Kategorie: Lets talk about (Personal)

  • Goodbye Twenty Sixteen

    Goodbye Twenty Sixteen

    Eigentlich wollte ich zum Jahresende einen Rückblick machen, dann doch wieder einen Beitrag mit den lustigsten Outtakes und im nächsten Moment wollte ich meine Jahresvorsätze bzw. Pläne mit euch teilen. Ich habe mich dann aber doch für einen Mix entschieden und dachte mir, ich schreibe einfach nochmal meine Gedanken nieder – was war gut im Jahr 2016 und was möchte ich im Jahr 2017 unbedingt ändern. Damit dieser Beitrag auch ein bisschen lustig wird habe ich ihn mit ein paar Outtakes versehen, damit ihr  auch noch etwas zu lachen habt.

    Das Jahr 2016 war ein unglaublich erfolgreiches Jahr, ich habe viel erreicht und wieder ein Stückchen mehr zu mir gefunden. Viele Ziele die ich mir vorgenommen hatte wurden umgesetzt und ich hätte mir vor ein paar Jahren nicht gedacht dass ich es mal so weit schaffe, bzw. etwas finde was mich erfüllt und mir so viel Spaß macht. Ich war viel auf Reisen, habe unglaublich tolle Orte auf der Welt gesehen, durfte bei unvergesslichen Projekten mitwirken und habe so einiges erlebt. Das Jahr 2016 war geprägt von einigen Ups & Downs, aber das gehört nun mal dazu. Ich habe im letzten Jahr so viel wie noch nie gearbeitet und bin teilweise an meine Grenzen gestossen. Zum Jahresende habe ich mir eine Auszeit gegönnt um wieder neue Kraft zu tanken und mir auch Gedanken zu machen wie es weitergehen soll. Ich bin gespannt was ich berichten werde, wenn ich wieder zurück im Land bin.

    MEHR ZEIT ZUHAUSE VERBRINGEN

    Ich liebe es zu verreisen und es ist ein Privileg, dass ich so viel von der Welt sehen darf. Trotzdem können solche Trips, vor allem da sie meistens nur ein paar wenige Tage dauern, ziemlich anstrengend sein und einem die letzten Kräfte rauben. Daher möchte ich im Jahr 2017 meine Reisen und Projekte ganz bedacht auswählen und mehr Zeit mit meinem Freund, meiner Familie, meinen Freunden und auch Tobi verbringen. Im letzten Jahr bin ich wirklich oft im Flieger gesessen und eigentlich möchte ich das 2017 ein wenig reduzieren – So schön es ist die Welt zu bereise, zuhause ist es immer noch am schönsten.

    WENIGER ARBEITEN

    Das ist ein Punkt, wo ich noch nicht ganz weiß wie genau ich es umsetzen soll und werde, aber ein paar Ideen habe ich hier schon. Ich habe im Jahr 2016 so viel gearbeitet und bin ganz oft an den Wochenenden und auch unter der Woche bis tief in die Nacht vorm Computer gesessen. Oft habe ich gehört, sag mal machst du auch mal eine Pause, wow du bist aber eine fleißige Biene und sehr diszipliniert – doch ganz ehrlich es muss auch irgendwo schluss sein. Ich möchte mir eventuell Hilfe holen, wirklich einen Plan erstellen und das Wochenende soll wirklich Wochenende sein genau so wie die Abende. Ich möchte mich wieder mehr mit Freunden verabreden und rauskommen, denn wenn man so viel zuhause vor dem Pc sitzt, fällt einem irgendwann die Decke auf den Kopf. Der Stress-Faktor muss im neuen Jahr unbedingt reduziert werden, denn so kann es auf Dauer einfach nicht weitergehen.

     

    NEIN, ICH MUSS NICHT JEDEM GEFALLEN

    Ein weiterer Punkt an dem ich noch hart arbeite, aber dank dem Buch “The Life Changing Magic of not giving a fuck, bin ich am richtigen Weg. Ich muss zugebene, dass ich immer schon ein Mensch war der großen Wert darauf gelegt hat, was andere Menschen von ih denken. Ich wollte es schon immer jeden Recht machen und vor allem gefallen. Mittlerweile weiß ich aber, es ist einfach nicht möglich und es wird immer jemanden geben der einem nicht mag, der eine andere Meinung vetritt oder …..  Es ist ok und das muss man einfach einsehen – Man ist viel glücklicher wenn man sich nicht zu sehr auf andere Menschen konzentriert.

    ABSCHALTEN LERNEN

    Ja ich habe mir so einiges vorgenommen für das neue Jahr und auf den ersten Blick sieht es ziemlich viel aus. Gott sei Dank überschneiden sich einige Punkte. Dadurch dass ich so viel arbeite und immer unter Strom stehe, fällt es mir unheimlich schwer mal so richtig abzuschalten. Beim Sport klappt das zwar ganz gut, aber meistens ist der entspannte Zustand nur von kurzer Dauer. Deshalb will ich im neuen Jahr mehr Yoga machen und auch lernen so richtig abzuschalten. Ich möchte diese Stunden aber nicht als Sport sehen, sondern wirklich als Entspannung bzw. als Zeit die ich mir nur für mich ganz alleine nehme. Früher habe ich immer Bikram Yoga gemacht, weil ich hier auch den sportlichen Effekt gesehen habe, aber das möchte ich dieses Mal wirklich in den Hintergrund stellen. Noch habe ich nicht das passende Studio gefunden, aber sobald ich zurück bin werde ich mich mal auf die Suche begeben. Falls ihr Tipps habt nur her damit. Am liebsten wäre mir ein kleines Studio das nicht zu überfüllt ist.

    MEHR GENIEßEN

    Ja und zu guter letzt soll das Jahr 2017 ganz unter dem Aspekt Genuss stehen. Wir hetzen von einem Termin zum nächsten, sind durchgehend online und nehmen uns für kaum mehr Zeit. Ich möchte im Jahr 2017 spontaner sein und mehr die Augenblicke einfach nur genießen. Das Leben ist einfach viel zu kurz, als dass wir uns nur in die Arbeit stürzen und alles um uns vergessen.

     

    Was habt ihr euch fürs neue Jahr vorgenommen?

     

  • we are going to…..

    we are going to…..

    Unglaublich aber wahr, morgen um diese Zeit sitze ich bereits im Flieger und unsere große Reise geht endlich los. Monatelang haben wir geplant und die Vorfreude in den letzten Tagen war trotz Stress enorm. So ganz realisiert habe ich es noch nicht, aber spätestens wenn der Flieger morgen abhebt wird es dann soweit sein. Die nächsten Wochen werde ich euch also mit vielen schönen Fotos aus Down Under versorgen, ja ihr habt richtig gelesen für uns geht es für 4 Wochen nach Australien. Schon lange steht dieses Land auf unserer Liste und wir haben uns gedacht dieses Jahr ist es nun endlich soweit. Ich bin schon ziemlich gespannt was mich erwartet und wie der lange Flug wird, immerhin sind wir doch knapp 20 Stunden unterwegs. Doch für sommerliche Temperaturen nimmt man das natürlich sehr gerne in Kauf.

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    Ja und so in etwa wird mein Reiseoutfit aussehen – gemütliche Jogginghose, ein T-Shirt, ein kuscheliger Pullover, Sneakers und die Jeansjacke. Da in Australien ja Hochsommer ist und wir sowieso mit dem Auto zum Flughafen fahren, wird die Winterjacke gleich zuhause gelassen – so spart man nur Platz im Koffer und da brauche ich dieses Mal wirklich jeden cm. Es war gar nicht so einfach für 4 Wochen zu packen, kann ich euch sagen. Wobei ich einfach ein paar Basics eingepackt habe und mir nicht wirklich Gedanken gemacht habe – nur das nötigste durfte dieses Mal mit. Die Handtasche wird übrigens auch noch gegen einen Hipster Fotorucksack getauscht, denn der ist zum Reisen einfach viel praktischer.

    Wer leider nicht mit darf ist der kleine Tobi und ich glaube der Abschied morgen wird mir dieses Mal besonders schwer fallen. Schon seit 2 Wochen habe ich immer wieder Tage an denen ich total traurig bin, weil ich mich nicht für 4 Wochen von ihm trennen möchte. Ich weiß zwar, dass es ihm gut geht und er selber Urlaub machen wird, aber 1  Monat ohne geliebten Hund, ja das wird ziemlich hart. Gott sei Dank werde ich regelmässig mit Fotos und Videos versorgt.

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    Pullover – H&M (ähnlicher HIER)

    Jacke – Levis (ähnliche HIER)
    Schal – Vila (ähnlicher HIER)
    Jogger – Zalando Essentials
    Schuhe – Nike Nmd xr1
    Brille: Ace & Tate (ähnliche HIER)
    Tasche: Saint Laurent
    Koffer: American Tourister

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    In diesem Sinne wünsche ich euch eine wunderschöne Weihnachtszeit. Ich werde euch natürlich auf Instagram & Co auf dem laufenden halten und mit vielen Fotos versorgen. Auch hier auf dem Blog wird es nicht ruhig bleiben, denn ich habe genügend Content vorbereitet. Für mich heißt es aber jetzt erst mal wirklich Urlaub und darauf freue ich mich schon riesig.

     

  • Life Update #5 – Gefühlschaos

    Life Update #5 – Gefühlschaos

    Das waren vielleicht ein paar anstrengende letzte Wochen und irgendwie merke ich, dass ich schon sehr an meinen Reserven zehre. Übermorgen geht es auf unsere große Reise und ich möchte natürlich vorher noch alles erledigen und abschließen, bevor ich das Land verlasse. Ich möchte hier jetzt auch gar nicht jammern, denn alles was ich mache suche ich mir ja selber aus, aber da diese Life Updates dafür da sind um euch einfach zu erzählen wie es mir geht, schreibe ich einfach drauf los, denn ganz ehrlich das tut auch ziemlich gut. Früher habe ich vieles immer in mich hinein gefressen, aber Dinge aufzuschreiben tut oft wirklich gut, auch wenn man es nur für sich selbst macht.

    Ich habe das Gefühl immer wenn sich das Jahr dem Ende neigt, wird alles extrem stressig. Ok ich habe 2016 wahrscheinlich durchgehend Stress gehabt, aber daran bin ich auch selber schuld.  Jeder möchte etwas von einem, dann muss man da und dort noch hin und ach eventuell geht sich dieses und jenes Projekt auch noch irgendwie aus – ehe man sich versieht, sitzt man in einem riesengroßen Chaos. Wieso tut man sich das eigentlich immer an frage ich mich dann, denn man kann es ja sowieso nicht jedem recht machen. In nicht mal zwei Tagen fliege ich auf Urlaub und noch kann ich mich gar nicht darauf freue. Die letzten Wochen waren wirklich sehr arbeitsintensiv – alle Termine unter einen Hut bringen, Beiträge für die nächsten Wochen shooten und vorbereiten und natürlich nochmal die ganze Familie treffen, um Weihnachten so ein bisschen vor zu feiern. Ich habe mir wie das halt immer so ist, viel zu viel vorgenommen. Mein Körper hat gleich mal gestreikt und ich bin über eine Woche krank im Bett gelegen. Noch bis heute schleppe ich diese doofe Erkältung mit mir herum. Der Sport wurde komplett aus dem Tagesablauf gestrichen und auch die langen Spaziergänge mit Tobi im Grünen kamen viel zu kurz – wieso tut man sich das aber immer und immer wieder an? Ich kann mich noch genau an das letzte Jahr erinnern, auch da habe ich mir viel zu viel vorgenommen und war dann überfordert. Wieso machen wir es uns in dieser eigentlich so schönen besinnlichen Zeit nur so stressig?

    Ich habe ein großes Problem damit so richtig abzuschalten und ich weiß einfach nicht wieso. Es ist unheimlich schwer für mich, einfach mal den Moment zu genießen und nicht schon wieder 1000 Dinge im Kopf zu haben. Außer beim Sport und da der in den letzten Wochen wirklich zu kurz gekommen ist, gab es kaum eine Minute wo ich mal runtergekommen bin. Ich weiß nicht was da los ist, denn so wie jetzt war es noch nie und ich glaube auf Dauer kann das wirklich nicht gut sein. Schon einige Male habe ich überlegt ob ich nicht wieder mit Yoga anfangen soll, doch dazu fehlt mir noch das passende Studio. Sollte also jemand von euch ein gutes (nicht zu überfülltes Yogastudio kennen) lasst es mich doch bitte wissen. Ich hoffe ja, dass der Urlaub mir ein bisschen hilft wieder ein bisschen zu entspannen.

    Eigentlich bin ich wirklich ein sehr fröhlicher Mensch und die meiste Zeit am strahlen, doch irgendwie habe in letzter Zeit sehr viele Tage an denen ich mich einfach nicht so gut fühle. An solchen Tagen geht dann wirklich gar nichts und es ist das beste, wenn ich einfach im Bett bleibe. Ganz oft habe ich das Gefühl alleine zu sein, was natürlich ein totaler Schwachsinn ist, denn ich habe viele tolle Menschen an meiner Seite. Trotzdem fühle ich mich einfach unnütz und ja bin einfach nur traurig. Es ist schwer zu beschreiben und Gott sei Dank gehen solche Tage auch wieder vorbei. Mir sind solche Tage dann immer peinlich, denn wieso bin ich so traurig, wieso kommen mir die Tränen bei jedem Schwachsinn?
    Ja und wieso schreibe ich solche Dinge nieder und erzähle euch überhaupt davon?

    Damit ihr seht, dass auch ich Phasen habe wo nicht alles glatt läuft, auch ich habe (in letzter Zeit sogar oft) Tage an denen ich einfach nur ohne Grund traurig bin, mich selber nicht mag und am liebsten erst gar nicht aufstehen würde. Auch wenn ich nach außen immer fröhlich wirke, es ist nicht immer alles gold was glänzt.  Außerdem ist das aufschreiben von meinen Gedanken auch irgendwie eine Therapie für mich und ganz oft geht es mir danach gleich viel besser. Wenn das nicht hilft, dann lasse ich mir einfach ein Bad ein, schenke mir ein Glas Rotwein ein und tauche ab. Am nächsten Tag sieht meistens alles schon wieder ganz anders aus.

    Ja und zwischen diesen vielen Gedanken und meinem Gefühlschaos, erreichen mich die vielen schlimmen Bilder aus aller Welt. Was ist nur los mit der Menschheit? Wieso müssen wir Kriege führen? Wer hat was davon?
    Erst gestern habe ich wieder einen Artikel über Aleppo gelesen und mir sind einfach nur die Tränen gekommen. So ein Leben hat wirklich kein Mensch verdient und wir können so froh sein, dass es uns so gut geht. Wenn ich die vielen Bilder sehe, habe ich immer gleich ein schlechtes Gewissen, dass ich oft ohne Grund traurig bin, denn ich habe dazu wirklich überhaupt keinen Grund. Ich habe ein Dach über dem Kopf, eine Familie und wirklich mehr als genug. Deshalb hat meine Familie dieses Jahr beschlossen nichts zu schenken und das Geld lieber Menschen zu spenden, die es notwendiger haben. Mein “Weihnachtsgeld” ist dieses Jahr an die Caritas gegangen, denn auch wenn es wirklich viel Armut auf der Welt gibt, die Menschen in Syrien brauchen es dieses Jahr besonders dringend.

     

    Damit dieser Beitrag nicht ganz so depri klingt, habe ich zum Schluss noch ein neues Video für euch. Ich habe mich vor kurzem mal an einem Follow My Week probiert. Ich dachte es wäre nett, wenn ich einfach mal eine Woche mitfilme und euch zeige wie mein “Alltag” so aussieht. Natürlich ist nicht jede Woche so viel los, aber die letzte November-Woche hat sich gut angeboten um euch ein bisschen mitzunehmen.

  • Free your soul

    Free your soul

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    Eigentlich bin ich ja ein richtiges Sommermädchen und wenn es draußen warm ist fühle ich mich einfach am wohlsten. Sonne, Strand und Meer – ja das bin eindeutig ich. Wenn man mir aber ein Snowboard in die Hand drückt und mich in die nächste Gondel setzt, kann sich das aber ganz schnell mal ändern.  Ich bin wirklich absolut kein Fan von der Kälte, aber die Berge, ein Brett und Powder lassen mich die Kälte auch gerne mal vergessen. Vor allem wenn man warm eingepackt ist, können mir diese eisigen Temperaturen nichts anhaben. Hinein in die Bindung und ab geht es – ich vergesse alles um mich herum und kann beim Snowboarden so richtig gut abschalten. Vor allem der Tiefschnee, der sich jetzt aber leider noch nicht blicken hat lassen, fühle ich mich so richtig frei. In der neuen O’neill X Jeremy Jones Montur ist man nicht nur gut vor dem kalten Schnee geschützt, sondern macht auch noch eine richtig coole Figur. Ich war richtig baff wie dünn aber trotzdem warm und vor allem undurchlässig die Jacke ist. Da macht das Snowboarden gleich noch mehr Spaß und ich bin richtig Happy, dass wir es vor unserer großen Reise noch einmal in den Schnee geschafft haben.

    O’neill hat sich neben derHammer Kollektion noch etwas ganz besonderes überlegt und zwar gibt es für alle Snowboard und Ski-Verrückten eine geniale Reise mit der Freeride Legende Jeremey Jones persönlich zu gewinnen. No Lift, No Helicopter ist das Motto und es geht zum Lake Tahoe, in die Berge Kaliforniens. Klingt doch nach einem richtig coolen Abenteuer, findet ihr nicht? Ich weiß es ja nicht wie es euch geht, aber ich wäre sofort dabei, bei diesen viertägige Freeride-Trip. Alles was ihr dafür tun müsst ist HIER ein paar Fragen zu beantworten und mit etwas Glück steht ja vielleicht bald einer von euch gemeinsam mit Jeremy Jones in den Bergen Kalifonriens.

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    – In Zusammenarbeit mit Oneill –

  • happy 5th birthday

    happy 5th birthday

    Unglaublich aber wahr – Berries & Passion ist mittlerweile 5 Jahre alt und ich kann es irgendwie noch gar nicht glauben. Angefangen hat alles an einem kalten grauen Novembertag und mir war mal wieder ziemlich langweilig. Ich war 7 Jahre Cheerleader und hatte vor einigen Monaten aufgehört, weil es einfach zu zeitintensiv war und irgendwie hatte ich das Gefühl es war Zeit diesen Sport an den Nagel zu hängen.  Also saß ich mal wieder im Wg-Zimmer von meinem Freund am Computer (wo wir übrigens ein halbes Jahr gemeinsam auf 20qm gewohnt haben) und meinte, magst du mir nicht ein nettes Logo mache, ich würde gerne einen Blog erstellen – Gesagt getan und ein paar Tage später war er fertig und auch gleich online. Eine rosa Ballerina mit Tutu war das erste was man sah, wenn man berrysandpassion (ja damals noch falsch mit y geschrieben) öffnete – rosa Ballerina sind absolut mein Geschmack, findet ihr nicht auch? Wirklich viele Gedanken habe ich mir damals noch nicht gemacht, sondern habe einfach mal darauf los geschrieben und mich auf meiner Seite ausgetobt. Wenn ihr euch mal durch die ganzen alten Beiträge durchklickt, werdet ihr sehr schnell wissen was ich damit meine. Ich habe viel ausprobiert, teilweise ausgesehen wie ein Clown und ja ich bin jedem Trend hinterher – denn man musste doch cool sein und zeigen das man IN ist. Wenn ich mir die Bilder jetzt so ansehe, greife ich mir teilweise an den Kopf. Viele Beiträge, Looks und vor allem Make-Ups sind wir mir doch ein bisschen peinlich, aber hey das gehört zu mir und es ist schön zu sehen wie ich mich in den letzten 5 Jahren entwickelt habe. Es war ein langer Weg, manchmal auch ein bisschen steinig, aber mittlerweile weiß ich was mir steht und gefällt und dass ich nicht jedem Trend hinterher laufen muss – Ich habe zu mir selber gefunden.

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    Nun sitze ich hier vor meinem Computer als junge selbstständige Frau und kann es irgendwie gar nicht so richtig glauben was ich in den letzten 5 Jahren alles auf die Beine gestellt und erreicht habe. Ich habe meinen Weg gefunden und ich kann euch sagen, es war nicht immer so klar, dass ich mal etwas finden werde was mir so richtig Spaß macht. Ich hole hier mal ein bisschen aus und nehme euch mit in meine Vergangenheit – Ich habe die Kindergartenschule gemacht und eigentlich wollte ich nie Kindergärtnerin werden, doch die Schule wurde fertig gemacht. Danach habe ich ein Kolleg für Eventmanagement begonnen und auch das stellte sich als die falsche Entscheidung heraus, also beschloss ich auf die Uni zu gehen – Meine Eltern haben sich hier mehrmals an den Kopf gegriffen, denn ich war ein ziemlicher Chaot und an der Uni muss man sich doch selbst organisieren. Ich glaube sie haben mich schon als ewigen Studenten an der Uni Wien gesehen. Die ersten Jahre hat es auch wirklich danach ausgesehen, denn ich habe ziemlich viel gefeiert und mich nicht wirklich mit dem Studium beschäftigt. Die nächste Party war einfach viel spannender als Mediengeschichte oder Statistik. Ab und zu habe ich mich mal in den Vorlesungen blicken lassen und die eine oder andere Prüfung geschrieben, aber es sah nicht wirklich danach aus, als würde ich jemals fertig werden. Gott sei Dank bin ich aber dann nach und nach ruhiger geworden und ja dann kam André mein Freund ins Spiel – Wir lernten uns auf der Uni kennen – das war übrigens in einem Kurs, in dem ich genau zwei Mal anwesend war. Durch ihn entwickelte ich irgendwie einen Ehrgeiz und fing an wirklich zu lernen und das Studium ernst nehmen – Damals wollte ich ja unbedingt in die Werbung und ich wusste so wird das sonst nichts. Ich machte teilweise 5 Prüfungen in einer Prüfungswoche und holte alles wieder auf. Als nächstes stand ein Praktikum in einer großen Werbeagentur am Programm und ich merkte gleich, ok das ist ja absolut nicht meins – so stelle ich mir meine Zukunft nicht vor. Also blieb ich bei den Studentenjobs und startete nebenbei meinen Blog – damals noch als Hobby, um mich kreativ auszutoben.
    1 Jahr später durfte ich mit TUI Österreich zum TUI Marathon nach Mallorca fliegen (Danke lieber Richard) und 2 Monate später saß ich bei TUI in der Pressestelle – Mein erste Vollzeit Job. Ich merkte, dass mir Social Media  und das Schreiben großen Spaß bereitet und ja so kam eines zum anderen. Den Blog führte ich nebenbei machte meinen Magister auf der Uni und nun sitze ich hier und schaue alte Fotos durch und strahle. Ich bin genau da wo ich sein möchte – Ich tue das was mir Freude bereitet und das jeden Tag.

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    Ein großes Dankeschön gilt hier meiner Familie die immer hinter mir gestanden ist, obwohl sie es mit Sicherheit nicht immer leicht mit mir hatten. Danke, dass ihr immer zu mir gehalten und mir so viel ermöglicht habt. Doch auch meinem Freund André möchte ich an dieser Stelle danken, denn ohne ihn wäre ich bestimmt nicht da wo ich heute bin – Nicht nur einmal wollte ich alles hinschmeißen und er hat mich immer gepusht und ermutigt weiter zu machen. Er unterstützt mich noch heute sehr viel was den Blog betrifft und auch er hat es bestimmt nicht immer leicht mit mir – Ich bin froh so einen tollen Mann an meiner Seite zu haben.

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    Doch auch euch meinen lieben Lesern möchte ich Danken. Ein großes Dankeschön für 5 wunderschöne Jahre Berries  & Passion. Danke dass ihr mir immer so viele liebe Kommentare hinterlasst, immer wieder vorbeischaut und mich zum weitermachen motiviert. Ihr seid eine ganz tolle Community und es ist schön dass es euch gibt. Auch ohne euch wäre ich heute nicht hier und das muss auf jeden Fall gesagt werden. Aus diesem Grund habe ich mir dieses Jahr etwas besonderes überlegt und einen Berries & Passion Adventkalender auf die Beine gestellt. Ich möchte euch eine Freude machen und die Weihnachtszeit ein wenig versüßen. Deshalb gibt es ab morgen 8 Uhr bis zum 24. Dezember jeden Tag tolle Preise zu gewinnen. Alle Informationen findet ihr HIER.

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    Danke für 5 wunderschöne Jahre Berries & Passion und hoffentlich noch auf viele weitere. 

    nina

     

  • #lifeupdate – one week off

    #lifeupdate – one week off

    Heute habe ich noch ein kleines Life Update für euch, bevor der Blog ab morgen für eine ganze Woche offline ist. Berries & Passion bekommt nämlich ein neues Design und ich bin schon sehr gespannt was ihr zu dem Ergebnis sagen werdet. Die letzten Wochen habe ich gemeinsam mit einem Webdesigner zusammengearbeitet und an einem neuen Look gearbeitet und ich muss sagen das Ergebnis gefällt mir richtig gut und ich kann es gar nicht erwarten euch zu zeigen. Die letzten Wochen waren ziemlich anstrengend und es geht auch so munter weiter, denn es muss einiges vorbereitet werden. Da bin ich ganz froh drüber, dass der Blog für eine Woche Pause macht und ich mich nicht darum kümmern muss, dass ein neuer Blogpost online geht. Dafür geht es danach munter weiter und ihr könnt euch auf einen richtig tollen Dezember freuen, aber zu viel möchte ich an dieser Stelle gar nicht verraten.

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    Wenn Reisen zum Nachdenken anregen 

    In der letzten Zeit war ich wirklich viel unterwegs und es war toll so viel auf Reisen zu sein und neue Ort zu entdecken Erst Amsterdam, dann Cannes und zum Schluss also absolutes Highlight Südafrika mit Vier Pfoten. Diese Reise war etwas ganz besonderes für mich und hat mich vor allem sehr zum nachdenken angeregt. Viele unterschiedliche Dinge gehen mir seitdem durch den Kopf und ich mache mir über vieles mehr Gedanken als noch vor ein paar Wochen. In Südafrika habe ich viele sehr interessante Menschen kennengelernt und über Dinge erfahren (Stichwort: Canned Hunting), die mich sehr traurig machen und ich frage mich dann immer, was in den Köpfen von solchen Menschen vorgeht. Ich schaue viel mehr Dokumentationen als noch vor dieser Reise – Das hat aber eher damit zu tun, dass ich mir jetzt einfach die Zeit wirklich nehme und mich einfach mehr mit Themen außerhalb der “schönen” Welt beschäftigen möchte. HIER geht es übrigens zu meinem Video aus Südafrika.

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    Chaos in der Wohnung

    In einem anderem Beitrag habe ich euch ja bereits mal davon erzählt, dass wir gerade auf Wohnungssuche sind und es in Wien einfach nur katastrophal ist etwas Leistbares zu finden. Jeden Tag werden bei uns die Immobilienanzeigen durch geforstet und ich sag es euch, es ist richtig deprimierend. Eigentlich darf ich mich über meine Wohnung wirklich nicht beschweren, aber ich sag es euch wie es ist, ich will hier einfach nur raus. Eingezogen bin ich, als ich noch studiert habe und irgendwann möchte man dann aber doch wirklich eine Wohnung wo man wirklich länger bleibt und vielleicht schon ein bisschen an die Zukunft denkt. Wie schon erwähnt ich darf eigentlich gar nichts sagen, weil wir haben eine tolle Wohnung, doch es gibt einfach viele Dinge die mich extrem stören und die ich einfach nicht ändern will, weil ich weiß, hier bleibe ich nicht mehr ewig. Als Student nimmt man viele Dinge hin und sagt ja, das ist doch in Ordnung, für ein paar Jahre ist das ok, aber irgendwann will man sein eigenes zuhause haben. Deshalb herrscht bei uns auch momentan etwas Chaos, weil mich das ganze Thema deprimiert und ich einfach keine Lust mehr habe, hier mal ein bisschen was wegzuräumen und da mal was umzustellen – Alle paar Wochen bekomme ich dann einen Anfall und fange an auszusortieren – vielleicht hat diese Chaos-Phase also doch was gutes denn ich trenne mich auch von vielen Sachen, die ich eigentlich gar nicht mehr brauche und am besten soll es noch viel mehr gehen. Noch besser wäre es natürlich wenn wir endlich etwas finden, doch wahrscheinlich wird das noch dauern.

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    Eine große Reise steht bevor

    Ein paar Mal habe ich es schon angedeutet, aber noch nicht verraten wohin es geht und ein bisschen müsst ihr euch noch Gedulden. In knapp 1 Monat geht es für uns auf eine große Reise und die Vorfreude steigt. Auch wenn das für mich heißt 4 Wochen Abschied von Tobi zu nehmen, denn der hält in der Zwischenzeit hier die Stellung. Am liebsten hätte ich ihn natürlich mitgenommen, aber das ist einfach nicht möglich, denn es wäre zu heiß für ihn und der Flug viel zu lange. Bei den Schwiegereltern geht es ihm aber bestimmt gut und auch er hat sich ein bisschen Urlaub verdient. Noch realisiere ich es eigentlich noch gar nicht, dass ich bald für 1 Monat das Land verlassen und auf Entdeckungsreise gehen werde. Spätestens in ein paar Wochen wenn dann der Koffer gepackt wird, werde ich es dann hoffentlich checken. Bis dahin heißt es aber vorbereiten, vorbereiten, vorbereiten, denn ich habe mir vorgenommen in diesen 4 Wochen wenig bis gar nicht zu bloggen und mir mal eine Auszeit zu gönnen. Damit es hier aber nicht ruhig bleibt, muss schon vorher fleißig in die Tasten gehauen werden.

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    Stress – Veränderungen – Zeit nehmen 

    Das Jahr 2016 war ein sehr aufregendes aber auch sehr arbeitsintensives Jahr. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es noch schneller vergangen ist als 2015. Zu viel möchte ich hier jetzt gar nicht vorwegnehmen, denn ich habe dazu noch einen eigenen Beitrag geplant, aber es ist wirklich wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht, wenn man viel zu tun hat. Ich habe öfters gemerkt, dass ich an meine Grenzen stoße, dass ich ausgelaugt und einfach nur müde bin. Deshalb habe ich beschlossen im nächsten Jahr einiges zu ändern. Ich möchte mir wieder mehr Zeit für mich, meine Familie und Freunde nehmen und die Zeit die ich habe mehr genießen. Die letzten stressigen Wochen haben mir einfach gezeigt, dass es so viele Dinge gibt die wichtiger sind als Arbeit. Es macht mir unheimlich viel Spaß zu bloggen und ich bin sehr stolz darauf was ich mir in den letzten Jahren aufgebaut habe und wie erfolgreich ich eigentlich mit meiner Arbeit bin, aber man versucht immer mehr zu machen, sich immer neue Sachen auszudenken und ja das macht auch ein bisschen müde. Deshalb möchte ich mich die nächsten Wochen mehr damit beschäftigen wie und was ich an der momentanen Situation ändern kann. Was kann ich machen, damit ich wieder ein bisschen mehr Freizeit habe und viele Dinge mehr genießen kann. Der Blog soll natürlich weiterhin bestehen, denn es ist einfach meine Leidenschaft und macht mir sehr viel Spaß. Ich habe auf jeden Fall beschlossen 2017 einiges zu ändern und mal schauen zu welchem Entschluss ich kommen werde. Ich werde euch natürlich auf dem Laufenden halten und euch weiter an meinem Gedankenchaos teilhaben lassen.

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    Wow das waren heute wirklich sehr viele unterschiedliche Gedanken, aber es war mal wieder Zeit, dass ich mir einiges von der Seele schreibe – Manchmal ist Bloggen bzw. das Schreiben auch wie so eine kleine Therapie – Die Life Update Posts machen wir oft große Freude, denn es ist echt schön mal Ballast abzulassen und einfach zu schreiben was gerade in meinem Kopf so vor sich geht. Nun aber genug für heute von meinem Gedankenchaos.

    Habt eine schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche. Schaut in der Zwischenzeit unbedingt auf Snapchat (@berries_passion), Instagram (@berriesandpassion) und Facebook (berriesandpassion) vorbei, denn dort wird es trotzdem einige Updates geben und sicher nicht ruhig bleiben. Wenn ihr verständigt werden möchtet, wenn Berriesandpassion.com wieder online ist, dann meldet euch doch  HIER für meinen Newsletter an. Die letzten Monate war es war etwas ruhig, aber das soll sich nun ändern und ich werde euch auch per Mail wieder mit vielen Informatione, Gedanken und Updates versorgen.

  • MY #CKMINUTE

    MY #CKMINUTE

    Vor einiger Zeit durfte ich an einem ganz tollen Kalligraphie Workshop teilnehmen, wo ich das erste Mal so richtig eine Feder in der Hand hatte. Es sieht ja find ich gar nicht so schwer aus, aber wenn man es dann selber versucht wirkt es fast unmöglich so einen schönen Schriftzug hinzubekommen. Nach dieser Stunde war ich so begeistert, dass ich mich zuhause sofort erkundigt habe was es alles gibt und was man benötigt – Ich hatte richtig gefallen daran gefunden und wollte das unbedingt weitermachen. Zu meinem Geburtstag habe ich von meiner Mama dann ein zusammengestelltes Lettering-Set bekommen und es stand dem ganzen nun nichts mehr im Weg. Die ersten Tage hatte ich nur das Lettering im Kopf und die Papierberge stapelten sich. Wer mich kennt weiß, dass ich ein ziemlich ungeduldiger Mensch bin – es muss alles sofort so klappen wie ich das will. Natürlich wusste ich dass ich hierfür aber etwas mehr Geduld und vor allen Zeit benötige. Außerdem wird es endlich mal Zeit, dass ich es lernen geduldiger zu sein und etwas einfach mal ein bisschen ruhiger und langsamer anzugehen. Da ich in den letzten Wochen sowieso viel zu viel um die Ohren und nicht wirklich Freizeit hatte, wollte ich mir diese Zeit einfach nehmen. Etwas offline tun, was mich entspannt, wo ich kreativ sein und einfach abschalten kann. Vor kurzem hat mich die schöne Calvin Klein Light Uhr erreicht und ich wurde gefragt was meine persönliche #ckminute ist.
    Ich versuche mir momentan täglich 30-60 Minuten Zeit für mein neues Offline Hobby zu nehmen und zu üben. Das tolle ist, dass man beim Lettering auch unheimlich gut abschalten kann und der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt, auch wenn es bei mir noch ein bisschen an Übung fehlt. Ich war schon länger auf der Suche nach einer kreativen Beschäftigung abseits des Bloggens und ich habe nun endlich was gefunden was mir richtig Spaß macht. Versteht mich nicht falsch das Bloggen ist immer noch mein größtes Hobby und bereitet mir sehr viel Spaß, aber es ist mittlerweile trotzdem mein Beruf und ich muss lernen mich auch ab und zu davon wirklich zu distanzieren. Diese 30-60 Minuten helfen mir eigentlich sehr gut dabei, denn der Computer wird zur Seite geschoben und es wird Platz für meine ganzen Stifte gemacht. Meine persönliche #ckminute sind die Minuten am Tag, an denen ich abseits von der Onlinewelt etwas neues lernen und mich Kreativ austoben kann.

    Was ist eure #ckminute?

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    – In Zusammenarbeit mit Calvin Klein –

  • Fenstertag

    Fenstertag

    Irgendwie war der heutige Tag sehr eigenartig – Er hat unglaublich gut mit einer Trainingseinheit begonnen und ich hatte wieder richtig viel Energie und mich unheimlich gut während und auch nach dem Training gefühlt. Ich war guter Dinge und wirklich motiviert meine To Do Liste abzuarbeiten, damit ich den morgigen Feiertag ganz gemütlich angehen und vielleicht auch ein bisschen entspannen kann. Doch irgendwie wollte absolut nichts weitergehen, ich habe zwar ein paar Mails bearbeitet und die wichtigsten Dinge erledigt, aber kürzer ist meine Liste leider nicht geworden, sondern eher länger. Die letzten Monate im Jahr ist immer besonders viel zu tun und ich versuche natürlich vor meinem Urlaub im Dezember alles vorzubereiten. Naja auf jeden fall habe ich gegen Mittag gemerkt, dass es heute nicht wirklich Sinn macht und ich die Zeit lieber anders nutzen sollte, denn vorm Computer sitzen und ins leere starren ist auch eher nicht so das wahre. Deshalb habe ich mich in die Küche gestellt und mir etwas leckeres gezaubert. Natürlich wurde das ganze auch gleich für den Blog fotografiert – so war ich wenigstens ein bisschen produktiv.
    Am Nachmittag hatte ich dann noch einen Termin in der Stadt und irgendwie hatte ich das Bedürfnis durch die Gegend zu spazieren. Das war eine unglaublich kluge Idee, denn die Innenstadt war natürlich um 17 Uhr überhaupt nicht überfüllt. Es war irgendwie schön sich einfach mal treiben zu lassen und gedankenlos durch die Straßen zu schlendern, aber gleichzeitig war es auch irgendwie komisch weil ich dann doch ein schlechtes Gewissen hatte, wegen der vielen Arbeit die liegen bleibt. Die Schuld dafür gebe ich jetzt einfach mal dem heutigen Fenstertag, denn an solchen Tagen kann ich irgendwie nie so richtig 100% produktiv sein.
    Erst heute habe ich (dank der lieben Frau Hölle) erfahren, dass der Fenstertag in Deutschland Brückentag heißt – wie süß ist eigentlich diese Bezeichnung, deshalb musste ich das hier gleich mal festhalten – Nina lernt ein neues Wort. Brücken/Fenstertag hin oder her, heute war ein wirklich seltsamer Tag und deshalb wird auch jetzt gleich mal der Computer abgedreht die letzte Folge Fear The Walking Dead (passend zu Halloween) geschaut und ein Buch gelesen. Die Arbeit läuft mir bis morgen nicht davon. Auch wenn ich jetzt nicht so happy über meine To Liste bin, die jetzt morgen erledigt werden muss, bin ich froh über die kleine Auszeit (inkl. Gehirnaus Kauf). Ich muss ja gestehen, dass ich an Feiertagen sehr gerne arbeite, denn da kann man alles ganz in Ruhe abarbeiten ohne dass man sofort eine Antwort bekommt. Die Selbstständigkeit hat schon so seine Vor- und Nachteile, und das so richtig abschalten ist mit Sicherheit eher ein Nachteil, aber das habe ich mir ja ausgesucht und irgendwann werde ich es schon noch lernen. So das wars aber jetzt wieder mit meinem Gedanken-Wirrwarr und damit dieser Beitrag auch wirklich Sinn macht, gibt es noch einen weiteren Herbstlook. Wenn es draußen kalt wird komme ich auch wieder richtig in Hutstimmung und ganz ehrlich so eine Kopfbedeckung ist schon ganz praktisch, vor allem wenn man einen Bad Hair Day hat.

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    Pullover – Pieces (ähnlicher HIER)
    Bluse – Asos
    Treggings – Never Denim (ähnliche HIER)
    Schuhe – Sacha (Bronx)
    Hut – Miss Selfridge (alt, ähnlicher HIER)
    Tasche – Stella McCartney Falabella
    Mantel – Mango (ähnlicher HIER)
    Sonnenbrille – Ray Ban 

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