Die beste Anschaffung für den Bus war im letzten Jahr mit Sicherheit der Omnia Backofen. Eine traumhafte Erfindung, denn so muss man auch auf Reisen nicht auf Dinge wie Kuchen, Ofengemüse und selbst gebackenes Brot verzichten. Niemals hätte ich gedacht dass ich von einem “Kochtopf” so begeistert sein kann, aber dieses Teil hats einfach drauf. Im letzten Jahr haben wir neben Ofengemüse und Tomaten Feta Pasta, sogar Banana Bread damit gemacht und das hat super gut funktioniert.
Jetzt in Griechenland stehen wir auch mal ein paar Tage an einem Platz und haben nicht immer die Möglichkeit uns frisches Brot zu holen. Deshalb haben wir für unsere abendliche Grillerei einfach mal Focaccia selber gemacht und ich kann euch sagen belegt mit Tomaten Oliven, Zwiebeln und wildem Thymian ist das die beste Beilage die man sich nur vorstellen kann. Solltet ihr mal was richtig gutes ausprobieren wollen, dann kann ich euch dieses Focaccia aus dem Omnia nur wärmstens empfehlen. Kleiner Tipp, unbedingt die Silikonform mitbestellen, so vermeidet man nerviges anbrennen.
Zutaten für ein Focaccia aus dem Omnia (ca. 2 Portionen)
2 Tassen Mehl (ca. 300gr)
1 Pkg. Trockenhefe (ca. 7gr)
1 Tasse Wasser (evt. ein bisschen zusätzliches Wasser hinzufügen, wenn der Teig zu trocken ist)
1 TL Zucker
1 TL Salz
2 EL Olivenöl für den Teig
Gewürze nach Wahl
Oliven, Tomaten und roter Zwiebel zum Belegen
frischer Rosmarin oder Thymian
Zubereitung
Mehl, Hefe, Salz, Gewürze und Zucker in einer großen Schüssel vermischen.
Anschließend das Wasser und das Olivenöl dazugeben.
Den Teig anständig Kneten, die Form mit zusätzlichem Olivenöl einfetten und in den Omnia, oder alternativ für zuhause in eine Auflaufform geben. Für. mind. 2h abgedeckt Ruhen lassen.
Das Focaccia mit dem Gemüse belegen und nochmals mit Gewürzen und einem Schuss Olivenöl garnieren
Je nach Temperatur des Gaskochers das Focaccia ca. 20-30 min backen lassen. Regelmäßig mit einer Gabel den Backfortschritt überprüfen.
Das fertige Focaccia kurz abkühlen lassen, aus der Form nehmen und genießen.
Unglaublich aber wahr, endlich ist der erste Blogpost zu meinem Bus fertig. Sehr lange habe ich diesen Beitrag vor mir hergeschoben. Auf der einen Seite wusste ich , dass es sehr viel Arbeit sein wird und zweitens weil ich ihn schön strukturiert aufbauen und die richtigen Worte finden wollte. Vor allem nach dem doch etwas holprigen Start den wir mit unserem Zweitwohnsitz hatten.
Seit Jahren hatte ich den großen Wunsch von einem eigenen Bus. Schon lang bevor dieser Vanlife-Trend ausgebrochen ist. Den Hund, das Surfboard und den Freund schnappen und mit dem eigenen Bus losdüsen. Sand zwischen den Zehen, zerzauste Haare und zerknitterte Klamotten, aber ein fettes Grinsen im Gesicht. Vor zwei Jahren habe ich dann mein Sparbuch geplündert und mir diesen Traum endlich erfüllt. Auch wenn ich eigentlich immer einen alten Bus wollte, habe ich mich nach langem hin und her dann doch für einen Neuwagen entschieden. Der Weg bis zum fertig ausgebauten Van war ein langer und ziemlich holpriger. Er hat mir wirklich so einige Nerven gekostet. Zwischendurch habe ich mir dann immer wieder gedacht, wieso hast du es nicht selbst gemacht.
Doch als er dann endlich fertig war, konnte ich es nicht erwarten alles einzupacken und loszufahren. Im letzten Frühjahr ging es dann endlich mit dem Bus auf Reisen. Wenn ich so zurückdenke an die ganzen tollen Momente, bekomme ich Gänsehaut am ganzen Körper und möchte am Liebsten sofort los düsen. Für mich persönlich gibt es keine schönere Art zu Reisen. Das Gefühl von Freiheit, wenn man am Morgen in seinem eigenen Bett aufwacht. Das erste was man hört und sieht ist das Meer – Der größte Luxus überhaupt, da kann jedes 5-Stern Hotel einpacken.
Ja und da wir uns nächste Woche bereits wieder auf den Weg machen und die Van-Saison eröffnen, dachte ich mir, es wird Zeit für diesen Blogpost. Da sowohl der Ausbau, als das eingewöhnen usw. ein langer Prozess ist, habe ich beschlossen diesen Beitrag in mehrere Teile zu teilen. Denn mittlerweile hat es auch schon wieder ein paar Anpassungen und Veränderungen am Bus gegeben und es wird auch noch einiges passieren. Wie bei einer Wohnung oder einem Haus, gibt es halt auch hier immer mal wieder etwas zum Verbessern. Deshalb beginne ich auch hier einfach mal bei 0.
Die Auswahl – VW T6
Wie schon erwähnt hätte ich ja am Liebsten einen alten Bus gehabt, doch die meisten Dinge haben einfach dagegen gesprochen. Der Spritverbrauch, der Komfort und vor allem das Vorankommen bei unseren geplanten Reise waren ausschlaggebend, weshalb ich mich für einen neuen Bus entscheiden habe. Wir haben doch nicht mal eben ein halbes Jahr Zeit. Wo man dann leicht sagen kann, ok ich habe keinen Stress und kann ganz gemütlich von A nach B fahren. Dinge wie Fahrkomfort, Tempomat, Platz und auch das Thema Standheizung waren dann zusätzlich noch Punkte die für das neue und gegen ein altes Auto gesprochen haben. Eigentlich gab es bis auf das Aussehen fast nur Pros für den Neuwagen.
Wieso ich mich für einen VW und wirklich für ein komplett neues Auto entschieden habe, fragt ihr euch?
Die Möglichkeiten die man mit einem VW hat sind einfach unendlich und irgendwie war für mich von Anfang an klar, wenn ein Bus, dann ein VW. Mir war außerdem sehr wichtig, dass ich mit dem Bus auch mal ganz entspannt durch eine Stadt fahren kann. Ohne das Gefühl zu haben ich lenke einen LKW. Es sollte ein Auto werden, das auch ohne Probleme in eine Tiefgarage oder unter Carport passt und mit dem man auch ganz unauffällig unterwegs ist. Ich habe mir von Anfang an gesagt, wenn ich schon so viel Geld investiere, dann muss einfach alles passen. Wir haben sehr lange nach einem Gebrauchtwagen gesucht, aber irgendwas hat uns immer gestört. Ein fix und fertiger California kam für uns zum Beispiel auch nicht in Frage. Denn er ist für unsere Art zu reisen einfach unpraktisch und der Bus sollte einfach individuell werden. Ich wollte einen gemütlichen Bus mit Holzelemente und keinen Fertigbausatz von der Stange.
Deshalb fiel die Wahl schlussendlich auf einen VW T6, Transporter mit Automatik, langem Radstand (5,30m), Tempomat und Standheizung. Der nach 3 Monaten endlich so gut wie leer bei uns ankam.
Ich finde wenn man sich einen Bus zulegt, sollte man sich im Vorhinein sehr gut überlegen was man denn genau möchte. Wir waren das Jahr davor mit sehr vielen unterschiedlichen Bussen (California, ausgebauter, alter t3) unterwegs. Haben bei unseren Reisen sehr schnell gemerkt was uns wichtig ist, was wir unbedingt brauchen und auf was man gut verzichten kann.
Der Ausbau – Meine Anforderungen:
Ja und als der leere Bus dann endlich da war, hieß es ran an den Innenausbau. Vorab möchte ich sagen, dass man so ein Projekt um einiges günstiger umsetzen kann. Sowohl bei der Busanschaffung als auch beim Ausbau. Da ich diesen Traum aber schon wirklich lang habe und dafür gespart habe, war meine Devise wenn schon dann richtig. So habe ich hier auch keine Kosten gescheut um den Bus auch wirklich so umzusetzen wie ich ihn möchte. Diese Aufgabe haben wir aber ganz bewusst abgegeben. Ich hatte damals (und auch heute) nicht das nötige Know How, noch die Zeit, geschweige denn den Platz um so ein Projekt nebenbei anzugehen. Ich hatte ganz bestimmte Vorstellungen, also habe ich mich dazu entschieden diese Aufgabe abzugeben. Wieso selber damit ärgern, wenn es Profis gibt die darauf spezialisiert sind. Wobei es gar nicht so einfach ist die richtige Person zu finden.
Schlussendlich habe ich beschlossen dieses Projekt mit zwei Unternehmen umzusetzen, was sich im Nachhinein als gar nicht so einfach herausgestellt hat. Es gab auf der einen Seite jemanden, der sich um die Dämmung, die Elektronik und das Einbauen des Hochdachs gekümmert hat und auf der anderen Seite einen Tischler, der für den Ausbau verantwortlich war. Ich möchte an dieser Stelle ganz bewusst keine Namen nennen, da ich mich in diesem Jahr in dem der Umbau passiert ist, sehr viel ärgern musste. Die Kommunikation mit dem Tischler war leider eine absolute Katastrophe und es wurden hier teilweise Dinge nicht so umgesetzt wie ich sie wollte. Was natürlich super ärgerlich ist, wenn man doch sehr viel Geld in dieses Projekt investiert.
Nachdem ich mich ein bisschen (vielleicht ein bisschen zu lange geärgert) habe, beschloss ich die Dinge mit denen ich nicht zu 100% zufrieden bin einfach selber zu ändern. Ja und genau das mache ich jetzt nach und nach.
Wie schon erwähnt waren wir davor einige Male mit dem Bus unterwegs und hatten daher ganz spezielle Vorstellungen. Mein Freund und ich haben da auch sehr gut zusammengearbeitet, bei der Planerstellung. Für ihn musste es praktisch sein und für mich natürlich neben praktisch, auch schön und gemütlich. Man muss auch dazu sagen, dass wir diesen Bus nicht haben um Vollzeit darin zu wohnen. Er wurde eher darauf ausgelegt den einen oder anderen Roadtrip, der auch gern mal ein paar Wochen dauern kann zu machen. Ich liebe es mit meinem Zweitwohnsitz unterwegs zu sein, aber ich freu mich auch immer wieder aufs Nachhause kommen.
Folgende Dinge waren mir persönlich sehr wichtig.
– Hochdach: Da man einfach die Möglichkeit hat im Fahrzeug zu stehen und sich auch bei schlechtem Wetter gut im Bus bewegen kann. Außerdem dient das Aufstelldach auch als Schlafzimmer, was auch ganz praktisch
– Ausziehbare Eckbank: Damit man auch unten im Bus gemütlich chillen kann. Entweder an stürmischen Tagen oder einfach mit offener Heckklappe. Wir haben dank Ausziehfunktion noch ein zweites Bett, das vor allem an stürmischen sehr sehr kalten Tagen zum Einsatz kommt, oder wenn wir mal wo Inkognito stehen.
– Ausreichend Stauraum für Sportgeräte und Kleidung: Ich bin ja doch nicht unbedingt eine Minimalistin und auch auf Reisen muss das eine oder andere Teil dabei sein. Ja und die Surfbretter und auch das SUP brauchen einfach viel Platz.
– Platz für Tobi – Ich wollte Tobi einerseits für die Fahrt einen sicheren Platz, aber auch gleichzeitig einen Rückzugsort bieten. Deshalb wurde auch eine kleine Höhle für ihn eingebaut (kleine Vorschau: Die Höhle dient nun als Stauraum)
– ein guter Kühlschrank: denn Food is Life
– Einen Wassertank: Doch wir haben uns gegen ein Waschbecken im Bus entschieden. Wir haben gemerkt, dass wir es einfach nicht brauchen. Wir sind zu 90% unterwegs wenn es warm ist und da ist so ein kleines Waschbecken im Bus, erstens nur Platzraubend und eigentlich unnötig. Denn wirklich viel Platz um großartig Dinge abzuwaschen hat man da nicht. Deshalb viel bei uns die Entscheidung auf Wassertank mit Duschfunktion. Abwaschen kann man im Freien nämlich auch.
– Ausziehbare Küche – Das stand neben dem Hochdach ganz oben auf meiner Liste. Ich wollte die Möglichkeit haben auch draußen zu kochen ohne den Gaskocher ausbauen zu müssen. Damit man einfach bei schönem Wetter draußen und an kalten Tagen ganz gemütlich drinnen kochen kann.
– Markise: Damit man an sonnigen Tagen vorm Bus auch im Schatten arbeiten kann, denn unsere Reisen sind ja meistens auch verbunden mit Arbeit. Das heißt der Laptop ist immer dabei.
Wir haben unheimlich viel Zeit auf Pinterest verbracht und ja diese Plattform ist auf jeden Fall sehr hilfreich um sich Inspirationen holen zu können. Doch oft war es dann so, dass ich Dinge schön gefunden habe und mein Freund mir dann erklärt hat, wieso dies und jenes nicht praktisch ist. Deshalb war ich auch sehr dankbar über die Erfahrung meines Freundes, denn ich hätte an vieles wahrscheinlich nicht so im Detail nachgedacht. Auch wenn mir das Aussehen bei meinem Bus sehr wichtig ist, war es dann doch wichtiger ob etwas auch wirklich praktisch ist oder nicht. Wir haben nach langer Recherche den Innenraum selbst gezeichnet und dann gemeinsam mit unserem Tischler besprochen und an der für uns perfekten Lösung gearbeitet.
Im nächsten Teil gibt es dann alle Infos zu unserem Ausbau, das würde diesen Beitrag jetzt einfach nur sprengen. Soviel kann ich euch aber jetzt schon sagen, dass sich die Art von Ausbau von uns nach einem Jahr auf jeden Fall bewährt hat, nur Tobis Höhle hätten wir uns sparen können, denn wie auch zuhause ist er im Bus der Chef und der ist natürlich immer mittendrin statt nur dabei.
Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern als der Thermomix das erste Mal auf meinem Radar erschienen ist. Damals habe ich mir nur gedacht, ach wer braucht denn so etwas. Ich koche doch so gerne, da brauche ich doch kein Küchengerät, dass mir diese tolle Aufgabe abnimmt. Immer wieder haben Menschen um mich herum davon geschwärmt, wie toll der Thermomix nicht ist und was man damit nicht alles machen kann. Wenn man immer wieder so viel positives hört, wird man dann natürlich auch ein bisschen neugierig. Vorletztes Jahr im Winter bin ich dann auf einer Reise das erste Mal in den Genuss gekommen den Thermomix selber auszuprobieren und war von der ersten Sekunde an Hin und Weg. Oh ja das ist genau das was ich brauche. Ob das Kochgefühl dabei verloren geht, fragt ihr euch sicher. Nein ganz und gar nicht.
Der Thermomix TM6
Auch wenn er sich äußerlich zum Vorgängermodell nicht wirklich verändert hat, bring der TM6 so einige neue Funktionen mit sich und ich bin bei der einen oder anderen bereits ins Staunen geraten. Super praktisch ist, dass der neue Thermomix integriertes Wlan und Bluetooth hat und man so in Hand um drehen auf die riesige Auswahl an Rezepten auf der Cookidoo Plattform zugreifen kann. Neben einer Sous-Vide-Gar -Funktion kannst du jetzt auch fermentieren und bei niedrigen Temperaturen garen – also auch Slow Cooking ist kein Problem mehr. Neben der Reis-Funktion finde ich auch die neue Reinigungsfunktion unheimlich praktisch, denn mit dem “Vorspül-Modus wird der Topf schon mal Vorgereinigt und auch nach dem Kochen spart man sich einiges an Arbeit. Außerdem sind mit dem neuen Thermomix Temperaturen bis zu 160°C möglich, das heißt es kann auch angebraten und z.b auch karamellisiert werden. Aus Sicherheitsgründen sind diese Funktionen aber nicht im manuellen Modus, sondern nur bei der Verwendung der Cookidoo Rezepten
Ein weiterer Pluspunkt ist, dass weitere Programmpunkte in Zukunft per Update auf das Gerät geladen werden – Die eingebaute Internetverbindung macht es möglich. Teig kneten, Reis oder Eier kochen, Erhitzen, zerkleinern, mahlen, garen, rühren, wiegen – Man erspart sich nicht nur einiges an Arbeit sondern auch viele kleine Küchenhelferlein – denn alle sind in einem tollen Gerät vereint. Man spart sich dadurch nicht nur Zeit, es macht auch wirklich Spaß mit dem Thermomix zu kochen.
Bedienung
In den letzten Monaten habe ich ganz viele unterschiedliche Dinge ausprobiert, weil ich natürlich wissen wollte was alles möglich ist. Immer wieder haben mich hier Fragen erreicht wie der Thermomix TM6 denn in der Bedienung ist. Ich persönlich war Begeistert von der ersten Sekunde. Es ist alles wirklich selbsterklärend und man kann hier eigentlich nicht wirklich etwas falsch machen. Ich habe sowohl schon Rezepte aus der Cookidoo App, so wie Freestyle gekocht und es war beides wirklich total unkompliziert. Wenn man ohne Rezeptvorgabe kocht muss man erst ein Gefühl für die Temperaturen bekommen, aber wenn man davor schon einige Cookidoo Gerichte probiert hat, kommt man da sehr schnell rein. Ich persönlich hatte aber gar nicht so oft das Bedürfnis Free Style zu kochen, denn es gibt einfach so eine unglaublich große Auswahl an Rezepten und ich liebe es neue Dinge auszuprobieren und da ist die Cookidoo App genau das richtige.
Cookidoo App
Richtig begeistert war ich außerdem auch von der Auswahl an Rezepten die man auf der Cookidoo Pattform findet. Auch was gesunde und vegane Gerichte betrifft kommt hier immer mehr und mehr dazu. Toll finde ich auch dass man auch nach Ländern suchen kann und somit gleich noch eine größere Auswahl hat. Diese App ist mein neuer Freund, denn man kann nicht nur nach neuen Rezepten suchen, sondern sie auch in unterschiedlichen Ordnern abspeichern, die Zutaten auf die Einkaufsliste setzen und sogar direkt Online (Bei Billa) einkaufen, was ich persönlich grandios finde, denn manchmal fehlt einem einfach die Zeit. Dann erstellt man sich einfach einen Essensplan für die Woche, fügt alle Rezepte der Einkaufsliste hinzu und bestellt einfach Online. Von der App war ich wirklich sehr positiv überrascht und es gibt wirklich eine riesengroße Auswahl an wirklich guten Rezepten und ich glaube da gibt es noch so so viel zu entdecken. Ich wurde hier auch oft gefragt, ob man denn mit dem Thermomix auch gesunde Gerichte kochen kann und ja auch das ist möglich. Natürlich gibt es auch ganz viel Soulfood (die Spinatknödel sind ein Muss) aber man kann natürlich auch mit dem Thermomix weiter auf seine Ernährung achten.
Ich ernähre mich ja nicht zu 100% vegan aber versuche es vor allem zuhause soweit wie es geht . Und auch hier kommen immer mehr und mehr Rezepte dazu. Wobei ich sagen muss, dass ich das eine oder andere Rezept, einfach veganisiert habe. Mit ein bisschen Kreativität ist alles möglich. So bin ich zum Beispiel ein großer Fan von dem Weisskohl-Kartoffel-Eintopf, wo ich einfach die Sahne gegen Soja-Cuisine und den Speck gegen vegane Landjäger ausgetauscht habe und fertig. Ich persönlich finde die Cookidoo Plattform, die kostenpflichtig ist wirklich großartig und auch jeden Cent wert. Denn so probiert man immer mal wieder neue Sachen aus. Man kann die Plattform nicht nur via APp aufrufen, sondern auch direkt am Thermomix die Rezepte öffnen und sie dann mit einer Schritt für Schritt Anleitung nachkochen. Natürlich kann er aber natürlich auch ohne Cookidoo benutzen.
Mein Fazit – Meine Rezept Empfehlungen
Seit 4 Monaten koche ich nun schon mit dem Thermomix TM6 und möchte ich nicht mehr misse Er ist bei mir mittlerweile fast täglich im Einsatz und motiviert auch irgendwie mal andere Dinge wie z.B Aufstriche selber zu machen als sie immer zu kaufen. Mein Freund war am Anfang zb. ziemlich skeptisch, ist aber mittlerweile auch ein großer Fan und benutzt ihn sehr viel. Es gibt natürlich Sachen die ich noch ganz normal ohne Thermomix koche, also ich greife trotzdem noch gerne zur Pfanne.
Sehr praktisch finde ich ihn vor allem, wenn man mal wieder nicht weiß was man kochen soll. Einfach die App suchen, die gewünschten Filter einstellen und ein passendes Rezept auswählen und loslegen. Neben den Spinatknödeln kann ich auch den Weisskohl-Kartoffel Eintopf und die veganen Tirolerknödel mit Linsen sehr empfehlen. Ich bin allgemein ein großer Eintopf-Fan also da gibt es echt ein paar richtig gute. Außerdem esse ich gleich noch viel lieber Porridge seit ich es mit dem Thermomix zubereite, weil es natürlich aufgrund des gleichmässigen Rühren nochmal cremiger wird. Kuchen habe ich auch schon damit gebacken und das hat auch super funktioniert. Als nächstes steht bei mir auf jeden Fall auch mal Suppengrün selber machen am Programm und jedes mal wenn ich den Thermomix einschalte habe ich eine riesenfreude damit. Ein wirklich tolles Gerät, dass eine, unheimlich viel abnimmt, mit dem man viel Zeit spart, aber die Freude am Kochen nicht verloren geht.
Nachdem sich das Wetter am Wochenende mal wieder von seiner besten Seite gezeigt hat, bin ich ins Auto gestiegen und habe dem Salzkammergut einen kleinen Besuch abgestattet . Ich mag die Wanderungen in dem Seengebiet einfach unheimlich gerne und es gibt einfach so viele tolle Berge, die auch noch auf meiner Liste stehen. Dieses Mal stand zum zweiten Mal der Vormauerstein am Plan. Schon im November habe ich diese Wanderung gemacht und statt Blick auf den See, hatten wir ein wunderschönes Wolkenmeer vor uns. Ist natürlich auch sehr schön, aber ich wollte die Aussicht dann doch auch einmal sehen, wie sie an klaren Tagen ist. Am ersten Teil des Weges herrschten schon richtige Frühlingsvibes und es war unglaublich warm und überall haben sich schon die Blümchen blicken lassen. Nach der Hälfte hat sich dann der Winter nochmal blicken lassen und die letzten Meter vor dem Gipfel lag noch jede Menge Schnee. Stöcke sind hier also auf jeden Fall von Vorteil und machen vor allem den Abstieg ein wenig leichter – vor allem wenn man zu dieser Jahreszeit beschließt auf den Vormauerstein zu gehen. Die Wanderung selber ist aber wirklich unglaublich schön und abwechslungsreich und man wird mit einem wunderschönen Blick auf den Wolfgangsee und auf den Schafberg belohnt. Kleiner Tipp, da es sich hierbei um eine sehr beleibte Wanderung handelt, macht es auf jeden Fall Sinn schon in der Früh los zu gehen. Vor allem, wenn man sich den doch nicht so großen Gipfel mit vielen anderen Menschen teilen möchte.
Schwierigkeit
Leicht/mittel
Dauer (An- und Abstieg)
3:30h
Distanz
9,2 km
Höhenmeter
780 hm
Hundetauglich
Ja
Ausgangspunkt
Jausenstation Holzerbauer
Hütte/Einkehrmöglichkeit
Ja am Start- und Endpunkt – Jausenstation Holzbauer
Die Wanderung startet bei der Jausenstation Holzbauer, wo man auch ohne Probleme parken kann. Der Bauer sammelt jedoch seit letztem Jahr 2 Euro Parkgebühr pro Auto ein. Beim Parkplatz vorbei folgt man den Weg nach rechts Richtung Vormaueralm, der in den Wald führt. Zuerst ist der Weg noch sehr gemütlich und wird dann aber doch relativ schnell steil. Der Weg selber ist aber wirklich wunderschön und nicht sonderlich schwierig zu begehen. Entlang des Weges sind überall Schilder mit Zwergen und Sprüchen angebracht. Nach ca. einer halben Stunde erreicht man ein schönes Aussichtsplatzerl mit traumhaften Blick auf den Wolfgangsee, dass sich perfekt für eine erste kurze Verschnaufpause eignet. Man folgt dem Pfad bis zur Sommeraualm und quert ein paar Mal die Forststrasse, bis man das Almgebiet erreicht. Mit etwas Glück kann man hier Gämse oder Rehe sehen. An der Hütte vorbei geht es weiter Richtung Vormaueralm und wieder zurück in den Wald. Wenn man das Plateau der Vormaueralm erreicht hat man auch das erste Mal einen wunderschönen Blick auf den dahinterliegenden Schafberg und auch den Attersee. An den Hütten vorbei geht es dann links Richtung Vormauerstein Gipfel. Für das letzte kurze Stück sollte man trittsicher sein, denn hierfür muss man ein bisschen kraxeln und die Hände kommen zum Einsatz – Es ist keine sehr schwere Passage, aber trotzdem ist Vorsicht geboten. Nach der kurzen Kraxelei wird man dann mit einer traumhaften Aussicht auf den Wolfgangsee und die Berge belohnt. Hinter dem Vormauerstein ragt der Schafberg empor. Mit einer kleinen Jause lässt es sich hier oben in der Sonne schon sehr gut aushalten.
Für den Abstieg kann man entweder den selben Weg retour wählen oder man biegt bei der Vormaueralm nach links in den Wald und folgt dem Schild Richtung St. Wolfgang. Dieser Weg führt einen über die Forststrasse zurück zum Parkplatz. Der Weg ist zwar langweiliger, aber gemütlicher. Man kann die Runde natürlich auch andersrum gehen, was ich persönlich nicht empfehlen würde, da der Weg durch den Wald um einiges schöner ist als wenn man die Forststrasse bergauf geht. Eine wirklich schöne Rundwanderung die man in 3bis 3,5h (ohne Pause) gemeistert hat.
Ich bin eindeutig Team “warme Jahreszeit”, denn sobald sich die Sonne wieder vermehrt blicken lässt und die Grade am Thermometer nach oben klettern, steigt nicht nur meine Laune um ein Hundertfaches sondern auch die Motivation wieder mehr neue Gerichte bzw. eigentlich Kreationen auszuprobieren. Ihr wisst ja bei mir gibt es das Essen zu 90% in einer großen Schüssel und je nach Lust und Laune kommen da dann halt alle möglichen Zutaten hinein. Mal gibt es eine Bowl mit Reis, dann wieder mit Ofengemüse oder mit Asiatischen Nudeln oder einfach eine Quinoa Bowl.
Gestern habe ich mich nach einem Tag voller Bewegung mal wieder in die Küche gestellt und nachdem ich erst eine Saftkur gemacht habe, war die Lust etwas Leckeres zu kochen gleich noch viel größer. Also habe ich, wie so oft, einfach alles was im Kühlschrank war auf die Arbeitsfläche geräumt und losgelegt. Rausgekommen ist dabei diese leckere Spring Bowl, mit Pestonudeln, Salat und ganz viel Gemüse. Richtig lecker und man kann dieses Gericht sowohl warm als auch kalt genießen. Ich persönlich liebe es ja warme Speisen direkt mit meinem Salat zu vermischen – momentan gibt es für mich nichts Besseres.
Ja und weil es so lecker war und ich es nicht so mit den Mengen habe und immer viel zu viel koche, gab es die Reste jetzt gerade im Büro. Also nicht nur das perfekte – Power-Gericht für daheim, sondern auch super geeignet um es mitzunehmen und im Büro, am See, oder vielleicht sogar am Berg zu verspeisen. Beim Gemüse habe ich übrigens einfach das genommen was mein Kühlschrank hergegeben hat. Hier kann man echt nach Lust und Laune und je nach Saison variieren und alles hineinwerfen was man gerne hat – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Viel Spaß beim Nachkochen.
Den Salat und den Babyspinat in eine große Schüssel geben und die Gurke, Rotkraut, Kohlrabi, die Sprossen, die Kürbis- und Sonnenblumenkerne hinzufügen.
In einem zweiten großen Topf, mit etwas Olivenöl die Zwiebel und die rote Rübe kurz anbraten.
Kräuterseitlinge, Tofu, Paprika hinzugeben und scharf anbraten. Zum Schluss kommen noch die Karotten dazu.
Jetzt die Nudeln und das Pesto unter das Gemüse mischen.
Den Salat mit etwas Olivenöl, Balsamico Dressing, Salz & Pfeffer (optional Stullen Spice) marinieren.
Zum Schluss die Nudelgemüse Mischung unter den Salat mischen. Mit ein paar Sprossen garnieren und fertig.
Ich war schon immer ein sehr großer Hummus Fan, aber im letzten Jahr ist mein Konsum ins unermessliche gestiegen. Immer wenn ich Lust auf einen Snack habe, gibt es da eigentlich nur eine Sache die in Frage kommt – Karotten mit Hummus. Mein Freund schüttelt da manchmal echt nur noch den Kopf. Für mich gibt es halt einfach nichts besseres. Vor einiger Zeit habe ich dann erst richtig gemerkt, wie viel Müll ich mit dieser “Sucht” eigentlich produziert und mir vorgenommen, wieder mehr selber zu machen. Vor allem Hummus ist etwas was man unglaublich schnell und einfach selber zubereiten kann und gleichzeitig seine Plastikmüll reduzieren kann. Man benötigt dafür lediglich einen Mixer und ein paar wenige Zutaten und schon kann es losgehen. Anstelle der Kichererbsen in der Dose (weil Müll) empfehle ich die ungekochten Kicherserbsen, auch wenn es ein bisschen mehr Arbeit bedeutet. Man kann sie ja einfach schon ein paar Tage vorher einweichen und kochen und dann einfach im Kühlschrank lagern und wenn man dann Lust auf Hummus hat einfach loslegen (oder auch einfach was anderes leckeres wie Kichererbsen Curry oder einen Salat machen) Das Rezept selber ist wirklich keine Hexerei und ist in nur wenigen Minuten fertig. Viel Spaß beim Ausprobieren und lasst es euch schmecken. Ich weiß schon was ich am Wochenende als erstes mache.
Zutaten (2 Portionen) – Hummus
ca. 400g Kichererbsen (gekocht)
4 Stängel frische Petersilie
1/2 Zitrone, gepresst
3-4 EL Tahin (Sesampaste)
ca. 60ml Wasser
60ml Olivenöl
1 Knoblauchzehe
etw. Salz
etw. Pfeffer
Zubereitung – Hummus
Zuerst die Petersilie von den Stängel zupfen und im Mixer auf höchster Stufe zerkleinern
Danach Tahin und Wasser dazugeben und zu einer schaumigen Maße schlagen
Kichererbsen, Knoblauch, Olivenöl hinzufügen, den Saft einer Zitrone pressen und zusammen zu einer cremigen Maße mixen. Wenn die Masse zu fest ist einfach noch etwas Olivenöl oder Wasser hinzugeben und mixen bis der Hummus schön cremig ist
Zum Schluss den Hummus mit Salz und Pfeffer (und eventuell ein wenig Chili) abschmecken und je nach Belieben anrichten und genießen.
Vor allem wenn es draußen kalt ist, gibt es für mich eigentlich nur ein Frühstück das bei mir auf den Tisch kommt – Porridge. Ist relativ schnell zubereitet, sättigt, wärmt von innen und man brauch nicht wirklich viele Zutaten dafür. Porridge ist wirklich eines meiner Lieblingsfrühstück-Speisen und ich habe mein Rezept in den letzten Jahren immer mal wieder angepasst. Heute habe ich mal wieder was Neues ausprobiert und ich bin der Meinung, jetzt ist es wirklich perfektioniert und genau so muss meiner Meinung nach ein Porridge sein. Schön cremig, ein bisschen saftig und süß, aber nicht zu süß. Schon seit einer Ewigkeit mische ich eine Banane in mein Porridge, weil ich mir so einfach den Zucker oder andere Süßungsmittel spare und ich liebe einfach den Geschmack von Banane in meinem Frühstück. Vor ein paar Monaten kam dann die Kombination mit Apfelmus-Topping dazu und heute habe ich mein Porridge nochmal auf ein neues Level gebracht. Ich glaube, ich werde die nächsten Wochen nichts Anderes mehr in der Früh essen. Was meine Geheimzutaten sind wollt ihr wissen? Eine Karotte und Proteinpulver. Jups, ihr habt richtig gelesen, diese Zutaten verleihen dem Porridge nochmal das Gewisse etwas.
Seit ich einen Thermomix besitze mache ich mein Porridge zwar nur noch dort drinnen, aber auch ohne funktioniert das ohne Probleme. Einziger Nachteil man muss selber rühren, aber hey, so hat man beim Frühstückmachen auch noch gleich ein kleines Armtraining integriert, auch nicht schlecht.
Zutaten (1 Portion) – Porridge 2.0
1 Banane
80 g Haferflocken
1 TL Bourbon Vanille Paste
180 ml Wasser
240 ml Milch
1 EL Proteinpulver
1 Karotte
Topping:
Apfelmus
1 Apfel
1/2 EL Dattelsirup
Zimt
Kokosöl
Zubereitung:
Karotte schälen und klein reiben
Die Banane mit einer Gabel zerdrücken und gemeinsam mit dem Wasser, der Milch, der geriebenen Karotte, dem Protein Pulver und den Haferflocken in einem Topf zum Kochen bringen und unter ständigem Rühren ca. 11 Minuten köcheln lassen. Achtung, Herd nicht auf höchste Stufe aufdrehen, damit das ganze auch nicht anbrennt.
Den Apfel in mundgerechte Stücke schneiden und mit etwas Kokosöl, Zimt und Dattelsirup in einer kleinen Pfanne anbraten.
Das Porridge mit Apfelmus, Zimt und den angebratenen Äpfel anrichten und genießen.
Dieses leckere und relativ schnell zubereitete Gericht hat meine geliebte Salatbowl mit Ofengemüse vorerst abgelöst. Wenn es nach mir geht, könnte ich momentan wirklich jeden Tag Udon Nudeln mit Erdnusssauce essen. Vor allem weil man dieses Gericht nach Lust und Laune und je nach dem was man halt im Kühlschrank hat einfach abändern kann. Ja und man braucht wirklich nicht viel dazu – ein bisschen Gemüse, Udon Nudeln, Erdnussbutter, Sojasauce und schon kann es los gehen. Schmeckt übrigens auch kalt sehr gut und kommt deshalb bei mir auch gern mal mit auf den Berg. Gibt nichts Besseres, als das Mittag- oder Abendessern am Berg mit toller Aussicht zu genießen, wenn man halt nicht gerade sein Besteck zuhause liegen lässt.
Zutaten ( 2 Portionen) – Gebratene Udon Nudeln mit Erdnusssauce
– Zwiebel schneiden, Ingwer schälen und gemeinsam mit dem Knoblauch reiben. – Das Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden – Den Tofu in mundgerechte Stücke schneiden und in 2-3 El Sojasauce und etwas von der geriebenen Knoblauch Ingwer -Mischung einlegen – Den Zwiebel mit etwas Kokosöl in einer Pfanne oder im Wok anbraten, Ingwer und Knoblauch hinzufügen. – Das Gemüse hinzufügen und gut 10 Minuten anbraten. Den Mangold erst zum Schluss hinzufügen, damit er knackig bleibt. – Für die Erdnussauce, Knoblauch und Ingwer schälen und reiben und gemeinsam mit dem Erdnussmus, der Sojasauce und dem warmen Wasser gut vermengen. – Nun in einer extra Pfanne den Tofu scharf anbraten. – In der Zwischenzeit die Udon Nudeln und die Erdnusssauce mit dem Gemüse vermengen. – Die Sojasaucen-Mischung vom Tofu leere ich meistens auch noch zu den Nudeln dazu. – Mit Sesam und Sprossen garnieren und fertig.
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