Kategorie: Rezepte

  • Chili sin Carne

    Chili sin Carne

    Chili Sin Carne ist für mich das perfekte Winteressen, denn es geht schnell, sättigt gut und wärmt schön von Innen. Erst vor ein paar Tagen hatte ich ein richtig leckeres Chili im Haus Jausern in Saalbach und weil das so unglaublich lecker war, habe ich mich Zuhause auch gleich in die Küche gestellt. Statt Sojagranulat habe ich dieses Mal einfach Gemüseburger Patties von Linda McCartney genommen und meiner Meinung passen die richtig gut ins Chili, weil es einfach noch ein bisschen bissfester ist. Was dieses Chili sin Carne aber ganz besonders macht, ist der Zimt, der verleiht diesem Gericht noch einen ganz besonderen Geschmack. Im ersten Moment wird sich der eine oder andere vielleicht denken, was Zimt? Ja Zimt. Probiert es aus und dankt mir später. Ab jetzt kommt bei mir Zimt in jedes Chili sin Carne.

    Zutaten: (4 Portionen)

    • 1 Zwiebel
    • 3 Knoblauchzehen.
    • 2 Paprika
    • 2 Burger Patties (z.B. Linda McCartney)
    • 2 große Fleischtomaten
    • 2 Dosen geschälte Tomaten
    • 1 Dose Kidney Bohnen
    • 1 Dose Mais
    • Olivenöl
    • 1 El Tomatenmark
    • 1 halbe Tasse Zartweizen
    • 1 halbe Tasse Wasser
    • 2 Tl Salz/ 1 Tl Zimt/ 1 Messerspitze Chili/ 2 Tl Paprikapulver/ 2 TL Oregano/1 Tl Rauchpaprika
    • frische Petersilie
    • 2 Avocados
    • 1 Limette
    • veganer Sauerrahm


    Zubereitung:
    – Zwiebel & Knoblauch klein schneiden und mit Olivenöl anbraten.
    – Burger Patties am besten vorher schon auftauen lassen. Mit den Fingern zerkleinern und in den Topf geben und mit anbraten.
    – Paprika & Tomaten klein schneiden und hinzufügen.
    Tomatenmark & die Gewürze hinzufügen und alles gut umrühren.
    – Die Tomaten aus der Dose, Kidneybohnen, Mais, Zartweizen & Wasser hinzugeben und köcheln lassen. Umso länger umso besser.
    In der Zwischenzeit Avocados halbieren, schälen
    und in Streifen schneiden.
    – Das Chili sin Carne mit Avocado, veganem Sauerrahm, frischer Petersilie, & Chili garnieren und mit dem Saft einer halben Limette
    beträufeln und fertig . Mahlzeit.

  • Bunte Gnocchi Pfanne – Vanlife Kitchen

    Bunte Gnocchi Pfanne – Vanlife Kitchen

    Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, als wir das erste Mal mit dem Bus weggefahren sind und ich einfach super unglücklich darüber war, dass bei uns am Speiseplan immer nur schnelle und nicht so unbedingt gesunde  und eher langweilige Dinge wie Nudeln mit Pesto standen. Zuhause liebe ich es zu kochen und mich in der Küche kreativ auszutoben. Unterwegs habe ich mir anfangs unheimlich schwer getan. Man hat im Bus doch nicht so viel Platz und auch nicht die Ausstattung, die man zuhause hat. Mittlerweile sind wir aber schon etwas eingespielt. Das Reisen im Bus ist einfach eine Sache die nicht von heute auf morgen eingespielt funktioniert. Sondern es ist ein Prozess und man lernt von mal zu mal immer mehr dazu und das in allen Bereichen. Mittlerweile macht es mir auch Bus total viel Spaß zu kochen und wir probieren hier auch immer wieder gerne neue Kreationen aus. Ich habe mir auch vorgenommen die Kategorie Vanlife Food mehr zu befüllen, aber oft ist der Hunger dann doch so groß, dass es mir erst nach dem Essen wenn der Teller leer ist kommt. Aber dieses Mal habe ich es geschafft die leckere bunte Gnocchi Pfanne abzulichten bevor ich sie verschlungen habe. Große Empfehlung für dieses schnelle Gericht, für das man auch nicht viele Zutaten braucht. 

    Zutaten für bunte Gnocchi Pfanne (2 Personen)

    • 500g Gnocchi – aus der Packung oder selbstgemacht
    • 1 Bund grüner Spargel
    • 1 rote Zwiebel
    • 1 Knoblauchzehe
    • 1/2 Glas getrocknete Tomaten
    • 1 Stängel frischer Rosmarin
    • Rucola Salat
    • 1 JOYA Soja Cuisine
    • Gewürzmischung Just Spices – Tomatensalz
    • Salz
    • Pfeffer
    • Olivenöl
    • Wasser
    • Wein zum Ablöschen
    • angebratene Pinienkerne

    Zubereitung

    • Wasser mit etwas Salz für die Gnocchi erhitzen
    • Den Zwiebel und den Knoblauch klein schneiden und mit etwas Olivenöl scharf anbraten
    • Den Spargel und die getrockneten Tomaten klein schneiden und zum Zwiebel und Knoblauch geben. Zusammen ein paar Minuten braten lassen und mit den Gewürzen vermengen.
    • Währenddessen die Gnocchi kurz nach Anleitung kochen und mit kaltem Wasser abschrecken. 
    • Das Gemüse in der Pfanne mit einem Schluck Wein ablöschen und das Tomatenmark hinzugeben. Kurz erhitzen und danach das JOYA Cuisine hinzugeben, sowie den frischen Rosmarin.
    • Die gekochten Gnocchi mit etwas Öl anbraten und anschließend mit der Gemüsesauce vermengen.
    • Zum Anrichten den Rucola in die Schüsseln/Teller geben und mit den Gnocchi toppen.

    Hier Findet Ihr Weitere Leckere Gerichte. 

  • Focaccia aus dem OMNIA

    Focaccia aus dem OMNIA

    Die beste Anschaffung für den Bus war im letzten Jahr mit Sicherheit der Omnia Backofen. Eine traumhafte Erfindung, denn so muss man auch auf Reisen nicht auf Dinge wie Kuchen, Ofengemüse und selbst gebackenes Brot verzichten. Niemals hätte ich gedacht dass ich von einem “Kochtopf” so begeistert sein kann, aber dieses Teil hats einfach drauf. Im letzten Jahr haben wir neben Ofengemüse und Tomaten Feta Pasta,  sogar Banana Bread damit gemacht und das hat super gut funktioniert.

    Jetzt in Griechenland stehen wir auch mal ein paar Tage an einem Platz und haben nicht immer die Möglichkeit uns frisches Brot zu holen. Deshalb haben wir für unsere abendliche Grillerei einfach mal Focaccia selber gemacht und ich kann euch sagen belegt mit Tomaten Oliven, Zwiebeln und wildem Thymian ist das die beste Beilage die man sich nur vorstellen kann. Solltet ihr mal was richtig gutes ausprobieren wollen, dann kann ich euch dieses Focaccia aus dem Omnia nur wärmstens empfehlen. Kleiner Tipp, unbedingt die Silikonform mitbestellen, so vermeidet man nerviges anbrennen.

    Zutaten für ein Focaccia aus dem Omnia (ca. 2 Portionen)

    • 2 Tassen Mehl (ca. 300gr)
    • 1 Pkg. Trockenhefe (ca. 7gr)
    • 1 Tasse Wasser (evt. ein bisschen zusätzliches Wasser hinzufügen, wenn der Teig zu trocken ist)
    • 1 TL Zucker
    • 1 TL Salz
    • 2 EL Olivenöl für den Teig
    • Gewürze nach Wahl 
    • Oliven, Tomaten und roter Zwiebel zum Belegen
    • frischer Rosmarin oder Thymian 

    Zubereitung

    • Mehl, Hefe, Salz, Gewürze und Zucker in einer großen Schüssel vermischen.
    • Anschließend das Wasser und das Olivenöl dazugeben.
    • Den Teig anständig Kneten, die Form mit zusätzlichem Olivenöl einfetten und in den Omnia, oder alternativ für zuhause in eine Auflaufform geben. Für. mind. 2h abgedeckt Ruhen lassen.
    • Das Focaccia mit dem Gemüse belegen und nochmals mit Gewürzen und einem Schuss Olivenöl garnieren
    • Je nach Temperatur des Gaskochers das Focaccia ca. 20-30 min backen lassen. Regelmäßig mit einer Gabel den Backfortschritt überprüfen.
    • Das fertige Focaccia kurz abkühlen lassen, aus der Form nehmen und genießen. 
  • Spring Bowl mit Pestonudeln und Gemüse

    Spring Bowl mit Pestonudeln und Gemüse

    Ich bin eindeutig Team “warme Jahreszeit”, denn sobald sich die Sonne wieder vermehrt blicken lässt und die Grade am Thermometer nach oben klettern, steigt nicht nur meine Laune um ein Hundertfaches sondern auch die Motivation wieder mehr neue Gerichte bzw. eigentlich Kreationen auszuprobieren. Ihr wisst ja bei mir gibt es das Essen zu 90% in einer großen Schüssel und je nach Lust und Laune kommen da dann halt alle möglichen Zutaten hinein. Mal gibt es eine Bowl mit Reis, dann wieder mit Ofengemüse oder mit Asiatischen Nudeln  oder einfach eine Quinoa Bowl.

    Gestern habe ich mich nach einem Tag voller Bewegung mal wieder in die Küche gestellt und nachdem ich erst eine Saftkur gemacht habe, war die Lust etwas Leckeres zu kochen gleich noch viel größer. Also habe ich, wie so oft, einfach alles was im Kühlschrank war auf die Arbeitsfläche geräumt und losgelegt. Rausgekommen ist dabei diese leckere Spring Bowl, mit Pestonudeln, Salat und ganz viel Gemüse. Richtig lecker und man kann dieses Gericht sowohl warm als auch kalt genießen. Ich persönlich liebe es ja warme Speisen direkt mit meinem Salat zu vermischen – momentan gibt es für mich nichts Besseres.

    Ja und weil es so lecker war und ich es nicht so mit den Mengen habe und immer viel zu viel koche, gab es die Reste jetzt gerade im Büro. Also nicht nur das perfekte – Power-Gericht für daheim, sondern auch super geeignet um es mitzunehmen und im Büro, am See, oder vielleicht sogar am Berg zu verspeisen. Beim Gemüse habe ich übrigens einfach das genommen was mein Kühlschrank hergegeben hat. Hier kann man echt nach Lust und Laune und je nach Saison variieren und alles hineinwerfen was man gerne hat – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Viel Spaß beim Nachkochen. 

    Zutaten: Spring Bowl (4 große Portionen)

    • 400g Nudeln (z.B Linsennudeln) 
    • 1 Kopf Salat 
    • 1/2 Gurke 
    • 1 Paprika
    • 3 Kräuterseitlinge 
    • 1 Packung Tofu ( z.B geräuchert oder Tofu Rosso)
    • 4 Karotten 
    • 1 Zwiebel
    • eine Handvoll frischer Babyspinat 
    • eine Handvoll Rotkohl 
    • 1 rote Rübe 
    • 1 Kohlrabi 
    • Sonnenblumenkerne
    • Kürbiskerne
    • Sprossen (Ich habe meine selber angesetzt)
    • rotes Pesto (z.B das von Koro
    • Olivenöl 
    • Balsamico 
    • Salz, Pfeffer
    • Optional: Stullen Spice, Chili

    Zubereitung

    • Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, salzen und die Nudeln darin kochen
    • Rote Rübe und Kohlrabi schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.
    • Karotten schälen und mit dem Spiralschneider schneiden – kein muss!
    • Zwiebel, Paprika, Gurke, Kräuter Seitlinge, Rotkraut, Tofu, in mundgerechte Stücke schneiden.
    • Den Salat und den Babyspinat in eine große Schüssel geben und die Gurke, Rotkraut, Kohlrabi, die Sprossen, die Kürbis- und Sonnenblumenkerne hinzufügen.
    • In einem zweiten großen Topf, mit etwas Olivenöl die Zwiebel und die rote Rübe kurz anbraten.
    • Kräuterseitlinge, Tofu, Paprika hinzugeben und scharf anbraten. Zum Schluss kommen noch die Karotten dazu.
    • Jetzt die Nudeln und das Pesto unter das Gemüse mischen.
    • Den Salat mit etwas Olivenöl, Balsamico Dressing, Salz & Pfeffer (optional Stullen Spice) marinieren.
    • Zum Schluss die Nudelgemüse Mischung unter den Salat mischen. Mit ein paar Sprossen garnieren und fertig.
  • Hummus 2.0

    Hummus 2.0

    Ich war schon immer ein sehr großer Hummus Fan, aber im letzten Jahr ist mein Konsum ins unermessliche gestiegen. Immer wenn ich Lust auf einen Snack habe, gibt es da eigentlich nur eine Sache die in Frage kommt – Karotten mit Hummus. Mein Freund schüttelt da manchmal echt nur noch den Kopf.  Für mich gibt es halt einfach nichts besseres. Vor einiger Zeit habe ich dann erst richtig gemerkt, wie viel Müll ich mit dieser “Sucht” eigentlich produziert und mir vorgenommen, wieder mehr selber zu machen. Vor allem Hummus ist etwas was man unglaublich schnell und einfach selber zubereiten kann und gleichzeitig seine Plastikmüll reduzieren kann. Man benötigt dafür lediglich einen Mixer und ein paar wenige Zutaten und schon kann es losgehen. Anstelle der Kichererbsen in der Dose (weil Müll)  empfehle ich die ungekochten Kicherserbsen, auch wenn es ein bisschen mehr Arbeit bedeutet. Man kann sie  ja einfach schon ein paar Tage vorher einweichen und kochen und dann einfach im Kühlschrank lagern und wenn man dann Lust auf Hummus hat einfach loslegen (oder auch einfach was anderes leckeres wie Kichererbsen Curry oder einen Salat machen) Das Rezept selber ist wirklich keine Hexerei und ist in nur wenigen Minuten fertig. Viel Spaß beim Ausprobieren und lasst es euch schmecken. Ich weiß schon was ich am Wochenende als erstes mache. 

    Zutaten (2 Portionen)  – Hummus

    • ca. 400g Kichererbsen (gekocht)
    • 4 Stängel frische Petersilie
    • 1/2 Zitrone, gepresst
    • 3-4 EL Tahin (Sesampaste)
    • ca. 60ml Wasser
    • 60ml Olivenöl
    • 1 Knoblauchzehe
    • etw. Salz
    • etw. Pfeffer

    Zubereitung – Hummus

    • Zuerst die Petersilie von den Stängel zupfen und im Mixer auf höchster Stufe zerkleinern
    • Danach Tahin und Wasser dazugeben und zu einer schaumigen Maße schlagen
    • Kichererbsen, Knoblauch, Olivenöl hinzufügen, den Saft einer Zitrone pressen und zusammen zu einer cremigen Maße mixen. Wenn die Masse zu fest ist einfach noch etwas Olivenöl oder Wasser hinzugeben und mixen bis der Hummus schön cremig ist
    • Zum Schluss den Hummus mit Salz und Pfeffer (und eventuell ein wenig Chili) abschmecken und je nach Belieben anrichten und genießen.
  • Porridge 2.0

    Porridge 2.0

    Vor allem wenn es draußen kalt ist, gibt es für mich eigentlich nur ein Frühstück das bei mir auf den Tisch kommt – Porridge.  Ist relativ schnell zubereitet, sättigt, wärmt von innen und man brauch nicht wirklich viele Zutaten dafür. Porridge ist wirklich eines meiner Lieblingsfrühstück-Speisen und ich habe mein Rezept in den letzten Jahren immer mal wieder angepasst. Heute habe ich mal wieder was Neues ausprobiert und ich bin der Meinung, jetzt ist es wirklich perfektioniert und genau so muss meiner Meinung nach ein Porridge sein. Schön cremig, ein bisschen saftig und süß, aber nicht zu süß. Schon seit einer Ewigkeit mische ich eine Banane in mein Porridge, weil ich mir so einfach den Zucker oder andere Süßungsmittel spare und ich liebe einfach den Geschmack von Banane in meinem Frühstück. Vor ein paar Monaten kam dann die Kombination mit Apfelmus-Topping dazu und heute habe ich mein Porridge nochmal auf ein neues Level gebracht. Ich glaube, ich werde die nächsten Wochen nichts Anderes mehr in der Früh essen. Was meine Geheimzutaten sind wollt ihr wissen? Eine Karotte und Proteinpulver. Jups, ihr habt richtig gelesen, diese Zutaten verleihen dem Porridge nochmal das Gewisse etwas.

    Seit ich einen Thermomix besitze mache ich mein Porridge zwar nur noch dort drinnen, aber auch ohne funktioniert das ohne Probleme. Einziger Nachteil man muss selber rühren, aber hey, so hat man beim Frühstückmachen auch noch gleich ein kleines Armtraining integriert, auch nicht schlecht.

    Zutaten (1 Portion) – Porridge 2.0

    • 1 Banane
    • 80 g Haferflocken
    • 1 TL Bourbon Vanille Paste
    • 180 ml Wasser
    • 240 ml Milch
    • 1 EL Proteinpulver
    • 1 Karotte

      Topping:
    • Apfelmus
    • 1 Apfel
    • 1/2 EL Dattelsirup
    • Zimt
    • Kokosöl
    • Karotte schälen und klein reiben
    • Die Banane mit einer Gabel zerdrücken und gemeinsam mit dem Wasser, der Milch, der geriebenen Karotte, dem Protein Pulver und den Haferflocken in einem Topf zum Kochen bringen und unter ständigem Rühren ca. 11 Minuten köcheln lassen. Achtung, Herd nicht auf höchste Stufe aufdrehen, damit das ganze auch nicht anbrennt.
    • Den Apfel in mundgerechte Stücke schneiden und mit etwas Kokosöl, Zimt und Dattelsirup in einer kleinen Pfanne anbraten.
    • Das Porridge mit Apfelmus, Zimt und den angebratenen Äpfel anrichten und genießen.

    Thermomix: 11 Minuten / 90 Grad / Stufe 2 

  • Udon Nudeln mit Erdnusssauce

    Udon Nudeln mit Erdnusssauce

    Dieses leckere und relativ schnell zubereitete Gericht hat meine geliebte Salatbowl mit Ofengemüse
    vorerst abgelöst. Wenn es nach mir geht, könnte ich momentan wirklich jeden Tag Udon Nudeln mit Erdnusssauce essen. Vor allem weil man dieses Gericht nach Lust und Laune und je nach dem was man halt im Kühlschrank hat einfach abändern kann. Ja und man braucht wirklich nicht viel dazu – ein bisschen Gemüse, Udon Nudeln, Erdnussbutter, Sojasauce und schon kann es los gehen. Schmeckt übrigens auch kalt sehr gut und kommt deshalb bei mir auch gern mal mit auf den Berg. Gibt nichts Besseres, als das Mittag- oder Abendessern am Berg mit toller Aussicht zu genießen, wenn man halt nicht gerade sein Besteck zuhause liegen lässt.

    Zutaten ( 2 Portionen) – Gebratene Udon Nudeln mit Erdnusssauce

    • 1 Zwiebel
    • 3 Karotten
    • 1 Paprika
    • 1 Fenchel
    • Mangold (ca. 8 Blätter)
    • 2 daumengroße Stk. Ingwer
    • 2 Knoblauchzehen
    • 5- 6 EL Sojasauce
    • Tofu (kaufe ich gerne im Asia Supermarkt)
    • Sprossen
    • Sesam
    • Kokosöl
    • Udonnudeln ( ca. 400g)

      Erdnusssauce:
    • 1 daumengroßes Stück Ingwer
    • 1 Knoblauchzehe
    • 3 EL Erdnussmus ( verwende immer die Crunchy Erdnussbutter von Myprotein)
    • Soyasauce
    • 2-3 El warmes Wasser

    Zubereitung 

    – Zwiebel schneiden, Ingwer schälen und gemeinsam mit dem Knoblauch reiben.
    – Das Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden
    – Den Tofu in mundgerechte Stücke schneiden und in 2-3 El Sojasauce und etwas von der geriebenen Knoblauch Ingwer -Mischung einlegen
    – Den Zwiebel mit etwas Kokosöl in einer Pfanne oder im Wok anbraten, Ingwer und Knoblauch hinzufügen.
    – Das Gemüse hinzufügen und gut 10 Minuten anbraten. Den Mangold erst zum Schluss hinzufügen, damit er knackig bleibt.
    – Für die Erdnussauce, Knoblauch und Ingwer schälen und reiben und gemeinsam mit dem Erdnussmus, der Sojasauce und dem warmen Wasser gut vermengen.
    – Nun in einer extra Pfanne den Tofu scharf anbraten.
    – In der Zwischenzeit die Udon Nudeln und die Erdnusssauce mit dem Gemüse vermengen.
    – Die Sojasaucen-Mischung vom Tofu leere ich meistens auch noch zu den Nudeln dazu.
    – Mit Sesam und Sprossen garnieren und fertig.

  • Krautfleckerl

    Krautfleckerl

    Krautfleckerl sind neben Apfelmus mein absolutes Soul Food und ich könnte mich wirklich täglich davon ernähren. Früher als ich noch ein Kind war musste ich wenn wir auswärts essen waren immer Krautfleckerl bestellen wenn sie auf der Karte standen. Zuhause gab es die bei mir nämlich nie, weil meine Mama zu meinem bedauern absolut kein Fan davon ist. Da sie aber wusste, dass ich Krautfleckerl unglaublich gern habe, hat sie mir immer mal wieder eine Portion aus der Arbeit mitgebracht, wenn es sie bei ihr in der Kantine gab. So bin ich als Kind also doch ab und an zu meinen geliebten Krautfleckerl gekommen. In den letzten Jahren gab es die bei mir eigentlich auch immer nur im Restaurant. Ich weiß nicht wieso ich nie auf die Idee gekommen bin einfach mal selber welche zu machen. Ist es doch echt ein super schnelles und einfaches Gericht.
    Vor kurzem hatte ich dann ein Gespräch mit meinem Freund, und musste geschockt feststellen, dass er mir die letzten zwei Jahre verheimlicht hat, dass er die weltbesten Krautfleckerl machen kann. Tja und jetzt wo ich das weiß, gibt es die bei uns zuhause ziemlich oft und die liebe Nina ist Happy.  So viel zu meiner persönlichen Krautflecker-Liebesgeschichte und wer jetzt noch keine Lust darauf hat selber welche zu machen, nachdem ich das Wort gefühlt tausend Mal geschrieben habe, sollte einfach noch einen Blick auf diese leckeren Fotos werfen. Spätestens jetzt habt auch sicher ihr Lust auf eine große Protion Krautflecker. 

    Zutaten: 

    – 1 Kopf Spitzkraut

    – 2 Zwiebel 
    -500g Fleckerl Nudeln 
    -Salz & Pfeffer
    – 1 TL Rohrzucker
    – 2 EL vegane Butter 
    – Sonnenblumenöl
    – Petersilie


    Zubereitung:
    – Wasser mit Salz zum kochen bringen und Nudeln kochen. Mit kaltem Wasser abschrecken und zur Seite stellen. 
    – In der Zwischenzeit die Zwiebel klein schneiden und zusammen mit dem Öl und der Butter anschwitzen. 
    – Einen Teelöffel Rohrzucker hinzufügen und schön goldbraun anbraten. 
    – Das Kraut klein schneiden und unter den Zwiebel mischen und mit Salz und Pfefferwürzen. 
    – Unter ständigem Rühren das Kraut anbraten bis es eine leichte Bräune bekommt. 
    – Die Nudeln unterheben und einen 1 EL Butter hinzufügen und gut verrühren.
    – Mit etwas Petersilie, Salz und Pfeffer würzen, abschmecken und servieren.