Kategorie: Travel

  • Explore France – Garmin CamperVan

    Explore France – Garmin CamperVan


    In Zusammenarbeit mit Garmin

    Garmin CamperVan Navigationssystem

    In Frankreich hatten wir die Möglichkeit das neue Navigationssystem von Garmin auf Herz und Nieren zu testen. Die Reise war ja so eigentlich gar nicht geplant und deshalb hatten wir auch nicht wirklich eine genaue Route. Doch wie sagt man so schön, Spontanität ist der beste Plan. 

     

    • Das Navi war uns zwischendurch bei der Routenplanung, wenn wir nicht genau wussten wo es als nächstes hingehen soll eine große Hilfe. Einfach das Ziel eingeben und schauen was sonst noch so spannendes auf der Route liegt.
    • Das Navi besitzt ein 6,96“ großes helles hochauflösendes Display mit Touchscreen. Damit man alle wichtigen Infos auch ohne Probleme ablesen kann. 
    • Italien? Frankreich? Norwegen, oder doch Griechenland? Kein Problem das Navi hat Karten von ganz Europa. Außerdem besteht die Möglichkeit auch weitere Kontinente/ Regionen im Garmin Online Shop zu erwerben. 
    • Mit der Trendy Places Funktion findet man die schönsten Stopps entlang der eigenen Route
    • Der vorinstallierte MICHELIN Green Guide gibt dir die wichtigsten Infos zu bestimmten Stopps und sagt dir ob sich ein Besuch lohnt. 
    • Auch die Tripadvisor Integration ist sehr praktisch, um die Bewertungen von Restaurants & Sehenswürdigkeiten zu checken. 
    • Mit der Roadtrip Funktion kann man seine komplette Route planen und auch alle Zwischenstopps hinzufügen. Sieht hier aber auch, was es sonst noch so spannendes auf dem Weg zum Ziel zu entdecken gibt. Man bestimmt ganz alleine wie abwechslungsreich die Route sein soll.
    • Dank des integrierte DAB-Empfänger enthält man automatische Verkehrsinformationen. Wenn man das Gerät mit der Garmin Drive App koppelt, ist es möglich zahlreiche zusätzliche Echtzeitdienste zu nutzen. Z.B. Live Traffic Verkehrsinfos und erweiterte Wetterdaten. So kann man Verkehrsbehinderungen vermeiden und sich so wieder Zeit sparen.
    • Es gibt außerdem verschiedene vorinstallierte Verzeichnisse, die super hilfreich sind, Camping- und Übernachtungsplätze zu finden. 
    • Auch sehr hilfreich ist die Suche nach Frisch und Abwasserplätzen was beim Camping doch ein sehr wichtiger Punkt ist. 
    • Außerdem kann man die BC40 Rückfahrkamera von Garmin mit dem Navi koppeln. So sieht man im Rückwärtsgang auf dem Bildschirm des Navis, was sich hinter dem Van versteht und kann so eventuell auch den einen oder anderen Kratzer vermeiden. 


    Fazit: 

    Nachdem wir das Navi in Frankreich auf Herz und Nieren getestet haben, können wir sagen, es darf auch auf unseren nächsten Reisen wieder mit an Board. Es war wirklich super praktisch die Route direkt auf dem Display zu sehen, anstatt ständig am Handy herumzudrücken. Denn sind wir uns mal ehrlich das Handy hat während der Fahrt einfach nichts in der Hand zu suchen. Außerdem spart man so auch noch Datenvolumen, was für uns doch auch ein wichtiger Punkt ist, besonders im Ausland. Die Bedienung des Navis ist super easy und ich finde es sehr praktisch, dass es neben der normalen Routenplanung auch die Möglichkeit gibt, nach Campingplätzen oder Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke zu suchen. So habe wir in Frankreich das eine oder andere schöne Örtchen entdeckt, wo wir so wahrscheinlich gar nicht stehen geblieben wären. Auch der Vergleich und die Bewertung von Campingplätzen war super hilfreich um den perfekten Schlafplatz zu finden.

     

    Unsere Frankreich Tipps – Von der Bretagne bis in die Provence ​

    – Ein Besuch auf Le Mont Saint Michel

    Nicht umsonst wieder dieses verzauberte Plätzchen Frankreichs so gut besucht. Der Mont Saint Michel gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten und ja, ein Halt hier zahlt sich auf jeden Fall aus. Der Klosterberg schaut schon von weitem unglaublich imposant aus und wenn man durch das Innere spaziert, fühlt man sich in eine andere Zeit zurück versetzt. Was aber so besonders an dieser Bucht ist, sind die extremen Gehzeiten. Wenn man einen Besuch schon im Vorhinein plant, kann man hier sogar beobachten wie der Klosterberg langsam zu einer Insel wird. 

     

    – Surfing France – Atlantic Coast 

    Allen Wasserratten und Brettsport Fans kann ich nur empfehlen sich auch mal ein Brett zu schnappen und ein paar Wellen zu reiten. An der Küste gibt es echt unheimlich viele coole Surfspots für jedes Level.  Mir persönlich hat es weiter nördlich in der Bretagne sehr gut gefallen, doch umso weiter südlicher man kommt, umso wärmer wird das Meer. Sprich, man kann den langen Wetsuit gegen etwas Sommerlicheres tauschen. Vor allem für Anfänger würde ich die Gegend um Biarritz empfehlen, da man hier auch ganz gut die Möglichkeit hat sich Bretter auszuleihen oder einen Kurs zu buchen. 

     

    – Die Weingegend rund um Bordeaux 

    Allen Weinliebhabern kann ich das Hinterland rund um Bordeaux sehr ans Herz legen. Nicht nur die Landschaft ist unheimlich schön, sondern hier findet man ein Weingut neben dem anderen und ein Stopp bei einem Chateau mit einer Führung oder Weinverkostung zahlt sich auf jeden Fall aus. Wir haben das Chateau Le Crocs besucht und waren sehr beeindruckt von dem Anwesen und dem wunderschönen Steinschloss das umgeben von Weinfeldern in seiner Pracht da stand. 

     

     

    Outletshopping & Strolling through Hossegor

    Ich bin ja ein großer Fan davon auf Reisen auch gerne mal shoppen zu gehen, um das eine oder andere Andenken mit nachhause zu nehmen. Mir persönlich hat hier Hossegor sehr gut gefallen, denn es gibt hier neben all den bekannten Surfmarken auch  einfach super süße kleine Shops. Außerdem kann man in Hossegor auch super gut essen und wir haben gleich zwei Mal bei Le Mango Tree vorbeigeschaut. Wer gerne auf Schnäppchenjagd gehen möchte, sollte auf jeden Fall das Surfer Outlet bei Hossegor nicht auslassen.

     

    Il de Re – die weiße Salzinsel 

    Die kleine süße Ferieninsel haben wir zwar nur für einen Tag besucht, aber hier kann man auf jeden Fall auch länger Verweilen und so einiges Entdecken. Die Insel ist auch als die weiße Insel bekannt und hat wunderschöne lange Sandstrände und kleine Dörfer die zum Flanieren und Treiben lassen einladen. Das Tolle ist, die Insel ist über eine Brücke mit dem Festland verbunden. 

     

    Essen gehen & Sunset in Guethary 

    An unserem letzten Abend an der Westküste haben wir noch einen Tipp bekommen und sind nach Guethary gefahren. 

    Ein wunderschöner kleiner Ort, der wirklich ein Besuch wert ist. Super Entspannt, schöner Sonnenuntergang und richtig gut Fisch essen kann man hier. Das Restaurant Heteroclito ist der perfekte Ort um einen schönen Tag mit gutem Essen, leckerem Wein und traumhaft schönen Blick auf das Meer ausklingen zu lassen. Reservieren ist hier auf jeden Fall von Vorteil, da das Restaurant sehr gut besucht ist. 












     

    Treiben lassen in Biarritz

    Ich muss gestehen diese Stadt hatte ich vor unserer Reise so gar nicht am Schirm. Als wir dann aus dem Auto stiegen war ich irgendwie sofort begeistert. Überall Menschen mit Surfboards, die entspannt Richtung Strand spazieren um noch die eine oder andere Welle zu catchen, super coole Shops, kleine süße Gassen und leckere Restraurants. Ich bin normal eher nicht so der Städtefan, weil dort doch immer viel los ist, aber Biarritz hat einen ganz speziellen Flair und ist auf jeden Fall ein Besuch wert. Wir sind einmal an der Küste entlang spaziert und haben uns dann einfach treiben lassen. Sehr lecker gespeist haben wir im Le Tandem und bei Yogolicious gibt es richtig leckeres veganes Eis. 

     

    Surfervibes in Contis Plague aufsaugen 

    Wem Biarritz zu groß ist, dem kann ich Contis Plague sehr empfehlen. Ein wirklich super süßer, sehr kleiner Surferort der zum Verweilen einlädt. Hier gibt es bewachte Stellplätze aber auch Campingplätze nicht weit vom Strand entfernt und ein Abstecher in den Ort zum Essen zahlt sich auf jeden Fall auf. Am Abend unbedingt den Sonnenuntergang am Strand genießen.

     

    Dune de Pyla – Die größte Wanderdüne Europas 

    Die größte Wanderdüne Europas ist auf jeden Fall ein Besuch wert und ich kann euch auf jeden Fall empfehlen, zum Sonnenuntergang rauf zu wandern. Man fühlt sich hier irgendwie wie in einer anderen Welt. Rundherum nur Sand und vor einem geht die Sonne im Meer unter. Sehr lustig ist es übrigens auch die Düne runter zu laufen. 

     

    Martigues  – Das Venedig Frankreichs 

    Am Weg Richtung Heimat haben wir noch einen kurzen Zwischenstopp in Martigues eingelegt und sind durch die kleinen Gassen geschlendert. Ein wunderschöner kleiner Ort der zum Flanieren einlädt und irgendwie sofort an Italien bzw. Venedig erinnert. 

    Auch am kleinen Markt im Zentrum mussten wir zuschlagen und uns mit frischem Gemüse und Obst eindecken. 

     

    Lac de Saint Croxe & Verdon Schlucht

    Dieser See stand eigentlich gar nicht auf unserem Plan, aber wir mussten beim Vorbeifahren einfach halten. Ein wirklich wunderschöner großer Stausee, der zum Abkühlen einlädt. Auch sehr oft empfohlen wurde uns der Verdon Naturpark mit der dazugehörigen Schlucht. Wir haben nur einen kleinen Blick erhascht, aber wären am Liebsten noch ein bisschen hier geblieben, wenn es die Zeit zugelassen hätte. 

     

    Die Lavendelfelder in der Provence bestaunen – Valensole 

    Wenn man schon zur Blütezeit durch die Provence fährt, sollte man unbedingt die wunderschönen Lavendelfelder besuchen. Es ist wirklich unglaublich wenn man durch die Gegend fährt und links und rechts alles lila blüht. Ganz zu schweigen von dem angenehmen Duft. Es war wirklich wunderschön anzusehen und man kann die Lavendelfelder auch wirklich nicht übersehen, denn es ist wirklich alles voll. Wichtig ist hier nur, solltet ihr Fotos machen, geht mit Respekt mit der Natur und den Menschen um. Niemand sieht gerne wenn man die Pflanzen zertrampelt, Müll liegen lässt oder sonst was. Um auf Nummer sicher zu gehen, ist auch einfach Fragen immer eine gute Option. Sehr nett ist auch der Ort Valensole, wo man von Lavendelhonig, bis Öl, Shampoo, Duschgel, Parfum wirklich alles bekommt. 














  • Vanlife – mein Bus – die Anschaffung

    Vanlife – mein Bus – die Anschaffung

    Unglaublich aber wahr, endlich ist der erste Blogpost zu meinem Bus fertig. Sehr lange habe ich diesen Beitrag vor mir hergeschoben. Auf der einen Seite wusste ich , dass es sehr viel Arbeit sein wird und zweitens weil ich ihn schön strukturiert aufbauen und die richtigen Worte finden wollte. Vor allem nach dem doch etwas holprigen Start den wir mit unserem Zweitwohnsitz hatten.

    Seit Jahren hatte ich den großen Wunsch von einem eigenen Bus. Schon lang bevor dieser Vanlife-Trend ausgebrochen ist. Den Hund, das Surfboard und den Freund schnappen und mit dem eigenen Bus losdüsen. Sand zwischen den Zehen, zerzauste Haare und zerknitterte Klamotten, aber ein fettes Grinsen im Gesicht. Vor zwei Jahren habe ich dann mein Sparbuch geplündert und mir diesen Traum endlich erfüllt. Auch wenn ich eigentlich immer einen alten Bus wollte, habe ich mich nach langem hin und her dann doch für einen Neuwagen entschieden. Der Weg bis zum fertig ausgebauten Van war ein langer und ziemlich holpriger. Er hat mir wirklich so einige Nerven gekostet. Zwischendurch habe ich mir dann immer wieder gedacht, wieso hast du es nicht selbst gemacht.

    Doch als er dann endlich fertig war, konnte ich es nicht erwarten alles einzupacken und loszufahren. Im letzten Frühjahr ging es dann endlich mit dem Bus auf Reisen. Wenn ich so zurückdenke an die ganzen tollen Momente, bekomme ich Gänsehaut am ganzen Körper und möchte am Liebsten sofort los düsen. Für mich persönlich gibt es keine schönere Art zu Reisen. Das Gefühl von Freiheit, wenn man am Morgen in seinem eigenen Bett aufwacht. Das erste was man hört und sieht ist das Meer – Der größte Luxus überhaupt, da kann jedes 5-Stern Hotel einpacken.

    Ja und da wir uns nächste Woche bereits wieder auf den Weg machen und die Van-Saison eröffnen, dachte ich mir, es wird Zeit für diesen Blogpost. Da sowohl der Ausbau, als das eingewöhnen usw. ein langer Prozess ist, habe ich beschlossen diesen Beitrag in mehrere Teile zu teilen. Denn mittlerweile hat es auch schon wieder ein paar Anpassungen und Veränderungen am Bus gegeben und es wird auch noch einiges passieren. Wie bei einer Wohnung oder einem Haus, gibt es halt auch hier immer mal wieder etwas zum Verbessern. Deshalb beginne ich auch hier einfach mal bei 0.

    Die Auswahl – VW T6

    Wie schon erwähnt hätte ich ja am Liebsten einen alten Bus gehabt, doch die meisten Dinge haben einfach dagegen gesprochen. Der Spritverbrauch, der Komfort und vor allem das Vorankommen bei unseren geplanten Reise waren ausschlaggebend, weshalb ich mich für einen neuen Bus entscheiden habe. Wir haben doch nicht mal eben ein halbes Jahr Zeit. Wo man dann leicht sagen kann, ok ich habe keinen Stress und kann ganz gemütlich von A nach B fahren. Dinge wie Fahrkomfort, Tempomat, Platz und auch das Thema Standheizung waren dann zusätzlich noch Punkte die für das neue und gegen ein altes Auto gesprochen haben. Eigentlich gab es bis auf das Aussehen fast nur Pros für den Neuwagen.

    Wieso ich mich für einen VW und wirklich für ein komplett neues Auto entschieden habe, fragt ihr euch?

    Die Möglichkeiten die man mit einem VW hat sind einfach unendlich und irgendwie war für mich von Anfang an klar, wenn ein Bus, dann ein VW. Mir war außerdem sehr wichtig, dass ich mit dem Bus auch mal ganz entspannt durch eine Stadt fahren kann. Ohne das Gefühl zu haben ich lenke einen LKW. Es sollte ein Auto werden, das auch ohne Probleme in eine Tiefgarage oder unter Carport passt und mit dem man auch ganz unauffällig unterwegs ist. Ich habe mir von Anfang an gesagt, wenn ich schon so viel Geld investiere, dann muss einfach alles passen. Wir haben sehr lange nach einem Gebrauchtwagen gesucht, aber irgendwas hat uns immer gestört. Ein fix und fertiger California kam für uns zum Beispiel auch nicht in Frage. Denn er ist für unsere Art zu reisen einfach unpraktisch und der Bus sollte einfach individuell werden. Ich wollte einen gemütlichen Bus mit Holzelemente und keinen Fertigbausatz von der Stange.

    Deshalb fiel die Wahl schlussendlich auf einen VW T6, Transporter mit Automatik, langem Radstand (5,30m), Tempomat und Standheizung. Der nach 3 Monaten endlich so gut wie leer bei uns ankam.

    Ich finde wenn man sich einen Bus zulegt, sollte man sich im Vorhinein sehr gut überlegen was man denn genau möchte. Wir waren das Jahr davor mit sehr vielen unterschiedlichen Bussen (California, ausgebauter, alter t3) unterwegs. Haben bei unseren Reisen sehr schnell gemerkt was uns wichtig ist, was wir unbedingt brauchen und auf was man gut verzichten kann.

    Der Ausbau – Meine Anforderungen:

    Ja und als der leere Bus dann endlich da war, hieß es ran an den Innenausbau. Vorab möchte ich sagen, dass man so ein Projekt um einiges günstiger umsetzen kann. Sowohl bei der Busanschaffung als auch beim Ausbau. Da ich diesen Traum aber schon wirklich lang habe und dafür gespart habe, war meine Devise wenn schon dann richtig. So habe ich hier auch keine Kosten gescheut um den Bus auch wirklich so umzusetzen wie ich ihn möchte. Diese Aufgabe haben wir aber ganz bewusst abgegeben. Ich hatte damals (und auch heute) nicht das nötige Know How, noch die Zeit, geschweige denn den Platz um so ein Projekt nebenbei anzugehen. Ich hatte ganz bestimmte Vorstellungen, also habe ich mich dazu entschieden diese Aufgabe abzugeben. Wieso selber damit ärgern, wenn es Profis gibt die darauf spezialisiert sind. Wobei es gar nicht so einfach ist die richtige Person zu finden.

    Schlussendlich habe ich beschlossen dieses Projekt mit zwei Unternehmen umzusetzen, was sich im Nachhinein als gar nicht so einfach herausgestellt hat. Es gab auf der einen Seite jemanden, der sich um die Dämmung, die Elektronik und das Einbauen des Hochdachs gekümmert hat und auf der anderen Seite einen Tischler, der für den Ausbau verantwortlich war. Ich möchte an dieser Stelle ganz bewusst keine Namen nennen, da ich mich in diesem Jahr in dem der Umbau passiert ist, sehr viel ärgern musste. Die Kommunikation mit dem Tischler war leider eine absolute Katastrophe und es wurden hier teilweise Dinge nicht so umgesetzt wie ich sie wollte. Was natürlich super ärgerlich ist, wenn man doch sehr viel Geld in dieses Projekt investiert.

    Nachdem ich mich ein bisschen (vielleicht ein bisschen zu lange geärgert) habe, beschloss ich die Dinge mit denen ich nicht zu 100% zufrieden bin einfach selber zu ändern. Ja und genau das mache ich jetzt nach und nach.

    Wie schon erwähnt waren wir davor einige Male mit dem Bus unterwegs und hatten daher ganz spezielle Vorstellungen. Mein Freund und ich haben da auch sehr gut zusammengearbeitet, bei der Planerstellung. Für ihn musste es praktisch sein und für mich natürlich neben praktisch, auch schön und gemütlich. Man muss auch dazu sagen, dass wir diesen Bus nicht haben um Vollzeit darin zu wohnen. Er wurde eher darauf ausgelegt den einen oder anderen Roadtrip, der auch gern mal ein paar Wochen dauern kann zu machen. Ich liebe es mit meinem Zweitwohnsitz unterwegs zu sein, aber ich freu mich auch immer wieder aufs Nachhause kommen.

    Folgende Dinge waren mir persönlich sehr wichtig.

    Hochdach: Da man einfach die Möglichkeit hat im Fahrzeug zu stehen und sich auch bei schlechtem Wetter gut im Bus bewegen kann. Außerdem dient das Aufstelldach auch als Schlafzimmer, was auch ganz praktisch

    Ausziehbare Eckbank: Damit man auch unten im Bus gemütlich chillen kann. Entweder an stürmischen Tagen oder einfach mit offener Heckklappe. Wir haben dank Ausziehfunktion noch ein zweites Bett, das vor allem an stürmischen sehr sehr kalten Tagen zum Einsatz kommt, oder wenn wir mal wo Inkognito stehen.

    Ausreichend Stauraum für Sportgeräte und Kleidung:
    Ich bin ja doch nicht unbedingt eine Minimalistin und auch auf Reisen muss das eine oder andere Teil dabei sein. Ja und die Surfbretter und auch das SUP brauchen einfach viel Platz.

    Platz für Tobi – Ich wollte Tobi einerseits für die Fahrt einen sicheren Platz, aber auch gleichzeitig einen Rückzugsort bieten. Deshalb wurde auch eine kleine Höhle für ihn eingebaut (kleine Vorschau: Die Höhle dient nun als Stauraum)

    ein guter Kühlschrank: denn Food is Life

    Einen Wassertank: Doch wir haben uns gegen ein Waschbecken im Bus entschieden. Wir haben gemerkt, dass wir es einfach nicht brauchen. Wir sind zu 90% unterwegs wenn es warm ist und da ist so ein kleines Waschbecken im Bus, erstens nur Platzraubend und eigentlich unnötig. Denn wirklich viel Platz um großartig Dinge abzuwaschen hat man da nicht. Deshalb viel bei uns die Entscheidung auf Wassertank mit Duschfunktion. Abwaschen kann man im Freien nämlich auch.

    Ausziehbare Küche – Das stand neben dem Hochdach ganz oben auf meiner Liste. Ich wollte die Möglichkeit haben auch draußen zu kochen ohne den Gaskocher ausbauen zu müssen. Damit man einfach bei schönem Wetter draußen und an kalten Tagen ganz gemütlich drinnen kochen kann.

    Markise: Damit man an sonnigen Tagen vorm Bus auch im Schatten arbeiten kann, denn unsere Reisen sind ja meistens auch verbunden mit Arbeit. Das heißt der Laptop ist immer dabei.

    Wir haben unheimlich viel Zeit auf Pinterest verbracht und ja diese Plattform ist auf jeden Fall sehr hilfreich um sich Inspirationen holen zu können. Doch oft war es dann so, dass ich Dinge schön gefunden habe und mein Freund mir dann erklärt hat, wieso dies und jenes nicht praktisch ist. Deshalb war ich auch sehr dankbar über die Erfahrung meines Freundes, denn ich hätte an vieles wahrscheinlich nicht so im Detail nachgedacht. Auch wenn mir das Aussehen bei meinem Bus sehr wichtig ist, war es dann doch wichtiger ob etwas auch wirklich praktisch ist oder nicht. Wir haben nach langer Recherche den Innenraum selbst gezeichnet und dann gemeinsam mit unserem Tischler besprochen und an der für uns perfekten Lösung gearbeitet.

    Im nächsten Teil gibt es dann alle Infos zu unserem Ausbau, das würde diesen Beitrag jetzt einfach nur sprengen. Soviel kann ich euch aber jetzt schon sagen, dass sich die Art von Ausbau von uns nach einem Jahr auf jeden Fall bewährt hat, nur Tobis Höhle hätten wir uns sparen können, denn wie auch zuhause ist er im Bus der Chef und der ist natürlich immer mittendrin statt nur dabei.

  • Italien Roadtrip

    Italien Roadtrip

    Venetien, Friaul-Julisch Venetien, Ligurien, Toskana & Lombardei 

    Eigentlich wollten wir die Sommermonate in diesem Jahr komplett in Österreich verbringen, aber als sich die Situation im Juni dann doch etwas beruhigt hat, meldete sich rechtzeitig zum Sommerbeginn das Fernweh zurück. Ich liebe meine Heimat und die Berge, aber ich bin einfach ein Meerkind durch und durch und so haben wir kurzerhand unsere Pläne über Board geworfen und beschlossen einen kleinen Ausflug nach Italien zu machen. Zu Pasta, Pizza und Aperol Spritz sagt man nur ungern nein und die Sehnsucht nach Sonne, Strand und Meer war einfach viel zu groß. Also wurde Anfang Juli der Bus gepackt und schon ging es los Richtung Bella Italia. Das Schöne ist ja, dass man in nur wenigen Stunden da ist und der Urlaubsmodus sofort einsetzt. Wir hatten ganze 10 Tage und wollten diese natürlich so gut es geht nutzen, viel sehen, aber auch einfach mal nur entspannen und genießen. Ein wenig Sightseeing, ein bisschen Bewegung, viel sonnen & baden und natürlich gutes Essen. Genau so habe ich mir unsere Reise vorgestellt und dass uns Sarah und Steff auf halber Strecke besucht haben, hat diesen kleinen Roadtrip durch Italien einfach perfekt gemacht. Wenn ich mir die Fotos von unserem spontanen Italien Ausflug so ansehe, steigt das Fernweh gleich ins Unendliche. Am Liebsten würde ich ja den Bus gleich wieder einräumen und losdüsen und wenn alles nach Plan läuft, dann sieht mich Italien auch bald wieder. Es ist nämlich noch eine Reise nach Sardinien ausständig, auf die ich mich schon seit fast einem Jahr nun freue. Doch heute geht es nicht um Sardinien, sondern um andere schöne Regionen in Italien und ich hoffe ich kann euch mit meinen Bildern ein bisschen Urlaubsfeeling durch den Bildschirm schicken und vielleicht ist ja auch der eine oder andere Tipp für euch dabei.

    Unsere Reiseroute – Dauer, Kilometer

    Duino -Lago di Santa Croce -Venedig -Manarola – Talamone – Saturnia – Magliono – San Gimignano – Campione del Garda

    Für unseren Roadtrip haben wir uns ein paar unterschiedliche Orte herausgepickt um die Reise schön vielseitig zu machen. Vom Bergsee, der Stadt bis zum Meer musste alles dabei sein. Wir waren 10 Tage unterwegs und haben in dieser Zeit rund 2350 Kilometer gemacht. Meistens sind wir 1-2 Tage geblieben, bevor es wieder weiter ging. Die Route ist in dieser Zeit auch gut machbar, wobei man natürlich überall noch ein paar Tage dranhängen hätte können. Für uns war es so aber perfekt, da wir viel Abwechslung auf unsere Reise hatten und wieder ein paar neue Orte in Italien entdecken konnten.

    Corona-Situation in Italien
    Die Frage wie denn die Lage in Italien ist/war erreichte mich ziemlich oft. Unsere Reise ist zwar schon ein paar Wochen her, aber wir haben uns sehr sicher gefühlt und unser Urlaub wurde auf Grund von Corona nicht irgendwie beeinflusst. Wir wurden weder bei der Einreise, noch bei der Ausreise aufgehalten und kontrolliert und in Italien selber war es sehr entspannt. Jeder hat sich sehr brav an die Vorschriften gehalten, wie das Maske tragen in Supermärkten oder öffentlichen Verkehrsmittel und sowohl auf den Campingplätzen als auch in dem Hotel in dem wir waren, war alles sehr sauber und an die Situation angepasst – sprich Desinfektionsmittel, Abstandsregelung etc. Wir haben versucht Orte mit großen Menschenansammlungen zu meiden und haben zum Beispiel die Morgenstunde genutzt um Venedig mal ganz anders, nämlich leer zu erkunden. Natürlich ist Corona mit Bedacht zu behandeln, doch wenn man sich an die Vorschriften hält und ein bisschen von anderen Menschen fern hält steht dem Reisen meiner Meinung nach nichts im Weg. t


    Mit dem Bus durch Italien
    Auch die Frage wie es ist mit dem Bus durch Italien zu reisen war, kam sehr oft. Wir haben es wirklich sehr genossen und konnten viel für uns mitnehmen. Es gibt Gebiete, die sind besser dafür geeignet als andere, aber im Großen und Ganzen war es sehr unkompliziert und schön. Nur das Kochen im Van wurde ein bisschen vernachlässigt, aber wer kann es uns übel nehmen bei der leckeren italienischen Küche. Auch die Frage nach Tipps zu Stellplätzen und Campingplätzen kam ziemlich oft und ich halte mich hier bewusst zurück und schweige. Wir suchen unsere Schlafplätze immer mit der App Park4Night und ich finde sich auf die Suche nach einem schönen Stellplatz zu machen, egal ob am Campingplatz oder irgendwo in der Natur gehört zum Van-Life einfach dazu. Da das Reisen mit dem Bus immer beliebter wird, was ich ja auch verstehen kann, möchte ich zur Liebe der Natur und auch auf Grund der kleineren Kapazitäten auf manchen Plätzen hier eher keine Auskunft geben. So viel kann ich aber sagen, Italien hat ein paar richtig schöne Campingplätze und auch verstecke ….. Doch bitte hinterlasst euren Platz immer sauberer als zuvor – Der Natur und euren Mitmenschen zu liebe.

    Urlaub mit Hund in Italien
    Tobi war natürlich unheimlich froh, dass er mit auf Reisen durfte und ich war auch sehr überrascht wie Hundefreundlich Italien ist. Wir hatten eigentlich dort wo wir waren überhaupt keine Probleme und er war überall gern gesehen. Natürlich gibt es ein paar Badeplätze wo Hunde nicht erlaubt sind, aber trotzdem haben wir immer eine Möglichkeit gefunden um uns mit dem kleinen Zwerg ein bisschen abzukühlen. Natürlich muss man beim Reisen mit Hund immer auch das Wetter beachten und so würde ich bei 40 Grad im Schatten nicht unbedingt die nächste Stadt besichtigen, aber ich glaube das ist als Hundebesitzer selbstverständlich, dass man hier ein bisschen auf das Wohl des Vierbeiners achtet. Die Toskana ist übrigens richtig hundefreundlich und hier haben wir sogar einen Campingplatz mit Hundepark und Hundestrand gefunden.

    Unsere Stops

    Duino

    Nach der ersten langen Autofahrten haben wir gleich mal Halt am Meer gemacht und sind in Duino ins kühle Nass gesprungen. So ein süßer kleiner Ort und außer ein paar Restaurants und einer kleinen Beachbar gibt es nicht sehr viel. Was aber für uns einfach perfekt war – in nur 4 Stunden sind wir in Italien, im Paradies gelandet. Hier haben wir den Nachmittag verbrachte, sind ein bisschen in der Sonne gelegen, waren schwimmen und am Abend waren wir noch, nach dem wir den ersten Aperol Spritz getrunken haben, im Restaurant “At the white lady” Abendessen. Danach ging unsere Reise aber auch schon wieder weiter.

    Lago di Santa Groce
    Der zweite Halt war der Lago di Santa Groce, der als sehr beliebter Kite-Spot gilt und wir haben natürlich auf ein bisschen Wind gehofft. Leider stand ein Unwetter an, weshalb der Wind ziemlich böig war und somit habe ich den Tag mit Baden, Relaxen und Buch lesen in der Hängematte verbracht. Auch ein Abstecher in das kleine malerische Dörfchen zahlt sich auf jeden Fall aus. Hier haben wir eine Nacht und einen Tag verbracht, bevor unsere Reise wieder weiterging.

    Venedig
    Weiter ging es nach Venedig, denn wenn man schon mal in der Gegend ist, darf man das einfach nicht auslassen. Schon vor drei Jahren als ich das erste Mal mit der lieben Anna Laura Kummer dort war, hat mich diese “Stadt im Wasser” unheimlich in den Bann gezogen. Die kleinen engen Gassen, die vielen süßen Shops mit italienischen Spezialitäten, viel Kunst und all das umringt von viel Wasser. Wir haben unseren Bus auf der Parkinsel Tronchetto in einem der großen Parkhäuser geparkt und haben dann early einer der ersten Boote hinüber in die Stadt genommen. Wir wollten die morgendliche Ruhe in Venedig genießen und haben uns einfach mal treiben lassen. Natürlich haben wir auch einen Abstecher auf die Piazza San Marco gemacht, die um diese Uhrzeit (wir waren um ca. 8 Uhr dort) wie ausgestorben war. Nach einem langen Spaziergang durch die Stadt und einer Focaccia auf die Hand, nahmen wir eines der vielen Boote und sind damit nach Burano gefahren. Bei meinem letzten Besuch habe ich diese süße kleine Insel mit den tollen bunten Häusern nur vom Boot aus gesehen und deshalb wollte ich dieses Mal unbedingt auch dort einen kurzen Stop einlegen. Auch hier haben wir uns einfach treiben gelassen und Espressi am Wasser genossen, bevor es wieder mit dem Boot zurück ging. Wir haben uns übrigens einfach ein Tagesticket für die Boote gekauft, so konnten wir den ganzen Tag nach Lust und Laune in die Boote steigen und die Gegend erkunden.
    Einen kleinen veganen Tipp habe ich noch für euch und zwar das Restaurant “La Tecia Vegana” . Hier bekommt ihr traditionell italienische Gerichte und das komplett vegan. Der Besitzer ist unheimlich herzlich gewesen und das Essen war ein Traum. Ihr solltet Venedig nicht verlassen ohne das leckere vegane Tiramisu probiert zu haben.

    Cinque Terre – Manarola
    Ich glaub jedem von euch ist Cinque Terre ein Begriff. Spätestens seit Instagram, denn dort sieht man die malerischen kleinen Dörfer, die direkt in die Felsen gebaut sind doch das eine oder andere Mal. Natürlich wollte ich mir mal selber ein Bild davon machen und so ging es von Venedig direkt weiter nach Ligurien. Eigentlich war der Plan sich gleich mehrere der Orte anzuschauen, aber auf Grund der Parksituation und der Hitze, entschieden wir gleich nach Manarola zu fahren. Die Orte sind nämlich alle Autofrei und um diese Dörfer, die direkt an der Steilküste liegen zu erreichen, muss man teilweise einen längeren Fussmarsch auf sich nehmen. In Manarola gibt es aber die Möglichkeit das Auto auf einem Parkplatz abzustellen und man muss dann nur noch 5-10 Minuten zu Fuss gehen um das Meer zu erreichen. Unbedingt auch genügend Bargeld mitnehmen, denn der einzige Geldautomat war leider defekt und die meisten Restaurants und Shops akzeptierten nur Bargeld. Wir haben den Tag dann ganz entspannt am Wasser verbracht und haben uns dazwischen einen kleinen Snack in einem kleinen Restaurant direkt am Hafen geholt. Es gibt auch ein ziemlich fancy Restaurant mit Blick auf das Dorf, jedoch sollte man dort wahrscheinlich reservieren und da keine Hunde erlaubt waren, war es für uns nicht interessant. Manarola ist wirklich ein schöner kleiner Ort. Mehr als einen Tag würde ich hier aber nicht bleiben. Zum Baden gibt es keinen richtig Strand sondern nur Felsen, was mich persönlich aber nicht so stört. Ja und wenn man den Weg rechts vom Dorf ein Stückchen weitergeht, findet man einen kleinen versteckten Badeplatz mit türkisen Wasser – traumhaft schön.

    Kleiner Tipp, wer alle Dörfer besuchen möchte, parkt sein Auto am besten in La Spezia und steigt in den Expresszug der alle 20 Minuten fährt und überall Halt macht. So kann man die 5 Dörfer mit Sicherheit auch in einem Tag schaffen, wenn man das denn möchte. Außerdem gibt es auch einen Wanderweg der Küste entlang. Dieser war bei uns aber auf Grund von Bauarbeiten gerade gesperrt.

    Toskana – Talamone
    Ab hier waren wir dann zu 4 unterwegs, denn wir haben Verstärkung von unseren Lieblingstirolern Sarah und Steff bekommen. Gemeinsam mit ihnen sind wir dann Richtung Toskana gedüst, aber nicht klassisch ins Inland, sondern ans Meer. Hier haben wir es uns gemütlich gemacht und gleich zwei Nächte verbracht. Talamone ist wirklich ein süßes kleines Örtchen und die Leute sehr freundlich. Wir haben eine Sunrise-SUP Tour inkl. Espresso-Stop am Hafen gemacht, haben am Strand entspannt, Yoga inmitten der Natur gemacht und einfach nur entspannt. Auch hier kann man normalerweise sehr gut Kiten, aber irgendwie hatten wir auf unserer Reise nicht so viel Glück mit dem Wind. Das hat uns aber nicht davon abgehalten die Zeit so richtig zu genießen. Talamone ist übrigens auch sehr hundefreundlich und so hatte auch Tobi am Hundestrand seinen Spaß und konnte sich bei den sommerlichen Temperaturen gut abkühlen.

    Saturnia
    Nach ein paar entspannten Tagen am Meer hieß es für diesen Stopp sehr sehr früh aufstehen. Der Wecker hat um 4:45 Uhr geläutet, denn um diesen Ort leer zu sehen, ist früh aufstehen ein Muss. Wir haben uns die Quellen von Saturnia schon am Abend angesehen und gemütlich eine Pizza dort gegessen und es war die Hölle los und das bis spät in die Nacht. Der Grund dafür sind nicht wie man meinen könnte viele Touristen, nein die Thermalquellen sind auch bei Italienern ein sehr beliebter Hotspot. Man kann es ihnen nicht verübeln, wer hat nicht gerne 37°C warmes Wasser. Wir haben uns im Vorhinein ein bisschen eingelesen um die beste Zeit zu erwischen, denn wir wollten natürlich auch das eine oder andere Foto machen. Doch lasst euch gesagt sein, bei den Quellen von Saturnia muss man einfach Glück haben. An manchen Tagen trifft man hier niemanden und an manchen Tagen, wie es bei uns der Fall war, sitzen die ersten Menschen schon um 5:30 Uhr dort im Wasser. Es ist wirklich ein schönes Plätzchen und auch sehenswert und wir haben trotz Gesellschaft Wasser ein paar schöne Fotos gemacht und sind dann weitergefahren.
    Ein paar Side-Infos noch:
    – das Wasser ist voll von kleinen roten Würmern, die aber komplett ungefährlich sind
    – ja es liegt ein “leichter” Schwefelgeruch in der Luft. Den riecht man aber in der Umgebung mehr, als direkt bei der Quelle.
    – Nehmt unbedingt euren Schmuck ab, bevor ihr ins Wasser geht. Gold ist danach nämlich nicht mehr gold.

    Magliano
    Nachdem wir sehr früh aufgestanden sind, haben wir einen kleinen Kaffee und Pizza Stop in Magliano eingelegt. Der Ort war fast wie ausgestorben und hatte irgendwie etwas ganz Verträumtes. Zahlt sich auf jeden Fall aus einen kurzen Stop einzulegen, durch die kleinen Gassen zu schlendern, die Aussicht zu genießen und sich einen kleinen Snack zu gönnen.

    San Gimignano
    Bevor uns Sarah und Steff auch schon wieder verlassen haben, wurde noch ein Halt in San Gimignano eingelegt und zwar in einem super süßen Hotel, das ich euch nur wärmstens empfehlen kann, das Hotel Agrivilla I Pini. Nach einer Woche Vanlife wurde es Zeit für ein bisschen “Luxus” und deshalb haben wir hier eine Nacht verbracht um einfach mal zu relaxen und abzuschalten. Das tolle am Agrivilla I Pini ist, dass es ein komplett veganes Hotel ist, dass sich zum Ziel gesetzt hat sich in naher Zukunft komplett selbst zu versorgen. Als wir dort ankamen war ich irgendwie total entspannt, dieser Ort hat etwas unglaublich Entschleunigendes und ich hatte sofort das Bedürfnis einfach nur zu entspannen. Das kleine Boutique-Hotel liegt umringt von den Weinbergen und man hat einen tollen Blick auf San Gimignano.Eigentlich gibt es diese Unterkunft schon länger, aber sie wurde erst vor kurzem komplett umgebaut und das Konzept überarbeitet. Das I Pini ist ein Rückzugsort für Menschen, die zwischen dem ganzen Trubel eine Auszeit brauchen. Das Tolle ist, sie bauen ihr Obst und Gemüse selbst an und die Dinge die sich von extern beziehen, kommen alle aus der Region. Außerdem machen sie ihr eigenes Olivenöl und haben natürlich auch ihren eigenen Wein. Ein wirklich schöner Ort, mit gutem veganen Essen und sehr freundlichen Gastgebern der zum Entspannen einlädt.
    Ausgeschlafen ging es am nächsten Morgen noch für einen kleinen Spaziergang ins Zentrum von San Gimignano. Hier war ich vor 10 Jahren schon einmal und es ist mir nur gut im Gedächtnis geblieben. Im Vergleich zu allen anderen Orten wo wir waren, war hier am Meisten los. Jedoch muss man auch sagen, dass dieser Ort auch relativ klein ist. Ist aber trotzdem ein Besuch wert und sehr schön zum Ansehen. Auch hier gibt es viele kleine italienische Shops, wo Sarah und ich uns auch mit neuen Leinen-Hemden eingedeckt haben. Nach einer kleinen Stärkung, hieß es dann Abschied nehmen von Sarah, Steff und der Toskana.

    Gardasee – Campione del Garda
    Als Abschluss unserer Reise haben wir noch einen Stopp für eine Nacht am Gardasee eingelegt und haben auch hier wieder auf guten Wind gehofft. Der Wind hat sich nicht blicken gelassen, aber dafür gab es leckere Pizza und eine Abkühlung im See.

    Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich wäre jetzt schon wieder bereit für einen Ausflug nach Italien.

  • fried breakfast banana

    fried breakfast banana

    Es ist soweit das erste Vanlife-Gericht schafft es auf den Blog und es wird auch bestimmt nicht das letzte bleiben, denn mittlerweile macht mir das Kochen im Bus unheimlich viel Spaß.
    Auch wenn ich gestehen muss, dass ich Anfangs doch ein bisschen überfordert war mit der Vanlife-Küche. Auf meinen ersten Bus-Reisen hat es meistens ganz klassisch und unkompliziert Nudeln mit Pesto und am Morgen Brot mit Marmelade oder Spiegelei gegeben.
    Ja auch heute steht das noch oft auf der Speisekarte, wenn es mal schnell gehen soll oder man einfach keine Lust auf Kochen hat, doch mittlerweile versuche ich auch auf Reisen soweit es geht ein paar gesündere Gerichte und ein bisschen Abwechslung auf den Teller zu zaubern. Nach und nach taste ich mich immer mehr heran und probiere Gerichte aus die ich auch zuhause gerne mache. Ja der Platz im Bus ist beschränkt, aber trotzdem ist ziemlich viel möglich.
    Das Reisen im Van ist sowieso eine Sache in die man nach und nach immer mehr reinwächst. Man probiert unterschiedlichste Dinge aus und merkt sehr schnell was gut passt und was nicht. Irgendwie auch schön wie man ganz schnell lernt sich auf kleinem Raum zu arrangieren oder eben auch leckere Speisen zu zaubern. Deshalb möchte ich ab und an hier ein paar leckere, schnelle und gesunde Vanlife-Gerichte mit euch teilen, um euch ein bisschen Inspo zu geben was denn alles möglich ist. Gestartet wird mit diesem super einfachen und leckeren Frühstück, für das man nur ein paar wenige Zutaten benötigt und das super leckere schmeckt.

    Print
    Serves: 2 Cooking Time:
    Nutrition facts: 200 calories 20 grams fat
    Rating: 5.0/5
    ( 1 voted )

    Ingredients

    • – 2 Bananen
    • – ca. 250g pflanzliches Joghurt z.B. Soja – Kokos schmeckt sicher auch richtig gut
    • – Granola
    • – Beeren oder anderes Obst je nach Jahreszeit
    • – vegane Butter oder Kokosöl
    • – Honig oder Ahornsirup

    Instructions

    Die Banane der Länge nach halbieren 
    Etwas vegane Butter oder Kokosöl in einer Pfanne schmelzen und die Banane darin anbraten 
    Honig oder Ahornsirup dazugeben und die Banane immer wieder wenden bis sie schön goldbraun angebraten ist.
    Auf einem Teller anrichten,Joghurt in die Mitte geben und mit Granola (Rezept findet ihr hier) und Beeren anrichten.
    Zum Schluss kommt noch Honig oder Ahornsirup oben drauf und schon kann das leckere Frühstück genossen werden. 

  • Travel Diary – Kenia

    Travel Diary – Kenia

    Seit ich in Salzburg wohne bin ich ein großer Fan vom Winter, doch tief in meinem Herzen bin ich einfach ein Sommerkind durch und durch und ich glaube das wird sich auch nicht so schnell ändern. Deshalb waren ein paar Tage Sonne, Strand und Meer dringend nötig. Vor allem weil der richtige Winter zuhause gerade auf sich warten lässt und so viel Regen doch aufs Gemüt schlägt. Da ich es einfach liebe im Januar, Februar wegzufliegen und den Winter etwas zu verkürzen, musste auch dieses Jahr eine Reise her.

    Lange haben wir überlegt wohin es gehen soll, denn wichtig war uns einfach nur warmes Wetter, viel Sonne, konstanter Wind und dass wir unsere Wetsuits zuhause lassen können. Nach langem hin und her, haben wir uns dann für Kenia entschieden und gemeinsam mit Sarah und Steff Mitte Dezember kurzerhand einen Flug gebucht. Ich muss gestehen, dass ich mich nicht wirklich auskenne, wo man um diese Jahreszeit guten Wind bekommt und deshalb hat die Recherche-Arbeit Gott sei Dank mein Freund übernommen. Wir waren alle Happy mit der Destination, denn uns war einfach wichtig, dass wir das Jahr 2020 ganz entspannt starten, ein bisschen Sonne tanken, Kiten und es uns gut gehen lassen. Kenia hatte ich bis jetzt eigentlich nicht wirklich am Schirm, denn irgendwie verbinde ich Afrika (abgesehen von Kapstadt) mit Safari. Ja und da ich bereits vor einigen Jahren eine Safari in Tansania gemacht habe und auf Strandurlaub eingestellt war, hätte ich niemals gedacht, dass es uns schlussendlich nach Kenia verschlagen wird.
    Natürlich ist das ein totaler Schwachsinn, dass man in Kenia nichts anderes außer Safari machen kann und ich war wirklich positiv überrascht von diesem Land. Traumhaft schöne Strände, türkises Wasser, knirschender Sand, leckeres Essen, freundliche Menschen und eine atemberaubende Landschaft. Kenia ist auf jeden Fall eine Reise wert und wenn ich mir so die Fotos anschaue, würde ich mich am liebsten sofort zurück beamen. Ich habe versucht alle eure Fragen rund um diese Reise in diesen Beitrag zu integrieren und hoffe, dass ich alles beantwortet habe. Solltet ihr sonst noch Fragen haben, könnt ihr mir diese gerne in die Kommentare schreiben.

    Hard Facts – Kenia

    Kenia gehört zu Ostafrika und Nairobi ist nicht nur die Hauptstadt sondern auch die größte Stadt. Neben Swahili ist auch Englisch eine offizielle Landessprache, was die Kommunikation vor Ort sehr leicht macht. Man hat hier eigentlich nirgends wirklich Probleme sich zu verständigen. Die Landeswährung ist Shilling und man zahlt hier auch meistens bar. Es gibt aber genügend Geldautomaten und man muss sich nicht unbedingt schon im Vorhinein darum kümmern Geld zu wechseln. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann auch ein paar Dollar einstecken, wobei Euro bei uns auch gar kein Problem waren. Im Januar/ Februar hat es in Kenia um die 30 Grad, jedoch auch eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit (um die 80%).

    Anreise | Flug:
    Der Zeitunterschied zu Kenia beträgt zwar nur 2 Stunden, trotzdem darf man die Anreise auf keinen Fall unterschätzen. Im Normalfall ist man ca. 14 Stunden unterwegs – Wir sind 6 Stunden von München nach Doha und dann noch mal 5 1/2 Stunden von Doha nach Mombasa geflogen. Da aber kein extrem langer Flug dabei war, ist die Anreise eigentlich wie im Flug vergangen und war recht unkompliziert.
    Wir haben unseren Flug recht kurzfristig ein Monat im Voraus gebucht und trotzdem noch ein gutes Angebot ergattert und nur 550 Euro pro Person bezahlt. Unser Rückflug war zwar ein bisschen anstrengender, da wir acht Stunden Aufenthalt in Doha hatten, aber konnten wir uns über 200 Euro sparen. Gebucht haben wir unseren Flug über Opodo, wo wir natürlich alle Angebote verglichen haben. Geflogen sind wir dann mit Qatar, eine Airline die ich euch nur wärmstens ans Herz legen kann. Der Service ist top, das vegane Essen an Board wirklich gut und man hat 30 Kilo Gepäck pro Person und kann auch sein Surfgepäck gratis mitnehmen, solange es das maximal Gewicht nicht überschreitet.

    Visum
    Das Thema Visum war bei uns ein bisschen mühsamer, da wir das Visum schon im Vorhinein beantragt haben. Aus Erfahrung wartet man bei der Einreise sonst immer ein bisschen länger und nach so einem langen Flug wollten wir das eigentlich vermeiden. Jedoch war das Beantragen auf der Evisa Seite schwieriger als erwartet, da es gerade technische Probleme gab und die Seite überarbeitet wurde. Schlussendlich haben wir es zwar geschafft unseren Antrag abzuschicken, jedoch wurde das Visum nicht rechtzeitig bewilligt. Weshalb wir ein bisschen nervös bei der Einreise waren, weil wir nicht wussten ob wir vor Ort jetzt ganz einfach ein Visum bekommen. Die Aufregung war aber wirklich umsonst, denn wir haben bei der Einreise ohne Problem und innerhalb von 5 Minuten einfach ein Visum bekommen. Das Geld für das Evisa wurde uns dann Gott sei Dank retour überwiesen. Es ist aber wirklich nicht nötig sich schon im Vorhinein darum zu kümmern, weil es wirklich schnell und unkompliziert bei uns geklappt hat. Das Visum kostet 40 Euro und man kann in Shilling, Dollar aber auch Euro bezahlen.

    Impfungen
    Die Frage welche Impfungen man sich für Kenia holen soll, kam doch einige Male und deshalb möchte ich das Thema auch kurz anschneiden. Zu Beginn möchte ich aber sagen, dass man sich bei jeder Reise einfach vorher erkundigen sollte was empfohlen wird oder ob es verpflichtende Impfungen gibt. Ja und dann muss man im eigenen Ermessen entscheiden für welche Impfungen man sich entscheidet. Bei der Tropenordination findet man da einfach alle Infos die man braucht. Es kommt natürlich immer auf die Art der Reise an, so werden für einen Strandurlaub andere Impfungen als für eine Reise ins Landesinnere empfohlen. Es gibt aber keine Impfungen die verpflichtend sind. Ich für meinen Teil habe zwar die klassischen “Routineimpfungen” wie Hepatitis A/B, Typhus und Co., habe mich aber nichts zusätzlich impfen lassen. Auch das Thema Malaria ist so eine Sache und man muss sich hier am besten erkunden und dann für sich entscheiden ob man die Malaria Prophylaxe einnehmen möchte oder nicht. Ich habe mich dieses Mal dagegen entschieden.
    Ich erkundige mich übrigens vor meinen Reisen immer gerne auf der Seite des Bundesministerum. Dort findet man alle Infos zum Thema Visum, Ein- und Ausreise, Reisewarnungen aber auch Impfungen.

    Transport
    Vor Ort hat man eigentlich drei Möglichkeiten sich Fortzubewegen. Entweder man mietet sich einen Fahrer oder man steigt in ein Tuk Tuk oder sogar auf ein Motorrad. Vom Flughafen nach Watamu Beach sind es ca. 2 Stunden und da wir viel Surfgepäck dabei hatten, sind wir ganz gemütlich mit einem Fahrer, der uns von der Unterkunft organisiert wurde, gefahren. Gekostet hat dieser 20 Euro pro Person, pro Richtung. Vor Ort sind wir dann eigentlich immer mit dem Tuk Tuk gefahren und haben zu 4 von unserer Unterkunft zur Kitestation (ca. 15 Minuten Fahrt) umgerechnet 5 Euro bezahlt. Wir haben uns am ersten Tag auch gleich die Nummer von dem Tuk Tuk Fahrer geholt und sind so ganz entspannt von A nach B gefahren.

    Kosten
    Ein Thema, welches auch immer nachgefragt wird und viele interessiert, sind die Kosten so einer Reise. Wir haben zwar für Flug und Unterkunft pro Person nur 980 Euro für 10 Tage bezahlt, was ganz ok ist. Jedoch ist Kenia sonst doch eher teuer und ich war sogar etwas schockiert über die Preise vor Ort. Natürlich kann man Kenia nicht mit asiatischen Ländern vergleichen, aber wenn man in einem Lokal für das Essen fast so viel zahlt wie bei uns, fragt man sich halt doch wieso es so viel Armut in diesem Land gibt. Es gab sogar einen Art “Touri” Supermarkt, wo man dann für eine Packung Müsli gleich mal 8 Euro liegen hat lassen. Das Obst war im Vergleich zu allen anderen Lebensmittel dafür sehr günstig und auch die Fortbewegung vor Ort war preislich voll ok. Trotzdem war dieser Urlaub dann, mit Kite-Storage, Safari, Essen & Co. doch nicht so günstig wie gedacht. Trotzdem war die Reise jeden Cent wert.

    Unsere Unterkunft – AIRBNB

    Da wir keine Fans von klassischen Hotels mit Buffet am Morgen und Abend sind, haben wir beschlossen uns eine “Selbstversorger” Unterkunft auf Airbnb zu suchen. Hier gibt es echt ein paar schöne Angebote und man wird bestimmt fündig, wenn man nur ein bisschen sucht. Wenn ihr euch übrigens über diesen Link anmeldet, bekommt ihr bei eurer ersten Buchung gleich mal 40 Euro Rabatt.
    Uns war bei der Wahl der Unterkunft eigentlich nur wichtig, dass wir nicht zu weit von der Kitestation entfernt und nahe am Meer sind. Da kam uns dieses wunderschöne Beachfront Apartment genau recht. Es war wirklich unglaublich schön und wir sind aus dem Staunen gar nicht mehr rausgekommen. Unser Apartment hatte 3 getrennt begehbare Schlafzimmer inkl. eigenem Bad, eine Küche und ein riesengroßes Outdoor-Wohnzimmer, wo wir eigentlich die meiste Zeit verbracht haben. Es war in einer Resort-Anlage mit eigenem Strand, zwei schöne Pools und es gab sogar einen Tennisplatz und angeblich auch einem Gym. Was wir nicht wussten, bzw. erst kurz vor unserer Anreise erfahren haben ist, dass jedes Aparmtent einen eigenen Koch dabei hat. Anfangs waren wir damit ein bisschen überfordert, aber in Kenia ist das einfach ganz normal und so haben wir dann im Endeffekt doch fast jeden Tag zuhause gefrühstückt und Abend gegessen, weil es in unserer Unterkunft einfach so gemütlich war und man nach einem ganzen Tag am Strand doch müde ist. Hier findet ihr übrigens den Link zu unserem Apartment. Es war auch eigentlich für die Lage und Ausstattung echt nicht teuer und so haben wir pro Person für 10 Tage 430 Euro bezahlt und es wäre wie gesagt noch Platz für zwei weitere Personen gewesen.

    Kitesurfing – JC Kitehouse Watamu

    Der Hauptgrund für unsere Reise war neben ein bisschen Sonne tanken aber eigentlich das Kitesurfen. Ich bin in den letzten 2 Jahren immer wieder mal am Brett gestanden, wollte es aber endlich richtig lernen. So dass ich auch ohne Probleme alleine aufs Wasser gehen kann. Da so viele Menschen in unserem Umkreis von Kenia geschwärmt haben und es zu dieser Jahreszeit als ein sehr windsicherer Spot bezeichnet wird, war ich auch wirklich sehr gespannt. Ich kann hier jetzt nur von meinen Erfahrungen als Anfänger sprechen und kenne mich jetzt auch noch nicht so gut mit der Wahl des richtigen Spots, Windstärke und Co aus. Mir persönlich hat der Spot aber richtig gut gefallen und ich habe in den 8 Tagen am Wasser doch einiges gelernt. Hätte mir jemand vor ein paar Jahren erzählt, dass mir Kiten mal so viel Spaß machen wird, hätte ich ihn wahrscheinlich ausgelacht.

    Es gibt an der Ostküste einige Kitespots, aber da wir doch nur so kurz dort waren, haben wir unsere Zeit immer beim JC Kitehouse verbracht. Der Kitespot liegt direkt in der Turtle Bay neben dem Garoda Resort. Die Lagune ist durch ein ein Riff geschützt und man hat hier bei richtigem Wasserstand perfektes Flachwasser, was für Beginner einfach perfekt ist. Der Tidenunterschied hier ist 3 Meter , was für uns eigentlich ganz gut war. Denn so hatten wir zu Beginn seichtes Wasser und gegen Ende der Woche war das Wasser so tief, dass man kaum mehr stehen konnte. Ich fand das knietiefe Wasser zum Üben zwar sehr praktisch, habe mich aber wohler gefühlt als der Wasserstand gestiegen ist, da ich dann ohne Probleme auch übers Riff fahren konnte. Anfangs hat das Riff doch an manchen Stellen herausgeschaut und mich persönlich hat das dann doch ein bisschen gestresst.

    Am Spot gibt es auch eine Kitestation, wo man sein eigenes Material lagern, (90 Euro pro Woche pro Person) Kitenstunden nehmen oder sich Material ausleihen kann. Sarah und Steff haben sich die ersten Tage einen Lehrer genommen (für 3 stunden kostet das 180 Euro pro Person) und waren sehr happy. Auch wenn die Stunden manchmal erst sehr spät am Tag eingeteilt wurden und dann oft der Wind schon weg war. Prinzipiell fand ich die Station echt super, die Beachboys am Strand super nett und haben immer beim Starten und Landen geholfen. Also es ist schon ein richtig cooler Spot und hat echt Spaß gemacht dort Kiten zu lernen.
    Einziger Nachteil bei der Kitestation ist, dass es leider weder Essen noch Trinken zu kaufen gibt. Es gibt zwar gratis Wasser, aber das wars auch schon. Man kann sich zwar im Hotel nebenan etwas kaufen, aber am besten packt man sich einfach eine kleine Jause ein.

    Yoga – Watamu Treehouse

    Ein weiteres Highlight auf dieser Reise war auf jeden Fall der Besuch im Watamu Treehouse – einem traumhaft schönes Plätzchen wo man so richtig zur Ruhe kommen kann. Am Liebsten hätten wir ja während unserer Reise dort gewohnt, aber leider waren die Zimmer bereits belegt, weshalb wir einfach für zwei Yogastunden vorbeigefahren sind und es war wirklich magisch. Ahimsa, die Tochter des Besitzers hat mich mit ihren Vinyasa Flows in den Bann gezogen. Ich hatte schon lange nicht mehr so tolle Yoga Stunden, die mich sowohl körperlich als auch mental bereichert haben. Solltet ihr also in der Gegend sein, solltet ihr unbedingt für eine Yoga Stunde vorbeischauen. Das Treehouse bietet auch SUP Yoga, Privatstunden, Retreats und vieles mehr an und ist das perfekte Plätzchen für alle Yogis. Man kann im Treehouse auch Abendessen, jedoch muss man hier vorher Bescheid sagen, da es sich nicht um ein normales Restaurant handelt.

    Safari – Tsavo East

    Ja und wenn man schon mal in Kenia ist, muss man natürlich auch eine Safari machen. Für mich war das zwar kein Muss, weil ich diese Erfahrung schon vor ein paar Jahren in Tansania gemacht habe, aber ich muss schon sagen es ist wirklich sehr beeindruckend die Tiere so nah und in freier Wildbahn zu sehen. Da wir ja ingesamt nur 10 Tage hatten und auch wirklich keinen Tag zum Kiten verlieren wollten, beschlossen wir die Safari auf nur einen Tag zu beschränken. Uns wurde zwar empfohlen zwei Tage mit Übernachtung zu machen, da es stressfreier ist, aber wir haben uns dann doch für die 1-Tages Tour entschieden, die 150 Euro pro Person (inkl. Verpflegung) gekostet hat. Um 4:30 Uhr stand Big Jim unser Fahrer Abfahrtsbereit vor unserer Tür und es ging Richtung Tsavo East Nationalpark. Die Fahrt dorthin dauert ungefähr zwei Stunden und wir waren somit rechtzeitig zum Sonnenaufgang im Park. Schon am Weg dort hin wurden wir von Giraffen begrüßt und der Start unserer Safari hätte nicht besser laufen können. Wir sahen Zebras, Gazellen, Antilopen, Giraffen, Elefanten und sogar Löwen. Das frühe Aufstehen hat sich also wirklich gelohnt. Zu Mittag haben wir dann in einer Lodge eine Mittagspause mit leckeren Essen eingelegt und dann ging auch schon der zweite Game Drive los. Gegen 16 Uhr ging es dann wieder Richtung Watamu Beach. Zu Mittag kann es dann richtig heiß werden, weshalb sich auch viele Tier im Schatten verstecken. Trotzdem haben wir an diesem einen Tag echt viel gesehen. Der Tagesausflug war zwar recht anstrengend, weil wir den ganzen Tag im Auto verbracht habe aber es hat sich auf jeden Fall ausgezahlt. Wenn ihr mehr Zeit habt kann ich euch auf jeden Fall empfehlen die Safari auf zwei Tage aufzuteilen, da es dann etwas entspannter ist. Die Safari mit Übernachtung kommt dann auf 230 Euro, was aber immer noch voll ok ist. Das teure an der Safari ist nämlich der Nationalpark Eintritt. Unseren Fahrer Big Jim kann ich euch auf jeden Fall empfehlen. Er war super freundlich und hat uns wirklich viel zu den Tieren erzählt. Wir haben hier nicht über irgendeinen Reiseanbieter gebucht, sondern die Nummer von einem Freund bekommen und ihm einfach eine Nachricht via Whats App geschickt (+254 721 7122824)

    Kleiner Tipp, nicht unbedingt helle Kleidung anziehen, da man doch sehr schmutzig wird, weil doch viel roter Untergrund aufgewirbelt wird.

  • Yoga Retreat – Miramonte -Gastein

    Yoga Retreat – Miramonte -Gastein

    – Werbung /Einladung –

    Schon seit dem letzten Jahr ist Yoga ein wichtiger Bestandteil meiner Sport-Routine. Ich habe früher schon gerne meine Matte ausgerollt und des öfteren beim Bikram Yoga ordentlich geschwitzt, aber mittlerweile gibt es einfach noch so viel mehr Gründe als nur die Bewegung wieso ich Yoga mache. Es tut mir unheimlich gut, hilft mir runterzukommen, abzuschalten, zu entspannen und ganz bei mir zu sein.
    Deshalb habe ich mir für 2020 vorgenommen mich noch mehr dem Thema Yoga zu widmen. Welche Arten von Yoga machen mir Spaß, was hilft mir in welcher Situation und wie kann ich mich weiterentwickeln?
    Neben dem regelmässigen Praktizieren, sei es in einem Studio oder zuhause, wollte ich unbedingt mal auf ein Yoga Retreat fahren und mich einige Tage nichts anderem außer dem Yoga widmen. Da kam die Einladung von den lieben Mädels von Sukha Yoga Graz genau richtig und so ging es vor knapp drei Wochen gemeinsam mit der lieben Sarah von Liebreizend nach Bad Gastein ins wunderschöne Hotel Miramonte zu meinem allerersten Yoga Retreat. Die Vorfreude war riesig und ich konnte es schon einige Wochen davor nicht erwarten – ganz entspannt mit viel Yoga und einer lieben Freundin das Jahr 2020 starten. Ich muss aber gestehen, dass ich gar nicht so wusste was mich dort alles erwarten wird. Doch manchmal ist es auch ganz gut, wenn man sich einfach überraschen lässt.

    Da ich feststellen musste, dass ich euch noch gar nicht von meinem ersten Aufenthalt im Hotel Miramonte im Mai erzählt habe, gibt es hier alle Infos zu meinem ersten Yoga Retreat inkl. einem Hotel-Bericht. Denn dieses Plätzchen Mitten in den Bergen ist wirklich einen Besuch wert.

    Hotel Miramonte Bad Gastein

    Ich war bereits einige Mal im Gasteiner Tal zu Besuch und für mich hat dieses Fleckchen Erde irgendwie etwas Verzaubertes. Egal ob im Sommer oder im Winter, hier gibt es immer etwas zu erleben und ganz viel Platz um runterzukommen, zu entspannen und sich Zeit für sich zu nehmen. Im Hotel Miramonte war ich im Januar das zweite Mal und es war so schön an diesen Ort zurückzukehren und ein paar Yoga-Tage hier zu verbringen. Ich weiß nicht genau was es ist, aber für mich hat dieses Hotel irgendwie etwas Magisches – man kommt an und ist sofort entspannt. Das Miramonte wurde mit ganz viel Liebe zum Detail eingerichtet und das Besondere an diesem Hotel ist, dass die Retro Vibes von früher erhalten blieben. Hier findet man noch alte Hotelzimmertüren, einen kleinen roten Aufzug, geblümte Sofas wie damals bei Oma und man bekommt auch noch ganz Old-School einen Zimmerschlüssel anstatt einer Karte. Ja und genau diese “alten” Elemente in Kombination mit der modernen aber sehr heimeligen Einrichtung machen das Miramonte zu einem ganz speziellen Ort, an dem man sich einfach nur Wohlfühlen kann.

    Auch das sehr freundliche und herzliche Personal trägt dazu bei, dass man sich hier wie zuhause fühlt. Bei meinem zweiten Aufenthalt im Januar hatte ich meine Zahnbürste vergessen und so schnell konnte ich gar nicht schauen, hatte ich eine neue in der Hand und habe mir so den Weg zum Supermarkt erspart. Ich finde freundliches Personal macht bei einem Hotel einfach unglaublich viel. Ein weiterer Pluspunkt ist das gute Essen im Miramonte. Egal ob beim Frühstück oder beim Abendessen, hier wird wirklich jeder fündig. Am Abend gibt es kein typisches Buffet a la – iss so viel wie du willst – sondern ein Menü und man kann hier beim Hauptgang zwischen Fleisch, Fisch oder Vegetarisch wählen. Da ich aber auch immer mehr versuche auch auswärts Vegan zu essen habe ich mich nach einer veganen Alternative erkundigt und jeden Abend etwas anderes Leckeres bekommen. Sogar beim Kuchenbuffet am Nachmittag gab es immer eine vegane Mehlspeise, was ich wirklich super fand. Auch am Morgen war immer etwas für mich dabei und ich habe mir gar nicht schwer getan vegan zu essen. Neben den leckeren Aufstrichen ist mein Highlight der Wiesensaft aus Wildkräuter gewesen – ein absolutes Muss wenn ihr zu Besuch im Miramonte seid und es gibt ihn am Abend auch gemixt mit Gin an der Hotelbar.

    Ab auf die Piste, ein Spaziergang durch Bad Gastein oder eine Wanderung auf die Poserhöhe. Man kann im Gasteinertal sowohl im Sommer als auch im Winter so einiges unternehmen und es ist das perfekte Plätzchen für Naturliebhaber. Für diejenigen, die einfach nur entspannen möchten, gibt es im Miramonte auch einen kleinen aber feinen Wellnessbereich. Man darf hier zwar keinen Pool & Co erwarten, aber es gibt gemütliche Betten, Dampfbad & Sauna und die Möglichkeit sich eine Massage oder Gesichtsbehandlung zu buchen. Mehr braucht man manchmal auch gar nicht um einfach nur die Seele baumeln zu lassen. Sarah und ich haben uns so wohl gefühlt und das Hotel und die Yoga-Einheiten genossen, dass wir das Miramonte während unseres Aufenthalts nicht einmal verlassen haben. Yoga, entspannen, lesen, Workshops, gutes Essen, eine Massage und nochmal Yoga – mehr braucht es manchmal gar nicht und so haben wir unseren Aufenthalt im Miramonte wirklich in vollen Zügen ausgekostet.

    Yoga Retreat – Sukha yoga

    Schon seit dem letzten Jahr wollte ich unbedingt mal an einem Yoga Retreat teilnehmen, war mir aber am Anfang nicht ganz sicher wo und was genau. Wichtig war mir nur, dass ich kein Kombi-Retreat, wie zum Beispiel Yoga & Surfen besuche, sondern mich wirklich voll und ganz aufs Yoga praktizieren und mich selbst konzentrieren kann. Als dann die Einladung von der lieben Kate & der lieben Caro von Sukha Yoga Graz kam, dachte ich mir nur, perfekter geht es eigentlich nicht. Wieso weit wegfahren oder sogar fliegen wenn ich auch gleich ums Eck, sozusagen inmitten der Berge Yoga machen kann, an einem Ort wo ich so richtig zur Ruhe komme. Also ging es Anfang Januar von Donnerstag bis Sonntag Richtung Bad Gastein. Ich war wirklich schon sehr gespannt, denn das einzige was ich wusste war, dass uns zwei Yoga-Einheiten und ein Workshop pro Tag erwarten.

    Es waren wirklich unheimlich schöne Tage in Bad Gastein und wenn ich an diese wirklich magische Zeit zurückdenke überkommt mich ein Gefühl von Zufriedenheit. Kate und Caro haben wirklich tolle Arbeit geleistet und ein abwechslungsreiches und spannendes Programm zusammengestellt. Wir haben zusammen gesungen, mit geschlossenen Augen getanzt, uns einfach gehen lassen und viel Yoga gemacht. Es ist unglaublich schön, wenn man von zwei so talentierten Frauen durch die einzelnen Einheiten geführt wird, einfach alles vergisst und sich auf neue Dinge einlässt. Es tut richtig gut, wenn man mal gewisse Sachen nicht zu zerdenkt, sich einfach fallen lässt und sich allem was kommt hingibt.
    Die Tage während dem Retreat waren eigentlich alle gleich aufgebaut. Gestartet wurde mit einer morgendlichen Yoga-Einheit gefolgt von einem gemeinsamen Frühstück. Dann war genügend Zeit um zu entspannen, rauszugehen, zu lesen oder auf die Piste zu gehen. Am Nachmittag ging es dann weiter mit einem Workshop und einer zweiten Yoga-Einheit, bevor wir uns ein letztes Mal zum gemeinsamen Abendessen getroffen haben. Wir waren eine überschaubare Gruppe von ca. zehn Leuten und es war total nett am Abend noch zusammenzusitzen und ein bisschen zu plaudern.
    Mein erstes Yoga-Retreat war somit ein voller Erfolg und hat unglaublich viel Spaß gemacht. Aus diesem Grund habe ich auch beschlossen, dass es nicht mein letztes im Jahr 2020 war. Yoga tut mir so unheimlich gut und deshalb möchte ich auch noch mehr Zeit dafür investieren.

    Natürlich habe ich euch auch noch alle eure Fragen hier zusammengefasst. Solltet ihr noch etwas wissen wollen, lasst es mich einfach wissen.

    Wie viel kostet ein Yoga Retreat? 

    Das Yoga Retreat kostet 250 Euro und inkludiert 6 Yoga-Einheiten und 2 Workshops. Die Kosten für die Übernachtung und Verpflegung sind hier nicht inkludiert, jedoch hat das Miramonte für Retreat-Teilnehmer einen speziellen Preis. Die Mädls von Sukha Yoga machen im Herbst noch ein weiteres Retreat im Hotel Miramonte und alle Infos dazu findet ihr dazu auf deren Homepage. Die Preise für Yoga Retreats sind aber immer sehr ähnlich. Ich mache zum Beispiel wo anders noch ein Retreat und da liegt der Preis für das Yoga-Paket auch in diesem Preis-Segment. Natürlich ist so ein Retreat, wenn man es alleine macht, immer ein bisschen teurer weil man ein Einzelzimmer braucht. Doch ich sage es zahlt sich aus, wenn man Zeit und Geld in sich selbst investiert.

    In welcher Altersgruppe waren die Teilnehmner? 

    Ganz genau kann ich das jetzt nicht beantworten, da ich die anderen Teilnehmer nicht gefragt habe, wie alt sie genau sind. Ich würde aber sagen die Meisten waren zwischen 25 und 35. Es war aber auch eine Teilnehmerin mit ihrer Mutter dort. Es gibt also keine wirkliche Ober- oder Untergrenze für die Teilnahme an einem Yoga Retreat.

    Ist es langweilig wenn man das Retreat alleine macht. Gibt es genug Programm? 

    Ich habe zwar nicht alleine teilgenommen, glaube aber, dass es auf gar keinen Fall langweilig ist wenn man so etwas alleine macht. Man hat am Nachmittag zwar einige Stunden Freizeit, aber es tut doch auch mal gut, wenn man Zeit für sich alleine hat. Mein nächstes Retreat im Juni werde ich alleine machen, weil ich so gar keine Ablenkung habe und mal wirklich nur für mich bin. Ich freue mich schon sehr drauf und bin gespannt wie es wird.

    Wie ist das mit Alleinereisenden? Gibt es auch EZ oder wird man jemanden zugeteilt.

    Man wird natürlich nicht einfach jemanden zugeteilt. Man bucht ganz normal sein Zimmer im Hotel und da gibt es natürlich auch die Möglichkeit ein Einzelzimmer zu nehmen.

    Können auch Männer mitmachen? Waren auch Männer dabei?

    Natürlich sind auch Männer bei Yoga Retreats willkommen, wieso auch nicht. Bei dem erste Retreat der Mädls von Sukha Yoga war auch sogar ein männlicher Teilnehmer dabei, wenn ich mich richtig an die Erzählungen erinnere. Dieses Mal waren wir eine reine Frauen-Gruppe.

    Wie viele Leute waren bei dem Retreat?

    Ganz genau weiß ich es nicht mehr, aber es war eine kleine überschaubare Gruppe mit 10 oder 12 Teilnehmern, was sehr angenehm war. So war es einfach noch intimer und entspannter.

    Ist das Retreat auch für Anfänger geeignet? Wie viel Yoga Erfahrung sollte man mitbringen?

    Bei den Retreats von Sukha Yoga sind sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene Yoginis willkommen. Die Mädls haben erzählt, dass sie das Programm dann vor Ort auch ein bisschen an die Teilnehmer anpassen. Man muss also nicht unbedingt viel Vorerfahrung mitbringen. Es ist aber natürlich von Vorteil, wenn man weiß was der herabschauende Hund und ein Shavasana ist.

    Wie oft habt ihr Yoga gemacht? 

    Wir haben am Donnerstag am Abend nach unserer Ankunft eine Yoga-Einheit gemacht. Am Freitag und Samstag jeweils zwei unterschiedliche Einheiten und am Sonntag eine Abschlussyoga Einheit.

    Was war der Inhalt der Kurse, Länge, Intensität? 

    Das Programm war sehr abwechslungsreich und wirklich spannend. Die einzelnen Einheiten hatten unterschiedliche Schwerpunkte und von fordernden Yoga Flows, bis Yin Yoga und einer tollen Meditation war wirklich alles dabei. Außerdem haben die Mädls von Sukha Yoga auch sehr viele Hintergrundinformationen zum Thema Atmen, Mudras, usw. mit uns geteilt. Die Workshops haben 90 Minuten gedauert und die Yoga-Einheiten immer 75 Minuten. Die Zeit ist wirklich verflogen und am Liebsten hätte ich noch einen weiteren Tag drangehängt.

    Wann findet das nächste Retreat statt? Wird es ein weiteres Retreat geben?

    Ja es wird weitere Retreats von Sukha Yoga geben und ich kann es euch wirklich nur wärmstens ans Herz legen. Alle Infos zu den kommenden Retreats findet ihr auf deren Homepage. Eines der Retreats findet sogar wieder hier im wunderschönen Hotel Miramonte statt.
    Es gibt aber immer wieder Mal Yoga Retreats von externen Yoga Lehrer, also schaut am Besten immer Mal wieder auf der Homepage vom Miramonte nach oder fragt einfach. So macht zum Beispiel auch die liebe Julia ein Advent-Retreat in Bad Gastein. Mein Tipp, hört euch auch immer mal um, ob nicht eure Yoga-Lehrer bei denen ihr gerne Stunden besucht Retreats anbieten. Es gibt so viele tolle Möglichkeiten und man muss dazu meist nichtmal in den Flieger steigen oder weit fahren. Ein heißer Tipp ist übrigens auch der Yoga-Frühling bzw. der Yoga-Herbst in Gastein. Da gibt es in der ganzen Umgebung ganz tolle Angebote und man kann sogar Yoga am Berg machen.

  • #24 Proneben Gut – wo’s Herz aufgeht

    #24 Proneben Gut – wo’s Herz aufgeht

    Werbung/Einladung

    GEWINNSPIEL BEENDET – Für den 24. Dezember wollte ich mir etwas ganz besonderes überlegen und da es ganz oft die nicht-materiellen Dinge sind, die einem am meisten Freude bereiten, möchte ich euch heute gemeinsam mit der Familie Deutinger ein bisschen Zeit an einem traumhaft schönen Plätzchen in Österreich schenken und zwar am Proneben Gut am Hochkönig.
    Im September war ich bereits zum 3. Mal zu Besuch und ich kann mich nur immer und immer wieder wiederholen, so ein schönes Plätzchen zum abschalten und es sich gut gehen lassen, habe ich selten gesehen.
    Mitten in der Natur hat sich die Familie Deutinger ein kleines Paradies aufgebaut und wenn man hier ankommt, fühlt man sich sofort wohl. Die tolle Gastfreundschaft und die herzliche Art machen es einem nicht gerade leicht wieder abzureisen.

    Das Proneben Gut – ein Ort der Erholung

    Das erste Mal durfte ich das Proneben Gut vor einigen Jahren im Winter erleben und ich habe wirklich wunderschöne Tage in einer der 5 Herzen Kuschelhütten verbracht. Das Skigebiet wurde unsicher gemacht und am Abend haben wir die Sauna angeheizt und vorm knisterndem Kaminfeuer entspannt. Ja das Proneben Gut ist im Winter wirklich ein absoluter Traum, aber auch im Frühling Sommer und Herbst, kann man es sich hier so richtig gut gehen lassen. Ende September waren wir für 2 Nächte mit Freunden hier und anstatt die Ski anzuschnallen, haben wir die Gegen in Wanderschuhen erkundet. Es gibt nämlich auch ein paar ganz tolle Wanderrouten und man kann auch auf eine kleine Jause auf der Proneben Alm, mit wunderschönen Ausblick auf den Hockkönig einkehren.

    Ja und wer keine Lust hat sich zu bewegen, der kann den vielen Tieren am Proneben Gut einen Besuch abstatten oder es sich in der Hütte bequem machen und am Kaminfeuer ein Buch lesen. Wenn ihr mir schon länger folgt, könnt ihr euch sicher vorstellen wo ich die meiste Zeit verbracht habe – genau im Stall. Schon als kleines Kind habe ich unheimlich viel Zeit am Bauernhof verbracht und auch jetzt noch werden meine Augen ganz groß, wenn ich die Möglichkeit habe ein paar Tage dort zu verbringen. Ich liebe Tiere und ich glaub wenn das irgendwann mit dem Bloggen nicht mehr funktioniert, bewerbe ich mich als Tierflüsterin am Proneben Gut.
    Es ist nämlich so schön zu sehen wie hier Hund, Katze, Esel & Co harmonisch zusammenleben und wie liebevoll mit den Tieren umgegangen wird. Der liebe Jakob jr. kennt wirklich jedes Tier beim Namen und hat so die eine oder andere Geschichte auf Lager. Man merkt sofort was für eine Leidenschaft er für die Tiere mitbringt. Egal welche Frage ich hatte, sie wurde mir beantwortet.

    Man merkt einfach, dass hier viel Leidenschaft dahinter steckt, nicht nur bei dem Umgang mit den Tieren, sondern auch an dem Angebot vor Ort und den schönen Kuschelhütten. Wir haben auch dieses Mal wieder in der 5 Herzen Kuschelhütte mit dem Namen Zirberl geschlafen und wenn man dieses wunderschöne Reich betritt, möchte man gleich gar nicht mehr gehen. Hier passt einfach jedes Detail, von der Einrichtung bis um Geschirr und der Bettdecke. Ich für meinen Teil bin auch dieses Mal wieder so begeistert gewesen. Die Hütten sind schon sehr luxuriös, aber sehr gemütlich und heimelig eingerichtet. Das Highlight ist bestimmt die eigen Sauna die man nutzen kann wann man möchte. Nach einem aktiven Tag, egal ob im Schnee oder in den Wanderschuhen, gibt es meiner Meinung nach nichts besseres, als ein bisschen Entspannung in der Sauna, bevor man bei einem Gläschen Wein gemütlich kocht.

    Nach meinem Besuch am Proneben Gut haben mich so einige Fragen erreicht, ob an hier nur mit Kindern Urlaub machen kann. Das kann ich ganz klar mit Nein beantworten. Natürlich gibt es hier ein tolles Angebot für die Kleinsten, aber auch ohne Kinder, kann man es sich hier so richtig gut gehen lassen.
    Ja und damit auch ihr euch ein Bild von diesem wunderschönen Plätzchen in Salzburg machen und ein bisschen in der Natur entspannen könnt, verlose ich heute am 24. Dezember einmal zwei Übernachtungen für zwei Personen inklusive Frühstückskorb und zwei Massagen. Am liebsten würde ich ja selber mitmachen und die kleine Glücksfee-Tobi bestechen.

    Teilnahmebedingungen 

    • Kommentiere diesen Beitrag und verrate mir welches Tier vom Proneben Gut du unbedingt kennenlernen willst? 
    • Folge mir @berriesandpassion und Pronebengut auf Instagram
    • Mehrfachteilnahme ist ausgeschlossen
    • Das Gewinnspiel endet am 28.12.2019 um 8 Uhr 
    • Der/Die GewinnerIn wird nach Teilnahmeschluss per Zufall ermittelt und per Email innerhalb von 24 Stunden benachrichtigt.
    • Die Terminabstimmung erfolgt mit dem Proneben Gut direkt. 
    • Meldet sich der/die GewinnerIn innerhalb von 48 Stunden nicht, wird erneut ausgelost.
    • Durch die Teilnahme am Gewinnspiel akzeptierst du die Teilnahmebedingungen
  • #14 Travador – Zu Besuch im Almgut

    #14 Travador – Zu Besuch im Almgut

    Werbung in Zusammenarbeit mit Travador –

    GEWINNSPIEL BEENDET – Einer meiner größten Leidenschaften ist definitiv das Reisen und auch wenn ich gerne mal in den Flieger steige und ferne Länder bereise, liebe ich es meine Umgebung zu erkunden. Oft vergessen wir nämlich wie viele schöne Orte direkt vor unserer Haustüre liegen bzw. schauen auch einfach nicht so genau hin. Deshalb bin ich auch ein großer Fan der Urlaubsplattform Travador, wo man immer wieder richtig coole Schnäppchen findet und so auch neue Regionen und Orte entdeckt, die vielleicht interessant sein können. Egal ob Wellnessurlaub, Städtetrip, Wanderabenteuer oder Urlaub am See, auf Travador ist für jeden etwas dabei. Wir waren dieses Jahr insgesamt drei Mal mit Travador unterwegs und neben dem Schloss Neuschwanstein und unserem Entspannungsurlaub in Hotel Sepp, ging es dieses Mal ins wunderschöne Lungau um dort die Pisten unsicher zu machen. Wir haben vor kurzem erst ein richtig gutes Angebot für das gerade eröffnete Hotel AlmGut entdeckt und mussten einfach zuschlagen. Denn das Hotel liegt direkt im Skigebiet an der Gondel und meiner Meinung nach gibt es nichts besseres als wenn man direkt vom Bett auf die Piste kann.
    Außerdem ist für mich persönlich Salzburg einfach das schönste Bundesland und ich bin nicht ohne Grund vor ein paar Monaten hier hergezogen. Salzburg ist einfach so unglaublich vielseitig und es gibt so viele schöne Regionen die ich noch entdecken möchte. Deshalb ist Urlaub ums Eck auch mal richtig schön.

    Das AlmGut im Lungau

    Das AlmGut hat nach einem 8-monatigen Umbau gerade erst wieder eröffnet und ich glaube ich war noch nie in einem so frisch renovierten Hotel.
    Momentan hat das Hotel noch Pre-Opening und es werden noch kleine Arbeiten durchgeführt, die uns persönlich nicht wirklich gestört haben. 
    Als wir ankamen wurden wir unheimlich freundlich begrüßt und ich muss gestehen, ich habe mich gleich wohl gefühlt. Es ist ein sehr herzliches Hotel und die neuen Zimmer sind modern, aber trotzdem gemütlich und passend zu der Umgebung eingerichtet. Ein offenes Bad, ein großer Balkon mit Blick auf die Piste und ein großes kuscheliges Bett in dem man wie Dornröschen geschlafen hat – ja so kann man es sich schon ein paar Tage gut gehen lassen. Neben dem richtig großen schönen Wellnessbereich, der aus Saunen, Ruheraum mit Leseecke und Pool besteht, war mein persönliches Highlight natürlich die Lage. Ich habe zwei Schritte aus dem Hotel gemacht und bin vor der Gondel gestanden. Ich glaub für den Winterurlaub gibt es einfach nichts besseres, vor allem gut wenn man mit Hund verreist, denn so kann man zwischendurch auch mal nach dem Vierbeiner schauen und eine Runde gehen. Ich war vorher noch nie im Lungau Snowboarden und war wirklich positiv überrascht. Die Pisten waren wirklich super und ich glaube wenn jetzt noch richtig Schnee kommt, kann es dort richtig Spaß machen. 
    Wir sind an beiden Tagen eigentlich immer nur einen halben Tag auf die Piste gegangen und haben uns dann um unseren kleinen vierbeinigen Freund gekümmert, sind mit ihm an die frische Luft und haben den Wellnessbereich unsicher gemacht. 
    Auch das Essen war richtig lecker muss ich sagen. In der Früh gab es eine große Auswahl am Buffet und auch ein paar vegane Optionen was ich persönlich gut fand. Am Nachmittag gab es eine kleine Jause mit Suppe und Kuchen und am Abend wurden wir mit einem 3 Gang Menü verwöhnt. Hier konnte man zwischen Fleisch, Fisch und Vegetarisch wählen. 

    Wir hatten wirklich ein paar richtig schöne Tage im Lungau Im Almgut und ich glaub ich muss bald mal wieder kommen. Gut dass es das Angebot bei Travador auch noch im Jänner gibt.

    Ja und damit auch ihr auf Reisen gehen und neue Abenteuer erleben könnt, habe ich heute einen 200 Euro Travador Gutschein für euch.

    Teilnahmebedingungen 

    • Kommentiere diesen Beitrag und verrate mir wohin du mit diesem Gutschein reisen würdest?  (Das Angebot findest du hier auf der Homepage von Travador
    • Folge mir auf Instagram (@berriesandpassion)
    • Mehrfachteilnahme ist ausgeschlossen
    • Das Gewinnspiel endet am 16.12.2019 um 8 Uhr 
    • Der/Die GewinnerIn wird nach Teilnahmeschluss per Zufall ermittelt und per Email innerhalb von 24 Stunden benachrichtigt.
    • Meldet sich der/die GewinnerIn innerhalb von 48 Stunden nicht, wird erneut ausgelost.
    • Durch die Teilnahme am Gewinnspiel akzeptierst du die Teilnahmebedingungen.