Schon vor ein paar Monaten habe ich euch erzählt, dass ich meine Vorliebe für Hörbücher entdeckt habe und das hat sich auch nicht geändert. Ich lese zwar immer noch unheimlich gerne Bücher, aber da ich doch immer sehr viel unterwegs bin, bevorzuge ich dann doch eher das Angebot von Audible. Das Gepäck ist leichter und man kann die Hörbücher auch super unterwegs konsumieren – Im Zug, am Flughafen, beim Aufräumen oder ganz gemütlich auf der Couch. Es ist schön wenn man sich nebenbei einfach berieseln lassen kann. Da die kalte Jahreszeit vor der Tür steht, dachte ich mir, ich teile ein paar Hörbücher mit euch, die sich bestens für den Herbst und Winter eignen. Eine Tasse Tee, eine kuschelige Decke und ein gutes Hörbuch – da kann der Winter ruhig kommen.
Das tolle an Audible ist übrigens, dass man es für 30 Tage lang kostenlos testen kann und auch noch gleich ein Hörbuch geschenkt bekommt. Die Auswahl an Büchern ist wirklich riesig und da ist ganz bestimmt für jeden etwas dabei.
Ein ganz neues Leben: Dieses Hörbuch ist die Fortsetzung von ein ganzes halbes Jahr und wer dieses Buch gehört oder gelesen hat wird auch um den zweiten Teil nicht herum kommen. Lu und Will hatten 6 Monate zusammen bevor er starb. Diese 6 Monate haben das Leben von Lu sehr verändert und es ist unheimlich schwer für sie nach vorne zu blicken. Bis es eines Tages an der Tür klingelt. Eine wirklich tolle Geschichte, die zeigt, dass das Leben nicht immer einfach ist, aber irgendwie am Ende doch alles gut wird. Das perfekte Hörbuch für einen regnerischen Abend auf der Couch.
Magic Cleaning Marie Kondo: Diesen Titel habe ich euch bereits als Buch vorgestellt und da ich es nicht nochmal lesen will, aber endlich ausmisten sollte. Habe ich es mir nochmals als Hörbuch zugelegt. So kann ich mich während dem Aufräumen berieseln lassen. In diesem Buch geht es darum sich von Altlasten zu trennen und dem Chaos den Kampf anzusagen.
Der große Trip: Dieses Hörbuch habe ich fast in einem durch gehört weil ich die Geschichte so toll fand. Cheryl ist gerade 26 geworden und hat das Gefühl ihr Leben nicht mehr im Griff zu haben. Als ihr ein Outdoor-Führer in die Hände fällt, beschließt sie mehr als tausend Meilen zu wandern. Es ist wirklich eine ganz tolle Geschichte zum Thema Selbstfindung, das ich euch wirklich ans Herz legen kann.
Wieso Frauen immer Sex wollen und Männer immer Kopfschmerzen haben: Diesen Titel fand ich irgendwie witzig und auch die Beschreibung fand ich total interessant und deshalb wurde es einfach mal heruntergeladen. Es geht um die Liebe und dass sie in unserem Kopf eine Art Doppelleben führt – Es gibt die eine Seite der realen Liebe und auf der anderen Seite das Liebesideal, das immer noch unser Denken beherrscht. Mit einer ganzen Portion Selbstironie erzählt Christian Thiel von allgemeinen Mythen und widerlegt diese auch mit fundiertem Wissen und guten Argumenten. Ein wirklich gutes Hörbuch, bei dem man auch noch einiges lernen kann.
Gesund durch Mediation: Die Übung der Achtsamkeit: Mit diesem Hörbuch habe ich erst begonnen, aber was ich bis jetzt gehört habe, gefällt mir sehr gut. Schon länger habe ich überlegt mich mit dem Thema Mediation zu befassen und auch meine Schwester hat mir erst vor kurzem davon erzählt, dass sie damit begonnen hat. Mit dem Programm von Jon Kabat-Zinns lernt man Schritt für Schritt wie man durch bestimmte Meditationen, Atem- und Yogaübungen entspannt und auf diese Weise Stress und Beschwerden abbaut.
Habt ihr auch Hörbücher die ihr gerne hört? Was könnt ihr empfehlen?
Manchmal sind es die kleinen Momente im Alltag, die das Leben so richtig lebenswert machen und oft muss man einfach nur etwas genauer hinsehen. Ihr kennt das ganz bestimmt: Man lebt so vor sich hin und vergisst dabei ganz, auch mal zu genießen und das, obwohl es im Alltag doch so viel Wunderbares und Inspirierendes sieht. Deshalb sollten wir versuchen genau diese kleinen Dinge, die alltäglichen Triumphe, die unser Leben so besonders machen zu genießen. Dafür steht auch die neue Kampagne von Pandora – #DoSeeTheWonderfulund ich finde sie einfach unheimlich schön und wahr. Manchmal muss man einfach nur Innehalten und einfach das Besondere an jedem Moment sehen. Wie zum Beispiel ein warmer Herbstabend mit einer Tasse Tee und der besten Freundin auf der Terrasse. Ungesundes Essen bestellen, über Gott und die Welt reden und mit den Hunden spielen – in diesen Momenten bin ich unheimlich dankbar, solche Menschen um mich zu haben, die mich zum Lachen bringen, mir Kraft geben und mit denen man schöne Erinnerungen teilen kann. Die kleinen Dinge, wie so ein Abend mit wichtigen Menschen, sind die. die das Leben so besonders machen und uns auch in einer gewissen Weise prägen und mir zeigen, was eigentlich wichtig ist.
Es gibt Phasen da fällt es mir unheimlich leicht zu schreiben und dann gibt es wieder solche in denen ich einfach überhaupt keinen geraden Satz hinbekomme und jedes Wort 100 Mal lösche. Mittlerweile weiß ich aber, dass es überhaupt keinen Sinn ergibt sich zu zwingen, sondern es einfach kommen lassen muss. Deshalb versuche ich ganz gezielt diese Zeiten zu nutzen in denen es mich einfach überkommt und mir nach schreiben zumute ist. Vor allem wenn es um persönliche Themen geht, ist das um einiges leichter und tut auch noch gut. Ich teile hier ja doch nur einen Bruchteil meiner Gedanken mit euch, weil vieles einfach zu privat ist und meiner Meinung nach auch nicht unbedingt ins Internet gehört. Was ich mittlerweile aber sehr gerne mache, ist einfach alles was mir so im Kopf herumspukt aufzuschreiben. Das mache ich aber nicht nur wenn es mir schlecht geht, sondern auch wenn es mir gut geht und ich das Bedürfnis danach habe – einfach ganz für mich alleine, ohne es mit jemanden zu teilen. In ganz vielen Situationen hilft das unheimlich und ich finde es auch schön, wenn man so an tolle Momenten erinnert wird.
Best Summer – Best Friends
Dieses Jahr hat viele Veränderungen mit sich gebracht und an vieles musste ich mich doch erst gewöhnen. Es waren aber durchwegs gute Veränderungen für mich und ich muss schon zugeben, ich hatte den besten Sommer seit langem und blicke mit einem lachenden und weinenden Auge auf diese Monate zurück. Ich hab viel unternommen, bin viel in Österreich herumgereist und habe das Leben einfach nur genossen und versucht mir über viele Dinge nicht so viele Gedanken zu machen. Das schönste an diesem Sommer war aber auf jeden Fall die Zeit mit meinen Freunden und ich bin froh, so tolle Menschen an meiner Seite zu haben. Ich bin an dieser Stelle ganz ehrlich mit euch, wenn man lange in einer Beziehung ist, dann kann es schon mal vorkommen, dass man Freundschaften vernachlässigt. Man möchte viel Zeit mit dem Partner verbringen und schiebt die anderen Dinge so ein bisschen zurück. Bei mir war das auf jeden Fall so und ich weiß jetzt auch, dass es sicher nicht das beste war. Im Nachhinein ist man aber immer schlauer und das gehört halt einfach zum Lernprozess des Lebens dazu, hab ich recht? Deshalb habe ich auch beschlossen das zu ändern und meine Freundschaften wieder mehr zu pflegen und wisst ihr was, es tut so gut. Ich habe nicht nur wieder mehr Kontakt mit Menschen, die ich schon länger nicht mehr gesehen habe, sondern pflege auch meine neuen Freundschaften. Man darf auch nicht immer darauf warten, dass sich die andere Person meldet, sondern sollte einfach selber die Initiative ergreifen, denn wer weiß vielleicht denkt das Gegenüber auch so.
Ich bin auf jeden Fall unheimlich froh, dass ich so viele liebe Menschen an meiner Seite habe. Ja ich weiß ich wiederhole mich, aber das kann man einfach nicht oft genug sagen. Auch durch den Blog habe ich so viele liebe Menschen kennengelernt und wirklich tolle Freundschaften geschlossen und dafür bin ich wirklich dankbar. Für mich ist das eigentlich auch das beste am bloggen. Auch wenn ich kein Freund von Networking-Events bin, es ist trotzdem schön, wenn man dann Menschen trifft die ähnlich ticken und auch noch die gleichen Ansichten vertreten.
Alleine auf Mauritius
Die letzte Woche habe ich ja auf Mauritius verbracht und wie viele von euch vielleicht mitbekommen haben, bin ich diese Reise alleine angetreten. Der Grund für meinen Aufenthalt, war eigentlich eine Bloggerreise, jedoch hat die andere Bloggerin sehr kurzfristig abgesagt und es war kaum mehr möglich Ersatz zu finden. Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich selber schon überlegt habe zuhause zu bleiben, denn ganz alleine in auf eine Reise zu fahren, über die man auch noch berichten sollte, ist dann doch etwas schwerer. Vor allem war ich in wunderschönen Hotels, die man ja im Normalfall nicht alleine besucht. Was mache ich die ganze Zeit alleine ? Wer hilft mir mit meinen Fotos? Diese und noch andere Fragen habe ich mir gestellt. Schlussendlich habe ich mich dann aber doch entschieden zu fahren, denn nur so kann man Erfahrungen. sammeln. Trotzdem bin ich mit einem etwas mulmigen Gefühl in den Flieger gestiegen. Der erste Tag war noch etwas schwierig, weil ich mich erst an die Situation gewöhnen musste. Ich war doch ein wenig überfordert. Viele Gedanken schwirren einem im Kopf herum und auch der Körper muss sich an die anderen Temperaturen etc. gewöhnen. Da ich aber sowieso durchgehend Programm hatte, war nicht so viel Zeit um sich Gedanken über das Alleinsein zu machen. Gut war außerdem, dass das Team vor Ort sehr bemüht war und ich dann doch nie wirklich alleine war. Die ersten Tage hat mich ein Fotograf begleitet, dann wurde ein anderer Influencer aus Mauritius eingeladen und die liebe Jo-Ann vom Social Media Team hat sich auch sehr lieb um mich gekümmert. Ich war also eigentlich nicht wirklich alleine und habe neue Menschen kennengelernt. Ich hätte mir nie gedacht, dass ich so gut zurecht komme. Normalerweise bin ich bei fremden Menschen, vor allem wenn sie nicht meine Sprache sprechen doch etwas scheu, aber ich muss sagen das habe ich sehr schnell abgelegt.
Wenn ich sonst immer verreist bin, war ich doch immer mit anderen Personen unterwegs und habe mich dann auch meistens auf die verlassen, was natürlich der einfache Weg ist. Auch wenn es kein richtiger Solo-Trip war, hat mir diese Reise unheimlich gut getan und ich war an einem Tag sogar so “mutig” zu sagen, ich lasse das Programm aus und gehe surfen. Also habe ich einen Surflehrer kontaktiert, mir ein Taxi gecheckt und mich in die Wellen geschmissen. Man sollte echt viel öfters über seinen Schatten springen, denn oft erlebt man so echt tolle Dinge. Trotzdem muss ich sagen, ist es einfach schöner, wenn man die erlebten Dinge mit jemanden teilen kann. Mehr Fotos aus Mauritius folgen natürlich noch.
Bali – Ich bleibe hier
Ja und wenn wir schon beim Thema Solo Reisen sind dann bleiben wir auch gleich dabei und reden über etwas, von dem ich euch in den letzten Monaten doch sehr oft erzählt habe – Bali. Eigentlich war es schon lange ein Wunsch von mir nach Bali surfen zu fliegen. In einer Nacht und Nebel Aktion Anfang August habe ich dann meinen Flug gebucht. Anfangs hatte ich auch ein wenig Angst, weil es eigentlich die erste Reise werden hätte sollen, bei der ich ganz alleine bin. Ich wusste nicht so recht was mich erwarten wird, wie ich die Planung angehen soll und wie ich mich fühlen werde – es ist halt etwas ganz Unbekanntes und klar hat man da doch einige bedenken. Umso näher der Abflug rückte, umso mehr habe ich mich aber eigentlich darauf gefreut und meine Bedenken sind immer mehr in den Hintergrund gerückt. Seit einigen Wochen ist das aber wieder alles anders und aus diesem Grund habe ich meinen Flug am Montag storniert und beschlossen Ende Oktober nicht in den Flieger zu steigen. Irgendwie waren einfach mehrere Dinge auf einmal, die mir Bauchschmerzen bereitet und mir irgendwie gezeigt haben, dass jetzt einfach nicht der richtige Zeitpunkt dafür ist. Ja auch der Vulkan ist da nicht so unschuldig an meiner Entscheidung. Ich weiß, dass die Situation vor Ort sicher ist und es hier keine Bedenken gibt, aber ich möchte einfach nicht riskieren, dass ich dann vielleicht länger auf Bali festsitze, weil der Flugverkehr eingestellt wird. Normalerweise wäre mir das ja egal, wenn ich ein paar Tage verlängern muss, aber da ich Ende November einfach wieder in Wien sein sollte ist es einfach unsicher. Die Situation ist einfach doof und es kann natürlich sein, dass der Vulkan gar nicht ausbricht, aber ein gewisses Risiko ist da, das ich nicht eingehen will. Auch Tobi und eine Veränderung in meinem Job sind Gründe, wieso ich es mir schlussendlich anders überlegt habe. Ausschlaggebend für meine Entscheidung war aber mein Bauchgefühl, das mir einfach sagt ich soll bleiben und die Reise verschieben. Klar habe ich auch viel abgewägt und ein bisschen die Pro und Kontras verglichen, aber der Bauch hat einfach gesagt nein. Ich bin einfach ein Mensch der da gerne auf meine Gefühle hört und bis jetzt wurde ich noch (fast) nie enttäuscht, deshalb vertraue ich auch dieses Mal darauf. Mir geht es auch sehr gut mit dieser Entscheidung und ich werde es schon noch nach Bali schaffen, da bin ich mir ganz sicher.
Ich muss zugeben, dass ich nie wirklich ein Fan von Festivals war und ich hatte eigentlich auch nicht vor demnächst eines zu besuchen. Gute Musik, Campen, aus Dosen essen und mal dreckig werden – alles kein Problem für mich und klingt ja auch nach einer Menge Spaß, aber ich bin einfach nicht der größte Fan von Menschenansammlungen und deshalb hat es auch 28 Jahre lang gedauert bis ich mich mal auf einem Festival blicken hab lassen. Viele meiner Freunde fahren jedes Jahr auf Festivals, aber ich hatte nie das Bedürfnis mitzufahren. Dieses Jahr ist irgendwie aber alles anders und so habe ich mich von der lieben Anna dazu überreden lassen doch noch Festival-Luft zu schnuppern. Vor einiger Zeit habe ich eine Einladung für das Out of the WoodsFestival in Wiesen bekommen und sofort abgesagt, weil ich wusste, nein das ist einfach nichts für mich. Doch dann hat mir Anna von dem tollen Line-Up erzählt und gemeint, dass sie ja auch dort ist. Also habe ich nicht lange überlegt und meine Absage rückgängig gemacht und mich auf das Abenteuer Festival eingelassen. Außerdem gibt es keine andere Person, mit der ich lieber auf mein erstes Festival gefahren wäre, als Anna.
Eigentlich wollte ich ja gar keinen Beitrag dazu schreiben und die Tage einfach nur genießen, doch ich hatte so eine unglaublich tolle Zeit, dass ich kurzerhand beschlossen habe, meine Gedanken doch aufzuschreiben und euch daran teilhaben zu lassen.
Das Out of the Woods fand dieses Jahr zum zweiten Mal statt und ist im Gegensatz zu allen anderen Festivals eher klein und entspannt. Bands wie Phoenix, Alt-J, Milky Chance, Nihils und Foals sorgten 3 Tage lang wir Stimmung und ich muss sagen es hätte wirklich kein besseres erstes Festival geben können. Irgendwie ist das Wochenende wie in einem Film an mir vorbeigezogen. Gute Musik, tolles Wetter, eine entspannte friedliche Stimmung und liebe Mädls – was will man mehr. Gemeinsam mit Anna, Alina und Kim habe ich die Tage in Wiesen verbracht und ich hätte mir keine coolere Mädlstruppe für mein erstes Festival wünschen können. Wir haben uns alle einfach so unglaublich gut verstanden und ich hatte so viel Spaß wie schon sehr lange nicht mehr. Als es dann am Sonntag wieder Richtung Wien ging war ich richtig wehmütig und am Montag hat mich dann so ein richtiges “Festival-Down”, wie ich es bezeichnen würde erwischt. Ich wollte einfach zurück und das ganze Wochenende nochmal erleben – es hat auch ein paar Tage gedauert, bis ich mich wieder in meinem Alltag zurecht gefunden habe und ich war richtig traurig, dass es vorbei war.
Auch die Organisation am Festival war echt super, soweit ich das beurteilen kann. Es gab eine große Auswahl an Food Trucks, damit man ja nicht verhungert, genügend Bars und es war auch echt alles sehr sauber. Normalerweise sammeln sich ja bei so Festivals doch Berge an Müll, aber jeder war sehr darauf bedacht alles sauber zu halten. Wir haben im Comfort Camping Bereich in einem Zelt übernachtet und auch hier hat alles super funktioniert. Es gab genügend Duschen und Klos und wir haben uns dort wirklich wohl gefühlt. Ja ich weiß, es war ein eher “luxuriöses” Camping wenn man bedenkt, dass wir sogar Luftmatratzen und Bettwäsche hatten, aber ich muss schon sagen, dass ich sehr froh darüber war ein Zelt in diesem Bereich zu haben. So musste ich mich um nichts kümmern und konnte ganz unbeschwert auf mein erstes Festival fahren ohne mir großartig Gedanken machen zu müssen.
Mein erster Festival Besuch war also ein voller Erfolg und ich weiß, sollte das Out the Woods im nächsten Jahr nochmals stattfinden, bin ich auf jeden Fall wieder dort. Es hat einfach alles gepasst und ich schwelge immer noch gerne in Erinnerungen. An alle die noch nie auf einem Festival waren, tut es. Es ist wirklich ein richtig cooles Erlebnis und ich bin froh, dass ich mich überwunden und zugesagt habe. Dieses Wochenende werde ich auf jeden Fall niemals vergessen.
Heute geht es für mich übrigens gleich aufs nächste Festival und zwar fahre ich mit Kim für einen Tag aufs Frequency. Ich bin auf jedem Fall schon sehr gespannt wie so ein richtig großes Festival abläuft und freue mich auf einen netten Abend.
Da ich seit dem Out of the Woods nicht mehr genug von der Musik bekommen, weil es mich einfach so an diese tolle Zeit erinnert, habe ich meine Lieblingstracks alle in eine Playlist gepackt, die ich momentan wirklich auf und abspiele. Das Line-Up war wirklich der Hammer und seit diesem Festival bin ich ein richtiger Phoenix Fan geworden.
Danke an dieser Stelle an das Out of the woods festival die mich zu diesem tollen Wochenenden eingeladen habe.
Gestern bin ich wieder ein Jahr älter geworden und mein letztes Jahr mit einem 2er vorne hat begonnen. Ich muss gestehen, dass es mir aber eigentlich sehr egal ist und ich mir nicht wirklich viel daraus mache. Es macht irgendwie Spaß älter zu werden und ich habe das Gefühl, ich finde immer mehr zu mir und weiß was ich will und was nicht. Außerdem ist man nur so alt wie man sich fühlt, deshalb wird kein Trübsal geblasen, sondern einfach das Leben gefeiert. Ein bisschen Zeit habe ich ja noch bis dann der 3er vorne steht und wenn ich mir meine Eltern so ansehe, dann bin ich sehr gelassen, was das älter werden betrifft.
Irgendwie fühlt sich mein Geburtstag dieses Jahr ganz besonders an, was sicher damit zu tun hat, dass ich so viele tolle Menschen um mich herum habe. Am liebsten würde ich hier jeden einzelnen jetzt erwähnen, aber das würde den Rahmen dieses Beitrags wohl eher sprengen. Ich bin auf jeden Fall unheimlich froh, dass ich so liebe Freunde habe und ja ich kann es irgendwie gar nicht in Worte fassen, wie ich mich gerade fühle. Kennt ihr dass, wenn ihr einfach nicht mehr zu grinsen aufhören könnt, weil es euch einfach gut geht? Genau so geht es mir gerade und das schon seit einigen Tagen.
Am Mittwoch hat die liebe Leonie z.B ein paar Leute eingeladen und wir haben bei einem Corona Cocktail auf meinen Geburtstag angestoßen und ich hatte wirklich einen unglaublich netten Abend. Den gestrigen Tag habe ich sehr entspannt verbracht und am Abend bei einer Grillerei bei meinem Papa ausklingen lassen. Heute wird noch mit meinen Mädls angestoßen und gefeiert und morgen früh setze ich mich dann in den Zug um verbringe ein paar Tage in den Bergen – so ein kleiner Tapetenwechsel kann nicht schaden.
Nach meinem kurzen Down, geht es jetzt anscheinend wieder bergauf und das hat sicher mit den lieben Menschen um mich herum zu tun und natürlich auch mit euren ganzen Nachrichten die mich wirklich aufgebaut und motiviert haben. Ich bin unglaublich froh so eine tolle Community zu haben und dank euch da draußen habe ich letzte Woche etwas getan, was ich mich wahrscheinlich vor ein paar Wochen noch nicht getraut hätte – ICH HABE MEINEN FLUG NACH BALI GEBUCHT.
Im November bin ich dann also wirklich für einen Monat alleine auf Reisen und ich bin schon sehr gespannt was mich erwartet und wie es wird. Die Vorfreude ist mittlerweile wirklich groß und verdrängt die Angst in den Hintergrund. Mehr dazu aber ganz bald.
So und da der letzte Outtakes-Beitrag schon eine Weile her ist, habe ich mir gedacht, ich teile wieder ein paar lustiger Bilder mit euch. Die liebe Nani meine Praktikantin hat ein paar Schmankerln der letzten Wochen zusammengesucht und ich möchte damit einfach zeigen, dass nicht immer alles so perfekt ist wie es vielleicht scheint – ja auch ich ganz ziemlich blöd dreinschauen. In diesem Sinne wünsche ich euch ein wunderschönes Wochenende.
So schnell kann es gehen und der Juli ist auch schon wieder um und der August, mein Geburtstagsmonat hat begonnen. Ich weiß ich wiederhole mich, aber umso älter man wird umso schneller vergeht die Zeit. Ich habe das Gefühl der Sommer hat gerade erst begonnen und stattdessen nähern wir uns mit großen Schritten dem Herbst. Die letzten Monate waren von vielen Ups & Downs geprägt und das Jahr 2017 hat für mich bis jetzt sehr viele Veränderungen mit sich gebracht. Deshalb habe ich mir gedacht es wird Zeit für ein kleines Life-Update, denn das letzte ist ja doch schon wieder ein bisschen her. Außerdem tut es richtig gut, wenn man sich viele Dinge einfach mal von der Seele schreibt und so kann ich euch gleich wieder ein bisschen an meinem Leben teilhaben lassen. Ihr seht ja doch immer nur die schönen Seiten hier auf meinem Blog, aber dass auch ich mal Tage habe an denen ich den Wald vor Bäumen nicht mehr sehe, wissen nur wenige. Ich versuche eigentlich immer schon auch die weniger schönen Dinge anzusprechen, denn das Leben ist nun mal kein Ponyhof – nein auch nicht bei uns Bloggern, auch wenn es oft so aussieht. Genau aus diesem Grund gibt es aber auch diese Art von Posts, wo ich einfach mal meine Gedanken aufschreibe.
ZEIT FÜR MICH
Ich muss ehrlich zugeben, die letzten Wochen ist es mir ziemlich gut gegangen und ich habe jede Minute genossen und mich nicht mehr so extrem stressen lassen wie noch vor einem Jahr. Das Wort Freizeit hat wieder einen neuen Stellenwert in meinem Alltag eingenommen und ich muss schon sagen, es ist schön wenn man Dinge mal ganz ohne der Onlinewelt erlebt und genießt. Ich habe unheimlich viel unternommen und die Zeit mit lieben Menschen verbracht und ja das hat mir alles wirklich sehr gut getan. Nichts desto trotz ist die Zeit für mich selbst viel zu kurz gekommen. Klar ist es schön, wenn man nicht viel alleine ist, aber ich glaube es ist auch unheimlich wichtig, dass man sich mal bewusst mit sich selbst und allen Dingen auseinandersetzt – tja das habe ich die letzten Wochen wohl verabsäumt. Nach dem tollen Hoch folgt jetzt ein Tief und da spielen mehrere Faktoren mit, auf die ich jetzt auch gar nicht näher eingehen will. Irgendwie herrscht ein unheimliches Chaos in meinem Kopf und es wird Zeit, dass ich mir wieder mehr Zeit für mich selber nehmen und wenn es nur ein gemütlicher Abend mit Netflix am Sofa ist.
MEIN JOB NERVT MICH
Ein weiterer Punkt der sicher auch sehr viel mit meinem kleinen Down zu tun hat, ist mein Job. Versteht mich nicht falsch, ich liebe es Blogger zu sein und genieße es, dass ich so viele Freiheiten habe und mein eigener Chef bin. Doch auch der Beruf Blogger hat seine Schattenseiten und momentan überwiegen die negativen Dinge extrem. Aus diesem Grund ziehe ich mich auch ein bisschen zurück, besuche kaum Events und sobald ich das Büro verlasse, ist bei mir auch wirklich Feierabend. Morgens fällt es mir schwer aufzustehen und auch wenn ich wirklich gerne ins Büro fahre, weil ich dort einfach am produktivsten bin, zögere ich es dann doch immer ein bisschen raus. So eine Phase wie jetzt wo mich alles einfach nur nervt hatte ich wirklich noch nie und es ist gar nicht so einfach da wieder herauszukommen. Was mir unheimlich auf die Nerven geht ist, dass man als Blogger oft belächelt wird – jeder kann ja mal schnell ein paar schöne Fotos posten und einen Text dazuschreiben. Es steckt einfach so viel Arbeit hinter all dem was hier passiert und ich habe oft das Gefühl viele Menschen sehen das gar nicht. Hier meine ich aber auf keinen Fall meine Leser, denn ihr wisst mittlerweile ganz gut was wir Blogger für einen Aufwand betreiben um schöne Fotos und Beiträge zu erstellen. Hier geht es eher um außenstehende Personen, die nicht so viel Ahnung von dieser doch recht neuen Welt haben und ja hier zähle ich auch einige Firmen dazu. Solche Sachen zehren wirklich an den Nerven, vor allem wenn man sich bemüht und sehr viel Zeit und Energie hineinsteckt. Ich weiß nicht was der Auslöser hierfür war, aber momentan versuche ich mich doch sehr aus allem rauszuhalten. Man ist als Blogger auch immer einen gewissen Druck ausgesetzt, den man sich aber sicher oft selber auferlegt – man muss immer up to date sein, sich neue Dinge einfallen lassen, networken, 24/7 online, immer Happy sein und am besten schnell abliefern. Ich muss sagen das raubt einem doch manchmal die Kräfte, auch wenn es vielleicht nicht so wirkt. Ich weiß solche Phasen gibt es in jedem Job und es war mir klar, dass es früher oder später soweit kommen wird, doch ich muss für mich jetzt entscheiden wie es weitergehen soll, denn so wie jetzt geht das auf Dauer nicht. Das soll aber auf keinen Fall heißen, dass ich aufhöre zu bloggen – so schnell werdet ihr mich nicht wieder los.
FERNWEH – ALLEINE REISEN
Wo wir auch schon beim nächsten Thema sind, dem Reisen. Eigentlich wollte ich den Sommer über in Wien bzw. Österreich bleiben. Einfach mal ein bisschen Kräfte sammeln und hier entspannen. Doch so ganz funktioniert das dann nicht. Mich plagt nämlich schon wieder das Fernweh und am liebsten würde ich gleich heute in den nächsten Flieger steigen. Meine Mama hat erst letztens zu mir gesagt, aber du warst doch erst auf den Bahamas? Ja das stimmt, aber diese Reise ist doch schon wieder 4 Monate her und wenn man gewohnt ist viel zu reisen, dann ist das einfach zu lange. Vor allem in der jetzigen Phase wo es mir nicht ganz so gut geht zieht es mich wieder weg und vor ein paar Tagen ist eine Idee, die ich schon ziemlich oft hatte wieder in meinem Kopf aufgepoppt. Geh doch einfach ein Monat alleine nach Bali und gönne dir eine Auszeit. Ich weiß gar nicht wie oft ich diesen Gedanken schon hatte, doch irgendwie hat mich dann doch immer irgendetwas davon abgehalten. Seit Ewigkeiten will ich nach Bali fliegen um surfen zu gehen. Irgendwie hat es bis jetzt einfach noch nicht geklappt, weil einfach andere Destinationen Vorrang hatten. Nun geht mir diese Idee aber schon seit Tagen nicht mehr aus dem Kopf und ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich es jetzt machen muss, denn wer weiß ob ich es sonst jemals machen werde. Momentan bin ich gerade dabei ein paar Sachen zu klären und eine Pro und Contra Liste zu erstellen, wobei ich sagen muss, dass es nicht wirklich etwas gibt was dagegen spricht. Außer vielleicht, dass ich ein ziemlicher Schisser bin und nicht weiß was mich erwarten wird, wenn ich alleine verreise. In den letzten Tagen habe ich aber so viel Zuspruch von euch bekommen, dass meine Sehnsucht immer größer wird und mal schauen, vielleicht buche ich demnächst einfach mal einen Flug. Dann gibt es kein zurück mehr. Ein Monat, Sonne, Strand, Meer, Surfen und Yoga, das klingt doch nach einem Plan oder was meint ihr?
MEIN ERSTES AUTO
Seit Anfang Juli habe ich ja ein Auto von Fiat für drei Monate zu Verfügung gestellt bekommen und ich kann euch gar nicht sagen wie Happy ich damit bin. Bis jetzt war es nämlich eher so, dass ich lieber Beifahrer war und mich immer gedrückt habe wenn es ums Autofahren geht. Mittlerweile fahre ich aber unheimlich gerne und ich kann mir meinen Alltag gar nicht mehr ohne Auto vorstellen. Man ist einfach so viel flexibler und kann auch mal spontan irgendwo hinfahren. Ich muss schon sagen, ich genieße es schon sehr und bin sehr am überlegen ob ich mir nach diesen 3 Monaten nicht ein eigenes Auto zulegen soll. Der Fiat500 Riva ist schon ein wirklich tolles Auto und vor allem für die Stadt einfach perfekt. Musik an, Dach runter und schon kann es losgehen – der perfekte Begleiter für die Sommermonate.
FOOD
Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, sind in letzter Zeit eher wenige Rezepte online gegangen. Das hat den einfachen Grund, dass es mich kaum gefreut hat mich in die Küche zu stellen und zu kochen. Ich weiß nicht wieso mir hier so die Motivation fehlt, aber es könnte damit zu tun haben, dass ich einfach so viele Restaurants vor meiner Tür habe und dann doch lieber Essen gehe, als mir etwas zu kochen. Da das auf Dauer natürlich eher ins Geld geht, muss sich das aber jetzt wieder ändern und ich werde mich am Wochenende gleich mal hinzusetzen und nach ein paar Rezeptideen suchen. Vor allem wird es Zeit, dass ich mal wieder ein bisschen auf meine Ernährung schaue, denn in den letzten Wochen habe ich mir darüber gar keine Gedanken gemacht und langsam meldet sich mein Körper zu Wort. Ich habe früher kaum Schokolade und Co gegessen, nicht weil es mir nicht schmeckt, sondern weil ich einfach nicht so Lust darauf hatte. In letzter Zeit habe ich aber irgendwie immer etwas zuhause und meistens hält das dann nicht lange. Ich merke einfach, dass mir der viele Zucker nicht wirklich gut tut und vor allem meine Haut (und Kopfhaut) meldet sich und streikt. Deshalb werde ich wieder mehr Gemüse & Co auf meinen Speiseplan setzen und die Schokolade erstmals wieder streichen. Natürlich nicht ganz, denn wir wollen ja nicht übertreiben.
BE HAPPY
Ja und zum Schluss möchte ich hier aber noch ein paar positive Worte da lassen, denn es soll ja nicht wirken als wäre ich nur deprimiert und schlecht gelaunt. Nein auf keinen Fall. Auch wenn ich gerade ein Down habe und mich an vielen Tagen nicht so gut fühle, muss ich sagen, dass ich mein Leben in vollen Zügen genieße. Ich habe so viele liebe Menschen um mich herum und dafür bin ich wirklich dankbar. Ich versuche das beste aus jedem Tag rauszuholen und einfach das zu tun was mir Spaß und mich glücklich macht.
Wenn ich morgens aufwache und merke, oje heute ist kein guter Tag, versuche ich irgendwie die guten Dinge zu sehen und mich selber ein bisschen aufzubauen und zu motivieren. Oft klappt das ganz gut muss ich sagen und dann nimmt der Tag noch eine gute Wendung. Ja und wenn es mal nicht klappt, dann ist das halt so. Jeder Mensch hat mal einen schlechten Tag oder eine schlechte Woche, das vergeht und mittlerweile nehme ich es einfach so an wie es ist. Man muss einfach versuchen das Beste daraus zu machen und wenn das auch nicht klappt, kann man sich immer noch unter der Bettdecke verkriechen. Ich will damit nur sagen, dass es ganz normal ist mal traurig oder schlecht gelaunt zu sein, auch bei uns Bloggern.
Ja und in diesem Sinne wünsche ich euch einen wunderschönen Donnerstag
Knapp 1 Monat bin ich nun schon in meiner neuen Wohnung und so ganz kann ich es irgendwie noch nicht glauben, dass ich gemeinsam mit ImmobilienScout24 meine perfekte Wohnung gefunden habe. Es fühlt sich immer noch nicht ganz real an, obwohl meine Vier Wände nun endlich wohnlich aussehen und es echt gemütlich ist. Schon in meinem letzten Beitrag zum Thema Wohnungssuche habe ich euch davon erzählt wie schwer es eigentlich ist in Wien eine Wohnung zu finden. In Großstädten ist die Nachfrage einfach unheimlich groß, da muss man schon Glück und viel Durchhaltevermögen haben um die richtige Immobilie zu finden. ImmobilienScout24 war mir da wirklich eine große Hilfe, denn ohne diese Plattform hätte ich wahrscheinlich länger gesucht und würde vielleicht immer noch im Chaos leben. Dank der genauen Detailsuche kann man seine Suche wirklich gut einschränken und es werden nur die interessanten Immobilien angezeigt. Außerdem kann man sich auch regelmässig eine Mail mit den neuesten Immobilien zuschicken lassen, was die Suche doch um einiges erleichtert. Ich muss sagen ich habe doch einige Wochen intensiv gesucht und kurzeitig war ich wirklich am verzweifeln, denn es war einfach nichts dabei was mich angesprochen hat. Ja ich hatte so meine Vorstellungen und vor allem was die Lage und auch die Größe betrifft, musste es genau das sein. Schön zentral und mindestens 55qm, immerhin habe ich ziemlich viel Zeug und das muss ja auch verstaut werden. Kein Muss, aber sehr schön wäre natürlich auch wenn die Wohnung einen Balkon hätte, denn von einer Außenfläche träume ich doch schon ziemlich lange. Irgendwie schien es unmöglich eine Wohnung nach genau diesen Vorstellungen zu einem leistbaren Preis zu finden. Irgendwann habe ich aber mal wieder ImmobilienScout24 geöffnet und da war sie – die perfekte Wohnung. Ich wusste wenn ich jetzt nicht schnell bin, dann ist sie weg und deshalb habe ich sofort den Makler angerufen um mir einen Besichtigungstermin zu sichern. 2 Tage später war es dann soweit und ich bin gemeinsam mit der lieben Denise hingefahren und ich weiß nicht wann ich das letzte Mal so nervös war. Als ich die Wohnung betrat, wusste ich aber sofort das ist sie und ich muss sie einfach haben. Zurück zuhause habe ich also sofort alle Unterlagen zusammengesucht und an die Maklerin geschickt – es hieß keine Zeit verlieren. Ein paar Tage später erreichte mich auch schon das Mietanbot, das ich sofort unterschrieben zurück geschickt habe. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie ich auf Nadeln gesessen bin – alle paar Sekunden habe ich meine Mails gecheckt und bin die ganze Zeit nur am Sessel hin und her gerutscht. für mich ging es ja nach Amerika und eigentlich hätte ich gerne schon vorher gerne eine Antwort gehabt, aber dem war nicht so. Auch während dem langen Flug ist mir eigentlich nichts anderes als diese Wohnung im Kopf herumgeschwirrt. Als ich dann aber in Miami gelandet bin und mich mit dem Wlan verbunden habe war sie da, die Mail mit der Zusage. Ich konnte mein Glück einfach nicht fassen – ich hatte wirklich eine Zusage für meine Traumwohnung.
Ja und nun sitze ich hier in meinen Vier Wänden und strahle übers ganze Gesicht. Das Chaos ist endlich beseitig und ich bin endlich richtig angekommen. Ich bin wirklich unglaublich Happy und kann es wie gesagt immer noch nicht so ganz glauben.
Damit ihr einen kleinen Einblick bekommt wie die Suche inklusive Umzug so abgelaufen ist, habe ich die letzten Wochen ein bisschen für euch mit gefilmt um euch an diesem Prozess teilhaben zu lassen. Außerdem gibt es auch einen kleinen Einblick in Bild- und Videoformat von meinem Reich. Es wird aber in den nächsten Wochen noch der eine oder andere Beitrag folgen, da könnt ihr sicher sein.
Da meine persönlichen Beiträge immer unheimlich gut bei euch ankommen, habe ich mir gedacht es wird mal wieder Zeit für ein Life Update. Viele von euch haben es vielleicht mitbekommen, bei mir hat sich in den letzten Monaten und Wochen so einiges getan und verändert. Ich habe dazu auch gar nichts gesagt, weil ich für mich beschlossen habe, dass gewisse Dinge nicht ins World Wide Web gehören und ich sie gerne für mich behalte. Die persönlichen Beiträge sind deshalb auch so gut wie ausgeblieben und allgemein sind weniger Blogposts als sonst online gegangen. Irgendwie ist es gar nicht so einfach in solchen Phasen Dinge niederzuschreiben, vor allem wenn man ein reinstes Chaos im Kopf hat. Mittlerweile ist dieses Chaos in meinem Kopf aber verschwunden und ja nun möchte ich mal wieder ein Life Update veröffentlichen und einfach mal wieder darauf los schreiben und meine Gedanken mit euch teilen. Wie schon angemerkt hat sich bei mir einiges getan in den letzten Wochen, aber mir geht es sehr gut und ich genieße mein Leben momentan in vollen Zügen. Ich mache mir über viele Dinge nicht mehr so viele Gedanken und mache einfach das was mir gut tut und ich glaube das ist auch der Grund für meine Laune.
Meine erste eigene Wohnung
Vor über einem Monat bin ich in meine erste eigene Wohnung gezogen und ich muss schon sagen, anfangs war es ein richtiges Chaos. Überall Dreck, Kisten, Möbel die aufgebaut gehören usw. Ich wusste gar nicht wo ich anfangen soll, aber da ich jemanden bin der am liebsten gleich alles auf einmal erledigt, habe ich nicht lange gezögert und angepackt. Gott sei Dank hat mich meine Family und auch die liebe Denise so unglaublich toll unterstützt und mir unter die Arme gegriffen. Mittlerweile steht so gut wie alles und es ist schon richtig gemütlich. Ich fühle mich unheimlich wohl in meinen Vier Wänden und ich habe nicht nur ein Video sondern auch ein paar Beiträge zu meiner neuen Wohnung geplant – sobald die letzten Möbel aufgebaut und Bilder aufgehängt sind werde ich damit auch starten und euch einen Einblick in mein neues Reich geben.
Tanzen bis in die Morgenstunden
Vor ein paar Wochen habe ich noch gesagt, dass ich gar nicht mehr weiß wann ich das letzte mal so richtig fort war und dass mich Clubs gar nicht mehr so interessieren, bzw. dass ich gar nicht weiß wo man in Wien überhaupt fortgehen kann. Tja das hat sich nun wieder geändert. Ich will jetzt nicht sagen, dass ich wieder voll die Partyqueen bin (und ja das war ich mit 21), aber ab und zu mit Freunden ausgehen und bis in die Morgenstunden tanzen macht mir gerade echt viel Spaß. Vor allem wenn man mit den richtigen Menschen unterwegs ist, dann kann es schnell mal passieren, dass man nachhause geht wenn die Sonne aufgeht und gar nicht merkt wie die Zeit vergeht – solche Abende genieße ich in letzter Zeit richtig.
Sport – mein Ausgleich
Zwischen all den Sachen die momentan bei mir so passieren, den Terminen, Umzügen usw. ist momentan der Sport ein richtig guter Ausgleich für mich. Egal wie müde oder gestresst bin, in letzter Zeit schaffe ich es wieder regelmässig zum Sport und ohne dass ich mich wirklich motivieren muss. Erst letzte Woche habe ich euch einen sehr ausführlichen Beitrag dazu geschrieben Mach das was dir Spaß macht – und dieser Titel sagt eigentlich schon alles. Wenn man etwas gefunden hat was einem Spaß macht dann klappt das auch mit der Motivation ganz gut. Außerdem mache ich mir auch nicht mehr so viele Gedanken und verfolge keine Ziele in dem Bereich, da fällt der Druck ab und man fühlt sich nicht so verpflichtet. Ich möchte einfach fit bleiben, ausgepowert werden und Spaß haben.
Ein Sommer in Wien
Das erste halbe Jahr war ich unglaublich viel auf Reisen und so sehr ich es liebe in den Flieger zu steigen, diesen Sommer werde ich wohl mal in Wien bleiben und nicht wegfliegen. Nächste Woche steht zwar noch ein Kurzurlaub in Kroatien an und die Woche darauf geht es noch für ein paar Tage beruflich mit der lieben Anna nach Italien, aber dann werde ich die Sommermonate in Wien bz. Österreich verbringen- und ich muss sagen es stört mich gar nicht. Im Julia und August lässt es sich auch hier sehr gut aushalten und ich werde einfach ein paar Ausflüge in Österreich planen. Ab Juli habe ich für 3 Monate ein Auto und die Zeit möchte ich nutzen um so ein bisschen herumzufahren. Mal schauen was der Sommer noch so bringt, aber ich freue mich richtig auf den Sommer in Wien.
Weniger Sorgen machen mehr Leben
Eine Sache die ich mir momentan sehr zu Herzen nehme und nachdem ich auch irgendwie lebe . sorge dich nicht zu viel sondern lebe mehr. Man macht sich so viele Gedanken über total unnötige Dinge und macht sich damit das Leben nur schwer. Ich habe mich im letzten Jahr doch sehr viel von der ganzen Blogger Welt beeinflussen lassen. Man denkt man brauch gewisse Sachen um glücklich zu sein und zwingt sich in eine perfekte Welt, die mehr Schein als Sein ist. Doch eigentlich sind es die einfachen Dinge, die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern und mich glücklich machen. Sicher bin ich ein Teil dieser Bloggerwelt, aber seit ich wieder mehr mein Ding durchziehe und dieser “schönen Instagramwelt” weniger Aufmerksamkeit schenke und mehr lebe ohne mir Gedanken mache, merke ich erst wie gut mir das tut. Oft braucht es ganz wenig um glücklich zu sein. Deshalb lebe ich wieder mehr nach der Devise weniger (über unnötige Dinge) nachdenken, mehr tun – ich habe meine Leichtigkeit wieder. Ich tue einfach die Dinge die sich gut anfühlen und die mich glücklich machen und ich kann euch nur sagen, es lebt sich gleich viel unbeschwerter.
Ja das sind so meine Gedanken die ich hier und jetzt mit euch teilen wollte und die mir im Kopf herumschwirren. Ich hoffe dieses Life Update ist eine Motivation für den einen oder anderen unbeschwerter zu leben. Nach Regen kommt immer Sonnenschein und auch schlechte Zeiten vergehen.
Zum Schluss habe ich noch ein neues Follow Me Around für euch, das letzte Woche online gegangen ist – So sieht eine ganz normale Woche in meinem Leben aus, oder so.
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