Erst gestern Abend bin ich aus Hamburg zurückgekommen und gleich im Flieger am Weg nach Wien habe ich in die Tasten gehauen, damit ich euch heute einen kleinen aber feinen Reisebericht hier auf Berries & Passion präsentieren kann. Für ein topsecret Projekt bin ich zu Olympus nach Hamburg geflogen und habe zwei Tage dort verbracht. Solche kurzen Trips können zwar sehr anstrengend sein, aber ich freue mich immer wieder, wenn auch ein bisschen Zeit ist um die Stadt zu erkunden. Vor allem war es mein erstes Mal in Hamburg, da ist es natürlich gleich noch netter.
Untergebracht wurde ich im 25 Hours und so konnte ich gleich einen zweiten Punkt auf meiner Must See Liste abhaken, denn nicht nur Hamburg stand da oben, sondern auch die 25 Hours Hotelkette, die für ihr ausgefallenes Design bekannt ist. Das 25 Hours in der Hafencity ist richtig cool eingerichtet und ich habe mich dort sofort wohlgefühlt. Die Zimmer sind klein aber fein und es fehlt einem wirklich an nichts. Ich konnte sogar den Sonnenaufgang mit Blick auf den Hafen von meinem Fenster bewundern. Auch das Frühstück war richtig lecker und sie hatten mich, als ich den Grießbrei sah.(addicted)
Da ich nur ein paar Stunden Zeit hatte, habe ich mich einfach ein bisschen treiben lassen und bin durch die Hafencity und die Innenstadt spaziert. Auch das Wetter war auf unserer Seite und so hatten wir zwei Tage fast durchgehend Sonnenschein – perfekt um eine neue Stadt zu erkunden. Am ersten Abend haben wir alle gemeinsam eine Hafenrundfahrt gemacht und ich war wirklich beeindruckt wie organisiert das alles abläuft und wie viele Container im Hafen abgestellt sind. Die Speicherstadt hat es mir sofort angetan, irgendwie fühlt man sich in diesem Teil der Stadt wie in einem Film und es wirkt alles nicht so real. Ein bisschen hat es mich auch an Harry Potter erinnert. Danach haben wir den Abend bei Steak & Lobster im Brians ausklingen lassen. Dieses Restaurant kann ich euch nur wärmstens empfehlen, die Atmosphäre ist genau meines (surferstyle), das Essen super lecker und die Kellner unheimlich freundlich. Mein kleines Highlight war übrigens die Vodka Kartoffel, die mit Kavier serviert wird. Fotos habe ich hier leider keine gemacht, da ich einfach nur den Abend genießen wollte.
Nach einem ausgiebigen Frühstück, haben wir ein bisschen die Innenstadt erkundet und das zuckersüße UZwei entdeckt und mussten gleich ein paar Fotos knipsen. Leider war nicht genug Zeit, sonst hätten wir dort sicher für einen Kaffee Halt gemacht. Stattdessen ging es ins Atelier F zum Mittagessen. Das Interieur hat mir sehr zu gesagt, jedoch war ich vom Essen nicht ganz so begeistert. Es war zwar gut, aber hat mich jetzt nicht zu 100% überzeugt. Der Salat war geschmacklich etwas langweilig und die Süßkartoffel Pommes eine Spur zu fettig. Dafür war die hausgemachte Limonade richtig lecker. Nach dem Mittagessen musste ich mich auch schon auf den Weg Richtung Hotel machen. Dort habe ich mir noch eine leckere Limonade in der Sonne gegönnt und dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen.
Es war zwar ein kurzer aber sehr netter Besuch und Hamburg hat sich von seiner besten Seite gezeigt. Angenehme Temperaturen, strahlender Sonnenschein und eine nette Gesellschaft – besser hätte mein erster Besuch eigentlich nicht sein können.
Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich habe endgültig genug von dicken Winterjacken und den eisigen Temperaturen. Langsam aber doch darf sich der Frühling nun endlich blicken lassen. Ich kann es nämlich schon gar nicht mehr erwarten all meine luftigen Kleidungsstücke wieder auszupacken. Meine weißen Jeans wurden dieses Jahr schon ausgeführt, weil ich es einfach nicht mehr abwarten konnte. Gott sei Dank gab es schon ein paar sonnige Tage in Wien an denen die weiße Hose nicht allzu gefährdet war und ich habe es sogar fast einen Tag lang geschafft, sie nicht schmutzig zu machen. So ganz ohne Jacke, geht es zwar noch nicht, aber der kuschelige Pullover, den ich für die About You Streetstyle Seite gestylt habe, hat mich schön warm gehalten. Ich bin momentan ein ganz großer Fan von hellen braun und beige Tönen, vor allem in Kombination mit weiß – schreit doch förmlich nach Frühling findet ihr nicht? Nach dem Shooting musste ich aber wieder in meine Jacke schlupfen. Ich bin mir aber ganz sicher lange wird es nicht mehr dauern, bis die warmen Temperaturen endlich zurückkehren und wir wieder ganz gemütlich im Freien sitzen und die Sonnenstrahlen genießen können.
Weiter geht es mit meinen Beiträgen aus Mauritius. Bei so einer tollen Destination entstehen einfach auch Unmengen an Fotos und die möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Einige Fotos habe ich euch schon gezeigt, doch wirklich viel erzählt habe ich euch noch nicht von Mauritius. Dabei gibt es so viel zu berichten über diese tolle Insel, die Mitten im indischen Ozean liegt. Die meisten werden wahrscheinlich sofort Honeymoon im Kopf haben, doch Mauritius ist soviel mehr. Es ist nicht nur für verliebte frischverheiratete Pärchen etwas, sondern auch für Familien, Naturliebhaber, Sportler und Alleinreisende geeignet. Für mich war klar, ich möchte in den 2 Wochen so viel wie möglich sehen. Klar müssen auch ein paar Strandtage drinnen sein, aber wenn ich eine neue Destination besuche, muss die auch erkundet werden. Deshalb habe ich heute 10 Dinge für euch die man unbedingt gemacht haben muss, wenn man auf Mauritius ist.
Die Insel mit dem Auto erkunden
Auf so einer tropischen Insel ist es am besten wenn man sich ein Auto mietet und damit die Insel erkundet, denn wirklich viele öffentliche Verkehrsmittel gibt es hier nicht. Natürlich gibt es öffentliche Buse, aber ich denke mehr Komfort hat doch ein Auto. Vor allem wenn man einmal sieht wie so ein Bus fährt, möchte man diese doch eher meiden, obwohl es sicher auch ein Abenteuer wäre. Außerdem ist man mit einem Auto viel flexibler und muss nicht auf Buszeiten achten, die glaub ich nicht wirklich vorhanden sind auf Mauritius. Es herrscht zwar Linksverkehr, aber nach ein paar Fahrten hat man den Dreh schnell raus. Meinte zumindest mein Freund, denn ich habe doch lieber Navi gespielt und mich nicht hinters Lenkrad gesetzt. Wir haben einfach das Internet durchforstet und geschaut wohin wir wollen, haben auf Google Maps die Route eingegeben und schon konnte es losgehen. Es gibt unglaublich viele schöne Wasserfälle (z.b. der Chamarel Wasserfall) und natürlich Aussichtsplattformen, wo man einen Blick über die Insel bzw. das Meer hat. Ein Auto ist auf Mauritius sicher ein großer Vorteil. So kann man am Abend auch mal das Apartment oder Hotel verlassen und ein Restaurant besuchen. Für mich persönlich gibt es nicht schöneres, als wenn man eine Insel auf eigene Faust erkundet und dabei tolle Dinge entdeckt.
Le Morne Tour
Was viele von euch vielleicht nicht wissen ist, dass ich total gerne wandern oder klettern gehe. Bei uns in Österreich war ich zwar schon lange nicht mehr (sollte ich schnell mal ändern), aber schon in Kapstadt letztes Jahr hatte ich unheimlich viel Spaß dabei den Tafelberg und den Lionshead zu besteigen. Als ich mich erkundigt habe, was man so auf Mauritius machen kann, ist mir sofort der Le Morne ins Auge gesprungen. Ich wusste sofort, da will ich rauf. Wir haben eine Tour überYanature gebucht und diesen Anbieter kann ich euch nur wärmstens empfehlen. Man muss zwar zeitig aufstehen, denn die Tour startet schon um 6 Uhr, aber dafür ist man wieder unten wenn die große Hitze kommt. Wir haben ein paar Gruppen gesehen, die sind erst gegen 9 Uhr auf den Berg gegangen und ich wollte nicht an deren Stelle sein. Außerdem war unser Guide sehr freundlich, hat uns viel über den Berg und die Insel erzählt und unsere leeren Wasserflaschen getragen.
Die Aussicht von oben ist traumhaft und auch das Gefühl, wenn man es geschafft hat ist unbeschreiblich, denn der Anstieg ist nicht ohne. Feste Schuhe und bequeme Sportkleidung ist ein muss. Auch ein Rucksack für Kamera und Wasser ist von Vorteil, denn zwischendurch benötigt man beide Hände um voran zu kommen. Wir hatten natürlich keinen Rucksack dabei, aber ein anderer Teilnehmer war so nett und hat uns unsere Wasserflasche abgenommen, das war echt Glück. Für mich persönlich war der Anstieg nicht so anstrengend, aber wie gesagt ich bin auch ein großer Fan von solchen Dingen und ein bisschen Kondition sollte man schon mitbringen. Es ist aber auch ohne machbar, nur ist es dann eben etwas anstrengender – doch glaubt mir es ist es wirklich wert.
Surfen
Hätte ich gewusst wie geil es ist eine Riffwelle zu surfen, wäre ich wohl schon früher gegangen, doch irgendwie war ich etwas abgeschreckt, weil man doch sagt es gibt viele Haie auf Mauritius (gesehen habe ich aber keinen). In der zweiten Woche haben wir dann aber doch beschlossen surfen zu gehen und es war ein so unglaublich toller Nachmittag. Aufgeriebene Oberschenkel, brennende Schultern und eine rote Nase, aber ich wollte einfach nicht aus dem Wasser, weil es einfach so toll war. In Portugal bin ich immer nur Beachbreaks gefahren und das kann man absolut nicht vergleichen, denn die Welle auf Mauritius kommt so sanft und läuft auch ewig. Wenn ich nur daran denke, möchte ich sofort zurück. Normalerweise brauche ich immer ein bisschen, bis ich wieder auf dem Brett stehe, aber dieses Mal bin ich sofort gestanden und eine Welle nach der anderen gefahren. Wir waren übrigens in Le Morne am Little Reef und dieser Spot ist auch perfekt für Anfänger geeignet. Also wenn ihr schon immer mal surfen wolltet und auf Mauritius seid, dann tut es. Auch zum Kitesurfen sind die Bedingungen dort perfekt, wenn man nicht gerade wie wir Pech mit dem Wind hat. Mauritius ist ein wirkliches Paradies für Wassersportler. Wir haben unsere Surfstunde übrigens über Sion Mauritius gebucht und für 2 Stunden 35 Euro pro Person gezahlt. Voll ok, wenn man bedenkt, dass wir einen Surflehrer für uns alleine hatten.
Blue Marlin essen & einen Straßenstand ausprobieren
Wenn ihr genauso wie ich gerne Fisch esst, dann solltet ihr unbedingt Blue Marlin probieren. Dieser Fisch schmeckt so unglaublich gut und ich habe einfach nicht genug davon bekommen. Wenn wir essen waren und ich irgendwo auf der Speisekarte Blue Marlin gelesen habe, musste er einfach bestellt werden.Es handelt sich dabei um einen riesigen Schwertfisch, der meistens geräuchert serviert wird. Ob als Carpaccio, im Sandwich oder als Bruschetta, Blue Marlin muss man einfach probiert haben. Außerdem solltet ihr unbedingt mal bei einem Stand am Straßenrand halten und das Essen dort probieren. Man weiß zwar nicht genau was man bekommt, vor allem wenn man wie ich kein französisch kann, aber ich finde gerade das ist das spannende. Geschmeckt hat es richtig gut und billig ist es auch.
Katamaran Tour
Auch diese Tour zu der ich die anderen überreden konnte, war jeden Cent wert. Wir haben den ganzen Tag auf dem Katamaran verbracht, haben uns sonnen lassen, Delphine beobachtet, ein BBQ gemacht und sind vom Boot ins Wasser gesprungen. Wir waren schnorcheln, haben die Gegend am Wasser erkundet und einfach nur den Tag genossen. So eine Katamaran Tour kann ich euch echt ans Herz legen und ist ein wirklich tolles Erlebnis. Gebucht haben wir über Catamaran Cruises Mauritius und ich muss sagen wir waren sehr zufrieden. Die Crew war sehr zuvorkommend und überaus freundlich. Es hat uns wirklich an nichts gefehlt und es ist alles (sogar der Alkohol) inkludiert. Wir haben uns für die Shared Variante (für 60 Euro pro Person) entschieden und haben uns das Boot somit mit anderen Gäste geteilt. Normalerweise haben bis zu 20 Menschen am Boot Platz. Wir waren ca. zu 12 und das war genau richtig. Vor allem haben sich die anderen Gäste meistens in den Schatten verzogen, so hatten wir das Deck die meiste Zeit für uns alleine. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit den Katamaran alleine zu mieten, doch das war uns dann doch etwas zu teuer.
Den Norden besuchen
Einer der schönsten Teile der Insel ist mit Sicherheit der Norden. Man hat zwar überall schöne Strände, aber dort sind sie besonders schön. Der Sand ist eine Spur feiner und das Wasser sehr klar. Man muss aber auch dazu sagen, dass wir sehr viel Glück mit dem Wetter hatten und auch das sehr viel ausgemacht hat. Außerdem gibt es in Norden ein paar coole Möglichkeiten um Shoppen zu gehen (Grand Baie).
mit Delphinen schwimmen
Mein absolutes Highlight war das Schwimmen mit wilden Delphinen. Vor einigen Jahren habe ich den Fehler gemacht und war in Orlando mit gefangenen Delphinen schwimmen und habe es extrem bereut. Ich habe einige Artikel darüber gelesen und für mich beschlossen, keinen gefangenen Tieren mehr zu nahe zu kommen, denn sie gehören einfach in die Wildnis. Als ich gehört habe, dass die Möglichkeit besteht, Delphine in freier Natur zu sehen und auch noch zu ihnen ins Wasser zu steigen, war ich hin und weg. Auch diese Tour haben wir über Sion Mauritius gebucht und haben uns mit unserem Surflehrer Bart auf die Suche gemacht. Da es rund um Mauritius sehr viele Delphine gibt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch dass man ihnen begegnet. Wir haben sie sogar untertags während unserer Katamaran Tour getroffen und da waren sehr viele Boote am Wasser.
Auch bei diesem Ausflug war um 6 Uhr Abfahrt, denn umso früher man losfährt, umso weniger ist los. Ab ca. 8 Uhr kommen dann viele andere Boote, denn natürlich will jeder die Delphine sehen. Wenn man aber wie wir zeitig aufbricht, hat man den Ozean (fast) für sich allein, abgesehen von den ganzen Tieren natürlich. Was ich besonders toll fand war, dass Bart sehr darauf geachtet hat, dass man den Tieren nicht den Weg absperrt oder ihnen zu nahe kommt, denn es sind doch wilde Tiere und das soll auch so bleiben. Man hat sofort gemerkt, das Meer und die Tiere liegen ihm sehr am Herzen. Die Delphine kommen übrigens immer wieder zurück und man hat das Gefühl sie wollen mit den Booten richtig spielen. Bedrängen sollte man sie aber trotzdem nicht, man kann mit ihnen schwimmen (wenn man schnell ist), aber man muss auch ruhig sein, damit sie nicht sofort die Richtung ändern. Viele Anbiete haben aber nur das Geld in den Augen und das merkt ma sofort. Da muss ich echt sagen, hatten wir echt großes Glück und ich erkundige mich vorher immer ein bisschen. Denn wenn ich so eine Tour mache, dann nur wenn ich sicher sein kann, das niemand zu Schaden kommt.
Ein SUP ausleihen und zum the rock paddeln
Ein Erlebnis ist es wenn man sich ein Stand Up Paddle ausleiht und damit ein bisschen die Gewässer vor Mauritius erkundet. Wir haben uns sogar zweimal eines ausgeliehen. Einmal um einfach ein bisschen im Wasser herum zu plantschen und Fotos zu machen und das andere Mal sind wir gemeinsam mit Tom von Sion und ein paar anderen zu einem kleinen Felsen mitten im Meer gepaddelt. The Rock wie er genannt wird ist eine mini Vulkaninsel, die angeblich älter als Mauritius selber ist. Danach sind wir auf eine kleine Insel, haben Feuer gemacht und Tuna gegrillt. Leider war das Wetter an diesem Tag nicht ganz so toll, deshalb gab es keinen “romantischen” Sonnenuntergang für uns. Ein kleiner Tipp, wenn wir schon beim Wetter sind, achtet ein wenig darauf was angesagt ist, denn sonst kann es wie bei uns in einem richtigen Abenteuer enden. Wir mussten nämlich bei Regen, Blitz und Donner im dunklen zurück paddeln. Neben mir sind Fische aus dem Wasser gesprungen und der Wind war so stark, dass das Paddeln richtig anstrengend war. Im Nachhinein kann ich zwar drüber lachen, aber in diesem Moment hatte ich doch ein bisschen Angst muss ich ganz ehrlich zugeben.
Schnorcheln gehen
Ich liebe zwar das Meer, aber ich fühle mich sicherer wenn ich stehen kann oder auf einem Surfbrett sitze. Im tiefen Wasser überkommt mich doch immer ein unwohles Gefühl, weil man ja doch nicht weiß was da alles so im Meer herum schwimmt. Also man weiß es schon, aber versucht es doch irgendwie zu verdrängen. Während der Katamaran Tour und auch nach dem Delphinschwimmen stand noch ein Zwischenstopp am Riff an, wo wir schnorcheln gehen konnten. Bis jetzt war ich eigentlich nie ein großer Fan davon, aber wenn einem die Möglichkeit geboten wird muss man es einfach nutzen. Ich muss sagen es war ein ganz tolles Erlebnis und so mit Kopf unter Wasser hat man gleich das Gefühl man ist ein Teil des Ozeans und fühlt sich etwas sicherer. Es hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich auch beim zweiten Mal eine der ersten im Wasser war. Haie habe ich übrigens nirgends gesehen nur einen Baracuda. Uns wurde auch erzählt, dass die sich eher in La Reunion aufhalten, da das Wasser dort drüber ist. Das kann man nun glauben oder nicht.
Spa Time – Time To Relax
Ja und zu guter Letzt sollte man sich auch ein bisschen verwöhnen lassen. Wir haben ja gemeinsam (zu 8) ein Haus gemietet und mein Freund und ich sind dann die letzten zwei Tage noch im Shangri La’s Le Touessrok abgestiegen und haben uns da so richtig gut gehen lassen. Es ist zwar unheimlich schön, wenn man sein eigenes Haus hat, aber so ein paar Tage in einem Hotel entspannen gehört einfach dazu. Wir haben uns am Pool die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, Yoga gemacht und uns eine Massage gegönnt. Am besten macht man diese Relax-Tage am Ende der Reise, denn so kommt man tiefenentspannt zurück nach hause.
Mauritius ist wirklich eine Reise wert und wie ihr sehen könnt, kann man hier wirklich einiges erleben. Ich schneide bereits fleißig an meinem Follow Me Around, denn ein paar ganz tolle Bewegtbilder möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.
Schon eine halbe Ewigkeit ist es her, dass ich selber mal Rote Rüben Risotto machen wollte, doch irgendwie hatte ich nie genug Zeit bzw. hat mir auch die Muse gefehlt um mich in die Küche zustellen und loszulegen. Seit letzter Woche ist meine Koch-Stimmung wieder zurück und deshalb musste das auch ausgenutzt werden. Am Sonntag stand also kochen am Programm und das leckere Rote Rüben Risotto sollte sozusagen eine Belohnung nach meinem langen Lauf werden. Tja, blöd nur wenn man vergisst Risottoreis zu kaufen, also wurde es auf Montag verschoben. Ich bin zwar ein großer Risottofan und diese Version ist eindeutig meine neue Lieblingsvariante. Das Ergebnis kann sich nicht nur sehen lassen, sondern schmeckt auch richtig lecker. Es ist fast so gut wie das Risotto im Motto im 5ten, aber auch nur fast. Es benötigt zwar ein bisschen Zeit, aber es zahlt sich auf jeden Fall aus, wenn man sich die Zeit nimmt und in die Küche stellt.
Zutaten (3-4 Portionen)
– 400 g Rote Rüben (gekocht)
– 300 g Risottoreis
– 1 Liter Gemüsebrühe
– 1 EL Honig
– 4 Frühlingszwiebel
– 3 Knoblauchzehen
– 100g Parmesan
– 1 EL Butter
– ca. 100 ml Rotwein
– Salz
– Pfeffer
Zubereitung: (Dauer ca. 40min)
Zwiebel & Knoblauch fein hacken und in einer Pfanne anbraten.
Die Gemüsebrühe (1 Liter Wasser & 2 Suppenwürfel) zum köcheln bringen
Die Rote Rüben würfelig schneiden und gemeinsam mit einem Löffel Honig in die Pfanne dazugeben und das ganze leicht karamelisieren.
Nun auch den Reis kurz in der Pfanne anbraten und dann mit einem Schuss (ca. 100ml) Rotwein ablöschen.
salzen & pfeffern
Die Masse immer wieder mit einem Schöpflöffel Suppenbrühe übergießen und gut umrühren. Diesen Vorgang so lange wiederholen bis der Reis weich ist. Ich habe die ganze Menge Suppenbrühe benötigt.
Zum Schluss noch ein 1 EL Butter und den Parmesan unterrühren und schon kann das Risotto angerichtet werden. Da ich leider nur Dille zuhause hatte, musste diese als Dekoration herhalten.
Ein letztes Outfit aus Mauritius habe ich noch und zwar habe ich mir meinen liebsten Look für den Schluss aufgehoben. Dieses Kleid von O’neill habe ich vor Ort in einem Surfshop entdeckt und mich sofort verliebt. Es hat richtig Nina geschrien und es war klar dass ich es kaufen musste. In dem Urlaub ist es dann auch sehr oft zum Einsatz gekommen. Das Muster hat einfach perfekt zu Mauritius gepasst und am liebsten hätte ich es gar nicht mehr ausgezogen. Dazu luftgetrocknete Haare, meine geliebte Ray Ban Sonnenbrille, meine Sandalen von Asos und fertig ist der Beach Girl Look. Schade dass ich nicht immer so herumlaufen kann, denn so fühle ich mich einfach am wohlsten. Doch der nächste Besuch am Meer kommt sicher ganz bald, sogar schneller als gedacht, doch dazu mehr ganz bald.
Kleid – Oneill
Sandalen – Asos
Sonnenbrille – Ray Ban
Heute in 4 Wochen werde ich meinen allerersten Halbmarathon bestreiten und auch wenn ich mich schon richtig auf diese Laufveranstaltung freue, steigt die Nervosität und ich frage mich wie ich mich schlagen werde. Fall es noch jemanden gibt der es nicht mitbekommen hat, gemeinsam mit Coca-Colaund 3 meiner Leserinnen (@nina_caecilia, @kate_aetsch, @remidemi_) werde ich am Vienna City Marathon teilnehmen und 21km laufen. Ich möchte euch mit diesen Beiträgen nicht nur zeigen, wie ich mich auf diesen Lauf vorbereite, sondern den einen oder anderen damit auch motivieren vielleicht auch Sport zu machen oder sich sportliche Ziele zu setzen – genau darum geht es nämlich bei #getactive.
Wenn man beschließt so eine Strecke zu laufen, ist die richtige Vorbereitung und natürlich auch die Ernährung das A und O. Klar kann jeder Mensch, wenn er gesunder ist und keine Beschwerden hat auch untrainiert 21km laufen, aber wirklich Spaß kann das nicht machen und ob man sich danach noch bewegen kann bezweifle ich. Deshalb muss an Ausdauer und Tempo gearbeitet werden und das über mehrere Wochen. Ich trainiere mit dem Coach der Nike Running App, wo man einen kostenlosen 12 Wochenplan zur Verfügung gestellt bekommt. Jede Woche stehen 4 oder 5 Läufe und ein Crosstraining an der Tagesordnung. Ich muss sagen es nicht immer einfach, weil man doch viel Zeit und Motivation aufbringen muss, aber wie sagt man so schön kein Fleiß, kein Preis. Man muss aber nicht nur regelmässig die Laufschuhe schnüren, sondern auch auf eine ausgewogene Ernährung achten. Denn wer sich nicht richtig ernährt, kann beim Wettkampf vielleicht nicht alles geben.
In meinem letzten Beitrag habe ich euch einiges zum Thema Motivation und dem Vortrag von Erich Artner erzählt. Heute möchte ich mit euch ein paar Tipps zum Thema Ernährung teilen, die uns Ernährungswissenschafterin Petra Rust in ihrem Vortrag näher gebracht hat. Auch sie ist bereits beim Vienna City Marathon gestartet und sogar die gesamte Strecke (42,2 km) gelaufen. Sie weiß, für jeden Sportler ist eine kohlenhydratbetonte, fettkontrollierte abwechslungsreiche Mischkost als Basisernährung (12-15%Protein, 30% Fett, 50% Kohlenhydrate) geeignet. Wichtig ist vor allem, dass man Energiedefizite vermeidet und seinen Gesamtbedarf zu sich nimmt, denn ein Defizit kann zu Gewichts- und Muskelmasseverlusten, einer erhöhten Anfälligkeit für Krankheiten und natürlich Leistungsminderung führen. Deshalb ist die richtige Ernährung in der Vorbereitung und auch vor und nach einem Wettkampf unglaublich wichtig. Die Tipps, die Petra Rust mit uns geteilt hat, sind zwar für den Marathon gewesen, doch natürlich sind diese auch für jeden anderen Lauf gültig. Einige davon möchte ich heute mit euch teilen:
Es ist wichtig, dass man trinkt bevor man durstig ist und natürlich ist auch die Mengen entscheidend.
Hunger sollte vermieden werden.
Je zeitnaher die Belastung ist, desto stärker muss auf das Trinken und Essen vor einer Belastung geachtet werden.
Ganz wichtig ist, dass wenn man während dem Wettbewerb zu isotonischen Getränken, Gels etc. greift, sollten diese vorher auf Verträglichkeit getestet werden, denn sonst könnte man eine böse Überraschung erleben.
Fette verlängern die Zeit der Verdauung, deshalb sollte man vor einem Wettkampf eher sparsam damit umgehen. Das selbe gilt auch für Proteine und auch diese sollten vor einem Lauf nur in kleinen Mengen konsumiert werde.
Ungeeignet vor einem Lauf sind Ballaststoffe, da sie viel Volumen aber wenig Energie liefern.
Man sollte 3-4 Stunden vor einem Wettkampf aufstehen, denn der Körper benötig Zeit bis er 100% leistungsfähig ist.
Die letzte große Mahlzeit sollte 3-4 Stunde vor dem Lauf zu sich genommen werden. Z.B Brot mit Honig, Frühstückscerealien mit Milch und Banane.
1-3 Stunden vor dem Lauf kann man wenn man möchte eine kleine Zwischenmahlzeit wie z.B ein Sandwich, eine Banane, oder einen Sportriegel zu sich nehmen.
Wichtig ist dass man nie mit einem Flüssigkeitsdefizit an den Start geht. Deshalb ist viel trinken ganz wichtig. Wer einen langen Lauf vor sich hat, oder ein hohes Tempo läuft, soll ca 15 min. vor dem Start 300-500ml Wasser trinken.
Wichtig ist auch, dass man während dem Wettkampf genügend trinkt.
Wesentlich für eine optimale Wettkampfleistung sind Kohlenhydrate und Wasser
Wer die Kohlenhydratspeicher nicht ausreichend auffüllt (Stichwort Pastaparty), der kann eventuell mit Leistungseinbussen rechnen.
Es spricht nichts gegen eine vegetarische Sporternährung. Wichtig ist dass sie abwechslungsreich ist.
Die richtige Ernährung kann über Sieg und Niederlage entscheiden, ersetzt aber nicht ein optimales Training.
Nach diesen tollen Vorträgen, bin ich nun besten für den Halbmarathon informiert jetzt muss alles nur noch richtig umgesetzt werden. Die 7 tägige Saftkur während dem Training war vielleicht nicht die beste Idee, aber dann esse ich einfach eine Portion Nudeln mehr. Spaß beiseite. Ich hoffe auch für euch war dieser Beitrag interessant und ihr habt etwas dazugelernt. Ich wusste schon, dass die Ernährung eine große Rolle spielt, aber dass es doch über Sieg oder Niederlage entscheidet wenn man sich falsch ernährt hätte ich mir nicht gedacht. Deshalb werden die nächsten Wochen brav Kohlenhydtrate, Proteine und gesunde Fette gegessen, denn an der Ernährung soll es am Schluss nicht scheitern.
Achja, heute steht bei mir meiner allererster 18km Lauf an und ich bin schon sehr gespannt, wie und ob ich ihn meistern werde.
Da meine Beiträge zum Thema Hund so gut bei euch ankommen, gibt es heute gleich den nächsten und zwar geht es um meine ersten 2 Wochen ohne den kleinen Tobi. Wenn man sich einen Hund zulegt muss man natürlich schon im Vorhinein überlegen, ob man jemanden hat der auf den Vierbeiner aufpasst, während man die Welt bereist. Für mich ist eigentlich von Anfang an klar gewesen, wenn ich verreise “muss” der Zwerg einfach mit, denn mein kleiner Mann soll auch etwas von der Welt sehen. Außerdem möchte ich ihn nur ungern “abschieben” und einfach immer dabei haben. Natürlich ist aber nicht jede Destination bzw. jede Reise für den haarigen Begleiter geeignet. Man muss sich überlegen möchte man dem Hund den Stress antun, was ist geplant und welche Temperaturen erwarten mich.
Wenn ich zum Beispiel beruflich verreise und nur eine Nacht unterwegs bin, bleibt Tobi zuhause, denn das wäre einfach zu stressig für ihn. Da ich meistens alleine fliege, bleibt er dann einfach bei meinem Freund oder meine Mama spielt Babysitter. Als wir unseren Mauritius Urlaub gebucht haben, war für mich klar da kann er einfach nicht mit. Tropische Temperaturen und ein 10 Stundenflug ist nichts was ich meinem Hund zumuten möchte. Also wurde auch Tobi in den Urlaub geschickt und hat 2 Wochen bei den Schwiegereltern verbracht.
Anfangs hatte ich irgendwie ein ganz eigenartiges Gefühl, wenn ich daran gedacht habe, den kleinen Mann einfach dazu lassen. Ich weiß nicht wieso, denn ich wusste ja, dass er bei den Schwiegereltern, die Hund und Garten haben gut aufgehoben ist. Bis jetzt war ich aber einfach nie länger als 3 Nächte von Tobi getrennt. Wenn man eigentlich jeden Tag 24 Stunden miteinander verbringt und an den flauschigen Kerl einfach schon so gewöhnt ist, kann die Trennung nicht so leicht werden. Da ich aber weiß, dass ein Hund einfach alles spürt, habe ich versucht ganz locker und ruhig zu sein, damit sich die Nervosität oder Traurigkeit nicht auf ihn überträgt. Der Abschied war leichter als gedacht, denn ich habe nur gesehen wie Tobi im Garten herum gedüst ist und gleich mal sein Revier markiert hat – ich wusste hier wird er sich sehr wohl fühlen.
Im Urlaub ist es mir eigentlich gut gegangen damit. Täglich haben wir Updates bekommen und ja klar denkt man sehr viel an den Hund, aber da man doch sehr viel unternimmt, hat man auch nicht ganz so viel Zeit. Immer wenn das Handy bei mir oder meinem Freund geläutet hat, mussten wir uns sofort anschauen was Tobi denn nun schon wieder erlebt hat. Es war auch sehr schön zu sehen, dass es ihm gut geht, er brav ist und so eine tolle Zeit hat. Sehnsucht hatte ich aber schon alle paar Tage und dann wurden die Fotos am Handy angeschaut. Doch es tut auch gut ein bisschen Pause zu haben, denn wenig Arbeit ist ein Hund ja nicht – Kein Gassi gehen juhu. Ich muss aber ehrlich zugeben, dass ich persönlich lieber Arbeit mit einem Hund habe, also ewig von im getrennt zu sein.
Umso schöner war dafür das Wiedersehen. Irgendwie hatte ich Anfangs ein bisschen Angst davor, denn man weiß ja nie wie ein Hund reagiert. Ist er beleidigt, möchte er nicht mehr mit einem mitgehen oder freut er sich. Während dem ganzen Flug bin ich schon ganz hibbelig gewesen und konnte es gar nicht mehr erwarten Tobi in die Arme zu schließen. Ich habe mich wirklich noch nie so sehr auf das Heimkommen gefreut wie dieses Mal. Am liebsten hätte ich meinen Freund beim Gepäcksband stehen gelassen, nur um schnell zu meiner Fellnase zu laufen. Die ersten zwei Sekunden, hat Tobi glaub ich nicht ganz gecheckt was jetzt passiert, aber als er mich erkannt hat war die Freude groß. Es ist echt der schönste Moment wenn man den Hund nach 2 Wochen wieder drücken kann und so schön der Urlaub auf war, nachhause kommen zu Tobi war noch viel schöner.
Tobi war in den Wochen sehr brav und die Schwiegereltern wollten ihn gar nicht mehr hergeben. Es ist schön zu wissen, dass der Hund keinen Trennungsschmerz hatte und dass auch er die zwei Wochen in vollen Zügen genossen hat.
Auch für die Zukunft gilt auf Langstrecke und wenn es in ganz heiße Gebiete geht bleibt Tobi hier. Außer ich bleibe mal länger als ein Monat im Ausland, aber das ist eigentlich in naher Zukunft nicht geplant. Auf Kurzstrecke möchten wir bzw. ich ihn öfter mitnehmen, denn es ist einfach wunderschön wenn man den (tierischen) besten Freund an seiner Seite hat. Im Sommer wollen wir wieder surfen fliegen und da soll der kleine Kerl mitkommen. Da wir wieder Portugal ins Auge gefasst habe und es dort auch nicht zu heiß ist, sollte das auch klappen. Noch ist da aber nichts geplant und mal schauen wohin es uns verschlägt.
Ende Mai steht aber der nächste Kurztrip an und da kommt Tobi das erste Mal mit ans Meer. Ich bin schon ziemlich gespannt wie es ihm gefällt und kann es gar nicht erwarten mit meinem kleinen Zwerg auf Urlaub zu fahren. Das nächste Mal kann ich euch also dann erzählen wie es so ist, wenn man mit Hund Urlaub macht.
Dieses hübsche Off Shoulder Shirt von Chicwish wird euch bestimmt schon bekannt vor kommen. Im letzten Sommer konnte man es auf einigen Blogs begutachten und auch ich habe mich unsterblich darin verliebt. Anfangs habe ich mich aber dagegen entschieden, weil man es wirklich überall gesehen hat und ich Angst hatte, dass ich mich daran satt sehe, bevor es überhaupt bei mir ankommt. Da ich es aber immer noch toll fand, habe ich kurz vor meinem Urlaub dann doch zugeschlagen. Auch wenn mein Freund nicht wirklich ein Fan davon ist (“Wieso ist das so komisch weit?”) kann ich nicht genug davon bekommen. Vor allem auf gebräunter Haut ist es einfach wunderschön. Eigentlich wollte ich ja Shorts dazu tragen, doch das Wetter war an unserem letzten Abend auf Mauritius nicht wirklich prickelnd und aus diesem Grund habe ich mich dann doch für die lange Version entschieden.
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