Kategorie: Lets talk about (Personal)

  • Bye Bye Bali – Gedankenchaos

    Bye Bye Bali – Gedankenchaos

    1. MÄRZ 2018

    Manchmal kann ich es gar nicht glauben, dass ich wirklich mein eigenes Leben lebe. Ich sitze hier auf einem Boot auf dem Weg von Nusa Penida retour Richtung Bali, der Wind weht mir durch die Haare, die Sonne scheint mir ins Gesicht und ich bin der glücklichste Mensch überhaupt. Lange hatte ich den Wunsch nach Bali zu gehen und irgendwie habe ich immer Ausreden gefunden, weil ich einfach Angst hatte. Jetzt bin ich aber doch endlich ins kalte Wasser gesprungen, habe mich getraut, lebe meinen Traum und genieße mein Leben – Kann es eigentlich noch besser werden?
    Ein kleines Mädchen sitzt mir gegenüber und lächelt mich schüchtern an, während die Gischt über die Reling spritzt. Freudentränen laufen mir über die Wangen und ich strahle über das ganze Gesicht. So muss sich Freiheit anfühlen.
    Ich bin alleine am anderen Ende der Welt und kann tun und lassen was ich will. Manchmal glaube ich immer noch, dass ich jeden Moment aufwache und alles nur ein Traum war – doch dem ist nicht so. Ja ich habe es wirklich nicht schlecht erwischt und lebe sicher gerade das Leben, das sich viele wünschen. Doch all das ist mir nicht so einfach in den Schoss gefallen. Klar hatte ich sicher das eine oder andere Mal Glück, aber trotzdem habe ich in den letzten Jahren sehr viel gearbeitet und bin das eine oder andere Mal auch ins kalte Wasser gesprungen – Wie sagt man so schön, ohne Fleiß kein Preis.

    Vor allem die zweite Hälfte des letzten Jahres hat mich sehr viel gelehrt. Ich hatte Phasen in denen meine Lebensfreude, die ich doch immer versuche auch nach außen zu tragen, verschwunden war. Wird es auch mal wieder besser, habe ich mich doch ziemlich oft gefragt. Doch irgendwann wird immer alles gut, man muss nur daran glauben und darf die Geduld nicht verlieren. Umso älter man wird, umso besser lernt man sich kennen. Man lernt mit gewissen Dingen umzugehen und irgendwann weiß man einfach, was man will und was man zum Glücklichsein braucht. 2017 war nicht unbedingt mein bestes Jahr. Auch wenn ich viele tolle Momente hatte und noch mehr zu mir gefunden habe, war es vor allem Ende des Jahres  nicht ganz so prickelnd und ich habe nicht nur einmal an mir gezweifelt. Es fiel mir unheimlich schwer von einer Sache, die sich eine Zeit lang einfach richtig angefühlt hat, loszulassen. Jetzt wo ich es so neutral betrachte, hätte es mir von Anfang an klar sein müssen, dass es nicht richtig war, doch im Nachhinein ist man immer klüger, nicht? Auch wenn es mir eine Zeit lang richtig gut getan hat, hat es mich am Ende unglücklich gemacht und genau das zeigt mir einfach dass es falsch war. Auch wenn es Wochen gab, in denen es mir alles andere als gut gegangen ist, bin ich dankbar, dass alles so gekommen ist. Wäre ich sonst hier auf Bali? Hätte ich den Schritt dann gewagt?
    Alles kommt so wie es kommen soll. Klar manchmal oder oft hat man sicher selber schon ein bisschen einen Einfluss in welche Richtung sich etwas entwickelt, aber ganz oft ist es auch einfach eine Sache des Timings. Was ich aber eigentlich damit sagen will ist, dass solche schlechte Phasen wichtig sind um zu lernen und meistens hat jede schlechte Phase auch was Gutes.




    16.MÄRZ 2018

    So schnell kann es gehen und mein Monat auf Bali ist vorbei. Ich verlasse die Insel mit einem weinenden und einem lachenden Auge und muss gestehen, der Abschied fällt mir alles andere als leicht. Meine Zeit hier war wirklich ganz besonders und ich habe das Gefühl, es war nicht mein letzter Balibesuch. Mittlerweile sitze ich am Flughafen Richtung Heimat und blicke auf 4 ganz wundervolle Wochen zurück. Nach Hause fliegen ist nie einfach, aber so traurig wie dieses Mal war ich glaube ich noch nie. Ich sitze hier am Boden, höre meine Bali-Playlist, nippe an meinem Turmeric Booster und versuche die Tränen zurückzuhalten. Mein erster Solotrip, vor dem ich anfangs doch ziemlich Angst hatte, war das Beste was ich machen hab können. Ich nehme so viele schöne Erinnerungen mit nachhause und bin immer noch ganz überwältigt wie besonders diese Reise für mich war. Da Trübsal blasen aber keinen Sinn macht, versuche ich einfach an all die schönen Momenten zu denken und nicht daran, dass es nun vorbei ist. Ich wusste, dass mir diese Insel gefallen wird, aber dass ich den Bali-Vibes so verfallen werde, hätte ich niemals gedacht. Das Meer, die Wellen, die Gastfreundlichkeit, das gute Essen, das Wetter und vor allem die vielen Menschen, die ich kennenlernen durfte, werden mir in Erinnerung bleiben. Anfangs hatte ich wirklich Angst alleine zu verreisen, doch als ich aus dem Flieger stieg, war diese Angst sofort verschwunden und die Vorfreude und Neugierde haben einfach überwogen. Im Endeffekt war ich überhaupt nicht alleine und ja es stimmt wirklich, wer auf Bali nicht alleine sein möchte, bleibt auch nicht lange alleine. Wenn mich jemand fragt was (neben dem Surfen natürlich) mein Highlight war, dann kann ich das ganz schnell beantworten, denn es waren die Menschen die meinen Weg gekreuzt haben, die diese Reise so besonders gemacht haben. Wenn ich nur an die vielen schönen, lustigen und auch verrückten Dinge, die ich erlebt habe zurückdenke, muss ich gleich wieder Lächeln und Weinen gleichzeitig. Eigentlich ist es aber ein gutes Zeichen, dass mir der Abschied so schwer fällt, denn das zeigt mir nur, dass ich wirklich eine ganz tolle Reise hatte. Vielleicht sogar die beste Reise, die ich bis jetzt machen durfte.




    20.MÄRZ 2018

    Die Realität trifft mich hart wie ein Schlag ins Gesicht. Ich bin zurück im kalten Wien und irgendwie komme ich damit so gar nicht klar. Am liebsten würde ich mich sofort unter der Bettdecke verkriechen, die Augen schließen und hoffen, dass ich wieder am Meer bin, wenn ich sie aufmache. Es war mir natürlich klar, dass diese Reise früher oder später zu Ende gehen wird, aber dass es mir so schwer fällt abzureisen, hätte ich nicht gedacht. Klar ich bin erst seit 3 Tagen wieder zurück, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich noch länger brauchen werde, um wieder anzukommen. Normalerweise  muss ich nur den kleinen Tobi ansehen und es hilft mir über meine “Urlaubsdepression” hinweg, aber auch das ist dieses Mal irgendwie nicht der Fall. Versteht mich nicht falsch, ich freue mich natürlich riesig meinen kleinen Fellknäuel wieder zu haben, aber gleichzeitig checke ich meinen Kalender, ob nicht doch irgendwann in den nächsten Monaten die Möglichkeit besteht nochmal nach Bali zu fliegen. Schon vor meiner Reise hatte ich irgendwie die Nase von Wien voll und bin immer wieder in den Wald bzw. die Berge geflüchtet und jetzt ist es irgendwie noch schlimmer als vorher. Verrückt eigentlich was so eine Reise anrichten kann. Eigentlich fliegt man ja weg, um das Fernweh zu stillen und dann kommt man zurück und es ist noch viel größer als vorher. Ein ewiger Teufelskreis kann ich euch sagen. Auf jeden Fall versuche ich gerade einfach das Beste aus der momentanen Situation zu machen. Treffe mich mit Freunden, plane neue Trips in die Berge und lenke mich einfach ein bisschen ab, zum Beispiel mit einem radikalem Frühjahrsputz.
    Nach meiner Ankunft in Wien habe ich gleich mal einen Rappel bekommen und begonnen meine gesamte Wohnung auf den Kopf zu stellen. Die Küche wurde komplett ausgeräumt, neu sortiert, mein Kleiderschrank radikal ausgemistet, die Wäsche gewaschen und ich habe wieder ein bisschen Ordnung in mein Chaos gebracht. Lustigerweise habe ich das ziemlich oft nach meinen Reisen, aber es hilft einfach enorm und wenn alles glänzt und an seinem Platz ist, freut man sich gleich viel mehr aufs Nachhause kommen.

    Auch wenn ich jetzt gerade zuhause sitze und schmolle, weil ich am liebsten noch in Bali im Line-Up sitzen würde, versuche ich nicht zu viel Trübsal zu blasen und stattdessen an die schönen Momenten zurückzudenken. Diese Reise war unheimlich wichtig für mich. Ich bin über meinen Schatten gesprungen, habe neue Dinge ausprobiert und das Leben einfach mal ohne Kamera & Co genossen. Ich habe so viel dazugelernt und irgendwie habe ich das Gefühl, ich bin irgendwie angekommen. Angekommen im Leben.

    Nach meiner Rückkehr wurde ich gefragt, “und ist Bali jetzt erledigt?” Ich würde sagen, nein auf keinen Fall. Ich kann jedem der schon mal überlegt hat alleine zu verreisen nur sagen, tut es. Überlegt nicht zu viel, macht es einfach. Lebt euer Leben und genießt es. Lasst keine Situation und Möglichkeit aus. Nutzt eure Chancen, was habt ihr zu verlieren.

  • Da ist mir was passiert, das Leben

    Da ist mir was passiert, das Leben

    Seit November arbeitet Sophie nun für mich und ich könnte mir keine bessere Unterstützung wünschen. Mit einer seiner besten Freunde zusammenzuarbeiten ist vielleicht nicht immer leicht, aber was sehr schönes. Ich war immer schon ein großer Fan ihrer Texte und wenn ich ehrlich bin, haben sie mir schon in so einigen Lebenslagen geholfen. Sie findet einfach viel zu oft die richtigen Worte und ich erkenne mich in vielen ihrer Texte wieder. Deshalb wird es Zeit ihr ein bisschen Platz auf meiner kleinen Spielwiese zu machen, um ihre tollen Worte in die Welt rauszutragen. Vorhang auf für Sophie‘s Kolumne.

    Die ein oder andere Person kennt mich vielleicht aus Ninas Insta Stories, wie ich mich neben ihr den Berg hinaufschleppe und vor lauter Erschöpfung wie ein Hirsch röhre. Genauso will man eigentlich beschrieben werden, oder? Ich schreibe privat ganz gerne Texte, aber hatte mir nie vorgestellt, sie zu veröffentlichen. Das ist jetzt also eine Premiere und ihr bekommt Einblick in die verqueren Gedanken meiner Synapsen.

     

    Da ist mir was passiert, das Leben.

    Wenn man Erfolgsgeschichten von Leuten hört, dann heißt es meist „Ich hatte einfach Glück“. Und im Gegenzug hört man aber auch immer wieder von Leuten, die es versuchen und versuchen, alles geben, es aber dann doch nicht schaffen. Gerade im Showbiz hört man das eigentlich von fast allen Stars. Sicher ist es harte Arbeit dort zu sein, wo man ist, aber wenn sie beschreiben, wie es dazu gekommen ist, dass gerade SIE für eine Rolle ausgewählt worden sind, oder genau sie ihren Durchbruch hatten, dann wird es meist nur auf einen unglaublichen Zufall zurückgeführt. Also hab ich mir gedacht, das Leben kommt ja ohnehin auf dich zu. Und das tut es tatsächlich.

    Viele gute Dinge sind mir passiert, ohne dass ich bewusst dafür etwas getan hätte. Ich habe da nicht auf ein bestimmtes Ziel hingearbeitet, sondern hab einfach mal gemacht, was mir in den Sinn gekommen ist. Als ich dann mit 21 zufällig die Chance hatte in ein Tonstudio zu gehen und ein paar eigene Songs weiter auszuarbeiten und mal einzusingen, dachte ich – wow, das könnte vielleicht der Anfang von etwas sein. Ich habe immer schon gerne gesungen und ich würde auch behaupten, es zu können, aber dieses große Talent, auf das die Welt gewartet hat? Wohl eher nicht. Dafür hat sie vermutlich einen eigenen Klang und einen hohen Wiedererkennungswert.

    Dann siehst du aber Tausende von Menschen, meist im Fernsehen, die einfach großartig singen können. Die dann die schwersten Lieder runterschmettern, als wäre es das Einfachste der Welt. Und obwohl sie unglaublich gut singen können, sind sie trotzdem bei einer Castingshow und den Großteil hat man nach einer Staffel spätestens eh schon wieder vergessen. Auch wenn es auf die Bevölkerung gesehen vielleicht nicht viele Leute gibt, die so gut sind, gibt es trotzdem noch viel mehr als der Markt wirklich verträgt. Und es kommt dann gar nicht mehr nur darauf an, dass man die ärgsten Arien trällern kann, sondern auf so viel mehr. Im Fernsehen nennen sie es immer „Gesamtpaket“, weswegen dann lauter Leute, die eigentlich nicht singen können, glauben besonders verrückt sein zu müssen, um aufzufallen. Aber selbst die hat man nach einer Weile wieder vergessen. Es gibt sicher auch einige Leute, die von der Musik leben können, ohne dass jeder ihren Namen kennt – und das ist doch genauso schön. Und für manche Leute kommt der große Durchbruch auch dann, wenn sie schon gar nicht mehr damit gerechnet haben. Man muss sich nur Christoph Waltz anschauen – ich weiß natürlich nicht, ob er nicht doch damit gerechnet hat – aber er war schon so lange (erfolgreicher) Schauspieler im deutschsprachigen Raum. Und dann im Alter von 53 kommt Quentin Tarantino und ZACK, Weltkarriere. Jetzt ist er natürlich ein Nationalheld und wird groß gefeiert, wie eh immer.




    Also – da war ich 21 , stehe im Tonstudio und denke mir „vielleicht ist das genau die Geschichte, die ich später erzählen werde.“ Ja, ein bisschen Größenwahnsinn darf schon auch sein, aber im Endeffekt war es eher Ehrfurcht und der Wille, jetzt ja nichts falsch zu machen. Also hab ich versucht cool zu bleiben und das Ganze nicht so ernst zu nehmen. Blöderweise wurde aus meiner Coolness eher Faulheit und fehlender Elan. Ich wollte einfach nicht zu viel erwarten und dann enttäuscht sein. Deshalb habe ich es auch bis auf ein paar wenigen Leuten, niemanden erzählt. Bis heute. Es wäre mir peinlich gewesen, wenn alle erfahren hätten, dass ich womöglich noch versage.

    Wie ihr euch denken könnt, nachdem ich jetzt kein großer Star geworden bin oder ein eigenes Lied rausgebracht habe, wurde daraus nichts. Nun ja, ich habe in dem Moment einfach nicht den nötigen Schmackes gehabt. Das ist auch okay, ich glaube ohnehin nicht, dass es was geworden wäre. Aber wenn ich jetzt 8 Jahre später darauf zurückblicke, finde ich es schön, die Erfahrung gemacht zu haben. Und ich habe auch gelernt, dass die wenigsten Dinge im Leben „einfach so passieren.“
    Natürlich muss man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, mit den richtigen Menschen sprechen, das Richtige sagen – aber auch Leistung bringen. Also ist es nicht verkehrt, sich etwas zu erarbeiten. Für den großen Durchbruch braucht man dann halt eben das gewisse Quäntchen Glück. Aber zu glauben, das Leben würde dir schon alles zu deinen Füßen herantragen, was du möchtest, ist ein Irrglaube. Vielleicht schwemmt es dir ab und an ein paar Gelegenheiten heran, aber du bist die Person, die diese dann beim Schopf packen muss. Und von nix kommt nun mal auch nix.

    Also mache ich die Dinge jetzt einfach. Wenn ich für einen bestimmten Job gewisse Fähigkeiten brauche, dann eigne ich sie mir an. Wenn ich gerne auf Urlaub fahren will, dann plane und spare ich. Wenn ich gerne besser Gitarre spielen möchte, dann übe ich mehr und/oder nehme Unterricht. Letzteres steht schon etwas länger auf meiner To Do Liste. Aber das ist auch kein Problem, schließlich geht ja nur eins nach dem anderen. Und jetzt sind eben ein paar andere Sachen dran.

    Zum Titel: Inspiriert durch die Zeile aus dem Film 500 days of summer – “what always happens. Life.”

     

  • life update – Bali, living the good life

    life update – Bali, living the good life

    Seit knapp 2 Wochen bin ich nun schon alleine auf Bali unterwegs und ich kann euch sagen, diese Reise war die beste Entscheidung seit langem. Mir geht es so unheimlich gut und ich weiß nicht wann ich das letzte Mal so entspannt, unbeschwert und glücklich war. Jeder Moment wird aufgesaugt und ich genieße Bali in vollen Zügen. Ich habe mir schon gedacht, dass mir diese Insel gefallen wird, aber dass ich so hin und weg bin, hat mich dann selber überrascht. Der Vibe hier ist einfach ganz speziell und es ist auch wirklich schwer in Worte zu fassen. Hier genießt einfach jeder das Leben in vollen Zügen und und versprüht gute Laune. Jetzt verstehe ich auch all die Menschen, die immer gesagt haben Bali ist ganz besonders – Ja das kann ich nur zu 1000% bestätigen.

    If We Never Tried, We’d Never Know… What’s Possible

    Ich bin ja doch sehr viel unterwegs, sowohl privat als auch beruflich, aber so intensiv und spannend war bis jetzt noch keine Reise, muss ich zugeben. Es ist nochmal was ganz anderes wenn man alleine unterwegs ist – viel intensiver. Man kann einfach in den Tag leben und tun und lassen was man will und man muss dabei auf niemanden Rücksicht nehmen. Nie hätte ich mir gedacht, dass mich dieser Solo-Trip so glücklich machen wird und jeder, der schon immer alleine auf Reisen gehen wollte, aber Zweifel hatte, sollte es auf jeden Fall tun. Schon seit ner halben Ewigkeit wollte ich alleine verreisen, habe mich aber einfach nie getraut und immer doch irgendwie Ausreden gefunden, wieso es nicht geht. Doch dann irgendwann habe ich einfach mal mein Hirn ausgeschalten und diesen Flug nach Bali gebucht. Die Tage vor meiner Reise hatte ich doch einige Bedenken und auch als ich dann so ganz alleine am Flughafen gesessen bin, war mir auch etwas mulmig zumute. Als ich dann aber aus dem Flieger stieg, war irgendwie alles vergessen und ich war bereit für dieses Abenteuer. Klar hat man auch zwischendurch immer wieder Zweifel, ob man jetzt auch das Richtige macht, aber das ist auch ganz schnell wieder verflogen. Alleine zu verreisen ist wirklich was tolles und wenn ich ganz ehrlich bin, ist man auch nicht wirklich lange alleine. Man lernt einfach unheimlich schnell Menschen kennen und meistens muss man dafür nicht einmal etwas tun. Anfangs war ich mir vor allem deswegen total unsicher – Ich hatte Angst die ganze  Zeit allein zu sein und die Dinge nur für mich zu erleben. Was natürlich auch schön ist, aber vor allem für jemanden, der gerne Menschen unter Menschen ist, scheint das sehr schwer. Eines kann ich euch aber sagen, auf Bali ist man nicht lange alleine und die Angst war völlig umsonst. Trotzdem kann man sich aber, wenn man das denn möchte, einfach mal zurückziehen und niemand ist einem böse – man kann einfach tun auf was man Lust hat oder wie man sich gerade fühlt und gerade das ist so wunderschön.

    Mittlerweile bin ich an meinem dritten Stop angekommen und muss sagen, es ist mir sowohl nach der ersten als auch nach der zweiten Woche nicht leicht gefallen den jeweiligen Ort zu verlassen, weil es mir so gut gefallen hat, dass ich nicht Abschied nehmen wollte. Zuerst eine Woche im Rapture Surfcamp und dann weiter in den Hipsterort Canggu – jedes Mal dachte ich mir hm vielleicht komm ich einfach wieder zurück, wenn es mir dort, wo ich jetzt hinfahre nicht gefällt. Ist doch ein richtig gutes Zeichen, wie ich finde und ich bin schon gespannt was mich sonst noch alles hier erwartet. Nachdem ich die letzten 2 Wochen sehr viel Action hatte und bis auf 2 Mal jeden Tag surfen war, steht nun ein bisschen Entspannung auf Nusa Penida an. Ich bin schon gespannt, wie das hier wird, denn nichts tun und ruhig sitzen ist nicht so meins. Da muss immer ein bisschen Action her, damit bei mir keine Langeweile aufkommt. Morgen werde ich mal mit dem Roller die Insel erkunden und das wird ganz bestimmt ein Abenteuer werden.




  • Jacques Lemans – enjoy your time

    Jacques Lemans – enjoy your time

    *Werbung – In Zusammenarbeit mit Jacques Lemans 

    TICK TOCK, DIE ZEIT LÄUFT

    Viel zu oft denkt man sich, wieso habe ich dieses und jenes nicht gemacht. Wieso bin ich nicht über meinen Schatten gesprungen. Hätte ich mich doch nur getraut. Hätte ich doch nur die Initiative ergriffen. Was wäre gewesen, wenn ich gewisse Dinge einfach gemacht hätte, anstelle, mir eine Ewigkeit den Kopf zu zerbrechen. Ich glaube, jeder war schon mal in dieser Situation und ich muss gestehen, dass ich mich schon sehr oft geärgert habe, weil ich bestimmte Sachen nicht gemacht habe und das nur weil ich mir a. zu viele Gedanken darüber gemacht und b. die Angst überwogen hat. Immer wieder habe ich mir etwas vorgenommen und es dann doch wieder verschoben, was ist wenn etwas schief läuft? Die Zeit rennt und rennt und ich habe das Gefühl, umso älter ich werde, desto mehr merke ich auf was es wirklich ankommt im Leben. Man sollte das Leben viel mehr genießen und einfach die Dinge tun auf die man gerade Lust hat, bzw. die man sich vornimmt. Es ist viel zu schade, wenn man die Zeit, die man hat, nicht nutzt.
    Man sollte das Leben einfach in vollen Zügen genießen und versuchen aus jeder Situation das Beste zu machen. Es ist wirklich unglaublich, wie viel man über sich lernt, wenn man älter wird. Früher hätte ich mich vieles wahrscheinlich nicht so getraut und vorher lieber noch schnell eine Pro und Contra Liste gemacht. Heute denke ich mir ganz oft, tue es einfach, was hast du zu verlieren bzw. was soll schon schief gehen. Wenn mal was nicht so funktioniert, auch gut, dann habe ich es wenigstens probiert und daraus gelernt. Außerdem kann ich euch sagen, dass spontane Aktionen, über die man sich nicht so viele Gedanken macht, meistens jene sind, über die man noch lange spricht bzw. die einem lange im Gedächtnis bleiben.

    Seit ich versuche die Zeit einfach mehr zu genießen und mich nicht von jeder Kleinigkeit aus der Bahn werfen zu lassen, gehe ich an viele Dinge auch wesentlich entspannter ran. Eine lange To Do Liste kann mir nichts mehr anhaben und anstatt mich zu stressen, gehe ich eine Sache nach der anderen an. Zwischendurch nehme ich mir bewusst Zeit für mich, um auch einfach mal abzuschalten. Sei es bei einem Spaziergang, einer anstrengenden Sporteinheit, oder  einem gemütlichen Frühstück. In dieser schnelllebigen Welt, muss man einfach auch mal runterkommen und durchatmen, damit man dann auch wieder durchstarten kann.




    Umso älter ich werde, desto mehr weiß ich auch wirklich was ich will, aber auch was zu mir passt. Ich greife bei Kleidung eher zu gemütlichen Teilen, die man auch cool kombinieren kann und verzichte eigentlich soweit wie möglich auf viel Schmuck und Accessoires – weniger ist mehr war hier schon immer meine Devise. Mit einer klassischen zeitlosen Uhr, die man auf unterschiedliche Weise kombinieren kann, hat man einfach viel mehr Freude, als wenn man immer den neuesten Trendteilen hinterher jagt. Deshalb bin ich sehr froh über meine Kooperation mit Jacques Lemans, denn diese Uhrenmarke verkörpert genau das, was mir wichtig ist –  schlicht, zeitlos und qualitativ hochwertig. Trotzdem befinden sich die Uhren in einer Preisklasse, die man sich leisten kann. Jacques Lemans ist wahrscheinlich vielen von euch ein Begriff, dass es aber so eine große Auswahl  gibt, wusste ich nicht – Ihr könnt euch also sicher vorstellen, wie schwer es mir gefallen ist die perfekte Uhr für mich zu finden. Schlussendlich habe ich mich für das Modell London entschieden, da sie klassisch, zeitlos und elegant ist und zu jedem Anlass passt. Ich habe mich absichtlich für ein Männermodell entschieden, da ich ein Fan von großen Uhren bin. Wichtig war mir außerdem, dass mich die Uhr auch lange begleitet und ich mich nicht zu schnell daran satt sehe und ich denke, ich habe genau die richtige Entscheidung getroffen.
    Und was ganz besonderes habe ich für euch auch gleich mit im Gepäck! Mit dem Gutscheincode “NINA15″ bekommt ihr bis Ende März einen exklusiven Rabatt von -15 Prozent im Jacques Lemans Online Shop.







  • Its time to take a break

    Its time to take a break

    Heute ist ein ganz besonderer Tag für mich, denn wenn dieser Beitrag hier online geht, dann steige ich gerade in den Flieger Richtung Dubai – Es wird nämlich Zeit für eine Auszeit. Doch Dubai ist nicht mein Ziel, sondern nur ein kurzer Zwischenstopp auf einer für mich sehr wichtigen Reise, denn für mich geht es nun endlich nach Bali – und dieses Mal fliege ich auch wirklich, auch wenn ich es noch nicht so ganz realisiere. Wer mir hier und auf meinen Social Media Kanälen schon länger folgt, hat wohl oder übel mitbekommen, dass es schon mein zweiter Anlauf ist, denn eigentlich hätte ich ja schon im November im Flieger Richtung Bali sitzen sollen. Damals hat mir mein Bauchgefühl einfach gesagt, dass es der falsche Zeitpunkt ist und aus mehreren Gründen, bin ich dann hier geblieben. Ich weiß, dass es damals die richtige Entscheidung war, weil es sich für mich in dieser Phase nicht richtig angefühlt hat, aber ich habe mich trotzdem ein bisschen geärgert, kann ich euch sagen. Immerhin träume ich schon seit einer Ewigkeit davon nach Bali zu fliegen. Ja und heute ist es endlich soweit, ich erfülle mir endlich diesen Wunsch.

    Diese Reise wird aber nicht nur besonders, weil ich endlich eine Destination, die schon lange auf meiner Liste steht bereise, sondern es ist auch meine erste Reise, die ich ganz alleine antreten werde. Ganz alleine mit Backpack und (fast) ohne Pläne. Ich bin berufsbedingt zwar schon öfters alleine verreist, aber ich hatte vor Ort dann trotzdem immer ein Programm bzw. eine Person, auf die ich mich verlassen konnte. Dieses Mal gibt es aber nur mich alleine und ich muss gestehen, dass ich bei dem Gedanken daran, dass ich in 16 Stunden aus dem Flieger steige und ein Monat lang alleine unterwegs bin, ein komisches Gefühl in der Magengegend habe – mit dem Unterschied, dass ich weiß, dass diese Reise großartig wird. Klar, ich weiß nicht, was mich erwartet, denn ich war noch nie alleine am anderen Ende der Welt und bis jetzt waren meine Reisen eigentlich immer gut geplant und ich wusste, wo es als nächstes hin geht.
    Die letzten Tage waren irgendwie eine emotionale Achterbahn für mich und ich muss zugeben, dass ich ziemlich froh bin, dass ich so viel zu tun hatte und abgelenkt war. Als ich dann am Montag im Zug zurück nach Wien gesessen bin, ist dann erstmal der ganze Ballast abgefallen. Viele Dinge, wo ich dachte, dass ich sie eigentlich schon hinter mir gelassen habe, sind wieder hochgekommen und ein Gefühl der Unsicherheit ist mich überkommen. Trauer und Freude haben sich im Sekundentakt abgewechselt und ich habe einfach nur noch meine Musik laut aufgedreht und versucht abzuschalten und all diese Gedanken aus meinem Kopf zu bekommen.

    Ja, ich habe Angst, denn ich wage mich sozusagen in unbekanntes Gebiet und damit mein ich nicht Bali, sondern eher das Alleinereisen. Ich bin aber trotzdem schon sehr gespannt, was mich erwarten wird und bin mir sicher, dass es eine ganz tolle Reise mit vielen neuen Erfahrungen wird. Ich bin kein Mensch von Traurigkeit und Offen für neues, also kann es nur ein unvergessliches Abenteuer werden. Erst vor ein paar Tagen wurde mir gesagt “Go with the Flow Baby und hör einfach auf deinen Bauch” und genau das werde ich tun. Ich bin sowieso eher ein Mensch, der auf sein Bauchgefühl hört und bis jetzt hat es mich noch fast nie enttäuscht. Also ab ins kalte Wasser, was kann schon passieren.




    Mit POLAROID UND TAGEBUCH NACH BALI

    Ich werde ein ganzes Monat auf Bali sein und diese Zeit möchte ich wirklich nutzen, um ein bisschen abzuschalten und so wenig wie möglich zu arbeiten. Ich möchte mir Zeit für mich nehmen und nur das tun, auf was ich gerade Lust habe. Die Social Media Welt macht mir unheimlich viel Spaß, gehört einfach zu mir und ich liebe meinen Job, aber ich habe das Gefühl, dass ich eine kleine Auszeit brauche, um Dinge wieder durch andere Augen zu sehen. Egal wohin ich fahre oder fliege, ich bin irgendwie immer auf der Suche nach dem perfekten Fotomotiv und das soll dieses Mal nicht so sein. Bali wäre wahrscheinlich der perfekte Ort, um meine Kanäle mit tollem Content zu füllen, aber das soll dieses Mal einfach Nebensache sein. Für diese Reise habe ich mir vorgenommen, einfach nur das zu tun, auf was ich gerade Lust habe und wenn mir 4 Wochen danach ist, nur zu surfen oder nichts zu tun, dann ist das so. Deshalb wird es von dieser Reise auch keine klassischen Travel Diaries geben, denn ich möchte wirklich nur genießen und nicht immer an die Produktion von Content denken. Und sind wir uns mal ehrlich, es gibt sowieso schon genug Bali Tipps im Internet. Statt mit großer Spiegelreflexkamera reise ich nur mit der kleinen Olympus und meiner Instax Mini, denn in meinem Backpack ist dieses Mal nur für das nötigste Platz. Ich kann es immer noch nicht ganz glauben, dass ich nur 6 Shirts für ein Monat eingepackt habe. Wie ihr sehen könnt, diese Reise wird was ganz ganz Neues für mich und deshalb darf auch ein Reisetagebuch auf keinen Fall fehlen und wer weiß, vielleicht teile ich ja ein paar meiner Gedanken, Erfahrungen und Erlebnisse hier. Das wird aber eher spontan entschieden und ich möchte an dieser Stelle auch gar nicht zu viel versprechen.

    Die Vorfreude auf diese Reise ist wirklich groß, doch der Abschied von Tobi fällt mir dieses Mal besonders schwer und ich glaube auch, er merkt, dass wir für die nächsten Woche getrennte Wege gehen, denn er weicht mir nicht von der Seite. Natürlich muss ich mir da gar keine Gedanken machen, denn mein kleiner Frechdachs ist ja in guten Händen und wird das nächste Monat auch ein bisschen Urlaub machen. Trotzdem blutet mir immer das Herz, wenn ich ihn zurücklassen muss.

    Ich mache die nächsten Wochen zwar Urlaub, aber ich habe für den Blog natürlich ein bisschen was vorbereitet und ich werde euch weiterhin mit Content versorgen. Außerdem werde ich euch ja eventuell mit dem einen oder anderen Update hier oder auf Instagram und/oder Stories auf dem Laufenden halten. Die erste Woche werde ich in einem Surfcamp in Uluwatu verbringen und dann werden wir sehen, wo mich meine Reise hinführt, denn bis auf das Camp habe ich nichts geplant oder gebucht. Es wird auf jeden Fall spannend und ich freue mich auf dieses ganz besondere Abenteuer.

    Natürlich kann ich nicht ohne Playlist auf Urlaub fahren und deshalb habe ich gleich eine für Bali erstellt, die natürlich laufend aktualisiert wird.

     

  • life update – I choose to be happy

    life update – I choose to be happy

    So schnell kann es gehen und der erste Monat im neuen Jahr ist auch schon wieder um. Für 2018 habe ich mir vorgenommen, meine Life Updates wieder regelmässig zu veröffentlichen und monatlich einfach ein kleines Resümee zu ziehen und euch in diesen Beiträgen zu erzählen, was bei mir so ansteht. Es macht mir auch unheimlich viel Spaß solche Blogposts zu verfassen und es ist schön zu sehen, dass sie bei euch so gut ankommen. Ich muss gestehen, dass ich immer noch total überwältigt bin, wie viele Nachrichten und Kommentare mich nach meinem etwas anderem Jahresrückblick erreicht haben – ihr habt mir damit wirklich ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Es zeigt mir auch, dass ich mich mit diesem Blog in die richtige Richtung entwickle und es ist schön zu sehen was für eine Community sich hier über die Jahre entwickelt hat und wie viele Menschen mir auf meinem Weg folgen. Deshalb möchte ich auch 2018 wieder öfters meine Gedanken aufschreiben und euch damit motivieren und einfach auch einen kleinen Einblick geben.

    2018 |30 |

    Nachdem ich das doch sehr chaotische Jahr 2017 verarbeitet hatte und nach meiner bösen Grippe endlich wieder auf den Beinen war, ist es eigentlich nur bergauf gegangen. Auch wenn ich natürlich jetzt noch nicht weiß, was mich dieses Jahr alles erwarten wird, habe ich das Gefühl, 2018 wird ein gutes Jahr. Wenn man mit der richtigen Einstellung in das richtige Jahr startet bzw. durch den Alltag geht, dann kann es ja eigentlich nur gut werden, oder? Die ersten Wochen waren auf jeden Fall schon sehr spannend und auch in den nächsten erwarten mich so einige Abenteuer, von denen ich euch ganz bald mehr erzählen werde. Für das erste halbe Jahr habe ich ein paar richtig coole Reisen geplant und auch einige Festivals und Konzerte stehen am Programm. Die letzten Monate bevor ich 30 werde, müssen natürlich voll ausgekostet werden, weil dann ist das Leben ja vorbei und ich werde echt alt. *Achtung Sarkasmus*

    Spaß beiseite mit 30 ist das Leben natürlich nicht vorbei und ich muss sagen, mir ist es eigentlich ziemlich egal, dass der nächste runde Geburtstag ansteht, denn man ist ja eigentlich nur so alt wie man sich eigentlich fühlt und ich finde älter werden hat auch was schönes. Man findet immer mehr zu sich selbst und weiß was man will, was doch was schönes ist. Mit Anfang 20 zum Beispiel weiß man meistens doch noch nicht so recht, wer man ist und wo man im Leben hin will, durchlebt doch sehr viele Phasen der Veränderung und probiert sich aus – Bei mir war das auf jeden Fall so.
    Vor ein paar Jahren habe ich immer gesagt, mit 30 da möchte ich verheiratet sein und vielleicht sogar schon ein Kind haben. Tja momentan sieht es nicht danach aus, als würde sich das ausgehen und ich bin von beiden Dingen sehr weit entfernt, was mich aber gar nicht stört. Um ehrlich zu sein, bin ich sogar sehr froh darüber. In den letzten Jahren haben doch sehr viele Menschen um mich geheiratet und Kinder bekommen und immer wieder habe ich mir gedacht, hmm wird es bei mir vielleicht auch langsam Zeit. Sollte ich nicht auch bald eine Familie gründen? Man schaut halt doch gerne auf andere Menschen und lasst sich beeinflussen. Die Gesellschaft gibt halt doch irgendwie viel vor und eine Zeit lang habe ich mir echt eingeredet, dass diese Dinge einfach zu einem perfekten glücklichen Leben dazugehören. Man hat so seine Vorstellungen im Kopf und wenn wir uns ehrlich sind, verstärkt das Fernsehen und Co. diese dann doch mehr.
    Mittlerweile weiß ich natürlich, dass ich nicht unbedingt schon mit 30 verheiratet sein und Kinder haben muss, um glücklich zu sein. Ich weiß auch gar nicht, ob ich das überhaupt irgendwann will, aber das muss ich ja nicht jetzt entscheiden. Momentan mache ich mir darüber auf jeden Fall keine Gedanken und genieße einfach mein Leben, so wie es ist und freue mich auf den runden Geburtstag, denn der wird auf jeden Fall ganz groß gefeiert.

    In die Berg bin i gern

    Wer mir auf Instagram folgt, wird gemerkt haben, dass sich mein Feed in den letzten Monaten doch sehr stark verändert hat. Schnee und Berge stehen sehr im Mittelpunkt und auch in den letzten Wochen habe ich wieder sehr viel Zeit in den Bergen verbracht. Ich nutze momentan jede freie Minute die ich habe, um in die Natur zu fahren, denn es gibt für mich nichts schöneres als raus zu kommen und mich zu bewegen. Das chaotische Jahr 2017 hat mich sehr verändert und auch wenn es nicht leicht war, bin ich sehr froh über alles was passiert ist, denn nur dadurch habe ich wieder mehr zu mir gefunden. Die Ausflüge in die Natur und die Berge haben das sehr verstärkt. Früher hätte ich mich wahrscheinlich nie alleine ins Auto gesetzt und wäre in den Wald gefahren, aber mittlerweile mache ich das sogar richtig gerne. Klar macht es mit Gleichgesinnten wie zum Beispiel der verrückten Sabrina mehr Spaß, aber ab und zu tut es auch richtig gut alleine zu sein. In der Natur kann ich einfach am besten nachdenken, Dinge verarbeiten und vor allem abschalten. Sei es bei einem Spaziergang durch den Wald oder mit dem Snowboard an den Füßen.

    DIE SACHE MIT DEM GLÜCKLICH SEIN 

    Eigentlich sind wir das ganze Leben lang immer nur auf der Suche. Nach Dingen, die unser Leben bereichern und uns glücklich machen. Wie schon kurz erwähnt, wird uns von der Gesellschaft viel vorgegeben, was zum glücklich sein gehört, was natürlich der totale Schwachsinn ist. Wir sind großteils selber für unser Glück verantwortlich und es kommt oft auch nur darauf an, was man aus dem Leben macht – Ja, da spricht die weise Frau, die bald 30 wird.
    Ich habe gemerkt, dass ich um einiges glücklicher bin, wenn ich mit einer gewissen Gelassenheit an viele Dinger herangehe – man macht sich das Leben doch um einiges leichter. Für das Coca-Cola Journey habe ich einen Beitrag zum Thema Glücklich sein verfasst und wollte einfach auch hier ein paar Dinge dazu loswerden. Denn es stimmt wirklich, wenn man Ja zum Leben sagt und sich nicht über alles den Kopf zerbricht und alles genau analysiert, lebt es sich wesentlich einfacher.

    Februar 2018 

    Nachdem ich jetzt mal wieder meinen Gedanken freien Lauf hab lassen, erzähle ich euch abschließend noch, was für mich im nächsten Monat am Plan steht. Die nächsten 10 Tage bin ich mal durchgehend in Wien und werde einfach mal auch die Zeit in der Stadt genießen. Es sind zwar auch ein paar Ausflüge mit Tobi in die Natur geplant, aber auch in Wien kann es schön sein, drum versuch ich mal ein bisschen hier zu bleiben. Danach geht es für ein Projekt nochmal in den Westen von Österreich, bevor ich am 14.2 in den Flieger steige und in wärmere Gebiete fliege. Wohin es geht und was ich mache, verrate ich euch ganz bald versprochen. Zuerst muss ich mich aber erst um einige Dinge, wie Impfungen, Vorbereitung und Co. kümmern und ein bisschen spannend kann es ruhig bleiben.

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  • new year. new goals.

    new year. new goals.

    Nachdem ich die letzten Tage des Jahres mit Fieber und allen Zuständen die zu einer Grippe dazugehören ans Bett gefesselt war, komme ich langsam aber doch wieder zu Kräften. Ich denke mein Körper wollte mir so knapp vorm neuen Jahr noch eine Lektion erteilen und sagen, dass es Zeit für eine kleine Pause wird. Ich muss gestehen, dass ich gar nicht genau weiß, wann ich das letzte Mal so viel Zeit am Stück zuhause verbracht habe. Auch wenn es mich schon wieder in den Zehen kribbelt und ich am liebsten durchstarten möchte, weiß ich, dass noch ein bisschen Ruhe geben und es langsam angehen sollte. In den letzten Tagen hatte ich also auch sehr viel Zeit mir Gedanken darüber zu machen, was ich mir vom neuen Jahr erwarte, was ich mir vornehmen bzw. was ich besser machen möchte.  Doch anstatt meine Vorsätze für das Jahr 2018 mit euch zu teilen, habe ich alle über Board geworfen und beschlossen, das neue Jahr ohne guter Vorsätze zu starten.




    Jedes Jahr nehmen wir uns Dinge vor – gesünder Ernähren, mehr Sport, ordentlich sein und meistens halten diese Vorsätze wenn es gut geht nur ein paar Wochen an. Sobald der Zauber des Jahreswechsels und die Motivation verschwunden sind, verfallen wir wieder in alte Muster. Was ich persönlich ja nichts schlechtes finde, aber meiner Meinung nach nehmen wir uns zum Jahreswechsel immer viel zu viel vor.
    Das soll jetzt auch nicht bedeutet, dass ich es nicht gut finde, wenn man Vorsätze hat. Nein ganz und gar nicht, aber ich bin der Meinung um bestimmte Dinge zu ändern, braucht es nicht unbedingt ein neues Jahr. Klar ist es vielleicht motivierend, wenn man sozusagen einen Neustart hat und von Null beginnt, doch meistens hat man ja gleich mehrere Vorsätze auf seiner Liste und konzentriert sich nicht nur auf eine Sache. Wenn man dann Dinge nicht einhält, ist das natürlich unheimlich demotivierend und auch nicht sehr hilfreich, um seine Ziele zu erreichen.

    Mich haben diese Vorsätze doch immer ein bisschen unter Druck gesetzt. “Ich habe mir doch vorgenommen gesund zu essen, darf ich mir jetzt eine Pizza gönnen?” oder “Ich wollte doch im neuen Jahr noch mehr Sport machen, ist es jetzt ok, wenn ich heute mal faul bin?”

    Man macht sich irgendwie durch zu viele Vorsätze auch selber ein schlechtes Gewissen und deshalb habe ich beschlossen, das neue Jahr ohne große Vorsätze zu starten. Ich möchte 2018 einfach die Dinge tun, die mich glücklich machen und die mir gut tun. Ganz unbeschwert und ohne viel Stress soll das Jahr beginnen und deshalb mach ich mir jetzt auch gar nicht zu viele Gedanken darüber was ich ändern möchte und lebe einfach. Ich muss sagen es tut ganz gut, nicht schon das ganze Jahr durchgeplant zu haben. Man wird sowieso sehen was 2018 für mich bereit hält und ich bin schon sehr gespannt welche Geschichten und Abenteuer auf mich warten. Deshalb werde ich einfach das tun auf was ich Lust habe. Was natürlich nicht bedeutet, dass ich keine Wünsche und Ziele habe, doch das ist ein anderes Thema.

    An diese Stelle wollte ich mich außerdem für euer ganzes Feedback bedanken. Ihr habt mir mit euren Kommentaren ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und es freut mich sehr, dass meine persönlichen Beiträge so gut bei euch ankommen. Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gestartet und habt den ersten Tag gut überstanden.




  • K, Bye 2017 !

    K, Bye 2017 !

    Jetzt dauert es nicht mehr lange und dann ist das Jahr 2017 auch schon wieder Geschichte – Gott sei Dank. Wenn ich ehrlich bin, war ich schon lange nicht mehr so froh darüber, einem Jahr endlich den Rücken kehren zu können, denn 2017 hatte es wirklich in sich. Für mich war es ein Jahr voller Ups & Downs und  es hat die eine oder andere Veränderung auf mich gewartet. Lange habe ich überlegt, ob ich meine Gedanken zu diesem verrückten Jahr mit euch teilen soll. Schlussendlich habe ich mich, auch wenn es sehr persönlich ist dafür entschieden und deshalb gibt es auch dieses Jahr einen Rückblick der anderen Art.




    Es gab 2017  doch einige Phasen, die alles andere als leicht waren, aber auch das gehört zum Leben dazu und aus vielen Situationen habe ich auch etwas gelernt. Schlussendlich hatte vieles dann doch positive Aspekte. Außerdem wie sagt man so schön, was dich nicht umbringt, macht dich nur stärker. Das Leben ist nun Mal kein Ponyhof und jeder von uns geht durch solche Phasen, wo man sich am liebsten unter der Bettdecke verkriechen will und hofft, dass sie bald wieder um sind. Doch diese Phasen vergehen wieder und das muss man sich einfach immer vor Augen halten. Komischerweise habe ich mir in diesem Jahr über viele Dinge gar nicht zu lange den Kopf zerbrochen. Sie sind passiert, ich habe mich damit befasst, war traurig, wütend oder enttäuscht und habe mich danach wieder in die Arbeit gestürzt oder abgelenkt – was natürlich das einfachste, aber nicht immer das beste ist. Verarbeiten muss man die Dinge dann trotzdem irgendwann und in meinem Fall kommt zum Jahreswechsel vieles nochmal hoch. Jetzt wo ich das Jahr 2017 nochmal Revue passieren lasse, merke ich, dass viele Phasen doch nicht so spurlos an mir vorbeigegangen sind. Trotzdem war das Jahr 2017 sehr wichtig für mich, denn ich habe nicht nur viel erlebt und tolle Momente gehabt, sondern auch noch mehr zu mir gefunden.

    Nach 7 Jahren Beziehung wieder alleine

    Meine Beziehung war eigentlich immer etwas das ich nie großartig thematisiert habe. Auch wenn ich sehr viele Dinge aus meinem Leben mit euch teile, habe ich neben diesem Blog trotzdem noch ein Privatleben. Ich bin der Meinung, dass nicht alles ins Internet gehört bzw. jeder selber entscheiden soll was er teilt und was eben nicht. So habe ich neben meiner Beziehung auch meine Trennung Anfang des Jahres nicht zum Thema gemacht und auch jetzt möchte ich hier nicht genauer darauf eingehen, weil es doch etwas ist, was nicht nur mich betrifft. Wie auch immer, nach 7 Jahren Beziehung haben wir uns im Guten getrennt und ja wenn man so lange seinen Alltag mit einer Person teilt, ist das doch eine sehr große Umstellung. Ich war Dank Umzug und diverser Reisen abgelenkt und habe mich anfangs gar nicht so sehr mit dem Thema alleine sein auseinandergesetzt. Ich hatte immer etwas zu tun, war viel unter Menschen, sehr wenig zuhause, habe viel unternommen und habe gekonnt alles von mir weg geschoben. Mir ging es gut, wieso sollte ich mich also damit beschäftigen. Doch irgendwann kommt der Moment dann doch, wo man realisiert, dass man alleine ist. Erst wenn man eine ruhige Minute hat, merkt man wie sich sein Leben eigentlich verändert hat – man lebt alleine, plant seinen Alltag ganz anders und irgendwie hat man sich das dann doch alles nicht so vorgestellt. Alleine sein ist überhaupt nichts schlimmes, aber es ist eben doch eine Umstellung. Etwas an das man sich erst gewöhnen muss und es braucht Zeit. Bei mir ist es jetzt noch manchmal ganz eigenartig, wenn ich mal ein Wochenende gar keine Pläne habe und mir nichts ausmache. Trotzdem geht es mir wirklich sehr gut dabei. Ich wohne alleine, kann machen was ich will und habe auch kein Problem mal etwas ganz alleine zu unternehmen. Manchmal lernt man sich nur so noch besser kennen.

    Ein Sommer voller toller Erinnerungen 

    Die Sommermonate waren für mich ganz besonders und ich bin unheimlich dankbar für diese wunderschöne Zeit. Wenn ich meine Augen schließe, sehe ich einige ganz tolle Sachen vor mir, die mir sicher noch sehr lange ein Lächeln ins Gesicht zaubern werden. Ein Roadtrip nach Italien, mein erstes Festival, viele schöne Stunden in den Bergen und ein Mädchenwochenende mit viel Schokolade und Sternschnuppen am See – es waren einfach so viele besondere Momente dabei und ich habe sehr viel Zeit mit lieben Menschen verbracht. Ich habe alte Freundschaften wieder aufleben lassen, es wurden neue Freundschaften geschlossen und andere wurden gefestigt und intensiver. Ja und dann gab es noch jene Menschen, die in einem gewissen Abschnitte eine große Rolle gespielt haben. Ich bin jeder dieser Personen unheimlich dankbar, denn jeder einzelne hat den Sommer zu etwas ganz besonderem gemacht.




    Ein kleines Herbsttief – Entscheidungen 

    Nach einem wunderschönen Sommer folgte ein ziemliches Tief, das mir doch etwas den Boden unter den Füßen weggerissen hat. Irgendwie wusste ich in dieser Zeit gar nicht mehr so recht wohin mit mir und viele Dinge wollten einfach nicht in meinen Kopf gehen. Ich bin viel fortgegangen und habe mich versucht abzulenken, was anfangs ganz gut funktioniert hat, aber irgendwann holt einem doch alles immer wieder ein. Ich habe mir dann viel Zeit für mich genommen und auch die anstehenden Reisen waren sehr hilfreich wieder positiver zu denken. Es war zwar nicht so einfach, weil ich ein Mensch bin, der sich doch sehr gerne in etwas hineinsteigert, aber auch solche Phasen haben ein Ende. Auch wenn es manchmal ein bisschen länger dauert. Außerdem bringt jede Veränderung auch etwas Gutes mit sich und so habe ich Dank dieser Phase nicht nur neue sehr liebe Menschen kennengelernt, sondern auch meine Liebe zur Natur und zum Wandern wiederentdeckt. Ich habe neue Dinge ausprobiert und gemerkt, dass ich eben auch alleine ganz gut klarkomme.

    Eigene Wohnung, eigenes Büro, meine erste Mitarbeiterin

    Das Jahr hat auch tolle Veränderungen mit sich gebracht. Ich bin in meine erste eigene Wohnung gezogen, in der ich mich unheimlich wohl fühle. Es ist schön Vier Wände zu haben auf das man sich freut, wenn man nach einem langen stressigen Tag nachhause kommt. Wo wir auch schon bei der nächsten Veränderung wären, im Mai habe ich mein erstes eigenes Büro bezogen und so den Blog und mein Privatleben ein bisschen mehr voneinander getrennt. Außerdem hatte ich für 3 Monate eine Praktikantin die mich über die Sommermonate unterstützt hat. Zwei Entscheidungen die zwar anfangs nicht leicht aber auf jeden Fall richtig waren. Jetzt am Ende des Jahres bin ich mit meinem Büro dann nochmal übersiedelt und teile mir seit Dezember nun ein Office mit vielen coolen Leuten aus der Branche, mit denen ich mich auch privat sehr gut verstehe. Ein weiterer Schritt der sehr viel positives mit sich gebracht hat. Ja und Last but not least, habe ich mir im November Unterstützung geholt und auch über diese Entscheidung bin es sehr fr0h, denn so wird mir doch einiges abgenommen und ich habe endlich auch wieder mehr Freizeit und kann zwischendurch abschalten. All diese Veränderungen bedeuten zwar auch mehr Verantwortung, aber sie sind doch sehr positiv und wenn ich mir das Jahr so ansehe, habe ich doch viel erreicht und darüber bin ich doch sehr stolz.

    Wer bin ich ? Was will ich ? 

    Schon Anfang des Jahres habe ich gemerkt, dass ich mich irgendwie in eine Richtung entwickelt habe, die ich selber nicht mehr so gut fand. Ich habe dazu sogar vor längerer Zeit einen Beitrag verfasst, den ich nie online gestellt habe. Einen kleinen Auszug möchte ich jetzt am Ende des Jahres aber mit euch teilen.

    “Mode ist immer noch ein großer Bestandteil in meinem Leben und es macht mir unheimlich viel Spaß mir neue Outfits zu überlegen und diese auch mit euch zu teilen. Doch seit einiger Zeit versuche ich auch irgendwie aus dem ganzen Modezirkus auszubrechen, nicht weil es mir keinen Spaß mehr macht, sondern eher weil es sich bei mir in eine Richtung entwickelt hat, in die ich eigentlich nie wollte. Ich bin immer schon gerne shoppen gegangen, aber ich habe nie sonderlich viel Wert darauf gelegt welche Designer auf meinen Klamotten stehen. Ich war immer schon ein sehr bodenständiger Mensch und Dinge wie teure Handtasche oder Schuhe waren nie wirklich auf meinem Radar, weil es mich nicht wirklich interessiert hat. Wenn man sich aber so viel in diesem Business bewegt und viel sieht, wird man irgendwie angesteckt. Man beschäftigt sich natürlich auch viel mehr damit und ja kauft natürlich auch anders ein. Ich finde es ja gut wenn man sagt, dass man in zeitlose Teile investiert, die man lange hat und die qualitativ gut sind – da spricht auch gar nichts dagegen. Ich habe aber teilweise das Gefühl, dass diese teuren Taschen und Klamotten eher mehr Statussymbol sind…..”

    ..doch wenn ich mir mittlerweile so meine Taschensammlung ansehe hat sich da ganz schön was angesammelt und es ist ja gut wenn man sich ab und zu etwas gönnt, aber bei mir ist es dann wirklich regelmässig geworden, dass ich mir eine neue Tasche zugelegt habe. Irgendwie war es auch nichts mehr besonderes und nach einer Zeit habe ich mich auch nicht mehr so wohl damit gefühlt, weil es einfach nicht ich bin. Ich hatte das Gefühl diese Welt tut mir nicht gut.”

    Nach diesem Beitrag, der nie online gegangen ist, da ich nie die richtigen Worte fand um ihn zu beenden, habe ich für mich beschlossen, mich einfach wieder mehr von dieser Welt zu entfernen und nicht so viel Wert auf materielle Dinge zu legen. Ich wollte einfach wieder das unbeschwerte Mädchen von früher werden, das für jeden Blödsinn zu haben ist.
    Ich habe einige meiner Taschen verkauft und mich wieder anderen Themen gewidmet. Die Veränderungen im ersten halben Jahr hatten sicher auch viel damit zu tun, dass ich irgendwie wachgerüttelt wurde und wieder mehr zu mir gefunden habe. Mir wurde klar was ich wirklich will (wobei weiß man das denn wirklich?) und was die Dinge sind die mich wirklich glücklich machen und teure Taschen und Co gehören da nicht wirklich dazu.  Ja für den Moment haben sich mich glücklich gemacht, aber das war auch sehr schnell wieder verflogen. Stattdessen probiere ich viel lieber neue Dinge aus, verbringe viel Zeit in der Natur, besteige mit meiner kleinen Bergziege Tobi den nächsten Gipfel und setze mich ins Auto und mache spontane Ausflüge. Ich weiß das eine schließt das andere natürlich nicht aus, aber bei mir haben die materiellen Dinge durch diese Bloggerwelt zu viel an Bedeutung gewonnen. Ich wurde wachgerüttelt habe das geändert und seitdem lebt es sich wieder um einiges unbeschwerter kann ich euch sagen. Ja auch solche Phasen gehören zum Leben dazu, aber auch daraus lernt man und ich für meinen Teil bin ganz froh darüber, dass ich wieder mehr zu mir gefunden habe.

    Eigentlich wollte ich diesen Beitrag eher kurz halten, aber wie man sieht ist mir das nicht so wirklich gelungen. Das Jahr 2017 war ein Jahr voller Veränderungen ein Jahr voller Ups & Downs, doch ich habe sehr viel für mich mitgenommen. Danke 2017, ich habe in diesem Jahr sehr viel gelernt, viel erlebt, viel gelacht und viel geweint, aber  jetzt darfst du ruhig gehen.