Heute geht endlich der letzte Beitrag aus Afrika online und zwar erzähle ich euch von unserem Aufenthalt in Kapstadt. Ich habe dazu auch ein Video für euch vorbereitet, jedoch ist es noch nicht ganz fertig. Heute am Abend sollte es dann aber endlich online sein. Es lohnt sich also auf meinem YouTube Kanal vorbeizuschauen.
Pssst, das Video findet ihr mittlerweile am Endes dieses Beitrags.
Nachdem wir wir 2 (1/2) tolle Wochen inTansania und auf Sansibar verbracht haben, ging es noch für 4 wunderschöne Tage nach Kapstadt. Wir dachten uns, wenn wir schon Mal in Afrika sind, dann machen wir diese hübsche Stadt gleich mit. Wir haben also eine 12 Stunden Anreise auf uns genommen, denn wer weiß wann wir das nächste Mal in dieser Gegend sein werdem. Eigentlich ist die Flugzeit von Sansibar nach Kapstadt nicht so lange, da man aber zweimal umsteigen muss (Dar es Salaam & Johannesburg) hat sich diese Reise über den ganzen Tag gestreckt. Wenn dann auch noch der Flug Verspätung hat, werden aus 11 Stunden schnell mal 14. Wir waren heilfroh als wir endlich in Kapstadt ankamen und von “unserem Fahrer” John, der uns am nächsten Tag auch die Gegend zeigte abgeholt wurden. Leider hat dieser lange Anreisetag dann ein nicht so schönes Ende, denn wenn man im gebuchten Hotel ankommt und kein Zimmer frei ist, dann ist der Ärger groß. Wir mussten die erste Nacht in einem anderen Hotel (dessen Namen ich vergessen habe) schlafen und haben erst am nächsten Tag ins eigentlich gebuchte Victoria & Alfred Hotel ziehen können. Mein Freund wollte unbedingt dort wohnen, da mit Austern und Champagner Frühstück geworben wurde. So waren wir dann schon ein bisschen sauer, dass wir am ersten Tag gleich mal das leckere Frühstück verpasst haben. Doch die Managerin war sehr freundlich und so bekamen wir für unseren letzten Tag Late Check-out bevor es ins The Vineyard Hotel ging. Das Hotel selber ist wirklich total nett, die Zimmer eher klein aber sehr schön, das Frühstück richtig lecker und die Terrasse mit Aussicht auf den Tafelberg und den Hafen wunderschön. Ich kann aber immer noch nicht ganz verstehen, wie ein Hotel einfach so überbucht sein kann, aber was solls. Es ist ja nochmal gut ausgegangen und mein Freund hat trotzdem seine Austern bekommen.
4 Tage für Kapstadt ist eine ziemlich kurze Zeit. Wir wollten so viel wie möglich sehen und deshalb wurde schon alles vorher geplant und gebucht. Die ersten Tag haben wir einen Tagesausflug zum Kap der guten Hoffnung gemacht und sind die Küste entlang gefahren, haben in Simons Town gegessen (Berthas Restaurant so lecker) und die Pinguine am Boulders Beach besucht. Da wir keine Lust auf einen Touri-Bus hatten, entschieden wir uns für eine private Tour. Im Internet bin ich dann auf John aufmerksam geworden. Er lebt seit über 20 Jahre in Kapstadt und hat uns die schönsten Plätzchen gezeigt. Der Tag war zwar nicht ganz so billig, aber es war uns so einfach lieber. Ich kann John nur empfehlen, denn er hat so viel gewusst, uns Tipps gegeben viel über sich erzählt und war wirklich unheimlich nett. Am Abend haben wir dann beschlossen den Lionshead zu besteigen, denn mir wurde gesagt, dass der Sonnenuntergang von dort oben der absolute Wahnsinn sein soll. Mit Wasserflaschen und festen Schuhen ausgerüstet ging über Stock und Stein und über Leitern zum Kipfel. Ich muss sagen auch wenn wir in Kapstadt viele tolle Dinge gemacht haben, der Ausflug zum Lionshead war mein persönliches Highlight. Der Aufstieg war total abenteuerlich und doch recht anstrengend, aber man wurde mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt. Auf der einen Seite das Meer, auf der anderen Seite die Stadt und der Tafelberg. Ich habe außerdem noch nie in meinem Leben so einen schönen Sonnenuntergang gesehen. Der Himmel war knallrot und die Sonne ist direkt im Meer untergegangen. Ganz baff war ich als auf der einen Seite die Sonne unterging und fast zeitgleich der Vollmond über der Stadt aufging. Ich habe wirklich noch nie etwas so schönes gesehen und bei meinem nächsten Kapstadtbesuch möchte ich mir den Sonnenaufgang von dort oben ansehen. Der Abstieg war dann übrigens auch nochmal ein Abenteuer, denn es gibt dort natürlich keine Beleuchtung und so sind wir (gemeinsam mit hundert anderen Menschen) im dunkeln den Lionshead wieder hinunter gewandert. Wir hatten gott Sei dank eine Taschenlampen App am Handy. Es ist aber echt nicht ohne, denn einen richtigen Weg gibt es nicht und man sollte hier auf jeden Fall vorsichtig sein. Da wir erst um halb 11 im Zimmer waren nutzten wir den Zimmerservice und fielen nach diesem langen Tag sofort ins Bett. Doch am nächsten Morgen wartete bereits das nächste Abenteuer auf uns.
Sehr zeitig in der Früh läutete der Wecker, denn mein Freund wollte unbedingt ein Treffen mit dem weißen Hai und da er auch Ok zu meinem Action-Auflug sagte, habe ich mich überreden lassen und bin auch mit in den Käfig gestiegen. Anfangs habe ich überlegt ob ich einfach nur so mitfahren soll, aber ich weiß wenn ich es nicht gemacht hätte, würde ich es jetzt bereuen.Um 5 Uhr wurden wir also abgeholten und es ging nach Gansbaai. Im Auto hatte ich noch ein bisschen Bammel, doch am Boot war die Angst sofort verflogen. Es war echt ein tolles Erlebnis und ich muss sagen ich war echt froh, dass der Käfig zwischen uns war, sonst wäre ich wahrscheinlich nicht ins Wasser gegangen. Verständlich wenn der 5 Meter Hai aufeinmal kommt. Es war übrigens ziemlich witzig denn ich war als zweiter an der Reihe und die erste Gruppe bekam nur ganz kurz einen Hai zu Gesicht. Kaum war ich im Käfig, war der Hai plötzlich da und ist ganz nahe an mir vorbeigeschwommen. Die Frau neben mir hat sich sogar bedankt und gemeint ich bringe Glück. Mein Freund musste zwar 20 Minuten warten, aber auch er bekam (gott sei Dank) einen zu Gesicht, sogar den Größten von allen. Es war echt ein tolles Erlebnis und ich würde es jederzeit wieder machen. Wir haben uns übrigens für Great White Shark Tours entschieden, da hier die Haie mit den Fischen nur angelockt und nicht gefüttert werden. Das war mir persönlich besonders wichtig.
Den Abend verbrachten wir dann an der Waterfront mit einem Freund, aßen gut zu Abend (im Harbour House) und schlürften leckere (1Liter) Cocktails.
Am nächsten Tag wurde dann ein bisschen geshoppt, das Bo Kaap Viertel und ein Markt besucht. Bevor wir ins The Vineyard Hotel umzogen, gönnten wir uns noch leckeres Sushi im Harbour House und das obwohl am Abend ein 5 Gangmenü auf uns wartete.
Ausgeschlafen ging es am letzten Tag dann zum nächsten abenteuerlichen Punkt und zwar haben wir den Tafelberg bezwungen und uns von ganz oben abseilen lassen. Das war ürbigens meine Idee, denn ich wollte das unbedingt machen. Gebucht haben wir diesen Ausflug bei Abseilafrica und es war einfach nur genial. In 1 1/2 Stunden erreichten wir den Kipfel und ein bisschen hat mich André schon dafür gehasst. Nicht für die Wanderung selbst, sondern eher für mein Tempo. Ich bin bei soetwas immer seh flott unterwegs und will so schnell wie nur möglich mein Ziel erreichen. Oben angekommen ging es dann auch ganz schnell wieder runter und zwar haben wir uns 115 Meter abseilen lassen. Klingt jetzt nicht so viel aber wenn man bedenkt, dass wir ganz oben waren ist es doch nicht so ohne. Anfangs hatte ich ein bisschen Schiss, doch auch das war sofort verflogen als ich in den Klettergurt stieg. Es war ein so cooles Erlebnis und kann es jedem nur empfehlen, tut es. Ich habe es mir eigentlich viel schlimmer vorgestellt und nicht mal der erste Schritt über die Kante war irgendwie schlimm. Während dem Abseilen werden Fotos gemacht, wenn man die Kamera oben bei den Guides lässt und auch André hat währenddessen kurz gefilmt (ihr dürft gespannt sein). Lustig war übrigens, dass die Wand aufeinmal einfach aus ist und man einige Meter in der Luft hängt und sich dann so abseilen muss. Man kann so richtig gut die Aussicht genießen und ich persönlich fand es richtig cool. Danach mussten wir ca. 20 Minuten zurück zum Kipfel gehen. Da wir ziemlich müde waren, sind wir dann aber nicht wieder zu Fuß hintunter sondern haben die Gondel genommen. Solltet ihr auf den Tafelberg wollen, empfehle ich euch zu gehen, denn die Fahrt mit der Gondel ist eher langweilig und so hat man auch ein bisschen Action. Es ist halt sehr anstrengend und man hat das Gefühl man steigt 1 1/2 Stunden einfach nur ganz viele Stufen. So trainiert man wenigstens gleich Beine und Po.
Wir hatten übrigens richtig Glück denn um 12 war unser Abseil und um 2 war der Tafelberg komplett im Nebel verschwunden, was sehr oft der Fall ist. Am besten ist es also wenn man den Tafelberg am Vormittag besucht. Der Rest des Tages und auch der letzte Vormittag wurden am Pool verbracht. Ein bisschen Entspannung musste einfach sein, bevor es zurück nach Wien ging. Ja wir haben zwar nicht so viel gesehen, aber doch einiges erlebt in Kapstadt und eines ist zu 100% sicher. Das war ganz bestimmt nicht mein letzter Besuch.
Wie schon erwähnt schaut unbedingt auf meinem YouTube Kanal vorbei denn am Abend geht dann das dazugehörige Video mit allen Eindrücken inklusive Abseil und Haitauchen online :)
Da ist es nun mein Video aus Kapstadt. Viel Spaß beim Anschauen!
Zur Feier des Tages und weil der Beitrag am Montag auf Grund von Übelkeit ausgefallen ist, gibt es heute noch einen zweiten Post. Vergangenen Freitag bin ich gemeinsam mit meinem Freund für ein verlängertes Wochenende nach London geflogen. Schon lange stand diese Stadt auf unserer To-Travel Liste ganz oben und Dank Fewa konnte ich endlich ein weiteres Häkchen auf meiner Liste setzen. Auch wenn die Reise nicht ganz so lustig geendet hat (dazu mehr nächste Woche) hatten wir eine wirklich schöne Zeit in London. Besonders angetan hat es mir Notting Hill und Kensington. Wir haben in dieser Gegend gewohnt und haben gleich mal den Freitag damit verbracht, diese Stadtteile zu erkunden. Direkt vom Flughafen, mit einem kurzen Zwischenstopp im Hotel ging es also los. 3 Tage können schnell wieder um sein und deshalb hatten wir keine Zeit zu verlieren. Auch das Wetter war an diesem ersten Tag auf unserer Seite und so konnte sogar die Sonnebrille ausgepackt werden. Es war zwar ziemlich frisch (der kalte Wind dort ist eine Katastrophe) aber Dank der Sonne, konnten wir den ganzen Tag im Freien verbringen und die Stadt erkunden. Gemütliche Boyfriendjeans, ein kuscheliger Pullover, ein großer Schal und Sneakers – schon kann das Sightseeing beginnen. Leider waren die Schuhe nicht ganz die richtige Wahl für so einen Sightseeingtag, aber egal sie haben einfachs so gut dazugepasst.
Jacke: Stylemoi // Pullover: H&M // Jeans: G-Star // Tasche: Mango // Sneakers: Adidas Stan Smith // Sonnenbrille: Lundun Eyewear via Rip Curl //
Schal: Zara // Kamera: Olympus PEN E-PL7
Oh Gott ich bin so schlecht in “Blogbeiträge rechtzeitig online stellen”. Das zweite Safari Video hat es am Sonntag noch auf meinen YouTube Kanal geschafft, doch dieser Beitrag hat dann noch mehr Zeit benötigt und ihr werdet gleich sehen wieso ich so lange gebraucht habe. Ich habe es einfach total unterschätzt. 6000 Fotos aussortieren ist gar nicht so lustig und hat mir ganz schön Kopfzerbrechen bereitet. Welches Foto ist nur besser? Nehme ich doch lieber das oder… oh das ist auch toll. Teilweise richtig mühsam kann ich euch sagen. Deshalb entschuldige ich mich jetzt schon für diesen ewig langen Beitrag. Natürlich wurde überlegt ob ich ihn nicht auf zweimal posten soll, so wie das Video. Doch ich habe mich dann dagegen entschieden, weil es einfach besser ist wenn man alle Infos in einem Post findet.
Aus 6000 Fotos habe ich also die besten (60? Ich weiß immer noch zu viel) für euch zusammengesucht und werde euch heute ein bisschen was über unsere Safari Route und die einzelnen Unterkünfte (sind auch alle verlinkt) und Parks erzählen. Gebucht haben wir, wie schon HIER erwähnt überEasy Travel und ich kann diesen Anbieter nur wärmstens empfehlen. Ich hab einfach gesagt wie ich mir die Safari vorstelle, wie wir wohnen und welche Gebiete wir sehen möchten und anhand dieser Info wurde unsere Route geplant. Nach ein paar kleinen Änderungen war alles fix und fertig und die Vorfreude riesig. Am Ende dieses Beitrages findet ihr übrigens das zweite Video, also unbedingt bis ganz nach unten scrollen. Es erwarten euch viele viele Tierbabys.
Tag 1 – Ankunft in Arusha – Übernachtung im African Tulip Hotel
Nach einem langen Flug bzw. mehreren Flügen wurden wir von unserem Fahrer Louis am Flughafen (Kilimanjaro) abgeholt und nach Arusha gebracht. Den Rest des Tages hatten wir zur freien Verfügung. Erst wollte ich mir eigentlich die Stadt anschauen, doch wir waren einfach so erledigt und das Wetter spielte auch nicht so mit. Deshalb haben wir es uns einfach in unserem Hotelzimmer, das übrigens riesig war gemütlich gemacht. Nach 6 Stunden Schlaf weckte uns der Hunger und da Arusha jetzt nicht wirklich eine Stadt ist wo man unbedingt spazieren gehen und nach einem Restaurant suchen will, blieben wir einfach im Hotel. Das African Tulip ist ein wirklich sehr nette Unterkunft, das Personal überaus freundlich und das Essen lecker. Wir waren in dieser Nacht anscheinend die einzigen Gäste (zumindest haben wir niemanden anderen gesehn, weder beim Abendessen noch beim Frühstück) und irgendwie war das schon ein eigenartiges Gefühl. Die einzigen zwei weißen Gäste in so einem großen Hotel, denen jeder Wunsch von den Lippen abgelesen wurde. Irgendwie war es ein bisschen wie in einem Film aus der Kolonialzeit. Versteht ihr was ich meine? Ich habe mich überhaupt nicht unwohl oder so gefühlt, aber es war einfach so total ungewohnt für mich und auch neu. An diesem Tag habe ich noch gar nicht fotografiert, da ich einfach zu müde war. Nur mein Frühstück habe ich in der Früh gefilmt und die Kellnerin musste total lachen, weil sie das anscheinend noch nie gesehen hat. Ich will gar nicht wissen was sie sich dabei dachte.
Ausgerüstet mit einer Lunchbox und viel Wasser ging es dann Richtung Arusha Nationalpark wo eine Walking Safari und auch der erste Game Drive auf uns warteten. Bei der Walking Safari haben wir zwar nicht so viele Tiere gesehen (Affen, Büffel & Warzenschweine) aber es war total faszinierend durch diese Landschaft zu spazieren und den Geschichten des Guides zu lauschen. Mein Freund meinte die ganze Zeit, er fühlt sie irgendwie wie bei Jurassic Park, nur dass halt die Dinosaurier fehlen. Nach einem spannenden und vor allem sehr heißen Vormittag ging es direkt weiter in den Arusha Nationalpark, wo wir dann die ersten Giraffen und Zebras zu Gesicht bekamen. Zu Mittag hielten wir an einer “Jausenstation” mit Blick auf einen See und verspeisten unsere Lunchboxen. Es war unheimlich schön so Mitten in der Natur zu essen und die Tiere rund um den See zu beobachten. Man muss hier aber besonders vorsichtig sein, denn die Affen können ganz schön frech sein. Der eine oder andere hat sein Mittagessen mit ihnen teilen müssen. Wir blieben Gott sei Dank verschont.
Nach dem Game Drive ging es weiter in die Meru View Lodge, eine wirklich entzückende kleine Unterkunft, wo wir die zweite Nacht verbracht haben. Das Essen, das übrigens überall inkludiert ist, war ausgezeichnet und am liebsten hätte ich von allem eine zweite Portion gegessen, obwohl ich schon satt war. Auch hier waren die Angestellten wieder unglaublich freundlich und es gibts nichts an dieser Lodge auszusetzen. Wir hatten einen wirklich netten Abend und unterhielten uns gut mit anderen Gästen die uns von ihren Safari Erlebnissen erzählten.
der Kilimanjaro
Tag 3 – Mto wa Mbu & Manyara National Park – Übernachtung im Manyara Wildlife Camp
Nach einem leckeren Frühstück ging es weiter Richtung Lake Manyara. Diese Fahrt dauerte ca 3 Stunden und ja man verbringt wirklich viel viel Zeit im Auto, doch man erlebt einfach so viel und auch die Landschaft ist so faszinierend, dass einem die Fahrten von Park zu Park gar nicht so lang vorkommen. Bevor es aber in den Nationalpark ging besuchten wir das Mto wa Mbu Dorf. Mein Freund war nicht so begeistert von der Cultural Experience, weil es doch sehr heiß und dreckig war. Ich persönlich fand es sehr interessant zu sehen wie die Menschen dort so leben und auch wenn sie wirklich nichts (außer ein Handy, das hat irgendwie jeder) besitzen, sind sie wirklich glücklich. Die Kinder lieben es übrigens wenn man sie fotografiert und ihnen dann das Foto zeigt.
Mein Highlight war jedoch das Banana Beer trinken, denn soetwas habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt und ich werden den Blick von meinem Freund nie wieder vergessen. Man nimmt in einer Strohhütte platz und bekommt einen Becher, der eher einem Sandkübel ähnelt voll mit Banana Beer. Die Dame erklärte uns dann, dass sich die Einheimischen hier versammeln und dann gemeinsam das Banana Beer trinken und Ja aus einem Becher. Mein Freund ist ja immer noch der festen Überzeugung, dass das gar nicht stimmt und sie so nur zu Gratis Bier kommen wollen, aber gut das ist eine andere Geschichten.
Dann reichte sie UNSEREN Becher im Kreis herum und die Augen meines Freundes sind immer größer geworden. Ich war ja froh, dass ich erst nach ihm aus diesem Becher trinken musste und konnte so einfach die selbe Stelle wir er wählen. Nach dem zweite Schluck Banana Beer, das wirklich nicht gut schmeckte und das wir uns mit den Einheimischen teilen mussten, wechselten wir zum Wasser. Mein Freund redet sich heraus und meinte, viel zu stark viel zu stark, Ich muss ja sagen ich fand dieses Erlebnis sehr lustig, mein Freund hingegen gar nicht, dem ging nur durch den Kopf, ob er auch alle wichtigen Impfungen hat.
Danach konnte er aufatmen, denn es ging weiter in den Manyara National Park zu unserem zweiten Game Drive, wo wir dann auch den ersten Elefanten und wieder viele Zebras und Giraffen sahen. In diesem Park gibt es auch ein paar Mountaintree Lions, aber die bekommt man wirklich nur ganz selten zu sehen. Bei den vielen Bäumen kein Wunder, der Park gleicht teilweise einem Dschungel.
Diese Nacht übernachteten wir im Manyara Wildlife Camp und eigentlich habe ich mit so richtigen Zelten gerechnet, bzw. hatte ich die Unterkunft nicht mehr so genau in Erinnerung. Dort angekommen erwarteten uns jedoch “Luxuszelte” mit einer traumhaften Aussicht über den Park. Ich habe noch nie so einen schönen Sonnenuntergang gesehen und wir sind einfach nur schweigend auf unserer Terasse gestanden und haben die Landschaft bewundert. Es gab auch einen unglaublich schönen Pool, doch da es schon sehr frisch war haben wir den nicht mehr genutzt. Dort wurden wir auch das erste Mal von unserem “Luxuszelt” abgeholt und zum Abendessen gebracht, denn sobald es finster wird soll man sich nicht mehr alleine bewegen. Man weiß ja nie welche Tiere in der Nacht vorbeispazieren. Hier gab es Buffetessen, aber im kleinen Rahmen und es war ein wirklich netter Abend mit unheimlich gutem Essen (Curry, Curry, Curry). wir hatten übrigens auch ein Haustier. Eine kleine Maus lief oben im Zelt den Balken entlang, aber ja ganz normal wenn man mitten in der Natur schläft.
das ist übrigens die Toilette und das Badezimmer
Tag 4 – Lange Fahrt Richtung Serengeti Game Drive Ndutu – Übernachtung im Ndutu Halisi Camp
Ausgeschlafen ging es am nächsten Tag dann Richtung Serengeti. Die Fahrt dauerte an die 4 Stunden, doch auch dieses Mal ist es mir nicht so lange vorgekommen. Da sich die Landschaft dauernd so extrem verändert, gibt es immer etwas zu sehen. Erst fährt man durch Dörfer, dann wieder Ewigkeiten durch die Steppe und gelangt dann in einen Abschnitt, der mich total an den Elefantenfriedhof aus König der Löwen erinnert hat. Hier war außer kahlen Bäumen und viel Schlamm einfach gar nichts. Kein Tier, außer vielleicht mal eine Antilope, die sich verirrt hat konnte man hier sehen und man hatte einfach das Gefühl man ist in einer anderen Welt, einer ausgestorbenen Welt. An diesem Tag war ich das erste mal ein bisschen schlecht gelaunt, denn immerhin war es bereits der 3 Tag unserer Safari und keine einzige Raubkatze hat sich bis jetzt blicken lassen. Ich habe schon an der Agentur gezweifelt und meinen Schmollmund aufgesetzt. Klar weiß ich natürlich, dass man einfach Glück haben muss und die Natur macht was sie will, aber in diesem Moment war mir das alles egal. Gott sei Dank änderte sich meine Launa schlagartig, als wir in Ndutu ankamen und die ersten Löwen sahen. Ich grinste wie ein Honigkuchenpferd und die Kamera klickte im Sekundentakt. Zum grönenden Abschluss bekamen wir dann auch noch einen jungen Geparden vor die Linsen. Mit vielen tollen Eindrücken ging es dann ins Ndutu Halis Camp, wo wir endlich in richtigen Zelten (es hatte trotzdem ein Bett) schlafen durften. Mein Freunde meinte nur “Das ist ja wie beim Bundesheer”, aber mir gefiel es. Nach einer eiskalten Dusche (ich wollte nicht aufs warme Wasser warten) und dem besten Abendessen überhaupt, liesen wir den Abend am Lagerfeuer ausklingen. Ja und genauso und nicht anders habe ich mir die Safari vorgestellt.
Tag 5: Serengeti Nationalpark – Übernachtung im Ndutu Halisi Camp
Am nächsten Morgen stand ich früh auf um mir den Sonnenaufgang anzusehen und ich kann euch sagen, ich habe noch nie soetwas schönes gesehen. Das erste Foto unter diesem Absatz wurde an diesem Morgen aufgenommen und es ist komplett unbearbeitet. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie unglaublich schön dieser Sonnenaufgang war. Nach einem ausgieben Frühstück ging es Richtung Serengeti Nationalpark, wo noch mehr Raubkatzen auf uns warteten. Auch dieser Nationalpark war wieder ganz anders als die, die wir bisher gesehen hatten. Erst war Kilometer lang nichts außer trockenes Gras, Zebras und Knus und dann wurde auf einmal alles Grün und dichter. An diesem Tag sahen wir auch den ersten Leoparden. Diese Raubkatze ist nur ganz schwer zu sehen und man muss echt Glück haben. Wir konnten ihn nur aus (geschätzt) 100 Meter Entfernung durch ein Fernglas beobachten. Ein bisschen entäuscht war ich schon, dass wir ihn nicht näher gesehen haben und ein Foto schießen konnten. Doch besser so als gar nicht, hab ich Recht?
Am Weg zurück ins Camp mussten wir durch Ndutu fahren und da hörte er es auf einmal, ein Leopard schläft auf einem Baum und das ganz in der Nähe. Eigentlich mussten wir schon zurück ins Camp, weil es kurz vor 18 Uhr war und man dann nicht mehr im Park herumfahren darf, aber Louis riskierte es und fuhr zu der besagten Stelle. Ja und da lag er nun auf dem Baum sehr majestätisch und schlief. Wir sind glaub ich noch eine halbe Stunde dort gestanden und haben dieses tolle Tier beobachten. Tja und wenn man ein bisschen Geduld hat wird man belohnt, denn er wachte auf und stolzierte rund um den Baum herum, bevor er sich für die Jagd bereit machte. Da mussten wir dann aber auch schon zurück ins Camp, weil wir nicht von den Ranger erwischt werden wollten. Auch diesen Abend haben wir im Ndutu Halisi Camp am Lagerfeuer ausklingen lassen. Ich persönlich fand ja diese Unterkunft am besten, auch wenn es das einfachste war. Das Personal, das aus nur ganz wenigen Männern bestand war so unglaublich nett und zuvorkommend und man hat sich einfach unheimlich wohl gefühlt. Also bis auf die kalte Dusche (an der ich selber Schuld war) die ich zwei Tage genießen durfte war hier wirklich alles perfekt.
Tag 6 – Weihnachten in Ndutu – Übernachtung im Ngoronoro Farm House
Nachdem wir unsere 7 Sachen gepackt hatten, verbrachten wir den Tag ein letztes Mal in Ndutu, wo wir unheimlich viele Geparden Babys und natürlich auch Löwen sichteten. Wir sahen auch einige Tiere beim Essen, die Fotos erspare ich euch aber dann doch lieber. Sollte es euch doch interessieren, schaut euch das Video an.
Dieses Gebiet hat mir persönlich am besten gefallen. Die Landschaft war unheimlich schön, die Unterkunft perfekt und wir haben auch noch ziemlich viele Tiere gesehen. Unser Fahrer hat aber gemeint, Ndutu ist nur in den Wintermonaten so toll. Im Sommer wenn Safari Hauptsaison ist, ist dieses Gebiet total trocken und wie ausgestorben. Die Tiere wandern ja je nach Jahreszeit von Park zu Park und man trifft sie immer woanders wieder.
Den Weihnachtsabend haben wir dann im Ngorongoro Farm House mit Cocktails und einem leckeren Abendessen verbracht. Diese Unterkunft war die Größte und ja am 24. Dezember war dort auch viel los, doch das hat uns nicht weiter gestört. Einheimische vom Nachbardorf haben eine kleine Show aufgeführt (bzw. gesungen) und von 17-19 Uhr gab es täglich kostenlose Cocktails, die richtig lecker waren. Nachdem Abendessen ging es dann auch schon wieder ins Bett, weil wir einfach hundemüde waren. Für uns war Weihnachten also ein Tag wie jeder andere. Sogar auf unsere “kleine Bescherung” haben wir vergessen.
Tag 7 – Ngorongoro Krater – Übernachtung im Ngorongoro Farm House
Ausgeschalfen ging unser Abenteuer weiter Richtung Ngoronoro Krater, wo wir das letzte Tier der Big 5 das Nashorn zu Gesicht bekamen. Auch diese Tiere sind ziemlich scheu und nur selten zu sehen. Wir warteten auch hier eine Ewigkeit und langsam aber doch näherte sich das Nashorn und wir konnten es vor die Linse bekommen. Der Ngorongoro Krater war ganz faszinierend, denn über diesem Krater hing eine riesige Nebeldecke. Auf der einen Seite war es wunderschön und strahlender Sonnenschein und auf der anderen Seite tobte ein Unwetter. Wir sind also einfach immer vorm Regen davon gefahren, war richtig spannend. An diesem Tag war übrigens ich das Highlight. Ich wurde von einer indischen Dame angesprochen und ich dachte zuerst, dass ich ein Foto von ihr und ihrer Großfamilie, die dabei war machen sollte. Falsch gedacht. Sie wollte ein Foto mit mir gemeinsam und ihre gesamte Familie zückte die Kameras und Handys und fotografierte uns. Ja das war ein lustiges Erlebnis und ist mir vorher noch nie passiert. Ob sie wohl meinen Blog liest (haha Scherz)?
Mein persönliches Highlight waren ja die Babylöwen, die gerade mal eine Woche alt waren und den dicksten Bauch überhaupt hatten. Sie sind der Mutter nachgelaufen und haben gemaunzt und ich konnte mich kaum mehr einkriegen. Am liebsten wäre ich raus aus dem Auto und hätte sie geknuddelt, so goldig waren sie. Ein paar Szenen gibt es dazu, natürlich auch im Safari Video Teil 2. Auch diese Nacht verbrachten wir nochmal im Ngorongoro Farm House mit leckeren Essen (es gab sogar Truthahn und Weihnachtsmusik) und Cocktails.
Tag 8 & 9 Tarangire Nationalpark – Übernachtung im Maramboi Tented Camp – Weiterflug Sansibar
Am vorletzten Tag ging es dann Richtung Tarangire Nationalpark. Auch diese Fahrt dauerte ein paar Stunden und wir kamen um die Mittagszeit in unserer Unterkunft an, wo es erstmal ein leckeres Mittagessen gab. Die letzte Nacht verbrachten wir im Maramboi Tented Camp und ich kann euch sagen diese Anlage war der absolute Wahnsinn. Hier hätte ich es von mir aus noch ein paar Nächte aushalten können. Wir übernachteten wieder in so Art “Luxuszelten” doch dieses Mal umgeben von Zebras, Pumbas und Knus. Soetwas habe ich noch nicht gesehen und allein von der Lage war diese Unterkunft mein klarer Favorit. Da es unglaublich heiß war an diesem Tag, verbrachten wir noch ein paar Stunden am Pool und beobachteten die Zebras, bevor es in den Tarangire Nationalpark ging. Hier sahen wir dann endlich viele viele Elefanten. Die sind mir nämlich die ganze Woche über ziemlich abgegangen und ich hab mich schon gefragt wo sich die alle verstecken. Tja im Tarangire Nationalpark, denn hier wimmelte es nur so von Elefanten. Wenn so eine Herde ca. 2 Meter neben dem Auto vorbeigeht dann wird einem schon ganz anders. Ruhig bleiben und genießen ist an dieser Stelle angesagt.
Am Abend wurden wir dann wieder von unserem Zelt abgeholt und zum Abendessen gebracht. Das Essen war auch hier sehr gut, jedoch gabe es ein großes Buffet und es waren mir dann etwas zu viele Leute dort, meiner Meinung nach der einzige Minuspunkt. Ganz spannend war der Weg zurück zum Zelt, denn da wurden wir nicht mehr von einem Mann sondern von 3(!) bewaffneten Männern begleitet. Anscheinend hat rund ums Camp ein Löwe eine Antilope gejagt und sich immer mehr genähert. Mein Freund blieb total ruhig, ich eher nicht so, doch ein Erlebnis war es auf jeden Fall.In der Nacht haben wir die Raubkatzen dann gehört und die dürften wirklich ganz nah gewesen sein.
Am nächsten Tag ging es dann noch ein letztes Mal in den Tarangire Nationalpark, wo wir noch ein paar hunderte Elefanten beobachten, gemütlich zu Mittag aßen und uns dann auf den Weg zum Flughafen machten. Ich muss ehrlich gesagt gestehen, den letzten halben Safaritag hätte man auch lassen und direkt nach Sansibar fliegen können. Man ist irgendwie schon so in Aufbruchstimmung und schon auf die nächste Destination gespannt. Hier geht es übrigens zu meinen Sansibar Impressionen.
Nach diesem langen Text und Unmengen an Fotos gibt es natürlich auch noch das zweite Safari Video. Ja ich weiß das war jetzt ein bisschen viel, aber ich wollte es dann doch nicht auf zwei Beiträge aufteilen und wieder ewig rauszögern und wem der Text zu viel ist kann ja einfach nur die schönen Fotos auf sich wirken lassen. Solltet ihr noch Fragen zu meiner Safari haben, die ich noch nicht beantwortet habe (gibts das?) dann nur her damit. Ich hoffe meine Fotos und auch die Video haben euch gefallen.
So da ist er nun, mein Sansibar Beitrag und ich sag jetzt schon mal Sorry für die Bilderflut, aber die Fotos zeigen einfach am besten was wir auf der afrikanischen Insel so gemacht haben. Nichts, nämlich absolut gar nichts. Wer sich hier ein paar Tipps erwartet, den muss ich leider enttäuschen, denn außer Stonetown und ein paar Beachbars am Nungwi Beach haben wir nicht viel von der Insel gesehen und haben einfach nur die Seele baumeln lassen.
Bei der Planung unserer Afrika Reise waren wir uns bei einer Sache sofort einig. Nach der Safari müssen wir ein paar Tage ans Meer zum Entspannen. Wir sind zwar beide keine Silvester Fans aber wir wollten den Jahreswechsel doch gern an einem schönen Ort verbringen. Als wir dann das Internet durchforsteten und Fotos von Sansibar sahen wussten wir, das ist unser zweiter Stopp .
Frühstücken, in der Sonne liegen, Bücher lesen, eine kleine Abkühlung im Meer, Cocktails trinken, gammeln, ein Spaziergang am Strand, Essen und danach zeitig ins Bett gehen. So in etwa hat unser Tagesablauf ausgesehen und das 8 Tage lang. Mit Ausnahme vom 31. 12, da haben wir uns Stonetown angesehen und mussten am Abend bis Mitternacht durchhalten, damit wir den Jahreswechsel überhaut mitbekommen. Ja wir haben das Nichtstun so richtig genossen und ich war wirklich schon lange nicht mehr so entspannt. Kein Wunder wenn man den ganzen Tag nur am Pool relaxt. In einer Woche habe ich es sogar geschafft 3 (!) Bücher zu lesen. Wenn ich nur daran denke fehlt mir diese viele Freizeit und das Lesen schon extrem.
Anfangs dachte ich mir, wenn ich schon mal auf Sansibar bin dann muss ich auch was unternehmen und die Insel ein bisschen erkunden. Man soll dort gut schnorcheln können, das The Rock (ein Restaurant) soll sehr empfehlenswert sein, es gibt eine Schildkröten Schutzstation und und und…. Als wir dann endlich dort waren, war alles vergessen. Ich konnte es gar nicht erwarten endlich auf der Liege zu entspannen. Außerdem hatte ich mir die Insel irgendwie anders vorgestellt, es war sehr schön dort und der Strand und das Meer der absolute Wahnsinn, aber ich dachte ich würde dort sicher öfters die Anlage verlassen und die Gegend erkunden. Doch Afrika ist einfach anders und auch dort leben viele Menschen in Armut. Es geht ihnen nicht schlecht auf Sansibar, aber im Gegensatz zu europäischen Verhältnissen ist es halt extrem. Ich fand es sehr interessant zu sehen wie die Menschen dort leben und ich möchte eigentlich noch einen Gedanken-Beitrag zum Thema Afrika schreiben, deshalb will ich hier jetzt nicht zu sehr abschweifen, aber es war irgendwie schlimm. Wir haben in einem wunderschönen Hotel gewohnt und haben es uns gut gehen lassen und draußen in den Dörfern herrscht Armut. Auch wenn es jetzt ein bisschen arg klingt, aber das war mitunter ein Grund wieso ich wahrscheinlich kaum die Anlage bzw. den Strandabschnitt verlassen habe, um den argen Kontrast (zu unserer Lebensweise) nicht so sehen zu müssen.
Einen Tag verbrachten wir in Stonetown, damit wir doch ein bisschen was von der Insel sehen und ich habe von vielen Leuten gehört, dass diese kleine Stadt wirklich sehenswert ist. Unser Ausflug war zwar sehr interessant und wir sind ziemlich lange durch die engen Gassen geschlendert und haben uns treiben lassen, aber wirklich schön fand ich es dort nicht. Es ist doch sehr dreckig und ja so ganz Wohl habe ich mich auch nicht gefühlt. Ich habe mich nie unsicher oder so gefühlt, aber so richtig warm bin ich mit Stonetown nicht geworden.
Ein lustiges Erlebnis wird mir aber noch lange in Erinnerung bleiben und zwar wollte mein Freund unbedingt den Fischmarkt besuchen und als er ihn betrat, blickte er mich nur panisch an und wusste nicht wohin. Anstatt gerade weiter zum anderen Ausgang zu gehen blieb er einfach stehen und blockierte den Eingang – Der Grund, der Gestank. Es war bereits Mittag und die Fisch lagen einfach so auf den Holzbrettern, natürlich ohne Eis. Ich fand das ganze ziemlich lustig und musste mir das Lachen verkneifen. Auch der Markt war ein Erlebnis und ist nichts für schwache Nerven. Geköpfte Hühnchen, die herumgetragen werden und noch tropfen, viel Dreck und viele viele Menschen, doch auch sowas muss man mal gesehen haben.
Auch wenn mir Stonetown jetzt nicht so gefallen hat, bin ich doch sehr interessiert daran wie die Menschen so leben und deshalb schaue ich mir sowas immer gerne an. Mein Freund ist da genau das Gegenteil und würde soetwas am liebsten meiden, doch mir zu liebe tut er sich das dann doch immer wieder an.
Sonst haben wir jeden Tag eigentlich das selbe gemacht, sind relativ früh aufgewacht haben im Hotel gefrühstück, sind zum Pool haben bis zu Mittag dort relaxt, sind in eines der vielen Strand-Lokale gegangen, haben ein bisschen im Meer geplantsch und danach wieder relaxt, Cocktails getrunken und sind direkt vom Pool meistens gleich zum Abendessen losgezogen. Danach gings unter die Dusche und spätestens um 10 haben wir geschlafen. Wie so ein altes Ehepaar, aber das war einfach mal dringend notwenig. Einmal habe ich es sogar gschafft laufen zu gehen, dafür sollte man aber relativ zeitig aufstehen (gegen7), denn sonst ist es einfach zu warm.
Bzgl. Essen haben wir versucht jeden Tag etwas anderes auszuprobieren und wir haben hier eher die Lokale am Strand rund ums Hotel bevorzugt. Die Restaurants im Hotel waren zwar sehr gut (vor allem das Silvester Dinner), aber direkt am Strand essen und die Füße in den Sand stecken kann doch mehr. Bei der Wahl des richtigen Lokals kann man Glück haben oder nicht, manche sind richtig gut manche richtig grausig. Wir hatten nur einmal Pech, hallo grau/braune Garnelen + Fliegen. Wir haben Gott sei Dank ein sehr nettes Ehepaar aus London kennegelernt, die genauso gerne essen wie wir und so haben wir ein paar Tipps bekommen wo es schmeckt und wo eher nicht. Sehr gut haben wir im The Waves (bestes Lobster Curry) und in der Beachbar gleich nebenan gegessen. Mein Favorit war aber das LangiLangi, die als einziges Restaurant den Fisch nicht zu Tode gekocht und so richtig viel Knoblauch verwendet haben (YUM).
Also Meeresfrüchte zubereiten müssen die Leute auf Sansibar noch lernen (mit Ausnahme vom LangiLangi natürlich). Dafür sind sie richtig gut im Kochen von diversen Currys. Ich kann das bestätigen, denn ich hatte jeden Tag mindestens 1 Mal Curry.
Gewohnt haben wir im The Z Hotel, einem kleinen Boutique Hotel direkt am Nungwi Beach. Eigentlich war ich ganz zufrieden mit dem Hotel. Die Anlage ist wunderschön, es gibt einen Infinity Pool und es liegt direkt am Strand mit eigenem kleinen Abschnitt. Doch irgendwie hat mir etwas gefehlt. Ich kann euch nicht genau sagen was es war, aber ich glaub es waren einfach so Kleinigkeiten. Zu Silvester zum Beispiel gab es ein großes Dinner direkt am Strand und es wurde riesig aufgezogen. Doch schon nach wenigen Stunden waren kaum noch Gäste da, weil die Stimmung einfach gefehlt hat. Das Hotel ist nicht gerade billig und da finde ich hätten man sich ein bisschen mehr bemühen könne. Im Großen und Ganzen war es aber ok. Die Zimmer waren nicht zu klein und nicht zu groß, es gab WLAN in der Anlage eine Cocktailbar und zwei Restaurants.
Die berüchtigten Beachboys waren gar nicht sooooo nervig. Klar wurde man am Weg ins Meer von Mister Marc o Polo oder Mister James Bond (ja so nannten die sich wirklich) angesprochen, doch wenn man Nein sagt waren sie auch relativ schnell wieder weg.
Wir haben zwar nicht viel gemacht, aber wie ihr sehen könnt habe ich doch ein bisschen was zu erzählen und nach diesem ewig langem Text gibts jetzt noch ein paar viele Bilder um ein bisschen Sommerfeeling zu verbreiten.
Nachdem gestern mein Follow Me Around aus Berlin online gegangen ist, möchte ich euch die Fotos von meinem Shooting nicht länger vorenthalten. Wir durften uns schon im Vorhinein Schuhe von Zignaussuchen und Vorort im Blogger Bazaar Loft dann passend ein Outfit mit Klamotten von Filippa K. und Schmuck von Cadenza für unser Shooting zusammenstellen. Die Sachen von Filippa K. waren richtig cool. Nachdem jedes Teil genau unter die Lupe genommen wurde, habe ich einen typischen Nina Look gefunden. Skinny Jeans, Streifen und ganz klar Boots. Am liebsten hätte ich die Sachen ja sofort behalten, denn die Marke hat mich sofort überzeugt. Die Bluse war unheimlich angenehm, der Pullover total flauschig und die Hose war sowieso der absolute Hammer und hat meine Beinchen gleich ein bisschen länger wirken lassen. Mein Highlight ist und bleibt aber die wunderschöne Kette von Miquella via Cadenzza, denn ich finde sie macht diesen Look erst richtig aus.
Das Make-Up von Smashbox war zwar ein bisschen viel, doch zu diesem Look hat es einfach super gepasst. Im Alltag würde ich aber nie so viel Schminke im Gesicht tragen.
Das Shooting selber war ziemlich schnell auch wieder vorbei. Ich glaub nicht mal fünf Minuten bin ich vor der Kamera gestanden. Leider hatte ich das Pech und war als allerletzte an der Reihe und so mussten wir uns wegen dem Licht ziemlich beeilen. Es war aber auf jeden Fall mal eine tolle Erfahrung von jemanden anderen fotografiert zu werden.
Der Sonntag soll in Zukunft mein Video Tag werden. Ja ich weiß heute ist bereits Montag, aber da ich das Wochenende in Linz verbracht habe, ist das Video erst gestern fertig geworden. Nächste Woche kommt es pünktlich, versprochen.
Ich werde auf jeden Fall versuchen jede Woche bzw. alle 2 Wochen (das ist realistischer) ein Video für euch hochzuladen. Eigentlich wäre diese Woche mein erstes Question & Answer Video an der Reihe gewesen, doch irgendwas ist beim Filmen schief gelaufen und die Hälfte war aus unerklärlichen Gründen einfach unscharf. Deshalb wurde nun einfach das Berlin Video vorgezogen.
Gemeinsam mit Olympus war ich während der Fashion Week in Berlin und durfte bei einem richtig coolem Side Event teilnehmen und zwar wurde ich ins Blogger Bazaar Loft geladen und habe dort an einem Workshop mit Olympus und einem Streetstyle-Shooting mit The Urban Spotterteilgenommen. Wir durften uns Schuhe von Zign aussuchen und unser Outfit selber mit Klamotten von Filippa K und Schmuck von Cadenzza zusammenstellen. Die Nägel bekamen wir von Faby gemacht, das Make Up von Smashbox und die Haare von Bumble & Bumble (ich liebe die Produkte). Zwischendurch gab es leckeres Essen, kalte Getränke und einen Workshop, wo die neue Olympus PEN E-PL7 vorgestellt wurde. Es war ein wirklich aufregender und lustiger Tag. Es ist was ganz anderes wenn man von einem Streetstyle Fotografen geshootet wird und ich konnte ein paar hilfreiche Tipps mit nachhause nehmen. Die Fotos des Shootings gibts dann morgen.
Am Abend wollte ich eigentlich den Stylight Award besuchen, aber da anscheinend ziemlich viel bei der Organisation schief gelaufen ist und ich nach 1 1/2 Stunden (wie ca. 400 andere) nicht reingelassen wurde, sind wir dann einfach Burger essen und zur Vans Party in die Neue Heimat gefahren. Ich hatte eine Menge Spaß und bin im Nachhinein froh, denn so habe ich wenigstens das richtige Berliner Nachtleben gesehen.
Am nächste Tag stattete ich Olympus noch einen kurzen Besuch im Loft ab und machte mich dann auf den Weg zum Holocaust-Denkmahl und zum Brandenburger Tor. Ich bin trotz Kälte durch die Stadt geschlendert, hab mir eine Curry Wurst gegönnt und Berlin ein bisschen auf mich wirken lassen. Bevor es am Abend gemeinsam mit Olympus zum Italiener (Al Contadino Sotto Le Stelle) ging, musste noch eine Shoppingpause eingelegt werden. Ja und ich kann euch sagen, Berlin ist ein richtiges Shopping Paradies und ich weiß jetzt schon, da muss ich ganz bald wieder hin. Urban Outfitter, Other Stories, Weekday, Filippa K., am liebsten hätte ich mich zu Tode geshoppt, aber da ich nur nen Minikoffer mit hatte, bin ich vernünftig geblieben.
Am letzten Tag wurde ausgeschlafen, meine Cousine die in Berlin wohnt und die erste ein Baby bekommen hat besucht und danach ging es auch schon wieder zurück nach Wien. Auch wenn ich den richtigen Trubel um die Fashionweek nicht so mitbekommen habe, hatte ich eine schöne Zeit in Berlin. Es war interessant zu sehen was rund um die Shows noch so passiert und fürs erste Mal war das völlig ausreichend für mich.
Ich war das erste Mal in Berlin, habe zwar nicht viel gesehen, aber das was ich gesehen habe, hat mir gut gefallen und ich denke es wird bald mal wieder ein verlängertes Wochenende in der deutschen Haupstadt anstehen. Das nächste Mal aber dann mit Freund, denn es macht doch viel mehr Spaß wenn man gemeinsam mit jemanden anderen eine neue Stadt erkunden und tolle Dinge erleben kann.
Ich merke, dass ich schon wieder faul werde was das Aussortieren meiner Urlaubsfotos betrifft. Wenn man es nicht gleich macht, macht man es meistens gar nicht und deshalb habe ich mich gestern wieder hingesetzt und losgelegt. Bevor ich euch am Montag eine Bilderflut aus Sansibar präsentiere, gibt es heute ganz viele Eindrücke aus dem The Vineyard Hotel in Kapstadt. Die letzten 2 Tage unserer Reise durften wir in diesem wunderschönen Hotel verbringen und ich kann euch sagen wir hatten einen ganz tollen Aufenthalt. Das The Vineyard Hotel ist ein Ort der Entspannung und irgendwie fühlt man sich dort wie in einer anderen Welt. Alles ist grün, Schildkröten und Katzen laufen im Garten herum, hat einen wunderschönen Blick auf den Tafelberg und kann sogar längere Spaziergänge machen ohne die Anlage zu verlassen. Hier kann man es sich so richtig gutgehen lassen und bevor wir unsere Heimreise angetreten sind, konnten wir noch ein bisschen runterkommen und entspannen.
Das The Vineyard Hotel liegt etwas abgelegener im Vorort Newlands und man genießt hier wirklich die Ruhe und hat nicht das Gefühl in der Nähe einer Großstadt zu sein. Wenn man aber dennoch nach Kapstadt reinfahren möchte, ist man in ca. 10 Minuten im Zentrum und in 15 Minuten an der Waterfront, geht also relativ flott. Außerdem bietet das Hotel einen Shuttle-Service an, was natürlich unheimlich praktisch ist. Die Anlage ist wirklich riesig und obwohl bei uns das Hotel relativ voll war, hat man die vielen Leute kaum gemerkt, weil sich alles sehr gut verteilt hat. Am Pool gab es immer freie Liegen und auch das Frühstücksbuffet, war nie überfüllt. Trotz Kinder und vielen Leuten war es immer sehr ruhig und man konnte dort richtig abschalten und entspannen. Wir haben diese Ruhe richtig genossen und außer einem Auflug zum Tafelberg nicht mehr wirklich viel gemacht, denn wenn man in so einem tollen Hotel ist, muss man das auch ein bisschen ausnutzen und genießen. Ich weiß gar nicht ob ich die komplette Anlage gesehen habe, denn es gab so viele Räume und Nebenhäuser. Das The Vineyard hat einen großen Außenpool, einen kleinen Indoorpool, ein großes Spa, ein Gym und sogar einen süßen kleinen Leseraum. Es ist eigentlich ein Businesshotel. Die meisten Gäste waren Familien und man hat sofort gemerkt, die Männer sind hier um Geschäfte zu machen und die Frauen und Kinder machen Urlaub. Irgendwie hat es mich auch ein bisschen an so einen Country Club, wie man es aus den Filmen kennt erinnert. War sehr spannend soetwas zu sehen.
Auch unser Zimmer (Mountainview Room) war gigantisch, als ich das erste Mal die Tür öffnete war ich etwas baff. Wir hatten ein riesiges Wohnzimmer, ein großes Bad, eine schöne kleine Terasse und ein riesengroßes Bett mit der gemütlichsten Matratze der Welt. Am liebsten hätte ich das Bett sofort in den Koffer gepackt oder wäre einfach für immer liegen geblieben. Ich habe geschlafen wie auf Wolken und dort wurde sogar ich zur Langschläferin.
Ein weiterer Punkt der mir neben gutem Service, der übrigens Top war am Wichtigsten ist, ist das Essen. Wir durften am ersten Abend ein 5 Gang Menü mit Weinbegleitung genießen und ich kann euch sagen eine Speise war besser als die andere. Man konnte pro Gang immer zwischen zwei Gerichten wählen und bei mir gab es Miesmuscheln, Springbock, Fisch, Maracuja Sorbet, und Kokosnuss Panacotta mit Beeren. Neben dem Essen muss ich auch unsere nette Kellnerin loben, die nicht nur unheimlich freundlich war, sondern uns auch jedes Gericht genau erklärt hat. Also dieser Abend war wirklich wunderschön und wenn ich nur daran denke, läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Wer bringt mir jetzt bitte eine große Portion Miesmuscheln?
Auch das Restaurant mit Blick auf den Berg wurde getestet und die Speisekarte genau unter die Lupe genommen. Dort wurde der Burger, das Sushi, und ein Pastrami Sandwich gemampft und alles war wirklich ausgezeichnet. Hier mussten wir nur ein bisschen länger warten auf unser Essen, da ziemlich viel los war, aber im Urlaub sollte man sich sowieso nicht stressen.
Zum Schluss muss natürlich auch das leckere Frühstücksbuffet, welches meiner Meinung nach das beste im ganzen Urlaub war erwähnt werden. Hier gabe es wirklich alles – frische Säfte, Lachs, Eier, Speck, Waffeln, Müsli und mein Highlight – Porridge. Nach 3 Wochen Speck und Ei habe ich mich noch nie so auf Porridge gefreut und in Kombination mit Maracuja war es einfach nur zum Sterben gut.
Wir hatten zwei wirklich wunderschöne Tage im The Vineyard Hotel und es war ein krönender Abschluss einer unglaublichen Reisen. Für mich persönlich gab es nur einen kleinen Minuspunkt und zwar wollten wir an unserem letzten Abend nochmal schön gemeinsam Essen gehen und auf den tollen Urlaub anstoßen. Doch alle Restaurants im Hotel waren bis auf den letzten Platz ausgebucht und nicht mal Hotelgäste haben noch etwas bekommen. Da wir ziemlich müde und auch ein bisschen zu faul waren um auf die Suche nach einem Restaurant zu gehen, haben wir uns dann für den Room Service entschieden. Das Essen (ich hatte Curry wie fast jeden Tag) und der Wein waren wirklich gut, doch das Feeling war halt doch nicht das selbe. Wenigstens der Weg zum Bett war dann nicht mehr so weit. Sonst gab es aber wirklich nichts an diesem Hotel auszusetzen und wenn ihr einen Aufenthalt in Kapstadt plant und auch ein paar Tage entspannen wollt, kann ich euch das The Vineyard Hotel nur empfehlen.
So, zwischendurch habe ich dann mal wieder ein Outfit aus Afrika für euch. Dieser Look war auch mein liebster im Urlaub und ich wollte die Flip Flops und den Einteiler gar nicht wegpacken als ich wieder im kalten Österreich war. Getragen habe ich diesen Boho Look als wir im Bo Kaap Viertel unterwegs waren und uns ein bisschen die Stadt angesehen haben. Schon vor der Reise wusse ich, dort muss ich unbedingt ein Outfit shooten, denn die bunten Häuser sind doch wie dafür gemacht. Ein ausführlicher Bericht über Kapstaft wird noch folgen, aber schon mal vorweg ganz so spannend fand ich dieses Viertel nicht, da es außer bunte Häußer nicht wirklich etwas gibt. Schön zum Anschauen war es aber trotzdem und ein paar nette Fotos habe ich auch mit nachhause gebracht. Eigentlich wollte ich nach dem kurzen Shooting in der Gegend Curry essen gehen, aber wir waren noch so vollgefressen vom Frühstück und meinem Freund bin ich mit meiner “Curry-Sucht” schon ziemlich auf die Nerven gegangen. Stattdessen sind wir noch ein bisschen herumspaziert und haben uns einen (den besten!) Kaffee gegönnt. Doch jetzt zurück zum Outfit, sonst hole ich hier noch mehr aus und verrate euch schon jetzt alles von meinem Aufenthalt.
Also diesen Playsuit habe ich bei Cotton On in Kapstadt entdeckt und (mit vielem anderen Zeug) einfach kaufen müssen. Ich liebe solche Einteiler, weil man nicht viel benötigt und schon angezogen aussieht. Ein paar Accessoires dazu und schon ist das Outfit fertig. Die Tasche war übrigens ein Weihnachtsgeschenk von meinem Freund. Manchmal hört er mir also doch zu wenn wir unterwegs sind und ich ihm etwas erzähle. Ich hatte ihm diese Taschen nämlich mal gezeigt und gemeint wie toll ich sie nicht finde. Tja und da ist sie nun, hat er gut aufgepasst findet ihr nicht?
Jumpsuit: Cotton On // Flip Flops: Reef // Tasche: Mango // Haarband: Forever21 // Armband: No Name aus Afrika // Sonnebrille: Ripcurl
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