In meinem Whats in my Bag Beitrag habe ich es euch ja bereits erzählt. Eine neue Kamera ist bei mir eingezogen und zwar die neue Olympus PEN E-PL7. Seit ich diese Kamera Anfang Dezember bekommen habe, kann ich sie kaum mehr aus der Hand legen. Sie sieht nicht nur ultrastylisch aus, sondern macht auch wirklich tolle Fotos. Als Bloggerin ist man viel unterwegs und nicht immer hat man eine große Tasche dabei, deshalb musste bis jetzt oft das Handy bei dem einen oder anderen Event herhalten. Das ist nun vorbei. Denn dieses hübsche Teil ist im Vergleich zu meiner DSLR klein, handlich und passt in fast jede Tasche. Wenn ich aber ganz ehrlich bin, möchte ich sie gar nicht in der Tasche verstecken, dafür sieht sie viel zu gut aus. Die letzten Wochen wurde sie in meinem Bloggeralltag gründlich getestet und viele von euch haben sich ja so einen kleinen Kameratest gewünscht, also here we go.
Als ich die Olympus PEN E-PL7 das erste Mal gesehen habe, war ich sofort verliebt. Eine kleine handliche Kamera die in jede Handtasche passt in der Farbe weiß mit beigem Ledereinsatz – Ich glaub mehr muss ich nicht sagen, ich war hin und weg. Daumen hoch für das Design. Ich muss aber ehrlich gestehen, dass ich ziemlich lange überlegen musste ob ich denn das weiße oder das schwarz/silberne Modell möchte. Als erstes dachte ich weiß, denn es ist mal etwas anderes und ich bin ein großer Fan von hellen Tönen, doch dann dachte ich wieder schwarz, denn sie ist klassisch und zeitlos und passt überall dazu. Ja und so ging es hin und her und hin und her bis ich mich schlussendlich doch, zum Leidwesen meines Freundes, für das helle Modell entschieden habe. Auch die Qualität des Gehäuses lässt nicht zu wünschen übrig. Wenn man die Kamera in der Hand hält, spürt man gleich, dass sie robust ist und bestimmt einiges aushält. Ich hatte anfangs ein bisschen Angst, dass sie schnell dreckig wird, doch sie lässt sich ganz einfach reinigen und ist auch nicht so anfällig auf Schmutz wie anfangs befürchtet. 3 Wochen Afrika im Handgepäck hat sie ja schon mal überlebt.
Mittlerweile hat die Olympus PEN sogar meine Canon 650D abgelöst. Wieso? Weil sie alles kann was ich brauche, kleiner ist und vor allem die Bildqualität, für meinen Einsatzbereich, dieser DSLR um nichts nachsteht. Die Olympus PEN E-PL7 kommt wahlweise mit einem 14-42mm 3.5-5.6 Zoomobjektiv oder einem 14-42mm 3.5-5.6 Pancake Zoomobjektiv (wie ich es habe), welche mit 14mm auch schön weitwinkelig sind. Meiner Meinung nach ist das Pancake aufgrund der Kompaktheit für den Alltag und auch für Reisen sehr gut geeignet. Es ist zwar nicht das lichtstärkste Objektiv (wenn man auf soetwas viel Wert legt), aber dank der guten Auswahl an Wechsel-Objektiven hat man alle Möglichkeiten offen.
Meine Outfits fotografiere ich (oder besser gesagt mein Freund) gerne mit einem lichtstarken Objektiv mit einer Fixbrennweite. Da eignet sich das 45mm 1.8 perfekt, damit bekommt man auch eine schöne Tiefenunschärfe hin. Zusätzlich hat die Kamera übrigens auch einen aufsteckbaren Blitz, so kann man auch gut bei schlechten Lichtverhältnissen weiterknipsen.
Doch das ist noch lange nicht alles. Die Olympus PEN E-PL7 hat noch ein paar ganz tolle Zuckerln, die mir ganz besonders gut gefallen.
WIFI Funktion: Das coolste ist auf jeden Fall die WIFI Funktion, mit der man die Kamera ganz einfach mit jedem X-beliebigen Smartphone verbinden kann. Die App ist sehr leicht zu bedienen und lief auf Android sowie iOS immer sehr stabil. Sind die Geräte miteinander verbunden, kann man mittels einer App, die Fotos mit nur wenigen Klicks auf sein Handy spielen, oder es auch als Fernauslöser verwenden. Fotos alleine machen ist also kein Problem mehr, einfach die Kamera aufstellen und mittels Handy die richtige Einstellung wählen und abdrücken. Danach kann das Foto gleich am Handy bearbeitet und online gestellt werden. Klasse oder?
Klappbarer Bildschirm: Eine zweite Sache die ich richtig gut finde ist der klappbare Bildschirm. Er ist nicht nur hilfreich um sich selbst zu fotografieren wenn man mal niemanden bei der Hand hat, sondern auch super zum Videos filmen, wenn man die Kamera in der Hand hält. Sehr praktisch für meine Follow Me Around. Auch mein erstes Afrika Video habe ich zu 90% mit der Olympus gefilmt, nur ganz wenige Aufnahmen wurden mit dem Handy gemacht (da der Akku leer war). Einen Kritikpunkt zum Klappmechanismus des Bildschirms gibt es aber. Da sich der Bildschirm nur nach unten um 180 Grad drehen lässt und nicht nach oben, kann man sich bei Verwendung eines Stativs oder wenn man die Kamera wo abstellt, nicht selbst beim Aufnehmen betrachten. – außer natürlich mit der WIFI Funktion.
Touchscreen: Der integrierte Touchscreen ist eines meiner persönlichen Highlights. Er ist nicht nur hell und hat eine tolle Darstellungsqualität, sondern man kann auch mit nur einem Klick auf den Bildschirm das Motiv scharf stellen (und wenn man möchte wird das Foto nach dem Scharf stellen auch automatisch, sofort aufgenommen)
Art Filter & Kollagen Funktion: Ein Instagram-Foto ohne Filter? Unvorstellbar. Auch die Olympus bietet einige tolle Art Filter an, mit denen man seinen Fotos das gewisse Etwas verleihen kann. Wenn man sich nicht ganz sicher ist welcher Filter es werden soll, gibt es eine Funktion, wo die Kamera das Foto einfach mit allen Filtern abspeichert und man sich dann das Beste aussuchen kann. Auch eine Funktion mit der man ganz einfach Fotokollagen erstellen kann besitzt diese hübsche Kamera. Dazu muss man einfach eine Kollage wählen, den jeweiligen Bereich antippen und ein Foto schießen. So erspart man sich ziemlich viele Handy Apps und kann alles schon mit diesem Gerät erledigen.
Ich verwende die Kamera jetzt seit knapp einem Monat und bis jetzt bin ich wirklich zufrieden damit und kann mich nicht beschweren. Sie macht wunderschöne Fotos (ein paar Schnappschüsse aus Afrika gibt es HIER), hat eine perfekte Größe, ein tolles Design und ein paar richtig coole Funktionen – Was will man mehr. Ich hoffe dieses hübsche Teil wird mir in den nächsten Monaten noch viel Freude bereiten.
Vergangene Woche war ich übrigens gemeinsam mit Olympus in Berlin und hatte ein kleines Streetstyle Shooting mit The Urban Spotter und der neuen Olympus E-PL7. Was dabei rausgekommen ist gibt es demnächst, also Stay Tuned.
Als ich am Sonntag aus dem Bett kroch, konnte ich meinen Augen kaum trauen – Schnee! Überall. Es ist der erste Schnee für mich in diesem Winter und ja da ist die Freude immer riesig. Leider bleibt es in der Stadt nie lange so schön (Hallo Gatsch) und deshalb habe ich mich gleich in warme Klamotten geschmissen und gemeinsam mit meinem Freund einen kleinen Spaziergang gemacht um die schöne weiße Stadt zu genießen und natürlich ein Outfit zu shooten. Wenn man sich meine Looks der letzten Monate so ansieht merkt man, ich greife gerne zu dezenten Farben wie weiß, grau und schwarz – ganz nach dem Motto weniger ist mehr. Doch ab und zu schadet ein bisschen Farbe nicht und deshalb ist diese gelbe Jacke vor Kurzem bei mir eingezogen. Schon lange wollte ich so eine coole lässige gelbe Jacke, die man am besten mit Gummistiefeln (oder Boots wie hier) im Regen oder Schnee trägt, doch irgendwie war nie das richtige Modell dabei. Fündig bin ich dann bei GAP geworden und zwar in der Männerabteilung. Als ich sie so an der Schaufensterpuppe sah musste ich sie haben. So wurde einfach die kleinste Größe genommen. Außerdem, so ein bisschen Oversize finde ich sogar richtig cool und stört in diesem Fall nicht.
Der Rest des Looks ist aber in alter Nina Manier – schwarz und ein bisschen weiß. Da mir in Jeans im Winter sowieso immer kalt ist, habe ich lieber zu warmen Strümpfen und meiner Ledershort gegriffen. Ja und dazu trug ich meinen kuscheligen Streifenpullover von Gestutz, denn Streifen gehen einfach immer. Was ich an diesem Pullover besonders toll finde, sind die extralangen Ärmeln, so kann ich mich darin richtig schön verkriechen. Warm eingepackt wurde dann ein bisschen das tolle Winterwetter genossen. Jetzt wo ich den Schnee gesehen habe, kann er von mir aus wieder das Weite suchen und dem Frühling Platz machen. Doch so wie es momentan aussieht, wird das wohl nicht so schnell passieren. Also warm einpacken, abwarten und Tee trinken.
Ich habe lange überlegt in welcher Form ich hier von meiner Reise berichten soll, denn ich bin mit so viel Bild- und Videomaterial zurückgekommen, dass ich erstmal überfordert war. Nach langem hin und her, habe ich mich dazu entschieden ein Video von unseren 8 Tagen Safari zu machen und zusätzliche zwei Beiträge, einen zur Planung & den Kosten und einen zur Safari selbst zu schreiben. Der zweite Beitrag hätte gleichzeitig mit dem Video (also heute) online gehen sollen. Ich wollte euch nämlich nicht mit zu viele Afrika Beiträgen zuspamen und gleich viel Text mit Informationen, die schönste Fotos und tolle bewegte Bilder in einem Beitrag liefern. Doch das wäre einfach zu viel auf einmal geworden und aus diesem Grund habe ich das Video in zwei Teile geteilt, damit es nicht zu lange dauert. Ich möchte ja nicht, dass ihr mir wegpennt. Da ich außerdem nicht fertig geworden bin alle Fotos zu sortieren, gibt es heute mal “nur” den ersten Teil meiner Safari als Video und ein paar erste Fotos. Ich habe die besten Szenen herausgepickt und unser kleines Afrika-Abenteuer für euch in 10 Minuten zusammengeschnitten. Der ausführliche Beitrag zu den Nationalparks, unseren Unterkünften und den schönsten Fotos folgt dann gemeinsam mit dem zweiten Video (hoffentlich) ganz bald. Damit ihr also nichts verpasst, abonniert doch einfach meinen YouTube Kanal.
Jetzt aber erstmal ganz viel Spaß mit ein paar Eindrücken aus Afrika.
Wie versprochen gibt es nun den Beitrag über die Planung, Vorbereitung und Kosten unserer Afrikareise. Eigentlich hätte dieser Beitrag schon am Donnerstag online gehen sollen, aber wie ihr seht brauche ich momentan für alles ein bisschen länger. Doch besser spät, als nie und so habe ich mich heute aufgerafft und die wichtigsten Punkte für euch zusammengeschrieben. Seit ich ein kleines Kind bin, träume ich von einer Safari in Afrika (Ich glaub das habe ich euch schon hundert Mal erzählt oder?) und im Dezember war es dann so weit. Nur so eine Reise plant sich nicht von selbst und so haben wir fast ein Jahr vorher mit der Planung angefangen. Kurz nach Weihnachten 2013 habe ich beschlossen, dass wir die Feiertage im nächsten Jahr im Warmen verbringen. Nach ein paar kleinen Diskussionen mit dem Liebsten stand dann auch die Destination ziemlich schnell fest – es soll Afrika werden, genauer gesagt Tansania und Südafrika. Nachdem wir das Wetter zu dieser Zeit gecheckt hatten (Sommer in Südafrika, 25-30 Grad und ab und zu Regen in Tansania), konnte die Planung auch schon beginnen. Ich liebe es Reisen zu planen, günstige Flüge zu suchen, das passende Hotel auszuwählen und Packlisten zu schreiben.
Planung
Nachdem wir die genaue Route (Safari – Strand – Stadt) festgelegt hatten, haben wir uns als allererstes auf die Suche nach dem richtigen Anbieter für die Safari gemacht. Die Auswahl ist riesig und es ist gar nicht so einfach sich zu entscheiden. Da ich aber bereits jemanden kannte der in Tansania war, habe ich auf deren Empfehlung vertraut und bei Access2Tanzania und Easytravel angefragt. Beide Kontakte waren superfreundlich und haben uns eine Route zusammengestellt, die unseren Erwartungen entsprach. Schlussendlich haben wir uns für Easytravel entschieden, da dieser Anbieter einerseits ein bisschen günstiger war und wir von einem Freund so viele tolle Fotos gesehen haben, dass wir beide wussten, genau das wollen wir. Die Planung mit Easytravel hat wunderbar geklappt und wir sind auch im Nachhinein sehr zufrieden mit unserer Wahl.
Caudence meine Kontaktperson hat mir jeden Wunsch von den Lippen abgelesen. Ich habe ihr ganz genau gesagt was ich möchte und ja das habe ich schlussendlich auch bekommen. Sie hat uns den Flug zum Kilimanjaro und nach Sansibar mitgebucht und sich auch um alle Transfers (vom Flughafen zum Hotel etc.) gekümmert. Bei einer Safari nimmt man ziemlich viel Geld in die Hand und deshalb war mir sehr wichtig, dass alles auch 100% passt. Ja und ich muss sagen es war wirklich traumhaft und ich würde die Tour (fast) genauso wieder machen. Doch mehr zur Safari gibt es in einem Extrabeitrag, sonst wird das heute hier zu lange.
Als nächstes wurde der Flug gebucht und zwar haben wir uns wie so oft für einen Gabelflug entschieden. Da wir nicht wieder zurück zum Start und Zeit verlieren wollten haben wir einen Flug mit Turkish Airlines von Wien nach Dar es Salaam und von Kapstadt zurück nach Wien gebucht. Mit jeweils einem Zwischenstopp in Istanbul (und beim Rückflug landeten wir unwissend auch kurz in Johannesburg). Da wir schon im Februar gebucht haben, war der Flug auch nicht ganz so teuer (ca.800 Euro pro P.) Wenn wir mit der Planung beginnen, steht an erster Stelle immer der Flug, denn umso früher umso besser und vor allem billiger. Auch den Flug von Sansibar nach Kapstadt haben wir sofort gebucht. Da leider alle Flüge über Johannesburg gehen, musste wir hier zwei Mal umsteigen und eine 12 Stunden Reise auf uns nehmen. Doch wir dachten uns, wenn wir schon mal dort sind dann müssen wir auch nach Kapstadt.
Um die Unterkünfte während der Safari mussten wir uns Gott sei Dank nicht kümmern, das hat Caudence von Easytravel für uns erledigt. Das Hotel auf Sansibar haben wir auch schon im Februar gebucht. Da wir über Silvester dort waren, es schadet nicht sich schon früher zu entscheiden. Ja und das war sehr gut, denn schon Mitte Februar waren viele der Hotels ausgebucht. Hier war uns wichtig, dass das Hotel nicht zu groß ist, direkt am Strand liegt und schon etwas schöner ist, denn nach 8 Tagen Safari kann man es sich schon ein bisschen gut gehen lassen. Wir hatten Glück und konnten noch eines der letzten Zimmer im The Z Hotel auf Sanisbar ergattern.
Unsere Unterkunft für Kapstadt wurde sehr kurzfristig anfang Dezember gebucht und da hätten wir ruhig ein bisschen früher mit der Suche beginnen können. Im Jänner ist Sommer in Südafrika und auch gleichzeitig Hauptreisezeit, deshalb war ziemlich viel schon ausgebucht. Doch auch hier war das Glück auf unserer Seite und so konnten wir noch ein Zimmer ergattern. Wir haben zwar die erste Nacht dann doch in einem anderen Hotel verbracht, weil unser Hotel für die ersten 3 Nächte das Victoria & Alfred überbucht war und es kein Zimmer mehr für uns gab, aber dazu in einem späteren Beitrag mehr. Die letzten zwei Nächste haben wir dann im The Vineyard Hotel verbracht.
Vorbereitung
Nachdem die Route fixiert war, wir die Anzahlung für die Safari geleistet, die Flüge und die Hotels gebucht hatten, vergingen mal ein paar Monate in denen wir uns um gar nichts kümmerten. Drei Monate vor der Reise haben wir dann wieder losgelegt und uns erkundigt was man denn alles impfen muss. Im Prinzip braucht man gar nicht so viel. Man sollte auf jeden Fall die Grundimpfungen wie Hepatitis A & B und Tetanus/Diphtherie/Keuchhusten haben. Ganz wichtig ist außerdem die Gelbfieberimpfung die man vorweisen muss, wenn man nach Sansibar möchte. Die Impfung kostet leider ziemlich viel und ist auch nicht ganz ohne. Ich hatte danach über zwei Wochen ziemliche Bauchschmerzen und niemand wusste anfangs woher die kamen. Mein Freund hatte hingegen gar nichts. Zusätzlich kann man sich noch Tollwut und Typhus impfen, jedoch ist das kein Muss und wir haben uns auch dagegen entschieden, denn wir wollten unserem Körper nicht zu viel antun.
Da Tansania ein Malariahochgebiet ist sollte man sich auch darüber Gedanken machen. Hier gibt es zwar keinen Impfstoff, jedoch Tabletten, die man entweder vorbeugend (2 Tage vor der Reise bis 7 Tage nach dem Verlassen des Gebiets) nimmt oder erst wenn es ausbricht. Da wir nichts riskieren wollten, haben wir uns für Variante 1 entschieden und die Tabletten während der Reise geschluckt. Auch hier gibt es manchmal Nebenwirkungen wir Übelkeit, Kopfschmerzen, etc. wir hatten aber Glück. Leider ist das ganze ziemlich kostspielig. Eine Packung mit 12 Tabletten (wir haben jeder 17 gebraucht) kostet ca. 60 Euro. Die Gesundheit geht aber vor und deshalb haben wir uns dieses Medikament natürlich geleistet.
Weiter benötigt man für Tansania auch ein Visum und das ist von Österreich aus leider nicht so einfach zu bekommen. Es gibt zwei Möglichkeiten und zwar kann man einerseits das Visum vor Ort am Flughafen kaufen oder zur tansanische Botschaft im eigenen Land gehen. Leider ist die nächste Botschaft in Berlin und daher wird das Ganze ein bisschen schwieriger. Da wir von Dar es Salaam einen Anschlussflug und somit nicht so viel Zeit hatten, wollten wir das Visum eigentlich schon vorher haben. Deshalb habe ich mich ein bisschen erkundigt und auch die Botschaft in Berlin kontaktiert. Es gab die die Möglichkeit meinen Pass samit 50 Euro (so viel kostet das Visum) per Post nach Berlin zu schicken. Doch auch das ist nicht so einfach, da man einen frankiertes Kuvert beiliegen soll, damit die dann die Pässe samit Visum zurückschicken können. Ich wollte aber nicht riskieren, dass mein Reisepass verschwindet, und hätte den Brief gerne als Einschreiben verschickt. Hier gab es auch schon das nächste Problem, denn die Post in Österreich konnte mir kein frankiertes Retourkuvert (das eingeschrieben war) ausstellen. Da dann auch noch die Person der Botschaft ziemlich unfreundlich war, beschlossen wir Caudence zu kontakierten. Sie buchte unseren Anschlussflug um und so konnten wir das Visum vor Ort beantragen. Dies ging dann richtig schnell und es stellte sich heraus, dass wir auch den früheren Flug erwischt hätten, der dann aber anscheinend gestrichen wurde. Man steigt aus dem Flieger, füllt ein Formluar aus, zahlt die 50 Dollar (vor Ort nehmen sie keine Euro) gibt seinen Reisepass ab und wartet bis man aufgerufen wird – Schon hat man sein Visum.
Ein paar Wochen vor Abflug kümmerten wir uns dann um den Rest – besorgten die Malaria-Tabletten, ein paar Medikamente (gegen Fieber, für den Magen & Darm, Pflaster,…) Moskito Sprays, schrieben Packlisten, kauften noch fehlende Sachen wie einen Hut und wechselten Geld. Die Währung in Tansania ist der Tansania Schilling, doch vor Ort kann man so gut wie überall auch mit Dollar zahlen, also haben wir uns auch dafür entschieden und sind damit eigentlich ganz gut ausgekommen. In jedem Restaurant an unserem Strand konnte man mit Dollar (zu einem relativ gutem Kurs) zahlen. In Südafrika hingegen gibt es den Rand und so haben wir einfach die Dollar, die uns nach Tansania übrig blieben, in Kapstadt wechseln lassen. Achtung beim Zahlen mit Kreditkarte in Tansania. Hier wird einem meisten immer 5% Bearbeitungsgebühr draufgeschlagen, deshalb lieber alles Bar zahlen.
Ja und dann ging es auch schon ans Koffer packen, was leichter war als erwartet. Den Inhalt könnt ihr in meinem Packing my Bags Beitrag nachlesen. Ich bin übrigens ziemlich gut ausgekommen und hatte beim Hinflug nur 18 Kilo Gepäck dabei. Ich weiß immer noch nicht ganz wie ich das geschafft habe. Man sollte immer darauf achten wieviel Kilo bei den unterschiedlichen Fluglinien erlaubt sind und da wir einmal mit einer Propellermaschine geflogen sind und nur 23 Kilo haben durften, wollte ich lieber kein Risiko eingehen. Dinge die ihr unbedingt dabei haben solltet: viel Sonnencreme, Moskitospray, eine Kopfbedeckung, leichte Kleidung die nicht zu leicht zerknittert.
Wir haben uns übrigens für den Koffer und gegen den Rucksack entschieden, da mein Freund kein großer Fan davon ist. Es war überhaupt kein Problem, denn im Safariauto war genug Platz, da wir ja nur zu Zweit waren. Ich habe mich nie eingeschränkt gefühlt durch den Koffer. Meiner hat nach der Reise nur ein paar (viele) Schrammen abbekommen, aber damit muss man rechnen wenn man fliegt.
Kosten
Dieser Punkt wird wahrscheinlich viele von euch am meisten interessieren und ich hab unzählige Fragen dazubekommen. Deshalb will ich sie euch auch beantworten. Normalerweise redet ja niemand wirklich gerne über Geld, doch ich hab ehrlich gesagt kein Problem damit, denn ich habe keinen Grund es zu verheimlichen. Eine Safari ist eine ziemlich kostspielige Angelegenheit, das muss einem von Anfang an klar sein. Man nimmt ziemlich viel Geld in die Hand, wenn man sich dazu entschließt nach Afrika zu reisen. Es sind hier nicht die Unterkünfte das Teure, sondern eher die Eintritte in die Nationalparks. Da eine Safari aber wahrscheinlich ein einmaliges Erlebnis ist, das man nicht jedes Jahr wiederholt ist es verkraftbar. Ja und da ich so eine Reise schon immer mal machen wollte und auch lange dafür gespart habe, wollte ich mir das auch leisten. Dank meinem Uni-Abschluss im Juni, musste ich auch weniger sparen als gedacht. Ich hab keinen ganz genauen Betrag für euch was mich die Reise samt Essen, etc. gekostet hat, da meine letzte Abrechnung erst kommt (Angst). Man kann aber wenn man die Reise so plant wie wir, mit Safari, Strandurlaub, Kapstadt, gut Essen gehen usw. mit ca. 5000 Euro (oder auch ein bisschen mehr) rechnen. Natürlich kommt es auch immer darauf an was man möchte, wie man wohnt, wo man essen geht und ob man ein Safari-Auto für sich alleine möchte. Es gibt nämlich auch Anbieter, wo man sich das Auto mit anderen Reisenden teilen kann und somit Geld spart. Es ist klar, dass man zu 2 für ein Auto für eigentlich 8 Personen mehr zahlt, als wenn man es zu 6 nutzt. Da wir aber auf niemanden angewiesen sein und nichts riskieren wollten, entschieden wir uns für die teurere Variante, ein Auto für uns alleine. So viel ich weiß gibt es bei Easytravel die Möglichkeit nicht sich ein Auto mit anderen Reisenden zu teilen, wenn ich mich richtig erinnere. Doch wir haben einige Leute auf der Reise kennen gelernt, die diese Art zu Reisen genutzt haben. Leider ist mit der Anbieter aber entfallen.
Für die Safari haben wir also pro Person für 8 Tage um die 2500 Euro hingeblättert, was ein halbes Vermögen ist, doch es war jeden Cent wert. Ich liebe es zu Reisen und ich gebe mein Geld gerne dafür aus, wenn ich viel von der Welt sehen kann und neue Dinge erleben und neue Orte kennen lernen kann. Da diese Reise ein Uni-Abschlussgeschenk von uns an uns war, wollten wir es uns auch richtig gut gehen lassen. Wir haben die schöneren Hotels gebucht, uns für einige Ausflüge, wie Haitauchen und Abseilen vom Tafelberg entschieden und eine private Tour durch Kapstadt gemacht. Wir waren uns beide einige, dass wir in keinen Touribus steigen wollen. Wenn man bestimmte Vorstellungen von einer Reise hat kostet das auch und wir haben nach einer Zeit gar nicht mehr so viel darüber nachgedacht, sondern solange es im Budget war es einfach gemacht. Ich bin mir aber ganz sicher, dass man diese Reise auch günstiger gestalten hätte können. Wenn man sich ein Auto teilt, billigere Unterkünfte bucht und nicht jeden Tag essen und Cocktails trinken geht kommt man sicher auch mit 3500 Euro aus. Man muss halt immer vorher wissen wie viel Geld man man zur Verfügung hat und was einem so eine Reise wert ist.
Ich hoffe dieser Beitrag war hilfreich für euch. Solltet ihr noch weitere Fragen zur Planung, Vorbereitung & den Kosten haben, könnt ihr mir gerne ein Kommentar hinterlassen oder eine Mail schreiben. Wenn ich morgen nicht zu viel herumtrödle, gibt es ein neues Video auf meinem YouTube Kanal mit ganz vielen tollen Eindrücken und Tierbabys.
Damit ihr hier in der nächsten Zeit nicht ausschließlich von Urlaubsbildern zugespamt werdet, habe ich beschlossen meine Beiträge so aufzuteilen, dass dazwischen auch Platz für andere Themen und Aktuelles ist. Ja seit ich zurück bin aus dem schönen Afrika friere ich mit hier in Wien den Allerwertesten ab. Ich weiß es könnte schlimmer sein und der Winter in diesem Jahr ist wirklich sehr mild, aber trotzdem sind über 20 Grad Temperaturunterschied nicht ganz so leicht zu verkraften. Deshalb setze ich wie so oft auf den Zwiebellook und trage einfach eine Schicht mehr, damit ja nichts sein kann. Diese flauschige Weste ist mein momentaner Retter, denn sie ist nicht nur unheimlich weich sondern hält auch richtig warm. Für die Übergangszeit ist sie sicher auch perfekt als Jacke, doch momentan spielt es das nicht und ein Mantel muss noch drüber getragen werden. Auch meine Shorts wollte ich nach meiner Reise nicht wieder in das hinterste Eck meines Kastens verbannen. Deshalb wurden sie einfach mit dicken Fleece Strümpfen und Boots kombiniert. ….
Nachdem ich mich im Urlaub ziemlich gehen hab lassen (Hallo 2kg mehr auf der Waage) und das letzte Smoothie Rezept (Post workout Smoothie) schon wieder eine Weile her ist, gibt es heute gleich mal eine neue Kreation von mir. Ich bin wieder auf den gesunden Zug aufgesprungen, denn die letzten Wochen waren einfach zu viel des Guten. Bei Katii habe ich dann vor ein paar Tagen die 30 Tage Grüne Smoothie Challenge auf Facebook entdeckt und mir gedacht, das ist genau das Richtige für mich, da muss ich einfach mitmachen. Die Challenge startet am 1 Februar und ist völlig kostenlos. Jeden Tag soll ein grüner Smoothie getrunken werden und die Rezepte & Tipps bekommt man zugeschickt. Ihr müsst euch dazu einfach nur HIER anmelden und schon bekommt ihr alle Infos per Mail. Ja und als kleine Einstimmung auf diese Challenge gibts einen neuen Grünen Smoothie, der einfach nur unglaublich lecker schmeckt und super gesund ist. Einen tollen Beitrag wie ihr ganz einfach eure eigene Kreation der gesunden grünen Smoothies zubereitet, hat übrigens die liebe Hannah verfasst. Schaut unbedingt auf ihrem Blog vorbei ich bin echt ein großer Fan ihrer Beiträge, denn man merkt sie hat richtig Ahnung.
Hier gibt es eigentlich nicht großartig viel zu erklären, denn Smoothies bereitet man glaub ich alle gleich zu – Zutaten schneiden und ab in den Mixer damit. Bei diesem leckeren Saft passiert das ganz genauso, nur dass ihr die Orange vorher auspresst und dann alles gemeinsam gut durchmixt. Ich habe es noch nie probiert die Orange als Ganzes (ohne Schale natürlich) in den Smoothie zu geben, da ich befürchte, dass er dann etwas bitter wird. Deshalb gehe ich immer auf Nummer sicher und presse die Orange vorher einfach aus.
Die Grüne Smoothie Challenge ist übrigens nicht meine nächste 30 Tage Challenge da habe ich mir schon etwas anderes überlegt und ich werde euch ganz bald mehr dazu erzählen. Ich bin übrigens gerade auf dem Weg nach Berlin zu Fashion Week gemeinsam mit Olympus und schon ziemlich aufgeregt. Schaut auf Insta (berriesandpassion) vorbei, dort werde ich sicher das eine oder andere Foto posten.
So jetzt bin ich aber wirklich zurück – Das Blogger Leben hat mich wieder. Wenn man so lange nichts gemacht hat muss man sich selber einen Arschtritt verpassen um in die Gänge zu kommen. Das Wochenende habe ich mich endlich wieder hingesetzt (oder besser gesagt bin im Bett gelegen) und habe Beiträge vorbereitet, eine Packliste geschrieben (morgen geht es nach Berlin wuhu) und meine Urlaubsfotos sortiert. Doch bevor ich euch in den nächsten Tagen mehr über die Planung, Vorbereitung und Kosten erzähle, gibt es heute das erste Outfit aus Afrika. Ja und was wäre eine Safari ohne dem passenden Look. Mein Freund ist vor der Reise noch ordentlich shoppen gegangen und hat sich Wanderschuhe, passende Kleidung und sogar einen Hut (Touri-Alarm) besorgt. Ich wollte da ehrlich gesagt nicht so viel Geld ausgeben, denn die Reise hat mich genug gekostet und die Klamotten hätte ich danach wahrscheinlich nicht mehr angezogen. Also habe ich mich einfach für bequeme Hosen und Tops aus meiner bestehenden Garderobe entschieden und davon ist ja viel vorhanden. Natürlich habe ich auf den Rat meines lieben Freundes gehört und mich für neutrale unauffällige Farben entschieden – Gott sei Dank, denn in schwarzen Klamotten wäre ich wahrscheinlich umgekommen vor Hitze.Ich war also die erste Woche fast ausschließlich nur im Schlabber-Look unterwegs und es war mal richtig angenehm so ganz ohne Make-Up. Immer mit dabei war natürlich auch meine neue Olympus Pen E-PL7, die einfach perfekt zu meinem Safari Look passt, findet ihr nicht?
So da bin ich also wieder. Nach einem langen turbulenten Heimflug bin ich am Sonntag im kalten Wien gelandet. Ok, wirklich kalt ist ja nicht und die Sonne scheint auch, aber die 30 Grad waren doch etwas netter. Irgendwie habe ich aber das Gefühl, dass ich noch nicht ganz zurück bin, zumindest fühlt es sich alles noch etwas seltsam an. Ich hab noch nicht wieder in meine alte Routine gefunden und brauche wohl noch ein paar Tage bis ich mich wieder eingespielt habe. Momentan träume ich noch ein bisschen vor mich her und versuche meine Gedanken zu ordnen. In den letzten 3 Wochen ist wirklich viel passiert und wir haben aufregende und tolle Dinge erleben können. Mein Kindheitstraum, eine Safari zu machen ist endlich in Erfüllung gegangen und es war einfach unbeschreiblich schön – es fällt mir richtig schwer das alles in Worte zu fassen und deshalb dürfen heute auch die Bilder sprechen. Viele von euch haben mich schon nach ausführlichen Reiseberichten gefragt und ja die wird es geben. Es ist sowohl ein Beitrag über die Planung und Vorbereitung, als auch ein Beitrag oder besser gesagt mehrere Beiträge über die Reise selbst geplant. Außerdem habe ich auch ein bisschen für euch gefilmt, damit ihr einen noch besseren Eindruck davon haben könnt, was wir so erlebt haben. Ich dürft also gespannt sein, in den nächsten Wochen wird es hier auf Berries & Passion viele tolle Eindrücke aus Afrika geben. Doch ein bisschen müsst ihr euch noch gedulden bevor ich wieder losstarte und mich tausenden von Fotos widme, werde ich mir bis Sonntag noch eine kleine Blog-Pause gönnen und einige andere Dinge erledigen. Ich möchte nicht gleich wieder genausoviel Stress wie vor dem Urlaub haben, deshalb gehe ich alles ein bisschen langsamer an (ihr wollt nicht wissen wie lange ich für diesen Beitrag gebraucht habe) und komm erst mal wieder richtig an (wobei nächste Woche steht schon die nächste Reise an). Die ersten Eindrücke von unserer Reise aber ich in den letzten Wochen ja schon auf meinem Instagram Account @berriesandpassion mit euch geteilt und das Best of gibt es auch heute hier zu sehen.
Viel Spaß mit den ersten Fotos und eine schöne Woche noch.
Mit dem Fernglas die Gegend nach Tieren absuchen. Nicht nur die Tierwelt sondern auch die Natur in Tansania ist einfach unglaublich.
Wenn eine Elefantenherde nicht mal 2 Meter neben dem Auto vorbeispaziert, wird einem schon ein bisschen anders, aber ein tolles Erlebnis ist es trotzdem.
Wenn man so einen Sonnenaufgang sehen darf steht man gerne um 7 Uhr auf, sogar im Urlaub.
Sind diese dickbäuchigen Löwenbabys nicht unglaublich süß. Am liebsten hätte ich sie ja eingepackt, doch mit Mama-Löwe. wollte ich mich dann doch nicht anlegen. Bikini via Oasap. Nächster Stopp Sansibar Hier wurde eine Woche lang nur …. getrunken Freundschaften geschlossen,
die Füße in den Sand gesteckt, (Top von Mango)im Meer geplantscht und
am Pool gegammelt und Milkshakes getrunken. Ja auf Sansibar haben wir es uns richtig gut gehen lassen und einfach relaxt. Achja und mindestens 1 Mal am Tag gab es Curry – so lecker.
Die letzten Tage unserer Reise haben wir in Kapstadt verbracht und diese Tage waren ziemlich actionreich, doch ich will noch nicht zu viel verraten.
natürlich haben wir auch die Pinguine am Boulders Beach besucht. Das stand fast ganz oben auf meiner Must-See Liste, aber nur fast, denn da gab es eine Sache die ganz oben stand, doch dazu ein anderes Mal mehr.
Die letzten Stunden unserer Reise habe ich im The Vineyard Hotel am Pool verbracht und jeden Sonnenstrahl aufgesagt, damit ich noch lange daran zehren kann.Und ich habe eine Maracuja Sucht entwickelt. Es gab keinen Tag, wo ich nicht mindestens einen Teller verdrückt haben.
Das waren sie meine ersten Eindrücke und das war erst der Anfang. Doch jetzt muss ich mich erst einmal wieder hinlegen und schlafen, denn der Tag war lange genug und ich hab schon viereckige Augen vom “in den Laptop schauen”.
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