Ihr habt euch wieder mehr Rezepte gewünscht und ich versuche euren Wünschen natürlich nachzukommen. Irgendwie habe ich in den letzten Monaten so wenig wie noch nie gekocht und auch nicht wirklich etwas Neues ausprobiert. Wenn ich mal zuhause bin, muss es meistens schnell sind und die Motivation in der Küche kreativ zu sein ist dann eher sehr klein. Das soll sich aber wieder ändern, denn immerhin koche ich ja unheimlich gerne und es wird Zeit, dass wieder vermehrt gesunde Gerichte auf meinem Tisch kommen. Als ich im Februar/März auf Bali war habe ich mir so viele tolle Inspirationen geholt und auch einiges notiert, aber leider viel zu wenig umgesetzt. Shame on me, wirklich. Jetzt möchte ich aber wie gesagt die Zeit die ich zuhause bin nutzen und neues ausprobieren und euch mit leckeren Gerichten versorgen. Den Anfang macht diese leckere Quinoa Bowl, die sich perfekt für den Sommer eignet. Schnell zubereitet, sättigt und ist gesund, genau so wie ich es gerne hab.
Zutaten (für 2 Personen)
– 3 Karotten
– 2 rote Rüben (ich kaufe hier immer schon die gekochten)
– 70 g Feta
– 1 Avocado
– 170g Sojabohnen (ich kaufe die gefroren von Iglo)
– 1 Tasse Quinoa (gemischt)
– 2 Tassen Wasser
– frische Minze
– Pinienkerne
– Salz & Pfeffer
– 1/2 Zitrone
– Olivenöl
– 1 handvoll Babyspinat
– 1 EL Dijon Senf
Zubereitung:
– Quinoa abwaschen und in Salzwasser kochen.
– In der zwischen Zeit, das Gemüse schneiden, die Bohnen kochen und die Pinienkerne in einer kleinen Pfanne mit Olivenöl anbraten.
– In einem Glas 2 EL Wasser, den Saft einer Halben Zitrone, 4 EL Olivenöl, 1 EL Dijon Senf, Salz & Peffer vermengen.
– Alle Zutaten in eine Schüssel geben und das Dressig hinzufügen und alles gut vermengen.
– Abschmecken & mit frischer Minze verfeinern.
Griaß die Gott Wien, ich bin wieder zurück. Nachdem ich letzte Woche mit dem Bus von meinem Papa durch Österreich und Südtirol gedüst bin und meinen 30. Geburtstag ausgiebig mit meinen Liebsten in der Pratersauna gefeiert habe, hat mich nun der Alltag und die Stadt wieder. Ja Ja Wien und ich, irgendwie führen wir momentan eine schwere Beziehung. Ich freue mich zwar immer wenn ich nachhause komme, aber nach wenigen Tagen möchte ich auch schon wieder weg. Ich weiß nicht wie oft ich euch das schon erzählt habe und bin gespannt wie lange diese Phase anhält, man darf gespannt sein. Ja und aus diesem Grund gönne ich mir gleich noch eine zweite kleine Auszeit und flüchte am Donnerstag auch schon wieder. Gemeinsam mit meiner lieben Denise geht es nämlich aufs Frequency Festival. 4 Tage im Zelt schlafen, gute Musik und viel Sonnenschein stehen uns bevor und ich freue mich schon wie ein kleines Kind auf diesen Girls Trip. Außerdem bin ich schon ein bisschen gespannt was mich erwarten wird, denn so richtig auf einem Festival gecampt habe ich bis jetzt noch nie. Ich bin mir aber sicher, dass es ein Riesen Spaß wird. Bis dahin verbringe ich meine Zeit vor meinem Laptop bearbeite Fotos, beantworte Mails und kümmere mich um Dinge, die in der letzten Woche liegen geblieben sind. Tja und da sind mir auch diese Fotos von vor ein paar Wochen wieder in die Hände gefallen und ich dachte mir ich teile sie gleich mit euch, bevor sie in den Tiefen meiner Festplatte verschwinden und in Vergessenheit geraten.
Ich muss gestehen, momentan mache ich mir eigentlich gar nicht so viele Gedanken was ich denn anziehen soll. Mein Kleiderschrank inkl. Inhalt nervt mich in letzter Zeit gewaltig und irgendwie habe ich dann auch keine große Lust meine Looks die ich so trage zu shooten. Ich greife einfach in den Schrank, ziehe heraus was ich finde bzw. wonach mir gerade ist. Meistens sind das eher gemütliche einfache Sachen und ganz oft kommt es vor, dass ich auch gleich Kleidungsstücke aussortiere, wenn ich mich anziehe. So schön es ist, wenn man so viele Klamotten besitzt, so bedrückend kann es auch sein. Deshalb versuche ich den Inhalt meines Schranks zu reduzieren und nur Teile zu behalten, die auch oft zum Einsatz kommen und vielseitig kombinierbar sind. Ich muss zwar sagen, dass es mir gar nicht so leicht fällt mich von Dingen zu trennen – was ist wenn ich in einem Jahr draufkomme dass ich dieses Teil doch gerne behalten hätte? Doch ich gebe mein bestes und ich weiß, dass ich mich mit weniger Klamotten im Schrank besser fühlen werde. Aus diesem Grund geht das Ausmisten weiter.
Ein Teil, das auf jeden Fall bleiben darf ist meine Palazzohose von H&M, die sicher schon ein paar Jahre in meinem Schrank hängt. Dazu eine luftige einfache Bluse, Sneakers (was sonst) und eine coole Mütze die das ganze Outfit aufpeppt.
Hose – H&M (alt, ähnliche HIER) || Bluse – &Otherstories || Schuhe – Adidas Stan Smith (ähnliche HIER) Kappe- Brixton (ähnliche HIER) || Tasche – Urban Outfitters (alt, ähnliche HIER) || Sonnenbrille – Ray Ban
Ja so schnell kann es gehen und der Juli ist auch schon wieder rum und es wird Zeit für das nächste Life Update. Eigentlich habe ich mir für den letzten Monat vorgenommen viel mehr Beiträge mit euch zu teilen, aber da ich so viel unterwegs war und seit Juni den Laden doch wieder alleine schmeiße, war es fast unmöglich dazwischen auch noch all die Fotos zu bearbeiten und Texte zu schreiben. Von November bis Ende Mai hat mir doch die liebe Sophie unheimlich viel Arbeit abgenommen und ich hatte einfach mehr Zeit um mich auf das wesentliche zu konzentrieren, den Content. Es ist dann einfach eine große Umstellung, wenn man wieder alles alleine machen muss. Auch wenn man es auf meinen Kanälen nicht sieht, aber es tut sich so viel im Hintergrund, was einfach unheimlich viel Zeit in Anspruch nimmt. Da ich zwischendurch einfach auch Zeit brauche um zu verschnaufen, zwinge ich mich teilweise wirklich den Laptop aus zu lassen und Pausen einzulegen. Die Zeiten in denen ich durchgehend und bis Tief in die Nacht gearbeitet habe sind vorbei, denn ich habe einfach keine Lust mich durchgehend zu stressen. Vor allem leidet da der Content und mir tut das ganze auch nicht gut. Ich bin aber bereits auf der Suche nach einer Lösung, damit es hier ganz bald wieder mehr Content gibt, denn es gibt noch einige coole Beiträge die ich unbedingt ganz bald mit euch teilen möchte.
On The Road
Im Juni und Juli war ich unheimlich viel unterwegs und nur sehr wenige Tage zuhause in Wien. Die Tasche wurde alle paar Tage ein und wieder ausgepackt und die Schmutzwäsche hat sich in meiner Wohnung gestapelt, da ich einfach kaum Zeit hatte zu waschen. Ich wurde oft gefragt, ob es mich nicht stört so viel unterwegs zu sein und ob ich meinen normalen Alltag, den ich vor der Selbstständigkeit hatte vermisse. Ich muss ganz ehrlich zugeben, nein überhaupt nicht. Klar ist es manchmal anstrengend und kräfteraubend immer unterwegs zu sein, aber momentan genieße ich es richtig. Nach ein paar Tagen in der Stadt fühle ich mich sowieso erdrückt und freue mich wieder rauszukommen. Wien ist wirklich eine ganz tolle Stadt und ich bin froh dort zu leben, aber in den letzten Monaten zieht es mich doch immer weg. Außerdem verbringe ich einfach unheimlich gern viele Zeit in den Bergen und der Natur und deshalb bin ich auch sehr froh darüber, dass ich in den letzten Wochen so viele coole Kooperationen mit Tourismus Region usw. hatte und somit die Möglichkeit bestand nach ein paar Tagen wieder aus der Stadt zu fliehen und rauszukommen. Im Fokus stand Österreich. Übernachten in einem Biwak im Millstättersee, Wandern in Hinterstoder, Grünkraft tanken in der Steiermark, Camping auf 2000 Meter höher – all diese Erlebnisse will ich nicht missen und bin echt froh darüber wie sich alles entwickelt hat. Auch wenn das meiste beruflicher Natur war und nicht wirklich Zeit zum entspannen war. Ich genieße diese Reisen zwar sehr, aber es sieht doch immer mehr nach Urlaub und Entspannung aus als es schlussendlich wirklich ist. Ein Programmpunkt nach dem nächsten und wirklich Zeit um richtig abzuschalten bleibt kaum. Die liebe Denise hat dazu erst einen richtig guten Blogpost geschrieben, dem ich nur zu 100% zustimmen kann. Sie spricht mir wie so oft aus der Seele. Es ist zwar sehr anstrengend so viel unterwegs zu sein und immer aus der Tasche zu leben, aber ich würde um kein Geld der Welt tauschen wollen.
Turning 30
Nächste Woche ist es also soweit, ich werde 30 und soll ich euch was sagen, es ist mir eigentlich total egal. Also sagen wir es so, egal ist es mir nicht, aber ich freu mich sogar schon ein bisschen auf diesen neuen Abschnitt. Früher habe ich mir immer gedacht, ich möchte dies und jenes erlebt und erreicht haben bevor ich 30 werde. Haus, Kind, Hund, Karriere – Man bekommt immer wieder Dinge von der Gesellschaft vorgegeben und das setzt einem doch unter Druck, weil man sich denkt das ist die Norm und so soll es sein. Aber eigentlich ist es egal solange man glücklich ist, sein Leben genießt und die Dinge tut die einem Spaß machen. Viele Leute mit denen ich in den letzten Monaten gesprochen haben sagen, dass die 30iger die besten Jahre sind. Das kann ich mir auch gut vorstellen und da spreche ich jetzt von mir selbst. Ich habe in den letzten Jahren mehr und mehr zu mir selbst gefunden, viel gelernt, weiß was ich im Leben will und was nicht. Man ist gefestigter und irgendwie auch selbstbewusster und legt auch nicht mehr so viel Wert darauf was andere Menschen über einem denken oder eben die Gesellschaft vorgibt. Doch egal ob 20, 30 oder 40, man ist nur so alt wie man sich fühlt und eigentlich kommt es nur darauf an was man aus seinem Leben macht. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf diesen neuen “Lebensabschnitt” und deshalb wird auch ganz groß mit all meinen Freunden gefeiert, denn man wird nur einmal 30 und dieser runde Geburtstag soll mir ganz lange in Erinnerung bleiben – hoffentlich positiv.
On my Wishlist – Bus
In den letzten Woche habe ich mir ein paar Mal den Bus von meinem Papa ausgeliehen und wenn ich ehrlich bin, möchte ich ihn gar nicht mehr zurückgeben. Schon seit Jahren träume ich davon meinen eigenen Bus zu haben. Surfbrett oder Wandersachen und Tobi packen und ab in die Berge oder ans Meer. Diese Vorstellung ist für mich einfach so schön und schreit einfach nur nach Freiheit. Ich habe mir eigentlich nie wirklich Gedanken darüber gemacht mir selber einen zuzulegen, sondern einfach nur geträumt. Doch seit einiger Zeit ist der Wunsch nach so einem fahrbaren Zweitwohnung gestiegen, was sicher damit zu tun hat, dass ich sehr viel in den Bergen unterwegs bin. Ja und jetzt wo ich ein paar Mal einfach meine Sachen gepackt und im Bus von meinem Papa übernachtet habe, muss ich gestehen, dass ich mich immer wieder dabei erwische im Internet nach einem fahrbaren Untersatz zu suchen. Ja ich weiß, ich habe mir erst im letzten Jahr meinen kleinen Fiat500 zugelegt und das Auto ist wirklich spitze und ich liebe es damit durch die Gegend zu fahren. Doch ehrlich gesagt stoße ich an meine Grenzen und jedes Mal wenn ich das Auto vollpacke, muss ich erst eine Ewigkeit Tetris spielen bevor ich losfahren kann. Man bekommt zwar gar nicht so wenig ins Auto, aber für mich ist es dann teilweise doch einfach zu wenig. Außerdem ist der Gedanke von einem eigenen Bus mit dem man einfach ohne Plan durch die Gegend fahren und darin schlafen kann einfach so schön, dass ich schon überlege meinen kleinen Flitzer zu verkaufen und mir stattdessen einen Bus zuzulegen. Bis dahin wird aber einfach der Bus von meinem Papa in Beschlag genommen.
Urlaub in Österreich
Ja und da ich jetzt doch sehr viel beruflich unterwegs war und Content produziert habe, wird es jetzt Zeit für den wohlverdienten Urlaub. Mit Hund, Freund und Bus geht es durch Österreich. Ich kann euch gar nicht sagen wie ich mich auf die kommende Woche freue, denn so ein Roadtrip geistert schon sehr lange in meinem Kopf herum. Kein Stress, kein Laptop, keine Verpflichtungen. Ohne eine wirkliche Route zu haben sind wir mit dem Bus losgefahren. Die Hängematte, der Gaskocher, der Bikini, die Longboards und die Wanderschuhe wurden eingepackt – ein paar entspannte Tage vielleicht sogar inkl. kleiner Social Media Pause können also beginnen.
Ich muss zugeben, ich war nie ein großer Fan von TK Maxx, da ich eigentlich Shops in denen ich mich durch alle Teile wühlen muss, um etwas zu finden nicht so gerne mag. Ich bin da doch lieber der gemütliche Online Shopper und suche einfach ganz gezielt nach Dingen und lass sie mir ganz bequem nachhause liefern. Vor kurzem habe ich Tk Maxx aber dann doch mal wieder einen Besuch abgestattet und mir wirklich Zeit genommen um mich von Ständer zu Ständer zu arbeiten. Das Konzept selber finde ich ja wirklich gut, aber ich persönlich finde es einfach mühsam, wenn man nicht gleich sieht was man vor sich hat. Anfangs bin ich eher planlos zur den Shop gelaufen und wusste nicht so recht nach was ich eigentlich suche. Schlussendlich bin ich dann aber doch mit einigen coolen Teilen Richtung Kabine gegangen und war richtig begeistert was für Schätze man dort findet. Unter anderem durfte dieses coole Streifenshirt (Streifen gehen einfach immer) und die bequemen altrosa Schlapfen mit jetzt im Nachhinein bin ich richtig Happy, dass ich diesem Laden noch eine Chance gegeben habe.
Shirt – TkMax (ähnliches HIER) | Hose – Zara (alt, ähnliche HIER) || Tasche – Le Parmentier || Schuhe – sune island (ähnliche HIER) || Sonnenbrille – Ray ban
…. und ich spreche hier nicht von diesem Outfit, sondern von den momentanen Temperaturen in Wien. Unglaublich, was ist denn das bitte für eine unglaubliche Hitze. Ich möchte mich ja auch gar nicht beschweren, denn ich eigentlich bin ich ja ein richtiger Sommermensch und liebe die warmen Tage. Doch auch ich habe meine Grenzen und bei 35 Grad im Schatten streikt auch mein Körper. So gerne würde ich meine Zeit im Freien verbringen, mich in den Park legen, mit Tobi auf die Jubiläumswarte fahren oder einfach nur durch die Innenstadt schlendern, doch es ist einfach unmöglich. Sobald ich die Wohnung verlasse, bin ich einfach komplett durchgeschwitzt und das macht dann auch nicht wirklich Spaß. Deshalb verstecke ich mich momentan in meiner Wohnung (wo es übrigens auch sehr heiß ist) und hoffe, dass es zumindest ein bisschen abkühlt. Wenn ich mich dann doch aus meinen 4 Wänden wage, ist bei der Kleiderwahl vor allem eines wichtig, luftig muss es sein. Deshalb greife ich momentan auch lieber zu Kleidern und Röcken, als zu Shorts, auch wenn ich die viel lieber habe. Ich muss gestehen dass ich nicht so ein großer Fan von Röcken (Maxi-Röcke ausgenommen) bin und meine Sammlung hier auch eher kleiner ist, aber dieses hübsche Teil musste einfach mit und ich finde er schreit einfach nur nach Sommer. Ja und bei diesen Temperaturen kommt er jetzt auch zum Einsatz.
Bluse – Jake*s (ähnliche HIER) || Rock – Jake*s (ähnlicher HIER) Tasche – Bali (ähnliche HIER) || Schuhe – Birkenstock || Sonnenbrille – Mango (alt, ähnliche HIER) || Gürtel – aus Griechenland || Ringe – Pandora & Anna Inspiring Jewellery
Werbung – In Zusammenarbeit mit Steiermark Tourismus
Ich kann nirgendwo mehr Energie tanken als in der Natur und für diese Erkenntnis musste ich erst 28 Jahre alt werden. Eigentlich war ich immer schon sehr viel und gerne draußen unterwegs, aber seit knapp 2 Jahren, gibt es für mich einfach nicht schöneres, als raus aus der Stadt zu fahren und meine Zeit in der Natur zu verbringen. Egal ob am Berg, am See oder Wald, da fühle ich mich einfach wohl und kann am besten wieder Kräfte tanken. Vor dem Sommer war bei mir doch viel los und ein Termin hat den nächsten gejagt. Projekte mussten umgesetzt und Mails beantwortet werden. Aus diesem Grund habe ich auch beschlossen die Sommermonate ein bisschen zurückzuschalten und auch mal ein bisschen zu entspannen und mir einfach Zeit für mich zu nehmen. In der heutigen Zeit wo der Stress doch sehr den Alltag regiert, kommt das viel zu selten vor. Aus diesem Grund bin ich auch der Einladung in die Steiermark gefolgt und habe es mir mit Denise und unseren Hunden gut gehen lassen.
Unsere Zeit stand ganz im Zeichen von Wellness, Regeneration und natürlich auch ein bisschen Fitness, denn Bewegung muss sein und tut auch wirklich gut. Wir haben versucht unsere Tage so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten, uns aber nicht zu viel Programm vorzunehmen, damit wir auch wirklich zur Ruhe kommen können. Meistens ist es ja so, dass man wegfährt und sich dann einiges vornimmt, weil man die Zeit voll und ganz nutzen möchte – hallo Urlaubsstress. Doch dieses Mal haben wir uns einfach treiben lassen, sind viel in der Natur gewesen, haben die kulinarischen Köstlichkeiten der Steiermark genossen und in der Therme entspannt. Auch wenn wir nur kurz zu Besuch waren, es hat gereicht um wieder ein bisschen zu Kräften zu kommen.
Außerdem bin ich in den Genuss des Grünkraft-Pakets des Vitalhotel der Parktherme gekommen und durfte ein paar Behandlungen und Aktivitäten ausprobieren. Neben einem kurzen Arztcheck und einem Kohlensäurebad im Vitamed Gesundheitszentrum, habe ich auch eine Massage und ein Personal Training inkl. Basischeck genossen. Der Trainingsbereich im Vitamed Zentrum ist ganz neu und bestens ausgestattet – Hier kann man sich so richtig auspowern und abschalten.
Den Rest unserer Zeit haben wir im Freien verbracht, denn in der Natur tankt man einfach am besten Grünkraft und die Hunde haben sich auch über ein bisschen Bewegung gefreut. Die Region hat unheimlich viel zu bieten und Langeweile kommt hier auf keinen Fall auf.
Neben einem kleinen Spaziergang durch die Altstadt von Bad Radkersburg stand auch ein Ausflug zur Riegersburg am Plan. Man kann ganz gemütlich zu Fuß spazieren, den Lift nehmen oder auch aber über einen richtig coolen Klettersteig zur Burg gelangen. Da wir die Hunde dabei hatten, haben wir uns für den Waldweg entschieden. Wenn man dort ankommt, fühlt man sich wie in eine andere Zeit zurückversetzt und die Burg ist wirklich ein Besuch wert. Natürlich sind wir auch an der Mur entlang spaziertund haben uns einfach treiben lassen. Ja und was wäre ein Urlaub in der Steiermark ohne Käferbohnensalat und Gemischter Satz. Also ging es nach Klöch zur Buschenschank Wonisch, wo wir mit traumhaften Blick auf die Weinberge gespeist haben.
Die Tage in der Steiermark haben wirklich gut getan um sich mal wieder ganz auf sich selbst zu konzentrieren und zu entspannen. Ich muss gestehen, ich finde es wirklich faszinierend was für eine Kraft die Natur hat. Ich war immer ein Mensch der nicht wirklich abschalten kann und immer tausend Dinge im Kopf hat, doch wenn ich raus gehe ins Grüne schaffe sogar ich es alle meine Gedanken zuhause zu lassen und zu relaxen.
„In der Natur, von der Natur lernen“ lautet die Devise des Grünkraft Programm der Steiermark. Das eigene ICH soll in den Mittelpunkt gestellt und die Lebenskraft gestärkt werden und das ganze in Begleitung mit erfahrenen Grünkraft Steiermark-Begleitern. Das Angebot ist wirklich sehr abwechslungsreich und je nach Bedürfnissen ist da für jeden etwas dabei. Von Heilfasten in Hartberg, Wandern in Schladming bis Yoga auch der Alm – Die Auswahl ist wirklich groß und man kann gestärkt und mit neuer Energie in den Alltag starten.
Es ist unglaublich wie viele Fragen ich in den letzten Monaten zu meinen Tattoos bekommen habe und auch wenn ich eigentlich gar nicht so recht weiß was ich euch erzählen soll, gehe ich eurem Wunsch nach. Lange habe ich überlegt wie ich diesen Beitrag aufbauen soll und habe mich schlussendlich dazu entschieden euch einfach zu erzählen wie es dazu gekommen ist, dass aus einem Tattoo plötzlich 11 geworden sind, welche Stellen weh tun und wo ich mir meine Inspirationen geholt habe. Welche Bedeutungen die einzelnen Tattoos haben lasse ich jetzt absichtlich aus.
Dieser Beitrag soll als Inspiration dienen und vielleicht habt ihr danach ja selber eine Idee für ein neues Tattoo, aber macht euer eigenes Ding. Ich finde es unglaublich toll, wenn man sich auf Pinterest, Instagram und Co. inspirieren lassen kann und ja auch ich hole mir von diesen Plattformen meine Ideen, aber man sollte dem ganzen trotzdem immer noch den eigenen Touch verleihen und eben nicht 1 zu 1 kopieren. Ist ja langweilig wenn man bei jedem zweiten die selben Palmen, oder Wellen oder sonst was sieht. Vor allem ist ein Tattoo doch etwas, was für die Ewigkeit bleibt und da sollte man keinen Trends nachlaufen. Ich finde Tattoos müssen jetzt nicht unbedingt eine große Bedeutung haben, aber es muss ja irgendeinen Grund dafür geben wieso man genau dieses Motiv wählt. Bei den meisten meiner Tattoos wusste ich schon vorher ungefähr was ich möchte und habe mir das auch länger durch den Kopf gehen lassen – Ich wollte sicher gehen, dass ich auch nichts bereue und es mir auch später noch gefällt.
Neben den genannten Plattformen lasse ich mich auch sehr gerne auf Reisen inspirieren und irgendwie hat sich das bei mir zu einer gewissen Tradition entwickelt. Immer wenn ich verreist bin, durfte als kleine Erinnerung ein Tattoo mit. Natürlich nicht bei jedem Trip, denn sonst hätte ich wahrscheinlich keine freie Stelle mehr, aber wenn ich einen besonderen Ort besuche und eine Idee habe, suche ich mir eigentlich immer gleich einen passenden Tattoo-Artist und mache mir einen Termin für den vorletzten oder letzten Tag. Ich fand diese Idee irgendwie total nett und das sind auch kleine Andenken, die man dann auch mit tollen Erlebnissen von der jeweiligen Reise verbindet.
Doch fangen wir ganz am Anfang an. Das erste Tattoo hat nämlich gar nichts mit einer Reise zu tun und es gibt dazu auch eine ganz lustige Geschichte.
TATTOOS AT HOME
“Katzen Tatzen” an der Hüfte– Dieses Tattoo war mein erstes und ich habe es mir mit 19 Jahren in Wien stechen lassen. Da das jetzt doch schon über 10 Jahre her ist kann ich euch auch nicht mehr wirklich sagen wie das Studio damals geheißen hat. Ich wusste eigentlich schon ziemlich lange was ich haben möchte und nach langem hin und her habe ich mir dann einen Termin ausgemacht. Lustigerweise wäre ich aber fast wieder ohne Tattoo nachhause gegangen, denn ich hatte so große Angst. Der Tätowierer hat es dann aber doch noch geschafft mich zu überreden und so bin ich schlussendlich geblieben. Nach einem Schweißausbruch folgte ein ziemlicher Lachanfall, denn ich war unheimlich erleichtert, dass es eigentlich gar nicht so schlimm war und nicht weh tag. Die Stelle ist eigentlich nicht wirklich schmerzhaft. Nur das Ausfüllen und wenn man nahe am Knochen dran ist, ist etwas unangenehm, aber sonst wirklich halb so wild. Es gibt zu diesem Tattoo aber noch eine zweite Geschichte, denn eigentlich sind diese Katzen Tatzen eher Wolfspfoten. Ich wollte damals nämlich unbedingt Löwen Tatzen (Sternzeichen & Lieblingstier) haben und der Tätowierer hat mir unter anderem dieses Motiv gezeigt und ohne zu recherchieren ob es denn auch die richtigen sind, habe ich eingewilligt. Mir haben sie einfach unglaublich gut gefallen und drum habe ich hier auch nicht weiter nachgedacht, was sicher auch mit der Nervosität zusammenhing. Aufgefallen ist es bis jetzt noch keinem, dass ich die Wolfstatzen seit Jahren als Katzen Tatzen verkauft habe.
Welle – #Oceangirl: Die kleine Welle am Handgelenk ist dann erst 2 oder 3 Jahre später dazu gekommen. Ich wusste zwar schon ziemlich lange, dass ich unbedingt mal eine Welle haben möchte, aber dass es dann ganz spontan bei einem Blogger Event passieren würde, hätte ich nicht gedacht. Das coole an diesem Tattoo ist, dass es von der anderen Seite betrachtet aussieht wie ein Vogel, was ich sehr schön finde. Die Stelle war überhaupt nicht schmerzhaft und es hat auch nicht wirklich lange gedauert. Gestochen hat das Tattoo Monika von Happy Needls, ein wirklich gutes Studio in Wien, das ich nur empfehlen kann.
Vikings Zeichen & Affe – Auch diese 2 Tattoos auf der Außenseite meiner Handgelenke sind bei einem Event letztes Jahr entstanden und von Happy Needls. Wie auch die Welle waren diese Tattoos nicht wirklich schmerzhaft. Der Affe war manchmal vielleicht ein bisschen unangenehm, weil man ausgefüllte Sachen immer ein bisschen mehr spürt. Erinnern kann ich mich an den Schmerz aber nicht, also kann es nicht so schlimm gewesen sein. Ja und as Vikingszeichen, die zwei “Pfeile” auf meinem linken Handgelenk, bedeutet übrigens Create your own Reality und muss früher oder später leider nachgestochen werden. Gut, dass es so klein ist.
TRAVELING – ja und dann hat das mit den Tattoos auf meinen Reisen begonnen.
Serendipity – bedeutet Finding something good without looking for it. Dieses Tattoo habe ich mir in Melbourne während meiner Australien-Reise stechen lassen. Auch diese Stelle ist eigentlich harmlos und außer ein bisschen pieksen tut hier nichts weh. Ana die Tättowiererin habe ich über Instagramentdeckt und sie gleich mal bzgl. Termin angeschrieben. Ich habe schon zu Beginn der Reise angefragt und mir einen Termin für den letzten Tag ausgemacht. 4 Wochen in der Sonne mit einem neuen Tattoo ist nämlich nicht so klug.
Sonne – Ich mag zwar alle meine Tattoos sehr gerne, aber die Sonne ist eigentlich eines meiner liebsten Tattoos und das obwohl ich mir immer noch an den Kopf greifen muss, wenn ich daran denke wo ich es mir stechen hab lassen. Die Sonne war ein Mitbringsel aus Miami und ich habe sie mir in Wynwood in einem Studio, das sich als Penthouse herausgestellt hat, stechen lassen. Auch Karry habe ich über Instagram entdeckt und glücklicherweise noch einen Termin ergattert. Sie war zwar nicht wirklich gesprächig, das Tattoo innerhalb von 2 Minuten fertig und ich 180$ ärmer, aber ich bin trotzdem super happy mit dem Ergebnis. Man kann zwar nicht so viel falsch machen bei einem Kreis und ein paar Strichen, aber es ist sehr zart gestochen und das mag ich besonders gerne. Da gibt man gerne so viel Geld aus, auch wenn es eigentlich in keiner Relation steht, aber ja Amerika halt.
Tobis Tatzen – Mit diesem Tattoo hat eigentlich alles begonnen, es war nämlich das erste, das ich mir im Ausland stechen hab lassen und zwar in Berlin. Lustigerweise habe ich auch Rachael über Instagramgefunden und mich sofort in ihre Arbeit verliebt. Ich hatte nur 1 Tag in Berlin und eigentlich nicht wirklich viel Zeit, glücklicherweise hatte sie genau in meinem freien Zeitfenster (ich war nämlich für ein Event in Berlin) einen Slot frei und so bin ich gleich nach meiner Ankunft am Flughafen hingefahren. Die Stelle ist schon ein bisschen schmerzhafter als die anderen, aber mit Zähne zusammenbeißen geht das ohne Probleme. Die Pfoten sind übrigens wirklich die von Tobi, nur ein bisschen verkleinert. Ich habe den Abdruck einfach mit Fingerfarben gemacht, eingescannt und fertig. Zu ihr würde ich übrigens jederzeit wieder gehen und wer weiß vielleicht statte ich ihr ja nochmal einen Besuch ab.
Stern– Der kleine Stern am Finger steht für keep your head in the stars and your feet on the ground und ist in Bali entstanden. Ich muss sagen dieses Mini Tattoo war mit Abstand das schmerzhafteste und leider kann man auch nicht sagen ob es verschwimmt bzw. wie lange es hält – die Finger sind halt immer so eine Sache. Bis jetzt sieht es noch sehr gut aus und ich bin sehr happy damit. Ich habe es mir in Bali bei Babayaga Tattoo stechen lassen. Der Artist heißt Fedor und ist wirklich gut. Leider spricht er nur gebrochen Englisch, was die ganze Sache ein bisschen schwerer macht. Schlussendlich habe ich dann aber wirklich das bekommen was ich wollte und ich habe mir immerhin gleich 4 Tattoos machen lassen, was ja auch für das Studio spricht.
GPS Koordinaten – Auch dieses Tattoo habe ich mir bei Babayaga auf Bali stechen lassen. Es sind die GPS Koordinaten von Bali/Canggu und ich bin so happy damit, weil es genau so zart geworden ist wie ich es wollte.
4 Elemente – Welle – Tattoo Nummer 3 aus Bali, wurde von Artist Fedor selbst entworfen und stellt die 4 Elemente, Feuer, Wasser, Luft und Erde da. Auch dieses Tattoo wollte ich ganz fein haben und ich bin immer noch fasziniert darüber wie dünn es geworden ist. Mir wurde gesagt, dass diese Stelle etwas schmerzhaft ist und deshalb hatte ich ein wenig Angst. Im Endeffekt hat es aber dann gar nicht wehgetan.
Wild – Ja und das letzte Tattoo aus Bali, war dann doch auch relativ schmerzhaft. Man hält es zwar aus und es tut nicht so weh wie am Finger, aber ich muss schon sagen, angenehm war es nicht.
Viajante – Dieses Tattoo ist mein vorübergehend letztes und ich habe es mir in Costa Rica stechen lassen. Viajante heißt Reisende auf Spanisch und auch dazu gibt es eine lustige Geschichte. Es ist nämlich am EF Campus im Bett des Tättowierers, der auch für EF gearbeitet hat, gestochen worden. Klingt schräg, war es auch ein bisschen. Vor allem hat der werte Herr kein Wort Englisch gesprochen und ich war froh, dass ich Unterstützung von zwei Mädls hatte, die mir alles übersetzt haben. Es war aber trotzdem alles sehr sauber und überhaupt nicht bedenklich, sonst hätte ich es wahrscheinlich nicht gemacht. Ja und das Ergebnis kann sich sehen lassen und auch mit diesem Tattoo bin ich sehr zufrieden.
Piercings – Ohren
Last but not Least, noch ein paar Worte zu meinen Piercings, da ich auch hierzu sehr viele Fragen bekommen habe. Eigentlich sind nur meine Ohren gepierct und erst im letzten Jahr sind hier mehr Löcher dazugekommen. Ich habe mir sowohl das Tragus, das Helix und auch die Ohrlöcher (bis auf die ersten 2, die habe ich seit ich ein Kind bin) Bei Rattle Snake stechen lassen. Das tolle dort ist nämlich man braucht keinen Termin und kann auch spontan hingehen. Beim ersten Mal wurde das Tragus und die 2 Helix übereinander gestochen und ich war sehr zufrieden mit meinem Besuch. Trotzdem kann ich jedem nur raten, lasst euch immer nur eines nach dem andere und nicht gleich mehrere an einem Tag stechen. Ich war nämlich zu diesem Zeitpunkt angeschlagen und nach meinem Piercing-Termin bin ich über eine Woche mit Fieber und allen Zuständen im Bett gelegen, weil es anscheinend einfach zu viel für meinen Körper war. Also lieber nicht so ungeduldig sein und eines nach dem anderen. Schmerzhaft war eigentlich keines dieser Piercing nur das Geräusch beim Tragus ist etwas ekelhaft – die Nadel geht halt doch direkt durch den Knorpel. Ein paar Monate später habe ich mir dann rechts noch ein zweites und drittes Loch stechen lassen, wobei ich leider glaube, dass Loch Nummer 3 ein bisschen schief gestochen wurde. Ist jetzt nicht weiter schlimm und man muss dazu sagen ich habe wirklich Mini-Ohren, aber eigentlich sollte das nicht passieren.
Achja und abschließend noch ein Fun Fact, ich hatte sogar mal ein Zungenpiercing, jedoch habe ich das nach ein paar Tagen wieder entfernt, weil es mir doch nicht gefallen hat. Bzw. habe ich meiner Mama zu Fleiß gemacht (ja ja die Nina war manchmal ein Rebell). Ich wollte nämlich immer ein Bauchnabelpiercing und meine liebe Mama hat es mir (gott sei Dank) nicht erlaubt und gemeint, du kannst gerne eines haben wenn du 18 bin. Tja dann war ich volljährig und wollte keines mehr und dachte mir, naja irgendwas musst du dir jetzt schon durchstechen lassen – also wurde es die Zunge. Die Mama hat nur gesagt, naja wenn du meinst und es dir gefällt. Eine Woche später war es auch schon wieder draußen und Gott sei Dank ist es sehr schnell wieder zugewachsen. Ja dumme Aktion, aber das gehört zum Teenie sein dazu, stimmt’s.
Achja die zwei Ringe auf diesem Foto sind nur Fake und von Anna Inspiring Jewellery. Sie halten bombenfest und ich gebe sie eigentlich nie raus.
Werbung – In Zusammenarbeit mit Klara Fruchtsennerei
Ich bin zwar nicht die größte Naschkatze, aber ab und zu darf es schon auch mal was Süßes sein. Am liebsten greife ich dann aber zu Joghurts, Grießbrei, Milchreich und Co. wobei ich sagen muss, dass es gar nicht so einfach ist Produkte zu finden, die nicht zu künstlich schmecken. Das Kühlregal im Supermarkt ist voll, aber die Auswahl an Leckereien die mich ansprechen, eher klein. Aromastoffe, Verdickungsmittel und Konservierungsstoffe – ist das wirklich nötig?
Vor kurzem bin ich auf die Produkte von Klara Fruchtsennerei, ein kleines Unternehmen mit Sitz in Wien, die auf Regionalität und Natürlichkeit setzen aufmerksam geworden. Seit einiger Zeit gibt es diese Produkte auch bei Spar und seitdem führt kein Weg mehr daran vorbei. Wenn es um Lebensmittel geht, achte ich schon sehr darauf was ich so esse. Immerhin möchte ich mich ja auch gut fühlen und wissen was in meinem Essen drinnen ist. Ich finde es toll, dass das Angebot hier immer größer wird und große Supermärkte wie Spar auch kleine österreichische Unternehmen unterstützen und platzieren. Sind wir uns mal ehrlich, das naheliegende ist doch meistens am besten. Frisch zubereitet, viel Liebe fürs Detail und natürliche Zutaten. Ja und das schmeckt man auch und das finde ich toll. Letzte Woche durfte ich die Klara Fruchtsennerei in Wien besuchen und mal hinter die Kulissen blicken. Was steckt hinter diesem Unternehmen, wie werden die Produkte zubereitet und was macht sie so besonders?
Frisch zubereitet, viel Liebe fürs Detail
Natürlich möchte ich euch die Dinge die ich gesehen und erfahren habe nicht vorenthalten, denn ich finde kleine Österreichische Unternehmen, sollten auf jeden Fall unterstützt werden und ich finde es einfach schön zu sehen, wenn jemand so viel Herzblut in die Arbeit steckt. Die Klara Fruchtsennerei hat ihren Sitz in Wien und ist für ihre süßen Leckereien auf Milchbasis bekannt. Die Produkte werden alle in Wien und auch per Hand hergestellt. Von der Zubereitung des Joghurts, bis zum Abfüllen und Etikettieren hier sind tatkräftige Angestellte (in Summe sind es 12 Frauen, die im Unternehmen arbeiten) am Werk, die dafür sorgen, dass die Produkte auf schnellen Weg in den Supermarkt und zum Endkonsumenten gelangen.
Es wird nur Milch aus Niederösterreich verwendet und die Produkte basieren alle auf Joghurtbasis und auch dieses wird in Wien hergestellt. Zwei Tage dauert es bis die Grundmasse, also das Joghurt, fertig ist. Ich durfte es vor Ort kosten und glaubt mir, ich habe noch nie so ein leckeres und cremiges Joghurt gegessen. Am liebsten hätte ich den ganzen Topf leer gelöffelt. Aus den Joghurts entstehen dann zum Beispiel leckere Dessertprodukte, wie Milchreis, Grießpudding, Mousse oder Topfencremen. Alles ist frei von Aroma- und Farbstoffen und Konservierungsstoffen und nach hauseigenen Rezepten zubereitet. Da schmeckt man auch wirklich die Frucht und die Natürlichkeit raus. Wenn das Produkt fertig ist, wird es abgefüllt und die Gläser (hier ist kein Plastik im Spiel) etikettiert. Ja und danach geht es auf schnellsten Weg in den Supermarkt. Wenn die Grundmasse fertig ist, dauert es meistens nur 24 Stunden bis die fertigen Produkte im Supermarkt stehen. Durch die kurzen Transportwege kann auch bester Geschmack und maximale Frische garantiert werden – Ja und das kann ich bestätigen. Sehr lange haben die Produkte in meinem Kühlschrank nicht überlebt – wenns schmeckt dann schmeckts.
Es war ein wirklich interessanter Nachmittag und es hat unheimlich viel Spaß gemacht Frau Sailer, der Eigentümerin zu lauschen. Da merkt man einfach, dass sehr viel Leidenschaft und auch Arbeit dahintersteckt. Von der Kreation bis zur Umsetzung kann es schon ein Weilchen dauern, aber es ist toll zu sehen was dabei rauskommt, wenn Menschen ihre Träume verwirklichen. Wenn man mal so einen Einblick bekommt, wie alles abläuft, mit wie viel Motivation neue Produkte kreiert werden, woher sie kommen und wie alle tatkräftig am Werk sind, schmeckt es gleich noch viel besser. Ja und da gebe ich auch gerne mal ein bisschen mehr Geld aus
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