Kategorie: Life

  • Italien Roadtrip

    Italien Roadtrip

    Venetien, Friaul-Julisch Venetien, Ligurien, Toskana & Lombardei 

    Eigentlich wollten wir die Sommermonate in diesem Jahr komplett in Österreich verbringen, aber als sich die Situation im Juni dann doch etwas beruhigt hat, meldete sich rechtzeitig zum Sommerbeginn das Fernweh zurück. Ich liebe meine Heimat und die Berge, aber ich bin einfach ein Meerkind durch und durch und so haben wir kurzerhand unsere Pläne über Board geworfen und beschlossen einen kleinen Ausflug nach Italien zu machen. Zu Pasta, Pizza und Aperol Spritz sagt man nur ungern nein und die Sehnsucht nach Sonne, Strand und Meer war einfach viel zu groß. Also wurde Anfang Juli der Bus gepackt und schon ging es los Richtung Bella Italia. Das Schöne ist ja, dass man in nur wenigen Stunden da ist und der Urlaubsmodus sofort einsetzt. Wir hatten ganze 10 Tage und wollten diese natürlich so gut es geht nutzen, viel sehen, aber auch einfach mal nur entspannen und genießen. Ein wenig Sightseeing, ein bisschen Bewegung, viel sonnen & baden und natürlich gutes Essen. Genau so habe ich mir unsere Reise vorgestellt und dass uns Sarah und Steff auf halber Strecke besucht haben, hat diesen kleinen Roadtrip durch Italien einfach perfekt gemacht. Wenn ich mir die Fotos von unserem spontanen Italien Ausflug so ansehe, steigt das Fernweh gleich ins Unendliche. Am Liebsten würde ich ja den Bus gleich wieder einräumen und losdüsen und wenn alles nach Plan läuft, dann sieht mich Italien auch bald wieder. Es ist nämlich noch eine Reise nach Sardinien ausständig, auf die ich mich schon seit fast einem Jahr nun freue. Doch heute geht es nicht um Sardinien, sondern um andere schöne Regionen in Italien und ich hoffe ich kann euch mit meinen Bildern ein bisschen Urlaubsfeeling durch den Bildschirm schicken und vielleicht ist ja auch der eine oder andere Tipp für euch dabei.

    Unsere Reiseroute – Dauer, Kilometer

    Duino -Lago di Santa Croce -Venedig -Manarola – Talamone – Saturnia – Magliono – San Gimignano – Campione del Garda

    Für unseren Roadtrip haben wir uns ein paar unterschiedliche Orte herausgepickt um die Reise schön vielseitig zu machen. Vom Bergsee, der Stadt bis zum Meer musste alles dabei sein. Wir waren 10 Tage unterwegs und haben in dieser Zeit rund 2350 Kilometer gemacht. Meistens sind wir 1-2 Tage geblieben, bevor es wieder weiter ging. Die Route ist in dieser Zeit auch gut machbar, wobei man natürlich überall noch ein paar Tage dranhängen hätte können. Für uns war es so aber perfekt, da wir viel Abwechslung auf unsere Reise hatten und wieder ein paar neue Orte in Italien entdecken konnten.

    Corona-Situation in Italien
    Die Frage wie denn die Lage in Italien ist/war erreichte mich ziemlich oft. Unsere Reise ist zwar schon ein paar Wochen her, aber wir haben uns sehr sicher gefühlt und unser Urlaub wurde auf Grund von Corona nicht irgendwie beeinflusst. Wir wurden weder bei der Einreise, noch bei der Ausreise aufgehalten und kontrolliert und in Italien selber war es sehr entspannt. Jeder hat sich sehr brav an die Vorschriften gehalten, wie das Maske tragen in Supermärkten oder öffentlichen Verkehrsmittel und sowohl auf den Campingplätzen als auch in dem Hotel in dem wir waren, war alles sehr sauber und an die Situation angepasst – sprich Desinfektionsmittel, Abstandsregelung etc. Wir haben versucht Orte mit großen Menschenansammlungen zu meiden und haben zum Beispiel die Morgenstunde genutzt um Venedig mal ganz anders, nämlich leer zu erkunden. Natürlich ist Corona mit Bedacht zu behandeln, doch wenn man sich an die Vorschriften hält und ein bisschen von anderen Menschen fern hält steht dem Reisen meiner Meinung nach nichts im Weg. t


    Mit dem Bus durch Italien
    Auch die Frage wie es ist mit dem Bus durch Italien zu reisen war, kam sehr oft. Wir haben es wirklich sehr genossen und konnten viel für uns mitnehmen. Es gibt Gebiete, die sind besser dafür geeignet als andere, aber im Großen und Ganzen war es sehr unkompliziert und schön. Nur das Kochen im Van wurde ein bisschen vernachlässigt, aber wer kann es uns übel nehmen bei der leckeren italienischen Küche. Auch die Frage nach Tipps zu Stellplätzen und Campingplätzen kam ziemlich oft und ich halte mich hier bewusst zurück und schweige. Wir suchen unsere Schlafplätze immer mit der App Park4Night und ich finde sich auf die Suche nach einem schönen Stellplatz zu machen, egal ob am Campingplatz oder irgendwo in der Natur gehört zum Van-Life einfach dazu. Da das Reisen mit dem Bus immer beliebter wird, was ich ja auch verstehen kann, möchte ich zur Liebe der Natur und auch auf Grund der kleineren Kapazitäten auf manchen Plätzen hier eher keine Auskunft geben. So viel kann ich aber sagen, Italien hat ein paar richtig schöne Campingplätze und auch verstecke ….. Doch bitte hinterlasst euren Platz immer sauberer als zuvor – Der Natur und euren Mitmenschen zu liebe.

    Urlaub mit Hund in Italien
    Tobi war natürlich unheimlich froh, dass er mit auf Reisen durfte und ich war auch sehr überrascht wie Hundefreundlich Italien ist. Wir hatten eigentlich dort wo wir waren überhaupt keine Probleme und er war überall gern gesehen. Natürlich gibt es ein paar Badeplätze wo Hunde nicht erlaubt sind, aber trotzdem haben wir immer eine Möglichkeit gefunden um uns mit dem kleinen Zwerg ein bisschen abzukühlen. Natürlich muss man beim Reisen mit Hund immer auch das Wetter beachten und so würde ich bei 40 Grad im Schatten nicht unbedingt die nächste Stadt besichtigen, aber ich glaube das ist als Hundebesitzer selbstverständlich, dass man hier ein bisschen auf das Wohl des Vierbeiners achtet. Die Toskana ist übrigens richtig hundefreundlich und hier haben wir sogar einen Campingplatz mit Hundepark und Hundestrand gefunden.

    Unsere Stops

    Duino

    Nach der ersten langen Autofahrten haben wir gleich mal Halt am Meer gemacht und sind in Duino ins kühle Nass gesprungen. So ein süßer kleiner Ort und außer ein paar Restaurants und einer kleinen Beachbar gibt es nicht sehr viel. Was aber für uns einfach perfekt war – in nur 4 Stunden sind wir in Italien, im Paradies gelandet. Hier haben wir den Nachmittag verbrachte, sind ein bisschen in der Sonne gelegen, waren schwimmen und am Abend waren wir noch, nach dem wir den ersten Aperol Spritz getrunken haben, im Restaurant “At the white lady” Abendessen. Danach ging unsere Reise aber auch schon wieder weiter.

    Lago di Santa Groce
    Der zweite Halt war der Lago di Santa Groce, der als sehr beliebter Kite-Spot gilt und wir haben natürlich auf ein bisschen Wind gehofft. Leider stand ein Unwetter an, weshalb der Wind ziemlich böig war und somit habe ich den Tag mit Baden, Relaxen und Buch lesen in der Hängematte verbracht. Auch ein Abstecher in das kleine malerische Dörfchen zahlt sich auf jeden Fall aus. Hier haben wir eine Nacht und einen Tag verbracht, bevor unsere Reise wieder weiterging.

    Venedig
    Weiter ging es nach Venedig, denn wenn man schon mal in der Gegend ist, darf man das einfach nicht auslassen. Schon vor drei Jahren als ich das erste Mal mit der lieben Anna Laura Kummer dort war, hat mich diese “Stadt im Wasser” unheimlich in den Bann gezogen. Die kleinen engen Gassen, die vielen süßen Shops mit italienischen Spezialitäten, viel Kunst und all das umringt von viel Wasser. Wir haben unseren Bus auf der Parkinsel Tronchetto in einem der großen Parkhäuser geparkt und haben dann early einer der ersten Boote hinüber in die Stadt genommen. Wir wollten die morgendliche Ruhe in Venedig genießen und haben uns einfach mal treiben lassen. Natürlich haben wir auch einen Abstecher auf die Piazza San Marco gemacht, die um diese Uhrzeit (wir waren um ca. 8 Uhr dort) wie ausgestorben war. Nach einem langen Spaziergang durch die Stadt und einer Focaccia auf die Hand, nahmen wir eines der vielen Boote und sind damit nach Burano gefahren. Bei meinem letzten Besuch habe ich diese süße kleine Insel mit den tollen bunten Häusern nur vom Boot aus gesehen und deshalb wollte ich dieses Mal unbedingt auch dort einen kurzen Stop einlegen. Auch hier haben wir uns einfach treiben gelassen und Espressi am Wasser genossen, bevor es wieder mit dem Boot zurück ging. Wir haben uns übrigens einfach ein Tagesticket für die Boote gekauft, so konnten wir den ganzen Tag nach Lust und Laune in die Boote steigen und die Gegend erkunden.
    Einen kleinen veganen Tipp habe ich noch für euch und zwar das Restaurant “La Tecia Vegana” . Hier bekommt ihr traditionell italienische Gerichte und das komplett vegan. Der Besitzer ist unheimlich herzlich gewesen und das Essen war ein Traum. Ihr solltet Venedig nicht verlassen ohne das leckere vegane Tiramisu probiert zu haben.

    Cinque Terre – Manarola
    Ich glaub jedem von euch ist Cinque Terre ein Begriff. Spätestens seit Instagram, denn dort sieht man die malerischen kleinen Dörfer, die direkt in die Felsen gebaut sind doch das eine oder andere Mal. Natürlich wollte ich mir mal selber ein Bild davon machen und so ging es von Venedig direkt weiter nach Ligurien. Eigentlich war der Plan sich gleich mehrere der Orte anzuschauen, aber auf Grund der Parksituation und der Hitze, entschieden wir gleich nach Manarola zu fahren. Die Orte sind nämlich alle Autofrei und um diese Dörfer, die direkt an der Steilküste liegen zu erreichen, muss man teilweise einen längeren Fussmarsch auf sich nehmen. In Manarola gibt es aber die Möglichkeit das Auto auf einem Parkplatz abzustellen und man muss dann nur noch 5-10 Minuten zu Fuss gehen um das Meer zu erreichen. Unbedingt auch genügend Bargeld mitnehmen, denn der einzige Geldautomat war leider defekt und die meisten Restaurants und Shops akzeptierten nur Bargeld. Wir haben den Tag dann ganz entspannt am Wasser verbracht und haben uns dazwischen einen kleinen Snack in einem kleinen Restaurant direkt am Hafen geholt. Es gibt auch ein ziemlich fancy Restaurant mit Blick auf das Dorf, jedoch sollte man dort wahrscheinlich reservieren und da keine Hunde erlaubt waren, war es für uns nicht interessant. Manarola ist wirklich ein schöner kleiner Ort. Mehr als einen Tag würde ich hier aber nicht bleiben. Zum Baden gibt es keinen richtig Strand sondern nur Felsen, was mich persönlich aber nicht so stört. Ja und wenn man den Weg rechts vom Dorf ein Stückchen weitergeht, findet man einen kleinen versteckten Badeplatz mit türkisen Wasser – traumhaft schön.

    Kleiner Tipp, wer alle Dörfer besuchen möchte, parkt sein Auto am besten in La Spezia und steigt in den Expresszug der alle 20 Minuten fährt und überall Halt macht. So kann man die 5 Dörfer mit Sicherheit auch in einem Tag schaffen, wenn man das denn möchte. Außerdem gibt es auch einen Wanderweg der Küste entlang. Dieser war bei uns aber auf Grund von Bauarbeiten gerade gesperrt.

    Toskana – Talamone
    Ab hier waren wir dann zu 4 unterwegs, denn wir haben Verstärkung von unseren Lieblingstirolern Sarah und Steff bekommen. Gemeinsam mit ihnen sind wir dann Richtung Toskana gedüst, aber nicht klassisch ins Inland, sondern ans Meer. Hier haben wir es uns gemütlich gemacht und gleich zwei Nächte verbracht. Talamone ist wirklich ein süßes kleines Örtchen und die Leute sehr freundlich. Wir haben eine Sunrise-SUP Tour inkl. Espresso-Stop am Hafen gemacht, haben am Strand entspannt, Yoga inmitten der Natur gemacht und einfach nur entspannt. Auch hier kann man normalerweise sehr gut Kiten, aber irgendwie hatten wir auf unserer Reise nicht so viel Glück mit dem Wind. Das hat uns aber nicht davon abgehalten die Zeit so richtig zu genießen. Talamone ist übrigens auch sehr hundefreundlich und so hatte auch Tobi am Hundestrand seinen Spaß und konnte sich bei den sommerlichen Temperaturen gut abkühlen.

    Saturnia
    Nach ein paar entspannten Tagen am Meer hieß es für diesen Stopp sehr sehr früh aufstehen. Der Wecker hat um 4:45 Uhr geläutet, denn um diesen Ort leer zu sehen, ist früh aufstehen ein Muss. Wir haben uns die Quellen von Saturnia schon am Abend angesehen und gemütlich eine Pizza dort gegessen und es war die Hölle los und das bis spät in die Nacht. Der Grund dafür sind nicht wie man meinen könnte viele Touristen, nein die Thermalquellen sind auch bei Italienern ein sehr beliebter Hotspot. Man kann es ihnen nicht verübeln, wer hat nicht gerne 37°C warmes Wasser. Wir haben uns im Vorhinein ein bisschen eingelesen um die beste Zeit zu erwischen, denn wir wollten natürlich auch das eine oder andere Foto machen. Doch lasst euch gesagt sein, bei den Quellen von Saturnia muss man einfach Glück haben. An manchen Tagen trifft man hier niemanden und an manchen Tagen, wie es bei uns der Fall war, sitzen die ersten Menschen schon um 5:30 Uhr dort im Wasser. Es ist wirklich ein schönes Plätzchen und auch sehenswert und wir haben trotz Gesellschaft Wasser ein paar schöne Fotos gemacht und sind dann weitergefahren.
    Ein paar Side-Infos noch:
    – das Wasser ist voll von kleinen roten Würmern, die aber komplett ungefährlich sind
    – ja es liegt ein “leichter” Schwefelgeruch in der Luft. Den riecht man aber in der Umgebung mehr, als direkt bei der Quelle.
    – Nehmt unbedingt euren Schmuck ab, bevor ihr ins Wasser geht. Gold ist danach nämlich nicht mehr gold.

    Magliano
    Nachdem wir sehr früh aufgestanden sind, haben wir einen kleinen Kaffee und Pizza Stop in Magliano eingelegt. Der Ort war fast wie ausgestorben und hatte irgendwie etwas ganz Verträumtes. Zahlt sich auf jeden Fall aus einen kurzen Stop einzulegen, durch die kleinen Gassen zu schlendern, die Aussicht zu genießen und sich einen kleinen Snack zu gönnen.

    San Gimignano
    Bevor uns Sarah und Steff auch schon wieder verlassen haben, wurde noch ein Halt in San Gimignano eingelegt und zwar in einem super süßen Hotel, das ich euch nur wärmstens empfehlen kann, das Hotel Agrivilla I Pini. Nach einer Woche Vanlife wurde es Zeit für ein bisschen “Luxus” und deshalb haben wir hier eine Nacht verbracht um einfach mal zu relaxen und abzuschalten. Das tolle am Agrivilla I Pini ist, dass es ein komplett veganes Hotel ist, dass sich zum Ziel gesetzt hat sich in naher Zukunft komplett selbst zu versorgen. Als wir dort ankamen war ich irgendwie total entspannt, dieser Ort hat etwas unglaublich Entschleunigendes und ich hatte sofort das Bedürfnis einfach nur zu entspannen. Das kleine Boutique-Hotel liegt umringt von den Weinbergen und man hat einen tollen Blick auf San Gimignano.Eigentlich gibt es diese Unterkunft schon länger, aber sie wurde erst vor kurzem komplett umgebaut und das Konzept überarbeitet. Das I Pini ist ein Rückzugsort für Menschen, die zwischen dem ganzen Trubel eine Auszeit brauchen. Das Tolle ist, sie bauen ihr Obst und Gemüse selbst an und die Dinge die sich von extern beziehen, kommen alle aus der Region. Außerdem machen sie ihr eigenes Olivenöl und haben natürlich auch ihren eigenen Wein. Ein wirklich schöner Ort, mit gutem veganen Essen und sehr freundlichen Gastgebern der zum Entspannen einlädt.
    Ausgeschlafen ging es am nächsten Morgen noch für einen kleinen Spaziergang ins Zentrum von San Gimignano. Hier war ich vor 10 Jahren schon einmal und es ist mir nur gut im Gedächtnis geblieben. Im Vergleich zu allen anderen Orten wo wir waren, war hier am Meisten los. Jedoch muss man auch sagen, dass dieser Ort auch relativ klein ist. Ist aber trotzdem ein Besuch wert und sehr schön zum Ansehen. Auch hier gibt es viele kleine italienische Shops, wo Sarah und ich uns auch mit neuen Leinen-Hemden eingedeckt haben. Nach einer kleinen Stärkung, hieß es dann Abschied nehmen von Sarah, Steff und der Toskana.

    Gardasee – Campione del Garda
    Als Abschluss unserer Reise haben wir noch einen Stopp für eine Nacht am Gardasee eingelegt und haben auch hier wieder auf guten Wind gehofft. Der Wind hat sich nicht blicken gelassen, aber dafür gab es leckere Pizza und eine Abkühlung im See.

    Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich wäre jetzt schon wieder bereit für einen Ausflug nach Italien.

  • iced coffee creations

    iced coffee creations


    In Zusammenarbeit mit Jura

    Sobald der Sommer das Land erreicht steigt mein Kaffee-Konsum fast ums doppelte, denn ich finde es gibt nichts besseres als mit einem eisgekühlten Kaffee und einem guten Buch auf der Terrasse zu entspannen. Auch das Arbeiten funktioniert mit einem iced Latte einfach viel besser und einfacher. Deshalb bin ich auch immer noch unheimlich dankbar, meinen Kaffevollautomat von Jura in meiner Küche stehen zu haben. Meine Jura Ena8 hat mich noch nie enttäuscht und war letztes Jahr die beste Anschaffung überhaupt. Vor allem weil mein Freund sehr gerne und viel Kaffee trinkt. Da macht so ein langlebiger zeitloser Kaffeevollautomat auch wirklich noch mehr Sinn. Ich trinke zwar nicht jeden Tag Kaffee, aber wenn, genieße ich das Zubereiten richtig, weil es irgendwie schon zu einem richtigen Nachmittagsritual geworden ist – wenn mich meine Energie verlässt, werden die Kaffeebohnen aufgerissen. Ich nehme einen tiefen Atemzug und genieße den Geruch von frischen Bohnen. Ja und dann wähle ich aus, worauf ich gerade Lust habe. Im Sommer sind das bei mir eigentlich fast immer kühle Kaffee-Variationen und ich dachte mir ich teile meine Jura Kaffee-Kreationen mit euch, damit auch ihr gut durchs nächste Nachmittagstief kommt bzw. gut versorgt seid beim Sonnenbaden. Es ist auch meine absolute Lieblings-Kreation dabei, die ich nicht nur Literweise trinken könnte, sondern die mich auch immer ganz arg an meine Bali bzw. Sri Lanka Reise erinnert. 



    Frozen Espresso Latte 

    Einfach mal schnell ein bisschen Kaffee in die Eiswürfel Form füllen einfrieren und fertig – so schnell kommt man zu seinem iced coffee und schmeckt auch noch richtig richtig gut.  Ich mag diese Kreation deshalb so gerne, weil man sich die normalen Eiswürfel spart und der Kaffee so nicht wassrig wird und man selber entscheiden kann, ob man nur einen Schuss Milch dazugibt, oder einen Latte daraus macht. Ich bin ja ein großer Kaffee Latte Fan und bei mir gibt es die Kaffee-Eiswürfel immer mit viel Milch. pflanzliche Milch versteht sich. 

    Zutaten: 
    – frischen Kaffee (ich habe einfach mehrere Espressi gemacht) – Menge Je nach Eiswürfelform
    – pflanzliche Milch. Mein Favorit Alpro Soja Light. 

    Einfach den Kaffee etwas auskühlen lassen, in die Eiswürfelform füllen und ab damit ins Gefrierfach. 




    Iced Coconut latte 

    Wenn mich jemand fragt wie ich meinen Kaffee im Sommer am liebsten trinke kann ich das ohne viel nachzudenken beantworten. Dann kommt wie aus der Pistole geschossen nur Iced Coconut Latte. Diese Kaffee-Kreation erinnert mich einfach so sehr an meine Bali-Reise aber auch an Sri Lanka. Dort habe ich nämlich echt nichts anderes getrunken und wer Kokosgeschmack gerne hat, sollte diesen Kaffee unbedingt mal probieren, glaubt mir ihr werdet danach nichts anderes mehr trinken wollen. 

    Zutaten: 

    – doppelter Espresso 

    – 120 ml Kokosmilch (zum kochen) 

    – 100 ml Kokos-Soja Milch 
    – Eiswürfel 

    Zubereitung: 

    Den doppelten Espresso machen und danach kalt stellen. Ihr könnt aber auch einfach 2 Eiswürfel in eine Kaffeetasse geben und dann den Espresso in die Tasse füllen. So ist er in nur wenigen Minuten kalt. Die Kokosmilch und die Kokos-Sojamilch (Kokos-Reis Milch funktioniert auch, schäumt aber weniger) in den Milchschäumer geben und beides, Kaffee & Milchschaum mit Eiswürfel servieren. Mein Jura Milchschäumer kann zum Beispiel auch kalten Milchschaum machen was sehr praktisch ist, wenn man gerne kalten Kaffee trinkt. 




    Kaffee am Stiel 

    Wer kann schon Nein zu Eis sagen und selbstgemachtes Eis mit dem gewissen Kick schmeckt gleich noch viel besser. Also habe ich kurzerhand meinen Kaffee einfach eingefroren und am Stil auf der Terrasse genossen. Richtig lecker kann ich euch sagen.  Und als kleiner Tipp für alle Espresso Liebhaber. Einfach einen Espresso mit einem Schuss Milch in ein kleines Shot Gefäß (verschließbar) füllen, einfrieren und dann einfach mitnehmen und unterwegs eisgekühlt genießen. 

    Zutaten: 

    – Kaffee  (je nach Eisform)
    – Sojamilch (ich mag da am liebsten Alpro Soja Light)
    – Eisform 

    Zubereitung: 

    Zuerst die Milch bis zur Hälfte in die Form füllen und dann für ein paar Stunden in den Gefrierschrank geben. Danach den ausgekühlten ! Kaffee oben drauf leeren und nochmal für ein paar Stunden ab damit in den Gefrierschrank. Rausnehmen, die Form kurz in heißes Wasser tauchen damit sie sich löst und genießen. 




  • garmin fenix 6s vs. venu

    garmin fenix 6s vs. venu


    Anzeige – In Zusammenarbeit mit Garmin

    Ich sag’s euch wie’s ist, ohne Smartwatch geht’s mittlerweile gar nicht mehr. Wenn ich sie mal kurz nicht oben habe, fühlt es sich an als würde irgendetwas fehlen . Ich habe mich im letzten Jahr echt wieder so sehr an das Tragen einer Uhr gewöhnt und es ist lustig wie sich mein Nutzungsverhalten hier verändert hat. Normale Uhren hatte ich, wenn eher nur als Accessoires oben und mit anderen Smartwatches bin ich nie zu 100% warm geworden. Ich war anfangs zwar immer sehr begeistert, aber irgendwas hat mir immer gefehlt und nach wenigen Wochen hat die Euphorie abgenommen. Entweder die Uhr hatte alle möglichen Funktionen für meine sportlichen Aktivitäten, war mir aber vom Look her zu groß bzw. sportlich oder sie war super stylisch, aber die Funktionen noch sehr eingeschränkt. 
    Deshalb bin ich unheimlich froh, dass sich da so einiges getan hat und ich mittlerweile die für mich perfekte Uhr gefunden habe. Letztes Jahr im Herbst ist bei mir die Garmin Fenix 6s eingezogen und es war einfach Liebe auf den ersten Blick. Die Uhr verlässt mein Handgelenk wirklich nur, wenn ich sie aufladen muss. Sonst begleitet sie mich überall hin.
    Da die Fenix aber doch eher der Ferrari unter den Uhren ist, habe ich die letzten Wochen zusätzlich noch die neue Garmin Venu getestet um euch eine günstigere Alternative vorstellen zu können. Es fällt mir zwar sehr schwer die Uhren wirklich miteinander zu vergleichen, aber ich habe mir gedacht, ich stelle euch die zwei unterschiedlichen Modelle einfach vor und verrate euch wofür ich welche Uhr verwendet habe. 

    Garmin VENU

    Die Garmin Venu würde ich als die perfekte Alltagsuhr für den Freizeitsportler beschreiben. Eine sehr leichte Uhr mit elegantem Design, die vor allem durch ihr tolles Farbdisplay besticht. Ich muss gestehen, ich war im ersten Moment ziemlich geflasht von den tollen Farben. Ja und nicht nur dass die Uhr richtig schön aussieht, sie kann auch wirklich einiges. Ich bin immer noch total begeistert, was in so ein kleines Gerät alles reinpasst. 

    Vor allem finde ich es toll, was man nicht alles neben den ganzen Sporteinheiten tracken kann. So hat die Uhr, neben den klassischen Funktionen wie Schritt – und Kalorienzähler, auch eine integrierte Schlafanalyse und man sieht hier ganz genau aufgelistet wann man in welcher Schlafphase war. Neben dem Schlaf ermittelt die Uhr auch dein Stresslevel und erinnert dich auch, wenn dieses zu hoch ist. Was mich persönlich sehr begeistert hat, denn selber hat man das doch nie so im Auge, dass man vielleicht einen Gang zurückschalten sollte.  Die Uhr erinnert einem nicht nur an das Stresslevel, sondern schlägt einem auch eine kurze Atemübung vor. So lege ich zwischendurch immer mal wieder 5 Minuten ein und konzentriere mich nur auf den Atem.

    Eine weitere Funktion, die ich unheimlich praktisch finde und wirklich regelmässig nutze ist der Menstruationstracker – der ist wirklich grandios. Man kann nicht nur seine Menstruation, sondern auch seine Stimmung, bzw. Beschwerden eintragen und man bekommt immer angepasst ganz nützliche Tipps und sieht auf einem Blick am Handgelenk in welcher Phase des Zyklus man gerade ist. Außerdem erinnert einem die Uhr auch daran, wenn die nächste Menstruation ansteht.

    Neben diesen alltäglichen Spielereien ist die Uhr aber auch der perfekte Begleiter für den Sport – von Workouts im Gym oder Zuhause, Laufen, Radfahren, Yoga, Schwimmen kann man wirklich alles tracken. Auf der Garmin Venu sind 20 Sportprofile vorinstalliert und mit nur wenigen Klicks kann man einfach loslegen. Ich habe mit der Garmin Venu sowohl meine Läufe, meine kleinen Radtouren aber auch meine Workouts getrackt und das hat immer ganz easy, ohne Probleme geklappt. Ein großer Fan bin ich übrigens auch vom Garmin Coach mit dem man sich mittels Garmin Connect App einen eigenen Trainingsplan zusammenstellen kann. Dieser passt sich auch immer, je nach Trainingsfortschritt an und mich persönlich motiviert das beim Laufen sehr.  
    Man kann sich übrigens auch externe Apps wie zum Beispiel einen HIT Tracker auf die Uhr laden. 

    Ein weiterer Pluspunkt ist für mich die Musikfunktion, denn so kann man sein Handy beim Sport ganz einfach mal zur Seite legen oder sogar zuhause lassen.  Man verbindet die Uhr ganz einfach mit Spotify. Deezer oder Amazon Music und lädt sich einfach die gewünschte Playlist auf die Uhr. Dann muss man nur noch seine Bluetooth Kopfhörer verbinden und schon kann es losgehen. Wenn man keinen Premium-Account bei einen der drei Anbieter hat, kann man auch ganz normal Musikfiles auf die Uhr laden.  

    Eine wichtige Sache, die wahrscheinlich viele interessiert ist, wie gut ist der Akku wirklich. Ich war eigentlich sehr zufrieden mit der Akku-Laufzeit und wenn man nicht durchgehend die Musik laufen hat und Sport macht, kommt man mit dem Akku schon gut 4 oder 5 Tage aus. Natürlich braucht die Venu auf Grund des guten Displays etwas mehr Akku.
    Was mich aber sehr überrascht hat ist das Laden. Innerhalb kürzester Zeit ist der Akku wieder voll. 

    Es gab nur eine einzige Sache mit der ich nicht zu 100% warm geworden bin und das ist der Touchscreen. Ich glaube aber dass es einerseits daran liegt, dass ich davor immer meine Garmin Fenix 6s getragen habe und deshalb nicht so recht damit umgehen konnte. Ja und andererseits ist das einfach Geschmackssache und ich würde das jetzt nicht als Minuspunkt sehen, denn so ein Touchdisplay kann auch seine Vorteile haben. Ich persönlich bin einfach eher ein Fan von den klassischen Knöpfen.

    Hard Facts Garmin Venu

    – Touchscreen

    – 1,2 ZollAMOLED Farbdisplay 

    – 20 vorinstallierte Sportapps

    – Batterielaufzeit bis zu 5 Tage 

    – 5 Meter Wasserdicht

    – Herzfrequenzmessung am Handgelenk

    – Musikwiedergabe

    – Garmin Pay






    Garmin FENIX 6s

    Die Garmin Fenix 6s ist für mich das perfekte Allroundtalent, die vor allem das Herz von Outdoorsportlern höher schlagen lässt. Als ich mich letztes Jahr informiert habe welche Uhr denn am besten zu mir passt, ist mir natürlich gleich die Fenix 6s ins Auge gesprungen. Mein erster Gedanke war aber eher, brauche ich wirklich eine so hochpreisige Uhr mit so vielen Funktionen? 

    Als die Uhr dann im November letztendlich bei mir eingezogen ist, war ich wirklich hin und weg. Es war Liebe auf den ersten Blick und ich wusste diese Uhr wird mein Handgelenk nicht mehr verlassen. Zu Beginn musste ich mich mal einlesen und alles nach meinen Wünschen einrichten. Ich war auf der einen Seite begeistert auf der anderen Seite überfordert mit den ganzen Funktionen. Mittlerweile sind aber einige Dinge dabei die ich unglaublich feiere und nicht mehr missen möchte. Ja die Garmin Fenix6s ist wirklich der Ferrari unter den Uhren, aber sie hat mich bis jetzt noch nie enttäuscht. 

    Auch die Garmin Fenix 6s hat die klassischen Funktionen wie, Schritt- & Kalorienzähler, Menstruationstracker, Body Batterie Messung, Aufzeichnung des Wasserkonsums, Musikwiedergabe, den Garmin Coach und Garmin Pay – Also kurz gesagt, sie kann eigentlich all das was die Garmin Venu auch kann, nur dass sie zusätzlich noch einen Fokus auf Outdoorsportarten legt. So ist sie der perfekte Begleiter für Skitouren, Bergsteigen, Wandern oder auch Trailrunning. Die Uhr hat vorinstallierte Skikarten und man kann sich auch Wanderrouten auf die Uhr laden und sich von A nach B navigieren lassen.  Wenn ich jetzt auf alle Funktionen hier eingehen würde, sprengt das diesen Blogpost, aus diesem Grund fasse ich euch kurz meine persönlichen Highlights zusammen. 

    Da ich doch sehr viel in den Bergen unterwegs und viel Wandern bin, war ich sehr happy darüber, dass die Uhr auch ein Höhenprofil anlegt und man somit gut sieht, wieviele Höhenmeter man bei einer Wanderung so zurücklegt. Das hat mir früher bei den Uhren die ich getestet habe nämlich immer gefehlt. Außerdem kann man sich auch Wanderrouten auf die Uhr laden

    Super praktisch ist auch die Navigationsfunktion, weil man damit auch mittels Garmin Connect App ganz einfach und schnell Laufstrecken erstellen kann. Man gibt hier einfach die gewünschte Distanz an und in welche Richtung man laufen möchte und schon wird eine passende Laufstrecke erstellt. Finde ich persönlich sehr hilfreich wenn man längere Strecken laufen möchte, denn ich persönlich bin dann meistens überfragt wo ich laufen soll. 

    Wenn wir schon beim Thema Laufen sind, bleiben wir vorerst dabei. Die Garmin Fenix 6s hat auch eine sogenannte Pace-Pro Technologie. Die Uhr empfiehlt dir eine passende Pace und berücksichtig dabei die Strecke. Somit weiß man gleich ob am zu schnell oder zu langsam unterwegs ist. Da ich doch immer gerne zu schnell unterwegs und dann aus der Puste bin, ist dieser Richtwert sehr hilfreich und so kann ich mir meine Kräfte einfach besser einteilen. 

    Eine weitere Funktion die ich feiere ist, die Funktion “zurück zum Start”. Hier navigiert mich die Uhr einfach wieder zu meinem Ausgangspunkt. Was vor allem für Menschen ohne Orientierungssinn, wie ich einer bin von Vorteil ist.  So kann man auch einfach mal loslaufen und sich dann wieder ohne Probleme zurück navigieren lassen. 

    Der Akku der Fenix ist unglaublich und ich bin immer noch sehr begeistert. Wie auch bei der Venu ist die Uhr innerhalb kürzester Zeit wieder geladen, doch zusätzlich hält der Akku nochmal um einiges länger und ich stecke sie wenn es gut kommt höchstens einmal die Woche an. Ich bin immer überrascht, wenn ich zwischendurch mal wieder einen Blick darauf werfe um den Akkustand zu checken und er immer noch ausreicht. Also das ist wirklich ein riesen Plus Punkt. Zusätzlich gibt es auch noch einen Expeditionsmodus bzw. auch einen Stromsparmodus – hier hält der Akku dann gleich nochmal länger. 

    Die Garmin Fenix gibt es übrigens auch in drei unterschiedlichen Größen und zwar eine groß X, Variante, die Standard-Größe und die kleine S-Variante, die ich besitze. Außerdem kann man zwischen normalen oder Saphierglas wählen. Zweitere Variante ist zwar noch eine Spur teurer, aber sie ist somit noch robuster, was vor allem für Outdoorsportler ein Vorteil ist. 

    Ja und wenn man mal ein bisschen Abwechslung möchte, wechselt man ganz einfach und Schnell die Bänder. Hier kann man zwischen Silikon, Leder und Nylon wählen. 


    Hard Facts – Garmin Fenix 6s

    – Edelstahl oder Titan 

    – Herzfrequenzmessung und Pulse Ox Sensor am Handgelenk

    – Akkulaufzeit bis zu 9 Tage 

    – 10 Meter wasserdicht

    – Outdoorfokus 

    –  Navigation & Kartenfunktion

    – Musikwiedergabe 

    – Garmin Pay




    Sollten euch irgendwelche speziellen Infos bzgl. der zwei Modelle fehlen, findet ihr hier noch einen ganz genauen Vergleich der Gamin Fenix6s und der Garmin Venu. Abschließend kann ich nur sagen, dass ich wirklich beide Uhren ganz toll finde. Auch wenn ich mich immer und immer wieder für die Garmin Fenix6s entscheiden würde. Was aber natürlich auch damit zu tun hat, dass ich unheimlich viel draußen und in den Bergen unterwegs bin. In diesem Bereich hat die Fenix einfach nochmal mehr Funktionen und die Nase vorne. Für jemanden, der aber einfach auf der Suche nach einer guten Smartwatch ist, die Schritte, Schlaf & Co trackt und mit der man seine alltäglichen Sportarten aufzeichnen kann, wird auch mit der Venu schon den perfekten Begleiter gefunden haben. 

  • Sport & Ernährung – eure Fragen

    Sport & Ernährung – eure Fragen

    Sport ist eigentlich schon mein ganzes Leben ein wichtiger Bestandteil in meinem Alltag und ohne Bewegung fühle ich mich einfach unrund, unausgelastet. In den letzten Wochen und Monaten habe ich den Fokus auch wieder mehr auf Sport und Ernährung gelegt, weil es mir auf der einen Seite sehr viel Spaß macht Dinge zu diesen Themen zu teilen und weil es auch bei euch sehr gut ankommt und so erreichen mich auch immer wieder Fragen die sich auf meine Sportroutine und/oder meine Ernährung beziehen. Deshalb dachte ich mir, ich fasse alles in einem ausführlichen Beitrag zusammen und erzähle euch auch ein bisschen etwas über die letzten Jahre und wie sich das bei mir so entwickelt hat. Denn ich war nicht immer so happy mit meiner Figur und ja ich würde sagen vor allem Instagram bzw. die sozialen Netzwerke haben diese Unzufriedenheit teilweise auch verstärkt. 
    Gleich eines vorweg, da dazu eine Fragen kamen – in diesem Beitrag soll es nicht darum gehen wie man am effektivsten Abnehmen kann, denn dazu habe ich Erstens nicht wirklich Erfahrung und Zweitens bin ich keine Expertin die sich damit auskennt. Ich muss gestehen im ersten Moment hat mich das sogar ziemlich erschreckt, dass das Thema Abnehmen wohl immer noch so einen hohen Stellenwert hat und jeder am Liebsten schnell und einfach ein paar Kilo oder auch mehr verlieren möchte. Doch dann hab ich mir ein paar Gedanken gemacht und gemerkt, dass ich vor ein paar Jahren nicht wirklich anders war und auch am liebsten schnell und einfach ein paar lästige Kilos verlieren wollte. 


    Hier ein kleiner Rückblick in meine Vergangenheit:

    Ich war immer schon sehr schlank muss ich gestehen und hatte auch noch nie wirklich mit Übergewicht zu kämpfen. Mit 13/14 war ich teilweise sogar eher zu dünn und die Menschen in meinem Umfeld dachten ich esse zu wenig. Bis sie mich mal dabei sahen – ich hatte einfach einen unglaublich guten Stoffwechsel. Die Jahre drauf hat sich mein Körper aber natürlich extrem verändert und ich habe Kurven bekommen, womit ich auch teilweise erst nicht so gut umgehen konnte. Ich hatte einige Freundinnen die dünner waren als ich und die auch gerne damit geprahlt haben noch in Kleidung aus der Kinderabteilung zu kaufen. Ja Kinder oder Jugendliche denken da doch nicht so viel nach was gesagt wird. Jetzt mit 31 mache ich mir da nicht mehr so viele Gedanken, aber früher haben mich solche Aussagen wochenlang beschäftigt und ich habe mich oft sehr unwohl in meiner Haut gefühlt, obwohl ich wie gesagt schlank war, aber ich war halt nicht so dünn wie früher. 
    Auch zwischen 20 und 30 hatte ich immer wieder schwer damit zu kämpfen und war nicht wirklich happy mit meiner Figur. Ich mochte meine Hüften und meinen Po nicht und ihr werdet vielleicht lachen, aber auch meine Oberweite hat mich ziemlich gestört. Immer wieder kam die Frage (und die bekomm ich bis heute), bei welchem Schönheitschirurgen ich war – ja und wenn wir schon dabei sind, kann ich mit diesem “Gerücht” gleich aufräumen, nein war ich nicht die sind echt und um ehrlich zu sein wollte ich früher und auch heute noch manchmal lieber gerne weniger Oberweite haben. Wie ihr sehen könnt jeder hat so seine Themen, die einem stören und ich glaube wenn man nicht gerade extremst unglücklich damit ist, sollte man einfach lernen, seinen Körper gerne zu haben. Leichter gesagt als getan Nina. 
    Ja das weiß ich, früher war das auch für mich unglaublich schwer und als ich dann mit Anfang 20 meinen Blog ins Leben gerufen habe und auf Instagram aktiv wurde, bekam dieses Thema noch einen größeren Stellenwert. Ich habe unterschiedliche Diäten ausprobiert, habe mir wöchentlich Essenspläne geschrieben und bin 6-7 Mal zum Sport gegangen – Meine “Problemzonen” blieben und auf der Waage hat sich auch nicht wirklich etwas getan, da ich doch auch Muskelmasse durch den vielen Sport ausgebaut habe. Irgendwie hat mich das immer total frustriert. Da ich aber immer schon unglaublich gerne gegessen habe, wäre ich glaube ich nie auf die Idee gekommen zu hungern. Was mein großes Glück war, denn hätte ich in diesem Bereich das Durchhaltevermögen gehabt, hätte ich sicher die ganzen Diäten durchgezogen oder wenig gegessen um dünn zu sein – was unglaublich gefährlich sein kann. Doch als junger Erwachsener will man einfach den von der Gesellschaft vorgeschriebenen Idealen entsprechen, ohne sich Gedanken über seine Gesundheit zu machen und Instagram & Co. machen das Vergleichen mit anderen doch einfacher. 


    Zurück zur Gegenwart: 

    In den letzten Jahren hat sich da bei mir aber doch einiges verändert, was sicherlich auch mit dem Alter zu tun hat und dass ich mittlerweile auch mehr weiß wer ich bin und worauf es ankommt. Natürlich habe ich immer noch Phasen bzw. Tage an denen ich mich unwohl fühle in meiner Haut, doch ich versuche in dieser Zeit nett zu mir und meinem Körper zu sein. Denn niemand hat was davon, wenn ich mir auch noch schlechte Gedanken setze und den Fokus auf die Bereiche setze mit denen ich in diesem Moment nicht so glücklich bin. Im Großen und Ganzen bin ich mittlerweile aber ganz zufrieden mit mir selbst, auch wenn ich immer noch die Finger von Kleidungsstücken mit großen Ausschnitten lasse. Ich habe seit sicher 3 oder 4 Jahren keine Waage mehr und achte eher auf mein Wohlbefinden als auf irgendeine Zahl die nicht wirklich viel aussagt. Ich ernähre mich gesund und ausgewogen, gönne mir aber auch mal Pizza oder Burger. Ich mache regelmässig Sport, aber nicht um abzunehmen, sondern um meinen Kopf freizubekommen und fit zu bleiben. Ja und wenn ich mal keine Lust habe, dann bleiben die Sportschuhe auch mal eine ganze Woche im Schrank. Alles mit Maß und Ziel ist meine Devise. 


    Was ich mit dieser doch sehr langen Einleitung sagen möchte ist,  dass jeder Mensch so seine Bereiche hat mit denen er nicht so happy ist. Auch schlanke Mädchen vergleichen sich und fühlen sich mal nicht so wohl in ihrer Haut. Ja und wenn wir das eine erreicht haben, finden wir das nächste was uns nicht gefällt und so ist das ein ewiger Kreislauf. Deshalb ist es einfach unglaublich wichtig zu lernen seinen Körper samt seiner Makel zu akzeptieren und gut mit ihm und mit sich selbst umzugehen. 

    Eure Fragen zum Thema Sport:


    Warum machst du Sport?

    Ich würde lügen wenn ich sagen würde, dass ich es nicht auch für meine Figur mache, denn sind wir uns mal ehrlich, jeder freut über ein paar Muskeln und einen knackigen Po. Jedoch ist das nicht der Hauptgrund, sondern eher ein schöner Nebeneffekt. Ich mache einfach unglaublich gerne Sport und Bewegung ist einfach schon mein ganzes Leben lange ein großer Bestandteil in meinem Leben. Als Kind war ich gerne Geräte- oder Bodenturnen, habe alle möglichen Tanzkurse in der Schule besucht und mit 15 habe ich dann mit dem Cheerleaden begonnen. 7 Jahre lang habe ich drei bis vier Mal die Woche trainiert und bin mit meinem Team auch auf Meisterschaften gefahren – cheerleaden ist nämlich weitaus mehr als im kurzen Röckchen am Spielfeldrand zu tanzen. Dieser Sport hat mir immer unheimlich viel Spaß gemacht, vor allem der akrobatische Teil mit Pyramiden, Bodenturnen und Co. 
    Mit 22 Jahren war es dann aber an der Zeit aufzuhören, weil es mir damals einfach zu viel Zeitaufwand war. Danach war es für mich unheimlich schwer wieder etwas zu finden, was mir genau so viel Freude bereitet. Ich habe mich in einem Fitnesscenter angemeldet, mir Laufschuhe zugelegt und Bikram Yoga ausprobiert. Es hat mir alles für eine gewisse Zeit Spaß gemacht, aber zu 100% dranzubleiben viel mir unheimlich schwer. 
    Mittlerweile kann ich aber sagen, dass ich endlich das Richtige für mich gefunden habe und zwar ist mein Geheimrezept die Abwechslung. Ich glaube das Wichtigste ist etwas zu finden was einem auch wirklich Spaß macht und was man halt macht, weil man es gerne tut und nicht weil man dann ein paar Kalorien verbrennt. Etwas was sich gut anfühlt und wozu du dich nicht zwingen musst. 

    Außerdem hilft mir Sport bzw. Bewegung einfach unheimlich um mal abzuschalten und den Kopf frei zu bekommen. Wenn ich zum Beispiel schlecht gelaunt und mit dem falschen Fuß aufgestanden bin, hilft bei mir ein Morgenlauf (meistens) Wunder. 

     

    Wie oft machst du Sport und welchen Sport?
    Wie oft ich wirklich Sport mache ist schwer zu sagen, denn es gibt Wochen da bin ich aktiver als in anderen. Im Durchschnitt hätte ich jetzt gesagt 4 Mal die Woche. Ich versuche da auch immer sehr auf meinen Körper zu hören. Wenn ich zum Beispiel meine Tage bekomme, ist mein Energielevel sehr niedrig und in dieser Phase versuche ich dann auch Ruhe zu geben und lege vielleicht nur eine ruhige Yoga-Einheit ein, wenn ich Lust darauf habe.
    Ich glaube aber wie gesagt das A und O ist da wirklich auf seinen Körper zu hören, der sagt uns eigentlich ganz gut wann er was braucht. Nicht zu verwechseln mit der Stimme im Kopf die uns versucht zu überreden lieber auf der Couch zu bleiben. Es ist manchmal nämlich unheimlich wichtig den inneren Schweinehund zu überwinden, denn danach fühlt man sich einfach wie ein neuer Mensch. Bei mir ist das auf jeden Fall so. Ich könnte dann immer Bäume ausreißen, wenn ich die Gedanken in meinem Kopf zur Seite geschoben und den inneren Schweinehund besiegt habe. 

    Zur Frage welchen Sport ich mache, kann ich nur beantworten mit – alles quer durch die Bahn. Ich mache unheimlich gerne Yoga, gehe gerne laufen (wobei das eher Phasenabhängig ist), mache gerne mal ein richtig anstrengendes Homeworkout, oder ein kurzes HIIT, besuche ab und an das Fitnesscenter oder setz mich einfach mal aufs Fahrrad. Ich gehe auch unglaublich gerne wandern und das ist für mich irgendwie der beste Sport – draußen in der Natur sein und nicht das Gefühl haben, dass man jetzt gerade Sport macht, auch wenn es richtig anstrengend und schweißtreibend sein kann. Das Wichtigste bei mir ist die Abwechslung, wenn ich nur eine Sportart machen würde, dann würde ich mich sehr schnell langweilen und die Lust daran verlieren. 

    Machst Du spontan worauf du Lust hast oder planst du deine Sporteinheiten? Hast Du Einen Trainingsplan? Bzw. Tipps Einen Zu Erstellen?

    Früher habe ich sehr gerne mit Trainingsplänen gearbeitet und meine Woche schon vorab geplant. Ich habe mich am Sonntag hingesetzt und einen Plan geschrieben und mir die Sporteinheiten fix in den Kalender getragen. Wirklich funktioniert hat das aber für mich nur für eine kurze Zeit. Denn wenn ich mal eine Einheit nicht so gemacht habe wie auf dem Plan stand war ich meistens draußen und ein bisschen demotiviert. Außerdem setzt man sich meiner Meinung nach auch sehr unter Druck. Deshalb plane ich meine Sporteinheiten eigentlich nicht mehr und mache lieber die Dinge worauf ich gerade Lust habe, oder die mein Körper gerade braucht. Also ich persönlich bin kein Fan von fixen Plänen beim Sport. Ich bin da lieber flexibel. Doch ich glaube das muss man einfach mal ausprobieren, denn jedem Menschen liegt was anderes mehr. 

     

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    Motivationstipps Für Sport? Setzt Du Dir Ziele?

    Also wirkliche allgemeine Ziele habe ich nicht, aber natürlich setze ich mir so kleine Ziele. So übe ich zum Beispiel nach jeder Yoga-Einheit ein paar Minuten Handstand und Unterarmstütz. Außerdem Planke ich regelmässig. Einfach um meinen Bauch und auch meine Schultern zu kräftigen und immer mal wieder über meine Grenzen zu gehen. Das mache ich jetzt aber nicht unbedingt jeden Tag, sondern wenn es eben gerade hineinpasst. Ich habe mir da zum Beispiel keine Deadline gesetzt. Mich persönlich setzt das nämlich viel zu sehr unter Druck und nimmt mir sonst den Spaß an der Sache. 
    Beim Laufen zum Beispiel, habe ich mir den Garmin Coach runtergeladen, mit dem Ziel den Halbmarathon in einer gewissen Zeit zu laufen. Doch auch hier habe ich mir keine Deadline gesetzt, sondern nutze den Coach eher um ein bisschen Abwechslung zu bekommen und nicht immer nur normal auf Distanz laufen zu gehen. Manchmal laufe ich einfach los und manchmal schaue ich was für ein Training beim Coach anstehen würde und je nach Lust und Laune wähle ich dann. Früher habe ich zum Beispiel Interall-Läufe gehasst und mittlerweile finde ich die zwischendurch wirklich super, weil man auch sehr schnell wie man sich verbessert und das ist unglaublich motivierend. Ich halte mich also nicht zu 100% an diesen Plan den der Coach vorgibt, weil ich eben nicht nur Laufen gehen möchte, sondern auch gerne mal Yoga mache oder ein HIIT einlege und eine Woche hat doch nur 7 Tage. Die Mischung macht es aus und das ist glaub ich auch das was mich motiviert. 

     

    Du schaust top fit aus! Muss man dafür immer an seine Grenzen gehen und schweißgebadet sein? 
    Meiner Meinung nach Nein, aber wie gesagt ich bewege mich sehr gerne und gehe auch gerne an meine Grenzen. Trotzdem bin ich nicht nach jedem Training schweißgebadet. 

     

    Ist es besser in der Früh oder am Abend Sport zu machen?
    Auch das ist etwas was von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Bei mir ist das zum Beispiel total tageabhängig und es gibt Tage da stehe ich auf und geh sofort laufen und es gibt Tage an denen ich lieber am Abend ein Workout mache. Auch hier am besten auf seinen Körper hören und ausprobieren.

     

    Wie hast du auf einen Halbmarathon trainiert?
    Für meinen ersten Halbmarathon habe ich damals wirklich nach Trainingsplan trainiert, da ich noch nie so eine lange Distanz gelaufen bin und gut vorbereitet sein wollte. Wenn ich mich jetzt wieder bei einem Lauf für eine lange Distanz anmelden würde, dann würde ich es auch wieder so machen. Denn gut vorbereitet macht ein Lauf-Event gleich noch mehr Spaß und ich fand es total motivierend zu sehen wie man sich verbessert und eben auch mal längere Strecken läuft. Den Trainingsplan von damals kann ich zwar nicht so empfehlen, weil die Strecken haben sich zwar von der Distanz unterschieden, aber es gab nicht wirklich Intervallläufe oder ähnliches. Wer eine Garmin Uhr hat, dem kann ich auf jeden Fall den Garmin Coach empfehlen, der passt sich nämlich von Woche zu Woche auf den Trainingszustand an. 

     

    Wie motivierst du dich 15 Km zu laufen? Wie hast du dich an lange Strecken beim laufen rangetastet?

    Was mich motiviert kann ich eigentlich gar nicht so sagen. Ich finde irgendwann macht es klick im Kopf und dann läuft man einfach weiter. Die ersten Kilometer rede ich mir meistens ein, dass ich nicht mehr kann, müde bin oder die Beine schwer sind – wenn man diese Stimme aber ausblendet und sich stattdessen auf die Umgebung konzentriert, vergeht die Zeit wie im Flug. Ich habe auf jeden Fall auch klein mit 5km angefangen und mich nach und nach gesteigert. Vor ein paar Jahren war mein Ziel irgendwann einen ganzen Marathon zu laufen. Ich glaube dieses Ziel hat mich motiviert, immer ein paar Kilometer dranzuhängen. Ich war sogar schon mal angemeldet, bin dann aber nicht gelaufen da ich nicht im Lande war. Mehr als 21 km bin ich bisher also nicht gelaufen. 

     

    Wo gehst du in Salzburg laufen? Auch auf den Kapuzinerberg ,Mönchsberg? 

    Das ist ganz unterschiedlich muss ich sagen. Ich laufe gerne durch die Stadt, an der Salzach entlang aber ich laufe auch gern mal zur Festung rauf, weil die Aussicht einfach so unglaublich schön ist. Die paar Meter die es bergauf ist sterbe ich meistens, aber die Anstrengung zahlt sich jedes Mal aus. Sonst gehe ich auch gerne in der Hellbrunner Allee oder in Hellbrunn selber laufen, weil da kann ich auch Tobi ohne Probleme mitnehmen. Da ich doch erst ein Jahr in Salzburg wohne, laufe ich auch gern mal einfach neue Strecken, so sieht man auch gleich viel mehr von der neuen Heimat. Super praktisch. 

     

    Trainierst du beim laufen eher auf bestimmte Zeiten oder Distanzen oder deinen Puls?Auch das ist unterschiedlich. Momentan geh ich einfach laufen wenn es mich freut. Meistens nehme ich mir eine Distanz vor die ich laufen möchte. Ein Auge auf meinen Puls habe ich aber eigentlich immer, weil mir leicht schlecht wird wenn ich zu schnell laufe.

    Wie schaffst du es so konsequent zu sein bzw. immer wieder Motivation zu finden?

    Ich glaube meine größte Motivation ist einfach rauszugehen und draußen Sport zu machen. Egal ob wandern am Berg, laufen in der Allee oder Yoga auf der Terrasse. Ich verbringe einfach unheimlich gerne viel Zeit draußen in der Natur und Bewegung macht mir Spaß. Deshalb such dir einen oder mehrere Sportarten die dir auch wirklich Spaß machen. Die du einfach gerne machst und nicht weil du “muss”. 

    Wann hast du zum ersten Mal Yoga gemacht?

    Das erste Mal Yoga habe ich glaube ich 2012 gemacht und zwar hat bei mir alles mit Bikram Yoga begonnen. Ich habe damals übrigens damit begonnen, weil es super anstrengend ist und ich gehofft habe, dass man bei Yoga bei 40Grad noch mehr verbrennt. Mir hat Bikram Yoga damals dann aber sehr viel Spaß gemacht und im Winter habe ich eigentlich immer damit begonnen. Im Sommer war es mir einfach zu heiß. Ich hab dann immer wieder mal Bikram Yoga gemacht, aber eigentlich nicht wirklich regelmässig. Seit ungefähr 2 Jahren mache ich nun aber regelmässig Yoga und kann es mir gar nicht mehr ohne vorstellen. Es hilft mir so um runterzukommen und um ganz bei mir zu bleiben. 

    Wer sind deine liebsten Youtuber für Homeworkouts & Yoga?

    Also was Homeworkouts auf Youtube betrifft eindeutig Pamela Reif – Kurz und knackig und man kommt ordentlich ins schwitzen. 

    Bei Yoga ist es Mady Morrison. So eine liebe inspirierende Frau, die abwechslungsreiche Yoga Flows postet die nicht nur für fortgeschrittene sondern auch für Anfänger geeignet sind. Außerdem liebe ich ihre ruhige einfühlsame Art.  

    Neben Youtube liebe ich die Skillbeast Workouts vom lieben Oti, die immer super abwechslungsreich sind und auch auf die Tiefenmuskulatur geht. Kostet zwar was, ist aber wirklich jeden Cent wert. 

    Ja und beim Yoga mache ich momentan unheimlich gerne Yoga mit Alo Moves. Auch diese App kostet was, aber die Auswahl an unterschiedlichen Flow und auch Lehrer ist riesig. Davon bin ich in den letzten Monaten wirklich ein großer Fan geworden 

     

    Homeworkout Essentials?

    Also eigentlich braucht man nicht viel mehr als eine gute Matte und vielleicht ein paar Terra-Bänder. Ich muss nämlich gestehen, dass ich bei Workouts am liebsten mit dem eigenen Körpergewicht arbeite. 

    Deine liebsten Yogamatten? 
    Laya Yoga 
    Lotuscraft Pure 
    Jade Yoga Harmony für unterwegs

     

    Wo kaufst du deine Sportklamotten?
    Auch das ist ganz unterschiedlich. Ich liebe die Yogaklamotten von Indigo Luna (Achtung Zoll), Hey Honey Yoga 
    Mag auch die Tights von Aimn und Oysho unheimlich gerne 

    Ja und sonst ist Sportscheck immer eine gute Anlaufstelle, weil es da eine große Auswahl gibt 

    Weitere Beiträge zum Thema Sport & Bewegung

    Ernährung 

     

    Was das Thema Ernährung betrifft hat sich in den letzten zwei Jahren so einiges geändert bei mir und ich glaub, dass das auch der Grund ist wieso sich mein Körper jetzt doch verändert hat – vor allem auch an den Stellen wo sich bei mir sonst nie was getan hat. Im letzten Jahr habe ich meinen Fleischkonsum um einiges minimiert und seit diesem Jahr esse ich gar keines mehr. Der Grund dafür war aber jetzt nicht mein Körper, sondern eher die Tiere. Schon seit ich ein Kind bin habe ich immer mal wieder Phasen gehabt in denen ich beschlossen habe Vegetarierin zu werden, weil mir die Tiere leid taten. Doch wirklich länger als ein oder zwei Monate habe ich es dann doch nie ausgehalten, weil mir Fleisch einfach viel zu gut geschmeckt hat. Beef Tartar & Steak waren einfach meine Leibspeise und ich habe es dann doch immer wieder ausgeblendet dass es sich hierbei um Tiere handelt.  Mittlerweile bin ich aber soweit, dass ich es einfach nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren kann Fleisch zu essen und deshalb habe ich einfach ganz damit aufgehört. Auch Milchprodukte habe ich fast komplett aus meiner Ernährung gestrichen und zuhause ernähre ich mich eigentlich zu 90% vegan. Ab und zu esse ich noch gerne ein Ei zum Frühstück und auch wenn ich unterwegs bin greife ich auf vegetarische Optionen zurück wenn es nichts anderes auf der Speisekarte gibt oder ich wo zu Besuch bin. Auch Fisch steht ab und zu noch auf meinem Speiseplan, aber nur noch ganz selten und wenn dann eher wenn er lokal gefangen wurde oder ich am Meer bin. Ich versuche hier einfach meinen eigenen Weg zu gehen und das zu tun was sich für mich gut anfühlt. Ich habe gemerkt, dass wenn ich mir alles sofort verbiete, habe ich noch mehr Lust darauf und deshalb mache ich das Step by Step und so klappt das momentan wirklich sehr gut. Was ich gemerkt habe, dass sich mein Körper sehr verändert hat, seit ich kaum noch tierische Produkte zu mir nehme und als ich vor kurzem einen Gesundheitscheck gemacht habe war ich richtig baff. Wie schon gesagt war ich schon immer sehr sportlich und habe mich gesund ernährt, aber mein Fettanteil war doch immer höher als erwartet. Er war zwar immer im Normalbereich aber trotzdem waren die Ärzte bzw. Trainer immer überrascht, dass er bei ca. 20/21% lag. Vor kurzem habe ich aus Interesse wieder meinen Körperfettanteil messen lassen und plötzlich war er bei 19% und das obwohl ich wie gesagt nicht viel verändert habe, außer die tierischen Produkte weitgehend aus meiner Ernährung zu streichen. Ich tue somit nicht nur den Tieren was Gutes sondern auch meinen Körper und das zeigt mir dass ich auf dem richtigen Weg bin. 
    Auch bei der Ernährung kann ich nur sagen, dass es unheimlich wichtig ist auf seinen eigenen Körper zu hören. Denn nur weil bei mir das so funktioniert, heißt das noch lange nicht, dass diese Art der Ernährung für jeden etwas ist. Deshalb gut hinhören. Wenn wir uns ehrlich sind wissen wir ganz genau was uns gut tut. Nur viele Sachen ignoriert man dann auch gerne, weil es halt gut schmeckt. Ja und auch hier gilt bei mir alles mit Maß und Ziel. An einem Tag esse ich viel Gemüse und am nächsten Tag gönne ich mir einen veganen Burger oder etwas Süßes. 

     

    Eure Fragen: 

     

    Hast du schon mal unter Essanfällen gelitten?

    Also wenn hier so richtige Essanfälle gemeint sind, würde ich jetzt nein sagen. Doch klar auch ich habe Phasen wo ich alles in mich hineinstopfe, Phasen in denen ich auf der Couch liege und mich nicht mehr bewegen kann weil ich zu viel gegessen habe. Vor allem wenn ich meine Tage habe, bekomm ich richtig Lust, vor allem auf Süßes und da kommt es dann auch schon mal vor, dass ich gleich mal drei Packungen Mannerschnitten verdrücke. 

     

    Würdest du sagen, dass du dich bewusst gesund ernährst oder isst du nach Lust und Laune? Worauf achtest Du bei deiner Ernährung?

    Ja ich ernähre mich schon bewusst gesund und achte darauf, dass ich viele gute Lebensmittel und viel Obst und Gemüse zu mir nehme. Doch ich muss auch sagen, dass ich unheimlich gerne Obst und Gemüse esse und deshalb fällt mir das auch recht leicht. Vor allem seit ich versuche hauptsächlich vegan zu essen, probiere ich auch gerne neue Gerichte aus und das macht mir großen Spaß. 

     

    Isst du gar kein Fleisch mehr?

    Seit 2020 esse ich gar kein Fleisch mehr und ich muss sagen, dass es mir leichter fällt als gedacht. Klar ab und an habe ich noch Lust darauf, das kommt aber wirklich ganz selten vor und mir geht es gar nicht ab. Was mir sehr geholfen hat war einfach eine vegane Version für meine Lieblingsgerichte zu finden. 

     

    Isst du intuitiv? Würdest du dich Als Eine Intuitive Esserin Bezeichnen Oder Folgst Du Einem Ernährungskonzept? Machst Du Intervallfasten? 16:8?

    Ja ich ernähre mich nach dem 16:8 Prinzip oder auch Intervallfasten genannt. Hier isst man für 8 Stunden und setzt dann 16 Stunden aus. Ich muss aber auch sagen, dass sich das bei mir einfach so entwickelt hat und ich schon auch darauf höre ob ich Hunger habe oder nicht. Meistens ist es aber so dass ich um 10 Uhr meine erste Mahlzeit zu mir nehme und Abend wird dann gegen 18 Uhr gegessen.  Wenn wir mal mit Freunden essen sind oder wo zu Besuch sind und später Abendessen ist es meistens so, dass ich am nächsten Tag auch erst später Hunger habe. Also ich glaube dass sich mein Körper mittlerweile darauf eingespielt hat und ihm das sehr gut tut. Ich schlafe auch viel besser wenn ich nicht zu spät esse. Wenn ich aber mal richtig hunger habe, achte ich nicht wirklich darauf ob ich die Zeiten einhalte. Dann höre ich schon auf meinen Körper und esse was. 

     

    Wie schaffst du es regelmässig zu Essen?

    Das ist eine gute Frage. Ich muss gestehe ich bin jetzt niemand der großartig viel snackt untertags. Stattdessen koche ich mir lieber ein ausgiebiges sättigendes Frühstück. Mittag- und/oder Abendessen. Was ich über die Jahre gelernt habe, ist dass man sich die Pausen um zu Essen auch wirklich gönnen muss und sich Zeit dafür nimmt. 

    Wie ernährst du dich wenn du bei deiner Familie bist?

     Meine Familie weiß, dass ich versuche mich vegan zu ernähren und wenn ich zu Besuch komme, gibt es für mich zumindest dann auch was vegetarisches. Also wenn ich bei meiner Familie bin, esse ich kein Fleisch. Gibt es aber etwas mit Milch oder Ei esse ich es trotzdem, weil ich auch nicht möchte, dass jemand für mich extra was zubereitet. Habe ich die Möglichkeit esse ich auch einfach nur die Beilagen, aber dafür mehr. 

    Isst du auch mal eine ganze Packung Chips auf einmal? Gönnst du dir auch mal was?

    Also eine Packung Chips auf einmal esse ich jetzt nicht, weil ich kein großer Chips-Esser bin. Bei mir sind es dann die Mannerschnitten und wie schon erwähnt kommt es da auch mal vor, dass ich zwei, drei oder vier Packungen verdrücke. Also ja ich gönne mir auch mal etwas und esse Pizza, Lasagne und Co. Ich finde eben, dass es ganz wichtig ist, dass man sich nicht alles verbietet, denn essen soll Spaß machen und nicht nur Mittel zum Zweck sein. 

    Was sind eine Geheimtipps für eine ausgewogene Ernährung?

    Ich habe immer sehr viel Gemüse und Obst zuhause und versuche einfach immer auf Basis darauf etwas zu kochen. Also ganz nach dem Motto Eat the rainbow. Umso bunter umso besser

     

    Wie hast du dich als Kind/Jugendlicher ernährt?

    Als Kind habe ich eigentlich am liebsten Fleisch gegessen, am liebsten war mir da ein rohes Steak. Was Gemüse betrifft war ich teilweise sehr heikel und so habe ich erst mit 16/17 angefangen Gurken Paprika und Tomaten (roh) gerne zu essen. Ich habe mir früher auch nicht wirklich viele Gedanken über meine Ernährung gemacht. 

     

    Passt du auf Kohlenhydrate auf?

    Eigentlich nicht nein. Ich esse unheimlich gerne Kartoffeln und Reis und auch Nudeln und deshalb wäre eine Kohlenhydratarme Ernährung überhaupt nichts für mich. Ich versuche zwar am Abend leichter zu essen, damit ich besser schlafe, aber das wars auch schon. Achja und ich greife eher zu Dinkel, Roggen oder Hafer als Weizen. Ganz weglassen tue ich es aber nicht.

     

    Was Isst Du Vor Und Nach Einem Intensiven Workout?

    Das ist ganz unterschied, wobei ich sagen muss ich esse meistens nichts vor dem Training, weil ich mit vollem Bauch nicht trainieren kann. Das fühlt sich für mich meistens nicht gut an. Deshalb trainiere ich auch am liebsten in der Früh auf leeren Magen. Natürlich achte ich aber darauf, dass ich dann am Vorabend noch gut gegessen habe, damit ich auch genügend Energie habe. Am Liebsten esse ich momentan nach einem Training Overnight Oats oder aber meine Salatbowl mit Ofengemüse

    Was Tust Du Gegen Einen Blähbauch?

    Gar nichts, wenn ich ehrlich bin. Früher habe ich öfters mal einen Blähbauch gehabt, was sicher damit zu tun hatte, dass ich sehr viele Milchprodukte gegessen habe. Mittlerweile kommt das eigentlich nur noch vor wenn ich meine Monatsblutung bekomme. Wenn man öfters einen Blähbauch hat, am besten einfach mal ein bisschen darauf achten was man davor gegessen hat. 

    Sollte Man vor Oder nach dem Sport etwas Essen?

    Auch das ist von Person zu Person unterschiedlich und kann pauschal nicht beantwortet werden. Direkt vor dem Training würde ich aber nicht raten viel zu essen, da das Essen sonst nur im Magen liegt. Wenn man wirklich Hunger hat, aber vorher Sport machen will, am besten zu nem kleinen Snack wie einer Banane greifen. Das funktioniert bei mir auf jeden Fall immer ganz gut. 

    Wo holst du dir vegane Inspiration zum Kochen?

    Am Liebsten schaue ich einfach in meinen Kühlschrank und probiere einfach aus. Ich lass mich aber auch sehr gerne auf Instagram oder Pinterest inspirieren. Außerdem habe ich einige Kochbücher zuhause die ich gerne mal durchblättere und wie schon weiter oben erwähnt probiere ich einfach meine Lieblingsgerichte von früher vegan zu machen. 

    Plagt Dich Manchmal Das Schlechte Gewissen Beim Essen? Unterteilst Du Ungesung Vs Gesund?

    Früher ja, mittlerweile Nein. Alles mit Maß und Ziel und dann muss man auch kein schlechtes Gewissen haben wenn man sich mal etwas gönnt. 

    Achtest Du Auf Dein Gewciht Oder Eher Wohlbefinden?

    Ich achte zu 100% auf mein Wohlbefinden. Ich habe auch schon seit einigen Jahren keine Waage mehr und stelle mich eigentlich auch so gut wie nie darauf. Ich wüsste jetzt auch gar nicht genau wie viel ich wiege. 

    Was Hälst Du Von Kalorienzählen? 

    Für mich ist das keine Methode die funktioniert. Mir persönlich ist das zu aufwändig und ich habe keine Lust bei jedem Produkt erst mal zu schauen wie viele Kalorien es hat. 

    Braucht man Protein Pulver?
    Auch das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, aber ich würde jetzt mal nein sagen. Ich verwende schon seit einiger Zeit kein Protein Pulver und habe es eigentlich auch nur verwendet weil ich den Vanillegeschmack gern mochte.

    Hier geht es zu meinen Rezepten

    Abschließend kann ich nur sagen, dass sowohl beim Thema Sport als auch beim Thema Ernährung einfach unheimlich wichtig ist, dass man alles mit Maß und Ziel macht, auf seinen Körper hört, nicht zu streng mit sich ist und ganz wichtig Spaß an der Sache hat. Sollten noch irgendwelche Fragen offen sein, könnt ihr mir diese gerne in den Kommentaren stellen. Ich beantworte sie gerne.

  • life update – März 2020

    life update – März 2020

    Was war das eigentlich für ein schräger Monat. Wenn ich so zurückblicke und die letzten vier Wochen Revue passieren lasse, fällt es mir immer noch schwer alles in Worte zu fassen. Wir schreiben das Jahr 2020 – ein Jahr in dem ich viel vor hatte, ein Jahr das anders als das letzte werden sollte. Tja anders ist es auf jeden Fall, nur leider nicht so wie ich es mir vorgestellt habe. Vor ein paar Wochen habe ich noch unsere anstehenden Bus-Reisen geplant und dann kam da plötzlich Corona. Irgendwie fühlt sich das alles wie in einem Hollywoodspielfilm an, wo wir gespannt warten, dass uns Will Smith oder irgendein anderer Held rettet. Nur halt ohne Zombies (Gott sei Dank).
    Mittlerweile haben wir Tag 25 zuhause und ich weiß nicht wie es euch geht, aber es fühlt sich alles immer noch total surreal an. Anstatt euch zu erzählen was ich im letzten Monat so erlebt habe, dachte ich mir, ich teile einfach ein paar Gedanken der letzten Wochen mit euch. Denn ja auch ich war im März nur zuhause und habe gespannt die Nachrichten verfolgt.

    Anfang März als noch alles normal war – Meine Schwester und mein Vater besuchten mich in Salzburg und mein Freund flog beruflich für 2 Wochen nach Mexiko. Ich war unheimlich dankbar für die Zeit, die ich nun für mich alleine zuhause hatte. Nach 5 Tagen Besuch ist so ein bisschen Me-Time doch sehr angenehm und die Vorfreude auf diese Zeit war groß. Liegengebliebene Dinge aufarbeiten, die Wohnung auf Vordermann bringen, mir ganz viel Zeit für meine Morgenroutine nehmen und ja einfach ganz für mich sein. Ich bin eigentlich gerne unter Menschen, aber zwischendurch genieße ich es auch sehr alleine zu sein. Tja hätte ich gewusst wie es 4 Wochen später aussehen wird, wäre ich wohl doch noch das eine oder andere Mal vor die Tür gegangen, hätte meine Yoga Stunden ins Studio verlegt, wäre wie geplant nach Wien gefahren und hätte mich mit Freunden auf einen Kaffee getroffen, anstatt zuhause zu bleiben.
    Als die Situation in China immer brenzliger wurde habe ich zwar alles mitverfolgt, aber wirklich ernstgenommen habe ich es nicht. Es wurde eher belächelt. Ach China ist doch so weit weg und es ist sicher nur eine Grippewelle. Das wird schon schnell wieder vergehen. Ich plante weiter meine Reisen und war gedanklich schon am Strand in Sardinien. Als sich das Corona-Virus dann immer schneller und schneller verbreitete und die Lage in Italien schlimmer wurde, bekam ich das erste Mal ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Auch wenn ich immer noch fest daran geglaubt habe, dass ich Mitte April mit dem Bus Richtung Meer aufbrechen werde.

    Eine Woche später sah mein Gefühlszustand ganz anders aus. Es gab keinen Tag an dem ich nicht im Sekundentakt die Nachrichten verfolgt habe. Langsam wurde ich innerlich total unruhig. Vor allem weil mein Freund immer noch in Mexiko unterwegs war und ich mitbekam, wie nach und nach Flüge gestrichen wurden. Ich war etwas nervös, aber Gott sei dank war der Rückflug für den 12 März angesetzt und so landete er in Österreich noch bevor die ganzen Maßnahmen verkündet wurden. Die Tage vor seiner Rückkehr waren für mir ziemlich schwer, weil ich einerseits nicht wusste ob alles klappt und weil ich mit den ganzen Nachrichten alleine nicht so ganz umgehen konnte. Ich flüchtete auf den Berg um meinen Kopf freizubekommen und ein bisschen Abstand von allem zu nehmen. Als dann die Ausgangsbeschränkung verkündet wurde war es dann ganz vorbei und ich tue mir auch schwer diesen Gefühlszustand wirklich in Worte zu fassen. Einerseits war ich komplett ruhig, aber andererseits hatte ich unzählige Gedanken in meinem Kopf und wusste nicht so recht was ich mit all diesen Nachrichten und Informationen anfangen soll.

    Von einem Tag auf den anderen ändert sich einfach unser ganzes Leben. Wir sollen unser Zuhause nicht mehr verlassen. Die Grenzen werden geschlossen und die Betriebe aufs Minimum zurückgefahren. Bin ich hier in einem falschen Film oder passiert das gerade wirklich? Wie lange wird das wohl andauern? Was für Auswirkungen wird das auf die Menschen, auf die Wirtschaft aber auch auf die Natur haben?
    Nach der Verkündigung der Ausgangsbeschränkung beschlossen wir nicht erst das Wochenende abzuwarten, sondern gleich zuhause zu bleiben. Wir machten uns wie 1000 andere Menschen auch, an diesem besagten Freitag, der übrigens ein Freitag der 13. war auf den Weg in den Supermarkt um unseren Kühlschrank für die nächste Woche zu füllen. Zu unserer Verteidigung, wir hatten wirklich nicht mehr viel zuhause und ich gebe zu, auch wir wollten noch schnell unsere Lieblingsprodukte einkaufen und unsere Vorräte auffüllen. Einfach auch, um auf Nummer sicher zu gehen und den Supermarkt dann vorerst zu meiden.
    Die Stimmung im Supermarkt war wirklich schräg und ich glaube ich habe noch nie so viele Menschen und so leere Regal gesehen. Es gab zwar noch von allem genug, aber die Bereiche rund um die Nudeln und das Klopapier gleichten einem Schlachtfeld. Ich war wirklich überfordert mit der Situation und auch die Verkäuferin meinte, es sei mehr los als zu Weihnachten.
    Zurück zuhause musste ich erst einmal tief durchatmen. Ja das passiert gerade wirklich. Auch wenn meine Stimmung eigentlich die ersten Tage zuhause ganz gut war. Wir lenkten uns auch gut mit gemeinsam kochen, Serien schauen und aufräumen ab. Dennoch konnte ich das was in meinem Kopf passierte nicht so recht ordnen. Es war alles einfach surreal und ich versuchte mir zu Beginn einfach positiven Gedanken zu setzen. Ja klar es ist doof, dass jetzt alle anstehenden Termine abgesagt wurden und ich jetzt mein zuhause nicht verlassen soll, aber dann mach ich doch einfach das Beste aus der Situation und nutze die Zeit für mich. Ich werde viel Sport machen, schreibe Blogposts die schon lange auf meiner To Do Liste stehen, ich erneuere mein Blogdesign, miste meinen Kleiderschrank aus und widme mich dem Frühjahrsputz. Wann wenn nicht jetzt.
    Mit diesem motivierten Gedanken bin ich in die erste Woche der Ausgangsbeschränkung gestartet. Nach ein paar Tagen habe ich jedoch gemerkt, dass das alles nicht so wirklich funktioniert wie ich mir das vorgestellt habe. Das war gerade einfach zu viel für mich und meinen Kopf und so habe ich die erste Woche einfach gar nichts geschafft.

    2020 – the pandemic is real.
    Mir ging es in der ersten Woche der Ausgangsbeschränkung echt nicht schlecht. Ich muss gestehen, die ersten Tage habe ich es sogar echt genossen und bin so richtig aufgeblüht. Ich war unglaublich motiviert. Mein Kühlschrank war voll, ich hatte Zeit neue Gerichte auszuprobieren, habe meine Wohnung geputzt, die Terrasse geplant und ein paar Dinge erledigt für dich ich mir sonst keine Zeit genommen habe. Ich bin ein ganzes Wochenende vor meinem Laptop gesessen und habe fleißig an meinem neuen Blogdesign gebastelt. Es war irgendwie schön, dass ich nicht das Gefühl hatte ich verpasse draußen etwas. Natürlich muss man auch erwähnen, dass sich für mich nicht so viel verändert hat, denn ich arbeite ja doch schon eine Weile von zuhause und war das Home Office gewohnt.
    Hey sie hat doch gerade erst geschrieben, sie hat gar nichts weitergebracht?
    Ja das stimmt und wenn ich so zurückdenke, habe ich einiges erledigt. Doch Arbeitstechnisch ist wirklich kaum etwas weitergegangen, denn meine Konzentration war einfach nicht vorhanden. Ich wollte mehr schreiben, mich meiner Buchhaltung widmen und an meinen Presets arbeiten. Keine Chance, ich war andauernd abgelenkt. Stattdessen habe ich unglaublich viel Zeit auf Instagram & Co verbracht und im Sekundentakt die Nachrichten verfolgt. Ich wollte einfach durchgehend up-to-date sein und wissen was passiert und welche Neuerungen es gibt. Nachdem ich ein Hoch hatte, kam natürlich auch ein Tief. An einem Tag war ich noch super motiviert und hätte Bäume ausreißen können und am nächsten bin ich nicht aus dem Bett gekommen, hatte Existenzängste, war antriebslos und wollte am Liebsten gar nicht aufstehen. Es gab sogar ein Wochenende, da habe ich mich einfach nicht aus dem Bett bewegt und einen Tag lang nur geweint. Nach und nach habe ich einfach gemerkt, dass die Flut an Nachrichten und auch die vielen Stunden auf Instagram nicht unbedingt gut für mein Gemüt sind. Ich hatte das Gefühl, vor allem an den Tagen wo ich mich nicht wirklich gut gefühlt habe, ich müsste jetzt noch mehr Sport machen, gesünder essen, noch mehr Content produzieren und neue Projekte starten.


    Nein, ich muss gar nichts….

    Nach dem ersten Hoch und dem ersten Tief wusste ich irgendwie, ich möchte was ändern. Ich durfte mich einfach nicht so stressen. Vor allem in dieser Zeit, die für uns alle etwas Neues ist und uns vor Herausforderungen stellt, ist es unheimlich wichtig, dass man auf sich selbst hört und sich nicht unnötig unter Druck setzen lasst. Nein ich muss nicht jeden Tag eines der vielen Live Online-Workouts machen und die fitteste Version von mir werden, neue große Projekte starten, die beste Version meiner selbst werden oder all die Dinge tun die ich mir schon so lange vorgenommen habe. Gerade jetzt sollte man vielleicht einfach auf sich selbst hören, herausfinden was einem richtig Freude bereitet und Achtsam mit sich umzugehen. Ja ich gebe es ganz ehrlich zu, es gibt Tage da stresst es mich extrem wenn ich Instagram öffne und jeder ist gerade am sporteln. Doch ich merke, dass es genau in den Phasen, wo ich vielleicht unrund bin und mich nicht so gut fühle es unheimlich wichtig ist das Handy zur Seite zu legen. Deshalb lege ich auch immer wieder Tage ganz ohne Social Media ein und versuche nur noch einmal am Tag und zwar am Morgen Nachrichten zu konsumieren.
    Vorletztes Wochenende bin ich zum Beispiel einfach den ganzen Tag auf der Terrasse gelegen und habe ein Buch gelesen und habe kein einziges Mal Nachrichten gelesen und soll ich euch was sagen? Es hat richtig gut getan und verpasst habe ich auch nichts.
    Die letzten Wochen waren für mich ein Auf und Ab, aber es ist auch wieder ein Learning, denn ich versuche mehr hinzuhören. Ich merke zum Beispiel, dass ich viel entspannter bin, wenn ich mir am Morgen Zeit für meine Morgenroutine nehme und das Handy am Abend schon ein oder zwei Stunden vorm Schlafengehen zur Seite lege. Trotzdem gibt es Tage, an denen ich antriebslos bin und mich einfach nicht motivieren kann meine Routine zu machen und auch das ist ok. Solche Tage wird es immer geben und ich versuche sie einfach zu akzeptieren und trotzdem das Beste daraus zu machen.
    Mittlerweile haben wir Woche vier der Ausgangsbeschränkung erreicht und ich muss sagen, langsam habe ich mich an die Situation gewöhnt. Natürlich würde ich jetzt auch viel lieber Wandern gehen oder mit meinem Bus wegfahren, aber jetzt heißt es durchhalten. Bessere Zeiten kommen bestimmt und wenn wir alle zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen, überstehen wir diese Phase mit links. Ja und man muss auch immer die positiven Dinge darin sehen, wir haben mehr Zeit um uns wirklich mit uns selbst zu beschäftigen und uns Gedanken darüber zu machen was wir wirklich wollen und auch die Natur erholt sich gerade. Es ist unheimlich traurig, wenn man an die momentane Lage in Italien denkt, doch wenn ich dann die Bilder von Delfinen an der italienischen Küste oder Fischen in den Kanälen von Venedig sehe, zaubert mir das ein Lächeln ins Gesicht und zeigt mir, dass diese Pandemie auch etwas Gutes hat.

  • meine Morgenroutine – Tipps & Tricks

    meine Morgenroutine – Tipps & Tricks

    Im letzten Jahr habe ich mit dem Coaching begonnen und auch gemerkt, dass es unheimlich wichtig ist sich genügend Zeit für sich zu nehmen. Ich war die letzten Jahre doch immer viel unterwegs und habe meine Me-Time ganz oft hinten angestellt. Irgendwas war immer wichtiger, bzw. habe ich meine Prioritäten immer auf andere Dinge gelegt, anstatt dass ich mich und meine mentale Gesundheit an erster Stelle nehme. Deshalb habe ich im vergangenen Jahr nach und nach meine persönliche Morgenroutine entwickelt. Eine Routine die aus Dingen besteht, die mir gut tun und die ich nur für mich mache. Wenn man mit ein bisschen Me-Time in den Tag startet, dann kann einem fast nichts aus der Ruhe bringen. Auch wenn ich mal mit dem falschen Fuss aufstehe, mich nicht so fit fühle oder einfach emotional (hallo PMS) bin, hilft mir diese Routine um mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Es gibt so Tage denen gibt man gar nicht die Chance besser zu werden. Man schreibt sie gleich am Morgen ab und diese Routine hilft mir auch ein bisschen aus solchen Tagen doch noch das Beste rauszuholen – klappt zwar nicht immer aber ganz oft.
    Bei mir ist es so, dass meine Routine nicht jeden Tag ident ist und es gibt Tage da habe ich einfach mehr Zeit als an anderen. Manchmal stehe ich richtig motiviert auf und habe am Vormittag noch nichts vor, dann kann meine Morgenroutine auch mal eine Stunde oder sogar noch länger dauern. An anderen Tagen fehlt mir die Zeit oder einfach die Muse und dann reichen mir auch 15 Minuten um in Schwung zu kommen. Es muss also wirklich nicht lange dauern und es ist ok wenn ihr eine Liste mit Dingen habt und euch immer nur ein paar Wenige raussucht. Wichtig ist nur, dass ihr die Dinge die ihr in eure Routine integriert auch wirklich gerne macht. Als kleine Inspiration findet ihr in diesem Beitrag auch meine ganz persönliche Morgenroutine und ein paar Tipps, die mir sehr geholfen haben meine perfekte Routine zu finden und es auch zur Gewohnheit zu machen.
    Nichts muss, alles kann.  Ja und wenn ihr am Morgen keine Zeit habt dann macht doch einfach eine Abendroutine daraus. Wichtig ist, dass man es einfach an seinen eigenen Alltag anpasst und versucht sich jeden Tag ein bisschen Zeit für sich zu gönnen. Egal ob Morgens oder Abends. 

    Meine persönlichen Tipps

    Entwickle deine ganz persönliche Routine
    Das Allerwichtigste gleich zu Beginn – finde die für dich perfekte Routine. Nur weil mir Yoga,  Meditieren oder Karten ziehen gut tut in der Früh, heißt das noch lange nicht, dass diese Dinge auch etwas für dich sind. Die Morgenroutine ist etwas ganz Individuelles und klar kann ich euch ein paar Inspirationen geben, aber trotzdem ist es ganz wichtig, dass ich trotzdem erst mal herausfindet was für euch das Richtige ist. Denn nur wenn dir deine Morgenroutine auch wirklich Spaß macht, bzw. gut tut, nur dann kannst du auch wirklich dran bleiben.

    Probiere Dinge aus
    Auch ich habe zu Beginn sehr viel ausprobiert und musste erst herausfinden, was und welche Reihenfolge für mich am Besten passt. So ziehe ich am Morgen einfach lieber eine Karte als dass ich mir meine Affirmationen laut vorlese. Ich höre lieber laut Musik und tanze dazu, als dass ich mich schon gleich als erstes mit Nachrichten informiere. Ich rolle lieber meine Yoga-Matte aus und meditiere, als dass ich ein anstrengendes Body Workout, a la Skillbeast mache. Diese Dinge hebe ich mir sehr gerne für den Abend auf. Man muss hier einfach ausprobieren und schauen was einem liegt. Oft merkt man auch sehr schnell was einem gefällt, bzw. liegt. Es gab bei mir so ein paar Dinge die ich mir am Anfang vorgenommen, sie aber dann während der Routine einfach vergessen habe. 

    Schreibe dir deine Routine auf
    Was mir auch sehr geholfen hat ist meine Routine einfach aufzuschreiben. Zu Beginn habe ich diese Liste auch immer wieder neu gemacht, weil Dinge weggefallen sind und neue dazugekommen sind. Ich finde es immer ganz hilfreich, wenn man die Punkte die man am Morgen gerne macht gleich vor sich sieht. Ja und wenn ich mal weniger Zeit oder Lust habe, dann habe ich meine Routine auf einem Blick vor mir und kann mir die Dinge raussuchen, die mir gerade besonders gut tun. So ist zum Beispiel bei mir Yoga nur ein zusätzlicher Punkt, den ich nicht immer mache. Manchmal setze ich mich gleich auf mein Meditationskissen oder mache nur 5 Minuten Yoga. Ja und an anderen Tagen, nehme ich mir für das Yoga sogar eine Stunde Zeit. Ich versuche zwar gewisse Dinge immer in der selben Reihenfolge zu machen, weil sie so für mich persönlich am Besten harmonieren. Doch ich halte mich nicht immer 100% an die Reihenfolge. Wie gesagt ich lasse mir da sehr gerne auch ein bisschen Freiraum, weil wenn ich am Morgen mal nicht zu viel Zeit habe oder zu spät aufstehe, möchte ich mich nicht unnötig stressen oder unter Druck setzen. Also ja eine Reihenfolge ist sicher nicht schlecht, aber auch das muss jeder handhaben wie es für einem am Besten ist – Jeder Mensch ist anders und es gibt kein richtig oder falsch. 

    Leg dein Handy weg – Flugmodus ein
    Eigentlich müsste dieser Punkt ja an die erste Stelle, denn ohne Handy und Ablenkung fühlt sich die Morgenroutine noch viel besser ein. Ich handhabe es zum Beispiel so, das sich mein Handy gar nicht mehr ins Schlafzimmer mitnehme. Ich stecke es im Büro oder Wohnzimmer an und greife es erst nach meiner Routine an. Ja natürlich manchmal filme ich Ausschnitte mit und da mache ich eine kleine Ausnahme, ABER das Handy ist dann weiterhin im Flugmodus. Erst wenn ich mit meiner Morgenroutine fertig bin, widme ich meinem Handy. Ich habe gemerkt, dass ich total unrund bin, wenn ich schon vorher kurz auf Whats App schaue, einen Blick auf Instagram werfe oder Nachrichten lese. Deshalb greife ich erst danach zum Handy. Für meine Meditation und auch für meine Yoga-Einheiten benötige ich doch immer ein Endgerät und da habe ich mir angewöhnt zum IPad zu greifen und auch wirklich nur diese Apps zu öffnen. Funktioniert wirklich gut und glaubt mir so ein Start in den Tag ohne Handy ist wirklich tausendmal besser.

    Schaffe dir Raum für deine Routine
    Eine Frage die ich sehr oft bekommen habe war, wo ich meine Routine mache, bzw. wie ich mich konzentrieren kann, wenn noch jemand anderer in der Wohnung ist. Ich muss gestehen, auch das war ein Learning und bei meiner Morgenroutine, will ich wirklich ganz mit mir sein und nicht gestört werden, bzw. mich auch nicht dazwischen unterhalten. Deshalb habe ich das mehrere Optionen, die ich je nach Situation anwende. Entweder stelle ich mir meinen Wecker eine Stunde früher. So habe ich die ganze Wohnung für mich und kann mich frei bewegen und meine Morgenroutine dort machen kann, wo ich gerade Lust habe. Wenn ich es aber nicht aus dem Bett schaffe, dann ziehe ich mich in einen leeren Raum, also ins Schlafzimmer oder meistens ins Büro zurück. So kann mein Freund sich frei in der Wohnung bewegen und muss nicht wirklich Rücksicht auf mich nehmen. Ja und dann gibt es auch Tage wo ich einfach Lust habe im Wohnzimmer mit Blick auf die Berge in den Tag zu starten, mein Freund aber schon wach ist. Dann greife ich einfach zu großen Kopfhörern und schotte mich so ab. Mein Freund weiß, dass ich nicht gestört werden möchte, wenn ich die Kopfhörer aufhabe. Ja und das funktioniert eigentlich ganz gut.

    Frische Luft und Glas Wasser eine Tasse Tee & Musik wirken Wunder
    Ja und mein kleiner persönlicher Tipp – aufstehen und gleich mal ein großes Glas Wasser trinken, das macht richtig wach. Danach wird bei mir ganz oft für die gute Laune Musik aufdrehen. Ich hab da so ein paar Playlisten die ich je nach Laune aufdrehe und ich finde ein paar gute Sounds am Morgen können so viel bewegen. Dazu eine Tasse Tee, die Balkontür oder das Fester aufreißen und einfach ein paar mal ganz tief ein- und ausatmen. Meistens denke ich noch an all die Dinge für die ich dankbar bin und dann starte ich mit meiner Routine. Für mich persönliches gibt es einfach nichts besseres am Morgen.

    Meine persönliche Morgenroutine

    Ja und nach all meinen Tipps, findet ihr hier noch meine persönliche Morgenroutine um euch einfach ein bisschen zu inspirieren. Wie gesagt, was für mich gut klappt, muss sich nicht gleich auch für dich gut anfühlen. Also einfach ausprobieren und ganz wichtig, versucht die Zeit wirklich zu genießen. Ja, Gedanken werden kommen und das ist auch vollkommen ok so. Lasst sie einfach zu.

    Gefühle und Gedanken kommen und gehen. Wie Wolken am Himmel, die der Wind vor sich hertreibt.
    Das achtsame Atmen ist mein Anker im Hier und Jetzt.

    Thich Nhat Hanh

    Ich mache mir meistens schon am Vorabend einen kleinen Plan für den nächsten Tag. Irgendwie kann ich den Morgen noch besser genießen, wenn meine To-Do Liste schon fertig ist. Auf diese Liste kommen sowohl Dinge wie meine Morgenroutine, meine beruflichen Aufgaben, aber auch Punkte wie, Mittagessen kochen, ein Buch lesen, Homeworkout, Tobi Gassi Runde und/oder Wohnung putzen. Ich persönlich liebe es einfach Dinge abzuhaken und wenn dazwischen dann auch Dinge wie gemeinsam kochen stehen, freut man sich irgendwie noch mehr darauf. Ich muss gestehen, ich schaffe es nicht immer mir diese Liste schon am Abend zu schreiben, weil ich manchmal einfach zu müde bin oder einfach keine Muse habe. Doch wenn man es gleich am Ende des “Arbeitstags” und nicht erst vorm zu Bett gehen macht, ist es um einiges einfacher.
    Außerdem mache ich mir schon am Vorabend gerne Gedanken, wie lange ich am Morgen Zeit habe, bzw. wie viel Zeit will ich mir nehmen? Ja und je nachdem wie ich mich gerade fühle wird auch die Morgenroutine geplant. Manchmal dauert das nur 15 Minuten und manchmal sogar 1 1/2 Stunden. Meistens wache ich ohne Wecker zwischen 6 und 7 Uhr auf, wenn ich weiß dass ich nachher einen Termin habe, dann stelle ich mir den Wecker (nicht am Handy, sondern auf der Uhr oder Extern) , damit ich auf davor ganz sicher ein wenig Zeit habe. 

    • Im Bett 7 Mal tief durch die Nase ein und durch den Mund ausatmen. Ich lasse dabei meine Augen am liebsten noch geschlossen.
    • Ein großes Glas Wasser trinken. Danach trinke ich erstmal ein Glas Wasser, das macht nämlich sofort wach und man hat gleich am Morgen Flüssigkeit zu sich genommen. Das Glas richte ich meistens schon am Abend her, damit ich am Morgen auch ja nicht vergesse.
    • Aufstehen und das Bett zu machen. Mittlerweile mache ich das wirklich schon total automatisch und man hat dann irgendwie sofort nach dem Aufstehen das Gefühl schon etwas getan zu haben. Mit dem Bett zu machen beginnt für mich einfach ein neuer Tag. Wenn mein Freund noch liegen bleibt, mache ich das Bett nach der Morgenroutine zu oder er übernimmt.
    • Musik aufdrehen – Je nach Lust und Laune wähle ich entweder eine ganz entspannte Musik oder gute Laune Songs. Das variiert von Tag zu Tag und kommt sehr auf meine Stimmung an. HIER findet ihr aber auf jeden Fall meine Spotify Playlists.
    • eine Tasse Tee machen
    • Ich öffne kurz das Fenster oder die Terrassentür und atme drei Mal tief ein und aus und denke an die Dinge für die ich dankbar bin.
    • Entweder zünde ich ein Räucherstäbchen an oder gebe Aromaöl in meinen Diffuser.
    • Eine Karte ziehen. Am liebsten starte ich den Tag mit einem positiven Gedanken und deshalb liebe ich es eine Karte am Morgen zu ziehen. So entwickelt sich auch oft meine Intention oder mein Leitsatz für den Tag. Ich habe mittlerweile wirklich viele Kartensets zuhause, aber ich liebe sie alle und greife jeden Tag zu einem anderen.
    • Ab auf die Yoga Matte: Dieser Punkt ist eigentlich jener, der nie gleich ist, denn an machen Tagen lasse ich Yoga komplett weg, ich mache nur einen schnellen Flow von Mady Morrison oder ich widme mich meiner momentanen LieblingsApp Alomoves. Ja die App ist leider nicht kostenlos, aber man kann sie 2 Wochen kostenlos testen und man bekommt hier auch wirklich etwas für sein Geld. Ich habe schon echt viele Yoga-Einheiten ausprobiert und bis jetzt war ich von jeder einzelnen begeistert. Außerdem gibt es neben Yoga, auch Meditationen oder andere Workouts. Also eine App die ich euch wirklich zu 100% empfehlen kann
    • Morgenmediation: Meditieren ist eine Sache, die wohl jedem am Anfang wirklich schwer fällt und wenn ich möchtet, schreibe ich dazu gerne mal einen eigenen Beitrag. Doch so viel vorweg, meditieren bedeutet nicht, dass ihr an gar nichts denken sollt. Es ist ganz normal, dass es euch an manchen Tagen leichter fällt und an manchen Tagen schwerer – das ist Teil des Prozess. Ich persönlich probiere hier gerne unterschiedliche Sachen aus. Ich kann euch die Morgenmeditationen von Mady Morrison sehr ans Herz legen. Momentan arbeite ich persönlich mit der App Headspace. Hier kann man zuerst eine Art Basic Kurs machen und sich dann auf die jeweiligen Themen spezialisieren. Man kann ganz entspannt mit 5 Minuten starten und die Zeit dann nach und nach steigern. Eine wirklich tolle App, die ich euch sehr empfehlen kann. Man hat eine große Auswahl und kann auch zwischen Frauen und Männerstimme wählen und die Sprache einstellen. Sonst schaue ich auch gerne mal bei den Podcasts von Valerie Hussemann, DariaDaria oder Laura Malina Seiler vorbei – die machen nämlich auch immer mal wieder Meditationen.
    • Journaling: Früher war es für mich gar nicht so einfach mich jeden Tag hinzusetzen und diese kleinen Fragen zu beantworten. Ich habe ganz oft einfach darauf vergessen. Doch seit es Teil von meiner Morgenroutine ist geht es einfach wie von selbst und tut mir einfach jeden Tag aufs neue Gut. Einen detaillierten Beitrag zum Thema Journaling findet ihr HIER.
    • Eine große Runde mit Tobi an der frischen Luft (immer noch ohne Handy übrigens)
    • Ordnung machen & ab ins Bad
    • Frühstücken – meistens dann mit den ersten Nachrichten um Up to Date zu bleiben. Ich habe aber in der momentanen Zeit ganz bewusst beschlossen nur einmal am Tag Nachrichten zu lesen. Da mir zu viele Informationen einfach nicht gut tun. Deshalb lieber gesammelt am Morgen.

     

    Und dann kann der Tag beginnen. Klingt jetzt vielleicht nach einer ewig langen Morgenroutine und ja wenn ich mir wirklich viel Zeit nehme, kann sie auch lange dauern. Doch wie schon zu Beginn erwähnt, kein Tag gleicht dem anderen und es ist einfach wichtig, dass man auf seinen eigenen Körper hört und sich so viel Zeit nimmt wie man möchte, bzw. wie viel man zur Verfügung hat.

  • life update – februar 2020

    life update – februar 2020

    Hey 2020, mach mal ein bisschen langsamer. Ich bin doch gerade dabei jede Sekunde zu genießen und da kannst du ruhig einen Gang zurückschalten und bitte nicht so schnell verfliegen. Bis jetzt mag ich das Jahr wirklich sehr gerne und an den meisten Tagen wache ich auch und bin einfach nur unheimlich dankbar. Dankbar dafür, dass ich gesund bin. Dankbar für all die Menschen. Dankbar für mein Zuhause. Einfach dankbar für mein Leben. Wir müssen uns alle viel öfters bewusst werden, wie gut es uns eigentlich geht und seit ich mir das jeden Morgen sage, starte ich ganz anders in den Tag. Ich nehme meine Umgebung ganz anders wahr und geh einfach viel positiver durch die Welt.

    Wenn du mal ganz genau nachdenkst? Was fehlt dir wirklich im Leben?

    Mir persönlich fällt momentan gar nichts ein, denn ich bin gerade echt Happy so wie alles ist. Na klar gibt es Tage, da finde ich alles doof. Die wird es auch immer geben und das ist vollkommen ok. Doch an den meisten Tagen trage ich ein Lächeln auf dem Gesicht und bin einfach nur glücklich.
    Dir ist etwas eingefallen, was dir fehlt? Dann Go for it – Das Leben ist zu kurz um Dinge nicht zu tun. Es gibt da etwas, was du unbedingt machen willst. Was du aber schon lange vor dir herschiebst? Jetzt ist der Zeitpunkt es einfach zu tun. Wenn wir uns ganz ehrlich sind. Am Ende sind es doch immer die Dinge die wir nicht probieren die wir bereuen. Das war auch irgendwie mein Motto im Februar – Spring über deinen Schatten und mach es einfach. Besser probiert und gescheitet, als nie versucht. Der Februar war wirklich wieder ein sehr lehrreicher Monat für mich und es ist irgendwie schön jeden Tag neue Dinge über sich selbst zu erfahren und sich weiterzuentwickeln.

    Yoga Yoga Laufen Yoga

    Im Februar hat mich das Yoga-Fieber dann komplett gepackt. Ich bin in unterschiedliche Stunden in Salzburg gegangen und habe sehr viel zu hause praktiziert. Jeden Tag wurde die Matte ausgerollt und es hat mir einfach so gut getan. Dazwischen bin ich dann immer in meine Laufschuhe geschlupft und habe die eine oder andere Runge gedreht. Bewegung ist seit diesem Jahr wieder ein ganz großes Thema bei mir. Ja ich habe mich schon immer viel und gerne bewegt, doch seit dem neuen Jahr habe ich so meine perfekte Kombi gefunden – Viel Yoga, ein bisschen Laufen, ab und an in Fitnesscenter oder ein Homeworkout mit Oti. Die letzten Wochen habe ich fast jeden Tag etwas gemacht ohne einen Pause-Tag herbeizusehnen. Es macht mir einfach viel Spaß und da braucht man dann halt auch mal keine Pause. Doch Achtung, nicht übertreiben. Ich habe Ende Februar dann doch kurz pausieren müssen, da ich einen entzündeten Muskel in der Schulter habe. Auch wenn man motiviert und nicht zu halten ist, auf den Körper hören ist trotzdem sehr wichtig. Wenn er sagt Pause, gebt ihm diese auch.

    Morgenroutine – Meditieren – Journaling

    Wörter die aus meiner täglichen Routine nicht mehr wegzudenken sind. Im Februar habe ich wirklich so gut wie jeden Tag mindestens ein paar Minuten meditiert und mir Zeit genommen um in mein Journal zu schreiben. Ich glaub mittlerweile ist es bei mir schon selbstverständlich, dass ich es einfach machen. Und diese Routine am Morgen hat mir wirklich unheimlich geholfen, bzw. hilft mir einfach jeden Tag. Probiert es einfach mal aus und bleibt dran. Ihr werdet sehen, es verändert wirklich euren Alltag positiv und auch eure Gedanken. Einen ausführlichen Beitrag zum Thema Journaling gibt es bereits hier.

    Home Sweet Home

    Ich war im Februar mal wirklich komplett zuhause und das unheimlich gut. Ja zwischendurch habe ich mir zwar immer gedacht, ach ich wäre jetzt gerne auch irgendwo im Warmen. Am Ende des Tages war ich dann aber doch immer sehr froh, zuhause in meinem eigenen Bett zu liegen und mit Tobi zu kuscheln. Die letzten Jahre war ich doch recht viel unterwegs und ich habe mich immer gefreut aufs nachhause kommen. Gleichzeitig konnte ich es aber auch nicht erwarten wieder wegzukommen. Dieses Gefühl ist irgendwie im letzten Jahr viel kleiner geworden. Natürlich verreise ich auch gerne, aber ich bin auch happy wenn ich zwei Monate am Stück zuhause bin. So wohl wie in Salzburg habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt. In den letzten Wochen ist es immer wieder vorgekommen, dass ich mit Tobi spazieren gegangen bin und einfach nicht damit klar gekommen bin, dass ich diese Stadt wirklich mein Zuhause nennen darf. Ich hab ein unglaubliches Glück und eine innere Ruhe verspürt. Immer wenn es mir mal nicht so gut geht, dann versuche ich mir dieses Gefühl zurückzuholen – volle Zufriedenheit und Dankbarkeit.

    Nature LOVE

    Das Wetter im Februar war meistens auf unserer Seite und so habe ich jede freie Minute in der Natur verbracht. Ich war einige Male laufen, viel mit Tobi spazieren, habe noch ein paar richtig coole Powder-Tage gehabt, war Rodeln und habe meine erste Wanderung in diesem Jahr gemacht. Ich merke einfach, dass mir diese Zeit besonders gut tut. Es holt mich runter und lässt mich meinen Stress und alle meine Sorgen einfach vergessen. Vor zwei Jahren habe ich wirklich noch sehr viel gearbeitet und einfach vergessen mir Pausen zu nehmen. Jetzt weiß ich einfach, dass meine mentale Gesundheit einfach das wichtigste überhaupt ist. Ja und diese kleinen oder großen Pausen, die ich dann meistens in der Natur oder auf der Yogamatte verbringe, geben mir so viel Kraft, dass ich danach einfach noch viel produktiver und vor allem kreativer bin.

    Gesehen – Gehört – Gelesen – Geplant

    Für das Jahr 2020 habe ich mir vorgenommen wieder mehr zu lesen und deshalb auch eine “kleine” Bücherliste erstellt. Ich wollte jeden Monat ein Buch fertig lesen und mir am Abend wirklich ganz bewusst die Zeit zu nehmen. Im Januar hat das ganz gut geklappt. Im Februar ist mir das ein bisschen schwerer gefallen und so habe ich leider nur ein halbes Buch geschafft. Doch das ist ok, es wird sicher wieder eine Phase kommen (vielleicht sogar im März) wo ich wieder mehr Zeit habe zu lesen. Momentan lese ich auf jeden Fall die Gabe der Unvollkommenheit von Brene Brown und auch wenn ich noch nicht fertig bin, kann ich euch dieses Buch nur wärmstens empfehlen und ans Herz legen.

    Im Februar habe ich es geschafft meine Playlist weiter zu befüllen und jetzt sind auch genügend Songs drinnen, dass ich euch meine erste Playlist im Jahr 2020 präsentieren kann. Es ist wirklich alles dabei, ganz quer durch die Bahn, aber ich mag diesen bunten Mix an unterschiedlichen Genres momentan einfach sehr sehr gerne.

    Ja und was habe ich im März geplant?

    Auch diesen Monat werde ich zuhause verbringen und ich freue mich darauf. Ich möchte gerne nochmal in den Schnee, bevor sich der Winter ganz verabschiedet. Möchte vielleicht schon die eine oder andere Wanderung machen. Die ersten 10 Tage bin ich Strohwitwe und deshalb möchte ich diese Zeit nutzen um mir wirklich ganz bewusst Zeit für mich zu nehmen. Auch wenn ich meine bessere Hälfte jetzt schon sehr vermisse, genieße ich es auch mal einfach nur alleine zu sein.
    Außerdem werde ich Mitte März endlich ein Büro in Salzburg beziehen und ich kann es kaum erwarten meinen Arbeitsplatz endlich aus meinen Vier Wänden zu verbannen. Für mein bald altes Home Office habe ich schon so einige Idee und ich glaube es werden viele Pflanzen, Yogamatten und Kerzen involviert sein. Ich freue mich also schon darauf ein bisschen umzudekorieren.

    Ja und last but not least- Ich arbeite fleißig an meinen Pre-Sets. Ja ich weiß mittlerweile gibt es unzählige Pre-Sets da draußen, doch immer bekomme immer wieder unzählige Fragen zu meinen Fotos und der Bearbeitung und deshalb möchte ich euch diese Filter gerne zur Verfügung stellen. Wer sich den Berries & Passion Newsletter abonniert hat, kann sich nicht nur auf ein gratis Goodie jeden Monat freuen, sondern erfährt vor allen anderen wann und wo die Pre-Sets erhältlich sein werden. So jetzt ist es also raus und jetzt habe ich mir auch gleich ein bisschen einen Druck bzw. eine Deadline gesetzt. Meine Schnappschüsse von diesem Beitrag sind übrigens auch mit einem meiner Pre-Sets bearbeitet.

  • coffeebreak with jura  – meine Bücherliste 2020

    coffeebreak with jura – meine Bücherliste 2020

    – Werbung – In Zusammenarbeit mit Jura –

    Wenn es grau, kalt und nass draußen ist, verbringe ich die Zeit am Liebsten drinnen in meinen kuscheligen vier Wänden. Auch wenn ich gerne in der Natur bin und so ein Tag im Schnee schon auch was hat, der Winter ist für mich eine Jahreszeit, wo ich mich gerne ein bisschen zurückziehe. Ich murmel mich gerne ein, nehme mir bewusst Zeit für mich und sammle so auch wieder genügend Energie. Es tut mir unheimlich gut und ab und an ist es auch ganz wichtig, wenn man nicht durchgehend Action hat. Seit diesem Jahr bin ich wieder voll im Lesefieber und nutze meine Freizeit oder meine Pausen gerne um einfach nur zu lesen. Es gibt für mich momentan nichts Besseres als meine Jura Kaffeemaschine einzuschalten, sich ein gemütliches Plätzchen auf der Couch oder im Bett zu richten und mit einem Cappuccino ein gutes Buch zu verschlingen. Seit dieser Kaffeevollautomat im letzten Jahr bei mir eingezogen ist, zelebriere ich meine persönlichen “coffee moments” noch viel mehr.

    Meine Jura Ena 8 Signature Line

    Letztes Jahr im Herbst ist die Ena 8 bei mir eingezogen und ich verstehe nun jeden der sagt, dass man nie wieder etwas anderes möchte, wenn man einmal einen Kaffeevollautomaten hatte. Ich kann dem nur zustimmen. Jetzt wo ich die Ena 8 von Jura die letzten Monate ordentlich getestet habe, kann ich es mir auch nicht mehr anders vorstellen. Kaffeemaschine an, Zubereitungsart wählen und schon kann man seinen Kaffee genießen. Sie erkennt meine persönlichen Präferenzen und passt den Startscreen automatisch an. So muss man nicht lange suchen. Jeder der sich also überlegt so eine Investition zu tätigen, dem kann ich nur sagen, tut es. Natürlich ist so ein Kaffeevollautomat nicht gerade billig, aber mit dem Produkten von Jura hat man lange eine Freude. Sie sehen nicht nur edel und hochwertig aus, sondern sind auch unheimlich leicht in der Handhabung, man kann zwischen 12 Zubereitungsarten wählen und auch die Reinigung der Maschine geht schnell und einfach. Was ich an der Ena besonders gerne mag ist, dass sie nicht zu groß ist. schön klassisch und zeitlos wirkt und somit perfekt in meine kleine Küche passt. Wenn man nicht so viel Platz hat überlegt man sich das ganze doch zweimal, aber sie macht sie wirklich perfekt auf meiner Küchenzeile und die Ena 8 ist nicht ohne Grund letztes Jahr zum Testsieger gewählt worden.

    Ein guter Kaffee und ein spannendes Buch – und der Nachmittag ist gerettet!

    Ich habe eigentlich immer schon sehr gerne gelesen und es geliebt so richtig in eine Geschichte einzutauchen. Wer kennt es nicht, wenn ein Buch so spannend ist, dass man es einfach nicht aus der Hand legen kann. Wenn man sich so richtig hineinversetzt und die Augen schon nachgeben vor Müdigkeit, man aber einfach wissen will, wie es weiter geht. Eine Zeit lang bin ich dann sogar auf einen Kindle umgestiegen, da meine Wohnung sonst wohl übergegangen wäre. Mittlerweile bevorzuge ich aber wieder das klassische Papierformat, weil das Erlebnis irgendwie ein anderes ist. Der Geruch von einem frischen Buch und wie es sich in der Hand anfühlt – da kann ein Kindle einfach nicht mithalten. Außerdem unterstreiche ich gerne für mich wichtige Sätze oder schreibe mir etwas dazu.
    Im vergangenen Jahr habe ich es kaum geschafft ein Buch auch wirklich fertig zu lesen. Andauernd habe ich mir ein neues Buch gekauft, es bekommen und dann nach kurzer Zeit wieder zur Seite gelegt und das nächste begonnen. Ich weiß nicht genau woran das lag, aber am Liebsten wollte ich alles auf einmal lesen. Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen wieder bewusster zu lesen. Mir wirklich die Zeit für die Bücher zu nehmen und wirklich eines nach dem anderen zu lesen. Es ist ja auch ok, wenn man mal länger braucht, wenn man Kapitel doppelt oder dreimal liest.
    Seit Beginn des Jahres nehme ich mir wirklich so gut wie jeden Tag Zeit zum lesen und ich merke wie sehr ich das vermisst habe. Egal ob gleich am Morgen, eine Stunde am Nachmittag mit einem leckeren Kaffee, im Zug oder Bus am Weg zu einem Termin oder am Abend vorm Schlafen gehen. Ich lese wieder so gerne, dass ich mir diese Zeit gerne nehme, auch wenn ich mal nur ein paar wenige Seiten lese. Es tut mir unheimlich gut und es macht mir Spaß mich weiterzubilden oder mich einfach in einer spannenden Geschichte zu verlieren. Deshalb habe ich mir auch vorgenommen im Jahr 2020 wieder mehr zu lesen und habe eine kleine Liste erstellt. Eine Liste mit Büchern die bereits bei mir zuhause stehen und endlich gelesen werden möchten. Für jeden Monat ein Buch und ich dachte mir, ich teile diese Liste mit euch, denn vielleicht ist ja etwas dabei was euch auch interessiert.
    Wenn ihr Empfehlungen für gute Bücher habt, nur her damit. Schreibt es mir in die Kommentare. Ich freu mich darauf meine persönliche Leseliste zu erweitern.