Als ich heute in der früh die erste Runde mit Tobi gemacht habe, traf mich gleich mal der Schlag als ich das Haus verließ – es hatte nur 2 Grad und das Mitte Oktober. Es hat sich schon eher wie Winter als wie Herbst angefühlt und das hat mich ein bisschen wehmütig werden lassen. Irgendwie gibt es kaum mehr Übergangszeiten, findet ihr nicht? Es ist sehr heiß und dann wird es auch sehr schnell kalt – einen richtigen Herbst oder Frühling gibt es nicht. Doch es hilft ja sowieso nichts wenn man sich beschwert, deshalb werden halt einfach schon die dicken Pullover und Jacken ausgepackt. Ja und aus diesem Grund gibt es heute ein Outfit für die kalte Jahreszeit, wenn man sich am liebsten nur in großen flauschigen Pullover verstecken möchte.
Ich war nie ein großer Fan von Rollkragen-Pullover. Ich weiß nicht wieso, aber ich habe mich immer dagegen gesträubt welche zu tragen. Seit letztem Jahr kann ich aber nicht mehr ohne ein paar kuschelige Teile mit Kragen leben. Es ist einfach viel wärmer und man spart sich den Halsschmuck. Dieser weiße flauschige Pullover von Asos liegt schon seit knapp zwei Wochen in meinem Warenkorb und ich glaub lange dauert es nicht mehr bis ich den Bestellbutton klicke. Doch bevor ich irgendetwas kaufe, muss erstmal ausgemistet werden, das habe ich mir geschworen.
Man kann nie genug Jeans haben und am besten hat man eine in jeder Farbe zuhause. Jetzt wo die kalte Jahreszeit zurück ist, bin ich auch wieder viel mehr auf dem Grau-Trip. Diese hübsche Jeans von Freeman kann ich mir mit dem weißen Pullover besonders gut vorstellen. – Große Liebe.
Die Schuhe des Jahres sind eindeutig Stan Smith von Adidas. Überall sieht man sie und sind wir uns mal ganz ehrlich sie passen auch wirklich (fast) überall dazu. Ich liebe meine blaue Version noch immer wie am ersten Tag und bin froh, dass ich sie mir Anfang des Jahres gekauft habe. Diese schwarze Version sieht aber auch sehr vielversprechend aus und würden perfekt zu meinem Look passen.
Damit man in diesem hübschen Look auch nicht friert, wird noch ein grauer Oversize-Manteldrübergezogen. Ich habe mir vor ein paar Wochen einen ähnlichen bei Zara in Barcelona gekauft und die letzten Tage habe ich darin gewohnt und ich glaube das wird sich auch in nächster Zeit nicht ändern.
Ja und schon sind wir bei den Accessoires angelangt und diese kleine hübsche Tasche von Furla schmachte ich schon eine halbe Ewigkeit an. Ich besitze einige schwarze Taschen aber keine die so lieb klein ist und deshalb bekomme ich sie auch nicht aus meinem Kopf. Doch ich muss ganz ehrlich gestehen, dieses kleine süße Ding sieht fast in jeder Farbe entzückend aus und deshalb bin ich noch am überlegen, welche Farbe es werden soll. Zu diesem Look ist auf jeden Fall schwarz am besten.
Passend zur Tasche bleiben auch die Nägel schwarz, denn zum weißen Pullover sieht das einfach klasse aus. Essie Licorice habe ich schon in meinem letzten Monday Inspiration Beitrag erwähnt und ja auch dieses Mal kann ich nur davon schwärmen. Ich komme momentan nicht so oft zum Lackieren, aber wenn dann greife ich zu diesem schwarzen Lack.
Ja und last but not least, auch wenn sich die Sonne momentan nicht blicken lässt, darf bei diesem lässigen Look auch eine Sonnenbrille nicht fehlen. Ja und keine passt hier besser als die Runde Sonnebrille von Ray-Ban. Die Brille mit silber Rahmen ist vor kurzem bei mir eingezogen, aber das klassische Modell hat trotzdem auch was, findet ihr nicht?
Diese Woche war es ruhiger als sonst hier auf Berries & Passion. Das hatte damit zu tun, dass ich einige wichtige Dinge zu erledigen und daher irgendwie keinen freien Kopf zum Schreiben hatte und auch ziemlich angeschlagen bin. Seit knapp zwei Wochen schleppe ich schon eine starke Erkältung mit mir herum und bin von Kopfschmerzen und Kreislaufproblemen geplagt. Die Konzentration hat daher ziemlich darunter gelitten, aber ich trinke brav meinen Tee und habe versucht am Wochenende das Bett zu hüten. Heute habe ich auch endlich wieder ein bisschen Zeit gefunden zu schreiben und da persönliche Beiträge bei euch bis jetzt sehr gut angekommen sind, möchte ich wieder ab und zu Rückblicks-Beiträge, wo ich meine Gedanken niederschreibe und euch erzähle was sich bei mir so getan hat veröffentlichen.
GEDANKEN
In den letzten Wochen habe ich mir über viele ganz unterschiedliche Dinge Gedanken gemacht. Über die momentane Situation in Wien bzw. Österreich, über meine Zukunft, über Familie, Freundschaft, mein Motivationstief, das mal wieder da ist, die Entwicklung der Bloggerszene und was ich mir vom Leben erwarte – ziemlich viel wie ihr sehen könnt.
Ich weiß, dass ich mich ziemlich glücklich schätzen kann, in Österreich zu leben, eine gute Ausbildung, eine Wohnung, einen Job den ich liebe, Familie und Freunde zu haben und das es viele Menschen auf der Welt gibt denen es (sehr) viel schlechter geht. Man muss daher viel öfters dankbar sein und darf wegen Kleinigkeiten nicht gleich in ein Tief fallen oder die Nerven schmeißen.Man muss das beste aus der jeweiligen Situation machen.
Man kann Menschen nicht ändern und sollte sich einfach mit gewissen Dingen abfinden. Außerdem finde ich es unheimlich wichtig, dass man auch andere Meinungen, auch wenn man diese nicht vertritt akzeptiert und andere nicht verurteilt weil sie anders leben, bzw. handeln. Ich hab mir auch viele Gedanken über mich selber gemacht, was ich persönlich an mir ändern bzw. besser machen möchte. Außerdem sollte man viel öfter Zeit mit Menschen die einem wichtig sind verbringen, denn man weiß nie was kommt. In den letzten Wochen ist ein richtiges Gedankenchaos in meinem Kopf entstanden und ich glaube, wenn ich das hier alles niederschreiben würde, dann wäre dieser Beitrag nächste Woche noch nicht online. Deshalb belasse ich jetzt auch (vorerst) dabei.
GEÄRGERT
Ich habe mich darüber geärgert, dass ich so ein extremer Chaot bin. Es hat sich in den letzten Jahren deutlich gebessert, aber am Ende des Tages kommt doch immer der Chaot durch. Es ist jetzt nicht schlimm ein Chaot zu sein, aber man macht es sich in gewissen Bereichen nicht gerade einfach und das habe ich in den letzten Wochen wieder erfahren dürfen. Doch es gibt für jedes Problem eine Lösung und mit ein bisschen Ordnung und Disziplin bekommt man auch alles irgendwie in den Griff. Nur das Chaos in der Wohnung muss noch irgendwie beseitigt werde, denn immer wenn ich viel um die Ohren habe, sieht es hier aus als wäre eine Bombe eingeschlagen und auch das ärgert mich extrem. Außerdem habe ich mich über meine Erkältung geärgert und dass ich momentan schon wieder so faul bin und mich nicht zum Sport motivieren kann und ein bisschen gehen hab lassen – aber ja solche Phasen gibt es einfach und ich bin guter Dinge, dass sich das in den nächsten Wochen wieder ändert.
GEFREUT
Ich bin dank #Boostvienna endlich wieder bei einem Wettkampf, dem Wiener Nightrun mitgelaufen und es hat so unglaublich viel Spaß gemacht. Ich bin eine relativ gute Zeit gelaufen, obwohl ich 3 Wochen pausiert habe und das hat mich wieder sehr motiviert und ich freue mich schon auf den nächsten Lauf – jetzt muss nur noch die Erkältung verschwinden. Ich habe mich mit einer alten Freundin getroffen, die ich schon über 5 Jahre nicht mehr gesehen habe und es war so ein netter Vormittag. Außerdem hat mein Freund vor 2 Wochen seinen 30iger gefeiert und ich habe eine Überraschungsparty organisiert. So viele Leute sind gekommen und das beste, er hat nichts geahnt – sein Blick war unbeschreiblich.
GESEHEN
Ich durfte am Freitag gemeinsam mit einigen Journalisten für 24 Stunden nach Verona fliegen und die Intimissimi on ICE Show sehen. Ich selber bin sicher schon einige Jahre nicht mehr eislaufen gewesen, weil es mir einfach nicht so viel Spaß macht, oder weil ich es einfach hasse Eislaufschuhe anzuziehen. Doch Eiskunstläufern zu zusehen macht einfach so viel Spaß und ich habe während der Show einige Male die Luft angehalten, weil es einfach so unglaublich war. Die Show war wirklich ein Wahnsinn und es ist grandios was Intimissimi da auf die Beine gestellt hat. Neben tollen Opernsängern stand auch Ellie Goulding auf der Bühne und performte 3 ihrer Lieder. Es war ein wirklich gelungener Abend. HIER ein kleiner Ausschnitt aus dem letzten Jahr.
GEHÖRT
Die letzten Wochen habe ich eine Spotify Playliste auf und ab gehört und auch jetzt gerade läuft sie wieder. Ich war immer auf der Suche nach Musik die ich auch während dem Arbeiten hören kann, weil die meisten Songs lenken einfach ab bzw. man kann sich dann einfach nicht konzentrieren. Bei dieser Playliste ist das irgendwie anders und wenn ihr ähnliche kennt, bitte her damit, denn ich befürchte ganz bald kann ich die Lieder auswendig und nicht mehr hören, weil sie wirklich pausenlos läuft.
GEKAUFT
Immer wenn sich der Sommer verabschiedet verfallt die liebe Nina in einen Kaufrausch. Neue kuschelige Pullover, Cardigans, Boots und Jacken müssen her. Ich war seit langem mal wieder bei Zara und habe mich mit warmen Dingen eingedeckt. Außerdem habe ich mir eine Tasche von Denise Robool gegönnt. Die Cruise Bag ist wunderschön und ich trage sie momentan auch Non-Stopp, aber leider gibt es auch eine Sache die ich nicht so toll finde und zwar ist das der Magnetverschluss. Die Tasche lässt sich nicht mit einer Hand schließen und wenn die Magnete nicht genau aufeinanderliegen, dann geht sie wieder auf und ich musste mich in der letzten Zeit schon ein paar Mal ärgern. Sonst find ich die Tasche aber super, weil die Qualität passt und auch wirklich viel hineinpasst.
BLOG-NEWS
Ich bin mal wieder auf der Suche nach einem neuen Design, bzw. am Überlegen ob ich mir eines machen lassen soll. Ihr denkt euch jetzt sicher was schon wieder? Ja leider, mein jetziges Design gefällt mir unheimlich gut, aber die Solo Pine Themes sieht man momentan wirklich auf jeden zweiten Blog und irgendwie habe ich mich schon daran satt gesehen. Ärgerlich aber ja dann muss halt ein Neues her.
Ab Oktober wird es außerdem einmal im Monat einen Berries & Passion Newsletter geben. Ich bin noch am planen, aber in den nächsten Tagen könnt ihr euch dafür anmelden und auch gleich ein paar coole Dinge gewinnen, also Stay tuned.
Außerdem bin ich auch am Brainstormen für neue Videos und hoffe, dass ich in den nächsten Wochen wieder mehr zum Filmen komme. Wenn ihr wünsche habt nur her damit. Ein paar Dinge stehen auf meiner To Do Liste und die möchte ich demnächst unbedingt umsetzen.
VORFREUDE
Kommende Woche am Donnerstag geht es mit Freund und Hund für 4 Tage auf Urlaub. Wandern und Wellnessen steht am Programm und auf das freue ich mich schon sehr. Der Laptop bleibt zuhause und ich versuche in diesen Tagen die Arbeit mal wirklich Arbeit sein zu lassen. Einfach wird es nicht, aber es muss einfach mal sein. Die letzten Wochen waren sehr arbeitsintesiv und deshalb wird es Zeit für eine kleine Pause. Nächste Woche können also endlich wieder die Batterien aufgeladen werden und ich kann es gar nicht mehr erwaten. Ich möchte auch wieder mehr lesen, wenn ich also ein paar Buchempfehlungen für mich habt nur her damit.
Wie findet ihr solche Beiträge? Was möchtet ihr mehr auf Berries & Passion sehen?
Wieso hat dieses hübsche Top von Pins & Needles, das ich vor kurzem bei Urban Outfitters gefunden habe nicht schon früher bei mir einziehen können. Es wäre doch so perfekt für den Sommer gewesen, findet ihr nicht? Doch ich lass es mir nicht nehmen und werde das Top sicher noch das eine oder andere Mal im Herbst tragen. Also wenn dieser Regen mal wieder aufhört, die Sonne sich wieder zeigen lässt und sich meine doofe Erkältung vom Acker macht – dann sieht es gut aus für mein neues Top. Es ist zwar etwas luftig, aber mit einer warmen Jacke oder einem kuscheligen Schal geht das auch im Herbst noch und am liebsten mit einer Skinny Jean und gemütlichen Boots. Also liebe Sonne wir warten auf dich.
Am Wochenende ist das Oktoberfest zu Ende gegangen und auch ich war Vorort und habe mir ein Bild von dieser Veranstaltung gemacht. Jedes Jahr strömen Millionen von Menschen nach München um das eine oder andere Maß Bier zu trinken. Von vielen Seiten hört man nur Gutes und (fast) jeder den ich kenne der dort war schwärmt davon. Irgendwie hat es sich aber bis jetzt nie für mich ergeben, dass ich mich in mein Dirndl schmeiße und nach München fahre. Doch dieses Jahr hatte auch ich meine Wiesn Premiere. Bevor ich euch aber verrate was ich vom Oktoberfest halte und wie ich den Abend im Käferzelt gefunden habe, erzähle ich euch was ich dort eigentlich gemacht habe.
Thomas Sabo feiert dieses Jahr 10 Jahre Charm Club und hat sich keinen besseren Ort zum Feiern ausgesucht als die Wiesn. Also ging es für mich und Mirela für 24 Stunden nach München. Übernachtet haben wir sehr zentral und nur 10 Minuten von der Wiesn entfernt, im Eurostars Grand Central. Das Hotel war der Wahnsinn und am liebsten wäre ich noch ein paar Tage länger geblieben. Den Nachmittag nutzten Mirela und ich für ein kurzes Treffen mit derlieben Vicky und ein bisschen Arbeit und dann mussten wir uns schon fertig machen. Hinein ins Dirndl und ab zum Thomas Sabo Flagship Store, wo uns das Team bereits erwartete. Wir durften uns Vorort ein Armband gravieren lassen und unterhielten uns sehr gut bei leckeren Snacks und einem Gläschen Sekt. Danach ging es auch endlich zur Wiesn, wo wir eine Führung übers Gelände bekamen, uns bei einem kleinen Schnaps aufwärmten und uns am Schießstand versuchten. Ich habe mich gar nicht mal so schlecht angestellt, kann ich euch sagen – 4 von 6 Schüsse habe ich getroffen. Zum Schluss gab es trotzdem “nur” eine Plastikrose und keinen riesen Tiger für mich. Das Oktoberfest Gelände ist unglaublich groß und ich glaub wenn ich alleine unterwegs gewesen wäre, hätte ich mich verlaufen – Hallo Orientierungssinn. Ein bisschen hat es mich auch an den Wiener Prater erinnert, nur eben 10 Mal so groß und viel mehr Menschen.
Pünktlich um 8 Uhr machten wir uns dann auf den Weg ins Käferzelt, das angeblich “das Promizelt” ist, gesehen habe ich aber niemanden.Man muss aber auch sagen ich bin absolut kein Promi-Spezialist. Es gab leckeres Essen (Brettljausn, Truthahn mit Rotkraut und natürlich Kaiserschmarrn), Hüttengaudi Musik und das Bier (bzw. der Radler) floss in Strömen. Es wurde laut mitgesungen und natürlich auf den Bänken getanzt. Um Mitternacht fiel ich dann komplett erledigt ins Bett, denn der Shuttle Richtung Flughafen ging bereits um 6:30 Uhr. In Wien angekommen war ich unheimlich froh, dass ich dank Blacklane nachhause chauffiert wurde und erstmal ein Mittagsschläfchen einlegen und den Abend verarbeiten musste.
Es war ein wirklich lustiger Abend und ich finde es toll was Thomas Sabo sich da ausgedacht hat. Ich hab endlich mal ein Maß (Radler) getrunken und gesehen wie es so auf der Wiesn abläuft. Ich habe ein paar liebe Mädls kennengelernt und tolle 24 Stunden in München verbracht. Da ich ja eigentlich kein großer Fan von so Menschenansammlungen bin, vor allem wenn die Mehrheit auch noch betrunken ist, war es für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Ich habe mich zwar sehr gut unterhalten und einen netten Abend gehabt, aber so ganz warm bin ich mit der Münchner Wiesn nicht geworden. Im Zelt war es gesteckt voll und kuscheln war angesagt und wenn ich ehrlich bin habe ich doch gerne ein bisschen mehr Platz beim Essen. Doch so ist das nun mal und lustig war es trotzdem, als die Hälfte der Mädls am Tisch aufgesprungen ist und auf den Bänken getanzt hat. Da musste man natürlich mitmachen und zu Helene Fischer mitgrölen. Im Käferzelt ging es auch richtig gesittet zu und ich will gar nicht wissen wie es in anderen Zelten normal so abgeht. Da habe ich schon ein paar wilde Geschichten gehört und bin froh, dass ich nichts davon erleben musste.
Verrückt finde ich es jedoch, wann die Leute aufstehen und sich anstellen um in ein Zelt zu kommen und was für Summen dort ausgegeben werden. Privat würde ich das Oktoberfest wahrscheinlich nicht besuchen, da es mir einfach zu teuer ist und man schon Monate oder sogar 1 Jahr vorher ein Hotel suchen muss, das zu dieser Zeit 3 Mal so viel kostet. Ja und die vielen betrunkenen Menschen sind einfach nicht mein Fall.
Abschließend kann ich nur sagen, das Oktoberfest ist nett und ja man sollte mal dort gewesen sein, aber es ist nicht für jeden etwas. Ich würde aber glaub ich nochmal hin, sollte es sich ergeben, denn einen lustigen Abend hatten wir schon und vielleicht werde ich ja doch noch warm mit der Münchner Wiesn.
Seid ihr schon mal auf der Wiesn gewesen und was sagt ihr dazu?
Im Zuge der Vienna Design Week findet auch dieses Jahr wieder der Olympus Photography Playground in Wien statt und da ich es letztes Jahr leider nicht geschafft habe, musste ich dieses Mal unbedingt vorbeischauen. Der Olympus Photography Playground ist eine interaktive Ausstellung, wo ihr euch eine Olympus PEN E-PL7 oder auch gerne ein anderes Modell ausleihen und damit austoben könnt. Die diesjährige Ausstellung steht unter dem Thema Night & Day und die Künstler Leigh Sachwitz, Andi Toma und MASER haben eine wirklich unglaublich tolle Installation erschaffen. Ich muss ehrlich zugeben, irgendwie hatte es was total beruhigendes für mich und ich hätte noch viel länger in diesem abgedunkelten Raum bleiben können.
Außerdem könnt ihr euch beim Playground professionell fotografieren lassen und mit Licht malen. Zweiteres musste ich natürlich ausprobieren und es sind wirklich ein paar ganz witzige Fotos dabei herausgekommen. Am Ende könnt ihr euch eure 5 besten Fotos ausdrucken und die SD-Karte dürft ihr als Erinnerung behalten. Geht unbedingt mit einer Freundin oder Familie hin, denn zu zwei oder in der Gruppe macht die Ausstellung ganz bestimmt noch mehr Spaß. Der Eintritt ist kostenlos und noch bis Sonntag könnt ihr den Olympus Photography Playground besuchen. Wenn ihr ganz genau schaut, werdet ihr übrigens auch ein Foto von mir am Playground entdeckten.
19 Wochen ist der kleine Tobi bereits alt und seit knapp 2 Monaten bereichert er unser Leben und hält uns ganz schön auf Trab. Ich bin mit Hund aufgewachsen und für mich war klar, irgendwann muss wieder ein Hund her, denn es gibt einfach nichts Schöneres. Doch niemals hätte ich gedacht, dass es so schön wird und man sein Leben für so einen kleinen Zwerg so schnell umstellt und es eigentlich gar nicht merkt. Ja ich weiß es ist nur ein Hund und ich will gar nicht wissen wie das erst mit Kind wird (Nein ich schmiede noch keine Pläne). Jeden Tag wache ich auf und freue mich auf sein freundliches Gesicht und auch wenn ein Hund sehr viel Arbeit ist und es mal stressig werden kann, ich habe es noch keine Sekunde bereut. Es gibt Tage, da schaue ich den kleinen Zwerg an und mir kommen die Tränen vor Freude – ja das klingt echt ein bisschen kitschig, aber ich kann mein Glück dann irgendwie gar nicht fassen. Da Berries & Passion ein persönlicher Blog über die schönen Dinge im Leben ist, möchte ich auch meine Erfahrungen mit Tobi mit euch teilen und deshalb führe ich heute die neue Beitragsreihe “Das Leben mit Hund” ein, die es aber nur alle paar Monate, wenn ich wieder alle meine Erfahrungen, Gedanken, Fragen usw. niedergeschrieben habe geben wird. Keine Angst, mein Blog wird also nicht zum Hundeblog. Heute möchte ich ein paar Dinge mit euch teilen, die ich gelernt habe seit ich einen Hund habe.
Ich habe gelernt,…
… dass man fremde Hunde nicht ohne fragen streichelt, auch wenn sie noch so lieb sind.
Früher habe ich mir darüber eigentlich gar keine Gedanken gemacht und als “Tierfreak”, habe ich auch am liebsten jeden Hund den ich auf der Straße gesichtet habe gestreichelt. Seit ich aber einen eigenen Hund habe, merke ich erst wie ungut das eigentlich ist. Ich habe da ein paar Geschichten auf Lager. Von Frauen die auf mich zu gestürmt kommen und mir meinen Hund abkaufen wollen, bis zu alten Damen die meinem Hund Leckerlis geben oder ihn sogar hochheben. Da musste ich die letzte Zeit so einiges mitmachen und als Besitzerin von einem Welpen erlebt man so einiges. Eine Zeit lang bin ich nur noch mit finsterer Miene herumgelaufen beim Gassigehen, damit mich ja niemand anspricht oder geschweige denn meinen Hund streichelt. Ihr müsst wissen ich habe gar kein Problem damit, wenn jemand meinen Hund streichelt, aber Hundebesitzer möchten einfach gefragt werden. Ich habe auch noch nie Nein gesagt, doch wenn fremde Menschen wohlgemerkt ohne Fragen auf meinen Hund zu stürmen, dann muss man mit einer nicht so freundlichen Antwort von meiner Seite rechnen. Es gibt da draußen nämlich ganz schön freche Menschen, die versuchen den Hund mit Dingen zu locken und was weiß ich, da habe ich mir wirklich schon ziemlich oft an den Kopf gefasst.
.. dass ein Hund nicht einschränkt.
Mein Freund war ja Anfangs nicht so begeistert davon, weil es sich nicht einschränken lassen wollte und das Thema Verantwortung übernehmen fand er auch nicht so toll. Wir Reisen viel und auch ich bin beruflich ab und zu unterwegs, aber man ist deshalb nicht eingeschränkt, denn es gibt immer eine Lösung. Wenn wir auf Urlaub fliegen oder fahren, schauen wir, dass wir den kleinen Zwerg mitnehmen können soweit es geht. Hier habe sich unsere Reiseziele jetzt einfach ein bisschen geändert. Tobi wird (hoffentlich) nicht mehr als 7 Kilo wiegen und darf somit in die Flugzeugkabine mit. Auf der Langstrecke und in ganz heiße Gebiete nehmen wir ihn natürlich nicht mit und da ist er bei den Schwiegereltern, die auch einen Hund haben. Den Stress wollen wir ihm gar nicht antun, aber wenn es möglich ist versuchen wir mit dem kleinen Mann zu reisen. Es kommt auch vor, dass ich mal beruflich im Ausland bin und wenn das Programm hundetauglich ist frage ich hin und wieder mal nach ob er mit kann. Sonst nimmt ihn einfach mein Freund mit ins Büro oder meine Schwester oder die Mama schaut auf ihn. Ich versuche auch immer den frühsten Rückflug zu bekommen, damit ich schnell wieder bei meinem Zwerg bin, denn ich vermisse ihn schon nach wenigen Stunden. Ich bin schon gespannt wie es wird wenn wir im Februar 2 Wochen voneinander getrennt sein werden.
Doch zurück zum Thema Einschränkung. Seit ich Tobi habe, hatte ich noch kein einziges Mal das Gefühl ich muss auf Dinge verzichten, denn man passt sein Leben irgendwie automatisch an den kleinen an, ohne es zu merken.
… dass ein Welpe sehr schnell stubenrein sein kann. MUSS aber nicht sein.
Als wir Tobi von der Züchterin holten, meinte sie wir sollen alle paar Stunden mit ihm hinuntergehen, dann ist das mit der Stubenreinheit in 2-3 Wochen erledigt. Mein Freund hätte am liebsten gehabt, dass Tobi am zweiten Tag nur noch unten sein Geschäft erledigt, doch das hat es natürlich nicht gespielt. Man darf nicht vergessen er ist ein Baby und sowas dauert. Ja und das kann auch länger als 3 Wochen sein und das war auch bei uns der Fall. Mittlerweile ist der kleine Kerl “eigentlich” stubenrein, doch ab und zu wenn er zu wild spielt, kann es passieren, dass er noch eine Lacke in der Wohnung hinterlässt. Hier muss man einfach geduldig sein, denn manche Hunde brauchen einfach ein bisschen länger und das ist vollkommen ok.
…dass man sofort mit der Erziehung beginnen muss.
Bevor wir Tobi geholt haben, wurde natürlich auch einiges an Lektüre gelesen. Von Büchern, Artikel bis Foren war alles dabei. Einerseits liest man, man soll den Hund sich zuerst eingewöhnen lassen und andererseits steht wieder man soll sofort mit der Erziehung beginnen. Wir haben uns für Variante 2 entschieden, denn in der Welpenphase lernt der Zwerg einfach am schnellsten. Wir sind nach nur 1 Woche gleich in die Hundeschule und auch das Alleinelassen haben wir gleich nach einer Woche geübt und steigern hier die Zeit immer mehr und bis jetzt schlägt er sich unheimlich gut. Man profitiert davon, wenn man gleich von Anfang an mit der Erziehung beginnt.
…dass man sich nicht von anderen Hundebesitzern verunsichern lassen soll.
Ja das ist so eine Sache. Man trifft auf der Straße andere Hundebesitzer und jeder will einem Tipps geben. Vieles ist sicher nur gut gemeint, aber mir ist es dann schon zu viel geworden. Ich wurde des Öfteren gefragt wieso ich meinen Hund nicht von der Leine lasse, oder wieso ich meinen Hund so ernähre wie ich es tue (Er bekommt qualitatives Nassfutter ohne Weizen und Zucker falls es wen interessiert). All diese Fragen und Aussagen haben mich anfangs ganz schön verunsichert und ich wusste nicht mehr was richtig und falsch ist. Ein Gespräch mit meiner Mama (wie immer) hat mir dann sehr geholfen und mittlerweile versuche ich einfach das zu tun, was ich für richtig halte. Ich nehme auch Tipps an und da waren ja schon einige tolle dabei – Olivenöl das Wundermittel, Karotten und Kauwurzel für die Zähne, nur um einige wenige aufzuzählen. Doch ich lasse mich auch nicht mehr von anderen Hundebesitzern verunsichern. Wenn ich der Meinung bin, dass dieses Futter das beste für meinen Hund ist dann bekommt er es auch. Ja und wenn ich noch unsicher bin ihn im Wald von der Leine zu lassen, dann greife ich weiterhin zur Schleppleine. Man muss hier einfach den besten Weg für sich selber finden.
..dass der Besuch in der Hundeschule nicht nur für den Welpen wichtig ist.
Für mich war von Anfang an klar Tobi muss in die Hundeschule. Jedoch nicht nur, damit er die wichtigsten Kommandos lernt, sondern auch damit er andere Hunde kennenlernt und sozialisiert wird. Aber nicht nur für den Hund ist dieser Kurs wichtig, nein auch für mich. Man lernt jedes Mal Neues dazu. Wie man in gewissen Situationen umgehen muss und vor allem lernt man seinen Hund genauer kennen. Man sieht wie er sich gegenüber anderen Hunden verhält und man lernt auch, dass es einfach Tage gibt wo der Hund nicht ganz so konzentriert ist. Ja und ich muss zugeben so ein Welpenkurs hat schon was. – Wer hat nicht gerne viele kleine Babyhunde auf einen Haufen. Hier ist Tobi mit seinem Freund Waldi – Leonie es wird wieder Zeit für ein Treffen.
dass ein Hund nicht 24/7 beschäftigung braucht.
Die erste Tage habe ich versucht Tobi die ganze Zeit zu beschäftigen und im Auge zu behalten – denn man weiß ja nie was die kleinen Racker anstellen. Doch es gibt einfach Tage, da habe ich viel zu tun und kann nicht so viel mit im Spielen oder Üben. Anfangs hatte ich ein schlechtes Gewissen, aber das muss man nicht haben, denn ein Hund braucht nicht 24 Stunden Dauerbespaßung. Er kann auch ganz gut mit sich selber spielen (Tobi liebt seinen Schweif) und wenn ihm mal langweilig ist, dann legt er sich einfach hin und pennt eine Runde. Nichtsdestotrotz braucht er natürlich seine regelmässigen Gassi-Runden.
..dass es gar nicht so einfach ist einen Hund NICHT ins Bett zu holen.
Für mich war eigentlich von Anfang an klar, der Hund darf nicht ins Bett. Auf der Couch hat er seine eigene Ecke bekommen, dort liegt seine Decke und dort darf er hin. Doch ein Hund gehört meiner Meinung nach nicht ins Bett, aber das muss natürlich auch jeder für sich selber entscheiden. Die ersten Tage war ich da auch wirklich streng, doch glaubt mir es ist gar nicht so einfach. Wenn der kleine mit großen Augen vor dir oder sogar schon im Bett sitzt möchte man einfach nur mit im kuscheln. Dann war ich 3 Tage mit Tobi in Kärnten und ja seitdem liegt er regelmässig bei mir und ich habe meine Meinung zu Hunden im Bett sehr schnell geändert. Auch der Freund hat sich ein bisschen weichkochen lassen und drückt ab und zu ein Auge zu. Meistens liegt er sowieso ganz ruhig bei den Füßen und es hat auch Vorteile, denn er schläft in der Früh viel länger und ich muss nicht ganz so zeitig aus dem Bett. Ja so schnell können sich Meinungen ändern.
dass man nicht merkt wie schnell die Kleinen groß werden.
Ja und das Schlimmste, man merkt einfach nicht wie sie wachsen. Jedes Mal wenn wir jemanden treffen höre ich, ” Oh ist der kleine Mann aber schon groß” geworden. Selber sieht man das aber irgendwie gar nicht. Tobi ist sicher schon doppelt so groß wie am Anfang und mir ist es einfach gar nicht aufgefallen. Das hat wahrscheinlich auch damit zu tun, dass man ihn einfach immer um sich hat. Ich merke es nur dann, wenn er mal wieder auf meinem Schoß liegt und nicht mehr ganz so viel Platz hat wie noch vor ein paar Wochen. Deshalb sollte man so stressig die Welpenzeit auch ist jede Sekunde genießen, denn so schnell kann man gar nicht schauen sind sie groß und erwachsen. Ein bisschen Zeit habe ich aber Gott sei Dank noch.
Ja der Herbst ist da und auch wenn ich mich schon riesig auf diese Jahreszeit gefreut habe, friere ich. Seit Tagen überlege ich, ob ich nicht schon die Heizung aufdrehen soll. Es wird also wieder Zeit, dass die warmen Strickpullover und Jacken ausgepackt werden. Deshalb gibt es heute auch gleich 3 Herbstlooks mit meinem neuen Parka von Tatonka, der nicht nur perfekt für Tobi Spaziergänge im Wald ist, sondern sich auch sehr gut im Alltag macht. Das frieren hat vorerst ein Ende und ich bin schon gespannt wie euch meine Looks gefallen.
Der erste Look ist ein ganz gemütlicher mit meinem gestreiften Pulloverkleid, in dem ich in letzter Zeit lebe und es am liebsten 24/7 tragen würde. Man benötigt nur ein Teil und ist schon angezogen und ihr wisst ja wie ich einfache Looks und vor allem Streifen liebe. Dazu meine weißen Sneakers eine Umhängetasche und es kann raus auf die Straße gehen. Dank Parka ist mir auch schön warm und ich kann (noch) auf Strumpfhosen verzichten. Ihr müsst nämlich wissen, ich finde hautfarbene Strumpfhosen einfach ganz schrecklich und ich friere lieber, bevor ich welche anziehe. Bei mir ist es aber gott sei dank so, wenn mir oben rum warm ist darf es im Herbst untenrum auch mal luftiger sein. Mal schauen wie oft dieser Look noch zum Einsatz kommt. Im Notfall tun es auch schwarze Strümpfe die sind nämlich vollkommen in Ordnung.
Der zweite Parka Look ist etwas rockiger mit “Ledershorts” und Boots. Eine Kombi die bei mir im Herbst und Winter einfach ganz oft getragen wird. Dazu der warme Parka und meine Beuteltasche und ich bingewappnet für einen frischen Herbsttag. Auch dieser Look ist farblich eher dezent gehalten, denn in der kalten Jahreszeit (oder eigentlich fast immer) dominieren bei mir eher gedeckte Farben.
Outfit Nummer 3 ist ein Look der meiner Meinung nach perfekt fürs Büro ist. Bei so einem Outfit ist eine gut sitzende und vor allem bequeme Jeans unglaublich wichtig. Dazu ein lockeres blaues Hemd und bequeme dezente Sneakers, am besten in schwarz. Eine große Tasche wo die wichtigstens Sachen hineinpassen, darf natürlich auf keinen Fall fehlen. Ja und damit man nicht friert wird noch der warme Parka über die Schultern geworfen.
Diese leckeren Mohn Pancakes habe ich bereits vor ein paar Wochen gezaubert und heute gibt es endlich das Rezept dazu. Ich war eigentlich nie ein großer Fan von Mohn, vor allem in süßen Speisen mochte ich es irgendwie überhaupt nicht. Angefangen hat es vor knapp einem Jahr mit dem Ja Natürlich Mohneis und seitdem bekomme ich einfach nicht genug davon. Beim Master Lin Kochevent, wo es unglaublich viele leckere Gerichte gab (wie z.B Taboulé mit Gemüse & Lachs), standen auch diese Mohn Pancakes am Speiseplan und ich musste sie zuhause einfach nachmachen, weil sie so unglaublich lecker waren. Schon während dem Zubereiten musste ich die ganze Zeit naschen. Sie schmecken noch viel besser als normalen Pancakes und vegan sind sie auch. Dazu gab es Zwetschkenröster, denn ich möchte nun ein bisschen mehr darauf achten, dass ich mein Obst und Gemüse saisonal kaufe.
Zutaten Pancakes (2 Personen):
– 200 ml Sojamilch
– 100g Dinkelmehl
– 50g Mohn
– 2 EL brauner Vollrohrzucker
– 1-2 EL Öl (zum Anbraten)
– Staubzucker
Zutaten Zwetschkenröster:
– 300 g Früchte – in meinem Fall Zwetschken.
– 2 EL Rohrzucker je nachdem wie süß die Früchte sind
Zubereitung:
– Sojamilch, Mehl, Zucker und Mohn zu einem glatten Teig verrühren.
– Zwetschken waschen und entkernen und mit ca. 1/8l Liter Wasser und dem Zucker in einem Topf geben.
– Die Früchte ca. 5-10 Minuten einkochen
– Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Pancakes herausbacken.
– Gemeinsam mit dem Zwetschkenröster auf einem Teller anrichten und mit etwas Staubzucker bestreuen.
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