Kategorie: Lets talk about (Personal)

  • life update – entschleunigung

    life update – entschleunigung

    Viel unterwegs – Alles neu – Ordnung schaffen

    Eigentlich hatte ich mir ja für den August vorgenommen ein bisschen öfters zuhause zu sein. Einfach mal Ruhe einkehren lassen, mich um Liegengebliebenes kümmern und auch mal meine ganzen Ideen, die schon länger in meinem Kopf herumspuken zu Papier bringen. Schon länger möchte ich hier ein bisschen neuen Wind in die Sache bringen, ein paar Dinge ändern, meine Kategorien anpassen, Layout und Design verbessern und ganz neue Projekte angehen, doch dazu braucht man einfach Ruhe und Zeit.
    Tja, dann habe ich einen Blick in meinen Kalender geworfen und beschlossen, dass einige Dinge noch warten müssen – da ein Festival, dort eine Reise und mein 30. Geburtstag standen am Programm. Hallo Freizeitstress und ade produktive Zeit. Der August stand also ganz unter dem Zeichen Genießen und Dinge tun auf die ich gerade Lust habe und das ist mir auch ganz gut gelungen. Ich habe meinen 30. Geburtstag ausgiebig mit vielen lieben Leuten gefeiert, bin mit der besten Freundin auf ein Festival und mit dem Freund in die Berge gefahren. Habe dazwischen die wichtigste Arbeit erledigt und einfach noch ein bisschen Energie getankt. Bei dem wunderschönen Wetter kann man ruhig auch ein bisschen zurückschalten und die Zeit im Freien genießen. Jetzt wo der August aber zu Ende ist, habe ich beschlossen mal meine Gedanken zu ordnen, alles niederzuschreiben und es anzugehen. Die Reisen der vergangenen Wochen und auch viele Gespräche mit unterschiedlichen Menschen, waren sehr inspirierend und jetzt heißt es eigentlich nur noch ran an den Speck und loslegen. Im Herbst bin ich sowieso immer produktiver und vor allem an so verregneten Tagen wie vor kurzem geht einiges weiter.

    Bye Bye magical Summer

    Wenn der September beginnt weiß ich immer, dass es bald wieder Zeit wird. Zeit um Abschied zu nehmen. Abschied vom Sommer. Die Tage werden wieder kürzer, abends wird es kühler und es liegt ein ganz bestimmter Geruch in der Luft. Der Geruch des Herbstes. Auch wenn ich den Sommer über alles liebe, finde ich es schön, dass wir unterschiedliche Jahreszeiten und ein bisschen Abwechslung haben. Trotzdem muss ich sagen, dass ich ein wenig traurig bin, dass er jetzt bald zu Ende ist. Die letzten Monate waren ganz besonders und auch irgendwie magisch. Zwischendurch war ich mir auch gar nicht mehr sicher, ob das alles wirklich passiert und echt ist. Kneift mich mal bitte jemand. Ist das wirklich mein Leben? Kennt ihr solche Momente?
    Wenn man irgendwie gar nicht so recht glauben kann, dass einem so viele schöne Dinge passieren und man so glücklich sein kann. Man möchte die ganze Welt umarmen und die ganze Zeit nur grinsend durch die Gegend laufen. Ja das Leben kann wirklich sehr schön sein und ich bin unheimlich dankbar für die vielen schönen Momente, die ich im Sommer 2018 erleben durfte. Lustigerweise hat die liebe Sabrina vor einigen Monaten bei einer Wanderung noch zu mir gesagt, Nina dieser Sommer wird ein ganz besondere und ja damit hatte sie mal wieder recht.




    Handy aus und genießen

    Ich war die letzten 2 Wochen viel beruflich unterwegs und habe sehr sehr viel Zeit am Handy verbracht. Vom Frequency zum Nationalpark Hohe Tauern und nach Tirol und immer war das Handy und auch ihr mit dabei. Es macht mir zwar sehr viel Spaß  Content zu produzieren und euch auf meine ganzen Abenteuer mitzunehmen, aber hin und wieder brauch ich von dem ganzen Zirkus dann doch eine kleine Pause. Deshalb habe ich beschlossen mal wieder abzuschalten. In dem Fall gar nicht den Kopf, sondern eher das Smartphone. Also bin ich gemeinsam mit meinem Freund für 2 Tage in die Berge gefahren und habe mein Handy zur Seite gelegt. Wir haben entspannt, gegrillt, sind Heidelbeeren suchen gegangen, haben ein Lagerfeuer gemacht und unter freiem Himmel Film geschaut, bzw. sind dabei eingeschlafen. Ich habe die zwei Tage so ganz ohne Social Media richtig genossen und ich glaube das mache ich jetzt definitiv öfters. Das Leben spielt sich doch abseits von Instagram und Co. ab und viele Momenten kann man offline einfach noch viel besser genießen.




    Gone Surfing

    Ja und um diesen schönen Sommer gebührend zu beenden, bin ich nun am Weg Richtung Meer, bzw. eigentlich schon fast da. Die letzten Woche habe ich doch sehr viel Zeit in den Bergen verbracht und auch wenn ich jede Sekunde genossen habe, die Sehnsucht nach Wasser und Wellen wurde immer größer. Es ist schon sehr lang mein Traum mit dem Bus zu verreisen und in meinem Kopf hatte ich da eine ganz bestimmte Vorstellung. Hund, Freund, Surfbrett schnappen und einfach Richtung Meer fahren. Ja und genau das wird jetzt umgesetzt und ich freue mich wie ein kleines Kind auf die nächsten 2 Wochen. Wir haben uns einen Vw Bus gemietet und sind am Samstag Richtung Belgien gefahren. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Antwerpen ging es auch schon weiter Richtung Frankreich. Doch auch hier wurde nur kurz gehalten, denn unser eigentliches Ziel hatten wir immer noch nicht erreicht. Also sind wir heute Morgen auf die Fähre gestiegen und sind nach 2 Stunden endlich in England angekommen. Jetzt geht es noch einmal quer über die Insel und dann beginnt das eigentliche Abenteuer. Knapp 2 Wochen werden wir in England verbringen, mit dem Bus die Südwestküste abfahren, kiten,  wellenreiten und einfach dort stehen bleiben wo es uns gefällt. Ja genau so habe ich mir das vorgestellt und ich bin gespannt was mich hier so erwartet.

  • life update – summertime

    life update – summertime

    Ja so schnell kann es gehen und der Juli ist auch schon wieder rum und es wird Zeit für das nächste Life Update. Eigentlich habe ich mir für den letzten Monat vorgenommen viel mehr Beiträge mit euch zu teilen, aber da ich so viel unterwegs war und seit Juni den Laden doch wieder alleine schmeiße, war es fast unmöglich dazwischen auch noch all die Fotos zu bearbeiten und Texte zu schreiben. Von November bis Ende Mai hat mir doch die liebe Sophie unheimlich viel Arbeit abgenommen und ich hatte einfach mehr Zeit um mich auf das wesentliche zu konzentrieren, den Content. Es ist dann einfach eine große Umstellung, wenn man wieder alles alleine machen muss. Auch wenn man es auf meinen Kanälen nicht sieht, aber es tut sich so viel im Hintergrund, was einfach unheimlich viel Zeit in Anspruch nimmt. Da ich zwischendurch einfach auch Zeit brauche um zu verschnaufen, zwinge ich mich teilweise wirklich den Laptop aus zu lassen und Pausen einzulegen. Die Zeiten in denen ich durchgehend und bis Tief in die Nacht gearbeitet habe sind vorbei, denn ich habe einfach keine Lust mich durchgehend zu stressen. Vor allem leidet da der Content und mir tut das ganze auch nicht gut. Ich bin aber bereits auf der Suche nach einer Lösung, damit es hier ganz bald wieder mehr Content gibt, denn es gibt noch einige coole Beiträge die ich unbedingt ganz bald mit euch teilen möchte.

    On The Road

    Im Juni und Juli war ich unheimlich viel unterwegs und nur sehr wenige Tage zuhause in Wien. Die Tasche wurde alle paar Tage ein und wieder ausgepackt und die Schmutzwäsche hat sich in meiner Wohnung gestapelt, da ich einfach kaum Zeit hatte zu waschen. Ich wurde oft gefragt, ob es mich nicht stört so viel unterwegs zu sein und ob ich meinen normalen Alltag, den ich vor der Selbstständigkeit hatte vermisse. Ich muss ganz ehrlich zugeben, nein überhaupt nicht. Klar ist es manchmal anstrengend und kräfteraubend immer unterwegs zu sein, aber momentan genieße ich es richtig. Nach ein paar Tagen in der Stadt fühle ich mich sowieso erdrückt und freue mich wieder rauszukommen. Wien ist wirklich eine ganz tolle Stadt und ich bin froh dort zu leben, aber in den letzten Monaten zieht es mich doch immer weg. Außerdem verbringe ich einfach unheimlich gern viele Zeit in den Bergen und der Natur und deshalb bin ich auch sehr froh darüber, dass ich in den letzten Wochen so viele coole Kooperationen mit Tourismus Region usw. hatte und somit die Möglichkeit bestand nach ein paar Tagen wieder aus der Stadt zu fliehen und rauszukommen. Im Fokus stand Österreich. Übernachten in einem Biwak im Millstättersee, Wandern in Hinterstoder, Grünkraft tanken in der Steiermark, Camping auf 2000 Meter höher – all diese Erlebnisse will ich nicht missen und bin echt froh darüber wie sich alles entwickelt hat. Auch wenn das meiste beruflicher Natur war und nicht wirklich Zeit zum entspannen war. Ich genieße diese Reisen zwar sehr, aber es sieht doch immer mehr nach Urlaub und Entspannung aus als es schlussendlich wirklich ist. Ein Programmpunkt nach dem nächsten und wirklich Zeit um richtig abzuschalten bleibt kaum. Die liebe Denise hat dazu erst einen richtig guten Blogpost geschrieben, dem ich nur zu 100% zustimmen kann. Sie spricht mir wie so oft aus der Seele. Es ist zwar sehr anstrengend so viel unterwegs zu sein und immer aus der Tasche zu leben, aber ich würde um kein Geld der Welt tauschen wollen.




    Turning 30

    Nächste Woche ist es also soweit, ich werde 30 und soll ich euch was sagen, es ist mir eigentlich total egal. Also sagen wir es so, egal ist es mir nicht, aber ich freu mich sogar schon ein bisschen auf diesen neuen Abschnitt. Früher habe ich mir immer gedacht, ich möchte dies und jenes erlebt und erreicht haben bevor ich 30 werde. Haus, Kind, Hund, Karriere – Man bekommt immer wieder Dinge von der Gesellschaft vorgegeben und das setzt einem doch unter Druck, weil man sich denkt das ist die Norm und so soll es sein. Aber eigentlich ist es egal solange man glücklich ist, sein Leben genießt und die Dinge tut die einem Spaß machen. Viele Leute mit denen ich in den letzten Monaten gesprochen haben sagen, dass die 30iger die besten Jahre sind. Das kann ich mir auch gut vorstellen und da spreche ich jetzt von mir selbst. Ich habe in den letzten Jahren mehr und mehr zu mir selbst gefunden, viel gelernt, weiß was ich im Leben will und was nicht. Man ist gefestigter und irgendwie auch selbstbewusster und legt auch nicht mehr so viel Wert darauf was andere Menschen über einem denken oder eben die Gesellschaft vorgibt. Doch egal ob 20, 30 oder 40, man ist nur so alt wie man sich fühlt und eigentlich kommt es nur darauf an was man aus seinem Leben macht. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf diesen neuen “Lebensabschnitt” und deshalb wird auch ganz groß mit all meinen Freunden gefeiert, denn man wird nur einmal 30 und dieser runde Geburtstag soll mir ganz lange in Erinnerung bleiben – hoffentlich positiv.




    On my Wishlist – Bus 

    In den letzten Woche habe ich mir ein paar Mal den Bus von meinem Papa ausgeliehen und wenn ich ehrlich bin, möchte ich ihn gar nicht mehr zurückgeben. Schon seit Jahren träume ich davon meinen eigenen Bus zu haben. Surfbrett oder Wandersachen und Tobi packen und ab in die Berge oder ans Meer. Diese Vorstellung ist für mich einfach so schön und schreit einfach nur nach Freiheit. Ich habe mir eigentlich nie wirklich Gedanken darüber gemacht mir selber einen zuzulegen, sondern einfach nur geträumt. Doch seit einiger Zeit ist der Wunsch nach so einem fahrbaren Zweitwohnung gestiegen, was sicher damit zu tun hat, dass ich sehr viel in den Bergen unterwegs bin. Ja und jetzt wo ich ein paar Mal einfach meine Sachen gepackt und im Bus von meinem Papa übernachtet habe, muss ich gestehen, dass ich mich immer wieder dabei erwische im Internet nach einem fahrbaren Untersatz zu suchen. Ja ich weiß, ich habe mir erst im letzten Jahr meinen kleinen Fiat500 zugelegt und das Auto ist wirklich spitze und ich liebe es damit durch die Gegend zu fahren. Doch ehrlich gesagt stoße ich an meine Grenzen und jedes Mal wenn ich das Auto vollpacke, muss ich erst eine Ewigkeit Tetris spielen bevor ich losfahren kann. Man bekommt zwar gar nicht so wenig ins Auto, aber für mich ist es dann teilweise doch einfach zu wenig. Außerdem ist der Gedanke von einem eigenen Bus mit dem man einfach ohne Plan durch die Gegend fahren und darin schlafen kann einfach so schön, dass ich schon überlege meinen kleinen Flitzer zu verkaufen und mir stattdessen einen Bus zuzulegen. Bis dahin wird aber einfach der Bus von meinem Papa in Beschlag genommen.

    Urlaub in Österreich

    Ja und da ich jetzt doch sehr viel beruflich unterwegs war und Content produziert habe, wird es jetzt Zeit für den wohlverdienten Urlaub. Mit Hund, Freund und Bus geht es durch Österreich. Ich kann euch gar nicht sagen wie ich mich auf die kommende Woche freue, denn so ein Roadtrip geistert schon sehr lange in meinem Kopf herum. Kein Stress, kein Laptop, keine Verpflichtungen. Ohne eine wirkliche Route zu haben sind wir mit dem Bus losgefahren. Die Hängematte, der Gaskocher, der Bikini, die Longboards und die Wanderschuhe wurden eingepackt  – ein paar entspannte Tage vielleicht sogar inkl. kleiner Social Media Pause können also beginnen.




     

  • life update – #shithappens

    life update – #shithappens

    Ich sags euch, das war vielleicht ein Samstag. Wenn mir jemand gesagt hätte, dass dieser Tag noch gut enden wird, hätte ich es nicht geglaubt. Mir ist da nämlich etwas passiert. Etwas das mir noch nie im Leben passiert ist und ich hätte auch nicht gedacht, dass ich jemals in so eine Situation kommen werde. Um 5.50 Uhr wäre es für mich nämlich beruflich für 2 1/2 Tage nach Korsika aufs Clavi on the Rocks Festival gegangen. Auch wenn es ein sehr kurzer Trip war, habe ich mich schon auf ein paar Tage am Meer gefreut. Vor allem weil sich das Programm sehr vielversprechend angehört hat und ich mit einem Kooperationspartner geflogen wäre, mit dem ich schon sehr lange und gerne zusammenarbeite. Doch wie das Leben halt so spielt, ist alles ein bisschen anders gekommen. Anstatt um 5:20 Uhr am Gate zu sitzen und aufs Boarding zu warten, bin ich einfach mal komplett verwirrt in meinem Bett aufgewacht. Meine ersten Gedanken, wieso ist es hell? Wie spät ist es? Was ist passiert?

    Ja ich habe verschlafen und nein nicht nur 10 oder 20 Minuten, so dass man sich einfach nur beeilen muss. Nein ich habe gleich ganze 2 Stunden verschlafen. Die Chancen, dass ich diesen Flieger noch erwische, waren gleich 0. In 20 Minuten zum Flughafen, unmöglich. Also musste ich sofort meine Ansprechperson verständigen, was mir unheimlich unangenehm war. Ich muss zugeben, im ersten Moment wusste ich auch nicht so recht was ich tun soll. Ich war einfach nur komplett durch den Wind und konnte es mir einfach nicht erklären, wie ich 5 Wecker und 6 Anrufe von meinem Taxifahrer nicht hören konnte. Das Handy lag in unmittelbarer Nähe, aber soweit entfernt, dass ich aufstehen muss um es abzudrehen. Es war wie verhext und hat einige Stunden gedauert bis ich erst mal gecheckt habe, dass ich wirklich zum ersten Mal im Leben einen Flieger verpasst habe. Normalerweise habe ich einen sehr leichten Schlaf wenn ich verreise, weil die Angst zu Verschlafen einfach zu groß ist. Ich wache ganz oft auch kurz vorm Wecker auf, doch dieses Mal war alles andere. Ich war wie im Koma. Erst bin ich einfach nur zwei Stunden starr im Bett gesessen und wusste nicht so recht wohin mit mir. Wenn es eine private Reise gewesen wäre, hätte ich mich auch geärgert, aber da es beruflicher Natur war, fand ich es noch viel schlimmer – es war mir extrem unangenehm und das obwohl meine Ansprechperson unheimlich locker reagiert hat. Es wurde sofort gecheckt, ob es nicht doch irgendwie eine Möglichkeit gäbe, nach Korsika zu kommen. Doch Calvi, bzw. Korsika ist nicht gerade die einfachste Destination und somit hatte ich diesen Trip eigentlich schon abgeschrieben. Als ich dann auch noch mein Frühstück auf meinem Terrasseboden verteilt und mir mit meiner schweren Kamera inkl. Stativ die Zehen blutig geschlagen habe, war der Tag für mich gelaufen. Nach einem kurzen Heulkrampf, bin ich in mein Bett gehumpelt und habe mich einfach nur unter meiner Decke verkrochen – da bin ich sicher. Hier kann mir hoffentlich nichts passieren und wenn ich schnell einfach die Augen zu machen, wird der Tag schon bald vorbei sein. Ich glaube das war so der Moment in dem ich realisiert habe, dass ich wirklich einen Flieger verpasst habe und ich wusste nicht so recht ob ich lachen oder weinen soll. Klar, das kann jedem Mal passieren, aber trotzdem hatte ich ein unglaublich schlechtes Gewissen. Was wird nur mein Kooperationspartner von mir denken, wie kann ich das wieder gut machen.

    Ja und dann kam sie, eine Nachricht die alles wieder ein bisschen besser gemacht hat. “Nina wir haben einen Flug für dich gefunden. Du könntest heute Abend da sein. Wir freuen uns.”  Ich kann euch gar nicht sagen wie erleichtert ich war. Es wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt, dass ich es doch noch nach Korsika schaffe. Zwar nur für einen Tag und ich musste umsteigen, aber das wurde natürlich in Kauf genommen. Also wurde alles schnell wieder in den Koffer geworfen und ein Taxi gerufen. 2 1/2 Stunden vor Abflug stand ich am Flughafen, denn nochmal soll mir das auf keinen Fall passieren. Nach einem chaotischen Tag und einer langen Anreise habe ich es also doch noch nach Calvi geschafft. Ich muss sagen es hat noch ein bisschen gedauert bis ich wirklich angekommen bin, denn der Schock saß tief und der Tag hat einfach seine Spuren hinterlassen. Wieso auch immer, aber im Auto am Weg zum Abendessen war ich mal wieder den Tränen nah. Doch ich habe tief durchgeatmet und versucht alles ein bisschen auszublenden. Jetzt nachdem ich eine Nacht geschlafen habe, fühle ich mich schon wieder viel besser. Nun sitze ich hier in einer richtig schönen Villa und warte auf das Frühstück. Ein langer und aufregender Tag liegt vor mir, aber was ich hier alles mache, verrate ich euch ein anderes Mal.

    Eigentlich wollte ich euch ja noch ein bisschen erzählen, was ich in den letzten Wochen so erlebt habe und was bei mir sonst noch so alles ansteht, aber ich glaube diese Story reicht für heute und ich hebe mir den Rest für einen anderen Beitrag auf. Wie ihr sehen könnt läuft auch bei mir nicht immer alles so wie ich es mir vorstelle. Jeder hat diese Tage wo man sich am liebsten nur im Bett verkriechen und erst wieder rauskommen möchte wenn alles vorbei ist. Doch wenn man positiv denkt und sich nicht unterkriegen lässt, wird doch irgendwie alles gut. In diesem Sinne wünsche ich euch einen wunderschönen Sonntag.

  • life update – change of plans

    life update – change of plans

    Es ist 2:30 Uhr in der Früh. Ich sitze am Flughafen und versuche nicht einzuschlafen. Mein Tag heute war richtig gut, auch wenn er ziemlich chaotisch und stressig war. Ich bin von A nach B gehetzt, habe versucht alle Termine unter einen Hut zu bekommen und habe meine Kleidung mit ziemlich viel Kernöl verschönert, bevor ich den Abend mit den Tunes von Lenny Kravitz ausklingen hab lassen. Nun sitze ich da, versuche meine Augen irgendwie offen zu halten und warte aufs Boarden. Eigentlich wäre ich ja heute in der Früh nach Bali geflogen, doch meine Pläne haben sich geändert. Wieso,weshalb,warum möchte ich hier jetzt auch gar nicht näher erläutern, das tut nichts zu Sache. Manchmal muss man einfach verrückte bzw. spontane Dinge tun. Außerdem wäre es ja nicht ich, wenn ich nicht kurzfristig alles über Board werfe und mein Flugziel ändere. Kurzfristig stornieren war Gott sei Dank kein Problem und sie ging es jetzt einfach Mal nach Rhodos. Spontane Entscheidungen treffen ohne sich zu viele Gedanken zu machen, kann ich. Willkommen in meiner Welt – wobei ich sagen muss, manchmal bin ich mir selber nicht so sicher was ich hier eigentlich tue.

    Ich weiß in letzter Zeit war es hier mal wieder etwas ruhiger also sonst, doch irgendwie habe ich diese Zeit einfach für mich gebraucht Auf Instagram habe ich zwar versucht immer wieder was von mir hören zu lassen, aber irgendwie wollte ich mich auch mal ein bisschen zurückziehen. Wenn man so viel von seinem Leben teilt, kommen einfach auch Phasen in denen man sich denkt, nein das genieße ich jetzt offline, heute bleibt der Computer mal aus und nein das wird jetzt nicht veröffentlicht. Ich habe in den letzten Jahren gelernt, dass man einfach das tun soll worauf man Lust hat. Immer wieder kommt es vor, dass mir das Schreiben unheimlich schwer fällt. Es gibt einfach Phasen da geht einem das nicht so leicht von der Hand und bevor ich mich quäle bzw. einen Blödsinn schreibe, lasse ich es lieber. Ganz oder gar nicht ist meine Devise. Im Hintergrund wurde ja trotzdem gearbeitet, auch wenn man das oft gar nicht so mitbekommt.

    Die letzten Wochen standen ganz unter dem Motto einfach genießen und das Leben leben so wie es kommt. Muss auch mal sein und das sollte man eigentlich viel öfter machen. Nach einem anstrengenden aber sehr lustigen Lighthouse Festival in Kroatien, liege ich nun in Rhodos am Strand und gönne mir noch ein paar Tage Ruhe, bevor ich mich wieder in den Arbeitsalltag stürze und dann auch mal wieder Zeit in Österreich verbringen werde. So eine “kleine” Auszeit von der Realität tut zwischendurch mal richtig gut. Die nächsten Tage wird es hier aber nicht ruhig, denn ich habe schon einige neue Beiträge in der Warteschleife, die ich endlich mit euch teilen möchte. Zeit wird’s.

  • Muttertag mit Jake*s

    Muttertag mit Jake*s

    Werbung – In Zusammenarbeit mit Jake*s

    Am Sonntag ist Muttertag und auch wenn man der Mama eigentlich immer zeigen soll, wie lieb man sie hat, habe ich diesen Tag zum Anlass genommen, um gemeinsam mit Jake*s und meiner Mama ein kleines Shooting zu machen und ihr einen Beitrag zu widmen. Als meine Schwester und ich noch jünger waren, hat unsere Mama zum Muttertag meistens selbstgebastelte Gutscheine bekommen. 1x Frühstück machen, 1x die Wohnung putzen, 1x den Geschirrspüler ausräumen – ich würde jetzt wahrscheinlich noch putzen und kochen, wenn meine Mama all diese Gutscheine jemals eingelöst hätte. Die Zeiten, in denen wir unsere Mama in der Früh mit Frühstück und selbstgebastelten Dingen überrascht haben, sind jetzt doch schon einige Jahre vorbei. Natürlich freut sich meine Mama immer noch darüber, wenn ich mit einem Blumenstrauß vor der Tür stehe, aber Dinge, mit denen man ihr wirklich eine Freude machen kann, ist gemeinsame Zeit. Seit wir von zuhause ausgezogen sind und jeder seine eigenen Wege geht, sieht man sich doch einfach viel weniger. Ich muss zwar sagen, dass ich meine Mama fast jeden Tag höre, oder wir miteinander schreiben, aber trotzdem kommt in der Zeit, in der jeder viel zu tun hat und sein eigenes Leben lebt, die gemeinsame Zeit zu kurz.

    So schnell wie die Zeit vergeht und plötzlich wieder ein Monat vorüber ist, ist gerade die gemeinsame Zeit besonders wertvoll. Und deshalb finde ich solche Anlässe immer gut, um sie gleich zu nutzen und auch die wichtigen Dinge im Leben im Blick zu behalten. Also habe ich vor kurzem mit meiner Mama einen Shoppingnachmittag eingelegt. Es ging zu Peek & Cloppenburg, wo wir durch die Frühlings/Sommerkollektion von Jake*s gestöbert haben. Es hat nicht lange gedauert und schon hatten wir beide das perfekte Frühlingssommeroutfit. Beide Looks natürlich mit Polka Dots, wie kann es auch anders sein. (Kleid, Shirt und Rock findet ihr hier.) Ich muss sagen, dass ich richtig begeistert von den Sachen von Jake*s bin. Zwar kannte ich die Marke vom Hörensagen, aber so richtig aufgefallen, ist sie mir erst beim POP Impression Event von Peek & Cloppenburg. Vor allem Jake*s Kollektion trifft ganz genau meinen Geschmack und am liebsten hätte ich den ganzen Laden leergeräumt.
    Bei traumhaft schönem Wetter und mit einem Eis in der Hand, haben wir uns dann ein schattiges grünes Plätzchen gesucht. Es war ein super lustiger Nachmittag, mit jeder Menge Spaß. Nun haben wir nicht nur schöne Looks für die warme Jahreszeit, sondern auch tolle gemeinsame Fotos von uns zwei.

    DANKE MAMA!

    Was würden wir nur ohne unsere Mama machen. Diese Powerfrauen begleiten uns schon unser ganzes Leben und haben doch so das eine oder andere mit uns mitgemacht. Ich muss gestehen, meine Mama hatte es vor allem mit mir nicht immer leicht. Als Kind war ich immer sehr aufgeweckt, bin auf jeden Baum geklettert, war ein ziemlicher “Hans Guck in die Luft” und hatte doch immer viel Blödsinn im Kopf. Doch vor allem nach der Scheidung meiner Eltern, als ich in die Pubertät kam, hab ich meiner Mama das Leben ziemlich schwer gemacht. Das ist auch eine Zeit/Phase, auf die ich nicht wirklich stolz bin und die ich auch irgendwie mehr oder weniger aus meinem Gedächtnis verdrängt habe. Ich habe meiner Mama damals doch die eine oder andere schlaflose Nacht bereitet, doch trotz dieser doch sehr schweren Zeit ist meine Mama immer hinter mir gestanden, hat mir den Rücken gestärkt, an mich geglaubt und mich ermutigt, wenn ich mal wieder in ein Tief gefallen bin und alles nur schwarz gesehen habe. Sie ist immer für uns da, wenn wir krank sind, wenn wir mal wieder nicht weiter wissen, oder Liebeskummer haben. Sie ist uns immer mit Rat zur Seite gestanden und hat uns bei der Verwirklichung unserer Träume unterstützt. Ja, Mama sein ist nicht immer einfach und deshalb wird es Zeit um Danke zu sagen.

    Danke, dass du immer für mich da bist und an mich glaubst. Dass du immer ein offenes Ohr für mich hast. Dass du mich aufmunterst und mir positiv zuredest, wenn ich wieder nur das schlechte im Leben sehe. Dass du mir immer den Rücken gestärkt und mich nie aufgegeben hast. Dass du mich meinen eigenen Weg gehen hast lassen und mir bei vielen Entscheidungen nicht dreingeredet hast.  Danke Mama, dass es dich gibt.







  • Warum ich eine Brille trage – Update Augenlasern

    Warum ich eine Brille trage – Update Augenlasern

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    Über 6 Jahre ist es nun her, dass ich mich dazu entschieden habe mir meine Augen lasern zu lassen. Immer wieder erreichen mich noch Fragen zu diesem Eingriff und wieso ich denn jetzt wieder eine Brille trage. Deshalb dachte ich mir, es wird Zeit ein kleines Update zu verfassen und nach so langer Zeit auch ein Fazit zu ziehen. Doch fangen wir von Null an. Als Teenager habe ich von meinem Augenarzt eine Brille verschrieben bekommen und wie das halt so ist, habe ich mich mit ca. 13 Jahren geweigert sie zu tragen. In der Schule musste ich daher immer ganz vorne sitzen, konnte aber trotzdem ganz oft vieles nicht lesen. Ja so kam es, dass ich auf einmal nicht mehr nur 0,5 Dioptrien hatte, sondern 2 – tja selber Schuld wenn man die Brille nie aufsetzt. Gott sei Dank habe ich dann sehr schnell Kontaktlinsen bekommen und damals war ich darüber sehr Happy. Trotzdem hat sich meine Sehkraft über die Jahre verschlechtert und am Ende war ich fast blind wie ein Maulwurf – mit über 5 Dioptrien sieht man dann doch nicht mehr so viel. Nachdem sich mein Vater, meine Schwester und auch mein Onkel die Augen lasern haben lassen und sehr begeistert waren, entschied ich mich diesen Schritt auch zu tun und ich muss sagen es war die beste Entscheidung überhaupt. Anfangs war es total schräg aufzuwachen und scharf zu sehen – es ist einfach ein ganz anderes Lebensgefühl. Lustigerweise habe ich nach meiner Augen-Op (hier und hier könnt ihr alles dazu nachlesen, aber seid nachsichtig mit mir die Beiträge sind extrem alt) eine Brille mit einfachem Fensterglas zugelegt, weil ich unbedingt eine wollte. Schon irgendwie witzig, jahrelang weigert man sich eine zu tragen und dann benötigt man keine mehr und will natürlich. Wobei ich auch sagen muss, dass sich da auch einiges getan hat und mittlerweile die Brillen-Modelle einfach richtig schön sind. Auf jeden Fall habe ich nun 6 Jahre, nachdem ich Augenlasern war, nicht mehr nur eine Brille mit Fenstergläsern, sondern mit Dioptrien.

    Es sind zwar nur 0,5 Dioptrien und eigentlich bräuchte ich keine Brille, aber ich fühle mich einfach wohler, wenn ich ganz scharf sehe. Außerdem sollte ich demnächst dem Augenarzt mal wieder einen Besuch abstatten, um herauszufinden ob sich meine Augen eventuell wieder verschlechtert haben, was ich aber nicht glaube. Trotzdem werden sich nun sicher viele Fragen wie das sein kann, dass sich meine Augen wieder verschlechtert haben. Naja, es gibt beim Augenlasern keine wirklichen Langzeitstudien und es kann einfach sein, dass es mit der Zeit und dem Alter wieder etwas nachlässt. Ich könnte meine Augen zwar jederzeit nachlasern lassen, aber wegen 0,5 Diptorien würde ich mir diesen Aufwand jetzt nicht unbedingt antun. Ich sehe ja trotzdem noch sehr gut und wie schon erwähnt, bräuchte ich laut Augenarzt auch eigentlich keine Brille.

    Meine Augen haben sich zwar wieder ein bisschen verschlechtert, trotzdem würde ich diese Augenlaser Op jederzeit wieder machen, denn es ist einfach ein großer Unterschied ob man 0,5 oder 5 Dioptrien hat. Außerdem glaube ich, dass sich auf diesem Gebiet in den letzten 6 Jahren doch einiges verbessert hat. Ja und so habe ich wenigstens einen Grund mir ab und zu mal wieder eine neue Brille zuzulegen, denn mittlerweile trage ich sie unheimlich gerne.







    Mom Jeans – Asos || Pullover – &Otherstories || Schuhe – Vans || Blazer – Zara (alt, ähnlicher HIER) || Brille – Viu || Tasche – Stella McCartney Falabella  | Laptopcase – Veronique

  • life update – new adventures are waiting

    life update – new adventures are waiting

    Kann mir mal jemand erklären, wo die Zeit hin ist? Jedes Mal, wenn ich mich meinem life update widme, bin ich ein wenig geschockt, dass schon wieder ein Monat um ist. Ich muss dann kurz in mich gehen und überlegen, was in den letzten Wochen eigentlich alles passiert ist – meistens ist es doch einiges. Aus diesem Grund schreibe ich diese Art von Beiträgen unheimlich gerne, denn so kann ich das vergangene Monat Revue passieren lassen und auch ein bisschen vorausblicken, was in den nächsten Wochen auf mich zukommen wird. Vor allem jetzt, wo es wieder so unheimlich schön und warm draußen ist, bin ich unheimlich viel unterwegs, aber sind wir uns mal ehrlich, wenn die Sonne scheint, dann kann man einfach nicht drinnen bleiben. Einfach durch die Stadt spazieren, mit Freundinnen auf ein oder zwei Gläschen Wein gehen, eine Runde in Schönbrunn oder um den Ring drehen, oder die Wanderschuhe packen und raus aus der Stadt fahren. Momentan bin ich echt andauernd on the go und es gibt kaum einen Tag, an dem ich keine Pläne habe. Zwar nehme ich mir dazwischen schon immer wieder ein bisschen Zeit für mich um durchzuatmen, aber ich mag es unheimlich gerne wenn so viel passiert. Ja und wenn man doch so viel auf Reisen ist, mit Freunden unternimmt und einige Projekte am Start hat, dann vergeht die Zeit irgendwie noch viel schneller.
    Trotzdem habe ich irgendwie das Gefühl, dass ich gerade noch auf Bali war und plötzlich sitze ich am anderen Ende der Welt im Flieger. Am Weg Richtung Costa Rica.
    Wenn mir das jemand vor ein paar Jahren erzählt hätte, dass mein Leben mal so abläuft, dann hätte ich denjenigen wahrscheinlich ausgelacht.
     



     Costa Rica . Bali . 
    In den nächsten Wochen stehen wieder einige spannenden Reisen bei mir an und ich würde sagen, ich fange mal mit der aktuellen an – Costa Rica. Die nächsten 2 Wochen verbringe ich nämlich in Tamarindo und werde dort mit EF Reisen einen Spanisch Kurs machen. Spanisch war schon immer meine absolute Lieblingssprache. Ich kann euch gar nicht genau sagen wieso, aber ich liebe es wenn jemand Spanisch spricht und könnte wirklich stundenlang zuhören. Während meines Studiums habe ich dann auch beschlossen diese Sprache zu lernen und ca. 3 Semester einen Kurs besucht. Aufgrund von Zeitmangel habe ich das ganze aber schleifen lassen und tja wie das halt so ist, wenn man nicht übt und die Sprache auch anwendet, ist vieles schnell wieder weg.
    Deshalb fange ich jetzt auch mehr oder weniger bei Null an und bin gespannt wie viel ich in den nächsten 2 Wochen lernen werde. Costa Rica steht schon ganz lange ganz oben auf meiner Liste und deshalb ist die Vorfreude riesig. Nachdem ich bereits über 20 Stunden unterwegs bin, realisiere ich es auch endlich und kann es schon gar nicht mehr erwarten die warme Meeresluft wieder zu spüren. Spanisch lernen, surfen und einfach ein bisschen genießen steht auf meinem Plan und natürlich nehme ich euch auf Instagram wieder mit.
    Nach dieser aufregenden Reise stehen noch ein paar kleine Ausflüge in die Berge bzw, nach Kroatien an bevor es dann am 10 Juni nochmal nach, …. *Trommelwirbel* Bali geht. Viele werden sich jetzt wahrscheinlich denken, was ist sie verrückt – 2 Mal auf Bali? Ja es muss einfach sein. Das Fernweh und die Sehnsucht nach Wellen war einfach zu groß und nachdem ich so viele Nachrichten von Lesern erhalten habe, dass ich sie zum Alleinreisen motiviert habe, war ich selber irgendwie wieder Feuer und Flamme. Ja und wenn die Möglichkeit besteht und die Zeit es zulässt, wieso denn auch nicht. Ich bin einfach nur noch auf meinen 4 Buchstaben herumgerutscht, habe immer wieder Flüge gecheckt und es hat mich in den Fingern gekribbelt – ich wollte einfach nur buchen. Nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen habe und nochmal alle Termine durchgegangen bin, wurde einfach gebucht. Manchmal muss man einfach machen worauf man Lust hat und auch ein bisschen verrückt sein. Tja und deshalb kann ich im Juni nochmal 3 Wochen die Bali Vibes genießen, bevor ich dann den Sommer (höchstwahrscheinlich) in Österreich verbringen werde. Erst im Spätsommer wird es dann eventuell wieder Richtung Meer gehen, aber dazu ein anderes Mal mehr.

     



     Die Wandersaison ist zurück 
    Wieso ich mir für die Sommermonate erstmal vorgenommen habe nicht wegzufliegen? Weil es bei uns in Österreich auch richtig schön ist. Vor allem jetzt wo die Wandersaison endlich wieder begonnen hat. Vor knapp 2 Wochen war ich erst wieder für ein paar Tage in Salzburg und Innsbruck und es hat so Spaß gemacht den ganzen Tag einfach nur am Berg zu verbringen. Ihr wisst ja wie sehr ich den Westen liebe und im Sommer möchte ich noch das eine oder andere Mal einen Abstecher nach Salzburg und Tirol machen. Es stehen so einige Dinge auf meiner Liste und ich hoffe, dass ich in den Sommermonaten so viel wie möglich abhaken kann. Ich würde gerne mal am Berg schlafen, den einen oder anderen Gipfel besteigen und auch endlich mal wieder draußen klettern gehen. Seit dem letzten Jahr geh ich ja regelmässig in der Halle bouldern, aber draußen in der Natur macht es dann doch noch mal mehr Spaß. Jetzt wo ich endlich mein eigenes Klettersteig und auch motivierte Freundinnen hab, steht dem einen oder anderen Abenteuer nichts mehr im Weg. Ja der Winter war zwar schön und ich habe ihn das erste Jahr genossen, aber ich bin und bleib ein Sommerkind durch und durch, das kann ich einfach nicht abstreiten. Wenn die Sonne scheint und es warm draußen ist, dann geht mir das Herz auf.
     



     
    Musik – Festivals & Konzerte 
    Neben den vielen Reisen und Wanderungen die ich geplant habe, stehen auch einige musikalische Veranstaltungen am Programm. Noch nie war ich auf so vielen Konzerten wie in diesem Jahr und wir haben erste Ende April. In den vergangen Wochen war ich bereits am Wanda Konzert, die übrigens sowas von gerockt haben, habe Macklemore im Gasometer gelauscht und durfte 30 Seconds to Mars nicht nur live sehen, sondern Jared Leto auch persönlich treffen. Außerdem war ich auf den Amadeus Music Awards und muss sagen, dass wir in Österreich schon ein paar echt tolle Künstler haben. Die Musiklandschaft wächst und wächst und wir müssen uns mit Wanda, Bilderbuch, Kaiser Franz Josef, Mavi Phoenix und Pizzera & Jaus auf keinen Fall verstecken. Auch in der zweiten Hälfte des Jahres stehen so einige Konzerte am Programm und nachdem ich erst im letzten Jahr Festivals für mich entdeckt habt, muss ich dieses Jahr natürlich auch auf eines fahren. Neben Konzerten wie Lenny Kravitz, Jack Johnson & Ed Sheeran geht es außerdem zum Lighthouse Festival nach Kroatien. Ja und eigentlich darf man sich das Frequency dieses Jahr auch auf keinen Fall entgegen lassen – wäre da am selben Wochenende nicht auch noch das Justin Timberlake Konzert. Wie ihr sehen könnt, ich habe so einiges vor und ich freue mich schon riesig auf diesen sehr musikalischen Sommer.
     
     Health & Fitness
    Seit ich aus Bali zurück bin, ernähre ich mich eigentlich wieder sehr gesund und versuche auf meinen Körper zu hören und eher Dinge zu essen, die ihm auch wirklich gut tun. Eine Zeit lang habe ich mir doch sehr wenig Zeit genommen und habe ganz oft nur schnell schnell etwas zwischendurch gegessen – entweder habe ich bestellt oder mir unterwegs etwas gekauft. Wirklich viel gekocht wurde in meiner Küche im letzten halben Jahr eigentlich nicht. Da ich aber auf Bali echt gesund gegessen habe und so viele leckere Sachen ausprobiert habe, war ich wieder motiviert mehr zu kochen und so wurde das gleich beibehalten. Ich koche wirklich wieder viel mehr und versuche auch ordentliche Mahlzeiten zu mir zu nehmen und darauf zu achten, dass mein Körper alle Nährstoffe bekommt, die er benötigt. Außerdem habe ich meinen Fleischkonsum wieder drastisch reduziert. Nicht dass ich in letzter Zeit viel Fleisch gegessen hätte, überhaupt nicht. Doch ich habe beschlossen, wenn es gute Alternativen auf der Speisekarte gibt, dann versuche ich so weit es geht auf Fleisch zu verzichten.  Zuhause gibt es bei mir eigentlich so gut wie nie Fleisch und jetzt möchte ich meinen Konsum auch reduzieren, wenn ich auswärts esse. Wenn ich mal wieder Lust drauf habe, werde ich mir auch weiterhin ein gutes Stück Fleisch gönnen, aber das soll sich eigentlich in Grenzen halten.
    Auch sportlich bin ich wieder sehr gut dabei und voll motiviert. Ich gehe wieder regelmässig zum Supercycle und zu Vitura und habe auch endlich wieder mit dem Laufen angefangen. Ich glaube auch, dass das Wetter einen großen Einfluss darauf hat, denn wenn es schön ist, kann man sich einfach viel leichter dazu motivieren sich sportlich zu betätigten. Ein genaueres Fitness Update gibt es aber sowieso demnächst, da erzähle ich euch dann genauer wie mein Sportplan momentan so aussieht.



    Trau dich – Spring über deinen Schatten
     
    Vor kurzem war ich für einen Tag in Salzburg, um einen Vortrag zum Thema Bloggen zu halten. Es war zwar nur vor einem kleinen Publikum, aber ihr müsst wissen, ich hasse es vor Menschen zu sprechen. Ich weiß nicht wieso, aber ich werde dann immer extrem nervös, rede viel zu schnell und verplappere mich dann gern. Jedes Mal wenn ich Anfragen für Vorträge und Diskussionen bekomme, überlege ich wirklich 3 Mal, ob ich das wirklich machen möchte, denn wie schon erwähnt, eigentlich mag ich das einfach absolut nicht und fühle mich auch nicht sonderlich wohl dabei. Da ich jetzt schon lange keinen Vortrag mehr gehalten habe, ich aber finde, dass es wichtig ist, dass man auch mal über seinen Schatten springt und Dinge tut, die man nicht so gerne macht, habe ich dieses Mal wieder zugesagt. Eigentlich gibt es ja auch gar keinen Grund nervös zu sein, denn ich spreche ja nur über Dinge, wo ich Bescheid weiß und irgendwie ein Profi bin. Ich teile meine Erfahrungen mit anderen Menschen, die mit der Blogger Branche bis jetzt noch nicht so viel am Hut hatten. Auch wenn ich mich auf solche Vorträge immer gut vorbereite und alles vorher durchgehe, kommt dann trotzdem die nervöse Zappelnina zum Vorschein, wenn ich vorm Publikum stehe. Viele sagen zwar, dass die Nervosität verschwindet, wenn man mal vorne steht und los redet, aber bei mir hält sie eigentlich bis zur letzten Sekunde an.  Trotzdem bin ich danach immer unheimlich stolz auf mich, dass ich über meinen Schatten gesprungen bin. Außerdem muss ich gestehen, dass es meistens wirklich nur halb so wild ist und die Leute sowieso ganz gespannt und aufmerksam zuhören.
  • life update – Im in love….

    life update – Im in love….

    Ja ich bin verliebt. Verliebt ins Leben.

    Wahrscheinlich könnt ihr meine Bali-Schwärmerei schon gar nicht mehr hören, aber diese Reise hat einfach irgendwas in mir ausgelöst und mich verändert. Seit ich zurück bin, sehe ich viele Dinge einfach anders, lebe viel unbeschwerter und lasse mich einfach nicht mehr so schnell stressen bzw. verunsichern. Die vielen Gespräche mit Menschen aus der ganzen Welt haben mich einfach unheimlich inspiriert, motiviert und vor allem zum Nachdenken angeregt. Wenn man in so einer schnelllebigen Branche arbeitet bzw. Welt lebt, dann ist man dazu verleitet immer gleich 10 Schritte auf einmal zu machen, Vollgas zu geben und vergisst oft die Dinge auf die es wirklich ankommt. Es klingt für mich immer noch schräg und irgendwie fühle ich mich total erwachsen (zeit wirds mit fast 30) wenn ich das sage, aber ich habe das Gefühl, dass ich meinen Weg gefunden habe und mich diese Reise total geerdet hat. Ich lebe viel mehr im hier und jetzt, versuche jeden Moment zu genießen, lasse das Kind in mir so oft es geht zum Vorschein kommen und versteife mich nicht mehr zu sehr. Oft ist es einfach viel besser, wenn man bestimmte Dinge einfach auf sich zukommen lässt und das tut was sich gut anfühlt. Wenn man mit einer positiven Einstellung an gewisse Sachen ran geht, fällt einem vieles auch um einiges leichter kann ich euch sagen. Außerdem versuche ich jede Chance die sich ergibt zu nutzen und viel mehr auf mein Bauchgefühl zu hören. Auch wenn ich anfangs vielleicht ein bisschen zweifle und mir nicht sicher bin, versuche ich es einfach und denke mir, was habe ich zu verlieren – wenn es nicht klappt, naja dann ist es halt so, aber ich habe es wenigstens versucht. Es kommt immer darauf an was man aus einer bestimmten Situation macht.  Never try, Never know ist so ein bisschen zu meinem neuen Motto geworden.

    Self Love

    Wie meine Mama erst vor kurzem so schön zu mir gesagt hat, wir sind alle selbst für unser Glück verantwortlich und am wichtigsten ist es, dass wir uns selber lieben. Ja und da hat sie mal wieder vollkommen recht. Lange habe ich geglaubt, dass ich nur mit einem Partner an meiner Seite glücklich sein kann, was natürlich ein totaler Schwachsinn ist. Klar ist es was tolles, wenn man die schönen Momente im Leben mit einem Partner teilen kann, doch noch viel wichtiger ist es, dass man mit sich selber im Reinen ist und sich gerne hat. In meinem letzten Jahr, das ich als Single verbracht habe, hatte ich doch sehr viel Zeit mir über viele Dinge Gedanken zu machen. Ich habe mich sehr viel mit mir selbst und den Dingen die für mich am besten sind beschäftigt. Vielleicht sollte ich doch mal länger ins Ausland gehen oder eine andere Stadt zum Leben in Betracht ziehen? Nicht dass ich jetzt vor hätte meine Zelte in Wien abzureißen und abzuhauen, nein das nicht, aber wenn man selber irgendwie der Mittelpunkt seines Lebens ist, denkt man über vieles doch ganz anders nach.

    Außerdem habe ich das Gefühl, dass man sich viel weniger verbiegt und viel mehr man selbst ist, wenn man sich selber akzeptiert und das Leben liebt und genießt. Neue Herausforderungen oder schwierige Situationen bereiten mir nicht mehr ganz so viel Kopfzerbrechen, weil ich mehr Vertrauen in mich selbst habe. Meine Angst auch mal Fehler zu machen und vielleicht zu scheitern ist um einiges kleiner geworden. Auch hier passt mein Motto wieder, denn man muss alles einfach mal ausprobieren. Mit einer positiven Einstellung zum Leben gelingt einem doch viel mehr und ja wenn mal was schief läuft ist es nicht ganz so schlimm.

    Es fallen einem auch plötzlich ganz viele Kleinigkeiten auf, die man oft einfach übersieht. Andere glückliche Menschen auf der Straße, ein schöner Sonnenuntergang ein lachendes Kind – irgendwie nimmt man das Leben und die Umwelt ganz anders wahr.

    Ich will damit jetzt gar nicht sagen, dass das Leben alleine bzw. ohne Partner schöner ist, nein auf keinen Fall. Nur hat mir das Jahr in dem ich alleine war einfach gezeigt, dass es unheimlich wichtig ist, dass man auch Zeit für sich hat, denn nur so lernt man sich wirklich kennen und lieben. Wer mit einer positiven Einstellung durchs Leben geht und sich selber gerne hat, strahlt das auch nach außen aus und ist viel offener für Neues, als jemand der zweifelt.

    Spring is around the corner

    Ich weiß nicht wie es euch geht, aber immer wenn die kalte Jahreszeit zu Ende geht und langsam aber doch der Frühling das Land erreicht, überkommen mich Glücksgefühle. Mittlerweile bin ich zwar auch ein Fan vom Winter  geworden, aber irgendwann hat man doch genug von der Kälte und dem Schnee. Vergangenes Wochenende habe ich noch 3 richtig coole Tage mit einer verrückten Mädls-Truppe auf der Rax im Schnee verbracht. Wir hatten traumhaftes Wetter, sind mit den Schneeschuhen zum Gipfel gewandert und hatten richtig viel Spaß. Doch am Sonntag wusste ich, mir reichts, ich habe genug vom Winter. Das Wochenende war der perfekte Abschluss und so schön die Saison war, ich bin bereit für den Frühling. Ja und wenn man dem Wetterbericht glauben schenken kann, dann können wir uns ab nächster Woche auf richtig warme Tage freuen.




    Music keeps me going 

    Die Musik spielt seit dem letzten Jahr eine noch größere Rolle in meinem Leben. Egal wohin ich gehe, meine Kopfhörer sind immer dabei. Sobald ich zuhause ankomme, wird Spotify aktiviert und mein Handy mit meiner Box verbunden. Die Musik begleitet mich durch all meine Phasen und irgendwie hilft sie auch unheimlich. Je nach Lust und Laune wähle ich eine Playlist, setze mich manchmal einfach nur auf die Couch und lausche oder springe wild durch die Wohnung und lasse alles raus. Auf Instagram bekomme ich doch immer viele Fragen zu der Musik die ich höre und deshalb habe ich vor einem Jahr auch angefangen meine eigenen Playlists auf Spotify zu erstellen. So habe ich eine richtig coole Back in the Days Playlist wie ich finde, oder auch für Bali meine Favoriten zusammengesucht. Es macht mir unheimlich viel Spaß und es sind auch einfach ganz viele Lieder dabei die mich an tolle, traurige aber auch verrückte Momente erinnern und das finde ich so toll an der Musik. Sie motiviert nicht nur und hilft einem durch schwere Phasen, sondern weckt auch Erinnerungen.

    Ja und zum Schluss möchte, ich noch einen ganz tollen Account, den ich vor ein paar Tagen entdeckt habe mit euch teilen. Die liebe Sarah macht nämlich unheimlich tolle Videos, die einfach nur zum Nachdenken anregen. Ich musste mir jedes mindestens zweimal ansehen, weil ich die Umsetzung und die Inhalte so toll fand.
    Ja und in diesem Sinne wünsche ich euch noch ein wunderschönes Osterwochenende.