Kategorie: Life

  • life update – new adventures are waiting

    life update – new adventures are waiting

    Kann mir mal jemand erklären, wo die Zeit hin ist? Jedes Mal, wenn ich mich meinem life update widme, bin ich ein wenig geschockt, dass schon wieder ein Monat um ist. Ich muss dann kurz in mich gehen und überlegen, was in den letzten Wochen eigentlich alles passiert ist – meistens ist es doch einiges. Aus diesem Grund schreibe ich diese Art von Beiträgen unheimlich gerne, denn so kann ich das vergangene Monat Revue passieren lassen und auch ein bisschen vorausblicken, was in den nächsten Wochen auf mich zukommen wird. Vor allem jetzt, wo es wieder so unheimlich schön und warm draußen ist, bin ich unheimlich viel unterwegs, aber sind wir uns mal ehrlich, wenn die Sonne scheint, dann kann man einfach nicht drinnen bleiben. Einfach durch die Stadt spazieren, mit Freundinnen auf ein oder zwei Gläschen Wein gehen, eine Runde in Schönbrunn oder um den Ring drehen, oder die Wanderschuhe packen und raus aus der Stadt fahren. Momentan bin ich echt andauernd on the go und es gibt kaum einen Tag, an dem ich keine Pläne habe. Zwar nehme ich mir dazwischen schon immer wieder ein bisschen Zeit für mich um durchzuatmen, aber ich mag es unheimlich gerne wenn so viel passiert. Ja und wenn man doch so viel auf Reisen ist, mit Freunden unternimmt und einige Projekte am Start hat, dann vergeht die Zeit irgendwie noch viel schneller.
    Trotzdem habe ich irgendwie das Gefühl, dass ich gerade noch auf Bali war und plötzlich sitze ich am anderen Ende der Welt im Flieger. Am Weg Richtung Costa Rica.
    Wenn mir das jemand vor ein paar Jahren erzählt hätte, dass mein Leben mal so abläuft, dann hätte ich denjenigen wahrscheinlich ausgelacht.
     



     Costa Rica . Bali . 
    In den nächsten Wochen stehen wieder einige spannenden Reisen bei mir an und ich würde sagen, ich fange mal mit der aktuellen an – Costa Rica. Die nächsten 2 Wochen verbringe ich nämlich in Tamarindo und werde dort mit EF Reisen einen Spanisch Kurs machen. Spanisch war schon immer meine absolute Lieblingssprache. Ich kann euch gar nicht genau sagen wieso, aber ich liebe es wenn jemand Spanisch spricht und könnte wirklich stundenlang zuhören. Während meines Studiums habe ich dann auch beschlossen diese Sprache zu lernen und ca. 3 Semester einen Kurs besucht. Aufgrund von Zeitmangel habe ich das ganze aber schleifen lassen und tja wie das halt so ist, wenn man nicht übt und die Sprache auch anwendet, ist vieles schnell wieder weg.
    Deshalb fange ich jetzt auch mehr oder weniger bei Null an und bin gespannt wie viel ich in den nächsten 2 Wochen lernen werde. Costa Rica steht schon ganz lange ganz oben auf meiner Liste und deshalb ist die Vorfreude riesig. Nachdem ich bereits über 20 Stunden unterwegs bin, realisiere ich es auch endlich und kann es schon gar nicht mehr erwarten die warme Meeresluft wieder zu spüren. Spanisch lernen, surfen und einfach ein bisschen genießen steht auf meinem Plan und natürlich nehme ich euch auf Instagram wieder mit.
    Nach dieser aufregenden Reise stehen noch ein paar kleine Ausflüge in die Berge bzw, nach Kroatien an bevor es dann am 10 Juni nochmal nach, …. *Trommelwirbel* Bali geht. Viele werden sich jetzt wahrscheinlich denken, was ist sie verrückt – 2 Mal auf Bali? Ja es muss einfach sein. Das Fernweh und die Sehnsucht nach Wellen war einfach zu groß und nachdem ich so viele Nachrichten von Lesern erhalten habe, dass ich sie zum Alleinreisen motiviert habe, war ich selber irgendwie wieder Feuer und Flamme. Ja und wenn die Möglichkeit besteht und die Zeit es zulässt, wieso denn auch nicht. Ich bin einfach nur noch auf meinen 4 Buchstaben herumgerutscht, habe immer wieder Flüge gecheckt und es hat mich in den Fingern gekribbelt – ich wollte einfach nur buchen. Nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen habe und nochmal alle Termine durchgegangen bin, wurde einfach gebucht. Manchmal muss man einfach machen worauf man Lust hat und auch ein bisschen verrückt sein. Tja und deshalb kann ich im Juni nochmal 3 Wochen die Bali Vibes genießen, bevor ich dann den Sommer (höchstwahrscheinlich) in Österreich verbringen werde. Erst im Spätsommer wird es dann eventuell wieder Richtung Meer gehen, aber dazu ein anderes Mal mehr.

     



     Die Wandersaison ist zurück 
    Wieso ich mir für die Sommermonate erstmal vorgenommen habe nicht wegzufliegen? Weil es bei uns in Österreich auch richtig schön ist. Vor allem jetzt wo die Wandersaison endlich wieder begonnen hat. Vor knapp 2 Wochen war ich erst wieder für ein paar Tage in Salzburg und Innsbruck und es hat so Spaß gemacht den ganzen Tag einfach nur am Berg zu verbringen. Ihr wisst ja wie sehr ich den Westen liebe und im Sommer möchte ich noch das eine oder andere Mal einen Abstecher nach Salzburg und Tirol machen. Es stehen so einige Dinge auf meiner Liste und ich hoffe, dass ich in den Sommermonaten so viel wie möglich abhaken kann. Ich würde gerne mal am Berg schlafen, den einen oder anderen Gipfel besteigen und auch endlich mal wieder draußen klettern gehen. Seit dem letzten Jahr geh ich ja regelmässig in der Halle bouldern, aber draußen in der Natur macht es dann doch noch mal mehr Spaß. Jetzt wo ich endlich mein eigenes Klettersteig und auch motivierte Freundinnen hab, steht dem einen oder anderen Abenteuer nichts mehr im Weg. Ja der Winter war zwar schön und ich habe ihn das erste Jahr genossen, aber ich bin und bleib ein Sommerkind durch und durch, das kann ich einfach nicht abstreiten. Wenn die Sonne scheint und es warm draußen ist, dann geht mir das Herz auf.
     



     
    Musik – Festivals & Konzerte 
    Neben den vielen Reisen und Wanderungen die ich geplant habe, stehen auch einige musikalische Veranstaltungen am Programm. Noch nie war ich auf so vielen Konzerten wie in diesem Jahr und wir haben erste Ende April. In den vergangen Wochen war ich bereits am Wanda Konzert, die übrigens sowas von gerockt haben, habe Macklemore im Gasometer gelauscht und durfte 30 Seconds to Mars nicht nur live sehen, sondern Jared Leto auch persönlich treffen. Außerdem war ich auf den Amadeus Music Awards und muss sagen, dass wir in Österreich schon ein paar echt tolle Künstler haben. Die Musiklandschaft wächst und wächst und wir müssen uns mit Wanda, Bilderbuch, Kaiser Franz Josef, Mavi Phoenix und Pizzera & Jaus auf keinen Fall verstecken. Auch in der zweiten Hälfte des Jahres stehen so einige Konzerte am Programm und nachdem ich erst im letzten Jahr Festivals für mich entdeckt habt, muss ich dieses Jahr natürlich auch auf eines fahren. Neben Konzerten wie Lenny Kravitz, Jack Johnson & Ed Sheeran geht es außerdem zum Lighthouse Festival nach Kroatien. Ja und eigentlich darf man sich das Frequency dieses Jahr auch auf keinen Fall entgegen lassen – wäre da am selben Wochenende nicht auch noch das Justin Timberlake Konzert. Wie ihr sehen könnt, ich habe so einiges vor und ich freue mich schon riesig auf diesen sehr musikalischen Sommer.
     
     Health & Fitness
    Seit ich aus Bali zurück bin, ernähre ich mich eigentlich wieder sehr gesund und versuche auf meinen Körper zu hören und eher Dinge zu essen, die ihm auch wirklich gut tun. Eine Zeit lang habe ich mir doch sehr wenig Zeit genommen und habe ganz oft nur schnell schnell etwas zwischendurch gegessen – entweder habe ich bestellt oder mir unterwegs etwas gekauft. Wirklich viel gekocht wurde in meiner Küche im letzten halben Jahr eigentlich nicht. Da ich aber auf Bali echt gesund gegessen habe und so viele leckere Sachen ausprobiert habe, war ich wieder motiviert mehr zu kochen und so wurde das gleich beibehalten. Ich koche wirklich wieder viel mehr und versuche auch ordentliche Mahlzeiten zu mir zu nehmen und darauf zu achten, dass mein Körper alle Nährstoffe bekommt, die er benötigt. Außerdem habe ich meinen Fleischkonsum wieder drastisch reduziert. Nicht dass ich in letzter Zeit viel Fleisch gegessen hätte, überhaupt nicht. Doch ich habe beschlossen, wenn es gute Alternativen auf der Speisekarte gibt, dann versuche ich so weit es geht auf Fleisch zu verzichten.  Zuhause gibt es bei mir eigentlich so gut wie nie Fleisch und jetzt möchte ich meinen Konsum auch reduzieren, wenn ich auswärts esse. Wenn ich mal wieder Lust drauf habe, werde ich mir auch weiterhin ein gutes Stück Fleisch gönnen, aber das soll sich eigentlich in Grenzen halten.
    Auch sportlich bin ich wieder sehr gut dabei und voll motiviert. Ich gehe wieder regelmässig zum Supercycle und zu Vitura und habe auch endlich wieder mit dem Laufen angefangen. Ich glaube auch, dass das Wetter einen großen Einfluss darauf hat, denn wenn es schön ist, kann man sich einfach viel leichter dazu motivieren sich sportlich zu betätigten. Ein genaueres Fitness Update gibt es aber sowieso demnächst, da erzähle ich euch dann genauer wie mein Sportplan momentan so aussieht.



    Trau dich – Spring über deinen Schatten
     
    Vor kurzem war ich für einen Tag in Salzburg, um einen Vortrag zum Thema Bloggen zu halten. Es war zwar nur vor einem kleinen Publikum, aber ihr müsst wissen, ich hasse es vor Menschen zu sprechen. Ich weiß nicht wieso, aber ich werde dann immer extrem nervös, rede viel zu schnell und verplappere mich dann gern. Jedes Mal wenn ich Anfragen für Vorträge und Diskussionen bekomme, überlege ich wirklich 3 Mal, ob ich das wirklich machen möchte, denn wie schon erwähnt, eigentlich mag ich das einfach absolut nicht und fühle mich auch nicht sonderlich wohl dabei. Da ich jetzt schon lange keinen Vortrag mehr gehalten habe, ich aber finde, dass es wichtig ist, dass man auch mal über seinen Schatten springt und Dinge tut, die man nicht so gerne macht, habe ich dieses Mal wieder zugesagt. Eigentlich gibt es ja auch gar keinen Grund nervös zu sein, denn ich spreche ja nur über Dinge, wo ich Bescheid weiß und irgendwie ein Profi bin. Ich teile meine Erfahrungen mit anderen Menschen, die mit der Blogger Branche bis jetzt noch nicht so viel am Hut hatten. Auch wenn ich mich auf solche Vorträge immer gut vorbereite und alles vorher durchgehe, kommt dann trotzdem die nervöse Zappelnina zum Vorschein, wenn ich vorm Publikum stehe. Viele sagen zwar, dass die Nervosität verschwindet, wenn man mal vorne steht und los redet, aber bei mir hält sie eigentlich bis zur letzten Sekunde an.  Trotzdem bin ich danach immer unheimlich stolz auf mich, dass ich über meinen Schatten gesprungen bin. Außerdem muss ich gestehen, dass es meistens wirklich nur halb so wild ist und die Leute sowieso ganz gespannt und aufmerksam zuhören.
  • Real Movement – POP Impression

    Real Movement – POP Impression

    Werbung – In Zusammenarbeit mit Peek & Cloppenburg

    POP Impression geht in die zweite Runde und dieses Mal steht das Pop-Up Konzept bei Peek & Cloppenburg ganz unter dem Motto Real Movement. Wer noch nie etwas von POP Impression gehört hat, kann hier bei meinem letzten Beitrag vorbeischauen. Alle 6 Wochen präsentieren sich neue und bekannte Marken aus aller Welt, um den Kunden ein Shoppingerlebnis der besonderen Art zu bieten. Oft ist man doch immer ein bisschen mit der Auswahl überfordert und so hat man ganz übersichtlich ein paar ausgewählte Marken und Teile, die man sowohl im Shop als auch Online shoppen kann. Dieses Mal steht der Sport im Mittelpunkt und Marken wie Puma und LNDR sind am Start. Besonders angesprochen haben mich die Teile von Koral, ein Label aus Los Angels, das ich vorher noch nicht am Schirm hatte. Die Sachen sehen nicht nur richtig cool aus, sondern sind auch noch unheimlich bequem – sie wurden natürlich schon auf Herz und Nieren getestet. Sitzt, passt und hat Luft – sowohl beim Home Workout als auch beim Supercycle gibt es kein Einschneiden und Verrutschen. Ja und da der Sommer vor der Tür steht, habe ich euch noch ein kleines Work Out für den Bauch zusammengestellt. Dafür habe ich mich gleich  ins wunderschöne Studio von Evo Fitness begeben und mir ein paar Kettlebells geschnappt. Man sagt zwar immer, Abs are made in the Kitchen, aber natürlich gehört auch Training dazu. Im ersten Studio in der Berggasse dreht sich alles um Functional Fitness und Bodyweight Training. Also perfekt, um euch meine 5 liebsten Bauch Übungen zu zeigen.

    Außerdem am Start beim Real Movement Pop-Up bis zum 08. Juni sind diese Marken:

    Puma
    LNDR
    KORAL Activewear
    S’Well
    Happy Plugs
    Grace Flowerbox
    Landré
    TASCHEN




    WORK THOSE ABS 

    Übung 1 – Hip Dips 

    Eine super Übung, die man auch ganz easy mit den beliebten und sehr effektiven Planks kombinieren kann. Meistens planke ich für ca. 1 Minute, mache dann die Hip Dips für ca. 30 bis 60 Sekunden und dann wird nochmal geplankt. Bei den Hip Dips startet ihr im Brett und senkt dann den Po einmal zur rechten und dann zur linken Seite ab. Stärkt nicht nur den Bauch, sondern ist auch für den Allerwertesten eine sehr gute Übung.

    Übung 2 – Skyscraper 

    Diese wirklich super effektive Übung, habe ich bei den Mädls von The Daily Dose entdeckt und musste sie gleich in meine Routine aufnehmen. Die zwei Power Girls geben momentan mal wieder ordentlich Gas. Man wird durch ihre Stories nicht nur motiviert, sondern ich finde es super, dass man so vielleicht eben auch mal neue Übungen ausprobiert. Bei dieser Übung startet man am Rücken ganz ausgestreckt, mit den Armen über dem Kopf und macht dann sozusagen ein Situp und lässt die Beine in der Luft. Im nächsten Schritt streckt man die Arme und Beine im Sitzen aus und dann geht es wieder zurück. Wer es ein bisschen anspruchsvoller möchte, nimmt einfach noch ein bisschen Gewicht dazu und tut so auch etwas für die Arme.





    Übung 3 – Toe Touch Crunch: 

    Ich persönlich finde ja, man sieht bei dieser Übung irgendwie aus wie ein Käfer, der am Rücken liegt und nicht mehr aufkommt, aber gut, solange es die Bauchmuskeln trainiert, soll es mir recht sein. Die Beine und Arme sind gestreckt und ihr versucht mit den Armen die Zehen bzw. Füße zu erreichen – dabei hebt ihr den Oberkörper an. Ähnlich wie bei Sit Ups zieht ihr euch jedes Mal nach oben, um die Zehen zu erreichen.

    Übung 4  – Russian Twist 2.0:

    Meine absolute Lieblingsübung für den Bauch ist der Russian Twist und ich weiß nicht, wie lange diese Übung schon in meiner Sportroutine integriert ist. Der Russian Twist trainiert nämlich nicht nur die geraden sondern auch die seitlichen Bauchmuskeln sehr gut und man kann die Übung mit etwas Gewicht und paar Zwischensteps noch ein bisschen schwerer machen. Die Beine sind zu 90 Grad abgewinkelt und der Oberkörper wird auch nach hinten gelehnt. Wichtig ist, dass der Rücken immer gerade bleibt und ihr alles anspannt. Nun wird der Oberkörper von einer zur anderen Seite gedreht, das Gewicht berührt dazwischen immer kurz den Boden. Die Beine und die Hüften bleiben dabei unbewegt, nur der Oberkörper bewegt sich. Ja und wer es noch ein bisschen schwerer haben will und auch etwas für die Arme machen will, streckt sie zwischen den Twists zur Seite immer kurz nach oben aus. Auch hier könnt ihr ein bisschen Gewicht nehmen, um es ein bisschen herausfordernder zu machen.





    Übung 5 

    Auch diese Übung für die seitlichen Bauchmuskeln habe ich bei den The Daily Dose Girls entdeckt und gleich in meine Routine aufgenommen. Ihr stützt euch mit einem Arm ab (entweder abgewinkelt oder gestreckt) und streckt die Beine ganz aus. Nun kommt der andere Arm über den Kopf und die Beine und der ausgestreckte Arm ziehen sozusagen zueinander, nach oben.




    Übung 6 – Knee Ups

    Diese Übung ist für mich jedes Mal aufs Neue eine Herausforderung, weil mir irgendwie die Kraft in den Fingern fehlt, doch ich gebe nicht auf. Ihr benötigt dazu einfach nur eine Klimmzugstange. Achtet darauf, dass ihr die Stange mit allen fünf Fingern umfasst, denn so habt ihr einen besseren Halt. Ja, und nun heißt es, alles anspannen und die Knie anziehen. Achtung, ihr dürft dabei nicht schwingen, es ist wichtig, dass ihr euren Körper so ruhig wie möglich haltet.




  • Wertvolles Wasser – Vöslauer

    Wertvolles Wasser – Vöslauer

    Werbung – In Zusammenarbeit mit Vöslauer

    Immer wieder hören und lesen wir es – viel Wasser trinken ist wichtig und gesund. Wasser aktiviert unseren Stoffwechsel, versorgt unsere Haut mit genügend Feuchtigkeit, hält fit und fördert unsere Konzentration. Ich muss gestehen, dass ich mich doch sehr oft erinnern muss, dass ich auch wirklich genügend Flüssigkeit zu mir nehme. Wenn ich mal wieder zu wenig getrunken habe, macht sich das auch ganz schnell bemerkbar. Ich bin träge, komme nicht in die Gänge und auch mein Kopf macht sich das eine oder andere Mal bemerkbar. Wenn ich aber ein paar Dinge beachte, dann komm ich an guten Tagen schon auf meine 3 Liter Wasser und mein Körper dankt mir dafür. Vor allem beim Sport und wenn ich in der Natur unterwegs bin, ist eine Flasche Wasser mein wichtigster Begleiter überhaupt – vor allem jetzt, wo die warme Jahreszeit vor der Tür steht.

    Doch heute soll es hier gar nicht um das Thema genügend Trinken gehen, sondern viel mehr darum, woher unser Mineralwasser eigentlich kommt. Wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich mir über dieses Thema bisher noch nicht so viele Gedanken gemacht. Ja ich weiß, dass wir in Österreich wirklich gesegnet sind und es nicht selbstverständlich ist, dass man sauberes Wasser auch einfach aus der Wasserleitung trinken kann. Was ich aber nicht wusste, dass es doch einen großen Unterschied zwischen Leitungswasser und natürlichem Mineralwasser gibt – vor allem was die Reinheit und Mineralisierung betrifft. Vöslauer hat mich mit der Kampagne “wertvolles Wasser” aufgeklärt und ich hatte doch ein paar ahh und ooh Momente. In einem wirklich interessanten und schön produzierten Kurzfilm wird man auf die Reise bis zum Ursprung mitgenommen. Ihr müsst nämlich wissen, die Produkte stammen aus der tiefsten und ältesten Quelle Europas und werden direkt in Bad Vöslau abgefüllt.

    Wusstet ihr zum Beispiel, dass Mineralwasser ein reines Naturprodukt ist und direkt am Quellort abgefüllt wird? Mineralwasser gehört zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln in Österreich und darf vor der Abfüllung nicht mehr verändert werden. Dank der natürlichen Mineralisierung enthält es aber alle wichtigen Inhaltsstoffe, die unser Körper braucht und das in seiner reinen und unverfälschten Form. Bei Vöslauer weiß man einfach ganz genau, was man bekommt. Und es macht unheimlich viel Spaß mit so einem frischen und dynamischen Unternehmen zusammenzuarbeiten.







     

  • Outtakes #3

    Outtakes #3

    Da diese Beiträge bei euch bis jetzt immer sehr gut angekommen sind, dachte ich mir, es wird mal wieder Zeit für ein paar Outtakes. Ist ja langweilig, wenn ich immer nur die schönen Fotos mit euch teile und das würde ja auch nicht so ganz der Realität entsprechen. Bei so einem Shooting entstehen doch immer an die 100 Fotos, oder sogar mehr, wenn ich einen schlechten Tag habe. Ja und die besten 10-15 Stück schaffen es dann schlussendlich auf den Blog. Zwischen diesen hübschen Fotos sind aber auch immer ein paar ziemlich nette Schmankerln, wie ich finde und es wäre schade, wenn ich euch diese vorenthalten würde. Deshalb Vorhang auf für die 3 Runde meiner Outtakes Serie. Ich finde man darf sich selber nicht immer zu ernst nehmen und es ist auch sehr wichtig, dass man über sich selber lachen kann. 

    Wenn ich während dem Shooting merke, dass ich meinen schönen Ansteckpin aus Amsterdam am Weg verloren habe.




    Ma wo is mein Handy scho wieda. Ich glaub der eine Kaffee reicht heut nicht aus. 

    Ich: Sophie, und dann machma noch ein paar Fotos quer.
    Sophie: Jaaa, jetzt aber grad Hoch, hör auf zu reden. 

    Irgendwie klappt das mit dem Haare schütteln nicht ganz so wie ich das möchte. Wie schaffen das die Blogger nur immer, dass sie gut dabei aussehen?

    Ich liebe es wenn man mich ganz nah fotografiert. Kuckuck hallo Falten. 

    Augen Auf Nina, Augen Auf




    Zwieda schauen kann ich





    Wenn man mit dem Gedanken schon im Wochenende ist,…..

    Wieso schaut das bei mir eigentlich nie gut aus wenn ich mir durch die Haare fahre?

    Was macht denn der da hinter mir – Immer diese Paparazzi

    Wenn Tobi wieder super ablenkt

    Ob man merkt, dass ich skeptisch bin, ob die Bürste meine Dreadlocks bändigt? 

    Schon mal gleich das Gesicht verziehen, könnte ja weh tun.. 

    Okay, war doch nicht so schlimm. – Hier gibt es meinen Bericht zur Bürste, die wirklich super ist

    Wenn Tobi schon wieder Schmusen wollte und nicht nur Kuscheln

  • Der Tag danach

    Der Tag danach

    Nachdem der erste Gastbeitrag von der lieben Sophie so gut bei euch angekommen ist, gibt es heute gleich Nachschub. Als sie mir diesen Text vor einiger Zeit geschickt hat, habe ich mich in jedem ihrer Worte wiedererkannt und er hat mir wirklich sehr geholfen – ich muss gestehen, ich habe ihn nicht nur einmal gelesen.

    Ihr kennt das sicher alle – der Moment, wenn dich ein Ereignis komplett fassungslos zurücklässt und dich gefühlsmäßig in die Tiefe reißt. Wenn du glaubst, nichts geht mehr und dich fast sprachlos zurücklässt. Du fragst dich nur noch, wie das passieren konnte und was du hättest anders machen können. Das ist der Tag, an dem alles gerade eben zusammengebrochen ist und du es noch nicht einmal ganz realisierst. Du glaubst, es geht nichts mehr.

    Aber so sehr man sich dann auch Stillstand wünschen möchte, man kann die Geschichte nicht aufhalten. Jede Veränderung birgt Gefahren, das Ungewisse und das kann auch ganz schön beängstigend sein. Aber auch dann gibt es noch immer diesen einen Tag – und zwar den Tag danach. Und über den schreibt fast niemand. Die Meisten schreiben über den Tag, an dem die Zerstörung stattgefunden hat, als ihnen quasi der Boden unter den Füßen weggerissen wurde. Aber das bedeutet auch, dass man angefangen hat zu fallen – und das muss ja irgendwann ein Ende haben. Bis man eben Rock Bottom erreicht hat. Und da fängt er dann an, der Tag nach der Katastrophe.

    Es wird immer einen Tag danach geben, auch nach schönen Ereignissen.

    Der “Tag danach” muss nicht immer etwas Schlechtes sein. Zum Einen, weil es ihn auch nach schönen Ereignissen gibt und zum Anderen, weil er vielleicht schlussendlich doch etwas positives hatte. Manchmal ist der Tag danach beides – tragisch und schön. Mir ging es zumindest so, als ich eine Nachricht erhalten habe, die mich gleichzeitig wie ein Bus überrollt hat und dabei genauso befreiend war. Ist Platz für beide Emotionen in unserer Brust zur selben Zeit? Kann ich vor Glück im siebten Himmel schweben und vor „Pech“ aus allen Wolken fallen?

    Es geht, aber dann fühlt es sich komisch an. Wenn etwas Trauriges passiert und man dadurch realisiert, wie glücklich man sich eigentlich schätzen kann. Wenn man Glück im Unglück hatte und beispielsweise eine Krankheit durch Zufall entdeckt wurde, aber durch die Früherkennung Heilungschancen bestehen. Das macht das Leid bis zu einem gewissen Grad weniger tragisch. Man schwebt natürlich nicht im siebten Himmel, aber wie ihr seht, versuche ich überall das Positive zu sehen. Auch wenn man in einer Situation oder „Beziehung“ (nicht nur Liebesbeziehung) unglücklich war und es nicht geschafft hat, sich zu trennen und einem dann die Entscheidung aus der Hand genommen wurde. Und plötzlich fällt einem eine große Last von den Schultern, die man fast nicht mehr tragen oder ertragen wollte.

    Man ist schließlich trotzdem traurig, dass es vorbei ist, aber weiß, dass es der bessere Schritt war. Manchmal realisiert man das auch erst im Nachhinein. Aber es wäre dennoch schöner gewesen, selbst diese Entscheidung zu treffen. So fühlt man sich vor den Kopf gestoßen. Und versteht nicht, warum man zuvor nicht den Mut aufgebracht hat und es so weit kommen musste, dass jemand oder etwas anderes die Entscheidung treffen musste.




    Heute ist der Tag danach.

    Genau als ich diesen Text geschrieben hatte, war ich gerade mittendrin – im Tag danach. Ich hatte schon viele „Tage danach“. Der Tag, nachdem ich dachte meinen ersten Freund zu haben und der Tag, nachdem ich realisiert habe, dass dem nicht so ist. Der Tag, nachdem ich eine schlechte Note hatte und der Tag, nachdem ich die Klasse trotzdem bestanden habe. Der Tag, nachdem mich ein Lehrer am Kicker hatte und ständig loswerden wollte und der Tag, nachdem ich mit meinem Maturazeugnis vor dieser Person stand. Der Tag, nachdem ich mit dem Studium angefangen habe, voller Freude und Selbstzweifel, ob ich das Richtige gewählt habe und der Tag, nachdem ich das Studium abgeschlossen – und es zum Schluss geliebt habe.

    Der Tag, nachdem ich einen neuen Job angefangen habe und voller Zweifel war, ob ich nicht doch den anderen hätte nehmen sollen. Der Tag, nachdem ich in diesem Job plötzlich richtig glücklich war und voller Zuversicht in die Zukunft geschaut habe. Der Tag, nachdem jemand etwas für mich beendet hat, weil ich nicht zuvor den Stecker gezogen habe und nach Antworten und Erklärungen suche. Ich aber gleichzeitig das Gefühl habe, endlich frei zu sein.

    Dieser Tag danach ist noch immer mies.

    Aber er ist gesänftigter als der gestrige. Er ist ruhig, nachdenklich und weniger traurig oder weinerlich. Er ist eher voller Realismus und Klarheit. Aber er ist dennoch nicht schön. Es ist wie nach einem Sturm, wenn alles in Trümmern liegt und du zum ersten Mal einen nüchternen Blick auf die Zerstörung wirfst und dich bückst, um das erste Stück aufzuheben und beschließt „na dann gehen wirs mal an.“

    Der Schock, der erschreckende Moment, wenn alles vor deinen Augen zusammenbricht, oder du das erste Mal das Ausmaß der Zerstörung siehst, führt da mehr zur absoluten Fassungslosigkeit. Man muss sich diesem Moment auch ein bisschen hingeben. Er ist notwendig um damit abschließen und dann in Ruhe mit dem Aufräumprozess starten zu können.

    Der Tag danach ist vielleicht nicht unbedingt der Tag, an dem nichts mehr von dem vorangegangen Sturm und seiner Zerstörung sichtbar ist, aber es ist der Tag, an dem der erste Schritt getan wurde, um wieder etwas Neues zu beginnen.

  • life update – Im in love….

    life update – Im in love….

    Ja ich bin verliebt. Verliebt ins Leben.

    Wahrscheinlich könnt ihr meine Bali-Schwärmerei schon gar nicht mehr hören, aber diese Reise hat einfach irgendwas in mir ausgelöst und mich verändert. Seit ich zurück bin, sehe ich viele Dinge einfach anders, lebe viel unbeschwerter und lasse mich einfach nicht mehr so schnell stressen bzw. verunsichern. Die vielen Gespräche mit Menschen aus der ganzen Welt haben mich einfach unheimlich inspiriert, motiviert und vor allem zum Nachdenken angeregt. Wenn man in so einer schnelllebigen Branche arbeitet bzw. Welt lebt, dann ist man dazu verleitet immer gleich 10 Schritte auf einmal zu machen, Vollgas zu geben und vergisst oft die Dinge auf die es wirklich ankommt. Es klingt für mich immer noch schräg und irgendwie fühle ich mich total erwachsen (zeit wirds mit fast 30) wenn ich das sage, aber ich habe das Gefühl, dass ich meinen Weg gefunden habe und mich diese Reise total geerdet hat. Ich lebe viel mehr im hier und jetzt, versuche jeden Moment zu genießen, lasse das Kind in mir so oft es geht zum Vorschein kommen und versteife mich nicht mehr zu sehr. Oft ist es einfach viel besser, wenn man bestimmte Dinge einfach auf sich zukommen lässt und das tut was sich gut anfühlt. Wenn man mit einer positiven Einstellung an gewisse Sachen ran geht, fällt einem vieles auch um einiges leichter kann ich euch sagen. Außerdem versuche ich jede Chance die sich ergibt zu nutzen und viel mehr auf mein Bauchgefühl zu hören. Auch wenn ich anfangs vielleicht ein bisschen zweifle und mir nicht sicher bin, versuche ich es einfach und denke mir, was habe ich zu verlieren – wenn es nicht klappt, naja dann ist es halt so, aber ich habe es wenigstens versucht. Es kommt immer darauf an was man aus einer bestimmten Situation macht.  Never try, Never know ist so ein bisschen zu meinem neuen Motto geworden.

    Self Love

    Wie meine Mama erst vor kurzem so schön zu mir gesagt hat, wir sind alle selbst für unser Glück verantwortlich und am wichtigsten ist es, dass wir uns selber lieben. Ja und da hat sie mal wieder vollkommen recht. Lange habe ich geglaubt, dass ich nur mit einem Partner an meiner Seite glücklich sein kann, was natürlich ein totaler Schwachsinn ist. Klar ist es was tolles, wenn man die schönen Momente im Leben mit einem Partner teilen kann, doch noch viel wichtiger ist es, dass man mit sich selber im Reinen ist und sich gerne hat. In meinem letzten Jahr, das ich als Single verbracht habe, hatte ich doch sehr viel Zeit mir über viele Dinge Gedanken zu machen. Ich habe mich sehr viel mit mir selbst und den Dingen die für mich am besten sind beschäftigt. Vielleicht sollte ich doch mal länger ins Ausland gehen oder eine andere Stadt zum Leben in Betracht ziehen? Nicht dass ich jetzt vor hätte meine Zelte in Wien abzureißen und abzuhauen, nein das nicht, aber wenn man selber irgendwie der Mittelpunkt seines Lebens ist, denkt man über vieles doch ganz anders nach.

    Außerdem habe ich das Gefühl, dass man sich viel weniger verbiegt und viel mehr man selbst ist, wenn man sich selber akzeptiert und das Leben liebt und genießt. Neue Herausforderungen oder schwierige Situationen bereiten mir nicht mehr ganz so viel Kopfzerbrechen, weil ich mehr Vertrauen in mich selbst habe. Meine Angst auch mal Fehler zu machen und vielleicht zu scheitern ist um einiges kleiner geworden. Auch hier passt mein Motto wieder, denn man muss alles einfach mal ausprobieren. Mit einer positiven Einstellung zum Leben gelingt einem doch viel mehr und ja wenn mal was schief läuft ist es nicht ganz so schlimm.

    Es fallen einem auch plötzlich ganz viele Kleinigkeiten auf, die man oft einfach übersieht. Andere glückliche Menschen auf der Straße, ein schöner Sonnenuntergang ein lachendes Kind – irgendwie nimmt man das Leben und die Umwelt ganz anders wahr.

    Ich will damit jetzt gar nicht sagen, dass das Leben alleine bzw. ohne Partner schöner ist, nein auf keinen Fall. Nur hat mir das Jahr in dem ich alleine war einfach gezeigt, dass es unheimlich wichtig ist, dass man auch Zeit für sich hat, denn nur so lernt man sich wirklich kennen und lieben. Wer mit einer positiven Einstellung durchs Leben geht und sich selber gerne hat, strahlt das auch nach außen aus und ist viel offener für Neues, als jemand der zweifelt.

    Spring is around the corner

    Ich weiß nicht wie es euch geht, aber immer wenn die kalte Jahreszeit zu Ende geht und langsam aber doch der Frühling das Land erreicht, überkommen mich Glücksgefühle. Mittlerweile bin ich zwar auch ein Fan vom Winter  geworden, aber irgendwann hat man doch genug von der Kälte und dem Schnee. Vergangenes Wochenende habe ich noch 3 richtig coole Tage mit einer verrückten Mädls-Truppe auf der Rax im Schnee verbracht. Wir hatten traumhaftes Wetter, sind mit den Schneeschuhen zum Gipfel gewandert und hatten richtig viel Spaß. Doch am Sonntag wusste ich, mir reichts, ich habe genug vom Winter. Das Wochenende war der perfekte Abschluss und so schön die Saison war, ich bin bereit für den Frühling. Ja und wenn man dem Wetterbericht glauben schenken kann, dann können wir uns ab nächster Woche auf richtig warme Tage freuen.




    Music keeps me going 

    Die Musik spielt seit dem letzten Jahr eine noch größere Rolle in meinem Leben. Egal wohin ich gehe, meine Kopfhörer sind immer dabei. Sobald ich zuhause ankomme, wird Spotify aktiviert und mein Handy mit meiner Box verbunden. Die Musik begleitet mich durch all meine Phasen und irgendwie hilft sie auch unheimlich. Je nach Lust und Laune wähle ich eine Playlist, setze mich manchmal einfach nur auf die Couch und lausche oder springe wild durch die Wohnung und lasse alles raus. Auf Instagram bekomme ich doch immer viele Fragen zu der Musik die ich höre und deshalb habe ich vor einem Jahr auch angefangen meine eigenen Playlists auf Spotify zu erstellen. So habe ich eine richtig coole Back in the Days Playlist wie ich finde, oder auch für Bali meine Favoriten zusammengesucht. Es macht mir unheimlich viel Spaß und es sind auch einfach ganz viele Lieder dabei die mich an tolle, traurige aber auch verrückte Momente erinnern und das finde ich so toll an der Musik. Sie motiviert nicht nur und hilft einem durch schwere Phasen, sondern weckt auch Erinnerungen.

    Ja und zum Schluss möchte, ich noch einen ganz tollen Account, den ich vor ein paar Tagen entdeckt habe mit euch teilen. Die liebe Sarah macht nämlich unheimlich tolle Videos, die einfach nur zum Nachdenken anregen. Ich musste mir jedes mindestens zweimal ansehen, weil ich die Umsetzung und die Inhalte so toll fand.
    Ja und in diesem Sinne wünsche ich euch noch ein wunderschönes Osterwochenende.

  • Bye Bye Bali – Gedankenchaos

    Bye Bye Bali – Gedankenchaos

    1. MÄRZ 2018

    Manchmal kann ich es gar nicht glauben, dass ich wirklich mein eigenes Leben lebe. Ich sitze hier auf einem Boot auf dem Weg von Nusa Penida retour Richtung Bali, der Wind weht mir durch die Haare, die Sonne scheint mir ins Gesicht und ich bin der glücklichste Mensch überhaupt. Lange hatte ich den Wunsch nach Bali zu gehen und irgendwie habe ich immer Ausreden gefunden, weil ich einfach Angst hatte. Jetzt bin ich aber doch endlich ins kalte Wasser gesprungen, habe mich getraut, lebe meinen Traum und genieße mein Leben – Kann es eigentlich noch besser werden?
    Ein kleines Mädchen sitzt mir gegenüber und lächelt mich schüchtern an, während die Gischt über die Reling spritzt. Freudentränen laufen mir über die Wangen und ich strahle über das ganze Gesicht. So muss sich Freiheit anfühlen.
    Ich bin alleine am anderen Ende der Welt und kann tun und lassen was ich will. Manchmal glaube ich immer noch, dass ich jeden Moment aufwache und alles nur ein Traum war – doch dem ist nicht so. Ja ich habe es wirklich nicht schlecht erwischt und lebe sicher gerade das Leben, das sich viele wünschen. Doch all das ist mir nicht so einfach in den Schoss gefallen. Klar hatte ich sicher das eine oder andere Mal Glück, aber trotzdem habe ich in den letzten Jahren sehr viel gearbeitet und bin das eine oder andere Mal auch ins kalte Wasser gesprungen – Wie sagt man so schön, ohne Fleiß kein Preis.

    Vor allem die zweite Hälfte des letzten Jahres hat mich sehr viel gelehrt. Ich hatte Phasen in denen meine Lebensfreude, die ich doch immer versuche auch nach außen zu tragen, verschwunden war. Wird es auch mal wieder besser, habe ich mich doch ziemlich oft gefragt. Doch irgendwann wird immer alles gut, man muss nur daran glauben und darf die Geduld nicht verlieren. Umso älter man wird, umso besser lernt man sich kennen. Man lernt mit gewissen Dingen umzugehen und irgendwann weiß man einfach, was man will und was man zum Glücklichsein braucht. 2017 war nicht unbedingt mein bestes Jahr. Auch wenn ich viele tolle Momente hatte und noch mehr zu mir gefunden habe, war es vor allem Ende des Jahres  nicht ganz so prickelnd und ich habe nicht nur einmal an mir gezweifelt. Es fiel mir unheimlich schwer von einer Sache, die sich eine Zeit lang einfach richtig angefühlt hat, loszulassen. Jetzt wo ich es so neutral betrachte, hätte es mir von Anfang an klar sein müssen, dass es nicht richtig war, doch im Nachhinein ist man immer klüger, nicht? Auch wenn es mir eine Zeit lang richtig gut getan hat, hat es mich am Ende unglücklich gemacht und genau das zeigt mir einfach dass es falsch war. Auch wenn es Wochen gab, in denen es mir alles andere als gut gegangen ist, bin ich dankbar, dass alles so gekommen ist. Wäre ich sonst hier auf Bali? Hätte ich den Schritt dann gewagt?
    Alles kommt so wie es kommen soll. Klar manchmal oder oft hat man sicher selber schon ein bisschen einen Einfluss in welche Richtung sich etwas entwickelt, aber ganz oft ist es auch einfach eine Sache des Timings. Was ich aber eigentlich damit sagen will ist, dass solche schlechte Phasen wichtig sind um zu lernen und meistens hat jede schlechte Phase auch was Gutes.




    16.MÄRZ 2018

    So schnell kann es gehen und mein Monat auf Bali ist vorbei. Ich verlasse die Insel mit einem weinenden und einem lachenden Auge und muss gestehen, der Abschied fällt mir alles andere als leicht. Meine Zeit hier war wirklich ganz besonders und ich habe das Gefühl, es war nicht mein letzter Balibesuch. Mittlerweile sitze ich am Flughafen Richtung Heimat und blicke auf 4 ganz wundervolle Wochen zurück. Nach Hause fliegen ist nie einfach, aber so traurig wie dieses Mal war ich glaube ich noch nie. Ich sitze hier am Boden, höre meine Bali-Playlist, nippe an meinem Turmeric Booster und versuche die Tränen zurückzuhalten. Mein erster Solotrip, vor dem ich anfangs doch ziemlich Angst hatte, war das Beste was ich machen hab können. Ich nehme so viele schöne Erinnerungen mit nachhause und bin immer noch ganz überwältigt wie besonders diese Reise für mich war. Da Trübsal blasen aber keinen Sinn macht, versuche ich einfach an all die schönen Momenten zu denken und nicht daran, dass es nun vorbei ist. Ich wusste, dass mir diese Insel gefallen wird, aber dass ich den Bali-Vibes so verfallen werde, hätte ich niemals gedacht. Das Meer, die Wellen, die Gastfreundlichkeit, das gute Essen, das Wetter und vor allem die vielen Menschen, die ich kennenlernen durfte, werden mir in Erinnerung bleiben. Anfangs hatte ich wirklich Angst alleine zu verreisen, doch als ich aus dem Flieger stieg, war diese Angst sofort verschwunden und die Vorfreude und Neugierde haben einfach überwogen. Im Endeffekt war ich überhaupt nicht alleine und ja es stimmt wirklich, wer auf Bali nicht alleine sein möchte, bleibt auch nicht lange alleine. Wenn mich jemand fragt was (neben dem Surfen natürlich) mein Highlight war, dann kann ich das ganz schnell beantworten, denn es waren die Menschen die meinen Weg gekreuzt haben, die diese Reise so besonders gemacht haben. Wenn ich nur an die vielen schönen, lustigen und auch verrückten Dinge, die ich erlebt habe zurückdenke, muss ich gleich wieder Lächeln und Weinen gleichzeitig. Eigentlich ist es aber ein gutes Zeichen, dass mir der Abschied so schwer fällt, denn das zeigt mir nur, dass ich wirklich eine ganz tolle Reise hatte. Vielleicht sogar die beste Reise, die ich bis jetzt machen durfte.




    20.MÄRZ 2018

    Die Realität trifft mich hart wie ein Schlag ins Gesicht. Ich bin zurück im kalten Wien und irgendwie komme ich damit so gar nicht klar. Am liebsten würde ich mich sofort unter der Bettdecke verkriechen, die Augen schließen und hoffen, dass ich wieder am Meer bin, wenn ich sie aufmache. Es war mir natürlich klar, dass diese Reise früher oder später zu Ende gehen wird, aber dass es mir so schwer fällt abzureisen, hätte ich nicht gedacht. Klar ich bin erst seit 3 Tagen wieder zurück, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich noch länger brauchen werde, um wieder anzukommen. Normalerweise  muss ich nur den kleinen Tobi ansehen und es hilft mir über meine “Urlaubsdepression” hinweg, aber auch das ist dieses Mal irgendwie nicht der Fall. Versteht mich nicht falsch, ich freue mich natürlich riesig meinen kleinen Fellknäuel wieder zu haben, aber gleichzeitig checke ich meinen Kalender, ob nicht doch irgendwann in den nächsten Monaten die Möglichkeit besteht nochmal nach Bali zu fliegen. Schon vor meiner Reise hatte ich irgendwie die Nase von Wien voll und bin immer wieder in den Wald bzw. die Berge geflüchtet und jetzt ist es irgendwie noch schlimmer als vorher. Verrückt eigentlich was so eine Reise anrichten kann. Eigentlich fliegt man ja weg, um das Fernweh zu stillen und dann kommt man zurück und es ist noch viel größer als vorher. Ein ewiger Teufelskreis kann ich euch sagen. Auf jeden Fall versuche ich gerade einfach das Beste aus der momentanen Situation zu machen. Treffe mich mit Freunden, plane neue Trips in die Berge und lenke mich einfach ein bisschen ab, zum Beispiel mit einem radikalem Frühjahrsputz.
    Nach meiner Ankunft in Wien habe ich gleich mal einen Rappel bekommen und begonnen meine gesamte Wohnung auf den Kopf zu stellen. Die Küche wurde komplett ausgeräumt, neu sortiert, mein Kleiderschrank radikal ausgemistet, die Wäsche gewaschen und ich habe wieder ein bisschen Ordnung in mein Chaos gebracht. Lustigerweise habe ich das ziemlich oft nach meinen Reisen, aber es hilft einfach enorm und wenn alles glänzt und an seinem Platz ist, freut man sich gleich viel mehr aufs Nachhause kommen.

    Auch wenn ich jetzt gerade zuhause sitze und schmolle, weil ich am liebsten noch in Bali im Line-Up sitzen würde, versuche ich nicht zu viel Trübsal zu blasen und stattdessen an die schönen Momenten zurückzudenken. Diese Reise war unheimlich wichtig für mich. Ich bin über meinen Schatten gesprungen, habe neue Dinge ausprobiert und das Leben einfach mal ohne Kamera & Co genossen. Ich habe so viel dazugelernt und irgendwie habe ich das Gefühl, ich bin irgendwie angekommen. Angekommen im Leben.

    Nach meiner Rückkehr wurde ich gefragt, “und ist Bali jetzt erledigt?” Ich würde sagen, nein auf keinen Fall. Ich kann jedem der schon mal überlegt hat alleine zu verreisen nur sagen, tut es. Überlegt nicht zu viel, macht es einfach. Lebt euer Leben und genießt es. Lasst keine Situation und Möglichkeit aus. Nutzt eure Chancen, was habt ihr zu verlieren.

  • Da ist mir was passiert, das Leben

    Da ist mir was passiert, das Leben

    Seit November arbeitet Sophie nun für mich und ich könnte mir keine bessere Unterstützung wünschen. Mit einer seiner besten Freunde zusammenzuarbeiten ist vielleicht nicht immer leicht, aber was sehr schönes. Ich war immer schon ein großer Fan ihrer Texte und wenn ich ehrlich bin, haben sie mir schon in so einigen Lebenslagen geholfen. Sie findet einfach viel zu oft die richtigen Worte und ich erkenne mich in vielen ihrer Texte wieder. Deshalb wird es Zeit ihr ein bisschen Platz auf meiner kleinen Spielwiese zu machen, um ihre tollen Worte in die Welt rauszutragen. Vorhang auf für Sophie‘s Kolumne.

    Die ein oder andere Person kennt mich vielleicht aus Ninas Insta Stories, wie ich mich neben ihr den Berg hinaufschleppe und vor lauter Erschöpfung wie ein Hirsch röhre. Genauso will man eigentlich beschrieben werden, oder? Ich schreibe privat ganz gerne Texte, aber hatte mir nie vorgestellt, sie zu veröffentlichen. Das ist jetzt also eine Premiere und ihr bekommt Einblick in die verqueren Gedanken meiner Synapsen.

     

    Da ist mir was passiert, das Leben.

    Wenn man Erfolgsgeschichten von Leuten hört, dann heißt es meist „Ich hatte einfach Glück“. Und im Gegenzug hört man aber auch immer wieder von Leuten, die es versuchen und versuchen, alles geben, es aber dann doch nicht schaffen. Gerade im Showbiz hört man das eigentlich von fast allen Stars. Sicher ist es harte Arbeit dort zu sein, wo man ist, aber wenn sie beschreiben, wie es dazu gekommen ist, dass gerade SIE für eine Rolle ausgewählt worden sind, oder genau sie ihren Durchbruch hatten, dann wird es meist nur auf einen unglaublichen Zufall zurückgeführt. Also hab ich mir gedacht, das Leben kommt ja ohnehin auf dich zu. Und das tut es tatsächlich.

    Viele gute Dinge sind mir passiert, ohne dass ich bewusst dafür etwas getan hätte. Ich habe da nicht auf ein bestimmtes Ziel hingearbeitet, sondern hab einfach mal gemacht, was mir in den Sinn gekommen ist. Als ich dann mit 21 zufällig die Chance hatte in ein Tonstudio zu gehen und ein paar eigene Songs weiter auszuarbeiten und mal einzusingen, dachte ich – wow, das könnte vielleicht der Anfang von etwas sein. Ich habe immer schon gerne gesungen und ich würde auch behaupten, es zu können, aber dieses große Talent, auf das die Welt gewartet hat? Wohl eher nicht. Dafür hat sie vermutlich einen eigenen Klang und einen hohen Wiedererkennungswert.

    Dann siehst du aber Tausende von Menschen, meist im Fernsehen, die einfach großartig singen können. Die dann die schwersten Lieder runterschmettern, als wäre es das Einfachste der Welt. Und obwohl sie unglaublich gut singen können, sind sie trotzdem bei einer Castingshow und den Großteil hat man nach einer Staffel spätestens eh schon wieder vergessen. Auch wenn es auf die Bevölkerung gesehen vielleicht nicht viele Leute gibt, die so gut sind, gibt es trotzdem noch viel mehr als der Markt wirklich verträgt. Und es kommt dann gar nicht mehr nur darauf an, dass man die ärgsten Arien trällern kann, sondern auf so viel mehr. Im Fernsehen nennen sie es immer „Gesamtpaket“, weswegen dann lauter Leute, die eigentlich nicht singen können, glauben besonders verrückt sein zu müssen, um aufzufallen. Aber selbst die hat man nach einer Weile wieder vergessen. Es gibt sicher auch einige Leute, die von der Musik leben können, ohne dass jeder ihren Namen kennt – und das ist doch genauso schön. Und für manche Leute kommt der große Durchbruch auch dann, wenn sie schon gar nicht mehr damit gerechnet haben. Man muss sich nur Christoph Waltz anschauen – ich weiß natürlich nicht, ob er nicht doch damit gerechnet hat – aber er war schon so lange (erfolgreicher) Schauspieler im deutschsprachigen Raum. Und dann im Alter von 53 kommt Quentin Tarantino und ZACK, Weltkarriere. Jetzt ist er natürlich ein Nationalheld und wird groß gefeiert, wie eh immer.




    Also – da war ich 21 , stehe im Tonstudio und denke mir „vielleicht ist das genau die Geschichte, die ich später erzählen werde.“ Ja, ein bisschen Größenwahnsinn darf schon auch sein, aber im Endeffekt war es eher Ehrfurcht und der Wille, jetzt ja nichts falsch zu machen. Also hab ich versucht cool zu bleiben und das Ganze nicht so ernst zu nehmen. Blöderweise wurde aus meiner Coolness eher Faulheit und fehlender Elan. Ich wollte einfach nicht zu viel erwarten und dann enttäuscht sein. Deshalb habe ich es auch bis auf ein paar wenigen Leuten, niemanden erzählt. Bis heute. Es wäre mir peinlich gewesen, wenn alle erfahren hätten, dass ich womöglich noch versage.

    Wie ihr euch denken könnt, nachdem ich jetzt kein großer Star geworden bin oder ein eigenes Lied rausgebracht habe, wurde daraus nichts. Nun ja, ich habe in dem Moment einfach nicht den nötigen Schmackes gehabt. Das ist auch okay, ich glaube ohnehin nicht, dass es was geworden wäre. Aber wenn ich jetzt 8 Jahre später darauf zurückblicke, finde ich es schön, die Erfahrung gemacht zu haben. Und ich habe auch gelernt, dass die wenigsten Dinge im Leben „einfach so passieren.“
    Natürlich muss man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, mit den richtigen Menschen sprechen, das Richtige sagen – aber auch Leistung bringen. Also ist es nicht verkehrt, sich etwas zu erarbeiten. Für den großen Durchbruch braucht man dann halt eben das gewisse Quäntchen Glück. Aber zu glauben, das Leben würde dir schon alles zu deinen Füßen herantragen, was du möchtest, ist ein Irrglaube. Vielleicht schwemmt es dir ab und an ein paar Gelegenheiten heran, aber du bist die Person, die diese dann beim Schopf packen muss. Und von nix kommt nun mal auch nix.

    Also mache ich die Dinge jetzt einfach. Wenn ich für einen bestimmten Job gewisse Fähigkeiten brauche, dann eigne ich sie mir an. Wenn ich gerne auf Urlaub fahren will, dann plane und spare ich. Wenn ich gerne besser Gitarre spielen möchte, dann übe ich mehr und/oder nehme Unterricht. Letzteres steht schon etwas länger auf meiner To Do Liste. Aber das ist auch kein Problem, schließlich geht ja nur eins nach dem anderen. Und jetzt sind eben ein paar andere Sachen dran.

    Zum Titel: Inspiriert durch die Zeile aus dem Film 500 days of summer – “what always happens. Life.”