Kategorie: Travel

  • TRAVEL – Falkensteiner Balance Resort Stegersbach

    TRAVEL – Falkensteiner Balance Resort Stegersbach

    Vergangenes Wochenende war ich gemeinsam mit meiner Schwester für drei Tage im Balance Resort Stegersbach zu Besuch. Nach ein paar chaotischen Wochen war es mal wieder an der Zeit die Seele baumeln zu lassen und zu entspannen und dieser Ort war einfach perfekt dafür. Raus aus der Stadt und den Alltag einfach mal vergessen und es sich gut gehen lassen. In nicht mal 2 Autostunden ist man von Wien in Stegersbach und kann sich den schönen Dingen widmen – Wellness, Natur, Kulinarik und vielleicht bisschen Bewegung.

    UNSER ZIMMER 

    Am Freitag Nachmittag sind wir angereist und haben die ersten Stunden gleich mal nur in unserem tollen Zimmer verbracht. Wir sind beide nicht mehr aus dem Staunen gekommen, denn wir durften die Tage in einer 68qm Suite mit eigener Sauna übernachten. So ein tolles Zimmer muss man natürlich gleich voll auskosten und so haben wir erstmal im riesengroßen Wohnzimmer entspannt und die Obstplatte geplündert. Doch nicht nur der Wohnbereich war total gemütlich, sondern auch das riesengroße Boxspringbett wollte man am liebsten gar nicht mehr verlassen und das große Badezimmer erst. Dieses Zimmer war wirklich unglaublich schön und wir haben dieses Mal echt viel Zeit dort verbracht. Ich finde es immer total schade, wenn man viel unterwegs ist und die schönen Hotelzimmer nicht ausnutzen kann.
    Auch der kleine Tobi war mit von der Partie und wurde mit einem tollen Hundepaket begrüsst – Es stand ein Körbchen inkl. Decke und natürlich auch Schüsseln mit Leckerlis für ihn bereit.

    KULINARIK 

    Auch kulinarisch hat das Balance Resort Stegersbach so einiges zu bieten und ich weiß gar nicht was mir am besten geschmeckt hat. Abend kann man zwischen 3 unterschiedlichen Menüs wählen und die unterschiedlichen Gänge auch gerne variieren und austauschen. Zusätzlich gibt es ein sehr großes Salatbuffet und auch die Nachspeisen konnten sich sehen lassen. Der Service im Restaurant ist unglaublich nett und unser Kellner hat uns bei Laune gehalten und hin und wieder auch ein paar Späße gemacht. Das Restaurant ist eigentlich recht groß und so hat man nie wirklich das Gefühl, dass es zu überfüllt ist – die Menschen verteilen sich dort eigentlich ganz gut.
    Am Morgen wurden wir mit einem riesengroßen Frühstücksbuffet auf den Spa- Tag vorbereitet. Auch hier gab es wirklich alles was das Herz begehrt Frischen Kuchen, Obst, Omlettes, frisch gepressten Orangensaft, Lachs, Wurst, Käse und Müsli – es hat uns an nichts gefehlt.

    BEWEGUNG & SPA

    Stegersbach ist eine unheimlich nette Gegend und es gibt auch einige Wanderwege die dazu einladen die Natur zu genießen und ein bisschen rauszukommen. Da Tobi mit war haben wir uns natürlich auch bewegt und täglich die eine oder andere Runde eingelegt. Man kann sich übrigens auch Räder ausleihen und so die Gegen erkunden. Für all jene die Bewegung mit Kulinarik verbinden möchten, gibt es auch eine Weinwanderung, wo man sich an verschiedenen Plätzchen eine kleine Stärkung und ein Glas Wein gönnen kann.
    Natürlich kann man sich aber auch im Hotel selber sportlich betätigen und das Fitnesscenter ist eigentlich sehr gut ausgestattet und man findet hier alles was man für das tägliche Workout benötigt. Nach einer kleinen Sporteinheit ging es aber gleich wieder auf die gemütliche Liege, denn wir waren ja da um zu entspannen. Der Spa Bereich ist relativ überschaubar aber echt schön und man kann sich dort auch wirklich gut zurückziehen. Am Samstag Nachmittag war es zwar ein bisschen voller, aber sonst hatten wir eigentlich nicht das Gefühl, als wären so viele Menschen da. Man hat außerdem die Möglichkeit auch die öffentliche Therme zu nutzen oder sich im Saunabereich zurückzuziehen und so verteilt es sich glaub ich ganz gut. Sehr toll fand ich den Pool und vor allem die Aussicht. Einfach mal ein bisschen Wasser relaxen und die Natur inkl. Kirschblütenbäume genießen.

    BEHANDLUNGEN

    Wir sind außerdem in den Genuss von einer 50 minütigen Massage gekommen  und die hatte ich wirklich schon notwenig. Ich entschied mich für eine Rückenmassage und habe mich danach endlich mal nicht mehr so extrem verspannt gefühlt. Zusätzlich habe ich noch eine Pediküre und Maniküre gebucht und auch diese Behandlungen waren sehr gut. Nur eine kleine Sache hätte ich auszusetzen und zwar wurde kein Topcoat verwendet und ohne hält der Lack bei mir leider nicht so gut. Meine Schwester hatte noch ein 20 minütiges Körperpeeling und hat danach sehr zufrieden ausgesehen. Also im großen und ganzen waren die Behandlung echt super und die perfekte Abrundung von unserem Spa-Tag.

     

    Abschließen kann ich nur sagen, dass wir einen sehr tollen und vor allem entspannten Aufenthalt im Falkensteiner Balance Resort in Stegersbach verbracht und die Zeit wirklich genossen haben – sowohl meine Schwester als auch Tobi. Mir wurde auch verraten, dass in den nächsten Wochen ein großer Umbau geplant ist und einige Dinge erneuert werden. Das Haus gibt es bereits seit 12 Jahren und nun wird es Zeit für einen Neuanstrich. Ich muss hier aber dazu sagen, dass ich darüber sehr überrascht war, denn es wirkte überhaupt nicht “alt” oder abgewohnt und man konnte schon sehr gut sehen, dass hier immer wieder was erneuert und sehr darauf geachtet wird, dass alles schön aussieht. Ich bin aber auch jeden Fall schon sehr gespannt, wenn das Balance Resort Stegerbach in neuem Glanz erstrahlt und werde sicher Mal wieder kommen.

    – Vielen Dank an Falkensteiner für den wunderschönen Aufenthalt –

  • Vienna – Sneak In Brunch

    Vienna – Sneak In Brunch

    Ich liebe es am Wochenende frühstücken oder brunchen zu gehen. Ausschlafen und sich dann den Bauch voll schlagen – das perfekte Programm für einen Samstag oder Sonntag. Aus diesem Grund habe ich heute mal wieder einen Wien-Tipp für euch. Schon ziemlich oft wurde mir der Brunch im Sneak In empfohlen und vor ein paar Wochen war ich gemeinsam mit meiner Family endlich vor Ort und konnte mich selber vom leckeren Essen überzeugen. Normalerweise sollte man schon zeitnah einen Tisch reservieren, aber dank dem lieben Ali haben wir noch relativ spontan ein Plätzchen bekommen.

    Das Sneak In ist eigentlich ein Concept Store inkl. Café bzw. Bar und seit einiger Zeit kann man hier am Wochenende richtig gut speisen. Je nachdem ob man zu den Frühaufstehern oder Langschläfern gehört kann man zwischen 2 Slots wählen – entweder von 10-12.15 oder von 12:30 Uhr bis Open End. Es gibt ein riesengroßes Buffet und hier wird sicher jeder fündig – frisches Obst, eine große Auswahl an Salaten, Eierspeise mit Speck, Milchreis und vieles mehr findet man im Sneak In. Sogar für die veganen Gäste gibt es echt viel. Das Essen war wirklich super lecker und am Schluss konnte ich mich gar nicht mehr bewegen – immerhin musste ja alles ausprobiert werden.

    Das Servicepersonal war sehr nett, auch wenn man ein bisschen gemerkt hat, dass sie gestresst waren. Wir mussten etwas länger auf unsere Getränke warten, aber am Ende haben wir alles bekommen was wir wollten. Bei einem vollen Haus kann das schon mal vorkommen und das fand ich eigentlich gar nicht so schlimm. Auch der Preis ist für das Angebot wirklich ok – Für 18 Euro bekommt man Essen so viel man möchte inkl. einem Heißgetränk.

    Mir hat der Brunch sehr gut gefallen und ich werde sicher mal wieder vorbeischauen. Vielleicht sogar ganz bald, weil nun kann man sicher auch schon draußen sitzen und das leckere Essen im Freien genießen.


    Sneak In

    Siebensterngasse 12

    1070 Wien

    SneakIn Vienna

  • SalzburgerLand erleben – Gastein

    SalzburgerLand erleben – Gastein

    Unter dem Motto SalzburgerLand erleben, war ich letzte Woche gemeinsam mit der lieben Denise und SalzburgerLand im Gasteiner Tal unterwegs und durfte auf Entdeckungsreise gehen und ein paar richtig coole Sachen erleben. (mehr …)

  • Great Ocean Road

    Great Ocean Road

    Unser nächster Stopp nach Melbourne war die Great Ocean Road und dieser Ausflug war wirklich unglaublich schön. Eigentlich hatten wir geplant ein Auto zu mieten und selber zu fahren, aber da es wesentlich entspannter ist wenn man nicht selber hinterm Steuer sitzen muss, haben wir beschlossen eine Tour zu buchen. Wir hatten nur 1 Tag für die Great Ocean Road und da man doch eine ganz schöne Strecke zurücklegt, war die Tour mit Go West für uns persönlich die bessere Wahl. Hätten wir mehr Zeit gehabt, wäre es wahrscheinlich dann doch das Mietauto geworden.

    Wir haben die Sunset Tour gebucht, da man so den meisten Menschenmassen aus dem Weg gehen kann und nicht gar so zeitig aufstehen muss. Um 10 Uhr haben wir uns mit dem Bus auf den Weg gemacht und wir hatten wirklich Glück unsere Gruppe war ziemlich klein und so hatten wir nur einen Kleinbus. Unser Tourguide war super nett und hat uns während der Fahrt vieles zur Great Ocean Road und über Australien erzählt. Wir legten einen kurzen Stopp am Anglesea Fluss ein, konnten wilde Vögel in Kennet River füttern und haben sogar ein paar wilde Koalas gesehen. Außerdem standen Stopps an der Shipwreck Coast in Torquay und im Port Campbell National Park an. Natürlich haben wir auch bei den 12 Apostel (die übrigens früher Sau & Ferkel hießen) halt gemacht, denn das ist einfach ein Muss.
    Eigentlich muss man sagen hatten wir auch ziemliches Glück mit dem Wetter, denn es hat den ganzen Tag nicht geregnet. Es war zwar ziemlich stürmisch (kann man auf einem Foto ganz gut sehen), aber es soll schlimmeres passieren. Zwischendurch war es richtig grau und wir hatten immer wieder Angst nass zu werden, aber immer wieder ließ sich die Sonne kurz blicken und ließ uns hoffen. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang ist es nochmal etwas aufgerissen und wir haben unsere Tour bei den 12 Apostel ausklingen lassen. Es war echt ein toller Tag und wir haben in kurzer Zeit das wichtigste zu sehen bekommen. Wir hatten auch wirklich Glück mit dem Touranbieter Go West und es war nicht so extrem touristisch und ich würde es genau wieder so machen, wenn ich nur 1 Tag zur Verfügung habe. Nun lasse ich aber einfach mal die tollen Fotos sprechen.


  • Travel Diary – Melbourne

    Travel Diary – Melbourne

    So nun ist es endlich soweit und mein erstes Travel Diary aus Australien geht online und zwar möchte ich heute ein bisschen etwas über unseren Aufenthalt in Melbourne erzählen. Ich weiß es hat echt ziemlich lange gedauert, aber irgendwie habe ich momentan eine richtige Schreibblockade und tue mir richtig schwer neue Beiträge zu verfassen. Deshalb wird alles immer weiter nach hinten verschoben und rausgezögert. In der vergangenen Woche habe ich sogar versucht mich regelrecht zu zwingen, aber auch das wollte nicht so recht. Ich glaube es fällt mir auch deshalb so schwer, weil ich mir dieses Mal wirklich keine Gedanken über den Blog gemacht habe, als ich auf Urlaub war. Ich habe/hatte zwar unheimlich viele Ideen, aber die Motivation blieb einfach aus und immer wenn ich meinen Computer aufgedreht habe, wusste ich nicht wie ich anfangen soll. Heute habe ich es dann aber doch irgendwie geschafft, alle meine Tipps für Melbourne für euch zusammenzuschreiben und ein paar Eindrücke von unserer Reise mit euch zu teilen.

    Ein Kellner in Melbourne hat es ganz richtig ausgedrückt: Sydney ist das Mädchen mit dem du ausgehst und Melbourne die Frau die du heiratest. Irgendwie fand ich den Vergleich echt gut und er hat auch gar nicht so unrecht mit dieser Aussage. Es sind beides wirklich ganz tolle Städte, die mir sehr gut gefallen haben, aber meiner Meinung nach hat Melbourne einfach ein bisschen mehr Charme. Auch wenn es nicht ganz so warm ist wie in Sydney, ich habe mich hier sofort wohlgefühlt. Eines muss man aber schon sagen, das Wetter in Melbourne ist teilweise echt heavy und wenn ich gewusst hätte, dass es an einem Tag alle 4 Jahreszeiten haben kann, dann hätte ich wohl einen Pullover mehr mitgenommen. Um die Gegend zu erkunden war das Wetter aber eigentlich perfekt. Mit vielen tollen Tipps von meiner Schwester und natürlich auch von Mani und Sophie ging es los und die Stadt wurde erkundet. Wie immer haben wir uns einfach nur treiben lassen, denn meiner Meinung nach lernt man so eine Stadt viel besser kennen.

    FORTBEWEGUNG

    In Melbourne kommt man wirklich unheimlich einfach von A nach B und die öffentlichen Verkehrsmittel sind sehr gut ausgebaut. Auch der Weg vom Flughafen in die Stadt ist super easy und man muss dazu einfach nur in den Skybus steigen (Hin und Retour 35$), mit dem es Non-Stopp ins Zentrum geht.
    Wir sind eigentlich alles mit der Straßenbahn und der Schnellbahn gefahren und haben uns immer gut zurecht gefunden. Manche Strecken dauern etwas länger, da die Größe dieser Stadt nicht zu unterschätzen ist, aber so sieht man auch gleich mehr. Man holt sich einfach eine sogenannte Myki Card und lädt sie mit etwas Guthaben auf und schon kann es losgehen. Es gibt auch einen Bereich (ich glaube in der “Innenstadt”) da fährt man sogar komplett kostenlos mit der Straßenbahn.

    HOTELS

    Bei unserem ersten Aufenthalt haben wir im Peppers Docklands Melbourne gewohnt und waren eigentlich sehr zufrieden mit unserem Aufenthalt. Das Zimmer war sehr schön und auch von der Größe her völlig ok. Vor der Tür ist gleich die Straßenbahn weggefahren und wir haben wirklich alles gut vom Hotel erreicht. Einziger Nachteil, in der Gegend gab es nicht wirklich viele Restaurants und so haben wir uns am ersten Abend Uber Eats ins Hotelzimmer bestellt, da wir einfach nicht finden konnten. Am Ende unsere Reise waren wir dann nochmals in Melbourne und für die letzten 2 Nächte habe ich uns ein Zimmer im Sofitel gebucht, da ich einfach gerne einen nette Ausblick haben wollte und die Zimmer ganz oben dies versprachen. Auch dieses Hotel ist sehr schön und von der Lage echt top – meiner Meinung nach sogar besser als unser erstes Hotel. Der Preis war natürlich auch um einiges höher und eigentlich hätte ich mir ein bisschen moderneres Zimmer erwartet, aber die Aussicht hat alles wieder gut gemacht.

    MUST SEE’s

    Natürlich gibt es auch einiges zu sehen und es gibt wirklich ein paar richtig coole Gegenden in Melbourne. Wie schon erwähnt bin ich eigentlich nicht so der Typ der sich alle Sehenswürdigkeiten ansieht, sondern ich lasse mich am liebsten einfach treiben. Halte Ausschau nach netten Plätzchen und Lokalen und so haben wir es auch in Melbourne gemacht. Durch die Straßen strandeln, ein bisschen Shoppen und sich einfach mit den Menschen mitziehen lassen.

    – Brighton Beach mit seinen bunten Häusern: Der Strand ist zwar nicht der schönste, aber die Häuser sind schon sehr nett zum anschauen und natürlich auch zum Fotos machen.
    – Fitzroy erkunden: Diese Gegend fand ich eigentlich fast am coolsten, weil es so ein bisschen das Künstlerviertel ist. Hier gibt es wirklich viel zu sehen und wir sind einen Tag einfach nur durch die kleinen Gassen von Fitzroy gelaufen.
    – Shopping in der Brunswick Street: Man kann natürlich auch im Zentrum richtig gut shoppen und man findet dort alle große Brands, aber auf der Brunswick Street gibt es viele kleine Shops, von Vintage, bis Designerteile. Hier wird ganz bestimmt jeder fündig und man sollte die Augen offenhalten. Ich habe dort ein super Schnäppchen und richtig coole Boots, die ich euch ganz bald zeigen werde um die Hälfte bekommen.
    – St Kilda Pier ink. Pinguine: St. Kilda ist schon ein schönerer Strand als Brighton, aber es sind auch dementsprechend mehr Menschen unterwegs. Wir sind den Strand entlang spaziert haben einfach das Meer und die Sonne genossen. Natürlich haben wir auch den Pier, wo es Pinguine gibt besucht. Leider haben wir nur einen einzigen kleinen Pinguin, der sich im Gebüsch versteckt hat gesehen. Am nächsten Tag haben wir erfahren, das die Pinguine immer erst am Abend zurückkommen – tja da waren wir wohl etwas zu früh.
    – River Yara Walk: Diesen Punkt haben wir leider nicht mehr geschafft, aber der liebe Mani hat es uns empfohlen.
    – Hosier Lane: Diese kleinen Straßen voll mit Graffiti, sind echt richtig cool und eine nette Foto Location.

    FOOD

    Vor allem kulinarisch hat Melbourne so einiges zu bieten und so wurden jeden Tag andere Cafés und Restaurants getestete – wir wurden hier nicht enttäuscht. Damit dieser Beitrag nicht ewig lang wird, habe ich euch die einzelnen Lokalitäten nur kurz zusammengefasst. Ich kann euch wirkliche alle wärmstens empfehlen und wir haben überall richtig gut gespeist.

    Temperance Society: Dieses kleine Frühstückslokal ist zwar etwas außerhalb und man muss mit der Schnellbahn hinfahren, aber das Essen dort ist wirklich unglaublich gut. Es zahlt sich also wirklich auf den Weg auf sich zu nehmen.

    Industry Beans: Dieses leckere Frühstückslokal liegt in Fitzroy gleich neben einer Crossfit Box und auch hier kann man richtig gut essen. Vor allem der Kaffee war richtig richtig lecker.

    Tinker: Das Tinker habe ich durch Zufall auf Instagram entdeckt und es hat uns so gut geschmeckt, dass wir gleich 2 Mal dort waren. Sowohl die Süßen als auch die salzigen Gerichte sind unheimlich gut und auch das Personal ist richtig nett. Die Smoothies sind etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Säfte dafür frisch und unglaublich gut.

    Doughnut Time: Die Donuts von Doughnut Time waren für mich der Untergang, denn immer wenn wir an einer Filiale vorbeigegangen sind, musste ich mir einen kaufen und diese Dinger sind eine reinste Kalorienbombe – aber man gönnt sich ja sonst nichts und deshalb gab es für mich nicht nur einmal Love at first Bite. Die gibt es übrigens nicht nur in Melbourne, sondern überall in Australien was ich so mitbekommen habe.

    Super Natural: Dieses Restaurant ist zwar ein bisschen fancy, aber unglaublich gut und jeder der ein Fan der asiatischen Küche ist , sollte dort hingehen. Man bestellt hier eigentlich für den ganzen Tisch und teil sich dann die einzelnen Gerichte – davon bin ich ja ein großer Fan, denn so kann man viel mehr ausprobieren. Wir haben uns so gut wie durch die ganze Karte gekostet und ein Gericht war besser als das andere. Vor allem die Austern und die kleinen Krabbenburger waren richtig gut. Es kostet zwar ein bisschen mehr, ist aber wirklich jeden Cent wert.

    Naked for satan: Diese Bar liegt auch in Fitzroy und ist das perfekte Plätzchen um den Blick auf die Stadt bei dem einen oder anderen Cocktail zu genießen.

    Rice Queen: Auch dieses Lokal liegt in Fitzroy und ist eher orientalisch angehaucht. Ich weiß leider gar nicht mehr was wir alles hatten, aber es war alles richtig lecker. Nur Achtung, wenn man keinen Koriander mag muss man das unbedingt dazu sagen, denn in fast jedem Gericht war er drinnen und wie ihr vielleicht bereits wisst, kann man mich mit Koriander jagen. Gott sei Dank konnte man ihn aber ganz leicht herauspicken.

    Vegie Bar: Von diesem Restaurant war ich auch total begeistert, weil es echt unglaublich viele leckere Gerichte gab. Ich habe mich für eine unglaublich gute vegane Pizza mit Kürbis entschieden und am liebsten hätte ich gleich noch eine bestellt, so gut war sie. Nur das Personal war hier etwas chaotisch, aber das lag wohl daran, dass das Lokal bis auf den letzten Platz voll war.

    Weiter geht es dann ganz bald, mit ein paar wunderschönen Bildern von der Great Ocean Road.

  • Supercycle Vienna

    Supercycle Vienna

    Wenn ich von einer Sache begeistert bin, dann muss ich das natürlich gleich niederschreiben und euch davon erzählen – so ist es mir auch gestern seit langer Zeit wieder ergangen und zwar als ich bei SuperCycle Vienna war. Schon bei einigen anderen Bloggern habe ich von diesem neuen etwas anderem Spinning Studio gelesen und da ich ein großer Spinning Fan bin war ich natürlich ganz neugierig und hatte mir vorgenommen auch mal vorbeizuschauen. Als mich letzte Woche dann eine Presse-Einladung für eine Schnupperstunde erreichte, musste ich mir natürlich sofort einen Termin ausmachen. Vor der Stunde war ich aber unglaublich müde und am liebsten wäre ich zuhause geblieben – das momentane Wetter trägt nicht gerade dazu bei, dass die Motivation Sport zu machen größer wird. Nichtsdestotrotz habe ich mich aufgerafft und bin in die Lerchenfelder Strasse zu SuperCycle Vienna gedüst. Gott sei Dank habe ich meinen inneren Schweinehund überwunden, denn nach der Stunde mit der lieben Mariana hätte ich Bäume ausreißen können.

    Doch was ist SuperCycle Vienna eigentlich und was ist der Unterschied zu einer normalen Spinning-Klasse? 

    Super Cycle Vienna ist ein kleines Boutique Dance-Cycling Studio im 7 Bezirk, wo man zu coolen Beats den ganzen Körper trainieren kann. Wenn man die Räumlichkeiten betritt, findet man alles auf einem Blick – eine kleine Garderobe, ein WC, eine Dusche, ein kleiner zusätzlicher Raum und der dunkle Cycling Raum. Doch ganz ehrlich mehr benötigt man auch gar nicht. Der cleane und einfache Stil gefällt mir sehr gut und man fühlt sich hier sehr wohl. Wenn man dann den Cycling Raum betritt, sieht man erst nicht viel, denn es ist sehr dunkel und außer ein paar kleiner Lichter, die auf das Trainer Podest zeigen und eine Diskokugel, wird dieser Raum nicht beleuchtet. 21 Bikes stehen zu Verfügung und auch wenn der Raum recht klein ist, hat man trotzdem genügend Platz für sich selbst. Irgendwie kommt man sich wie in einem coolen Underground Club und genau das ist auch gewollt.

    Im Gegensatz zu einer normalen Spinning Klasse wird hier auch der gesamte Oberkörper und der Rumpfbereich sehr intensiv trainiert. Push-Ups am Rad stehen an der Tagesordnung und auch Gewichte kommen zum Einsatz. Es ist ein Dance-Cycle Training bei dem der gesamte Körper beansprucht wird.

    Die Stunde beginnt mit einer kleinen Aufwärmrunde, um den Körper in Schwung  zu bringen, danach heißt es 45 Minuten alles geben. Bei coolen Sounds wird dann geradelt was das Zeug hält und dank der coolen Musik, hat das ganze irgendwie so ein bisschen ein Disko-Feeling und es macht unheimlich viel Spaß sich am Rad zu bewegen. Jeder konzentriert sich auf sich selbst und versucht seine eigenen Grenzen auszureizen. Zum Schluss wird noch brav gedehnt, um das Workout auch perfekt abzuschließen – achja und Vorsicht beim Absteigen vom Rad, die Beine können sich danach schon mal wie Pudding anfühlen.

    Ein tolles sehr effektives Ganzkörpertraining das unheimlich viel Spaß macht und bei dem man gleichzeitig auch nach einige Kalorien verbrennt – Die perfekte Kombi, findet ihr nicht?

    Spinning macht mir dank der lieben Nadine schon länger unheimlich viel Spaß, doch irgendwie sind meine Besuche im Fitnesscenter immer weniger geworden, seit sie nach Berlin gezogen ist. Es hat mir glaub ich einfach die Motivation gefehlt. Super Cycle Vienna hat diese Motivation gestern wieder entfacht – ich hatte echt schon lange nicht mehr so viel Spaß bei einer Sporteinheit. Mariana hat mich mit ihrer Art und der coolen Musik total in ihren Bann gezogen. Zwischenzeitlich musste ich sogar Lächeln, weil ich einfach unheimlich viel Spaß hatte und das obwohl es richtig anstrengend war. Sich auf dem Rad zum Rhythmus der Musik zu bewegen ist schon nochmal etwas ganz anderes und ich hab ein paar Minuten gebraucht bis ich hineingefunden habe, aber dann wollte ich nicht mehr vom Rad steigen. Nicht nur die Beine und Po kamen in den Genuss trainiert zu werden, sondern auch die Arme und der Bauch wurden richtig beansprucht.
    Bei coolen Latin Sounds schwitzen und sich auspowern ist genau das was mir gefällt. Heute habe ich mich gleich für 3 weitere Klassen, angemeldet und morgen sitze ich bereits wieder im Sattel und lasse den Abend mit einer Sporteinheit ausklingen. Nach einem Tag vorm Schreibtisch tut es wirklich gut sich so richtig auszupowern – die Glücksgefühle danach sind wirklich unglaublich
    Super finde ich außerdem, dass man sich Online für die Stunden anmeldet und dann gibt es auch keine Ausreden mehr  – wer angemeldet ist muss kommen und genau so etwas brauche ich, denn dann gibt es auch in unmotivierten Zeiten kein zurück mehr. Natürlich kann man eine Stunde bis zu 12h vorher absagen bzw. verschieben, aber das verdränge ich, denn mein Mott für die nächsten Monate “absagen gibt es nicht” Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die nächsten Stunden und überlege mir schon, ob ich mir nicht einen 10 Block zulegen soll. Es ist zwar nicht ganz billig (16/bzw.14 Euro – 1 Stunde, 144 Euro – 10er Block) , aber ich finde die Preise eigentlich ganz ok für das was man geboten bekommt. Wie ihr sehen könnt, ich bin richtig begeistert und hoffe diese Motivation hält lange an. Wenn ihr in Wien wohnt, solltet ihr wirklich unbedingt mal vorbeischauen und dann werdet ihr sofort wissen wieso ich hier so schwärme. Man benötigt auch  nur bequeme Sportklamotten und Schuhe, ein kleines Handtuch eine Wasserflasche und schon kann es losgehen.

    EDIT: Mittlerweile gehe ich jetzt schon seit einigen Monaten regelmässig zu Supercycle und habe auch schon alle Trainer ausprobiert. Deshalb wird es Zeit für ein kleines Update, damit ihr wisst was euch bei wen erwartet und welche Stunden ich bevorzuge.

    Mariana: Bei Mariana hatte ich meine ersten Supercycle Stunden und ich muss schon sagen ihr Klassen haben es ganz schön in sich. Danach brennen nicht nur die Beine sondern auch die Arme werden ordentlich beansprucht. Sie ist eine richtige Frohnatur und es macht richtig Spaß mit ihr zu radeln. Ihre Playlist besteht aus Latin Sounds und man möchte sich sofort bewegen sobald die Musik los geht.

    Bernie: Auch die Stunden von Bernie haben es ganz schön in sich und mich persönlich pusht seine Musik am meisten. Seine Playlist ist ein Mix aus Hip Hop, Drum’n Base und Reggae und ist perfekt um so richtig an seine Grenzen zu gehen. Er ändert auch ziemlich oft seine Musik, so kommt auf keinen Fall langeweile auf. Seine Stunden dauern ein bisschen länger als die anderen und ein gewisses Fitnesslevel ist Voraussetzung, jedoch kann man sich auch als Supercycle Anfänger in seine Stunden trauen, denn ins Schwitzen kommt man bei jedem der Trainer, auch wenn es bei Bernie vielleicht ein bisschen mehr der Fall ist.

    Rhana: Auch Rhana ist eine richtige Frohnatur und ich starte meine Woche am liebsten in ihrer 10 Uhr morgen Klasse mit ein bisschen House & Funk. Es macht richtig Spaß mit ihr zu radeln und sie steckt mich jedes Mal aufs Neue mit ihrer positiven Ausstrahlung an. Sie macht in ihren Stunden sehr viel für die Arme aber auch für den Bauch.  Ich persönlich würde ihre Stunden empfehlen, wenn man noch nie bei Supercycle waren, denn ihre Musik ist nicht ganz so schnell und man kommt leichter mit.

    David: Bei David war ich leider erst einmal, aber seine Stunden sind nicht ohne und danach habe ich meine Arme nicht mehr gespürt. Er hat die Musik im Blut und es macht richtig Spaß ihm zu zusehen. Seine Playlist besteht aus Liedern der 80iger Jahre was nicht ganz so mein Geschmack ist, aber zwischendurch ein bisschen Abwechslung ist auf keinen Fall schlecht.

    Lukas: Wenn eine Stunde mit König der Löwen und dem Satz”Wecke den Löwen in dir” dann kann die Klasse ja nur lustig werden. Bei Lukas war ich zwar auch nur 2 Mal, aber seine Klassen sind wirklich unterhaltsam und alle Kinder der 90-iger Jahre werden das eine oder andere Lied wieder erkennen. Ich fand die Stunden von Lukas super, aber ich werde nicht zu 100% warm mit der Musik, auch wenn ich es sehr lustig fand zu Baywatch und Co zu radeln, aber in anderen Stunden kann ich mehr an meine Grenzen gehen.

    Allie: There is a new Fish in town und ich muss sagen Allie’s 7:30 Stunde ist der perfekte Start in den Tag. Anfangs war ich etwas skeptisch, denn es war doch noch sehr früh, aber sobald ich am Rad gesessen bin hat sie mich mit ihrer guten Laune so richtig aufgeweckt. Die ehemalige Djane weiß genau wie man die Leute motiviert und pusht. Mit Elektro- und House Sounds radelt es sich echt gut muss ich sagen und ich werde ihre Klasse ganz bald wieder besuchen.

    Steph: Wow diese Frau hat vielleicht eine Ausstrahlung und Energie und schafft es einen so richtig in den Bann zu ziehen. Nach ihrer Stunde habe ich mit hochrotem Kopf und einem Lächeln das Studio verlassen und ja genau so soll es sein. Bei coolen Hip Hop und Rnb Tunes kommt man bei Steph so richtig ins schwitzen. Sie weiß wie man die Leute motiviert und antreibt mehr zu geben. Erst als die Stunde vorbei war, habe ich erst gemerkt wie viel Widerstand ich eigentlich aufgedreht hatte. Sie ist wirklich eine Frohnatur und es macht richtig Spaß ihr zuzusehen. Außerdem hat sie ein paar richtig coole Moves eingebaut, die ein bisschen Abwechslung ins Spiel bringen.

    Ich muss sagen, dass ich es super finde, dass die Trainer so unterschiedlich sind, denn so ist wirklich für jeden etwas dabei, denn Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Ich muss sagen am liebsten besuche ich die Stunden von Bernie, Mariana und Rhana und ich wechsle hier immer gern ab.

     

    *Vielen Dank an Supercycle Vienna für die Schnupperstunde.
    Fotos: Supercycle Vienna 

  • Vienna – Lugeck

    Vienna – Lugeck

    Es wird mal wieder höchste Zeit für einen Restaurant Tipp, denn diese Kategorie wurde in den letzten Monaten ganz schön vernachlässigt. Im neuen Jahr möchte ich das aber unbedingt wieder ändern und euch ganz viele Wien Tipps geben – Hauptaugenmerk soll hier natürlich am Essen liegen, denn das ist meine große Leidenschaft.
    Schon seit einer halben Ewigkeit möchte ich ins Lugeck essen gehen, doch irgendwie habe ich es bis jetzt nie geschafft. Vor einiger Zeit hat dann auch noch die liebe Denise von den leckeren Süßkartoffel-Pommes geschwärmt und da wusste ich ,jetzt ist es soweit. Gemeinsam mit meinem Freund und natürlich dem kleinen Tobi (Hunde sind dort sehr willkommen), ging es an einem Freitag Abend also ins Lugeck – eine Date Night war schon lange überfällig.

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    Das Lugeck hat irgendwie Wiener Wirtshaus Flair, aber doch auf eine gehobenere Art und Weise. Es ist zwar sehr einfach eingerichtet, hat dann aber immer wieder moderne Elemente und mein Highlight waren die Lampen aus Biergläsern. Ich mag das Ambiente dort total gerne, weil es irgendwie sehr gemütlich und einladend wirkt. Zu Essen bekommt man hier traditionelle österreichische Küche und es gibt auch immer wieder leckere saisonale Gerichte – bei uns stand zum Beispiel Gans und Wild auf der Karte. Die Auswahl ist nicht zu groß und nicht so klein und man bekommt natürlich Klassiker wie Schnitzel, Gulasch & Co. Auch die Getränkekarte ist recht groß und es gibt sogar eine eigene Karte für Craftbier. Für mich gab es dann aber doch lieber den Quitten-Spritzer, denn ich bin nicht so ein großer Bierfan.
    Nicht nur die Getränke, sondern auch das Essen war unheimlich lecker und die Portionen größentechnisch voll in Ordnung.  Für mich gab es eine Suppe und das Wild-Ragout und mein Freund entschied sich für das Beef Tartar und die Gans. Außerdem mussten wir natürlich eine Portion Süßkartoffel-Pommes bestellen und ja sie waren wirklich so gut wie alle sagen. Danach waren wir mehr als voll und gönnten uns auch noch einen kleinen Verdauungsschnaps. Natürlich ist es im ersten Bezirk teurer als vielleicht in einem urigen Wirtshaus, aber trotzdem passt das Preis-Leistungsverhältnis eigentlich sehr gut.

    Auch den Service kann ich nur mehr als loben, denn unser Kellner war sehr aufmerksam, freundlich und auch Tobi wurde mit Wasser versorgt. Im großen und ganzen war es wirklich ein sehr netter Abend und es war bestimmt nicht mein letzter Besuch im Lugeck.

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    Lugeck 

    Sterngasse 5-7
    1010 Wien

    http://www.lugeck.com/

    * Danke an das Lugeck für die Einladung.

  • Lionsrock – a place for big cats

    Lionsrock – a place for big cats

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    Vor über einem Monat hatte ich die Möglichkeit mit den Vier Pfoten nach Südafrika zu fliegen, um bei der “Freilassung” von Bakari dabei zu sein. Es war zwar eine sehr kurze aber unglaublich aufregende Reise und noch heute beschäftige ich mich viel mit dem Thema. Deshalb möchte ich euch auch ein bisschen etwas über Lionsrock erzählen, denn es ist ganz toll was die Menschen dort auf die Beine gestellt haben.
    Lionsrock ist ein Asyl für Großkatzen aus aller Welt, die aus schlechten Verhältnissen wie Zoos oder Zirkusse stammen. Hier finden diese Tiere ein dauerhaftes zuhause und können ihr Leben genießen – in großen Gehege können sie sich frei bewegen und haben genügend Platz zu Verfügung. Leider kann man Tiere die in Gefangenschaft aufgewachsen sind nicht mehr frei lassen, da sie nicht in der Lage wären zu überleben und so kommen sie nach Lionsrock, wo sich ein großes Team um sie kümmert.

    Bevor Lionsrock ein Zufluchtsort für Großkatzen wurde, war es eine Farm wo Löwen für die Jagd gezüchtet wurden. Das schlimme an der ganzen Sache ist, canned hunting ist immer noch ein großes Thema in Südafrika und leider auch noch legal. Ich war wirklich schockiert als ich mich mehr mit diesem Thema beschäftigt habe und mir Leute vor Ort viele schreckliche Dinge erzählt haben. Wer sich für dieses Thema interessiert, sollte sich unbedingt die Dokumentation Blood Lions ansehen. Außerdem kommt jetzt im Dezember eine weitere sehr interessante Dokumentation über Lionsrock und das Thema Canned Hunting raus – The Dying King.

    Gott sei Dank gibt es aber auch noch gute Menschen auf der Welt und so wurde Lionsrock aufgekauft und zu einem Zufluchtsort für Großkatzen aus schlechten Bedingungen. Die ersten 10 Löwen die ihr neues Zuhause in Südafrika fanden waren sogar aus Österreich, aus dem Safaripark Gänserndorf. Vor ein paar Jahren haben die Vier Pfoten Lionsrock übernommen, das Areal vergrößert und neue Gehege gebaut. Mittlerweile leben über 100 Großkatzen hier und es besteht sogar die Möglichkeit dort Urlaub zu machen. Es gibt eine Lodge mit einigen Zimmern und sogar einen Pool und so kann man eine Woche oder auch länger zwischen Löwe und Co. leben. Es ist wirklich etwas ganz besonderes, wenn man von dem Gebrüll der Löwen geweckt wird. Es besteht auch die Möglichkeit täglich an Game Drives teilzunehmen und man kann die Tiere besuchen und ihnen ganz nahe sein. Die Gastfreundschaft der Menschen ist unglaublich und noch toller sind die Geschichten, die von den Mitarbeitern über die vielen Katzen erzählt werden. Löwen die aus Zoos stammen, eigentlich für die Jagd verkauft wurden und gerade noch gerettet werden konnten, Tiere die in viel zu kleinen Käfigen gehalten wurden und auch der Tiger Lasziv aus Gaza hat in Lionsrock ein neues Zuhause gefunden. Es ist wirklich unglaublich, wie grauenhaft die Menschheit ist und wie man Tieren so etwas antun kann. Umso schöner ist es, dass sie in Lionsrock endlich ihre Ruhe finden und glücklich sein können. Es war wirklich ein ganz besonderes Erlebnis und da ich mich in diesem Bereich auch ein wenig einsetzen möchte, habe ich vor einigen Wochen eine Löwenpatenschaft übernommen. Mit nur 20 Euro im Monat kann man die Löwen in Felida und Lionsrock unterstützen. Es werden mit dem Spenden Futter, Medikamente & Co gekauft. Gerade jetzt in der Weihnachtszeit finde ich es toll, wenn man sein Geld lieber spendet, anstatt unzählige Geschenke zu kaufen, denn ganz ehrlich viele Menschen und auch Tiere haben es viel nötiger als wir.

    Hier könnt ihr mit nur wenigen Klicks eine Patenschaft abschließen oder spenden. 

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    * Danke an Vier Pfoten für diese unglaublich tolle Reise