Kategorie: Food

  • Spargelrisotto mit Garnelen

    Spargelrisotto mit Garnelen

    Letzte Woche gab es die Smoothie Rezepte und heute ist nun das Spargelrisotto an der Reihe, bevor die Saison wieder vorbei ist.  Ich liebe Risotto, denn es geht so einfach und schmeckt so lecker. Vor allem mit Spargel und Garnelen könnte ich es dauern verdrücken.

     

    Zutaten: (2 Personen)
    150g Risottoreis
    250 ml Wasser oder Suppenfond
    6 Garnelen
    1 Packung grünen Spargel
    Butter
    1 Zwiebel
    Lauch
    ca. 1/4 l Weißwein (bisschen weniger)
    Salz
    Pfeffer
     1/2 Zitrone
    Knoblauch

     

    Zubereitung: 

    – Den Zwiebel klein hacken und in der Butter in einem Topf kurz anschwitzen.
    – Den Risottoreis hinzufügen und nochmal kurz anschwitzen
    – Den Risottoreis mit etwas Weißwein ablöschen und mit der Suppe (oder Wasser) aufgießen und ca.20 – 25 kochen lassen. Zwischendurch immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt.
    – Den Spargel (ca. 5-8 min) kochen. Wenn ihr weißen Spargel gekauft habt, müsst ihr diesen vorher schälen.
    – Den Lauch in Scheiben schneiden und in etwas Butter anbraten
    – Die Garnelen und 1-2 gepresste Knoblauchzehen dazugeben.
    – Etwas mit Wein ablöschen und wenn man möchte, kann man noch etwas Zitrone dazugeben.
    – Den gekochten Spargel schneiden und zum fertigen Risottoreise dazugeben.
    – abschmecken, salzen, pfeffern und auch jetzt kann man noch etwas Zitrone dazugeben.
    – Das Risotto auf einem Teller anrichten und die Garnelen oben drauflegen.

    Fertig, lasst es euch schmecken!

     

  • smoothie recipes

    smoothie recipes

    In letzter Zeit haben sich einige Rezepte angesammelt und ich wusste einfach nicht, welches ich zuerst mit euch teilen soll. Auf Facebook habe ich nachgefragt und die meisten von euch haben sich für die Smoothies entschieden. Ich liebe ja Obst und besonders in Form von frischen Fruchtsäften und Smoothies. Mein Standmixer ist andauernd in Betrieb, denn es gibt nichts besseres als eine Ladung Obst in der Früh oder nach dem Sport.

    Vor allem im Frühling bin ich ein totaler Smoothie- Fan. Die Sonne scheint und man startet den Tag mit Erdbeere, Himbeere Banane und Co. Ich wurde ein paar Mal gefragt, ob ich nicht meine “Smoothie Rezepte”, wenn man das zusammenmixen von verschiedenen Früchten, so nennen kann, teilen möchte. Da habe ich mir an einem Wochenende einen Tag Zeit genommen und gleich noch ein paar neue Sachen ausprobiert. Heute gibt es daher sowohl “neue Kreationen”, als auch meine  Lieblingssmoothies. Alles was ihr dafür braucht ist, ein Standmixer oder Stabmixer und viel Obst und Gemüse und eventuell etwas Fruchtsaft.

     

    1. Smoothie:
    Diesen Smoothie trinke ich am liebsten, denn die Zutaten dafür habe ich eigentlich immer zu hause und ich liebe Bananen und Erdbeeren. Ihr braucht dafür 3-4 Erdbeeren, 1/2 oder 1 Banane, frischen Basilikum und  den Saft von 1-2 Orangen, oder ihr nehmt einfach Orangensaft. Ich finde, der Basilikum verleiht diesem Smoothie das gewisse Etwas. Auch mit Blattspinat ist er sehr köstlich.
    2. Smoothie: 

    Diesen Smoothie habe ich “neu kreiert” Ich wollte mal wissen, wie so etwas mit viel Gemüse schmeckt. Ich habe schon mal einen Fruchtsaft mit Spinat oder Paprika in der Juice Factory getrunken, die auch sehr lecker waren, doch als Smoothie habe ich es noch nie probiert. Dieser hier besteht aus einer 1/2 Gurke, einer handvoll Blattspinat und 1 Kiwi. Der Smoothie hat eigentlich wie eine kalte Gemüsesuppe geschmeckt und war gewöhnungsbedürftig, nicht schlecht, aber eben anders. Die Kiwi hat man eigentlich kaum geschmeckt. Ich habe den Smoothie noch mit ein bisschen Salz und Pfeffer verfeinert, aber irgendwie hat das gewisse Etwas gefehlt.

    Smoothie 3: 

    Dieser Smoothie gehört auch zu meinen Favoriten. Vor allem wenn ich mal keine Lust auf etwas Beeriges habe, was zwar nur selten vorkommt aber doch. Ihr benötigt dazu den Saft von 2-3 Orangen oder Orangensaft, 1 Banane und 1/4 – 1/2 Mango. Ein wirklich traumhafter Smoothie, der mich irgendwie an Urlaub erinnert.

    4. Smoothie: 

    Ein weiterer Lieblingssmoothie ist dieser sehr beerige Smoothie. Ihr braucht dafür, eine handvoll Heidelbeeren und Himbeeren, den Saft von 1-2 Orangen, den Saft einer Limette und etwas Honig, damit der Smoothie nicht ganz so sauer ist . Ihr könnt auch gefrorene Beeren verwenden, so ist der Smoothie gleich schön erfrischend.

    5. Smoothie 

    Dieser Smoothie ist auch eine neue Kreation. Ich liebe momentan alles mit Minze und daher war es klar, dass ich auch einen mit Mize ausprobieren musste. Dieser hier besteht aus einer handvoll Himbeeren, Apfelsaft, Kiwi und frischer Minze. Auch dieser Smoothie ist wirklich gut gelungen und perfekt für alle Beeren- Liebhaber.

     

    6. Smoothie   

    Der letzte Smoothie ist eigentlich ein Shake, doch da ich diesen auch sehr gerne trinke, habe ich beschlossen ihn unter die Smoothies zu schummeln. Dazu braucht ihr 1 Banane, 3-4 Erdbeeren und Milch. Ihr könnt diesen Shake noch mit Honig und/oder Zimt verfeinern.

    Das waren nun meine leckeren Smoothies. Wenn ihr auch ein paar leckere Varianten habt, würde ich mich freuen, wenn ihr mir eure “Rezepte” als Kommentar hinterlasst, denn ich probiere immer wieder gerne Neues aus.
    Auch ganz leckere Smoothies, von denen ich mich auch ein wenig inspirieren hab lassen,  findet ihr neben vielen anderen tollen DIY- Projekten im We love handmade Magazin HIER.
    Ich trinke meine Smoothies eigentlich nicht aus diesen kleinen Vasen, sondern aus normalen Gläsern, aber für Fotos sind diese einfach perfekt. Die Strohhalme sind übrigens von Etsy- BacktoZeros und zwar sehr hübsch, aber leider muss man relativ flott trinken, denn sie sind aus Papier und werden daher schnell weich. Trotzdem finde ich sie einfach wunderschön.
    Ps.: Das Rezept fürs Spargelrisotto folgt dann gleich nächste Woche.

     

  • Guest Blogger – Raffaellocreme mit Beeren

    Guest Blogger – Raffaellocreme mit Beeren

    Heute startet der aller erste Gastbeitrag auf meinen Blog und zwar gibt es ein ganz tolles Rezept von Patricia von cheaperia. Doof, dass ich mir vorgenommen habe die nächsten Wochen nichts Süßes zu essen, denn dieses Dessert sieht einfach nur köstlich aus.Hallo liebe Berries & Passion-Leser/innen!
    Ich bin Patricia und blogge normalerweise auf meinem eigenen Blog, cheaperia.de. Cheaperia würde ich als eine Art Mischung aus Lifestylemagazin für den kleinen Geldbeutel und persönlichem Blog bezeichnen. Ich schreibe zum Beispiel über Modetrends, habe Beauty Tutorials und Rezepte. Und da sind wir auch schon beim Thema. Ich habe heute nämlich die große Ehre, hier als Gast zu bloggen. Dabei war für mich sofort klar, dass ich eines meiner absoluten Lieblingsdesserts vorstellen möchte, das auch noch wunderbar zu Berries & Passion passt: Raffaellocreme mit Beeren. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und würde mich freuen, wenn ihr auch mal bei mir vorbeischaut.
    Zutaten (für 5-6 kleine Schälchen)
    – 13 Raffaellos
    – 300 Gramm Joghurt
    – 25 Gramm Zucker
    – 1 Päckchen Vanillinzucker
    – 100 Gramm Sahne
    – tiefgekühlte Beeren (Beerenmischung oder Himbeeren)
    Und so geht´s
    Zuerst einmal befreien wir die armen Raffaellos aus ihren Tütchen und geben sie in eine Schüssel, um sie dann ordentlich zu zerstampfen. Das geht super mit einem Kartoffelstampfer oder einem Mörser. Nun geben wir den Joghurt, Zucker und Vanillinzucker dazu und verrühren das Ganze mit einem Löffel. In einer separaten Schüssel schlagen wir nun die Sahne und mischen sie anschließend unter die andere Creme. Nun verteilen wir die Beeren so in den bereitgestellten Schüsselchen, dass ungefähr die Hälfte damit bedeckt ist. Den Rest füllen wir mit der Raffaellocreme auf und garnieren sie für die Optik mit ein paar kleinen Beeren. Nun ist noch etwas Geduld gefragt. Damit die Beeren in Ruhe auftauen können, lassen wir die Raffaellocreme mit Beeren etwa 4-5 Stunden in Ruhe, um uns dann auf sie zu stürzen.
    Wollt auch ihr Gastblogger werden, dann schreibt mir eine Email mit eurer Idee an berriesandpassion(at)gmail.com
  • thai beef salad

    thai beef salad

    Jetzt wo ich wieder Fleisch essen “darf” (Ihr erinnert euch an meine letzte Challenge – HIER), gibt es wieder ein neues Rezept oder besser gesagt die Fotos und den Link dazu. Vor einigen Wochen haben wir ja einen Thaikochabend veranstaltet, wo wir das Gelernte aus Thailand umsetzen wollten. Das Rezept für Pad-Thai habe ich euch ja bereits HIER gezeigt.
    Die liebe Frau Tau hat an diesem Abend einen ganz tollen Rindfleischsalat mitgebracht und schon nach dem ersten Bissen, war ich hin und weg. Natürlich musste ich diesen tollen Salat auch selber ausprobieren, denn laut Frau Tau ist er wirklich einfach und schnell gemacht und ja da gebe ich ihr recht. Ein traumhaft guter Salat für alle Fleischliebhaber.

    Ich finde es gibt nichts besseres als ein gutes Rindfleisch und wenn es dann auch noch in so einer guten Marinade zubereitet wird, dann bin ich im siebten Himmel. So ist es mir auch bei diesem Gericht, das ihr übrigens HIER auf dem Blog von Frau Tau findet, ergangen.
    Ich finde dieser Salat eignet sich perfekt als Abendessen, denn es geht wirklich flott und es ist keine Speise die einem nachher im Magen liegt. Man muss nur das Fleisch früh genug mariniere, aber das kann man auch ruhig schon in der Früh oder am Abend zuvor machen. Ich habe mich eigentlich so ziemlich an das Rezept gehalten, bis auf eine Kleinigkeit und zwar habe den Koriander weggelassen, denn davon bin ich gar kein Fan und ich habe zusätzlich noch Feldsalat dazugegeben, aber sonst habe ich nichts verändert. Es ist wirklich ein ganz köstliches Gericht und wenn ich mir die Fotos so ansehe, möchte ich mir am Liebsten gleich eine Portion machen. Frau Tau ist übrigens wirklich eine Meisterköchin und ich liebe vor allem ihre Salate und Nein eigentlich alles.
    Wie es mir bei der “2 Wochen kein Fleisch” Challenge ergangen ist und auf was ich nun die nächsten 2 Wochen verzichte, erfahrt ihr morgen in meinem etwas verspäteten 2 weeks of fitness Beitrag.
  • Mochi

    Mochi

    Vor 2 Wochen waren mein Freund und ich im Mochi essen, einem kleinen Lokal im zweiten Bezirk. Meine Arbeitskollegin hat so von diesem Restaurant in der Praterstrasse geschwärmt, dass ich dort auch unbedingt mal hin wollte. Also reservierte ich einen Tisch für unseren Jahrestag. Die Erwartungen waren groß, denn ich hatte gehört, dass das Essen ein reines Gechmackserlebnis sein soll und ich wurde nicht enttäuscht, es war einfach unbeschreiblich gut.

    Das Lokal ist von außen sehr unscheinbar und ich glaube, normal wäre ich daran vorbei gelaufen, wenn ich nicht gewusst hätte wo es ist. Ich habe mir sagen lassen, dass das Lokal immer sehr gut besucht ist und daher sollte man unbedingt vorher einen Tisch reservieren. Man kann zwar auch warten, aber es ist nicht sicher, dass man auch einen Platz bekommt.

    Schon wenn man das Lokal betritt, fühlt man sich hier wohl, denn man wird wirklich total freundlich begrüßt. Es ist zwar alles sehr eng, aber das stört irgendwie gar nicht. Es ist auch nicht zu laut, man kann sich also auch wirklich gut unterhalten.
    Toll ist auch, dass es eine “offene” Küche gibt und man den Köchen beim zubereiten der Speisen mehr oder weniger auf die Finger schauen kann. Die Speisekarte ist etwas ausgefallen, bei vielen Gerichten musste ich nachfragen was denn was ist. Doch das Essen ist wirklich traumhaft. Alleine der “einfache” Blattspinat war wirklich ausgezeichnet und ich wollte gar nicht mehr aufhören zu essen. Ein Gericht war köstlicher als das andere und am liebsten, hätte ich mich durch die ganze Speisekarte gekostet, aber das hätte ich mir dann wohl eher nicht leisten können. Wir haben aber relativ viel probiert. Die Salmon skin Roll, Spieße, Softshell Crap, Meeresfrüchte-Sashimi Salat und alles hat einfach traumhaft geschmeckt, am Schluss konnte ich mich kaum mehr rühren. Eine Nachspeise musste einfach sein, denn schon Tage vorher wusste, ich was es werden wird, nämlich das Schokomousse mit Cookies und frischen Himbeeren. Das solltet ihr unbedingt probieren, wenn ich mal dort essen geht. Auch die Getränke waren sehr lecker. Den Eistee und Gin mit Gurke kann ich euch nur weiterempfehlen und auch der Mochi Spritz war sehr lecker.

    Nicht nur das Essen, sondern auch unser Kellner war wirklich super freundlich und wir hatten einen echt netten Abend im Mochi. Ich kann euch dieses Lokal nur wärmstens empfehlen. Ich werde auf alle Fälle bald mal wieder vorbei schauen, denn es gibt noch einige Dinge auf der Speisekarte die von mir probiert werden möchten.

     

    Mochi
    Praterstrasse 15
    1020 Wien
  • Toastvariationen

    Toastvariationen

    Ich esse ja momentan kein Fleisch und es geht mir eigentlich sehr gut damit (bis auf ein kleiner Aussetzer am Sonntag) und deshalb gibt es heute auch mal ein Rezept ohne Fleisch. Ich war eigentlich auf der Suche nach einem vegetarischem Kochbuch und habe nach der Arbeit ein bisschen Zeit bei Thalia verbracht. Da ich aber auch ein paar nette Rezepte mit Fisch haben wollte,  entschied ich mich für Jamie Oliver 15 Minuten Küche.
    Das Kochbuch ist echt Spitze, denn man findet viele tolle Rezepte darin und das Beste, sie gehen flott und sind auch noch gesund. Sofort ins Auge sind mir die leckeren Sandwiches gesprungen. Ich habe zwei davon nachgemacht und zwei selber kreiert.

    Die Toasts sind perfekt als kleiner Snack zwischendurch aber auch gut als Mittagessen oder Abendessen geeignet. Ich habe welche mit Lachs und auch vegetarische gezaubert. Ein Gericht, das wirklich sehr schnell fertig ist und ausgezeichnet schmeckt.

     

    Variante 1

    Zutaten: 
    – 2 Scheiben Vollkornbrot
    – 1 Ei
    – Räucherlachs
    – Schnittlauch
    – Frischkäse
    – Salz & Pfeffer
    Zubereitung: 
    – den Vollkorntoast mit Frischkäse bestreichen
    – den Lachs auflegen und in der Mitte Platz lassen
    – das Ei aufschlagen und in die Mitte platzieren
    – den Schnittlauch klein schneiden und auf den Toast legen
    – salzen und pfeffern
    – den Toast vorsichtig schließen und ab damit in den Toaster
     Variante 2
    Zutaten: 
    – 2 Scheiben Vollkorntoast
    – Rucola
    – Feta
    – Frischkäse
    Zubereitung: 
    – den Vollkorntoast mit Frischkäse bestreichen
    – mit Feta, Rucola und Lachs belegen
    – die zweite Scheibe Vollkorntoast darauflegen und ab in den Toaster.
    Variante 3
    Zutaten: 
    – 2 Scheiben Vollkornbrot
    – 1 Tomate
    – Feta
    – 1/2 Avocado
    – Oregano
    – Frischkäse
    Zubereitung:
     
    – den Vollkorntoast mit Frischkäse bestreichen
    – die Tomate in Scheiben schneiden
    – den Toast mit Tomate, Feta und Avocado belegen
    – mit Oregano würzen
    – die zweite Scheibe Vollkorntoast darauflegen und ab in den Toaster.
    Variante 4
     
    Zutaten:
    – 2 Scheiben Vollkornbrot
    – Frischkäse
    – Babyspinat
    – 1 Scheibe Käse
    – 1 Ei
    – 1/2 Avocado
    – Salz & Pfeffer
    Zubereitung:
    – den Vollkorntoast mit Frischkäse bestreichen
    – den Toast mit Spinat Käse und Avocado belegen
    – das Ei pochieren – Anleitung dazu findet ihr HIER
    – salzen und pfeffern
    – die zweite Scheibe Vollkorntoast darauflegen und ab in den Toaster.
  • dinner in the dark – a new experience

    dinner in the dark – a new experience

    Vor knapp 2 Wochen war ich zu Besuch bei “Vier Sinne. Dinner in the dark“. Dieser Abend war eine wirklich ganz neue Erfahrung für mich. In völliger Dunkelheit ein Abendessen zu sich zunehmen, ohne vorher zu wissen was es denn eigentlich gibt und wie man sich so anstellt beim Essen im Dunkeln. Das es wirklich so Finster ist hätte ich nicht gedacht, doch ich habe mich gut geschlagen und ich hatte großen Spaß.

    Vor einigen Jahren war ich schon mal bei Dialog im Dunkeln, wo man sieht (bzw. eigentlich nicht sieht), wie man als Blinder Mensch den Alltag erlebt. Man bekommt einen Blindenstock und erlebt unterschiedliche Situationen, wie eine Bootsfahrt, das überqueren einer befahren Straße, ein Spaziergang durch den Wald, usw. und das in völliger Finsternis.

    Schon dieses Erlebnis war damals wirklich interessant und deshalb habe ich mich sehr darüber gefreut, als wir mit der Arbeit gemeinsam zum 4 Sinne Dinner in the dark gegangen sind.
    Bevor das Essen los geht und man in die völlige Dunkelheit geführt wird, kann man noch einen Aperitif genießen und bekommt alles genau erklärt, wie der Abend ablaufen wird. Handys und Uhren mit leuchtendem Display, müssen abgedreht bzw. in der Tasche verstaut werden, damit auch wirklich kein Lichtstrahl die Atomsphäre stört.
    Dann geht es auch schon los, man wird durch eine Schleuse in die Dunkelheit geführt und von den Kellnern die blind oder stark sehbehindert sind, an den Tisch gebracht. Es gab eine kurze Einschulung, wo was am Tisch zu finden ist. Auch ein Zettel und ein Stift liegen am Tisch, falls man Lust hat etwas zu zeichnen.
    Nachdem wir etwas zu trinken bekommen hatten, kam die Vorspeise. Anstatt zum Besteck zu greifen, beschloss ich einfach mit den Finger zu essen, denn es war viel einfacher, es stand eine Schüssel zum Händewaschen am Tisch und es konnte mich doch sowieso keiner sehen
    Ich hatte im Vorhinein schon ein bisschen Bammel, dass ich vielleicht etwas zu essen bekomme, was mir überhaupt nicht schmeckt, doch jeder Gang war wirklich lecker. Die Suppe habe ich dann sogar mit dem Löffel gegessen und musste nicht aus der Schale schlürfen.
    Um die Wartezeit auf die Hauptspeise zu verkürzen, bekamen wir ein paar Tast- und Riechspiele. Tja und dann musste ich auf die Toilette und zu meiner Überraschung, habe ich mich sogar sehr gut im Dunklen zurecht gefunden. Ich habe sogar alleine aus dem Raum gefunden und auch wieder zurück auf den Platz. Am Weg zurück landete meine Hand beim entlangtasten zwar in irgendeiner Schüssel, aber sonst habe ich mich eigentlich richtig gut angestellt.
    Auch bei Haupt- und Nachspeise habe ich auf das Besteck verzichtet. Es war einfach viel zu mühsam, denn ich hatte nicht nur einmal eine leere Gabel im Mund und wieso soll ich es mir schwer machen, wenn es mit den Fingern doch so einfach geht.
    Nach Tee und Kaffee wurde die Musik lauter gedreht und man konnte tanzen, was sehr lustig war, so ganz unbeobachtet.
    Wieder zurück im beleuchtetem Raum, dauerte es ein Weilchen, bis ich mich wieder an das normale Licht gewöhnt hatte. Das Essen und auch die Spiele lagen auf einem Tisch und man konnte schauen, ob man auch richtig geraten hat. Beim Essen war eigentlich schnell klar um was es sich handelt und auch bei den Tastspielen lag ich gar nicht so falsch.
    Der Abend war wirklich sehr interessant und ich hatte großen Spaß. Anfangs hatte ich wirklich keine Orientierung und es hat ein bisschen gedauert, bis ich mich an die Situation gewöhnt habe, doch dann war es eigentlich kein Problem mehr für mich. Man wusste ziemlich schnell wo sich was am Tisch befindet und welche Handbewegung man machen musste um die Dinge zu bekommen.
    Es ist wirklich eine ganz tolle Erfahrung und ich würde es jederzeit wieder machen, auch wenn ich gegen Ende schon ziemlich müde war, weil es ein bisschen lang gedauert hat, aber ich war auch ein wenig angeschlagen an diesem Abend.
    Das Dinner ist mit 87 Euro pro Person, zwar nicht ganz so günstig, aber es ist das Geld auf jeden Fall Wert. Ich mein wann hat man schon die Möglichkeit in völliger Dunkelheit zu essen und man bekommt immerhin einen Aperitif, ein 4 Gänge Menü und alle Getränke.
    Man kann aber nicht einfach so hingehen, sondern muss sich vorher auf der Homepage einen Termin aussuchen. In größerer Runde macht es glaub ich mehr Spaß, doch auch ein romantisches Dinner in Dunkelheit kann ganz interessant sein ;).
     Habt ihr schon mal in völliger Finsternis gegessen?
  • Tower Club at Lebua & Sirocco Skybar

    Tower Club at Lebua & Sirocco Skybar

    Heute, ein Monat nach meiner Reise, gibt es den letzten Thailand – Beitrag. Letzte Woche wusste ich nicht mal, ob ich diese Fotos überhaupt mit euch teilen kann, denn mein Laptop hat meine ganzen Thailand Fotos verschluckt und nicht mehr ausgespuckt. Ich hatte mich schon fast damit abgefunden gehabt, dass alle meine Fotos nun weg sind, doch dann entdeckte ich ein Programm, mit dem ich die Fotos von der Speicherkarte meiner Kamera wiederherstellen konnte. Gott sei Danke, denn es wäre wirklich schade um die vielen tollen Fotos gewesen. Nun aber zurück zur letzten Nach in Thailand. Wir wollten unseren Urlaub ganz toll und entspannt ausklingen lassen. Deshalb beschlossen wir die letzte Nacht in einer Suiite im Lebua Hotel zu verbringen.

    Der Eine oder Andere wird das Hotel aus dem Film Hangover 2 kennen. Es ist für die traumhafte Aussicht und die tolle griechische Kuppel am Dach bekannt. Das Hotel ist wirklich sehr schön und hat 63 Stockwerke. Die günstigeren Zimmer gibt es im State Tower. Diese Zimmer sind ca im 20 Stock und etwas günstiger. Wer es aber noch ein bisschen exklusiver haben möchte sollte sich für den Tower Club entscheiden. Hier befinden sich die Suiten im 52- 58 Stock und man hat neben Frühstück und gratis W-lan auch noch Zutritt zur Club Lounge, wo es zwischen 12 und 18 Uhr gratis Snacks und Cocktails gibt. Unsere wirklich sehr geräumige Suite lag im 58 Stock und die Aussicht war einfach fantastisch. Leider ist es in Bangkok immer sehr diesig. Unsere Suite war wirklich sehr geräumig und wir hatten neben einem Wohnbereich sogar eine Küche im Zimmer. Doch ganz so modern eingerichtet wie das The Muse war es aber nicht. Wir verbrachten den letzten Tag, also nur noch im Hotel, gönnten uns einen Cocktail in der Lounge und relaxten am Pool, bevor es am Abend ins Sirocco zum Essen ging.

    Ausblick von unserem Zimmer im 58 Stock
    Sirocco Sky Bar. 

    Da wir den Urlaub ganz besonders ausklingen lassen wollten, reservierten wir einen Tisch im Sirocco. Hier speist man im 63 Stock im Freien mit Blick über Bangkok. Es ist wirklich eine ganz tolle Atmosphäre dort. Das Essen war auch wirklich köstlich, aber die Preise sind wirklich extrem. Ich trau mich ja gar nicht sagen was wir dort fürs Essen gezahlt haben, aber ich kann euch sagen, ich habe noch nie soviel Geld für Essen gehen ausgegeben. Da wir aber am letzten Abend nicht mehr anfangen wollten darauf zu achten wieviel das Essen kostet, haben wir den Abend einfach genossen und bestellt auf was wir Lust hatten. Wobei es im Nachhinein schon schmerzt ist, wenn man weiß, dass allein mein Hauptgang umgerechnet ca. 50 Euro gekostet hat, doch das Essen war wirklich ausgezeichnet und auch das Personal sehr zuvorkommend und höflich. Man muss natürlich nicht dort Essen um den Ausblick zu genießen, man kann auch nur einen Cocktail an der Bar trinken, wobei dort immer sehr viel los ist. Doch ein Besuch in der Skybar zahlt sich wirklich aus, denn der Blick über Bangkok ist einfach ein Traum.

    Der Hauptgang – Ich hatte Hühnchen, mein Freund das Lamm
    Kokos-, Passionsfrucht- und Mangosorbet
    Mein Outfit an diesem Abend: Kleid und Sandalen – Zara, Gürtel – H&M, Kette: Forever 21
    Nach einem traumhafte Sonnenaufgang am letzten Tag, ging es auch schon wieder zurück nach Wien. Ja so schnell können 3 Wochen Thailand vergehen und mittlerweile sehne ich mich schon wieder nach Wärme und Sonne, denn momentan schaut es bei uns ja nicht so rosig aus. Doch der nächste Urlaub ist bereits geplant und ich zähle bereits die Tage bis es wieder in den Süden geht