Kategorie: Restaurant Tipps

  • Flatschers – Steakhouse

    Flatschers – Steakhouse

    Heute möchte ich euch ein Restaurant vorstellen, das die meisten Wiener unter euch wahrscheinlich schon kennen und zwar handelt es sich um das Flatschers im 7 Bezirk. Die Fleischtiger (so wie ich) unter euch die gerne mal ein gutes Steak in netter Atmosphäre essen möchten, sollten diesem Restaurant unbedingt einen Besuch abstatten. Das Restaurant ist total gemütlich eingerichtet, die Kellner sind sehr freundlich und aufmerksam und das Essen ist einfach traumhaft. Ganz wichtig, unbedingt vorher anrufen und reservieren, denn das Lokal ist meistens bis auf den letzten Tisch voll und es kann schon ein Weilchen dauern bis ein Tisch frei wird.

    Flatschers
    Ich war bis jetzt zweimal im Flatschers und habe einmal einen Burger und einmal das Steak ausprobiert und beides war wirklich köstlich. Als wir vor 2 Wochen wieder dort waren haben mein Freund und ich uns zuerst die Vorspeisenplatte für zwei Personen geteilt. Die Vorspeise besteht aus Räucherlachs, Riesengarnelen mit Aioli und Beef Tar Tar. Es war alles wirklich sehr gut, aber am besten war eindeutig das Beef Tar Tar. Mein Freund hätte am liebsten gleich noch eine Portion bestellt. Das Fleisch war so unglaublich zart und geschmacklich wirklich ausgezeichnet. Als Hauptgang hatten wir dann beide ein Steak. Mein Freund hatte ein Rib Eye Steak mit Ofenkartoffeln und Barbecue Sauce. Das Steak war echt lecker und die Sauce zum Sterben gut. Bis vor kurzem war ich kein großer Fan von der Barbecue Sauce, aber die im Flatschers schmeckt einfach so gut und dieser geräucherte Geschmack ist einfach ein Wahnsinn. Da ich an diesem Abend einen riesen Hunger hatte gab es für mich Surf & Turf  Gentlemans Cut, also gleich die große Portion. Ich bestelle mein Steak eigentlich immer Rare, da man es mir nur selten glaubt, dass ich mein Steak gerne blutig esse und meistens bekomme ich es dann auch medium rare, weil ich bin ja ein Mädchen. Schwachsinn, ich liebe es wenn mein Steak innen schön roh ist, wie mein Papa immer so schön sagt “Tot muss es sein” (und warm natürlich).
    An diesem Abend habe ich mein Steak auch rare bestellt und vor mir stand dann plötzlich ein Steak das fast Well-done war. Ich habe erst mal blöd geschaut und dann den Kellner herbeigerufen. So schnell habe ich gar nicht schauen können, war mein Teller weg und am Weg zurück in die Küche.  Der Kellner hat sich mehrmals entschuldigt und nach kurzer Zeit hatte ich ein neues Steak vor mir stehen. Dieses Mal war es auf den Punkt genau getroffen. Das Fleisch war so unglaublich zart und hat ausgezeichnet geschmeckt. Auch die Shrimps und die selbstgemachten Pommes waren sehr lecker.  Als “Wiedergutmachung” wurden wir nach dem Essen auf ein Getränk an die Bar eingeladen.
    Ich finde genau so etwas macht ein gutes Restaurant aus, denn  sind wir uns mal ehrlich, das kann doch jeden Mal passieren, aber wie sie das gehandhabt haben fand ich echt super. Bei einem Steak kann es ja auch wirklich schnell mal gehen, das es statt rare, medium oder well-done ist, dazu muss es nur eine Minute zu lange in der Pfanne liegen. Da merkt man, einfach dass es sich wirklich um ein gutes Steak- Restaurant handelt, denn ohne mit der Wimper zu zucken hat der Kellner mein Essen genommen und sofort ausgetauscht.
    Ich bin echt ein Fan von diesem Lokal, weil es genau das richtige für mich als Fleischliebhaber ist und es einfach eine nette Umgebung mit gutem Essen und netten Personal ist. Ich freue mich schon auf meinen nächsten Besuch.

    Flatschers
    Die Vorspeisenplatte für 2 Personen.

    Flatschers
    Rib Eye Steak

    Flatschers
    Surf & Turf

    Flatschers
    Genau so mag ich mein Steak am liebsten

     

    Flatscher

    Kaiserstrasse 113-115
    1070 Wien
    http://www.flatschers.at/

     

  • Labstelle Wien

    Labstelle Wien

    Vergangene Woche hatte mein Freund Geburtstag und für diesen Abend wollte ich ein besonderes bzw. neues Restaurant ausprobieren. Meine “Restaurants wo ich noch nicht war, aber unbedingt hin will” – Liste ist ziemlich lang aber irgendwie konnte ich mich nicht entscheiden. So habe ich einfach mal getwittert und nach ein paar Lokaltipps gefragt, denn wenn man nicht weiter weiß, fragt man am besten andere Onliner. Neben einigen tollen Restaurants, die ich bis dato gar nicht kannte wurde mir auch die Labstelle von der lieben Mirela empfohlen. Als ich der Homepage einen Besuch abstattete wusste ich sofort, das ist das richtige Restaurant für den Geburtstag. Ich habe an diesem Abend natürlich meine Kamera zuhause gelassen und ihr müsst euch deshalb mit meinen Handyfotos zufrieden geben. (Es wird Zeit, dass ich mir ein  neues Handy zulege!!!)

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    “Ehrlich soll sie sein, aber nicht fad. Regional verwurzelt, doch mit urbanem Flair. Sympathisch frisch und auch ein bisschen raffiniert. Unsere Küche. Mit besten Zutaten gekocht, mit/ohne Schnick­schnack serviert. Saisonale Gerichte für den großen Appetit, köstliche Jausen mit selbstgebackenem Brot für den kleinen Hunger. Ob am Morgen (samstags), am Mittag (ab September), am Abend, im Restaurant oder in der Bar: Das Gute lauert immer und überall.”  (Labstelle)

    Das Restaurant befindet sich im ersten Bezirk am Lugeck und ist etwas versteckt und von außen recht unscheinbar. Wenn ich nicht gewusst hätte wo es ist, wäre ich womöglich vorbei gelaufen. Es ist total schön und ganz nach meinem Geschmack eingerichtet, – modern und clean aber doch sehr gemütlich. In der Labstelle wird  mit regionalen und saisonalen Zutaten gekocht. Auch all möglichen Schnick Schack wir verzichtet, denn man soll sich ganz auch Speis und Trank konzentrieren und das Essen genießen. Wir haben uns für das 6 Gang- Überraschungsdinner entschieden, da wir uns gerne überraschen lassen und man meist Dinge bekommt, die man so wahrscheinlich nicht bestellen würden und ja so war es. Es waren mit Gruß aus der Küche und Zwischengang, dann irgendwie doch 8 Gänge und ich konnte mich danach kaum noch bewegen.  Das Essen war wirklich ausgezeichnet und die reinste Gaumenfreude. Es waren zwei Sachen dabei die ich normal nicht essen und mir so auch nicht bestellen würde und zwar Kalbsleberpastete mit Weichseln und panierte Blunz’n ( Ich hab keine Ahnung wie ich das für meine deutschen Leser übersetze EDIT: Blutwurst natürlich, danke Babsi) und ich muss euch sagen die zwei Sachen waren so unglaublich lecker. Man muss sich natürlich nicht überraschen lassen und kann auch selber wählen was man möchte. Auch der Service war super unser Kellner war super freundlich auch wenn ein bisschen verwirrt, denn er hat uns sicher dreimal gefragt welchen Gang wir denn gerade hatten, aber es soll schlimmeres geben und das ist für mich jetzt auch nicht wirklich ein Minuspunkt oder so. Es war echt ein netter Abend und das war bestimmt nicht mein letzter Besuch. Wer auf heimische Küche mal anders steht, sollte der Labstelle auf jeden Fall einen Besuch abstatten.

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    Labstelle Wien
    Lugeck 6
    1010 Wien
    http://www.labstelle.at/

  • New York – Food & Drinks

    New York – Food & Drinks

    Heute gibt es noch einen zweiten New York Beitrag für euch und wie kann es anders sein geht es um Essen. Nein, in Amerika gibt es nicht nur Fast Food. Klar geht man mal Burger essen oder zu der einen oder anderen Kette, aber es gibt so viele leckere Sachen und dazu gehören auf keinen Fall Burger King, Mc Donalds oder Subway. New York ist eigentlich sehr teuer, doch wenn man sich vorher ein bisschen erkundigt, gibt es doch einige günstige Lokale, wo man wirklich gut essen gehen kann. Hier findet ihr eine kleine Sammlung meiner New York Favoriten.

     

    1. Magnolia Bakery
    Dieses süße Geschäft in Greenwich Village, in der Bleeker Street ist einfach ein muss. Dort gibt es meiner Meinung nach einfach die besten Cucpcakes. Ich kann mich nie entscheiden und meine Augen sind meistens größer als der Appetit. Doch auch wenn mir danach immer schlecht war, das ist es einfach wert. Übrigens kommt diese kleine Bäckerei angeblich in Sex in the City vor. Da ich diese Serie nie wirklich verfolgt habe, weiß ich das nur aus Erzählungen.

    2. China Town

    Wenn man Lust auf chinesisches Essen hat, das auch noch dazu günstig ist, dann ab nach Chinatown. Ich weiß leider nicht mehr wie unser Lokal geheißen hat, aber ich glaube man kann dort nicht viel falsch machen. Das Einzige das man beachten sollte ist, dass das Restaurant ein A und kein B oder C hat. Da geht es nämlich um die Qualität und Reinlichkeit. Wir haben uns einfach ein Restaurant gesucht, wo viele Menschen waren, denn dann muss es doch auch gut sein und es war auch wirklich köstlich. Ich habe noch nie so gutes chinesisches Essen gegessen.

    3. Apotheke

    Wenn man schon mal in Chinatown ist, sollte man unbedingt in der Apotheke vorbei schauen. Die Apotheke ist eine richtig coole Cocktailbar, die wirklich wie eine alte Apotheke eingerichtet ist.Die Barkeeper tragen weiße Kittel, der Alkohol wird in “medizinischen Gläsern aufbewahrt und die Cocktails sind sehr außergewöhnlich, aber richtig gut. Dresscode gibt es nicht wirklich, wir waren aber schon immer vor dem Türsteher dort und sind deshalb immer einfach hineingegangen. Die Bar ist ganz versteckt in einer Seitengasse in Chinatown man erkennt sie nur an dem Schild. Von Außen ist sie ziemlich unscheinbar. Der Mitbegründer war übrigens ein Österreicher.

    4. 230 Fifth

    Ein weiteres Highlight ist das 230 Fifth eine Rooftop Gardenbar. Hier kann man am Abend gemütlich Cocktail trinken, aber auch essen. Am Wochenende wird dort ab 10 Uhr ein Brunch veranstaltet, wo man für 30$ soviel essen kann wie man möchte. Ich war dieses Jahr zum Brunchen dort und es war wirklich lecker. Die Auswahl war groß und es gibt von Süß bis Salzig wirklich alles. Toll ist auch die Aussicht, denn man isst und blickt direkt aufs Empire State  Building. Dieses Gebäude hat mich jeden Tag begleitet. Leider war bei uns das Wetter nicht ganz so schön, aber es war trotzdem ein toller Brunch. Wenn man am Abend einen Cocktail trinken gehen möchte, sollte man unbedingt die Kleiderordnung beachten, denn sonst kommt man nicht hinein. Einen Tisch bekommt man am Abend nur in Kombination mit einem Flaschenservice. Doch auch an der Bar lässt es sich gut Cocktail trinken. Der Himbeer Mojito und auch der  Non-Alcoholic Frech Berry Juice ist einfach unglaublich lecker.

    5. 9th Street 

    In der 9th Street (Höhe 35th & 36th) gibt es viele kleine richtig gute Restaurants. Wir waren zu Mittag zwei Mal dort essen und haben uns beide Male für Thai-Essen entschieden und beide Male waren wir richtig zufrieden. Wir haben nie mehr als 30$ zusammen gezahlt und waren auch total satt und das Essen war einfach ausgezeichnet. Hier muss man einfach auf sein Gefühl hören und in das Restaurant gehen, das einem zusagt. Schade dass wir nicht mehr Zeit hatten, sonst hätte ich dort sicher noch ein paar andere Lokale ausprobiert. Ich war so begeistert von dem Thai- Essen und jetzt wird es echt Zeit, dass ich auch in Wien mal zum Thailänder gehe.
    Aura – Thai Cuisine
    Larb Ubol – Thai Cuisine
    Solltet ihr aber doch Lust auf Fast Food bzw. auf eine dieser Ketten haben,  kann ich euch nur Chipotle, wo es mexikanisches Essen gibt, empfehlen.

     

  • dinner at fabios

    dinner at fabios

    An meinem Geburtstag hat sich mein Freund heuer wirklich einiges einfallen lassen. Ich hab nicht nur ein wunderschönes Geschenk bekommen, nein er hat auch noch eine kleine Überaschungsparty für mich organisiert und wir waren im Fabios im ersten Bezirk essen. Wir sind schon oft an diesem Restaurant vorbeigegangen und ich habe irgendwann erwähnt, dass ich dort gerne mal hin möchte und mein Freund hat sich das gemerkt und für Samstag einen Tisch reserviert. Wir hatten wirklich einen tollen Abend, mit köstlichen Essen und Trinken im Fabios.
    Wem das Fabios nichts sagt, dieses Restaurant befindet sich im ersten Bezirk in Wien und ist so der Nobelitaliener in der Innenstadt. Ich habe schon viele unterschiedliche Meinungen gehört, die sowohl schlecht als auch gut waren, doch am Besten überzeugt man sich einfach selbst. Ja das Restaurant ist ziemlich teuer und das ist ein Lokal wo man als Normalverdiener eher nur zu besonderen Anlässen hingeht. Das Essen war wirklich köstlich, ein schönes Ambiente, sehr zuvorkommender Service – ein wirklich perfekter Abend würde ich sagen.
    Ich war nach dem Essen auch wirklich satt, also die Portionen sind nicht riesig oder so aber es war genau richtig. Wir hatten jeder eine Vorspeise und eine Hauptspeise und das Dessert haben wir uns dann geteilt.
    Ich hatte als Vorspeise Carpaccio vom Rind und als Hauptspeiche Wolfbarsch mit Eierschwammerl und Kürbis und es war einfach ausgezeichnet. Der Fisch war total zart und die Kürbissauce mit Eierschwammerl einfach ein Traum. Mein Freund hatte als Vorspeise Oktopus und als Hauptgang ein Zitronenrisotto mit Garnelen. Das wir dann schon ziemlich satt waren haben wir uns noch noch die verschiedenen Sorbesorten geteilt. Es gab Mango, Grapefruit und Himbeere und eine Sorte war besser als die andere.
    Oktopus
    Carpaccio vom Rind mit Ruccola und Parmigiano
    Wolfsbarsch mit Kürbis und Eierschwammerl
    Zitronenrisotto mit Garnelen
    Also ich finde das Fabios ist wirklich ein tolles Restaurat wo man nett zu bestimmten Anlässen essen kann. Es war echt ein besonderer Abend. Was mir aber aufgefallen ist, war diese extreme Klassentrennung. Man sitzt in diesem Lokal, trinkt und isst teuer und vor der “Terrasse” gehen Touristen und Leute vorbei und schauen hinein. Also es ist irgendwie schon eine andere Gesellschaft die dort essen geht. Es ist gar nicht so einfach das so zu beschreiben, aber man hat so das Gefühl es geht dort auch sehr ums Sehen und Gesehen werden. Es war echt interessant, das ganze von der anderen Seite  zu beobachten. Also ich finde das Fabios ist jetzt kein Restaurant wo man mal einfach schnell essen geht, sonder eher für besondere Anlässe.
    Verzeiht mir die Qualität der Fotos, doch ich habe meine Kamera an diesem schönen Abend natürlich zu hause gelassen und dann nur schnell ein paar Fotos mit meinem Handy gemacht.
    Tuchlauben 4-6, 1010
    Wien+43 (0) 1 532 22 22
  • Neni am Naschmarkt

    Neni am Naschmarkt

    Die meisten von euch werden dieses Lokal wahrscheinlich schon kennen, da ich aber erst vor ein paar Wochen das erste Mal beim Neni am Naschmarkt war, möchte ich diesem Lokal trotzdem gerne einen Blogbeitrag widmen.

    Ich liebes es am Wochenende über den Naschmakrt zu spazieren, Leckerein probieren, Kräuter, frisches Gemüse & Co kaufen und einfach nur das tolle Feeling dort genießen. Als meine Schwester vor ein paar Wochen in Wien war, verbrachten wir den Tag am Naschmarkt. Natürlich musste danach auch etwas gegessen werden und so ging es zum Neni.  Bis jetzt habe ich immer nur den Hummus von Neni, den es bei Spar zu kaufen gibt, gegessen und da ich nur positives gehört hatte, musste dieses Lokal einfach ausprobiert werden. Es war noch ziemlich frisch, aber wir saßen trotzdem im Freien und kuschelten uns unter eine warme Decke. Die Bedienung ist wirklich sehr nett und obwohl das Lokal komplett voll war, hatten wir unser Essen und Trinken ziemlich schnell. Das Essen war wirklich köstlich, besonders die Mais- Kokossuppe und der selbstgemachte Eistee waren ein Traum.  Es war mit Sicherheit nicht mein letzter Besuch im Neni.

    Mais- Kokossuppe mit Ingwer
    Süßkartoffel Puffer
    selbstgemachter Eistee & Neni’s Mezzes: Hummus, Salat, Pitabrot mit Falafeln

    Meine Mama hatte Neni’s Mezzes mit Putenfleisch

    Als nächstes wird wohl der Neni im Zweiten getestet, da war ich nämlich auch noch nie. Wie findet ihr das Neni?

    Neni am Naschmarkt
    510 Naschmarkt
    1060 Wien
  • Frühstück im Palmenhaus

    Frühstück im Palmenhaus

    Ich liebe es in Wien Frühstücken zu gehen, vor allem wenn das Wetter mitspielt und man im Freien in der Sonne sitzen kann. Vor 2 Wochen wollten mein Freund und ich das Wetter ausnutzen und ins Motto am Fluss oder in die Meierei im Stadtpark Frühstücken gehen, doch anscheinend waren wir nicht die Einzigen mit dieser Idee, denn beide Lokale waren voll. Nachdem ich mich auf die Frühstückerinnen schlau gemacht habe, was es denn sonst noch so gibt, reservierten wir einen Tisch im Palmenhaus.
    Das Café im Palmenhaus ist finde ich ein typisches Wiener Cafehaus mitten im Burggarten, mit kleinen (bisschen wackeligen) Tischen. Das wichtigste, man kann im Freien sitzen, mit Blick ins Grüne. Die Auswahl der Frühstücksmenüs ist zwar nicht riesig, aber meiner Meinung nach reicht es vollkommen. Ich bin sowieso immer überfordert, wenn es zu viel Auswahl gibt. Ich hatte das Wiener Frühstück, mit Schinken, Käse, Marmelade, einen frisch gepressten Orangensaft und den Rohkostteller. Das Essen war echt lecker und die Portionen genau richtig. Die Kellner höflich und lange warten musste man auch nicht. Ich war echt zufrieden. Wer es also gerne ganz simple hat, dem kann ich das Palmenhaus nur wärmstens empfehlen.
    Palmenhaus
    Bar Brasserie Cafe
    Burggarten 1
    A – 1010 Wien
  • Mochi

    Mochi

    Vor 2 Wochen waren mein Freund und ich im Mochi essen, einem kleinen Lokal im zweiten Bezirk. Meine Arbeitskollegin hat so von diesem Restaurant in der Praterstrasse geschwärmt, dass ich dort auch unbedingt mal hin wollte. Also reservierte ich einen Tisch für unseren Jahrestag. Die Erwartungen waren groß, denn ich hatte gehört, dass das Essen ein reines Gechmackserlebnis sein soll und ich wurde nicht enttäuscht, es war einfach unbeschreiblich gut.

    Das Lokal ist von außen sehr unscheinbar und ich glaube, normal wäre ich daran vorbei gelaufen, wenn ich nicht gewusst hätte wo es ist. Ich habe mir sagen lassen, dass das Lokal immer sehr gut besucht ist und daher sollte man unbedingt vorher einen Tisch reservieren. Man kann zwar auch warten, aber es ist nicht sicher, dass man auch einen Platz bekommt.

    Schon wenn man das Lokal betritt, fühlt man sich hier wohl, denn man wird wirklich total freundlich begrüßt. Es ist zwar alles sehr eng, aber das stört irgendwie gar nicht. Es ist auch nicht zu laut, man kann sich also auch wirklich gut unterhalten.
    Toll ist auch, dass es eine “offene” Küche gibt und man den Köchen beim zubereiten der Speisen mehr oder weniger auf die Finger schauen kann. Die Speisekarte ist etwas ausgefallen, bei vielen Gerichten musste ich nachfragen was denn was ist. Doch das Essen ist wirklich traumhaft. Alleine der “einfache” Blattspinat war wirklich ausgezeichnet und ich wollte gar nicht mehr aufhören zu essen. Ein Gericht war köstlicher als das andere und am liebsten, hätte ich mich durch die ganze Speisekarte gekostet, aber das hätte ich mir dann wohl eher nicht leisten können. Wir haben aber relativ viel probiert. Die Salmon skin Roll, Spieße, Softshell Crap, Meeresfrüchte-Sashimi Salat und alles hat einfach traumhaft geschmeckt, am Schluss konnte ich mich kaum mehr rühren. Eine Nachspeise musste einfach sein, denn schon Tage vorher wusste, ich was es werden wird, nämlich das Schokomousse mit Cookies und frischen Himbeeren. Das solltet ihr unbedingt probieren, wenn ich mal dort essen geht. Auch die Getränke waren sehr lecker. Den Eistee und Gin mit Gurke kann ich euch nur weiterempfehlen und auch der Mochi Spritz war sehr lecker.

    Nicht nur das Essen, sondern auch unser Kellner war wirklich super freundlich und wir hatten einen echt netten Abend im Mochi. Ich kann euch dieses Lokal nur wärmstens empfehlen. Ich werde auf alle Fälle bald mal wieder vorbei schauen, denn es gibt noch einige Dinge auf der Speisekarte die von mir probiert werden möchten.

     

    Mochi
    Praterstrasse 15
    1020 Wien
  • dinner in the dark – a new experience

    dinner in the dark – a new experience

    Vor knapp 2 Wochen war ich zu Besuch bei “Vier Sinne. Dinner in the dark“. Dieser Abend war eine wirklich ganz neue Erfahrung für mich. In völliger Dunkelheit ein Abendessen zu sich zunehmen, ohne vorher zu wissen was es denn eigentlich gibt und wie man sich so anstellt beim Essen im Dunkeln. Das es wirklich so Finster ist hätte ich nicht gedacht, doch ich habe mich gut geschlagen und ich hatte großen Spaß.

    Vor einigen Jahren war ich schon mal bei Dialog im Dunkeln, wo man sieht (bzw. eigentlich nicht sieht), wie man als Blinder Mensch den Alltag erlebt. Man bekommt einen Blindenstock und erlebt unterschiedliche Situationen, wie eine Bootsfahrt, das überqueren einer befahren Straße, ein Spaziergang durch den Wald, usw. und das in völliger Finsternis.

    Schon dieses Erlebnis war damals wirklich interessant und deshalb habe ich mich sehr darüber gefreut, als wir mit der Arbeit gemeinsam zum 4 Sinne Dinner in the dark gegangen sind.
    Bevor das Essen los geht und man in die völlige Dunkelheit geführt wird, kann man noch einen Aperitif genießen und bekommt alles genau erklärt, wie der Abend ablaufen wird. Handys und Uhren mit leuchtendem Display, müssen abgedreht bzw. in der Tasche verstaut werden, damit auch wirklich kein Lichtstrahl die Atomsphäre stört.
    Dann geht es auch schon los, man wird durch eine Schleuse in die Dunkelheit geführt und von den Kellnern die blind oder stark sehbehindert sind, an den Tisch gebracht. Es gab eine kurze Einschulung, wo was am Tisch zu finden ist. Auch ein Zettel und ein Stift liegen am Tisch, falls man Lust hat etwas zu zeichnen.
    Nachdem wir etwas zu trinken bekommen hatten, kam die Vorspeise. Anstatt zum Besteck zu greifen, beschloss ich einfach mit den Finger zu essen, denn es war viel einfacher, es stand eine Schüssel zum Händewaschen am Tisch und es konnte mich doch sowieso keiner sehen
    Ich hatte im Vorhinein schon ein bisschen Bammel, dass ich vielleicht etwas zu essen bekomme, was mir überhaupt nicht schmeckt, doch jeder Gang war wirklich lecker. Die Suppe habe ich dann sogar mit dem Löffel gegessen und musste nicht aus der Schale schlürfen.
    Um die Wartezeit auf die Hauptspeise zu verkürzen, bekamen wir ein paar Tast- und Riechspiele. Tja und dann musste ich auf die Toilette und zu meiner Überraschung, habe ich mich sogar sehr gut im Dunklen zurecht gefunden. Ich habe sogar alleine aus dem Raum gefunden und auch wieder zurück auf den Platz. Am Weg zurück landete meine Hand beim entlangtasten zwar in irgendeiner Schüssel, aber sonst habe ich mich eigentlich richtig gut angestellt.
    Auch bei Haupt- und Nachspeise habe ich auf das Besteck verzichtet. Es war einfach viel zu mühsam, denn ich hatte nicht nur einmal eine leere Gabel im Mund und wieso soll ich es mir schwer machen, wenn es mit den Fingern doch so einfach geht.
    Nach Tee und Kaffee wurde die Musik lauter gedreht und man konnte tanzen, was sehr lustig war, so ganz unbeobachtet.
    Wieder zurück im beleuchtetem Raum, dauerte es ein Weilchen, bis ich mich wieder an das normale Licht gewöhnt hatte. Das Essen und auch die Spiele lagen auf einem Tisch und man konnte schauen, ob man auch richtig geraten hat. Beim Essen war eigentlich schnell klar um was es sich handelt und auch bei den Tastspielen lag ich gar nicht so falsch.
    Der Abend war wirklich sehr interessant und ich hatte großen Spaß. Anfangs hatte ich wirklich keine Orientierung und es hat ein bisschen gedauert, bis ich mich an die Situation gewöhnt habe, doch dann war es eigentlich kein Problem mehr für mich. Man wusste ziemlich schnell wo sich was am Tisch befindet und welche Handbewegung man machen musste um die Dinge zu bekommen.
    Es ist wirklich eine ganz tolle Erfahrung und ich würde es jederzeit wieder machen, auch wenn ich gegen Ende schon ziemlich müde war, weil es ein bisschen lang gedauert hat, aber ich war auch ein wenig angeschlagen an diesem Abend.
    Das Dinner ist mit 87 Euro pro Person, zwar nicht ganz so günstig, aber es ist das Geld auf jeden Fall Wert. Ich mein wann hat man schon die Möglichkeit in völliger Dunkelheit zu essen und man bekommt immerhin einen Aperitif, ein 4 Gänge Menü und alle Getränke.
    Man kann aber nicht einfach so hingehen, sondern muss sich vorher auf der Homepage einen Termin aussuchen. In größerer Runde macht es glaub ich mehr Spaß, doch auch ein romantisches Dinner in Dunkelheit kann ganz interessant sein ;).
     Habt ihr schon mal in völliger Finsternis gegessen?