Autor: Nina

  • garmin fenix 6s vs. venu

    garmin fenix 6s vs. venu


    Anzeige – In Zusammenarbeit mit Garmin

    Ich sag’s euch wie’s ist, ohne Smartwatch geht’s mittlerweile gar nicht mehr. Wenn ich sie mal kurz nicht oben habe, fühlt es sich an als würde irgendetwas fehlen . Ich habe mich im letzten Jahr echt wieder so sehr an das Tragen einer Uhr gewöhnt und es ist lustig wie sich mein Nutzungsverhalten hier verändert hat. Normale Uhren hatte ich, wenn eher nur als Accessoires oben und mit anderen Smartwatches bin ich nie zu 100% warm geworden. Ich war anfangs zwar immer sehr begeistert, aber irgendwas hat mir immer gefehlt und nach wenigen Wochen hat die Euphorie abgenommen. Entweder die Uhr hatte alle möglichen Funktionen für meine sportlichen Aktivitäten, war mir aber vom Look her zu groß bzw. sportlich oder sie war super stylisch, aber die Funktionen noch sehr eingeschränkt. 
    Deshalb bin ich unheimlich froh, dass sich da so einiges getan hat und ich mittlerweile die für mich perfekte Uhr gefunden habe. Letztes Jahr im Herbst ist bei mir die Garmin Fenix 6s eingezogen und es war einfach Liebe auf den ersten Blick. Die Uhr verlässt mein Handgelenk wirklich nur, wenn ich sie aufladen muss. Sonst begleitet sie mich überall hin.
    Da die Fenix aber doch eher der Ferrari unter den Uhren ist, habe ich die letzten Wochen zusätzlich noch die neue Garmin Venu getestet um euch eine günstigere Alternative vorstellen zu können. Es fällt mir zwar sehr schwer die Uhren wirklich miteinander zu vergleichen, aber ich habe mir gedacht, ich stelle euch die zwei unterschiedlichen Modelle einfach vor und verrate euch wofür ich welche Uhr verwendet habe. 

    Garmin VENU

    Die Garmin Venu würde ich als die perfekte Alltagsuhr für den Freizeitsportler beschreiben. Eine sehr leichte Uhr mit elegantem Design, die vor allem durch ihr tolles Farbdisplay besticht. Ich muss gestehen, ich war im ersten Moment ziemlich geflasht von den tollen Farben. Ja und nicht nur dass die Uhr richtig schön aussieht, sie kann auch wirklich einiges. Ich bin immer noch total begeistert, was in so ein kleines Gerät alles reinpasst. 

    Vor allem finde ich es toll, was man nicht alles neben den ganzen Sporteinheiten tracken kann. So hat die Uhr, neben den klassischen Funktionen wie Schritt – und Kalorienzähler, auch eine integrierte Schlafanalyse und man sieht hier ganz genau aufgelistet wann man in welcher Schlafphase war. Neben dem Schlaf ermittelt die Uhr auch dein Stresslevel und erinnert dich auch, wenn dieses zu hoch ist. Was mich persönlich sehr begeistert hat, denn selber hat man das doch nie so im Auge, dass man vielleicht einen Gang zurückschalten sollte.  Die Uhr erinnert einem nicht nur an das Stresslevel, sondern schlägt einem auch eine kurze Atemübung vor. So lege ich zwischendurch immer mal wieder 5 Minuten ein und konzentriere mich nur auf den Atem.

    Eine weitere Funktion, die ich unheimlich praktisch finde und wirklich regelmässig nutze ist der Menstruationstracker – der ist wirklich grandios. Man kann nicht nur seine Menstruation, sondern auch seine Stimmung, bzw. Beschwerden eintragen und man bekommt immer angepasst ganz nützliche Tipps und sieht auf einem Blick am Handgelenk in welcher Phase des Zyklus man gerade ist. Außerdem erinnert einem die Uhr auch daran, wenn die nächste Menstruation ansteht.

    Neben diesen alltäglichen Spielereien ist die Uhr aber auch der perfekte Begleiter für den Sport – von Workouts im Gym oder Zuhause, Laufen, Radfahren, Yoga, Schwimmen kann man wirklich alles tracken. Auf der Garmin Venu sind 20 Sportprofile vorinstalliert und mit nur wenigen Klicks kann man einfach loslegen. Ich habe mit der Garmin Venu sowohl meine Läufe, meine kleinen Radtouren aber auch meine Workouts getrackt und das hat immer ganz easy, ohne Probleme geklappt. Ein großer Fan bin ich übrigens auch vom Garmin Coach mit dem man sich mittels Garmin Connect App einen eigenen Trainingsplan zusammenstellen kann. Dieser passt sich auch immer, je nach Trainingsfortschritt an und mich persönlich motiviert das beim Laufen sehr.  
    Man kann sich übrigens auch externe Apps wie zum Beispiel einen HIT Tracker auf die Uhr laden. 

    Ein weiterer Pluspunkt ist für mich die Musikfunktion, denn so kann man sein Handy beim Sport ganz einfach mal zur Seite legen oder sogar zuhause lassen.  Man verbindet die Uhr ganz einfach mit Spotify. Deezer oder Amazon Music und lädt sich einfach die gewünschte Playlist auf die Uhr. Dann muss man nur noch seine Bluetooth Kopfhörer verbinden und schon kann es losgehen. Wenn man keinen Premium-Account bei einen der drei Anbieter hat, kann man auch ganz normal Musikfiles auf die Uhr laden.  

    Eine wichtige Sache, die wahrscheinlich viele interessiert ist, wie gut ist der Akku wirklich. Ich war eigentlich sehr zufrieden mit der Akku-Laufzeit und wenn man nicht durchgehend die Musik laufen hat und Sport macht, kommt man mit dem Akku schon gut 4 oder 5 Tage aus. Natürlich braucht die Venu auf Grund des guten Displays etwas mehr Akku.
    Was mich aber sehr überrascht hat ist das Laden. Innerhalb kürzester Zeit ist der Akku wieder voll. 

    Es gab nur eine einzige Sache mit der ich nicht zu 100% warm geworden bin und das ist der Touchscreen. Ich glaube aber dass es einerseits daran liegt, dass ich davor immer meine Garmin Fenix 6s getragen habe und deshalb nicht so recht damit umgehen konnte. Ja und andererseits ist das einfach Geschmackssache und ich würde das jetzt nicht als Minuspunkt sehen, denn so ein Touchdisplay kann auch seine Vorteile haben. Ich persönlich bin einfach eher ein Fan von den klassischen Knöpfen.

    Hard Facts Garmin Venu

    – Touchscreen

    – 1,2 ZollAMOLED Farbdisplay 

    – 20 vorinstallierte Sportapps

    – Batterielaufzeit bis zu 5 Tage 

    – 5 Meter Wasserdicht

    – Herzfrequenzmessung am Handgelenk

    – Musikwiedergabe

    – Garmin Pay






    Garmin FENIX 6s

    Die Garmin Fenix 6s ist für mich das perfekte Allroundtalent, die vor allem das Herz von Outdoorsportlern höher schlagen lässt. Als ich mich letztes Jahr informiert habe welche Uhr denn am besten zu mir passt, ist mir natürlich gleich die Fenix 6s ins Auge gesprungen. Mein erster Gedanke war aber eher, brauche ich wirklich eine so hochpreisige Uhr mit so vielen Funktionen? 

    Als die Uhr dann im November letztendlich bei mir eingezogen ist, war ich wirklich hin und weg. Es war Liebe auf den ersten Blick und ich wusste diese Uhr wird mein Handgelenk nicht mehr verlassen. Zu Beginn musste ich mich mal einlesen und alles nach meinen Wünschen einrichten. Ich war auf der einen Seite begeistert auf der anderen Seite überfordert mit den ganzen Funktionen. Mittlerweile sind aber einige Dinge dabei die ich unglaublich feiere und nicht mehr missen möchte. Ja die Garmin Fenix6s ist wirklich der Ferrari unter den Uhren, aber sie hat mich bis jetzt noch nie enttäuscht. 

    Auch die Garmin Fenix 6s hat die klassischen Funktionen wie, Schritt- & Kalorienzähler, Menstruationstracker, Body Batterie Messung, Aufzeichnung des Wasserkonsums, Musikwiedergabe, den Garmin Coach und Garmin Pay – Also kurz gesagt, sie kann eigentlich all das was die Garmin Venu auch kann, nur dass sie zusätzlich noch einen Fokus auf Outdoorsportarten legt. So ist sie der perfekte Begleiter für Skitouren, Bergsteigen, Wandern oder auch Trailrunning. Die Uhr hat vorinstallierte Skikarten und man kann sich auch Wanderrouten auf die Uhr laden und sich von A nach B navigieren lassen.  Wenn ich jetzt auf alle Funktionen hier eingehen würde, sprengt das diesen Blogpost, aus diesem Grund fasse ich euch kurz meine persönlichen Highlights zusammen. 

    Da ich doch sehr viel in den Bergen unterwegs und viel Wandern bin, war ich sehr happy darüber, dass die Uhr auch ein Höhenprofil anlegt und man somit gut sieht, wieviele Höhenmeter man bei einer Wanderung so zurücklegt. Das hat mir früher bei den Uhren die ich getestet habe nämlich immer gefehlt. Außerdem kann man sich auch Wanderrouten auf die Uhr laden

    Super praktisch ist auch die Navigationsfunktion, weil man damit auch mittels Garmin Connect App ganz einfach und schnell Laufstrecken erstellen kann. Man gibt hier einfach die gewünschte Distanz an und in welche Richtung man laufen möchte und schon wird eine passende Laufstrecke erstellt. Finde ich persönlich sehr hilfreich wenn man längere Strecken laufen möchte, denn ich persönlich bin dann meistens überfragt wo ich laufen soll. 

    Wenn wir schon beim Thema Laufen sind, bleiben wir vorerst dabei. Die Garmin Fenix 6s hat auch eine sogenannte Pace-Pro Technologie. Die Uhr empfiehlt dir eine passende Pace und berücksichtig dabei die Strecke. Somit weiß man gleich ob am zu schnell oder zu langsam unterwegs ist. Da ich doch immer gerne zu schnell unterwegs und dann aus der Puste bin, ist dieser Richtwert sehr hilfreich und so kann ich mir meine Kräfte einfach besser einteilen. 

    Eine weitere Funktion die ich feiere ist, die Funktion “zurück zum Start”. Hier navigiert mich die Uhr einfach wieder zu meinem Ausgangspunkt. Was vor allem für Menschen ohne Orientierungssinn, wie ich einer bin von Vorteil ist.  So kann man auch einfach mal loslaufen und sich dann wieder ohne Probleme zurück navigieren lassen. 

    Der Akku der Fenix ist unglaublich und ich bin immer noch sehr begeistert. Wie auch bei der Venu ist die Uhr innerhalb kürzester Zeit wieder geladen, doch zusätzlich hält der Akku nochmal um einiges länger und ich stecke sie wenn es gut kommt höchstens einmal die Woche an. Ich bin immer überrascht, wenn ich zwischendurch mal wieder einen Blick darauf werfe um den Akkustand zu checken und er immer noch ausreicht. Also das ist wirklich ein riesen Plus Punkt. Zusätzlich gibt es auch noch einen Expeditionsmodus bzw. auch einen Stromsparmodus – hier hält der Akku dann gleich nochmal länger. 

    Die Garmin Fenix gibt es übrigens auch in drei unterschiedlichen Größen und zwar eine groß X, Variante, die Standard-Größe und die kleine S-Variante, die ich besitze. Außerdem kann man zwischen normalen oder Saphierglas wählen. Zweitere Variante ist zwar noch eine Spur teurer, aber sie ist somit noch robuster, was vor allem für Outdoorsportler ein Vorteil ist. 

    Ja und wenn man mal ein bisschen Abwechslung möchte, wechselt man ganz einfach und Schnell die Bänder. Hier kann man zwischen Silikon, Leder und Nylon wählen. 


    Hard Facts – Garmin Fenix 6s

    – Edelstahl oder Titan 

    – Herzfrequenzmessung und Pulse Ox Sensor am Handgelenk

    – Akkulaufzeit bis zu 9 Tage 

    – 10 Meter wasserdicht

    – Outdoorfokus 

    –  Navigation & Kartenfunktion

    – Musikwiedergabe 

    – Garmin Pay




    Sollten euch irgendwelche speziellen Infos bzgl. der zwei Modelle fehlen, findet ihr hier noch einen ganz genauen Vergleich der Gamin Fenix6s und der Garmin Venu. Abschließend kann ich nur sagen, dass ich wirklich beide Uhren ganz toll finde. Auch wenn ich mich immer und immer wieder für die Garmin Fenix6s entscheiden würde. Was aber natürlich auch damit zu tun hat, dass ich unheimlich viel draußen und in den Bergen unterwegs bin. In diesem Bereich hat die Fenix einfach nochmal mehr Funktionen und die Nase vorne. Für jemanden, der aber einfach auf der Suche nach einer guten Smartwatch ist, die Schritte, Schlaf & Co trackt und mit der man seine alltäglichen Sportarten aufzeichnen kann, wird auch mit der Venu schon den perfekten Begleiter gefunden haben. 

  • veganer Hirsesalat

    veganer Hirsesalat

    Sobald es wärmer draußen wird beginnt bei mir wieder die Salat-Saison. Es gibt meiner Meinung nach nichts besseres als ein frischer saftiger Salat an einem schönen sonnigen Tag. Vor kurzem habe ich mal alle meine Vorräte gecheckt, weil ich mir vorgenommen habe auch mal Dinge aufzubrauchen, die ich nicht so oft verwende. Ja und da ist mir ein volles Glas Hirse ins Auge gesprungen und ich musste sogar überlegen wieso ich Hirse zuhause habe. Ich glaube nämlich ich habe noch nie damit gekocht. Also Challenge accepted und gleich mal einen Salat mit viel frischem Gemüse und Hirse gezaubert. War auch wirklich super lecker und ich glaube ich werde jetzt öfters mal was mit Hirse kochen. Der Salat ist übrigens auch perfekt dafür geeignet um ihn einzupacken und einfach am Berg zu verzehren. Und kleiner Tipp, am nächsten Tag schmeckt er fast noch besser.

    Zutaten ( 2 Personen)

    • 1 Tasse Hirse
    • 2 Tassen Wasser
    • 1/2 Gurke
    • 8 Kirschtomaten
    • 2 rote Spitzpaprika
    • 4 Karotten
    • eine Handvoll Rucola
    • 100g Erbsen
    • 4 Frühlingszwiebel
    • Salz
    • Pfeffer
    • Salat Topping von Just Spices
    • Suppenwürfel
    • eine Handvoll Sonnenblumenkerne
    • 2 EL schwarzer Sesam
    • 1 Zwiebel
    • 4 EL Olivenöl
    • 2 ELBalsamico Essig

    Zubereitung

    Den Zwiebel klein hacken.
    Das Wasser gemeinsam mit dem Suppenwürfel zum kochen bringen.
    Den Zwiebel und die Hirse in das kochende Wasser geben und für 15 Minuten kochen.
    Danach lässt man die Hirse noch zugedeckt quellen. In der Zeit einfach die Erbsen (ich hab gefrorene) unterrühren.
    In der Zwischenzeit Karotten & Gurke schälen und gemeinsam mit den Tomaten, dem Paprika und dem Frühlingszwiebel in mundgerechte Stücke schneiden.
    Das geschnittene Gemüse in eine Schüssel geben und mit dem Olivenöl, Balsamico, Salz, Pfeffer &Salat Topping marinieren. 
    Zum Schluss Hirse & Rucola untermischen, abschmecken und genießen. 
    Schmeckt übrigens am nächsten Tag fast noch besser.

  • Sport & Ernährung – eure Fragen

    Sport & Ernährung – eure Fragen

    Sport ist eigentlich schon mein ganzes Leben ein wichtiger Bestandteil in meinem Alltag und ohne Bewegung fühle ich mich einfach unrund, unausgelastet. In den letzten Wochen und Monaten habe ich den Fokus auch wieder mehr auf Sport und Ernährung gelegt, weil es mir auf der einen Seite sehr viel Spaß macht Dinge zu diesen Themen zu teilen und weil es auch bei euch sehr gut ankommt und so erreichen mich auch immer wieder Fragen die sich auf meine Sportroutine und/oder meine Ernährung beziehen. Deshalb dachte ich mir, ich fasse alles in einem ausführlichen Beitrag zusammen und erzähle euch auch ein bisschen etwas über die letzten Jahre und wie sich das bei mir so entwickelt hat. Denn ich war nicht immer so happy mit meiner Figur und ja ich würde sagen vor allem Instagram bzw. die sozialen Netzwerke haben diese Unzufriedenheit teilweise auch verstärkt. 
    Gleich eines vorweg, da dazu eine Fragen kamen – in diesem Beitrag soll es nicht darum gehen wie man am effektivsten Abnehmen kann, denn dazu habe ich Erstens nicht wirklich Erfahrung und Zweitens bin ich keine Expertin die sich damit auskennt. Ich muss gestehen im ersten Moment hat mich das sogar ziemlich erschreckt, dass das Thema Abnehmen wohl immer noch so einen hohen Stellenwert hat und jeder am Liebsten schnell und einfach ein paar Kilo oder auch mehr verlieren möchte. Doch dann hab ich mir ein paar Gedanken gemacht und gemerkt, dass ich vor ein paar Jahren nicht wirklich anders war und auch am liebsten schnell und einfach ein paar lästige Kilos verlieren wollte. 


    Hier ein kleiner Rückblick in meine Vergangenheit:

    Ich war immer schon sehr schlank muss ich gestehen und hatte auch noch nie wirklich mit Übergewicht zu kämpfen. Mit 13/14 war ich teilweise sogar eher zu dünn und die Menschen in meinem Umfeld dachten ich esse zu wenig. Bis sie mich mal dabei sahen – ich hatte einfach einen unglaublich guten Stoffwechsel. Die Jahre drauf hat sich mein Körper aber natürlich extrem verändert und ich habe Kurven bekommen, womit ich auch teilweise erst nicht so gut umgehen konnte. Ich hatte einige Freundinnen die dünner waren als ich und die auch gerne damit geprahlt haben noch in Kleidung aus der Kinderabteilung zu kaufen. Ja Kinder oder Jugendliche denken da doch nicht so viel nach was gesagt wird. Jetzt mit 31 mache ich mir da nicht mehr so viele Gedanken, aber früher haben mich solche Aussagen wochenlang beschäftigt und ich habe mich oft sehr unwohl in meiner Haut gefühlt, obwohl ich wie gesagt schlank war, aber ich war halt nicht so dünn wie früher. 
    Auch zwischen 20 und 30 hatte ich immer wieder schwer damit zu kämpfen und war nicht wirklich happy mit meiner Figur. Ich mochte meine Hüften und meinen Po nicht und ihr werdet vielleicht lachen, aber auch meine Oberweite hat mich ziemlich gestört. Immer wieder kam die Frage (und die bekomm ich bis heute), bei welchem Schönheitschirurgen ich war – ja und wenn wir schon dabei sind, kann ich mit diesem “Gerücht” gleich aufräumen, nein war ich nicht die sind echt und um ehrlich zu sein wollte ich früher und auch heute noch manchmal lieber gerne weniger Oberweite haben. Wie ihr sehen könnt jeder hat so seine Themen, die einem stören und ich glaube wenn man nicht gerade extremst unglücklich damit ist, sollte man einfach lernen, seinen Körper gerne zu haben. Leichter gesagt als getan Nina. 
    Ja das weiß ich, früher war das auch für mich unglaublich schwer und als ich dann mit Anfang 20 meinen Blog ins Leben gerufen habe und auf Instagram aktiv wurde, bekam dieses Thema noch einen größeren Stellenwert. Ich habe unterschiedliche Diäten ausprobiert, habe mir wöchentlich Essenspläne geschrieben und bin 6-7 Mal zum Sport gegangen – Meine “Problemzonen” blieben und auf der Waage hat sich auch nicht wirklich etwas getan, da ich doch auch Muskelmasse durch den vielen Sport ausgebaut habe. Irgendwie hat mich das immer total frustriert. Da ich aber immer schon unglaublich gerne gegessen habe, wäre ich glaube ich nie auf die Idee gekommen zu hungern. Was mein großes Glück war, denn hätte ich in diesem Bereich das Durchhaltevermögen gehabt, hätte ich sicher die ganzen Diäten durchgezogen oder wenig gegessen um dünn zu sein – was unglaublich gefährlich sein kann. Doch als junger Erwachsener will man einfach den von der Gesellschaft vorgeschriebenen Idealen entsprechen, ohne sich Gedanken über seine Gesundheit zu machen und Instagram & Co. machen das Vergleichen mit anderen doch einfacher. 


    Zurück zur Gegenwart: 

    In den letzten Jahren hat sich da bei mir aber doch einiges verändert, was sicherlich auch mit dem Alter zu tun hat und dass ich mittlerweile auch mehr weiß wer ich bin und worauf es ankommt. Natürlich habe ich immer noch Phasen bzw. Tage an denen ich mich unwohl fühle in meiner Haut, doch ich versuche in dieser Zeit nett zu mir und meinem Körper zu sein. Denn niemand hat was davon, wenn ich mir auch noch schlechte Gedanken setze und den Fokus auf die Bereiche setze mit denen ich in diesem Moment nicht so glücklich bin. Im Großen und Ganzen bin ich mittlerweile aber ganz zufrieden mit mir selbst, auch wenn ich immer noch die Finger von Kleidungsstücken mit großen Ausschnitten lasse. Ich habe seit sicher 3 oder 4 Jahren keine Waage mehr und achte eher auf mein Wohlbefinden als auf irgendeine Zahl die nicht wirklich viel aussagt. Ich ernähre mich gesund und ausgewogen, gönne mir aber auch mal Pizza oder Burger. Ich mache regelmässig Sport, aber nicht um abzunehmen, sondern um meinen Kopf freizubekommen und fit zu bleiben. Ja und wenn ich mal keine Lust habe, dann bleiben die Sportschuhe auch mal eine ganze Woche im Schrank. Alles mit Maß und Ziel ist meine Devise. 


    Was ich mit dieser doch sehr langen Einleitung sagen möchte ist,  dass jeder Mensch so seine Bereiche hat mit denen er nicht so happy ist. Auch schlanke Mädchen vergleichen sich und fühlen sich mal nicht so wohl in ihrer Haut. Ja und wenn wir das eine erreicht haben, finden wir das nächste was uns nicht gefällt und so ist das ein ewiger Kreislauf. Deshalb ist es einfach unglaublich wichtig zu lernen seinen Körper samt seiner Makel zu akzeptieren und gut mit ihm und mit sich selbst umzugehen. 

    Eure Fragen zum Thema Sport:


    Warum machst du Sport?

    Ich würde lügen wenn ich sagen würde, dass ich es nicht auch für meine Figur mache, denn sind wir uns mal ehrlich, jeder freut über ein paar Muskeln und einen knackigen Po. Jedoch ist das nicht der Hauptgrund, sondern eher ein schöner Nebeneffekt. Ich mache einfach unglaublich gerne Sport und Bewegung ist einfach schon mein ganzes Leben lange ein großer Bestandteil in meinem Leben. Als Kind war ich gerne Geräte- oder Bodenturnen, habe alle möglichen Tanzkurse in der Schule besucht und mit 15 habe ich dann mit dem Cheerleaden begonnen. 7 Jahre lang habe ich drei bis vier Mal die Woche trainiert und bin mit meinem Team auch auf Meisterschaften gefahren – cheerleaden ist nämlich weitaus mehr als im kurzen Röckchen am Spielfeldrand zu tanzen. Dieser Sport hat mir immer unheimlich viel Spaß gemacht, vor allem der akrobatische Teil mit Pyramiden, Bodenturnen und Co. 
    Mit 22 Jahren war es dann aber an der Zeit aufzuhören, weil es mir damals einfach zu viel Zeitaufwand war. Danach war es für mich unheimlich schwer wieder etwas zu finden, was mir genau so viel Freude bereitet. Ich habe mich in einem Fitnesscenter angemeldet, mir Laufschuhe zugelegt und Bikram Yoga ausprobiert. Es hat mir alles für eine gewisse Zeit Spaß gemacht, aber zu 100% dranzubleiben viel mir unheimlich schwer. 
    Mittlerweile kann ich aber sagen, dass ich endlich das Richtige für mich gefunden habe und zwar ist mein Geheimrezept die Abwechslung. Ich glaube das Wichtigste ist etwas zu finden was einem auch wirklich Spaß macht und was man halt macht, weil man es gerne tut und nicht weil man dann ein paar Kalorien verbrennt. Etwas was sich gut anfühlt und wozu du dich nicht zwingen musst. 

    Außerdem hilft mir Sport bzw. Bewegung einfach unheimlich um mal abzuschalten und den Kopf frei zu bekommen. Wenn ich zum Beispiel schlecht gelaunt und mit dem falschen Fuß aufgestanden bin, hilft bei mir ein Morgenlauf (meistens) Wunder. 

     

    Wie oft machst du Sport und welchen Sport?
    Wie oft ich wirklich Sport mache ist schwer zu sagen, denn es gibt Wochen da bin ich aktiver als in anderen. Im Durchschnitt hätte ich jetzt gesagt 4 Mal die Woche. Ich versuche da auch immer sehr auf meinen Körper zu hören. Wenn ich zum Beispiel meine Tage bekomme, ist mein Energielevel sehr niedrig und in dieser Phase versuche ich dann auch Ruhe zu geben und lege vielleicht nur eine ruhige Yoga-Einheit ein, wenn ich Lust darauf habe.
    Ich glaube aber wie gesagt das A und O ist da wirklich auf seinen Körper zu hören, der sagt uns eigentlich ganz gut wann er was braucht. Nicht zu verwechseln mit der Stimme im Kopf die uns versucht zu überreden lieber auf der Couch zu bleiben. Es ist manchmal nämlich unheimlich wichtig den inneren Schweinehund zu überwinden, denn danach fühlt man sich einfach wie ein neuer Mensch. Bei mir ist das auf jeden Fall so. Ich könnte dann immer Bäume ausreißen, wenn ich die Gedanken in meinem Kopf zur Seite geschoben und den inneren Schweinehund besiegt habe. 

    Zur Frage welchen Sport ich mache, kann ich nur beantworten mit – alles quer durch die Bahn. Ich mache unheimlich gerne Yoga, gehe gerne laufen (wobei das eher Phasenabhängig ist), mache gerne mal ein richtig anstrengendes Homeworkout, oder ein kurzes HIIT, besuche ab und an das Fitnesscenter oder setz mich einfach mal aufs Fahrrad. Ich gehe auch unglaublich gerne wandern und das ist für mich irgendwie der beste Sport – draußen in der Natur sein und nicht das Gefühl haben, dass man jetzt gerade Sport macht, auch wenn es richtig anstrengend und schweißtreibend sein kann. Das Wichtigste bei mir ist die Abwechslung, wenn ich nur eine Sportart machen würde, dann würde ich mich sehr schnell langweilen und die Lust daran verlieren. 

    Machst Du spontan worauf du Lust hast oder planst du deine Sporteinheiten? Hast Du Einen Trainingsplan? Bzw. Tipps Einen Zu Erstellen?

    Früher habe ich sehr gerne mit Trainingsplänen gearbeitet und meine Woche schon vorab geplant. Ich habe mich am Sonntag hingesetzt und einen Plan geschrieben und mir die Sporteinheiten fix in den Kalender getragen. Wirklich funktioniert hat das aber für mich nur für eine kurze Zeit. Denn wenn ich mal eine Einheit nicht so gemacht habe wie auf dem Plan stand war ich meistens draußen und ein bisschen demotiviert. Außerdem setzt man sich meiner Meinung nach auch sehr unter Druck. Deshalb plane ich meine Sporteinheiten eigentlich nicht mehr und mache lieber die Dinge worauf ich gerade Lust habe, oder die mein Körper gerade braucht. Also ich persönlich bin kein Fan von fixen Plänen beim Sport. Ich bin da lieber flexibel. Doch ich glaube das muss man einfach mal ausprobieren, denn jedem Menschen liegt was anderes mehr. 

     

    berriesandpassion_Sport&Ernaehrung (19 von 33)

    Motivationstipps Für Sport? Setzt Du Dir Ziele?

    Also wirkliche allgemeine Ziele habe ich nicht, aber natürlich setze ich mir so kleine Ziele. So übe ich zum Beispiel nach jeder Yoga-Einheit ein paar Minuten Handstand und Unterarmstütz. Außerdem Planke ich regelmässig. Einfach um meinen Bauch und auch meine Schultern zu kräftigen und immer mal wieder über meine Grenzen zu gehen. Das mache ich jetzt aber nicht unbedingt jeden Tag, sondern wenn es eben gerade hineinpasst. Ich habe mir da zum Beispiel keine Deadline gesetzt. Mich persönlich setzt das nämlich viel zu sehr unter Druck und nimmt mir sonst den Spaß an der Sache. 
    Beim Laufen zum Beispiel, habe ich mir den Garmin Coach runtergeladen, mit dem Ziel den Halbmarathon in einer gewissen Zeit zu laufen. Doch auch hier habe ich mir keine Deadline gesetzt, sondern nutze den Coach eher um ein bisschen Abwechslung zu bekommen und nicht immer nur normal auf Distanz laufen zu gehen. Manchmal laufe ich einfach los und manchmal schaue ich was für ein Training beim Coach anstehen würde und je nach Lust und Laune wähle ich dann. Früher habe ich zum Beispiel Interall-Läufe gehasst und mittlerweile finde ich die zwischendurch wirklich super, weil man auch sehr schnell wie man sich verbessert und das ist unglaublich motivierend. Ich halte mich also nicht zu 100% an diesen Plan den der Coach vorgibt, weil ich eben nicht nur Laufen gehen möchte, sondern auch gerne mal Yoga mache oder ein HIIT einlege und eine Woche hat doch nur 7 Tage. Die Mischung macht es aus und das ist glaub ich auch das was mich motiviert. 

     

    Du schaust top fit aus! Muss man dafür immer an seine Grenzen gehen und schweißgebadet sein? 
    Meiner Meinung nach Nein, aber wie gesagt ich bewege mich sehr gerne und gehe auch gerne an meine Grenzen. Trotzdem bin ich nicht nach jedem Training schweißgebadet. 

     

    Ist es besser in der Früh oder am Abend Sport zu machen?
    Auch das ist etwas was von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Bei mir ist das zum Beispiel total tageabhängig und es gibt Tage da stehe ich auf und geh sofort laufen und es gibt Tage an denen ich lieber am Abend ein Workout mache. Auch hier am besten auf seinen Körper hören und ausprobieren.

     

    Wie hast du auf einen Halbmarathon trainiert?
    Für meinen ersten Halbmarathon habe ich damals wirklich nach Trainingsplan trainiert, da ich noch nie so eine lange Distanz gelaufen bin und gut vorbereitet sein wollte. Wenn ich mich jetzt wieder bei einem Lauf für eine lange Distanz anmelden würde, dann würde ich es auch wieder so machen. Denn gut vorbereitet macht ein Lauf-Event gleich noch mehr Spaß und ich fand es total motivierend zu sehen wie man sich verbessert und eben auch mal längere Strecken läuft. Den Trainingsplan von damals kann ich zwar nicht so empfehlen, weil die Strecken haben sich zwar von der Distanz unterschieden, aber es gab nicht wirklich Intervallläufe oder ähnliches. Wer eine Garmin Uhr hat, dem kann ich auf jeden Fall den Garmin Coach empfehlen, der passt sich nämlich von Woche zu Woche auf den Trainingszustand an. 

     

    Wie motivierst du dich 15 Km zu laufen? Wie hast du dich an lange Strecken beim laufen rangetastet?

    Was mich motiviert kann ich eigentlich gar nicht so sagen. Ich finde irgendwann macht es klick im Kopf und dann läuft man einfach weiter. Die ersten Kilometer rede ich mir meistens ein, dass ich nicht mehr kann, müde bin oder die Beine schwer sind – wenn man diese Stimme aber ausblendet und sich stattdessen auf die Umgebung konzentriert, vergeht die Zeit wie im Flug. Ich habe auf jeden Fall auch klein mit 5km angefangen und mich nach und nach gesteigert. Vor ein paar Jahren war mein Ziel irgendwann einen ganzen Marathon zu laufen. Ich glaube dieses Ziel hat mich motiviert, immer ein paar Kilometer dranzuhängen. Ich war sogar schon mal angemeldet, bin dann aber nicht gelaufen da ich nicht im Lande war. Mehr als 21 km bin ich bisher also nicht gelaufen. 

     

    Wo gehst du in Salzburg laufen? Auch auf den Kapuzinerberg ,Mönchsberg? 

    Das ist ganz unterschiedlich muss ich sagen. Ich laufe gerne durch die Stadt, an der Salzach entlang aber ich laufe auch gern mal zur Festung rauf, weil die Aussicht einfach so unglaublich schön ist. Die paar Meter die es bergauf ist sterbe ich meistens, aber die Anstrengung zahlt sich jedes Mal aus. Sonst gehe ich auch gerne in der Hellbrunner Allee oder in Hellbrunn selber laufen, weil da kann ich auch Tobi ohne Probleme mitnehmen. Da ich doch erst ein Jahr in Salzburg wohne, laufe ich auch gern mal einfach neue Strecken, so sieht man auch gleich viel mehr von der neuen Heimat. Super praktisch. 

     

    Trainierst du beim laufen eher auf bestimmte Zeiten oder Distanzen oder deinen Puls?Auch das ist unterschiedlich. Momentan geh ich einfach laufen wenn es mich freut. Meistens nehme ich mir eine Distanz vor die ich laufen möchte. Ein Auge auf meinen Puls habe ich aber eigentlich immer, weil mir leicht schlecht wird wenn ich zu schnell laufe.

    Wie schaffst du es so konsequent zu sein bzw. immer wieder Motivation zu finden?

    Ich glaube meine größte Motivation ist einfach rauszugehen und draußen Sport zu machen. Egal ob wandern am Berg, laufen in der Allee oder Yoga auf der Terrasse. Ich verbringe einfach unheimlich gerne viel Zeit draußen in der Natur und Bewegung macht mir Spaß. Deshalb such dir einen oder mehrere Sportarten die dir auch wirklich Spaß machen. Die du einfach gerne machst und nicht weil du “muss”. 

    Wann hast du zum ersten Mal Yoga gemacht?

    Das erste Mal Yoga habe ich glaube ich 2012 gemacht und zwar hat bei mir alles mit Bikram Yoga begonnen. Ich habe damals übrigens damit begonnen, weil es super anstrengend ist und ich gehofft habe, dass man bei Yoga bei 40Grad noch mehr verbrennt. Mir hat Bikram Yoga damals dann aber sehr viel Spaß gemacht und im Winter habe ich eigentlich immer damit begonnen. Im Sommer war es mir einfach zu heiß. Ich hab dann immer wieder mal Bikram Yoga gemacht, aber eigentlich nicht wirklich regelmässig. Seit ungefähr 2 Jahren mache ich nun aber regelmässig Yoga und kann es mir gar nicht mehr ohne vorstellen. Es hilft mir so um runterzukommen und um ganz bei mir zu bleiben. 

    Wer sind deine liebsten Youtuber für Homeworkouts & Yoga?

    Also was Homeworkouts auf Youtube betrifft eindeutig Pamela Reif – Kurz und knackig und man kommt ordentlich ins schwitzen. 

    Bei Yoga ist es Mady Morrison. So eine liebe inspirierende Frau, die abwechslungsreiche Yoga Flows postet die nicht nur für fortgeschrittene sondern auch für Anfänger geeignet sind. Außerdem liebe ich ihre ruhige einfühlsame Art.  

    Neben Youtube liebe ich die Skillbeast Workouts vom lieben Oti, die immer super abwechslungsreich sind und auch auf die Tiefenmuskulatur geht. Kostet zwar was, ist aber wirklich jeden Cent wert. 

    Ja und beim Yoga mache ich momentan unheimlich gerne Yoga mit Alo Moves. Auch diese App kostet was, aber die Auswahl an unterschiedlichen Flow und auch Lehrer ist riesig. Davon bin ich in den letzten Monaten wirklich ein großer Fan geworden 

     

    Homeworkout Essentials?

    Also eigentlich braucht man nicht viel mehr als eine gute Matte und vielleicht ein paar Terra-Bänder. Ich muss nämlich gestehen, dass ich bei Workouts am liebsten mit dem eigenen Körpergewicht arbeite. 

    Deine liebsten Yogamatten? 
    Laya Yoga 
    Lotuscraft Pure 
    Jade Yoga Harmony für unterwegs

     

    Wo kaufst du deine Sportklamotten?
    Auch das ist ganz unterschiedlich. Ich liebe die Yogaklamotten von Indigo Luna (Achtung Zoll), Hey Honey Yoga 
    Mag auch die Tights von Aimn und Oysho unheimlich gerne 

    Ja und sonst ist Sportscheck immer eine gute Anlaufstelle, weil es da eine große Auswahl gibt 

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    Ernährung 

     

    Was das Thema Ernährung betrifft hat sich in den letzten zwei Jahren so einiges geändert bei mir und ich glaub, dass das auch der Grund ist wieso sich mein Körper jetzt doch verändert hat – vor allem auch an den Stellen wo sich bei mir sonst nie was getan hat. Im letzten Jahr habe ich meinen Fleischkonsum um einiges minimiert und seit diesem Jahr esse ich gar keines mehr. Der Grund dafür war aber jetzt nicht mein Körper, sondern eher die Tiere. Schon seit ich ein Kind bin habe ich immer mal wieder Phasen gehabt in denen ich beschlossen habe Vegetarierin zu werden, weil mir die Tiere leid taten. Doch wirklich länger als ein oder zwei Monate habe ich es dann doch nie ausgehalten, weil mir Fleisch einfach viel zu gut geschmeckt hat. Beef Tartar & Steak waren einfach meine Leibspeise und ich habe es dann doch immer wieder ausgeblendet dass es sich hierbei um Tiere handelt.  Mittlerweile bin ich aber soweit, dass ich es einfach nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren kann Fleisch zu essen und deshalb habe ich einfach ganz damit aufgehört. Auch Milchprodukte habe ich fast komplett aus meiner Ernährung gestrichen und zuhause ernähre ich mich eigentlich zu 90% vegan. Ab und zu esse ich noch gerne ein Ei zum Frühstück und auch wenn ich unterwegs bin greife ich auf vegetarische Optionen zurück wenn es nichts anderes auf der Speisekarte gibt oder ich wo zu Besuch bin. Auch Fisch steht ab und zu noch auf meinem Speiseplan, aber nur noch ganz selten und wenn dann eher wenn er lokal gefangen wurde oder ich am Meer bin. Ich versuche hier einfach meinen eigenen Weg zu gehen und das zu tun was sich für mich gut anfühlt. Ich habe gemerkt, dass wenn ich mir alles sofort verbiete, habe ich noch mehr Lust darauf und deshalb mache ich das Step by Step und so klappt das momentan wirklich sehr gut. Was ich gemerkt habe, dass sich mein Körper sehr verändert hat, seit ich kaum noch tierische Produkte zu mir nehme und als ich vor kurzem einen Gesundheitscheck gemacht habe war ich richtig baff. Wie schon gesagt war ich schon immer sehr sportlich und habe mich gesund ernährt, aber mein Fettanteil war doch immer höher als erwartet. Er war zwar immer im Normalbereich aber trotzdem waren die Ärzte bzw. Trainer immer überrascht, dass er bei ca. 20/21% lag. Vor kurzem habe ich aus Interesse wieder meinen Körperfettanteil messen lassen und plötzlich war er bei 19% und das obwohl ich wie gesagt nicht viel verändert habe, außer die tierischen Produkte weitgehend aus meiner Ernährung zu streichen. Ich tue somit nicht nur den Tieren was Gutes sondern auch meinen Körper und das zeigt mir dass ich auf dem richtigen Weg bin. 
    Auch bei der Ernährung kann ich nur sagen, dass es unheimlich wichtig ist auf seinen eigenen Körper zu hören. Denn nur weil bei mir das so funktioniert, heißt das noch lange nicht, dass diese Art der Ernährung für jeden etwas ist. Deshalb gut hinhören. Wenn wir uns ehrlich sind wissen wir ganz genau was uns gut tut. Nur viele Sachen ignoriert man dann auch gerne, weil es halt gut schmeckt. Ja und auch hier gilt bei mir alles mit Maß und Ziel. An einem Tag esse ich viel Gemüse und am nächsten Tag gönne ich mir einen veganen Burger oder etwas Süßes. 

     

    Eure Fragen: 

     

    Hast du schon mal unter Essanfällen gelitten?

    Also wenn hier so richtige Essanfälle gemeint sind, würde ich jetzt nein sagen. Doch klar auch ich habe Phasen wo ich alles in mich hineinstopfe, Phasen in denen ich auf der Couch liege und mich nicht mehr bewegen kann weil ich zu viel gegessen habe. Vor allem wenn ich meine Tage habe, bekomm ich richtig Lust, vor allem auf Süßes und da kommt es dann auch schon mal vor, dass ich gleich mal drei Packungen Mannerschnitten verdrücke. 

     

    Würdest du sagen, dass du dich bewusst gesund ernährst oder isst du nach Lust und Laune? Worauf achtest Du bei deiner Ernährung?

    Ja ich ernähre mich schon bewusst gesund und achte darauf, dass ich viele gute Lebensmittel und viel Obst und Gemüse zu mir nehme. Doch ich muss auch sagen, dass ich unheimlich gerne Obst und Gemüse esse und deshalb fällt mir das auch recht leicht. Vor allem seit ich versuche hauptsächlich vegan zu essen, probiere ich auch gerne neue Gerichte aus und das macht mir großen Spaß. 

     

    Isst du gar kein Fleisch mehr?

    Seit 2020 esse ich gar kein Fleisch mehr und ich muss sagen, dass es mir leichter fällt als gedacht. Klar ab und an habe ich noch Lust darauf, das kommt aber wirklich ganz selten vor und mir geht es gar nicht ab. Was mir sehr geholfen hat war einfach eine vegane Version für meine Lieblingsgerichte zu finden. 

     

    Isst du intuitiv? Würdest du dich Als Eine Intuitive Esserin Bezeichnen Oder Folgst Du Einem Ernährungskonzept? Machst Du Intervallfasten? 16:8?

    Ja ich ernähre mich nach dem 16:8 Prinzip oder auch Intervallfasten genannt. Hier isst man für 8 Stunden und setzt dann 16 Stunden aus. Ich muss aber auch sagen, dass sich das bei mir einfach so entwickelt hat und ich schon auch darauf höre ob ich Hunger habe oder nicht. Meistens ist es aber so dass ich um 10 Uhr meine erste Mahlzeit zu mir nehme und Abend wird dann gegen 18 Uhr gegessen.  Wenn wir mal mit Freunden essen sind oder wo zu Besuch sind und später Abendessen ist es meistens so, dass ich am nächsten Tag auch erst später Hunger habe. Also ich glaube dass sich mein Körper mittlerweile darauf eingespielt hat und ihm das sehr gut tut. Ich schlafe auch viel besser wenn ich nicht zu spät esse. Wenn ich aber mal richtig hunger habe, achte ich nicht wirklich darauf ob ich die Zeiten einhalte. Dann höre ich schon auf meinen Körper und esse was. 

     

    Wie schaffst du es regelmässig zu Essen?

    Das ist eine gute Frage. Ich muss gestehe ich bin jetzt niemand der großartig viel snackt untertags. Stattdessen koche ich mir lieber ein ausgiebiges sättigendes Frühstück. Mittag- und/oder Abendessen. Was ich über die Jahre gelernt habe, ist dass man sich die Pausen um zu Essen auch wirklich gönnen muss und sich Zeit dafür nimmt. 

    Wie ernährst du dich wenn du bei deiner Familie bist?

     Meine Familie weiß, dass ich versuche mich vegan zu ernähren und wenn ich zu Besuch komme, gibt es für mich zumindest dann auch was vegetarisches. Also wenn ich bei meiner Familie bin, esse ich kein Fleisch. Gibt es aber etwas mit Milch oder Ei esse ich es trotzdem, weil ich auch nicht möchte, dass jemand für mich extra was zubereitet. Habe ich die Möglichkeit esse ich auch einfach nur die Beilagen, aber dafür mehr. 

    Isst du auch mal eine ganze Packung Chips auf einmal? Gönnst du dir auch mal was?

    Also eine Packung Chips auf einmal esse ich jetzt nicht, weil ich kein großer Chips-Esser bin. Bei mir sind es dann die Mannerschnitten und wie schon erwähnt kommt es da auch mal vor, dass ich zwei, drei oder vier Packungen verdrücke. Also ja ich gönne mir auch mal etwas und esse Pizza, Lasagne und Co. Ich finde eben, dass es ganz wichtig ist, dass man sich nicht alles verbietet, denn essen soll Spaß machen und nicht nur Mittel zum Zweck sein. 

    Was sind eine Geheimtipps für eine ausgewogene Ernährung?

    Ich habe immer sehr viel Gemüse und Obst zuhause und versuche einfach immer auf Basis darauf etwas zu kochen. Also ganz nach dem Motto Eat the rainbow. Umso bunter umso besser

     

    Wie hast du dich als Kind/Jugendlicher ernährt?

    Als Kind habe ich eigentlich am liebsten Fleisch gegessen, am liebsten war mir da ein rohes Steak. Was Gemüse betrifft war ich teilweise sehr heikel und so habe ich erst mit 16/17 angefangen Gurken Paprika und Tomaten (roh) gerne zu essen. Ich habe mir früher auch nicht wirklich viele Gedanken über meine Ernährung gemacht. 

     

    Passt du auf Kohlenhydrate auf?

    Eigentlich nicht nein. Ich esse unheimlich gerne Kartoffeln und Reis und auch Nudeln und deshalb wäre eine Kohlenhydratarme Ernährung überhaupt nichts für mich. Ich versuche zwar am Abend leichter zu essen, damit ich besser schlafe, aber das wars auch schon. Achja und ich greife eher zu Dinkel, Roggen oder Hafer als Weizen. Ganz weglassen tue ich es aber nicht.

     

    Was Isst Du Vor Und Nach Einem Intensiven Workout?

    Das ist ganz unterschied, wobei ich sagen muss ich esse meistens nichts vor dem Training, weil ich mit vollem Bauch nicht trainieren kann. Das fühlt sich für mich meistens nicht gut an. Deshalb trainiere ich auch am liebsten in der Früh auf leeren Magen. Natürlich achte ich aber darauf, dass ich dann am Vorabend noch gut gegessen habe, damit ich auch genügend Energie habe. Am Liebsten esse ich momentan nach einem Training Overnight Oats oder aber meine Salatbowl mit Ofengemüse

    Was Tust Du Gegen Einen Blähbauch?

    Gar nichts, wenn ich ehrlich bin. Früher habe ich öfters mal einen Blähbauch gehabt, was sicher damit zu tun hatte, dass ich sehr viele Milchprodukte gegessen habe. Mittlerweile kommt das eigentlich nur noch vor wenn ich meine Monatsblutung bekomme. Wenn man öfters einen Blähbauch hat, am besten einfach mal ein bisschen darauf achten was man davor gegessen hat. 

    Sollte Man vor Oder nach dem Sport etwas Essen?

    Auch das ist von Person zu Person unterschiedlich und kann pauschal nicht beantwortet werden. Direkt vor dem Training würde ich aber nicht raten viel zu essen, da das Essen sonst nur im Magen liegt. Wenn man wirklich Hunger hat, aber vorher Sport machen will, am besten zu nem kleinen Snack wie einer Banane greifen. Das funktioniert bei mir auf jeden Fall immer ganz gut. 

    Wo holst du dir vegane Inspiration zum Kochen?

    Am Liebsten schaue ich einfach in meinen Kühlschrank und probiere einfach aus. Ich lass mich aber auch sehr gerne auf Instagram oder Pinterest inspirieren. Außerdem habe ich einige Kochbücher zuhause die ich gerne mal durchblättere und wie schon weiter oben erwähnt probiere ich einfach meine Lieblingsgerichte von früher vegan zu machen. 

    Plagt Dich Manchmal Das Schlechte Gewissen Beim Essen? Unterteilst Du Ungesung Vs Gesund?

    Früher ja, mittlerweile Nein. Alles mit Maß und Ziel und dann muss man auch kein schlechtes Gewissen haben wenn man sich mal etwas gönnt. 

    Achtest Du Auf Dein Gewciht Oder Eher Wohlbefinden?

    Ich achte zu 100% auf mein Wohlbefinden. Ich habe auch schon seit einigen Jahren keine Waage mehr und stelle mich eigentlich auch so gut wie nie darauf. Ich wüsste jetzt auch gar nicht genau wie viel ich wiege. 

    Was Hälst Du Von Kalorienzählen? 

    Für mich ist das keine Methode die funktioniert. Mir persönlich ist das zu aufwändig und ich habe keine Lust bei jedem Produkt erst mal zu schauen wie viele Kalorien es hat. 

    Braucht man Protein Pulver?
    Auch das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, aber ich würde jetzt mal nein sagen. Ich verwende schon seit einiger Zeit kein Protein Pulver und habe es eigentlich auch nur verwendet weil ich den Vanillegeschmack gern mochte.

    Hier geht es zu meinen Rezepten

    Abschließend kann ich nur sagen, dass sowohl beim Thema Sport als auch beim Thema Ernährung einfach unheimlich wichtig ist, dass man alles mit Maß und Ziel macht, auf seinen Körper hört, nicht zu streng mit sich ist und ganz wichtig Spaß an der Sache hat. Sollten noch irgendwelche Fragen offen sein, könnt ihr mir diese gerne in den Kommentaren stellen. Ich beantworte sie gerne.

  • Green Power Smoothie

    Green Power Smoothie

    Frühling ist bei mir immer irgendwie Smoothie-Zeit. Ich weiß nicht genau woran es liegt aber sobald es draußen wärmer ist, frühstücke ich am Morgen am liebsten etwas leichtes fruchtiges und was gibt es da besseres als ein großes Glas voller guter Vitamine. Da ich in den letzten Wochen sehr viele Fragen auf Instagram dazu bekommen habe, was ich denn alles in meinen Grünen Smoothie werfe, dachte ich mir, ich teile meine Lieblingsmischung bzw. das Grundrezept mit euch. Bei Smoothies sind auch nämlich keine Grenzen gesetzt und ihr könnt wirklich nach Lust und Laune Obst und Gemüse in den Mixer werfen.  Das ist bei mir nämlich auch nicht anders.Ich schaue gerne was mein Kühlschrank so hergibt und mixe dann einfach alles zusammen. Die Grundzutaten bleiben meistens die gleichen – ohne Bananen & Orangen geht bei mir gar nichts. Der Rest ist wie gesagt variable und wird nach Lust und Laune ausgetauscht. Diese Kombination ist meine liebste, denn die Zutaten dafür habe ich meistens zuhause und es schmeckt einfach so unglaublich erfrischend. Ab und an ich mir sogar die doppelte Menge, damit das Glas nicht ganz so schnell leer ist. Manchmal füge ich noch eine halbe Avocado hinzu, dann wird das ganze cremiger, oder ich tausche den Spinat einfach gegen Rucola aus, auch sehr lecker. Ihr könnt hier wirklich kreativ werden und euch austoben. Lasst mich auch gerne wissen was eure liebste Kombination ist. Ich bin auch immer auf der Suche nach neuen Inspirationen. 

    Zutaten:

    1 Banane
    Saft von 4 Orangen oder 400ml Orangensaft
    Handvoll Spinat, alternativ kann man auch Rucola verwenden
    2 EL Leinsamen
    200ml Wasser
    1 Schuss Olivenöl
    daumengroßes Stück Ingwer
    1 TL Gerstengras Pulver

    Auch sehr lecker:
    1/2 Avocado
    Spinat gegen Ruccola tauschen

    Zubereitung:

    Banane schälen,Orangen auspressen oder sie einfach im ganzen mit allen Zutaten zusammen in den  Mixer geben.
    Kurz durchmixen und am Besten kühl mit Eiswürfeln genießen.

  • Wandern – Nockstein

    Wandern – Nockstein

    Die Wandersaison ist hiermit offiziell eröffnet. Ok eigentlich habe ich die erste Wanderung bereits Mitte Februar gemacht, doch die letzten Wochen habe ich dann doch eher zuhause als auf den Bergen verbracht. Jetzt wo aber ein bisschen Zeit vergangen ist und wir die Kapazitäten in den Krankenhäusern nicht ausgeschöpft haben und auch das Wetter weiterhin mitspielt, höre ich die Berge regelrecht nach mir schreien. Ich erstelle bereits eine Liste an Bergen, die ich dieses Jahr unbedingt besteigen möchte – ganz oben der Untersberg. Mal schauen wann der letzte Schnee endlich schmilzt und ich diesen Berg in Angriff nehmen kann.
    Diesen Anlass möchte ich auch gleich nutzen und meine Beitrags-Reihe wieder zum Leben erwecken und die noch ausständigen Wanderungen hier auf dem Blog mit euch teilen. Den Start macht gleich der Nockstein, auf dem ich dieses Jahr bereits zweimal war. Ich mag diese Wanderung unheimlich gerne, weil man von Salzburg Stadt schnell dort ist und in 45 Minuten den Gipfel erreicht hat. Also die perfekte Wanderung für einen Sonnenauf- oder untergang, oder wenn man sich nach einem Arbeitstag noch schnell die Beine vertreten möchte. Außerdem ist es eine Wanderung, die man sowohl mit Hund als auch Kind machen kann. Auf dem Nockstein rauf gibt es meines Wissens mehrere Wege und wer mit Kind auf den Nockstein möchte, dem würde ich raten den kürzeren Weg ausgehend von der Nocksteinstrasse 75 zu nehmen. Ich persönlich gehe am Liebsten von der anderen Seite vom Gasthof Riedl weg, weil der Weg ein bisschen steiler ist und er mir persönlich einfach besser gefällt.
    Kleiner Tipp, wer die Möglichkeit hat sollte eher unter der Woche raufgehen, das es doch eine sehr beliebte und eben nicht so anspruchsvolle Wanderung ist und am Gipfel dann doch immer ein bisschen etwas los ist.

    Schwierigkeit  Leicht
    Dauer (An- und Abstieg) 1: 30 
    Höhenmeter:  307 hm 
    Distanz:  4,3km
    Hundetauglich Ja 
    Ausgangspunkt:  Parken beim GH Riedl (Parkgebühr)
    Hütte: Nein 
    c

    Outfitinfos- Tights: Adidas (ähnliche HIER) || Hemd: Quiksilver (ähnliches HIER) || Oberteil: Onzie ||Sonnenbrille: Ray Ban || Wanderschuhe: McKinley (ähnliche HIER) || Rucksack: Deuter (alt, ähnlicher HIER) ||

    Die Wanderung:

    Der Ausgang der Wanderung ist beim Gasthof Riedl. Gleich danach befindet sich ein öffentlicher Parkplatz wo man ohne Probleme stehen bleiben kann. Achtung am Wochenende kann es hier auch schon mal schnell voll werden. Die Wanderung ist sehr gut beschildert, man kann sich hier also eigentlich nicht wirklich verlaufen. Ab dem Parkplatz geht es links in den Wald, das erste Stück ist zwar ein bisschen steiler aber doch sehr gemütlich und auch dieser Weg ist mit Kindern und Hund sehr gut machbar. Man geht die meiste Zeit eigentlich durch den Wald. Trotzdem ist die Route sehr abwechslungsreich und wirklich schön zu gehen. Man geht kurz auch ein kleines Stück wieder bergab und dann wieder bergauf bis man den Wald verlässt und das erste Mal einen schönen Blick auf Salzburg hat. Hier geht es dann rechts ein kurzer Stück ein bisschen anspruchsvoller weiter. Man kann hier entweder gerade über die Felsen zum Gipfel klettern, oder man folgt dem Weg rechts zum Gipfel. Zweiterer dauert ein paar Minuten länger ist aber auf jeden Fall der einfachere Weg. Nach ca. 45 Minuten hat man das Gipfelkreuz erreicht und kann einen schönen Blick über die Stadt, den Gaisberg und die Umgebung genießen. Wer übrigens nach dieser kurzen Wanderung noch nicht genug hat, kann auch noch auf den Gaisberg weitergehen- steht bei mir auch noch auf der Liste.

  • Salat-Bowl mit Ofengemüse

    Salat-Bowl mit Ofengemüse

    Ein Gericht welches es bei mir momentan echt Non-Stopp gibt ist Ofengemüse – Es geht schnell, schmeckt gut,  man kann immer anderes Gemüse, je nach Saison, verwenden und gesund ist es auch noch. Besser geht es nicht. Ja und wenn der Hunger mal wieder riesengroß ist und ich nicht weiß was ich kochen soll wird einfach Gemüse geschnitten und mit grünem Salat und anderen Leckereien in einer Schüssel angerichtet – und fertig ist die Healthy Bowl. Ich mag diese Bowls einfach so gern weil man nach Lust und Laune echt alles hineinwerfen kann und es auch noch schön bunt ausschaut, ganz nach dem Motto Eat the Rainbow. Da ich immer wieder gefragt werde wie ich dieses Bowls zubereite, habe ich mir gedacht, ich teile eine Variation mit euch. Richtig lecker wird das Ofengemüse übrigens wenn man es mit Olivenöl und den richtigen Gewürzen mixt. Ich greife da seit Ewigkeiten eigentlich immer zu den Gewürzen von Just Spices, denn da gibt es einfach so eine große Auswahl und sie sind vielseitig einsetzbar. Deshalb sind sie auch ein wichtiger Bestandteil in meiner Küche.

    Mit dem CODE “justberriesandpassion” bekommt ihr bei einer Bestellung ab 20 Euro bei Just Spices mein Lieblingsgewürz dazu. – Variiert jeden Monat. 

    Zutaten: (2 Portionen)

    • 7 Kartoffeln
    • 1 Süßkartoffel
    • 2 rote Zwiebeln
    • 5 Karotten
    • 4 grüne oder weiße Spargel
    • 1 halber Kopfsalat
    • 1/2 Gurke
    • 4 Tomaten
    • 1/2 Avocado
    • frischer Rosmarin
    • Olivenöl
    • Salz
    • Pfeffer
    • 1/2 Zitrone
    • Hummus
    • 4 Falafel
    • Just Spices Kräuterpommes Gewürz
    • Just Spices Salat Topping
    • 2 EL schwarzer Sesam
    • eine Handvoll Sonnenblumenkerne

    Zubereitung:

    Das Backrohr auf 200 Grad Umluft vorheizen.
    Kartoffeln vierteln. Süßkartoffel & Zwiebel in mundgerechte Stücke schneiden 
    Karotten in Stifte schneiden.
    Alles gemeinsam in eine Schüssel geben und mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, frischem Rosmarin und dem Kräuterpommes Gewürz von Just Spices würzen und gut vermischen. 
    Das Gemüse auf ein Backpapier geben und für ca. 30 Minuten ins Backrohr geben. 
    In der Zwischenzeit die Tomaten, die Gurke und die Avocado in mundgerechte Stücke schneiden und gemeinsam mit dem Salat in eine große Schüssel geben.
    Mit Olivenöl, einer halbe Zitrone, Salz Pfeffer und dem Just Spices Salat Topping würzen 
    Nach 30 Minuten noch die Falafel und den Spargel dazugeben und alles für weitere 10 Minuten im Rohr lassen. 
    Den Salat auf zwei Schüsseln aufteilen und das Ofengemüse, die Sonnenblumenkerne und den Sesam oben drauf geben. 
    Zum Schluss noch den Hummus und die Falafeln auf die Bowl geben und schon ist deine ausgiebige gesunde Bowl fertig. 

  • veganes Bananenbrot

    veganes Bananenbrot

    Wer mich kennt, bzw. mir hier schon länger folgt weiß, dass ich nicht unbedingt viel backe. Als Kind habe ich unglaublich gerne und viel gebacken, aber irgendwie bin ich nicht so begabt, was Kekse und Kuchen usw. betrifft. Deshalb habe ich es irgendwann einfach gelassen, nachdem der eine oder andere Teig im Mülleimer gelandet ist.
    Bei einer Sache mache ich aber gerne eine Ausnahme und zwar Bananenbrot. Das geht sehr easy und schmeckt auch unheimlich gut. Ganz am Anfang der Corona Krise habe ich mich das erste Mal an einem veganem Bananenbrot von der lieben Laura probiert und war sofort begeistert wie lecker das Ergebnis war. Ja und dann war irgendwie ganz Instagram voll mit Bananenbrot und ich konnte es schon nicht mehr sehen. Vor ein paar Tagen habe ich dann wieder einige reife Bananen gehabt die verarbeitet werden mussten und anstatt sie wie sonst für Smoothies & Bowls einzufrieren, habe ich mich nochmal an Bananenbrot probiert und das Rezept ein bisschen adaptiert und auch beim zweiten Versuch war es richtig lecker. Es wurde dank der Nüsse sogar noch ein bisschen fluffiger. Ja und bevor die Fotos wieder in den tiefen meiner Festplatte verschwinden, dachte ich mir ich teile diese vegane Version mit euch. Wer doch lieber Eier verwendet, dem kann ich dieses leckere Bananebrot empfehlen. Auch sehr lecker, aber ich kann euch sagen, die vegane Version ist auf jeden Fall einen Versuch wert und super easy.

    Zutaten

    • 100ml Sojamilch
    • 2 EL Leinsamen (geschrotet)
    • 2 große oder 4 kleine Bananen + 1 Banane zum dekorieren
    • 4 El Kokosblütenzucker
    • 3 EL Agavendicksaft
    • 1 TL Vanilleextrakt
    • 1 Pkg Backpulver
    • 1/2 Pkg Natron
    • 2 TL Zimt
    • Eine Prise Salz
    • 200g Haferflocken (gemahlen)
    • 60g Vollkornmehl
    • 40g gemahlene Hasselnüsse
    • eine Handvoll Walnüsse
    • 2 EL Kakaochips + 1 EL zum dekorieren
    • Kokosöl (für die Kuchenform)

    Zubereitung

    Heize den Ofen auf 180°C Ober und Unterhitze vor.
    Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken. 
    Wenn ihr ganze Leinsamen habt, dann werft sie einfach kurz in den Mixer. 
    Sojamilch, Bananen, Leinsamen, Kokosblütenzucker, Agavendicksaft, Vanilleextrakt, Zimt und Natron in einer Schüssel gut vermischen. 
    Solltet ihr nur ganze Haferflocken zuhause haben, gilt auch hier, einfach kurz in den Mixer und schon sind sie gemahlen. 
    Haferflocken, Backpulver, Vollkornmehl vermischen und unter die feuchte Masse heben und gut verrühren.
    Nun noch die Walnüsse in Stücke hacken oder einfach in der Hand “zerbröseln” und gemeinsam mit den Kakaonibs unterrühren.
    Die Backform mit Kokosöl einfetten.
    Den Teig in die Form füllen und mit einer Banane und Kakao-Nibs dekorieren und für ca. 45 Minuten backen. Am besten mit einem Stäbchen oder Messer testen ob der Teig schon fest ist.
    Dann raus aus dem Rohr, auskühlen lassen und genießen. 

  • Hausgemachte vegane Pizza

    Hausgemachte vegane Pizza

    Jetzt wo der Germ (=Hefe) in den Supermärkten wieder erhältlich ist kann ich endlich das leckere Pizza Rezept mit euch teilen, das ich in den letzten sechs Wochen unzählige Male gemacht habe. Ich muss ja gestehen, davor habe ich den Pizzateig immer gekauft, weil ich einfach zu faul war und man doch ein bisschen warten muss bis der Teig fertig ist. Doch lasst euch Eines sagen, das Warten lohnt sich. Es gibt einfach nichts besseres als selbstgemachter Pizzateig. Seit ich dieses geile und super einfache Teig Rezept von meiner lieben Daria ausprobiert habe gibt es in meiner Küche Pizza nur noch so. Der Geschmack, der Geruch und einfach alles – 1000 zu 1. Probiert es aus und überzeugt euch selbst. Ja und dann hab ich auch noch diesen echt leckeren veganen Mozzarella im Supermarkt entdeckt – ja auch ohne tierische Produkte kann Pizza richtig gut schmecken. Es gab bei uns gefühlt eine Woche lang jeden Tag Pizza, weil ich einfach so begeistert von diesem einfachen Rezept und dem unglaublich guten Ergebnis war. Also unbedingt ausprobieren.

    Zutaten:

    Teig:
    400g Vollkornmehl
    10 g Salz
    7g Hefe (1 Packung Hefe oder 1/2 Würfel Hefe)
    235 ml Wasser
    7g Olivenöl
    5 g Zucker

    1 /2 Dose Passierte Tomaten
    eine Handvoll getrocknete Tomaten
    eine Handvoll Oliven
    veganer Mozzarella (z.b. Mozzarisella)
    Oregano

    Zubereitung

    Das Mehl und die Hefe in einer Schüssel vermischen.
    Das Salz im Wasser auflösen. 
    Das Mehl in der Schüssel auf eine Seite schieben und das Wasser auf die andere Seite leeren und alles mit den Händen zu einer Masse verarbeiten. 
    Olivenöl und Zucker dazugeben 
    Ein bisschen Mehl auf die Arbeitsfläche geben und den Teig aus der Schüssel nehmen und auf der Arbeitsfläche für ca. 5 Minuten gut durchkneten oder “Massieren” wie Daria so schön sagt
    Den Teig in 2 oder 3 Stücke zerteilen und unter einem Geschirrtuch 2-5 Stunden ruhen lassen. Umso länger umso besser. 
    Ich habe den Teig einfach auf ein Backpapier (mit ein bisschen Mehl gelegt) und zugedeckt. Achtung der Teig geht noch ziemlich auf. Also unbedingt Abstand lassen. 

    Das Backrohr auf höchste Stufe (Ober- und Unterhitze) vorheizen. 
    Ein Backpapier mit ein bisschen Mehl bestreuen und den Teig ausrollen. Das könnt ihr auch einfach mit den Händen machen. 
    Ja und jetzt kann der Pizzateig auch schon belegt werden. 
    Meine liebste Kombi ist einfach mit getrockneten Tomaten, Oliven und veganen Mozzarella (der richtig gut schmeckt)
    Mit Oregano bestreuen. 
    Für ca. 5 Minuten im Backrohr backen. Kleiner Tipp mit einem Pizzastein wird die Pizza nochmal besser.
    Wir machen unsere Pizza momentan zum Beispiel nur auf dem Griller inkl. Pizzastein und der Boden wird richtig schön knusprig.