Kategorie: Life

  • life update – june 2019

    life update – june 2019

    Im Juni war es hier auf berriesandpassion.com mal wieder ruhiger. Es tut sich momentan unheimlich viel und zwischen den ganzen Reisen, Terminen und Veränderungen die bei mir gerade passieren, hat mir einfach die Motivation gefehlt zu schreiben.
    In solchen Momenten bin ich immer froh, dass es Instagram gibt, weil so kann ich euch wenigstens dort ein bisschen mitnehmen und an vielen Dingen teilhaben lassen, wenn ich mal wieder Stunden vor dem blinkenden Cursor sitze und einfach kein gerader Satz rauskommt. Das ist auch der Grund wieso mein Life Update erst jetzt kommt. Immer wieder habe ich den Laptop aufgeklappt, hab den Bildschirm angestarrt und den Tab wieder geschlossen. Wenn ich viel um die Ohren habe und mir oft auch unnötig Stress mache, kann ich mich einfach nicht konzentrieren bzw. kreativ sein und die Dinge die in meinem Kopf vor sich gehen nicht niederschreiben. Meistens habe ich auch einfach alles andere für wichtiger eingestuft und ja dann war der Tag auch schon wieder um. Prioritäten setzen war noch nie so meine Stärke, aber ich versuche gerade mich hier zu bessern und meine To Do Liste zu perfektionieren und mir so ein bisschen selber den unnötigen Stress zu nehmen. Momentan laufen viele spannende Projekte im Hintergrund bzw. stehen gerade ein paar Veränderungen bevor und die machen es mir auch nicht leichter alles unter einen Hut zu bringen. Doch dazu mehr Anfang August, da kann ich euch dann endlich mehr erzählen. Soviel vorweg ich bin jetzt schon froh, wenn der Juli um ist und ich endlich wieder mehr Zeit für die wesentlichen Dinge habe. Doch nun erst einmal zurück zum Juni, denn auch da hat sich so einiges getan.

    Zeit für mich und meine Gedanken

    In den letzten Life Updates ist es ja sehr viel gegangen, dass ich momentan nicht ganz so im Reinen mit mir bin und mich doch immer wieder große Selbstzweifel plagen. Irgendwie waren die ersten Monate im Jahr 2019 wie verhext und ich habe das Gefühl, es ist ein Jahr in dem ich sehr viel aufzuarbeiten habe. Nach der doch sehr langen Achterbahnfahrt geht es mittlerweile wieder bergauf und ich fühle mich nicht mehr ganz so verloren, wie noch bis vor ein paar Wochen.
    Irgendwann hatte ich einfach einen Moment wo es Klick gemacht hat und ich wusste, es wird Zeit etwas zu ändern. Doch dafür muss man auch etwas tun, denn dasitzen und hoffen, dass alles besser wird spielt es halt auch nicht. Vielleicht für kurze Zeit, aber langfristig gesehen, ist es besser gewisse Dinge wirklich aufzuarbeiten und sich damit zu befassen.
    Deshalb habe ich mir auch im Mai und Juni sehr viel Zeit für mich genommen, viele Gedanken die ich habe hinterfragt und versucht an mir zu arbeiten. Es ist ein langer Weg und eigentlich sollte ma nie aufhören an sich zu arbeiten. Doch das schöne ist ja, wenn man dann nach einigen Wochen sieht, wie sich langsam aber doch seine Denkweisen verändern. Man Dinge nicht mehr ganz so eng sieht und sich einfach weiterentwickelt. Das Leben ist wirklich eine spannende Reise und auch wenn es viele schwere Phasen gibt, diese lassen mich oft noch stärker werden.
    Im Mai und Juni habe ich außerdem wieder vermehrt Offline-Zeiten eingelegt und Dinge einfach mal nur genossen. Es ist einfach so wichtig abseits von Social Media & Co im Hier und jetzt zu leben und zu genießen, denn da spielt sich das echte Leben ab.

    Positiv mindset – Blossome journal

    Ja und wenn wir schon beim Thema Selbstzweifel und “an sich arbeiten” sind, dachte ich mir, ich erzähle euch gleich ein bisschen was ich gerade so mache damit ich mich besser fühle bzw. mich auch weiterentwickle und mehr über mich selber lerne. Das beste was ich machen hab können war mit Sicherheit mir jemanden zu suchen mit dem ich über meine Probleme bzw. Ängste sprechen kann. Eigentlich hat ja sie mich gefunden und ich bin unheimlich dankbar dafür, dass die liebe Simone mir vor einiger Zeit ihr tolles Blossome Journal zugeschickt hat. Ich finde es so viel einfacher mit jemanden zu sprechen, der einem nicht nahe steht oder involviert ist, denn eine außenstehende Person hat immer ein ganz anderes Bild auf das große Ganze.
    Vor geraumer Zeit habe ich auch bei Simones Online-Gruppencoaching mitgemacht. Wo man Woche für Woche am Blossome Journal arbeitet und dann gemeinsame Coaching-Sessions hat in denen man sich austauscht. Eine wirklich tolle Sache und ich muss sagen es ist unheimlich interessant auch mal die Geschichten von anderen Menschen zu hören und zu sehen dass man nicht alleine da draußen ist. Seit einigen Wochen habe ich bei Simone auch Einzelcoachings, in denen wir unterschiedliche Themen aufarbeiten und die mir unheimlich gut tun. Sie hat einfach so eine tolle beruhigende und aufbauende Art und schon nach der ersten Sitzung habe ich gemerkt, dass sich etwas in mir tut. Ich werde mit Übungen und Meditationen versorgt und habe das Gefühl, dass ich über viele Dinge mittlerweile ganz anders denke. Ich komme mit bestimmten Situationen viel besser klar, als noch vor ein paar Wochen. Und ich höre mich immer öfters sagen, es ist ok so wie du bist. Schritt für Schritt arbeite ich an mir und meinem mindset und versuche auch herauszufinden woher bestimmte Denkweisen kommen. So intensiv wie jetzt habe ich mich glaub ich noch nie mit mir und meinen Gedanken beschäftigt und auch wenn es nicht immer einfach ist, tut es wirklich gut.

    How many times were you motivated in the beginning – but at some point, when it got hard you stopped and moved back to your old habits?

    Simone Stocker

    Raus in die Natur, Journaling, Yoga, Affirmationen lesen, Meditieren, Sport, mit einem Coach oder sogar Therapeuten über die Probleme reden – es gibt wirklich so vieles was man machen kann um sich besser zu fühlen, man muss nur damit starten und dran bleiben. Im Mai war ich wirklich motiviert und habe viele der oben genannten Dinge wirklich regelmässig gemacht und in meinen Alltag integriert. Mittlerweile ist es aber wieder ein bisschen wenig geworden, weil ich einfach gemerkt habe, dass ich keine 3-4 Stunden Zeit habe und all diese Dinge jeden Tag zu machen. Doch das ist völlig in Ordnung, man kann sich ja auch jeden Tag nur eine Sache herauspicken und diese machen. Es soll ja trotzdem Spaß machen, mir helfen und kein muss sein.
    Jedem der sich mehr mit sich selber beschäftigen möchte, bzw. vielleicht auch gerade eine schwere Phase durchmacht, dem kann ich das Blossome Journal, bzw. sogar auch die Coachings von Simone wirklich ans Herz legen.
    Das Journal ist wirklich mit so viel Liebe gestaltet und toll aufgebaut und es macht unheimlich viel Spaß damit zu arbeiten. Als ich es das erste Mal in Händen hielt habe ich mich gefragt, wie ich viele dieser Fragen jemals beantworten soll. Doch man macht einen Punkt nach dem anderen und plötzlich ist das Journal voll. Es ist aber auch ok, wenn man bei gewissen Punkten länger oder mehrere Anläufe braucht. Es ist einfach nur wichtig dass man es dann auch wirklich tut und für mich war das Blossome Journal echt eine Hilfe um mir über gewisse Dinge noch mehr Gedanken zu machen und sie auch zu hinterfragen.

    Festival Season is on

    Hätte mir jemand vor ein paar Jahren erzählt, dass ich mal so gerne auf Festivals gehen werde, hätte ich denjenigen wahrscheinlich ausgelacht. Eigentlich bin ich zwar kein großer Fan von großen Menschenansammlungen, aber bei Festivals mache ich gerne eine Ausnahme, denn ich liebe einfach die Stimmung und die Good Vibes. Die diesjährige Saison habe ich mit dem Novarock eingeläutet und auch wenn ich nur einen Tag Vorort war, hatten Denise eine wirklich tolle Zeit. Für dieses Jahr war das natürlich noch nicht und es stehen auf jeden Fall noch das eine oder andere Festival an. Unter anderem geht es im September zu meiner Schwester nach Berlin und wir werden das Lollapalooza unsicher machen. Die Vorfreude ist riesig und das Line-Up meiner Meinung richtig richtig gut. Ja und man darf gespannt sein wohin es sonst noch geht.

    Heat Wave – Summer time 

    Also ich bin ja eigentlich ein richtiger Sommermensch und sobald es heiß draußen wird kann mir nichts die Laune verderben. Die Sonne hat echt so eine extreme Auswirkung auf meinen Gemütszustand und wenn es nach mir geht könnte es ruhig ein paar Monate länger warm sein. Auch wenn ich wirklich eine Freude mit dem Wetter habe, erschreckt es mich irgendwie total. Einmal super heiß und bis zu 37 Grad und am nächsten Tag Unwetter und ein Temperatursturz von mehr als 15 Grad. Irgendwie gibt es nicht mehr wie früher einfach 4 Jahreszeiten, sondern einfach nur noch heiß und kalt. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mich bringt dieser Klimawandel echt zum nachdenken und ich bin auch gerade dabei gewisse Dinge umzustellen, damit auch ich etwas gutes beitragen kann.

    Nichtsdestotrotz versuche ich die schönen Tage im Freien zu verbringen und auch viel zu unternehmen. Ab an den See, rauf auf den Berg oder einfach nur in der Sonne liegen. Ich versuche wirklich jeden freien Moment rauszugehen und einfach zu genießen, denn wer weiß wie lange der Sommer noch da ist.

    Zeit zum Abschalten – ein paar private reisen

    Die letzten Monate habe ich mich bewusst gegen berufliche Reise entschieden und bin dafür gleich ein paar Mal privat weggefahren um einfach mal wieder runterzukommen und sich auf das wesentliche zu konzentrieren. Diese kurzen Trips haben mir mach meinem Down wirklich gut getan und vor allem das verlängerte Wochenende mit meinem Freund in Slowenien habe ich besonders genossen. Außerdem war ich gemeinsam mit der lieben Sarah für 3 Tage am Neusiedlersee um endlich richtig kiten zu lernen. Auch wenn wir ein bisschen Pech mit dem Wind hatten und nur an einem Tag wirklich die Kites starten haben lassen, waren es ein paar richtig nette Tage mit Freunden, die ich sehr genossen habe. Außerdem war ich für 2 Nächte mal wieder in Gastein zu besuch und durfte im Miramonte gut schlemmen, Yoga machen und einfach nur die Seele baumeln lassen. Doch auch dazu in einem Extrabeitrag mehr
    Die nächsten Wochen werden Gott sei Dank ein bisschen ruhiger und bis auf einen kurzen Trip ans Meer am Freitag stehen bis Mitte/Ende August eigentlich keine Reisen an und ich muss zugeben das finde ich auch mal gar nicht schlecht. Einfach mal die Zeit zuhause genießen bevor es im September und Oktober wieder on the road geht.

  • Hat man als Blogger auch ein Privatleben?

    Hat man als Blogger auch ein Privatleben?

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    “Sag mal Nina, du siehst so einsam aus. Man sieht in deinen Stories immer nur dich und Tobi. Gehts dir gut? 

    Vor einigen Wochen erreichte mich diese Nachricht und auch wenn es nur eine von vielen dieser Art ist, war ich dieses Mal irgendwie sprachlos. Ja ich bin Bloggerin, stehe in der Öffentlichkeit, ihr wisst was ich zum Frühstück hatte, wo meine nächste Reise hingeht und ich erzähle euch auch mal wenn es mir nicht ganz so gut geht. Doch eigentlich kennt ihr mich nicht. Versteht mich nicht falsch, ich bin unheimlich gern Bloggerin und teile Dinge aus meinem Alltag mit euch, doch vielen Leuten ist offenbar nicht bewusst, dass es sich hierbei nur um Ausschnitte handelt.

    In meinem Beruf, verschwimmen die Grenzen zwischen privat und beruflich extrem und man muss sich hier auch Gedanken machen, was man teilen möchte und was nicht. Am Anfang meiner “Blogger Karriere” vor über 7 Jahren habe ich sicher noch ganz andere Dinge veröffentlicht und nicht so viel darüber nachgedacht. Das hat sich aber über die Jahre doch ziemlich geändert. Ist das wirklich für die Öffentlichkeit bestimmt, oder handelt es sich um ein Thema das ich lieber für mich behalte?

    Glauben Menschen wirklich ich teile alles aus meinem Privatleben? Und dass Berries & Passion 1 zu 1 mein Leben widerspiegelt?

    Auf meinem Instagram Account und auch hier sieht man viele Dinge aus meinem Alltag und ich finde es auch unheimlich schön, wenn ich meine Leser mit meinen persönlichen Texten motivieren, bzw. zeigen kann, dass ich auch nur ein normaler Mensch bin. Doch nur weil ich viel im Internet preisgebe glauben so einige mich wirklich zu kennen. Man ist eine Art Online-Freundin. Der man sich öffnet, der man intime Fragen stellen und dem man auch sagen kann was sie anders machen soll.

    Täglich erreichen mich viele Fragen und dieser Text, soll euch jetzt auch nicht davon abhalten mir zu schreiben. Nein überhaupt nicht. Ich tausche mich echt gerne mit euch aus und freue mich wirklich über jede Online-Unterhaltung. Ich finde es grandios, wenn ich persönliche Themen anspreche und ihr mir eure Sichtweise erzählt oder auch einfach mal nur schreibt, danke jetzt weiß ich dass ich nicht alleine bin. Doch es sind auch immer wieder sehr persönliche Fragen dabei und ich frage mich dann, ob die Person wirklich nachgedacht hat, wem sie das jetzt schreibt. Sind das nicht Themen die man lieber mit der Familie oder Freunden bespricht, als mit einer “Fremden”?

    Mir fällt es dann in vielen Situationen auch gar nicht so leicht Antworten zu finden, denn ich bin keine Psychologin, Lebensberaterin oder kenne den Absender der Nachricht persönlich. Auch ich hab nicht auf alles eine Antwort und obwohl ich versuch wirklich jedem zurückzuschreiben, habe ich im letzten Jahr noch mehr meine Grenzen gezogen, denn wenn ich mich mit jeder Nachricht intensiv beschäftigen würde, müsste der Tag mehr als nur 24 Stunden haben.

    Wieso bist du denn so oft in Salzburg? Was verdienst du eigentlich so mit dem Bloggen? Wieso ist deine letzte Beziehung auseinander gegangen? Ich find dich cool, möchtest du dich nicht vielleicht auf einen Kaffee treffen? Wieso bist du denn immer alleine?

    Nein ich bin nicht immer allein, doch vielleicht möchte ich gewisse Dinge einfach privat halten. Ich habe auch ein Leben abseits von Instagram, Blog & Co, und das soll auch so bleiben. Nur weil man eine Person des öffentlichen Lebens ist, heißt das noch lange nicht, dass man alles preisgeben muss.

    Ich freu mich riesig wenn man mich anspricht und mit mir plaudert, denn ja ihr wisst einiges von mir und so entstehen auch mal schnell nette Unterhaltungen. Doch vielen Leuten fällt es hier einfach schwer zu differenzieren. Ihr kennt mich als Nina von Berries & Passion, aber die private Nina kennt ihr nicht.
    Ich bin gerne diese “Online Freundin” die Tipps gibt, persönliche Erfahrungen teilt, über ihre Reisen berichtet, sich mit euch austauscht und versucht euch mit meinen Inhalten zu motivieren & inspirieren. Doch ich bin nicht im echten Leben eure Freundin und bitte vergesst nicht auch ich habe mein Privatleben und möchte gewisse Dinge für mich behalten. Ja und wenn ihr mir mal etwas schreibt und keine Antwort bekommt, dann ist es nicht weil ich keine Lust habe euch zurückzuschreiben, sondern vielleicht einfach weil es Dinge sind die ich nicht teilen möchte.

    Shirtkleid – Asos (ähnliches HIER) || Hemd – H&M (alt, ähnliches hier) || Hut – Lack of color || Schuhe – Vans || Rucksack – Whistles (ähnliche HIER) || Sonnenbrille – Rayban

  • Nachhaltigkeit – Schritt für Schritt in die richtige Richtung.

    Nachhaltigkeit – Schritt für Schritt in die richtige Richtung.

    Werbung – In Zusammenarbeit mit SODA STREAM

    We need to change the way we treat the climate crisis. We need to change the way we speak about the climate crisis and we need to call it what it is. An emergency.”

    Greta Thunberg

    Und da saß ich nun beim R20 Austrian World Summit dem Kongress zum Thema Klimaschutz, mit Gänsehaut am ganzen Körper und lauschte den Worten dieser 16 jährigen jungen beeindruckenden Frau, die in den letzten Monaten so viele Menschen inspiriert, motiviert und zum Umdenken gebracht hat. Sie steht da mit einer Selbstsicherheit auf der Bühne und hält ihre Rede. Ich weiß gar nicht was mich mehr fasziniert, die Ruhe die sie dabei ausstrahlt oder die Worte die sich fest in mein Gehirn brennen und mich nicht mehr loslassen.

    “This is above all an emergency and not just any emergency. This is the biggest crisis humanity has ever faced.”

    Frühlingshafte Temperaturen zu Weihnachten, Schnee im April, unter 10 Grad, viel zu viel Regen im Mai und Naturkatastrophe auf der ganzen Welt die unzählige Menschen das Leben kosten. Die Erde schickt uns Warnungen, sagt passt auf, es wird Zeit etwas zu ändern und was tun wir? Wir leben einfach so weiter als gebe es kein Morgen mehr. Die Bedrohung durch die Klimaerwärmung ist nicht nur real, sondern auch global und wenn wir nicht schleunigst etwas ändern, kann es schon bald zu spät sein. Dinge die mir seit dem Klimakongress nicht mehr aus dem Kopf gehen und sehr zum Nachdenken angeregt haben.
    Ich denke an die Zukunft. An meine Kinder, die ich vielleicht mal haben werde. Wie werden sie die Erde erleben. Wie wird sie aussehen? Werden sie auch so ein unbeschwertes tolles Leben führen können wie ich?
    Es schießen mir Tränen in die Augen und ich weiß es wird Zeit etwas zu ändern. Wir Menschen können uns so dankbar schätzen auf dieser Erde leben zu dürfen und was machen wir? Wir zerstören sie. Die Erde, die Natur, unser Leben bzw. das der nächsten Generationen.

    R20 Austrian World Summit

    Seit 3 Jahren findet nun der Kongress zum Thema Klimaschutz in der Wiener Hofburg statt und dank Sodastream durfte ich dabei sein und den Worten von vielen interessanten Speakern, unter anderem Klimaaktivist Greta Thunberg, Bundespräsident Van der Bellen und Arnold Schwarzenegger der sich seit Jahren für den Klimaschutz einsetzt lauschen. Es ist eigentlich erschreckend, denn wir wissen alle, dass es Zeit wird etwas zu ändern und dass wir auf die Zeichen hören müssen, doch oft ist es die Gemütlichkeit oder auch die Gewohnheit, die uns all diese Dinge schnell wieder vergessen lassen. Dieser Tag hat mich ziemlich wachgerüttelt und gezeigt dass wenn wir nicht alle handeln, können wir den Kreislauf irgendwann nicht mehr aufhalten und unsere wunderschöne Welt wie wir sie heute kennen, wird es so nicht mehr geben.  Ja das klingt vielleicht alles sehr hart, aber so sieht die Wirklichkeit aus und irgendwie macht mir das doch Angst.

    Plastikflaschen adé dank Sodastream

    Sodastream war offizieller Partner bei diesem Kongress und hat mit der “Sunken World” vor der Wiener Hofburg sehr gut gezeigt, welches eines unserer größten Probleme ist – Plastik. Die Erde versinkt darin und es ist erschreckend wenn man alleine die Anzahl an PET-Flaschen vor Augen hat die jährlich in Österreich im Umlauf sind. Pro Haushalt fallen pro Woche bis zu 20 Plastikflaschen an und wenn man das hochrechnet ist das enorm. 40 000 Tonnen PET-Flaschen und das zeigt sehr deutlich, dass sich hier schleunigst etwas ändern muss. SodaStream sagt der Getränkeindustrie den Kampf an und bewegt sich auf jeden Fall in die richtige Richtung. Auch beim R20 Austrian World Summit zeigte, Ferdinand Barckhahn, CEO SodaStream Dach wie wichtig es ist, dass wir gemeinsam etwas verändern können und dass es in unserer Hand liegt etwas gegen die Mengen an Plastikmüll zu tun.

    Stand Up. Stand Up for Climate Change!

    Ferdinand Barckhahn

    So kann mit einer Sodastream Maschine, die Leitungswasser in Sprudelwasser verwandelt, so einiges an Plastik vermieden werden. Pro Jahr kann also eine Familie zwischen 2000-3000 Flaschen bzw. Dosen sparen und das ist eine enorme Menge. Mein Freund hat schon ziemlich lange eine SodaStream Maschine zu hause und hat mich mit seiner Begeisterung angesteckt und so musste vor einigen Wochen auch bei mir eine einziehen. Ich für meinen Teil habe eigentlich immer meine eigene Trinkflasche mit dabei. Erwische mich aber selber oft, dass ich gerne etwas mit Sprudel haben möchte und so ist das jetzt kein Problem mehr und es kann einiges und unglaublich einfach Plastik eingespart werden. Natürlich möchte ich auch in anderen Bereichen mehr Plastik einsparen, aber Dank Sodastream trage ich hier schon meinen kleinen Teil dazu bei ohne wirklich viel dafür zu tun.

    Jeder Schritt in die richtige Richtung ist ein guter.  

    Der Austrian World Summit hat irgendwie etwas in mir ausgelöst und mich zum Umdenken gebracht. Ich für meinen Teil möchte hier endlich mehr handeln und nicht mehr wegschauen. Ich bin alles andere als ein gutes Beispiel und ziehe meinen Hut vor Menschen, die so viel für die Welt, die Menschheit, die Umwelt leisten. Ich bewundere diese Menschen, die irgendwie alles so einfach umsetzen und ein nachhaltiges Leben führen. Doch ich muss auch sagen, diese Menschen stecken auch an. Mittlerweile folge ich wirklich einigen Accounts die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen und diese Menschen motivieren mich auch etwas für die Umwelt zu tun.

    Ich weiß es wird Zeit gewisse Dinge zu ändern und zwar sofort. Mein Problem war immer ganz oder gar nicht. Ich habe versucht komplett auf tierische Produkte zu verzichten, weniger Müll zu produzieren und weniger zu Fliegen. Nach kürzester Zeit war ich doch ziemlich frustriert und habe das Handtuch geschmissen. Natürlich wäre es super für die Umwelt, wenn wir alle von heute auf morgen alles umstellen, doch kaum jemand ist in der Lage sein Leben von heute auf morgen um 360 Grad zu ändern. Ja und wenn wir uns ehrlich sind muss man das auch gar nicht, denn von allem weniger ist immer noch besser als gar nichts. Wenn jeder Mensch seinen kleinen Beitrag beiträgt, können wir die Welt schon um einiges besser machen. Wie eine Followerin sehr schön von mir gesagt hat, wir brauchen nicht 3% der Menschen die alles richtig machen, sondern 100% der Menschen die einen Schritt nach dem anderen machen.

    Wichtig ist einfach dass wir uns alle an der eigenen Nase nehmen und handeln müssen. Besser gestern als morgen, denn irgendwann ist es vielleicht zu spät. Und unser Weg beginnt mit dem ersten Schritt und jeden Schritt den jeder einzelne macht, kommt dem Ganzen zu Gute und bringt uns dem Ziel die Erde für zukünftige Generationen weiterhin lebenswert zu erhalten, näher.

    Vor kurzem hat mir eine liebe Leserin eine tolle Nachricht geschrieben und mir erzählt was sie tut um ein bisschen nachhaltiger zu leben. Da ich diese Idee von ihr wirklich gut fand und auch selber umsetzen möchte, dachte ich mir vielleicht gefällt sie ja auch jemanden von euch. Jeden Monat nimmt sie sich eine Sache vor die sie besser machen möchte, eine Sache die zu einem nachhaltigeren Lebensstil beitragen. Sei es Mülltrennen, Auf Plastikflaschen zu verzichten, kein Fleisch mehr zu essen oder nur noch Naturkosmetik zu verwenden. Eine Sache die unserer Umwelt zu gute kommt. Ja es sind kleine Schritte, aber besser kleine Schritte in die richtige Richtung als gar keine. Und irgendwann wird man sehen was man schon alles verändert hat und dass die Schritte die man getan hat gar nicht so klein sind wie man eigentlich dachte.

    Hollersirup ohne Industriezucker leicht gemacht. 

    Ja und wenn wir schon dabei sind, verrate ich euch auch was ich mir in diesem Monat vorgenommen habe. Neben dem Verzicht auf Plastikflaschen, möchte ich auch mehr mit offenen Augen durch die Natur gehen und Dinge auch einfach mal selber machen. Momentan blüht der Holler vor meiner Haustür, also habe ich mir den kleinen Tobi geschnappt und habe bei unserem morgendlichen Spaziergang gleich ein paar Blüten gesammelt und zu einem leckeren Hollersirup verarbeitet. Meiner Meinung nach gibt es nämlich nichts besseres, als ein eisgekühltes Holler-Soda. Ja und wenn man den Sirup dazu auch noch selber gemacht hat, schmeckt es gleich noch besser. 

    Zutaten

    • 10 -15 Holunderblütendolde
    • 1 Zitrone
    • Saft einer 1/2 Zitrone
    • 1,7 Liter Wasser
    • 350ml Agavendicksaft

    Zubereitung

    Alle Zutaten in ein großes Gefäß geben und für ca 24h Stunden ziehen lassen. zwischendurch Umrühren nicht vergessen. Mit einem Tuch abseihen oder durch ein Sieb gießen, aufkochen und in Flaschen abfüllen. Kalt stellen, mit Soda aufspritzen, Eiswürfeln und eine frische Zitronenscheibe dazu und genießen.

  • Fitness & Health Update – Apps, Workouts, Ernährung

    Fitness & Health Update – Apps, Workouts, Ernährung

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    Immer wieder erreichen mich Fragen zu meiner Figur und zu meiner momentanen Ernährung. Wie groß bist du? Wie viel wiegst du? Wie schaffst du es dich zum Sport zu motivieren? Wie hälst du dich fit?
    Ja und die meist gestellteste Frage in den letzten Wochen war mit Sicherheit, wie hast du es geschafft in so kurzer Zeit abzunehmen und deinen Körper so in Form zu bekommen?
    Da ich mittlerweile gar nicht mehr nachkomme mit dem beantworten der Fragen habe ich beschlossen alles mal niederzuschreiben. Doch ich möchte euch hier nicht nur verraten, wie ich mich ernähre bzw. welchen Sport ich mache, sondern auch ein paar persönliche Worte zu diesen Thema schreiben, denn man vergisst oft, dass hier sehr viel mehr dahinterstecken kann UND ich finde es ziemlich erschreckend wie wichtig das Thema abnehmen und dünn sein immer noch ist.

    Ja es stimmt, ich habe in den letzten Wochen doch ein wenig abgenommen. Jetzt nicht drastisch viel, aber schon so, dass man es sieht und auch mir selber ist es aufgefallen. Ich muss dazu sagen, ich war immer recht schlank, hatte bzw. habe aber natürlich auch so meine Problemzonen aka Po und Oberschenkeln. Sport gehört schon Ewigkeiten zu meinem Alltag dazu und natürlich ist es mir wichtig gut in Shape zu sein, doch mein Ziel war es jetzt nicht wirklich unbedingt abzunehmen. Gesund ernähren, alles mit Maß und Ziel und ohne großen Zwang ist immer so meine Devise. Denn wenn ich für 2 Kilo die ich dann weniger auf der Waage habe, 5 Wochen hungern muss, habe ich auch keine Freude am Leben und das wäre es mir auch nicht wirklich wert.

    Trotzdem habe ich jetzt in den letzten Wochen abgenommen und ich würde lügen, wenn ich sage, mir ist die Veränderung meines Körpers egal. Klar freue ich mich irgendwie, dass meine Bauchmuskeln wieder mehr zum Vorschein kommen und mein Po ein bisschen kleiner geworden ist, doch der Hintergrund wieso ich abgenommen habe ist eigentlich weniger erfreulich.

    Was viele Menschen nicht sehen, dass Abnehmen auch einen gar nicht so positiven Hintergrund haben kann.

    Reden wir hier mal Klartext

    Ja nach dem Winter habe ich begonnen wieder mehr auf meine Ernährung zu achten und vor allem auch auf meinen Körper zu hören wenn es ums Thema essen geht. Ich verbiete mir nichts, aber versuche trotzdem gesund und ausgewogen zu essen. Ich mache regelmässig Sport und schaue auch hier sehr darauf was sich gut anfühlt bzw. auf was ich halt gerade Lust habe – Variety is my Key.  In manchen Wochen mache ich fast jeden Tag Sport und dann gibt es wieder Wochen, da freut es mich wenig bis gar nicht und dann reduziere ich es auch auf ein Minimum. 
    Der Hauptgrund wieso ich glaube das ich abgenommen habe ist aber ein ganz anderer. Schon seit einigen Wochen, wenn nicht sogar Monaten geht es mir psychisch gar nicht so gut und das hat auch Auswirkungen auf meinen Körper. Mein Hungergefühl ist kaum vorhanden, der Appetit bleibt ganz aus oder ich weigere mich einfach zu Essen, weil ich mich dann lieber im Selbstmitleid suhle. Dazu kommt, dass ich mich dann mit Sport ablenke, denn da bekomme ich den Kopf frei. Tja und das kann dann schon mal dazu führen dass die Kilos purzeln. 

    Viele Nachrichten, wie Wow Nina Hammer Figur, wie hast du das denn geschafft? Kannst du mir bitte Tipps geben, haben mich erreicht und ja klar es ist ein “schöner Nebeneffekt”, aber eigentlich fühlt man sich innerlich gar nicht so toll und dann sind solche Nachrichten eher eine Belastung. Auch wenn diese natürlich nicht böse gemeint sind. Ich möchte damit nur sagen, dass es eben auch einen nicht so positiven Hintergrund haben kann, wieso man auf einmal abgenommen hat und das sollte man immer bedenken. 

    HASSBEGRIFF – Bodygoals 

    Ich war einfach unglaublich erstaunt wie viele Nachrichten mich erreicht haben und klar freut man sich darüber wenn sich der Körper verändert, aber ich fand es einfach total erschreckend wie viele schlanke Mädls mir geschrieben haben, die meinten zu viel auf den Hüften zu haben. Und da dachte ich mir wirklich, halt stopp, hier läuft etwas so falsch. 
    Die Social Media Welt vermittelt einfach immer noch ein so verzerrtes Bild und ja wir Blogger/Instagramer tragen einen Großteil dazu bei, dass sich andere Frauen in der eigenen Haut nicht wohl fühlen. Wieso ich das schreibe, weil es ja bei mir nicht anders war bzw. ist. Man sieht die perfekt in Szene gesetzten Bilder und denkt sich wow genau so würde ich auch gerne aussehen. Wieso habe ich nicht so lange Beine, wieso sieht mein Bauch nicht so aus und ja eigentlich hätte ich auch gerne weniger Busen, damit Shirts mit Ausschnitt nicht gleich so “porno” aussehen. Die Gedanken überschlagen sich und schon kommt die Unzufriedenheit.
    Doch wir vergessen dabei, dass die Person auf dem Foto genau weiß wie sie sich in Szene setzen muss, dass man natürlich nur die besten Seiten zeigt und hier auf alles ganz genau geachtet wird. Ja auch ich weiß das und ja auch bei mir gibt es Tage da ziehe ich mich in der früh an und denke mir oh gott wie siehst du denn heute wieder aus. Ja diese Tage hat jeder und das ist ganz normal. Doch viel wichtiger ist, anstatt sich andauernd mit anderen Leuten zu vergleichen und deren Körper als “Body Goals” zu bezeichnen, sollten wir lernen uns in unserem eigenen Körper wohl zu fühlen und ihn zu akzeptieren wie er ist. Anstatt andauernd irgendeine neue Crashdiät auszuprobieren, Kalorien zu zählen und zu hungern, sollten wir viel mehr auf unseren Körper hören, ihm gutes tun und vor allem lernen ihn zu lieben.  Auch ich versuche das wirklich täglich und an manchen Tagen klappt es besser und an manchen schlechter, doch das ist ein langer Prozess, aber ich glaube nur so werden wir glücklich. 

    Natürlich würde ich auch lügen wenn ich sage, dass ich den Sport nur mache weil es Spaß macht. Ja ich bewege mich gerne, weil ich den Kopf frei bekomme, das Gefühl danach einfach liebe und ausgeglichener bin, aber natürlich auch um meinen Körper in Form zu halten. Mit 30 ist das halt doch anders als noch mit 20 und da geht man dann halt einmal mehr laufen, wenn man am Wochenende über die Strenge geschlagen hat. Doch wie gesagt geht es hier nicht ums abnehmen, sondern darum in Shape zu sein, mich fit zu fühlen und ja einfach gesund zu sein. 

    Ich wollte zu Beginn einfach noch ein paar persönliche Worte zu diesem Thema schreiben, denn mir ist es ein großes Anliegen und vielleicht rege ich so auch den einen oder anderen zum nachdenken an. Denn sind wir uns mal ganz ehrlich, haben wir unsere sogenannten “Body Goals” erreicht, finden wir was neues was uns stört und der Kreislauf beginnt von vorne. 

    So und nach so vielen persönlichen Worten verrate ich euch jetzt trotzdem noch wie ich mich so ernähre und was ich sportlich gerade mache. Da es doch eine der meiste gestelltesten Fragen in letzter Zeit war. Ich werde hier aber keine genaue Anleitung geben, denn jeder Körper ist anders. Was bei mir funktioniert, funktioniert bei dem nächsten überhaupt nicht und umgekehrt. Ich finde hier muss man einfach selber herausfinden was gut für einem ist und einfach mehr auf seinen Körper hören.

    Egal was man tut Balance is the Key und lerne deinen Körper zu lieben, denn du hast nur den einen. 

    INTERMITTIERENDES FASTEN

    oder auch Interall Fasten genannt. Wobei ich das Wort Fasten mittlerweile gar nicht mehr mag, weil es auch immer mit Diäten und Co. in Verbindung gebracht wird und gegen dieses Wort bin ich mittlerweile echt allergisch. Aber ja so heißt diese “Form” sich zu ernähren nun mal und nein ich mache es nicht zum abnehmen. Wenn man das Internet durchsucht, finden man hier nämlich ganz oben alle möglichen Diät Artikel und da kommt mir gleich das kotzen. Sicher ernährt man sich nicht ohne Grund so und ja den Körper in Form halten gehört dazu, aber mir geht es hier auch um ganz andere Dinge wie z.B eine bessere Darmflora, besserer Schlaf. Seit einigen Wochen ernähre ich mich mittlerweile nach diesem Prinzip und mir geht es wirklich gut damit, ich schlafe besser, fühle mich fitter, meiner Verdauung tut es gut und ich fühle mich einfach besser. Ich merke zwar schon, dass der Körper dadurch auf gewisse Fettreserven zurückgreift und z.B mein Po doch kleiner geworden ist, ABER in Kombination mit meiner psychischen Verfassung der letzten Monate ist das halt schwer zu sagen, woran das jetzt genau liegt. Das Thema Intervall Fasten ist sehr umstritten und es gibt viele Gegner und viele Befürworter. Ich habe z.B auch schon gehört, dass sich diese Art der Ernährung schlecht auf den Hormonhaushalt der Frau auswirken kann. Dazu kann ich nicht wirklich viel sagen, denn mir ist hier nichts aufgefallen und ich war sogar erst im Labor, wo auch meine Hormone getestet wurden. Ich denke wichtig ist, einfach, dass man auch hier schaut ob es einem gut tut oder nicht. Jeder Mensch ist anders.

    Was ist intervall Fasten? und wie funktioniert es ?

    Hier gibt es ganz viele unterschiedliche Arten und wenn euch dieses Thema interessiert, dann durchforstet am besten das Internet. Doch vorsichtig, vielleicht nicht gerade einen Artikel lesen der schon “Clever abnehmen mit Intervall Fasten” heißt. Sondern sich hier eher auf die fundierten Artikel stürzen.
    Ich für meinen Teil mache es so, dass ich 8 Stunden lang esse und dann 16 Stunden lang eine Pause mache. In den 16 Stunden trinken ich dann nur Wasser oder Kräutertee. Klingt am Anfang vielleicht ein bisschen mühsam, aber eigentlich ist es das gar nicht. Ich werde auch oft gefragt, ob ich denn dann eine Mahlzeit auslasse und wenn ja welche. Nein eigentlich nur selten. Ich versuche es mir trotzdem so einzuteilen, dass ich meine 3 Mahlzeiten habe und oft versuche ich meine Essenszeit zwischen 10 und 18 Uhr zu machen. Natürlich klappt das nicht immer, aber das muss es ja auch nicht. Ich passe meine Essenszeit auch immer an meinen Tagesablauf an und so gibt es Wochen wo sich diese Zeit oft verschiebt. Wenn ich zum Beispiel am Abend mit Freunden zum Essen verabredet bin, dann starten meine 16 Stunden erst danach und ich esse am nächsten Tag später. Ich sehe also die 8 Stunden nicht so streng, versuche aber soweit es geht die 16 Stunden einzuhalten.

    Es gibt natürlich auch Tage, da geht es sich vorne und hinten nicht aus. Wie zum Beispiel wenn man auf Urlaub ist und Essenszeiten im Hotel hat. Was ich da mache? Genießen, und eine Pause einlegen, denn es wäre zu schade, das gute Essen auszulassen. Was mir aufgefallen ist, dass sich der Körper sehr schnell daran gewöhnt und ich habe so gut wie keine Heißhunger-Attacken und einen Dauerhunger. Für mich funktioniert das mit den 8/16 Stunden sehr gut.

    Und wie sieht sonst deine Ernährung aus? 

    Natürlich versuche ich in diesen 8 Stunden in denen ich esse, nicht nur ungesundes Zeug in mich hineinzustopfen, denn das ist ja auch nicht der Sinn dahinter. Ich versuche mich sehr abwechslungsreich zu ernähren und auch hier sehr viel auf meinen Körper zu hören. Es gibt Tage bzw. Wochen, da plane ich ein bisschen vor was ich kochen werde, aber eigentlich mache ich meistens das auf was ich gerade Lust habe und versuche mit den Dingen die ich im Kühlschrank habe etwas leckeres zu zaubern. Seit einiger Zeit esse ich so gut wie kein Fleisch und versuche auch nicht mehr so viele Milchprodukte zu essen. Ich merke einfach das beides meinem Körper und auch der Verdauung nicht so gut tu und drum versuche ich diese Dinge so weit es geht wegzulassen, bzw. Alternativen zu finden. Ich esse eigentlich sehr viel Gemüse und versuche mir auch immer wieder in allen möglichen Kochbüchern Inspirationen zu neuen Rezepten zu holen. Ich verbiete mir selber aber nichts, denn wenn ich mal Lust habe auf ein Stück Fleisch, dann esse ich es auch. Wobei ich sagen muss, das kommt mittlerweile ziemlich selten vor. Ich versuche auch oft mal vegane Tage einzulegen, einfach auch um mich ein bisschen zu challengen und neue Kreationen auszuprobieren. Erst dann fällt einem eigentlich erst auf wie es zur Gewohnheit gehört, dass wir tierische Produkte in unseren Gerichte integrieren. Ich versuche hier einfach viel auszuprobieren, auch viel zu lesen und ja einfach dass zu tun was meinem Körper gut tut. Ja und wenn der mal Zwischendurch nach einer Packung Mannerschnitten oder Schokolade schreit, dann gebe ich ihm das auch, denn Balance is the key. 

    So und nun zum Thema Sport

    Ich war doch immer schon sehr sportlich und Bewegung gehört einfach zu meinem Alltag dazu. Es gibt natürlich Phasen da mach ich mehr und dann mach ich mal wieder weniger. Im Frühling bin ich meistens motivierter als im Winter und drum mach ich momentan wieder mehr. Damit ich aber den Spaß an der Sache nicht verliere versuche ich meine Routine sehr abwechslungsreich zu gestalten. In den letzten Jahren habe ich viel ausprobiert und weiß einfach was ich gerne mag und was mir weniger liegt. Seit einiger Zeit gehe ich zum Beispiel wieder mehr laufen. Was aber auch damit zu tun hat, dass es in Salzburg einfach viel mehr Spaß macht als in Wien. Außerdem habe ich Yoga für mich entdeckt und sonst mache ich sehr gerne das eine oder andere Homeworkout oder probiere neue Studios in Wien und Salzburg aus. Der Spaß steht einfach an oberster Stelle, denn wie soll man dran bleiben, wenn einem der Sport frustriert.

    Yoga – Studios, APPS, Youtube

    Mittlerweile gibt es eigentlich keine Woche in der ich nicht Yoga mache und es macht mir nicht nur Spaß, sondern tut einfach Körper und Geist richtig gut. Früher war ich zum Beispiel sehr viel und gerne Bikram Yoga. Denn das ist unheimlich anstrengend und man merkt gleich, dass man etwas für den Körper tut. Hier hat sich meine Einstellung aber komplett geändert und ich versuche ganz unterschiedliche Yoga Arten auszuprobieren, denn auch eine entspannende Yin Yoga Einheit kann richtig gut tun. Da ich momentan doch viel zwischen Wien und Salzburg pendle und es auch nicht immer ganz fix ist wann ich wo bin, mache ich eigentlich viel zu hause. Hier nutze ich sehr gerne die App Down Dog, die ich jedem nur wärmstens empfehlen kann. Sie kostet mittlerweile zwar etwas, aber es zahlt sich wirklich aus das Abo zu nehmen. Man kann hier selber entscheiden wie lang die Einheit dauern soll und was man genau machen möchte. Eine wirklich coole App, für alle die zwar gerne alleine Yoga machen, aber trotzdem eine Anleitung brauchen. Man kann die Yoga Einheiten übrigens nicht nur mit dem Handy, sondern auch mit dem Laptop abspielen.
    Sonst gehe ich sehr gerne zu Doktor Yoga in Wien oder Bliss Yoga in Salzburg. Doch auch Youtube ist eine gute Anlaufstelle, denn Yoga With Adriene oder die Videos von Mady morrison sind wirklich super.  Am liebsten mache ich Yoga übrigens in der Früh und kombiniere es gerne mit einer kurzen Meditation. So startet man einfach viel besser in den Tag. 

    HOMEWORKOUTS – SKILLBEAST ARMY 

    Trotzdem brauche ich auch immer wieder Workouts die mich so richtig auspowern und da mache ich am liebsten die Homeworkouts von Oti. Die Skillbeast Trainings sind echt der absolute Wahnsinn und danach tut einem einfach alles weh. Ich persönlich liebe es wenn ich einen Muskelkater habe, denn so weiß ich einfach, dass ich etwas getan habe. Was ich besonders cool finde ist, dass die Übungen in den Workouts auf die Tiefenmuskulatur gehen, sie sehr gut erklärt und von ganz normalen Mädls vorgezeigt werden. Außerdem braucht man nicht sonderlich viel Equipment und sie dauern um die 40 Minuten. Mittlerweile gibt es das Basic, Advanced und Master Training, bestehend aus jeweils 10 Workouts die es alle in sich haben. Mit dem Code Nina15 bekommt ihr übrigens 15 Euro Rabatt auf alle Pakete.

    Ja so sieht das momentan bei mir aus. Mal mache ich mehr mal mache ich wenig. Mal esse ich sehr gesund und dann gibt es bei mir mal wieder Pizza & Co. Ich finde es einfach wichtig dass man hier eine gute Balance findet. Sich nicht zu viel verbietet und das Leben genießt und wie schon erwähnt auch lern seinen Körper gern zu haben.

  • balcony vibes – Strongbow Rosé Cider

    balcony vibes – Strongbow Rosé Cider

    Werbung – In Zusammenarbeit mit Strongbow

    Wenn sich die Sonne blicken lässt kann ich nicht anders als mit ihr um die Wette zu strahlen. Ich bin einfach zu 100% ein Frühlings/Sommerkind und sobald es warm draußen wird, steigt auch meine Stimmung enorm. Endlich wurde auch mein Balkon wieder für die warme Jahreszeit gemacht und den gemütlichen Tagen im Freien steht nun nichts mehr im Weg. Mein Balkon ist zwar nicht sonderlich groß, aber trotzdem habe ich bzw. mein Freund das beste rausgeholt und man kann hier alleine gemütlich entspannen, in der Sonne frühstücken oder auch mit Freunden den Abend mit einem Drink ausklingen lassen. Am liebsten verbringen ich die Zeit am Balkon momentan mit einem spannenden Buch, guter Musik oder einem Podcast und dem neuen Strongbow Rosé Apple Cider. Hoffen wir mal, dass das Wetter es gut mit uns meint und uns viele sonnige Tage erwarten.

    Sprongbow Rosé Cider – Der erfrischende Sommerdrink

    Alle die gerne Rosé trinken werden den neuen Strongbow Rosé Cider lieben, denn er ist trockener im Geschmack und sehr erfrischend. Ich mag ja auch den klassischen Strongbow Apple Cider  oder Elderflower sehr gerne, aber der Rosé Cider ist eindeutig mein Favorit und könnte sich zum neuen Lieblingsgetränk im Frühling/Sommer entwickeln. Das besondere an der neuen Sorte ist, dass sie aus rotfleischigen Äpfel hergestellt werden und wie schon erwähnt ist er nicht so süß, war ich besonders lecker finde. 

    BUCH EMPFEHLUNG

    PODCAST EMPFEHLUNGEN

    MUSIK EMPFEHLUNG

  • Life Update – april 2019

    Life Update – april 2019

    Der April war bei mir eigentlich ganz gut mit dem Wetter vergleichbar – ein einziges auf und ab. Strahlender Sonnenschein und am nächsten Tag Weltuntergangsstimmung. Diese Beschreibung trifft es eigentlich ganz gut. Im März habe ich mir vorgenommen an meiner momentanen Gefühlssitutation etwas zu ändern und an mir zu arbeiten. Gestartet habe ich mit diesem Vorhabe Mitte April, aber natürlich dauert das alles ein bisschen. Es ist doch ein Prozess und man geht einen Schritt nach dem anderen. Ich kann gar nicht genau sagen woran es lag, dass der April so holprig für mich war, aber gegen Ende hat es bei mir dann irgendwie Klick gemacht und ich habe das Gefühl es geht bergauf. Langsam aber doch.
    Vor ein paar Tagen habe ich eine ganz tolle Geschichte in einem Podcast von Laura Malina Sailer gehört und irgendwie fand ich diese Indianer Weisheit so schön, dass ich sie gleich zu Beginn mit euch teilen möchte. Wir lassen uns so viel von unseren Gedanken beeinflussen und ich habe gemerkt, dass bei mir in den letzten Wochen immer wieder die negativen gesiegt haben. Doch das möchte ich nicht mehr und deshalb habe ich beschlossen den bösen Wolf in meinem Kopf einfach nicht mehr zu füttern. Schluss aus.

    Vienna City Marathon 2019

    Anfang April war es soweit, ich bin mal wieder einen Halbmarathon gelaufen und muss gestehen, dass ich kurzeitig wirklich überlegt habe nicht an den Start zu gehen. Da es mir mental nicht so gut ging, war ich auch körperlich nicht zu 100% fit und das Training wurde in den letzten Wochen doch sehr vernachlässigt bzw. ist zu kurz gekommen. Zum Schluss habe ich mich dann aber für den Lauf entschieden und war wirklich froh darüber. Es war ein wirklich wirklich cooler Lauf und ich bin mit einem strahlenden Lächeln im Ziel angekommen und war unheimlich stolz auf mich. Jedes Mal bin ich aufs neue sehr überrascht, was man aus sich rausholen kann und wie man seinen Kopf ganz einfach austricksen kann. Denn wenn man halbwegs fit ist, kommt man auf jeden Fall ins Ziel, man muss nur daran glauben. 

    Where is home ?

    Die letzten Monate war ich doch sehr sehr viel unterwegs. Eine Reise jagte die nächste und wenn ich mal nicht beruflich oder privat in der Weltgeschichte herumgereist bin, bin ich zwischen Wien und Salzburg hin und her gependelt. Prinzipiell ist das ja auch eine coole Sache und es gibt schlimmeres als zwischen diesen zwei Städten hin und her zu fahren. Doch wenn man dann das eigene zuhause nicht mehr als solche wahrnimmt, weil man nie länger als 1 Woche an einem Fleck ist, dann ist es gar nicht so lustig. Ich hasse Kofferpacken ja auch wenn ich auf Urlaub fahre und im letzten Jahr habe ich sicher alle 2 Wochen meine Tasche gepackt. Deshalb habe ich Ende April auch beschlossen mal länger als nur ein paar Tage in Wien zu bleiben und meine Wohnung wieder mehr zu nutzen. Es ist so schön einfach alle Sachen nutzen zu können, weil sie eben gerade da sind. Außerdem sind für die nächsten Wochen auch weniger Reisen angesagt, denn ich will mich mal wieder zuhause fühlen. Egal ob das jetzt in Wien oder Salzburg ist, aber es muss wieder ein bisschen Ruhe einkehren. So gerne ich auch unterwegs bin und reise, ein zuhause wo ich mich zurückziehen kann ist mir unheimlich wichtig. 

    Portgual – Van Life. The simple Life 

    Mitte April ging es für uns nach Portugal und wir haben uns für 6 Tage einen Bus gemietet und sind Richtung Algarve gefahren. Diese Reise hat mir wieder gezeigt, wie gerne ich mit dem Bus unterwegs bin und es gibt für mich nichts schöneres als einfach irgendwo stehen bleiben zu können. Diese einfache Art zu reisen macht mich einfach glücklich und ich kann es schon gar nicht mehr erwarten, wenn mein Bus endlich fertig ist und ich mit ihm auf Entdeckungsreise gehen kann. Von Portugal wird es dieses Mal leider keinen Blogpost geben, da ich die Kamera kaum in der Hand hatte und mich irgendwie nicht danach gefühlt habe Content zu produzieren, aber soviel kann ich euch sagen, es war nicht mein letzter Besuch. 

    Gesehen | Gehört 

    Wie sehr haben wir alle darauf gewartet – die letzte Staffel Game of Thrones. Ich persönlich fand die ersten 3 Folgen richtig gut und kann den nächsten Montag schon gar nicht mehr erwarten. Ich glaube mich hat noch nie so eine Serie so sehr begeistert wie GOT. Wer hätte das gedacht, nachdem ich mich Jahre lang geweigert habe es anzusehen. 
    Da ich ein großer Fan von der Serie Die Brücke war, habe ich mir im April Quicksand reingezogen. In 2 Tagen war ich fertig, aber man muss auch dazu sagen, dass es nur 6 Folgen gibt. Die Serie war echt nicht schlecht, nur die letzte Folge fand ich ein bisschen lame.
    Außerdem habe ich mit der Serie Vikings gestartet, wobei ich sagen muss, dass ich eher enttäuscht war, aber ja wenn man kurz vorher GOT schaut ist das kein Wunder. 

    Im April habe ich die Konzertsaison mit den Crystal Fighters gestartet und jetzt bin ich so richtig im Festival und Konzertfieber. Es stehen so einige coole Termine an und langsam wird mein Kalender richtig voll und ich freu mich schon richtig auf viel gute Musik. Jetzt aber zurück zu den Crystal Fighters, denn das Konzert war der absolute Wahnsinn. Die wissen halt wie man Stimmung macht und sollten sie wieder kommen, bin ich auf jeden Fall wieder am Start. 

    Achja und solltet ihr noch ein paar Inspirationen für den Frühling brauchen, könnt ihr ja bei meinem Spotify Account vorbeischauen, denn dort gibt es natürlich passend zur Jahreszeit wieder eine Playlist

  • Natural Detox – Entgiften mit Pflanzenkraft

    Natural Detox – Entgiften mit Pflanzenkraft

    Werbung – In Zusammenarbeit mit Drapal

    Der Frühling steht bei mir immer ganz unter dem Motto “tu etwas gutes für deinen Körper”. Natürlich versuche ich das ganze Jahr über gesund zu essen, mich zu bewegen und achtsam zu leben, aber dann gibt es so Phasen wie zum Beispiel rund um Weihnachten oder Ostern, da funktioniert das nicht ganz so gut. Was ja auch ok ist, denn man darf sich ja auch mal was gönnen. Wenn dann aber alles zu blühen beginnt, die Sonne scheint und es draußen warm wird, steigt meine Motivation und es macht mir gleich noch mehr Spaß gesund zu essen und auf meinen Körper zu schauen. Ich verbringe wieder viel mehr Zeit in der Küche und beschäftige mich auch gerne damit, was für meinen Körper gut ist. Da kommt auch das Thema Superfoods ins Spiel. Überall liest und hört man davon und meistens sind es irgendwelche exotischen teuren Samen oder Früchte, die erst mal zu uns verschifft werden müssen. Chia, Goji, Acai oder Maca – all diese Dinge haben eine weite Reise vor sich, bevor wir sie verarbeiten können. Doch wieso nicht mal vor der eigenen Haustüre nachsehen, denn wir haben so einige heimische Superfoods direkt vor der Nase, wie zum Beispiel Brennnessel & Löwenzahn, die sich perfekt für die Entschlackung eignen und Schadstoffe “vertreiben”.

    Beim Stoffwechsel produzieren unsere Zellen Abfallstoffe. Der Körper kann die meisten zwar selber abbauen aber unsere Umwelt aber auch Stress, ungesunde Ernährung, viel Zucker, Alkohol und Nikotin erschweren ihm die Abbauarbeit. Deshalb ist es wichtig sich gesund zu ernähren, viel zu trinken (Wasser natürlich), sich zu bewegen und auf sich zu achten, also genug schlafen und nicht zu sehr zu stressen. Als Ergänzung sind bei mir seit einigen Wochen die Produkte von DRAPAL im Einsatz, die mir zusätzlich helfen meinen Körper von diesen Abfallstoffen zu reinigen und fit in die warme Jahreszeit zu starten – Frühjahrsputz für den Körper sozusagen.

    Da die Firma DRAPAL ja aus Salzburg kommt und die Produktion gleich ums Eck ist, habe ich mich vor kurzem auf mein Rad geschmissen und bin damit nach Grödig gefahren, um selber einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Mein Freund wohnt ja in Salzburg und kennt die Produkte noch aus Kindheitszeiten und war sehr begeistert, was mich natürlich auch neugierig gemacht hat. In Grödig angekommen habe ich mich sofort wohl gefühlt. Marcus DRAPAL hat mich persönlich empfangen, herumgeführt und begeistert erzählt wie er das Familienunternehmen seit einigen Jahren weiterführt. Die Liebe zur Natur, die Bodenständigkeit, die Leidenschaft und die 100% pflanzlichen regionalen Produkte haben mich sofort überzeugt und das gleich ums Eck.

    “Reine Natur. Aber keine Pflanzerei”

    Marcus Drapal

    So entstehen die Produkte – Zu Besuch bei DRAPAL

    Das Unternehmen DRAPAL gibt es bereits seit 1948 und steht für 100% Natürlichkeit. Die Pflanzensäfte sind ohne Chemie, ohne Zucker, ohne Alkohol und ohne Konservierungsstoffe. Neben den frischen Pflanzen, wird nur Quellwasser vom Untersberg hinzugefügt, sonst nichts – hier bekommt man wirklich Natur pur. Natürlich war ich unheimlich neugierig wie man diese Kräuter in die Flasche bekommt und vor kurzem stand die Produktion des Brennnesselsafts am Programm und ich wurde von Markus DRAPAL eingeladen einen Blick in die Produktionsstätte zu werfen und selber Hand anzulegen. Mit Schutzkleidung ausgestattet ging es auch schon los. Zwei Mitarbeiter sind zuständig für die Produktion und es war spannend zu sehen wie die Verarbeitung von statten geht. Zuerst wird die Brennnessel gedünstet, gesiebt, mit 250bar gepresst und schlussendlich in Glasflaschen gefüllt.

    Müll wird hier eigentlich wenig produziert, denn die Reste eignen sich perfekt als Futter für Pferde und Schafe und die Bauern aus der Umgebung freuen sich darüber. 

    Bio & Vegan – Keine Chemie – rein pflanzlich – 12fach konzentriert

    Da bei den Produkten von DRAPAL wirklich keine Zusätze verwendet werden, sind sie natürlich nicht ewig haltbar. Wenn die Säfte einmal offen sind sollte man sie im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von einer Woche aufbrauchen. Wenn man täglich einen Löffel nimmt, kommt man auch gut damit aus. Also lieber ohne Chemie und dafür weniger lang haltbar und man weiß was drinnen ist. Ich muss zugeben, dass die Pflanzensäfte natürlich sehr gesund schmecken, aber was erwartet man von 100% Kräutern. Man kann sie pur trinken oder einfach in einen Saft mischen. Ja der Geschmack ist eigen, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran und mittlerweile mag ich sie eigentlich sehr gerne, vor allem den Brennnesselsaft. Wem dies aber gar nicht zu sagt, kann auch zu den Kapseln greifen, die ebenso zu 100% pflanzlich, bio, vegan und ohne Zusatzstoffe sind. 

    Doch wo bekommt man die Produkte von DRAPAL denn nun? 

    In Österreich sind sie in Apotheken, Drogerien und Reformhäuser, sowie beim dm-drogeriemarkt erhältlich. Aber auch bei Staudigl und Prokopp, sowohl offline als auch online. In Deutschland sind die Produkte zum Beispiel im Kräuterparadies Lindig in München (online & offline) oder in vielen Bio-Naturkostgeschäfte erhältlich. 

    Es war ein wirklich spannender Tag mit Markus Drapal und toll zu sehen mit wie viel Leidenschaft hier gearbeitet und die Familientradition schon so lange weiter geführt wird. Ich habe echt so einiges bei meinem Besuch gelernt und es hat mich auch zum nachdenken angeregt. Lieber mal mit offenen Augen durch die Welt gehen und schauen was für tolle Produkte man eigentlich direkt vor der Nase hat. 

    “Trends sind kurzlebig, ein Hype verfliegt so schnell wie er gekommen ist. Wahre Qualität jedoch bleibt.”

    Marcus Drapal

    Hard Facts – Brennessel 

    Die Brennessel brennt nicht nur wenn man sie anfasst, sondern ist ein richtiger Alleskönner unter den Heilpflanzen. Dieses Gewächs wird von sehr vielen Menschen unterschätzt und ist so viel mehr als ein schmerzendes Unkraut. Die Inhaltsstoffe machen die Brennessel zu einem sehr wertvollen Heilkraut, das sowohl bei Krankheiten als auch in der Küche zum kochen eingesetzt werden kann. 

    • schmerzlindernd und entzündungshemmend 
    • harntreibend
    • stärkt das Immunsystem
    • positive Effekte auf die Kopfhaut
    • eignet sich zum kochen, als Tee, oder Saft
    • schärft die Sehkraft und den Gedankenfluss

    Quelle: Macho/Reiselhuber-Schmölzer/Schiller: Gesundheit & Wohlbefinden – gepflückt und gesammelt von Mutter Natur. 

    Hard Facts – Löwenzahn

    Der Löwenzahn, die wünsch dir was Pusteblume. Nein kein Unkraut, sondern eher ein Wunderkraut und altbewährtes Hausmittelchen. 

    • hilft bei Verdauungsproblemen
    • bringt den Körper in Schwung
    • harntreibend versorgt den Körper aber gleichzeitig mit Mineralstoffen
    • sehr gut bei Harnwegsinfekten
    • gut für die Galle & Leber

    Quelle: Macho/Reiselhuber-Schmölzer/Schiller: Gesundheit & Wohlbefinden – gepflückt und gesammelt von Mutter Natur. 

    Hard Facts – Artischocke

    Die Artischocke ist nicht nur auf der Pizza lecker, sondern zählt auch zu einem alten natürlichen Heilmittel. Sie wirkt antioxidativ, kurbelt den Stoffwechsel an und lindert sämtliche Symptome eines nervösen Magens. 

    • Verdauung wird angeregt
    • pflegt die Leber
    • hemmt die Bildung von Cholesterin im Körper
    • gut für die Entschlackung 
    • gut für Herz- und Kreislauf 

    Quelle: Macho/Reiselhuber-Schmölzer/Schiller: Gesundheit & Wohlbefinden – gepflückt und gesammelt von Mutter Natur. 

    WIN WIN WIN 

    Damit auch ihr mit viel Pflanzenkraft durch den Frühling kommt, verlose ich hier heute 3×1 DRAPAL Pflanzenpower Paket,  bestehend aus je

    • 1x Brennnessel Pflanzensaft oder Pflanzenkapseln
    • 1x Löwenzahn Pflanzensaft oder Pflanzenkapseln
    • 1x Artischocken Pflanzensaft oder Pflanzenkapseln

    Alles was du tun musst: 

    • hinterlasse ein Kommentar unter diesem Blogpost und verrate mir was du für Körper und Geist Gutes tust. 
    • Das Gewinnspiel ist offen für Österreich, Deutschland und die Schweiz
    • Mehrfachteilnahme ist ausgeschlossen
    • Kommentare auf anderen Social Media Plattformen, wie Facebook & Co sind nicht gültig.
    • Die Teilnahme ist kostenlos
    • Das Gewinnspiel endet am 12. Mai um 23.59 Uhr 
    • Der/Die GewinnerIn wird per Email verständigt.
    • Meldet sich der Gewinner nach 7 Tagen nicht, wird erneut ausgelost.
    • Die Aushändigung erfolgt direkt an den Gewinner oder an den gesetzlichen Vertreter (wenn der Gewinner minderjährig ist). Ein Umtausch oder eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich

    Schaut auch unbedingt auf Instagram vorbei, denn auch dort gibt es 2 DRAPAL Pflanzenpower-Pakete zu gewinnen. 

  • Surfing Sri Lanka

    Surfing Sri Lanka

    Weiter geht es mit tropischen Content aus Sri Lanka und zwar dreht sich alles ums Surfen. Unglaublich wie viele Nachrichten und Fragen mich zu diesem Thema erreicht haben und deshalb wurde kurzerhand beschlossen, ein Blogpost muss her. Eines vorweg ich bin selber kein Surfprofi und kenn mich nicht zu 100% aus, aber ich dachte mir vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen, wenn ich hier alle wichtigen Infos zusammentrage und euch erzähle wie ich es so erlebt habe. Der Hauptgrund wieso wir uns für Sri Lanka entschieden haben war eigentlich das Surfen. Seit ich auf Bali und auch auf Mauritius war und gesehen habe wie schön es ist in warmen Gebieten zu surfen, muss es für mich einmal im Jahr irgendwo hingehen wo ich ohne Probleme auch im Bikini ins Wasser gehen kann. Ja und so wurde es im Dezember dann also Sri Lanka.

    Saison – Wo? Wann?

    Das schöne an Sri Lanka ist, dass man eigentlich das ganze Jahr über ganz gut surfen kann. Es kommt aber immer darauf an wo man genau ist. Von November bis April ist die Süd-Westküste perfekt, denn es ist trocken und man hat eigentlich immer gut Wellen. Wir waren Ende Dezember und Januar und hätten uns eigentlich so gut wie jeden Tag mit dem Brett in die Fluten stürzen können. Klar an manchen Tagen ist es besser als an anderen, aber das ist überall so und wer surfen gehen will, muss doch immer ein bisschen flexibel sein. Uns hat man gesagt dass es vor allem im November in der Gegend um Hikkaduwa sehr gut sein soll. Und unser Surf Guide aus Ahangama, meinte sogar dass es bis in den Mai hinein Wellen gibt. 

    Ja und von Juni bis September geht es dann in Arugam Bay weiter. Wobei es in den Sommermonaten schon sehr voll werden kann. Hierzu kann ich selber nicht viel sagen, da wir auf dieser Seite der Insel nicht waren. 

    Auch für Anfänger geeignet?

    Ganz oft wurde ich gefragt, ob ich Sri Lanka auch für Anfänger empfehlen würde und das kann ich zu 100% mit Ja beantworten. Klar gibt es einige tricky Spots, doch die meidet man als Anfänger sowieso. Bzgl. Surfcamps kann ich euch leider nicht weiterhelfen, da wir auf eigene Faust unterwegs waren. Doch in der Gegend um Ahangama/Midigama gibt es einige Camps bzw. auch Shops die zum Beispiel Stunden oder Guidings anbieten. Ja und wenn ihr einfach mal probieren wollt, dann ab nach Welligama mit euch. Dort gibt es einen großen Beachbreak, wo man sich für wenige Euro einfach mal ein Brett ausleihen und auch nur im Weißwasser spielen kann. Von Hikkaduwa runter bis Mirissa und weiter. Beach oder Riff. Anfänger oder Fortgeschritten. Hier kommt jeder auf seine Kosten. Ja und das beste, das Wasser ist so warm, dass man den Neoprenanzug ohne Probleme zuhause lassen kann. 

    Transport

    Nimmt man das eigene Surfbrett mit? Ja oder Nein? Das ist immer so eine Sache und jedes Mal aufs Neue erstelle ich eine Pro und Kontra Liste und überlege, ob ich mir das wirklich antue. Da mein Board das letzte Mal auf Bali so wirklich Verwendung war und wir glücklicherweise mit Etihad Airways geflogen sind, wo man Surfbretter (bis zu einer gewissen Größe) gratis transportieren kann, habe ich beschlossen das “Risiko” einzugehen und es mitzunehmen. Natürlich ist es unkomplizierter wenn man sich einfach vor Ort ein Brett ausleiht, denn man hat nicht so viel zu tragen und man muss keine Angst haben, dass beim Flug etwas passiert. Da ich aber nicht wusste wie die Shops ausgestattet sind und ich mich mit meinem eigenen Brett einfach unglaublich wohl fühle, wurde es gut verpackt und durfte mit. Ich musste es bei Etihad Airways nichtmal vorher anmelden. Solange es eine bestimmte Größe und die Freigepäcksgrenze nicht überschreitet, ist es total unkompliziert. Alle Infos dazu findet ihr hier

    Damit das Brett den Flug gut übersteht wurde es mit Luftpolsterfolie und Karton verpackt, in eine Surfsocke gesteckt und dann ins Surfbag gepackt. Ich hatte echt Angst und war übervorsichtig, denn dieses Brett habe ich mir in Bali gekauft und es hat irgendwie eine ganz besondere Bedeutung für mich. Es hat bis auf eine ganz kleine Delle (mein Herz hat geblutet) die nicht weiter schlimm war den Flug gut überstanden. 

    Vor Ort waren wir dann eigentlich immer mit dem Tuk Tuk unterwegs und die haben uns auch mit Surfboard ohne Probleme mitgenommen. Zur Sicherheit hatten wir noch Spanngurte dabei, wobei ganz viele Fahrer sowieso welche hatten. Ja und wenn wir dann alleine zum Strand sind, habe ich mir das Brett einfach unter den Arm geklemmt und dann ging es auch schon los und die Spots wurden gecheckt. Leider gibt es auf Sri Lanka noch nicht wirklich Mopeds mit Surfrags, was ein bisschen mühsam ist, aber wie sagt man so schön Not macht erfinderisch. 

    Surfspots – Südwestküste

    Hikkaduwa: Hier gibt es einige Spots mit Wellen für Beginner bis Fortgeschritten. Da dieser Ort aber sehr beliebt bei Touristen ist und sehr viel angeboten wird, ist hier meistens sehr viel los. Nicht nur am Land sondern auch im Wasser. Wir waren kurz vor Weihnachten in Hikkaduwa und es war eigentlich relativ ruhig und wir hatten nicht wirklich das Gefühl, dass dieser Ort überlaufen ist. Im Wasser war trotzdem einiges los, aber es war überschaubar. Es gibt hier sowohl einen Beach- als auch Reefbreak. Wir haben direkt beim Hauptspot im Mountain Wave  Hotel gewohnt, was natürlich sehr praktisch war. Raus aus dem Bett und hinein ins Wasser.  Spots: Main Point | Beachbreak 

    Ahangama: Hier haben wir die meiste Zeit unserer Reise verbracht, weil es uns einfach unheimlich gut gefallen hat und es auch einige Spots gibt, die nicht so überlaufen sind. Die Spots um Ahangama sind wahrscheinlich eher für jene die schon mal am Surfbrett gestanden sind, aber zum Beispiel in Kabalana kann man auch als Anfänger sein Glück versuchen. Spots: Devil Island. The Rock, Gas Station, South Beach 

    Midigama: Auch Midigama hat mir persönlich sehr gut gefallen, weil die Strände und auch die Spots nicht so extrem überfüllt waren. Hier handelt es sich aber nur um Reebreaks die eher für Fortgeschrittene geeignet sind. Also wenn man noch nicht auf einem Brett gestanden ist, würde ich diese Gegend eher nicht empfehlen. Es gibt hier nämlich auch einige Spots (z.B. Rams) die etwas tricky sind und auch mein Po durfte einmal so richtig schön das Riff küssen. Was dann doch ein bisschen schmerzhaft war. Wenn man aber schon Erfahrung mit Riffwellen hat, go for it. Vor allem Lazy Left und Right sind wirklich cool und man kommt auch ganz easy raus ins Line Up.  Spots: Lazy Left, Lazy Right, Rams, Coconuts, Planations 

    Weligama: Der Ort selber war mir persönlich zu touristisch, aber der lange Beachbreak ist super um wieder Gefühl für die Welle zu bekommen und der perfekte Spot für Anfänger und auch Longboarder. Weligama ist wirklich gut besucht und vor allem am Strand tummeln sich die Touristen. Ein Surfboardverleih neben dem nächsten und ja das merkt man dann natürlich auch im Wasser. Da der Strand aber 2 Kilometer lang ist kann man den Massen aber eigentlich ganz gut ausweichen und es verteilt sich schön. Für alle die schon ein bisschen mehr Ausdauer beim Paddeln haben, kann ich Fishermans ans Herz legen. Der Spot ist etwas versteckt hinterm Hafen und man muss doch etwas länger paddeln bis man das Line Up erreicht, aber wenn man mal dort ist will man gar nicht mehr weg. Die Welle kommt richtig schön soft und es macht richtig viel Spaß. Es ist zwar auch immer was los, aber im Vergleich zu anderen Spots ist es hier doch ruhiger. Spots: Beachbreak, Taprobane, Fisherman’s

    Mirissa: Ein Reefbreak den ich nur vom Strand aus beobachtet habe, da entweder gar keine Welle oder ich dann doch etwas unsicher war. Dieser Spot ist auf jeden Fall eher für Fortgeschrittene aber auch für sichere Anfänger geeignet. Nur der Einstieg auf Grund von Fels, Riff und vielen Seeigeln ist etwas tricky und man sollte sich das vorher schon genau ansehen. wo man rein und raus geht. Mirissa zählt zu den schönsten Stränden an der Küste und auch wenn man selber keine Wellen reitet, zahlt es sich aus einen Stopp einzulegen und den Surfern zuzuschauen Spots: Mirissa Right & Mirissa Left

    HiriketyiaLast But not Least haben wir noch einen Halt in Hiriketyia eingelegt. Dieser Ort wurde uns von vielen Seiten vor allem wegen der kleinen Riffwelle wärmstens empfohlen und ja die Bucht ist wirklich traumhaft und auf der linken Seite hat man eine Welle die richtig schön soft kommt und richtig viel Spaß macht. Jedoch gibt es ein Problem und zwar sind das die vielen Menschen mit denen man sich diesen kleinen Point Break teilen muss. Die Take Off Area ist doch sehr klein und man muss regelrecht um die Wellen kämpfen. So schön es dort auch ist, mit so vielen Menschen im Wasser macht es einfach nur halb so viel Spaß. Alternativ gibt es noch einen Beach Break in der Bucht, jedoch ist auch hier einige los. Zum Beginnen ist es aber perfekt. 

    Es gibt in der Gegend um Tangalle angeblich noch ein paar coole Spots und auch Matara und rund um Unuwatuna soll es ganz gut sein. Darüber kann ich selber nicht viel sagen, aber ich dachte es schadet nicht, wenn ich diese Orte zum Schluss noch kurz anführe. Sehr hilfreich ist übrigens die Magic Seaweed App, auch wenn leider noch nicht alle Spots eingezeichnet sind, kann man hier den Forecast etwas beobachten. 

    Meinen Beitrag über unsere Route, die Anreise und Kosten findet ihr übrigens hier.