Momentan könnte ich mich echt nur von Ofengemüse ernähren und ich glaube mein Freund kann es schon nicht mehr sehen, weil ich es alle paar Tage mal vorschlage. Es schmeckt halt einfach viel zu gut, ist schnell zubereitet und ist gesund. Außerdem gibt es so viele unterschiedliche Variationen, weil man eigentlich jedes Gemüse ins Rohr schieben kann. Damit auch keine Lageweile aufkommt, probiere ich immer wieder neue Kreationen und heute zeige ich euch mein Lieblings-Ofengemüse mit Kohlsprossen und glaubt mir es ist so gut dass man eigentlich gar nichts mehr dazu braucht. Außer vielleicht ein bisschen Hummus als Dip.
– Das Backrohr auf 200 Grad vorheizen
– Das Gemüse und die Kartoffeln waschen und in mundgerechte Stücke schneiden.
– Alles auf einem Backblech auflegen, mit Rosmarin, Chilipulver und Kräuersalz würzen und mit Olivenöl beträufeln.
– ab damit ins Rohr für ca. 20 Minuten.
– zum Schluss für 5 Minuten noch die Pinienkerne dazugeben.
Vor ein paar Wochen habe ich mal wieder zu viel Zeit auf Pinterest verbracht und bin auf dieses leckere Quesadilla Rezept von The Stepford Husband gestossen. Ein paar Tage später waren wir dann bei einem Familienessen und auch dort standen Quesadillas auf dem Menü. Ich weiß nicht wieso, aber ich glaube ich wäre nie auf die Idee gekommen die Tortillas auf diese Art und Weise zuzubereiten, obwohl sie so noch viel besser schmecken. Für einen Grillabend mit Freunden einfach perfekt und deshalb habe ich diese leckeren Snacks mal getestet, um sie dann ein paar Tage später meinen Freunden zu servieren. Ich habe zwei unterschiedliche Variationen gemacht, da ich sowohl die Idee von Kevin mit Avocado und Feta super fand, aber auch etwas “tomatiges” haben wollte. Beide sind so unglaublich lecker geworden und ich konnte gar nicht aufhören und habe gleich ein paar zu viel gegessen. Diese leckeren Quesadillas eignen sich perfekt für eine Party oder einen Abend mit Freunden, denn sie sind sehr schnell fertig und eigentlich kann man sie mit allem füllen, was man gerade möchte. Eine süße Variante mit Nutella und Bananen ist sicher auch richtig lecker. Auch wenn beide Kreationen wirklich leckere sind, ist mein Favorit Nummer zwei und man kann statt dem Mozzarella auch ganz einfach veganen Käse verwenden, so habe ich das nämlich für Freunde gemacht und es hat auch richtig gut geschmeckt.
Quesadillas mit Feta & Avocado
Zutaten (4 Stück):
– 1 Avocado
– 4 kleine Tortillafladen
– 1-2 handvoll Rucola
– 1/2 Zitrone
– 80-100 g Feta
– Chilisalz
– 1 EL Sonnenblumen- oder Rapsöl
Zubereitung:
Avocado schneiden, Rucola waschen und den Feta auch in kleine Stücke schneiden oder zerbrechen
Die Tortillaflade mit dem Rucola, der Avocado und dem Feta befüllen, aber Achtung nur zur Hälfte damit ihr ihr die Flade dann auch noch gut zuklappen könnt.
Mit Chilisalz und Zitrone würzen und zuklappen.
Eine Pfanne mit etwas Öl erhitzen und die Tortillafladen darin anbraten. Jede Seite für ca. 30 Sekunden bis1 Minute. Je nachdem wie stark die Pfanne erhitzt ist.
Quesadillas mit getrockneten Tomaten und Mozzarella
Zutaten (4 Stück)
– 1 bis 2 handvoll Babyspinat
– Tomatensugo (z.B von Alverde mit Kräutern)
– 1 Mozzarella
– 4 Stück getrocknete Tomaten (z.B von Ja naürlich die sind nämlich ohne Öl)
– 4 kleine Tortillafladen
– 1 EL Sonnenblumen- oder Rapsöl
Zubereitung:
Babyspinat waschen und den Mozzarella in kleine Stücke schneiden oder reiße. Auch die getrockneten Tomaten werden in kleine Stücke geschnitten.
Die Tortillaflade zuerst mit dem Tomatensugo bestreichen (hier könnt ihr ruhig die ganze Flade bestreichen) und dann mit dem Mozzarella dem Spinat und den getrockneten. Achtung auch hier die Flade nur bis zur Mitte füllen, damit ihr sie gut zuklappen könnt.
Eine Pfanne mit etwas Öl erhitzen und die fertigen Tortillafladen darin anbraten. Jede Seite für ca. 30 Sekunden bis1 Minute. Je nachdem wie stark die Pfanne erhitzt ist.
Weiter geht es mit dem nächsten Tipp für einen leckeren Brunch in Wien und zwar entführe ich euch heute ins Toma tu tiempo. Diese entzückende kleine Tapas Bar habe ich dank der lieben Anna vor einiger Zeit entdeckt. Mittlerweile war ich schon einige Male dort und kann euch sowohl die Tapas am Abend als auch den Brunch empfehlen. Nach jedem Besuch rolle ich nachhause, da ich mich nie wirklich entscheiden und kann und vor allem am Abend bestellen wir meistens die Speisekarte rauf und runter, denn man möchte ja auch wirklich alles Mal ausprobieren. Vor kurzem war ich gemeinsam mit meiner Mama und Schwester im toma tu tiempo brunchen und auch dieses Mal war es wieder richtig lecker. Das toma tu tiempo sperrt am Wochenende erst um 11 Uhr auf, also perfekt für einen späten Brunch und so ist davor sogar noch Zeit für ein bisschen Sport. Es ist eine kleine total authentische Tapas Bar und wer spanisch kann ist klar im Vorteil, weil in diesem Lokal wir eigentlich kein deutsch gesprochen. Man kann zwar auf deutsch bestellen und wird verstanden, aber hauptsächlich wird hier englisch und natürlich spanisch gesprochen. Ich persönlich mag das total gerne, weil man fühlt sich irgendwie sofort wie im Urlaub und so kann ich auch gleich immer mein Vokabular ein bisschen aufbessern.
Gegessen habe ich dieses Mal die Eier mit Serrano Schinken und Oliven und Joghurt mit Früchten. Außerdem gab es eine hausgemachte Limonade und natürlich cafe con leche, mit leckeren Süßgebäck. Meine Schwester hatte fast das gleiche wie ich und meine Mama hatte eine gemischte Platte. Alles war wieder Mal ausgezeichnet und danach war ich richtig satt. Ich hatte ja eigentlich das Joghurt mit Müsli und Obst bestellt, aber dann doch die andere Variante mit Walnüssen bekommen. Natürlich kann das mal passieren und ich bin mir sicher sie hätten es mir sofort ausgetauscht, wenn ich etwas gesagt hätte. Da ich aber nicht mehr warten wollte, habe ich den Walnüssen, die ich eigentlich gar nicht so mag eine Chance gegeben und es probiert. Gott sei Dank, weil diese karamellisierten Nüssen waren ein Traum und somit habe ich mich eigentlich gefreut, dass mir etwas falsche gebracht wurde, denn sonst hätte ich es wahrscheinlich nie probiert.
Diese kleinen Tapas sehen zwar immer wenig aus, aber man sollte es auf keinen Fall unterschätzen. Zum Schluss musste ich noch mein absolutes Lieblingstapa bestellen und zwar die Datteln im Serranomantel. Diese Speise ist grandios und solltet ihr mal im toma tu tiempo sein solltet ihr diese Datteln unbedingt probieren. Außerdem kann ich euch noch die Pimientos de Padron und natürlich den Tino de Verano empfehlen, doch das wäre am Morgen dann vielleicht doch etwas zu früh.
Auch das Personal ist unheimlich nett und Tobi wurde mit Streicheleinheiten und Wasser versorgt. Manchmal wenn das Lokal voll ist kann es ein bisschen Länger dauern, aber ich glaub das ist ganz normal wenn man Tapas essen geht und meiner Meinung nach sollte man sich dafür sowieso genügend Zeit nehmen.
Was wäre ein Wochenende nur ohne ein ausgiebiges großes Frühstück. Ich liebe es am Sonntag auszuschlafen und mich dann in die Küche zu schwingen und ein Frühstück mit vielen Leckereien für mich und meinen Freund zu zaubern. Meistens tische ich viel zu viel auf, aber an diesen Tag lautet das Motto “kein Stress” und somit haben wir alle Zeit der Welt für meine Lieblingsmahlzeit. Manchmal verlege ich das Frühstück sogar ins Bett, weil ganz ehrlich es gibt nichts besseres, als den ganzen Tag zu gammeln und zu frühstücken.
Unter der Woche frühstücke ich meistens etwas Süßes, doch am Wochenende müssen ein paar salzige Speisen her und da darf auch ein gutes Brot auf keinen Fall fehlen. Da ich aber versuche auf Weizen so weit es geht zu verzichten, war das eine Zeit lang doch etwas schwierig. Vor einigen Wochen ist mein Freund dann heimgekommen und hat mir ganz stolz verkündet, dass er die neue Weizenfrei Abteilung bei Merkur entdeckt und natürlich gleich mal ein Brot zum testen mitgebracht hat. Manchmal hört er mir also doch wirklich zu, wenn ich ihm mal wieder eine meiner neuen Ernährungsmethoden vorstelle. Ein paar Wochen später lud Merkur zu einem gemeinsamem Blogger-Frühstück ein, wo wir uns durch das weizenfrei Sortiment kosten durften. Ich muss sagen, dass die Brote und auch die Weckerln unglaublich gut schmecken. Vor allem ganz frisch könnte ich einen ganzen Laib Brot auf einmal verdrücken. Auch die Auswahl ist relativ groß und jeder wird hier bestimmt fündig. Es gibt sogar mein absolutes Lieblingsgebäck – Laugenweckerl. Fürs nächste Frühstück wurde dann auch schon fleißig eingekauft und natürlich wieder ordentlich aufgetischt.
Viele werden sich jetzt sicher fragen, aber wieso kein Weizen?
Immer wieder liest man, dass Weizen ungesund, ein Dickmacher und für viele Krankheiten verantwortlich ist. Eigentlich wissen wir das auch alle, doch Brot, Nudeln und Co. schmecken einfach viel zu gut um darauf zu verzichten. Ich habe schon vor längere Zeit angefangen Weißmehl aus meiner Küche zu verbannen. Ich gönne mir zwar auch ab und zu leckere Pasta oder eine Semmel, versuche aber die meiste Zeit eher zu Vollkornprodukten zu greifen.
Das Weizen aus der heutigen Zeit hat mit dem Urweizen gar nichts mehr zu tun und so enthält es bis zu 50% Gluten (Früher 5%).
In dieser großen Menge ist Gluten eine richtige Herausforderung für den Körper und so kann es zu Unverträglichkeiten und sogar Allergien kommen.
Viele Menschen können Gluten (=Klebereiweiß) nicht verdauen und es kann in diesem Fall zu Verdauungsproblemen, und Trägheit führen. Man spricht hier auch von Zöliakie.
Gluten fördert den Heißhunger
Weizen ist ein Dickmacher, denn es hat einen hohen glykämischen Index. Das bedeutet, dass wir sehr rasch Fett lagern und ständig hungrig sind.
Ich habe seit einigen Jahren eine Schilddrüsenunterfunktion und muss täglich meine Tabletten geben. Es handelt sich hierbei um keine schlimme Krankheit und in der heutigen Zeit sind sehr viele Menschen betroffen. Es können gewisse Hormone nur in einem geringem Ausmaß hergestellt werden und der Stoffwechsel kann nicht so arbeiten wie er eigentlich sollte. Vor einiger Zeit hat mir eine Bekannte, als Trainerin tätig ist und sich sehr viel mit diesem Thema beschäftigt, erzählt, dass ich doch mal versuchen solle Gluten wegzulassen denn diese seien besonders schlecht wenn man Probleme mit der Schilddrüse hat. Natürlich musste ich sofort einige Artikel darüber lesen und überall stand dass Gluten Gift für die Schilddrüse sei. Deshalb wird einem auch geraten sich auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten untersuchen zu lassen, denn Gluten kann da eine große Rolle spielen. Noch habe ich mich nicht getraut so einen Test zu machen, denn wer weiß was da alles dabei raus kommt, aber ich versuche seit einiger Zeit soweit es geht auf Gluten zu verzichten. Wobei ich sagen muss, dass es in der heutigen Zeit gar nicht so leicht ist, denn Gluten sind fast überall enthalten. Ich lese mir zwar die Inhaltsstoffe durch, bin hier aber nicht ganz so streng, weil es mir persönlich zu anstrengend wäre, bzw. ich es ja auch nicht ganz streng weglassen muss.
Vorerst lasse ich soweit wie möglich Weizen, Dinkel und Roggen weg, denn dort sind die meisten Gluten enthalten. Dank den weizenfrei Produkten von Merkur, muss ich aber nicht ganz auf Brot verzichten und kann am Wochenende wie bisher groß Frühstücken und mein Brot mit pochiertem Ei und Avocado genießen.
EDIT: Ich möchte hier auf keinen Fall sagen, dass ihr komplett auf Gluten verzichten sollt, wenn euer Körper es verträgt. Ich wollte euch hier nur meine Sicht schildern und wie ich das handhabe.
Für Zöliakie-Erkranke sind die Produkte aber leider nicht geeignet, da sie Spuren von Gluten enthalten können. Es wird aber intensiv daran gearbeitet, damit alle Produkte auch bald ganz glutenfrei sind.
Immer wieder bekomme ich Mails und Kommentare, ob ich nicht wieder ein Food Diary drehen möchte, deshalb habe ich mal wieder eine ganze Woche mein Essen für euch mitgefilmt. Nach meiner Spanien Reise musste ich wieder einmal die Notbremse ziehen, denn die 7 Tage habe ich einfach so viel gegessen, dass ich mich danach einfach nicht mehr wohl gefühlt habe. Also habe ich erst einmal eine Saftkur eingelegt um wieder zurück in meine “gesunde Routine” zu finden. Hat eigentlich ganz gut funktioniert, bis auf ein paar Ausnahmen aber das ist ja in Ordnung. Da ich einfach merke, dass es meinem Körper ganz gut tut, versuche ich Weizen soweit es geht aus meinen Gerichten zu verbannen. Ich habe seit einigen Jahren eine Schilddrüsenunterfunktion und mir wurde gesagt, dass es besser ist, wenn man auf Weizen bzw. Gluten verzichtet bzw. den Konsum ein bisschen einschränkt. Ich muss gestehen, ganz schaffe ich es nicht, dafür gibt es einfach einige Dinge die ich unheimlich gerne esse, aber ich gebe mein Bestes. Außerdem habe ich gemerkt, dass es richtig anstrengend sein kann, wenn man in jedem Essen auf der Suche nach Weizen ist, denn wie Zucker ist Weizen ziemlich oft wo drinnen. Naja nichtsdestotrotz versuche ich Weizen wegzulassen wenn es möglich ist, wenn nicht geht die Welt aber auch nicht unter. Doch seht selber in meinem neuen Food Diary.
Außerdem habe ich noch ein richtig leckeres Rezept für euch, (natürlich ohne Weizen versteht sich) welches ich in diesem Sommer mindestens einmal pro Woche gegessen habe bzw. esse und zwar ist das mein heißgeliebter Wassermelonen Feta Salat mit Rucol. Früher habe ich mir diese Kombination überhaupt nicht vorstellen können, doch mittlerweile bin ich richtig verrückt danach und es ist auch einfach das perfekte Gericht für heiße Tage. Ich habe es noch mit zwei leckere Zutaten, die meiner Meinung nach perfekt in diesen Salat passen hinzugefügt.
Zutaten (2 Personen)
– 100 g Rucola
– 1/2 kleinere Wassermelone
– 150 g Feta
– 3 EL Pinienkerne
– 4 EL Olivenöl
Zubereitung:
Die Wassermelone von der Schale trennen und gemeinsam mit dem Feta kleine mundgerechte Stücke schneiden
Gemeinsam mit dem Rucola in eine Schüssel geben, mit Olivenöl marinieren und gut vermengen
Die Pinienkerne kurz in einer Pfanne mit einem Schuss Öl anbraten und über den Salat verstreuen.
Vor kurzem war ich gemeinsam mit der lieben Leonie im Tian BistroMittagessen und glaubt mir dieser Besuch war ein reinstes Geschmackserlebnis – Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, denn es war wirklich unglaublich nett und vor allem lecker. Mitten im 7. Bezirk am Spittelberg liegt dieses unglaublich entzückende Restaurant, das sich einfach perfekt für die Mittagspause eignet. Vor allem wenn man mal neue vegetarische Gerichte ausprobieren und sich verzaubern lassen will, ist das Tian Bistro eine super Anlaufstelle. Die Speisen in der Karte sind sehr abwechslungsreich aber überschaubar, was ich persönlich sehr gerne mag, denn eine zu große Speisekarte überfordert mich meistens. Da wir so viel wie möglich ausprobieren wollten, haben wir uns für das 5 Gang Menü entschieden – Dieses stand ganz unter dem Motto “Schwammerl Zeit” (Pilzzeit) und ihr müsst wissen bis vor kurzem habe ich eigentlich außer Eierschwammerl gar keine Schwammerl gegessen. Mittlerweile mag ich sie aber unheimlich gerne und deshalb habe ich mich sehr über die einzelnen Gerichte gefreut. Wenn ich ganz ehrlich bin weiß ich gar nicht was mir am besten geschmeckt hat, denn es war alles so unglaublich gut. Ich glaube aber fast, dass die Karotten mit Nüssen und Vanille das Rennen machen, denn so etwas habe ich noch nie gegessen und wenn ich nur daran denke läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Die Nachspeise ist bei dem 5 Gang Menü eigentlich auch dabei, aber wir haben dann nochmal in die Speisekarte geschaut und uns für zwei andere Süßspeisen entschieden, da wir unbedingt den Milchreis und die Waffel probieren wollten. Das war auch mit Sicherheit die richtige Wahl und auch wenn die Waffel wirklich köstlich war, der Milchreis war nochmal eine Spur besser, aber ich bin auch ein großer Milchreisfan. Danach sind wir wie ihr euch bestimmt vorstellen könnt nachhause gerollt.
Wer das Tian im 1. Bezirk kennt, wird sich auch sicher fragen wie die Preise im Bistro sind und ich kann sagen, dass sie für die Qualität und Portionen vollkommen ok sind. Natürlich kann man es nicht mit einem normalen Gasthaus vergleichen, aber die Preise bewegen sich im normalen Bereich würde ich sagen – Ein Flammkuchen für 10 Euro und ein Burger für 11 Euro ist meiner Meinung nach in Ordnung. Man ist danach auch wirklich satt, oder auch zu voll, wenn man zu viel isst, wie wir es gemacht haben. Natürlich ist es kein Restaurant wo man jeden Tag Mittagessen geht, aber ab und zu kann man sich das schon gönnen.
Auch das Ambiente ist unheimlich nett und die Kellnerin hat uns jeden Wunsch von den Lippen abgelesen. Der kleine Tobi hat sich auch sehr wohl gefühlt und hat sofort frisches Wasser bekommen, das auch sofort wieder aufgefüllt wurde, nachdem es leer war. Ich kann euch das Tian Bistro wirklich nur empfehlen und ich werde ganz bestimmt ganz bald wieder vorbeischauen. Vor allem bin ich was vegetarische Gerichte angeht doch sehr oft einfallslos und so man sich super Inspirationen holen und auch noch gut essen.
Heute habe ich mal wieder ein unglaublich leckeres Rezept für euch und wenn ich die Fotos so sehe, läuft mir sofort das Wasser im Mund zusammen und ich würde am liebsten sofort zum Supermarkt laufen und alle Zutaten dafür einkaufen. Letzten Freitag habe ich mir ja relativ spontan frei genommen und war mit einer Freundin und Tobi an einem See schwimmen. Da mir diese leckeren gefüllten Pita schon lange im Kopf herumgeschwirrt sind, habe ich mich bereit erklärt, mich um das Mittagessen zu kümmern. Ab und zu wenn ich es mal eilig habe, kaufe ich mir eines dieser gefüllten Pitas im Freiraum Deli, denn sie schmecken gut und stillen den schnellen Hunger. Vor kurzem war ich dann mal wieder dort und da habe ich sie entdeckt, die gefüllten Pitas mit Eierschwammerl (Pfifferlinge). Ich liebe Eierschwammerl einfach und so musste ich es einfach probieren und ich sag es euch diese Teile waren einfach so grandios. Der Preis für diese kleinen Brötchen ist aber nicht ohne, also habe ich beschlossen sie einfach zuhause auf meine Art nachzumachen. Außerdem muss man die Eierschwammerl-Zeit ausnutzen, denn so schnell kann man gar nicht schauen ist sie auch schon wieder vorbei.
Ohne mich jetzt selber zu viel zu loben, aber das Ergebnis war grandios und ich musste gleich 3 Stück verdrücken, weil ich nicht genug davon bekommen konnte. Besonders lecker schmecken die gefüllten Pita, wenn man die Schwammerlfüllung schon am Vortag zubereitet, denn so kann das ganze noch ein bisschen ziehen. Natürlich kann man die Pitas (und den Hummus) auch selber machen und dazu folgt auch ganz bald ein Rezept, aber wenn es schnell gehen muss, dann tun es auch die fertigen Brötchen aus dem Supermarkt. Diese leckeren gefüllten Pitas sind einfach fas perfekte Mittagessen für unterwegs und mit Ausblick auf den See schmecken sie gleich noch viel besser.
– Die Schwammerl (=Pilzen) putzen und klein schneiden
– Den Zwiebel hacken und gemeinsam mit den Schwammerl in einer Pfanne anbraten.
– Mit Paprika, den gepressten Knoblauchzehen und Salz würzen und für ca. 5-10 Minuten gut anbraten. Danach auskühlen lassen. Ich habe die Fülle schon am Vortrag vorbereitet.
– Die Pitabrote wie auf der Verpackung angegeben aufpacken und aufschneiden und auch kurz auskühlen lassen.
– Die Tomaten und die eingelegten Zwiebel schneiden.
– Die Pitas innen mit Hummus bestreichen und mit Rucola, den Schwammerln, den Tomaten und den eingelegten Zwiebel befüllen.
Ich habe mir vorgenommen wieder mehr (für mich) neue Lokale zu testen und diese euch aber auch hier auf dem Blog zu präsentieren. Es ist ja nicht so, dass ich nicht öfters mal in neue Restaurants essen gehe, doch irgendwie bin ich mit der Zeit auch ein bisschen faul geworden und habe die Kamera nie mitgenommen. Bzw. wollte ich es auch einfach mal so genießen essen zu gehen, ohne alles zu fotografieren. Da ich solche Beiträge auf anderen Blogs aber auch immer total gerne lese, weil man sich so einfach super Tipps holen kann, möchte ich euch in Zukunft wieder regelmäßiger neue Restaurants vorstellen. Frühstück/Brunch, nette Plätzchen für das Mittagessen oder schöne Lokale für das nächste Abendessen – Das Angebot ist ja auf jeden Fall vorhanden und gutes Essen ist in Wien auf jeden Fall zu finden.
Den Anfang macht heute das the Brickmakers im 7. Bezirk, wo ich vor kurzem gemeinsam mit meinem Freund Brunchen war. Ich muss ja ganz ehrlich gestehen, dass ich es vorher noch nie dort hin geschafft habe, obwohl ich vor zwei Jahren im Sommer immer unheimlich gerne im Big Smoke am Donaukanal war. Das kleine Pop Up Restaurant war sozusagen zuerst da und danach wurde das The Brickmakers eröffnet, wo es meines Wissens das Essen vom Pop Up Restaurant von vor 2 Jahren und eine riesige Auswahl an Biere und Cider gibt. Heute geht es aber nicht um Pulled Pork & Co, sondern um den Brunch im The Brickmakers, denn man kann dort auch richtig leckere frühstücken bzw. brunchen.
Wenn mein Freund und ich essen gehen, eskaliert das ja ganz oft. Wir lieben beide gutes Essen und meistens können wir uns nie entscheiden, was wir denn essen sollen. Immer wenn wir also Frühstücken gehen, bestellt jeder seine eigene Speise und dann wird noch etwas geteilt. Man möchte natürlich so viel wie möglich ausprobieren und sich ein Bild vom Essen machen. Außerdem sind wir meistens schon so unglaublich hungrig und da sind die Augen dann doch immer größer als der Magen, aber wer kennt das nicht.
Auch im The Brickmakers viel die Entscheidung schwer und deshalb haben wir und für mehrere Sachen entschieden und zwar gab es einmal Eggs Benedict für meinen Freund und für mich Avocado auf Toast inkl. Extra pochiertem Ei. Außerdem haben wir noch den Lachs Bagel und den Super Food Porridge bestellt. Ich persönlich hatte eigentlich nichts zum Aussetzen. Ich fand eigentlich alles richtig lecker, obwohl ich zugeben muss, dass mir danach etwas schlecht war, weil ich mich mal wieder überessen habe. Tja selber Schuld, oder?
Auch der Kaffee und der frisch gepresste Orangensaft waren richtig gut und wenn ich nicht so satt gewesen wäre, hätte ich eigentlich noch gerne den Acai Smoothie probiert, aber das war einfach nicht mehr drinnen.
Obwohl ich beim Brunchen eigentlich lieber zu salzigen Speisen greife, war dieses Mal mein Highlight eindeutig das Porridge. Wobei ich ja sagen muss, dass die getrockneten Karpern, die beim Lachsbagel dabei waren auch unglaublich gut geschmeckt haben.
Auch beim Personal gibt es nichts auszusetzen – Es waren alle unheimlich freundlich und zuvorkommend und Tobi war sofort in die Kellnerin verliebt, wobei das eigentlich relativ oft der Fall ist, wenn er genügend Aufmerksamkeit und eine Schüssel Wasser bekommt. Man kann also auch ohne Probleme mit Hunde ins The Brickmakers gehen, ein Punkt der für mich immer wichtiger geworden ist, denn man hat den Vierbeiner halt doch auch gerne dabei.
Man bekommt am Wochenende auch relativ leicht einen Platz, was aber glaub ich daran liegt, dass der Brunch noch nicht so bekannt ist. Es war gut besucht, aber reservieren hätte man nicht müssen. Wobei ich das für eine größere Gruppe, vielleicht doch empfehlen würde, denn man weiß ja nie.
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