Kategorie: Life

  • Berries & Passion Adventkalender 2019

    Berries & Passion Adventkalender 2019

    Letztes Jahr um diese Zeit habe ich beschlossen eine kleine Auszeit einzulegen und einfach mal für 4 Wochen offline zu gehen. Wenn sich das Jahr dem Ende zu neigt, kommt bei mir meistens alles zusammen und der Stress gewinnt die Oberhand. Man will alles unter einen Hut bekommen und so viel wie möglich noch im alten Jahr erledigen. Man tanzt meistens auf 10 Hochzeiten gleichzeitig. Doch eigentlich sollten wir doch diese letzten Wochen im alten Jahr so richtig genießen, einen Gang zurückschalten und uns Zeit nehmen für unsere Liebsten aber auch für uns selbst.
    Ihr müsst wissen, normalerweise bin ich eigentlich ein kleiner Grinch und immer ganz froh wenn die Weihnachtszeit vorbei ist. Ich bin einer dieser Personen , die Weihnachtsmusik und viel Deko meidet und nicht so viel wert darauf legt diese Zeit zu zelebrieren. Doch dieses Jahr ist irgendwie alles ganz anders und man munkelt es habe mit meinem neuen Zuhause zu tun. Ich habe bereits vor einer Woche meine Wohnung geschmückt, einen eigenen Adventskranz gebastelt und laut und falsch zu Last Christmas und Michael Bublé gesungen.

    Ja, dieses Jahr bin ich zu 100% in Weihnachtsstimmung und habe mir auch vorgenommen mich nicht zu sehr zu stressen und die Zeit so richtig zu genießen. Außerdem habe ich den Berries & Passion Adventkalender wieder ins Leben gerufen und möchte euch, meinen lieben Lesern, diese Zeit versüßen und vor allem Danke sagen. Danke, dass ihr mich schon so lange auf diesem Weg begleitet, mir so viele liebe Nachrichten schreibt, aber auch eure Kritik äußert und mich so selber zum Nachdenken anregt. Ohne euch da draußen wäre ich heute nicht da wo ich bin, denn was wäre Berries & Passion schon ohne der tollen Community.
    Dank euch kann ich meinen Traum leben, meine Gedanken in die Welt tragen, kreativ sein und damit ganz viele Menschen inspirieren. Das macht mich unglaublich glücklich und deshalb möchte ich euch etwas zurückgeben und habe die letzten Wochen ganz fleissig mit meinem Team am Berries & Passion Adventkalender 2019 gearbeitet.

    Und so o funktioniert der Berries & Passion Adventkalender:
    Ab morgen wird sich jeden Tag ein Türchen mit einem neuen Gewinn öffnen. Die Teilnahme erfolgt ausschließlich über die Kommentarfunktion hier auf dem Blog. So müsst ihr nicht immer erst nachschauen was zu tun ist, sondern findet alle Infos auf einer Plattform. Jeden Tag um 8 Uhr wird es etwas Neues zu gewinnen geben und ihr habt 48 Stunden Zeit teilzunehmen. Einfach die genauen Teilnahmebedingungen unter dem jeweiligen Blogpost nehmen, ein Kommentar hinterlassen und mit etwas Glück gewinnt ihr einen von wirklich vielen grandiosen Preisen. Ich habe mir auch dieses Jahr einiges einfallen lassen und mich mit Marken zusammengetan, mit denen ich bereits zusammengearbeitet habe um euch eine Freude zu bereite. Der Gewinner wird nach Ablauf per E-mail verständigt. Checkt unbedingt regelmässig eure Mails, denn ihr habt danach 48 Stunden Zeit euch zu melden. Meldet sich der Gewinner nicht, wird erneut ausgelost. Ich verschicke viele der Preise selber und damit das hier nicht im Chaos endet, habe ich hier eine Frist gesetzt.

    Ich wünsche euch eine großartige und vor allem harmonische und ruhige Zeit und hoffe, dass ihr eine Freude mit dem Adventkalender haben werdet. Auch wenn wir in diesen letzten Wochen oft dazu neigen, unsere Terminkalender vollzupacken und von A nach B zu rennen, vergesst nicht einen Gang zurückzuschalten. Die Zeit ist noch viel schöner, wenn man sie so richtig genießt und ja, auch ich muss mir das immer wieder ins Gedächnis rufen.

    Teilnahmebedingungen

    • Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, mit vollendetem 18. Lebensjahr und Wohnsitz in Europa. Solltest du noch nicht Volljährigen sein, bedarf es der Zustimmung deiner Erziehungsberechtigen.
    • Die Verlosung findet ausschließlich hier auf meinem Blog (berriesandpassion.com) statt.
    • Um Teilzunehmen müsst ihr unter dem jeweiligen Blogbeitrag ein Kommentar mit Name und Email hinterlassen.
    • Kommentare auf Facebook oder sonstigen Social Media Kanälen sind nicht gültig.
    • Die Teilnahme ist natürlich kostenlos.
    • Mehrfachteilnahme ist nicht erlaubt.
    • Jede Verlosung läuft ab Veröffentlichung für 48 Stunden.
    • Der/Die GewinnerIn wird nach Teilnahmeschluss per Zufall ermittelt und per Email innerhalb von 24 Stunden benachrichtigt.
    • Meldet sich der/die GewinnerIn innerhalb von 48 Stunden nicht, wird erneut ausgelost.
    • Die Aushändigung erfolgt direkt an den/die GewinnerIn oder an den gesetzlichen Vertreter (wenn der Gewinner minderjährig ist).
    • Ein Umtausch oder eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
    • Durch die Teilnahme am Gewinnspiel akzeptierst du die Teilnahmebedingungen.

    Datenschutz

    Nina Radman (alias Berriesandpassion) verpflichtet sich, alle persönlichen Daten vertraulich, entsprechend den gültigen Datenschutzbestimmungen zu behandeln. Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen hat jede/r TeilnehmerIn Anspruch auf Zugang zu seinen Daten, sowie das Recht, diese berichtigen, sperren oder löschen zu lassen. Zur Ausübung dieser Rechte kann eine E-Mail an office@berriesandpassion.com gesendet werden. Durch Widerruf der Einwilligung tritt der/die TeilnehmerIn von der Teilnahme des Gewinnspiels zurück.

    Datenschutz / Impressum

  • #coffeelover – mit Jura durchs Nachmittagstief

    #coffeelover – mit Jura durchs Nachmittagstief

    Werbung – In Zusammenarbeit mit Jura

    Ich bin zwar keine typische Kaffeetrinkerin, die gleich am Morgen nach dem Aufstehen ihre erste Tasse Kaffee benötigt um in den Tag starten zu können, aber es gibt trotzdem so einige Momente in denen ich auf einen guten Cappuccino nicht verzichten möchte. Deshalb war klar, eine neue Wohnung schreit auch nach einer neuen Kaffeemaschine. Vor allem weil ich gerne ein Gerät haben wollte, mit dem man schnell und einfach guten Kaffee, also sowohl einen Espresso als auch Cappuccino oder einen Latte zubereiten kann. Außerdem war mir sehr wichtig, dass ich keinen unnötigen Müll produziere und mit ganzen Bohnen arbeiten kann. Deshalb bin ich unglaublich happy euch heute meinen neuen Kooperations-Partner Jura bzw. meinen Kaffee-Vollautomaten die Ena 8 Signature Line vorstellen zu dürfen. Seit dieses wunderschöne Gerät bei mir eingezogen ist läuft sie auf Hochtouren und mein Nachmittagstief kann ganz einfach mit einem großen Kaffee überbrückt und so auch nach 15 Uhr noch produktiv gearbeitet werden.

    Jura Ena 8 Signature Line 

    Mein Freund hat schon sehr lange einen Kaffeevollautomaten von Jura zuhause und deshalb bin ich schon hier sehr oft in den Genuss gekommen und konnte es gar nicht erwarten mir für meine Vier Wände das passende Modell auszusuchen. Die Entscheidung fiel schlussendlich auf die Ena 8 Signature Line, denn sie ist klein, einfach zu bedienen und wunderschön und passt somit wirklich gut in meine Küche.  

    Diese zeitlos-elegante Kaffeemaschine aus 33mm starken Aluminium besticht aber nicht nur durch ihr schönes Design, sondern man kann zwischen 12 Zubereitungsarten wählen und so je nach Lust und Laune seinen Kaffee genießen. Zusätzlich erkennt die Ena 8 auch die persönlichen Präferenzen und passt so den Startscreen automatisch an. Sie lässt sich ganz einfach und unkompliziert mittels Touch-Display bedienen und auch die Reinigung der Maschine bzw. des Milchschäumers geht im Handumdrehen. 
    Toll finde ich auch, dass der Milchschäumer nicht direkt integriert ist, sondern der Behälter einfach außen angesteckt wird um den perfekten Milchschaum für Cappuccino und Co. zu bekommen. So lässt sich das ganze System leichter reinigen und braucht auch nicht viel Platz. 
    Natürlich sind die Kaffeemaschinen von Jura eine Investition, jedoch zahlt sich jeder Cent aus, denn das ist Kaffeegenuss ohne Kapseln mit Bohnen oder gemahlenen Kaffee auf einem anderen Niveau.

    Neben einer Tasse guten Kaffee gibt es aber noch ein paar andere Dinge die mir helfen produktiv zu arbeiten und voran zu kommen und ich dachte ich teile hier noch meine persönlichen Tipps mit euch.

    TO DO LISTEN | TO DO LISTEN | TO DO LISTEN

    Bei mir geht wirklich nichts mehr ohne meine To Do Liste. Am liebsten nehme ich mir einen Stift und einen Block her und schreibe noch alles händisch auf, denn so bleiben die Dinge die ich zu erledigen habe auch wirklich in meinem Gedächtnis. Wenn dafür die Zeit zu knapp ist, dann verwende ich auch sehr gerne Evernote, denn dieses Programm gibt es sowohl für den Desktop, als auch für das Handy und man kann alles miteinander synchronisieren.
    Ich versuche auf meine To Do Liste wirklich alles aufzuschreiben, was ich erledigen möchte, sei es private oder berufliche Dinge. Ich schreibe hier auch Dinge auf wie meine tägliche Morgenroutine, meine Sporteinheiten, das Mittag- und Abendessen und wenn ich Lebensmittel einkaufen gehe – denn so haben auch die privaten Punkte einen fixen Platz und ich nehme mir dafür auch wirklich Zeit und verschiebe sie nicht. Außerdem hat man das Gefühl schon unheimlich viel erledigt zu haben. Man kann viel schneller Dinge abhaken und ich finde das motiviert.
    Außerdem versuche ich die Dinge auch in der richtigen Reihenfolge aufzuschreiben. Die wichtigen Punkte markiere ich meistens noch in einer Farbe, damit ich sie auch ja nicht übersehen kann.
    Mittlerweile kann ich wirklich überhaupt nicht mehr ohne meine To-Do Liste und sie hilft mir unheimlich mein Chaos zu ordnen und produktiv zu sein.

    Plane deine Woche

    Damit ich meine Tage nicht so extrem voll packe und dann keine Zeit mehr für private Dinge ist, versuche ich auch wirklich meine Woche zu planen. So kommt man auch nicht in Versuchung alles gleich an einem Tag erledigen zu wollen, sondern man teilt es schön aus. So bleibt auch eher mal Platz für spontane Aktivitäten, Termine oder ähnliches. Meistens setze ich mich am Sonntag am Abend oder am Montag in der früh hin schreibe mir zuerst alle Wochentage auf und fülle diese dann. Hilft ungemein, wenn man dazu neigt, alles in einen Tag zu packen.

    ABLENKUNG – HANDY WEG

    Ich gebe es offen und ehrlich zu, meine größte Ablenkung ist und bleibt das Handy. Sobald dieses neben mir am Tisch liegt greife ich automatisch hin und dann kommt es schon mal vor dass ich mich verliere und die Zeit wie im Flug vergeht und die Arbeit liegen bleibt. Wenn das Handy vibriert, ich eine Nachricht oder Email bekomme, reißt mich das sofort aus meiner Konzentration raus und ich tue mir sehr schwer wieder zurück zu finden. Ein ganz böser Zeitfresser und Ablenker ist Instagram. Deshalb versuche ich mein Handy nicht mehr am Schreibtisch liegen zu haben wenn ich mich gerade einer Sache widme, wo ich es nicht benötige. Ich lege es in einen anderen Raum oder schalte es auf Flugmodus, damit ich auch ja nicht in Versuchung komme.
    Sehr cool ist auch die App Forest, denn hier kann man einfach eine Zeit einstellen, wo man sich einer Sache widmet und konzentriert arbeiten möchte. Während dieser Zeit wird am Handy ein Baum gepflanzt und das Programm darf nicht geschlossen werden. Unterbricht man den Timer in dem man ein anderes Programm öffnet, stirbt der Baum. Ich persönlich schaffe es mit dieser App sehr gut konzentriert zu arbeiten, denn ich sehe nicht nur wie lange ich noch Zeit habe, sondern wie lange ich auch konzentriert war.

    LEGT WIRKLICH PAUSEN EIN

    Ja und Last but Not least, legt Pausen ein. Nehmt euch diese Zeit und nein auch wenn ihr noch so viel um die Ohren habt, eine Pause ist nie eine verlorene Zeit. Egal ob ihr von zuhause aus oder im Büro arbeitet – Nur wenn ihr euch Zeit nehmt um durchzuatmen, nur dann kann man wieder kreativ sein und produktiv arbeiten. Deshalb versuche ich auch mein Frühstück, Mittag- und Abendessen nie vor dem Computer zu mir zu nehmen. Sondern wirklich ganz bewusst die Arbeit zur Seite legen und das Essen genießen. Auch wenn ich merke, dass ich mich mal wieder selber zu sehr stresse, atme ich tief durch, mache mir einen Kaffee und genieße diesen auf der Couch anstatt vorm PC und dann kann es danach auch wieder produktiv weiter gehen.

  • 5 Tage Saftkur – Eure Fragen

    5 Tage Saftkur – Eure Fragen

    Werbung – Sample

    Wer mir hier schon länger folgt, weiß dass ich ab und an gerne Mal eine Saftkur einlege. Meistens einmal im Frühjahr und einmal Herbst/Winter, weil es mir einfach Spaß macht mich zu challengen und es mir gut tut. Ich habe von 3-7 Tagen schon alles ausprobiert und ihr findet hier auf meinem Blog auch schon den einen oder anderen Bericht dazu wie es mir bei den einzelnen Kuren ergangen ist.
    Dieses Mal habe ich mir gedacht werde ich den Beitrag aber ein bisschen anders gestalten und eure Fragen zu diesem Thema beantworten, denn ich möchte ja dass ihr den größten Mehrwert aus diesen Beitrag habt.

    Wie viele Säfte trinkst du pro Tag ? Wie viel kostet so eine Saftkur? Welche Säfte (Inhalt) gibts pro Tag? Wie sehen denn die Nährwerte aus?

    Ich habe meine Saftkur wie so oft mit Pure Delight gemacht, weil ich hier immer gute Erfahrungen gemacht habe und mir die Säfte einfach gut schmecken. Das ist ja das Wichtigste, denn wenn man schon auf feste Nahrung verzichtet, muss man die Obst- und Gemüsesäfte auch gerne trinken. Pure Delight bietet neben der klassischen Saftkur, die aus fünf Säften und einer Nussmilch (je 440ml) besteht, auch eine Kombination aus Säften und Suppe an, die sich vor allem in der kalten Jahreszeit gut eignet. Diese zwei Arten sind so die Hauptkuren die es gibt und es gibt dann noch die Möglichkeit zwischen Pure Green und Pure Veggie zu wählen.
    Da mir fünf Tage nur grüne Säfte doch ein bisschen zu heavy ist, habe ich mich für drei Tage normale Juice Delight Kur und zwei Tage Juice & Soup entschieden. So hat man auch ein bisschen Abwechslung.
    Ich hatte am Morgen immer eine leckere Limonade, dann vier Obst- und Gemüse Säfte und am Abend eine leckere Nussmilch. An meinen Suppentagen gab es nur vier Säfte, aber dafür am Abend eine leckere warme Gemüsesuppe. Die detaillierte Nährwert-Tabelle habe ich euch HIER verlinkt. Der Preis einer Saftkur variiert je nach Länge und Art, deshalb kann ich das pauschal nicht beantworten. Natürlich ist so ein Cleanse nicht billig, aber es steckt auch einiges an Arbeit und Obst und Gemüse in den Säften und natürlich macht man das auch nicht alle Tage. Alle Preise findet ihr HIER.

    Sind die Säfte vegan? Die Säfte sehen so dünnflüssig aus. Wie ist die Konsistenz wirklich?

    Ja die Säfte sind vegan, glutenfrei und natürlich. Ohne künstliche Zusatz- und Konservierungsstoffe und ohne Zuckerzusatz. Die Konsistenz ist wie ein normaler Fruchtsaft. Es handelt sich hier nicht um Smoothies oder so, sondern um kaltgepresste Obst- und Gemüsesäfte. Die Säfte werden nicht erhitzt und nicht pasteurisiert, denn je frischer und unbehandelter ein Saft ist, desto nährstoffreicher und besser ist er für den Körper. Aus diesem Grund sind die Säfte aber auch nur begrenzt haltbar, was aber nicht schlimm ist, denn eine Saftkur macht man im Idealfall sowieso in einem durch.

    Ich habe auch mal eine Saftkur probiert, habe aber wahnsinnig Kopfweh bekommen. Seitdem traue ich mich nicht mehr so richtig ran. Hattest du das auch schon mal? Und fühlst du dich danach viel besser?

    Ich muss sagen, bis jetzt hatte ich eigentlich selten Kopfschmerzen während einer Saftkur. Auch dieses Mal bin ich verschont geblieben. Das hat aber wahrscheinlich sehr viel mit meiner Ernährung zu tun. Ich für meinen Teil esse eigentlich kaum Zucker (außer er ist wo versteckt) und versuche sehr viel Obst und Gemüse zu essen. Außerdem trinke ich Kaffee auch nur für den Genuss und nicht jeden Morgen.
    Es ist aber ganz normal, das es zu Begleiterscheinungen wie zum Beispiel Kopfschmerzen kommen kann. Das kommt ganz auf die Ernährung an und auch wie man sich darauf vorbereitet. Damit es für den Körper nicht eine allzu große Umstellung ist sollte man ihn die Tage vorher schon ein bisschen darauf einstellen. Keine schweren Sachen mehr zu sich nehmen, zu Obst und Gemüse greifen und auf tierisches Eiweiß, Weizen, Zucker, Alkohol, Nikotin und Kaffee weitestgehend verzichten. Umso besser man sich vorbereitet umso einfacher ist so ein Juice Cleanse meiner Meinung nach. Jedoch kann man das natürlich nie genau sagen, weil jeder Körper ist anders und reagiert auch unterschiedlich. Ich für meinen Teil fühle mich nach so einer Kur immer besser ja. Erstens bin ich stolz dass ich es durchgezogen habe und man fühlt sich “leichter”. Also nicht aufgebläht oder sonst irgendwas.

    Mich würde interessieren wieso man das macht, wenn es ja keine Belege gibt, dass das wirklich “sinnvoll” ist? 

    Ich für meinen Teil mache diese Saftkur ein bis zweimal im Jahr ganz gerne, weil ich mich einerseits gerne selber challenge, es meinem Körper gut tut und mir die Säfte gut schmecken. Ich nutze diese Tage auch immer sehr gerne um meinem Körper eine Pause zu gönnen, bzw. noch genauer hinzuhören. Bei meiner ersten Saftkur vor einigen Jahren habe ich geglaubt ich müsse auf Teufel komm raus unbedingt Sport machen, was aber totaler Quatsch ist. Es ist unheimlich wichtig in diesen Tagen ganz genau hinzuhören und wenn man sich schlapp fühlt und müde ist, sollte man sich auch diese Ruhe gönnen. Es ist nicht nur eine kleine Auszeit für den Darm, sondern auch für den ganzen Körper.
    Wer sich fragt ob so eine Saftkur zum Abnehmen geeignet ist, dem würde ich persönlich sagen eher Nein. Man hat während der Kur und kurz danach einen extrem flachen Bauch und verliert vielleicht den einen oder anderen Kilo. Jedoch ist das nicht auf Dauer, denn man verliert in den Tagen hauptsächlich Wasser und die verlorenen Kilos sind schnell wieder oben.

    Hat man trotz der Säfte ein Hungergefühl oder wird das damit ganz gut gestillt? Hast du Heißhungerattacken während der Kur? Hut ab, ich bin sehr skeptisch, ob ich das durchhalten würde 

    Also ich muss sagen, dass ich während der Kur nicht wirklich Hunger hatte. Man trinkt alle zwei Stunden einen Saft und dazwischen gibts Tee und Wasser. Ich finde das sättigt eigentlich ganz gut. Natürlich kann es vor kommen dass man Heißhunger auf unterschiedliche Sachen hat, aber da muss man einfach stark bleiben. Ich für meinen Teil bin ein großer Fan der Nussmilch, die man am Abend trinkt, denn die macht richtig glücklich und danach hat man nicht das Gefühl dass einem irgendetwas fehlt. Dieses Mal war es für mich aber ein bisschen schwerer als sonst, weil bei mir zwei Familienfeiern am Programm standen. Während es für die anderen Kuchen & Kaffee gab, habe ich meinen Saft und Tee getrunken. Also ja ich hatte Heißhunger, habe mich aber versucht abzulenken und das hat eigentlich ganz gut geklappt. Bei der Saftkur ist aber ein kleiner Guide dabei, was man machen kann, wenn man es gar nicht mehr aushält. Also keine Angst ihr müsst nicht hungern, wenn es gar nicht anders geht.

    Hattest du mit Kopfschmerzen zu kämpfen? Wie genau lief das alles ab? Hast du positive Veränderungen gemerkt in der kurzen Zeit? Wie hast du geschlafen? Hattest du viel Energie oder warst du eher schlapp? Fühlst du dich fit/stark genug um auch ganz normal zu sporteln?

    Kopfschmerzen hatte ich wie gesagt nicht, was sicher auch mit meiner relativ gesunden Ernährung zusammenhängt. So war es nicht so eine extreme Umstellung für meinen Körper. Ich trinke eigentlich am Morgen ganz oft einen Saft aus dem Entsafter oder einen Smoothie, also war es nicht wirklich was Neues.
    Das Energielevel ist eigentlich immer unterschiedlich und hier ist es ganz wichtig, dass man auf seinen Körper hört. Wie schon erwähnt, bei meiner ersten Kur habe ich mir eingebildet unbedingt Sport zu machen und dabei ist es eigentlich wichtig diese Auszeit einfach zu nutzen. Nur weil man ein paar Tage keinen Sport macht geht die Welt nicht unter und deshalb eher hinhören und schauen wie es einem geht. Ich für meinen Teil war dieses Mal schon auch müde und schlapp und habe mir ganz bewusst Pausen gegönnt. Ich habe ab und zu kleine Yogaeinheiten eingelegt, wobei diese eher entspannend und nicht anstrengend waren.
    Natürlich kann es auch sein, dass man fit ist und sich stark fühlt, dann kann man auch gerne Sport machen. Jedoch würde ich es trotzdem nicht übertreiben. Nach den fünf Tagen haben ich mich wirklich gut, fit und leichter gefühlt und mein Freund meinte sogar, dass meine Haut richtig strahlt.

    Hälst du dich trotzdem an die 8:16 wie beim intermittierenden fasten?

    Nein natürlich nicht, das würde auch nicht wirklich funktionieren, bzw. wäre die Kur dann sehr schwer. Zum Thema intermittierendes Fasten muss ich aber sagen, dass ich mich auch in meinem normalen Alltag nicht wirklich streng daran halte. Ich versuche einfach auf meinen Körper zu hören. Ich esse wenn ich Hunger habe und ja es kommt sicher öfters mal vor, dass ich 16 Stunden nichts esse, aber es gibt auch genauso viele Tage wo das nicht so ist.

    Ich hab schon ein paar mal gelesen, man sollte den Körper davor entleeren, mit Bittersalz und so. Hast du das auch gemacht?

    Ja das kann man machen und ist wahrscheinlich sogar wirklich gut, muss man aber nicht. Ich habe die Tage vor der Kur am Morgen Flohsamenschalen genommen, da diese die Darmtätigkeit anregen und den Darm auch reinigen. Außerdem haben sie viele Ballaststoffe und unterstützen den Darm gut bei der Verdauung.

    Wieviel Wasser/Tee trinkst du während der Kur?

    Das kann ich so gar nicht wirklich beantworten, weil ich nicht darauf geachtet habe. Wasser habe ich eigentlich kaum getrunken, wenn nur am Morgen ein Glas nach dem Aufstehen. Zwischen den Säften gab es meistens eine Tasse Kräutertee, wobei ich diese auch mal ausgelassen habe, weil ich einfach voll war. Auch hier ist es wichtig, dass man einfach auf den Körper hört und trinkt wenn man Durst hat. Zu viel trinken ist ja bekanntlich auch nicht so gut.

    Musst du in den nächsten Tagen auf Produkte verzichten & sozusagen deinen Magen/Darm “aufbauen” und gewöhnen? oder ist dein Körper sozusagen wieder komplett bereit “Schweinsbraten&Sauerkraut” zu verdauen?

    Natürlich sollte man auch die Tage nach der Kur nicht gleich alles essen auf das man Lust hat, sondern langsam wieder anfangen. Wenn man nämlich gleich wieder in alte Muster fällt, riskiert man dass man die positiven Effekte mit einem Schlag zu nichte macht und dem Körper sogar schadet. Es kann zu Verstopfungen oder Durchfall kommen. Deshalb auch hier langsam und leicht Essen. Wenn man mit Pure Delight eine Saftkur macht, bekommt man aber einen ausführlichen Guide der dich ganz genau auf die Kur vorbereitet und dir Tipps für danach gibt. Man ist hier in guten Händen und wenn man sich an gewisse Dinge hält kann nichts falsch gehen und die Saftkur ist ein Kindergeburtstag.

  • life update – october 19

    life update – october 19

    Irgendwie kann ich es noch nicht so recht glauben, dass sich das Jahr bereits dem Ende zu neigt und wir das vorletzte Monat erreicht haben. Bald ist schon wieder Weihnachten und dann wars das auch schon wieder mit diesem Jahr. 2019 war ein turbulentes aber auch tolles Jahr für mich und vor allem ein Jahr das unglaublich schnell vergangen ist. Doch das soll hier ja jetzt kein Jahresrückblick werden, so weit sind wir noch nicht. Also zurück zum Thema – es geht hier nämlich um den letzten Monat und der Oktober war eigentlich sehr aufregend. Die ersten zwei Wochen war ich durchgehend unterwegs, um dann die restliche Zeit zuhause zu verbringen und so richtig anzukommen., was dringend nötig war nach den vielen letzten Reisen.

    On The Road – Endlich zuhause

    Anfang des Monat ging es für mich auf ein richtig cooles Event nach Las Vegas und auch wenn die Anreise ziemlich anstrengend und lange war hat sich der Weg gelohnt. Ich muss gestehen, ich habe zu Beginn sehr mit mir gehadert, ob ich wirklich so weit fliegen soll. Da es aber ein einmaliges Erlebnis war und das Reisen einfach eine große Leidenschaft ist, habe ich mich dann dafür entschieden. Eigentlich war ja geplant, noch 2 Wochen dran zu hängen und ein bisschen Urlaub zu machen, aber da ich ja dann meine OP hatte und eigentlich sparen wollte, haben wir uns dann dagegen entschieden, was die beste Entscheidung war. Wir hatten eine unglaublich tolle Zeit mit JBL in Amerika und ich bin immer noch geflasht von dem tollen Programm. Die Hip-Hop Legenden Run DMC im kleinsten Rahmen in einem der exklusivsten Clubs in Las Vegas auf der Bühne zu sehen, Armin Van Buuren mal die Hand schütteln und zu Khalid shaken – JBL hat sich da wirklich so einiges einfallen lassen und es war einfach ein unvergessliches Erlebnis. Nach einer spannenden Woche ging es mit vielen Erinnerungen retour nach Österreich, wo wir noch ein paar schöne Tage im Salzburger Land verbrachten. Gemeinsam mit Freunden wurde ein Wochenende am wunderschönen Proneben Gut genossen. So ein paar Tage im Grünen am Bauernhof, tun der Seele besonders gut.
    Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck ging es dann endlich wieder nach Hause in die eigenen vier Wände.
    Seit über 2 Wochen bin ich nun durchgehend zuhause und ich muss gestehen, ich genieße es gerade in vollen Zügen. So schön es auch ist unterwegs zu sein und neue Orte zu entdecken, zuhause ist es einfach am Schönsten. Es schaut zwar immer nach viel Entspannung und Co. aus, doch das ewige On Tour sein schlaucht ganz schön. Außerdem versinke ich zuhause dann meistens im Chaos, weil doch alles liegenbleibt und man nicht wirklich eine Routine hat.
    Deshalb genieße ich es gerade wirklich sehr zuhause zu sein. Wieder ein bisschen einen normalen Alltag zu haben und anzukommen. Zwischendurch erwische ich mich zwar dabei, wie ich durch Instagram scrolle, die ganzen anderen Blogger sehe die auf Reisen sind und mir denke wow, wie cool da wäre ich auch gerne. Doch ganz ehrlich nein, ich möchte gerade mit niemanden tauschen und bin zuhause in Salzburg so richtig glücklich. Aus diesem Grund stehen dieses Jahr auch keine großen Reisen mehr an. Anfang Dezember bin ich zwar für ein paar Tage für eine ganz tolle Sache nochmal unterwegs, doch ich verlasse Österreich nicht.
    Außerdem haben wir beschlossen Weihnachten dieses Jahr zuhause zu bleiben und nicht ins Warme zu fliegen. Ich werde also meinen ersten richtigen Winter als Salzburgerin zu 100% ausnutzen und genießen. Von mir aus kann der Schnee dann langsam kommen, ich bin bereit für den Winter.

    Meine Konisation

    Vor 3 Wochen hatte ich einen kleinen Eingriff, über den ich bereits in diesem Beitrag ausführlich berichtet habe. Ich habe wirklich lange überlegt, ob ich dieses Thema teilen soll und vor allem wie ich es angehe und habe mich nach langem hin und her auch dafür entschieden. Es ist ein unheimlich wichtiges Thema, was viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt und viel zu wenige Frauen wissen hier Bescheid. Deshalb war es mir ein großes Anliegen meine Reichweite zu nutzen und darüber zu sprechen. Ich war auch wirklich sehr überrascht über die große Rückmeldung , denn es haben mich unglaublich viele Nachrichten, Kommentare und Mails erreicht.
    Für mich war diese Operation auch irgendwie ein kleines Zeichen mehr auf mich zu achten. Immer wenn es mir im letzten Jahr nicht gut gegangen ist habe ich es irgendwie im Unterleib gespürt. Trotzdem habe ich mich ganz oft weiter hineingesteigert und nicht so auf mich geschaut und mir zu wenige Pause gegönnt. Ich habe den Stress und die Unzufriedenheit ganz oft “gewinnen” lassen und ich glaube, dass sich das auch auf die Gesundheit auswirkt. Ich hab das Gefühl mein Körper wollte mir damit auch sagen, stopp, halt es reicht. Es wird einfach Zeit wieder mehr auf mich selbst zu hören und achtsamer mit mir umzugehen.
    Mittlerweile sind drei Wochen vergangen und mir geht es eigentlich sehr gut. Ich hatte zwar doch noch Zwischenblutungen, aber Gott sei Dank kaum bis keine Schmerzen. Auch meine Befunde habe ich bereits bekommen. Bei mir war die Zellveränderung wirklich schon sehr stark fortgeschritten und es war wichtig, dass ich diesen Eingriff machen hab lassen. Es könnte auch sein, dass an einer Stelle noch ein bisschen verändertes Gewebe zurückgeblieben ist, aber das zeigt sich erst. Ich lass mich davon jetzt aber nicht verunsichern, denke positiv, achte auf mich und warte die nächste Kontrolle ab.

    Stress & Unzufriedenheit = übergehender Kleiderschrank

    Die Sache mit dem Shopping ist eine Thema, das mich die letzten Monate wieder mehr begleitet und auch irgendwie belastet hat. Aus diesem Grund will ich dazu auch ein paar Worte schreiben und meine Gedanken mit euch teilen. Früher war ich wirklich extrem viel Shoppen. Jede Woche bin ich zu den großen Modeketten gelaufen und mit vielen neuen Klamotten nachhause gekommen, um mich dort dann an den Laptop zu setzen und die Onlineshops zu plündern. Ich hatte das Gefühl ich brauche jede Woche neue Teile, damit ich auch ja immer etwas Neues habe, was ich auf meinen Kanälen teilen kann. Eigentlich war ich nur ziemlich unzufrieden mit mir selbst und wollte immer mehr und mehr und dachte es macht mich glücklich. Bis ich irgendwann einmal draufgekommen bin, eigentlich passiert genau das Gegenteil. Umso mehr Teile in meinem Kleiderschrank einzogen umso mehr belastete es mich. Irgendwann habe ich dann die Notbremse gezogen, ziemlich viel ausgemistet und begonnen, bewusster einzukaufen. Natürlich gönnt man sich ab und zu etwas, was man nicht unbedingt braucht, aber gerne haben möchte. Doch das passierte bei mir dann mit Maß und Ziel. Das letzte halbe Jahr, war das leider ganz anders. Ich habe zwar mehr darauf geachtet wo ich einkaufe und war öfters Mal in Second Hand Läden, aber trotzdem war ich irgendwie nicht so ganz im Reinen mit mir und habe wieder mehr geshoppt als sonst. Dann kam auch noch der Umzug dazu und so sind nicht nur Klamotten, sondern auch Deko, Möbel, Kochbücher & Co in meinem Warenkorb gelandet. Immer wenn es mir nicht so gut ging, habe ich den einen oder anderen Onlineshop geöffnet und etwas bestellt. Bis es mal wieder Klick machte und ich merkte, dass mich das ganze Zeug nicht glücklich macht. Vor allem wenn der Kleiderschrank übergeht und man am Morgen eher überfordert ist bei der Wahl des Outfits. Tja so kleine Rückschläge hat man im Leben einfach, aber wenigstens bin ich schon so weit, dass ich weiß dass ich das so gar nicht mehr möchte. Aus diesem Grund habe ich mir jetzt auch bis zum Jahresende ein Shoppingverbot erteilt und kaufe wirklich nur Dinge die ich brauche. Außerdem möchte ich mich meinen Kleiderschrank ordentlich ausmisten und mich von dem einen oder anderen Teil trennen. Den Ballast einfach loswerden und mich wieder Freier fühlen.
    Wenn ich wieder eine Phase habe in der ich mich nicht Wohl fühle oder im Unreinen mit mir bin, versuche ich mir Dinge ins Gedächtnis zu rufen, die mich wirklich Glücklich machen. Denn wenn wir mal wirklich ehrlich sind, sind es nicht die materiellen Dinge, die uns auch später noch ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Klar ab und zu ein schönes neues Teil kaufen, ist schon schön und bereitet auch mir Freude, doch nichts kommt an einen Spaziergang im Grünen, einen Filmeabend mit meinem Freund oder eine entspannende Yogaeinheit ran.

    Der Bus ist endlich da und Fertig!

    Wer hätte gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben werde. Ja er ist wirklich fertig und steht endlich auf meinem Parkplatz vor der Wohnung. Also ja es fehlen noch Kleinigkeiten, wie Vorhänge und ein paar Deko- bzw. Küchensachen, aber wir können trotzdem endlich damit auf Reisen gehen. Im letzten Life Update habe ich euch ja erzählt, dass ich mich nicht wirklich über den Bus freuen kann. Mittlerweile hat sich der Ärger aber Gott sei Dank gelegt. Denn wir haben bereits die ersten schönen Momente mit unserem neuen Zweitwohnsitz erlebt. Wir sind auf den Gaisberg gefahren, haben uns den Sonnenuntergang angesehen und zu Abend gegessen und sind ein Wochenende an den Traunsee gefahren und haben das Van Life so richtig genossen. Jetzt muss nur noch alles seinen Platz finden, die richtigen Vorhänge montiert werden und Tobi sich an das viele Autofahren gewöhnen. Ja es kann jetzt endlich losgehen und wir werden sicher den einen oder anderen Ausflug in den Schnee unternehmen. Richtig los geht es dann erst nächstes Jahr, aber wie sagt man so schön, Vorfreude ist die schönste Freude und wir haben da schon einige coole Ziele auf unserer Liste und ich kann es gar nicht erwarten, euch auf diese Abenteuer mitzunehmen.

    November 2019 – Mehr Wasser trinken – Mehr auf meinen Körper hören

    Ich möchte euch in meinen Life Updates nicht nur erzählen was bei mir so im letzten Monat los war und mit was für Themen ich mich beschäftige, sondern auch berichten was ich mir fürs nächste Monat vornehme. Das müssen keine großen Vorsätze sein, sondern können auch mal kleine Sachen sein. Denn wir wissen ja alle, dass wenn wir uns zu viel vornehmen, dann ist es unglaublich schwer die Dinge auch einzuhalten. Bei mir ist es zumindest so, ich möchte dann am liebsten alles auf einmal, gesund essen, mich viel bewegen, produktiv sein, aber auch viel ME Time genießen, meine Morgenroutine jeden Tag machen, aber auch fleissig Blogpost schreiben. Ja und dann ist man enttäuscht wenn man diese ganzen Dinge nicht alle einhalten kann und lässt es relativ schnell wieder bleiben. Deshalb habe ich beschlossen, mir schon Ziele zu setzen, aber realistische und nicht zu viele.
    Im November steht alles unter dem Motto “Höre auf deinen Körper und tu Dinge die dir gut tun.” Ja und mein Körper schreit momentan nach mehr Flüssigkeit, denn ich trinke einfach viel zu wenig. Und mit wenig meine ich wirklich wenig. Es gibt Tage da komme ich nicht einmal auf einen Liter Wasser und an anderen Tagen, trinke ich nicht einmal ein Glas Wasser. Eine Zeit lang geht das gut, aber irgendwann meldet sich der Körper. In letzter Zeit habe ich nämlich vermehrt Kopfweh gehabt, mich am Morgen gefühlt als wäre ich Feiern gewesen und meine Haut ist extrem trocken. Deshalb möchte ich im November wieder mehr auf mich und meinen Körper hören. Dinge tun die mir gut tun und vor allem mehr trinken.
    Wichtig ist beim Thema Wasser trinken, dass es keine genauen Vorgaben gibt wie viel man trinken soll, denn das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Die einen fühlen sind schon mit 2 Liter Wasser am Tag besser und die anderen brauchen mindestens 3. Hier sollte man sich also nicht unbedingt auf irgendwelche Zahlen, die man irgendwo gelesen hat festlegen, sondern einfach mehr auf den Körper hören.
    Ich hab das ziemlich vernachlässigt und deshalb muss ich mich hier selber an der Nase nehmen. Auf Instagram habe ich auch nach Tipps gefragt, die ich hier für euch zusammengefasst habe. Vielleicht ist ja etwas dabei, was den einen oder anderen von euch hilft.

    • Eine schöne Flasche besorgen und diese überall hin mitnehmen.
    • Zitrone, Gurke, Ingwer oder Minze für den Geschmack
    • feste Zeiten festlegen. Also das Trinken ein Ritual wird. Zum Beispiel 1 Glas Wasser vor jeder Mahlzeit.
    • Eine Kanne Tee am Morgen kochen und diese versuchen bis am Abend auszutrinken. Lecker ist es auch wenn man den Tee am Vorabend schon macht und im Kühlschrank kalt stellt.
    • Einen Krug Wasser präsent platzieren. Also zum Bespiel am Arbeitsplatz, beim Bett, am Esstisch, bei der Couch. So wird man immer daran erinnert.
    • Sobald das Glas oder der Krug leer ist. Sofort wieder auffüllen.
    • Regelmässig Wecker stellen, die einen ans trinken erinnern.
    • Es gibt auch praktische Apps: Plant Nanny, Hydro Coach, mein Wasser , TrinkCheck
    • Mit Strohhalm trinken
    • Eine volle Thermoskanne Tee zum Arbeitsplatz stellen.
    • Mit einem großen Glas heißem Wasser (ayurvedische Heißwasserkur) in den Tag starten

    Ich war echt sehr überrascht und Happy wie viele Tipps gekommen sind und ich habe mittlerweile auch eine gute Methode für mich gefunden.
    Ich trinken aus großen 800ml Marmeladengläsern, weil wenn dieses Glas leer ist, weiß ich, dass ich schon brav getrunken habe. Außerdem nehme ich mittlerweile immer einen wiederverwendbaren Strohhalm, weil ich mich so selber austricke und so irgendwie leichter und mehr trinke. Ich mache mir am Morgen meistens einen Saft im Entsafter und wenn man hier gleich etwas mehr macht und den Rest zum Verdünnen mit Wasser hernimmt, hat man auch Wasser mit Geschmack und meistens sogar Farbe. Wenn ich unterwegs bin habe ich immer eine Flasche in der Tasche, wobei ich sagen muss, dass ich zuhause mittlerweile mehr trinke, als wenn ich unterwegs bin. Aber einen Schritt nach dem anderen. Ich bin eigentlich sehr stolz auf mich, dass ich die letzte Woche eigentlich sehr brav getrunken habe. Mal schauen was ich euch am Ende des Monats berichten kann.

  • Trust Your Gyn – Warum die regelmässige Kontrolle beim Frauenarzt so wichtig ist.

    Trust Your Gyn – Warum die regelmässige Kontrolle beim Frauenarzt so wichtig ist.

    Die Nacht von Montag auf Dienstag war für mich eine sehr unruhige und kurze Nacht. Auch wenn mich nur ein kleiner Eingriff erwartete und ich wusste, dass ich in guten Händen bin war ich trotzdem innerlich etwas unrund und nervös. Bis jetzt wurde ich von allmöglichen Operationen verschont und hatte erst einmal im Leben bei der Entfernung meiner Mandeln eine Vollnarkose. Und jetzt musste ich wirklich am Gebärmutterhals operiert werden. Mittlerweile ist dieser Eingriff, auch Konisation genannt, wirklich nichts großes mehr und eigentlich ein Routineeingriff. Trotzdem wird einem einfach anders, wenn man immer gesund war und dann auf einmal so eine “Diagnose” bekommt.
    Ich habe auf meinen Kanälen ganz bewusst vorher nichts von meiner anstehenden Operation erzählt, denn ich wollte mich nicht unnötig stressen lassen, 100 Fragen zu diesem Thema beantworten oder Tipps bekommen, auch wenn sie sicher gut gemeint sind. Ich wollte mich zuerst ganz auf mich konzentrieren. Ihr müsst nämlich wissen ich bin ein Mensch, der sich sehr schnell in etwas hineinsteigern kann und deshalb habe ich das ganze für mich behalten.
    Da es aber doch ein sehr wichtiges Thema ist, über das wahrscheinlich zu wenig gesprochen wird, habe ich beschlossen im Nachhinein doch ein bisschen etwas dazu zu sagen.

    Konisation 

    Für viele ist dieser Begriff wahrscheinlich völlig unbekannt und auch ich wusste bis vor ein paar Monaten nicht wirklich viel damit anzufangen. Bei der Konisation handelt es sich um einen operativen Eingriff am Muttermund. Dabei wird ein kegelförmiger Gewebeteil des Gebärmutterhalses ausgeschnitten. Der Eingriff selber dauert nicht länger als 10 Minuten und wird meistens in Vollnarkose durchgeführt. Es gibt mehrere Arten diese Operation durchzuführen, auf die ich jetzt hier nicht näher eingehen will, weil das hier A. den Rahmen sprengen würde und B. ich mich damit nicht wirklich auskenne.
    Bei mir wurde eine sogenannte Laserkonisation durchgeführt, bei der das Gewebe wie der Name schon sagt mit einem Laser entfernt wird. Es kann genauer gearbeitet werden und das Risiko für eine Frühgeburt ist geringer.
    Der Eingriff selber war auch wirklich nicht schlimm. Ich bin am Morgen ins Krankenhaus gefahren, wurde am Vormittag operiert und am Abend durfte ich auch schon wieder nachhause. Natürlich muss man sich danach schonen, soll nicht schwer heben, sich nicht zu sehr anstrengen und keine Vollbäder etc. nehmen, denn es handelt sich doch um eine offene Wunde auch wenn man sie äußerlich nicht sieht, die Zeit braucht um zu heilen. Ich hatte bis jetzt aber Gott sei Dank weder großartige Schmerzen, noch sonstige Beschwerden wie Nachblutungen, etc.

    Doch wieso genau muss jetzt diese Konisation durchgeführt werden?

    Bei mir hat alles ganz normal bei meiner Kontrolle beim Frauenarzt angefangen. Ich bekam eine Woche nach meinem Termin einen Anruf, dass die Ergebnisse meines Krebsabstriches nicht so sind wie sie sein sollten und ich doch bitte nochmals vorbeischauen soll, um einen HPV-Test zu machen. Dieser Test ist harmlos und nach knapp einer Woche hat man hier auch die Ergebnisse. Leider waren auch hier meine Werte nicht in Ordnung und ich musste mir einen Termin in der Dysplasieambulanz ausmachen um mein Gewebe genauer untersuchen zu lassen.
    Ich möchte jetzt hier nicht genau auf alles eingehen, da ich wie gesagt kein Experte bin und euch einfach meine Geschichte erzählen möchte. Wer mehr zu diesem Thema wissen möchte, für den habe ich am Ende des Beitrags ein paar Links angehängt.

    Wenn man mal so einen auffälligen Befund hat, ist das erst kein Grund zu Panik, denn in den meisten Fällen kann eine HPV-Infektion vom Immunsystem erfolgreich bekämpft werden. Wusstet ihr zum Beispiel, dass sich 4 von 5 Personen (Frauen,Männer und Kinder) im Laufe ihres Lebens mit HPV anstecken ohne es zu bemerken? Der Virus kann durch sexuellen Kontakt, durch Hautkontakte aber auch bei der Geburt vom Kind auf die Mutter übertragen werden. *Quelle: Krebshilfe

    Bei mir ist der Fall eingetreten, dass ich PAPIIId hatte und das bedeutet, es liegen leichte bis mittelschwere Veränderungen vor und man musste diese genauer unter die Lupe nehmen. Doch wie schon gesagt Panik schieben ist hier falsch, denn die Zellveränderungen können sich immer noch von alleine zurückbilden. Trotzdem sollte man sich hier weiter untersuchen lassen und das nicht einfach ignorieren, denn diese Gewebsveränderungen können sich auch zu Gebärmutterhalskrebs weiterentwickeln.
    Deshalb ging es für mich ins Krankenhaus, wo eine Biopsie, also eine Gewebsentnahme durchgeführt wurde. Dieser Eingriff, bzw. diese Untersuchungen ist mit einem normalen Kontrolltermin zu vergleichen, nur dass ein Teil des Gewebe entnommen wird. Es kann kurz unangenehm sein, aber tut überhaupt nicht weh. Ich habe mich im Vorhinein so hineingesteigert, dass ich nach dieser Biopsie gleich mal in Ohnmacht gefallen bin, obwohl es wirklich gar nicht schlimm war.
    Deshalb sollte man wirklich versuchen Ruhe zu bewahren und sich nicht zu sehr hineinzusteigern.

    PAPIII CinIII

    Nach ca. drei Wochen bekommt man dann die Befunde und je nachdem wie diese ausfallen wird dann weiter vorgegangen. Auch hier gibt es unterschiedliche Abstufungen. Bei einer leichten bzw. mittelgradigen (cinI & cinII) Veränderung wird meistens noch kein operativer Eingriff vorgenommen, sondern eher erst abgewartet und kontrolliert, wie sich die Veränderung des Gewebes entwickelt. Denn natürlich ist es besser, wenn man eine Operation vermeiden kann. Bei mir war es leider so, dass ich bereits eine hochgradige Veränderung (CinIII) hatte und aus diesem Grund das veränderte Gewebe entfernt werden musste.

    Kontrolle beim Frauenarzt – Trust you Gyn

    Es war wie gesagt jetzt kein großer Eingriff, aber trotzdem sollte man sowas nicht auf die leichte Schulter nehmen und es ist ein unglaublich wichtiges Thema über das viel öfters gesprochen werden muss. Ich bin froh, dass ich meine Kontrollen beim Frauenarzt so regelmässig wahrnehme. Denn auch wenn mir jetzt das veränderte Gewebe entfernt werden musste und eine HPV-Infektion diagnostiziert wurde, wurde es noch rechtzeitig entdeckt.

    Ja der Termin beim Frauenarzt ist ein Termin den man gerne mal rausschiebt und auch bei mir war es vor allem mit Anfang 20 so, dass ich nicht so gerne gegangen bin, was sicher auch mit der Wahl des Arztes zu tun hatte. Doch es ist einfach unheimlich wichtig, denn es ist wirklich sehr erschreckend, dass jährlich 400 Frauen in Österreich durch eine HPV-Infektion an Gebärmutterhalskrebs erkranken. Deshalb teile ich auch diese Geschichte mit euch und möchte an dieser Stelle an euch appellieren, vergesst nicht auf eure Frauenarzt-Kontrolle. Sucht euch einen Arzt bei dem ihr euch wohlfühlt und lasst euch regelmässig untersuchen. Nicht nur für eure Gesundheit, sondern auch für die Gesundheit der anderen Menschen mit denen ihr in Kontakt steht.

    Kleiner Nachtrag: HPV Impfung Ja oder Nein ?

    Ich wollte diesen Punkt ja erst nicht ansprechen, da das Thema Impfen im allgemeinen immer sehr umstritten ist. Da ich dazu aber jetzt doch ein paar Nachrichten bekommen habe, möchte ich es zum Schluss kurz anschneiden. Ja ich habe mich bis vor kurzem gegen diese Impfung entschieden, was aber wohl damit zutun hat, dass als ich jung war die Meinungen zu dieser Impfung noch sehr gespalten waren und man nicht nur positives dazu gehört hat. Später hatte ich das Thema HPV nie wirklich am Schirm, weil es eben viel zu wenig thematisiert wurde und mit Anfang/Mitte 20 war ich mir dann ehrlicherweise zu geizig. Was natürlich total dumm ist, denn die Gesundheit sollte immer an erster Stelle stehen. Es wurde damals auch nie wirklich von meinem Frauenarzt thematisiert bzw. mir wurde die Wichtigkeit nie wirklich vermittelt.
    Mittlerweile muss ich sagen, dass ich anders denke und ja jeder muss selber entscheiden ob er sich impfen lässt oder nicht.
    Ich für meinen Teil habe mich, nachdem es mir von drei unterschiedlichen Ärzten ans Herz gelegt wurde jetzt auch nachträglich noch für diese Impfung entschieden. Man sagt zwar, dass man diese Impfung am besten vor dem ersten Geschlechtsverkehr (für Mädchen und Buben zwischen 9 und 12 ist sie übrigens gratis) machen sollte, aber auch danach kann die Impfung für bestimmte HPV-Risikogruppen noch wirken.

    Quellen:

    www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/gebaermutterhalskrebs/vorstufen.php

    https://www.krebshilfe.net/information/krebs-risiko/infektionen-hpv/

    https://www.trustyourgyn.at/

  • on my way to vienna

    on my way to vienna

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    Wie der Titel schon sagt sitze ich gerade im Zug am Weg nach Wien und als ich gerade dabei war meine Festplatte aufzuräumen, sind mir diese Fotos die ich im Frühjahr gemacht habe entgegen gesprungen. Ja und bevor sie jetzt in den Tiefen meines Computers verschwinden, dachte ich mir, ich nutze die Gelegenheit und stelle sie mit ein paar Gedanken die mich das Wochenende beschäftigt haben online. Wenn man noch eine kuscheligen Pullover aus dem Schrank holt, lässt sich diese Kombination auch jetzt im Herbst tragen.

    Die letzten 2 Tage waren bei mir ziemlich unspannend und soll ich euch etwas sage, ich fand es großartig. Es war unheimlich wichtig für mich, dass ich mir diese Zeit mal nehme, denn neue Energie tankt sich nicht von selber und manchmal ist es nötig einfach nur den ganzen Tag auf der Couch oder im Bett zu liegen und nichts zu tun. Ok eventuell habe ich Serien geschaut und Mario Kart gespielt, aber sonst ist wirklich nichts aufregendes an diesem verregnetem Wochenende passiert.
    Trotzdem bekommt man irgendwie ein schlechtes Gewissen wenn man auf Instagram & Co. sieht, was andere Menschen so unternehmen.
    Also ich fühle mich dann nicht faul oder schlecht, aber ich habe dann immer das Gefühl, dass ich den Tag oder die Tage nicht bestmöglich ausgenutzt habe. Ich könnte ja auf den Berg gehen, Sport machen, putzen, den Wocheneinkauf tätigen, Fotos für Insta & Co machen, feiern gehen oder irgendetwas Spannendes unternehmen.
    Doch wenn mir einfach mal danach ist faul herumzuliegen und nichts zu tun und es mir dann besser geht, dann habe ich die Zeit trotzdem für mich persönlich bestmöglich ausgenutzt. Ich glaube wir müssen einfach versuchen weniger auf anderen zu schauen und “Angst” zu haben, dass wir etwas verpassen oder unsere Zeit nicht gut nutzen. Man muss nicht immer auf Achse sein und etwas unternehmen, auch gammeln ist wichtig, wenn es einem gut tut und hilft Energie zu tanken.
    Mittlerweile habe ich es aus dem Pyjama geschafft und sitze am Weg nach Wien, denn morgen stehen ein paar wichtige Termine an bevor es am Dienstag dann nach Las Vegas geht. Ja und wenn ich diese Sätze so schreibe und sehe wie vollgepackt meine Woche schon wieder ist, weiß ich ganz genau, dass es das richtige war mal auf der faulen Haut zu liegen.
    Mich würde auch mal interessieren wie ihr da so seid? Nehmt ihr euch die Zeit zum Gammeln oder habt ihr auch immer das Bedürfnis irgendetwas aufregendes erleben zu müssen?

    Jeans -Levis (ähnliche HIER)|| Shirt – Asos || Jacke – Mango (alt, ähnliche HIER) || Kappe – H&M (ähnliche HIER) || Rucksack – Fjallraven Kanken || Gürtel – Asos || Schuhe – Vans || Sonnenbrille – Ray Ban

    So und hier habe ich noch ein paar Sunday/Fall Tunes für euch. Bei mir läuft diese Playlist momentan Non-Stopp.

  • life update – september 19

    life update – september 19

    Endlich habe ich mich mal wieder hingesetzt um ein Life Update zu schreiben und dabei festgestellt, dass der letzte persönliche Monats-Rückblick doch schon wieder ein Weilchen her ist und das obwohl ich mir fest vorgenommen habe diesen regelmässig zu veröffentlichen. Das Jahr 2019 hat es irgendwie in sich und in den letzten Monaten ist so einiges passiert und ich dachte mir es wird Zeit um einfach mal alles niederzuschreiben und auch meine Gedanken mit euch zu teilen.  Vor kurzem habe ich noch gesagt, ich kann es gar nicht erwarten wenn das blöde Jahr endlich um ist. Doch mittlerweile denke ich mir, auch wenn ich die letzten Monate durch viele Höhen und Tiefen gegangen bin, darf ich nicht vergessen ich habe in diesem Jahr so einiges verändert und auch sehr viel gelernt – Über das Leben, über die Menschen und vor allem über mich. Ich merke, seit ich umgezogen bin komme ich langsam zu Ruhe, lasse viel mehr Dinge Revue passieren und nehme mir vor allem auch Zeit, was gar nicht so einfach ist wenn man immer unter Strom ist. 

    Mein Umzug nach Salzburg 

    Seit 1 1/2 Jahren pendle ich nun zwischen Salzburg und Wien und ich hatte in dieser Zeit nicht mehr wirklich das Gefühl ein zuhause zu haben. Es war zwar schön in der Großstadt und dann wieder in den Bergen zu sein, aber dieses ewige hin und her, war mir dann relativ schnell zu viel. Vor allem wenn man allgemein viel unterwegs ist, hat man halt nie das Gefühl daheim anzukommen. Seit über 2 Jahren habe ich mit dem Gedanken gespielt wegzuziehen und im Frühjahr 2019 habe ich dann den Entschluss gefasst Wien den Rücken zuzukehren und nach Salzburg zu gehen. Tja und eine Wohnung ist dann auch schneller da gewesen als gedacht und so wurde aus September einfach Juli. Es war zwar eine Umstellung bzw. hat mir der Umzug viele Nerven gekostet, aber es war die beste Entscheidung überhaupt. Hier fühle ich mich einfach unglaublich wohl und habe das Gefühl, dass ich dadurch auch mehr zu Ruhe komme und nicht mehr ganz so gestresst bin. Wenn mir alles zu viel wird, dann gehe ich einfach raus ins Grüne, hole tief Luft und schon schaut die Welt gleich ganz anders aus. 
    Auch in meinen neuen vier Wänden, die ich euch nächste Woche zeigen werde, gefällt es mir richtig gut und ich könnte gerade echt nicht glücklicher sein. Ich habe mir mit Salzburg ein neues Zuhause und einen neuen Mittelpunkt geschaffen, an den ich unheimlich gerne zurückkehre wenn ich mal wieder auf Reisen war. 

    Die Sache mit dem Bus 

    Ja das ist so eine Sache. Mein Bus ist mittlerweile ein ziemlich heikles Thema und ich könnte glaub ich einen ganzen Roman dazu verfassen. Doch hier gibt es dann doch nur die Kurzfassung. Im November letzten Jahres habe ich mich endlich dazu entschieden mir einen Bus zu kaufen und diesen zum Camper umbauen zu lassen. Da ich nicht das nötige Know-how dafür und auch nicht die Zeit habe, sollten Spezialisten herangezogen werden. Denn ich möchte ja sehr lange viel Freude mit meinem Campingbus haben. Also wurden unterschiedliche Leute kontaktiert und zum Schluss entschieden wir uns für 2 Unternehmen, die uns bei diesem Projekt unterstützen sollten. Im März wurde der Bus geliefert und die Fertigstellung war für Juni/Juli geplant. Natürlich ist mir klar, dass es auch zu Verzögerungen kommen kann, denn immerhin handelt es sich hier um ein Handwerk und das dauert. Doch mittlerweile haben wir Oktober und der Bus ist immer noch nicht fertig. Aus diesem Grund wurden alle geplanten Reisen, Projekte etc. für dieses Jahr verschoben bzw. abgesagt.
    Ihr fragt euch jetzt sicher wieso der Bus denn immer noch nicht fertig ist.
    Das größte Problem war oder ist die Kommunikation untereinander und so ist ein Fehler nach dem anderen passier. Der Boden wurde rausgerissen, obwohl er drinnen bleiben hätte sollen, der Tischler hat sich mit dem Elektriker nicht kurzgeschlossen und und und. Eigentlich hätte ich gerne einen Beitrag geschrieben wie happy ich nicht mit dem Bus und der Wahl der Unternehmen bin, aber leider ist dem nicht so. Damit ihr aber einfach seht, dass auch mir solche Dinge passieren, teile ich diese Horror-Story mit euch. Mittlerweile haben wir den Bus mit der fertigen Innenausstattung vom Tischler geholt und wieder zum zweiten Unternehmen gestellt.
    Eigentlich dachten wir, endlich Endspurt und eventuell geht sich ja doch noch ein Wochenende im Camper aus, aber dem ist nicht so. Die Enttäuschung war dieses Mal nicht ganz so groß, weil ich ja die letzten Wochen einiges mitgemacht habe, aber traurig war ich trotzdem.
    Die nächsten Probleme stehen an und das nur weil nicht miteinander kommuniziert wurde/wird und niemand hat Schuld.
    Das wirklich traurige an der ganzen Sachen ist eigentlich, dass meine Freude auf den Bus ziemlich getrübt ist. Am Montag bin ich das erste Mal vor meinem ausgebauten Zweitwohnsitz gestanden und ich konnte mich einfach nicht darüber freuen, weil ich mit den zuständigen Personen schon so viel streiten musste, was unheimlich viel Energie kostet.
    Achja und wenn mir dann Personen an dieser Stelle sagen, ach wieso hast du denn das alles nicht selber gemacht, ist doch easy, dann kann ich nur sagen 
    1. habe ich den Platz nicht um so einen Bus auszubauen, geschweige den das Know How.
    2. Neben dem Platz fehlt mir auch noch die Zeit.
    3. Ja und außerdem wollte ich einen gut ausgebauten Bus haben, an dem man dann nicht alle paar Monate herum schrauben muss, weil irgendwas nicht funktioniert. Ich möchte lange Reisen damit unternehmen können und da wende ich mich einfach lieber an Spezialisten. 

    Tja in meinem Fall ist das ganze Projekt nun einfach ein riesengroßes Chaos, aber das kann passieren und man lernt für die Zukunft. Ich versuche jetzt trotzdem das Positive an der ganzen Situation zu sehen und hoffe jetzt einfach, dass der Bus bald fertig wird, ich mich nicht mehr ärgern muss und dann in Zukunft viel Freude damit haben werde. Bis dahin gehen Tobi und ich weiterhin zu Fuss. 

    Goodbye Summer

    Durch den Umzug Ende Juli und der Tatsache, dass ich dieses Jahr kaum am Meer war, ist mir der Sommer irgendwie unheimlich kurz vorgekommen. Trotzdem waren die letzten Wochen/Monate einfach unglaublich schön und ich habe vor allem die Zeit zuhause und in der Natur sehr genossen. Ich war zwar kaum am Meer, aber dafür umso öfters am See, was auch unglaublich schön ist. Es waren im Sommer auch ein paar tolle Reisen dabei, wie z.B unser Trip nach Slovenien oder die Tage in Neuschwanstein. Außerdem habe ich ein paar coole Festivals wie das Sziget und das Lollapalooza Berlin besucht. 
    Ich bin jetzt zwar schon richtig bereit für den Herbst und die kalten Tage, aber trotzdem blicke ich dem Sommer immer mit einem weinenden Auge hinterher, denn ich liebe die warmen Monate und bin einfach ein Sommerkind durch und durch. Trotzdem freue ich mich jetzt auf den Herbst und viel Zeit für mich aber auch auf all die Projekte die in nächster Zeit anstehen. 

    Mein Coaching – Me Time 

    Seit März arbeite ich jetzt schon gemeinsam mit der lieben Simone an meinem Mindset. Ich bin ein Mensch der das Glas immer eher halb leer als halb voll sieht. Ich sehe Dinge oft viel schlimmer als sie eigentlich sind und da muss ich oft wachgerüttelt werden. In Selbstmitleid versinken, das kann ich so richtig gut. Ich weiß nicht wieso, aber wenn ich in so einer Down-Phase bin, gibt es für mich in dem Moment nichts besseres, als mir selber zu sagen wie arm ich nicht bin. Total blöd, ich weiß, denn dadurch geht es mir meistens nicht besser, sondern eher schlechter. Deshalb bin ich so dankbar, dass die liebe Simone in mein Leben getreten ist, denn die Gespräche mit ihr tun mir nicht nur gut, sondern helfen mir auch unheimlich.
    Ich hinterfrage Dinge viel mehr bzw. frage mich selber wieso ich so denke.  Ich weiß zwar, dass ich noch einen langen Weg vor mir habe, aber es ist schön zu sehen wie gewisse Taten vieles verändern und vor allem sehr viel einfacher machen.
    Mein größtes „Problem“ in letzter Zeit war mit Sicherheit, dass ich mir kaum Zeit für mich selber genommen habe. Ja ich war am Berg, aber dann wurden trotzdem Fotos gemacht. Ja ich habe mal nicht gearbeitet, aber dann habe ich die Wohnung geputzt oder mir Gedanken gemacht wie ich welchen Raum einrichte. Meine Tagen waren immer ziemlich voll und die Zeit für mich ist immer zu kurz gekommen. Denn meiner Meinung war einfach kein Platz dafür und andere Sachen einfach wichtiger.
    Doch das ist eigentlich der falsche Ansatz, denn nichts ist wichtiger als die Zeit für sich selbst.
    Deshalb habe ich gemeinsam mit Simone eine kleine Morgenroutine für mich kreiert. Eine Routine die ich auch machen kann, wenn ich viel zu tun habe, denn sie dauert nicht länger als 15 Minuten. Es handelt sich um Dinge die ich gerne mache und die mir helfen positiv in den Tag zu starten. Es sind alles Dinge von meiner „Was macht mich glücklich“ Liste.
    Ich stehe also auf, drehe mir Musik auf, mache mir einen Tee, atme tief durch und dann mache ich eine kurze Meditation. Ja und zum Schluss lese ich meine Affirmationen oder ziehe eine Karte, wobei ich Zweiteres am Morgen viel lieber mache. Wenn ich an manchen Tagen mehr Zeit habe wird diese Routine einfach mit weiteren Punkten ergänzt, wie ein langer Spaziergang, Sport, Journaling usw. Achja und das wichtigste an meiner Routine, ich bleibe Offline, mein Handy greife ich erst danach an. Es ist nämlich wirklich erschreckend wie automatisiert man zu seinem Hand greift und Instagram öffnet.

    Gelesen – Gesehen – Gehört 

    Im Sommer habe ich so einiges gehört, gelesen und gesehen und ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll und da es doch einiges war gibt es hier mal nur das Best of. 

    Gelesen: Ein Buch das mich ziemlich zum Nachdenken gebracht hat und auch positive Auswirkungen auf meine Denkweisen hatte, war mit Sicherheit das Cafe am Rande der Welt. Was ist der Sinn des Lebens? Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? Führst du ein erfülltes Leben? Es hat zwar nicht so viele Seiten, aber ich glaube ich habe schon lange kein Buch mehr so schnell ausgelesen. Es ist einfach so nett geschrieben und ich habe mir auch sehr viel angestrichen und bereits den zweiten Teil zuhause liegen. Ein Buch das wirklich jeder gelesen haben sollte. 
    Momentan verschlinge ich das Buch von Maddie starkes weiches Herz, welches ich auch sehr ans Herz legen kann. Auch sie stellt sich die Frage ob ihr Leben erfüllt ist und was ihr wichtig ist. Ich muss gestehen, dass ich beim Lesen auch schon die eine oder andere Träne verdrückt habe. 

    Gehört: Neben meiner Sommer Playlist die ich auf Spotify erstellt habe, waren in den letzten Monaten auch einige Podcast dabei die ich zuhause beim Putzen, aber auch beim Spazierengehen gehört habe. Unter anderem kann ich euch hier den Podcast von JulesVogel, aber auch Mindful Me von Valerie Husemann und Echt & Ungeschmink von Christina Bischof & Carolin Färber sehr ans Herz legen. Bis vor einem Jahr habe ich mit Podcasts noch gar nichts anfangen können, aber mittlerweile liebe ich es die Meinung anderer Menschen zu hören und mich berieseln zu lassen. 
    Vor kurzem habe ich auch begonnen meine Herbst-Playlist zu bespielen und diese läuft momentan eigentlich Non-Stop. Auch jetzt gerade

    Gesehen: Im Sommer habe ich außerdem die dritte Staffel von Casa de Papel gesüchtelt und hoffe sehr, dass sich die Drehbuchautoren nicht zu lange Zeit lassen, bis endlich die 4. Staffel am Start ist. Vor kurzem bin ich gerade voll bei Breaking Bad hinein gekippt und kann gar nicht mehr aufhören. Auch so eine Serie, die ich beim ersten Mal gar nicht so spannend fand und jetzt hat mich der Hype, zwar etwas spät erwischt. Eine Staffel fehlt mir noch und dann heißt es wohl wieder auf die Suche nach einer neuen Serie gehen, denn der Herbst/Winter hat erst begonnen und da muss unbedingt irgendwas zum süchteln her. Habt ihr vielleicht Empfehlungen für mich? 

    Zum Schluss möchte ich eine ganz schöne Weisheit mit euch teilen, die ich vergangenes Wochenende auf einer Hochzeit gehört habe und die mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf geht, weil ich sie so schön fand.

    Wenn du mit deinem Partner streitest und deinen Willen durchsetzen bzw. „gewinnen“ willst, dann denke immer daran, wenn du gewinnst bedeutet es, dass dein Partner verliert. 
  • einfach mal tief durchatmen

    einfach mal tief durchatmen

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    Die Sommermonate war es hier mal wieder sehr ruhig und obwohl meine Liste an Ideen für neue Blogpost immer länger wurde, hat es kaum ein Beitrag geschafft online zu gehen. Der Grund für meine Abwesenheit war unteranderem mein Umzug nach Salzburg. Natürlich dachte ich, dass ich locker alles unter einen Hut bekomm und neben Kisten packen, bürokratischen Wegen, dem Alltagsgeschäft, meinem eigenen Modelabel und dem einrichten der neuen Wohnung auch noch Platz wäre um kreativ zu sein und Blogposts zu schreiben. Tja dem war aber nicht so und der Sommer ist irgendwie im Nu vergangen.
    Solche Phasen in denen ziemlich viel zu tun ist, machen mir dann immer besonders zu schaffen. Ich stresse mich gerne selbst und die Selbstzweifel wachsen und wachsen. Die letzten Wochen war ich dann auch noch ziemlich viel unterwegs, was die ganze Situation natürlich nicht besser gemacht hat. Es ist zwar unheimlich schön viel zu reisen und tolle spannende Dinge zu erleben, aber in solchen Phasen wünsche ich mir dann immer ein bisschen Ruhe und vor allem Zeit für mich und Zeit für diese Seite. Einfach alles aufschreiben und los lassen – das tut einfach unglaublich gut.
    Ich glaube das größte Learning daraus sollte für mich sein, dass ich einfach akzeptieren muss, dass der Tag nur 24 Stunden hat und ich einfach nicht alles auf einmal machen kann. Der Druck den ich mir selber auferlege lässt mich auch nicht gerade kreativer sein. Deshalb einfach mal tief durchatmen, nicht alles so eng sehen und einen Schritt nach dem anderen machen, anstatt 100 auf einmal.
    Nichtsdestotrotz bin ich mittlerweile so richtig in Salzburg angekommen und meine neue Umgebung tut mir unheimlich gut. Hier fühle mich einfach zuhause und wohl und könnte glücklicher nicht sein. Doch dazu gibt es hier ganz bald mehr zu lesen.

    Rock – Rails (ähnlicher HIER) || Shirt – Zara (ähnliches HIER) || Hut – Lack of Color (ähnlicher HIER)  || Schuhe – Nike Air force 1 || Stoffbeutel – aus Laax || Kette – selbstgemacht