Kategorie: Wanderungen

  • Wandern -Vormauerstein

    Wandern -Vormauerstein

    Nachdem sich das Wetter am Wochenende mal wieder von seiner besten Seite gezeigt hat, bin ich ins Auto gestiegen und habe dem Salzkammergut einen kleinen Besuch abgestattet . Ich mag die Wanderungen in dem Seengebiet einfach unheimlich gerne und es gibt einfach so viele tolle Berge, die auch noch auf meiner Liste stehen. Dieses Mal stand zum zweiten Mal der Vormauerstein am Plan. Schon im November habe ich diese Wanderung gemacht und statt Blick auf den See, hatten wir ein wunderschönes Wolkenmeer vor uns. Ist natürlich auch sehr schön, aber ich wollte die Aussicht dann doch auch einmal sehen, wie sie an klaren Tagen ist. Am ersten Teil des Weges herrschten schon richtige Frühlingsvibes und es war unglaublich warm und überall haben sich schon die Blümchen blicken lassen. Nach der Hälfte hat sich dann der Winter nochmal blicken lassen und die letzten Meter vor dem Gipfel lag noch jede Menge Schnee. Stöcke sind hier also auf jeden Fall von Vorteil und machen vor allem den Abstieg ein wenig leichter – vor allem wenn man zu dieser Jahreszeit beschließt auf den Vormauerstein zu gehen. Die Wanderung selber ist aber wirklich unglaublich schön und abwechslungsreich und man wird mit einem wunderschönen Blick auf den Wolfgangsee und auf den Schafberg belohnt. Kleiner Tipp, da es sich hierbei um eine sehr beleibte Wanderung handelt, macht es auf jeden Fall Sinn schon in der Früh los zu gehen. Vor allem, wenn man sich den doch nicht so großen Gipfel mit vielen anderen Menschen teilen möchte.

    Schwierigkeit  Leicht/mittel 
    Dauer (An- und Abstieg) 3:30h
    Distanz  9,2 km
    Höhenmeter 780 hm 
    Hundetauglich Ja
    Ausgangspunkt  Jausenstation Holzerbauer
    Hütte/Einkehrmöglichkeit Ja am Start- und Endpunkt – Jausenstation Holzbauer
    meine Bergfextour  April 2021 

    Die Route:

    Die Wanderung startet bei der Jausenstation Holzbauer, wo man auch ohne Probleme parken kann. Der Bauer sammelt jedoch seit letztem Jahr 2 Euro Parkgebühr pro Auto ein. Beim Parkplatz vorbei folgt man den Weg nach rechts Richtung Vormaueralm, der in den Wald führt. Zuerst ist der Weg noch sehr gemütlich und wird dann aber doch relativ schnell steil. Der Weg selber ist aber wirklich wunderschön und nicht sonderlich schwierig zu begehen. Entlang des Weges sind überall Schilder mit Zwergen und Sprüchen angebracht. Nach ca. einer halben Stunde erreicht man ein schönes Aussichtsplatzerl mit traumhaften Blick auf den Wolfgangsee, dass sich perfekt für eine erste kurze Verschnaufpause eignet. Man folgt dem Pfad bis zur Sommeraualm und quert ein paar Mal die Forststrasse, bis man das Almgebiet erreicht. Mit etwas Glück kann man hier Gämse oder Rehe sehen. An der Hütte vorbei geht es weiter Richtung Vormaueralm und wieder zurück in den Wald. Wenn man das Plateau der Vormaueralm erreicht hat man auch das erste Mal einen wunderschönen Blick auf den dahinterliegenden Schafberg und auch den Attersee. An den Hütten vorbei geht es dann links Richtung Vormauerstein Gipfel. Für das letzte kurze Stück sollte man trittsicher sein, denn hierfür muss man ein bisschen kraxeln und die Hände kommen zum Einsatz – Es ist keine sehr schwere Passage, aber trotzdem ist Vorsicht geboten. Nach der kurzen Kraxelei wird man dann mit einer traumhaften Aussicht auf den Wolfgangsee und die Berge belohnt. Hinter dem Vormauerstein ragt der Schafberg empor. Mit einer kleinen Jause lässt es sich hier oben in der Sonne schon sehr gut aushalten. 

     

    Für den Abstieg kann man entweder den selben Weg retour wählen oder man biegt bei der Vormaueralm nach links in den Wald und folgt dem Schild Richtung St. Wolfgang. Dieser Weg führt einen über die Forststrasse zurück zum Parkplatz. Der Weg ist zwar langweiliger, aber gemütlicher. Man kann die Runde natürlich auch andersrum gehen, was ich persönlich nicht empfehlen würde, da der Weg durch den Wald um einiges schöner ist als wenn man die Forststrasse bergauf geht. Eine wirklich schöne Rundwanderung die man in 3bis 3,5h (ohne Pause) gemeistert hat.

  • Hochgebirgstour – Großvenediger – mein erster 3000er

    Hochgebirgstour – Großvenediger – mein erster 3000er

    Hey hast du nicht Lust nächste Woche mit mir einen 3000 zu besteigen?” Als Sabrina mir diese Nachricht schickte, habe ich mich im ersten Moment nur gefragt, ob die wirklich an mich gerichtet war. Ich bin noch nie eine Hochgebirgstour gegangen, wusste nicht was genau mich erwartet  geschweige denn ob ich fit genug bin und was man dafür alles braucht. 
    “Ach, das schaffst du doch locker, du bist ja fit!, war ihre Antwort und bevor ich zu viel darüber nachdenken konnte, habe ich einfach zugesagt.  Eine Woche später stand ich dann mit einem fetten Grinser im Gesicht da, am Großvenediger, dem höchsten Berg Salzburgs – Mein erster 3000er.

    Doch fangen wir ganz von vorne an, denn zu Beginn war eigentlich gar nicht der Großvenediger geplant und am besagten Morgen war ich mir auf Grund des schlechten Wetters nicht einmal sicher, ob wir überhaupt irgendeinen Gipfel besteigen werden. Natürlich waren wir nicht alleine auf Mission 3000er, sondern mit Bergführer Hannes vom Nationalpark Hohe Tauern und Michi & Lukas, die das ganze mit der Kamera begleitet haben, unterwegs. Die Tage vor unserer Tour hat es ziemlich viel geregnet und wir dachten schon fast, dass unsere Tour wortwörtlich ins Wasser fallen wird, doch unser Team war sehr optimistisch. Also haben Sabrina und ich uns, etwas skeptisch muss man ehrlich gestehen, auf den Weg Richtung Nationalpark Hohe Tauern gemacht. Und da siehe her, wir hatten ziemliches Glück, denn an diesem einen Tag blieb es mehr oder weniger trocken.

    Also hieß es am Nachmittag hinein in die Wanderschuhe und die erste Etappe (Wanderweg oder Klettersteig A/B Richtung Kürsingerhütte) meistern, bevor die Sonne unterging. Wir haben den Aufstieg über den Klettersteig gewählt und die Route war wirklich unheimlich schön. Ich finde der Nationalpark Hohe Tauern hat einfach einen ganz besonderen Flair und etwas total Magisches. Ich bin jedes Mal aufs Neue sprachlos, wenn ich diese wunderschöne Landschaft sehe. Bei uns war es doch relativ zugezogen, aber irgendwie hat es diese Wanderung nochmal mystischer gemacht. In ca. 2 Stunden hatten wir unser Tagesziel, die Kürsingerhütte, erreicht. Hier gab es dann erstmal ein großes Grantenwasser, Abendessen und der nächste Morgen wurde besprochen. Eigentlich war ja ein anderer Gipfel geplant, aber als wir dann da so zusammensaßen beim Abendessen, meinte Michi nur, “Na wenns schon mal da seids dann müsst ma eigentlich schon auf den Großvenediger gehen.” Sabrina und ich haben uns nur kurz angesehen und wussten in dem Moment beide das es für uns nur eine einzige richtige Antwort darauf gab.

    Gut gestärkt hieß es dann für uns relativ früh ab ins Bett, denn wir hatten am nächsten Morgen doch noch über 1000 Höhenmeter zu bewältigen. Meine Nacht war eher kurz, denn ich habe mir Sabrinas Tipp zu Herzen genommen und versucht pro 1000 Höhenmeter 1 Liter Wasser zu trinken. Natürlich ist es von Mensch zu Mensch unterschiedlich was die Menge der Flüssigkeit betrifft, aber da ich noch nie so hoch oben war, dachte ich mir, es kann nicht schaden etwas mehr zu trinken. Vor allem weil ich normal ein sehr trinkfauler Mensch bin und ich doch nicht wusste, was die Höhe mit mir macht. Tja, ihr könnt euch deshalb sicher auch vorstellen, dass ich in der Nacht nicht nur einmal aufs Klo gelaufen bin. Dazwischen habe ich immer mal wieder einen Schluck Wasser genommen und als der Wecker dann um 4:40 Uhr ging, wollte ich es im ersten Moment gar nicht so wirklich wahrhaben.

    Nach einem schnellen Frühstück haben wir auch schon unsere sieben Sachen gepackt und Etappe 2, den Gipfel des Großvenedigers gestartet. Ich muss gestehen, ich habe an diesem Tag komplett mein Zeitgefühl verloren und wenn ich meine Uhr nicht gestartet hätte, wüsste ich nicht wie lange wir eigentlich unterwegs waren.
    Zu Beginn sind wir gewappnet mit Stirnlampen einen felsigen Weg (bergab wie sich später herausstellte) Richtung Gletscher gegangen. Ich fand es unheimlich spannend so im Dunklen zu gehen, weil man ja nicht wirklich weiß wie die Umgebung rundherum aussieht. Also Überraschungsmoment inklusive – Fast wie wenn man auf Urlaub fährt und in der Nacht ankommt und auf den nächsten Morgen wartet.
    Mir ist dieser Teil eigentlich relativ kurz vorgekommen, aber wenn man so im Dunklen geht, verliert man schnell ein Gefühl für die Zeit, finde ich.
    Am unteren Ende des Gletschers angekommen, war es dann auch schon heller und so wurden die nächste Vorkehrungen getroffen und zwar die Steigeisen (haben wir uns in der Hütte ausgeliehen) angelegt und dann ging es in einer Seilschaft auch schon weiter.
    Zeitgleich mit uns ist auch eine ganze Bundesheertruppe aufgestiegen und irgendwie hat das dieser Tour nochmal mehr Abenteuer-Feeling verliehen. Die Jungs haben uns aber ziemlich schnell abgehängt und so hatten wir den “Weg”, der ja kein wirklicher ist wieder für uns.

    Es ging also über mehrere Gletscherspalten rauf Richtung Gipfel und wir wurden hier sogar mit ein wenig Sonne belohnt. Ich muss sagen, ich war sehr dankbar, dass uns Hannes hier begleitete, denn ohne Erfahrung und wirklich Know How ist diese Tour auf jeden Fall nich zu empfehlen und kann auch gefährlich werden.
    Der Aufstieg war mit ca. 5 Stunden relativ lang, aber nicht besonders schwierig. Also auf jeden Fall machbar und ein guter Hochtouren-Einstieg. Ich habe nach ca. 4 Stunden kurz mal die Höhe gespürt, aber mein Körper hat sich relativ schnell daran gewöhnt. Das letzte Stück der Tour fand ich persönlich, auch wenn wir hier kurz kaum Sicht hatten, am Coolsten, denn die letzten Meter ging man über einen Schneegrat zum Gipfel.
    Ja und da stand ich also auf 3662 Meter, am Gipfel des Großvenedigers. Es war wirklich ein ganz tolles Gefühl da oben zu stehen und ich habe mein Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht – Das ist er also mein erster 3000er. Auch das Wetterglück war mehr oder weniger auf unserer Seite. Es war zwar kalt und hat immer zwischen Sicht und keiner Sicht gewechselt, aber wir konnten zumindest ganz kurz den Ausblick genießen.

    Nach ein paar Gipfelfotos ging es den selben Weg auch wieder Richtung Kürsinger Hütte runter. Nachdem wir doch schon eine ganz schöne Weile unterwegs waren, hatte es der Abstieg dann nochmal in sich. Bergabgehen mit Steigeisen ist ganz schön mühsam musste ich feststellen und an dieser Stelle hätte ich mir ein bisschen mehr Schnee und mein Snowboard gewünscht. Ja und als wir dann den Gletscher wieder hinter uns gelassen hatten, kam der anstrengende Part, denn das felsige Stück, das wir in der Früh im Dunklen gegangen sind, stellte sich als doch etwas länger heraus. Ja und was sich in der Früh wie gerade gehen angefühlt hat, war doch eher Bergab und so mussten wir dann noch ein paar Höhenmeter nach oben, anstatt nur nach unten gehen. Sabrina und ich habe uns mit Steine sammeln abgelenkt.
    In der Kürsingerhütte haben wir dann nochmal eine kurze Pause gemacht, bevor wir den letzten Teil angetreten sind. Hier hat dann das Wetter in bisschen umgeschlagen und die letzten Meter sind wir im Nieselregen abgestiegen. Nach knapp 9 Stunden und 15,5km waren wir komplett erledigt, aber Happy wieder retour beim Auto.

    Mein erster 3000er war echt ein ganz ganz tolles Erlebnis und ich hätte mir für diese Hochtour keine bessere Begleitung wünschen können. Wir haben viel gelacht und die Zeit ist wie im Flug vergangen. Kurz danach war ich wirklich so motiviert, dass ich mir schön überlegt habe, wo ich als nächstes raufgehen könnte. Es ist wirklich ein unbeschreiblich tolles Gefühl da oben zu stehen. In nur 24 Stunden sind wir knapp 11 Stunden marschiert, haben fast 20km und 1800 Höhenmeter zurückgelegt. Ja da war ich dann schon ein bisschen stolz auf mich. Da sieht man erst was man alles schafft wenn man sich mehr zutraut, denn oft ist man zu viel mehr fähig als man denkt. Ja und so habe ich in diesem verrückten Jahr doch echt meinen ersten 3000er bestiegen obwohl es gar nicht geplant war.

    Was war die Starthöhe, wo startet die Tour und war es schwer wegen der Höhe?
    Man startet von der Talstation der Materialseilbahn der Kürsingerhütte. Hierhin kommt man am besten mit dem Taxi, denn zu Fuss wäre das nochmal ein ganz schönes Stücken. Die Materialseilbahn liegt ca. auf 1900 hm und bis zum Gipfel sind es dann nochmal 1800 HM die man zurücklegt und insgesamt rund 20km rauf und runter. Bzgl. Höhe muss ich sagen, hatte ich hier Gott sei Dank gar keine Probleme und kann da auch nicht so viel dazu sagen. Es kann natürlich auch sein, dass ich auf Grund der Höhe so schlecht geschlafen habe, aber ich befürchte das lag eher an der Aufregung und an dem vielen Wasser. Während der Hochtour habe ich die Höhe ganz kurz gespürt, kann das Gefühl aber jetzt gar nicht mehr so genau wiedergeben. Mein Körper hat sich aber recht schnell daran gewöhnt.

    Wo habt ihr geschlafen?

    Geschlafen haben wir in der Kürsingerhütte, der ich wirklich 9 von 10 Punkten geben würde und das obwohl ich eine wirklich kurze Nacht hatte, doch dafür können die ja nichts. Die Hütte ist wirklich sehr zu empfehlen und ich hab mich dort sofort wohl gefühlt. Sehr gemütlich, unglaublich gastfreundlich, tolle gemütliche Zimmer (Wir hatten ein Doppelzimmer, die sind aber begrenzt. Sonst gibt es auch Matratzenlager), Badezimmer mit Dusche (die wir nicht genutzt haben) und sie hatten richtig leckeres veganes Essen, so gutes Gemüsegröstl).
    Einziger Nachteil (deshalb nur 9 von 10), beim Frühstück gab es keine veganen Optionen, aber wir hatten Gott sei Dank vorgesorgt und Aufstriche dabei. Ja und mein absolutes Highlight, neben dem Gemüsegröstl war Grantenwasser, das ich dort Literweise getrunken habe.

    Was hast du als Vorbereitung (körperlich & mental) gemacht?
    Um ehrlich zu sein, gar nichts, weil es eine sehr spontane Aktion war. Was in dem Fall sicher gar nicht so schlecht war, denn so konnte ich mir im vorhinein nicht zu viele Gedanken machen und habe mich einfach auf dieses Abenteuer eingelassen. Was ich hier aber unbedingt erwähnen möchte ist, der Großvenediger ist kein kleiner Spaziergang den man mal schnell so macht und man sollte hier auf alle Fälle Hochtouren-Erfahrung mitbringen, Oder wie in unserem Fall mit einem erfahrenen Bergführer unterwegs sein. Ich hatte vor dieser Hochtour nicht einmal eine Ahnung was ich alles benötige und war sehr dankbar, dass Sabrina mich da ein bisschen an die Hand genommen und ein bisschen vorbereitet hat. Der Großvenediger gilt als sehr guter Hochtouren-Einstieg, da die Tour selber echt nicht schwer ist. Für mich war es zwar anstrengend und ich hatte danach einen ziemlichen Muskelkater, aber ich bin in diesen 24 Stunde nicht einmal an meine Grenzen gestossen oder hatte das Gefühl, ich schaff das nicht. Mein Vorteil war sicher, dass ich im vergangenen Jahr sehr viel Zeit in den Bergen verbracht habe und zu diesem Zeitpunkt sehr fit war und eine gute Kondition hatte. Ich würde behaupten, wenn man halbwegs fit ist und Wandern kein Fremdwort ist, kann man diese Hochtour auf jeden Fall schaffen. Doch wie gesagt auf jeden Fall mit Bergführer, denn eine Hochtour kann man nicht mit normalen Wandern vergleichen.

    Welche Ausrüstung hattest du dabei?
    Da wir mit Bergführer unterwegs waren, musste ich mir hier um Dinge wie Seil, Karabiner und Steigeisen keine Gedanken machen und nur meinen Rucksack packen. Wobei ich auch hier zu Beginn ein wenig überfordert war, aber wenn man eine Freundin wie Sabrina hat, ist auch das gar kein Problem. So habe ich ihre sehr gut durchdachte Packliste bekommen und diese noch ein bisschen für mich angepasst. Denn an Stöcke Sonnencreme und Handschuhe, hätte ich im ersten Moment nicht gedacht. Ich bin auch am Tag vorher nochmal losgezogen und habe mir eine wasserdichte Hose, die wirklich jeden Cent wert war, gekauft.

    Die Frage nach welche Kleidung ziehst du zum Wandern an kommt relativ oft und ich werde demnächst mal einen ausführlichen Beitrag dazu verfassen, was ich euch aber heute schon verraten kann, nichts geht über den Zwiebellook. Bei Wanderkleidung setze ich sehr gerne auf Lagen, denn mir wird sehr schnell heißt und so habe ich lieber mehr Schichten dabei die ich je nach Wetter aus oder anziehen kann. Für mich persönlich am wichtigsten waren auf jeden Fall wasserdichten Wanderschuhe, die Hardshelljacke, die Wasserdichte Hose und die Handschuhe. Für die Hütte selber habe ich versucht sehr minimalistisch zu packen, denn man darf nicht vergessen, man muss alles auch selber rauf tragen. So habe ich die Leggings in der ich raufgegangen bin auch zum Schlafen angelassen und nur das Shirt oben gewechselt. Normalerweise hätte ich anstatt Hausschuhe warme Socken eingepackt, aber in dem Fall habe ich mich dann doch für die Birkenstock entschieden und war sehr dankbar. Beim Rucksack habe ich mich für den Deuter Futura SL mit 28 Liter entschieden, was zwar vom Platz her ne Challenge aber machbar war. Ich habe euch hier die Packliste noch angehängt und meine jeweilige Wahl dazugeschrieben.

    Mein erster 3000er Packliste: 

    • Rucksack -Deuter Futura SL 28L
    • hohe wasserdichte Wanderschuhe – Dachstein Super Ferrata GTX
    • Sport-BH
    • Tights (als unterste Schicht und zum schlafen) – the North Face
    • 1 Langarm Funktionshirt
    • 2 kurzarm Funktionsshirts
    • wasserdichte Hose – Haglöfs
    • Fleecejacke – Mammut
    • Hardshelljacke – Mammut
    • dünne Daune – Patagonia (habe ich nicht gebraucht)
    • 2 Hauben
    • Sonnenbrille
    • Sonnencreme
    • 2 Paar Socken
    • Unterwäsche zum Wechseln (wird überbewertet)
    • Buff
    • Handschuhe
    • Wanderstöcke – Black Diamond
    • Klettergut (hatte einfach mein Klettersteigset dabei) Salewa
    • Hüttenschlafsack
    • Stirnlampe – Black Diamond
    • Sonnenbrille
    • Akkupack
    • Kamera
    • Wasserflasche
    • Snacks
    • Zahnbürste & Zahnpasta
    • Sonnencreme (oder Gletschercreme)
    • Birkenstock (Für die Hütte)

    Hier findet ihr mehr Berichte zu meinen Wanderungen 

  • Wandern – Nockstein

    Wandern – Nockstein

    Die Wandersaison ist hiermit offiziell eröffnet. Ok eigentlich habe ich die erste Wanderung bereits Mitte Februar gemacht, doch die letzten Wochen habe ich dann doch eher zuhause als auf den Bergen verbracht. Jetzt wo aber ein bisschen Zeit vergangen ist und wir die Kapazitäten in den Krankenhäusern nicht ausgeschöpft haben und auch das Wetter weiterhin mitspielt, höre ich die Berge regelrecht nach mir schreien. Ich erstelle bereits eine Liste an Bergen, die ich dieses Jahr unbedingt besteigen möchte – ganz oben der Untersberg. Mal schauen wann der letzte Schnee endlich schmilzt und ich diesen Berg in Angriff nehmen kann.
    Diesen Anlass möchte ich auch gleich nutzen und meine Beitrags-Reihe wieder zum Leben erwecken und die noch ausständigen Wanderungen hier auf dem Blog mit euch teilen. Den Start macht gleich der Nockstein, auf dem ich dieses Jahr bereits zweimal war. Ich mag diese Wanderung unheimlich gerne, weil man von Salzburg Stadt schnell dort ist und in 45 Minuten den Gipfel erreicht hat. Also die perfekte Wanderung für einen Sonnenauf- oder untergang, oder wenn man sich nach einem Arbeitstag noch schnell die Beine vertreten möchte. Außerdem ist es eine Wanderung, die man sowohl mit Hund als auch Kind machen kann. Auf dem Nockstein rauf gibt es meines Wissens mehrere Wege und wer mit Kind auf den Nockstein möchte, dem würde ich raten den kürzeren Weg ausgehend von der Nocksteinstrasse 75 zu nehmen. Ich persönlich gehe am Liebsten von der anderen Seite vom Gasthof Riedl weg, weil der Weg ein bisschen steiler ist und er mir persönlich einfach besser gefällt.
    Kleiner Tipp, wer die Möglichkeit hat sollte eher unter der Woche raufgehen, das es doch eine sehr beliebte und eben nicht so anspruchsvolle Wanderung ist und am Gipfel dann doch immer ein bisschen etwas los ist.

    Schwierigkeit  Leicht
    Dauer (An- und Abstieg) 1: 30 
    Höhenmeter:  307 hm 
    Distanz:  4,3km
    Hundetauglich Ja 
    Ausgangspunkt:  Parken beim GH Riedl (Parkgebühr)
    Hütte: Nein 
    c

    Outfitinfos- Tights: Adidas (ähnliche HIER) || Hemd: Quiksilver (ähnliches HIER) || Oberteil: Onzie ||Sonnenbrille: Ray Ban || Wanderschuhe: McKinley (ähnliche HIER) || Rucksack: Deuter (alt, ähnlicher HIER) ||

    Die Wanderung:

    Der Ausgang der Wanderung ist beim Gasthof Riedl. Gleich danach befindet sich ein öffentlicher Parkplatz wo man ohne Probleme stehen bleiben kann. Achtung am Wochenende kann es hier auch schon mal schnell voll werden. Die Wanderung ist sehr gut beschildert, man kann sich hier also eigentlich nicht wirklich verlaufen. Ab dem Parkplatz geht es links in den Wald, das erste Stück ist zwar ein bisschen steiler aber doch sehr gemütlich und auch dieser Weg ist mit Kindern und Hund sehr gut machbar. Man geht die meiste Zeit eigentlich durch den Wald. Trotzdem ist die Route sehr abwechslungsreich und wirklich schön zu gehen. Man geht kurz auch ein kleines Stück wieder bergab und dann wieder bergauf bis man den Wald verlässt und das erste Mal einen schönen Blick auf Salzburg hat. Hier geht es dann rechts ein kurzer Stück ein bisschen anspruchsvoller weiter. Man kann hier entweder gerade über die Felsen zum Gipfel klettern, oder man folgt dem Weg rechts zum Gipfel. Zweiterer dauert ein paar Minuten länger ist aber auf jeden Fall der einfachere Weg. Nach ca. 45 Minuten hat man das Gipfelkreuz erreicht und kann einen schönen Blick über die Stadt, den Gaisberg und die Umgebung genießen. Wer übrigens nach dieser kurzen Wanderung noch nicht genug hat, kann auch noch auf den Gaisberg weitergehen- steht bei mir auch noch auf der Liste.

  • Wandern – großer Barmstein

    Wandern – großer Barmstein

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    Diese wirklich schöne Wanderung bei Hallein habe ich mittlerweile schon zwei Mal gemacht und deshalb wird es jetzt auch Zeit, dass ich meine Erfahrungen und natürlich auch die Bilder dazu mit euch teile. Lustigerweise habe ich beide Male relativ spontan beschlossen auf den großen Barmstein zu gehen. Ich hatte viel um die Ohren und brauchte einfach eine Pause, ja und meiner Meinung nach gibt es nichts besseres als einen Ausflug in die Natur zu machen. Der große Barmstein eignet sich für solche “Pausen” eigentlich perfekt, denn die Wanderung dauert nicht all zu lang, ist zwar kein Spaziergang aber nicht zu anstrengend und von Salzburg aus schnell zu erreichen. So kann diese Wanderung auch mal vor, nach der Arbeit, oder mal zwischendurch eingeschoben werden und der Ausblick fasziniert mich jedes Mal aufs Neue. 

    Schwierigkeit  Mittel 
    Dauer (An- und Abstieg) ca. 1: 30 
    Höhenmeter:  322 hm 
    Distanz:  3,2 km
    Hundetauglich Ja 
    Ausgangspunkt:  Hofbräu Kaltenhausen
    Hütte: Nein, oben nicht
    meine bergfex Tour  november 2018 & Juli 2019 

    Die Wanderung startet beim Hofbräu in Kaltenhausen, wo ich auch beide Male ohne Probleme mein Auto am Parklatz abgestellt habe. Ob es wirklich erlaubt, bzw. gern gesehen ist, weiß ich leider nicht genau. Unter der Woche ist es wahrscheinlich weniger ein Problem als am Wochenende, aber am besten einfach nachfragen wenn ihr euch nicht sicher seid. Die Wanderung startet hinter dem Hauptgebäude, man kann sie eigentlich nicht übersehen. Die erste Hälfte führt durch einen Wald und ist wirklich wunderschön. Nach ca. 5 Minuten überquert man einen Forstweg und folgt dem kleinen etwas versteckten Weg in den Wald hinein, wo man dem Weg ca. 15 Minuten bis zu einer Gabelung folgt. Da die Wanderung gleich mit einem Anstieg beginnt, finde ich persönlich, dass es schon eher eine anstrengend Wanderung ist. Der Körper gewöhnt sich aber sehr schnell daran und dann ging es bei mir eigentlich recht flott voran. Achtung aber beim Gehen, es war bei mir beide Male teilweise sehr rutschig. Nachdem man dem Weg durch den Wald über Wurzelwerk, einem kleinen Bach und viele Steine gefolgt ist, erreicht man eine kleine Lichtung wo sich der Weg teilt. Hier bin ich nach links Richtung “großer Barmstein” weitergegangen. Es ist wirklich eine wunderschöne Kulisse und man hat das Gefühl man befindet sich in einem verzauberten Märchenwald. Das letzte Stück der Wanderung ist dann nochmal ein bisschen anspruchsvoller und steiler. Hier sollte man schon trittfest und schwindelfrei sein, denn der Weg ist zu Beginn auch mit Stahlseilen gesichert und man muss auch ein bisschen Klettern. Tobi hat den Weg aber ohne Hilfe bestens gemeistert, also kann man den vierbeinigen Freund auch ohne Probleme mitnehmen, wenn es nicht gerade seine erste Wanderung ist.
    Oben angekommen wird man mit einer tollen Aussicht über Hallein belohnt. Ja und wer noch einen wunderschöne Blick auf den kleinen Barmstein haben möchte, sollte unbedingt die letzten Meter noch weitergehen. Einfach am Gipfelkreuz vorbei und dem kleinen Weg folgen – es zahlt sich wirklich aus und dauert keine 2 Minuten. Nach einer kleine Pause bin ich dann den selben Weg wieder retour gegangen. Eine wirklich nette und nicht zu lange Wanderung, die man auch mal schnell einschieben kann, denn in ca. 1,5 bis 2 Stunden ist man oben und wieder unten. Ja und wer noch nicht genug hat, kann am Rückweg noch Richtung kleinen Barmstein abbiegen. Der Anstieg dauert laut Wegbeschreibung ca. 15 Minuten. Selber war ich aber noch nicht oben. Da ich aber erfahren habe, dass es noch eine andere Tour auf den großen Barmstein über eine Ruine gibt, werde ich auf jeden Fall bald mal wieder spontan dort halten. 

    Longsleeve – Salomon (ähnliches HIER) || Weste – Patagonia (ähnliche HIER) || Mütze – Watershed (ähnliche HIER) || Wanderschuhe – Salewa || Top – Nike (ähnliches HIER) || Legging2 – Adidas (ähnliche HIER) || Hemd – Pull & Bear (alt, ähnliches HIER)|| || windjacke – Irie daily || Rucksack – Deuter

  • Wandern – Seebenstein – Türkensturz

    Wandern – Seebenstein – Türkensturz

    Werbung – Affiliate Links

    Vor einer Woche war es soweit, die Wandersaison 2019 wurde endlich eröffnet. Ich hatte schon ziemlich lange Hummeln im Allerwertesten, doch irgendwie ging es sich bis jetzt einfach nicht aus. Da ich mir auch für dieses Jahr vorgenommen habe, viel Zeit in der Natur zu verbringen und die eine oder andere Wanderung zu starten, wurde es Zeit die Pause zu beenden. Also habe ich die liebe Sophie und den Tobi geschnappt, den Rucksack gepackt und schon ging es los. Eigentlich war ich ziemlich motiviert und wollte gleich eine Tour mit gut Höhenmeter machen, doch dann hat der Verstand gesiegt. Man muss es ja nicht gleich übertreiben und wieso nicht einfach eher etwas gemütliches zum Einstieg machen. Lang haben wir hin und her überlegt und dann beschlossen einfach Richtung Seebenstein zu fahren und die Runde zum Türkensturz und zur Burg Seebenstein zu machen. Jetzt da ich gerade so im GOT Fieber bin, dachte ich mir wäre das ganz passend. Es ist wirklich eine super gemütliche und sehr leichte Wanderung. Wir haben am Weg auch einige Familien getroffen und es gibt eigentlich keine Stellen die wirklich Anspruchsvoll ist. Wir waren an einem sonnigen Feiertag unterwegs und ich muss sagen ich war überrascht über die Anzahl der Menschen die wir getroffen. Ja es war schon einiges los, aber da diese Route doch sehr beliebt ist, hätte ich gedacht dass wir doch mehr Menschen treffen werden. Alleine ist man hier nicht, aber es hält sich in Grenzen und man kann trotzdem noch in Ruhe die Wanderung und die Ruhe genießen. Eine wirklich schöne Tour und der perfekte Start in die neue Saison. 

     

    Schwierigkeit  Leicht
    Dauer (An- und Abstieg) ca. 2:00 Stunden 
    Höhenmeter:  320 hm 
    Distanz:  8 km
    Hundetauglich Ja 
    Ausgangspunkt:  Parkplatz Parkbad 
    Hütte: Nein 
    meine bergfex Tour  Mai 2019

     

    Von Wien ist man in ca. 50 Minuten in Seebenstein was sehr praktisch ist. Wir haben am Parkplatz unterm Parkbad geparkt und sind dann zuerst Richtung Türkensturz gestartet. Die Burg ist nämlich keine 5-10 Minuten vom Parkplatz entfernt und wir wollten uns zuerst bewegen. Also ging es über den neuen Schlossweg und über die Große Reit direkt Richtung Türkensturz. Der Weg ist eigentlich nicht sehr anspruchsvoll und es gibt nur eine leichte Steigung. Zum Türkensturz sind es ca. 50-60 Minuten, wenn man so wie wir ganz gemütlich geht. Die Aussicht bei der Bergruine ist wirklich traumhaft schön und wir haben hier nicht nur eine Pause zum Fotos machen gemacht, sondern auch um einfach nur die Aussicht zu genießen. Man hat einen ganz tollen Blick auf Rax und Schneeberg 

    Nach unserer Pause sind wir dann den Schildern Richtung Sollgraben gefolgt. Eigentlich waren wir auf der Suche nach einer Schank, weil Sohie unbedingt eine Suppe wollte, aber leider sind wir nicht fündig geworden. Man spaziert erst durch den Wald bis man bei Sollgraben, dann bei einigen Bauernhöfen vorbeikommt. Wenn man hier nach rechts geht soll es auch angeblich eine Mostschenke geben. Wir sind aber nach links abgebogen, haben es uns noch in der Wiese gemütlich gemacht und die Sonne genossen, bevor wir dann den Schildern Richtung Burg gefolgt sind. Auf diesem letzten Abschnitt haben wir die meisten Menschen getroffen und wir hatten das Gefühl, die meisten gehen die Runde in die andere Richtung. Zum Schluss sind wir noch einen Sprung bei der Burg Seebenstein vorbeigegangen, denn wenn man schon mal dort ist muss man hier stoppen. Eine wirklich sehr sehr schöne Burg und eines weiß ich beim nächsten Mal werde ich auf jeden die Führung mitmachen. 
    Hier waren wir auch schon wieder fast am Ende unserer Wanderung angelangt, denn der Parkplatz ist dann nur noch ein ganz kurzer Fussmarsch. 

    Die Runde zum Türkensturz und zur Burg Seebenstein ist wirklich für groß und klein geeignet. Nicht anstrengend und genau das richtige, wenn man sich ganz gemütlich ein bisschen bewegen und nicht zu lange unterwegs sein möchte. Sehr gerne wieder, auch wenn ich mir ein paar mehr Höhenmeter gewünscht hätte. 

    Leggings – Nike (sehr ähnliche HIER) || Schuhe – Salomon (ähnliche HIER) || Oberteil – Adidas || Hemd – Pull & Bear (alt, ähnliches HIER) || Rucksack – Deuter ||Sonnenbrille – Ray-Ban ||Essensbox – Eco Brotbox

  • Schneeschuhwandern – Raxalpe

    Schneeschuhwandern – Raxalpe

    Bevor der März vorbei ist und ich mich hier voll und ganz dem Frühling widme, wollte ich noch schnell einen Beitrag mit euch teilen der schon sehr lange in meinen Entwürfen darauf wartet fertig geschrieben zu werden. Genau vor einem Jahr war ich nämlich mit einer lustigen Mädlstruppe und einer fast genau so großen Gruppe an Hunden auf der Rax zum Schneeschuhwandern. Es waren ein paar richtig coole Tage und Gott sei Dank ist die liebe Sabrina mit dieser Idee gekommen, denn von selber wäre ich wohl nie drauf gekommen, mal einfach ein Wochenende auf die Rax zu fahren, mir dort eine Ausrüstung auszuleihen und die Gegend zu erkunden. 

    Schneeschuhwandern Rax mit Übernachtung im Berggasthof

    Gemeinsam mit Carry, Sabrina, Angie, Sandra, Alina und unseren vierbeinigen Freunden haben wir uns auf den Weg Richtung Reichenau an der Rax gemacht. Mit warmer Kleidung, Mannerschnitten und guter Laune im Gepäck ging es ab in die Seilbahn und rauf aufs 1546 m hoch gelegene Hochplateau der Raxalpe, wo im Berggasthof unser Lager aufgeschlagen wurde. Wir haben das Rax Schnupperschneeschuherlebnis gebucht, was ich für jeden der sich mal am Schneeschuhwandern probieren will empfehlen kann. 3 Tage, 2 Nächte, inkl. Halbpension und Ausrüstung für 99 Euro pro Person ist wirklich ok. Die Zimmer sind zwar etwas urig, aber gemütlich und die WCs & Duschen am Gang, aber es ist völlig ausreichend und wir haben uns sehr wohl gefühlt. Auch das Essen war wirklich gut und in der ersten Nacht hatten wir das ganze Haus für uns alleine. 

    Die Ausrüstung kann man sich direkt beim Berggasthof holen und wenn man dort übernachtet hat man den Vorteil, das man gleich als erstes seine Schneeschuhe und Stöcke aussuchen kann. Es gibt unglaublich viele Routen die alle sehr gut markiert sind und man erhält alle nötigen Informationen direkt bei der Seilbahn. Ob Anfänger oder Fortgeschritten, es ist für jeden die passende Tour dabei. Es gibt auch ein paar kleine Hütten die im Winter (achtung nur am Wochenende) geöffnet sind, wo man sich zwischendurch aufwärmen und stärken kann. Wir sind natürlich gleich früh aufgestanden haben uns den Sonnenaufgang angesehen, gefrühstückt und sind dann los gestartet. was sehr praktisch war, denn so ist man anfangs auch fast alleine unterwegs. Wirklich viel los war aber eigentlich das ganze Wochenende nicht, ab und zu trifft man mal vielleicht einen anderen Wanderer. Nur am Sonntag sind dann ein bisschen mehr Menschen unterwegs gewesen, aber es war trotzdem immer noch überschaubar und nicht überlaufen. 

    Wanderung – Jakobskofel und Preinerwand

    Schwierigkeit: Leicht/Mittel
    Dauer: laut Wanderführer 4 Stunden 
    Hundetauglich: Ja
    Ausgangspunkt:Hochplateau Raxalpe (mit der Seilbahn erreichbar)
    Hütte: Ja (im Winter nur am Wochenende offen)

     

    Sabrina war ja letztes Jahr richtig fleissig und hatte zu dieser Zeit die #berosawienerhausbergechallenge am Laufen und natürlich haben wir uns angeschlossen und sind eine Tour mit ihr gemeinsam gegangen. Es war meine erste Schneeschuhwanderung und teilweise doch ein bisschen anstrengend, aber machbar. Es ist doch ganz anders als wandern und ich musste erstmal mit den Schneeschuhen klarkommen, doch das hat man ziemlich schnell herausen. Außerdem darf man nicht vergessen, ich bin damals gerade erst von meiner Bali-Reise zurückgekommen und musste mich auch wieder an das Klima gewöhnen. Deshalb würde ich die Wanderung als leicht bis mittel einstufen. Start der Wanderung ist beim Berggasthof wo wir auch geschlafen haben. Man fährt also einfach nur rauf mit der Seilbahn und kann auch schon loslegen. Die Wege sind alle super gekennzeichnet und man kann sich eigentlich nicht wirklich verlaufen. Zuerst sind wir Richtung Otto Haus gegangen und dann weiter Richtung Seehütte. Der erste Teil unserer Tour war eigentlich sehr gemütlich und es gibt zwischendurch auch ein paar wirklich schöne Platzerl zum Fotos machen. Da das Wetter zu Beginn noch etwas zu Wünschen übrig lies, beschlossen wir bei der Seehütte einzukehren und uns erst mal mit einer warmen Suppe aufzuwärmen. Eine wirklich gemütliche Hütte mit einer kleinen, aber sehr leckeren Karte. Gestärkt ging es dann weiter Richtung Preinerwand. Hier geht es dann gleich mal ein ziemliches Stückerl bergauf und ich bin schon ein bisschen ins Schwitzen gekommen, aber man gewöhnt sich eigentlich relativ schnell an die Steigung und im Nachhinein betrachtet, war es eigentlich halb so wild. Von der Preinerwand kann man dann entweder wieder direkt zum Otto Haus gehen oder wie wir noch links abbiegen zum Jakobskogel. Natürlich sind wir noch zum Gipfelkreuz gegangen, denn erstens waren wir ja mit Sabrina unterwegs und zweitens wollten wir uns den Ausblick natürlich nicht entgehen lassen. Oben angekommen, gabs dann gleich mal ein Schluckerl aus unserem Flachmann und eine kurze Fotosession. Endlich hat sich auch die Sonne blicken lassen und die Aussicht oben war wirklich unglaublich schön. Danach ging es dann wieder Richtung Otto Haus und weiter zum Berggasthof, wo schon das Abendessen auf uns wartet. Die Wege sind wirklich super gekennzeichnet und wie schon erwähnt kann man sich eigentlich kaum verlaufen. Die Rax ist echt so ein schönes Platzerl und das doch nicht so weit von Wien entfernt. Egal ob im Sommer oder Winter ich bin jedes Mal aufs neue begeistert, wenn ich oben bin und die Aussicht genieße. Ich kann jedem nur empfehlen mal einen Tagesausflug oder auch gleich ein ganzes Wochenende auf die Rax zu fahren. Es gibt wirklich so viele tolle Touren da oben und so einiges zu sehen. Die Fahrt mit der Seilbahn ist zwar doch nicht so billig, vor allem wenn man auch noch einen Hund dabei hat, aber es lohnt sich auf alle Fälle. 

  • Stadtwanderweg Richtung Rieglerhütte

    Stadtwanderweg Richtung Rieglerhütte

    Für den heutigen Sonntag hatten Sophie und ich eigentlich wieder eine Wanderung geplant, doch das graue Wetter war nicht wirklich einladend und so haben wir uns gegen die Berge entschieden. Stattdessen wollten wir eine gemütliche Runde Richtung Jubiläumswarte drehen um trotzdem ein bisschen an die frische Luft zu kommen. Als wir am Vormittag aus dem Auto stiegen und ich nur mit der Kamera bewaffnet los ging, hätte ich mir nicht gedacht, dass wir ganze 4 Stunden unterwegs sein werden. Aus einem gemütlichen Spaziergang zur Jubiläumswarte wurde ein kleiner Ausflug in meine Kindheit. Auf der Rieglerhütte habe ich früher nämlich öfters mal meine Zeit verbracht. Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, als ich dort als kleine Nina durch den Wald gelaufen bin und Räuber und Gendarm gespielt habe. Irgendwie bin ich noch nie auf die Idee gekommen von der Jubiläumswarte Richtung Rieglerhütte zu gehen, doch heute war es soweit und dieser Stadtwanderweg ist wirklich sehr zu empfehlen. Sehr gemütlich, man geht ein bisschen bergab und bergauf durch den Wald, an Reitställen vorbei und am Schluss kann man in der Rieglerhütte einkehren. Ja und das direkt in Wien. Ich muss sagen, dass ich jedes Mal aufs neue begeistert davon bin, wie grün es eigentlich am Rand von Wien ist und dass es einfach so viele Möglichkeiten gibt um die Natur zu genießen.

    Schwierigkeit: Sehr Leicht
    Strecke: ca. 12.5km
    Dauer: ca. 3,00h
    Höhenmeter:  ca. 200 hm
    Hundetauglich: Ja
    Ausgangspunkt: Parkplatz Gallitzinberg
    Hütte: Ja – Winterpause bis Ostern 
    TEST TEST

    Ausgang unserers Spaziergangs war der Parkplatz Gallitzinberg, den wir über die Johann Staud Straße erreicht haben. An schönen Tagen ist dieser Parkplatz meistens voll, aber man kann gut ausweichen, sich ein paar Meter sparen und gleich bei der Jubiläumswarte parken. Da wir aber die 10 000 Schritte Grenze knacken wollte, haben wir gleich unten geparkt und sind in den Wald abgebogen und den blauen Markierungen gefolgt. Nach einer kurzen Steigung gelangt man auf einer großen Wiese (Kreuzeichenwiese), bei der wir nach rechts abgebogen sind. Nach ein paar Minuten kommen die ersten Schilder, auf denen bereits die Rieglerhütte angeschrieben ist. Ab hier haben wir uns dann an die gelben Markierungen gehalten. Es geht eine Zeit lang bergab, bis man einen Parkplatz und eine Straße, die man einfach überquert erreicht. Vorbei am Chalet Moeller geht es wieder in den Wald. Ein bisschen bergab, ein bisschen bergauf, an einer großen Hundewiese vorbei und schon ist man auch bei der Rieglerhütte, wo man richtig lecker speisen kann. Achtung die Rieglerhütte hat nur Freitag bis Sonntag geöffnet und hat ab 26. November Winterpause bis April. Nach einer kleinen Stärkung, ging es den gleichen Weg auch wieder retour. Im Normalfall würde ich bei der Kreuzeichenwiese noch Richtung Jubiläumswarte abbiegen und den Ausblick über Wien genießen. Da die Sicht aber eher bescheiden war, haben wir das dieses Mal ausgelassen. Die Stimmung im Wald war trotzdem echt genial und es war wirklich ein schöner Ausflug. Es gibt wirklich unheimlich viele Möglichkeiten und wenn man möchte kann man von der Rieglerhütte sogar noch weiter Richtung Sophiealpe gehen. Wer den genauen Weg wissen möchte, den wir gegangen sind kann sich gerne meine Bergfex Aufzeichnung anschauen. Ich habe das Tracking aber erst am Weg retour gestartet, weshalb nur die Hälfte der Zeit und Km steht.

  • Wandern – Reisalpe

    Wandern – Reisalpe

    Die Wanderung auf die Reisalpe ist auf jeden Fall eine Tour die für Anfänger bzw. den gemütlichen Wanderer geeignet ist. In knapp 1 1/2 Stunden ist man von Wien am Ausgangspunkt und kann auch schon losgehen. Umso mehr ich wandern gehe, umso mehr beschäftige ich mich natürlich auch mit dem Thema und bin immer wieder auf der Suche nach neuen Wanderungen die auch von Wien aus schnell und leicht zu erreichen sind. Ja und ich muss sagen, dass ich wirklich begeistert bin, wie viel es da rund um die Hauptstadt gibt. Eine Stunde Autofahrt muss man zwar schon einkalkulieren, aber ich finde das ist völlig in Ordnung und wenn man in guter Gesellschaft ist, vergeht die Zeit auch wie im Flug.
    Mit Sophie und Denise im Schlepptau bin ich also vor kurzem rauf auf die Reisalpe und auch wenn sich einzelne Abschnitte der Wanderung etwas in die Länge gezogen haben, zahlt es sich wirklich aus, denn der Ausblick vom Gipfel ist echt traumhaft. Man kann von dort sogar bis zur Veitsch sehen.

    Schwierigkeit: Leicht
    Strecke: ca. 11.5km
    Dauer: ca. 2 1/2 – 3,00h
    Höhenmeter:  ca. 530 hm
    Hundetauglich: Ja
    Ausgangspunkt: Parkplatz Ebenwald
    Hütte: Ja (im Winter nur am Wochenende offen)

    Startpunkt der Wanderung ist direkt in Ebenwald und man fährt erst mit dem Auto noch ein Stückchen hoch bis zum Parkplatz, wo man dann direkt losgehen kann. Der Weg führt zu Beginn entlang einer großen Wiese bevor man Richtung Wald abbiegt. Die ersten 30-40 Minuten sind eigentlich sehr gemütlich und man geht hauptsächlich gerade und durch den Wald über einen Forstweg. Nach einer Zeit kommt dann eine kleine Hütte, die Kleinzeller Hinteralm. Ab hier beginnt es dann langsam ein bisschen anstrengender zu werden und endlich legt man die ersten Höhenmeter zurück. Auch der Weg bis zum Gipfel führt durch den Wald, aber er  ist trotzdem sehr abwechslungsreich und schön. Nach ca. 1/2 Stunden erreicht man dann endlich den höchsten Punkt, wo man von den lieben Hüttenhunden begrüßt und mit einem wunderschönen Ausblick belohnt wird. Bei einem Radler oder einer Fritattensuppe lässt sich der Blick auf die vielen Berge gleich noch besser genießen. Man sollte sich aber unbedingt etwas warmes zum anziehen mitnehmen, denn es ist ziemlich windig am Gipfel und zur jetzigen Jahreszeit doch schon echt zapfig. Retour geht es dann wieder den selben Weg, und man kann sich hier auch eigentlich nicht verlaufen. Die Wanderung auf die Reisealpe ist zwar keine anspruchsvolle Tour, aber trotzdem wirklich schön. Wenn man jedoch lieber ganz in Ruhe und ohne viele Menschen wandern gehen möchte, sollte man wohl eher unter der Woche kommen, denn am Wochenende ist wirklich einiges los und die Hütte am Gipfel ziemlich voll.

    Hose – Dope Snow || Schuhe – Ecco (ähnliche HIER) || blaues Fleece – Patagonia (andere Farbe HIER) || langarm Shirt – Kari Traa || Rucksack – Patagonia (andere Farbe HIER) || Jacke – Patagonia || schwarze Mütze – Brixton (ähnliche HIER) || blaue Mütze – Patagonia (andere Farbe HIER) || Trinkflasche  – klean kanteen