Kategorie: Life

  • Solo Travel Bali – Eure Fragen

    Solo Travel Bali – Eure Fragen

    Meine Bali Reise ist mittlerweile doch einige Monate her. Genau genommen sogar 10. Tja irgendwie habe ich es nie geschafft diesen Beitrag fertig zu stellen. Es ist einfach etwas anders, wenn man ohne Kamera auf Reisen fährt und eine Reise so ganz privat erlebt. Keine Ahnung wieso, aber die Fertigstellung fiel mir einfach schwer, obwohl ich meine Gedanken dazu gerne mit euch teilen wollte. Da ich aber zu diesem Thema immer noch so viele Fragen und Nachrichten bekomme, bin ich über meinen Schatten gesprungen und habe endlich die paar Fotos zusammengesucht und den Text ausformuliert. Es wird einfach höchste Zeit, dass dieser Beitrag online geht. Vor einiger Zeit habe ich euch gefragt was ihr über meinen Solo-Trip nach Bali noch wissen wollt und habe diese Fragen gesammelt. Ja und here we go, hier sind meine Antworten dazu. Einen Beitrag zu meinen Bali Tipps findet ihr übrigens HIER. Solltet ihr noch Fragen könnt ihr mir die jeder Zeit stellen, ich versuche natürlich alles zu beantworten.

    Warum hast du dich entschlossen alleine zu reisen?

    Das ist eine gute Frage. Ich wollte das immer schon mal machen und habe die Menschen bewundert, die sich trauen alleine zu verreisen. Auch meine Schwester war schon mehrere Male Solo unterwegs und das fand ich einfach richtig toll und auch motivierend. Irgendwann habe ich mir gesagt, diese Erfahrung möchte ich einfach auch gemacht haben. Ich habe viele Berichte zu diesem Thema gelesen und dann auch ein Buch von einer Followerin bekommen. Letztes Jahr gab es einfach so viele Veränderungen bei mir, dass ich mir gedacht habe, wann wenn nicht jetzt. Ich wollte nicht später irgendwann sagen, ach wieso hast du das nicht gemacht. Im Februar bin ich dann über meinen Schatten gesprungen und in den Flieger Richtung Bali gestiegen. Ich hatte echt große Angst vor diesem Schritt und ihr müsst wissen ich habe einen zweiten Anlauf gebraucht. Denn der erste Flug im November wurde storniert.

    Warum Bali?

    Für mich gab es eigentlich nie eine Alternative und es stand von Anfang an fest, wenn ich alleine verreise dann muss es nach Bali gehen. Diese Destination steht schon seit sicher 10 Jahren auf meiner Liste und irgendwie habe ich es nie hingeschafft. Außerdem ist Asien für Alleinreisende doch sehr einfach, denn es ist sicher, günstig und man findet schnell Anschluss. Sehr wichtig war mir aber dass man Surfen kann, das war irgendwie so das Hauptkriterium für das Ziel, denn ich wollte einfach wieder richtig viel Zeit haben um mich einfach nur in die Wellen zu schmeißen.

    Wie hast du alles organisiert? Wo hast du gebucht? Welche Airline?

    Ich muss gestehen, ich habe eigentlich gar nicht so viel organisiert, denn ich wollte so flexibel wie möglich bleiben. Ich habe mir einfach geschworen, wenn ich so eine Reise mach dann richtig, also ohne großen Plan. Ich wollte mich einfach treiben lassen und deshalb wurde lediglich der Flug gebucht und ein Surfcamp für die erste Woche organisiert. Alles andere habe ich mir offen gelassen. Es standen zwar einige Orte und Dinge auf meiner Liste, aber ich muss sagen am Ende ist es ganz anders gekommen und aus einer “Rundreise” ist dann ein Daueraufenthalt in Canggu geworden. Doch es war genau richtig und ich würde so im Nachhinein betrachtet nichts anders machen. Den Flug habe ich damals glaub ich über Opodo oder Swoodoo gebucht und geflogen bin ich mit Emirates. Wirkliche Tipps, bzgl. Schnäppchen habe ich hier leider nicht, denn auf das habe ich in diesem Fall nicht geachtet. Ich wollte einfach nur fliegen und ich weiß wenn ich hier noch nach günstigen Flügen gesucht hätte, wäre mir sicher wieder eine Ausrede eingefallen. Also habe ich einfach nach dem gemütlichsten Flug gesucht und gebucht.

    Braucht man ein Visum? Welche Impfungen benötigt man?

    Wenn man bis zu 30 Tage in Bali bleibt braucht man kein Visum im Vorhinein. Das bekommt man dann einfach bei der Einreise. Hat man vor länger zu bleiben, muss man sich aber schon um eines kümmern. Da mir das so kurzfristig zu mühsam war, habe ich beschlossen genau am 30. Tag einfach auszureisen. Ich habe aber auch schon von vielen Seiten gehört, dass es meistens kein Problem ist, wenn man mal ein paar Tage überzieht. Ich lege dafür aber nicht meine Hand ins Feuer, weil ich für meinen Teil wollte da einfach nichts riskieren.
    Bzgl. Impfungen habe ich mich im Tropeninstitut erkundigt. Da ich ein paar Jahre davor erst in Afrika war, habe ich eigentlich nicht wirklich was benötigt und nur die klassischen Impfungen die man halt so hat, wie Hepatits A und B aufgefrischt. Spezielle Sachen habe ich mich nicht impfen lassen und mich auch gegen die Tollwut Impfung entschieden. Das muss aber jeder für sich selber entscheiden.

    Backpack oder Koffer?

    Eindeutig Backpack. Das war meine erste Reise mit Rucksack und mir hat es so gefallen, dass es auch jetzt mit dem Backpack nach Sri Lanka geht. Natürlich kann man auch mit Koffer verreise, aber ich fand es mit Rucksack entspannter. Vor allem als ich dann zusätzlich auch noch mein Surfbrett hatte. Außerdem gehört ein Backpack einfach zu so einer Art von Reise dazu und das Feeling ist einfach ein ganz anderes.

    Wie kommt man von A nach B? Ist es sicher mit dem Moped zu fahren?

    Also von Ort zu Ort ganz entspannt mit dem Auto oder Bus. Man kann sich eigentlich überall ganz einfach einen Fahrer checken. Die gibt es dort wie Sand am Meer. Wenn man dann länger an einem Ort wie z.b. Ubud oder Canggu bleibt, ist es am besten man mietet sich ein Moped. Das ist super unkompliziert, günstig und man kommt super schnell von A nach B. Von einem eigenem Mietauto würde ich jedem eher abraten. Ja und zu Fuss geht dort eigentlich sowieso keiner.
    Die Mopeds sind so eine Sache und ich kenne kaum jemanden der nicht mit dem Moped auf Bali gestürzt ist, ich inklusive. Trotzdem ist es eigentlich wenn man vorsichtig fährt sicher. Das Problem ist glaub ich nur, dass jeder einfach ein Moped bekommt, auch wenn er z.B noch nie damit gefahren ist und so entstehen dann die Unfälle, wenn die Menschen nicht aufpassen. Es ist ziemlich chaotisch, aber man gewöhnt sich sehr schnell an den Trubel und irgendwann macht es dann echt Spaß und man kann sich den Tag ohne ein Moped gar nicht mehr vorstellen. Wenn man vorsichtig fährt ist es wirklich kein Problem. Helm nur nicht vergessen.

    Welche Unterkunft ist am besten wenn man alleine reist?

    Hostel. Guesthouse, ein Zimmer in einer Villa oder Surfcamp- Ich kann euch so jetzt gar nicht sagen was ich am besten fand, denn kennenlernen tut man eigentlich überall jemanden. Ein Hostel ist auf jeden Fall die günstigste Variante, aber es gibt auch viele Villen die Shared Rooms anbieten. Die sind auch sehr billig und so habe ich für 3 Nächte in einer Villa gewohnt und 9 Euro die Nacht bezahlt. Es kommt auch immer darauf an was für ein Typ man ist. Mir hat es auch im Hostel sehr gut gefallen, aber nach einigen Tagen war ich dann doch sehr froh wieder ein eigenes Zimmer und mehr Privatsphäre zu haben.

    Ist Bali teuer?  Was hast du ausgegeben ?

    Also im Grunde ist Bali nicht teuer, ABER es kommt immer darauf an wie man lebt. Man kommt dort schon mit echt wenig Geld am Tag aus. Geht man aber jeden Tag in ein Hipster Lokal und Kaffee trinken usw. kommt schon einiges zusammen. Man kann wie gesagt sehr günstig essen und wohnen, aber es geht natürlich auch teurer. Meine Tattoos zum Beispiel waren alles andere als billig. Wobei ich hier sagen muss, dass es mir schon wichtig war das ich in ein gutes Studio gehe. Was ich so in Summe ausgegeben habe kann ich nicht beantworten. Ich war nämlich ziemlich viel Shoppen, hatte ziemlich viele Surfstunden und habe es mir in diesem Monat richtig gut gehen lassen. Wahrscheinlich hätte ich auch 2 Wochen in ein gutes Hotel fahren können um das Geld, aber das war halt nicht mein Ziel. Es geht aber auf jeden Fall um einiges billiger.

    Muss man surfen können, wenn man ein Surfcamp auf Bali besucht? Wie hast du dein Surfbrett transportiert?

    Nein muss man auf keinen Fall. Ich war zum Beispiel im Rapture Surfcamp the Cliff und das war wirklich top, auch für Anfänger. Es gibt 2 Gruppen und die Lehrer sind echt super. Ich habe viele Leute dort kennengelernt die gerade erst begonnen habe, also nur Mut. Ich habe mein Surfbrett ja erst dort gekauft und es dann einfach in einem Boardbag transportiert. Es musste am Schluss nur als Großgepäck angemeldet werden. Mit Emirates ist das leider ziemlich teuer. Hier würde ich mich aber erkundigen, denn es gibt auch Airlines die einen kostenlosen Transport anbieten. Ich fliege zum Beispiel am Montag mit Etihad und solange ich meine 32 Kilo nicht überschreite darf mein Surfbrett kostenlos mit.

    Wie ist es alleine zu reisen?

    Großartig kann ich euch sagen. Niemals hätte ich es mir gedacht, dass mir diese Reise so sehr gefallen wird. Man traut sich viel mehr, muss über seinen Schatten springen und geht ganz anders auf Menschen zu. Wenn ich immer mit jemanden anderen verreist bin, habe ich immer die andere Person vorgeschickt egal was war. Ist man alleine unterwegs geht das natürlich nicht und soll ich euch was sagen, es ist total egal man macht sich einfach keine Gedanken drüber und fragt einfach selber. Alleine zu verreisen ist eine tolle Erfahrung und ich kann es wirklich jedem nur ans Herz legen. Ich habe in diesen Wochen so einiges dazugelernt. Wolltet ihr schon immer alleine wohin? Tut es, glaubt mir ihr werdet es nicht bereuen.

    Hast du dich je einsam oder unsicher gefühlt?

    Bevor ich in den Flieger gestiegen bin, ja. Ich war extrem unsicher hatte große Angst und bin mit Tränen im Flieger gesessen. Was wird mich erwarten? Werde ich viel alleine sein? Wie wird es mir gehen und vor allem wird es mir gefallen? Mir sind unzählige Fragen in meinem Kopf herumgespukt. Als das Flugzeug dann abgehoben ist, war alles einfach verschwunden. Die Vorfreude war größer als die Angst und ich bin richtig selbstsicher und motiviert in Bali aus dem Flieger gestiegen. Wirklich einsam war ich nie, nein. Ich hatte einen Tag, an dem es mir nicht so gut ging. Ich war alleine auf einer Insel, war erkältet und bin zuvor mit dem Moped gestürzt. Da habe ich mich kurz nicht so wohl gefühlt. Doch auch sowas gehört dazu. Ich bin früh schlafen gegangen und am nächsten Tag hat alles schon wieder ganz anders ausgesehen.

    Wie lernt man Menschen kennen? Bzw. Hast du vorher schon jemanden gekannt?

    Einfach überall. Der Spruch, wenn man auf Bali nicht alleine bleiben will, bleibt man auch nicht alleine, stimmt einfach so sehr. In Restaurants, Cafes, in Hostels, Surfcamps, Bars, beim Surfen, am Strand – man kann wirklich immer und überall mit den Menschen in Kontakt kommen. Meine größte Angst war ja  alleine zu bleiben, aber soll ich euch was sagen, das war einfach Schwachsinn. In 4 Wochen Bali war ich genau 1 Tag alleine und das auch nur weil ich es so wollte.  Viele Menschen auf Bali sind selber alleine unterwegs und daher auch sehr offen.Ich bin zwar ein sehr gesprächiger Mensch, aber Fremden gegenüber zu Beginn doch sehr zurückhaltend. Trotzdem habe ich so viele liebe und interessante Menschen von überall auf der Welt kennengelernt.
    Nein ich bin wirklich alleine nach Bali geflogen und habe niemanden gekannt. Carmen mit der ich sehr viel Zeit verbracht habe, hat zwar auf Instagram gesehen, dass ich da bin und mich angeschrieben, aber auch sie habe ich erst dort kennengelernt.

    Was hat dir am besten gefallen?

    Das ist eine Frage die ich so nicht beantworten kann. Die ganze Reise war wirklich besonders und es war die Kombi aus Ich kann machen was ich will, entspannen, abschalten und Menschen kennenlernen. Ich habe dort so viel erlebt, tolle Menschen mit unterschiedlichen Geschichten getroffen und es war wirklich eine unbeschreibliche Reise. Wenn ich nur daran denke muss ich Lächeln und bekomme Gänsehaut, denn es war die beste Entscheidung damals in diesen Flieger zu steigen. Ich habe unheimlich viel gelernt und bin für jeden Moment und die Erfahrung dankbar.
    Abschließend kann ich euch nur sagen, wenn ihr schon mal mit dem Gedanken gespielt habt, alleine auf Reisen zu gehen tut es. Springt über euren Schatten, bucht diesen Flug, steigt in den Flieger und begebt euch auf dieses Abenteuer. Es kann nichts passieren, außer dass ihr vielleicht die beste Zeit in eurem Leben erlebt. Ja und wenn es euch nicht gefällt, macht es auch nichts dann geht es halt wieder nachhause und ihr habt es zumindest probiert. Doch ich kann euch sagen, das wird nicht passieren. Wenn die Leute sagen, alleine zu verreisen ist das beste was man mal ausprobieren kann, haben sie recht. Auch ich habe es nie geglaubt und wurde eines besseren belehrt. Was natürlich nicht bedeuten soll, dass es nicht auch sehr schön ist, so eine Reise mit jemanden gemeinsam zu erleben. Doch wenn man so ein bisschen auf der Suche nach sich selbst ist, kann so ein Abenteuer schon ein auch helfen den richtigen Weg für sich zu finden.

    Solltet ihr noch Fragen haben oder euch etwas am Herzen liegen könnt ihr mir jederzeit schreiben. Gerne als Kommentar oder eine Email. Auch wenn es manchmal vielleicht ein bisschen dauert bis ich antworte, ich werde gerne auf alles eingehen.

  • 2. Advent – myClubs

    2. Advent – myClubs

    Werbung – In Zusammenarbeit mit My clubs

    Ich habe noch nie wirklich lange ruhig sitzen können. Sport bzw. Bewegung gehört zu meinem Leben seit ich ein kleines Kind bin. Schon damals habe ich lieber im Kopfstand auf der Couch Ferngesehen, oder bin auf den nächsten Baum geklettert. Später habe ich dann mit dem Cheerleaden begonnen und diesen Sport 7 Jahre als Leistungssport betrieben und bin auch zu allen möglichen Wettkämpfen gefahren – Doch auch das hatte ein Ende, denn irgendwann schlägt man halt keine Saltos in kurzen Röcken mehr – ok ich gebe es zu einen Salto habe ich nie gemacht, aber hey man kann ja nicht alles können gell. 
    Danach etwas zu finden, was mir wirklich genau so viel Spaß macht war ziemlich schwer und eigentlich fast unmöglich. Ich bin viel ins Fitnesscenter gegangen, habe mit dem Laufen begonnen und mich auch für den einen oder anderen Wettkampf angemeldet. Mit einem Ziel vor Augen funktioniert vieles doch besser. Ich hatte zwar meinen Spaß, aber so den einen Sport, der mich mitreißt habe ich nicht gefunden. 

    Es gab auch eine Zeit in der bin ich 5 Mal die Woche zum Sport gelaufen, weil ich mich auf Grund irgendwelcher Schönheitsideale die uns in der heutigen Zeit vermittelt werden schlecht gefühlt habe. Klar habe ich mich danach gut gefühlt und war Stolz auf mich, aber der Spaß blieb wirklich auf der Strecke und somit eigentlich auch die Motivation. Ich kann euch gar nicht sagen, wann der Moment gekommen ist, wo ich gesagt habe ok es reicht. Irgendwann hat es einfach Klick gemacht. Die Bewegung und der Spaß selber sollten wieder im Vordergrund stehen und nicht unbedingt der Zwang meinen Körper so zu formen dass ich 100% zufrieden bin. Denn sind wir uns einig, egal wie viel wir tun, egal wie viel wir ab- oder zunehmen, wir werden doch immer irgendetwas finden was uns nicht gefällt. Wieso sich also nicht einfach so akzeptieren wie man ist und wieder mehr Spaß am Sport finden. 

    Mit myClubs das Richtige finden 

    So habe ich mich also gegen das Fitnesscenter entschieden und in den letzten Jahren einfach ganz viele unterschiedliche Dinge ausprobiert. Wenn mich etwas begeistert hat bin ich dran geblieben. Trotzdem habe ich versuch ein bisschen Abwechslung hineinzubekommen, denn das war mir immer schon sehr wichtig. Damit auch ja keine Langeweile aufkommt. Ich weiß gar nicht wann ich das erste Mal von myClubs gehört habe, aber ich war sofort neugierig. Man hat eine Mitgliedschaft, die man jederzeit kündigen kann und kann bei unzähligen Partnern neue Sportarten ausprobieren. Heute habe ich Lust auf Yoga in Wien und morgen möchte ich in Salzburg klettern gehen. Mit myClubs ist das überhaupt kein Problem, denn  es gibt mittlerweile in ganz Österreich Partner. Für Menschen wie mich die gerne neue Sachen ausprobieren oder sich eben nicht auf eine Sache spezialisieren möchten ist myClubs wirklich perfekt. Die Anmeldung funktioniert ganz Problemlos via App und vor Ort checkt man dann mittels QR Code ganz bequem ein. 

    Mit dem Code BERRIE18 bekommt ihr noch bis zum 15. Dezember -30% auf den ersten Monat für die myClubs Abos Flex 4 und Unlimited

    Yoga mal anders – Body Concept Vienna

    Im Zuge der Kooperation mit myClubs habe ich mal wieder ein paar neue Studios ausprobiert. Neben der Boulderbar in Salzburg und der Jumping Klasse im Gk Studio war ich auch bei Body Concept Vienna und bin in den Geschmack von einer richtig coolen Stunde von der lieben Verena gekommen. Diese Mindful Body Yogastunde war wirklich etwas ganz Neues für mich. Auch wenn ich mir im ersten Moment nicht ganz sicher war, was ich davon halten soll, einfach mal die Augen zu schließen und los zu tanzen. Am Ende der Stunde ist es mir wirklich gut gegangen. Irgendwie habe ich mich richtig befreit gefühlt. So voller Energie und Motivation. Eine Klasse die ich im nächsten Jahr wenn ich wieder mehr in Wien sein werde, sicher nochmal besuchen werde. 

    Mindful Body combines the positive aspects of yoga such as balance, strength, flexibility and meditation. With exercises that help tighten the body, define our muscles, allow us to sweat and become a leaner overall self.

    WIN WIN WIN – FIVE GUTSCHEIN

    Damit auch ihr euch von dem tollen Angebot von myClub überzeugen könnt,  gibt es heute einen Gutschein mit 5 Einheiten zu gewinnen. Alles was ihr dafür tun müsst: 

    • mir ein Kommentar unter diesem Blogpost zu hinterlassen und mir verraten was ihr schon immer mal ausprobieren wolltet. 
    • Das Gewinnspiel endet am 15. Dezember um 8 Uhr morgens und der Gewinner wird per Mail von mir verständigt.
    • Das Gewinnspiel ist offen für Österreich.
    • Mehrfachteilnahme ist ausgeschlossen
    • Kommentare auf anderen Social Media Plattformen, wie Facebook & Co sind nicht gültig.
    • Die Teilnahme an den Gewinnspielen ist kostenlos
    • Mehrfachteilnahme (auch nicht mit mehreren Email-Adressen) ist nicht erlaubt.
    • Die Gewinner werden innerhalb von 24 Stunden (nach Ende des Gewinnspiels natürlich) per Mail verständigt.
    • Meldet sich der Gewinner nach 7 Tagen nicht, wird erneut ausgelost.
    • Die Aushändigung erfolgt direkt an den Gewinner oder an den gesetzlichen Vertreter (wenn der Gewinner minderjährig ist). Ein Umtausch oder eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich
  • Story of my life – wenn der Hut brennt

    Story of my life – wenn der Hut brennt

    Werbung – Affiliate Links

    Ich weiß nicht wieso die Zeit vor Weihnachten immer so stressig sein muss. Man rennt von A nach B, versucht alles unter einen Hut zu bekommen und irgendwann, wenn man nicht mehr weiß wohin mit den ganzen “Termine” bzw. To Dos knallt es und man wird mit dem Druck nicht mehr fertig – Story of my life. Jedes Jahr ist es irgendwie das gleich und egal ob ich mir viel oder wenig vornehme, am Ende schmeiße ich entweder die Nerven oder liege krank im Bett und meistens auch noch zum ungünstigsten Zeitpunkt. Dieses Jahr war beides der Fall und das obwohl ich mir vorgenommen habe mich nicht zu stressen. Rechtzeitig zum Wochenende und eine Woche bevor es für mich auf Urlaub fliege, liege ich flach. Tja da hat mein Körper wohl einfach beschlossen, noch einen Gang zurückzuschalten.

    Doch wieso ist das immer so, wieso lassen wir uns im Dezember so extrem aus der Ruhe bringen. Eigentlich sollte man diese Zeit genießen und das vergangene Jahr nochmal Revue passieren lassen. Sich über die Dinge freuen die man erleben durfte und die einem noch bevorstehen. Ich glaube, ich persönlich stresse mich jedes Jahr so extrem, weil offene Dinge abschließen und Altlasten im alten Jahr lassen möchte. Ich möchte sozusagen bei 0 und mit viel Energie und Motivation ins neue Jahr starten und das geht natürlich besser, wenn man vorher noch alles erledigt. Deshalb stopfe ich meine To Do Liste bis oben voll und wundere mich dann, wenn ich ins wanken komme und nicht fertig werde. Ob ich daraus lerne? Nein irgendwie nicht, weil jedes Jahr Anfang Dezember denk ich mir, wie konnte es passieren, dass ich schon wieder viel zu viel zu tun habe. Also habe ich leider auch nicht wirklich einen Tipp für euch wie man diesen Stress meiden kann. Solltet ihr aber welche haben, nur her damit. Auf jeden Fall brennt gerade ziemlich der Hut und nach meinem letzten kleinen Nervenzusammenbruch, versuche ich wieder positiv zu denken und Gas zu geben. Hilft nix, denn es gehört alles nun Mal erledigt. Einen kleinen Lichtblick gibt es für mich ja mittlerweile, denn ich genau 10 Tage bin ich bereits am Weg Richtung Sri Lanka, wo ich mir gerne eine kleine Auszeit und mit viel neuer Energie ins neue Jahr starten möchte. Eine Sache weiß ich auf jeden Fall jetzt schon, im Jahr 2019 möchte ich mich nicht mehr so schnell aus der Bahn werfen lassen, wieder mehr auf mein Herz hören und vor allem mich von dieser ganzen Onlinewelt unter Druck setzen lassen.

    Ja und so schnell kann es gehen und der einfache Outfit Post wird zu einem persönlichem  Beitrag und das nur weil ich mal wieder auf der Suche nach einem passenden Titel war.






    Latzhosenkleid – Asos (sehr ähnliches HIER) || Langarmshirt – &Otherstories || Jacke – &Otherstories (ähnliche HIER) || Hut – Christy’s London (alt, ähnlicher HIER) || Schuhe –  Dr. Martens || Rucksack – Tom Tailor || Tuch – Bali

  • life update – some thoughts

    life update – some thoughts

    Das letzte Life Update ist doch schon eine Weile her, aber irgendwie hatte ich auch nicht wirklich viel zu erzählen. Alles ist beim Alten und ich bin immer noch dabei mein Chaos zu ordnen und mehr Struktur in meine Abläufe zu bringen. Für den November habe ich mir vorgenommen zuhause zu sein, also keine Reisen anzunehmen und mich mal um Dinge zu kümmern die schon lange liegen geblieben sind und erledigt gehören. Bis jetzt klappt das wirklich sehr gut und es tut mal gut, ein bisschen Ordnung zu schaffen und täglich neue Dinge von der To Do Liste abzuhaken. Ich möchte nämlich wenn möglich ohne Altlasten und mit viel Motivation ins neue Jahr starten. Damit ich mich dann 2019 endlich Dingen widmen kann die ich schon länger umsetzen möchte. Wir haben zwar erst Mitte November, aber irgendwie bin ich schon jetzt mit meinen Gedanken im neuen Jahr.

    Mountain Air – Salzburg 

    Wie jetzt, da sagt sie zu Beginn sie ist den ganzen November zuhause und dann sieht man sie andauern in den Bergen. Ja das stimmt, aber das hat den Grund, dass Salzburg im letzten halben Jahr ein bisschen zu meinem zweiten zuhause geworden ist. Meine Base ist zwar immer noch Wien und ich versuche mich dazwischen trotzdem in der Großstadt und auch im Office blicken zu lassen, doch momentan verbringen ich meine Zeit einfach viel lieber in Salzburg. Für mich gibt es einfach nichts schöneres als am Morgen aufzuwachen, die Berge zu sehen und eine große Runde mit Tobi durch den Wald zu gehen. Irgendwie beginnt man den Tag gleich viel entspannter und es fällt mir danach auch viel leichter zu arbeiten. Das Pendeln zwischen Wien und Salzburg funktioniert momentan echt sehr gut und bringt auch ein bisschen Abwechslung in meinen Alltag, was ich sehr gerne habe.




    hard work pays off

    Was mich immer wieder ein bisschen ärgert ist, wenn ich Nachrichten erhalte, ob ich denn eigentlich auch etwas arbeite und ob sich mein Wochenende wirklich von meiner Woche unterscheidet. Sicher ist es von vielen nicht böse gemeint, aber manchmal wirkt es so, als würden viele glauben, dass ich nichts anderes mache als zu reisen und auf den Berg zu gehen. Ihr seht die schönen Bilder, aber was man nicht sieht ist, dass es Tage gibt an denen ich von früh bis spät vor meinem Laptop sitze, Mails beantworte, Fotos bearbeite, Beiträge schreibe, meine Buchhaltung mache und die nächsten Wochen plane. Ich möchte mich absolut nicht beschweren, denn es gibt nichts schöneres, als wenn man sein Hobby zum Beruf machen und sich alles selber einteilen kann. Trotzdem steckt unheimlich viel Arbeit dahinter. Wusstet ihr zum Beispiel, dass ich an einem Blogpost zwischen 6 und 8 Stunden sitze und täglich an die 50 Mails bekomme, die beantwortet gehören?
    Natürlich kann ich mir als Selbstständige auch mal unter der Woche frei nehmen, aber dafür kommt es auch öfters vor, dass ich am Wochenende vorm Rechner sitze. Es macht mich einfach ein bisschen sauer, wenn Leute meinen Beruf belächeln und die Arbeit dahinter nicht sehen. Ja mein Job macht mir Spaß. Großen Spaß sogar, aber trotzdem habe ich immer viel zu tun und nein das fliegt mir leider nicht alles einfach so zu. Seit 7 Jahren betreibe ich diesen Blog und es hat auch schon Zeiten gegeben, in denen Freizeit ein Fremdwort war und ich von morgens bis spät in die Nacht gesessen bin und gearbeitet habe. Ohne Fleiß kein Preis und ja das ist auch in diesem Business nicht anders. So und damit ist dieses Thema mal wieder abgehakt, denn darüber ärgern bringt eigentlich nichts, aber ich musste das einfach mal loswerden.

    Bisschen mehr Offline Zeit 

    Das Offline Thema wird immer präsenter und ich feiere es. Wir hängen viel zu oft am Handy und dieses Gerät frisst einfach unsere ganze Zeit. Wie oft habt ihr euch schon dabei erwischt, als ihr einfach nur kurz etwas nachschauen wolltet und plötzlich findet ihr euch eine Stunde später auf Instagram wieder. Das Handy lenkt einfach so extrem ab und ich war echt geschockt, also ich nach dem iPhone Update gesehen habe, wie viel Zeit ich wirklich am Handy verbringe. Im letzten Life Update habe ich von meinen Offline Tagen in den Bergen erzählt und es hat mir so gut getan, dass ich beschlossen habe am Wochenende keine Instastories mehr zu machen. Außerdem habe ich mir am Handy eine Auszeit eingestellt und auch die Nutzungsdauer einiger Apps eingeschränkt. Seit ich hier ein bisschen was geändert habe, greife ich in der Früh nicht mehr gleich zum Handy, sondern nehme mir wirklich Zeit um aufzuwachen und meine Gedanken zu ordnen. Es gab eine Zeit, da habe ich schon am Morgen meine Mails gecheckt und ich kann euch sagen, das war keine gute Idee, denn oft musste ich mich schon ärgern obwohl ich noch nicht einmal richtig wach war. Als ich die Nachrichten dann später nochmal gelesen habe, war alles eigentlich nur halb so wild. Deshalb starte ich nun ganz ohne Handy in den Tag und auch am Abend wird es früher zur Seite gelegt. Stattdessen greife ich lieber zu einem guten Buch und mach es mir gemütlich. Auch wenn ich von dieser ganzen Onlinewelt lebe, versuche ich es mehr einzuschränken, denn man lebt einfach unbeschwerter.

    2018 – fast rum 

    Unglaublich wie schnell dieses Jahr schon wieder vergangen ist. In 5 Wochen ist Weihnachten und dann dauert es auch nicht mehr lange, bis wir das Jahr 2019 einläuten. Ich blicke sehr gerne auf die letzten 11 Monate zurück, denn 2018 war ein ganz besonderes Jahr für mich. Ich habe sehr viel gelernt, irgendwie noch mehr zu mir gefunden und endlich Dinge (Stichwort: Bali) gemacht, die ich eine halbe Ewigkeit vor mir hergeschoben habe. 2018 habe ich einfach mal gelebt, alles so angenommen wie es gekommen ist und mir über viele Dinge nicht zu sehr den Kopf zerbrochen. Ich schwelge unheimlich gerne in Erinnerungen hoffe, dass das nächste Jahr genauso gut wird. Mit einer positiven Einstellung und viel Motivation kann es aber eigentlich nur besser werden.

    Weihnachten im Warmen 

    Ja und damit ich mit ganz viel Energie ins neue Jahr starte, wurde gleich mal ein Urlaub eingeschoben. Ich finde es gibt nichts besseres, als sich nach arbeitsintensiven Wochen eine kleine Auszeit zu gönnen, seine Batterien aufzufüllen und dann wieder loszulegen. Ja und wo kann man das besser als am Meer. Die letzte Fernreise ist doch schon wieder ein bisschen her und deshalb haben wir vor kurzem wieder einen Flug gebucht. Ich mag die Vorweihnachtszeit sehr gerne, aber ich fliehe dann auch gerne bevor der ganze Weihnachtsstress beginnt.

    So auch dieses Jahr und zwar geht es für ganze 3 Wochen nach Sri Lanka und die Vorfreude ist riesig. Endlich wieder ans Meer, endlich wieder frische Kokosnüsse, endlich wieder Surfen. Am Wochenende habe ich mich schon mal ein bisschen informiert und jetzt kann ich es echt gar nicht mehr erwarten.
    Solltet ihr Tipps bzw. Empfehlungen haben, nur her damit, denn noch haben wir bis auf den Flug nichts gebucht und auch keine richtigen Pläne. Wir wissen nur, dass wir mit dem Zug Richtung Süden fahren wollen, das Surfen soll auf keinen Fall zu kurz kommen und ins Landesinnere wollen wir natürlich auch. Ja und eventuell sogar den Adams Peak besteigen.

  • life update – entschleunigung

    life update – entschleunigung

    Viel unterwegs – Alles neu – Ordnung schaffen

    Eigentlich hatte ich mir ja für den August vorgenommen ein bisschen öfters zuhause zu sein. Einfach mal Ruhe einkehren lassen, mich um Liegengebliebenes kümmern und auch mal meine ganzen Ideen, die schon länger in meinem Kopf herumspuken zu Papier bringen. Schon länger möchte ich hier ein bisschen neuen Wind in die Sache bringen, ein paar Dinge ändern, meine Kategorien anpassen, Layout und Design verbessern und ganz neue Projekte angehen, doch dazu braucht man einfach Ruhe und Zeit.
    Tja, dann habe ich einen Blick in meinen Kalender geworfen und beschlossen, dass einige Dinge noch warten müssen – da ein Festival, dort eine Reise und mein 30. Geburtstag standen am Programm. Hallo Freizeitstress und ade produktive Zeit. Der August stand also ganz unter dem Zeichen Genießen und Dinge tun auf die ich gerade Lust habe und das ist mir auch ganz gut gelungen. Ich habe meinen 30. Geburtstag ausgiebig mit vielen lieben Leuten gefeiert, bin mit der besten Freundin auf ein Festival und mit dem Freund in die Berge gefahren. Habe dazwischen die wichtigste Arbeit erledigt und einfach noch ein bisschen Energie getankt. Bei dem wunderschönen Wetter kann man ruhig auch ein bisschen zurückschalten und die Zeit im Freien genießen. Jetzt wo der August aber zu Ende ist, habe ich beschlossen mal meine Gedanken zu ordnen, alles niederzuschreiben und es anzugehen. Die Reisen der vergangenen Wochen und auch viele Gespräche mit unterschiedlichen Menschen, waren sehr inspirierend und jetzt heißt es eigentlich nur noch ran an den Speck und loslegen. Im Herbst bin ich sowieso immer produktiver und vor allem an so verregneten Tagen wie vor kurzem geht einiges weiter.

    Bye Bye magical Summer

    Wenn der September beginnt weiß ich immer, dass es bald wieder Zeit wird. Zeit um Abschied zu nehmen. Abschied vom Sommer. Die Tage werden wieder kürzer, abends wird es kühler und es liegt ein ganz bestimmter Geruch in der Luft. Der Geruch des Herbstes. Auch wenn ich den Sommer über alles liebe, finde ich es schön, dass wir unterschiedliche Jahreszeiten und ein bisschen Abwechslung haben. Trotzdem muss ich sagen, dass ich ein wenig traurig bin, dass er jetzt bald zu Ende ist. Die letzten Monate waren ganz besonders und auch irgendwie magisch. Zwischendurch war ich mir auch gar nicht mehr sicher, ob das alles wirklich passiert und echt ist. Kneift mich mal bitte jemand. Ist das wirklich mein Leben? Kennt ihr solche Momente?
    Wenn man irgendwie gar nicht so recht glauben kann, dass einem so viele schöne Dinge passieren und man so glücklich sein kann. Man möchte die ganze Welt umarmen und die ganze Zeit nur grinsend durch die Gegend laufen. Ja das Leben kann wirklich sehr schön sein und ich bin unheimlich dankbar für die vielen schönen Momente, die ich im Sommer 2018 erleben durfte. Lustigerweise hat die liebe Sabrina vor einigen Monaten bei einer Wanderung noch zu mir gesagt, Nina dieser Sommer wird ein ganz besondere und ja damit hatte sie mal wieder recht.




    Handy aus und genießen

    Ich war die letzten 2 Wochen viel beruflich unterwegs und habe sehr sehr viel Zeit am Handy verbracht. Vom Frequency zum Nationalpark Hohe Tauern und nach Tirol und immer war das Handy und auch ihr mit dabei. Es macht mir zwar sehr viel Spaß  Content zu produzieren und euch auf meine ganzen Abenteuer mitzunehmen, aber hin und wieder brauch ich von dem ganzen Zirkus dann doch eine kleine Pause. Deshalb habe ich beschlossen mal wieder abzuschalten. In dem Fall gar nicht den Kopf, sondern eher das Smartphone. Also bin ich gemeinsam mit meinem Freund für 2 Tage in die Berge gefahren und habe mein Handy zur Seite gelegt. Wir haben entspannt, gegrillt, sind Heidelbeeren suchen gegangen, haben ein Lagerfeuer gemacht und unter freiem Himmel Film geschaut, bzw. sind dabei eingeschlafen. Ich habe die zwei Tage so ganz ohne Social Media richtig genossen und ich glaube das mache ich jetzt definitiv öfters. Das Leben spielt sich doch abseits von Instagram und Co. ab und viele Momenten kann man offline einfach noch viel besser genießen.




    Gone Surfing

    Ja und um diesen schönen Sommer gebührend zu beenden, bin ich nun am Weg Richtung Meer, bzw. eigentlich schon fast da. Die letzten Woche habe ich doch sehr viel Zeit in den Bergen verbracht und auch wenn ich jede Sekunde genossen habe, die Sehnsucht nach Wasser und Wellen wurde immer größer. Es ist schon sehr lang mein Traum mit dem Bus zu verreisen und in meinem Kopf hatte ich da eine ganz bestimmte Vorstellung. Hund, Freund, Surfbrett schnappen und einfach Richtung Meer fahren. Ja und genau das wird jetzt umgesetzt und ich freue mich wie ein kleines Kind auf die nächsten 2 Wochen. Wir haben uns einen Vw Bus gemietet und sind am Samstag Richtung Belgien gefahren. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Antwerpen ging es auch schon weiter Richtung Frankreich. Doch auch hier wurde nur kurz gehalten, denn unser eigentliches Ziel hatten wir immer noch nicht erreicht. Also sind wir heute Morgen auf die Fähre gestiegen und sind nach 2 Stunden endlich in England angekommen. Jetzt geht es noch einmal quer über die Insel und dann beginnt das eigentliche Abenteuer. Knapp 2 Wochen werden wir in England verbringen, mit dem Bus die Südwestküste abfahren, kiten,  wellenreiten und einfach dort stehen bleiben wo es uns gefällt. Ja genau so habe ich mir das vorgestellt und ich bin gespannt was mich hier so erwartet.

  • Outtakes #4

    Outtakes #4

    Ich persönlich finde es ganz wichtig, dass man sich nicht immer zu ernst nimmt und zwischendurch auch mal über sich selber lachen kann. Es lebt sich viel unbeschwerter und macht einiges oft auch leichter. Aus diesem Grund habe ich vor einiger Zeit die Outtake-Serie ins Leben gerufen. Außerdem möchte ich mit diesen Beiträgen zeigen, dass es auch bei mir etwas dauert, bis die perfekten Fotos für einen neuen Beitrag im Kasten sin. Meistens wird zwischen 100 und 200 Mal abgedrückt und die besten 12 Bilder schaffen es dann, nachdem ich sie bearbeitet habe in den Beitrag. Mittlerweile speichere ich aber nicht nur die schönsten Bilder, sondern auch die lustigsten ab und da sind doch einige Schmankerl dabei.




    Wenn es viel zu heiß ist und die liebe Nina keine Lust mehr hat.

    Hallo Schlafzimmerblick

    Ich glaub ich habe meine Zähne zuhause vergessen

    Ma, sind wir es dann endlich, mich gfreut es nicht mehr




    Hose sitzt, Haare sitzen – NOT

    Was hast gesagt? Wie soll ich nochmal schauen?

    Huch was ist da los?

    Man sollte sich oft einfach nicht zu ernst nehmen und auch über sich selber lachen könne

  • life update – summertime

    life update – summertime

    Ja so schnell kann es gehen und der Juli ist auch schon wieder rum und es wird Zeit für das nächste Life Update. Eigentlich habe ich mir für den letzten Monat vorgenommen viel mehr Beiträge mit euch zu teilen, aber da ich so viel unterwegs war und seit Juni den Laden doch wieder alleine schmeiße, war es fast unmöglich dazwischen auch noch all die Fotos zu bearbeiten und Texte zu schreiben. Von November bis Ende Mai hat mir doch die liebe Sophie unheimlich viel Arbeit abgenommen und ich hatte einfach mehr Zeit um mich auf das wesentliche zu konzentrieren, den Content. Es ist dann einfach eine große Umstellung, wenn man wieder alles alleine machen muss. Auch wenn man es auf meinen Kanälen nicht sieht, aber es tut sich so viel im Hintergrund, was einfach unheimlich viel Zeit in Anspruch nimmt. Da ich zwischendurch einfach auch Zeit brauche um zu verschnaufen, zwinge ich mich teilweise wirklich den Laptop aus zu lassen und Pausen einzulegen. Die Zeiten in denen ich durchgehend und bis Tief in die Nacht gearbeitet habe sind vorbei, denn ich habe einfach keine Lust mich durchgehend zu stressen. Vor allem leidet da der Content und mir tut das ganze auch nicht gut. Ich bin aber bereits auf der Suche nach einer Lösung, damit es hier ganz bald wieder mehr Content gibt, denn es gibt noch einige coole Beiträge die ich unbedingt ganz bald mit euch teilen möchte.

    On The Road

    Im Juni und Juli war ich unheimlich viel unterwegs und nur sehr wenige Tage zuhause in Wien. Die Tasche wurde alle paar Tage ein und wieder ausgepackt und die Schmutzwäsche hat sich in meiner Wohnung gestapelt, da ich einfach kaum Zeit hatte zu waschen. Ich wurde oft gefragt, ob es mich nicht stört so viel unterwegs zu sein und ob ich meinen normalen Alltag, den ich vor der Selbstständigkeit hatte vermisse. Ich muss ganz ehrlich zugeben, nein überhaupt nicht. Klar ist es manchmal anstrengend und kräfteraubend immer unterwegs zu sein, aber momentan genieße ich es richtig. Nach ein paar Tagen in der Stadt fühle ich mich sowieso erdrückt und freue mich wieder rauszukommen. Wien ist wirklich eine ganz tolle Stadt und ich bin froh dort zu leben, aber in den letzten Monaten zieht es mich doch immer weg. Außerdem verbringe ich einfach unheimlich gern viele Zeit in den Bergen und der Natur und deshalb bin ich auch sehr froh darüber, dass ich in den letzten Wochen so viele coole Kooperationen mit Tourismus Region usw. hatte und somit die Möglichkeit bestand nach ein paar Tagen wieder aus der Stadt zu fliehen und rauszukommen. Im Fokus stand Österreich. Übernachten in einem Biwak im Millstättersee, Wandern in Hinterstoder, Grünkraft tanken in der Steiermark, Camping auf 2000 Meter höher – all diese Erlebnisse will ich nicht missen und bin echt froh darüber wie sich alles entwickelt hat. Auch wenn das meiste beruflicher Natur war und nicht wirklich Zeit zum entspannen war. Ich genieße diese Reisen zwar sehr, aber es sieht doch immer mehr nach Urlaub und Entspannung aus als es schlussendlich wirklich ist. Ein Programmpunkt nach dem nächsten und wirklich Zeit um richtig abzuschalten bleibt kaum. Die liebe Denise hat dazu erst einen richtig guten Blogpost geschrieben, dem ich nur zu 100% zustimmen kann. Sie spricht mir wie so oft aus der Seele. Es ist zwar sehr anstrengend so viel unterwegs zu sein und immer aus der Tasche zu leben, aber ich würde um kein Geld der Welt tauschen wollen.




    Turning 30

    Nächste Woche ist es also soweit, ich werde 30 und soll ich euch was sagen, es ist mir eigentlich total egal. Also sagen wir es so, egal ist es mir nicht, aber ich freu mich sogar schon ein bisschen auf diesen neuen Abschnitt. Früher habe ich mir immer gedacht, ich möchte dies und jenes erlebt und erreicht haben bevor ich 30 werde. Haus, Kind, Hund, Karriere – Man bekommt immer wieder Dinge von der Gesellschaft vorgegeben und das setzt einem doch unter Druck, weil man sich denkt das ist die Norm und so soll es sein. Aber eigentlich ist es egal solange man glücklich ist, sein Leben genießt und die Dinge tut die einem Spaß machen. Viele Leute mit denen ich in den letzten Monaten gesprochen haben sagen, dass die 30iger die besten Jahre sind. Das kann ich mir auch gut vorstellen und da spreche ich jetzt von mir selbst. Ich habe in den letzten Jahren mehr und mehr zu mir selbst gefunden, viel gelernt, weiß was ich im Leben will und was nicht. Man ist gefestigter und irgendwie auch selbstbewusster und legt auch nicht mehr so viel Wert darauf was andere Menschen über einem denken oder eben die Gesellschaft vorgibt. Doch egal ob 20, 30 oder 40, man ist nur so alt wie man sich fühlt und eigentlich kommt es nur darauf an was man aus seinem Leben macht. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf diesen neuen “Lebensabschnitt” und deshalb wird auch ganz groß mit all meinen Freunden gefeiert, denn man wird nur einmal 30 und dieser runde Geburtstag soll mir ganz lange in Erinnerung bleiben – hoffentlich positiv.




    On my Wishlist – Bus 

    In den letzten Woche habe ich mir ein paar Mal den Bus von meinem Papa ausgeliehen und wenn ich ehrlich bin, möchte ich ihn gar nicht mehr zurückgeben. Schon seit Jahren träume ich davon meinen eigenen Bus zu haben. Surfbrett oder Wandersachen und Tobi packen und ab in die Berge oder ans Meer. Diese Vorstellung ist für mich einfach so schön und schreit einfach nur nach Freiheit. Ich habe mir eigentlich nie wirklich Gedanken darüber gemacht mir selber einen zuzulegen, sondern einfach nur geträumt. Doch seit einiger Zeit ist der Wunsch nach so einem fahrbaren Zweitwohnung gestiegen, was sicher damit zu tun hat, dass ich sehr viel in den Bergen unterwegs bin. Ja und jetzt wo ich ein paar Mal einfach meine Sachen gepackt und im Bus von meinem Papa übernachtet habe, muss ich gestehen, dass ich mich immer wieder dabei erwische im Internet nach einem fahrbaren Untersatz zu suchen. Ja ich weiß, ich habe mir erst im letzten Jahr meinen kleinen Fiat500 zugelegt und das Auto ist wirklich spitze und ich liebe es damit durch die Gegend zu fahren. Doch ehrlich gesagt stoße ich an meine Grenzen und jedes Mal wenn ich das Auto vollpacke, muss ich erst eine Ewigkeit Tetris spielen bevor ich losfahren kann. Man bekommt zwar gar nicht so wenig ins Auto, aber für mich ist es dann teilweise doch einfach zu wenig. Außerdem ist der Gedanke von einem eigenen Bus mit dem man einfach ohne Plan durch die Gegend fahren und darin schlafen kann einfach so schön, dass ich schon überlege meinen kleinen Flitzer zu verkaufen und mir stattdessen einen Bus zuzulegen. Bis dahin wird aber einfach der Bus von meinem Papa in Beschlag genommen.

    Urlaub in Österreich

    Ja und da ich jetzt doch sehr viel beruflich unterwegs war und Content produziert habe, wird es jetzt Zeit für den wohlverdienten Urlaub. Mit Hund, Freund und Bus geht es durch Österreich. Ich kann euch gar nicht sagen wie ich mich auf die kommende Woche freue, denn so ein Roadtrip geistert schon sehr lange in meinem Kopf herum. Kein Stress, kein Laptop, keine Verpflichtungen. Ohne eine wirkliche Route zu haben sind wir mit dem Bus losgefahren. Die Hängematte, der Gaskocher, der Bikini, die Longboards und die Wanderschuhe wurden eingepackt  – ein paar entspannte Tage vielleicht sogar inkl. kleiner Social Media Pause können also beginnen.




     

  • tattoos & piercings

    tattoos & piercings

    Es ist unglaublich wie viele Fragen ich in den letzten Monaten zu meinen Tattoos bekommen habe und auch wenn ich eigentlich gar nicht so recht weiß was ich euch erzählen soll, gehe ich eurem Wunsch nach. Lange habe ich überlegt wie ich diesen Beitrag aufbauen soll und habe mich schlussendlich dazu entschieden euch einfach zu erzählen wie es dazu gekommen ist, dass aus einem Tattoo plötzlich 11 geworden sind, welche Stellen weh tun und wo ich mir meine Inspirationen geholt habe. Welche Bedeutungen die einzelnen Tattoos haben lasse ich jetzt absichtlich aus.

    Dieser Beitrag soll als Inspiration dienen und vielleicht habt ihr danach ja selber eine Idee für ein neues Tattoo, aber macht euer eigenes Ding. Ich finde es unglaublich toll, wenn man sich auf Pinterest, Instagram und Co. inspirieren lassen kann und ja auch ich hole mir von diesen Plattformen meine Ideen, aber man sollte dem ganzen trotzdem immer noch den eigenen Touch verleihen und eben nicht 1 zu 1 kopieren. Ist ja langweilig wenn man bei jedem zweiten die selben Palmen, oder Wellen oder sonst was sieht. Vor allem ist ein Tattoo doch etwas, was für die Ewigkeit bleibt und da sollte man keinen Trends nachlaufen. Ich finde Tattoos müssen jetzt nicht unbedingt eine große Bedeutung haben, aber es muss ja irgendeinen Grund dafür geben wieso man genau dieses Motiv wählt. Bei den meisten meiner Tattoos wusste ich schon vorher ungefähr was ich möchte und habe mir das auch länger durch den Kopf gehen lassen – Ich wollte sicher gehen, dass ich auch nichts bereue und es mir auch später noch gefällt.
    Neben den genannten Plattformen lasse ich mich auch sehr gerne auf Reisen inspirieren und irgendwie hat sich das bei mir zu einer gewissen Tradition entwickelt. Immer wenn ich verreist bin, durfte als kleine Erinnerung ein Tattoo mit. Natürlich nicht bei jedem Trip, denn sonst hätte ich wahrscheinlich keine freie Stelle mehr, aber wenn ich einen besonderen Ort besuche und eine Idee habe, suche ich mir eigentlich immer gleich einen passenden Tattoo-Artist und mache mir einen Termin für den vorletzten oder letzten Tag.  Ich fand diese Idee irgendwie total nett und das sind auch kleine Andenken, die man dann auch mit tollen Erlebnissen von der jeweiligen Reise verbindet.

    Doch fangen wir ganz am Anfang an. Das erste Tattoo hat nämlich gar nichts mit einer Reise zu tun und es gibt dazu auch eine ganz lustige Geschichte.

    TATTOOS AT HOME 

    “Katzen Tatzen”  an der Hüfte – Dieses Tattoo war mein erstes und ich habe es mir mit 19 Jahren in Wien stechen lassen. Da das jetzt doch schon über 10 Jahre her ist kann ich euch auch nicht mehr wirklich sagen wie das Studio damals geheißen hat. Ich wusste eigentlich schon ziemlich lange was ich haben möchte und nach langem hin und her habe ich mir dann einen Termin ausgemacht. Lustigerweise wäre ich aber fast wieder ohne Tattoo nachhause gegangen, denn ich hatte so große Angst. Der Tätowierer hat es dann aber doch noch geschafft mich zu überreden und so bin ich schlussendlich geblieben. Nach einem Schweißausbruch folgte ein ziemlicher Lachanfall, denn ich war unheimlich erleichtert, dass es eigentlich gar nicht so schlimm war und nicht weh tag. Die Stelle ist eigentlich nicht wirklich schmerzhaft. Nur das Ausfüllen und wenn man nahe am Knochen dran ist, ist etwas unangenehm, aber sonst wirklich halb so wild. Es gibt zu diesem Tattoo aber noch eine zweite Geschichte, denn eigentlich sind diese Katzen Tatzen eher Wolfspfoten. Ich wollte damals nämlich unbedingt Löwen Tatzen (Sternzeichen & Lieblingstier) haben und der Tätowierer hat mir unter anderem dieses Motiv gezeigt und ohne zu recherchieren ob es denn auch die richtigen sind, habe ich eingewilligt. Mir haben sie einfach unglaublich gut gefallen und drum habe ich hier auch nicht weiter nachgedacht, was sicher auch mit der Nervosität zusammenhing. Aufgefallen ist es bis jetzt noch keinem, dass ich die Wolfstatzen seit Jahren als Katzen Tatzen verkauft habe.

    Welle – #Oceangirl: Die kleine Welle am Handgelenk ist dann erst 2 oder 3 Jahre später dazu gekommen. Ich wusste zwar schon ziemlich lange, dass ich unbedingt mal eine Welle haben möchte, aber dass es dann ganz spontan bei einem Blogger Event passieren würde, hätte ich nicht gedacht. Das coole an diesem Tattoo ist, dass es von der anderen Seite betrachtet aussieht wie ein Vogel, was ich sehr schön finde. Die Stelle war überhaupt nicht schmerzhaft und es hat auch nicht wirklich lange gedauert. Gestochen hat das Tattoo Monika von Happy Needls, ein wirklich gutes Studio in Wien, das ich nur empfehlen kann.

    Vikings Zeichen & Affe – Auch diese 2 Tattoos auf der Außenseite meiner Handgelenke  sind bei einem Event letztes Jahr entstanden und von Happy Needls. Wie auch die Welle waren diese Tattoos nicht wirklich schmerzhaft. Der Affe war manchmal vielleicht ein bisschen unangenehm, weil man ausgefüllte Sachen immer ein bisschen mehr spürt. Erinnern kann ich mich an den Schmerz aber nicht, also kann es nicht so schlimm gewesen sein. Ja und as Vikingszeichen, die zwei “Pfeile” auf meinem linken Handgelenk, bedeutet übrigens Create your own Reality und muss früher oder später leider nachgestochen werden. Gut, dass es so klein ist.




    TRAVELING – ja und dann hat das mit den Tattoos auf meinen Reisen begonnen.

    Serendipity – bedeutet Finding something good without looking for it. Dieses Tattoo habe ich mir in Melbourne während meiner Australien-Reise stechen lassen. Auch diese Stelle ist eigentlich harmlos und außer ein bisschen pieksen tut hier nichts weh.  Ana die Tättowiererin habe ich über Instagram entdeckt und sie gleich mal bzgl. Termin angeschrieben. Ich habe schon zu Beginn der Reise angefragt und mir einen Termin für den letzten Tag ausgemacht. 4 Wochen in der Sonne mit einem neuen Tattoo ist nämlich nicht so klug.

    Sonne – Ich mag zwar alle meine Tattoos sehr gerne, aber die Sonne ist eigentlich eines meiner liebsten Tattoos und das obwohl ich mir immer noch an den Kopf greifen muss, wenn ich daran denke wo ich es mir stechen hab lassen. Die Sonne war ein Mitbringsel aus Miami und ich habe sie mir in Wynwood in einem Studio, das sich als Penthouse herausgestellt hat, stechen lassen. Auch Karry habe ich über Instagram entdeckt und glücklicherweise noch einen Termin ergattert. Sie war zwar nicht wirklich gesprächig, das Tattoo innerhalb von 2 Minuten fertig und ich 180$ ärmer, aber ich bin trotzdem super happy mit dem Ergebnis. Man kann zwar nicht so viel falsch machen bei einem Kreis und ein paar Strichen, aber es ist sehr zart gestochen und das mag ich besonders gerne. Da gibt man gerne so viel Geld aus, auch wenn es eigentlich in keiner Relation steht, aber ja Amerika halt.

    Tobis Tatzen – Mit diesem Tattoo hat eigentlich alles begonnen, es war nämlich das erste, das ich mir im Ausland stechen hab lassen und zwar in Berlin. Lustigerweise habe ich auch Rachael über Instagram gefunden und mich sofort in ihre Arbeit verliebt. Ich hatte nur 1 Tag in Berlin und eigentlich nicht wirklich viel Zeit, glücklicherweise hatte sie genau in meinem freien Zeitfenster (ich war nämlich für ein Event in Berlin) einen Slot frei und so bin ich gleich nach meiner Ankunft am Flughafen hingefahren. Die Stelle ist schon ein bisschen schmerzhafter als die anderen, aber mit Zähne zusammenbeißen geht das ohne Probleme. Die Pfoten sind übrigens wirklich die von Tobi, nur ein bisschen verkleinert. Ich habe den Abdruck einfach mit Fingerfarben gemacht, eingescannt und fertig. Zu ihr würde ich übrigens jederzeit wieder gehen und wer weiß vielleicht statte ich ihr ja nochmal einen Besuch ab.

    Stern – Der kleine Stern am Finger steht für keep your head in the stars and your feet on the ground und ist in Bali entstanden. Ich muss sagen dieses Mini Tattoo war mit Abstand das schmerzhafteste und  leider kann man auch nicht sagen ob es verschwimmt bzw. wie lange es hält – die Finger sind halt immer so eine Sache. Bis jetzt sieht es noch sehr gut aus und ich bin sehr happy damit. Ich habe es mir in Bali bei Babayaga Tattoo stechen lassen. Der Artist heißt Fedor und ist wirklich gut. Leider spricht er  nur gebrochen Englisch, was die ganze Sache ein bisschen schwerer macht. Schlussendlich habe ich dann aber wirklich das bekommen was ich wollte und ich habe mir immerhin gleich 4 Tattoos machen lassen, was ja auch für das Studio spricht.

    GPS Koordinaten – Auch dieses Tattoo habe ich mir bei Babayaga auf Bali stechen lassen. Es sind die GPS Koordinaten von Bali/Canggu und ich bin so happy damit, weil es genau so zart geworden ist wie ich es wollte.

    4 Elemente – Welle  – Tattoo Nummer 3 aus Bali, wurde von Artist Fedor selbst entworfen und stellt die 4 Elemente, Feuer, Wasser, Luft und Erde da. Auch dieses Tattoo wollte ich ganz fein haben und ich bin immer noch fasziniert darüber wie dünn es geworden ist. Mir wurde gesagt, dass diese Stelle etwas schmerzhaft ist und deshalb hatte ich ein wenig Angst. Im Endeffekt hat es aber dann gar nicht wehgetan.

    Wild – Ja und das letzte Tattoo aus Bali, war dann doch auch relativ schmerzhaft. Man hält es zwar aus und es tut nicht so weh wie am Finger, aber ich muss schon sagen, angenehm war es nicht.

    Viajante – Dieses Tattoo ist mein vorübergehend letztes und ich habe es mir in Costa Rica stechen lassen. Viajante heißt Reisende auf Spanisch und auch dazu gibt es eine lustige Geschichte. Es ist nämlich am EF Campus im Bett des Tättowierers, der  auch für EF gearbeitet hat, gestochen worden. Klingt schräg, war es auch ein bisschen. Vor allem hat der werte Herr kein Wort Englisch gesprochen und ich war froh, dass ich Unterstützung von zwei Mädls hatte, die mir alles übersetzt haben. Es war aber trotzdem alles sehr sauber und überhaupt nicht bedenklich, sonst hätte ich es wahrscheinlich nicht gemacht. Ja und das Ergebnis kann sich sehen lassen und auch mit diesem Tattoo bin ich sehr zufrieden.

    Piercings  – Ohren

    Last but not Least, noch ein paar Worte zu meinen Piercings, da ich auch hierzu sehr viele Fragen bekommen habe. Eigentlich sind nur meine Ohren gepierct und erst im letzten Jahr sind hier mehr Löcher dazugekommen. Ich habe mir sowohl das Tragus, das Helix und auch die Ohrlöcher (bis auf die ersten 2, die habe ich seit ich ein Kind bin) Bei Rattle Snake stechen lassen. Das tolle dort ist nämlich man braucht keinen Termin und kann auch spontan hingehen. Beim ersten Mal wurde das Tragus und die 2 Helix übereinander gestochen und ich war sehr zufrieden mit meinem Besuch. Trotzdem kann ich jedem nur raten, lasst euch immer nur eines nach dem andere und nicht gleich mehrere an einem Tag stechen. Ich war nämlich zu diesem Zeitpunkt angeschlagen und nach meinem Piercing-Termin bin ich über eine Woche mit Fieber und allen Zuständen im Bett gelegen, weil es anscheinend einfach zu viel für meinen Körper war. Also lieber nicht so ungeduldig sein und eines nach dem anderen. Schmerzhaft war eigentlich keines dieser Piercing nur das Geräusch beim Tragus ist etwas ekelhaft – die Nadel geht halt doch direkt durch den Knorpel. Ein paar Monate später habe ich mir dann rechts noch ein zweites und drittes Loch stechen lassen, wobei ich leider glaube, dass Loch Nummer 3 ein bisschen schief gestochen wurde. Ist jetzt nicht weiter schlimm und man muss dazu sagen ich habe wirklich Mini-Ohren, aber eigentlich sollte das nicht passieren.

    Achja und abschließend noch ein Fun Fact, ich hatte sogar mal ein Zungenpiercing, jedoch habe ich das nach ein paar Tagen wieder entfernt, weil es mir doch nicht gefallen hat. Bzw. habe ich meiner Mama zu Fleiß gemacht (ja ja die Nina war manchmal ein Rebell). Ich wollte nämlich immer ein Bauchnabelpiercing und meine liebe Mama hat es mir (gott sei Dank) nicht erlaubt und gemeint, du kannst gerne eines haben wenn du 18 bin. Tja dann war ich volljährig und wollte keines mehr und dachte mir, naja irgendwas musst du dir jetzt schon durchstechen lassen – also wurde es die Zunge. Die Mama hat nur gesagt, naja wenn du meinst und es dir gefällt. Eine Woche später war es auch schon wieder draußen und Gott sei Dank ist es sehr schnell wieder zugewachsen. Ja dumme Aktion, aber das gehört zum Teenie sein dazu, stimmt’s.





    Achja die zwei Ringe auf diesem Foto sind nur Fake und von Anna Inspiring Jewellery. Sie halten bombenfest und ich gebe sie eigentlich nie raus.