Jetzt wo es draußen wieder kälter wird, beginnt bei mir Zuhause die Suppen und Eintopfzeit und da ich mal wieder was neues ausprobieren wollte, habe ich mich heute an einer Ramen-Suppe probiert. In Salzburg habe ich noch nicht wirklich ein Restaurant gefunden, das auch eine vegane Variante auf der Karte hat und deshalb bin ich gestern gleich mal einkaufen gegangen und habe mich heute in die Küche gestellt. Dieses Rezept nimmt zwar ein bisschen Zeit in Anspruch, aber ist trotzdem sehr easy in der Zubereitung und schmeckt unglaublich lecker. Kleiner Tipp, bereitet die Gemüsesuppe selber mit frischem Gemüse (statt Würfel bzw. Pulver) zu, so bekommt das Gericht gleich noch mehr leckere Vitamine und ihr seid gewappnet für den bevorstehenden Winter.
Zutaten:
2,5 Liter fertige Gemüsebrühe oder 2,5 Liter Wasser und Suppengemüse + 1 Suppenwürfel
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 daumengroßes Stück Ingwer
5-6 El Sojasauce
5 El Reisessig
3 EL helle Misopaste
Sesamöl
1 Nori-Blatt
250g Shiitake Pilze (kann man aber z.b auch Kräuterseitlinge nehmen)
1 “Kopf” Mangold (oder 1 Kopf Pakchoi)
2 Karotten
200 g Ramen Nudeln
250g Räuchertofu
125g Sprossen
2 Frühlingszwiebel
2 EL Sesam
Zubereitung:
Den Zwiebel klein hacken, Knoblauch und Ingwer schälen, anschließend reiben Wenn ihr eure Gemüsebrühe selber macht, die 2,5 Liter Wasser zum kochen bringen und das Suppengemüse, einen Suppenwürfel und etwas Salz in den Topf geben und das Gemüse gut einkochen. Umso länger umso besser – mindestens 30 min. Ihr könnt aber auch einfach fertige Gemüsebrühe nehmen. Die Shiitake Pilze, putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln Die Karotten in Stifte und den Mangold bzw. Pak-Choi in große mundgerechte Stücke schneiden. In einen Topf das Sesamöl erhitzen und den Zwiebel gemeinsam mit dem Knoblauch und dem Ingwer anbraten. Misopaste, Reisessig und Sojasauce dazugeben, nochmal kurz aufkochen und dann mit der Gemüsebrühe aufgießen. Das Noriblatt in Streifen schneiden und zur Suppe geben und für ca. 30 Minuten kochen lassen. Frühlingszwiebel in kleine Ringe schneiden In der Zwischenzeit die Ramen-Nudeln kochen und den Tofu in Würfeln schneiden. Nach einer halben Stunde die Suppe absieben und die Flüssigkeit zurück in den Topf geben. Nun die Skiitake Pilze dazugeben und für ca. 5 Minuten kochen lassen. Als nächstes Karotten und Mangold dazugeben und weitere 5 Minuten kochen lassen. Abschmecken und gegebenenfalls noch etwas Sojasauce hinzufügen. In der Zwischenzeit den Tofu anbraten und gemeinsam mit den Nudeln und den Sprossen in einem Suppenteller anrichten. Die Suppe in den Teller geben und mit Sesam und Frühlingszwiebel garnieren und genießen.
Wenn mich jemand fragt ob Team Schoko oder Vamille, muss ich keine Sekunde überlegen. Ich war immer schon Team Vanille und das hat sich bis heute nicht geändert. Egal wo es eine Vanille-Variante gibt ich greif einfach immer dazu. Ja und hätte ich gewusst wie schnell und leicht man veganen Vanillepudding zubereitet, hätte ich das schon viel früher und vor allem öfters ausprobiert. Im Sommer habe ich diese süße Versuchung gerne mit frischen Beeren und Granola gegessen und jetzt im Winter gibt dazu Zimt oder Pumpkin Spice Gewürz und Feigen. Auch sehr sehr lecker. Ja und das schöne es schmeckt (mir persönlich) warm noch viel viel besser. Wenn ich nur daran denke läuft mir das Wasser im Mund zusammen und ich würde ich am liebsten sofort in die Küche stellen. Wer weiß vielleicht mach ich das heute sogar noch. So eine kleine Schüssel veganen Pudding hat noch niemanden geschadet.
500 ml Mandelmilch – ihr könnt hier natürlich jede pflanzliche Milch verwenden
1 El Agavendicksaft
1 Vanilleschote
1 EL Vanillepaste oder Vanillezucker
35 g Maizena (Maisstärke)
Instructions
Zuerst 5 El Milch mit der Maisstärke gut vermengen Die restliche Milch in einen Topf geben und den Agavendicksaft, die Vanillepaste und den Inhalt der Vanilleschote unterrühren und das ganze zum kochen bringen. Wenn die Milch kocht kurz von der Herdplatte nehmen und die Milch/Maisstärke Masse unterrühren und danach nochmal kurz aufkochen. Entweder könnt ihr den Pudding nun gleich warm mit zum Beispiel gefrorenen Himbeeren verzehren, oder einfach im Kühlschrank kaltstellen.
Eigentlich wollten wir die Sommermonate in diesem Jahr komplett in Österreich verbringen, aber als sich die Situation im Juni dann doch etwas beruhigt hat, meldete sich rechtzeitig zum Sommerbeginn das Fernweh zurück. Ich liebe meine Heimat und die Berge, aber ich bin einfach ein Meerkind durch und durch und so haben wir kurzerhand unsere Pläne über Board geworfen und beschlossen einen kleinen Ausflug nach Italien zu machen. Zu Pasta, Pizza und Aperol Spritz sagt man nur ungern nein und die Sehnsucht nach Sonne, Strand und Meer war einfach viel zu groß. Also wurde Anfang Juli der Bus gepackt und schon ging es los Richtung Bella Italia. Das Schöne ist ja, dass man in nur wenigen Stunden da ist und der Urlaubsmodus sofort einsetzt. Wir hatten ganze 10 Tage und wollten diese natürlich so gut es geht nutzen, viel sehen, aber auch einfach mal nur entspannen und genießen. Ein wenig Sightseeing, ein bisschen Bewegung, viel sonnen & baden und natürlich gutes Essen. Genau so habe ich mir unsere Reise vorgestellt und dass uns Sarah und Steff auf halber Strecke besucht haben, hat diesen kleinen Roadtrip durch Italien einfach perfekt gemacht. Wenn ich mir die Fotos von unserem spontanen Italien Ausflug so ansehe, steigt das Fernweh gleich ins Unendliche. Am Liebsten würde ich ja den Bus gleich wieder einräumen und losdüsen und wenn alles nach Plan läuft, dann sieht mich Italien auch bald wieder. Es ist nämlich noch eine Reise nach Sardinien ausständig, auf die ich mich schon seit fast einem Jahr nun freue. Doch heute geht es nicht um Sardinien, sondern um andere schöne Regionen in Italien und ich hoffe ich kann euch mit meinen Bildern ein bisschen Urlaubsfeeling durch den Bildschirm schicken und vielleicht ist ja auch der eine oder andere Tipp für euch dabei.
Unsere Reiseroute – Dauer, Kilometer
Duino -Lago di Santa Croce -Venedig -Manarola – Talamone – Saturnia – Magliono – San Gimignano – Campione del Garda
Für unseren Roadtrip haben wir uns ein paar unterschiedliche Orte herausgepickt um die Reise schön vielseitig zu machen. Vom Bergsee, der Stadt bis zum Meer musste alles dabei sein. Wir waren 10 Tage unterwegs und haben in dieser Zeit rund 2350 Kilometer gemacht. Meistens sind wir 1-2 Tage geblieben, bevor es wieder weiter ging. Die Route ist in dieser Zeit auch gut machbar, wobei man natürlich überall noch ein paar Tage dranhängen hätte können. Für uns war es so aber perfekt, da wir viel Abwechslung auf unsere Reise hatten und wieder ein paar neue Orte in Italien entdecken konnten.
Corona-Situation in Italien Die Frage wie denn die Lage in Italien ist/war erreichte mich ziemlich oft. Unsere Reise ist zwar schon ein paar Wochen her, aber wir haben uns sehr sicher gefühlt und unser Urlaub wurde auf Grund von Corona nicht irgendwie beeinflusst. Wir wurden weder bei der Einreise, noch bei der Ausreise aufgehalten und kontrolliert und in Italien selber war es sehr entspannt. Jeder hat sich sehr brav an die Vorschriften gehalten, wie das Maske tragen in Supermärkten oder öffentlichen Verkehrsmittel und sowohl auf den Campingplätzen als auch in dem Hotel in dem wir waren, war alles sehr sauber und an die Situation angepasst – sprich Desinfektionsmittel, Abstandsregelung etc. Wir haben versucht Orte mit großen Menschenansammlungen zu meiden und haben zum Beispiel die Morgenstunde genutzt um Venedig mal ganz anders, nämlich leer zu erkunden. Natürlich ist Corona mit Bedacht zu behandeln, doch wenn man sich an die Vorschriften hält und ein bisschen von anderen Menschen fern hält steht dem Reisen meiner Meinung nach nichts im Weg. t
Mit dem Bus durch Italien Auch die Frage wie es ist mit dem Bus durch Italien zu reisen war, kam sehr oft. Wir haben es wirklich sehr genossen und konnten viel für uns mitnehmen. Es gibt Gebiete, die sind besser dafür geeignet als andere, aber im Großen und Ganzen war es sehr unkompliziert und schön. Nur das Kochen im Van wurde ein bisschen vernachlässigt, aber wer kann es uns übel nehmen bei der leckeren italienischen Küche. Auch die Frage nach Tipps zu Stellplätzen und Campingplätzen kam ziemlich oft und ich halte mich hier bewusst zurück und schweige. Wir suchen unsere Schlafplätze immer mit der App Park4Night und ich finde sich auf die Suche nach einem schönen Stellplatz zu machen, egal ob am Campingplatz oder irgendwo in der Natur gehört zum Van-Life einfach dazu. Da das Reisen mit dem Bus immer beliebter wird, was ich ja auch verstehen kann, möchte ich zur Liebe der Natur und auch auf Grund der kleineren Kapazitäten auf manchen Plätzen hier eher keine Auskunft geben. So viel kann ich aber sagen, Italien hat ein paar richtig schöne Campingplätze und auch verstecke ….. Doch bitte hinterlasst euren Platz immer sauberer als zuvor – Der Natur und euren Mitmenschen zu liebe.
Urlaub mit Hund in Italien Tobi war natürlich unheimlich froh, dass er mit auf Reisen durfte und ich war auch sehr überrascht wie Hundefreundlich Italien ist. Wir hatten eigentlich dort wo wir waren überhaupt keine Probleme und er war überall gern gesehen. Natürlich gibt es ein paar Badeplätze wo Hunde nicht erlaubt sind, aber trotzdem haben wir immer eine Möglichkeit gefunden um uns mit dem kleinen Zwerg ein bisschen abzukühlen. Natürlich muss man beim Reisen mit Hund immer auch das Wetter beachten und so würde ich bei 40 Grad im Schatten nicht unbedingt die nächste Stadt besichtigen, aber ich glaube das ist als Hundebesitzer selbstverständlich, dass man hier ein bisschen auf das Wohl des Vierbeiners achtet. Die Toskana ist übrigens richtig hundefreundlich und hier haben wir sogar einen Campingplatz mit Hundepark und Hundestrand gefunden.
Unsere Stops
Duino
Nach der ersten langen Autofahrten haben wir gleich mal Halt am Meer gemacht und sind in Duino ins kühle Nass gesprungen. So ein süßer kleiner Ort und außer ein paar Restaurants und einer kleinen Beachbar gibt es nicht sehr viel. Was aber für uns einfach perfekt war – in nur 4 Stunden sind wir in Italien, im Paradies gelandet. Hier haben wir den Nachmittag verbrachte, sind ein bisschen in der Sonne gelegen, waren schwimmen und am Abend waren wir noch, nach dem wir den ersten Aperol Spritz getrunken haben, im Restaurant “At the white lady” Abendessen. Danach ging unsere Reise aber auch schon wieder weiter.
Lago di Santa Groce Der zweite Halt war der Lago di Santa Groce, der als sehr beliebter Kite-Spot gilt und wir haben natürlich auf ein bisschen Wind gehofft. Leider stand ein Unwetter an, weshalb der Wind ziemlich böig war und somit habe ich den Tag mit Baden, Relaxen und Buch lesen in der Hängematte verbracht. Auch ein Abstecher in das kleine malerische Dörfchen zahlt sich auf jeden Fall aus. Hier haben wir eine Nacht und einen Tag verbracht, bevor unsere Reise wieder weiterging.
Venedig Weiter ging es nach Venedig, denn wenn man schon mal in der Gegend ist, darf man das einfach nicht auslassen. Schon vor drei Jahren als ich das erste Mal mit der lieben Anna Laura Kummer dort war, hat mich diese “Stadt im Wasser” unheimlich in den Bann gezogen. Die kleinen engen Gassen, die vielen süßen Shops mit italienischen Spezialitäten, viel Kunst und all das umringt von viel Wasser. Wir haben unseren Bus auf der Parkinsel Tronchetto in einem der großen Parkhäuser geparkt und haben dann early einer der ersten Boote hinüber in die Stadt genommen. Wir wollten die morgendliche Ruhe in Venedig genießen und haben uns einfach mal treiben lassen. Natürlich haben wir auch einen Abstecher auf die Piazza San Marco gemacht, die um diese Uhrzeit (wir waren um ca. 8 Uhr dort) wie ausgestorben war. Nach einem langen Spaziergang durch die Stadt und einer Focaccia auf die Hand, nahmen wir eines der vielen Boote und sind damit nach Burano gefahren. Bei meinem letzten Besuch habe ich diese süße kleine Insel mit den tollen bunten Häusern nur vom Boot aus gesehen und deshalb wollte ich dieses Mal unbedingt auch dort einen kurzen Stop einlegen. Auch hier haben wir uns einfach treiben gelassen und Espressi am Wasser genossen, bevor es wieder mit dem Boot zurück ging. Wir haben uns übrigens einfach ein Tagesticket für die Boote gekauft, so konnten wir den ganzen Tag nach Lust und Laune in die Boote steigen und die Gegend erkunden. Einen kleinen veganen Tipp habe ich noch für euch und zwar das Restaurant “La Tecia Vegana” . Hier bekommt ihr traditionell italienische Gerichte und das komplett vegan. Der Besitzer ist unheimlich herzlich gewesen und das Essen war ein Traum. Ihr solltet Venedig nicht verlassen ohne das leckere vegane Tiramisu probiert zu haben.
Cinque Terre – Manarola Ich glaub jedem von euch ist Cinque Terre ein Begriff. Spätestens seit Instagram, denn dort sieht man die malerischen kleinen Dörfer, die direkt in die Felsen gebaut sind doch das eine oder andere Mal. Natürlich wollte ich mir mal selber ein Bild davon machen und so ging es von Venedig direkt weiter nach Ligurien. Eigentlich war der Plan sich gleich mehrere der Orte anzuschauen, aber auf Grund der Parksituation und der Hitze, entschieden wir gleich nach Manarola zu fahren. Die Orte sind nämlich alle Autofrei und um diese Dörfer, die direkt an der Steilküste liegen zu erreichen, muss man teilweise einen längeren Fussmarsch auf sich nehmen. In Manarola gibt es aber die Möglichkeit das Auto auf einem Parkplatz abzustellen und man muss dann nur noch 5-10 Minuten zu Fuss gehen um das Meer zu erreichen. Unbedingt auch genügend Bargeld mitnehmen, denn der einzige Geldautomat war leider defekt und die meisten Restaurants und Shops akzeptierten nur Bargeld. Wir haben den Tag dann ganz entspannt am Wasser verbracht und haben uns dazwischen einen kleinen Snack in einem kleinen Restaurant direkt am Hafen geholt. Es gibt auch ein ziemlich fancy Restaurant mit Blick auf das Dorf, jedoch sollte man dort wahrscheinlich reservieren und da keine Hunde erlaubt waren, war es für uns nicht interessant. Manarola ist wirklich ein schöner kleiner Ort. Mehr als einen Tag würde ich hier aber nicht bleiben. Zum Baden gibt es keinen richtig Strand sondern nur Felsen, was mich persönlich aber nicht so stört. Ja und wenn man den Weg rechts vom Dorf ein Stückchen weitergeht, findet man einen kleinen versteckten Badeplatz mit türkisen Wasser – traumhaft schön.
Kleiner Tipp, wer alle Dörfer besuchen möchte, parkt sein Auto am besten in La Spezia und steigt in den Expresszug der alle 20 Minuten fährt und überall Halt macht. So kann man die 5 Dörfer mit Sicherheit auch in einem Tag schaffen, wenn man das denn möchte. Außerdem gibt es auch einen Wanderweg der Küste entlang. Dieser war bei uns aber auf Grund von Bauarbeiten gerade gesperrt.
Toskana – Talamone Ab hier waren wir dann zu 4 unterwegs, denn wir haben Verstärkung von unseren Lieblingstirolern Sarah und Steff bekommen. Gemeinsam mit ihnen sind wir dann Richtung Toskana gedüst, aber nicht klassisch ins Inland, sondern ans Meer. Hier haben wir es uns gemütlich gemacht und gleich zwei Nächte verbracht. Talamone ist wirklich ein süßes kleines Örtchen und die Leute sehr freundlich. Wir haben eine Sunrise-SUP Tour inkl. Espresso-Stop am Hafen gemacht, haben am Strand entspannt, Yoga inmitten der Natur gemacht und einfach nur entspannt. Auch hier kann man normalerweise sehr gut Kiten, aber irgendwie hatten wir auf unserer Reise nicht so viel Glück mit dem Wind. Das hat uns aber nicht davon abgehalten die Zeit so richtig zu genießen. Talamone ist übrigens auch sehr hundefreundlich und so hatte auch Tobi am Hundestrand seinen Spaß und konnte sich bei den sommerlichen Temperaturen gut abkühlen.
Saturnia Nach ein paar entspannten Tagen am Meer hieß es für diesen Stopp sehr sehr früh aufstehen. Der Wecker hat um 4:45 Uhr geläutet, denn um diesen Ort leer zu sehen, ist früh aufstehen ein Muss. Wir haben uns die Quellen von Saturnia schon am Abend angesehen und gemütlich eine Pizza dort gegessen und es war die Hölle los und das bis spät in die Nacht. Der Grund dafür sind nicht wie man meinen könnte viele Touristen, nein die Thermalquellen sind auch bei Italienern ein sehr beliebter Hotspot. Man kann es ihnen nicht verübeln, wer hat nicht gerne 37°C warmes Wasser. Wir haben uns im Vorhinein ein bisschen eingelesen um die beste Zeit zu erwischen, denn wir wollten natürlich auch das eine oder andere Foto machen. Doch lasst euch gesagt sein, bei den Quellen von Saturnia muss man einfach Glück haben. An manchen Tagen trifft man hier niemanden und an manchen Tagen, wie es bei uns der Fall war, sitzen die ersten Menschen schon um 5:30 Uhr dort im Wasser. Es ist wirklich ein schönes Plätzchen und auch sehenswert und wir haben trotz Gesellschaft Wasser ein paar schöne Fotos gemacht und sind dann weitergefahren. Ein paar Side-Infos noch: – das Wasser ist voll von kleinen roten Würmern, die aber komplett ungefährlich sind – ja es liegt ein “leichter” Schwefelgeruch in der Luft. Den riecht man aber in der Umgebung mehr, als direkt bei der Quelle. – Nehmt unbedingt euren Schmuck ab, bevor ihr ins Wasser geht. Gold ist danach nämlich nicht mehr gold.
Magliano Nachdem wir sehr früh aufgestanden sind, haben wir einen kleinen Kaffee und Pizza Stop in Magliano eingelegt. Der Ort war fast wie ausgestorben und hatte irgendwie etwas ganz Verträumtes. Zahlt sich auf jeden Fall aus einen kurzen Stop einzulegen, durch die kleinen Gassen zu schlendern, die Aussicht zu genießen und sich einen kleinen Snack zu gönnen.
San Gimignano Bevor uns Sarah und Steff auch schon wieder verlassen haben, wurde noch ein Halt in San Gimignano eingelegt und zwar in einem super süßen Hotel, das ich euch nur wärmstens empfehlen kann, das Hotel Agrivilla I Pini. Nach einer Woche Vanlife wurde es Zeit für ein bisschen “Luxus” und deshalb haben wir hier eine Nacht verbracht um einfach mal zu relaxen und abzuschalten. Das tolle am Agrivilla I Pini ist, dass es ein komplett veganes Hotel ist, dass sich zum Ziel gesetzt hat sich in naher Zukunft komplett selbst zu versorgen. Als wir dort ankamen war ich irgendwie total entspannt, dieser Ort hat etwas unglaublich Entschleunigendes und ich hatte sofort das Bedürfnis einfach nur zu entspannen. Das kleine Boutique-Hotel liegt umringt von den Weinbergen und man hat einen tollen Blick auf San Gimignano.Eigentlich gibt es diese Unterkunft schon länger, aber sie wurde erst vor kurzem komplett umgebaut und das Konzept überarbeitet. Das I Pini ist ein Rückzugsort für Menschen, die zwischen dem ganzen Trubel eine Auszeit brauchen. Das Tolle ist, sie bauen ihr Obst und Gemüse selbst an und die Dinge die sich von extern beziehen, kommen alle aus der Region. Außerdem machen sie ihr eigenes Olivenöl und haben natürlich auch ihren eigenen Wein. Ein wirklich schöner Ort, mit gutem veganen Essen und sehr freundlichen Gastgebern der zum Entspannen einlädt. Ausgeschlafen ging es am nächsten Morgen noch für einen kleinen Spaziergang ins Zentrum von San Gimignano. Hier war ich vor 10 Jahren schon einmal und es ist mir nur gut im Gedächtnis geblieben. Im Vergleich zu allen anderen Orten wo wir waren, war hier am Meisten los. Jedoch muss man auch sagen, dass dieser Ort auch relativ klein ist. Ist aber trotzdem ein Besuch wert und sehr schön zum Ansehen. Auch hier gibt es viele kleine italienische Shops, wo Sarah und ich uns auch mit neuen Leinen-Hemden eingedeckt haben. Nach einer kleinen Stärkung, hieß es dann Abschied nehmen von Sarah, Steff und der Toskana.
Gardasee – Campione del Garda Als Abschluss unserer Reise haben wir noch einen Stopp für eine Nacht am Gardasee eingelegt und haben auch hier wieder auf guten Wind gehofft. Der Wind hat sich nicht blicken gelassen, aber dafür gab es leckere Pizza und eine Abkühlung im See.
Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich wäre jetzt schon wieder bereit für einen Ausflug nach Italien.
Es ist soweit das erste Vanlife-Gericht schafft es auf den Blog und es wird auch bestimmt nicht das letzte bleiben, denn mittlerweile macht mir das Kochen im Bus unheimlich viel Spaß. Auch wenn ich gestehen muss, dass ich Anfangs doch ein bisschen überfordert war mit der Vanlife-Küche. Auf meinen ersten Bus-Reisen hat es meistens ganz klassisch und unkompliziert Nudeln mit Pesto und am Morgen Brot mit Marmelade oder Spiegelei gegeben. Ja auch heute steht das noch oft auf der Speisekarte, wenn es mal schnell gehen soll oder man einfach keine Lust auf Kochen hat, doch mittlerweile versuche ich auch auf Reisen soweit es geht ein paar gesündere Gerichte und ein bisschen Abwechslung auf den Teller zu zaubern. Nach und nach taste ich mich immer mehr heran und probiere Gerichte aus die ich auch zuhause gerne mache. Ja der Platz im Bus ist beschränkt, aber trotzdem ist ziemlich viel möglich. Das Reisen im Van ist sowieso eine Sache in die man nach und nach immer mehr reinwächst. Man probiert unterschiedlichste Dinge aus und merkt sehr schnell was gut passt und was nicht. Irgendwie auch schön wie man ganz schnell lernt sich auf kleinem Raum zu arrangieren oder eben auch leckere Speisen zu zaubern. Deshalb möchte ich ab und an hier ein paar leckere, schnelle und gesunde Vanlife-Gerichte mit euch teilen, um euch ein bisschen Inspo zu geben was denn alles möglich ist. Gestartet wird mit diesem super einfachen und leckeren Frühstück, für das man nur ein paar wenige Zutaten benötigt und das super leckere schmeckt.
– ca. 250g pflanzliches Joghurt z.B. Soja – Kokos schmeckt sicher auch richtig gut
– Granola
– Beeren oder anderes Obst je nach Jahreszeit
– vegane Butter oder Kokosöl
– Honig oder Ahornsirup
Instructions
Die Banane der Länge nach halbieren Etwas vegane Butter oder Kokosöl in einer Pfanne schmelzen und die Banane darin anbraten Honig oder Ahornsirup dazugeben und die Banane immer wieder wenden bis sie schön goldbraun angebraten ist. Auf einem Teller anrichten,Joghurt in die Mitte geben und mit Granola (Rezept findet ihr hier) und Beeren anrichten. Zum Schluss kommt noch Honig oder Ahornsirup oben drauf und schon kann das leckere Frühstück genossen werden.
Sobald der Sommer das Land erreicht steigt mein Kaffee-Konsum fast ums doppelte, denn ich finde es gibt nichts besseres als mit einem eisgekühlten Kaffee und einem guten Buch auf der Terrasse zu entspannen. Auch das Arbeiten funktioniert mit einem iced Latte einfach viel besser und einfacher. Deshalb bin ich auch immer noch unheimlich dankbar, meinen Kaffevollautomat von Jura in meiner Küche stehen zu haben. Meine Jura Ena8 hat mich noch nie enttäuscht und war letztes Jahr die beste Anschaffung überhaupt. Vor allem weil mein Freund sehr gerne und viel Kaffee trinkt. Da macht so ein langlebiger zeitloser Kaffeevollautomat auch wirklich noch mehr Sinn. Ich trinke zwar nicht jeden Tag Kaffee, aber wenn, genieße ich das Zubereiten richtig, weil es irgendwie schon zu einem richtigen Nachmittagsritual geworden ist – wenn mich meine Energie verlässt, werden die Kaffeebohnen aufgerissen. Ich nehme einen tiefen Atemzug und genieße den Geruch von frischen Bohnen. Ja und dann wähle ich aus, worauf ich gerade Lust habe. Im Sommer sind das bei mir eigentlich fast immer kühle Kaffee-Variationen und ich dachte mir ich teile meine Jura Kaffee-Kreationen mit euch, damit auch ihr gut durchs nächste Nachmittagstief kommt bzw. gut versorgt seid beim Sonnenbaden. Es ist auch meine absolute Lieblings-Kreation dabei, die ich nicht nur Literweise trinken könnte, sondern die mich auch immer ganz arg an meine Bali bzw. Sri Lanka Reise erinnert.
Frozen Espresso Latte
Einfach mal schnell ein bisschen Kaffee in die Eiswürfel Form füllen einfrieren und fertig – so schnell kommt man zu seinem iced coffee und schmeckt auch noch richtig richtig gut. Ich mag diese Kreation deshalb so gerne, weil man sich die normalen Eiswürfel spart und der Kaffee so nicht wassrig wird und man selber entscheiden kann, ob man nur einen Schuss Milch dazugibt, oder einen Latte daraus macht. Ich bin ja ein großer Kaffee Latte Fan und bei mir gibt es die Kaffee-Eiswürfel immer mit viel Milch. pflanzliche Milch versteht sich.
Zutaten:
– frischen Kaffee (ich habe einfach mehrere Espressi gemacht) – Menge Je nach Eiswürfelform
– pflanzliche Milch. Mein Favorit Alpro Soja Light.
Einfach den Kaffee etwas auskühlen lassen, in die Eiswürfelform füllen und ab damit ins Gefrierfach.
Iced Coconut latte
Wenn mich jemand fragt wie ich meinen Kaffee im Sommer am liebsten trinke kann ich das ohne viel nachzudenken beantworten. Dann kommt wie aus der Pistole geschossen nur Iced Coconut Latte. Diese Kaffee-Kreation erinnert mich einfach so sehr an meine Bali-Reise aber auch an Sri Lanka. Dort habe ich nämlich echt nichts anderes getrunken und wer Kokosgeschmack gerne hat, sollte diesen Kaffee unbedingt mal probieren, glaubt mir ihr werdet danach nichts anderes mehr trinken wollen.
Zutaten:
– doppelter Espresso
– 120 ml Kokosmilch (zum kochen)
– 100 ml Kokos-Soja Milch
– Eiswürfel
Zubereitung:
Den doppelten Espresso machen und danach kalt stellen. Ihr könnt aber auch einfach 2 Eiswürfel in eine Kaffeetasse geben und dann den Espresso in die Tasse füllen. So ist er in nur wenigen Minuten kalt. Die Kokosmilch und die Kokos-Sojamilch (Kokos-Reis Milch funktioniert auch, schäumt aber weniger) in den Milchschäumer geben und beides, Kaffee & Milchschaum mit Eiswürfel servieren. Mein Jura Milchschäumer kann zum Beispiel auch kalten Milchschaum machen was sehr praktisch ist, wenn man gerne kalten Kaffee trinkt.
Kaffee am Stiel
Wer kann schon Nein zu Eis sagen und selbstgemachtes Eis mit dem gewissen Kick schmeckt gleich noch viel besser. Also habe ich kurzerhand meinen Kaffee einfach eingefroren und am Stil auf der Terrasse genossen. Richtig lecker kann ich euch sagen. Und als kleiner Tipp für alle Espresso Liebhaber. Einfach einen Espresso mit einem Schuss Milch in ein kleines Shot Gefäß (verschließbar) füllen, einfrieren und dann einfach mitnehmen und unterwegs eisgekühlt genießen.
Zutaten:
– Kaffee (je nach Eisform)
– Sojamilch (ich mag da am liebsten Alpro Soja Light)
– Eisform
Zubereitung:
Zuerst die Milch bis zur Hälfte in die Form füllen und dann für ein paar Stunden in den Gefrierschrank geben. Danach den ausgekühlten ! Kaffee oben drauf leeren und nochmal für ein paar Stunden ab damit in den Gefrierschrank. Rausnehmen, die Form kurz in heißes Wasser tauchen damit sie sich löst und genießen.
Im April wären wir eigentlich mit dem Bus Richtung Sardinien gedüst und ich kann euch gar nicht sagen wie sehr ich mich schon auf diese Reise gefreut habe. Sie steht jetzt doch schon länger ganz oben auf meiner Van Life Bucket List und irgendwie hat uns immer irgendetwas anderes einen Strich durch die Rechnung gemacht. Erst war es der Tischler, der sich ein paar Monate mehr Zeit für den Bus genommen hat und dann kam plötzlich im Frühling Corona und hielt uns davon ab das Land zu verlassen. Natürlich war ich unendlich traurig, aber man muss es sowieso so hinnehmen wie es ist und das beste daraus machen. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Mit etwas Glück geht die Reise dann im Herbst los, also lasst uns mal alle ganz fest die Daumen drücken. Damit wir uns aber schon jetzt auf die nächste Italienreise einstimmen haben wir uns einfach ein paar italienische Vibes nach hause geholt und gemeinsam mit Freunden einen gemütlichen Abend mit vielen italienischen Leckereien auf der Terrasse verbracht. Sonnenstrahlen auf der Haut, Eros Ramazzotti in den Ohren und ein Gläschen Rosé aus Bardolino in der Hand, fühlt es sich fast schon an als wäre man in Italien. Damit auch ihr euch ein paar italienische Vibes nachhause holen könnt, habe ich die Rezepte, die natürlich alle vegan sind für euch festgehalten. Lasst euch eines sagen die Ravioli sind der absolute Wahnsinn und das Tiramisu nicht von dieser Welt. Ein Glas Aperol einschenken, Italienische Musik aufdrehen, Augen zu und sich schnell mal für einen Abend nach Italien träumen. So ist das Warten auf die nächste Italien Reise nur halb so wild.
Dinkelvollkorn – Focaccia mit getrockneten Tomaten
Zutaten: ( 4 Personen )
– 1 Kilo Dinkel-Vollkornmehl
– 2 Packungen Germ a 7g
-100ml Olivenöl
– ca. 700ml Wasser
– Salz & Pfeffer
– frischer Rosmarin
-kernlose Oliven
-getrocknete Tomaten
Zubereitung
Mehl und Hefe in einer großen Schüssel vermengen. Danach unter Rühren das Wasser vorsichtig hinzufügen.
Anschließend das Olivenöl und das Salz hinzufügen.
Ein bisschen Mehl auf die Arbeitsfläche geben und den Teig gut kneten.
Teig zurück in die Schüssel geben, mit einem Geschirrtuch abgedeckt und bei Raumtemperatur ruhen lassen – mind. 2h
Anschließend den Teig auf einem Backpapier in die gewünschte Form bringen und mit den restlichen Zutaten belegen. Mit Salz & Pfeffer würzen und mit etwas Olivenöl beträufeln.
Bei 180 Grad im Rohr ca. 15 min backen.
mediterraner Vorspeisensalat
Zutaten: (4 Personen)
– Rucola und Pflücksalat
– 1 Packung Cocktailtomaten
– 1/2 Glas getrocknete Tomaten
– 200g veganer Mozzarella
– 1 Packung Pinienkerne
– 1/2 Glas Taggiasche Oliven – 1/2 Glas Artischocken – 4-5 EL passierte Tomaten
– Olivenöl
– Balsamico
– Salz und Pfeffer
– Oregano – Just Spices Balsamico Dressing Gewürz
Zubereitung
Den Rucola und Pflücksalat waschen, die Cocktailtomaten vierteln und die restlichen Zutaten in mundgerechte Stücke schneiden. Die Pinienkerne mit etwas Olivenöl anbraten und abkühlen lassen.
Für das Dressing Balasamico, Olivenöl, Salz, Pfeffer die passiere Tomaten und Gewürze je nach belieben mischen und über den Salat gießen und alles gut mischen. Durch die passierten Tomaten bekommt der Salat ein fruchtiges Aroma.
Zweierlei Ravioli
Zutaten:
für den Teig
-500g Weizenmehl
-125g Hartweizengries
– 1TL Salz
-1 EL Olivenöl
Füllung 1 -1 Bund Spargel
– 1 Bund Frühlingszwiebel
– 1 Pkg. veganer Frischkäse (bsp- SimplyV)
-Schuss Weißwein
Füllung2:
– getrocknete Tomaten
– Taggische Oliven
– veganer Mozzarella -Oregano
-Salz & Pfeffer
-Basilikum
–
für die Saucen Arrabiata Sauce
– 1 Zwiebeln
-2 Zehen Knoblauch
– Cocktailtomaten – 2 Dosen passierte Tomaten
– frischer Basilikum
-Chillipulver je nach Wunsch -Schuss Rotwein
Alfredo Sauce
-1 Zwiebel – 2 Zehen Knoblauch
-Mandelmilch oder jede andere pflanzliche Milch -1/2 Kopf Karfiol
-Salz & Pfeffer
Zubereitung
Am Besten beginnt man mit der Zubereitung der Saucen. Dazu den Karfiol in gesalzenes kochendes Wasser geben und ca. 10 min. weich kochen lassen. Den Zwiebel und den Knoblauch für beide Saucen schneiden und gemeinsam in einer tiefen Pfanne anbraten. Danach die Hälfte des Knoblauch-Zwiebel- Mix aus der Pfanne nehmen und in einen Standmixer geben.
Den Rest in der Pfanne mit einem Schuss Rotwein ablöschen und mit passierten Tomaten aufgießen. Die Cocktailtomaten halbieren und zur Sauce hinzufügen, ebenso den frischen Basilikum. Die Sauce abschmecken und einige Zeit köcheln lassen.
Währenddessen den Karfiol aus dem Wasser nehmen und in den Standmixer zu der Knoblauch/Zwiebelmischung geben, mit Salz und Pfeffer würzen und je nach gewünschter Konsistenz nach und nach die pflanzliche Milch hinzufügen.
Ravioli-Teig:
Zuerst den Ravioli-Teig vorbereiten. Dazu die trockenen Zutaten vermengen. Die Masse auf der Arbeitsfläche zu einem Haufen formen und in der Mitte ein Loch freimachen. Das Olivenöl in die Mitte gießen und mit etwas lauwarmen Wasser vermengen. Weiter Wasser hinzufügen, den Teig kneten bis eine bröselige Konsistenz entsteht.
Am Einfachsten verarbeitet man den Teig mit der Küchenmaschine weiter, den Teig ca. 10 min kneten lassen. Wer keine Küchenmaschine zuhause hat, braucht jetzt ein bisschen Geduld. Den Teig so lange kneten bis ein gleichmässiger Teig entsteht.
Für die erste Füllung den Spargel und den Frühlingszwiebel sehr klein schneiden, je kleiner desto einfacher geht danach die Füllung der Ravioli.
Den Spargel und Frühlingszwiebel in einer Pfanne kurz und scharf anbraten, mit einem Schuss Weißwein ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Masse mit dem veganen Frischkäse mischen und kaltstellen.
Für die zweite Variante getrocknete Tomaten, Oliven und veganen Mozzarella ebenso sehr klein schneiden und mit einem Schuss Olivenöl und Oregano mischen. Ebenso kaltstellen.
Den Teig in mehrere Teile schneiden und mit einem Nudelholz bis zur gewünschten Dicke ausrollen. Achtung, der Teig sollte nicht zu dünn werden damit die Ravioli auch zusammenhalten. Anschließend mit einer Tasse oder einem Glas ausstechen, solange bis der gesamte Teig aufgebraucht ist. Als nächstes beginnt man die einzelnen Ravioli zu füllen. Masse in die Mitte geben und zuklappen. Am Einfachsten wird der Rand mit einer Gabel oder den Fingern festgedrückt.
Die Ravioli in kochendes, leicht gesalzenes Wasser geben. Wenn die Ravioli oben schwimmen, sind sie durch und können mit den Saucen serviert werden.
Bon Appetit!
veganes Tiramisu
Zutaten: Biscuitboden
-250g Mehl – 70g Kokosblütenzucker, oder jeden anderen Zucker
Für das vegane Tiramisu zuerst einen Biscuitboden backen. Dazu alle trockenen Zutaten vermengen, anschließend das Sonnenblumenöl hinzufügen und zu einem gleichmäßigen Teig verrühren. Zum Schluss sehr vorsichtig das Mineralwasser unterrühren, damit die Kohlensäure nicht verloren geht.
Den Teig im Rohr bei 180 Grad ca. 25 min goldbraun backen und danach auskühlen lassen.
Für die Creme eine Dose Kokosmilch mit dem Sahnesteif vermengen, nach belieben Zucker hinzufügen und mit dem Mixer vermengen. Abschließend das Soja Joghurt unterrühren. Den Biscuit-Teig so zuschneiden, dass er in deine Form passt. Den Kaffee über den Biscuit-Teig leeren und kurz auskühlen lassen. Nun die Creme darüber verteilen. Ist noch Biscuit-Teig übrig geblieben. Kannst du gerne eine zusätzliche Schicht in die Form legen. Das Tiramisu für einige Stunden kalt stellen – je länger umso besser bzw. fester wird die Creme.
Zum Schluss noch Kakaopulver über das Tiramisu streuen und genießen.
Vor ein paar Tagen habe ich endlich mal wieder die Laufschuhe geschnürt und ich sags euch, hat das vielleicht gut getan. So kleine Laufpausen zwischendurch helfen mir persönlich immer sehr um die Lust und den Spaß daran nicht zu verlieren. Ja und das Abendessen danach ist natürlich eine große Motivation um schneller zu laufen. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber nach dem Sport schmeckt es gleich noch viel besser. Ja und wenn Tobi sich nicht erbarmt mir etwas zu kochen, muss ich mich danach selber in die Küche stellen und da lautet die Devise – schnell muss es gehen. Am liebsten schaue ich immer was mein Kühlschrank so her gibt und werfe alles in eine Schüssel zusammen. YES,I Love Bowls und die Kombination aus warmen und kalten Zutaten mag ich besonders gerne. Wenn ihr also auf der Suche nach einem schnellen gesunden Post-Workout Bowl Rezept seid, dann seid ihr hier genau richtig.
Wisst ihr wieso mir Fleisch und Co eigentlich gar nicht abgeht? Weil man all die guten Klassiker auch ganz easy ohne tierische Produkte kochen kann und schmecken tut es genauso. Wenn nicht sogar besser, weil man weiß dass kein Tier dafür leiden musste. Spaghetti Bolognese zum Beispiel – Es gibt nichts besseres als eine große Portion Nudeln mit viel Sauce und einem Gläschen Wein. Ja und um dieses Gericht vegan zu machen muss man nur das Fleisch gegen Soja Granulat austauschen, viele leckere Gewürze, gut mit Wein einkochen und schon ist der Pasta-Sonntag gerettet. Bevor ich euch dieses Rezept aber präsentiere muss ich gestehen, dass es eigentlich nicht meines ist, sondern das von meinem Freund. Er hat es mittlerweile wirklich perfektioniert und ich kann euch nur empfehlen es mal auszuprobieren. Früher war ich nie der größte Bolognese-Fan, aber das hat sich mittlerweile geändert und jetzt liebe ich dieses Gericht. Kleiner Tipp, umso länger die Sauce köchelt umso besser schmeckts. Als Parmesanersatz kann man übrigens auch einfach Hefeflocken hernehmen.
Zutaten: (2 Personen)
ca. 300g Spaghetti
1 gelbe Zwiebel
2 Karotten – gerieben
2 Knoblauchzehen
2 Dosen Tomaten, geschält
2 EL Tomatenmark
100g Sojaschnetzel
2 Würfel Gemüsebrühe
Olivenöl
Schuss Rotwein
frischer Basilikum
Oregano
Salz
Pfeffer
Zubereitung:
Gemüsebrühe laut Anleitung zubereiten und die Sojaschnetzel bis zur gewünschten Konsistenz kochen, danach abgießen.
Den Zwiebel und den Knoblauch klein schneiden und in einer tiefen Pfanne mit Olivenöl anbraten.
Anschließend die Sojaschnetzel und die geriebenen Karotten dazugeben, mit dem Tomatenmark mischen und anbraten.
Die Masse mit einem großzügigen Schluck Rotwein ablöschen und mit den Dosentomaten aufgießen.
Die Sauce mit den gewünschten Gewürzen abschmecken.
Danach ca. 300ml warmes Wasser mit dem zweiten Gemüsewürfel mischen.
Die Sauce ca. 30-45 min. köcheln lassen, bei Bedarf mit der Gemüsebrühe aufgießen.
Nudeln zubereiten und genießen
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