Autor: Nina

  • Girls who snowboard – meine Ausrüstung

    Girls who snowboard – meine Ausrüstung


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    Ich bin ein Sommerkind durch und durch, doch wenn dann der Schnee kommt, kann sich das schlagartig ändern. Sobald die ersten Schneeflocken fallen, wird das Snowboard aus der Winterpause geholt. Im vergangenen Jahr war ich sogar so motiviert, dass ich schon im Oktober straight von Sardinien das erste Mal auf den Berg gedüst bin. Gib mir ein Brett in die Hand und die Nina ist happy. Achja und Sonnenschein wäre noch wichtig, denn ich muss gestehen ich bin dann doch eher eine Schönwetter-Snowboarderin. Wenn es schneit, stürmt und man nichts sieht, bleib ich dann doch lieber zuhause auf der Coach und warte auf die perfekten Bluebird Tage. Lange Rede kurzer Sinn, mit Schnee und Snowboard mag ich den Winter schon echt sehr gerne. Man muss ja doch aus jeder Jahreszeit das Beste rausholen. Vor kurzem wurde ich gefragt wie lange ich denn schon snowboarde und ich musste feststellen, dass ich nun echt alt werde, denn ich stehe mittlerweile über 20 Jahre, mal mehr mal weniger oft auf dem Brett. 

    Meine Anfänge – Von den Skiern direkt aufs Snowboard
    Mit drei Jahren habe ich damals Skifahren gelernt und laut meiner Mama war ich darin auch gar nicht so schlecht, nur zu faul schön zu fahren. Meine Devise war einfach Vollgas, also bin ich meistens Schuss den Hang runtergedüst. Mit ca. 9 Jahren bin ich dann von zwei Brettern auf eines umgestiegen. Da mein Papa “Snowboarder der ersten Stunde” ist, war das irgendwie klar, dass ich früher oder später auch zum Snowboarden wechseln werde. Ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie mich meinen Papa topmotiviert den Hügel raufgezogen hat und mir das Snowboarden beigebracht hat. Ja und dabei bin ich dann auch geblieben. Zwischendurch bin ich zwar immer mal wieder auf Skiern gestanden, aber wirklich Spaß hat mir nur das Snowboarden gemacht. Ich weiß noch ganz genau, als man mich bei der Wintersportwoche in die falsche Gruppe eingeteilt hat und ich 5 Tage lang Skifahren hätte sollen. Nach einem halben Tag schmollen durfte ich dann aber Gott sei Dank wechseln und so ist diese Woche dann doch noch schön geworden. Wenn ich gefragt werde, ob ich Tipps habe wie man am Besten beginnt, tue ich mir da immer sehr schwer, da ich schon zu lange am Snowboard stehe und mich an meine Anfänge gar nicht so gut erinnern kann. Über die Jahre war ich mal mehr und mal weniger im Schnee unterwegs, denn von Wien aus waren die Möglichkeiten doch nicht ganz so attraktiv. In den letzten Jahren hat sich das aber extrem geändert und seit ich in Salzburg wohne ist es sowieso alles nochmal etwas anderes. Mit den Bergen direkt vor der Haustüre gibt es halt nichts mehr was mich davon abhält, außer vielleicht schlechtes Wetter.  Mittlerweile bin ich nicht nur gerne in den Skigebieten zum Boarden, sondern auch super gerne mit dem Splitboard unterwegs. Demnach hat sich auch meine Ausrüstung in den letzten 2 Jahren sehr verändert und ich habe alle eure Fragen rund um die Themen Snowboard-Ausrüstung und Splitboard versucht zu beantworten. Gleich vorweg, ja ich habe sicher nicht wenig Zeug und man kommt auch ganz bestimmt mit weniger aus, aber ich dürft auch nicht vergessen, es gehört auch zu meinem Beruf euch auch in diesem Bereich Neuheiten zu zeigen und deshalb bin ich da auch bestimmt kein Maßstab. Noch dazu kommt, dass mein Freund und ich die gleiche Kleidergröße haben, was natürlich zu meinem Vorteil ist, denn so kann ich auch seine coolen Styles tragen und immer mal wieder meine Teile neu kombinieren



    Meine Snowboards 

    Früher hatte ich ein einziges Brett und das bin ich immer gefahren bis es regelrecht zerfallen ist. Im Prinzip benötigt man auch nur ein Snowboard, vor allem wenn man nur ab und an mal auf die Piste kommt. Ich war immer der Meinung eines reicht mir vollkommen doch im letzten Jahr wurde ich dann eines Besseren belehrt. Wenn man dann aber auch mehr Powdern also Tiefschneefahren geht oder eben auch Bergtouren macht, dann bleibt es nicht bei diesem einen Brett. Das Gute ist aber, dass man so ein Brett ja doch ein paar Jährchen fahren kann und es nicht jedes Jahr austauschen muss. Mein vorletztes Brett bin ich wirklich bis zum bitteren Ende gefahren und auch da fiel es mir schwer mich davon zu trennen. Wenn man sich diesen Beitrag so ansieht, könnte man meinen es handelt sich um einen Burton-Werbebeitrag, doch dem ist nicht so. Tatsächlich habe ich bis auf ein paar Teile (die ich zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen habe) alles selber gekauft. 

    Einmal Burton immer Burton – Ich muss zu geben ich war immer schon ein großer Fan dieser Marke und bin bis auf einmal auch immer ein Burton Snowboard gefahren. Für mich ist das einfach “die Snowboard-Brand” die nicht nur richtig gute Boards produziert, sondern auch einen geilen Style hat. Deshalb sind die meisten meiner Snowboard-Sachen auch von Burton. Ja und da ich weiß dass so eine Ausrüstung auch nicht gerade günstig ist, habe ich für euch nachgefragt und einen Code bekommen, mit dem ihr für die nächsten 10 Tage 20% bei Burton bekommt (exklusive Mine77 & Splitboards). Vielleicht gibt es da ja noch das eine oder andere was euch fehlt. 

    Piste – Burton Talent Scout 2018 (Länge 152)
    In dieses Brett habe ich mich vor über 2 Jahren , als ich das erste Mal in Laax war, sofort verliebt. Da ich mit dem Flieger angereist bin, habe ich mein Snowboard zuhause gelassen und mich für ein Leihboard entschieden. Ja und was soll ich sagen, es war einfach Liebe auf den ersten Blick und ich wollte das Brett eigentlich gar nicht mehr hergeben. Ein Jahr später bei meinem zweiten Besuch, stand wieder dieses Brett vor mir und da es Online nirgends mehr erhältlich war, wusste ich, ich muss sofort handeln. Also habe ich mit den Presse-Mädls gesprochen, die es Gott sei Dank möglich gemacht haben und so wurde das Leiboard kurzerhand gekauft und durfte endlich mit mir nachhause. Im Nachhinein betrachtet war es echt gar nicht so billig, aber da es mir einfach nicht aus dem Kopf gehen wollte musste ich zuschlagen. Da ich bei meinem zweiten Besuch mit dem Zug angereist bin, war der Transport auch um einiges einfacher. Seitdem begleitet mich dieses Snowboard und immer wenn ich es aus in die Hand nehme muss ich grinsen und an diese Geschichte denken. Das Talent Scout ist ein Allmountain Board und sowohl für die Piste als auch für den Powder geeignet und das schlaue Internet hat mir verraten, dass es auch fürs Parkfahren sehr gut geeignet ist, aber damit habe ich keine Erfahrung. Ich war die letzten Jahre auf jeden Fall sehr sehr happy mit diesem Brett und liebe es immer noch sehr.  Hier findet ihr das aktuelle Burton Talent Scout Modell. 
    Dieses Jahr gab es noch ein kleines Upgrade und so durfte dieses Jahr eine Step On Bindung bei mir einziehen, was nochmal Next Level ist. Ich finde es braucht zwar ein bisschen bis man sich an das Einsteigen gewöhnt hat, aber wie entspannt ist es eigentlich wenn man sich gar nicht mehr wirklich bücken, geschweige denn hinsetzen muss beim anschallen. Bei den Snowboardboots habe ich das Step On Modell vom letzten Jahr, hier findet ihr das aktuelle Step On Ritual Modell.

    Powder – Burton 3D Fish
    Eigentlich war ich ja der Meinung, dass mir mein Allmountain-Board reicht und ich auch im Powder damit sehr happy bin. Bis zu dem Moment, als ich im vergangenen Jahr das erste Mal den Fish von meinem Freund ausprobiert habe. Ich war so begeistert, dass sofort feststand, für die nächste Saison brauche ich auch so ein Brett. Mit einem Fish fühlt sich das fahren im Tiefschnee halt einfach nochmal mehr wie Surfen an. Man kann das Gefühl gar nicht beschreiben, man muss es einfach mal ausprobiert haben. Also habe ich mir dieses Jahr den Burton 3D Fish (Länge 151)  zugelegt und oh mein Gott liebe ich dieses Snowboard. Da ich natürlich nicht den ersten Powder abwarten konnte, wurde es gleich im Oktober auf der Piste getestet und auch da fährt sich dieses Brett unheimlich gut. Im Tiefschnee ist es natürlich nochmal Next-Level und super wendig aber auch zum Carven auf der Piste finde ich es mega. Deshalb wird jetzt immer zwischen diesen zwei Brettern abgewechselt. Wobei ich die letzten Male fast immer zum Fish gegriffen habe. Für den Fish habe ich mir noch die Escapade Bindung zugelegt mit der ich auch sehr zufrieden bin. 

    Backcountry – Family Tree Straight Chuter Camber Splitboard
    Im letzten Jahr habe ich dann auch noch das Touren gehen für mich entdeckt. Was gibt es besseres als auch im Winter den einen oder anderen Gipfel zu erklimmen und als Belohnung gehts dann mit dem Snowboard wieder runter ganz nach dem Motto “Earn you Turn”. So wurde dieses Jahr mein altes Splitboard ausgetauscht und das Family Tree Straight Chuter Camber Splitboard durfte bei mir einziehen. Ein wirklich super Board, dass sich auch richtig gut fährt, weil das ist ja oft so eine Sache bei Splitboards. Auch beim Bergauf gehen komme ich sehr gut zu recht, natürlich sind die zwei Teile breiter und schwerer als Tourenski, aber da ich noch nie auf Skier unterwegs war, habe ich hier auch keinen Vergleich. Ich bin auf jeden Fall sehr happy und zufrieden damit. In knapp 5 Minuten ist das Brett umgebaut und man kann damit den Berg runterdüsen. 
    Da das Brett hinten auch etwas kürzer ist, ist es vom Fahrgefühl auch ein bisschen wie mein Fish  und sehr wendig. Wirklich viel anders fühlt sich das Fahren mit diesem Brett auch nicht an, ich würde es jetzt aber trotzdem nicht für einen Tag auf der Piste verwenden. Zum Brett dazu habe ich die Hitchhiker Bindung mit der ich auch sehr zufrieden bin und natürlich die passenden Felle für den Anstieg. 



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    Snowboarden bzw. Wintersport im Allgemeinen ist kein billiger Spaß, denn neben Snowboard, Bindung und Boots braucht man dann doch auch noch die richtige Kleidung und auch das Thema Sicherheit darf nicht vernachlässigt werden. Wie bereits zu Beginn erwähnt bin ich auf jeden Fall kein Maßstab und besitze sicher mehr als man wirklich benötigt. Ich habe euch hier aber trotzdem meine Ausrüstung (aka. teilweise geliehen von meinem Freund) unterteilt in Piste und Tourengehen zusammengeschrieben, die sich für mich als perfekt herausgestellt hat. 

    Better Safe Than Sorry – Lawinenausrüstung
    Vorher möchte ich aber noch auf ein anderes Thema, das unheimlich wichtig und von sehr vielen Menschen unterschätzt wird eingehen und zwar Sicherheit. Egal ob ich im Skigebiet oder mit dem Splitboard unterwegs bin, meine Lawinenausrüstung (SondeSchaufel & LVS-Gerät) habe ich immer im Rucksack dabei. Natürlich wenn man wirklich nur auf der Piste fährt ist das nicht nötig. Doch wer wie ich vom frischen Powder angezogen wird, sollte dieses Thema auf keinen Fall unterschätzen. Auch wenn ich hier immer sehr vorsichtig bin, keine extremen Touren gehe, wirklich nie etwas riskiere und auch immer mit sehr erfahrenen Snowboardern unterwegs bin, man weiß nie. Deshalb lieber immer alles einpacken, denn Sicherheit geht einfach vor.  Außerdem kann ein Lawinenkurs nicht schaden, bzw. ist meiner Meinung nach unumgänglich. Der Alpenverein zum Beispiel bietet hier immer mal wieder Kurse (momentan eher nur online) an. 
    Abschließend kann ich hier nur sagen, seid hier wirklich vorsichtig, überschätzt euch nicht und befahrt kein Gelände das ihr nicht kennt. 

    Im Skigebiet unterwegs

    Auch wenn es dieses Jahr alles etwas anders ist, bin ich trotzdem unheimlich gern in den umliegenden Skigebieten unterwegs und Salzburg hat da wirklich so einiges zu bieten. Ich möchte hier jetzt auch gar nicht zu viele Tipps geben und Gebiete empfehlen, denn da behalte ich meine Plätzchen auch irgendwie gerne für mich. Beziehungsweise wird der eine oder andere der mir auf Instagram folgt, sicher wissen wo im Salzburger Land ich mich gerne herumtreibe. Es gibt hier auf jeden Fall eine große Auswahl und jeder findet hier etwas für seine Bedürfnisse. 
    Wie schon erwähnt switche ich hier gerne zwischen meinem Burton Talent Scout und meinem 3D Fish – je nachdem nach was mir gerade ist und wie die Schneeverhältnisse sind. 
    Ich habe euch hier mal aufgelistet, wie meine Ausrüstung sprich Kleidung, Protektoren & Accessoires genau aussieht. Bei der Kleidung setze ich wie auch beim Wandern oder im Alltag auf Schichten. Lieber ein Fleece mehr einpacken und dann in den Rucksack stecken als frieren. Ausziehen kann man immer etwas wenn einem zu kalt ist.  Mittlerweile weiß ich hier aber sehr gut wie viele Schichten ich bei welchen Bedingungen brauche und meistens fahre ich echt nur mit Baselayer, Fleece und Jacke. Hier muss man aber je nach Kälteempfinden das richtige für einen finden und da gibt es kein richtig oder falsch. Neben meiner Ausrüstung habe ich euch auch noch zusammengeschrieben, was ich so in meinen Rucksack packe, sprich was immer mit dabei ist. 

    Kleidung, Protektoren, Accessoires 

     

    • Fleece: Da mir sehr schnell warm wird habe ich meistens über dem Base Layer nur ein Fleece an. Wenn die Temperaturen aber weit unter 0 Fallen, habe ich meistens noch ein zweites Fleece oder einen Hoodie im Rucksack dabei.
    • Jacke & Hose: Je nach Temperatur greife ich zur dünneren oder dickeren Jacke und wie schon erwähnt bediene ich mich auch gerne mal im Schrank von meinem Freund. Hier kann ich euch auf jeden Fall die Produkte von AK sehr empfehlen. Ja diese sind nicht gerade günstig, aber sie halten was sie versprechen und sind jeden Cent wert. Ich habe mit den Jacken und Hosen von AK noch nie gefroren oder war irgendwie nass. Auch die normalen Burton Jacken & Hosen sind gut, aber wenn ich es mir aussuchen könnte, dann würde ich immer zu AK greifen. Ich habe hier übrigens auch eine Hose aus der Männerabteilung ( ganz normal in Small ) und liebe sie heiß. Ich bin aber auch beim Snowboarden eher ein Fan vom Oversized Look und mag es wenn es locker sitzt.

    wenn es nicht so kalt ist sind auch diese Jacken super (oder man zieht eine Schicht mehr darunter an)

    • Helm: Wie schon erwähnt geht bei mir Sicherheit vor und deshalb fahre ich wirklich immer mit Helm. Früher habe ich immer die Augen verdreht, denn die wirklich Coolen sind nie mit Helm sondern meistens mit Mütze gefahren. Doch eigentlich ist das total dumm, denn Wintersport ist gar nicht so ungefährlich, vor allem auf der Piste. Da kann man noch so gut fahren, es braucht nur ein anderer Schuld sein für einen Zusammenstoß. Da ich doch nur den einen Kopf habe, trage ich deshalb immer Helm, der schützt nicht nur, sondern hält auch meinen Kopf schön warm. Ich durfte die letzten Wochen den neuen Anon Logan WaveCel Helm testen, der nochmal mehr Sicherheit bieten soll als herkömmliche Helme. Ob das wirklich so ist kann ich selber nicht wirklich bestätigen, da ich glücklicherweise keinen Sturz oder ähnliches hatte. Die Technologie wurde aber über die letzten Jahre intensiv getestet und dürfte wirklich halten was sie verspricht. Der Tragekomfort ist bei diesem Helm aber wirklich top, wobei ich hier mit beiden Helmen die ich besitze sehr zufrieden bin.

    Ich packe meinen Rucksack

    Lawinenausrüstung (SondeSchaufel & LVS-Gerät)

    Wechselglas für die Snowboardbrille 

    Snacks 

    Tee 

    Geld 

    Ersatz-Fleece 

    Haube (für eventuelle Pausen) 



    Mit dem Splitboard rauf auf den Berg 

     

    Ich bin sehr gerne in den unterschiedlichsten Skigebieten unterwegs, aber das Touren gehen macht mir momentan fast noch mehr Spaß. Es ist wie wandern im Winter, nur dass ich mir das runtergehen spare und mit meinem Snowboard fahren kann.  Außerdem hat man so noch mehr das Gefühl man hätte was gemacht und Last but not Least, meine kleine Fellnase kann mich meisten begleiten. Wenn ich mit dem Splitboard unterwegs bin, ist das wie beim Wandern, rein in die Schuhe und die Bindung und einfach losgehen. Hat für mich etwas total Meditatives und ich kann dabei einfach unheimlich gut abschalten und runterkommen.  Wie ich damit begonnen habe? Einfach probiert und lieben gelernt. Natürlich ist es auch hier von Vorteil, wenn man mit jemanden unterwegs ist der Erfahrung hat und sich auskennt. Doch es gibt vor allem für Anfänger unheimlich viele Einstieger-Touren. Auch hier muss man einfach nur das Internet ein bisschen durchsuchen. Meine Touren plane ich meistens nicht selber bzw. alleine, da ich meisten mit meinem Freund unterwegs bin, der immer gute Ideen hat. Sonst nutze ich aber auch gerne Bergfex oder einfach das Internet. 
    Auch beim Touren gehen gilt wie schon oben, Layers for the Win. Denn man weiß nie wie kalt es am Gipfel tatsächlich ist. Ich für meinen Teil unterschätze das gerne, denn beim Raufgehen komme ich ziemlich schnell ins Schwitzen und ziehe fast alles aus und oben windet es dann und ich pack alles wieder aus und bin dankbar dass ich so viel eingesteckt habe. 

    Kleidung, Protektoren, Accessoires 

    Ich packe meinen Rucksack: 

    – Lawinenausrüstung (SondeSchaufel & LVS-Gerät)

    Wechselglas für die Snowboardbrille 

    Bergjause 
    Fäustlinge 
    Snowboardjacke (habe ich meistens erst beim runterfahren an) 
    Sonnenbrille 

    Tee 

    Ersatz-Fleece 

    Haube
    Wasser & Snacks für Tobi 




    Tobi mit Dabei 

    Neben meiner Ausrüstung kamen die meisten Fragen natürlich dazu wie ich das mit Tobi mache wenn ich unterwegs bin. Der kleine Mann begleitet mich nämlich so gut wie auf jede Tour. Jedes Mal denke ich mir, ach heute tue ich mir den Stress nicht an und gönne Tobi einen Off-Day und dann schaut er mich mit seinen großen Augen an, weil er ganz genau weiß was ich vorhabe und dann packe ich ihn doch immer wieder ein. Er liebt den Schnee einfach total und manchmal glaube ich ja, er ist im falschen Körper geborgen. Sobald er mein Splitboard sieht rastet er sofort aus und hört erst auf zu Bellen wenn wir losmarschieren und er Spannung auf der Leine hat. Also gleich zu Beginn gesagt, Splitboard-Touren mit Tobi bedeuten für uns immer ein bisschen mehr Stress und Aufwand, denn der kleine Kerl weiß nie wann genug ist und man muss ihn immer bremsen. Von selbst würde er sonst wohl nie Pausen machen. 
    Wir sind hier also selber noch am Üben und ausprobieren, aber ich muss gestehen, auch wenn es anfangs oft mühsam ist, wenn ich den kleinen glücklichen Hund vor mir sehe, weiß ich dass es die richtige Entscheidung war ihn mitzunehmen. Da Tobi doch sehr kurze Beine hat und er ein kleiner Kamikaze-Hund ist, muss er beim Runterfahren immer in den Rucksack. Mit Ski ist das ganze natürlich einfacher und es ist leichter, dass der Hund einfach mitläuft, also mit dem Snowboard. Da ich Tobi da aber sowieso nicht überfordern möchte, habe ich ihn einfach an den Rucksack gewöhnt. Wie ich das geschafft habe, kann ich euch leider nicht sagen, denn er ist da recht unkompliziert. Wichtig ist aber glaub ich, dass man es vorher schon mal ausprobiert, damit er einfach weiß was ihm erwartet. Auch bei uns ist es oft so, dass es zuhause super klappt und am Berg dauert es 3x so lange bis wir Tobi im Rucksack haben. Ich habe hier keinen speziellen Rucksack, sondern setze die kleine Fellnase einfach in meinen Tourenrucksack, der sich dafür eigentlich ganz gut macht. Meistens ist es so, dass ich dann den Inhalt zu meinen Freund verlagere, damit Tobi auch genug Platz hat. Damit er auch sicher im Rucksack sitzt befestige ich ihn mit einem Karabiner und zusätzlich mache ich die Leine an mir fest. 
    Auch hier kann ich sagen, dass wir noch am Üben sind und noch nicht ganz rausgefunden haben wie wir Tobi am Besten beruhigen, denn sobald man sich in Bewegung setzt, beginnt er zu schreien. Nicht weil er Angst hat, sondern weil er einfach lieber laufen möchte. Beim runterfahren, bin ich auch sehr vorsichtig und versuche keinen Sturz zu riskieren um Tobi nicht zu gefährden. Bis jetzt hat das auch ganz gut geklappt. Die letzten Meter darf er dann meistens noch selber laufen. 

    Doch was muss man beachten bzw. was sollte man dabei haben? 

    Achtung ich bin keine Hundetrainerin oder Expertin, sondern spreche hier nur von meinen Erfahrungen.

     

    • Zuerst ist wichtig, dass du deinen Hund richtig einschätzen kannst. Ist er fit genug, traust du ihm das zu ? 
    • Beginne mit leichten nicht zu anspruchsvollen Touren – Ich für meinen Teil nehme Tobi echt nur mit, wenn ich weiß wir machen eine gemütliche Tour, wo es auch einen normalen Weg (oder Piste) gibt zum runterfahren.
    • Wie sind die Bedingungen, Temperaturen?
    • Was braucht der Hund alles mit?

    Abschließend kann ich hier nur sagen, dass es für mich einfach das Schönste ist, wenn ich meinen kleinen Vierbeiner immer mit dabei habe. Man sollte aber auch hier immer mit ein bisschen Vorsicht rangehen und den Hund nicht überfordern und ihm genügend Pausen zwischendurch gönnen. 







  • Krautfleckerl

    Krautfleckerl

    Krautfleckerl sind neben Apfelmus mein absolutes Soul Food und ich könnte mich wirklich täglich davon ernähren. Früher als ich noch ein Kind war musste ich wenn wir auswärts essen waren immer Krautfleckerl bestellen wenn sie auf der Karte standen. Zuhause gab es die bei mir nämlich nie, weil meine Mama zu meinem bedauern absolut kein Fan davon ist. Da sie aber wusste, dass ich Krautfleckerl unglaublich gern habe, hat sie mir immer mal wieder eine Portion aus der Arbeit mitgebracht, wenn es sie bei ihr in der Kantine gab. So bin ich als Kind also doch ab und an zu meinen geliebten Krautfleckerl gekommen. In den letzten Jahren gab es die bei mir eigentlich auch immer nur im Restaurant. Ich weiß nicht wieso ich nie auf die Idee gekommen bin einfach mal selber welche zu machen. Ist es doch echt ein super schnelles und einfaches Gericht.
    Vor kurzem hatte ich dann ein Gespräch mit meinem Freund, und musste geschockt feststellen, dass er mir die letzten zwei Jahre verheimlicht hat, dass er die weltbesten Krautfleckerl machen kann. Tja und jetzt wo ich das weiß, gibt es die bei uns zuhause ziemlich oft und die liebe Nina ist Happy.  So viel zu meiner persönlichen Krautflecker-Liebesgeschichte und wer jetzt noch keine Lust darauf hat selber welche zu machen, nachdem ich das Wort gefühlt tausend Mal geschrieben habe, sollte einfach noch einen Blick auf diese leckeren Fotos werfen. Spätestens jetzt habt auch sicher ihr Lust auf eine große Protion Krautflecker. 

    Zutaten: 

    – 1 Kopf Spitzkraut

    – 2 Zwiebel 
    -500g Fleckerl Nudeln 
    -Salz & Pfeffer
    – 1 TL Rohrzucker
    – 2 EL vegane Butter 
    – Sonnenblumenöl
    – Petersilie


    Zubereitung:
    – Wasser mit Salz zum kochen bringen und Nudeln kochen. Mit kaltem Wasser abschrecken und zur Seite stellen. 
    – In der Zwischenzeit die Zwiebel klein schneiden und zusammen mit dem Öl und der Butter anschwitzen. 
    – Einen Teelöffel Rohrzucker hinzufügen und schön goldbraun anbraten. 
    – Das Kraut klein schneiden und unter den Zwiebel mischen und mit Salz und Pfefferwürzen. 
    – Unter ständigem Rühren das Kraut anbraten bis es eine leichte Bräune bekommt. 
    – Die Nudeln unterheben und einen 1 EL Butter hinzufügen und gut verrühren.
    – Mit etwas Petersilie, Salz und Pfeffer würzen, abschmecken und servieren. 

  • Smashed baked Potatoes auf Salat oder auch Quetschkartoffeln genannt.

    Smashed baked Potatoes auf Salat oder auch Quetschkartoffeln genannt.

    Die letzten 2 Wochen wurde ich von diesen Quetschkartoffeln wie ich sie gerne nenne regelrecht verfolgt. Egal welche Social Media Plattform ich geöffnet habe, irgendwo war immer ein Foto oder Video von diesen Kartoffeln zu sehen. Wie als wollte man mir sagen, du musst die unbedingt ausprobieren. Da ich Kartoffeln, die man nicht schälen muss, aus dem Rohr liebe, habe ich mich einen Tag später in die Küche gestellt und diese gehypten Erdäpfeln wie man bei uns in Österreich so schön sagt ausprobiert. Anstatt sie aber als Beilage zu servieren habe ich die Quetschkartoffeln einfach auf meinen Salatmix gelegt und mit Guacamole getoppt. Sehr lecker, kann ich euch nur empfehlen. Die Kartoffeln brauchen zwar ein bisschen aber das warten lohnt sich. 

    Zutaten ( 2 große Portionen) 

    Quetschkartoffeln :

    – 10 kleine Kartoffeln 

    – Salz & Pfeffer

    – Kräuterpommesgewürz Just Spices (optional) 
    – Olivenöl 
    – Rosmarin 

    Guacamole: 
    – 1 Avocado
    – 1 Tomate
    – 1 Knoblauchzehe 
    – 1/2 Zitrone 
    – Olivenöl 
    – Salz 
    – Pfeffer 

    Salat + dressing:

    – 1/2 Chinakohl 
    – 1 Karotte
    – Sesam 

    – Sonnenblumenkerne 

    – Olivenöl
    – Balsamico
    – 1 EL Senf 

    – Salz  & Peffer 
    – etwas Wasser 
    -Balsamico Dressing Gewürz  Just Spices (optional) 

    Mein Code: Justberriesandpassion bei Just Spices  – damit gibt es immer mein aktuelles Lieblingsgewürz gratis zu eurer Bestellung.

    Zubereitung: 

     

    – Kartoffeln in Salzwasser weichkochen 

    – Backrohr auf 200 Grad (Umluft) vorheizen 
    – Die Kartoffeln in eine Schüssel geben und mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, Rosmarin und Gewürze je nach Lust und Laune marinieren. 
    – Dann auf ein Blech mit Backpapierlegen und flachdrücken. Ganz einfach funktioniert das übrigens mit einem Glas. 
    – Nun kommen die Kartoffeln für ca. 30 bis 40 Minuten ins Rohr. Je nachdem wie knusprig ihr sie gerne hättet. Nach der Hälfte bitte wenden 

    – In der Zwischenzeit kann die die Guacamole zubereitet werden – Avocado zerdrücken, Tomaten ganz klein schneiden untermischen, mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, 1/2 Zitrone und 1 gepressten Knoblauchzehe würzen. 
    – Den Chinakohl klein schneiden und in eine Schüssel geben 

    – Für das Dressing, Olivenöl Wasser, Senf, Salz, Pfeffer, Balsamico und Balsamico Dressing Gewürz (optional) vermengen und über den Salat geben. 
    – Sonnenblumenkerne und Sesam unter den Salat mischen und ihn gemeinsam mit den Quetschkartoffeln und der Guacamole servieren 


    – kleiner Tipp: Probiert die Aioli von Bedda dazu, ihr werde es lieben. 

    Hier Findet Ihr Weitere Leckere Gerichte. 

  • vegane Tomaten Feta Pasta

    vegane Tomaten Feta Pasta

    Schnelle Feta Tomaten Pasta- Ein Gericht das man im vergangenen Jahr so ziemlich auf allen VanLife Instagram Kanälen gesehen hat. Zumindest ist es mir persönlich so vorgekommen, aber man kann es auch niemanden verübeln, denn Pasta geht immer und die Kombination aus Feta und Tomaten ist einfach was total leckeres und schnell gehts auch.
    Auf jeden Fall ist dieses Gericht bei mir irgendwie hängengeblieben, auch wenn es für mich zuerst keine relevante Speise war, denn ich versuche soweit es geht auf Milchprodukte zu verzichten. Bis zu dem Moment, als ich vor kurzem alleine zuhause, sehr hungrig den fast leeren Kühlschrank geöffnet habe und nicht viel vorfand. Außer ein paar Tomaten, Paprika und eine Packung veganen Feta. Ja und plötzlich ist es mir wieder eingefallen dieses schnelle und doch sehr einfache Gericht. Lecker hat es in den ganzen Stories auch ausgesehen, also wieso nicht einfach mal probieren. Gesagt, Getan, aber einfach Freestyle mit den Dingen die zuhause waren -alles in eine Form werfen, würzen, Nudeln gekocht, fertig und die Nina war wieder happy, weil satt. Also diese vegane Tomaten Feta Pasta ist ein wirklich leckeres, einfaches und vor allem schnelles Gericht, was sich perfekt für unterwegs aber auch gemütliche Abende zuhause eignet. Try it Out, wirklich sehr gut.



    vegane Tomaten Feta Pasta 

    Zutaten : ( 2-3 Portionen)

    – 4 Tomaten 
    – 1 roter Paprika
    – 1 Zwiebel 

    – 1 Packung veganer Feta (z.b von Bedda oder  Violife)
    – 250g Nudeln (zb. Spaghetti) 
    – Salz & Pfeffer
    – Chili (optional) 
    –  Arrabiata Gewürz Just Spices (optional- empfehlung) – (Mein Code: Justberriesandpassion – damit gibt es immer mein aktuelles Lieblingsgewürz gratis

    Zubereitung: 

    -einen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen.

    – Backrohr auf 180 Grad (ober-Unterhitze) vorheizen

    – Tomaten, Zwiebel, Paprika und den Feta in kleine mundgerechte Stücke schneiden 
    – Alles in eine Backofenfeste Form geben
    – Etwas Olivenöl dazugeben. Da die veganen Feta Produkte meist auf Kokosbasis sind, braucht man hier nicht viel Olivenöl 2 El reichen normal. 
    – Würzen, alles gut vermischen und ab ins Rohr für ca. 15-20 Min. Bis alles geschmolzen ist 

    -Nudeln kochen und gemeinsam mit der Sauce aus dem Rohr anrichten und genießen.

    Hier gibt es noch mehr vegane Gerichte. 


    vegane Reis Bowl



    Reis mit Gemüse & Tofu in Sesamkruste



    veganes Gulasch



    Sobanudel – Bowl



    Hasselback Kartoffeln mit Guacamole



    vegane Kaspressknödel mit Kürbisgemüse


  • vegane Reis Bowl

    vegane Reis Bowl

    Heute hatte ich mal wieder richtig Lust auf kochen und natürlich gab es Reis. Was es genau werden sollte wusste ich zu Beginn nicht, also habe ich einfach mal alle Zutaten die ich in den tiefen meines Kühlschrankes so gefunden habe rausgeholt und gestartet. Rausgekommen ist diese ziemlich leckere vegane Reis Bowl, die nicht nur gesund, sondern auch super lecker ist. Ich finde so spontane Kochaktionen, sind die besten, den meisten entstehen hier einfach super gute Gerichte, die man in der Kombination vielleicht gar nicht am Schirm hatte. Ich bin übrigens ein riesen Fan von kalt/warm bzw. scharf und frisch Kombinationen und ich finde die frische Gurke verleiht diesem warmen Gericht nochmal so das gewisse Etwas und ich glaube auch eine Schuss Sojasauce könnte beim dem Salatdressing ganz gut kommen. 
    Achtung mit der Schärfe bei den Kichererbsen, ich hab hier mal wieder etwas viel erwischt und bin beim Essen richtig ins Schwitzen gekommen und hatte richtig rote brennende Lippen. Geschmeckt hat es aber trotzdem. 

    vegane Reis Bowl Zutaten 2 Portionen:

    – 1 Tasse Reis 
    – 1 Dose Kichererbsen 
     – 1/4 Gurke
    – 1 große Rote Rübe
    – 3 Karotten 
    – eine Handvoll Salat 
     – 200 g (1 Packung) Tempeh 
    – 1 Avocado 
    – Salz 
    – Pfeffer 
    – Chili
    – Sesam 

    Salat-Dressing:
    – Olivenöl
    – Salz
    – Pfeffer
    – 1/2 Zitrone

    Erdnusssauce: 
    – 2 große EL Erdnussmus 
    – 3 El Sojasauce 
    – 1 El Reisessig
    – 1/2 Zitrone 

    Optional (aber sehr lecker) 
    Kräuterpommes Gewürz Just Spices (Mein Code: Justberriesandpassion – damit gibt es immer mein aktuelles Lieblingsgewürz gratis)
    Tomatensalz

     



    Zubereitung: 
    – Das Backrohr auf 180 Grad vorheizen. 
    – Rote Rüben und Karotten schälen und in mundgerechte Stücke schneiden 
    – Reis nach Anleitung kochen (ich verwende für Bowls sehr gerne braunen Reis) 
    – Rote Rüben und Karotten auf ein Backblech legen, mit Olivenöl beträufeln und mit Salz (und Kräuterpommes Gewürz) würzen und für ca. 20 Minuten ins Backrohr schieben

     – Tempeh in Streifen schneiden und in eine Olivenöl, Tomatensalz, Pfeffer Marinade legen umso länger umso besser
    –  Die Kichererbsen auch auf ein Backblech legen und mit Olivenöl beträufeln und mit Salz und Chili würzen und für ca. 10 Minuten ins Bachrohr geben. 
    – Gurke  / Avocado schneiden und Salat waschen. 
    – Für die Erdnusssauce alles in einer Schüssel gut vermengen. 
    – Tempeh in Sonnenblumenöl pro Seite ca. 2-3 Minuten rausbraten. 
     – Den Salat und die Gurke mit Salz, Olivenöl und Zitrone marinieren 
    – Alles in einer Schüssel anrichten und die Erdnusssauce oben drauf geben und mit Sesam garninieren. 
    Ja das Gericht ist zwar mit mehreren Arbeitsschritten verbunden und meine Küche hat (wie so oft) ausgesehen wie ein Schlachtfeld, aber super lecker und vor allem gesund und sättigend. 



    Mehr vegane Rezepte findet ihr auch Hier. 

  • Hochgebirgstour – Großvenediger – mein erster 3000er

    Hochgebirgstour – Großvenediger – mein erster 3000er

    Hey hast du nicht Lust nächste Woche mit mir einen 3000 zu besteigen?” Als Sabrina mir diese Nachricht schickte, habe ich mich im ersten Moment nur gefragt, ob die wirklich an mich gerichtet war. Ich bin noch nie eine Hochgebirgstour gegangen, wusste nicht was genau mich erwartet  geschweige denn ob ich fit genug bin und was man dafür alles braucht. 
    “Ach, das schaffst du doch locker, du bist ja fit!, war ihre Antwort und bevor ich zu viel darüber nachdenken konnte, habe ich einfach zugesagt.  Eine Woche später stand ich dann mit einem fetten Grinser im Gesicht da, am Großvenediger, dem höchsten Berg Salzburgs – Mein erster 3000er.

    Doch fangen wir ganz von vorne an, denn zu Beginn war eigentlich gar nicht der Großvenediger geplant und am besagten Morgen war ich mir auf Grund des schlechten Wetters nicht einmal sicher, ob wir überhaupt irgendeinen Gipfel besteigen werden. Natürlich waren wir nicht alleine auf Mission 3000er, sondern mit Bergführer Hannes vom Nationalpark Hohe Tauern und Michi & Lukas, die das ganze mit der Kamera begleitet haben, unterwegs. Die Tage vor unserer Tour hat es ziemlich viel geregnet und wir dachten schon fast, dass unsere Tour wortwörtlich ins Wasser fallen wird, doch unser Team war sehr optimistisch. Also haben Sabrina und ich uns, etwas skeptisch muss man ehrlich gestehen, auf den Weg Richtung Nationalpark Hohe Tauern gemacht. Und da siehe her, wir hatten ziemliches Glück, denn an diesem einen Tag blieb es mehr oder weniger trocken.

    Also hieß es am Nachmittag hinein in die Wanderschuhe und die erste Etappe (Wanderweg oder Klettersteig A/B Richtung Kürsingerhütte) meistern, bevor die Sonne unterging. Wir haben den Aufstieg über den Klettersteig gewählt und die Route war wirklich unheimlich schön. Ich finde der Nationalpark Hohe Tauern hat einfach einen ganz besonderen Flair und etwas total Magisches. Ich bin jedes Mal aufs Neue sprachlos, wenn ich diese wunderschöne Landschaft sehe. Bei uns war es doch relativ zugezogen, aber irgendwie hat es diese Wanderung nochmal mystischer gemacht. In ca. 2 Stunden hatten wir unser Tagesziel, die Kürsingerhütte, erreicht. Hier gab es dann erstmal ein großes Grantenwasser, Abendessen und der nächste Morgen wurde besprochen. Eigentlich war ja ein anderer Gipfel geplant, aber als wir dann da so zusammensaßen beim Abendessen, meinte Michi nur, “Na wenns schon mal da seids dann müsst ma eigentlich schon auf den Großvenediger gehen.” Sabrina und ich haben uns nur kurz angesehen und wussten in dem Moment beide das es für uns nur eine einzige richtige Antwort darauf gab.

    Gut gestärkt hieß es dann für uns relativ früh ab ins Bett, denn wir hatten am nächsten Morgen doch noch über 1000 Höhenmeter zu bewältigen. Meine Nacht war eher kurz, denn ich habe mir Sabrinas Tipp zu Herzen genommen und versucht pro 1000 Höhenmeter 1 Liter Wasser zu trinken. Natürlich ist es von Mensch zu Mensch unterschiedlich was die Menge der Flüssigkeit betrifft, aber da ich noch nie so hoch oben war, dachte ich mir, es kann nicht schaden etwas mehr zu trinken. Vor allem weil ich normal ein sehr trinkfauler Mensch bin und ich doch nicht wusste, was die Höhe mit mir macht. Tja, ihr könnt euch deshalb sicher auch vorstellen, dass ich in der Nacht nicht nur einmal aufs Klo gelaufen bin. Dazwischen habe ich immer mal wieder einen Schluck Wasser genommen und als der Wecker dann um 4:40 Uhr ging, wollte ich es im ersten Moment gar nicht so wirklich wahrhaben.

    Nach einem schnellen Frühstück haben wir auch schon unsere sieben Sachen gepackt und Etappe 2, den Gipfel des Großvenedigers gestartet. Ich muss gestehen, ich habe an diesem Tag komplett mein Zeitgefühl verloren und wenn ich meine Uhr nicht gestartet hätte, wüsste ich nicht wie lange wir eigentlich unterwegs waren.
    Zu Beginn sind wir gewappnet mit Stirnlampen einen felsigen Weg (bergab wie sich später herausstellte) Richtung Gletscher gegangen. Ich fand es unheimlich spannend so im Dunklen zu gehen, weil man ja nicht wirklich weiß wie die Umgebung rundherum aussieht. Also Überraschungsmoment inklusive – Fast wie wenn man auf Urlaub fährt und in der Nacht ankommt und auf den nächsten Morgen wartet.
    Mir ist dieser Teil eigentlich relativ kurz vorgekommen, aber wenn man so im Dunklen geht, verliert man schnell ein Gefühl für die Zeit, finde ich.
    Am unteren Ende des Gletschers angekommen, war es dann auch schon heller und so wurden die nächste Vorkehrungen getroffen und zwar die Steigeisen (haben wir uns in der Hütte ausgeliehen) angelegt und dann ging es in einer Seilschaft auch schon weiter.
    Zeitgleich mit uns ist auch eine ganze Bundesheertruppe aufgestiegen und irgendwie hat das dieser Tour nochmal mehr Abenteuer-Feeling verliehen. Die Jungs haben uns aber ziemlich schnell abgehängt und so hatten wir den “Weg”, der ja kein wirklicher ist wieder für uns.

    Es ging also über mehrere Gletscherspalten rauf Richtung Gipfel und wir wurden hier sogar mit ein wenig Sonne belohnt. Ich muss sagen, ich war sehr dankbar, dass uns Hannes hier begleitete, denn ohne Erfahrung und wirklich Know How ist diese Tour auf jeden Fall nich zu empfehlen und kann auch gefährlich werden.
    Der Aufstieg war mit ca. 5 Stunden relativ lang, aber nicht besonders schwierig. Also auf jeden Fall machbar und ein guter Hochtouren-Einstieg. Ich habe nach ca. 4 Stunden kurz mal die Höhe gespürt, aber mein Körper hat sich relativ schnell daran gewöhnt. Das letzte Stück der Tour fand ich persönlich, auch wenn wir hier kurz kaum Sicht hatten, am Coolsten, denn die letzten Meter ging man über einen Schneegrat zum Gipfel.
    Ja und da stand ich also auf 3662 Meter, am Gipfel des Großvenedigers. Es war wirklich ein ganz tolles Gefühl da oben zu stehen und ich habe mein Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht – Das ist er also mein erster 3000er. Auch das Wetterglück war mehr oder weniger auf unserer Seite. Es war zwar kalt und hat immer zwischen Sicht und keiner Sicht gewechselt, aber wir konnten zumindest ganz kurz den Ausblick genießen.

    Nach ein paar Gipfelfotos ging es den selben Weg auch wieder Richtung Kürsinger Hütte runter. Nachdem wir doch schon eine ganz schöne Weile unterwegs waren, hatte es der Abstieg dann nochmal in sich. Bergabgehen mit Steigeisen ist ganz schön mühsam musste ich feststellen und an dieser Stelle hätte ich mir ein bisschen mehr Schnee und mein Snowboard gewünscht. Ja und als wir dann den Gletscher wieder hinter uns gelassen hatten, kam der anstrengende Part, denn das felsige Stück, das wir in der Früh im Dunklen gegangen sind, stellte sich als doch etwas länger heraus. Ja und was sich in der Früh wie gerade gehen angefühlt hat, war doch eher Bergab und so mussten wir dann noch ein paar Höhenmeter nach oben, anstatt nur nach unten gehen. Sabrina und ich habe uns mit Steine sammeln abgelenkt.
    In der Kürsingerhütte haben wir dann nochmal eine kurze Pause gemacht, bevor wir den letzten Teil angetreten sind. Hier hat dann das Wetter in bisschen umgeschlagen und die letzten Meter sind wir im Nieselregen abgestiegen. Nach knapp 9 Stunden und 15,5km waren wir komplett erledigt, aber Happy wieder retour beim Auto.

    Mein erster 3000er war echt ein ganz ganz tolles Erlebnis und ich hätte mir für diese Hochtour keine bessere Begleitung wünschen können. Wir haben viel gelacht und die Zeit ist wie im Flug vergangen. Kurz danach war ich wirklich so motiviert, dass ich mir schön überlegt habe, wo ich als nächstes raufgehen könnte. Es ist wirklich ein unbeschreiblich tolles Gefühl da oben zu stehen. In nur 24 Stunden sind wir knapp 11 Stunden marschiert, haben fast 20km und 1800 Höhenmeter zurückgelegt. Ja da war ich dann schon ein bisschen stolz auf mich. Da sieht man erst was man alles schafft wenn man sich mehr zutraut, denn oft ist man zu viel mehr fähig als man denkt. Ja und so habe ich in diesem verrückten Jahr doch echt meinen ersten 3000er bestiegen obwohl es gar nicht geplant war.

    Was war die Starthöhe, wo startet die Tour und war es schwer wegen der Höhe?
    Man startet von der Talstation der Materialseilbahn der Kürsingerhütte. Hierhin kommt man am besten mit dem Taxi, denn zu Fuss wäre das nochmal ein ganz schönes Stücken. Die Materialseilbahn liegt ca. auf 1900 hm und bis zum Gipfel sind es dann nochmal 1800 HM die man zurücklegt und insgesamt rund 20km rauf und runter. Bzgl. Höhe muss ich sagen, hatte ich hier Gott sei Dank gar keine Probleme und kann da auch nicht so viel dazu sagen. Es kann natürlich auch sein, dass ich auf Grund der Höhe so schlecht geschlafen habe, aber ich befürchte das lag eher an der Aufregung und an dem vielen Wasser. Während der Hochtour habe ich die Höhe ganz kurz gespürt, kann das Gefühl aber jetzt gar nicht mehr so genau wiedergeben. Mein Körper hat sich aber recht schnell daran gewöhnt.

    Wo habt ihr geschlafen?

    Geschlafen haben wir in der Kürsingerhütte, der ich wirklich 9 von 10 Punkten geben würde und das obwohl ich eine wirklich kurze Nacht hatte, doch dafür können die ja nichts. Die Hütte ist wirklich sehr zu empfehlen und ich hab mich dort sofort wohl gefühlt. Sehr gemütlich, unglaublich gastfreundlich, tolle gemütliche Zimmer (Wir hatten ein Doppelzimmer, die sind aber begrenzt. Sonst gibt es auch Matratzenlager), Badezimmer mit Dusche (die wir nicht genutzt haben) und sie hatten richtig leckeres veganes Essen, so gutes Gemüsegröstl).
    Einziger Nachteil (deshalb nur 9 von 10), beim Frühstück gab es keine veganen Optionen, aber wir hatten Gott sei Dank vorgesorgt und Aufstriche dabei. Ja und mein absolutes Highlight, neben dem Gemüsegröstl war Grantenwasser, das ich dort Literweise getrunken habe.

    Was hast du als Vorbereitung (körperlich & mental) gemacht?
    Um ehrlich zu sein, gar nichts, weil es eine sehr spontane Aktion war. Was in dem Fall sicher gar nicht so schlecht war, denn so konnte ich mir im vorhinein nicht zu viele Gedanken machen und habe mich einfach auf dieses Abenteuer eingelassen. Was ich hier aber unbedingt erwähnen möchte ist, der Großvenediger ist kein kleiner Spaziergang den man mal schnell so macht und man sollte hier auf alle Fälle Hochtouren-Erfahrung mitbringen, Oder wie in unserem Fall mit einem erfahrenen Bergführer unterwegs sein. Ich hatte vor dieser Hochtour nicht einmal eine Ahnung was ich alles benötige und war sehr dankbar, dass Sabrina mich da ein bisschen an die Hand genommen und ein bisschen vorbereitet hat. Der Großvenediger gilt als sehr guter Hochtouren-Einstieg, da die Tour selber echt nicht schwer ist. Für mich war es zwar anstrengend und ich hatte danach einen ziemlichen Muskelkater, aber ich bin in diesen 24 Stunde nicht einmal an meine Grenzen gestossen oder hatte das Gefühl, ich schaff das nicht. Mein Vorteil war sicher, dass ich im vergangenen Jahr sehr viel Zeit in den Bergen verbracht habe und zu diesem Zeitpunkt sehr fit war und eine gute Kondition hatte. Ich würde behaupten, wenn man halbwegs fit ist und Wandern kein Fremdwort ist, kann man diese Hochtour auf jeden Fall schaffen. Doch wie gesagt auf jeden Fall mit Bergführer, denn eine Hochtour kann man nicht mit normalen Wandern vergleichen.

    Welche Ausrüstung hattest du dabei?
    Da wir mit Bergführer unterwegs waren, musste ich mir hier um Dinge wie Seil, Karabiner und Steigeisen keine Gedanken machen und nur meinen Rucksack packen. Wobei ich auch hier zu Beginn ein wenig überfordert war, aber wenn man eine Freundin wie Sabrina hat, ist auch das gar kein Problem. So habe ich ihre sehr gut durchdachte Packliste bekommen und diese noch ein bisschen für mich angepasst. Denn an Stöcke Sonnencreme und Handschuhe, hätte ich im ersten Moment nicht gedacht. Ich bin auch am Tag vorher nochmal losgezogen und habe mir eine wasserdichte Hose, die wirklich jeden Cent wert war, gekauft.

    Die Frage nach welche Kleidung ziehst du zum Wandern an kommt relativ oft und ich werde demnächst mal einen ausführlichen Beitrag dazu verfassen, was ich euch aber heute schon verraten kann, nichts geht über den Zwiebellook. Bei Wanderkleidung setze ich sehr gerne auf Lagen, denn mir wird sehr schnell heißt und so habe ich lieber mehr Schichten dabei die ich je nach Wetter aus oder anziehen kann. Für mich persönlich am wichtigsten waren auf jeden Fall wasserdichten Wanderschuhe, die Hardshelljacke, die Wasserdichte Hose und die Handschuhe. Für die Hütte selber habe ich versucht sehr minimalistisch zu packen, denn man darf nicht vergessen, man muss alles auch selber rauf tragen. So habe ich die Leggings in der ich raufgegangen bin auch zum Schlafen angelassen und nur das Shirt oben gewechselt. Normalerweise hätte ich anstatt Hausschuhe warme Socken eingepackt, aber in dem Fall habe ich mich dann doch für die Birkenstock entschieden und war sehr dankbar. Beim Rucksack habe ich mich für den Deuter Futura SL mit 28 Liter entschieden, was zwar vom Platz her ne Challenge aber machbar war. Ich habe euch hier die Packliste noch angehängt und meine jeweilige Wahl dazugeschrieben.

    Mein erster 3000er Packliste: 

    • Rucksack -Deuter Futura SL 28L
    • hohe wasserdichte Wanderschuhe – Dachstein Super Ferrata GTX
    • Sport-BH
    • Tights (als unterste Schicht und zum schlafen) – the North Face
    • 1 Langarm Funktionshirt
    • 2 kurzarm Funktionsshirts
    • wasserdichte Hose – Haglöfs
    • Fleecejacke – Mammut
    • Hardshelljacke – Mammut
    • dünne Daune – Patagonia (habe ich nicht gebraucht)
    • 2 Hauben
    • Sonnenbrille
    • Sonnencreme
    • 2 Paar Socken
    • Unterwäsche zum Wechseln (wird überbewertet)
    • Buff
    • Handschuhe
    • Wanderstöcke – Black Diamond
    • Klettergut (hatte einfach mein Klettersteigset dabei) Salewa
    • Hüttenschlafsack
    • Stirnlampe – Black Diamond
    • Sonnenbrille
    • Akkupack
    • Kamera
    • Wasserflasche
    • Snacks
    • Zahnbürste & Zahnpasta
    • Sonnencreme (oder Gletschercreme)
    • Birkenstock (Für die Hütte)

    Hier findet ihr mehr Berichte zu meinen Wanderungen 

  • Reis mit Gemüse & Tofu in Sesamkruste

    Reis mit Gemüse & Tofu in Sesamkruste

    Wenn ich mich zwischen Reis und Nudeln entscheiden müsste, würde ich immer und immer wieder Reis wählen und das obwohl ich sehr gerne Nudeln esse. Doch Reis geht einfach immer und ich kann mich davon auch gar nicht satt essen. Nudeln esse ich für ein paar Tage gerne und dann habe ich für eine Zeit  wieder genug. Bei Reis kommt das nicht vor und deshalb glaube ich, hätte ich auch gar kein Problem damit mehrere Monate in Asien zu verbringen. Also eindeutig Team Reis – jetzt hätten wir dies zu Beginn gleich mal geklärt und können zu wichtigeren Dingen übergehen und zwar einem neuen Rezept und wie kann es anders sein, es ist natürlich mit Reis.  Ein Gericht, welches in in diesem Jahr ziemlich oft gemacht habe, vor allem dann, wenn ich mal wieder keine Lust hatte zu lange in der Küche zu stehen war dieser leckere Reis mit Gemüse & Tofu in Sesamkruste am Plan. Super easy, gesund und lecker – genau so wie ich es gern mag. Beim Gemüse variiere ich immer je nachdem was gerade Saison hat, wobei Karotten ein Muss sind. Und falls ihr euch jetzt fragt wieso in einem Rezept, das ich im Januar poste Spargel drinnen ist? Diese Fotos sind bereits im Sommer entstanden – Ups. Deshalb lasse ich den Spargel jetzt auch einfach mal bei den Zutaten weg. Also hier gerne kreativ werden und die Gemüsesorten der Saison anpassen. 

    Reis mit Gemüse & Tofu in Sesamkruste

    Zutaten (2 Personen)

    – 250 g geräucherter Tofu
    – ein Brokkoli
    – Zuckerschoten
    – 4 Karotten
    – 1 Zwiebel
    – 1 Tasse Basmatireis
    – 1 EL Sojasauce
    – Salz & Pfeffer
    – Chili

    für die Marinade:
    – 4 EL Sojasauce
    – ein daumengroßes Stück Ingwer
    – 1 EL Reisessig
    – 1 EL Süßsaure Sauce
    – eine Knoblauchzehe
    – 1 EL Sesam
    – Chili

    Zubereitung:

    • den Reis in Salzwasser kochen
    • den Ingwer schälen und gemeinsam mit dem Knoblauch reiben.
    • Den Tofu würfelig schneiden und in der Marinade einlegen
    • In der Zwischenzeit die Karotten schälen und gemeinsam mit dem Brokkoli in mundgerechte Stücke schneiden
    • Zwiebel klein schneiden und in einer Pfanne oder einem WOK mit etwas Kokosöl anbraten.
    • Brokkoli, Karotten und Zuckerschoten dazugeben kurz anbraten und mit Sojasauce ablöschen und mit Salz, Pfeffer & Chili würzen
    • Den Tofu in einer anderen Pfanne mit etwas Kokosöl scharf anbraten und wirklich gut wenden, damit er nicht anbrennt.
    • Gemeinsam mit dem Gemüse und dem Reis anrichten und mit etwas Sesam garnieren und genießen
     

    Hier findet ihr noch mehr vegane Rezepte. 


    vegane Lasagne



    Salat-Bowl mit Ofengemüse



    Granola 3.0



    One Pot Quinoa



    Karfiol aus dem Backrohr



    Amsterdam Food Guide



    veganes Kartoffel Curry



    Vegane Spaghetti Bolognese



    Vegan Tacos



    One Pot Pasta


  • life update – bye 2020. hi 2021

    life update – bye 2020. hi 2021

    Da ist es nun endlich, das neue Jahr. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber die Vorfreude auf den Jahreswechsel war groß. 2020 war echt ein verrücktes Jahr und es gab Momente, da habe ich mich wie in einem “postapokalyptische Endzeit-Blockbuster” gefühlt. Ein Lockdown nach dem anderen, eingeschränktes Leben, schockierende Ereignisse auf der Welt, die einem den Atem rauben und Gefühle und Emotionen die hochkamen und alles schwerer machten. Auch wenn ich in den letzten 12 Monaten weitaus mehr schöne Momente hatte als schlechte, muss ich sagen, dass ich sehr froh bin, dass dieses Jahr um ist.
    Nur weil jetzt nicht mehr der Nuller hinten steht, sondern eine Eins, heißt das natürlich noch lange nicht, dass sich alles von Heute auf Morgen normalisieren wird, aber ich hoffe einfach auf ein bisschen mehr Normalität in den nächsten Monaten, denn ich vermisse mein altes Leben.

    Ich bin zwar kein Fan von Silvester, aber ich mag den Jahreswechsel, weil obwohl sich eigentlich nichts ändert, bringt er immer ein bisschen frischen Wind mit sich. Also doch irgendwie ein wenig Veränderung. Was auch meistens dazu führt, dass ich mit viel Elan und Motivation ins neue Jahr starte. Am liebsten möchte ich sobald die Uhr Mitternacht schlägt, sofort Bäume ausreißen und alles in der Sekunde angehen. 20 Bücher auf einmal lesen, mehrere Challenges gleichzeitig starten und die Tage von Morgens bis Abends durchplanen, damit ich auch ja gleich einiges von einer meiner vielen Listen abhaken kann. Ok, wirkliche Listen habe ich nicht, sondern eher ein ziemliches Chaos in meinem Kopf, aber ihr wisst was ich meine.
    Ich versuche mich auf jeden Fall immer ein bisschen zu bremsen, denn ich glaube wenn man mit so viel Speed ins neue Jahr startet, kann auch schnell mal die Luft draußen sein. Deshalb lieber alles ein bisschen ruhiger angehen und Step by Step, denn nichts muss sofort sein und rennt mir davon. Und ein wenig Ruhe zu Beginn des Jahres tut auch mal ganz gut und so nutze ich diese Zeit immer gerne, um nochmal zurück zu blicken. Was habe ich aus dem letzten Jahr für mich persönlich mitnehmen und lernen können.

    Die Berge erden mich und geben mir so viel Energie 

    Dass ich ein Naturmädchen durch und durch bin, ist ja nichts Neues mehr. Um den Kopf frei zu bekommen bin ich immer schon gerne raus an die frische Luft gegangen und seit ich hier in Salzburg wohne, sind die Berge einfach mein Zuhause. Dieses Jahr war ich glaub ich so viel wie noch nie in den Bergen unterwegs und habe so einige Gipfel bestiegen. Und ich hab das Gefühl von Mal zu Mal werde ich ausgeglichener und ruhiger. Wenn ich meine Wanderschuhe schnüre und mich auf den Weg mache, brauche ich kein Hörbuch oder Musik in den Ohren. Ich möchte einfach nur losgehen, abschalten und genießen. Ich brauche dazu nicht einmal Begleitung – nur ich und die Berge, achja und Tobi. Die Natur hat eine ganz besondere Wirkung auf mich und irgendwie wird diese Bindung von Jahr zu Jahr stärker. Ich bin unheimlich Dankbar die Berge direkt vor der Haustür zu haben. Es gibt für mich kein schöneres Gefühl als am Gipfel zu stehen, am Ziel angekommen sozusagen, die Augen zu schließen und die frische Bergluft einzuatmen. Corona hat schon auch seine positiven Seiten, denn so bin ich dieses Jahr viel öfters einfach vor die Tür gegangen und habe meine Umgebung und die Gipfel rundherum erkundet. Ich liebe das Meer und bin auch ein absolutes Sommerkind, aber die Berge geben mir ganz besonders viel Energie und Kraft.

    1 Tag Offline wirkt Wunder

    Im November wird Berries & Passion 10 Jahre alt und für mich fühlt es sich an, als hätte ich erst gestern meine Domain gekauft und losgelegt. Unglaublich, 10 Jahre treibe ich mich jetzt schon hier im Internet herum und es ist so spannend zu sehen wie ich mich entwickelt habe, was ich alles erleben durfte, wie oft ich über mich hinausgewachsen bin und was ich erreicht habe. Wenn ich die Zeit im Schnelldurchlauf in meinem Kopf abspielen lasse, werde ich schon ein bisschen sentimental. Ja ich bin eindeutig ein alter Hase in diesem Business, aber auch irgendwie cool von Anfang an dabei gewesen zu sein. Was aber auch bedeutet, in den letzten 10 Jahren habe ich genau ein einziges Mal einen Urlaub komplett Offline verbracht, sonst war die Arbeit immer mit dabei und ich somit Online. Diese Entscheidung habe ich natürlich immer selber getroffen und gerade auf Reisen macht es mir sehr viel Spaß, wenn ich abwechslungsreichen Content posten und meine Community mitnehmen kann. Doch es gibt natürlich auch Phasen in denen mich das total gestresst hat, denn man muss immer abliefern und sich etwas Neues überlegen. Vor 3 Jahren habe ich dann das erste Mal beschlossen meine Arbeit und Instagram, einfach mal für 3 Wochen sein zu lassen. Alle Apps wurden von meinem Handy gelöscht und ich bin 3 1/2 Wochen nach Sri Lanka geflogen und es hat unglaublich gut getan. Und da siehe her auch nach diesem Urlaub hatte ich meinen Job noch und habe ich nicht Unmengen an Follower verloren. Danach habe ich mir immer mal wieder dazwischen eine Woche oder ein paar Offline Tage gegönnt. Für mich etwas ganz wichtiges um einfach mal durch zu schnaufen und Abstand zu gewinnen. Die Offline-Tage wurden mal mehr mal weniger. Im November habe ich dann wieder einen fixen Tag in der Woche eingeführt, den ich mir komplett freihalte. Jeden Samstag gehe ich nicht nur Offline, ich drehe auch mein Handy komplett ab. Man neigt nämlich dazu, wenn man Offline geht und das Handy dabei hat, trotzdem die ganze Zeit Fotos und Videos zu machen, die man dann halt einen Tag später postet und auch das möchte ich an diesem Tag nicht machen. Deshalb kommt das Handy wirklich komplett weg und ich sag es euch, das tut mir und auch meiner Kreativität unheimlich gut. Mal schauen wie lange ich diesen handyfreien Tag einhalten werde.

    Menschen verändern sich und manchmal entwickelt man sich in unterschiedliche Richtungen und das ist Ok.

    Eine Sache mit der ich mich doch sehr viel im letzten Jahr beschäftigt habe sind Beziehungen zu anderen Menschen und gerade das Corona-Jahr 2020 hat irgendwie gezeigt, welche Beziehungen halten und welche vielleicht nicht stark genug sind, oder sich einfach in unterschiedliche Richtungen entwickelt haben. Ich konnte vor allem im zwischenmenschlichen Bereich ganz ganz viel für mich mitnehmen. 2020 habe ich sehr viel über mich und andere Menschen und vor allem von anderen Menschen gelernt. Ich habe mir Dinge mehr zu Herzen genommen und versucht diese auch zu ändern und mich auch mal außerhalb meiner Komfortzone bewegt, was mir nicht immer so leicht fällt. 2020 war was das betrifft für mich ein intensives Jahr, aber auch sehr schönes Jahr. Freundschaften sind intensiver geworden und andere sind auch leider zerbrochen. Was mich natürlich unheimlich traurig gestimmt hat, doch das kommt im Leben einfach vor. Oft sucht man nur bei sich die Schuld und fragt sich was mit einem nicht stimmt, doch es kommt einfach vor im Leben, dass Menschen sich auseinanderleben. Auch wenn es unheimlich traurig ist und wehtut, es ist ok und macht einem nicht zu einem schlechten Mensch. Ein Satz den ich Online gelesen habe, hat mir da sehr weitergeholfen.

    Not all friendships are destined to last forever, and that’s OK. Outgrowing a friendship doesn’t mean that you dislike each other, or that you’ve stopped caring for one another — and it certainly doesn’t mean your friendship was meaningless or that you should regret it forever.

    Bustle – Caitlin Flynn

    Natürlich ist es sehr traurig, aber anstatt sich zu sehr den Kopf zu zerbrechen oder Vorwürfe zu machen, sollte man einfach die schönen Momente so wie sie waren in Erinnerung behalten. Ja es ist traurig, aber gehört einfach zum Leben dazu und es wird trotzdem weitergehen. Beziehungen jeglicher Art sind unheimlich viel Arbeit und da müssen auch beide Seiten an einem Strang ziehen.
    Ja und das Schöne ist, wenn das passiert, können Beziehungen auch wieder erneut aufblühen und intensiver werden. Beziehungen jeglicher Art sind Arbeit und das darf man nie vergessen. Auch das durfte ich im Jahr 2020 erfahren und es ist schön zu sehen wie man sich wieder in die selbe Richtung bewegt, wenn man es mal angesprochen hat und daran arbeitet.
    Ja, trotz Corona war mein Jahr 2020 sicher ein Jahr der Beziehungen für mich. Ich durfte in diesem Jahr viele schöne Momente mit besonderen Menschen erleben, habe gemerkt das Entfernung oft keine Rolle spielt und man sich auch so nah sein kann, musste zwar auch Menschen gehen lassen, habe aber auch neue Menschen in mein Herz geschlossen und bin mit anderen noch näher zusammengewachsen. Ja und genau für diese Erfahrungen und Learnings bin ich besonders Dankbar im Jahr 2020.

    Zeit für mich (egal in welcher Form) ist für meine mentale Gesundheit und auch für meine Kreativität wichtig
    Eine Sache die ich auch sicher durch die vielen Lockdowns gelernt habe ist, dass Zeit für mich selbst unglaublich wichtig ist und man hier als letztes einsparen sollte. Vor allem wenn man sich mit dem Partner einen Haushalt teilt und dann auf Grund der momentanen Lage noch mehr Zeit zusammen verbringt, ist es wichtig sich mal für sich zurückzuziehen und das zu tun was einem gut tut. Sei es einfach alleine eine Runde spazieren zu gehen, ein Buch zu lesen, Yoga zu machen, zu Journalen, zu zeichnen oder einfach nur da liegen und Musik zu hören. Ich habe mir in den letzten Jahren zwar immer schon regelmässig meine Me-Time eingeholt, doch im Jahr 2020 habe ich die Prio einfach nochmal höher geschraubt, mich dazwischen zurückgezogen und mir Zeit genommen. Früher war es bei mir auch immer so, dass ich die freie Zeit die ich hatte immer mit, da einem Coffee-Date und dort einem Treffen vollgepackt habe und ganz vergessen habe wie wichtig es ist, dazwischen auch mal alleine zu sein. Durch Corona waren diese sozialen Kontakte doch eingeschränkter und es gab keine Veranstaltungen oder Dinge die man verpassen könnte, was meiner Me-Time sehr gut getan hat. Mittlerweile genieße ich dieses Alleine sein wirklich in vollen Zügen und auch wenn ich mal nur herumliege und nichts mache, ich bin ganz für mich und kann so noch besser abschalten. Versteht mich nicht falsch ich bin gern unter Menschen und verbringe Zeit mit meinen Liebsten, aber ich bin dazwischen einfach auch unheimlich gerne einfach nur für mich.
    Mittlerweile habe ich wirklich jeden Tag meine Me-Time, die ich mir einfach herausnehme und für die einfach Zeit sein muss. Das sieht dann auch immer anders aus, sei es in Form meiner Morgenroutine oder wenn ich am Abend einfach eine Stunde früher ins Bett gehe und lese. Zeit für einen selbst ist ganz ganz wichtig, für mich zumindest und tut nich nur mir sondern auch meiner Kreativität und natürlich auch meinen Beziehungen gut.

    Nicht zu viel nachdenken einfach Tun 

    Jeder kennt es, oft möchte man etwas ausprobieren oder machen und fragt sich, aber was ist wenn das und das passiert? Die innere Angst ist größer und man lässt es sein. Bei mir ist das auf jeden Fall schon sehr oft vorgekommen und ich habe Dinge auf Grund meiner Angst zu Versagen oder draufzukommen dass es doch nicht das richtige ist einfach sein lassen. 2018 bin ich dann das erste Mal über meinen Schatten gesprungen und habe alleine eine Reise nach Bali für ein Monat angetreten und das war die beste Entscheidung überhaupt. Man muss dazu sagen, ich wollte das wirklich schon ewig machen, habe erst immer meine damalige Beziehung als Vorwand genommen es nicht zu tun und dann als ich Single war, einmal sogar storniert, bevor ich dann auch wirklich geflogen bin. Ja manchmal braucht es ein bisschen Zeit, aber man sollte sich nie von seiner Angst bestimmen lassen und wenn es da Dinge gibt die man gerne Mal ausprobieren möchte, dann soll man sie auch tun. 2020 habe ich den Schritt gewagt und mich für ein YTT im Ausland angemeldet und war unheimlich stolz auf mich, dass ich über meinen Schatten gesprungen bin. Ja auf Grund von Corona ist diese Reise dann zwar nicht zu Stande gekommen, aber alleine schon die Tatsache, dass ich mich angemeldet habe, hat sehr viel in mir verändert. Im Sommer bin ich dann alleine auf ein Yoga Retreat gefahren und auch da war ich mir zu Beginn nicht so sicher. Auch diese kurze Reise für mich war so so wichtig, hat mir unheimlich geholfen und gut getan. Ja und nebenbei habe ich auch noch neue Menschen kennengelernt. Wir sollten viel öfters den Kopf ausschalten und auf unseren Bauch hören und die Dinge die man machen möchte, einfach tun. Egal was es ist, ob es eine Solo-Reise, eine Ausbildung oder ein neues Hobby ist. Wenn es dein Wunsch ist, nicht zu viel nachdenken und einfach ausprobieren. Wenn es sich dann doch nicht richtig anfühlt, war es zumindest ein Learning. Das will ich im Jahr 2021 auf jeden Fall auch noch ausbauen und habe mir für die nächsten Monate vorgenommen mich einfach mal ein bisschen mehr zu Challengen und neue Dinge auszuprobieren.

    Das Reisen mit dem Bus ist etwas wo man nach und nach hineinwächst

    Für das Jahr 2020 standen ja so einige Reisen mit dem Bus am Plan, nachdem er nach viel Drama endlich fertig geworden ist. Doch auch hier hat uns Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir haben beschlossen unsere Bus-Abenteuer ein bisschen anzupassen. So haben wir zu Beginn ein paar schöne Plätzchen in der Umgebung erkundet und sind erst nachdem sich die Lage ein bisschen gebessert hat losgezogen. Das gute an dem Reisen mit Bus ist ja doch, dass man sehr flexibel ist, kaum andere Menschen um sich hat, wenn man das nicht möchte und auch schnell wieder den Weg nachhause antreten kann, sollte sich etwas ändern. Das Reisen mit dem Bus hat dieses Jahr unheimlich viel Spaß gemacht und es ist schön einfach seine liebsten Sachen einzupacken und loszufahren und auch einfach mal zu schauen wohin es einen treibt. Doch was man hier auch sagen muss, das Reisen mit dem Van ist alles andere als Fancy, auch wenn es im World Wide Web oft so dargestellt wird. Ja wenn man mit dem Bus unterwegs ist reist man sehr frei und flexibel und es ist schön einfach in seinem Zweitwohnsitz durch die Gegend zu fahren, aber Van-Life bedeutet auch mal einige Tage nicht zu duschen, bis spät in die Nacht Auto zu fahren und kaum Privatsphäre. Das Reisen mit einem Bus ist nicht für jeden etwas und das muss man sich einfach vorher bewusst sein. Auf jeden Fall habe ich in diesem Jahr sehr viel dazugelernt und für mich gemerkt, dass das Reisen mit dem Bus etwas ist, wo man erst reinwachsen muss. Nur weil man schon das eine oder andere Mal unterwegs war, heißt das noch gar nichts und man muss sich doch erst auf so kleinen Raum einspielen und Dinge für sich entdecken. Wir waren in den letzten 12 Monaten das eine oder andere Mal mit unserem Zuhause auf vier Rädern unterwegs und ich konnte von jeder Reise neue Dinge für mich mitnehmen. Habe bei gewissen Themen die richtige Herangehensweise für mich entdeckt und einiges dazu gelernt. Ja, das Van-Life ist einfach etwas, da muss man erst hineinwachsen und für sich die passenden Herangehensweisen und Lösungen finden – dann macht es gleich noch mehr Spaß. Was ich auch im Jahr 2020 gemerkt habe, ich liebe es neue Orte mit dem Bus zu erkunden und unterwegs zu sein, aber nach ein paar Wochen freue ich mich dann doch auch wieder auf Zuhause. So ein Vollzeitleben im Van wäre für mich persönlich zum Beispiel gar nichts.