistens draußen und ein bisschen demotiviert. Außerdem setzt man sich meiner Meinung nach auch sehr unter Druck. Deshalb plane ich meine Sporteinheiten eigentlich nicht mehr und mache lieber die Dinge worauf ich gerade Lust habe, oder die mein Körper gerade braucht. Also ich persönlich bin kein Fan von fixen Plänen beim Sport. Ich bin da lieber flexibel. Doch ich glaube das muss man einfach mal ausprobieren, denn jedem Menschen liegt was anderes mehr. 

     

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    Motivationstipps Für Sport? Setzt Du Dir Ziele?

    Also wirkliche allgemeine Ziele habe ich nicht, aber natürlich setze ich mir so kleine Ziele. So übe ich zum Beispiel nach jeder Yoga-Einheit ein paar Minuten Handstand und Unterarmstütz. Außerdem Planke ich regelmässig. Einfach um meinen Bauch und auch meine Schultern zu kräftigen und immer mal wieder über meine Grenzen zu gehen. Das mache ich jetzt aber nicht unbedingt jeden Tag, sondern wenn es eben gerade hineinpasst. Ich habe mir da zum Beispiel keine Deadline gesetzt. Mich persönlich setzt das nämlich viel zu sehr unter Druck und nimmt mir sonst den Spaß an der Sache. 
    Beim Laufen zum Beispiel, habe ich mir den Garmin Coach runtergeladen, mit dem Ziel den Halbmarathon in einer gewissen Zeit zu laufen. Doch auch hier habe ich mir keine Deadline gesetzt, sondern nutze den Coach eher um ein bisschen Abwechslung zu bekommen und nicht immer nur normal auf Distanz laufen zu gehen. Manchmal laufe ich einfach los und manchmal schaue ich was für ein Training beim Coach anstehen würde und je nach Lust und Laune wähle ich dann. Früher habe ich zum Beispiel Interall-Läufe gehasst und mittlerweile finde ich die zwischendurch wirklich super, weil man auch sehr schnell wie man sich verbessert und das ist unglaublich motivierend. Ich halte mich also nicht zu 100% an diesen Plan den der Coach vorgibt, weil ich eben nicht nur Laufen gehen möchte, sondern auch gerne mal Yoga mache oder ein HIIT einlege und eine Woche hat doch nur 7 Tage. Die Mischung macht es aus und das ist glaub ich auch das was mich motiviert. 

     

    Du schaust top fit aus! Muss man dafür immer an seine Grenzen gehen und schweißgebadet sein? 
    Meiner Meinung nach Nein, aber wie gesagt ich bewege mich sehr gerne und gehe auch gerne an meine Grenzen. Trotzdem bin ich nicht nach jedem Training schweißgebadet. 

     

    Ist es besser in der Früh oder am Abend Sport zu machen?
    Auch das ist etwas was von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Bei mir ist das zum Beispiel total tageabhängig und es gibt Tage da stehe ich auf und geh sofort laufen und es gibt Tage an denen ich lieber am Abend ein Workout mache. Auch hier am besten auf seinen Körper hören und ausprobieren.

     

    Wie hast du auf einen Halbmarathon trainiert?
    Für meinen ersten Halbmarathon habe ich damals wirklich nach Trainingsplan trainiert, da ich noch nie so eine lange Distanz gelaufen bin und gut vorbereitet sein wollte. Wenn ich mich jetzt wieder bei einem Lauf für eine lange Distanz anmelden würde, dann würde ich es auch wieder so machen. Denn gut vorbereitet macht ein Lauf-Event gleich noch mehr Spaß und ich fand es total motivierend zu sehen wie man sich verbessert und eben auch mal längere Strecken läuft. Den Trainingsplan von damals kann ich zwar nicht so empfehlen, weil die Strecken haben sich zwar von der Distanz unterschieden, aber es gab nicht wirklich Intervallläufe oder ähnliches. Wer eine Garmin Uhr hat, dem kann ich auf jeden Fall den Garmin Coach empfehlen, der passt sich nämlich von Woche zu Woche auf den Trainingszustand an. 

     

    Wie motivierst du dich 15 Km zu laufen? Wie hast du dich an lange Strecken beim laufen rangetastet?

    Was mich motiviert kann ich eigentlich gar nicht so sagen. Ich finde irgendwann macht es klick im Kopf und dann läuft man einfach weiter. Die ersten Kilometer rede ich mir meistens ein, dass ich nicht mehr kann, müde bin oder die Beine schwer sind – wenn man diese Stimme aber ausblendet und sich stattdessen auf die Umgebung konzentriert, vergeht die Zeit wie im Flug. Ich habe auf jeden Fall auch klein mit 5km angefangen und mich nach und nach gesteigert. Vor ein paar Jahren war mein Ziel irgendwann einen ganzen Marathon zu laufen. Ich glaube dieses Ziel hat mich motiviert, immer ein paar Kilometer dranzuhängen. Ich war sogar schon mal angemeldet, bin dann aber nicht gelaufen da ich nicht im Lande war. Mehr als 21 km bin ich bisher also nicht gelaufen. 

     

    Wo gehst du in Salzburg laufen? Auch auf den Kapuzinerberg ,Mönchsberg? 

    Das ist ganz unterschiedlich muss ich sagen. Ich laufe gerne durch die Stadt, an der Salzach entlang aber ich laufe auch gern mal zur Festung rauf, weil die Aussicht einfach so unglaublich schön ist. Die paar Meter die es bergauf ist sterbe ich meistens, aber die Anstrengung zahlt sich jedes Mal aus. Sonst gehe ich auch gerne in der Hellbrunner Allee oder in Hellbrunn selber laufen, weil da kann ich auch Tobi ohne Probleme mitnehmen. Da ich doch erst ein Jahr in Salzburg wohne, laufe ich auch gern mal einfach neue Strecken, so sieht man auch gleich viel mehr von der neuen Heimat. Super praktisch. 

     

    Trainierst du beim laufen eher auf bestimmte Zeiten oder Distanzen oder deinen Puls?Auch das ist unterschiedlich. Momentan geh ich einfach laufen wenn es mich freut. Meistens nehme ich mir eine Distanz vor die ich laufen möchte. Ein Auge auf meinen Puls habe ich aber eigentlich immer, weil mir leicht schlecht wird wenn ich zu schnell laufe.

    Wie schaffst du es so konsequent zu sein bzw. immer wieder Motivation zu finden?

    Ich glaube meine größte Motivation ist einfach rauszugehen und draußen Sport zu machen. Egal ob wandern am Berg, laufen in der Allee oder Yoga auf der Terrasse. Ich verbringe einfach unheimlich gerne viel Zeit draußen in der Natur und Bewegung macht mir Spaß. Deshalb such dir einen oder mehrere Sportarten die dir auch wirklich Spaß machen. Die du einfach gerne machst und nicht weil du “muss”. 

    Wann hast du zum ersten Mal Yoga gemacht?

    Das erste Mal Yoga habe ich glaube ich 2012 gemacht und zwar hat bei mir alles mit Bikram Yoga begonnen. Ich habe damals übrigens damit begonnen, weil es super anstrengend ist und ich gehofft habe, dass man bei Yoga bei 40Grad noch mehr verbrennt. Mir hat Bikram Yoga damals dann aber sehr viel Spaß gemacht und im Winter habe ich eigentlich immer damit begonnen. Im Sommer war es mir einfach zu heiß. Ich hab dann immer wieder mal Bikram Yoga gemacht, aber eigentlich nicht wirklich regelmässig. Seit ungefähr 2 Jahren mache ich nun aber regelmässig Yoga und kann es mir gar nicht mehr ohne vorstellen. Es hilft mir so um runterzukommen und um ganz bei mir zu bleiben. 

    Wer sind deine liebsten Youtuber für Homeworkouts & Yoga?

    Also was Homeworkouts auf Youtube betrifft eindeutig Pamela Reif – Kurz und knackig und man kommt ordentlich ins schwitzen. 

    Bei Yoga ist es Mady Morrison. So eine liebe inspirierende Frau, die abwechslungsreiche Yoga Flows postet die nicht nur für fortgeschrittene sondern auch für Anfänger geeignet sind. Außerdem liebe ich ihre ruhige einfühlsame Art.  

    Neben Youtube liebe ich die Skillbeast Workouts vom lieben Oti, die immer super abwechslungsreich sind und auch auf die Tiefenmuskulatur geht. Kostet zwar was, ist aber wirklich jeden Cent wert. 

    Ja und beim Yoga mache ich momentan unheimlich gerne Yoga mit Alo Moves. Auch diese App kostet was, aber die Auswahl an unterschiedlichen Flow und auch Lehrer ist riesig. Davon bin ich in den letzten Monaten wirklich ein großer Fan geworden 

     

    Homeworkout Essentials?

    Also eigentlich braucht man nicht viel mehr als eine gute Matte und vielleicht ein paar Terra-Bänder. Ich muss nämlich gestehen, dass ich bei Workouts am liebsten mit dem eigenen Körpergewicht arbeite. 

    Deine liebsten Yogamatten? 
    Laya Yoga 
    Lotuscraft Pure 
    Jade Yoga Harmony für unterwegs

     

    Wo kaufst du deine Sportklamotten?
    Auch das ist ganz unterschiedlich. Ich liebe die Yogaklamotten von Indigo Luna (Achtung Zoll), Hey Honey Yoga 
    Mag auch die Tights von Aimn und Oysho unheimlich gerne 

    Ja und sonst ist Sportscheck immer eine gute Anlaufstelle, weil es da eine große Auswahl gibt 

    Weitere Beiträge zum Thema Sport & Bewegung

    Ernährung 

     

    Was das Thema Ernährung betrifft hat sich in den letzten zwei Jahren so einiges geändert bei mir und ich glaub, dass das auch der Grund ist wieso sich mein Körper jetzt doch verändert hat – vor allem auch an den Stellen wo sich bei mir sonst nie was getan hat. Im letzten Jahr habe ich meinen Fleischkonsum um einiges minimiert und seit diesem Jahr esse ich gar keines mehr. Der Grund dafür war aber jetzt nicht mein Körper, sondern eher die Tiere. Schon seit ich ein Kind bin habe ich immer mal wieder Phasen gehabt in denen ich beschlossen habe Vegetarierin zu werden, weil mir die Tiere leid taten. Doch wirklich länger als ein oder zwei Monate habe ich es dann doch nie ausgehalten, weil mir Fleisch einfach viel zu gut geschmeckt hat. Beef Tartar & Steak waren einfach meine Leibspeise und ich habe es dann doch immer wieder ausgeblendet dass es sich hierbei um Tiere handelt.  Mittlerweile bin ich aber soweit, dass ich es einfach nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren kann Fleisch zu essen und deshalb habe ich einfach ganz damit aufgehört. Auch Milchprodukte habe ich fast komplett aus meiner Ernährung gestrichen und zuhause ernähre ich mich eigentlich zu 90% vegan. Ab und zu esse ich noch gerne ein Ei zum Frühstück und auch wenn ich unterwegs bin greife ich auf vegetarische Optionen zurück wenn es nichts anderes auf der Speisekarte gibt oder ich wo zu Besuch bin. Auch Fisch steht ab und zu noch auf meinem Speiseplan, aber nur noch ganz selten und wenn dann eher wenn er lokal gefangen wurde oder ich am Meer bin. Ich versuche hier einfach meinen eigenen Weg zu gehen und das zu tun was sich für mich gut anfühlt. Ich habe gemerkt, dass wenn ich mir alles sofort verbiete, habe ich noch mehr Lust darauf und deshalb mache ich das Step by Step und so klappt das momentan wirklich sehr gut. Was ich gemerkt habe, dass sich mein Körper sehr verändert hat, seit ich kaum noch tierische Produkte zu mir nehme und als ich vor kurzem einen Gesundheitscheck gemacht habe war ich richtig baff. Wie schon gesagt war ich schon immer sehr sportlich und habe mich gesund ernährt, aber mein Fettanteil war doch immer höher als erwartet. Er war zwar immer im Normalbereich aber trotzdem waren die Ärzte bzw. Trainer immer überrascht, dass er bei ca. 20/21% lag. Vor kurzem habe ich aus Interesse wieder meinen Körperfettanteil messen lassen und plötzlich war er bei 19% und das obwohl ich wie gesagt nicht viel verändert habe, außer die tierischen Produkte weitgehend aus meiner Ernährung zu streichen. Ich tue somit nicht nur den Tieren was Gutes sondern auch meinen Körper und das zeigt mir dass ich auf dem richtigen Weg bin. 
    Auch bei der Ernährung kann ich nur sagen, dass es unheimlich wichtig ist auf seinen eigenen Körper zu hören. Denn nur weil bei mir das so funktioniert, heißt das noch lange nicht, dass diese Art der Ernährung für jeden etwas ist. Deshalb gut hinhören. Wenn wir uns ehrlich sind wissen wir ganz genau was uns gut tut. Nur viele Sachen ignoriert man dann auch gerne, weil es halt gut schmeckt. Ja und auch hier gilt bei mir alles mit Maß und Ziel. An einem Tag esse ich viel Gemüse und am nächsten Tag gönne ich mir einen veganen Burger oder etwas Süßes. 

     

    Eure Fragen: 

     

    Hast du schon mal unter Essanfällen gelitten?

    Also wenn hier so richtige Essanfälle gemeint sind, würde ich jetzt nein sagen. Doch klar auch ich habe Phasen wo ich alles in mich hineinstopfe, Phasen in denen ich auf der Couch liege und mich nicht mehr bewegen kann weil ich zu viel gegessen habe. Vor allem wenn ich meine Tage habe, bekomm ich richtig Lust, vor allem auf Süßes und da kommt es dann auch schon mal vor, dass ich gleich mal drei Packungen Mannerschnitten verdrücke. 

     

    Würdest du sagen, dass du dich bewusst gesund ernährst oder isst du nach Lust und Laune? Worauf achtest Du bei deiner Ernährung?

    Ja ich ernähre mich schon bewusst gesund und achte darauf, dass ich viele gute Lebensmittel und viel Obst und Gemüse zu mir nehme. Doch ich muss auch sagen, dass ich unheimlich gerne Obst und Gemüse esse und deshalb fällt mir das auch recht leicht. Vor allem seit ich versuche hauptsächlich vegan zu essen, probiere ich auch gerne neue Gerichte aus und das macht mir großen Spaß. 

     

    Isst du gar kein Fleisch mehr?

    Seit 2020 esse ich gar kein Fleisch mehr und ich muss sagen, dass es mir leichter fällt als gedacht. Klar ab und an habe ich noch Lust darauf, das kommt aber wirklich ganz selten vor und mir geht es gar nicht ab. Was mir sehr geholfen hat war einfach eine vegane Version für meine Lieblingsgerichte zu finden. 

     

    Isst du intuitiv? Würdest du dich Als Eine Intuitive Esserin Bezeichnen Oder Folgst Du Einem Ernährungskonzept? Machst Du Intervallfasten? 16:8?

    Ja ich ernähre mich nach dem 16:8 Prinzip oder auch Intervallfasten genannt. Hier isst man für 8 Stunden und setzt dann 16 Stunden aus. Ich muss aber auch sagen, dass sich das bei mir einfach so entwickelt hat und ich schon auch darauf höre ob ich Hunger habe oder nicht. Meistens ist es aber so dass ich um 10 Uhr meine erste Mahlzeit zu mir nehme und Abend wird dann gegen 18 Uhr gegessen.  Wenn wir mal mit Freunden essen sind oder wo zu Besuch sind und später Abendessen ist es meistens so, dass ich am nächsten Tag auch erst später Hunger habe. Also ich glaube dass sich mein Körper mittlerweile darauf eingespielt hat und ihm das sehr gut tut. Ich schlafe auch viel besser wenn ich nicht zu spät esse. Wenn ich aber mal richtig hunger habe, achte ich nicht wirklich darauf ob ich die Zeiten einhalte. Dann höre ich schon auf meinen Körper und esse was. 

     

    Wie schaffst du es regelmässig zu Essen?

    Das ist eine gute Frage. Ich muss gestehe ich bin jetzt niemand der großartig viel snackt untertags. Stattdessen koche ich mir lieber ein ausgiebiges sättigendes Frühstück. Mittag- und/oder Abendessen. Was ich über die Jahre gelernt habe, ist dass man sich die Pausen um zu Essen auch wirklich gönnen muss und sich Zeit dafür nimmt. 

    Wie ernährst du dich wenn du bei deiner Familie bist?

     Meine Familie weiß, dass ich versuche mich vegan zu ernähren und wenn ich zu Besuch komme, gibt es für mich zumindest dann auch was vegetarisches. Also wenn ich bei meiner Familie bin, esse ich kein Fleisch. Gibt es aber etwas mit Milch oder Ei esse ich es trotzdem, weil ich auch nicht möchte, dass jemand für mich extra was zubereitet. Habe ich die Möglichkeit esse ich auch einfach nur die Beilagen, aber dafür mehr. 

    Isst du auch mal eine ganze Packung Chips auf einmal? Gönnst du dir auch mal was?

    Also eine Packung Chips auf einmal esse ich jetzt nicht, weil ich kein großer Chips-Esser bin. Bei mir sind es dann die Mannerschnitten und wie schon erwähnt kommt es da auch mal vor, dass ich zwei, drei oder vier Packungen verdrücke. Also ja ich gönne mir auch mal etwas und esse Pizza, Lasagne und Co. Ich finde eben, dass es ganz wichtig ist, dass man sich nicht alles verbietet, denn essen soll Spaß machen und nicht nur Mittel zum Zweck sein. 

    Was sind eine Geheimtipps für eine ausgewogene Ernährung?

    Ich habe immer sehr viel Gemüse und Obst zuhause und versuche einfach immer auf Basis darauf etwas zu kochen. Also ganz nach dem Motto Eat the rainbow. Umso bunter umso besser

     

    Wie hast du dich als Kind/Jugendlicher ernährt?

    Als Kind habe ich eigentlich am liebsten Fleisch gegessen, am liebsten war mir da ein rohes Steak. Was Gemüse betrifft war ich teilweise sehr heikel und so habe ich erst mit 16/17 angefangen Gurken Paprika und Tomaten (roh) gerne zu essen. Ich habe mir früher auch nicht wirklich viele Gedanken über meine Ernährung gemacht. 

     

    Passt du auf Kohlenhydrate auf?

    Eigentlich nicht nein. Ich esse unheimlich gerne Kartoffeln und Reis und auch Nudeln und deshalb wäre eine Kohlenhydratarme Ernährung überhaupt nichts für mich. Ich versuche zwar am Abend leichter zu essen, damit ich besser schlafe, aber das wars auch schon. Achja und ich greife eher zu Dinkel, Roggen oder Hafer als Weizen. Ganz weglassen tue ich es aber nicht.

     

    Was Isst Du Vor Und Nach Einem Intensiven Workout?

    Das ist ganz unterschied, wobei ich sagen muss ich esse meistens nichts vor dem Training, weil ich mit vollem Bauch nicht trainieren kann. Das fühlt sich für mich meistens nicht gut an. Deshalb trainiere ich auch am liebsten in der Früh auf leeren Magen. Natürlich achte ich aber darauf, dass ich dann am Vorabend noch gut gegessen habe, damit ich auch genügend Energie habe. Am Liebsten esse ich momentan nach einem Training Overnight Oats oder aber meine Salatbowl mit Ofengemüse

    Was Tust Du Gegen Einen Blähbauch?

    Gar nichts, wenn ich ehrlich bin. Früher habe ich öfters mal einen Blähbauch gehabt, was sicher damit zu tun hatte, dass ich sehr viele Milchprodukte gegessen habe. Mittlerweile kommt das eigentlich nur noch vor wenn ich meine Monatsblutung bekomme. Wenn man öfters einen Blähbauch hat, am besten einfach mal ein bisschen darauf achten was man davor gegessen hat. 

    Sollte Man vor Oder nach dem Sport etwas Essen?

    Auch das ist von Person zu Person unterschiedlich und kann pauschal nicht beantwortet werden. Direkt vor dem Training würde ich aber nicht raten viel zu essen, da das Essen sonst nur im Magen liegt. Wenn man wirklich Hunger hat, aber vorher Sport machen will, am besten zu nem kleinen Snack wie einer Banane greifen. Das funktioniert bei mir auf jeden Fall immer ganz gut. 

    Wo holst du dir vegane Inspiration zum Kochen?

    Am Liebsten schaue ich einfach in meinen Kühlschrank und probiere einfach aus. Ich lass mich aber auch sehr gerne auf Instagram oder Pinterest inspirieren. Außerdem habe ich einige Kochbücher zuhause die ich gerne mal durchblättere und wie schon weiter oben erwähnt probiere ich einfach meine Lieblingsgerichte von früher vegan zu machen. 

    Plagt Dich Manchmal Das Schlechte Gewissen Beim Essen? Unterteilst Du Ungesung Vs Gesund?

    Früher ja, mittlerweile Nein. Alles mit Maß und Ziel und dann muss man auch kein schlechtes Gewissen haben wenn man sich mal etwas gönnt. 

    Achtest Du Auf Dein Gewciht Oder Eher Wohlbefinden?

    Ich achte zu 100% auf mein Wohlbefinden. Ich habe auch schon seit einigen Jahren keine Waage mehr und stelle mich eigentlich auch so gut wie nie darauf. Ich wüsste jetzt auch gar nicht genau wie viel ich wiege. 

    Was Hälst Du Von Kalorienzählen? 

    Für mich ist das keine Methode die funktioniert. Mir persönlich ist das zu aufwändig und ich habe keine Lust bei jedem Produkt erst mal zu schauen wie viele Kalorien es hat. 

    Braucht man Protein Pulver?
    Auch das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, aber ich würde jetzt mal nein sagen. Ich verwende schon seit einiger Zeit kein Protein Pulver und habe es eigentlich auch nur verwendet weil ich den Vanillegeschmack gern mochte.

    Hier geht es zu meinen Rezepten

    Abschließend kann ich nur sagen, dass sowohl beim Thema Sport als auch beim Thema Ernährung einfach unheimlich wichtig ist, dass man alles mit Maß und Ziel macht, auf seinen Körper hört, nicht zu streng mit sich ist und ganz wichtig Spaß an der Sache hat. Sollten noch irgendwelche Fragen offen sein, könnt ihr mir diese gerne in den Kommentaren stellen. Ich beantworte sie gerne.

  • Yoga Retreat – Miramonte -Gastein

    Yoga Retreat – Miramonte -Gastein

    – Werbung /Einladung –

    Schon seit dem letzten Jahr ist Yoga ein wichtiger Bestandteil meiner Sport-Routine. Ich habe früher schon gerne meine Matte ausgerollt und des öfteren beim Bikram Yoga ordentlich geschwitzt, aber mittlerweile gibt es einfach noch so viel mehr Gründe als nur die Bewegung wieso ich Yoga mache. Es tut mir unheimlich gut, hilft mir runterzukommen, abzuschalten, zu entspannen und ganz bei mir zu sein.
    Deshalb habe ich mir für 2020 vorgenommen mich noch mehr dem Thema Yoga zu widmen. Welche Arten von Yoga machen mir Spaß, was hilft mir in welcher Situation und wie kann ich mich weiterentwickeln?
    Neben dem regelmässigen Praktizieren, sei es in einem Studio oder zuhause, wollte ich unbedingt mal auf ein Yoga Retreat fahren und mich einige Tage nichts anderem außer dem Yoga widmen. Da kam die Einladung von den lieben Mädels von Sukha Yoga Graz genau richtig und so ging es vor knapp drei Wochen gemeinsam mit der lieben Sarah von Liebreizend nach Bad Gastein ins wunderschöne Hotel Miramonte zu meinem allerersten Yoga Retreat. Die Vorfreude war riesig und ich konnte es schon einige Wochen davor nicht erwarten – ganz entspannt mit viel Yoga und einer lieben Freundin das Jahr 2020 starten. Ich muss aber gestehen, dass ich gar nicht so wusste was mich dort alles erwarten wird. Doch manchmal ist es auch ganz gut, wenn man sich einfach überraschen lässt.

    Da ich feststellen musste, dass ich euch noch gar nicht von meinem ersten Aufenthalt im Hotel Miramonte im Mai erzählt habe, gibt es hier alle Infos zu meinem ersten Yoga Retreat inkl. einem Hotel-Bericht. Denn dieses Plätzchen Mitten in den Bergen ist wirklich einen Besuch wert.

    Hotel Miramonte Bad Gastein

    Ich war bereits einige Mal im Gasteiner Tal zu Besuch und für mich hat dieses Fleckchen Erde irgendwie etwas Verzaubertes. Egal ob im Sommer oder im Winter, hier gibt es immer etwas zu erleben und ganz viel Platz um runterzukommen, zu entspannen und sich Zeit für sich zu nehmen. Im Hotel Miramonte war ich im Januar das zweite Mal und es war so schön an diesen Ort zurückzukehren und ein paar Yoga-Tage hier zu verbringen. Ich weiß nicht genau was es ist, aber für mich hat dieses Hotel irgendwie etwas Magisches – man kommt an und ist sofort entspannt. Das Miramonte wurde mit ganz viel Liebe zum Detail eingerichtet und das Besondere an diesem Hotel ist, dass die Retro Vibes von früher erhalten blieben. Hier findet man noch alte Hotelzimmertüren, einen kleinen roten Aufzug, geblümte Sofas wie damals bei Oma und man bekommt auch noch ganz Old-School einen Zimmerschlüssel anstatt einer Karte. Ja und genau diese “alten” Elemente in Kombination mit der modernen aber sehr heimeligen Einrichtung machen das Miramonte zu einem ganz speziellen Ort, an dem man sich einfach nur Wohlfühlen kann.

    Auch das sehr freundliche und herzliche Personal trägt dazu bei, dass man sich hier wie zuhause fühlt. Bei meinem zweiten Aufenthalt im Januar hatte ich meine Zahnbürste vergessen und so schnell konnte ich gar nicht schauen, hatte ich eine neue in der Hand und habe mir so den Weg zum Supermarkt erspart. Ich finde freundliches Personal macht bei einem Hotel einfach unglaublich viel. Ein weiterer Pluspunkt ist das gute Essen im Miramonte. Egal ob beim Frühstück oder beim Abendessen, hier wird wirklich jeder fündig. Am Abend gibt es kein typisches Buffet a la – iss so viel wie du willst – sondern ein Menü und man kann hier beim Hauptgang zwischen Fleisch, Fisch oder Vegetarisch wählen. Da ich aber auch immer mehr versuche auch auswärts Vegan zu essen habe ich mich nach einer veganen Alternative erkundigt und jeden Abend etwas anderes Leckeres bekommen. Sogar beim Kuchenbuffet am Nachmittag gab es immer eine vegane Mehlspeise, was ich wirklich super fand. Auch am Morgen war immer etwas für mich dabei und ich habe mir gar nicht schwer getan vegan zu essen. Neben den leckeren Aufstrichen ist mein Highlight der Wiesensaft aus Wildkräuter gewesen – ein absolutes Muss wenn ihr zu Besuch im Miramonte seid und es gibt ihn am Abend auch gemixt mit Gin an der Hotelbar.

    Ab auf die Piste, ein Spaziergang durch Bad Gastein oder eine Wanderung auf die Poserhöhe. Man kann im Gasteinertal sowohl im Sommer als auch im Winter so einiges unternehmen und es ist das perfekte Plätzchen für Naturliebhaber. Für diejenigen, die einfach nur entspannen möchten, gibt es im Miramonte auch einen kleinen aber feinen Wellnessbereich. Man darf hier zwar keinen Pool & Co erwarten, aber es gibt gemütliche Betten, Dampfbad & Sauna und die Möglichkeit sich eine Massage oder Gesichtsbehandlung zu buchen. Mehr braucht man manchmal auch gar nicht um einfach nur die Seele baumeln zu lassen. Sarah und ich haben uns so wohl gefühlt und das Hotel und die Yoga-Einheiten genossen, dass wir das Miramonte während unseres Aufenthalts nicht einmal verlassen haben. Yoga, entspannen, lesen, Workshops, gutes Essen, eine Massage und nochmal Yoga – mehr braucht es manchmal gar nicht und so haben wir unseren Aufenthalt im Miramonte wirklich in vollen Zügen ausgekostet.

    Yoga Retreat – Sukha yoga

    Schon seit dem letzten Jahr wollte ich unbedingt mal an einem Yoga Retreat teilnehmen, war mir aber am Anfang nicht ganz sicher wo und was genau. Wichtig war mir nur, dass ich kein Kombi-Retreat, wie zum Beispiel Yoga & Surfen besuche, sondern mich wirklich voll und ganz aufs Yoga praktizieren und mich selbst konzentrieren kann. Als dann die Einladung von der lieben Kate & der lieben Caro von Sukha Yoga Graz kam, dachte ich mir nur, perfekter geht es eigentlich nicht. Wieso weit wegfahren oder sogar fliegen wenn ich auch gleich ums Eck, sozusagen inmitten der Berge Yoga machen kann, an einem Ort wo ich so richtig zur Ruhe komme. Also ging es Anfang Januar von Donnerstag bis Sonntag Richtung Bad Gastein. Ich war wirklich schon sehr gespannt, denn das einzige was ich wusste war, dass uns zwei Yoga-Einheiten und ein Workshop pro Tag erwarten.

    Es waren wirklich unheimlich schöne Tage in Bad Gastein und wenn ich an diese wirklich magische Zeit zurückdenke überkommt mich ein Gefühl von Zufriedenheit. Kate und Caro haben wirklich tolle Arbeit geleistet und ein abwechslungsreiches und spannendes Programm zusammengestellt. Wir haben zusammen gesungen, mit geschlossenen Augen getanzt, uns einfach gehen lassen und viel Yoga gemacht. Es ist unglaublich schön, wenn man von zwei so talentierten Frauen durch die einzelnen Einheiten geführt wird, einfach alles vergisst und sich auf neue Dinge einlässt. Es tut richtig gut, wenn man mal gewisse Sachen nicht zu zerdenkt, sich einfach fallen lässt und sich allem was kommt hingibt.
    Die Tage während dem Retreat waren eigentlich alle gleich aufgebaut. Gestartet wurde mit einer morgendlichen Yoga-Einheit gefolgt von einem gemeinsamen Frühstück. Dann war genügend Zeit um zu entspannen, rauszugehen, zu lesen oder auf die Piste zu gehen. Am Nachmittag ging es dann weiter mit einem Workshop und einer zweiten Yoga-Einheit, bevor wir uns ein letztes Mal zum gemeinsamen Abendessen getroffen haben. Wir waren eine überschaubare Gruppe von ca. zehn Leuten und es war total nett am Abend noch zusammenzusitzen und ein bisschen zu plaudern.
    Mein erstes Yoga-Retreat war somit ein voller Erfolg und hat unglaublich viel Spaß gemacht. Aus diesem Grund habe ich auch beschlossen, dass es nicht mein letztes im Jahr 2020 war. Yoga tut mir so unheimlich gut und deshalb möchte ich auch noch mehr Zeit dafür investieren.

    Natürlich habe ich euch auch noch alle eure Fragen hier zusammengefasst. Solltet ihr noch etwas wissen wollen, lasst es mich einfach wissen.

    Wie viel kostet ein Yoga Retreat? 

    Das Yoga Retreat kostet 250 Euro und inkludiert 6 Yoga-Einheiten und 2 Workshops. Die Kosten für die Übernachtung und Verpflegung sind hier nicht inkludiert, jedoch hat das Miramonte für Retreat-Teilnehmer einen speziellen Preis. Die Mädls von Sukha Yoga machen im Herbst noch ein weiteres Retreat im Hotel Miramonte und alle Infos dazu findet ihr dazu auf deren Homepage. Die Preise für Yoga Retreats sind aber immer sehr ähnlich. Ich mache zum Beispiel wo anders noch ein Retreat und da liegt der Preis für das Yoga-Paket auch in diesem Preis-Segment. Natürlich ist so ein Retreat, wenn man es alleine macht, immer ein bisschen teurer weil man ein Einzelzimmer braucht. Doch ich sage es zahlt sich aus, wenn man Zeit und Geld in sich selbst investiert.

    In welcher Altersgruppe waren die Teilnehmner? 

    Ganz genau kann ich das jetzt nicht beantworten, da ich die anderen Teilnehmer nicht gefragt habe, wie alt sie genau sind. Ich würde aber sagen die Meisten waren zwischen 25 und 35. Es war aber auch eine Teilnehmerin mit ihrer Mutter dort. Es gibt also keine wirkliche Ober- oder Untergrenze für die Teilnahme an einem Yoga Retreat.

    Ist es langweilig wenn man das Retreat alleine macht. Gibt es genug Programm? 

    Ich habe zwar nicht alleine teilgenommen, glaube aber, dass es auf gar keinen Fall langweilig ist wenn man so etwas alleine macht. Man hat am Nachmittag zwar einige Stunden Freizeit, aber es tut doch auch mal gut, wenn man Zeit für sich alleine hat. Mein nächstes Retreat im Juni werde ich alleine machen, weil ich so gar keine Ablenkung habe und mal wirklich nur für mich bin. Ich freue mich schon sehr drauf und bin gespannt wie es wird.

    Wie ist das mit Alleinereisenden? Gibt es auch EZ oder wird man jemanden zugeteilt.

    Man wird natürlich nicht einfach jemanden zugeteilt. Man bucht ganz normal sein Zimmer im Hotel und da gibt es natürlich auch die Möglichkeit ein Einzelzimmer zu nehmen.

    Können auch Männer mitmachen? Waren auch Männer dabei?

    Natürlich sind auch Männer bei Yoga Retreats willkommen, wieso auch nicht. Bei dem erste Retreat der Mädls von Sukha Yoga war auch sogar ein männlicher Teilnehmer dabei, wenn ich mich richtig an die Erzählungen erinnere. Dieses Mal waren wir eine reine Frauen-Gruppe.

    Wie viele Leute waren bei dem Retreat?

    Ganz genau weiß ich es nicht mehr, aber es war eine kleine überschaubare Gruppe mit 10 oder 12 Teilnehmern, was sehr angenehm war. So war es einfach noch intimer und entspannter.

    Ist das Retreat auch für Anfänger geeignet? Wie viel Yoga Erfahrung sollte man mitbringen?

    Bei den Retreats von Sukha Yoga sind sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene Yoginis willkommen. Die Mädls haben erzählt, dass sie das Programm dann vor Ort auch ein bisschen an die Teilnehmer anpassen. Man muss also nicht unbedingt viel Vorerfahrung mitbringen. Es ist aber natürlich von Vorteil, wenn man weiß was der herabschauende Hund und ein Shavasana ist.

    Wie oft habt ihr Yoga gemacht? 

    Wir haben am Donnerstag am Abend nach unserer Ankunft eine Yoga-Einheit gemacht. Am Freitag und Samstag jeweils zwei unterschiedliche Einheiten und am Sonntag eine Abschlussyoga Einheit.

    Was war der Inhalt der Kurse, Länge, Intensität? 

    Das Programm war sehr abwechslungsreich und wirklich spannend. Die einzelnen Einheiten hatten unterschiedliche Schwerpunkte und von fordernden Yoga Flows, bis Yin Yoga und einer tollen Meditation war wirklich alles dabei. Außerdem haben die Mädls von Sukha Yoga auch sehr viele Hintergrundinformationen zum Thema Atmen, Mudras, usw. mit uns geteilt. Die Workshops haben 90 Minuten gedauert und die Yoga-Einheiten immer 75 Minuten. Die Zeit ist wirklich verflogen und am Liebsten hätte ich noch einen weiteren Tag drangehängt.

    Wann findet das nächste Retreat statt? Wird es ein weiteres Retreat geben?

    Ja es wird weitere Retreats von Sukha Yoga geben und ich kann es euch wirklich nur wärmstens ans Herz legen. Alle Infos zu den kommenden Retreats findet ihr auf deren Homepage. Eines der Retreats findet sogar wieder hier im wunderschönen Hotel Miramonte statt.
    Es gibt aber immer wieder Mal Yoga Retreats von externen Yoga Lehrer, also schaut am Besten immer Mal wieder auf der Homepage vom Miramonte nach oder fragt einfach. So macht zum Beispiel auch die liebe Julia ein Advent-Retreat in Bad Gastein. Mein Tipp, hört euch auch immer mal um, ob nicht eure Yoga-Lehrer bei denen ihr gerne Stunden besucht Retreats anbieten. Es gibt so viele tolle Möglichkeiten und man muss dazu meist nichtmal in den Flieger steigen oder weit fahren. Ein heißer Tipp ist übrigens auch der Yoga-Frühling bzw. der Yoga-Herbst in Gastein. Da gibt es in der ganzen Umgebung ganz tolle Angebote und man kann sogar Yoga am Berg machen.

  • #1 Garmin Fenix 6s

    #1 Garmin Fenix 6s

    Werbung – In Zusammenarbeit mit Garmin – Gewinnspiel BEENDET

    Seit wenigen Wochen ist die Garmin Fenix 6s nun mein treuer Begleiter und ich muss gestehen, ich war noch nie nach so kurzer Zeit so begeistert von einer Uhr wie von diesem Modell. In den letzten Jahren habe ich doch schon die unterschiedlichsten Uhren getestet und ich muss zugeben, jetzt so im Nachhinein betrachtet hat mir immer irgendetwas gefehlt. Die eine Uhr war super für den sportlichen Bereich, aber für den Alltag vielleicht doch zu groß oder sportlich. Die andere Uhr war der perfekte Begleiter für den Alltag und hat meine Schritte und Co. gut aufgezeichnet, aber für den sportlichen Bereich hat was gefehlt bzw. war sie vom Material nicht zu 100% geeignet. Die Uhren waren zwar gut, aber ich war irgendwie auf der Suche nach einem Allround-Talent. Ihr müsst nämlich wissen, ich trage schon sehr gerne Uhr, vor allem wenn sie neben dem Anzeigen der Zeit auch noch einiges kann. Doch wenn ich sie in bestimmten Momenten runternehme oder wechseln muss, weil sie nicht passt, dann vergesse ich meist nach einer Zeit darauf sie wieder anzulegen oder aufzuladen.
    Mit der Garmin Fenix 6s habe ich aber nun endlich eine Uhr gefunden, die ich sowohl für alle meine sportlichen Aktivitäten verwenden kann, die aber auch bei meinen alltäglichen Looks gut dazu passt, weil sie edel aussieht und nicht zu groß ist.

    Die Garmin Fenix 6s hat irgendwie alles und eigentlich noch viel mehr was mir bei so einer Multisport-Smartwatch wichtig ist. Seit knapp zwei Wochen trage ich sie und habe sie nur ganz kurz zum Aufladen abgenommen. Es macht richtig Spaß meinen Schlaf zu beobachten, mich jeden Tag zu challengen was die Schritte betrifft und es ist super interessant eine detaillierte Aufzeichnung meiner Trainingseinheiten zu haben. Da ich die Uhr doch erst seit zwei Wochen trage, habe ich euch hier mal meine persönlichen Highlights zusammengefasst. Solltet ihr an einem detaillierteren Beitrag (vielleicht nach 1 oder 2 Monaten) interessiert sein, lasst es mich wissen.

    • Sie ist mit ihren 42 mm Durchmessern perfekt für Frauen, da sie nicht so groß ist und somit auch für den Alltag geeignet ist.
    • Der Puls wird direkt am Handgelenk gemessen und man braucht nicht extra noch einen Gurt.
    • Man kann mit der Uhr den Schlaf tracken, die Schritte zählen und seinen Pulsbereich herausfinden.
    • Die wechselbaren Armbänder sind wirklich super. Ich habe auf meiner Uhr momentan das Quickfit Nylon-Armband und liebe es, denn die Uhr wirkt dadurch irgendwie noch edler. Außerdem trocknet das Band richtig schnell, obwohl es Stoff ist.
    • Die Uhr ist für alle Sportarten geeignet – egal ob Laufen, Klettern, Yoga, Schwimmen oder Wandern. Mein Freund hat auch schon ein Auge auf die Uhr geworfen und damit geliebäugelt, da sie auch perfekt zum Kitensurfen ist.
    • Man kann unterschiedliche Apps, wie z.b für den Menstruationszyklus, einen Tabata-Timer oder Wanderrouten herunterladen und die Uhr so noch individueller an seine Bedürfnisse anpassen.
    • Der Akku hält wirklich lange und seit ich sie habe, musste ich sie nur 2 Mal für jeweils 1 Stunde anstecken, was wirklich grandios ist.
    • Man kann mit der Uhr Musik hören und sich mit den Bluetooth-Kopfhörern verbinden. Das Handy kann beim Sport somit einfach zuhause bleiben.
    • Die Uhr ist auch perfekt für meine Wandertouren, denn mir werden nicht nur die Höhenmeter usw. angezeigt, sondern ich kann mir auch vorgefertigte Karten herunterladen und die Route anzeigen lassen. Perfekt für jemanden wie mich ohne Orientierungssinn.

    Ja diese Uhr ist nicht gerade ein Schnäppchen, aber sie kann auch wirklich einiges und ist für mich persönlich ein richtiges Allround-Talent, das sowohl für den Alltag aber auch für eine ganzen sportlichen Aktivitäten geeignet ist. Ja und genau dieses wunderschöne Schmuckstück gibt es gleich am ersten Dezember für euch zu gewinnen.

    Teilnahmebedingungen 

    • Kommentiere diesen Beitrag und verrate mir, wieso du die Garmin Fenix 6s unbedingt haben möchtest.
    • Folge mir auf Instagram (@berriesandpassion)
    • Mehrfachteilnahme ist ausgeschlossen
    • Das Gewinnspiel endet am 3.12.2019 um 8 Uhr 
    • Der/Die GewinnerIn wird nach Teilnahmeschluss per Zufall ermittelt und per Email innerhalb von 24 Stunden benachrichtigt.
    • Meldet sich der/die GewinnerIn innerhalb von 48 Stunden nicht, wird erneut ausgelost.
    • Durch die Teilnahme am Gewinnspiel akzeptierst du die Teilnahmebedingungen.
  • 5 Tage Saftkur – Eure Fragen

    5 Tage Saftkur – Eure Fragen

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    Wer mir hier schon länger folgt, weiß dass ich ab und an gerne Mal eine Saftkur einlege. Meistens einmal im Frühjahr und einmal Herbst/Winter, weil es mir einfach Spaß macht mich zu challengen und es mir gut tut. Ich habe von 3-7 Tagen schon alles ausprobiert und ihr findet hier auf meinem Blog auch schon den einen oder anderen Bericht dazu wie es mir bei den einzelnen Kuren ergangen ist.
    Dieses Mal habe ich mir gedacht werde ich den Beitrag aber ein bisschen anders gestalten und eure Fragen zu diesem Thema beantworten, denn ich möchte ja dass ihr den größten Mehrwert aus diesen Beitrag habt.

    Wie viele Säfte trinkst du pro Tag ? Wie viel kostet so eine Saftkur? Welche Säfte (Inhalt) gibts pro Tag? Wie sehen denn die Nährwerte aus?

    Ich habe meine Saftkur wie so oft mit Pure Delight gemacht, weil ich hier immer gute Erfahrungen gemacht habe und mir die Säfte einfach gut schmecken. Das ist ja das Wichtigste, denn wenn man schon auf feste Nahrung verzichtet, muss man die Obst- und Gemüsesäfte auch gerne trinken. Pure Delight bietet neben der klassischen Saftkur, die aus fünf Säften und einer Nussmilch (je 440ml) besteht, auch eine Kombination aus Säften und Suppe an, die sich vor allem in der kalten Jahreszeit gut eignet. Diese zwei Arten sind so die Hauptkuren die es gibt und es gibt dann noch die Möglichkeit zwischen Pure Green und Pure Veggie zu wählen.
    Da mir fünf Tage nur grüne Säfte doch ein bisschen zu heavy ist, habe ich mich für drei Tage normale Juice Delight Kur und zwei Tage Juice & Soup entschieden. So hat man auch ein bisschen Abwechslung.
    Ich hatte am Morgen immer eine leckere Limonade, dann vier Obst- und Gemüse Säfte und am Abend eine leckere Nussmilch. An meinen Suppentagen gab es nur vier Säfte, aber dafür am Abend eine leckere warme Gemüsesuppe. Die detaillierte Nährwert-Tabelle habe ich euch HIER verlinkt. Der Preis einer Saftkur variiert je nach Länge und Art, deshalb kann ich das pauschal nicht beantworten. Natürlich ist so ein Cleanse nicht billig, aber es steckt auch einiges an Arbeit und Obst und Gemüse in den Säften und natürlich macht man das auch nicht alle Tage. Alle Preise findet ihr HIER.

    Sind die Säfte vegan? Die Säfte sehen so dünnflüssig aus. Wie ist die Konsistenz wirklich?

    Ja die Säfte sind vegan, glutenfrei und natürlich. Ohne künstliche Zusatz- und Konservierungsstoffe und ohne Zuckerzusatz. Die Konsistenz ist wie ein normaler Fruchtsaft. Es handelt sich hier nicht um Smoothies oder so, sondern um kaltgepresste Obst- und Gemüsesäfte. Die Säfte werden nicht erhitzt und nicht pasteurisiert, denn je frischer und unbehandelter ein Saft ist, desto nährstoffreicher und besser ist er für den Körper. Aus diesem Grund sind die Säfte aber auch nur begrenzt haltbar, was aber nicht schlimm ist, denn eine Saftkur macht man im Idealfall sowieso in einem durch.

    Ich habe auch mal eine Saftkur probiert, habe aber wahnsinnig Kopfweh bekommen. Seitdem traue ich mich nicht mehr so richtig ran. Hattest du das auch schon mal? Und fühlst du dich danach viel besser?

    Ich muss sagen, bis jetzt hatte ich eigentlich selten Kopfschmerzen während einer Saftkur. Auch dieses Mal bin ich verschont geblieben. Das hat aber wahrscheinlich sehr viel mit meiner Ernährung zu tun. Ich für meinen Teil esse eigentlich kaum Zucker (außer er ist wo versteckt) und versuche sehr viel Obst und Gemüse zu essen. Außerdem trinke ich Kaffee auch nur für den Genuss und nicht jeden Morgen.
    Es ist aber ganz normal, das es zu Begleiterscheinungen wie zum Beispiel Kopfschmerzen kommen kann. Das kommt ganz auf die Ernährung an und auch wie man sich darauf vorbereitet. Damit es für den Körper nicht eine allzu große Umstellung ist sollte man ihn die Tage vorher schon ein bisschen darauf einstellen. Keine schweren Sachen mehr zu sich nehmen, zu Obst und Gemüse greifen und auf tierisches Eiweiß, Weizen, Zucker, Alkohol, Nikotin und Kaffee weitestgehend verzichten. Umso besser man sich vorbereitet umso einfacher ist so ein Juice Cleanse meiner Meinung nach. Jedoch kann man das natürlich nie genau sagen, weil jeder Körper ist anders und reagiert auch unterschiedlich. Ich für meinen Teil fühle mich nach so einer Kur immer besser ja. Erstens bin ich stolz dass ich es durchgezogen habe und man fühlt sich “leichter”. Also nicht aufgebläht oder sonst irgendwas.

    Mich würde interessieren wieso man das macht, wenn es ja keine Belege gibt, dass das wirklich “sinnvoll” ist? 

    Ich für meinen Teil mache diese Saftkur ein bis zweimal im Jahr ganz gerne, weil ich mich einerseits gerne selber challenge, es meinem Körper gut tut und mir die Säfte gut schmecken. Ich nutze diese Tage auch immer sehr gerne um meinem Körper eine Pause zu gönnen, bzw. noch genauer hinzuhören. Bei meiner ersten Saftkur vor einigen Jahren habe ich geglaubt ich müsse auf Teufel komm raus unbedingt Sport machen, was aber totaler Quatsch ist. Es ist unheimlich wichtig in diesen Tagen ganz genau hinzuhören und wenn man sich schlapp fühlt und müde ist, sollte man sich auch diese Ruhe gönnen. Es ist nicht nur eine kleine Auszeit für den Darm, sondern auch für den ganzen Körper.
    Wer sich fragt ob so eine Saftkur zum Abnehmen geeignet ist, dem würde ich persönlich sagen eher Nein. Man hat während der Kur und kurz danach einen extrem flachen Bauch und verliert vielleicht den einen oder anderen Kilo. Jedoch ist das nicht auf Dauer, denn man verliert in den Tagen hauptsächlich Wasser und die verlorenen Kilos sind schnell wieder oben.

    Hat man trotz der Säfte ein Hungergefühl oder wird das damit ganz gut gestillt? Hast du Heißhungerattacken während der Kur? Hut ab, ich bin sehr skeptisch, ob ich das durchhalten würde 

    Also ich muss sagen, dass ich während der Kur nicht wirklich Hunger hatte. Man trinkt alle zwei Stunden einen Saft und dazwischen gibts Tee und Wasser. Ich finde das sättigt eigentlich ganz gut. Natürlich kann es vor kommen dass man Heißhunger auf unterschiedliche Sachen hat, aber da muss man einfach stark bleiben. Ich für meinen Teil bin ein großer Fan der Nussmilch, die man am Abend trinkt, denn die macht richtig glücklich und danach hat man nicht das Gefühl dass einem irgendetwas fehlt. Dieses Mal war es für mich aber ein bisschen schwerer als sonst, weil bei mir zwei Familienfeiern am Programm standen. Während es für die anderen Kuchen & Kaffee gab, habe ich meinen Saft und Tee getrunken. Also ja ich hatte Heißhunger, habe mich aber versucht abzulenken und das hat eigentlich ganz gut geklappt. Bei der Saftkur ist aber ein kleiner Guide dabei, was man machen kann, wenn man es gar nicht mehr aushält. Also keine Angst ihr müsst nicht hungern, wenn es gar nicht anders geht.

    Hattest du mit Kopfschmerzen zu kämpfen? Wie genau lief das alles ab? Hast du positive Veränderungen gemerkt in der kurzen Zeit? Wie hast du geschlafen? Hattest du viel Energie oder warst du eher schlapp? Fühlst du dich fit/stark genug um auch ganz normal zu sporteln?

    Kopfschmerzen hatte ich wie gesagt nicht, was sicher auch mit meiner relativ gesunden Ernährung zusammenhängt. So war es nicht so eine extreme Umstellung für meinen Körper. Ich trinke eigentlich am Morgen ganz oft einen Saft aus dem Entsafter oder einen Smoothie, also war es nicht wirklich was Neues.
    Das Energielevel ist eigentlich immer unterschiedlich und hier ist es ganz wichtig, dass man auf seinen Körper hört. Wie schon erwähnt, bei meiner ersten Kur habe ich mir eingebildet unbedingt Sport zu machen und dabei ist es eigentlich wichtig diese Auszeit einfach zu nutzen. Nur weil man ein paar Tage keinen Sport macht geht die Welt nicht unter und deshalb eher hinhören und schauen wie es einem geht. Ich für meinen Teil war dieses Mal schon auch müde und schlapp und habe mir ganz bewusst Pausen gegönnt. Ich habe ab und zu kleine Yogaeinheiten eingelegt, wobei diese eher entspannend und nicht anstrengend waren.
    Natürlich kann es auch sein, dass man fit ist und sich stark fühlt, dann kann man auch gerne Sport machen. Jedoch würde ich es trotzdem nicht übertreiben. Nach den fünf Tagen haben ich mich wirklich gut, fit und leichter gefühlt und mein Freund meinte sogar, dass meine Haut richtig strahlt.

    Hälst du dich trotzdem an die 8:16 wie beim intermittierenden fasten?

    Nein natürlich nicht, das würde auch nicht wirklich funktionieren, bzw. wäre die Kur dann sehr schwer. Zum Thema intermittierendes Fasten muss ich aber sagen, dass ich mich auch in meinem normalen Alltag nicht wirklich streng daran halte. Ich versuche einfach auf meinen Körper zu hören. Ich esse wenn ich Hunger habe und ja es kommt sicher öfters mal vor, dass ich 16 Stunden nichts esse, aber es gibt auch genauso viele Tage wo das nicht so ist.

    Ich hab schon ein paar mal gelesen, man sollte den Körper davor entleeren, mit Bittersalz und so. Hast du das auch gemacht?

    Ja das kann man machen und ist wahrscheinlich sogar wirklich gut, muss man aber nicht. Ich habe die Tage vor der Kur am Morgen Flohsamenschalen genommen, da diese die Darmtätigkeit anregen und den Darm auch reinigen. Außerdem haben sie viele Ballaststoffe und unterstützen den Darm gut bei der Verdauung.

    Wieviel Wasser/Tee trinkst du während der Kur?

    Das kann ich so gar nicht wirklich beantworten, weil ich nicht darauf geachtet habe. Wasser habe ich eigentlich kaum getrunken, wenn nur am Morgen ein Glas nach dem Aufstehen. Zwischen den Säften gab es meistens eine Tasse Kräutertee, wobei ich diese auch mal ausgelassen habe, weil ich einfach voll war. Auch hier ist es wichtig, dass man einfach auf den Körper hört und trinkt wenn man Durst hat. Zu viel trinken ist ja bekanntlich auch nicht so gut.

    Musst du in den nächsten Tagen auf Produkte verzichten & sozusagen deinen Magen/Darm “aufbauen” und gewöhnen? oder ist dein Körper sozusagen wieder komplett bereit “Schweinsbraten&Sauerkraut” zu verdauen?

    Natürlich sollte man auch die Tage nach der Kur nicht gleich alles essen auf das man Lust hat, sondern langsam wieder anfangen. Wenn man nämlich gleich wieder in alte Muster fällt, riskiert man dass man die positiven Effekte mit einem Schlag zu nichte macht und dem Körper sogar schadet. Es kann zu Verstopfungen oder Durchfall kommen. Deshalb auch hier langsam und leicht Essen. Wenn man mit Pure Delight eine Saftkur macht, bekommt man aber einen ausführlichen Guide der dich ganz genau auf die Kur vorbereitet und dir Tipps für danach gibt. Man ist hier in guten Händen und wenn man sich an gewisse Dinge hält kann nichts falsch gehen und die Saftkur ist ein Kindergeburtstag.

  • Fitness & Health Update – Apps, Workouts, Ernährung

    Fitness & Health Update – Apps, Workouts, Ernährung

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    Immer wieder erreichen mich Fragen zu meiner Figur und zu meiner momentanen Ernährung. Wie groß bist du? Wie viel wiegst du? Wie schaffst du es dich zum Sport zu motivieren? Wie hälst du dich fit?
    Ja und die meist gestellteste Frage in den letzten Wochen war mit Sicherheit, wie hast du es geschafft in so kurzer Zeit abzunehmen und deinen Körper so in Form zu bekommen?
    Da ich mittlerweile gar nicht mehr nachkomme mit dem beantworten der Fragen habe ich beschlossen alles mal niederzuschreiben. Doch ich möchte euch hier nicht nur verraten, wie ich mich ernähre bzw. welchen Sport ich mache, sondern auch ein paar persönliche Worte zu diesen Thema schreiben, denn man vergisst oft, dass hier sehr viel mehr dahinterstecken kann UND ich finde es ziemlich erschreckend wie wichtig das Thema abnehmen und dünn sein immer noch ist.

    Ja es stimmt, ich habe in den letzten Wochen doch ein wenig abgenommen. Jetzt nicht drastisch viel, aber schon so, dass man es sieht und auch mir selber ist es aufgefallen. Ich muss dazu sagen, ich war immer recht schlank, hatte bzw. habe aber natürlich auch so meine Problemzonen aka Po und Oberschenkeln. Sport gehört schon Ewigkeiten zu meinem Alltag dazu und natürlich ist es mir wichtig gut in Shape zu sein, doch mein Ziel war es jetzt nicht wirklich unbedingt abzunehmen. Gesund ernähren, alles mit Maß und Ziel und ohne großen Zwang ist immer so meine Devise. Denn wenn ich für 2 Kilo die ich dann weniger auf der Waage habe, 5 Wochen hungern muss, habe ich auch keine Freude am Leben und das wäre es mir auch nicht wirklich wert.

    Trotzdem habe ich jetzt in den letzten Wochen abgenommen und ich würde lügen, wenn ich sage, mir ist die Veränderung meines Körpers egal. Klar freue ich mich irgendwie, dass meine Bauchmuskeln wieder mehr zum Vorschein kommen und mein Po ein bisschen kleiner geworden ist, doch der Hintergrund wieso ich abgenommen habe ist eigentlich weniger erfreulich.

    Was viele Menschen nicht sehen, dass Abnehmen auch einen gar nicht so positiven Hintergrund haben kann.

    Reden wir hier mal Klartext

    Ja nach dem Winter habe ich begonnen wieder mehr auf meine Ernährung zu achten und vor allem auch auf meinen Körper zu hören wenn es ums Thema essen geht. Ich verbiete mir nichts, aber versuche trotzdem gesund und ausgewogen zu essen. Ich mache regelmässig Sport und schaue auch hier sehr darauf was sich gut anfühlt bzw. auf was ich halt gerade Lust habe – Variety is my Key.  In manchen Wochen mache ich fast jeden Tag Sport und dann gibt es wieder Wochen, da freut es mich wenig bis gar nicht und dann reduziere ich es auch auf ein Minimum. 
    Der Hauptgrund wieso ich glaube das ich abgenommen habe ist aber ein ganz anderer. Schon seit einigen Wochen, wenn nicht sogar Monaten geht es mir psychisch gar nicht so gut und das hat auch Auswirkungen auf meinen Körper. Mein Hungergefühl ist kaum vorhanden, der Appetit bleibt ganz aus oder ich weigere mich einfach zu Essen, weil ich mich dann lieber im Selbstmitleid suhle. Dazu kommt, dass ich mich dann mit Sport ablenke, denn da bekomme ich den Kopf frei. Tja und das kann dann schon mal dazu führen dass die Kilos purzeln. 

    Viele Nachrichten, wie Wow Nina Hammer Figur, wie hast du das denn geschafft? Kannst du mir bitte Tipps geben, haben mich erreicht und ja klar es ist ein “schöner Nebeneffekt”, aber eigentlich fühlt man sich innerlich gar nicht so toll und dann sind solche Nachrichten eher eine Belastung. Auch wenn diese natürlich nicht böse gemeint sind. Ich möchte damit nur sagen, dass es eben auch einen nicht so positiven Hintergrund haben kann, wieso man auf einmal abgenommen hat und das sollte man immer bedenken. 

    HASSBEGRIFF – Bodygoals 

    Ich war einfach unglaublich erstaunt wie viele Nachrichten mich erreicht haben und klar freut man sich darüber wenn sich der Körper verändert, aber ich fand es einfach total erschreckend wie viele schlanke Mädls mir geschrieben haben, die meinten zu viel auf den Hüften zu haben. Und da dachte ich mir wirklich, halt stopp, hier läuft etwas so falsch. 
    Die Social Media Welt vermittelt einfach immer noch ein so verzerrtes Bild und ja wir Blogger/Instagramer tragen einen Großteil dazu bei, dass sich andere Frauen in der eigenen Haut nicht wohl fühlen. Wieso ich das schreibe, weil es ja bei mir nicht anders war bzw. ist. Man sieht die perfekt in Szene gesetzten Bilder und denkt sich wow genau so würde ich auch gerne aussehen. Wieso habe ich nicht so lange Beine, wieso sieht mein Bauch nicht so aus und ja eigentlich hätte ich auch gerne weniger Busen, damit Shirts mit Ausschnitt nicht gleich so “porno” aussehen. Die Gedanken überschlagen sich und schon kommt die Unzufriedenheit.
    Doch wir vergessen dabei, dass die Person auf dem Foto genau weiß wie sie sich in Szene setzen muss, dass man natürlich nur die besten Seiten zeigt und hier auf alles ganz genau geachtet wird. Ja auch ich weiß das und ja auch bei mir gibt es Tage da ziehe ich mich in der früh an und denke mir oh gott wie siehst du denn heute wieder aus. Ja diese Tage hat jeder und das ist ganz normal. Doch viel wichtiger ist, anstatt sich andauernd mit anderen Leuten zu vergleichen und deren Körper als “Body Goals” zu bezeichnen, sollten wir lernen uns in unserem eigenen Körper wohl zu fühlen und ihn zu akzeptieren wie er ist. Anstatt andauernd irgendeine neue Crashdiät auszuprobieren, Kalorien zu zählen und zu hungern, sollten wir viel mehr auf unseren Körper hören, ihm gutes tun und vor allem lernen ihn zu lieben.  Auch ich versuche das wirklich täglich und an manchen Tagen klappt es besser und an manchen schlechter, doch das ist ein langer Prozess, aber ich glaube nur so werden wir glücklich. 

    Natürlich würde ich auch lügen wenn ich sage, dass ich den Sport nur mache weil es Spaß macht. Ja ich bewege mich gerne, weil ich den Kopf frei bekomme, das Gefühl danach einfach liebe und ausgeglichener bin, aber natürlich auch um meinen Körper in Form zu halten. Mit 30 ist das halt doch anders als noch mit 20 und da geht man dann halt einmal mehr laufen, wenn man am Wochenende über die Strenge geschlagen hat. Doch wie gesagt geht es hier nicht ums abnehmen, sondern darum in Shape zu sein, mich fit zu fühlen und ja einfach gesund zu sein. 

    Ich wollte zu Beginn einfach noch ein paar persönliche Worte zu diesem Thema schreiben, denn mir ist es ein großes Anliegen und vielleicht rege ich so auch den einen oder anderen zum nachdenken an. Denn sind wir uns mal ganz ehrlich, haben wir unsere sogenannten “Body Goals” erreicht, finden wir was neues was uns stört und der Kreislauf beginnt von vorne. 

    So und nach so vielen persönlichen Worten verrate ich euch jetzt trotzdem noch wie ich mich so ernähre und was ich sportlich gerade mache. Da es doch eine der meiste gestelltesten Fragen in letzter Zeit war. Ich werde hier aber keine genaue Anleitung geben, denn jeder Körper ist anders. Was bei mir funktioniert, funktioniert bei dem nächsten überhaupt nicht und umgekehrt. Ich finde hier muss man einfach selber herausfinden was gut für einem ist und einfach mehr auf seinen Körper hören.

    Egal was man tut Balance is the Key und lerne deinen Körper zu lieben, denn du hast nur den einen. 

    INTERMITTIERENDES FASTEN

    oder auch Interall Fasten genannt. Wobei ich das Wort Fasten mittlerweile gar nicht mehr mag, weil es auch immer mit Diäten und Co. in Verbindung gebracht wird und gegen dieses Wort bin ich mittlerweile echt allergisch. Aber ja so heißt diese “Form” sich zu ernähren nun mal und nein ich mache es nicht zum abnehmen. Wenn man das Internet durchsucht, finden man hier nämlich ganz oben alle möglichen Diät Artikel und da kommt mir gleich das kotzen. Sicher ernährt man sich nicht ohne Grund so und ja den Körper in Form halten gehört dazu, aber mir geht es hier auch um ganz andere Dinge wie z.B eine bessere Darmflora, besserer Schlaf. Seit einigen Wochen ernähre ich mich mittlerweile nach diesem Prinzip und mir geht es wirklich gut damit, ich schlafe besser, fühle mich fitter, meiner Verdauung tut es gut und ich fühle mich einfach besser. Ich merke zwar schon, dass der Körper dadurch auf gewisse Fettreserven zurückgreift und z.B mein Po doch kleiner geworden ist, ABER in Kombination mit meiner psychischen Verfassung der letzten Monate ist das halt schwer zu sagen, woran das jetzt genau liegt. Das Thema Intervall Fasten ist sehr umstritten und es gibt viele Gegner und viele Befürworter. Ich habe z.B auch schon gehört, dass sich diese Art der Ernährung schlecht auf den Hormonhaushalt der Frau auswirken kann. Dazu kann ich nicht wirklich viel sagen, denn mir ist hier nichts aufgefallen und ich war sogar erst im Labor, wo auch meine Hormone getestet wurden. Ich denke wichtig ist, einfach, dass man auch hier schaut ob es einem gut tut oder nicht. Jeder Mensch ist anders.

    Was ist intervall Fasten? und wie funktioniert es ?

    Hier gibt es ganz viele unterschiedliche Arten und wenn euch dieses Thema interessiert, dann durchforstet am besten das Internet. Doch vorsichtig, vielleicht nicht gerade einen Artikel lesen der schon “Clever abnehmen mit Intervall Fasten” heißt. Sondern sich hier eher auf die fundierten Artikel stürzen.
    Ich für meinen Teil mache es so, dass ich 8 Stunden lang esse und dann 16 Stunden lang eine Pause mache. In den 16 Stunden trinken ich dann nur Wasser oder Kräutertee. Klingt am Anfang vielleicht ein bisschen mühsam, aber eigentlich ist es das gar nicht. Ich werde auch oft gefragt, ob ich denn dann eine Mahlzeit auslasse und wenn ja welche. Nein eigentlich nur selten. Ich versuche es mir trotzdem so einzuteilen, dass ich meine 3 Mahlzeiten habe und oft versuche ich meine Essenszeit zwischen 10 und 18 Uhr zu machen. Natürlich klappt das nicht immer, aber das muss es ja auch nicht. Ich passe meine Essenszeit auch immer an meinen Tagesablauf an und so gibt es Wochen wo sich diese Zeit oft verschiebt. Wenn ich zum Beispiel am Abend mit Freunden zum Essen verabredet bin, dann starten meine 16 Stunden erst danach und ich esse am nächsten Tag später. Ich sehe also die 8 Stunden nicht so streng, versuche aber soweit es geht die 16 Stunden einzuhalten.

    Es gibt natürlich auch Tage, da geht es sich vorne und hinten nicht aus. Wie zum Beispiel wenn man auf Urlaub ist und Essenszeiten im Hotel hat. Was ich da mache? Genießen, und eine Pause einlegen, denn es wäre zu schade, das gute Essen auszulassen. Was mir aufgefallen ist, dass sich der Körper sehr schnell daran gewöhnt und ich habe so gut wie keine Heißhunger-Attacken und einen Dauerhunger. Für mich funktioniert das mit den 8/16 Stunden sehr gut.

    Und wie sieht sonst deine Ernährung aus? 

    Natürlich versuche ich in diesen 8 Stunden in denen ich esse, nicht nur ungesundes Zeug in mich hineinzustopfen, denn das ist ja auch nicht der Sinn dahinter. Ich versuche mich sehr abwechslungsreich zu ernähren und auch hier sehr viel auf meinen Körper zu hören. Es gibt Tage bzw. Wochen, da plane ich ein bisschen vor was ich kochen werde, aber eigentlich mache ich meistens das auf was ich gerade Lust habe und versuche mit den Dingen die ich im Kühlschrank habe etwas leckeres zu zaubern. Seit einiger Zeit esse ich so gut wie kein Fleisch und versuche auch nicht mehr so viele Milchprodukte zu essen. Ich merke einfach das beides meinem Körper und auch der Verdauung nicht so gut tu und drum versuche ich diese Dinge so weit es geht wegzulassen, bzw. Alternativen zu finden. Ich esse eigentlich sehr viel Gemüse und versuche mir auch immer wieder in allen möglichen Kochbüchern Inspirationen zu neuen Rezepten zu holen. Ich verbiete mir selber aber nichts, denn wenn ich mal Lust habe auf ein Stück Fleisch, dann esse ich es auch. Wobei ich sagen muss, das kommt mittlerweile ziemlich selten vor. Ich versuche auch oft mal vegane Tage einzulegen, einfach auch um mich ein bisschen zu challengen und neue Kreationen auszuprobieren. Erst dann fällt einem eigentlich erst auf wie es zur Gewohnheit gehört, dass wir tierische Produkte in unseren Gerichte integrieren. Ich versuche hier einfach viel auszuprobieren, auch viel zu lesen und ja einfach dass zu tun was meinem Körper gut tut. Ja und wenn der mal Zwischendurch nach einer Packung Mannerschnitten oder Schokolade schreit, dann gebe ich ihm das auch, denn Balance is the key. 

    So und nun zum Thema Sport

    Ich war doch immer schon sehr sportlich und Bewegung gehört einfach zu meinem Alltag dazu. Es gibt natürlich Phasen da mach ich mehr und dann mach ich mal wieder weniger. Im Frühling bin ich meistens motivierter als im Winter und drum mach ich momentan wieder mehr. Damit ich aber den Spaß an der Sache nicht verliere versuche ich meine Routine sehr abwechslungsreich zu gestalten. In den letzten Jahren habe ich viel ausprobiert und weiß einfach was ich gerne mag und was mir weniger liegt. Seit einiger Zeit gehe ich zum Beispiel wieder mehr laufen. Was aber auch damit zu tun hat, dass es in Salzburg einfach viel mehr Spaß macht als in Wien. Außerdem habe ich Yoga für mich entdeckt und sonst mache ich sehr gerne das eine oder andere Homeworkout oder probiere neue Studios in Wien und Salzburg aus. Der Spaß steht einfach an oberster Stelle, denn wie soll man dran bleiben, wenn einem der Sport frustriert.

    Yoga – Studios, APPS, Youtube

    Mittlerweile gibt es eigentlich keine Woche in der ich nicht Yoga mache und es macht mir nicht nur Spaß, sondern tut einfach Körper und Geist richtig gut. Früher war ich zum Beispiel sehr viel und gerne Bikram Yoga. Denn das ist unheimlich anstrengend und man merkt gleich, dass man etwas für den Körper tut. Hier hat sich meine Einstellung aber komplett geändert und ich versuche ganz unterschiedliche Yoga Arten auszuprobieren, denn auch eine entspannende Yin Yoga Einheit kann richtig gut tun. Da ich momentan doch viel zwischen Wien und Salzburg pendle und es auch nicht immer ganz fix ist wann ich wo bin, mache ich eigentlich viel zu hause. Hier nutze ich sehr gerne die App Down Dog, die ich jedem nur wärmstens empfehlen kann. Sie kostet mittlerweile zwar etwas, aber es zahlt sich wirklich aus das Abo zu nehmen. Man kann hier selber entscheiden wie lang die Einheit dauern soll und was man genau machen möchte. Eine wirklich coole App, für alle die zwar gerne alleine Yoga machen, aber trotzdem eine Anleitung brauchen. Man kann die Yoga Einheiten übrigens nicht nur mit dem Handy, sondern auch mit dem Laptop abspielen.
    Sonst gehe ich sehr gerne zu Doktor Yoga in Wien oder Bliss Yoga in Salzburg. Doch auch Youtube ist eine gute Anlaufstelle, denn Yoga With Adriene oder die Videos von Mady morrison sind wirklich super.  Am liebsten mache ich Yoga übrigens in der Früh und kombiniere es gerne mit einer kurzen Meditation. So startet man einfach viel besser in den Tag. 

    HOMEWORKOUTS – SKILLBEAST ARMY 

    Trotzdem brauche ich auch immer wieder Workouts die mich so richtig auspowern und da mache ich am liebsten die Homeworkouts von Oti. Die Skillbeast Trainings sind echt der absolute Wahnsinn und danach tut einem einfach alles weh. Ich persönlich liebe es wenn ich einen Muskelkater habe, denn so weiß ich einfach, dass ich etwas getan habe. Was ich besonders cool finde ist, dass die Übungen in den Workouts auf die Tiefenmuskulatur gehen, sie sehr gut erklärt und von ganz normalen Mädls vorgezeigt werden. Außerdem braucht man nicht sonderlich viel Equipment und sie dauern um die 40 Minuten. Mittlerweile gibt es das Basic, Advanced und Master Training, bestehend aus jeweils 10 Workouts die es alle in sich haben. Mit dem Code Nina15 bekommt ihr übrigens 15 Euro Rabatt auf alle Pakete.

    Ja so sieht das momentan bei mir aus. Mal mache ich mehr mal mache ich wenig. Mal esse ich sehr gesund und dann gibt es bei mir mal wieder Pizza & Co. Ich finde es einfach wichtig dass man hier eine gute Balance findet. Sich nicht zu viel verbietet und das Leben genießt und wie schon erwähnt auch lern seinen Körper gern zu haben.