Kategorie: Rezepte

  • Nachhaltigkeit – Schritt für Schritt in die richtige Richtung.

    Nachhaltigkeit – Schritt für Schritt in die richtige Richtung.

    Werbung – In Zusammenarbeit mit SODA STREAM

    We need to change the way we treat the climate crisis. We need to change the way we speak about the climate crisis and we need to call it what it is. An emergency.”

    Greta Thunberg

    Und da saß ich nun beim R20 Austrian World Summit dem Kongress zum Thema Klimaschutz, mit Gänsehaut am ganzen Körper und lauschte den Worten dieser 16 jährigen jungen beeindruckenden Frau, die in den letzten Monaten so viele Menschen inspiriert, motiviert und zum Umdenken gebracht hat. Sie steht da mit einer Selbstsicherheit auf der Bühne und hält ihre Rede. Ich weiß gar nicht was mich mehr fasziniert, die Ruhe die sie dabei ausstrahlt oder die Worte die sich fest in mein Gehirn brennen und mich nicht mehr loslassen.

    “This is above all an emergency and not just any emergency. This is the biggest crisis humanity has ever faced.”

    Frühlingshafte Temperaturen zu Weihnachten, Schnee im April, unter 10 Grad, viel zu viel Regen im Mai und Naturkatastrophe auf der ganzen Welt die unzählige Menschen das Leben kosten. Die Erde schickt uns Warnungen, sagt passt auf, es wird Zeit etwas zu ändern und was tun wir? Wir leben einfach so weiter als gebe es kein Morgen mehr. Die Bedrohung durch die Klimaerwärmung ist nicht nur real, sondern auch global und wenn wir nicht schleunigst etwas ändern, kann es schon bald zu spät sein. Dinge die mir seit dem Klimakongress nicht mehr aus dem Kopf gehen und sehr zum Nachdenken angeregt haben.
    Ich denke an die Zukunft. An meine Kinder, die ich vielleicht mal haben werde. Wie werden sie die Erde erleben. Wie wird sie aussehen? Werden sie auch so ein unbeschwertes tolles Leben führen können wie ich?
    Es schießen mir Tränen in die Augen und ich weiß es wird Zeit etwas zu ändern. Wir Menschen können uns so dankbar schätzen auf dieser Erde leben zu dürfen und was machen wir? Wir zerstören sie. Die Erde, die Natur, unser Leben bzw. das der nächsten Generationen.

    R20 Austrian World Summit

    Seit 3 Jahren findet nun der Kongress zum Thema Klimaschutz in der Wiener Hofburg statt und dank Sodastream durfte ich dabei sein und den Worten von vielen interessanten Speakern, unter anderem Klimaaktivist Greta Thunberg, Bundespräsident Van der Bellen und Arnold Schwarzenegger der sich seit Jahren für den Klimaschutz einsetzt lauschen. Es ist eigentlich erschreckend, denn wir wissen alle, dass es Zeit wird etwas zu ändern und dass wir auf die Zeichen hören müssen, doch oft ist es die Gemütlichkeit oder auch die Gewohnheit, die uns all diese Dinge schnell wieder vergessen lassen. Dieser Tag hat mich ziemlich wachgerüttelt und gezeigt dass wenn wir nicht alle handeln, können wir den Kreislauf irgendwann nicht mehr aufhalten und unsere wunderschöne Welt wie wir sie heute kennen, wird es so nicht mehr geben.  Ja das klingt vielleicht alles sehr hart, aber so sieht die Wirklichkeit aus und irgendwie macht mir das doch Angst.

    Plastikflaschen adé dank Sodastream

    Sodastream war offizieller Partner bei diesem Kongress und hat mit der “Sunken World” vor der Wiener Hofburg sehr gut gezeigt, welches eines unserer größten Probleme ist – Plastik. Die Erde versinkt darin und es ist erschreckend wenn man alleine die Anzahl an PET-Flaschen vor Augen hat die jährlich in Österreich im Umlauf sind. Pro Haushalt fallen pro Woche bis zu 20 Plastikflaschen an und wenn man das hochrechnet ist das enorm. 40 000 Tonnen PET-Flaschen und das zeigt sehr deutlich, dass sich hier schleunigst etwas ändern muss. SodaStream sagt der Getränkeindustrie den Kampf an und bewegt sich auf jeden Fall in die richtige Richtung. Auch beim R20 Austrian World Summit zeigte, Ferdinand Barckhahn, CEO SodaStream Dach wie wichtig es ist, dass wir gemeinsam etwas verändern können und dass es in unserer Hand liegt etwas gegen die Mengen an Plastikmüll zu tun.

    Stand Up. Stand Up for Climate Change!

    Ferdinand Barckhahn

    So kann mit einer Sodastream Maschine, die Leitungswasser in Sprudelwasser verwandelt, so einiges an Plastik vermieden werden. Pro Jahr kann also eine Familie zwischen 2000-3000 Flaschen bzw. Dosen sparen und das ist eine enorme Menge. Mein Freund hat schon ziemlich lange eine SodaStream Maschine zu hause und hat mich mit seiner Begeisterung angesteckt und so musste vor einigen Wochen auch bei mir eine einziehen. Ich für meinen Teil habe eigentlich immer meine eigene Trinkflasche mit dabei. Erwische mich aber selber oft, dass ich gerne etwas mit Sprudel haben möchte und so ist das jetzt kein Problem mehr und es kann einiges und unglaublich einfach Plastik eingespart werden. Natürlich möchte ich auch in anderen Bereichen mehr Plastik einsparen, aber Dank Sodastream trage ich hier schon meinen kleinen Teil dazu bei ohne wirklich viel dafür zu tun.

    Jeder Schritt in die richtige Richtung ist ein guter.  

    Der Austrian World Summit hat irgendwie etwas in mir ausgelöst und mich zum Umdenken gebracht. Ich für meinen Teil möchte hier endlich mehr handeln und nicht mehr wegschauen. Ich bin alles andere als ein gutes Beispiel und ziehe meinen Hut vor Menschen, die so viel für die Welt, die Menschheit, die Umwelt leisten. Ich bewundere diese Menschen, die irgendwie alles so einfach umsetzen und ein nachhaltiges Leben führen. Doch ich muss auch sagen, diese Menschen stecken auch an. Mittlerweile folge ich wirklich einigen Accounts die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen und diese Menschen motivieren mich auch etwas für die Umwelt zu tun.

    Ich weiß es wird Zeit gewisse Dinge zu ändern und zwar sofort. Mein Problem war immer ganz oder gar nicht. Ich habe versucht komplett auf tierische Produkte zu verzichten, weniger Müll zu produzieren und weniger zu Fliegen. Nach kürzester Zeit war ich doch ziemlich frustriert und habe das Handtuch geschmissen. Natürlich wäre es super für die Umwelt, wenn wir alle von heute auf morgen alles umstellen, doch kaum jemand ist in der Lage sein Leben von heute auf morgen um 360 Grad zu ändern. Ja und wenn wir uns ehrlich sind muss man das auch gar nicht, denn von allem weniger ist immer noch besser als gar nichts. Wenn jeder Mensch seinen kleinen Beitrag beiträgt, können wir die Welt schon um einiges besser machen. Wie eine Followerin sehr schön von mir gesagt hat, wir brauchen nicht 3% der Menschen die alles richtig machen, sondern 100% der Menschen die einen Schritt nach dem anderen machen.

    Wichtig ist einfach dass wir uns alle an der eigenen Nase nehmen und handeln müssen. Besser gestern als morgen, denn irgendwann ist es vielleicht zu spät. Und unser Weg beginnt mit dem ersten Schritt und jeden Schritt den jeder einzelne macht, kommt dem Ganzen zu Gute und bringt uns dem Ziel die Erde für zukünftige Generationen weiterhin lebenswert zu erhalten, näher.

    Vor kurzem hat mir eine liebe Leserin eine tolle Nachricht geschrieben und mir erzählt was sie tut um ein bisschen nachhaltiger zu leben. Da ich diese Idee von ihr wirklich gut fand und auch selber umsetzen möchte, dachte ich mir vielleicht gefällt sie ja auch jemanden von euch. Jeden Monat nimmt sie sich eine Sache vor die sie besser machen möchte, eine Sache die zu einem nachhaltigeren Lebensstil beitragen. Sei es Mülltrennen, Auf Plastikflaschen zu verzichten, kein Fleisch mehr zu essen oder nur noch Naturkosmetik zu verwenden. Eine Sache die unserer Umwelt zu gute kommt. Ja es sind kleine Schritte, aber besser kleine Schritte in die richtige Richtung als gar keine. Und irgendwann wird man sehen was man schon alles verändert hat und dass die Schritte die man getan hat gar nicht so klein sind wie man eigentlich dachte.

    Hollersirup ohne Industriezucker leicht gemacht. 

    Ja und wenn wir schon dabei sind, verrate ich euch auch was ich mir in diesem Monat vorgenommen habe. Neben dem Verzicht auf Plastikflaschen, möchte ich auch mehr mit offenen Augen durch die Natur gehen und Dinge auch einfach mal selber machen. Momentan blüht der Holler vor meiner Haustür, also habe ich mir den kleinen Tobi geschnappt und habe bei unserem morgendlichen Spaziergang gleich ein paar Blüten gesammelt und zu einem leckeren Hollersirup verarbeitet. Meiner Meinung nach gibt es nämlich nichts besseres, als ein eisgekühltes Holler-Soda. Ja und wenn man den Sirup dazu auch noch selber gemacht hat, schmeckt es gleich noch besser. 

    Zutaten

    • 10 -15 Holunderblütendolde
    • 1 Zitrone
    • Saft einer 1/2 Zitrone
    • 1,7 Liter Wasser
    • 350ml Agavendicksaft

    Zubereitung

    Alle Zutaten in ein großes Gefäß geben und für ca 24h Stunden ziehen lassen. zwischendurch Umrühren nicht vergessen. Mit einem Tuch abseihen oder durch ein Sieb gießen, aufkochen und in Flaschen abfüllen. Kalt stellen, mit Soda aufspritzen, Eiswürfeln und eine frische Zitronenscheibe dazu und genießen.

  • Chocoholic Smoothie Bowl

    Chocoholic Smoothie Bowl

    Heute gibt es wieder ein richtig leckeres Rezept, für das ihr mir gerne später danken könnt. Ich liebe es mich auf meinen Reisen berieseln und inspirieren zu lassen und mit vielen tollen Ideen wieder nach Hause zu kommen. Neue Möglichkeiten die Wohnung einzurichten, Beitragsideen für den Blog oder Speisen die ich in der Küche ausprobieren möchte – das Reisen bringt einfach so viel positives mit sich. Dieses leckere Smoothie Bowl Rezept stammt von meiner Portugal-Reise und seit zwei Wochen steht dieses Bowl ziemlich oft auf meinem Speiseplan. Anfangs wurde ein bisschen herumexperimentiert, weil ich natürlich nicht genau wusste, welche Zutaten und vor allem welche Mengen in der Bowl sind. Doch mittlerweile habe ich die perfekte Mischung heraus und ich bekomme einfach nicht genug davon. Normalerweise bin ich eher Team fruchtige Smoothie Bowls, aber hier mache ich sehr gerne eine Ausnahme. Schmeckt fast besser als Pudding und in Kombi mit selbstgemachten Nuss-Granola (Rezept folgt nächste Woche) einfach unbeschreiblich gut. Suchtgefahr vorprogrammiert. Ich bin schon gespannt was ihr zu dieser Smoothie Bowl sagt.

    Zutaten: (2 Bowls)

    – 2 große Banane (eingefroren wird das ganze noch cremiger)
    – 1 Avocado
    – 1 Dattel
    – 2 EL Mandelmus
    – 150ml Wasser
    – 1 EL Kakao
    – Toppings nach belieben zum Beispiel Granola & Erdbeeren

    Zubereitung:

    Alle Zutaten in den Mixer werfen, zu einer cremigen Masse verarbeiten und mit Toppings garnieren und genießen.

  • Der weltbeste Karottenkuchen

    Der weltbeste Karottenkuchen

    Ich bin ein absoluter Karottenkuchen Fan und egal wohin ich gehe, wenn diese saftige Leckerei auf der Karte steht muss ich ein Stück essen. Vor einiger Zeit war ich für eine Familienfeier auf der Suche nach einem Rezept für einen Karottenkuchen und bin auf die Seite von trickytine gestossen. Dieses Rezept war so grandios, dass ich es für die nächste Feier ein wenig abgeändert nochmal gemacht habe und alle waren total begeistert. Ich liebe es ja zu kochen, aber backen ist nicht so meine größte Stärke, denn es gab eine Zeit da ist irgendwie alles schief gelaufen. Für eine Geburtstagsfeier wollte ich aber eine Ausnahme machen und den Schneebesen schwingen und da siehe her, es macht mir wieder Spaß und das Ergebnis ist am Tisch und nicht im Mülleimer gelandet. Ja und wie der Titel schon sagt, hierbei handelt es sich wirklich um den allerbesten Karottenkuchen der Welt glaubt mir, ihr werdet es nicht bereuen dieses leckere Rezept ausprobiert zu haben.

    Zutaten

    – 350g Karotten
    – 1 Packung Backpulver
    – 200g Dinkelmehl
    – 80g Wahlnüsse gemahlen + eine handvoll Walnüsse
    – 1 TL Zimt
    – 1 EL Kokosfett 
    – 1 daumengroßes Stück Ingwer
    – Abrieb einer Biozitrone
    – 250ml Sonnenblumenöl
    – 200g Zucker
    – 4 Eier
    – 150g creme fraiche
    – 1 Bio Zitrone (Saft & Abrieb)
    – 175g Frischkäse
    – 1 Packung Vanillezucker
    – 1 EL Honig

    Zubereitung

    – Das Backrohr auf 180 Grad Umluft vorheizen und die Form mit Kokosöl ausfetten 
    – Die Karotten schälen und grob raspeln.
    – Das Mehl sieben und mit dem Backpulver, dem Zimt, dem Ingwer und dem Zitronenabrieb mischen.
    – Eier und Zucker schaumig schlagen. Das könnt ihr mit einer Küchenmaschine aber auch mit dem Mixer machen, das funktioniert eigentlich auch ganz gut. 
    – Die Mehlmischung abwechselnd mit dem Öl unter die Eiermasse rühren
    – Die 80g Walnüsse grob hacken und gemeinsam mit den Karotten untermischen.
    – Den Kuchen ca. 35 Minuten backen 
    – In der Zwischenzeit den Frischkäse, Creme Fraiche, den Abrieb und Saft einer Zitrone, 1 EL Honig und Vanillezucker verrühren und kühl stellen.- –  – Die restlichen Walnüsse für die Garnierung in den Mixer geben und auf die Seite stellen. 
    – Den Kuchen auskühlen lassen und mit dem Frosting bestreichen und mit den gemahlenen garnieren. 
    – Zum Schluss könnt ihr noch ein paar ganze Walnüssen in der Hand in Stücke brechen und über den Kuchen streuen.

     

  • Bärlauchknödel mit Salbeibutter

    Bärlauchknödel mit Salbeibutter

    Sie ist wieder da. Die Bärlauch-Saison. Draußen beginnt wieder alles zu blühen und wenn man durch den Wald spaziert duftet es unglaublich gut. Nicht nur nach Bärlauch, sondern auch nach Frühling. Ich finde es gibt einfach nicht schöneres – der Winter verlässt langsam das Land und die schönste Jahreszeit beginnt. Spargel, Erdbeeren, Tomaten – all die leckeren Dinge haben bald wieder Saison und ich kann es schon gar nicht mehr erwarten. Den Start macht der Bärlauch und auf den habe ich mich jetzt schon sehr gefreut. Wenn man Dinge nicht das ganze Jahr über hat, sondern sie wirklich saisonal konsumiert, dann ist die Freude darauf gleich noch viel größer. Irgendwie schmeckts gleich noch besser und es ist halt etwas besonderes. Deshalb versuche ich auch mehr darauf zu achten was gerade Saison hat und so einzukaufen. Ja oder in dem Fall einfach in den Wald gehen sammeln und für die ganze Familie Bärlauch- Knödel machen. Ok ich gebs zu, meine Aufgabe war das kochen und nicht das sammeln, aber dafür gibt es auch heute dieses leckere Rezept. Anfangs war ich ein wenig skeptisch als es hieß, wir machen jetzt Knödel für 14 Personen, aber eigentlich war es wirklich das perfekte Gericht. Man kann den Teig einfach vorher schon vorbereiten und muss die Knödel dann nur noch ins Wasser verwerfen. Ja und die Salbei-Butter ist sowieso ratz fatz fertig.

    Zutaten (für 4 Portionen)

    Knödel:
    – 200g Semmelwürfel
    – 100g Bärlauch
    – 180ml Milch
    – 1 große Zwiebel
    – 2 Knoblauchzehen
    – 80g geriebener Bergkäse oder Emmentaler
    – 2 Eier
    – Salz
    – Pfeffer
    – geriebene Muskatnuss
    – 1 EL Olivenöl

    Salbeibutter:
    – 100g Butter
    – 5-10 frische Salbeiblätter
    – Salz
    – Chiliflocken

    – Pinienkerne
    – geriebener Parmesan

    Zubereitung:
    – Bärlauch waschen, trocknen und klein schneiden.
    – Zwiebel und Knoblauch klein hacken und mit dem Olivenöl in einer Pfanne anschwitzen.
    – Die Milch lauwarm erhitzen und gemeinsam mit den Semmelwürfeln, dem Bärlauch, dem Mehl, der Zwiebel-Knoblauchmischung, dem Käse und den Eiern in einer Schüssel vermengen.
    – alles gut durchkneten mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abmischen und für ca. 10-15 Minuten ziehen lassen.
    – Aus dem Teig schöne knödeln formen. Mit feuchten Fingern geht das ganze noch leichte rund ihr könnt die fertigen Knödeln dann ruhig noch eine Zeit im Kühlschrank lagern, wenn nötig.
    – Eine Topf mit Salzwasser zum sieden bringen und die Knödel für ca. 10-12 Minuten kochen.
    – In der Zwischenzeit die Butter schmelzen, mit Salz und Chili würzen und die frischen Salbeiblätter in der Butter frittieren.
    – Die Pinienkerne in einer Pfanne anrösten und den Parmesan reiben.
    – Die Knödel mit der Butter, den Pinienkernen und dem Parmesan garnieren und genießen.

  • Kenwood Slow Juicer – Ingwer Shot

    Kenwood Slow Juicer – Ingwer Shot

    Werbung – In Zusammenarbeit mit KENWOOD – GEWINNSPIEL BEENDET !!!!!

    Seit einigen Jahren bin ich nun im Besitz eines Entsafters und habe schon so einige leckere Kreationen ausprobiert. Vor allem im Frühling/Sommer liebe ich es mir meine Säfte selber zu machen und ein bisschen herum zu experimentieren. Es gibt einfach nichts besseres als mit einer großen Portion Vitamine in den Tag zu starten. Ja und billiger ist es natürlich auch, denn auf Dauer ist es ziemlich teuer, wenn man für den morgendlichen Saft oder Ingwer Shot immer in die nächste Juice Bar läuft. Ich habe schon einiges an Geld in diesen Läden liegen gelassen und auch wenn ich gerne Stammkunde bin versuche ich mich immer öfters daran zu erinnern, dass es einfach besser ist, wenn ich mir meine Säfte selber mache. So kann ich nicht nur mit einmal entsaften meine Ingwer Shot Sucht für eine ganze Woche stillen, sondern auch wieder mehr ausprobieren.
    Vor kurzem ist mein Zentrifugalentsafter nach Salzburg übersiedelt und in Wien durfte der Slow Juicer von Kenwood einziehen. Ich war zwar auch mit dem alten Gerät sehr zufrieden, aber die Saftqualität von Kaltpressgeräten ist doch nochmal um einiges besser. In diesem Beitrag möchte ich euch nicht nur den Unterschied erläutern und mein neues Gerät vorstellen, sondern habe auch gleich 3 unterschiedliche Ingwer Shot Rezepte für euch. Ja und obendrauf kann einer von euch auch einen Slow Juicer von Kenwood gewinnen.

    Doch wieso sprechen jetzt alle von Slow Juicern und was ist eigentlich der Unterschied zu den gängigen Zentrifugalentsaftern. Ich habe euch hier mal die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Ein Slow Juicer ist sicher eine super Investitation und man hat doch länger was davon, was aber nicht heißen soll, dass andere Entsafter schlecht sind. 

    Unterschied Zentrifugalentsafter und Slow Juicer 

    Zentrifugalentsafter: 

    • Beim Zentrifugalentsafter wird das Obst und Gemüse mit Hilfe von Messern zuerst zerkleinert. Gleichzeitig dreht sich der Behälter mit sehr hoher Geschwindigkeit und diese Kraft sorgt dafür, dass der Saft aus den Obst- und Gemüsestücken herausgepresst wird.
    • Durch die hohe Drehgeschwindigkeit entwickelt sich Hitze
      und das ist nicht unbedingt von Vorteil für empfindlichen Vitamine und Enzyme im Saft. Einiges geht hier dadurch verloren. 
    • Der Saftertrag ist geringer und für Blattgemüse und Kräuter sind sie meistens weniger geeignet.
    • Die Geräte sind lauter und doch sehr groß. 
    • Sind eher die gängigen Entsafter am Markt und günstiger in der Anschaffung.
    • Der Zentrifugalentsafter kann große Mengen an Gemüse und Obst relativ schnell entsaften. 

    Slow Juicer | Kaltpressgerät

    • Die Slow Juicer arbeiten mit einer sehr viel geringeren Drehgeschwindigkeit und so kommt es zu keiner Hitzeentwicklung (Kaltpressverfahren) und auch kein Sauerstoff gelangt in den Saft. Das Obst und Gemüse wird zerkleinert und zerdrückt.
    • So bleiben alle Vitalstoffe erhalten und die Säfte sind viel länger genießbar. Man kann also auch ohne Probleme für den nächsten bzw. übernächsten Tag vorproduzieren. 
    • Man kann mit dem Slow Juicer auch Blattgemüse sehr gut entsaften
    • Er ist meist leiser und der Saftertrag ist um einiges höher. 

    Kenwood Slow Juicer 

    Als ich den Slow Juicer von Kenwood erhalten habe ist mir zu Beginn gleich das Gewicht aufgefallen, denn er ist um einiges schwerer als mein Zentrifugalentsafter. Noch bevor ich den Entsafter ausgepackt habe, war ich kurz etwas skeptisch, denn ich habe gehofft, dass er weniger Platz in der Küche benötigt und ich ihn auch stehen lassen kann ohne dass er im Weg ist. Als ich den Karton dann öffnete war ich gleich erleichtert, denn er ist zwar schwerer aber doch um einiges schmäler.
    Natürlich musste ich das Gerät gleich testen und war extrem begeistert von der Power und es ist unglaublich wie viel mehr Saft man bekommt, wenn man zum Beispiel Ingwer presst. Der Geschmack ist richtig intensiv und ich war auch sehr überrascht, wie schnell der Slow Juicer arbeitet, denn ich war darauf eingestellt, dass  man mehr Zeit investieren muss. Auch die Müllreste wirken kompakter und man sieht hier wirklich gut, dass alles was nur geht aus dem Obst und Gemüse gepresst wird. Das Putzen dauert zwar ein bisschen länger, aber auch das habe ich mir um einiges mühsamer vorgestellt. Man kann den Entsafter in einige Teile zerlegen und deshalb ist es eigentlich halb so schlimm und dass es natürlich ein bisschen ein Aufwand ist, wenn man sich selber Saft macht ist klar. Die Zeit muss man sich einfach nehmen, egal was für ein Gerät man zuhause stehen hat. 
    Im großen und Ganzen bin ich wirklich Happy mit meinem neuen Entsafter und ich finde es super, dass ich jetzt endlich ein Kaltpressgerät besitze wo einfach alle Vitalstoffe erhalten bleiben. Einziges Manko ist, dass ich den Saft bei manchen Obst- und Gemüsesorten nochmal durch ein Sieb leeren muss, weil die Konsistenz sonst eher einem Smoothie ähnelt. Ist zwar ein bisschen mehr Aufwand, aber für gute Säfte nehme ich das sehr gerne in Kauf. 

    Apfel Ingwer Zitrone Pfeffer Shot

    Zutaten für ca. 400ml (=10 Shots)
    – 2 große Äpfel
    – 2 Zitronen
    – 100-120 g Ingwer
    – 1 Msp. Cayennepfeffer

    Die Zitrone schälen und den Apfel halbieren oder vierteln
    und gemeinsam mit den Ingwer in den Entsafter geben. Alles in eine Flasche füllen und den Pfeffer dazugeben.

    Grapefruit Zitrone Ingwer Shot

    Zutaten für ca. 500 ml
    – 1 Grapefruit
    – 2 Zitronen
    – 100-120 g Ingwer
    – (optional) 1 EL Honig

    Zitrone und Grapefruit schälen und gemeinsam den Ingwer in den Entsafter geben und schon ist dieser leckere Shot fertig.

    Orange Ingwer Kurkuma Shot

    Zutaten für ca 400ml
    2 Orangen
    100-120 g Ingwer
    1 TL Kurkuma

    Orangen schälen und gemeinsam mit dem Ingwer in den Entsafter geben und zum Schluss noch den Kurkuma hinzufügen und gut schütteln. Vorsicht mit diesem Shot, Kurkuma färbt nämlich ziemlich ab und ich habe mir schon mal einen Schreibtisch damit zerstört.

    GEWINNSPIEL

    Ja und damit auch ihr mit genügend Vitaminen in den Frühling starten könnt, darf ich heute einen Slow Juicer von Kenwood verlosen. Alles was du dafür tun musst ist: 

    • hinterlasse ein Kommentar unter diesem Blogpost und verrate mir was eure liebste Saftkombi ist. Ich freue mich über eure kreativen Ideen.
    • Das Gewinnspiel ist offen für Österreich, Deutschland und die Schweiz
    • Mehrfachteilnahme ist ausgeschlossen
    • Kommentare auf anderen Social Media Plattformen, wie Facebook & Co sind nicht gültig.
    • Die Teilnahme ist kostenlos
    • Das Gewinnspiel endet am 7. April um 23.59 Uhr 
    • Der/Die GewinnerIn wird per Email verständigt.
    • Meldet sich der Gewinner nach 7 Tagen nicht, wird erneut ausgelost.
    • Die Aushändigung erfolgt direkt an den Gewinner oder an den gesetzlichen Vertreter (wenn der Gewinner minderjährig ist). Ein Umtausch oder eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich
  • vegetarische Sommerrollen

    vegetarische Sommerrollen

    Sobald es draußen wärmer wird und ich mich langsam aber doch auf den Frühling einstelle, ändert sich auch mein Essverhalten. Ich mache dann wieder viel lieber kalte Gerichte und wenn sie dann auch noch gesund sind, perfekt.
    Neben leckeren Salaten sind aber Sommerrollen mein absolutes Lieblingsgericht, denn man kann sie je nach belieben selber füllen. Sie schmecken gut, sind gesund und man kann sie auch ganz einfach mitnehmen.  Die Zubereitung selber dauert gar nicht so lange und ist relativ simple. Nur die Arbeit mit dem Reispapier bedarf ein wenig Übung und kann einem zu Beginn auch schon mal die Nerven rauben. Als ich mich das aller erste Mal an Sommerrollen versucht habe, sind mir die Blätter komplett zerfallen und zum Schluss habe ich alle Zutaten dann als Salat gegessen. Doch ich habe nicht aufgegeben und es wieder und wieder probiert. Mittlerweile funktioniert es richtig gut und die Ergebnisse können sich sogar sehen lassen. Ja und nebenbei schmecken sie auch noch richtig lecker. Mein momentaner Favorit ist die Kombination aus Mango, Karotte, Gurke und Avocado. Dazu noch einen leckeren Erdnuss Dip und ich bin happy. 

    Sommerrollen

    Zutaten:
    – Reispapier
    – Karotten
    – Frühlingszwiebel
    – Gurke
    – Avocado
    – Blattspinat
    – Glasnudeln
    – Mango
    – Sprossen
    – Sesam

    Zubereitung:
    – Die Nudeln wie auf der Verpackung beschrieben zubereiten & Gemüse und Obst klein schneiden
    – Das Reispapier in kaltem Wasser einlegen bis es weich ist.
    – Ein Geschirrtuch auflegen und das Reispapier darauf ausbreiten.
    – Die gewünschten Zutaten aufs untere Drittel legen. Achtung hier nicht zu viel nehmen.
    – Der untere Teil wird nun über die Zutaten gestülpt und schon kann alles eingerollt werden.

    Erdnusssauce

    Zutaten:
    – 2 EL Sojasauce
    – 1 EL Honig (alternativ: Agavendicksaft)
    – 2 El Reisessig
    – 1 daumengroßes Stück Ingwer
    – 2 Knoblauchzehen
    – Chiliflocken
    – 3 EL Erdnussmus
    – 1 Limette

    Zubereitung:
    – Den Knoblauch pressen, den Ingwer reiben und die Limette auspressen.
    – Alle Zutaten zu einer Masse vermengen und abschmecken.

  • Kickstarter – power shake

    Kickstarter – power shake

    Der erste Beitrag mit indirektem Sri Lanka Bezug ist ein Rezept, denn ich möchte euch diesen leckeren Shake den ich im Urlaub ziemlich oft getrunken habe auf keinen Fall vorenthalten. Wir waren das eine oder andere Mal im Nomad Café in Weligama und mir wurde schon vor der Reise empfohlen den Kickstarter zu probieren. Ja und was soll ich sagen, ich bin froh dass ich so tolle Follower habe die super Tipps parat haben, denn dieser Shake war ein einziges Geschmackserlebnis. Er war einfach der perfekte Snack nach unserer morgendlichen Surfsession. Ja und seitdem ist er mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Vor kurzem hat mein Freund eine ähnliche Kombi mit Topfen gemacht und da habe ich mir gedacht, wieso probiere ich den Shake nicht einfach zuhause aus und hol mir ein bisschen Urlaubsfeeling nach Österreich. So klug wie ich war, habe ich natürlich die Speisekarte fotografiere und so habe ich einfach mal ein bisschen experimentiert. Ja und ohne ich jetzt selber zu loben, das Ergebnis ist echt gelungen. Ich war sogar ziemlich überrascht wie sehr er dem originalen Kickstarter ähnelte. Gesund, sättigt und gibt einem dank Kaffee auch genügend Energie für den Tag. Der perfekte Frühstücksshake bzw. Post-Workout Snack.



     

     

    Zutaten (1 Person)
    • 1 Banane
    • 1 EL Cashew- oder Mandelmus
    • 250 ml Kokosjoghurt
    • 150-200 ml Mandelmilch (je nachdem was ihr für eine Konsistenz wollt)
    • 1 Espresso (manchmal nehme ich auch einen doppelten)
    • 1  TL Kakao
    • 1 Dattel

    Alle Zutaten einfach in den Mixer werfen. Richtig lecker ist der Shake übrigens auch, wenn ihr noch ein paar Eiswürfel dazugebt.


  • shakshuka

    shakshuka

    Ja auch hier bin ich vielleicht ein bisschen spät dran, aber oh mein Gott wie gut ist Shakshuka eigentlich? Und auch noch so easy zubereitet. Klar war mir diese Speise vorher schon bekannt, aber erst seit ein paar Wochen bin ich so richtig addicted. Egal wo es auf der Speisekarte steht, es wird bestellt. Tja und da dachte ich mir, wieso eigentlich nicht mal selber machen. Shakshuka ist ein israelisches Nationalgericht und eigentlich sind es nur versunkener Eier in einer leckeren Tomatensauce.
    Wieso ich so ein Shakshuka Fan bin? Man braucht nicht viele Zutaten, es ist  gesund und man kann es eigentlich zu jeder Tageszeit essen – Frühstück, Mittags oder Abends, es passt einfach immer.
    Dazu gab es bei uns ein kleines Selbstexperiment und zwar wollten wir uns an einem Low Carb Pitabrot probieren, doch zum Schluss sind es dann Kokosmehlbällchen geworden. Geschmacklich waren sie wirklich richtig lecker,  doch wie das halt bei Low-Carb Dingen so ist, hat irgendwie der Biss gefehlt. Gut waren sie aber trotzdem und deshalb gibt es das Rezept oben drauf, falls jemand Interesse daran hat.



    • 1 Paprika
    • eine Dose gewürfelte Tomaten
    • 1 EL Tomatenmark
    • 4 Eier
    • 1 Zwiebel
    • 2 Knoblauchzehen
    • 1-2 Tl Chiliflocken
    • Salz  & Pfeffer
    • 1 TL Cumin
    • frischer Basilikum
    • Sesam

    Zwiebel und Knoblauch schälen und klein hacken. Den Paprika in Streifen schneiden.
    Zwiebel und Knoblauch mit etwas Öl in einer Pfanne anbraten. Den Paprika und die Gewürze hinzufügen und für ca. 5 Minuten braten.
    Die Tomaten aus der Dose hinzufügen und für ca. 10 Minuten köcheln lassen.
    Nun kleine Mulden machen und die Eier hineinschlagen. Deckel drauf und für ca. 6 Minuten stocken lassen. Hier kommt es natürlich auch auf die Größe der Eier an. Mit frischem Basilikum, Sesam und ein paar Chiliflocken garnieren und genießen.



    Kokosmehlbällchen

      • 120 g Kokosmehl
      • 4 El gemörsert Leinsamen
      • Salz
      • Gewürze je nach Geschmack
      • 80ml kokosöl
      • 400 ml Wasser
    • 1 Ei & 1 Dotter

    Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen und zu einem Teig verarbeiten. Achtung hier müsst ihr einfach schauen wie die Masse wird und eventuell noch ein bisschen Mehl oder Wasser hinzufügen. Kleine Bällchen formen und danach mit etwas Kokosöl in der Pfanne anbraten.