Neues Monat, neue Challenge. Da ich Anfang Jänner noch ganz gemütlich am Strand gelegen bin (kann mich wer bitte dorthin zurück beamen?), habe ich mir gedacht ich startet den Februar mit einer sportlichen Herausforderung. Die nächsten 30 Tage möchte ich so oft wie es mir möglich ist Bikram Yoga gehen. Gestartet wurde heute morgen und zwar im Bikram Yoga Schönbrunn,denn dort gibt es eine coole (dauerhafte) Aktion für Neukunden – 30 Tage für 30 Euro. Das muss man doch einfach ausnutzen und ein bisschen schwitzen. Die erste Klasse war toll und ich bin nun richtig entspannt, es gibt nichts besseres an einem Sonntag. Für diejenigen denen Bikram Yoga kein Begriff ist, HIER könnt ihr alles nachlesen. Es handelt sich dabei um Yoga bei 40 Grad. 90 Minuten lang werden 26 verschiedene Übungen durchgeführt und ja das ist gar nicht ohne bei solchen Temperaturen. Doch das Gefühl nach einer Klasse ist unbeschreiblich.
Wieso ich das mache?
Einerseits möchte ich nicht gleich wieder voll gestresst ins neue Jahr starten und nach einem Monat komplett die Nerven schmeißen. Deshalb werde ich mir täglich (soweit es mir möglich ist und ich in Wien bin) diese 90 Minuten nehmen um runterzukommen, abzuschalten und Zeit ganz für mich zu nehmen. Außerdem sind mir die 2 Urlaubskilo ein Dorn im Auge und die sollen nun so schnell wie möglich wieder runter. Nur so als kleine Info, man verbrennt in diesen 90 Minuten zwischen 700 und 900 Kalorien. Toll oder? Also lieber eineinhalb Stunden bei 40 Grad schwitzen als im Freien bei einem Lauf frieren und nichtmal die Hälfte verbrennen. Mein Knie lässt es aber momentan auch nie zu, dass ich laufen gehe, also lieber Yoga.
Ja und ein weiterer Grund ist die Gelenkigkeit. Momentan bin ich so extrem verkürzt, dass es beim Sport wehtut. Schrecklich eigentlich, wenn man bedenkt wie dehnbar ich mal war, als ich noch Cheerleader war. Das Monat Yoga soll mir also helfen wieder gelenkiger zu werden. Dehnen ist so unheimlich wichtig und darf nicht unterschätzt werden.
In den nächsten 30 Tagen werde ich versuchen so oft es nur geht das Yoga Studio zu besuchen und ich habe mir bereits alle Stunden in den Kalender getragen. Ein paar Tage (ich glaub 5 oder 6) bin ich leider nicht in Wien und da werde ich eventuell versuchen eine kleine Einheit im Hotelzimmer oder wo ich gerade bin einzulegen. Im Februar werde ich meine Termine so legen, dass ich keine Klasse verpasse.
Natürlich werde ich euch Anfang März dann genau berichten wie es mir ergangen ist, wie es im Bikram Yoga Studio Schönbrunn so ist und wie oft ich wirklich war. Ich bin schon sehr gespannt und guter Dinge. Ich werde euch via instagram (@berriesandpassion) auf dem Laufenen halten und all meine Fotos mit dem Hashtag #bp30daychallenge taggen. Solltet ihr auch motiviert sein und mitmachen würde ich mich freuen wenn ihr eure Fotos auch mit diesem Hashtag taggt, dann kann ich auch an eurer Challenge teilhaben und mich ein bisschen motivieren.
Dank Urban Outfitters bin ich auch noch top gekleidet und bereit für die nächsten 30 Tage. Da es beim Bikram Yoga ziemlich heiß ist, wird leichte Kleidung empfohlen. Normalerweise trage ich Shorts und einen SportBh, doch diese Legging von Onzie ist einfach perfekt für Bikram Yoga. Sie schmiegt sich an den Körper an, klebt nicht und ist luftdurchlässig, ich war richtig begeistert, als ich sie heute in der Klasse anhatte. Außerdem darf eine stylische Yoga Matte natürlich nicht fehlen und der Sport-Bh hat es mir sowieso sofort angetan, als ich ihn das erste Mal gesehen habe. Die Jacke trage ich übrigens gerne nach der Einheit und auch sehr gerne zuhause wenn ich Sport mache, denn mein Freund dreht gerne mal die Heizung runter. Jetzt steht meinem Yoga Monat nichts mehr im Weg.
Achja und zusätzlich mache ich gemeinsam mit meinem Freund (er ist freiweillig dabei) noch bei der 30 Tage Grüne Smoothie Challenge mit. Jeden Tag schlürfen wir jetzt einen Grünen Smoothie und ich bin schon richtig auf die unterschiedlichen Rezepte gespannt. Wer ist noch dabei?
Mein Sonntag hat also mit einer 90 minütigen Yoga-Einheit begonnen und jetzt bin ich voller Energien.
Schließt euch doch an, auch wenn es nur kurze Einheiten zuhause sind. So ein bisschen Yoga zwischendurch tut richtig gut und kann Wunder bewirken. In diesem Sinne wünsche ich euch noch ein schönes Rest-Wochenende. Namasté!
Legging: Onzie// Sport BH: Nike // Flasche: Nike // Jacke – Without Walls // Yogamatte Nike
** Das Outfit wurde mir von Urban Outfitters zur Verfügung gestellt.
Wenn es so eisig draußen ist wie momentan, dann holt man sich ganz schnell mal einen Schnupfen und es gibt nichts schlimmeres als wenn die Nase rinnt. Mich hat es bereits letzte Woche erwischt, aber dank einem ruhigen Wochenende zuhaue und vielen Vitaminen hat sich die Verkühlung wieder verzogen. Um Fit zu bleiben ist es wichtig, dass mal viel trinkt, vor allem im Winter ist mein Teeverbrauch enorm. Vor ein paar Tagen war ich beruflich bei einem Termin im Blaustern und habe so ein leckeres Getränk entdeckt, dass ich beschlossen habe es zuhause sofort auszuprobieren ud mit euch zu teilen. Meine Kollegin und ich waren so begeistert, dass es nachher im Büro noch Gesprächsthema war. Es ist super einfach zubereitet, unglaublich lecker und auch noch richtig gesund. Ich habe noch nie heißen Orangensaft getrunken, doch in Zukunft werde ich mir dieses leckere Heißgetränk (mindestens) einmal in der Woche gönnen. Liefert genügend Vitamine und wärmt von innen und jetzt Vorhang auf für die heiße Orange mit Ingwer.
Zutaten: (1 große Tasse)
– 2-3 Orangen
– ca. 100 ml Wasser
– 1 daumengroßes Stück Ingwer
– Honig nach belieben
Zubereitung:
Den Ingwer schälen und klein reiben. Wasser aufsetzen und den Ingwer hinzufügen und zum Kochen bringen. Die Orangen auspressen und zum Wasser geben und noch ganz kurz köcheln lassen. Wenn ihr möchtet könnt ihr noch einen Teelöffel Honig dazugeben. Auch ein bisschen Zimt würde hier glaub ich ziemlich gut passen. Vielleicht probiere ich das heute Abend gleich aus.
Nachdem ich mich im Urlaub ziemlich gehen hab lassen (Hallo 2kg mehr auf der Waage) und das letzte Smoothie Rezept (Post workout Smoothie) schon wieder eine Weile her ist, gibt es heute gleich mal eine neue Kreation von mir. Ich bin wieder auf den gesunden Zug aufgesprungen, denn die letzten Wochen waren einfach zu viel des Guten. Bei Katii habe ich dann vor ein paar Tagen die 30 Tage Grüne Smoothie Challenge auf Facebook entdeckt und mir gedacht, das ist genau das Richtige für mich, da muss ich einfach mitmachen. Die Challenge startet am 1 Februar und ist völlig kostenlos. Jeden Tag soll ein grüner Smoothie getrunken werden und die Rezepte & Tipps bekommt man zugeschickt. Ihr müsst euch dazu einfach nur HIER anmelden und schon bekommt ihr alle Infos per Mail. Ja und als kleine Einstimmung auf diese Challenge gibts einen neuen Grünen Smoothie, der einfach nur unglaublich lecker schmeckt und super gesund ist. Einen tollen Beitrag wie ihr ganz einfach eure eigene Kreation der gesunden grünen Smoothies zubereitet, hat übrigens die liebe Hannah verfasst. Schaut unbedingt auf ihrem Blog vorbei ich bin echt ein großer Fan ihrer Beiträge, denn man merkt sie hat richtig Ahnung.
Hier gibt es eigentlich nicht großartig viel zu erklären, denn Smoothies bereitet man glaub ich alle gleich zu – Zutaten schneiden und ab in den Mixer damit. Bei diesem leckeren Saft passiert das ganz genauso, nur dass ihr die Orange vorher auspresst und dann alles gemeinsam gut durchmixt. Ich habe es noch nie probiert die Orange als Ganzes (ohne Schale natürlich) in den Smoothie zu geben, da ich befürchte, dass er dann etwas bitter wird. Deshalb gehe ich immer auf Nummer sicher und presse die Orange vorher einfach aus.
Die Grüne Smoothie Challenge ist übrigens nicht meine nächste 30 Tage Challenge da habe ich mir schon etwas anderes überlegt und ich werde euch ganz bald mehr dazu erzählen. Ich bin übrigens gerade auf dem Weg nach Berlin zu Fashion Week gemeinsam mit Olympus und schon ziemlich aufgeregt. Schaut auf Insta (berriesandpassion) vorbei, dort werde ich sicher das eine oder andere Foto posten.
Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit am Tag und man sollte es auf keinen Fall auslassen. Unter der Woche bevorzuge ich schnelle Speisen, wie Porridge, Griesbrei, ein Smoothie oder Chia-Pudding. Am Wochenende darf es auch mal aufwendiger sein und am liebsten esse ich Speisen mit Ei. Deshalb habe ich euch drei ganz leckere und (relativ) gesunde Frühstückrezepte kreiiert. Wenn ich mich entscheiden müsste, könnte ich euch gar nicht sagen, welches mir am besten schmeckt, da sie unterschiedlicher nicht sein können, aber seht selbst.
Avocado-Brot mit pochiertem Ei Den Anfang macht ein leckeres Vollkornbrot mit Avocado und einem pochiertem Ei. Vor ziemlich langer Zeit habe ich mich mal an dieser Ei-Zubereitungsart versucht, aber es wollte einfach nicht klappen. Doch so schnell gebe ich nicht auf und so wurde es nochmal probiert und da siehe her gleich beim ersten Mal ist ein wunderschönes Ergebnis dabei rausgekommen. Wenn man mal den Dreh herausen hat ist es wirklich gar nicht schwer und auch sehr schnell zubereitet.
Zutaten:
-Vollkornbrot
-Avocado
-1 Knoblauchzehe
-1/2 Zitrone
– 1 Ei
– 1 Liter Wasser
– 1 EL Essig
– Salz & Pfeffer
Die Avocado schälen und zerdrücken. Mit der Zitrone, der gepressten Knoblauchzehe, Salz und Peffer würzen und auf die Scheibe Brot legen. Danach kann man sich in aller Ruhe dem pochiertem Ei widmen. Dazu einfach einen Topf mit Wasser hinstellen, einen Esslöffel Essig dazugeben und warten bis es leicht köchelt. Damit das Ei auch so schön wird, schlagt es am besten ganz vorsichtig in eine Schüssel und lasst es mit Hilfe von einem Löffel ganz vorsichtig ins Wasser gleiten. Dann müsst ihr nur noch mit dem Löffel immer abwechselnd rechts und links das Eiweiß “einsammeln” und das Dotter damit umschließen. Ca 3-5 Minuten (je nach Größe) muss das Ei kochen. Danach vorsichtig aus dem Wasser nehmen, auf das Brot legen und genießen. Lecker schmeckt dieses Frühstück auch wenn man das Brot vorher toastet und eine Scheibe gebratenen Speck hinzufügt.
Schinken, Käse, Ei Muffins mit Quinoa Meine Muffinform komm in letzter Zeit ziemlich oft zum Einsatz, dieses Mal handelt es sich aber um pikante Frühstücksmuffins. Diese eignen sich aber auch perfekt als Snack für die nächste Party oder als Mittagessen. Wenn ich diese leckeren Teile mache, dann dauert es meistens ein bisschen länger und wir brunchen dann einfach statt dem Frühstück. Eine Sache vorweg, gebt die Masse nicht in Papierförmchen so wie ich, denn da bleibt die Hälfte nur kleben und das is gar nicht schön.
– Zwiebel & Schinken schneiden und gemeinsam mit allen anderen Zutaten in einer Schüssel vermengen
– Quinoa kochen und dazugeben
– Das Backrohr auf 180 Grad aufheizen
– Die Muffin Form mit etwas Butter einreiben und mit Teig befüllen und das ganze ca 20-25 Minuten im Rohr backen.
In der Zwischenzeit kann man sich in aller Ruhe frisch machen und dann dieses leckere Frühstück/Mittagessen genießen.
Vollkorn-Pancakes mit Früchten Ich muss ja sagen, dass diese Pancakes nicht nur unglaublich gut geschmeckt haben, sondern ich auch sehr stolz auf die tollen Bilder bin. Am liebsten könnte ich Stunden davor sitzen und diese hübschen Pancakes mit Beeren anstarren und nebenbei natürlich eine Portion verdrücken. Sehen sie nicht einfach perfekt aus?
Zutaten (für 3-4 Personen):
– 150g Dinklelvollkorn Mehl
– Frische Beeren
– 2 EL Eiweißpulver
– 2 Eier
– 250 Ml Milch
– 1/2 Pkg. Backpulver
– 1 Pkg. Vanillezucker
– 1 El Honig
Zubereitung:
– Die Eier trennen und das Eiklar zu Schnee schlagen
– Mehl, Eiweißpulver, Backpulver und Vanillezucker in eine Schüssel geben.
– Das Dotter und die Milch vermischen und nun langsam mit der Mehlmasse zu einem Teig verrühren.
– Zum Schluss den Schnee unterheben.
– Eine Pfanne mit etwas Butter erhitzen und die Pfannkuchen jeweils für ca. 1 Minuten “anbraten” (Sagt man das hier überhaupt?)
– Mit Beeren und etwas Honig anrichten und schon sind sie fertig.
Die Pancakes eignen sich übrigens auch perfekt für nach dem Sport. Ich musste mich richtig beeilen, damit ich auch welche bekomme, denn mein Freund machte nicht den Anschein als wollte er mit mir teilen.
Na welches der Rezepte spricht euch am ehesten an und was frühstückt ihr am Wochenende am Liebsten?
Als ich euch in meiner Blog-Geburtstagswoche gefragt habe, welche Beiträge euch hier fehlen oder welches Thema öfters behandelt werden soll, wurde ziemlich oft Fitness & Ernährung genannt und da habe ich erst gemerkt wie sehr ich diesen Bereich in letzter Zeit vernachlässigt habe. Nicht nur hier am Blog, sondern auch im echten Leben. In den letzten Woche war so viel los, ein Termin jagte den nächsten und ziemlich viel musste vorbereitet werden. Da blieb einfach kaum Zeit für sportliche Betätigung. Ja der Tag hat halt leider nur 24 Stunden und manchmal kann man einfach nicht alles unter einen Hut bringen und man muss manche Dinge einfach zurückschrauben, auch bei mir ist das so. Im heutigen Beitrag gibt ein ein paar Updates, Gedanken & Ziele. Da Beiträge zu diesem Thema nicht nur euch sondern auch mich sehr motivieren wird die Kategorie Fitness&Health hier wieder eine größere Rolle spielen und in Zukunft soll es auch wieder regelmässig Beiträge über gesunde Ernährung, Sport & Co geben. Außerdem wollte ich mich mal wieder bei euch bedanken, denn ich wurde für den Madonna Blogger Award in der Kategorie Fitness & Health nominiert, bis Februar könnt ihr jeden Tag einmal HIER für mich voten. Wenn das mal kein zusätzlicher Grund ist diese Kategorie hier wieder aufleben zu lassen und noch mehr darüber zu berichten. Für 2015 habe ich mir so einiges einfallen lassen, ihr könnt als gespannt sein.
Viele von euch werden sich hier wahrscheinlich auch mein Review über die 3 Monate Kayla erhofft haben, doch da muss ich euch leider enttäuschen. Nach Woche 8 war mal wieder Schluss und ich habe nur mehr ab und zu Resistance Workouts eingelegt. Da ich für Afrika Gelbfieber impfen musste und diese Lebendimpfung mir sehr zu schaffen gemacht hat, musste ich eine Woche aussetzen und danach stand auch schon meine Muttermalentfernung an. Ja und schon war mein Zeitplan ruiniert. Der Kayla Plan ist wirklich super (hier habe ich einen Bericht über mein ersten Monat geschrieben), aber anscheinend bin ich nicht der Typ der so einen Plan, wirklich auf so lange Zeit durchziehen kann, weil mir schnell langweilig wird und ich Abwechslung brauche. Wenn dann auch noch Krankheit, Stress und ein voller Terminkalender dazukommen, ist die Motivation gleich null und für so einen strikten Plan einfach nicht mehr die nötige Energie da. Deshalb habe ich auch nach der 8 Woche beschlossen das ganze an den Nagel zu hängen. Ich muss aber dazu sagen, dass ich mir beim zweiten Anlauf sogar schwerer getan habe als beim ersten Mal. Vielleicht hat das auch damit zu tun, dass ich viele Workouts schon kannte und es nichts Neues mehr für mich war. Den Plan kann ich euch aber trotzdem ans Herz legen, weil die Workouts echt super aufgebaut und ganz schön anstrengend sind. Auch der neue Plan von Kayla sieht wirklich vielversprechend aus und ich werde sicher das eine oder andere Workout, bzw. ein paar Übungen in meinen Trainingsroutine für 2015 einbauen. In der Zeit, wo ich den Plan strikt durchgezogen habe, konnte ich auch deutliche Veränderungen sehen, meine Bauchmuskeln kamen endlich zum Vorschein und auch meine Beine und mein Po, fingen an nicht mehr “die Problemzonen” an mir zu sein. Tja und dann kam der Winter und ich wurde Träge und bin nun mit Specki an den Hüften (ein bisschen zumindest) in Afrika und eigentlich war das ja nicht der Plan. Irgendwie ist es doch jeden Winter das selbe man wird faul, alle anderen Dinge sind wichtiger und dann beginnt auch noch die Fresserei um die Weihnachtszeit. Danach fühlen wir uns unwohl und wollen alles ändern und durchstarten. Das kommt euch sicher bekannt vor oder? Doch besser neu Durchstarten als gar nicht erst anfangen hab ich Recht? Also lasst und den Jahreswechsel nutzen um wieder fit oder noch fitter zu werden.
Ich muss sagen ich fühle mich momentan gar nicht so unwohl in meiner Haut. Das hat wahrscheinlich da mit zu tun, dass ich einfach wichtigere Dinge zu tun hatte als mir darüber Gedanken zu machen ob denn mein Po knackig genug und der Bauch schön flach ist (wobei ich bei zweiteren dank meinen Genen kaum Probleme habe). Doch ich merke einfach dass ich einfach total Träge und Unausgelastet bin. Mir fehlt einfach der Ausgleich zu meinem Job und dem Blog und das soll im neuen Jahr eben wieder geändert werden. Außerdem habe ich meine hart auftrainieren Muskeln glaub ich schon wieder verloren und deshalb wird es Zeit, dass ich da etwas mache. Der Jahreswechsel wird also auch dieses Jahr wieder genutzt um durchzustarten und das Fitnesscenter wieder mehr zu nutzen. Seit ich mich dem Kayla Workout gewidmet habe, war einfach keine Zeit mehr fürs Fitnesscenter, doch diese Einheiten sind mir ganz schön abgegangen. Deshalb möchte ich versuchen meinen Plan für 2015 so abwechlungsreich wie möglich zu gestalten, damit ja keine Langweile aufkommt. Vielleicht gehe ich auch wieder schwimmen, denn das hat mir immer sehr gut getan und auch gefallen. Außerdem möchte ich im neuen Jahr wieder mehr Yoga machen, denn man tut nicht nur etwas für den Körper, sondern auch für die Seele und kann ein bisschen dem Alltag entfliehen. Auch das Thema gesunde Ernährung soll eine größere Rolle spielen und ich möchte mich damit noch mehr auseinandersetzen. Ich ernähre mich zwar schon sehr gesund, aber in vielen Dingen habe ich einfach zu wenig Ahnung und deshalb werde ich mein Wissen erweitern und habe mir auch schon ein paar interessante Bücher zugelegt (die ich euch dann auch gerne vorstellen werde). Ja meine Pläne sind groß, doch mit ein bisschen Motivation und auch Willenskraft ist das sicher machbar und auf diesen Weg nehme ich euch mit. Es soll ab Mitte Jänner wieder regelmässig (alle 2 oder 4 Wochen) Beiträge zum Thema Sport und Ernähung geben und wenn ihr Fragen, Wünsche, Anregungen habt, nur her damit. Ich finde es auch toll, das Mirela letztes Jahr den Hashtag #fitdurch2014 ins Leben gerufen hat und dieser sollte doch auch im neuen Jahr weitergeführt werden also lasst uns #fitdurch2015 gehen und uns gegenseitig motivieren.
Ein Tag vor Weihnachten ziehe ich nochmal ein Ass aus dem Ärmel und präsentiere euch mein letztes Gewinnspiel für dieses Jahr, in Kombination mit einem Rezept. Es geht heute um Pasta, genauer genommen um selbstgemachte Pasta. Vor einiger Zeit hatte mein Onkel mal zu Weihnachten eine Nudelmaschine dabei und hat uns aus ganz einfachem Teig unglaublich leckere Tagliatelle gezaubert. Ich war damals Feuer und Flamme und wollte nichts anderes mehr essen als selbstgemachte Nudel. Wisst ihr wie lecker die sind, wenn man ein bisschen Trüffelöl darüber träufelt. Als ich dann dieses tolle Küchengerät von Russel Hobbs erblickte, wusste ich das ist es. Ich werde für euch nicht nur die Pasta-Sauce zaubern, sondern auch die Nudeln selber machen. Lasst euch nur eines gesagt sein, einfach ist es nicht und Bedarf ein wenig Übung. Wenn der Teig nicht auf dern Punkt wird, dann kann es in einer Sauerrei enden (wie bei mir). Gemeinsam mit meinem Freund konnte ich die Nudeln aber noch retten und das Ergebnis kann sich echt sehen lassen. Da ich ein riesen Fan bin von Avocados bin und mich wenn es nach mir geht von nichts anderem ernähren könnte, dachte ich mir es wir Zeit für etwas Neues. Also wurde einfach ein bisschen experimentiert und eine leckere Sauce mit Lachs und vielem mehr gezaubert. Dieses Gericht dauert etwas länger als sonst, aber da man fast alle Schritte mit der tollen Küchenmaschine machen kann, ist es gar nicht so schlimm. Das tolle Teil kommt nicht nur mit einer Teigschüssel und Aufsätzen, nein es ist auch ein Standmixer und ein Gemüseschneide Aufsatz dabei. Zusätzlich gibt es eben noch einen Aufsatz zum Nudeln machen, den man dazukaufen kann. All diese Teile habe ich für euch getestet und leckere Pasta mit Avocadocreme & Lachs gezaubert. Die Küchenmaschine ist wirklich ein Traum und nimmt einem wirklich viel Arbeit ab. Es verbindet viele Geräte in einem und benötigt gar nicht so viel Platz. Vielleicht werde ich in Zukunft auch vermehrt backen, denn mit diesem Teil is es gar nicht mehr so schwer.
Zutaten:
Teig:
400 g Dinkelmehl
4 Eier
2 EL Olivenöl
Salz
Wasser
Mehl zum Bearbeiten
Pasta-Sauce: – 2 oder 3 Avocados
– 1 Packung Räucherlachs
-1 Zitrone
– Olivenöl
. eine handvoll frischer Basilikum
– 2 Knoblauchzehen
– Frühlinsgzwiebel oder Zwiebel
– Parmesan
-Rucola
Zubereitung:
Teig:
– Mehl in eine Schüssel geben und die Eier, Olivenöl Salz und 3-4 EL Wasser dazu geben. Vorsichtig, zu viel Wasser kann den Teig zerstören, deshalb lieber erst weniger als mehr nehmen.
– Mit dem Knethaken den Teig gut verkneten, bis die Zutaten sich gut verbinden und eine Kugel formen.
– Den Teig auf eine mit mehlbestreute Arbeitsfläche legen und ca 5 Minuten mit den Händen kneten. Ein bisschen Arbeit muss noch sein.
– Dann den Teig in zwei Hälften teilen in Frischhaltefolie wickeln und für 1 Stunden in de Kühlschrank legen.
– Danach den Pastateig wieder hernehmen und den Nudelaufsatz auf die Maschine schrauben.
– Nun kleine Kügelchen Formen und in die Nudelmaschine werfen und schauen wie tolle leckere Nudeln entstehen.
– Die Nudeln mit Mehl bestreuen und ca 10 Minuten trocknen lassen, bevor man sie (in Wasser) 2 Minuten kocht. Wir haben die Nudeln in der Mitte nochmal durchgeschnitten damit sie nicht gar so dick sind.
Avocado Lachscreme
– den Gemüseaufsatz auf die Maschine schrauben und den Zwiebel damit kleinschneiden und diesen in der Pfanne anbraten, Lachs und etwas Zitrone dazu. Das ganze kurz auskühlen lassen.
– Die Avocados halbieren, und gemeinsam mit dem frischen Basilikum und den Knoblauchzehen, mixen, auch dieser Schritt kann ganz einfach mit dem Standmixer gemacht werden.
– Mit Salz, Olivenöl und dem Saft einer Zitrone abschmecken
– Mit der Lachsmenge vermischen und über die Nudeln geben.
– Mit Parmesan und frischem Rucola anrichten und schon kann das leckere Gericht genossen werden. Den Saustall in der Küche überlässt man ganz einfach dem Freund, immerhin darf er ja auch mitessen.
Ja und genau diese tolle Küchemaschine könnt ihr heute inklusive Gemüseschneider und Nudelaufsatz gewinnen. Ich dachte mit diesem Teil hat sicher der eine oder andere von euch eine Freude. und das müsst ihr dafür tun.
Wir starten ganz gesund in den Dezember, denn Kekse, Punsch & Co gibt es jetzt sowieso lange genug. Den Anfang meiner Geburtstagsreihe machen die leckeren Säfte von Max Juices Austriaund wie versprochen gibt es auch etwas zu gewinnen. Einige von euch werden es wahrscheinlich schon auf meinem Instagram Account (@berriesandpassion) mitbekommen haben. Vor knapp zwei Wochen habe ich meinem Körper eine Pause gegönnt und mich 5 Tage lang nur von Saft ernährt. Auch mein Freund war 3 Tage mit am Start und es war wirklich interessant zu sehen, wie er damit umgeht und vor allem wie wir uns gegenüber dem anderen verhalten. Immerhin haben wir am Freitag damit begonnen und uns am Wochenende die ganze Zeit gesehen. Da es ja nicht meine erste Saftkur war, wusste ich schon was auf mich zu kommt, aber dieses Mal war es doch ein bisschen anders.
Bevor ich euch erzähle wie es mir ergangen ist, kurz ein paar Worte zu Max Juices und den einzelnen Säften. Max Juices kommt eigentlich aus der Slowakei und beliefert seit kurzem auch ganz Österreich. Es handelt sich um 100% biologische rohe, kalt gepresste Säfte aus Obst und Gemüse. Jeder kann selber entscheiden wie viele Tage er entsaften möchte. Normalerweise werden aber 3 oder 5 Tage empfohlen. Toll finde ich, dass man die Säfte auch nur für 1 Tag bestellen kann, um es einfach mal auszuprobieren. Am Abend vor der Saftkur werden 6 frische Säfte (pro Tag) geliefert. Wenn man sich für eine fünftägige Kur entscheidet, bekommt man erst den Vorrat für die ersten 3 Tage und dann den Rest. Je nachdem welche Stufe man wählt (es gibt 3), sind mehr oder weniger grüne Säfte enthalten. Ich habe mich für Glowing Skin, die zweite Variante entschieden, wo 3 grüne Flaschen dabei sind. Die Lieferung funktioniert übrigens ohne Probleme und der Herr war sehr freundlich. Bevor man mit der Saftkur startet sollte man den Körper ca. 5 Tage ein wenig darauf vorbereiten, damit es nicht gleich ein voller Entzug wird. Alkohol, Kaffee, Zucker, Fleisch, Fisch und Kohlenhydrathe sollten weglassen und eher zu frischen Säften und gegartem Gemüse gegriffen werden. Auch danach sollte man ganz langsam wieder zum essen anfangen und auf die genannten Dinge erstmals verzichten. Einfach um den Körper langsam wieder an feste Nahrung zu gewöhnen und ihn nicht gleich zu überfordern. Viele fragen sich jetzt sicher,wieso tut man sich das überhaupt an.
Ich persönlich finde es immer total interessant neue Dinge auszuprobieren und zu erfahren wie mein Körper so tickt und auf 5 Tage Saftkur reagiert. Man wird sich erst richtig bewusst wie viel man über Essen nachdenkt, wenn man keines bekommt. Eigentlich ist alles wirklich nur Kopfsache, denn man kommt ohne Probleme so lange ohne feste Nahrung aus. Außerdem möchte ich meinem Körper ab und zu einfach eine Pause gönnen und ein bisschen runterkommen. Am besten startet man die Kur übers Wochenende denn so kann man sich auch ein bisschen entspannen, obwohl man auch mehr Zeit zum Nachdenken hat, wenn man nicht arbeitet.
Zu den Säften: Es waren eigentlich alle sehr lecker, vor allem von den grünen war ich sehr überrascht. Am besten fand ich eindeutig Dance und Hug und am wenigsten zugesagt hat mir am Anfang Smile, wobei sich das im Laufe der Kur geändert hat.
Jump (2x) – Diesen Saft trinkt man zwei Mal am Tag einmal in der Früh und einmal am Abend vor der Nussmilch. Er besteht aus Apfel, Gurke, Spinat, Kiwi und Brokkoli und ich muss sagen er war richtig lecker, sogar in der Früh.
Dance – Dieser fruchtige und erfrischende Mix gehört eindeutig zu meinen Favoriten. Bestehend aus Apfel, Minze, Ananas und Zitrone, liefert er einem genügend Energie für den Tag.
Play – Apfel, Pflücksalat, Gurke, Spinat, Kohl und Minze, hört sich vielleicht nicht gerade lecker an , ist es aber. Irgendwie schmeckt dieser Saft wie eine kalte Gemüsesuppe und da man ihn um die Mittagszeit trinkt, passt das eigentlich sehr gut. Ganz wichtig ist nur, dass er wirklich gut gekühlt ist, denn warm schmeckt er nicht so gut. Das gilt aber eigentlich auch für den Rest der Säfte.
Smile – Dieser Saft besteht aus Karotten, Orangen, Apfel, Ananas, Limone und Ingwer und eigentlich klingt das ja nach einer ganz guten Mischung. Leider hat es mich an irgendein Medikament aus meiner Kindheit erinnert und deshalb habe ich mir mit diesen Saft am ersten Tag sehr schwer getan. Doch von Tag zu Tag wurde es besser und am Schluss hatte ich gar kein Problem mehr damit.
Hug – Mein abolutes Highlight, ist Hug. Auf diesen leckeren Saft habe ich mich jeden Tag aufs neue gefreut und er war sozusagen mein Lichtblick vor dem Schlafengehen. Es handelt sich um eine Nussmilch aus Cashew Nüsse, Agave, Zimt, Vanille, Salz und Wasser. Der leicht süßliche Geschmack und die Konsistenz ist einfach ein perfekter Abschluss. Wenn ich nur daran denke, bekomm ich gleich wieder Lust drauf.
Meine 5 Tage haben eigentlich ganz gut begonnen und ich war wirklich motiviert es auch konsequent durchzuziehen. Zwei Tage vor der Kur habe ich versucht auf alles so gut wie nur geht zu verzichten und mich hauptsächlich von Gemüse ernährt. Am Donnerstag wurde der Kühlschrank komplett ausgeräumt und mit Säften gefüllt, damit man auch ja nicht in Versuchung kommt. Tag 1 ist meiner Meinung nach immer am einfachsten, weil man ja noch neugierig ist wie die Säfte so schmecken. Mir ist es sehr gut gegangen, ich hatte kein Hungergefühl und habe auch kaum an Essen gedacht. Neben den Säften wurde viel Wasser und Kräutertee getrunken und Oh mann wenn man so viel Flüssigkeit zu sich nimmt, rennt man alle 10 Minuten aufs WC und das bin ich einfach gar nicht gewohnt.
Der zweite Tag fiel auf einen Samstag, da ich aber viel zu tun hatte, war auch da kaum Zeit um viel nachzudenken. Wieder kein Hungergefühl. Ich habe ein bisschen Yoga gemacht, einige Dinge erledigt, war an der frischen Luft, und entspannt wurde auch ein wenig. Mir ist es eigentlich sehr gut gegangen, aber am Abend wurde ich aber von Kopfweh und Müdigkeit geplagt.
Am Sonntag wurde das nur verlassen um meine Zähne zu putzen und neuen Saft aus dem Kühlschrank zu holen. Ich war richtig schlapp und müde und das Liegen und nichts tun hat mir so richtig gut getan. Hungergefühl hatte ich auch am dritten Tag nicht, aber da mein Freund an diesem Tag kein anderes Gesprächsthema hatte als Pizza, bekam ich diese natürlich nicht mehr aus dem Kopf. Am Abend habe ich mich vor den Spiegel gestellt und meinen flachen Bauch bewundert. Ich muss dazu sagen, dass er eigentlich immer sehr flach ist, auch nach dem Essen, aber so hat er definitiv noch nie ausgesehen. Die Motivation war sofort zurück und die Pizza-Gedanken aus meinem Kopf verschwunden. Die letzten 48 Stunden werden ein Kinderspiel, dachte ich mir, doch dem war leider nicht so. Mein Freund aka Bazillenschleuder hatte nämlich nichts besseres zu tun als mir seine Erkältung weiterzugeben.
Am Montag bin ich also mit starken Halsschmerzen, Husten und Schnupfen aufgewacht. Auch an diesem Tag verspürte ich kein Hungergefühl, aber der Geruch zu Mittag in der Arbeit, war schwer auszuhalten. Sogar die Avocado-Maki mit Sojasauce konnte ich riechen und am liebsten hätte ich sie meiner Kollegin vom Teller gestohlen. Am Abend ging es für mich ziemlich früh ins Bett, weil ich total geschafft war. Die Erkältung hat mich ganz schön mitgenommen und ist leider nicht besser geworden.
Tag 5 war für mich eindeutig am Schlimmsten, denn ich habe mich so richtig krank gefühlt und wäre am liebsten im Bett geblieben. Teilweise konnte ich die Säfte nur halb trinken, da es im Hals total gekratzt und den Hustenreiz verschlimmert hat. Den letzten grünen Saft musste ich leider ganz auslassen und gleich zur Nussmilch übergehen. An diesem Tag war ich auch ziemlich schlecht gelaunt, weil ich einfach nur etwas zum Beissen wollte und wenn es eine Scheibe trockenes Brot gewesen wäre. Doch ich habe diese Gedanken versucht aus meinem Kopf zu verbannen und durchgehalten. Bevor ich auch an diesem Tag sehr früh ins Bett gegangen bin, wurde noch ein entspannendes Erkältungsbad genommen. Danach habe ich geschlafen wie ein kleines Baby.
Abschließend kann ich nur sagen, dass ich die Safkur wirklich interessant fand und auch ein bisschen stolz auf mich bin, dass ich trotz Erkältung durchgehalten habe. Da es mich interessiert hat wieviel Kilo 5 Tage Saft ausmachen,wurde auch die Waage mal wieder benutzt. Unglaublich 3 Kilo waren herunten.Klar verliert man viel Flüssigkeit und meistens sind die Kilo auch schnell wieder oben. Doch zu meiner Verwunderung habe ich zwei Wochen später immer noch 1,5 Kilo weniger als davor. Das kann aber auch damit zu tun haben, dass ich seit der Saftkur nicht mehr so große Portionen essen. Wer mich kennt, weiß dass ich ein großer Esser bin und es kommt eigentlich nie vor, dass ich etwas überlasse. Doch seit den 5 Tage, ist mein Hunger kleiner geworden und ich habe mir angewöhnt wirklich aufzuhören wenn ich satt bin, auch wenn nur noch zwei Bissen am Teller liegen. Sogar im Motto habe ich meinem Freund letzte Woche die Reste von meiner Ente angeboten, weil ich einfach nicht mehr konnte.
Eine Sache empfand ich als nicht so einfach bei der Kur und zwar, dass man 5 Tage wirklich immer die selben Säfte bekommt. 3 Tage sind da wirklich gar kein Problem, nur irgendwann kann man die Säfte einfach nicht mehr sehen, doch auch das ist wahrscheinlich nur Kopfsache. Super wäre natürlich wenn man da ein bisschen wechseln und zwei Säfte zum Beispiel gegen einen anderen tauschen könnte. So wie beim letzten Mal habe ich bis auf einmal Yoga auch auf Sport verzichtet. Ich war einfach zu schwach und mein Kreislauf hätte die Kayla Workouts wahrscheinlich nicht überstanden. Doch ich finde ohnenhin, dass man dem Körper auch davon eine Pause gönnen und wirklich mal zur Ruhe kommen sollte.
Im Frühjahr, bevor die Bikinizeit beginnt, werde ich bestimmt wieder eine Saftkur einlegen und dann wahrscheinlich nochmal für 5 Tage und hoffentlich ohne Erkältung. Nur ob ich es wieder gemeinsam mit meinem Freund machen werde, weiß ich noch nicht. Da er wirklich sehr gut im Jammern war und mir die Saftkur eher erschwert als erleichter hat. Jetzt seid ihr sicher gespannt darauf was er dazu zu sagen hat oder?
„Das Essen für die nächste drei Tage steht im Kühlschrank.“ Eigentlich ist ja an diesem Satz nichts auszusetzen. Wenn Essen aber 6 Säfte pro Tag und nichts zu Beißen bedeutet, dann sollte es, zumindest mal kurz laut werden im gemeinsamen Haushalt. Als Mann muss man da auf den Tisch hauen oder ihn besser gleich impulsartig umwerfen, fluchend aus der Wohnung stapfen und ab ins nächste Wirtshaus auf ein Gulasch mit extra durchzogenem Fleisch. Aber leider war ich zu aufgelöst um richtig zu reagieren. Ich stand eine Zeit lang einfach nur da und starrte in den Kühlschrank. „Sie meinte das also wirklich ernst. Warum macht sie sowas? Will sie mir damit etwas sagen? Viel schlimmer noch, habe ich dazu tatsächlich ja gesagt?“ Hier stand ich nun. Egal wie oft ich die Kühlschranktür zu und wieder auf machte. Es änderte sich nichts. Es waren immer nur Säfte. Da ich meine Freundin mittlerweile gut kenne und mich selbst weinen aus dieser Situation nicht befreit hätte, gab es nur eine Möglichkeit. „LET’S DO THIS!“
Ok, ich war also dabei. Freiwillig, wie ich bis heute höre. Aber ich mochte mich nicht wirklich damit befassen müssen. Ich wusste wann ich welchen Saft trinken sollte und das musste reichen. Wozu es genau gut ist habt ihr ja bestimmt bei Nina schon gelesen. Ich weiß es bis heute noch nicht so genau. Für mich war es einfach ein Abenteuer. Wie weit kann ein männlicher Körper gehen. Abenteuer Survival. Ich fühlte mich wie Bear Grylls.
Tag 1 Freitag:
Eigentlich sollte man sich ein paar Tage bevor man mit der Saftdiät beginnt schon darauf vorbereiten. Dazu habt ihr ja weiter oben schon alles gelesen. Natürlich habe ich nichts davon gemacht und mir am Tag vor meiner dreitägigen Folter ein großes Sushi Set gegönnt, weswegen mich wohl der erste Tag cold turkey erwischte.
Die Säfte waren zugegeben ziemlich gut, nur mit dem orangenen konnte ich mich nicht so anfreunden. Selbstverständlich denkt man ab und zu an essen. Vor allem wenn man Arbeitskollegen hat, die plötzlich besonders betonen, dass sie Mittagessen gehen bzw. einem immer Naschzeug auf den Tisch legen. Aber wirklich Hunger hat man nicht. Am Abend habe ich schon gemerkt, dass ich etwas geschwächt war und Kopfweh und leichtes Übelkeitsgefühl kam auch dazu. Tja, hätte man doch nur die Einführung gelesen und sich an die Vorbereitungsphase gehalten. Vielleicht ging es mir aber auch nicht so gut, weil ich einen Tag vor der Saftdiät eine Erkältung aufschnappte.
Tag 2 Samstag:
Immer noch kein Hungergefühl, aber man macht sich schon gedanklich eine Liste was man danach alles Essen wird. Da ich doch etwas länger geschlafen habe und etwas im Trinkzeitplan hinterher war, war ich mit dem PLAY Juice auf dem Weg ins Stadion. Den musste ich beim Eingang in einen Bierbecher umfüllen, da Flaschen im Stadion verboten sind. Ich hatte wirklich gehofft er wird mir abgenommen. Umgeben von Popcorn, Bier und HotDogs stellte ich einerseits fest, dass ich tatsächlich nicht schummeln werde und andererseits, dass man die Säfte immer eiskalt trinken sollte. Der warme Sellerie Geschmack hatte es mir nicht gerade einfach gemacht. An diesem Tag waren mir die Säfte dann eigentlich schon zu viel und ich habe Saft 4 und 5 nur halb getrunken. Den letzten natürlich wieder ganz. Der ist wirklich sehr gut und man freut sich eigentlich immer schon den ganzen Tag darauf.
Tag 3 Sonntag:
Nach wie vor ohne Hunger aber immer weniger Appetit auf beinahe drei Liter Saft habe ich beschlossen diesen Tag faul im Bett zu verbringen und nächstes Wochenende Pizza zu bestellen. Beides wurde eingehalten. Auch an diesem Tag habe ich nur mehr die halbe Menge von den Säften getrunken. Ich konnte sie einfach nicht mehr wirklich sehen. Hatte aber zum Glück nicht mehr lange und habe mein bisschen Energie dazu verwendet, das der Nina auch bei jeder Gelegenheit auf die Nase zu binden. Die hatte ja zu diesem Zeitpunkt noch zwei Tage vor sich und meiner Meinung nach blödes Gequatsche absolut verdient. Hat sie mir das doch eingebrockt.
FAZIT:
Drei Tage sind gut zu überstehen. Ich würde jeden aber empfehlen es übers Wochenende zu machen, da man sich doch etwas schwächer fühlt und man da einfacher herumhängen kann. In den drei Tagen habe ich nie wirklich Hunger verspürt und auch das Kauen ging mir nicht sonderlich ab. Jedes erscheinen von Essen im Fernsehen oder am Computer wurde aber 10 mal so intensiv wahrgenommen und verfolgt. Die Säfte haben mir anfangs sehr gut geschmeckt was aber schon ab dem zweiten Tag immer weniger der Fall war. Ich hatte nach den 3 Tagen einen spürbar flacheren Bauch (da hätte ich besser einen Vorher-Nachher-Vergleich mit dem Maßband machen sollen) und 1,5 Kilo weniger auf der Waage. Das ist zwar schön aber natürlich nichts von Dauer. (Die Saftdiät ist auch soweit ich das mitbekommen habe nicht primär zum Abnehmen gedacht) Es ist aber eine gute Möglichkeit um danach leichter auf kleinere Portionen umzustellen, da man viel schneller Satt ist. Im Nachhinein betrachtet war es nicht so schlimm und wenn man es geschafft hat, fühlt es sich auch richtig gut an. Zugegeben ist es aber auch nichts, dass ich gerne schnell wiederholen möchte und ich kann sagen, dass mir 5 Tage auf jeden Fall zu viel gewesen wären. Sollte ich es aber mal wieder machen, würde ich mich wohl doch kurz einlesen und mich mehr an die empfohlene Vorbereitung halten.
So und jetzt kommen wir zur versprochenen Verlosung. Dieses erste Gewinnspiel ist (leider) nur für meine österreichischen Leser, da Max Juices nicht nach Deutschland liefert, aber nicht traurig sein in den nächsten Tagen gibt es dann für alle etwas.
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Wer lieber gleich zuschlagen und nicht auf das Ende des Gewinnspieles warten will, kann direkt unter josef@maxjuices.com oder 0660 710 48 44 bestellen und ganze 10% sparen. Die Aktion gilt noch bis 15. Dezember. Außerdem gibt es ein paar tolle Aktionen bei Max Juices im Dezember, also schaut unbedingt auf deren Facebook-Seite vorbei.
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Da ich wieder einige Fragen zu meiner Sportroutine und zum Thema Ernährung gekommen sind, dachte ich mir es wird Zeit für einen sportlichen Beitrag und ein kleines Update wie ich mich momentan Fit halte. Ich habe ja im Sommer mit dem 12 Wochenplan von Kayla Itsinesgestartet und leider ist mir mein Portugal Urlaub in die Quere gekommen. Eigentlich wollte ich ja auch in den 2 Wochen jeden Tag mein Workout durchziehen, doch wenn man täglich 4 Stunden im Wasser surfen ist, bleibt keine Kraft mehr für Kayla. Also habe ich vor knapp 6 Wochen von vorne begonnen. Die ersten Wochen waren richtig hart für mich, denn ich hatte überhaupt keine Lust und da ich alle Workouts schon kannte war es echt schwer mich dafür zu motivieren. Dank der Zeitumstellung und meinem eisernen Willen(haha) ist meine Motivation wieder zurückgekehrt und es macht mir wieder Spaß mich zu bewegen. Ja auch ich hab Faule-Phasen wo ich am liebsten nur herumgammeln und mich gar nicht bewegen möchte, doch solche vergehen.
Ich habe mich die letzten Wochen so richtig ausgepowert und es ist so einiges weitergegangen, auch meiner Physio ist aufgefallen, dass meine Beinmuskulatur sehr viel besser geworden ist und sich meine Beinachse wieder völlig normalisiert hat – Ein hoch auf Kniebeugen. Diese positiven Neuigkeiten haben mich natürlich noch mehr motiviert. Tja und jetzt muss ich aufgrund von Krankheit und einer Muttermal-Entfernung am Fuß pausieren. Es war irgendwie klar, dass soetwas genau dann kommt, wenn ich wieder topmotiviert bin, doch ich lasse mich nicht unterkriegen und gönne meinem Körper die nötige Pause, um dann wieder voll durchstarten zu können.
Ich werde auch nach der Pause mit dem Plan weitermachen, denn dieses Mal gibt es keine Ausreden mehr, ich ziehe das durch. Bis zu meinem großen Urlaub im Dezember geht es sich Gott sei Dank auch mit Pause gut aus und danach gibt es den versprochenen Bericht.
Da mir nur Kayla aber zu langweilig wäre und ich ein Mensch bin der Abwechslung braucht, versuche ich die Cardio-Einheiten ein bisschen unterschiedlich zu gestalten und auch das Fitnesscenter einzubauen.
Momentan sieht meine Trainingsroutine folgendermaßen aus:
– 3 Mal Kayla Resistance Einheiten – Diese Workouts mache ich zuhause und meistens am Abend nach der Arbeit gemeinsam mit meinem Freund. Ich achte darauf, dass mindestens 1 Tag Pause bzw. Cardio zwischen diesen Workouts ist. – 3-4 Cardioeinheiten – Da mir Walken einfach zu langweilig ist und ich etwas brauche, das mich auspowert, gehe ich entweder laufen, auf den Crosstrainer oder aufs Fahrrad. Meistens eine halbe Stunde, aber es kann auch mal vorkommen, dass ich länger auf dem Crosstrainer stehe, da ich nebenbei immer lese. – 1 Mal Ganzkörpertraining im Fitnesscenter – Da ich meine Mitgliedschaft im Fitnesscenter nicht andauernd pausieren möchte, versuche ich auch eine Krafteinheit dort einzulegen. Meistens ist das am Samstag und ich hänge auch immer gleich eine Cardio-Einheit an. – 2 Tage Pause – Dieser Punkt ist ganz wichtig, denn wenn man den Körper zu sehr beansprucht streikt er irgendwann. Außerdem sollte man nicht übertreiben, denn zuviel ist auch nicht gut. Gönnt eurem Körpern also unbedingt ein oder zwei Tage Ruhe.
Klingt zwar viel, ist aber machbar. Da die Kayla Workouts und die Cardio Einheiten jeweils nur 30 Minuten dauern, kombiniere ich sie auch manchmal und komme an manchen Tagen auf max. 1 Stunde Sport, was ganz normal ist denke ich.
Zusätzlich mache ich eigentlich nur meine 30 Kniebeugen beim Zähneputzen (morgens und abends) und ab und zu wenn ich übermotiviert bin, gehe ich die Stufen in meinem Stiegenhaus im Ausfallschritt hinauf, natürlich nur wenn mich niemand sieht. Diese zwei Übungen sind vor allem für den Po und die Beine wirklich super und man muss nicht wirklich viel Zeit zusätzlich aufwenden.
Das Thema Ernährung möchte ich hier nur ganz kurz anscheiden, weil ich dazu schon einige Beiträge (HIER & HIER) geschrieben habe und Clean Eating, Low Carb und was weiß ich momentan eh viel zu viel in den Köpfen der Menschen herumgeistert.
Seid nicht zu streng mit euch! Ich versuche mich zwar relativ gesund zu ernähren, eher zu Vollkorn als zu Weizen zu greifen und meinen Fleischkonsum zu reduzieren, aber man sollte sich auf jeden Fall auch etwas gönnen. Es ist ok wenn ihr mal Pizza essen geht oder Lust auf ein Schnitzel oder Schokolade habt. Essen ist soetwas Schönes und das soll man auch unbedingt genießen. Ich finde wenn man auf zuviel verzichten muss, macht das gar nicht glücklich. Deshalb sage ich immer alles mit Maß und Ziel.
Sicher habe auch ich meine Phasen wo ich versuche gesunder zu essen als sonst, wenn zum Beispiel wie jetzt in zwei Monaten ein Strandurlaub ansteht, doch zu streng sollte man auch nicht mit sich sein. Ich verzichte vor so einer Reise zum Beispiel auf Süßigkeiten (die ich eigentlich kaum esse) und auf Alkohol. Ab und zu mal ein Gläschen Wein ist aber völlig in Ordnung. Ich finde es auch ok wenn man ab und zu mal zb eine Saftkuroder ein paar Diät-Tage einlegt um dem Körper eine Pause zu gönnen aber wie schon erwähnt alles mit Maß und Ziel.
Am wichtigsten ist aber, sowohl bei Sport als auch bei Ernährung, habt Spaß an dem was ihr tut!
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