Kategorie: Life

  • naheliegendes – Klara Fruchtsennerei

    naheliegendes – Klara Fruchtsennerei

    Werbung – In Zusammenarbeit mit Klara Fruchtsennerei

    Ich bin zwar nicht die größte Naschkatze, aber ab und zu darf es schon auch mal was Süßes sein. Am liebsten greife ich dann aber zu Joghurts, Grießbrei, Milchreich und Co. wobei ich sagen muss, dass es gar nicht so einfach ist Produkte zu finden, die nicht zu künstlich schmecken. Das Kühlregal im Supermarkt ist voll, aber die Auswahl an Leckereien die mich ansprechen, eher klein. Aromastoffe, Verdickungsmittel und Konservierungsstoffe – ist das wirklich nötig?

    Vor kurzem bin ich auf die Produkte von Klara Fruchtsennerei, ein kleines Unternehmen mit Sitz in Wien, die auf Regionalität und Natürlichkeit setzen aufmerksam geworden. Seit einiger Zeit gibt es diese Produkte auch bei  Spar und seitdem führt kein Weg mehr daran vorbei. Wenn es um Lebensmittel geht, achte ich schon sehr darauf was ich so esse. Immerhin möchte ich mich ja auch gut fühlen und wissen was in meinem Essen drinnen ist. Ich finde es toll, dass das Angebot hier immer größer wird und große Supermärkte wie Spar auch kleine österreichische Unternehmen unterstützen und platzieren. Sind wir uns mal ehrlich, das naheliegende ist doch meistens am besten. Frisch zubereitet, viel Liebe fürs Detail und natürliche Zutaten. Ja und das schmeckt man auch und das finde ich toll. Letzte Woche durfte ich die Klara Fruchtsennerei in Wien besuchen und mal hinter die Kulissen blicken. Was steckt hinter diesem Unternehmen, wie werden die Produkte zubereitet und was macht sie so besonders?

    Frisch zubereitet, viel Liebe fürs Detail 

    Natürlich möchte ich euch die Dinge die ich gesehen und erfahren habe nicht vorenthalten, denn ich finde kleine Österreichische Unternehmen, sollten auf jeden Fall unterstützt werden und ich finde es einfach schön zu sehen, wenn jemand so viel Herzblut in die Arbeit steckt. Die Klara Fruchtsennerei hat ihren Sitz in Wien und ist für ihre süßen Leckereien auf Milchbasis bekannt. Die Produkte werden alle in Wien und auch per Hand hergestellt. Von der Zubereitung des Joghurts, bis zum Abfüllen und Etikettieren hier sind tatkräftige Angestellte (in Summe sind es 12 Frauen, die im Unternehmen arbeiten)  am Werk, die dafür sorgen, dass die Produkte auf schnellen Weg in den Supermarkt und zum Endkonsumenten gelangen.

    Es wird nur Milch aus Niederösterreich verwendet und die Produkte basieren alle auf Joghurtbasis und auch dieses wird in Wien hergestellt. Zwei Tage dauert es bis die Grundmasse, also das Joghurt, fertig ist. Ich durfte es vor Ort kosten und glaubt mir, ich habe noch nie so ein leckeres und cremiges Joghurt gegessen. Am liebsten hätte ich den ganzen Topf leer gelöffelt. Aus den Joghurts entstehen dann zum Beispiel leckere Dessertprodukte, wie Milchreis, Grießpudding, Mousse oder Topfencremen. Alles ist frei von Aroma- und Farbstoffen und Konservierungsstoffen und nach hauseigenen Rezepten zubereitet. Da schmeckt man auch wirklich die Frucht und die Natürlichkeit raus. Wenn das Produkt fertig ist, wird es abgefüllt und die Gläser (hier ist kein Plastik im Spiel) etikettiert. Ja und danach geht es auf schnellsten Weg in den Supermarkt. Wenn die Grundmasse fertig ist, dauert es meistens nur 24 Stunden bis die fertigen Produkte im Supermarkt stehen. Durch die kurzen Transportwege kann auch bester Geschmack und maximale Frische garantiert werden – Ja und das kann ich bestätigen. Sehr lange haben die Produkte in meinem Kühlschrank nicht überlebt – wenns schmeckt dann schmeckts.

    Es war ein wirklich interessanter Nachmittag und es hat unheimlich viel Spaß gemacht Frau Sailer, der Eigentümerin zu lauschen. Da merkt man einfach, dass sehr viel Leidenschaft und auch Arbeit dahintersteckt. Von der Kreation bis zur Umsetzung kann es schon ein Weilchen dauern, aber es ist toll zu sehen was dabei rauskommt, wenn Menschen ihre Träume verwirklichen. Wenn man mal so einen Einblick bekommt, wie alles abläuft, mit wie viel Motivation neue Produkte kreiert werden, woher sie kommen und wie alle tatkräftig am Werk sind, schmeckt es gleich noch viel besser. Ja und da gebe ich auch gerne mal ein bisschen mehr Geld aus




  • life update – #shithappens

    life update – #shithappens

    Ich sags euch, das war vielleicht ein Samstag. Wenn mir jemand gesagt hätte, dass dieser Tag noch gut enden wird, hätte ich es nicht geglaubt. Mir ist da nämlich etwas passiert. Etwas das mir noch nie im Leben passiert ist und ich hätte auch nicht gedacht, dass ich jemals in so eine Situation kommen werde. Um 5.50 Uhr wäre es für mich nämlich beruflich für 2 1/2 Tage nach Korsika aufs Clavi on the Rocks Festival gegangen. Auch wenn es ein sehr kurzer Trip war, habe ich mich schon auf ein paar Tage am Meer gefreut. Vor allem weil sich das Programm sehr vielversprechend angehört hat und ich mit einem Kooperationspartner geflogen wäre, mit dem ich schon sehr lange und gerne zusammenarbeite. Doch wie das Leben halt so spielt, ist alles ein bisschen anders gekommen. Anstatt um 5:20 Uhr am Gate zu sitzen und aufs Boarding zu warten, bin ich einfach mal komplett verwirrt in meinem Bett aufgewacht. Meine ersten Gedanken, wieso ist es hell? Wie spät ist es? Was ist passiert?




    Ja ich habe verschlafen und nein nicht nur 10 oder 20 Minuten, so dass man sich einfach nur beeilen muss. Nein ich habe gleich ganze 2 Stunden verschlafen. Die Chancen, dass ich diesen Flieger noch erwische, waren gleich 0. In 20 Minuten zum Flughafen, unmöglich. Also musste ich sofort meine Ansprechperson verständigen, was mir unheimlich unangenehm war. Ich muss zugeben, im ersten Moment wusste ich auch nicht so recht was ich tun soll. Ich war einfach nur komplett durch den Wind und konnte es mir einfach nicht erklären, wie ich 5 Wecker und 6 Anrufe von meinem Taxifahrer nicht hören konnte. Das Handy lag in unmittelbarer Nähe, aber soweit entfernt, dass ich aufstehen muss um es abzudrehen. Es war wie verhext und hat einige Stunden gedauert bis ich erst mal gecheckt habe, dass ich wirklich zum ersten Mal im Leben einen Flieger verpasst habe. Normalerweise habe ich einen sehr leichten Schlaf wenn ich verreise, weil die Angst zu Verschlafen einfach zu groß ist. Ich wache ganz oft auch kurz vorm Wecker auf, doch dieses Mal war alles andere. Ich war wie im Koma. Erst bin ich einfach nur zwei Stunden starr im Bett gesessen und wusste nicht so recht wohin mit mir. Wenn es eine private Reise gewesen wäre, hätte ich mich auch geärgert, aber da es beruflicher Natur war, fand ich es noch viel schlimmer – es war mir extrem unangenehm und das obwohl meine Ansprechperson unheimlich locker reagiert hat. Es wurde sofort gecheckt, ob es nicht doch irgendwie eine Möglichkeit gäbe, nach Korsika zu kommen. Doch Calvi, bzw. Korsika ist nicht gerade die einfachste Destination und somit hatte ich diesen Trip eigentlich schon abgeschrieben. Als ich dann auch noch mein Frühstück auf meinem Terrasseboden verteilt und mir mit meiner schweren Kamera inkl. Stativ die Zehen blutig geschlagen habe, war der Tag für mich gelaufen. Nach einem kurzen Heulkrampf, bin ich in mein Bett gehumpelt und habe mich einfach nur unter meiner Decke verkrochen – da bin ich sicher. Hier kann mir hoffentlich nichts passieren und wenn ich schnell einfach die Augen zu machen, wird der Tag schon bald vorbei sein. Ich glaube das war so der Moment in dem ich realisiert habe, dass ich wirklich einen Flieger verpasst habe und ich wusste nicht so recht ob ich lachen oder weinen soll. Klar, das kann jedem Mal passieren, aber trotzdem hatte ich ein unglaublich schlechtes Gewissen. Was wird nur mein Kooperationspartner von mir denken, wie kann ich das wieder gut machen.

    Ja und dann kam sie, eine Nachricht die alles wieder ein bisschen besser gemacht hat. “Nina wir haben einen Flug für dich gefunden. Du könntest heute Abend da sein. Wir freuen uns.”  Ich kann euch gar nicht sagen wie erleichtert ich war. Es wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt, dass ich es doch noch nach Korsika schaffe. Zwar nur für einen Tag und ich musste umsteigen, aber das wurde natürlich in Kauf genommen. Also wurde alles schnell wieder in den Koffer geworfen und ein Taxi gerufen. 2 1/2 Stunden vor Abflug stand ich am Flughafen, denn nochmal soll mir das auf keinen Fall passieren. Nach einem chaotischen Tag und einer langen Anreise habe ich es also doch noch nach Calvi geschafft. Ich muss sagen es hat noch ein bisschen gedauert bis ich wirklich angekommen bin, denn der Schock saß tief und der Tag hat einfach seine Spuren hinterlassen. Wieso auch immer, aber im Auto am Weg zum Abendessen war ich mal wieder den Tränen nah. Doch ich habe tief durchgeatmet und versucht alles ein bisschen auszublenden. Jetzt nachdem ich eine Nacht geschlafen habe, fühle ich mich schon wieder viel besser. Nun sitze ich hier in einer richtig schönen Villa und warte auf das Frühstück. Ein langer und aufregender Tag liegt vor mir, aber was ich hier alles mache, verrate ich euch ein anderes Mal.

    Eigentlich wollte ich euch ja noch ein bisschen erzählen, was ich in den letzten Wochen so erlebt habe und was bei mir sonst noch so alles ansteht, aber ich glaube diese Story reicht für heute und ich hebe mir den Rest für einen anderen Beitrag auf. Wie ihr sehen könnt läuft auch bei mir nicht immer alles so wie ich es mir vorstelle. Jeder hat diese Tage wo man sich am liebsten nur im Bett verkriechen und erst wieder rauskommen möchte wenn alles vorbei ist. Doch wenn man positiv denkt und sich nicht unterkriegen lässt, wird doch irgendwie alles gut. In diesem Sinne wünsche ich euch einen wunderschönen Sonntag.

  • life update – change of plans

    life update – change of plans

    Es ist 2:30 Uhr in der Früh. Ich sitze am Flughafen und versuche nicht einzuschlafen. Mein Tag heute war richtig gut, auch wenn er ziemlich chaotisch und stressig war. Ich bin von A nach B gehetzt, habe versucht alle Termine unter einen Hut zu bekommen und habe meine Kleidung mit ziemlich viel Kernöl verschönert, bevor ich den Abend mit den Tunes von Lenny Kravitz ausklingen hab lassen. Nun sitze ich da, versuche meine Augen irgendwie offen zu halten und warte aufs Boarden. Eigentlich wäre ich ja heute in der Früh nach Bali geflogen, doch meine Pläne haben sich geändert. Wieso,weshalb,warum möchte ich hier jetzt auch gar nicht näher erläutern, das tut nichts zu Sache. Manchmal muss man einfach verrückte bzw. spontane Dinge tun. Außerdem wäre es ja nicht ich, wenn ich nicht kurzfristig alles über Board werfe und mein Flugziel ändere. Kurzfristig stornieren war Gott sei Dank kein Problem und sie ging es jetzt einfach Mal nach Rhodos. Spontane Entscheidungen treffen ohne sich zu viele Gedanken zu machen, kann ich. Willkommen in meiner Welt – wobei ich sagen muss, manchmal bin ich mir selber nicht so sicher was ich hier eigentlich tue.

    Ich weiß in letzter Zeit war es hier mal wieder etwas ruhiger also sonst, doch irgendwie habe ich diese Zeit einfach für mich gebraucht Auf Instagram habe ich zwar versucht immer wieder was von mir hören zu lassen, aber irgendwie wollte ich mich auch mal ein bisschen zurückziehen. Wenn man so viel von seinem Leben teilt, kommen einfach auch Phasen in denen man sich denkt, nein das genieße ich jetzt offline, heute bleibt der Computer mal aus und nein das wird jetzt nicht veröffentlicht. Ich habe in den letzten Jahren gelernt, dass man einfach das tun soll worauf man Lust hat. Immer wieder kommt es vor, dass mir das Schreiben unheimlich schwer fällt. Es gibt einfach Phasen da geht einem das nicht so leicht von der Hand und bevor ich mich quäle bzw. einen Blödsinn schreibe, lasse ich es lieber. Ganz oder gar nicht ist meine Devise. Im Hintergrund wurde ja trotzdem gearbeitet, auch wenn man das oft gar nicht so mitbekommt.

    Die letzten Wochen standen ganz unter dem Motto einfach genießen und das Leben leben so wie es kommt. Muss auch mal sein und das sollte man eigentlich viel öfter machen. Nach einem anstrengenden aber sehr lustigen Lighthouse Festival in Kroatien, liege ich nun in Rhodos am Strand und gönne mir noch ein paar Tage Ruhe, bevor ich mich wieder in den Arbeitsalltag stürze und dann auch mal wieder Zeit in Österreich verbringen werde. So eine “kleine” Auszeit von der Realität tut zwischendurch mal richtig gut. Die nächsten Tage wird es hier aber nicht ruhig, denn ich habe schon einige neue Beiträge in der Warteschleife, die ich endlich mit euch teilen möchte. Zeit wird’s.




  • the power of music – lenny kravitz

    the power of music – lenny kravitz

    Werbung – In Zusammenarbeit mit Barracuda Music (Gewinnspiel)

    “music gives a soul to the universe, wings to the mind, flight to the imagination and life to everything.” – Plato

    Musik hat eine ganz besondere Kraft und sie begleitet uns irgendwie durchs ganze Leben. Musik lässt uns vieles irgendwie noch intensiver spüren und ganz oft ist sie die beste Therapie. Jeder hat sie, diese Songs, die man mit bestimmtem Momenten verbindet. Die erste große Liebe, die Maturareise, der letzte Urlaub am Meer, aber auch traurige Ereignisse, wie ein Verlust oder Herzschmerz – sobald man bestimmte Songs hört, wird man an diese Momente erinnert und macht einen kleinen Ausflug in die eigene Vergangenheit. Es gibt Songs die uns motivieren an die eigenen Grenzen zu gehen. Songs die einfach nur gute Laune in uns auslösen, aber auch solche die uns traurig werden lassen, oder zum Nachdenken anregen. Es gibt Songs die bestimmte Momente erst besonders machen und dann gibt es jene Songs bzw. Texte die uns helfen Phasen besser durchzustehen oder zu verarbeiten. Die Power von Musik ist einfach enorm und ich finde es schön wie sehr sie unser Leben beeinflusst bzw. bereichert.

    Kein Tag vergeht, an dem ich nicht Musik höre und meistens starte ich gleich mit ein paar guten Tunes in den Tag. Einfach voll aufdrehen und am Morgen durch die Wohnung tanzen – kann ich jedem nur empfehlen, denn das hebt die Laune gewaltig. Ich liebe es einfach, die Musik so richtig zu fühlen. Auch wenn ich das Haus verlasse sind meine Kopfhörer eigentlich immer dabei und es kommt schon mal vor, dass ich mich verlaufe, oder zu weit fahre, weil ich so vertieft in die Musik bin. Mittlerweile drehe ich auch am Abend viel lieber meine Spotify Playlist auf, als dass ich den Fernseher einschalte. Ein Leben ohne Musik, unmöglich.

    RAISE VIBRATION – LENNY KRAVITZ

    Im letzten Jahr habe ich Konzerte für mich entdeckt und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht das Internet nach Tickets durchforste. Ja ich weiß, ich bin ein bisschen ein Spätzünder, aber irgendwie hatten so Massenveranstaltungen nie wirklich einen Reiz für mich. Ab und an, wenn jemand besonderer nach Wien gekommen ist, habe ich mir dann schon Tickets gekauft, aber das war doch eher eine Seltenheit.  Seit dem letzten Jahr bin ich aber so richtig angefixt und bis jetzt war ich in jedem Monat auf mindestens einem Konzert- Einen Künstler bzw. eine Band live hören und in der Menge zu der Musik shaken ist einfach nochmal was ganz anderes und macht einfach so viel Spaß. Auch wenn ich früher nicht der größte Fan von Konzerten war, zu Lenny Kravitz wollte ich immer schon mal gehen. Wenn Fly Away im Radio ertönt muss ich immer an den Beginn meiner Partyzeit denken und The Chamber erinnert mich immer an meinen letzten Surftrip in Portugal mit Freunden. Dieser Song wurde nämlich 2 Wochen lang auf und ab gespielt, während wir unsere After Surf Sandwiches zubereitet haben.

    Ja und nun kommt er endlich wieder nach Wien und ratet mal wer kreischend und sabbernd (ich mein hallo Lenny)  im Publikum stehen wird – ich natürlich. Doch nicht nur ich, werde bei diesem Konzert zu all den coolen Songs abgehen, denn dank Barracuda Music darf ich 1×2 Ticket für das Konzert am 9. Juni in der Wiener Stadthalle verlosen. Das Gewinnspiel findet HIER auf Instagram statt und ihr müsst mir nur verraten mit wem ihr gerne zu den Sounds von Lenny Kravitz gröllen möchtet.




  • Big Steps

    Big Steps

    Nina hat mir wieder Platz auf ihrer Spielwiese gemacht und so darf ich auch heute wieder einen Gastbeitrag schreiben. Achtung – diesmal startet die Kolumne mit einem Witz, der mir beim Scrollen auf meiner Timeline ins Auge gestochen ist. Deswegen spar ich mir jetzt erst mal die Worte und lasse euch dieses Bild lesen. (Bild lesen, klingt komisch irgendwie, aber das ist jetzt unsere Zeit.)

     

    Klar, ich musste schmunzeln – wie viele von euch wahrscheinlich auch. Manchmal hat man einfach das Gefühl, andere haben ein paar der „Big Steps“ im Leben schon hinter sich und ich selbst bin keinem dieser Schritte näher. Als würde man selbst nie wirklich erwachsen werden und das hieße, man hätte nichts erreicht. Aber ich weiß auch gar nicht, ob ich diese fiktiven Personen beneiden würde – nur, weil sie verlobt sind, oder befördert wurden. Ist das für mich gleich der Maßstab für Erfolg oder ein glückliches Leben? Ich freue mich für jeden Menschen, der etwas tut oder hat, das ihn glücklich macht. Aber nur weil etwas von außen so aussieht, als würde es nur „glänzen“, muss es noch lange kein Gold sein. Du kannst oft nicht hinter die Fassade blicken – und so sind manche Leute, die du für etwas bestimmtes bewundert hast, vielleicht doch gar nicht so zufrieden – im Gegenzug bewundern sie dich vielleicht sogar für etwas, das dir gar nicht bewusst war, das es wertvoll sein könnte. Man sieht zum Beispiel eine attraktive Person und denkt sich, dass die sicher kein Problem mit ihrem Aussehen hat und mit sich voll und ganz zufrieden sein muss. Und in Wirklichkeit schlummert auch da die Unsicherheit und man selbst sieht sich oft anders, als andere das tun. Man glaubt, dass diese Person sicher nicht die gleichen Probleme hat, wie man selbst, weil sie dieses oder jenes hat/kann/tut – und bei einem Blick hinter die Kulissen, merkst du, dass es auch ihr so geht.

     

    Niemand und nichts ist perfekt.
    Und genau so, wie du dich entschieden hast, dein Leben zu führen, so ist es richtig. Und auch das wird nie perfekt sein. Es wird nie so sein, dass du dir denkst „ich hab alles, ich kann alles, ich hab keinerlei Sorgen, keinerlei Zweifel, mir geht es durchgängig gut.“ Es wird nie immer alles super sein, es wird immer auch schlechte Phasen geben. Du hast die Chance aber jederzeit etwas an deiner Situation oder deiner Einstellung zu ändern. Und manchmal sind die Dinge gar nicht so schlimm, wie sie im ersten Augenblick scheinen. Niemandem scheint 24/7 nur die Sonne aus dem Hintern und das müssen wir einfach mal akzeptieren. Das heißt nicht, dass man sich in Selbstmitleid suhlen sollte – und zwar eben genau deshalb nicht, denn nicht nur ganz speziell DU wurdest auserwählt, um das Leid der Welt zu tragen. Jeder hat so seine eigenen Probleme und manche sind vielleicht schlimmer als andere, aber du siehst sie ja auch an der Oberfläche meist gar nicht.


    Und im Endeffekt gehst du dein eigenes Tempo.

    Ich glaube, dass uns diese gesellschaftlich (und zum Teil wohl auch biologisch) vorgegebenen „Big Steps“ manchmal auch etwas unter Druck setzen. Klar, sollte man sich Ziele setzen, aber halt die eigenen. Und ich bin mir auch nicht sicher, ob manche Leute gewisse Schritte wirklich aus vollster Überzeugung gehen, oder eben, weil es doch einfach jetzt so sein muss. Weil man sich ja nur vorwärts bewegen kann. UND DAS STIMMT. Es geht nie zurück, oder bleibt stehen. Aber das heißt nicht, dass es keine alternativen Wege gibt, die man gehen kann. Wann du welche Richtung einschlägst, bleibt dir überlassen. Und ich persönlich finde, der Weg zum 10ten Stempel bei der Döner-Bonuskarte klingt ziemlich verlockend.




    Ihr habt meine alten Beiträge verpasst? Dann nichts wie hin!

    PS: Nicht, dass sich jemand angegriffen fühlt, der diese Big Steps schon hinter sich hat. Die möchte ich keinesfalls abwerten. Es soll nur jeder eben sein eigenes Tempo gehen und es freut mich, wenn ihr glücklich seid.

  • Muttertag mit Jake*s

    Muttertag mit Jake*s

    Werbung – In Zusammenarbeit mit Jake*s

    Am Sonntag ist Muttertag und auch wenn man der Mama eigentlich immer zeigen soll, wie lieb man sie hat, habe ich diesen Tag zum Anlass genommen, um gemeinsam mit Jake*s und meiner Mama ein kleines Shooting zu machen und ihr einen Beitrag zu widmen. Als meine Schwester und ich noch jünger waren, hat unsere Mama zum Muttertag meistens selbstgebastelte Gutscheine bekommen. 1x Frühstück machen, 1x die Wohnung putzen, 1x den Geschirrspüler ausräumen – ich würde jetzt wahrscheinlich noch putzen und kochen, wenn meine Mama all diese Gutscheine jemals eingelöst hätte. Die Zeiten, in denen wir unsere Mama in der Früh mit Frühstück und selbstgebastelten Dingen überrascht haben, sind jetzt doch schon einige Jahre vorbei. Natürlich freut sich meine Mama immer noch darüber, wenn ich mit einem Blumenstrauß vor der Tür stehe, aber Dinge, mit denen man ihr wirklich eine Freude machen kann, ist gemeinsame Zeit. Seit wir von zuhause ausgezogen sind und jeder seine eigenen Wege geht, sieht man sich doch einfach viel weniger. Ich muss zwar sagen, dass ich meine Mama fast jeden Tag höre, oder wir miteinander schreiben, aber trotzdem kommt in der Zeit, in der jeder viel zu tun hat und sein eigenes Leben lebt, die gemeinsame Zeit zu kurz.

    So schnell wie die Zeit vergeht und plötzlich wieder ein Monat vorüber ist, ist gerade die gemeinsame Zeit besonders wertvoll. Und deshalb finde ich solche Anlässe immer gut, um sie gleich zu nutzen und auch die wichtigen Dinge im Leben im Blick zu behalten. Also habe ich vor kurzem mit meiner Mama einen Shoppingnachmittag eingelegt. Es ging zu Peek & Cloppenburg, wo wir durch die Frühlings/Sommerkollektion von Jake*s gestöbert haben. Es hat nicht lange gedauert und schon hatten wir beide das perfekte Frühlingssommeroutfit. Beide Looks natürlich mit Polka Dots, wie kann es auch anders sein. (Kleid, Shirt und Rock findet ihr hier.) Ich muss sagen, dass ich richtig begeistert von den Sachen von Jake*s bin. Zwar kannte ich die Marke vom Hörensagen, aber so richtig aufgefallen, ist sie mir erst beim POP Impression Event von Peek & Cloppenburg. Vor allem Jake*s Kollektion trifft ganz genau meinen Geschmack und am liebsten hätte ich den ganzen Laden leergeräumt.
    Bei traumhaft schönem Wetter und mit einem Eis in der Hand, haben wir uns dann ein schattiges grünes Plätzchen gesucht. Es war ein super lustiger Nachmittag, mit jeder Menge Spaß. Nun haben wir nicht nur schöne Looks für die warme Jahreszeit, sondern auch tolle gemeinsame Fotos von uns zwei.

    DANKE MAMA!

    Was würden wir nur ohne unsere Mama machen. Diese Powerfrauen begleiten uns schon unser ganzes Leben und haben doch so das eine oder andere mit uns mitgemacht. Ich muss gestehen, meine Mama hatte es vor allem mit mir nicht immer leicht. Als Kind war ich immer sehr aufgeweckt, bin auf jeden Baum geklettert, war ein ziemlicher “Hans Guck in die Luft” und hatte doch immer viel Blödsinn im Kopf. Doch vor allem nach der Scheidung meiner Eltern, als ich in die Pubertät kam, hab ich meiner Mama das Leben ziemlich schwer gemacht. Das ist auch eine Zeit/Phase, auf die ich nicht wirklich stolz bin und die ich auch irgendwie mehr oder weniger aus meinem Gedächtnis verdrängt habe. Ich habe meiner Mama damals doch die eine oder andere schlaflose Nacht bereitet, doch trotz dieser doch sehr schweren Zeit ist meine Mama immer hinter mir gestanden, hat mir den Rücken gestärkt, an mich geglaubt und mich ermutigt, wenn ich mal wieder in ein Tief gefallen bin und alles nur schwarz gesehen habe. Sie ist immer für uns da, wenn wir krank sind, wenn wir mal wieder nicht weiter wissen, oder Liebeskummer haben. Sie ist uns immer mit Rat zur Seite gestanden und hat uns bei der Verwirklichung unserer Träume unterstützt. Ja, Mama sein ist nicht immer einfach und deshalb wird es Zeit um Danke zu sagen.

    Danke, dass du immer für mich da bist und an mich glaubst. Dass du immer ein offenes Ohr für mich hast. Dass du mich aufmunterst und mir positiv zuredest, wenn ich wieder nur das schlechte im Leben sehe. Dass du mir immer den Rücken gestärkt und mich nie aufgegeben hast. Dass du mich meinen eigenen Weg gehen hast lassen und mir bei vielen Entscheidungen nicht dreingeredet hast.  Danke Mama, dass es dich gibt.







  • Warum ich eine Brille trage – Update Augenlasern

    Warum ich eine Brille trage – Update Augenlasern

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    Über 6 Jahre ist es nun her, dass ich mich dazu entschieden habe mir meine Augen lasern zu lassen. Immer wieder erreichen mich noch Fragen zu diesem Eingriff und wieso ich denn jetzt wieder eine Brille trage. Deshalb dachte ich mir, es wird Zeit ein kleines Update zu verfassen und nach so langer Zeit auch ein Fazit zu ziehen. Doch fangen wir von Null an. Als Teenager habe ich von meinem Augenarzt eine Brille verschrieben bekommen und wie das halt so ist, habe ich mich mit ca. 13 Jahren geweigert sie zu tragen. In der Schule musste ich daher immer ganz vorne sitzen, konnte aber trotzdem ganz oft vieles nicht lesen. Ja so kam es, dass ich auf einmal nicht mehr nur 0,5 Dioptrien hatte, sondern 2 – tja selber Schuld wenn man die Brille nie aufsetzt. Gott sei Dank habe ich dann sehr schnell Kontaktlinsen bekommen und damals war ich darüber sehr Happy. Trotzdem hat sich meine Sehkraft über die Jahre verschlechtert und am Ende war ich fast blind wie ein Maulwurf – mit über 5 Dioptrien sieht man dann doch nicht mehr so viel. Nachdem sich mein Vater, meine Schwester und auch mein Onkel die Augen lasern haben lassen und sehr begeistert waren, entschied ich mich diesen Schritt auch zu tun und ich muss sagen es war die beste Entscheidung überhaupt. Anfangs war es total schräg aufzuwachen und scharf zu sehen – es ist einfach ein ganz anderes Lebensgefühl. Lustigerweise habe ich nach meiner Augen-Op (hier und hier könnt ihr alles dazu nachlesen, aber seid nachsichtig mit mir die Beiträge sind extrem alt) eine Brille mit einfachem Fensterglas zugelegt, weil ich unbedingt eine wollte. Schon irgendwie witzig, jahrelang weigert man sich eine zu tragen und dann benötigt man keine mehr und will natürlich. Wobei ich auch sagen muss, dass sich da auch einiges getan hat und mittlerweile die Brillen-Modelle einfach richtig schön sind. Auf jeden Fall habe ich nun 6 Jahre, nachdem ich Augenlasern war, nicht mehr nur eine Brille mit Fenstergläsern, sondern mit Dioptrien.

    Es sind zwar nur 0,5 Dioptrien und eigentlich bräuchte ich keine Brille, aber ich fühle mich einfach wohler, wenn ich ganz scharf sehe. Außerdem sollte ich demnächst dem Augenarzt mal wieder einen Besuch abstatten, um herauszufinden ob sich meine Augen eventuell wieder verschlechtert haben, was ich aber nicht glaube. Trotzdem werden sich nun sicher viele Fragen wie das sein kann, dass sich meine Augen wieder verschlechtert haben. Naja, es gibt beim Augenlasern keine wirklichen Langzeitstudien und es kann einfach sein, dass es mit der Zeit und dem Alter wieder etwas nachlässt. Ich könnte meine Augen zwar jederzeit nachlasern lassen, aber wegen 0,5 Diptorien würde ich mir diesen Aufwand jetzt nicht unbedingt antun. Ich sehe ja trotzdem noch sehr gut und wie schon erwähnt, bräuchte ich laut Augenarzt auch eigentlich keine Brille.

    Meine Augen haben sich zwar wieder ein bisschen verschlechtert, trotzdem würde ich diese Augenlaser Op jederzeit wieder machen, denn es ist einfach ein großer Unterschied ob man 0,5 oder 5 Dioptrien hat. Außerdem glaube ich, dass sich auf diesem Gebiet in den letzten 6 Jahren doch einiges verbessert hat. Ja und so habe ich wenigstens einen Grund mir ab und zu mal wieder eine neue Brille zuzulegen, denn mittlerweile trage ich sie unheimlich gerne.







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  • Working Out with Vitura – New studio

    Working Out with Vitura – New studio

    Werbung – Einladung 

    Lange ist es her, dass ich den Jungs von Vitura einen Besuch abgestattet habe, aber wenn man so viel unterwegs ist, ist es gar nicht so einfach, die eine oder andere Sporteinheit (abgesehen von zuhause) hinein zu quetschen. Was ein bisschen nervig ist, denn die Einheiten mit Niki waren immer super und ich habe viel weitergebracht und wurde motiviert. Aus diesem Grunde wurde es Zeit die Pause zu beenden. Wenn ich mal in Wien bin, muss die Zeit gut genutzt werden und zwischendurch mal ein bisschen auspowern muss einfach drinnen sein. Außerdem wurde Anfang des Jahres das neue Studio von Vitura eröffnet und das durfte ich mir natürlich nicht entgehen lassen.

    Das Studio – Das Angebot

    Die neue Trainingsstätte von Vitura befindet sich im 1. Bezirk am Rudolfsplatz und man merkt wirklich, wie viel Arbeit und Schweißblut hier hineingesteckt wurde. Ein riesengroßer Trainingsraum mit allem was das Sportlerherz begehrt, wunderschöne Garderoben inkl. Dusche, eine kleine Lounge und sogar ein Yogaraum ist vorhanden. Es ist alles schön hell und man fühlt sich richtig wohl, wenn man das Studio betritt. Toll finde ich vor allem, dass nicht nur individuelles Personal Training angeboten wird, sondern auch Physiotherapeuten, Osteopathen und Ernährungsberater vor Ort sind. Wenn man bestimmte Ziele verfolgt oder irgendwelche Probleme hat bzw. Verletzungen hatte, hier wird man rundum versorgt. Man hat alles an einem Ort und muss nicht erst durch ganz Wien laufen. Außerdem gibt es auch die Möglichkeit an Yogaklassen in kleinen Gruppen oder Outdoor Trainings teilzunehmen. Das Angebot ist wirklich groß und hier fehlt es einem an nichts. Man wird individuell betreut und das ist vor allem in diesem Bereich unheimlich wichtig.




    Wieso mag ich das Training mit Vitura so ? 

    Manchmal braucht man einfach jemanden, der einen ein wenig pusht. Ich persönlich schaffe es zwar schon auch alleine an meine Grenzen zu gehen, doch wenn jemand hinter mir steht und mich motiviert, kann ich meistens noch mehr rausholen. Außerdem macht es unheimlich viel Spaß mit jemandem zu trainieren, der auch wirklich Ahnung hat und einen auch ausbessert. Oft ist es ja doch nicht so ungefährlich, wenn man Übungen falsch macht und es vielleicht gar nicht weiß. Deshalb finde ich es einfach gut, wenn man auch mal mit einem Profi trainiert. Es wird einem nicht nur gezeigt, wie Übungen gehen, sondern oft sind auch viele neue Übungen dabei, die ich so wahrscheinlich nie gemacht hätte. Für mich ist es persönlich auch super motivierend, wenn ich mit jemandem meine Ziele festsetzen und daran arbeiten kann. Was möchte ich weiterbringen, woran will ich arbeiten und wie kann ich meine Goals erreichen. Auch wenn ich während den Einheiten machmal jammere oder den Niki für manche Übungen verfluche, ich verlasse das Studio immer mit einem Lächeln, weil ich stolz bin, dass ich es durchgezogen habe und meinen Zielen einen Schritt näher bin.