Kategorie: Life

  • life update – march 2019

    life update – march 2019

    Werbung – Affiliate Links

    Der März war ein turbulenter Monat für mich. Sehr sehr turbulent sogar, wenn ich ganz ehrlich bin. Meine Emotionen sind mal wieder mit mir durchgegangen und auch wenn es einige gute Tage gab, war ich oft irgendwie traurig und habe mich hilflos gefühlt. Schon in meinem Januar Update habe ich euch erzählt, dass ich sehr oft an mir zweifle und umso älter ich werde umso mehr beschäftige ich mich mit dem Sinn des eigenen Lebens und mit mir selbst als Person.
    Im März war das Thema Selbstzweifel sehr präsent und auch wenn ich mir vorgenommen habe etwas an meiner Situation zu ändern, habe ich es irgendwie nicht getan. Dumm ich weiß, aber ja irgendwie ist das glaub ich auch menschlich. Manchmal hofft man einfach, dass sich etwas von selbst ändert und besser wird, auch wenn man tief in einem weiß, dass das nicht funktioniert. Man muss halt einfach was dafür tun. Ich habe zwar einige Coaching Seiten abonniert, mir Bücher gekauft, Meditationsapps heruntergeladen und all diesen Dinge auch meine Aufmerksamkeit geschenkt, aber wirklich Zeit dafür habe ich mir nicht genommen. Immer von einem zum nächsten. Ich habe meine Tage doch wieder voll gestopft mit Dingen, so dass ich oft meine Me-Time streichen musste.

    “Ich habe mir ja heute morgen schon Zeit genommen um Sport zu machen, jetzt kann ich doch die Punkte auf meiner To Do Liste nicht für noch mehr Me-time zurückstellen.”

    Wenn man sich ganz ehrlich ist, doch das kann man und wenn man möchte dass sich etwas ändert muss man auch etwas dagegen tun – das war auch irgendwie meine Erkenntnis der letzten Wochen.

    Working on my mental health

    Auch wenn ich mich in den letzten Wochen viel zu wenig mit mir beschäftigt habe, obwohl ich es gerade wohl dringend brauche, ist das Thema sehr präsent. Mir geht es mental oft seht schlecht und ich kenne aber den Ursprung nicht wirklich. Doch das möchte ich gerne ändern. Der erste Schritt wurde bereits gemacht – Ich habe mir wie schon erwähnt Bücher gekauft und auch ein sehr lange Gespräch mit meiner Mama geführt. Das hat mir auch sehr geholfen und mir glaub ich auch nochmal so ein bisschen den nötigen Arschtritt versetzt. Jetzt probiere ich in den nächsten Wochen einfach mal unterschiedliche Dinge aus und versuche voran zu kommen und auch meine mentale Stärke zu trainieren. 

    Vor einigen Wochen, genau im richtigen Moment irgendwie schickte mir die liebe Simone ihr wunderschön gestaltetes Blossom Journal zu. Dieses buch soll einem helfen herauszufinden was man wirklich will und wie man seine Träume verwirklichen und Ziele erreichen kann. Die ersten Tage habe ich mir die nötige Zeit genommen und dann aber wie ich es so oft tue meine Me Time wieder hinten angestellt. Für den April habe ich mir aber vorgenommen jede Übung Schritt für Schritt durchzuarbeiten und nicht immer alles zu verschieben. Das tolle ist, dass Simone jetzt auch ein 9 wöchiges Online Coaching Programm anbietet, in dem man durch das Journal geführt wird. Das Coaching startet am 14 April und mit dem Code “NINABLOSSOMS” bekommt ihr 10% auf eure Bestellung. Ich werde auch dabe sein und bin schon sehr gespannt was mich erwartet. 
    Nebenbei mache ich fast täglich Yoga, auch wenn es manchmal nur 20 Minuten sind. Es tut mir einfach unheimlich gut und die Zeit nehme ich mir dann wirklich um mich auch ganz auf die Übungen und mich zu konzentrieren. Außerdem habe ich mir ein Meditationskissen bestellt und das soll jetzt auch vermehrt zum Einsatz kommen. 

    Coaching, Blossom Journal, Meditation, Aroma Öle als Unterstützung, Familienaufstellung – Ich möchte einfach mal unterschiedliche Dinge ausprobieren, mich auf viele Sachen einfach einlassen und wachsen. Ich möchte den Ursprung meiner Ängste und meiner Unsicherheit wissen und deshalb heißt es jetzt an mir selber arbeiten.  Ja das waren ein paar sehr persönliche Worte und ich habe lange überlegt es mit euch zu teilen, doch ich weiß ich bin nicht alleine und deshalb habe ich beschlossen euch zumindest ein wenig daran teilzuhaben und vielleicht auch mitzunehmen. Ich werde zwar nicht ins Detail gehen, aber eventuell teile ich einfach mit euch was ich so ausprobiert habe, welche Möglichkeiten es gibt und was mir persönlich geholfen hat. Doch ich stehe selber erst am Anfang und deshalb konzentriere ich mich jetzt mal auf mich und meinen Weg. 

    Hallo neues Auto.

    Vor kurzem wurde ja mein kleiner Flitzer verkauft und ich habe mir ja ein größeres Gefährt gekauft. Mitte März war es dann soweit und ich konnte mein neues Auto endlich abholen. Die ersten Tage konnte ich es irgendwie gar nicht realisieren. Endlich wird mein Traum von einem eigenen VW Bus war. Das neue Auto ist riesig, quasi ein richtiges Schlachtschiff, aber ich habe mir sehr schnell daran gewöhnt und es fährt sich richtig gut. Im März wurde dann auch der Innenausbau besprochen und alles unter Dach und Fach gebracht. Jetzt kann der Ausbau dann langsam beginnen. Mittlerweile musste ich den Bus auch schon wieder abgeben, denn jetzt steht er erstmal in der Nähe von Linz wo es mal um Dämmung und Elektronik geht. Ich bin echt schon richtig gespannt wie er dann zum Schluss wirklich aussehen wird und ich kann es auch schon gar nicht erwarten endlich mit meinem Zweitwohnsitz auf Reisen zu gehen. 

    Hallo Citybike

    Ja und damit ich mich auch weiterhin unkompliziert fortbewegen kann, habe ich mir nun auch noch ein Rad gegönnt. Kurze Strecken möchte ich eigentlich nicht unbedingt mit dem Auto fahren und vor allem in Salzburg ist es so entspannt mit dem Rad durch die Gegend zu düsen. Ein paar kleine Ausfahrten wurden schon damit gemacht und ich liebe es schon jetzt mit meinem neuen Citybike durch Salzburg zu düsen. 

    Gelesen | Gesehen | Gehört – Podcasts.

    Viel Zeit zum lesen blieb nicht, bzw. habe ich mir die Zeit leider nicht genommen. Doch ich habe mit dem Buch “Das Kind in dir muss Heimat finden” begonnen und ich bin wirklich ziemlich begeistert. Es geht darum, dass man mit seinem inneren Kind Freundschaft schließen soll und so (fast) alle Probleme lösen kann. Ich bin zwar noch nicht sehr weit, aber was ich bis jetzt gelesen habe, spricht mich sehr an. Ich brauche hier zwar etwas länger zum lesen, weil ich mich wirklich mit dem Thema auseinandersetzen und konzentrieren möchte, aber das ist schon ok. Solche Bücher lesen sich halt doch anders, als z.B ein Roman oder Krimi, wo man auch mal Seiten einfach überfliegen kann.

    Ja der Fernseher bliebt eigentlich die meiste Zeit aus nur für GOT wurde er ab und zu aufgedreht. Ja ich das Game of Thrones Fieber hat mich so richtig gepackt und es gab wirklich Momente wo ich mir gedacht habe, ist das wirklich deren Ernst. Eine so unglaublich tolle Serie, die mich so richtig mitreißt. Ich habe mir jetzt auch mal für ein Monat Sky X zugelegt, damit ich ganz unkompliziert und in guter Qualität alle Staffeln aufholen kann. Ein richtig cooles Programm, denn ich muss mir auch nicht mal merken wo ich sehen geblieben bin.

    Ja und spät aber doch habe ich jetzt auch Podcast für mich entdeckt und auch hier habe ich mich eher mit Dinge wie Selbstliebe etc. beschäftigt. Happy Holy Confident zum Beispiel sagt mir sehr zu aber auch den Mädls von Gusch Baby höre ich sehr gerne zu.

    Achja und ich habe es Mal wieder geschafft eine neue Spotify Playliste zu erstellen. Natürlich mit vielen coolen Liedern passend zum Frühling. Meine Spring Vibes Liste läuft bei mir fast durchgehend und ich befürchte bald kann ich sie nicht mehr hören.

    Halbmarathon Training | Intervall Fasten.

    Der März stand ganz unter dem Motto wieder gesünder essen und für den Halbmarathon trainieren, der übrigens morgen ansteht. Ich muss gestehen, dass ich nicht wirklich viel laufen war und schon überlegt habe, ob ich es nicht doch einfach sein lasse. 5 Läufe in einem Monat sind dann doch nicht wirklich viel. Da meine Kondition aber nicht so schlecht ist, habe ich beschlossen durchzubeißen und es zu versuchen. Wenn wir uns ehrlich sind, eigentlich ist es ja nur Kopfsache und mit ein paar positiven Gedanken kann man schon richtig weit kommen.
    Neben dem laufen habe ich sehr viel Yoga gemacht und versuche das auch wirklich jeden Morgen in mein Ritual zu integrieren. Es ist echt toll und man startet einfach viel besser in den Tag, auch wenn man nur 10 Minuten auf der Yogamatte verbracht hat.

    Seit einigen Wochen beschäftige ich mich auch mit dem Thema Intervall Fasten. Schon im Februar wurde es ab und zu mal getestet und für gut befunden. Ich fühlte mich einfach viel besser wenn ich mich an das 8-16 Stunden System hielt. Im März habe ich es dann mehr oder weniger mit ein paar kleinen Ausnahmen durchgezogen. Manchmal habe ich meine Mahlzeiten dann einfach an den Tagesablauf angepasst und die Zeiten ein bisschen verschoben. Schon nach kürzester Zeit merke ich einen Unterschied und fühle mich auch richtig gut. Ich schlafe richtig gut, fühle mich besser und habe meine lästigen Winterkilo, die ich mir eigentlich jedes Jahr anesse schon wieder herunten. Mittlerweile schaue ich auch nicht mal mehr auf die Uhr und ich weiß einfach wann ich was zu Essen brauche und wann nicht. Mein Körper hat sich unglaublich schnell daran gewöhnt und das werde ich sicher so beibehalten. Wenn euch das Thema interessiert, kann ich euch gerne mal einen Blogpost dazu verfassen.

    Der März war ein Monat mit vielen Downs und für den April habe ich mir vorgenommen, die negativen Gedanken aus meinen Kopf zu verbannen. Die Me Time nicht immer hinten anzustellen und mich bewusst auf mich zu konzentrieren und an meinem eigenen Glück zu arbeiten. Die erste Woche ist mir das schon sehr gut gelungen und man muss einfach dran bleiben, aber mal schauen was ich euch dazu in ein paar Wochen zu berichten habe.

  • Spenden – Dogs of Sri Lanka

    Spenden – Dogs of Sri Lanka

    Der nächste Sri Lanka Beitrag ist ein etwas anderer, denn ich möchte euch heute ein bisschen etwas über die Situation der Straßenhunde auf Sri Lanka erzählen. Auch wenn ich meinen Urlaub sehr genossen habe, dieses Thema hat die Reise doch ab und zu getrübt. Deshalb möchte ich einige interessante Informationen mit euch teilen, berichten wie ich es selber erlebt bzw. wahrgenommen habe und wie diesen Tieren vor Ort geholfen wird.

    Als ich beschlossen habe diesem wichtigen Thema einen Blogpost zu widmen ist mir auch eine wirklich gute Idee gekommen, die ich gerne dieses Jahr hier auf berriesandpassion.com umsetzen möchte. Ich spende zwar das ganze Jahr über immer wieder und habe auch einen Dauerauftrag, aber ich möchte das Thema etwas Gutes Tun, auch gerne hier ein bisschen thematisieren. Deshalb habe ich beschlossen, dass ich mir einmal im Quartal ein neues Projekt aussuche, für das ich nicht nur Spenden, sondern das ich euch auch näher vorstellen möchte. Menschen, Tiere, Umwelt – es gibt einfach so vieles wo Hilfe benötigt wird und deshalb möchte ich meine Reichweite auch vermehrt für solche Dinge nutzen.

    guter Zweck! – Helfen leicht gemacht

    Ganz toll finde ich auch die Seite guter Zweck, denn oft möchte man etwas Gutes tun, weiß aber nicht so recht wofür bzw. an welche Organisation man spenden soll. Deshalb hat Clemens diese Plattform ins Leben gerufen, wo viele Organisationen in Kategorien unterteilt wurden und man sich so viel leichter tut eine Entscheidung zu treffen. Eine wirklich tolle Sache, die unterstützt und geteilt gehört. 

    Dogs of Sri Lanka

    Wenn man an Sri Lanka denkt kommen einem sofort Dinge wie Sonne, Strand, Meer, gutes Essen und Wellen in den Sinn. Doch man vergisst dabei ganz, dass auf dieser paradiesischen Insel täglich Millionen Hunde ums überleben kämpfen – Für die einen Urlaubsdestination Nummer 1, für die anderen die Hölle auf Erden.

    Ich wusste natürlich schon vor meiner Reise, dass es dieses Problem gibt, aber nie hätte ich gedacht, dass die Situation vor Ort mich so mitnehmen wird. Zu Beginn hatte ich zwar nicht wirklich das Gefühl, dass es den Hunden auf Sri Lanka so schlecht geht. Immer wieder sah ich gut genährte Vierbeiner, die von Einheimischen oder anderen Urlaubern gefüttert und gestreichelt wurden. Die meisten sahen sehr gesund aus und waren unheimlich zutraulich. Ich war sogar sehr überrascht wie nett die Singhalesen mit den Hunden umgingen. Von anderen Ländern wie zum Beispiel in Griechenland war ich einfach anderes gewohnt und im Vergleich wurde hier doch sehr auf die vielen Streuner geachtet. Doch umso mehr wir uns vom Meer bzw. von der touristischen Gegend entfernten, änderte sich die Situation. Rund um den Adams Peak oder auch in Ella, sah ich immer mehr abgemagerte, kranke und vor allem sehr scheue Hunde. Teilweise wurden sie auch verjagt und man konnte einfach fühlen, das die Vierbeiner Fehl am Platz waren. Wenn ich so etwas sehe blutet mein Herz. 

    Egal wo ich war, meine Essensreste wurden eingepackt und an die hungrigen Vierbeiner gefüttert. Jedes Mal ging mir das Herz auf, wenn sich einer der Hunde richtig an mich schmiegte und meine Streicheleinheiten genoss. Die Hunde die an Menschen gewohnt sind und denen nichts schlimmes widerfahren ist, sind einfach so unheimlich dankbar und das konnte man einfach richtig spüren.

    Da das Thema Straßenhunde mich immer schon sehr mitgenommen und beschäftigt hat, habe ich in meiner Zeit auf Sri Lanka sehr viel gelesen und mich darüber informiert was vor Ort getan wird und wie man helfen kann. Als wir am Weg zum Strand waren viel mir das erste Mal ein Tuk Tuk mit der Aufschrift Dog Care Klinik auf. Ich las unzählige Artikel und nachdem ich las, dass man die Klinik auch besuchen und sich selber ein Bild machen kann, beschloss ich einfach mal vorbeizufahren.  Vor Ort erfuhr ich dann noch mehr über die Hunde von Sri Lanka. 

    Es ist ein Teufelskreis!

    Mittlerweile gibt es mehr als 3 Millionen Straßenhunde auf Sri Lanka. Viele leiden an Krankheiten, schleppen sich teilweise mit nicht behandelten Verletzungen durch die Gegend, sind von Parasiten befallen und haben Hunger. Das größte Problem auf der Insel sind mit Sicherheit die vielen unkastrierten Hündinnen die mehrmals im Jahr Welpen bekommen und deren Nachwuchs dann sehr oft vor Tempeln, Krankenhäusern oder einfach am Straßenrand in Kartons oder Plastiktüten ausgesetzt und sich selber überlassen werden. Die Überlebenschancen für diese kleinen Vierbeiner ist ziemlich gering. Eine Tatsache die mir sofort Tränen in die Augen drückt.

    Das Bewusstsein der Einheimischen gegenüber Tieren ist leider noch sehr eingeschränkt und es wird viel Aufklärungsarbeit geleistet. So gelten braune weibliche Hunde zum Beispiel als unrein und haben es meistens am schwersten. Für viele Singhalesen ist der Hund ein reines Werkzeug und es wird keine emotionale Bindung zum Tier aufgebaut. Die Hunde werden als Alarmanlage angeschafft. Mir wurde auch erzählt, dass sich viele Einheimische dann doch lieber einen (meist schlecht) gezüchteten Rassehund als Statussymbol anschaffen, denn das bedeutet auch das man nicht zu den Ärmsten gehört.

    Der Umgang vieler Menschen mit den Hunden lässt zu Wünschen übrig und auch die Religion spielt hier eine sehr große Rolle. Der Buddhismus ist gegen die Kastration von Tieren und so ist es ein reiner Teufelskreis. Denn die Hunde vermehren sich rasant und werden als Plage angesehen. 
    Da die buddhistische Religion das Töten der Hunde aber verbietet, werden sie ausgesetzt in der Hoffnung, dass sie etwas zum Überleben finden. Das ist auch der Grund wieso es vor allem an den Tempelanlagen sehr viele Hunde, aber auch Katzen gibt. 

    Aus sehr vielen Gründen ist die Situation der Straßenhunde auf Sri Lanka katastrophal. In manchen Gebieten ist es besser als in anderen, aber nur durch Aufklärung der Bevölkerung und auch durch Maßnahmen wie Kastrationen kann sich die Situation bessern. Mittlerweile gibt es einige tolle Organisationen vor Ort die sich diesem schweren Thema gewidmet haben und die großartige Arbeit leisten. Dazu gehört auch die Dog Care Klinik, die nicht nur versuchen durch Kastrationprogramme die MAssen zu reduzieren, sondern auch die Bevölkerung unterstützen und so den Hunden und Menschen helfen. 

    Der Besuch in der Dog Care Klinik hat mich wirklich beeindruckt und es war unglaublich interessant einen Einblick zu bekommen und zu sehen vor für das gespendete Geld verwendet wird. 

    DOG CARE CLINIC 

    Die Dog Care Klinik wurde vor über 10 Jahren von Marina Möbius gegründet, die nach einem Urlaub in Sri Lanka entsetzt über die Situation der vielen Straßenhunde war. Sie ließ sich medizinisch ausbilden, kaufte ein Grundstück und eröffnete 2017 die Dog Care Klinik im Süden der Insel. Seither setzt sie sich dafür ein die Situation der Straßen-und Besitzerhunde zu verbessern. Ihr Ziel is es das Elend der Hunde zu bekämpfen und langfristig ist dies nur möglich wenn man das Übel an der Wurzel packt und die Tiere kastriert. 365 Tage im Jahr werden in der Dog Care Klinik Kastrationen durchgeführt und die Tiere geimpft um sowohl die Tiere und auch Menschen vor tödlich ansteckenden Krankheiten zu schützen. Täglich machen sich die Fahrer auf den Weg um die Streuner einzufangen. Nach der Kastration werden sie markiert (Ein Stück vom Ohr abgeschnitten, damit man weiß welche Hunde und wieder freigelassen. Denn die Hunde sind es gewohnt auf der Strasse zu leben. 
    Wenn man Hunde von der Straße “rettet”, sollte man immer auch im Auge haben ob diese Hunde auch gerettet werden wollen. Es gibt sehr viel Leid in Sri Lanka, doch es gibt auch sehr viele Hunde, denen es sehr gut geht, sie haben zwar keinen Besitzer, aber trotzdem “ihre Menschen” die sie füttern. Sie verbringen den Tag am Strand, spielen mit anderen Hund und genießen die Freiheit. Zu diesem Thema habe ich auch einen sehr interessanten Artikel über den Unterschied zwischen Straßenhund und Streuner gelesen, den ich gerne mit euch teilen möchte. 

    Es wird sich aber nicht nur um Streuner gekümmert, sondern auch die Tiere der Einheimischen behandelt und das sogar kostenlos. Ausgesetzte Welpen werden aufgepäppelt und anschließend an einheimische Familien weitervermittelt. Familien die Hunde bei sich aufnehmen, werden als Dankeschön mit Medikamenten, Lebensmittel, Futter für die Hunde und auch Schulmaterialien für die Kinder versorgt. Auch die Behandlungen in der Klinik bleiben kostenlos. Alle vermittelten Hunde werden regelmässig besucht um auch zu kontrollieren ob es ihnen gut geht und sie gut behandelt werden. Eine weitere Sache die ich sehr gut finde ist, dass die Hunde nicht ins Ausland vermittelt werden. Man versucht die Situation vor Ort in den Griff zu bekommen, die Menschen immer mehr aufzuklären und die Hunde auf der Straße zu versorgen. 

    Doch was passiert mit alten, kranken oder behinderten Hunden? Auch um die wird sich liebevoll gekümmert und sie können auf dem großen Gelände ein schönes Leben verbringen. Fortuna zum Beispiel kam blind und mit zwei Nasen auf die Welt und wurde als Welpe in der Klinik abgegeben. Sie hatte großes Glück und lebt seitdem am Geländer der Klinik und ich kann euch sagen, ich habe noch nie einen lieberen Hund gesehen. Sie war unglaublich neugierig und verschmust und es war schön zu sehen wie gut es den Hunden dort geht. 

    DCC 50+ Programm 

    Die Doc Care Klinik setzt sich aber nicht nur für die Hunde ein, sondern auch die Menschen liegen ihnen am Herzen und so wurde das 50+ Programm ins Leben gerufen. Hier werden ausgewachsenen Hunde an ältere Einheimische vermittelt, die sich um die Tiere kümmern. Als Dankeschön erhalten sie eine kleine Rente. So wird sowohl dem Mensch als auch dem Tier geholfen und auch ältere Generationen werden aufgeklärt. 

    In der Dog Care Klinik wird wirklich großartige Arbeit geleistet und es war wirklich toll hinter die Kulissen zu blicken. Das Leid der Hunde in Sri Lanka ist groß und es ist wirklich traurig, doch es ist toll zu sehen, dass immer mehr getan wird und dass es so viele großartige Menschen gibt die sich für die Tiere einsetzen und versuchen ihnen zu helfen. Aus diesem Grund habe ich auch dieses Projekt für das erste Quartal gewählt und werde die Dog Care Clinic ein weiteres Mal unterstützen. 

    Wenn auch ihr helfen wollt, könnt ihr das hier machen. Auch wenn man das Leid nicht von heute auf morgen beenden kann. Jeder kleinste Schritt und jeder Cent zählt. 

  • belso – entspannter Autofahren

    belso – entspannter Autofahren

    Werbung – In Zusammenarbeit mit BELSO

    Der kleine Tobi ist ein richtiger Stressbeutel wenn es ums Autofahren geht und es gab eine Zeit da war ich wirklich schon am Verzweifeln. Leider weiß ich auch nicht wirklich woher das kommt, denn im ersten Jahr, gab es eigentlich keine Probleme und er war auch relativ unkompliziert. Irgendwann hat er dann aber mal begonnen wie wild zu zittern und zu hecheln. Ja und wenn man dem Herrn dann auch noch Aufmerksamkeit schenkt, steigert er sich nur noch mehr rein. Da wir aber doch immer viel mit dem Auto unterwegs sind und auch in Zukunft einige Reisen mit dem Bus antreten werden, wird natürlich alles mögliche ausprobiert um dem Zwerg die Fahrt so entspannt wie möglich zu machen.

    Vor einigen Monaten durfte ich mir dann zwei Produkte von Belso, einer Marke die natürliche Nahrungsergänzungsmittel für den Hund produziert aussuchen. Da ich doch schon einiges (Box im Kofferraum, Hundesitz auf der Rückbank,…) ausprobiert hatte, und mir der Markenauftritt sehr gefiel musste ich natürlich zusagen und mein Glück probieren.

    Der Respekt vor verschiedenen Herangehensweisen ist für uns von großer Bedeutung.

    belso.de

    Als mich die Produkte von Belso erreichten, war der erste Eindruck sehr positiv. Die Verpackung ist sehr hochwertig und schön gestaltet und man merkt hier einfach, dass man sich nicht nur über den Inhalt, sondern auch über die Erscheinung Gedanken gemacht hat. Die Nahrungsergänzungsmittel kommen in robusten Glasflaschen, sind auf rein natürlicher Basis, getreidefrei und werden in Deutschland produziert. Ich finde es toll, wenn man einfach von Anfang an das Gefühl hat, da stehen Menschen die das mit Leidenschaft machen dahinter. Ich habe mich auf jeden Fall für FEEL (für Fell & Haut) und CALM (gegen Stress & Angst) entschieden und war schon sehr gespannt ob Tobi die Produkte auch mag, denn er ist hier doch ein bisschen heikel.

    FEEL ist ein Mix aus einigen sehr guten Ölen (Lachsöl, Hanföl, Leinöl, Nachtkerzenöl, Borretschöl und Schwarzkümmelöl) und soll den Hund mit essentiellen Fettsäuren und Vitaminen versorgen. Geschmacklich dürfte das Öl wirklich gut sein, denn wenn ich es über Tobis Trockenfutter (und das mag er eigentlich gar nicht so gerne) gebe, dann ist die Portion ratzfatz weg. Einmal täglich bekommt er das Öl nun in sein essen und ich weiß nicht ob ich es mir einbilde, aber ich habe doch das Gefühl, dass sein Fell weicher geworden ist. Mir ist hier aber auch einfach wichtig, dass auch mein kleiner Frechdachs mit allen wichtigen Vitaminen etc. versorgt wird. Ich achte ja doch auch selber sehr auf meine Gesundheit und wieso dann nicht auch beim Hund mehr darauf achten.

    CALM kommt in Tablettenform und soll bei Stress & Angst wirken und ist mit natürlichen Kräutern wie Baldrian, Johanniskraut und Passionsblume angereichter. Auch dieses Produkt bekommt Tobi ins Futter, denn der kleine Zwerg ist über die Jahre etwas heikel geworden. Ich habe gelesen, dass ganz viele Hunde die Tablette auch einfach wie ein Leckerli verspeisen, was echt super ist, aber bei Tobi ist das leider nicht der Fall. Deshalb zerkleinere ich sie immer und mische sie einfach unter sein Futter und das funktioniert eigentlich ganz gut. Tobi zittert zwar immer noch im Auto, aber ich habe das Gefühl, wenn ich ihm Calm regelmässig gebe, wird es auf jeden Fall ein bisschen besser und das ist ja schon mal ein Fortschritt. Wichtig ist glaub ich, dass man mit dem Hund auch fleissig trainiert und einfach einen Ort im Auto findet, wo er nicht ganz so gestresst ist, aber unterstützend finde ich dieses Nahrungsergänzungsmittel echt super und das kann auf keinen Fall schaden. Im neuen Bus bekommt Tobi auf jeden Fall eine kleine Höhle, wo er sich zurückziehen kann und die Tabletten kommen auf unsere Reisen dann auf jeden Fall auch mit.

    Da solche Produkte doch bei jedem Hund anders wirken und man sich gerne vorher selber ein Bild von etwas machen möchte, bringt Belso demnächst eine CALM Probierpaket mit 12 Tabletten heraus. Außerdem bekommt ihr mit dem Code TOBIx15P bis Ende April 15% auf eure Bestellung. Einfach hier klicken und schon kommt ihr zu den Produkten.

    Für alle die gerne noch mehr Informationen zu den Produkten habe möchten, einfach auf der Homepage von Belso vorbeischauen.

    mit dem Code „TOBIx15P“ bis Ende April 15% auf eure Bestellung

     

  • life update – february 2019

    life update – february 2019

    Der Februar ist unheimlich schnell vergangen und ich musste ziemlich lange überlegen was überhaupt alles passiert ist. Als ich dann meinen Instagram Feed durchgescrollt und den Kalender genauer unter die Lupe genommen habe, war ich richtig erstaunt was wirklich los war. In diesem doch kurzen Monat habe ich mir viel Zeit für mich genommen, versucht wieder in eine normale Sportroutine zu kommen, habe mich nach nur einem Jahr von jemanden getrennt, war sehr viel unterwegs, habe begonnen neue spannende Projekte anzugehen und einige neue Dinge ausprobiert. Der Februar war zwar ziemlich voll und manchmal auch ein bisschen turbulent, aber wenn ich mir das alles so ansehe, was ich geschaffen und erlebt habe, waren es wirklich tolle und vor allem spannende Wochen.

    Neues Blogdesign 

    Ich habe euch ja schon im letzten Life Update erzählt, dass ich 2019 den Fokus wieder mehr auf diesen Blog legen möchte und deshalb musste auch ein neues Design her. Schon im letzten Jahr wurden viele Ideen gesammelt und alles was mir wichtig ist notiert. Alle paar Tage habe ich meine Meinung geändert und wollte dann doch etwas anderes. Nicht so einfach sich für etwas zu entscheiden, kann ich euch sagen. 
    Es sollte sich nicht der komplette Auftritt an sich verändern, aber ich wollte alles etwas cleaner, leserlicher und den Fokus mehr auf den Inhalt legen. Nach langem hin und her und nachdem ich meinen Webdesiger wahrscheinlich schon um den Verstand gebracht habe, ist das neue Design nun fertig und ich bin super happy damit.  Jetzt macht das Blogposts schreiben gleich wieder noch mehr Spaß. 

    Always on the Go

    Eigentlich dachte ich, dass ich im Februar mehr Zeit zuhause verbringen werde, aber dem war dann doch nicht so. Was mich aber gar nicht so gestört hat, denn ich bin ja sehr gerne unterwegs und habe wieder viele schöne Orte besucht und eine tolle Zeit gehabt. Nach dem ich lustige Tage in St. Johann verbracht habe, wurde Denise anlässlich ihres Geburtstag für ein Wochenende ins Loisium entführt. So ein entspanntes Wochenende mit Wein, gutem Essen und viel Girls-Talk war schon lange überfällig und hat richtig gut getan. Danach ging es für ein Wochenende an den Achensee und die liebe Sarah wurde in Innsbruck besucht, bevor es für mich nach Nauders zum Snowboarden ging. Ja zum Schluss stand noch Laax, das wohl geilste Skigebiet überhaupt am Programm. Doch dazu morgen mehr.  Dazwischen war ich ein paar Tage in Wien und dann wieder in Salzburg – also Langeweile ist in diesem Monat auf keinen Fall aufgekommen. 

    trying new things

    Ich liebe es neue Dinge auszuprobieren und wenn ich so zurückblicke, stand der Februar eigentlich ganz unter diesem Aspekt. Schon seit einer halben Ewigkeit wollte ich mal eine Skitour gehen und da ich seit Jahren auf dem Snowboard stehe, habe ich mich schlussendlich für ein Splitboard entschieden und ich konnte es gar nicht erwarten mein neues Brett endlich auszuprobieren. Mitte Februar war es dann soweit und es hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich ganz bald wieder damit auf den Berg will. Mehr zum Thema Touren gehen und Splitboard gibt es ganz bald, denn das würde hier jetzt sonst den Rahmen sprengen. 
    Auch im kreativen Bereich möchte ich eigentlich schon lange etwas Neues ausprobieren und zwar so ganz abseits von Laptop & Co.
    So kam mir die Einladung von der lieben Katja von sixtyknots zu einem Makramé Workshop ganz recht. Nie hätte ich mir gedacht, dass ich bei so einer Knüpferei so gut abschalten und alles vergessen kann. Es hat mir echt unheimlich viel Spaß gemacht und deshalb wurde gleich ein bisschen Material für zuhause mitgenommen. 
    Außerdem habe ich mir fest vorgenommen, jetzt öfters solche kreativen Workshops zu machen, denn es macht mir unheimlich viel Spaß und man kann mal einfach aus dem Alltag entfliehen. Vielleicht gehts als nächstes zum Töpfern oder Malen, wer weiß. Ich werd auf jeden Fall meine Augen offen halten und schauen was das Angebot in Salzburg und Wien so hergibt. 
    Ja und Last but not least war ich das erste Mal Snowkiten. Obwohl ich mich am Anfang etwas geziert und lieber zugesehen habe, wurde dann doch selber der Schirm in die Hand genommen. Ja und auch das hat so richtig viel Spaß gemacht. Jetzt ist meine Motivation kiten zu lernen gleich noch viel größer und sobald es draußen wärmer wird soll es aufs Wasser gehen. 

    Bye Bye Fiat 

    Ja ich weiß der Satz mit der Trennung am Anfang war vielleicht ein bisschen zu sehr Clickbait – Sorry not Sorry. Doch ich es ist ja wahr. Ich habe mich nach knapp einem Jahr von meinem kleinen Flitzer getrennt. Von vielen Seiten wurde ich gefragt, ob ich denn nicht mehr Happy mit meinem Auto war, doch das war nicht der Grund für meine Entscheidung. Der Fiat500 ist wirklich das perfekte Auto für die Stadt und als Cabrio sowieso nochmal viel besser. Da ich aber doch sehr viel in der Natur bin und schon auch mal ein Surfbrett oder Snowboard in mein Auto bringen muss, war klar früher oder später muss was neues her. Ja und dieser Zeitpunkt ist jetzt doch schneller gekommen als gedacht. Ich habe nämlich größeres vor und mit größeres meine ich einen VW Bus. Schon seit einer Ewigkeit ist es mein größter Traum mal meinen eigenen Bus zu haben. Den Hund, das Surfbrett und den Freund einzupacken und einfach loszufahren. Im letzten Jahr ist dieser Wunsch nach so einem Zweitwohnsitz noch größer geworden ja und deshalb habe ich mich dazu entschieden, mir diesen Traum zu erfüllen. Zwei Autos sind dann doch eher schwachsinnig und auch teuer und so musste der Fiat weichen und Platz für Neues machen. Gott sei Dank gab es noch ein paar schöne Tage und so konnte ich ein letztes Mal mit offenem Dach fahren.  Ja ich war doch ein bisschen wehmütig, aber die Vorfreude auf mein neues Auto ist  größer und deshalb ist mir der Abschied nicht ganz so schwer gefallen.

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    Meine Game of Throne Euphorie ist immer noch vorhanden, auch wenn ich im Februar etwas weniger dazugekommen bin und noch einiges aufzuholen ist. Sonst habe ich aber eigentlich gar nicht viel Zeit vorm Fernseher verbracht, weil ich die Zeit lieber anders genutzt habe. Mitte Februar war ich nach einer Ewigkeit mal wieder im Kino und habe mir den Surffilm Momentum Generation angesehen. Ein Film den ich jedem der sich für das Thema Surfen interessiert sehr empfehlen kann. Kelly Slater, Rob Machado und CO. erzählen ihre gemeinsame Geschichte. Es geht um Erfolg, Freundschaft und Konkurrenzkampf – Ein wirklich super Surffilm mit netten persönlicher Ausschnitten und lustigen Momenten. 

    Mein Bücherstappel zuhause wird immer größer und größer. Ich muss mich jetzt echt auch ein bisschen stoppen, denn sonst werde ich in diesem Leben nicht mehr fertig. Doch momentan bin ich so motiviert viel zu lesen und mich weiterzubilden. Ich habe mir einige Bücher zum Thema Selbstliebe & Co gekauft und hoffe, dass mir diese auch helfen um mich weiterzuentwickeln und an mir zu arbeiten. Doch mit diesen Büchern muss ich erst starten. Begonnen habe ich im Februar mit dem Buch Minimalismus. Hier geht es aber gar nicht nur darum weniger zu besitzen, sondern eher allgemein um einen minimalistischen Lebensstil und dass das auch für jeden etwas anderes bedeuten kann. Das Buch ist sehr interessant und noch bin ich nicht fertig damit. Ein bisschen Zwiegespalten bin ich aber, denn es wird sehr viel auf den Blog der Autoren verwiesen, was ich ein bisschen mühsam finde. Denn wenn ich mich über ein Thema informiere und ein Buch lese, möchte ich die Infos auch gleich lesen und nicht erst den Laptop zur Hand nehmen müssen. Es stehen aber trotzdem einige sehr interessante Dinge darin und auch wenn nicht so viel neu ist, habe ich schon versucht mir einige Sachen zu verinnerlichen.

    Food | Fitness 

    Wie schon am Anfang erwähnt, versuche ich auch wieder eine Sportroutine zu entwickeln, was gar nicht so einfach ist wenn man so viel unterwegs ist. Sonst war ich in Wien doch immer viel Supercycle, beim Yoga, im Fitnesscenter oder klettern. Ja und wenn man dann aus dieser Routine draußen ist, kann es oft ziemlich lange dauern bis man wieder hineinfindet. Doch ich gebe nicht auf und es wird. Langsam aber doch. Ich mache wieder viel mehr Workouts die man überall machen kann und habe auch Yoga wieder für mich entdeckt. Es gibt einfach nichts besseres, als mit einer Einheit in den Tag zu starten. Egal ob 30 Minuten oder auch nur 10 Minuten, der Wille zählt und man startet einfach ganz anders in den Tag. Ich habe da auch eine richtig coole App entdeckt, aber auch dazu ganz bald mehr. Außerdem habe ich mich nun für den Halbmarathon in Wien angemeldet und war die letzten Wochen wieder laufen. Zwar nicht viel, aber eines nach dem anderen. Die nächsten Wochen wird sich aber wohl mehr um diese Sportart drehen und ich hab auch schon ein bisschen Angst wenn ich daran denke, dass ich in vier Wochen bereits 21 km laufen muss. Doch ich freue mich auch schon ein bisschen darauf, denn so ein Laufevent ist ja schon auch immer ein riesen Spaß. 

    Ja und zum Thema Food, was gibt es dazu sagen. Ich versuche seit einigen Wochen noch mehr auf meinen Körper zu hören und zu schauen was ihm gut tut und was nicht. Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich meine komplette Ernährung umgestellt habe, doch einiges mache ich nun anders und es tut mir gut. Auch die Sache mit dem frischen Selleriesaft habe ich ausprobiert und dafür auf Instagram auch eine richtige Diskussion ausgelöst. Was ich aber toll fand, denn so hat man mal die unterschiedlichen Meinungen dazu gesehen. Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass ich einfach das mache was mir gut tut und sich gut anfühlt.  Für den einen funktioniert es und für den anderen nicht. Da muss man einfach das richtige für sich selber finden. Ja und auch wenn das mit dem Sellerie nur ein Hype ist, es handelt sich hier immerhin um Gemüse und  wenn es nicht all das verspricht was geschrieben wird, dann habe ich wenigstens ein paar Vitamine zu mir genommen auch nicht schlecht. In letzter Zeit beschäftige ich mir sehr viel mit dem Thema Ernährung, aber nicht mit dem Ziel abzunehmen, sonder einfach weil ich meinem Körper was gutes tun möchte.  Vor gewissen Dingen vorbeugen und sich wohl fühlen, weil genau um das geht es ja. Habe ich recht?

  • Mein sportlicher Begleiter

    Mein sportlicher Begleiter

    Werbung – In Zusammenarbeit mit Fossil

    Ich muss zugeben, bis jetzt war es eigentlich immer so, dass eine Uhr für mich eher ein Accessoire als ein Hilfsmittel war. Ich habe nur selten wirklich darauf geschaut um die Uhrzeit zu lesen. Sie war eher dafür da um meine Looks aufzupeppen, denn so eine klassische Uhr kann schon was her machen. Es ist auch das eine oder andere Mal vorgekommen, dass mich jemand gefragt hat wie spät es denn ist und ich feststellen musste, dass ich ihm nicht weiterhelfen konnte, weil die Batterie meiner Uhr mal wieder leer war bzw. ich einfach vergessen hatte sie auszutauschen.
    Damit ich eine Uhr auch wirklich jeden Tag trage, muss sie schon mehr können als nur die Zeit anzeigen und schön aussehen  – es muss einfach einen Grund dafür geben, wieso ich sie jeden Morgen gerne hernehme und vor allem nicht darauf vergesse. Das ist nämlich auch immer so eine Sache bei mir.
    Seit einigen Wochen begleitet mich nun die neue Fossil Sport Smartwatch in meinem Alltag und ich bin super Happy mit dieser Uhr. In den letzten Jahren durfte ich ja schon die Vorgängermodelle testen und mit dieser Sportvariante habe ich den perfekten Begleiter für mich gefunden. Es macht richtig Spaß die Uhr jeden Morgen am Handgelenk anzulegen und am Abend dann zu sehen wie aktiv man war.  So kann man sich jeden Tag ein Ziel setzen und genau sehen wie viel noch fehlt um dieses zu erreichen. Doch natürlich kann die Uhr viel mehr als nur Schritte zählen. Sie erinnert mich an meine Termine, trackt meine Läufe,  zeigt mir meinen Herzschlag an und ich kann meine liebsten Fotos als Hintergrund verwenden.

    Fossil Sport Smartwatch

    Die Sport Variante der Fossil Smartwatch trifft wirklich genau meinen Geschmack, denn sie sieht echt schön aus, passt zu meinem eher sportlichen Typ, ist aber trotzdem nicht zu riesig, so dass sie sofort jede Aufmerksamkeit auf sich zieht. Mit dieser Uhr habe ich wirklich unheimlich viele Möglichkeit und es macht richtig Spaß sie zu verwenden. Ich kann je nach Lust und Laune und ganz einfach und schnell die Armbänder wechseln und hier zwischen Leder und Kunststoff entscheiden – so kann ich auch mal ein bisschen Abwechslung reinbekommen. Eine weitere Sache die ich richtig cool finde, ist dass man das Display ganz nach seinem Geschmack anpassen kann. Ob analoge oder klassische Anzeige bis zum Hundehintergrund oder dem Lieblingsfoto aus Facebook oder Instagram. Hier gibt es echt unzählige Möglichkeiten. Da ich einige Fragen zu dieser Uhr bekommen habe dachte ich mir ich schreibe euch die wichtigsten Facts zusammen.

    Der Sport steht im Fokus und man kann nicht nur seine Schritte zählen, sondern auch all seine Aktivitäten tracken. Ich habe mir mal genau angeschaut was es da alles gibt und da gibt es so gut wie jeden Sport, was wirklich super praktisch ist. Am Ende sieht man ganz genau wie sich der Puls während der Aktivität verändert hat, wieviele Kalorien man verbrannt hat und dank GPS natürlich auch die Strecke. Wo wir auch schon beim nächsten Punkt wären, denn das Handy kann einfach zuhause bleiben und man kann ganz ungestört laufen gehen. Dank ungebundenem GPS kann die gelaufene Strecke getrackt werden und man kann auch noch Musik dabei hören – Echt klasse. Außerdem ist die Uhr wasserdicht und kann somit auch beim Längenschwimmen oder surfen etc. verwendet werden.
    Auch der Akku hält länger als wie bei den Vorgängern, so kommt man auf jeden Fall 24 Stunden aus. Ich muss sagen, dass ich dir Uhr am Abend sowieso immer anstecke und am morgen gleich wieder nehme, somit passt das für mich eigentlich ganz gut. Aber für alle die das nicht wollen, der automatische Energiesparmodus kann die Laufzeit um zwei weitere Tage verlängern. Natürlich kommt das aber auch immer darauf an wie aktiv man ist und wie intensiv man die Uhr nutzt.

    Ich bin auf jeden Fall super Happy mit meinem sportlichen Begleiter, den ich am Morgen eigentlich so gut wie nie vergesse. Denn es macht einfach Spaß am Morgen die Uhr anzulegen und dann sich einfach Tag für Tag auch ein bisschen zu challengen.

     

  • life update – january 2019

    life update – january 2019

    Lange habe ich überlegt, was ich nach meiner Pause als erstes schreiben soll und ich muss gestehen, so einfach ist es mir gar nicht gefallen. Immer wieder habe ich diesen ersten Satz getippt und gehofft, dass die Worte wie von selbst kommen. Doch sie blieben einfach aus. Ja und so sind aus vier Wochen ganz schnell acht geworden. Bevor ich offline ging, habe ich mir geschworen, dass ich mir die Zeit nehme die ich wirklich brauche. Auch wenn ich nach meiner Reise unheimlich motiviert war und viele Ideen hatte, war ich einfach noch nicht so weit. Ja und dann als ich bereit war wieder zu schreiben, hat sich der Tollpatsch in mir gemeldet und ich konnte Dank Gips wieder nicht schreiben und musste meine Pause verlängern – Pech oder ein Zeichen? Man weiß es nicht. Es war auf jeden Fall ein Learning und somit ist es schon ok, dass es so gekommen ist.

    2019 – the new old berriesandpassion

    Nun bin ich aber wieder ganz zurück und bereit für neue Schandtaten, Abenteuer und vor allem ganz viele Blogbeiträge. In den letzten Wochen habe ich mir sehr viele Gedanken zu den unterschiedlichsten Dingen gemacht und möchte mein erstes Life Update nutzen um euch ein bisschen zu erzählen was so in meinem Kopf vor sich geht und was sich bei mir tut. Meine persönlichen Texte haben bis jetzt doch immer sehr viel Anklang gefunden und das Schreiben ist für mich auch ein bisschen eine Selbsttherapie. Aus diesem Grund soll es im Jahr 2019 wieder mehr persönliche Beiträge geben – monatliche Life Updates oder einfach meine Gedanken zu unterschiedlichen Themen. Ich möchte euch wieder mehr persönliches liefern und auch gerne neue Sichtweisen näher bringen. Euch motivieren, inspirieren und hoffentlich auch das eine oder andere Mal zum lächeln bringen. Ich möchte meinen Schwerpunkt wieder mehr auf den Blog verlagern, denn hier habe ich begonnen. Das hier ist meine persönliche Spielwiese und ich liebe es Geschichten zu erzählen und neue Beiträge zu gestalten.

    Zeit für mich

    Nach außen bin ich doch ein sehr fröhlicher und selbstbewusster Mensch, der versucht das Positive in allem zu sehen. Doch was die meisten nicht wissen ist, dass ich sehr oft und viel an mir zweifle. Ich bin dann wie Tag und Nacht – an einem Tag könnte ich noch Bäume ausreißen und das Leben ist schön und am nächsten Tag verkrieche ich mich unter meiner Decke und will am liebsten nie wieder rauskommen. Ich rede alles schlecht, ziehe mich zurück und es fällt mir schwer aus diesem schwarzen sehr tiefen Loch wieder herauszukommen. In solchen Momenten fehlt mir komplett die Lebensfreude und ich kann gar nicht sagen woher das genau kommt. Ein Grund für diese Tiefs, die dann oft länger andauern, ist mit Sicherheit zu wenig Selbstliebe. Es fällt mir auch gar nicht so leicht, dass hier zu schreiben, aber ja es ist wahr, sehr sehr oft mag ich mich einfach gar nicht und stehe mir selber im Weg. Auch wenn man vielleicht das Gefühl hat ich bin mit mir im Reinen, aber nein das ist leider gar nicht der Fall. Doch das will ich nun endlich ändern und habe beschlossen mehr für mich zu tun. Bis jetzt hat mir Sport sehr gut getan, doch ich weiß, dass ich nicht nur meinem Körper, sondern auch meiner Seele etwas Gutes tun muss. Hier bin ich gerade erst am Start angelangt und probiere unterschiedliche Dinge aus, aber ich habe zumindest eingesehen, dass ich an mir arbeiten möchte. Denn es reicht mit den doofen Selbstzweifel.

    Mehr Offline

    Wie war der Urlaub? und wie war das, 4 Wochen ganz ohne Instagram?

    Das waren die ersten Fragen die mir von vielen Menschen in meinem Umfeld gestellt wurden. Seit ich diesen Blog führe und auch auf Instagram aktiv bin, war ich kein einziges Mal auf Urlaub ohne meine Social Media Kanäle mit Content zu befüllen und alle auf dem Laufenden zu halten. Wahnsinn eigentlich, wenn man bedenkt, dass ich schon seit über 7 Jahren dabei bin.
    Deshalb wurde es mal Zeit für eine Pause und wenn ich ehrlich bin war der Hauptgrund für diesen Break sicher die heile schöne Instagram-Welt. Ich habe mich einfach nicht mehr wohl gefühlt und wollte das alles einfach nicht mehr. Oft habe ich durch meinen Feed gescrollt und auch wenn der Inhalt der mir angezeigt wurde sehr inspirierend und schön war, danach ging es mir nie wirklich gut. Wo wir wieder beim Thema Selbstzweifel & Co sind. Zum eigenen Schutz bin ich sogar vielen Accounts entfolgt. Nicht weil sie mir nicht gefallen oder ich die Person nicht mag, sondern einfach um ein bisschen mehr Abstand von dieser “perfekten” Welt zu bekommen. Wirklich besser wurde es aber nicht. Aus diesem Grund bin ich dann ganz ohne Instagram & Co auf Urlaub gefahren. Am Flughafen wurden alle Apps abgemeldet und vom Handy gelöscht. Einfach um mal eine andere Sichtweise auf diese Dinge zu bekommen und meine Auszeit auch wirklich offline zu genießen.

    Die Zeit ohne Instagram hat mir unheimlich gut getan und vermisst habe ich es kein einziges Mal. Es ist mir sogar richtig schwer gefallen wieder in den Alltag zurückzukehren. Klar war ich nach dem Urlaub motiviert und habe mich gefreut wieder durchzustarten, doch es hat gedauert. Deshalb habe ich versucht mich auch nicht unter Druck zu setzen und einfach langsam wieder zurückzukehren. Diese Auszeit hat mir gezeigt wie wichtig die Offline-Zeit eigentlich ist und deshalb wurde auch in meinem Alltag einiges umgestellt. Ich möchte diesen Beruf ja weiter machen, denn ich liebe es kreativ zu sein, Geschichten zu erzählen und schöne Fotos zu machen. Doch ein Mittelweg muss her. Keine Mails am Handy, Limits für Apps und kein Handy im Schlafzimmer – diese und einige andere Dinge haben mir sehr geholfen. Ich starte viel entspannter in den Tag, wenn ich nicht gleich zum Handy greife und auch das produktiv sein fällt mir leichter. Im Januar habe ich viele Dinge offline genossen und auch Instastories-Pause am Wochenende halte ich weiter ein, weil es einfach richtig gut tut.

    Recently Watched | Recently Read

    Statt zum Handy greife ich jetzt wieder mehr zu Büchern und lese unheimlich viel. Mittlerweile habe ich sogar eine Bücherliste für 2019 und sie wird von Tag zu Tag länger. Früher war ich eine richtige Leseratte, doch in den letzten Jahren ist das einfach viel zu kurz gekommen. Schon 2018 habe ich das geändert und es tut einfach so gut am Abend mit einem spannendem oder interessanten Buch im Bett zu liegen. Ich wechsle hier momentan zwischen Krimis und informativen Büchern über Themen die mich beschäftigen.
    Zum Jahresende habe ich den neuesten Teil der Sebastian Bergmann Reihe Die Opfer die man bringt”  gelesen und muss sagen, dass ich leider etwas enttäuscht war. Die ersten 5 Teile waren so gut und dieser war im Vergleich etwas schwach. Er war zwar nicht schlecht, aber zu 100% war ich dieses Mal leider nicht überzeugt. Schade denn bis jetzt hat mich diese Reihe ziemlich gefesselt.
    Im Urlaub habe ich dann den Wälzer “BlackOut” von Marc Elsberg gelesen und war richtig begeistert. Auch wenn sich das Buch an manchen Stellen ziemlich in die Länge zieht, hat es mich total in seinen Bann gezogen. Es geht um einen kompletten Stromausfall in Europa und eigentlich ist es ziemlich beängstigend zu lesen, was passiert, wenn man Städten, bzw. ganzen Ländern einfach den Strom abdreht.

    “Das Gegengift zu Einsamkeit ist nicht das wahllose Zusammensein mit irgendwelchen Leuten. Das Gegengift zu Einsamkeit ist Geborgenheit.”

    Danach habe ich mich dem Lieblingsbuch von Denise “Vom Ende der Einsamkeit” gewidmet. Hier geht es um drei Geschwister die ganz plötzlich ihre Eltern bei einem Autounfall verlieren. Jeder geht seinen Weg und arbeitet diesen schlimmen Schicksalsschlag anders auf. Das Buch handelt von Einsamkeit, Verlusten, Neuanfänge, der Liebe und vom Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. Normalerweise bin ich nicht so ein großer Fan von solchen Romanen und greife lieber zu spannenden Krimis, aber dieses Buch hat mich so richtig gefesselt. Ein ganz tolles Buch das ich euch nur ans Herz legen kann.

    Doch nicht nur das Lesefieber hat mich gepackt, nein ich habe auch mit neuen Serien angefangen. Zuerst habe ich im Urlaub Designated survivor auf Netflix gesüchtelt und vor allem die erste Staffel für sehr gut befunden. Irgendwie hat diese Serie ganz gut zu dem Buch Blackout gepasst, auch wenn es um unterschiedliche Dinge geht.
    Ja und dann ist es passiert! Mich hat nun zwar wie immer etwas später auch das Game of Thrones Fieber gepackt. Mittlerweile bin ich schon mit der 2. Staffel  fertig und muss mich selber ein bisschen bremsen. Bis jetzt habe ich mich immer geweigert und gesagt, nein damit fange ich gar nicht an, das wird mir nicht gefallen, diesen Hype mache ich nicht mit. Tja und dann habe ich doch mal ein Auge auf die Serie geworfen und boom, es ist geschehen, ich kann nicht mehr aufhören. Es ist einfach zu spannend. Also jeder der skeptisch ist, gebt ihr eine Chance.  Doch Achtung die Suchtgefahr ist groß.

    Food – Fitness 

    Ich möchte mich nun auch wieder mehr Dingen widmen, die ich in den letzten Wochen/Monaten vernachlässigt habe. Ich liebe es zu kochen und deshalb möchte ich wieder mehr Zeit in der Küche verbringen. Viel selber machen und neues ausprobieren. Ich finde kochen hat so ein bisschen was meditatives und man kann dabei einfach gut abschalten. Auch der Sport soll wieder einen größeren Stellenwert in meinem Alltag einnehmen. Ich merke, dass ich einfach extrem unausgelastet bin, wenn ich mich nicht bewege. Deshalb wird es auch hier wieder mehr zu diesem Thema geben, denn dann ist auch die Motivation gleich viel größer. Ich habe mir zwar nicht wirklich Vorsätze für das kommende Jahr genommen, aber ich so ein paar Dinge stehen schon auf meiner Liste. So möchte ich das Jahr gern wieder mehr Yoga machen, zum meditieren beginnen, wieder einen Halbmarathon laufen und Kiten lernen. Ja ich weiß, da habe ich so einiges vor, aber mit solchen Zielen arbeitet es sich auch gleich besser und man ist motivierter.

    Das Schreiben hat wirklich gut getan und es ist schön auch hier auf dem Blog wieder zurück zu sein. Meine Liste an Beiträgen ist lang und ich werde versuchen sie nach und nach abzuarbeiten und mir neue Dinge einfallen zu lassen. Jetzt werde ich mich aber als erstes meinen Sri Lanka Beiträgen widmen, denn hier habe ich schon viele Fragen bekommen und möchte euch meine Bilder vom Urlaub natürlich nicht vorenthalten. Sollte euch eines der obigen Themen (Buchliste, Offline Zeit, Selbstzweifel/Selbstliebe) mehr interessieren, könnt ihr mir gerne Bescheid geben. Auch wenn euch ein anderes Thema auf der Seele brennt, nur her mit euren Inputs. Ich freue mich wenn ich meine Gedanken mit euch teilen kann.

  • Ich bin dann mal weg

    Ich bin dann mal weg

    Ich beginne zu schreiben, stocke und lösche wieder alles. Der blinkende Cursor macht mich unheimlich nervös und anstatt mich zu konzentrieren, nehme ich mein Handy in die Hand und lenke mich ab. Was wohl gerade auf Instastories passiert? 

    Stunden vergehen und der Bildschirm vor mir ist immer noch weiß. Immer und Immer wieder wiederholt sich diese Situation. Die Tage vergehen. Nichts passiert. Es ist wie ein Teufelskreis, der mich unheimlich wahnsinnig macht. Wie ich da wieder rauskomme? Keine Ahnung. Also wir der Beitrag nochmals verschoben. Das schlechte Gewissen plagt mich, doch bevor ich einen halbherzigen Text schreibe, lasse ich es lieber sein. Während man so mit sich hadert und irgendwie auch im Unreinen ist, sieht man was die anderen so abliefern und alles mit links schmeißen – das macht die ganze Situation nicht besser. 

    Schon seit seit einigen Wochen denke ich mir, es muss sich irgendetwas ändern. Ich möchte meine Leichtigkeit zurück, wieder mehr Schreiben und vor allem meine Freude an der Arbeit zurück. Momentan fühlt sich alles unheimlich anstrengend an und natürlich ist es in so einer Phase auch fast unmöglich kreativ zu sein. Aus diesem Grund habe ich beschlossen mich zurück zu ziehen und die nächsten Wochen einfach mal offline zu sein. 

    Du bist immer so positiv. Dein Lachen steckt an. 

    Oft werde ich gefragt wie ich es schaffe immer so fröhlich zu sein. Klar versuche ich auf meinen Kanälen gute Laune zu verbreiten, das positive in jeder Situation zu sehen und auch Misserfolge mit einem Augenzwingern zu betrachten und wegzustecken. Das funktioniert oft ganz gut, aber nicht immer. Es gibt Phase da ist gar nichts so wirklich positiv. Wenn mich gewisse Situationen überfordern und meine Laune im Keller ist, habe ich doch oft große Selbstzweifel und sehe alles negativer als es eigentlich ist. Was mache ich hier eigentlich? 

    Manchmal hilft es darüber zu schlafen und manchmal dauert so eine Phase mehrere Tage. Besonders schwer wird es wenn ich viel zu tun habe und meine To Do Liste unendlich scheint. Man setzt sich oft einfach selber unter Druck und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Kein Wunder, dass es mir dann schwer fällt zu schreiben. Neue Ziele werden gesetzt, neue Kooperationen abgeschlossen. Man nimmt sich viel vor und man muss abliefern. Das verlangt zwar niemand von mir, aber wenn ich mir gewisse Dinge vornehme, dann möchte ich das auch so beibehalten. Es gab Zeiten da sind 6 Beiträge pro Woche online gegangen. Doch die Arbeit ist immer mehr und mehr geworden und irgendwann hat meine Freizeit ziemlich darunter gelitten. Irgendwann kann man das ganze einfach nicht mehr alleine schupfen. Es gibt nie ein Ende. Ist die eine Geschichte erledigt, steht auch schon das nächste in den Startlöchern und so geht es weiter und weiter. Zeit zum durchschnaufen? Fehlanzeige. 

    Es gab eine Zeit, da bin ich morgens aufgewacht und anstatt in Ruhe in den Tag zu starten, habe ich meine Social Media Accounts und Mails gecheckt und geschaut was so auf Instastories passiert. Es ist zwar auch sehr inspirierend zu sehen was andere Leute so machen und schaffen, wenn man aber gerade in so einem Tief steckt und nicht weiter weiß, kann einem das auch ganz schön runterziehen. Doch wieso tut man das? Wieso schaut man sich Stories oder Fotos an wenn man sich danach schlecht fühlt? 

    Man ist immer online, immer erreichbar. Muss immer kreativ sein, abliefern und sollte am besten auch noch positiv sein. Man bekommt unzählige Mails von Unternehmen, mit denen man gerne zusammenarbeiten möchte. Man freut sich riesig darüber, ist motiviert, hat schon die eine oder andere Idee im Kopf. Und dann irgendwann merkt man woah Stopp es wird zu viel. 




    Vor 7 Jahren habe ich berriesandpassion.com ins Leben gerufen. Fast genauso lange bespiele ich Instagram und poste täglich neue Fotos. Angefangen hat das ganze natürlich als Hobby und sich vor 3 1/2 Jahren zum Vollzeitjob entwickelt. Es macht mir immer noch Spaß, aber irgendwas ist einfach anders. Ich setze mich selber einfach zu sehr unter Druck. Vielleicht auch weil ich Angst habe, dass euch meine Beiträge gar nicht mehr so interessieren. Um mich selber nicht so zu stressen versuche ich laufend Dinge zu ändern. Am Wochenende keine Instastories mehr, meine Abos auf Instagram minimieren und vorm aufstehen und schlafen gehen nicht mehr aufs Handy schauen. Ich versuche mir kleine Schaffenspausen zu gönnen um dann auch wieder gut abliefern zu können. Doch mittlerweile hilft das alles nicht so wie ich mir das vorstelle. Ich möchte gerne was ändern. Vielleicht sogar ein bisschen eine andere Richtung einschlagen. Vor allem möchte ich aber meine Leichtigkeit zurück. Ich möchte wieder Freude daran haben und ohne Stress Beiträge für euch verfassen. Geschichten erzählen, euch motivieren, persönliche Beiträge schreiben. Doch jetzt möchte ich mich erst einmal bewusst zurück ziehen und die Segeln neu spannen. 

    Immer online, immer kreativ, immer abliefern – das laugt ganz schön aus. 

    Ich habe lange überlegt wie ich aus diesem Teufelskreis wieder rauskomme. Ich habe mir sehr viele Gedanken darüber gemacht, mit vielen Menschen in meinem Umfeld gesprochen und auch die letzten Podcast von der lieben Karin bzw. auch die Offline-Zeit von Julia haben mich irgendwie ein bisschen inspiriert. Seit ich diesen Blog habe, seit 7 Jahren gab es keinen einzigen Urlaub bei dem ich meine Follower nicht mitgenommen habe. Zwischendurch wurden zwar kleine Blogpausen eingelegt, aber ich war einfach immer online und man hat trotzdem irgendwie mitbekommen was ich gerade so mache. Deshalb habe ich beschlossen eine Pause einzulegen. Eine Pause von der ganzen Onlinewelt. 

    Am Montag geht es für mich nach Sri Lanka und dieses Mal werde ich die Reise alleine antreten – Nur ich als Nina , ganz ohne Berriesandpassion. Meine lieben Follower müssen zuhause bleiben, denn ich möchte diesen Urlaub mit meinem Freund einfach mal offline genießen. Wie früher, als Social Media noch nicht so eine große Rolle gespielt hat. Kein Blog, Kein Instagram, Keine Mails. Alles bleibt da. Auch wenn ich diesen Job wirklich gerne mache und in den letzten Jahren auch sehr erfolgreich damit war, habe ich nichts davon wenn es mir nicht gut geht und ich mich so unter Druck setze, dass ich langsam den Spaß verliere, bzw. nicht schreiben kann. Ich tue jetzt einmal etwas nur für mich und freue mich schon sehr auf die nächsten Woche. 

    Doch was passiert wenn man so lange offline ist. Ist das nicht schlecht?

    Um ehrlich zu sein, das weiß ich nicht, aber es ist mir eigentlich egal Die Welt dreht sich weiter und diejenigen die mir gerne folgen werden auch verstehen, dass ich einfach auch mal eine Pause von dieser Welt brauche. Irgendwann sind die Reserven halt aufgebraucht und die Gesundheit egal ob geistig oder körperlich geht nun mal vor.
    Doch ich komme wieder, das verspreche ich euch, Wann genau das sein wird weiß ich aber noch nicht. Vielleicht Mitte Januar nach meiner Rückkehr oder auch ein oder zwei Wochen später das wird sich zeigen. 

    Abschließend kann ich nur sagen dass es sehr befreiend war das alles niederzuschreiben – Ist auch gleich irgendwie eine Art Selbsttherapie. Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt wie die nächsten Wochen werden. Wie es mir so geht ganz ohne Instagram, Blog & Co und was ich so erleben werde. Ich freue mich schon wenn ich mit ganz viel Energie ins neue Jahr starte.

    Bis dahin sage ich aber jetzt erst Mal tschüss und bis bald. Habt eine schöne Weihnachtszeit. Rutscht gut ins neue Jahr und nehmt euch Zeit für euch und eure Liebsten.




  • how i met my boyfriend…

    how i met my boyfriend…

    Heute habe ich einen weiteren Beitrag für euch der schon länger in meinen Entwürfen schlummert und geteilt werden möchte. Es geht um nichts geringeres als Tinder. Ja ihr habt richtig gelesen, ich möchte euch heute meine Erfahrungen mit der Dating App erzählen und dem einen oder anderen vielleicht auch die Scheu nehmen. Ihr müsst nämlich wissen, letztes Jahr habe ich mich noch ziemlich geweigert und absolut nichts von Tinder gehalten. Seit einem halben Jahr bin ich nun wieder in einer Beziehung und ratet Mal wie ich meinen Freund kennengelernt habe? Richtig, übers Internet.

    Nachdem ich erzählt habe, wie ich meinen Freund kennengelernt habe, sind unzählige Nachrichten in mein Postfach geflattert. Von “Wo genau?, wie hast du ihn kennengelernt? bis  “Oh wie toll ich auch und wir sind mittlerweile sogar verheiratet”, war wirklich alles dabei und irgendwie habt ihr mich inspiriert und motiviert darüber zu schreiben. Ich dachte mir es wird Zeit, dass ich meine Erfahrungen und meine Meinung  zu Tinder niederschreibe. Bis knapp vor einem Jahr habe ich nämlich noch nicht wirklich viel von dieser Dating App gehalten, obwohl ich sie noch nie ausprobiert bzw. auf meinem Handy hatte.

    Wenn ich jemanden kennenlerne, dann möchte ich das doch bitte im echten Leben und nicht übers Handy wo man einfach mal schnell nach links und rechts wischt.

    Tinder und ich das war immer so eine Sache. Wenn man so lange in einer Beziehung war wie ich, möchte man eigentlich niemanden übers Internet kennenlernen. Es hat ja bis jetzt auch ohne geklappt und ich verbringe ja so schon genug Zeit online. Bis ein Moment kam letztes Jahr im Oktober, wo ich mir gedacht habe, so jetzt ladest du dir die App einfach mal runter. Ein bisschen Ablenkung kann nicht schaden, bzw. kannst du nicht über was urteilen was du noch nie ausprobiert hast. Ich hab es zwar am Anfang mehr oder weniger für mich behalten, aber doch gefallen daran gefunden.

    Insgesamt hatte ich eigentlich nur 5 Tinder Dates und ich weiß nicht ob ich Glück hatte, aber kein einziges war eine Katastrophe. Klar war das eine oder andere Treffen dabei, wo ich sofort wusste das wird nichts, aber trotzdem war keines dieser Dates unangenehm. Ich war wirklich überrascht, denn ich habe echt interessante und lustige Gespräche mit ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten geführt. Ja und dann irgendwann kam Date Nummer 5, mit dem ich nun seit einem halben Jahr zusammen bin. So schnell kann es gehen und nie hätte ich mir gedacht, dass man über so eine Dating App jemanden kennengelernt mit dem es einfach passt.




    Wieso ich anfangs so skeptisch war? Wahrscheinlich weil man doch immer hört, ach Tinder das ist doch nur für den schnellen Spaß. Da kann man doch niemanden vernünftigen kennenlernen, da meint es doch keiner Ernst. Ja, es gibt sicher auch andere Geschichten und vielleicht hatte ich einfach nur Glück, aber meine anfängliche Meinung hat sich auf jeden Fall geändert. Ich glaube es kommt auch immer darauf an wie man die App nutzt, denn anfangs ist es richtig spannend und auch lustig wenn man nach links und recht wischt. Mit wem hat man schlussendlich ein Match und wer schreibt einem bzw. antwortet auch. Ich habe mir zu Beginn gleich mal die Pro Version gecheckt, denn ich wollte einfach nicht, dass jemand weiß, dass ich Tinder nutze. Mit dieser Version wird man nur angezeigt wenn man jemanden einen Daumen hoch gibt, also nach rechts wischt. Ich bin doch in Wien aufgewachsen und es ist unglaublich wie viele Leute mir angezeigt wurden die ich einfach kannte. Deshalb wollte ich mich lieber ganz unauffällig auf Tinder aufhalten.
    Wie gesagt muss man glaub ich einfach darauf achten wie man die App nutzt. Denn wenn man aus Langeweile schnell mal zuhause vorm TV nach links und rechts wischt, befasst man sich ja eigentlich nicht so wirklich mit der App und gibt dem angezeigten Menschen meistens nicht mehr als eine Sekunde Zeit, bevor man ihn ins Tinder-Nirvana verfrachtet oder eben nicht.

    Tja und dann wenn man es nicht erwartet, kommt da jemand daher und verändert alles -anfangs fand ich es zwar ein bisschen komisch zu sagen, im Internet, wenn man mich gefragt hat wo wir uns denn kennengelernt haben. Doch wisst ihr was, wenn man sich findet, dann findet man sich und es ist völlig egal ob das im Fitnesscenter, im Supermarkt, beim Feiern oder eben auf Tinder ist.