So ein freier Donnerstag ist schon etwas feines, findet ihr nicht? Irgendwie hatte ich den ganzen Tag das Gefühl es ist Samstag. Also mich bringen solche Feiertage immer durcheinander. Schön war es trotzdem alles mal etwas langsamer anzugehen. Ich hab den Tag zwar großteils im Bett verbracht, weil ich mich noch ausruhen wollte, immerhin war ich jetzt fast ne Woche krank und wollt nicht gleich wieder voll durchstarten. Deshalb stand heute nur ein Spaziergang mit Tobi im Prater an und nein dieses Outfit hatte ich natürlich nicht an. Da wäre ich doch ein bisschen lebensmüde gewesen, denn es war am Vormittag richtig frisch und erst jetzt am Nachmittag hat sich die Sonne blicken lassen. Dieses Outfit habe ich letzte Woche bevor ich dann mit Fieber im Bett gelandet bin geshootet. War wohl dich ein bisschen übermütig so ganz ohne Jacke und Socken das Haus zu verlassen. Naja was solls, ich bin auf jeden Fall wieder am Weg der Besserung und hoffe auf schönes sonniges Wetter am Wochenende, dass ich endlich wieder das Haus verlassen und ein bisschen Zeit an der frischen Luft verbringen kann. Obwohl es echt mal gut getan hat, ein paar Tage einfach mal ein bisschen zurückzuschalten.
Eine ganze Woche war es hier komplett ruhig. Ich weiß gar nicht mehr wann ich das letzte Mal so lange nichts gepostet habe. Ja klar meine anderen Kanäle wie Instagram, Facebook & Co wurden trotzdem bespielt, aber den Blog habe ich einfach mal Blog sein lassen. Manchmal muss man auch mal verschnaufen und sich eine Auszeit gönnen und das ganz ohne schlechtem Gewissen. Es hat richtig gut getan und ich habe es echt genossen ein paar Tage nichts zu schreiben und mir keine Gedanken darüber zu machen was ich denn posten werde. Ich hatte irgendwie so ein kleines kreatives Tief und habe einfach keine Worte gefunden, obwohl es einiges zu erzählen gab. Doch ich habe mir einfach keinen Stress gemacht und eine kleine Pause eingelegt und ich glaube, dass ich zwischendurch auch sehr wichtig, vor allem wenn man eigentlich rund um die Uhr arbeitet. Klar liebe ich meine Arbeit und es macht mir großen Spaß, aber die Freizeit ist in den letzten Wochen wirklich zu kurz gekommen. Es ist einfach etwas anderes, wenn man mit Leidenschaft bei der Sache ist und auch noch für sich selber arbeitet – doch das ist wieder ein anderes Thema. Die kurze Pause hat mir auf jeden Fall sehr gut getan und jetzt geht es auch gleich wieder weiter mit vielen neuen Beiträgen.
Heute melde ich mich mit einem kleinen Life Update zurück – was hat sich getan und was steht bevor. Außerdem gibt es am Sonntag endlich wieder einen Newsletter, hier könnt ihr euch dafür anmelden wenn ich das noch nicht getan habt.
Über den eigenen Schatten springen
Diejenigen die mir auf Snapchat folgen haben es sicherlich mitbekommen – Ich war letzte Woche für einen Job in Hamburg. Dieses Mal war es etwas ganz anderes und eigentlich wollte ich am Anfang absagen, denn ich habe es mir im ersten Moment nicht zugetraut. Ich wurde eingeladen, um einen Vortrag bzw. “Workshop” zum Thema bloggen zu halten. Es waren 3 Gruppen und einmal sollte ich sogar auf Englisch vortragen. Als ich diese Anfrage gelesen habe, musste ich erst einmal schlucken, denn ich hasse nichts mehr als vor mehreren Menschen zu sprechen. Ja und dann auch noch auf Englisch – die Horrorvorstellung. Ich kann mich zwar auf Englisch unterhalten, aber wenn man nicht andauernd spricht kommt man aus der Übung und ja ganz ehrlich fehlen mir da schon einige Vokabeln. Das war auch der Grund, wieso ich eigentlich absagen wollte.
Schlussendlich habe ich dann aber doch zugesagt, denn nur wenn man über seinen eigenen Schatten springt und sich in neue Gewässer wagt, kann man sich weiterentwickeln. Als ich mich diesen Satz sagen hab hören, dachte ich mir nur Wow jetzt wirst du wohl doch endlich erwachsen. Außerdem ist man schon unheimlich stolz wenn man etwas schafft, was man sich selber nicht zugetraut hätte. Im Endeffekt waren die Vorträge richtig cool und die Teilnehmer waren sehr interessiert und aufmerksam. Die letzte halbe Stunde bevor es losging, war für mich aber der reinste Horror, denn ich war unglaublich nervös und die Zeit wollte einfach nicht vergehen. Hat man dann aber einmal begonnen, ist der Tag auch schon wieder um, so schnell kann man gar nicht schauen. Es war ein wirklich tolles Erlegbis und ich klopfe mir da schon selber auf die Schulter, dass ich über meinen Schatten gesprungen seid. Ich kann euch nur raten, traut euch einfach, denn nur wenn man sich an etwas Neues herantastet kann man sich weiterentwickeln und etwas lernen. Nehmt euren ganzen Mut zusammen und tut es, es zahlt sich wirklich aus.
Reisen
Neben Hamburg war ich im April auch gemeinsam mit Ernsting’s Family und einer ganz lieben Truppe von Bloggern auf Ibiza. Leider nur für drei Tage, aber es tat richtig gut wieder am Meer zu sein und die Sonne im Gesicht zu spüren. Da nimmt man die etwas längere Anreise (da ja noch Nebensaison ist) doch in Kauf. Auch die Tage in Hamburg, gemeinsam mit Tobi und meinen Freund waren sehr schön und ich habe das Wochenende so richtig genossen und nichtmal den Laptop in die Hand genommen. Es war toll diesen beruflichen Trip auch gleich mit einem kleinen privaten Städtetrip zu verbringen. Mehr zu Ibiza und Hamburg gibt es aber ganz bald. Im Mai steht zwar einiges an, aber reisetechnisch gar nicht so viel. Ich glaube ich muss kein einziges Mal in den Flieger steigen. Neben einem kurzen Semmering Trip nächste Woche, einem Familienwochenende in den Bergen und ein paar Tage in unserem Haus in Kroatien steht glaub ich nichts an. Auf Kroatien freue ich mich ganz besonders, denn ich war schon 2 oder 3 Jahre nicht mehr in unserem Haus und kann es gar nicht mehr erwarten mich jeden Tag mit Muscheln vollzustopfen. Außerdem ist es Tobis erster Urlaub am Meer und darauf bin ich schon sehr gespannt.
Neue Ziele setzen
Im April bin ich ja auch endlich meinen ersten Halbmarathon gelaufen und in meinem #GetActive Beitraghabe ich euch auch bereits erzählt, dass ich mir schon wieder neue Ziele setze. Ich gehe es aber erst einmal ein bisschen ruhiger an und arbeite mal an meinen Grundlagen und meiner Kondition. Dazu werde ich euch aber demnächst in einem eigenen Beitrag mehr erzählen. Mein momentanes Ziel ist es aber fit für den Sommer zu werden. Ich möchte mich einfach wohl fühlen im Bikini und versuchen noch einiges rauszuholen. Dabei hilft mir seit 2 Wochen Nikolaus von Vitura. Einmal die Woche habe ich eine Personal Trainer Stunde und ich kann euch sagen die haben es in sich – der Muskelkater ist vorprogrammiert. Ich bin wirklich begeistert von den Stunden und jedes Mal extrem motiviert. Außerdem finde ich es cool, dass Nikolaus immer neue Übungen die ich noch nicht kenne einbaut. So wird es auch nicht langweilig. Ich möchte dazu aber jetzt nicht zu viel verraten, denn ich plane dazu noch einen Beitrag. Auf jeden Fall ist mir mein Körperfettanteil ein Dorn im Auge, denn obwohl ich sehr viel Sport mache, ist dieser relativ hoch (auch wenn mein Wert im Normalbereich liegt). Daran wird jetzt gearbeitet und nächste Woche habe ich mal eine Körperfett- und Stoffwechselmessung und bin schon sehr gespannt was dabei rauskommt. Ich werde auf jeden Fall berichten.
Achja und wenn wir schon beim Thema Sport sind, solltet ihr unbedingt auf meiner Facebookseite vorbeischauen, denn am 7.5 findet eine Crossfit Schnupperstunde für mich und meine Leser statt und ihr könnt dabei sein.
Wohnungssuche = Horror
Ja und zum Schluss muss ich mich kurz auskotzen und erwähnen, dass die Wohnungssuche in Wien einfach ein Horror ist. Mein Freund und ich schauen uns momentan einfach mal ein bisschen mehr um und es ist teilweise unglaublich was Wohnungen kosten. Ich frage mich da echt immer, wer sich so etwas leisten kann bzw. bereit ist solche Preise zu zahlen. Mein To Do für die nächsten Jahre ist also Lotto spielen. Nein ich bin mir ganz sicher, dass wir eine passende Wohnung finden werden und ich einfach nur Geduld haben muss. Auch hier gilt positiv denken.
Es gibt so Momente da braucht man einfach Zeit für sich selbst. Zu viel Stress im Alltag, Unzufriedenheit, Streit mit dem Liebsten oder der besten Freundin, Probleme in der Familie oder man ist einfach nur unausgelastet – manchmal muss man einfach nur raus um einen klaren Kopf zu bekommen.
Vor ein paar Tagen hat Beyonce ihre eigene Sportlinie Ivy Park auf den Markt gebrach und erzählt in dieser tollen Kampagne die gemeinsam mit Zalando entstanden ist ihre persönliche #MyPark Geschichte. Auf dem Zalando Hub wird dazu aufgerufen seine eigene Geschichte zu teilen und ich darf ein Teil dieser tollen Kampagne sein.
#MyPark ist ein Ort, an dem man wieder zu sich kommt, durchatmen, sich auspowern, oder wo man sich mit anderen Menschen austauschen kann. Es muss aber nicht unbedingt ein Ort sein, es kann genauso eine Situation oder Tätigkeit sein in der man zu sich findet und neue Energie tankt. Jeder hat wahrscheinlich seinen #MyPark im Kopf, wo dies zutrifft und ja auch ich habe meinen ganz persönlichen „Park“. Der Wiener Prater.
In meinen frühen Teenie Jahren haben wir gleich ums Eck vom Prater gewohnt. Wie wir alle wissen, hat man es als Jugendlicher nicht immer einfach. In einem Moment ist noch alles wunderschön und im nächsten Moment kann die Welt schon wieder düster aussehen. Man macht es den Eltern nicht immer leicht und meistens ist auch wenig Verständnis da, wenn man langsam aber doch versucht von zuhause „auszubrechen“. Kurz gesagt alles nervt. Immer wenn es mir zuhause zu viel geworden ist, habe ich mein Fahrrad geschnappt und es wurde einfach wie wild in die Pedale getreten. Ich bin im Prater herumgefahren bis ich keine Puste mehr hatte, habe mich ans Wasser gesetzt und einfach nur die Stille genossen und wenn ich wieder ruhig war und das positive zurückgekehrt ist, habe ich mich langsam auf dem Heimweg gemacht. Diese Zeit für mich war damals unheimlich wichtig.
Meine Teenie Zeit ist Gott sei Dank schon lange um und die Trotzphasen sind auch vorbei. Trotzdem ist der Prater mein Rückzugort geblieben bzw. wieder geworden. Ich brauche zwar mittlerweile etwas länger als 5 Minuten hin, aber die Zeit nehme ich mir sehr gerne, denn dort fällt es mir leichter abzuschalten.
Wenn mir mal zuhause die Decke wieder auf dem Kopf fällt, ich unausgelastet bin oder einfach nur ein bisschen Ruhe haben will, dann schnappe ich Tobi und fahre in den Prater. Ich mache ausgiebige Spaziergänge, lasse mich einfach nur treiben oder ich schlüpfe in meine Laufschuhe und power mich so richtig aus. Ich liebe die Natur und irgendwie hat der Prater etwas Beruhigendes an sich und ich schaffe es dort mich auch wenn nur kurz richtig fallen zu lassen. Nach ein zwei Stunden im Prater sieht die Welt meistens schon wieder ganz anders aus und erholt geht es zurück in den Alltag.
In knapp 15 Stunden ist es endlich soweit und ich gehe beim Vienna City Marathon an den Start um meinen ersten Halbmarathon zu bestreiten. Bis jetzt war ich eigentlich relativ ruhig, doch langsam steigt bei mir die Nervosiät. Am Vormittag haben wir bereits die Startnummern geholt und sind noch ganz locker 3 km gelaufen. Ja und da ist mir erst klar geworden, dass morgen schon der Tag ist. So lange wollte ich einen Halbmarathon laufen, so lange habe ich trainiert und morgen um diese Uhrzeit ist alles schon vorbei.
Den heutigen Tag haben wir ganz ruhig verbracht und ich habe es nach einer halben Ewigkeit sogar mal wieder geschafft ein kleines Nickerchen einzulegen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie gut das getan hat. Auch die Riesen Portion Pasta habe ich zu Mittag schon verdrückt und das Carbloading ist in vollem Gange. Wenn ich aber ganz ehrlich bin, freue ich mich jetzt schon wenn ich nicht mehr so viele Kohlenhydrate essen muss, denn irgendwann hängen einem Nudeln und Brot zum Hals raus.
Den heutigen Abend werden ich noch ganz entspannt verbringen und früh schlafen gehen, denn der Wecker für morgen ist für 6 Uhr gestellt, damit mein Körper bis zum Start auch wirklich ganz munter bin und alles geben kann. Jetzt wird noch mein Outfit hergerichtet, die Pulsuhr aufgeladen und die Startnummer befestigt, bevor ich die Füße nur noch hochlegen werde. Außerdem versuchen ich morgen auch ein bisschen mitzufilmen, also schaut unbedingt auf Snapchat (@berries_passion) vorbei. Ich freue mich schon riesig auf den Lauf auch wenn ich ein bisschen Angst habe, aber die Stimmung wird mich schon mitreißen, da bin ich mir sicher.
Wer von euch startet morgen auch beim VCM und wer wird trotz schrecklichem Aprilwetter an der Strecke stehen und zuschauen?
Ich werde morgen übrigens nicht mit den Adidas Pureboost an den Start gehen, da sie noch ziemlich neu sind und ich sie für kürzere Strecken lieber mag, als für so lange Distanzen. Da muss bei mir doch eher ein sehr stabiler Schuh her, damit auch ja nichts sein kann.
Die letzten Läufe waren richtig schrecklich und ich hatte Probleme auch wirklich durchzuhalten. Die ganze Zeit hatte ich nur einen Gedanken im Kopf, “wann ist es endlich vorbei, wann kann ich endlich gehen”. Doch aufgeben kommt für mich nicht in Frage und deshalb hieß es jedes Mal durchbeißen.
Der letzte 2 weeks of fitness Beitragist schon wieder ein Weilchen her und in den letzten Wochen hat sich so einiges getan. Ich trainiere ja gerade für meinen ersten Halbmarathon und genau heute in einer Woche ist es bereits so weit – Ich werde beim Vienna City Marathon gemeinsam mit drei meiner Leserinnen an den Start gehen. Ich bin Teil der Get Active Kampagen von Coca- Cola und möchte nicht nur euch zum Sport motivieren, sondern auch selber über meine Grenzen gehen und mir etwas beweisen. Damit ich auch wirklich ins Ziel komme und am besten mit einem Lächeln im Gesicht und nicht mit Hand vorm Mund vor Übelkeit (ja das hatte ich schon einmal), wird seit Wochen brav trainiert. Eigentlich laufe ich wirklich gerne und es macht mir auch großen Spaß, doch mittlerweile ist es nicht mehr lustig und das Training nervt richtig. Ich habe neue Strecken ausprobiert und mir neue Schuhe und eine Pulsuhr zugelegt, um mich irgendwie zu motivieren. Meistens hält das genau für einen Lauf und dann geht es mir schon wieder auf die Nerven. Die letzten Wochen habe ich einige km zurückgelegt (im März waren es sogar 111km) und mindestens 4 Mal die Woche die Laufschuhe geschnürt, doch jetzt bin ich an einem Punkt angekommen, da mag ich einfach nicht mehr.
Ich glaube aber, das ist ganz normal, denn wenn man 2-3 Monate auf einen Lauf hintrainiert und eigentlich fast nichts anderes mehr macht, dann muss doch einfach der Moment kommen, wo es einfach nur noch nervt. Außerdem bin ich ein Typ der immer gerne mehrere Sportarten macht, damit mir auch ja nicht langweilig wird. Doch momentan ist dafür kaum Zeit. Jetzt heißt es noch eine Woche durchbeißen und dann kehrt wieder ein bisschen mehr Normalität in meine Sportroutine ein. Gott sei Dank stehen nur noch 3 lockere Läufe vorm Halbmarathon an und das sollte machbar werden. Danach möchte ich unbedingt wieder mehr Yoga gehen und auch dieCrosszone öfters als einmal die Woche besuchen. Klar auch das Laufen wird danach noch ein Teil meiner Sportroutine bleiben, denn so wie ich mich kenn, werde ich danach wieder extrem motiviert sein und mir ein neues Ziel suchen. Momentan ist von dieser Motivation aber nichts zu sehen und ich kann es gar nicht mehr erwarten wenn das Training vorbei ist.
Woche 1 :
Die erste Woche ist eigentlich ganz gut gelaufen, denn ich hatte noch genügend Motivation von meinem ersten 21km Lauf. Ich wollte es nämlich wissen und habe beschlossen die gesamte Distanz zu laufen und es hat wirklich gut geklappt. Danach war ich guter Dinge und wieder sehr motiviert fürs Training. Da ich aber in dieser Woche extrem viel zu tun hatte und viel auf den Beinen war, sind die Läufe von Tag zu Tag anstrengender geworden. Am Dienstag habe ich Tobi geschnappt und bin mit ihm in den Prater zum Laufen gefahren. Der kleine Frechdachs motiviert nämlich auch ganz schön. Am Mittwoch war ich jedoch den ganzen Tag unterwegs und am Abend dementsprechend erledigt. Meine Beine haben sich angefühlt, als wären sie aus Blei. Die Laufschuhe habe ich dann trotzdem geschnürt, obwohl ich wirklich gar keine Lust hatte. Nach 3km war dann auch Schluss und ich muss sagen ich war richtig sauer, denn eigentlich standen 12 km am Plan. Es gibt zwischendurch aber einfach so Tage wo einfach nicht mehr drinnen ist und da sollte man dann auch auf seinen Körper hören. Der nächste Lauf lief dann wieder besser und auf die Crossfit Einheit am Freitag habe ich mich schon riesig gefreut – endlich mal ein bisschen Abwechslung. Der Muskelkater von dieser Stunde hat mich fast eine Woche lang begleitet und mir teilweise auch meine Läufe etwas erschwert, aber das war es auf jeden Fall wert.
Woche 2:
Auch die letzte Woche hatte einige Ups & Downs. Die ersten Läufe waren richtig gut, doch ab Donnerstag wollten meine Beine dann gar nicht mehr. Natürlich kann das auch mit der anstrengenden Crossfit Einheit am Mittwoch zu tun haben, denn an diesem Tag habe ich meine Beine ganz schön beansprucht. Am Donnerstag hatte ich dann das Gefühl ich laufe auf der Stelle und komme überhaupt nicht voran. Blöderweise bin ich auch erst gegen 09:30 Uhr losgelaufen und die Sonne war an diesem Tag schon ziemlich stark. Durchgezogen habe ich es trotzdem, zwar in einem Schneckentempo, aber besser als aufgeben. Den Freitagslauf habe ich dann einfach ausgelassen, denn ich war unheimlich erledigt und hatte überhaupt keine Energie mehr. Bevor ich mich überanstrenge, krank werde oder mich so kurz vorm Lauf verletze, mache ich lieber eine Pause. Gestern stand dann noch ein letzter 13km Lauf am Programm und der musste einfach durchgezogen werden. Die ersten km war ich noch relativ motiviert, doch ab Kilometer 5 war die Motivation dann verschwunden. Gott sei dank war ein Freund mit, der mich gepusht hat und so habe ich die Distanz doch noch bewältigt und sogar noch einen “Ziel” Sprint hingelegt. Am Abend bin ich dann gegen 10 Uhr wie ein Stein ins Bett gefallen. Es ist wirklich heftig wie sehr mich das Training beansprucht. Trotzdem wird jetzt noch durchgebissen und alles gegeben. Danach kann man es dann ruhig wieder ein bisschen langsamer angehen. Heute ist Gott sei Dank mein Rest Day und der wird in vollen Zügen genossen, denn morgen geht das Training dann wieder weiter.
Vielleicht sollte ich mir schnell nochmal meinen letzte 2 weeks of fitness Beitrag durchgelesen, denn da ging es genau um dieses Thema “nicht nachdenken, einfach machen”.
Irgendwie hatte ich mal wieder Lust einfach drauf los zuschreiben und euch ein kleines Update zu geben. Was sich momentan bei mir so tut, wie meine Pläne für die nächsten Wochen/Monate so aussehen und was mir so im Kopf herumspukt. Außerdem habe ich diese Fotos aus Mauritius entdeckt, die ich eigentlich noch mit euch teilen wollte. Ein Monat ist mein Urlaub jetzt schon wieder her und wenn es nach mir geht könnte ich schon wieder eine kleine Auszeit gebrauchen. Es muss gar nicht mal weit weg gehen, mir würde schon ein Wochenende in der Natur irgendwo in Österreich reichen. So ein paar Tage raus aus der Stadt kommen, würde mir glaub ich ganz gut tun und jetzt wo das Wetter langsam besser wird, sollte ich diesen Plan auch in Angriff nehmen.
Sport – Vorbereitung Halbmarathon & Crossfit
Bevor ich jetzt den nächsten kurzen Trip plane, steht in 3 Wochen einmal mein erster Halbmarathon am Programm. Letztes Wochenende wollte ich es wissen und bin das erste Mal überhaupt die volle Distanz gelaufen und super stolz auf mich, dass ich es geschafft habe. Es war zwar ziemlich anstrengend, aber jetzt habe ich wenigstens die Sicherheit, dass ich es wirklich schaffen kann und auch mein Knie diese Strecke mitmacht. Die nächsten 2 Wochen werde ich nochmal alles geben und ein bisschen an meinem Tempo arbeiten, bevor die letzte Woche vor dem Event nur mehr ganz ruhig angegangen wird. Mittlerweile ist die Vorfreude schon riesig und ich kann es gar nicht mehr erwarten endlich loszulaufen und zu finishen.
Eine weitere Sportart, die mir seit einigen Wochen wieder extrem Spaß macht ist Crossfit. Schon vor zwei Jahren habe ich es ausprobiert und Gefallen daran gefunden. Seit Ende Januar trainiere ich nun in der Crosszoneund es macht wir wirklich unheimlich viel Spaß und motiviert mich. Man kann von Stunde zu Stunde Verbesserungen sehen und ich finde es klasse, dass man wirklich an seine Grenzen geht und von den Trainern auch wirklich gepusht wird. Bis jetzt war ich immer in den Basic Stunden, aber in der kommenden Woche werde ich mich endlich mal in die normalen Stunden trauen und bin schon gespannt was mich erwartet
Reisen – Was kommt als nächstes ?
Ich liebe es zu verreisen und ich wäre nicht ich, wenn ich nicht schon den nächsten Trip planen würde. Als nächstes stehen zwar nur eher kleinere Reisen an, aber besser als nichts. Im April würde ich gerne ein Wochenende einfach mit dem Zug wohin fahren und mit Tobi ein bisschen Zeit in der Natur verbringen. Ein genaues Ziel gibt es noch nicht, weil ich noch ein bisschen am recherchieren bin, aber vielleicht wird das auch einfach ganz spontan entschieden. Außerdem fliege ich im April für drei Tage beruflich nach Ibiza und ich muss sagen darauf freue ich mich schon sehr, denn ich war noch nie auf der spanischen Insel und kann dann eine weitere Destination auf meiner Liste abhaken. Hoffentlich ist es schon halbwegs warm, denn ich würde so gerne ins Meer springen. Im Mai werden wir dann für ein paar Tage nach Kroatien in unser Haus fahren, um dort ein bisschen zu entspannen und den Geburtstag von meinem Papa zu feiern. Im Juni steht dann noch ein ganz spannender Trip an, aber dazu darf ich noch nicht mehr sagen. Außerdem wollen wir noch ein Wochenende in die Therme und ein paar Tage am Wörthersee wären eigentlich auch wieder ganz nett. Wie ihr sehen könnt es ist bis zum Sommer einiges geplant und ich bin gespannt welche Reisen noch dazukommen werden.
Ernährung – 2 Monate ohne Fleisch
Eigentlich wollte ich bis vor einer Woche noch einen ganz ausführlichen Beitrag zu diesem Thema schreiben und dann bin ich “rückfällig” geworden. Seid jetzt nicht zu streng mit mir, aber ja in Hamburg hatte ich so Lust im Steak Lokal auch ein Stück Fleisch zu essen, dass ich mal mein Vorhaben über Board geworfen habe. Ich muss sagen der erste Monat war für mich super einfach und es hat mir auch gar nicht gefehlt, doch umso länger ich auf Fleisch verzichtet habe, umso größer ist die Lust danach geworden. Irgendwie hätte ich es mir doch leichter vorgestellt und ich dachte die Punkte die dagegen sprechen überwiegen, aber anscheinend war dem nicht so. Ich habe mir aber die letzten Tage zu diesem Thema doch viele Gedanken gemacht, denn ich möchte auch nicht wieder ganz bei 0 anfangen und zurück zu meinen alten Gewohnheiten. Deshalb habe ich beschlossen, weiterhin hauptsächlich vegetarisch zu essen, aber wenn ich mal essen bin und Lust habe auf ein Stück Fleisch dann gönne ich mir das auch. Zuhause möchte ich aber weiterhin darauf verzichten, bzw. will ich wirklich wissen woher das Fleisch kommt, wenn ich mal eines kaufen sollte. Viele werden jetzt wahrscheinlich Aufschreien, aber ja so habe ich mich entschieden und es ist halt doch nicht so leicht für mich darauf zu verzichten.
Digital Detox – mal ein bisschen abschalten
Schon vor einiger Zeit habe ich mir für 2 Tage eine Auszeit genommen, Laptop und Handy abgedreht und einDigital Detox eingelegt. Es war gar nicht so schwer mal komplett offline zu sein und ich denke man sollte sich so eine Auszeit zwischendurch wirklich gönnen. Da ich momentan wieder extrem viel an meinem Handy hänge, möchte ich demnächst die 2 Runde starten. Eventuell sogar einen Tag mehr oder ich verbinde es gleich mit unserem Wochenendetrip in der Natur. Es muss auf jeden Fall mal wieder eine Auszeit her, denn dieses durchgehende online sein kann einfach nicht gut sein und stresst mich persönlich auch sehr.
Von Altlasten trennen
Ja und zu guter Letzt habe ich beschlossen mal wieder ordentlich auszumisten. Diejenigen die mir auf Snapchat (@berries_passion) folgen haben es wahrscheinlich schon mitbekommen. Ich werde demnächst meinen Tictail Shop wieder auffüllen und dieses Mal war ich wirklich radikal und habe alles aus meinem Schrank geworfen, das ich im letzten Jahr nicht getragen habe. Als Blogger hat man einfach unglaublich viele Klamotten, aber man kann einfach nicht alles tragen bzw. platzt der Kleiderschrank irgendwann mal aus allen Nähten. Außerdem wäre es wirklich Schade um die Sachen denn so liegen sie nur bei mir herum. In der kommenden Woche werde ich nochmal alle Sachen durchgehen und dann alles für euch fotografieren und hochladen. Nach Ostern sollte mein Shop dann wieder aufgefüllt sein. Auf meinen Social Media Kanälen werde ich euch aber auf jeden Fall auf dem Laufenden halten.
In knapp 5 Wochen ist es soweit – Ich werde gemeinsam mit Coca-Cola meinen ersten Halbmarathon bestreiten. Ganz besonders toll an der Sache finde ich, dass drei meiner Leserinnen (@nina_caecilia, @kate_aetsch, @remidemi_) mit dabei sind und wir die 21km (mehr oder weniger) gemeinsam bewältigen werden. Ich freue mich schon riesig auf das Event, das zeitige aufstehe, das aufgeregt sein und das los starten. Leider muss ich aber gestehen, dass meine Motivation diese Woche den absoluten Tiefpunkt erreicht hat. Schon in meinem letzten Beitrag habe ich euch erzählt, dass es nach zwei Wochen Urlaub gar nicht so einfach ist, wieder in die alte Routine zu kommen. Das betrifft nicht nur den Alltag, sondern auch das Training für den Halbmarathon bzw. Sport allgemein. Eigentlich hatte ich vor meinen Plan wirklich brav trotz Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit durchzuziehen, aber das war gar nicht so einfach. Mein Körper fand das nämlich nicht so toll und nach dem ersten Lauf war dann auch Schluss. Ich habe mich zwar so sehr viel bewegt im Urlaub, aber wirklich trainiert wurde nicht und ja im Nachhinein ärgert mich das total. Doch es hilft nichts. 5 Wochen vorher heißt es nun also wieder (mehr oder weniger) zurück an den Start. Der innere Schweinehund muss wieder überwunden werden und durchbeißen ist angesagt. In solchen Momenten versuche ich mir immer die Worte von Erich Artnerwieder ins Gedächtnis zu rufen.
“Um ein Ziel erreichen zu können, muss man seine Komfortzone verlassen.”
Kurz vor meiner Mauritius Reise verbrachte ich gemeinsam mit den drei Gewinnerinnen einen sportlichen und vor allem motivierenden Nachmittag im Coca-Cola Headquarter, wo wir einiges zum Thema “richtige Ernährung vor und während dem Marathon” lernten und einem spannendem Vortrag zum Thema Motivation von Erich Artner lauschen durften. Danach schnürten wir noch die Laufschuhe und liefen noch eine große Runde gemeinsam.
Es war wirklich ein toller Nachtmittag, und danach war ich unheimlich motiviert und Bäume ausreißen hätte können. Schade, dass ich diese Motivation nicht bis jetzt beibehalten habe, aber ich werde daran arbeiten, damit sie schleunigst zurückkommt. Natürlich möchte ich auch euch an den Dingen die ich gelernt und gehört habe teilhaben lassen und deshalb möchte ich euch heute ein bisschen etwas über den Vortrag von Erich Artner, der eine unglaublich tolle Persönlichkeit ist und weiß wie man Menschen motiviert erzählen.
Bevor ich zum Thema Motivation komme, möchte ich euch kurz ein bisschen etwas über Erich Artner erzählen. Er ist nicht nur aktiver Marathon-Läufer, sondern bewältigte 2014 auch seinen allerersten Ironman, und das mit 2 Beinprothesen. Erich Artner erkrankte im Alter von 15 Jahren infolge einer bakteriellen Infektion an Waterhouse-Friderichsen-Syndrom und die Ärzte gaben ihm eine Überlebenschance von 2%. Doch er überlebte diese Krankheit, kämpfte sich zurück ins Leben, verlor beide Unterschenkel, aber gab nicht auf. Dieses Jahr startet er zum zweiten Mal beim Ironman und ich bin noch immer ganz überwältigt von seiner Geschichte und seinem Durchhaltevermögen.
Als er seinen Vortrag zum Thema Motivation hielt und seine Geschichte erzählte, hingen alle an seinen Lippen und nicht nur einmal lief mir die Gänsehaut über den Rücken. Es war wirklich ein unglaublich toller Vortrag und solltet ihr die Möglichkeit haben an einem teilzunehmen, nehmt es war. Er startete seinen Vortrag mit einem Video über Derek Redmond, der sich bei einem Wettkampf verletzte und trotz schmerzendem Bein, mit der Hilfe von seinem Vater die Ziellinie überquert. Schaut euch dieses Video unbedingt an. Was er uns damit sagen wollte ist, egal was passiert man soll trotzdem versuchen zu finishen. Denn wenn man nicht aufgibt und etwas fertigmacht (auch wenn unvorhersehbare Dinge passieren), dann kann man nicht verlieren. Das Video zeigt außerdem wie wichtig es ist, Menschen die einen lieben um sich zu haben, die einen unterstützen um sein Ziel zu erreichen. Da es jetzt aber zu lange wäre, wenn ich den ganzen Vortrag hier niederschreibe, möchte ich ein paar Punkte mit euch teilen, die ich persönlich ganz wichtig finde und die mir persönlich Motivation gegeben haben.
Ziel setzen
Es fängt natürlich damit an, dass man sich überlegt was sind meine Wünsche, Ziele und Visionen. Was möchte ich erreichen? Wenn man sich ein Ziel gesetzt hat, ist es natürlich am besten wenn man es in die Welt hinausposaunt. Denn wenn man das einmal gemacht hat, gibt es kein zurück mehr. Auch ich habe schon lange den Wunsch einen Halbmarathon zu laufen, doch ich habe es eigentlich immer für mich behalten und somit ist das Ziel bzw. dieser Wunsch immer in den Hintergrund gerückt und dann kamen meine Knieprobleme und der Traum vom Halbmarathon ist zerplatzt. Jetzt zwei Jahre später streikt mein Knie nicht mehr und ich habe beschlossen es wirklich anzugehen, denn immer nur groß reden ist ja langweilig. Aus diesem Grund habe ich dieses Ziel auch mit euch geteilt, denn so ann ich auch wirklich nicht mehr zurück. Oft habe ich mir zwar schon Gedanken gemacht, was ist wenn ich es nicht schaffe, doch das wird nicht passieren. Denn einerseits möchte ich euch ein gutes Vorbild sein und zeigen, dass man nur hart arbeiten und seine Komfortzone verlassen muss um seine Ziele zu erreichen und andererseits würde ich mir nie die Blöße geben und ich möchte mir ja auch selber etwas beweisen. Egal was kommt, ich werde am 10. April im Ziel ankommen.
Gehe über deine Grenzen
Wenn man sich etwas vornimmt, dann muss ein Plan her. Wie erreiche ich mein Ziel am besten und was muss ich dafür tun? Das aller wichtigste überwinde deinen inneren Schweinehund, es gibt keine Ausreden! Wachse über dich hinaus und gehe über deine Grenzen, denn nur so kann man besser werden. Man muss an sich glauben und sich auch mal etwas zutrauen. Klar kann es auch passieren, dass man etwas mal nicht schafft, doch man wird es nie wissen wenn man es nicht versucht. Erich Artner meinte auch, dass nicht nur körperliches Training wichtig ist sondern auch das mentale. Man soll sich in die Wettkampfsituation versetzen und vorstellen wie es abläuft. Wie wird es sein wenn man das Ziel erreicht, wie wird man sich fühlen? Ich habe mich die letzten Tage des öfteren versucht mich in die Situation zu versetzen und ja es motiviert. Wichtig ist aber auch dass man Rückschläge annehmen soll, denn es kann immer etwas sein. Wenn man fällt, soll man einfach aufstehen und weitermachen, denn nur das macht dich Stark und bringt dich deinem Ziel näher.
Stolz sein
Natürlich ist es auch unheimlich wichtig, dass man stolz auf sich ist. Man muss Erfolge für sich selber erkennen und diese auch feiern. Man kann sich kleine Zwischenziele setzten, so hat man schon am Weg zum Ziel kleine Erfolge und motiviert sich so noch mehr um weiterzumachen. Immer auf das stolz sein, was man bereits gemacht und erreicht hat ist unheimlich wichtig und bringt euch eurem Ziel nur näher.
Wa sich außerdem mitgenommen habe ist, dass man immer dranbleiben soll. Scheitern ist ok, aber man muss es einfach versuchen durchzuziehen. Wie sagt man so schön probieren geht über studieren. Der Vortrag war wirklich unheimlich interessant und jetzt wo ich mir all diese Dinge wieder ins Gedächtnis gerufen habe, spüre ich einen Hauch von Motivation. Deshalb werde ich mich jetzt gleich in meine Sportsachen schmeißen und noch ein kleines Workout machen, um meine Beine wieder auf das Lauftraining vorzubereiten. Am Sonntag werde ich übrigens beim 3. Lauf der Winterlaufserie dabei sein und ja ich freue mich jetzt schon auf dieses Event, denn es ist so ein winziger Vorgeschmack auf den Vienna Citymarathon. Das tolle ist, man kann während dem Lauf entscheiden welche Distanz man läuft. Mal schauen wie weit ich komme bzw. wie weit mich meine Beine nach dieser “kleinen Pause” tragen.
Einen Beitrag über den Vortrag von Petra Rust zu Thema “Ernährung vor und während dem Marathon” und hoffentlich auch das tolle Video vom Event, kann ich euch hoffentlich bereits nächste Woche zeigen.
Sobald ich mal 2 Tage nichts auf dem Blog veröffentliche, überkommt mich ein schlechtes Gewissen. Das muss ich mir aber unbedingt abgewöhnen, denn es gibt einfach Phasen, da ist es mal ruhiger weil man keine Motivation hat oder die Zeit es nicht zu lässt einen neuen Blogbeitrag zu verfassen. Wenn man eigentlich sehr viele Themen und Ideen hat, die man mit seiner Leserschaft teilen möchte, aber die Energie einfach fehlt, dann ärgert man sich einfach – also ich zumindest.
Doch nach so einem Urlaub dauert es immer ein bisschen, bis ich nicht nur körperlich sondern auch geistig wieder in Wien angekommen bin. Meistens läuft es so ab, dass ich den ersten Tag zuhause total überfordert bin – Wo fang ich an? Wäsche waschen, ausstehende Mails beantworten, Fotos aussortieren oder doch Wohnung putzen? Am Ende des Tages ist die To Do Liste dann nicht kürzer sondern meistens noch länger als vorher, und die Überforderung nimmt zu statt ab. Mittlerweile ist Tag 3 in Wien und langsam aber doch kehrt wieder Ordnung ins Chaos und auch die Konzentration kommt wieder zurück. Kennt ihr das, wenn ihr einfach nichts auf die Reihe bekommt, weil das Gehirn einfach noch auf “Urlaubs-Tempo” eingestellt ist? Dieses Mal ist es bei mir besonders schlimm gewesen. Komischerweise macht mir auch der minimale Zeitunterschied von 3 Stunden ein bisschen zu schaffen und ich bin abends total erledigt. Es gibt aber auch etwas positives, denn ich bin morgens schon relativ früh wach und hab so mehr vom Tag. Ich versuche aber alles etwas langsamer anzugehen und mich nicht zu sehr zu stressen, denn sonst weiß ich, dass ich bald krank im Bett liege. In solchen Situationen ist es unheimlich wichtig auf seinen Körper zu hören, das habe ich in den letzten Jahren gelernt. Jetzt geht es aber bergauf und ich bin wieder voller Tatendrang.
Bevor ich euch morgen mehr über meinem Aufenthalt im Shangri-La Le Touessrok erzähle habe ich heute ein paar weitere schöne Urlaubsfotos aus Mauritius die zum Träumen einladen.
Ich hoffe ihr habt noch nicht genug von meinen Fotos aus Mauritius, denn das war noch lange nicht alles.
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Um unsere Inhalte browserübergreifend korrekt und grafisch ansprechend darzustellen, verwenden wir auf dieser Website Scriptbibliotheken und Schriftbibliotheken wie z. B. Google Webfonts (https://www.google.com/webfonts/). Google Webfonts werden zur Vermeidung mehrfachen Ladens in den Cache Ihres Browsers übertragen. Falls der Browser die Google Webfonts nicht unterstützt oder den Zugriff unterbindet, werden Inhalte in einer Standardschrift angezeigt.
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