Während ich an diesem verregneten Sonntag nicht so gut gelaunt im Bett liege (solche Tage soll es auch geben) und auf meine Supercycle Klasse warte, die mir hoffentlich bessere Laune bereitet, habe ich mir gedacht ich teile die ersten Fotos von meiner Zeit in Salzburg mit euch. Gemeinsam mit Salzburger Land und der lieben Denise habe ich nämlich ein paar ganz tolle Tage im Gasteinertal verbracht. Was wir alles erlebt haben, verrate ich euch ganz bald in einem extra Beitrag. Heute möchte ich erst ein paar ganz tolle Fotos mit euch teilen, die am Kreuzkogel bei herrlichem Kaiserwetter entstanden sind. Wir hatten echt unglaublich Glück und wurden mit strahlendem Sonnenschein in Badgastein begrüßt. Eigentlich hatte ich mit dem Winter für diese Saison mehr oder weniger abgeschlossen, aber wenn man dann auf dem Kipfel des Berges steht und die verschneiten Berge sieht, dann wünscht man sich doch noch ein paar Tage im Schnee. Man muss aber dazu sagen, dass es auch richtig warm war und ich teilweise ganz ohne Jacke herumlaufen konnte und sowas ist dann doch eher selten. Wenigstens konnte ich meine warmen Inuikii Boots noch ein letztes Mal ausführen. Diese Schuhe sind so unglaublich warm, dass man eigentlich nicht mal Socken benötigt. Meine Füße waren trotz nackter Knöchel den ganzen tag über warm und vor allem trocken. Wie man an den Fotos erkennen kann, habe ich den Tag im Schnee so richtig genossen. So eine traumhafte Kulisse und tolles Wetter machen sofort glücklich, findet ihr nicht?
Während ich gerade im Zug Richtung Bad Gastein sitze, finde ich nun endlich ein bisschen Zeit ein neues Life Update mit euch zu teilen. Die letzten 2 Wochen waren wieder voll mit Terminen und durchgeplanten Home Office Tagen, da ich in der nächsten Zeit wieder öfters unterwegs sein werde. Damit ich auf Reisen nicht so viel Stress habe, bzw. die alltäglich Dinge auch ein bisschen zur Seite schieben kann, versuche ich immer so weit es geht alles vorzubereiten – wie heißt es so schön Planung ist die halbe Miete. Diese Woche verbringe ich gemeinsam mit Denise und Tobi drei Tage in Salzburg und erkunde die Gegend. Das Programm klingt sehr vielversprechend und ich freue mich auch mal wieder aus der Stadt rauszukommen.
Ich habe heute aber nicht nur ein Life Update für euch, sondern es ist gestern auch mal wieder ein Follow My Week online gegangen. 5 Tage lange habe ich die Kamera dabei gehabt, um euch einfach ein bisschen mitzunehmen und zu zeigen wie so mein Blogger-Alltag aussieht. Natürlich habe ich mir eine Woche ausgesucht, wo viel passiert, damit es auch nicht langweilig wird. Ich tue mir aber noch etwas schwer die Videos kurz zuhalten, denn ich versuche euch natürlich neben vielen Eindrücken auch ein bisschen etwas zu erzählen und ich bin nicht wirklich gut darin wenig zu reden. Wie seht ihr das, wollt ihr lieber kurze Videos mit Eindrücken, oder dürfen sie ruhig auch ein paar Minuten länger dauern?
Die nächsten Reisen stehen an.
Die letzten Wochen habe ich eigentlich versucht viel Zeit in Wien zu verbringen, da das viele Reisen auf Dauer doch echt anstrengend ist. Man sieht zwar viele neue Sachen und erlebt tolle Dinge, aber es bleibt trotzdem einfach unheimlich viel an Arbeit liegen und das ewige hin und her und aus dem Koffer leben ist dann auf lange Sicht auch nicht so prickelnd. Deshalb versuche ich im Jahr 2017 meine Reisen und Kooperationen die nicht in Wien stattfinden ganz bewusst auszusuchen und zu planen, damit ich so viel Zeit wie möglich auch zuhause verbringen kann. Es macht mir wirklich großen Spaß zu verreisen, aber in letzter Zeit bin ich wieder unheimlich gern in Wien. Außerdem kann ich ja auch Tobi nicht überall hin mitnehmen und der kleine Mann hat bei mir da einfach Vorrang.
Nichts desto trotz geht es nun wieder los, die nächsten Tage bin ich wie schon erwähnt mit Salzburger Land in Bad Gastein unterwegs und nächste Woche geht es dann gleich nochmal in die Berge und zwar für 3 Tage ins schöne Zillertal. Außerdem steht Anfang April dann noch ein Wochenende im Südburgenland am Programm. Ich bin immer unheimlich gerne in Österreich unterwegs, denn es gibt so viele tolle Orte und meiner Meinung nach sollte man viel mehr Urlaub im eigenen Land machen.
Im April steht dann die nächste größere Reise an und zwar fliege ich gemeinsam mit der lieben Anna nach Amerika. Vor einigen Wochen haben wir beschlossen für die Rewardstyle Bloggerkonferenz nach Dallas zu fliegen. Ja und damit sich der lange Flug nach Amerika auch wirklich auszahlt haben wir noch einige Tage vorher in der Sonne angehängt. Auf unserer Route stehen die Bahamas und natürlich auch Miami – ich freu mich schon riesig auf diese Reise und vor allem auf Sonne, Strand und Meer. Ein bisschen Arbeiten, schönen Content produzieren, hoffentlich viele neue Dinge lernen und zwischendurch natürlich auch genießen.
Die Sache mit dem Fallschirmspringen
Ein Thema das ich eigentlich schon seit längerer Zeit mal ansprechen wollte, aber irgendwie war noch nicht der richtige Moment da. Wer meinen Blog schon länger verfolgt, wird vielleicht mitbekommen haben, dass ich schon sehr lange man Fallschirmspringen gehen wollte. Eigentlich wollte ich mir diesen Wunsch in Australien endlich erfüllen, doch es ist dann doch alles anders gekommen. In Sydney am Strand habe ich eine Künstlerin beim Malen beobachtet und musste mir danach sofort ihren Instagram-Account anschauen, denn sie strahlte so viel Lebensfreude aus und das faszinierte mich unglaublich. Nachdem ich ihre Geschichte gelesen hatte, war ich den Tränen nah und irgendwie ist mir auch total die Lust vergangen, jemals aus einem Flugzeug zu springen. Em Carey, so der Name des Mädchens sprang vor einigen Jahren in den Schweizer Alpen aus einem Flugzeug und erlitt dabei schwerer Verletzungen – sie konnte ihre Beine nicht mehr Spüren. Doch das starke Mädchen kämpfte sich zurück ins Leben, lernte wieder zu laufen und strahlt so viel Freude und Glück aus – Ihre gute Laune (ich folge ihr unheimlich gern auf Instastories) ist ansteckend und ich ziehe wirklich den Hut vor dieser tollen Frau. Auch wenn ich weiß, dass es natürlich ziemliches Pech war und das Risiko bei einem Fallschirmsprung zu verunglücken sehr gering ist, habe ich irgendwie trotzdem keine Lust mehr.
Als mich dann das Team von Windobona angeschrieben hat ob ich denn nicht Lust hätte in Wien Indoor Skydiving auszuprobieren, habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen und zugesagt. Natürlich ist das Gefühl wahrscheinlich nicht vergleichbar, aber es hat richtig viel Spaß gemacht, einfach mal so im Windkanal zu schweben. Es ist übrigens gar nicht so einfach, aber wenn man den Dreh mal heraus hat ist es echt wirklich witzig und ich habe mich sogar das eine oder andere Mal gedreht.
Some Changes
In nächster Zeit wird sich bei mir ein bisschen was tun. Es sind zwar keine Veränderungen die ihr auf den ersten Blick vielleicht merken werdet, aber für mich wird es doch ein recht großer und aufregender Schritt werden. Im April werde ich mein erstes Büro beziehen und somit dem Homeoffice Lebewohl sagen. Lange genug habe ich nun von zuhause aus gearbeitet und nach knapp 2 Jahren kann ich sagen, auf Dauer muss man die Arbeit einfach vom Privatleben trennen und versuchen auch ein bisschen Abstand gewinnen. Dadurch dass mein Schreibtisch zuhause auch im Wohnzimmer steht und dieser Raum nie ein Raum der Entspannung sein wird, ist dieser Schritt für mich glaub ich ein ganz wichtiger. Ich freue mich schon richtig darauf mich morgens wieder fürs Büro fertig zu machen und natürlich auch auf das Einrichten und das steht in den nächsten Wochen an. Außerdem möchte ich mir gerne ab Mai Verstärkung holen und da ist ein Büro natürlich auch ein Vorteil. Ich möchte hier noch nicht zu viel vorweg nehmen und werde dazu zeitgerecht noch einen Beitrag verfassen, aber sollte jemand auf der Suche nach einem Praktikum sein, freue ich mich natürlich über Initiativbewerbungen von euch. Mehr dazu aber zu einem späteren Zeitpunkt, denn jetzt ist mal das Büro an erster Stelle.
Me Time X Freizeit X Arbeit
Momentan bin ich richtig stolz auf mich wie ich meine Arbeit und Freizeit trenne. Ich habe euch ja schon das eine oder andere Mal erzählt das ich im Jahr 2016 echt etwas zu viel gearbeitet habe und an meine Grenzen gestossen bin. Für 2017 habe ich mir vorgenommen alles etwas anders anzugehen und die Reise nach Australien hat mir da auch sehr geholfen. Die entspannte Art der Australier ist wohl etwas hängen geblieben und ich stresse mich nun nicht mehr so wie noch vor ein paar Monaten. Ich versuche mich realistische To Do Listen zu schreiben, konzentriert zu arbeiten aber auch nicht mehr bis Tief in die Nacht in die Tastatur zu hausen. Klar gibt es auch Phasen an denen ich am Wochenende den Laptop aufklappen und arbeite, aber dafür nehme ich mir dann auch unter der Woche mal Zeit für mich und gönne mir eine Auszeit. Auch am Abend setze ich mir Grenzen und schalte mal wirklich ab und es tut mir so unglaublich gut. Ich setze mich nicht mehr so unter Druck und bin viel entspannter. Auch mein Tag hat nur 24 Stunden und ich arbeite ja doch alleine – ich glaube das musste mir erst richtig bewusst werden. Es ist unheimlich wichtig, dass man sich wirklich Zeit für sich nimmt und auch Abstand gewinnt. Mein größer Ausgleich ist momentan der Sport und ich nehme mir wieder bewusst Zeit dazu und suche nicht andauernd Ausreden und es tut mir unheimlich gut.
Gute und Schlechte Zeiten
Zum Schluss noch ein guter Spruch den die Mädls von The Daily Dose gestern gepostet haben und den ich noch gerne mit euch teilen möchte, weil er auch für mich in letzter Zeit wieder sehr oft zutrifft. Man muss sich einfach klar sein, dass jeder Mensch ab und zu durch schwierige und nicht so schöne Phasen geht.
There is nothing in nature that blooms all year long. So don’t expect yourself to do so either.
Wie ihr wisst esse ich unheimlich gerne aus Schüsseln und ich glaube meine anderen Teller sind alle schon richtig verstaubt, weil ich sie fast gar nicht mehr benutze. Doch es ist einfach so schön, wenn man alles in eine Schüssel schmeißen und dann alles vermischen kann – natürlich nachdem man Fotos gemacht wurden. Vor kurzem war ich das erste Mal bei Max & Benito und hatte eine dieser leckeren Burrito Bowls, die ich euch wirklich nur empfehlen kann. Auf jeden Fall hatte ich ein paar Tage später gleich wieder Lust drauf und so habe mir zu Mittag schnell eine vegane Version gezaubert. Da ich ja Käse und Milchprodukte schon länger nicht so gut vertrage, habe ich stattdessen einfach Kokosjoghurt genommen und ich muss schon sagen das ist die Version fast noch viel besser fand. Die Bowl könnt ihr übrigens sowohl warm als auch kalt genießen und sie eignet sich auch perfekt um sie einfach mitzunehmen. Ein schönes bunter Mittagessen, das gesund ist und von dem man auch noch satt wird.
Zutaten: (2 Personen )
– zwei Hand voll Baby Spinat
– 200g Bohnen
– 100g Mais
– 1 Avocado
– 1 Tasse Naturreis
– 2 EL Kokosjoghurt (zb. Harvest Moon)
– 3 bis 4 EL Salsa
– frische Petersilie
– 1/2 Paprika
– 1 Zwiebel
– 2 EL Tomatenmark
– Salz
– 2 Zehen Knoblauch
– 1/2 Zitrone
– Chili
Zubereitung:
– Reis kochen
– Zwiebel schneiden und in einer Pfanne anbraten.
– Paprika hinzufügen und nach kurzem anbraten mit ca. 100ml Wasser aufgießen.
– Tomatenmark, Bohnen und 2 gepressten Knoblauchzehen hinzufügen und köcheln lassen. Mi Salz und Chili würzen.
– In der Zwischenzeit Avocado zerdrücken und mit Zitrone, 2 gepressten Knoblauchzehen und Salz würzen
– Blattspinat, Reis, Mais, die Bohnenmischung und die Guacamole in eine Schüssel geben.
– Die Salsa und das Kokosjoghurt dazugeben und mit frischer Petersilie und etwas Chilisalz garnieren.
Eigentlich wollte ich heute einen meiner letzten Winter Looks mit euch teilen, aber als ich dann aus dem Fenster geschaut habe, war mir dann doch eher danach die Fotos aus Sydney mit euch zu teilen. Gestern habe ich sie wieder auf meiner Festplatte gefunden und mich gleich ein bisschen mit Lightroom gespielt. Irgendwie hatte ich mal Lust ein bisschen was neues bei der Bildbearbeitung auszuprobieren und dieser Filter ist dabei raus gekommen. Irgendwie gefällt er mir richtig gut, weil er einfach perfekt zur Kulisse passt und ist mal etwas anderes. Die Fotos sind in den Straßen von Sydney entstanden und genau das habe ich zu Weihnachten getragen. Gemütliche Shorts, kein Make-Up (bis auf die Augenbrauen, ihr wisst ja Bescheid) und meine hübschen Nietenboots die ich im Sale in Melbourne gefunden habe. Ich kann es schon gar nicht mehr erwarten, wenn ich sie auch hier in Wien endlich tragen kann. Ja und ich glaube das wird hoffentlich nicht mehr allzu lange dauern – Es duftet schon richtig nach Frühling draußen, herrlich.
Shorts – Oskar The Label (ähnliche HIER)
Top -Zara (ähnliches HIER)
Schuhe – Senso (ähnliche HIER)
Tasche – Furla
Sonnenbrille – Ray-Ban
Wir sind schön für uns – so heißt der Titel der neuen dm österreich Kampagne, von der ich ein Teil sein darf. Es geht vor allem darum sich selber gerne zu haben und zufrieden mit sich zu sein. Vor allem wir Frauen kämpfen immer und immer wieder damit und haben oft etwas an uns selber auszusetzen. Wie gerne wäre ich größer, schlanker und begabter. Ist es ok so wie ich bin?
Sich selber schön zu finden und gern zu haben ist nicht immer leicht – Oft wird das Selbstbewusstsein von Zweifel überschattet. Doch eigentlich ist das totaler Schwachsinn, denn wir haben alle keinen Grund dazu.
Jeder Mensch ist einzigartig. Wir sind alle unterschiedlich und genau das macht uns doch so besonders. Niemand ist perfekt und das ist auch gut so, wir sind alle auf unsere Art und Weise schön.
Gemeinsam mit Sophie, Julia und Denise habe ich mich zum Thema Schönheit und Selbstbewusstsein unterhalten und es ist ein unglaublich nettes Video dabei raus gekommen. Wir sind 4 total unterschiedliche starke Frauen, die in den letzten Jahren gelernt haben sich selber schön zu fühlen und sich selber zu lieben. Doch der Weg zu mehr Selbstbewusstsein war vor allem bei mir ein sehr langer, von dem ich euch heute mehr erzählen möchte.
Ich glaube dieser Beitrag ist einer meiner persönlichsten überhaupt und ich muss sagen, dass es mir gar nicht so leicht gefallen ist ihn zu verfassen. Immer und immer wieder habe ich zu schreiben begonnen und den Laptop dann doch wieder zugeklappt und gewartet.
Ich war nicht immer so eine selbstbewusste Frau und wenn ich eine schlechte Phase habe, muss ich mich auch immer und immer wieder an der Nase nehmen, damit ich nicht in alte Muster verfalle.
In der Unterstufe wurde ich als junges Mädchen von meinen Mitschülerinnen ziemlich mies behandelt und hatte keine leichte Zeit. Eigentlich hatte ich nie Probleme in der Schule und hatte auch immer meine Freunde, doch irgendwann hat sich dann alles geändert und das nur weil ich nicht die Meinung einer Mitschülerin vertreten habe. Diese Zeit war unheimlich schwer für mich, denn die anderen Mädchen haben es mich wirklich spüren lassen, dass ich nicht dazugehöre und so wurde ich zur Außenseiterin. Die ganze Klasse hat sich gegen mich gestellt, weil jeder vor diesem besagtem MädchenAngst hatte und ich musste es sozusagen ausbaden – Kinder können ganz schön fies sein. Natürlich habe ich mir sehr lange selber die Schuld dafür gegeben und habe trotzdem immer versucht wieder Anschluss zu finden, vergeblich. Meine Mutter hat sich dann sehr für mich eingesetzt und nach langem hin und her durfte ich Klasse wechseln, was am Anfang natürlich auch nicht leicht war, denn ich kannte dort ja niemanden. Es wurde aber besser und ich habe mich langsam in der Schule wohl gefühlt. Nachdem ich nach der Unterstufe in eine andere Schule gewechselt habe, wurde alles Gott sei Dank viel besser. Ich hatte endlich eine richtige Klassengemeinschaft und Freundinnen, obwohl ich auch hier immer versucht habe alle zu beeindrucken. Jeden Blödsinn habe ich mitgemacht, nur um dazu zugehören, auch wenn es wahrscheinlich nicht mal nötig gewesen wäre.
Die Teenie-Zeit ist sowieso keine leichte Zeit. Man versucht herauszufinden wer man eigentlich ist und wenn man dann auch noch “bestraft” dafür wird wie man ist, macht es das ganze natürlich noch schwerer. Es hat bei mir wirklich sehr lange gedauert bis ich Selbstbewusst war und das auch ausgestrahlt habe. Die kommenden Jahre hatte ich zwar viele Freunde, aber ich wollte immer so sein wie die anderen Mädchen. Immer habe ich mich an anderen orientiert – was finden die anderen schön, was sagen die anderen dazu, ok dann mag ich das auch. Sehr lange habe ich zu allem ja und amen gesagt, denn ich wollte ja so sein wie die anderen und ihnen gefallen. Ich hatte irgendwie Angst ich selber zu sein, denn in der Unterstufe dachte ich ja, dass es falsch wäre so wie ich bin.
Natürlich ist das immer besser geworden, aber ich hatte immer wieder sehr viel Selbstzweifel. Bin gerne in ein tiefes Loch gefallen und nur schwer wieder raus gekommen. Eigentlich schrecklich was so eine kleine Phase im Leben anrichten kann und wie lange man braucht bis man sich davon erholt. Ich habe diese Mobbing-Phase eigentlich ziemlich verdrängt und auch keine Gedanken mehr daran verschwendet – an vieles kann ich mich auch gar nicht mehr erinnern und weiß es nur von Erzählungen. Ein bisschen ist davon aber trotzdem ganz tief in mir hängen geblieben und hat mich so auch ein bisschen beeinflusst.
Der Blog und natürlich auch die Menschen mit denen ich mich umgebe, waren in den letzten Jahren eine große Hilfe für mich und mein Selbstbewusstsein ist immer mehr und mehr zum Vorschein gekommen. Anfangs wollte ich natürlich noch jedem Trend hinterher, habe alles so gemacht wie die anderen – denn das kommt ja gut an, also kannst du auch so sein. Ich habe viel ausprobiert und irgendwann gemerkt, dass es am besten ankommt, wenn ich einfach so bin wie ich bin. Ich habe meinen eigenen Stil gefunden und eifere nicht mehr allem hinterher. Natürlich hat mir aber auch das viele positive Feedback sehr geholfen und mich in meinem Vorhaben gestärkt. Ich hatte lange das Gefühl, dass ich nicht wirklich etwas gut kann, nicht kreativ bin und nicht weiß wohin mit mir, doch eigentlich ist das ein totaler Schwachsinn. Man macht sich oft viel kleiner als man ist und sieht dabei so viele Dinge nicht.
Auch an meinem Körper hatte ich natürlich immer etwas auszusetzen und da sind natürlich die Medien nicht immer sehr hilfreich. Man sieht so viele perfekte Menschen und möchte natürlich auch so aussehen. Vor allem die heutige Social Media Welt macht es einem noch schwerer mit sich selber zufrieden zu sein. Man muss aber versuchen das alles auszublenden, denn ganz ehrlich wenn wir alle so aussehen würden, gäbe es sicher wieder andere Dinge mit denen man nicht happy ist. Ich habe aber in den letzten Jahren gelernt mit mir im großen und ganzen zufrieden zu sein. Niemand ist perfekt und es wird immer irgendetwas geben was man ändern will. Deshalb ist es sehr wichtig, dass man lernt sich selber zu mögen und zu akzeptieren.
Wir müssen lernen stolz auf uns zu sein und dürfen uns selber nicht so viel kritisieren, denn so stehen wir uns nur selber im Weg. Wir sind alle schön wie wir sind, mit allen unseren Fehlern und Makel. Jeder ist etwas besonderes und das müssen wir uns selber immer und immer wieder eingestehen. Sicher gibt es immer wieder Phasen in denen man in alte Muster zurückfällt und das ist auch ok so. Der Weg zur Selbstliebe ist ein sehr langer und steiniger und braucht einfach Zeit. Das muss man sich immer wieder vor Augen halten.
Was mir persönlich unheimlich hilft mich gut zu fühlen und mich selber gerne zu haben, ist ein Lächeln. Ich stelle mich gerne vor den Spiegel und schenke mir einfach ein fröhliches ehrliches Lächeln. Ich sage mir, dass ich stolz auf mich bin und ich toll bin. Ich bin stolz was für ein Mensch aus mir geworden ist und was ich schon alles geschafft habe, obwohl ich es mir nicht zugetraut habe. – Klingt vielleicht ein bisschen doof, aber es hilft wirklich und man fällt so weniger schnell in eine “traurige” Phase und mag sich einfach viel lieber.
Wichtig ist auch, dass man sich selber immer wieder etwas Gutes tut. Sei es ein Beauty-Abend nur für sich, eine anstrengende Sporteinheit oder einfach ein Spaziergang mit dem Hund. Wenn man gut zu sich selber ist und versucht die negativen Gedanken auszublenden, dann mag man sich selber auch viel mehr und fühlt sich auch gleich schön.
Unser nächster Stopp nach Melbourne war die Great Ocean Road und dieser Ausflug war wirklich unglaublich schön. Eigentlich hatten wir geplant ein Auto zu mieten und selber zu fahren, aber da es wesentlich entspannter ist wenn man nicht selber hinterm Steuer sitzen muss, haben wir beschlossen eine Tour zu buchen. Wir hatten nur 1 Tag für die Great Ocean Road und da man doch eine ganz schöne Strecke zurücklegt, war die Tour mit Go Westfür uns persönlich die bessere Wahl. Hätten wir mehr Zeit gehabt, wäre es wahrscheinlich dann doch das Mietauto geworden.
Wir haben die Sunset Tour gebucht, da man so den meisten Menschenmassen aus dem Weg gehen kann und nicht gar so zeitig aufstehen muss. Um 10 Uhr haben wir uns mit dem Bus auf den Weg gemacht und wir hatten wirklich Glück unsere Gruppe war ziemlich klein und so hatten wir nur einen Kleinbus. Unser Tourguide war super nett und hat uns während der Fahrt vieles zur Great Ocean Road und über Australien erzählt. Wir legten einen kurzen Stopp am Anglesea Fluss ein, konnten wilde Vögel in Kennet River füttern und haben sogar ein paar wilde Koalas gesehen. Außerdem standen Stopps an der Shipwreck Coast in Torquay und im Port Campbell National Park an. Natürlich haben wir auch bei den 12 Apostel (die übrigens früher Sau & Ferkel hießen) halt gemacht, denn das ist einfach ein Muss.
Eigentlich muss man sagen hatten wir auch ziemliches Glück mit dem Wetter, denn es hat den ganzen Tag nicht geregnet. Es war zwar ziemlich stürmisch (kann man auf einem Foto ganz gut sehen), aber es soll schlimmeres passieren. Zwischendurch war es richtig grau und wir hatten immer wieder Angst nass zu werden, aber immer wieder ließ sich die Sonne kurz blicken und ließ uns hoffen. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang ist es nochmal etwas aufgerissen und wir haben unsere Tour bei den 12 Apostel ausklingen lassen. Es war echt ein toller Tag und wir haben in kurzer Zeit das wichtigste zu sehen bekommen. Wir hatten auch wirklich Glück mit dem Touranbieter Go West und es war nicht so extrem touristisch und ich würde es genau wieder so machen, wenn ich nur 1 Tag zur Verfügung habe. Nun lasse ich aber einfach mal die tollen Fotos sprechen.
Immer wieder erreichen mich unzählige Fragen zu meinen Fotos und weil solche Beiträge bei euch immer sehr gut ankommen, werde ich versuchen in nächster Zeit wieder mehr in diese Richtung zu veröffentlichen. Da ich ein großer Fan von Flatlays bin und auch versuche mich hier immer zu verbessern, dachte ich mir ich widme mich diesem Thema und verrate euch ein paar Tipps, die ich versuche zu beachten. Ein Profi bin ich auf diesem Gebiet zwar nicht, aber Übung macht den Meister, habe ich nicht recht?
Da ich meine Fotos meistens auch für den Blog und nicht nur für Instagram mache, greife ich eigentlich am liebsten zu meiner Olympus PEN E-PL8, denn die Qualität ist doch um einiges besser als mit dem Handy. Außerdem ist es Dank dem Klappdisplay das Fotografieren um einiges einfacher. Ich verwende bei Flatlays am liebsten das 14-42mm Kit-Objektiv, denn ich bekomme so viel mehr aufs Foto und kann den Ausschnitt nachher immer noch selber ändern, wenn ich das denn möchte. Damit ihr euch besser vorstellen könnt wie so ein Foto entsteht, habe ich ein kleines Video für euch gemacht, in dem ich euch ein paar nette Flatlay Beispiele zeige und natürlich auch ein bisschen etwas dazu erzähle.
1. Tageslicht
Dieser Punkt gilt eigentlich für alle meine Fotos, denn man erzielt damit einfach ein viel schöneres Ergebnis. Fotos wirken bei Tageslicht gleich ganz anders und man hat nicht so harte Schatten, wie wenn man mit Kunstlicht fotografiert. Manchmal lässt es sich natürlich nicht vermeiden und dann müssen meine Softboxen her. Kleiner Tipp, wenn das Tageslicht nicht ganz ausreicht, nehmt eure Softbox und strahlt damit die Decke an, dann hat man ein nicht ganz zu hartes kühles Licht. Trotzdem empfehle ich euch beim Tageslicht zu bleiben vor allem wenn es um Flatlay geht. Sucht euch also am besten den Platz mit dem meisten Licht, oder noch besser geht gleich ganz raus. Ich verlagere meine Fotosessions eigentlich immer ins Schlafzimmer oder in die Küche, denn der Rest meiner Wohnung ist leider ziemlich dunkel.
2. Vogelperspektive
Das A und O für das perfekte Flatlay ist die Position aus der ihr fotografiert und zwar wirken die Fotos viel besser wenn ihr sie von oben, als aus der Fotoperspektive fotografiert. Ich stelle mich dazu immer aufs Bett, den Tisch oder hole mir eine Leiter, damit ich wirklich genau über dem Foto stehe. Dank dem Klappbildschirm der Olympus ist es Gott sei Dank relativ einfach.
3. der richtige Hintergrund
Bei Flatlays sollen die einzelnen Produkte im Vordergrund stehen und deshalb ist ein relativ neutraler Hintergrund sehr wichtig. Ich versuche eigentlich immer zu hellen Untergründen zu greifen, da es einfach besser in meinen Feed passt. Ich variiere hier aber immer ein bisschen, damit es auch nicht langweilig wird. Manchmal verwende ich einfach einen weißen Fotokarton, meinen Marmortisch oder den Parkettboden, den ich im Bauhaus extra für meine Fotos gekauft habe. Ein bisschen Struktur kann nicht schaden und ich finde das Foto wirkt so auch gleich ganz anders.
4. Geschichten erzählen
Vor einiger Zeit war ich bei einem total interessantem Workshop zum Thema Flatlay und da wurde mir gesagt, erzähle mit deinem Foto eine Geschichte. Es ist unheimlich wichtig, dass man nicht willkürlich alle möglichen Dinge auf einen Haufen legt, sondern man sollte sich auch wirklich etwas dazu überlegen. Es muss keine riesengroße Story dahinter stecken, aber ein Foto wirkt einfach gleich ganz anders, wenn man sich so seine eigene kleine Geschichte dazu ausdenkt. Achja und das Schreiben des Textes fällt dann natürlich auch um einiges leichter.
5. Weniger ist mehr
Wie bei so vielen Dingen gilt meiner Meinung nach auch beim Flatlay, weniger ist mehr. Wenn Fotos zu sehr überladen sind wirken sie schnell unordentlich und man weiß auch nicht so recht worauf man sich konzentrieren soll. Deshalb versuche ich mich immer für 2 oder 3 Dinge zu entscheiden und arbeite dann noch mit kleinen Accessoires, wie zb. einem Stift Lipgloss oder sonstigem. So wirkt das Foto einfach viel besser und man ist nicht gleich überfordert.
Es gibt so Phasen im Leben da ist man unheimlich gerne für sich alleine und ich glaube ich befinde mich seit Ewigkeiten mal wieder mitten drinnen in so einer Phase. So wie momentan hatte ich das glaube ich noch nie, denn ich war/bin eigentlich jemand der unheimlich gerne unter Menschen ist – In letzter Zeit ist das aber ganz anders und es fühlt sich sehr gut an. Wenn die Sonne scheint schnappe ich mir Tobi und schlendere einfach durch die Gegend, lass mich treiben und mache mir Gedanken über Gott und die Welt. Am Abend nach dem Sport, setze ich meine Kopfhörer auf und drehe die Musik laut auf und gehe einfach mal zu Fuß nachhause. Oder ich sitze einfach nur gemütlich mit einem Glas Wein auf der Couch und entspanne (Mein Plan für heute Abend, nach dem Sport). Für mich sind diese Momente in den letzten Wochen sehr wichtig geworden, denn da kann ich mal so richtig aus meinem Alltag ausbrechen und mich nur um ich kümmern. Umso älter ich werde (oh gott wie das klingt), umso wichtiger ist es mir auch mal wirklich Zeit für mich zu haben. Ja und jetzt wo es wieder so schön draußen ist, macht es gleich noch viel mehr Spaß durch die Gegend zu schlendern, die Sonne zu genießen, vielleicht ein Eis zu essen und Leute zu beobachten. Diese hübsche Wand habe ich bei einen dieser Spaziergänge entdeckt und die liebe Denise war so nett und hat am Montag nach unserem Kinobesuch (ich müsst euch unbedingt die Schöne & das Biest anschauen) gleich ein paar Fotos von mir gemacht. Ich bin momentan wieder so verliebt in den 7. Bezirk und kann mir irgendwie gar nicht vorstellen, nicht so zentral zu wohnen.
Gemütliche Jeans, Streifen und ein kuscheliger Cardigan – die perfekte Kombi für einen Montag der mal nicht ganz so stressig begonnen hat wie sonst. Dieses gemütliche Streifenshirt habe ich euch glaub ich schon tausend Mal gezeigt und wenn ich es weiter so regelmässig trage, wird es wohl bald zerfallen. Es gibt aber meiner Meinung nach nichts besseres als Streifen, denn sie werten einfach jeden einfachen Look auf.
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