Autor: Nina

  • Life Update – Januar 2020

    Life Update – Januar 2020

    Oh wie sehr habe ich mich auf das Jahr 2020 gefreut und deshalb bin ich auch mit richtig viel Elan ins neue Jahr gestartet. Ich habe mir vorgenommen, aus jedem Tag das Beste rauszuholen, wieder kreativer zu sein, mich aber nicht zu sehr zu stressen und mehr auf mich und meinen Körper zu hören. Die ersten Tage im Jahr 2020 hatte ich irgendwie einen Höhenflug und natürlich gehofft, dass dieser nie wieder endet. Jeden Morgen bin ich mit viel Energie und Motivation aufgewacht, habe mich meiner Morgenroutine gewidmet, wieder mehr Sport gemacht und mich dann mit vielen neuen Ideen an die Arbeit gesetzt. Es hat mir irgendwie alles so viel Spaß gemacht und ich war nicht zu bremsen. Der Jahreswechsel gibt mir irgendwie immer einen richtigen Schub. Doch wie das halt so ist hat so ein Hoch auch irgendwann sein Ende und ich kann euch gar nicht so genau sagen wann das war. Doch auch wenn die meisten Tage im Januar richtig gut waren, gab es auch einige die nicht so gut waren.
    Ja und meistens ist das dann auch rund um meine Periode – Hallo PMS. Ich bin unausgelastet, fühl mich nicht wohl in meinem Körper, bin demotiviert und zweifle an mir selbst. Doch solche Tage gehören dazu und das ist ok. Es ist ok, dass man sich auch mal nicht so gut fühlt. Eine Sache die ich im letzten Jahr gelernt habe und was mir auch richtig hilft, ist das Reflektieren. Früher habe ich solche Tage immer gleich ausgeblendet und mich nicht weiter damit beschäftigt. Mittlerweile versuche ich die Dinge wirklich aufzuarbeiten. Was ist genau passiert, wieso habe ich so reagiert, was hätte ich anders machen können, bzw. was habe ich daraus gelernt, was kann ich für mich mitnehmen. Ja und das habe ich mir auch für 2020 vorgenommen – mehr reflektieren! Diese Life Updates sind somit auch gleichzeitig eine kleine Therapie für mich selbst. Ja und da diese Art von Beiträgen so gut bei euch ankommt, dachte ich mir, ich befülle sie nicht mehr mit den üblichen Instagram Bilder wie ich es bisher gemacht habe, sondern suche einfach ein paar Schnappschüsse raus, die noch nicht veröffentlich wurden. Irgendwie passen diese Fotos einfach besser zu so persönlichen Beiträgen.

    Mein erstes Yoga Retreat

    Besser als mit einem Yoga Retreat hätte ich das Jahr wahrscheinlich gar nicht starten können. Ich hab manchmal das Gefühl diese Tage wirken immer noch nach und dieses Retreat hat dazu beigetragen, dass ich jetzt motivierter für Yoga und auch das Meditieren bin. Jeder der mal überlegt hat sich so ein paar Tage nur für sich zu gönnen, TUT es. Ja so ein Retreat ist nicht gerade billig, aber ihr müsst es eher so sehen – ihr investiert hier Geld in euch und anstatt euch einen neuen Fetzen zum Anziehen oder eine Tasche zu kaufen, investiert das Geld einfach in eure mentale und körperliche Gesundheit. Einen ausführlichen Bericht über mein erstes Retreat findet ihr übrigens HIER.

    Morgenroutine

    Das Thema Morgenroutine ist ja schon seit dem letzten Jahr immer wieder von mir thematisiert worden und einfach unheimlich wichtig für mich. Meine Stunde am Morgen ganz für mich in Ruhe ist mir mittlerweile wirklich heilig und wenn ich mal darauf vergesse oder keine Zeit habe, tue ich mir richtig schwer das Beste aus meinem Tag rauszuholen. Ich brauche einfach viel länger um zu starten. Deshalb gibt es wirklich keinen Weg daran vorbei. Auch wenn ich wegen Terminen schon am Morgen das Haus verlassen muss, dann wird der Wecker einfach 15 Minuten früher gestellt und die Morgenroutine kurz und knackig gehalten. Diese Me-Time hat bei mir mittlerweile höchste Priorität und dafür stehe ich einfach sehr gerne früher auf. Mehr zum Thema Morgenroutine und Journaling gibt es ganz bald. In der Zwischenzeit könnt ihr euch auch gerne mein Video auf IGTV anschauen.

    Sonne tanken in Kenia

    Das Jahr gleich mit ein paar Tagen Sonne, Strand und Meer zu beginnen war einfach die beste Idee überhaupt. Nach den letzten Monaten hatte ich das einfach dringend nötig. Diese Reise hat mir unheimlich gut getan, vor allem weil wir mal einfach 10 Tage an einem Ort geblieben sind ohne große Pläne. Einfach ein bisschen Sonne tanken, Kiten und genießen. Auch wenn auf dieser Reise wieder einige Gefühle hochgekommen sind, die mir an manchen Tagen das Leben ein bisschen schwer gemacht haben, war es wirklich ein schöner Urlaub. Ich habe auf jeden Fall versucht diese Gefühle auch einfach zuzulassen, hinzuhören und daraus zu lernen.
    Oft ist es doch so, das wenn man weit weg von seinem Alltag ist endlich Zeit hat abzuschalten, das gewisse Dinge an die Oberfläche kommen. Man hat dann einfach nichts was einen ablenkt. Doch manchmal ist das auch wirklich wichtig.

    Back to Reality

    Ja und nach 10 Tagen Sonne, Strand und Meer ging es dann auch wieder zurück in die Realität und so motiviert ich ins neue Jahr gestartet bin, so demotiviert war ich nach meinem Urlaub. Ich brauche danach einfach immer ewig bis ich wieder in meine Routine gefunden habe und dieses Mal hat es irgendwie besonders lange gedauert. Was wahrscheinlich auch damit zu tun hatte, dass ich meine Wohnung in einem völligen Chaos zurückgelassen habe und erstmal eine Woche gebraucht habe das Schlachtfeld wieder zu räumen. Ja und dann kam noch dazu, dass mein Kopf einfach noch auf Urlaubs-Mode war und nicht so wollte wie ich mir das vorgestellt habe. Doch ich habe mir fest vorgenommen mich mehr in Geduld zu üben. Nach ein paar Tagen war ich dann auch wieder ganz da. Auch wenn es dieses Mal irgendwie länger gedauert hat und ich nach meinem Urlaub erstmal viel geschlafen habe. Auch meine Morgenroutine hat darunter gelitten, weil ich einfach auf nichts Lust hatte. Irgendwann habe ich mich dann aber an der Nase genommen und habe mich wieder sportlich betätigt, mich an den Schreibtisch gesetzt und einfach losgelegt und ja dann war ich irgendwann einfach wieder zurück im Alltag.

    Gesehen – Gehört – Gelesen – Getragen – Geliebt

    Ich habe mir gedacht, ich erweitere diese Kategorie ein bisschen und empfehle euch hier einfach neben, Büchern, Serien, Musik und Co. einfach alles was mich im Januar so begeistert hat.

    – Eine Sache die ihr sicher noch nicht wusstet und ich euch bisher verschwiegen habe. Einer meiner absoluten Lieblingsfilme ist Legenden der Leidenschaft. Ja und als ich gesehen habe, dass es diesen Film im Flieger gibt musste ich mir diesen alten Schinken natürlich gleich reinziehen. So ein schöner aber auch trauriger Film. Da sind mir wieder ein paar Tränen ausgekommen.

    – Außerdem habe ich mir endlich die Serie You angesehen und habe alle Folgen (bis auf die letzten zwei) auf einmal gesüchtelt. Ich weiß zwar noch nicht so recht ob ich die Serie wirklich gut finde, aber die erste Staffel war auf jeden Fall besser als die zweite. Ja teilweise ist sie wirklich spannend, aber teilweise auch echt absurd. Deshalb bin ich auch noch ein bisschen im Zwiespalt.

    – Für das Jahr 2020 habe ich mir vorgenommen wieder mehr zu lesen und zwar mindestens ein Buch pro Monat. Im Januar habe ich das sogar geschafft und endlich It’s all good von Lars Amend gelesen. Was soll ich sagen, am Liebsten hätte ich dieses Buch sofort nochmal gelesen.
    Es ist wirklich unheimlich gut geschrieben und regt zum Nachdenken an. Man hinterfragt viele Sachen im Leben und sieht gewisse Dinge auch irgendwie anders. Also große Empfehlung für dieses Buch und ich werde es ganz bestimmt nochmal lesen.

    Ganz große Empfehlung übrigens auch für das Stullen Gewürz von Just Spices. Ich habe es letztes Jahr zum Testen zugeschickt bekommen und krieg seitdem nicht genug. Es gibt nichts besseres als eine frische Brezn mit veganer Butter und Stullen Spice. Probiert es aus und dankt mir später.

  • Blue Spirulina Breakfast Bowl

    Blue Spirulina Breakfast Bowl

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    Wenn mich jemand nach meinem momentanen Lieblingsfrühstück fragt, kommt das wie aus der Pistole geschossen – Spirulina Bowl. Seit dem Carmushka Winterhouse, wo ich dieses leckere Gericht von Epi-Food das erste Mal probiert habe, bin ich addicted. Ich habe mich ja schon gefragt, ob ich mich irgendwann blau färbe, wenn ich jeden Tag nichts anders frühstücke. Doch glaubt mir ihr werde diese Bowl lieben und nichts anderes mehr am Morgen wollen. Es ist gesund, schmeckt gut, man braucht nicht viele Zutaten und im Rund um Drehen ist das Frühstück fertig. Noch ein kleiner Tipp, ich verwende für 2 Portionen immer 2 frische Bananen und eine gefrorene. So wird die Bowl ein bisschen cremiger, ist aber nicht ganz so kalt.
    Das blaue Spirulina Pulver habe ich übrigens bei Koro bestellt und man kommt wirklich lange damit aus und ich finde es schmeckt auch besser als das grüne Spirulina. Ja und damit ich ein bisschen länger satt bin, habe ich das Rezept von Epi-Food noch ein bisschen angepasst.

    Zutaten (2 Portionen)

    – 3 Bananen (2 frische, 1 gefrorene)
    – 250 ml Kokosmilch
    – 1 TL Spirulina Pulver
    – 2 EL Chia-Samen
    – 2 Messerspitzen geriebene Tonkabohne (gibt es im Reformhaus)’
    – Toppings (z.B Granola und diese leckeren Soja Crispies)


    Zubereitung:

    Die Zubereitung ist wirklich super easy. Einfach alle Zutaten in einen Standmixer werfen und mixen bis die Masse schön cremig ist. Danach mit Toppings nach Wahl garnieren und genießen.

  • Travel Diary – Kenia

    Travel Diary – Kenia

    Seit ich in Salzburg wohne bin ich ein großer Fan vom Winter, doch tief in meinem Herzen bin ich einfach ein Sommerkind durch und durch und ich glaube das wird sich auch nicht so schnell ändern. Deshalb waren ein paar Tage Sonne, Strand und Meer dringend nötig. Vor allem weil der richtige Winter zuhause gerade auf sich warten lässt und so viel Regen doch aufs Gemüt schlägt. Da ich es einfach liebe im Januar, Februar wegzufliegen und den Winter etwas zu verkürzen, musste auch dieses Jahr eine Reise her.

    Lange haben wir überlegt wohin es gehen soll, denn wichtig war uns einfach nur warmes Wetter, viel Sonne, konstanter Wind und dass wir unsere Wetsuits zuhause lassen können. Nach langem hin und her, haben wir uns dann für Kenia entschieden und gemeinsam mit Sarah und Steff Mitte Dezember kurzerhand einen Flug gebucht. Ich muss gestehen, dass ich mich nicht wirklich auskenne, wo man um diese Jahreszeit guten Wind bekommt und deshalb hat die Recherche-Arbeit Gott sei Dank mein Freund übernommen. Wir waren alle Happy mit der Destination, denn uns war einfach wichtig, dass wir das Jahr 2020 ganz entspannt starten, ein bisschen Sonne tanken, Kiten und es uns gut gehen lassen. Kenia hatte ich bis jetzt eigentlich nicht wirklich am Schirm, denn irgendwie verbinde ich Afrika (abgesehen von Kapstadt) mit Safari. Ja und da ich bereits vor einigen Jahren eine Safari in Tansania gemacht habe und auf Strandurlaub eingestellt war, hätte ich niemals gedacht, dass es uns schlussendlich nach Kenia verschlagen wird.
    Natürlich ist das ein totaler Schwachsinn, dass man in Kenia nichts anderes außer Safari machen kann und ich war wirklich positiv überrascht von diesem Land. Traumhaft schöne Strände, türkises Wasser, knirschender Sand, leckeres Essen, freundliche Menschen und eine atemberaubende Landschaft. Kenia ist auf jeden Fall eine Reise wert und wenn ich mir so die Fotos anschaue, würde ich mich am liebsten sofort zurück beamen. Ich habe versucht alle eure Fragen rund um diese Reise in diesen Beitrag zu integrieren und hoffe, dass ich alles beantwortet habe. Solltet ihr sonst noch Fragen haben, könnt ihr mir diese gerne in die Kommentare schreiben.

    Hard Facts – Kenia

    Kenia gehört zu Ostafrika und Nairobi ist nicht nur die Hauptstadt sondern auch die größte Stadt. Neben Swahili ist auch Englisch eine offizielle Landessprache, was die Kommunikation vor Ort sehr leicht macht. Man hat hier eigentlich nirgends wirklich Probleme sich zu verständigen. Die Landeswährung ist Shilling und man zahlt hier auch meistens bar. Es gibt aber genügend Geldautomaten und man muss sich nicht unbedingt schon im Vorhinein darum kümmern Geld zu wechseln. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann auch ein paar Dollar einstecken, wobei Euro bei uns auch gar kein Problem waren. Im Januar/ Februar hat es in Kenia um die 30 Grad, jedoch auch eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit (um die 80%).

    Anreise | Flug:
    Der Zeitunterschied zu Kenia beträgt zwar nur 2 Stunden, trotzdem darf man die Anreise auf keinen Fall unterschätzen. Im Normalfall ist man ca. 14 Stunden unterwegs – Wir sind 6 Stunden von München nach Doha und dann noch mal 5 1/2 Stunden von Doha nach Mombasa geflogen. Da aber kein extrem langer Flug dabei war, ist die Anreise eigentlich wie im Flug vergangen und war recht unkompliziert.
    Wir haben unseren Flug recht kurzfristig ein Monat im Voraus gebucht und trotzdem noch ein gutes Angebot ergattert und nur 550 Euro pro Person bezahlt. Unser Rückflug war zwar ein bisschen anstrengender, da wir acht Stunden Aufenthalt in Doha hatten, aber konnten wir uns über 200 Euro sparen. Gebucht haben wir unseren Flug über Opodo, wo wir natürlich alle Angebote verglichen haben. Geflogen sind wir dann mit Qatar, eine Airline die ich euch nur wärmstens ans Herz legen kann. Der Service ist top, das vegane Essen an Board wirklich gut und man hat 30 Kilo Gepäck pro Person und kann auch sein Surfgepäck gratis mitnehmen, solange es das maximal Gewicht nicht überschreitet.

    Visum
    Das Thema Visum war bei uns ein bisschen mühsamer, da wir das Visum schon im Vorhinein beantragt haben. Aus Erfahrung wartet man bei der Einreise sonst immer ein bisschen länger und nach so einem langen Flug wollten wir das eigentlich vermeiden. Jedoch war das Beantragen auf der Evisa Seite schwieriger als erwartet, da es gerade technische Probleme gab und die Seite überarbeitet wurde. Schlussendlich haben wir es zwar geschafft unseren Antrag abzuschicken, jedoch wurde das Visum nicht rechtzeitig bewilligt. Weshalb wir ein bisschen nervös bei der Einreise waren, weil wir nicht wussten ob wir vor Ort jetzt ganz einfach ein Visum bekommen. Die Aufregung war aber wirklich umsonst, denn wir haben bei der Einreise ohne Problem und innerhalb von 5 Minuten einfach ein Visum bekommen. Das Geld für das Evisa wurde uns dann Gott sei Dank retour überwiesen. Es ist aber wirklich nicht nötig sich schon im Vorhinein darum zu kümmern, weil es wirklich schnell und unkompliziert bei uns geklappt hat. Das Visum kostet 40 Euro und man kann in Shilling, Dollar aber auch Euro bezahlen.

    Impfungen
    Die Frage welche Impfungen man sich für Kenia holen soll, kam doch einige Male und deshalb möchte ich das Thema auch kurz anschneiden. Zu Beginn möchte ich aber sagen, dass man sich bei jeder Reise einfach vorher erkundigen sollte was empfohlen wird oder ob es verpflichtende Impfungen gibt. Ja und dann muss man im eigenen Ermessen entscheiden für welche Impfungen man sich entscheidet. Bei der Tropenordination findet man da einfach alle Infos die man braucht. Es kommt natürlich immer auf die Art der Reise an, so werden für einen Strandurlaub andere Impfungen als für eine Reise ins Landesinnere empfohlen. Es gibt aber keine Impfungen die verpflichtend sind. Ich für meinen Teil habe zwar die klassischen “Routineimpfungen” wie Hepatitis A/B, Typhus und Co., habe mich aber nichts zusätzlich impfen lassen. Auch das Thema Malaria ist so eine Sache und man muss sich hier am besten erkunden und dann für sich entscheiden ob man die Malaria Prophylaxe einnehmen möchte oder nicht. Ich habe mich dieses Mal dagegen entschieden.
    Ich erkundige mich übrigens vor meinen Reisen immer gerne auf der Seite des Bundesministerum. Dort findet man alle Infos zum Thema Visum, Ein- und Ausreise, Reisewarnungen aber auch Impfungen.

    Transport
    Vor Ort hat man eigentlich drei Möglichkeiten sich Fortzubewegen. Entweder man mietet sich einen Fahrer oder man steigt in ein Tuk Tuk oder sogar auf ein Motorrad. Vom Flughafen nach Watamu Beach sind es ca. 2 Stunden und da wir viel Surfgepäck dabei hatten, sind wir ganz gemütlich mit einem Fahrer, der uns von der Unterkunft organisiert wurde, gefahren. Gekostet hat dieser 20 Euro pro Person, pro Richtung. Vor Ort sind wir dann eigentlich immer mit dem Tuk Tuk gefahren und haben zu 4 von unserer Unterkunft zur Kitestation (ca. 15 Minuten Fahrt) umgerechnet 5 Euro bezahlt. Wir haben uns am ersten Tag auch gleich die Nummer von dem Tuk Tuk Fahrer geholt und sind so ganz entspannt von A nach B gefahren.

    Kosten
    Ein Thema, welches auch immer nachgefragt wird und viele interessiert, sind die Kosten so einer Reise. Wir haben zwar für Flug und Unterkunft pro Person nur 980 Euro für 10 Tage bezahlt, was ganz ok ist. Jedoch ist Kenia sonst doch eher teuer und ich war sogar etwas schockiert über die Preise vor Ort. Natürlich kann man Kenia nicht mit asiatischen Ländern vergleichen, aber wenn man in einem Lokal für das Essen fast so viel zahlt wie bei uns, fragt man sich halt doch wieso es so viel Armut in diesem Land gibt. Es gab sogar einen Art “Touri” Supermarkt, wo man dann für eine Packung Müsli gleich mal 8 Euro liegen hat lassen. Das Obst war im Vergleich zu allen anderen Lebensmittel dafür sehr günstig und auch die Fortbewegung vor Ort war preislich voll ok. Trotzdem war dieser Urlaub dann, mit Kite-Storage, Safari, Essen & Co. doch nicht so günstig wie gedacht. Trotzdem war die Reise jeden Cent wert.

    Unsere Unterkunft – AIRBNB

    Da wir keine Fans von klassischen Hotels mit Buffet am Morgen und Abend sind, haben wir beschlossen uns eine “Selbstversorger” Unterkunft auf Airbnb zu suchen. Hier gibt es echt ein paar schöne Angebote und man wird bestimmt fündig, wenn man nur ein bisschen sucht. Wenn ihr euch übrigens über diesen Link anmeldet, bekommt ihr bei eurer ersten Buchung gleich mal 40 Euro Rabatt.
    Uns war bei der Wahl der Unterkunft eigentlich nur wichtig, dass wir nicht zu weit von der Kitestation entfernt und nahe am Meer sind. Da kam uns dieses wunderschöne Beachfront Apartment genau recht. Es war wirklich unglaublich schön und wir sind aus dem Staunen gar nicht mehr rausgekommen. Unser Apartment hatte 3 getrennt begehbare Schlafzimmer inkl. eigenem Bad, eine Küche und ein riesengroßes Outdoor-Wohnzimmer, wo wir eigentlich die meiste Zeit verbracht haben. Es war in einer Resort-Anlage mit eigenem Strand, zwei schöne Pools und es gab sogar einen Tennisplatz und angeblich auch einem Gym. Was wir nicht wussten, bzw. erst kurz vor unserer Anreise erfahren haben ist, dass jedes Aparmtent einen eigenen Koch dabei hat. Anfangs waren wir damit ein bisschen überfordert, aber in Kenia ist das einfach ganz normal und so haben wir dann im Endeffekt doch fast jeden Tag zuhause gefrühstückt und Abend gegessen, weil es in unserer Unterkunft einfach so gemütlich war und man nach einem ganzen Tag am Strand doch müde ist. Hier findet ihr übrigens den Link zu unserem Apartment. Es war auch eigentlich für die Lage und Ausstattung echt nicht teuer und so haben wir pro Person für 10 Tage 430 Euro bezahlt und es wäre wie gesagt noch Platz für zwei weitere Personen gewesen.

    Kitesurfing – JC Kitehouse Watamu

    Der Hauptgrund für unsere Reise war neben ein bisschen Sonne tanken aber eigentlich das Kitesurfen. Ich bin in den letzten 2 Jahren immer wieder mal am Brett gestanden, wollte es aber endlich richtig lernen. So dass ich auch ohne Probleme alleine aufs Wasser gehen kann. Da so viele Menschen in unserem Umkreis von Kenia geschwärmt haben und es zu dieser Jahreszeit als ein sehr windsicherer Spot bezeichnet wird, war ich auch wirklich sehr gespannt. Ich kann hier jetzt nur von meinen Erfahrungen als Anfänger sprechen und kenne mich jetzt auch noch nicht so gut mit der Wahl des richtigen Spots, Windstärke und Co aus. Mir persönlich hat der Spot aber richtig gut gefallen und ich habe in den 8 Tagen am Wasser doch einiges gelernt. Hätte mir jemand vor ein paar Jahren erzählt, dass mir Kiten mal so viel Spaß machen wird, hätte ich ihn wahrscheinlich ausgelacht.

    Es gibt an der Ostküste einige Kitespots, aber da wir doch nur so kurz dort waren, haben wir unsere Zeit immer beim JC Kitehouse verbracht. Der Kitespot liegt direkt in der Turtle Bay neben dem Garoda Resort. Die Lagune ist durch ein ein Riff geschützt und man hat hier bei richtigem Wasserstand perfektes Flachwasser, was für Beginner einfach perfekt ist. Der Tidenunterschied hier ist 3 Meter , was für uns eigentlich ganz gut war. Denn so hatten wir zu Beginn seichtes Wasser und gegen Ende der Woche war das Wasser so tief, dass man kaum mehr stehen konnte. Ich fand das knietiefe Wasser zum Üben zwar sehr praktisch, habe mich aber wohler gefühlt als der Wasserstand gestiegen ist, da ich dann ohne Probleme auch übers Riff fahren konnte. Anfangs hat das Riff doch an manchen Stellen herausgeschaut und mich persönlich hat das dann doch ein bisschen gestresst.

    Am Spot gibt es auch eine Kitestation, wo man sein eigenes Material lagern, (90 Euro pro Woche pro Person) Kitenstunden nehmen oder sich Material ausleihen kann. Sarah und Steff haben sich die ersten Tage einen Lehrer genommen (für 3 stunden kostet das 180 Euro pro Person) und waren sehr happy. Auch wenn die Stunden manchmal erst sehr spät am Tag eingeteilt wurden und dann oft der Wind schon weg war. Prinzipiell fand ich die Station echt super, die Beachboys am Strand super nett und haben immer beim Starten und Landen geholfen. Also es ist schon ein richtig cooler Spot und hat echt Spaß gemacht dort Kiten zu lernen.
    Einziger Nachteil bei der Kitestation ist, dass es leider weder Essen noch Trinken zu kaufen gibt. Es gibt zwar gratis Wasser, aber das wars auch schon. Man kann sich zwar im Hotel nebenan etwas kaufen, aber am besten packt man sich einfach eine kleine Jause ein.

    Yoga – Watamu Treehouse

    Ein weiteres Highlight auf dieser Reise war auf jeden Fall der Besuch im Watamu Treehouse – einem traumhaft schönes Plätzchen wo man so richtig zur Ruhe kommen kann. Am Liebsten hätten wir ja während unserer Reise dort gewohnt, aber leider waren die Zimmer bereits belegt, weshalb wir einfach für zwei Yogastunden vorbeigefahren sind und es war wirklich magisch. Ahimsa, die Tochter des Besitzers hat mich mit ihren Vinyasa Flows in den Bann gezogen. Ich hatte schon lange nicht mehr so tolle Yoga Stunden, die mich sowohl körperlich als auch mental bereichert haben. Solltet ihr also in der Gegend sein, solltet ihr unbedingt für eine Yoga Stunde vorbeischauen. Das Treehouse bietet auch SUP Yoga, Privatstunden, Retreats und vieles mehr an und ist das perfekte Plätzchen für alle Yogis. Man kann im Treehouse auch Abendessen, jedoch muss man hier vorher Bescheid sagen, da es sich nicht um ein normales Restaurant handelt.

    Safari – Tsavo East

    Ja und wenn man schon mal in Kenia ist, muss man natürlich auch eine Safari machen. Für mich war das zwar kein Muss, weil ich diese Erfahrung schon vor ein paar Jahren in Tansania gemacht habe, aber ich muss schon sagen es ist wirklich sehr beeindruckend die Tiere so nah und in freier Wildbahn zu sehen. Da wir ja ingesamt nur 10 Tage hatten und auch wirklich keinen Tag zum Kiten verlieren wollten, beschlossen wir die Safari auf nur einen Tag zu beschränken. Uns wurde zwar empfohlen zwei Tage mit Übernachtung zu machen, da es stressfreier ist, aber wir haben uns dann doch für die 1-Tages Tour entschieden, die 150 Euro pro Person (inkl. Verpflegung) gekostet hat. Um 4:30 Uhr stand Big Jim unser Fahrer Abfahrtsbereit vor unserer Tür und es ging Richtung Tsavo East Nationalpark. Die Fahrt dorthin dauert ungefähr zwei Stunden und wir waren somit rechtzeitig zum Sonnenaufgang im Park. Schon am Weg dort hin wurden wir von Giraffen begrüßt und der Start unserer Safari hätte nicht besser laufen können. Wir sahen Zebras, Gazellen, Antilopen, Giraffen, Elefanten und sogar Löwen. Das frühe Aufstehen hat sich also wirklich gelohnt. Zu Mittag haben wir dann in einer Lodge eine Mittagspause mit leckeren Essen eingelegt und dann ging auch schon der zweite Game Drive los. Gegen 16 Uhr ging es dann wieder Richtung Watamu Beach. Zu Mittag kann es dann richtig heiß werden, weshalb sich auch viele Tier im Schatten verstecken. Trotzdem haben wir an diesem einen Tag echt viel gesehen. Der Tagesausflug war zwar recht anstrengend, weil wir den ganzen Tag im Auto verbracht habe aber es hat sich auf jeden Fall ausgezahlt. Wenn ihr mehr Zeit habt kann ich euch auf jeden Fall empfehlen die Safari auf zwei Tage aufzuteilen, da es dann etwas entspannter ist. Die Safari mit Übernachtung kommt dann auf 230 Euro, was aber immer noch voll ok ist. Das teure an der Safari ist nämlich der Nationalpark Eintritt. Unseren Fahrer Big Jim kann ich euch auf jeden Fall empfehlen. Er war super freundlich und hat uns wirklich viel zu den Tieren erzählt. Wir haben hier nicht über irgendeinen Reiseanbieter gebucht, sondern die Nummer von einem Freund bekommen und ihm einfach eine Nachricht via Whats App geschickt (+254 721 7122824)

    Kleiner Tipp, nicht unbedingt helle Kleidung anziehen, da man doch sehr schmutzig wird, weil doch viel roter Untergrund aufgewirbelt wird.

  • Yoga Retreat – Miramonte -Gastein

    Yoga Retreat – Miramonte -Gastein

    – Werbung /Einladung –

    Schon seit dem letzten Jahr ist Yoga ein wichtiger Bestandteil meiner Sport-Routine. Ich habe früher schon gerne meine Matte ausgerollt und des öfteren beim Bikram Yoga ordentlich geschwitzt, aber mittlerweile gibt es einfach noch so viel mehr Gründe als nur die Bewegung wieso ich Yoga mache. Es tut mir unheimlich gut, hilft mir runterzukommen, abzuschalten, zu entspannen und ganz bei mir zu sein.
    Deshalb habe ich mir für 2020 vorgenommen mich noch mehr dem Thema Yoga zu widmen. Welche Arten von Yoga machen mir Spaß, was hilft mir in welcher Situation und wie kann ich mich weiterentwickeln?
    Neben dem regelmässigen Praktizieren, sei es in einem Studio oder zuhause, wollte ich unbedingt mal auf ein Yoga Retreat fahren und mich einige Tage nichts anderem außer dem Yoga widmen. Da kam die Einladung von den lieben Mädels von Sukha Yoga Graz genau richtig und so ging es vor knapp drei Wochen gemeinsam mit der lieben Sarah von Liebreizend nach Bad Gastein ins wunderschöne Hotel Miramonte zu meinem allerersten Yoga Retreat. Die Vorfreude war riesig und ich konnte es schon einige Wochen davor nicht erwarten – ganz entspannt mit viel Yoga und einer lieben Freundin das Jahr 2020 starten. Ich muss aber gestehen, dass ich gar nicht so wusste was mich dort alles erwarten wird. Doch manchmal ist es auch ganz gut, wenn man sich einfach überraschen lässt.

    Da ich feststellen musste, dass ich euch noch gar nicht von meinem ersten Aufenthalt im Hotel Miramonte im Mai erzählt habe, gibt es hier alle Infos zu meinem ersten Yoga Retreat inkl. einem Hotel-Bericht. Denn dieses Plätzchen Mitten in den Bergen ist wirklich einen Besuch wert.

    Hotel Miramonte Bad Gastein

    Ich war bereits einige Mal im Gasteiner Tal zu Besuch und für mich hat dieses Fleckchen Erde irgendwie etwas Verzaubertes. Egal ob im Sommer oder im Winter, hier gibt es immer etwas zu erleben und ganz viel Platz um runterzukommen, zu entspannen und sich Zeit für sich zu nehmen. Im Hotel Miramonte war ich im Januar das zweite Mal und es war so schön an diesen Ort zurückzukehren und ein paar Yoga-Tage hier zu verbringen. Ich weiß nicht genau was es ist, aber für mich hat dieses Hotel irgendwie etwas Magisches – man kommt an und ist sofort entspannt. Das Miramonte wurde mit ganz viel Liebe zum Detail eingerichtet und das Besondere an diesem Hotel ist, dass die Retro Vibes von früher erhalten blieben. Hier findet man noch alte Hotelzimmertüren, einen kleinen roten Aufzug, geblümte Sofas wie damals bei Oma und man bekommt auch noch ganz Old-School einen Zimmerschlüssel anstatt einer Karte. Ja und genau diese “alten” Elemente in Kombination mit der modernen aber sehr heimeligen Einrichtung machen das Miramonte zu einem ganz speziellen Ort, an dem man sich einfach nur Wohlfühlen kann.

    Auch das sehr freundliche und herzliche Personal trägt dazu bei, dass man sich hier wie zuhause fühlt. Bei meinem zweiten Aufenthalt im Januar hatte ich meine Zahnbürste vergessen und so schnell konnte ich gar nicht schauen, hatte ich eine neue in der Hand und habe mir so den Weg zum Supermarkt erspart. Ich finde freundliches Personal macht bei einem Hotel einfach unglaublich viel. Ein weiterer Pluspunkt ist das gute Essen im Miramonte. Egal ob beim Frühstück oder beim Abendessen, hier wird wirklich jeder fündig. Am Abend gibt es kein typisches Buffet a la – iss so viel wie du willst – sondern ein Menü und man kann hier beim Hauptgang zwischen Fleisch, Fisch oder Vegetarisch wählen. Da ich aber auch immer mehr versuche auch auswärts Vegan zu essen habe ich mich nach einer veganen Alternative erkundigt und jeden Abend etwas anderes Leckeres bekommen. Sogar beim Kuchenbuffet am Nachmittag gab es immer eine vegane Mehlspeise, was ich wirklich super fand. Auch am Morgen war immer etwas für mich dabei und ich habe mir gar nicht schwer getan vegan zu essen. Neben den leckeren Aufstrichen ist mein Highlight der Wiesensaft aus Wildkräuter gewesen – ein absolutes Muss wenn ihr zu Besuch im Miramonte seid und es gibt ihn am Abend auch gemixt mit Gin an der Hotelbar.

    Ab auf die Piste, ein Spaziergang durch Bad Gastein oder eine Wanderung auf die Poserhöhe. Man kann im Gasteinertal sowohl im Sommer als auch im Winter so einiges unternehmen und es ist das perfekte Plätzchen für Naturliebhaber. Für diejenigen, die einfach nur entspannen möchten, gibt es im Miramonte auch einen kleinen aber feinen Wellnessbereich. Man darf hier zwar keinen Pool & Co erwarten, aber es gibt gemütliche Betten, Dampfbad & Sauna und die Möglichkeit sich eine Massage oder Gesichtsbehandlung zu buchen. Mehr braucht man manchmal auch gar nicht um einfach nur die Seele baumeln zu lassen. Sarah und ich haben uns so wohl gefühlt und das Hotel und die Yoga-Einheiten genossen, dass wir das Miramonte während unseres Aufenthalts nicht einmal verlassen haben. Yoga, entspannen, lesen, Workshops, gutes Essen, eine Massage und nochmal Yoga – mehr braucht es manchmal gar nicht und so haben wir unseren Aufenthalt im Miramonte wirklich in vollen Zügen ausgekostet.

    Yoga Retreat – Sukha yoga

    Schon seit dem letzten Jahr wollte ich unbedingt mal an einem Yoga Retreat teilnehmen, war mir aber am Anfang nicht ganz sicher wo und was genau. Wichtig war mir nur, dass ich kein Kombi-Retreat, wie zum Beispiel Yoga & Surfen besuche, sondern mich wirklich voll und ganz aufs Yoga praktizieren und mich selbst konzentrieren kann. Als dann die Einladung von der lieben Kate & der lieben Caro von Sukha Yoga Graz kam, dachte ich mir nur, perfekter geht es eigentlich nicht. Wieso weit wegfahren oder sogar fliegen wenn ich auch gleich ums Eck, sozusagen inmitten der Berge Yoga machen kann, an einem Ort wo ich so richtig zur Ruhe komme. Also ging es Anfang Januar von Donnerstag bis Sonntag Richtung Bad Gastein. Ich war wirklich schon sehr gespannt, denn das einzige was ich wusste war, dass uns zwei Yoga-Einheiten und ein Workshop pro Tag erwarten.

    Es waren wirklich unheimlich schöne Tage in Bad Gastein und wenn ich an diese wirklich magische Zeit zurückdenke überkommt mich ein Gefühl von Zufriedenheit. Kate und Caro haben wirklich tolle Arbeit geleistet und ein abwechslungsreiches und spannendes Programm zusammengestellt. Wir haben zusammen gesungen, mit geschlossenen Augen getanzt, uns einfach gehen lassen und viel Yoga gemacht. Es ist unglaublich schön, wenn man von zwei so talentierten Frauen durch die einzelnen Einheiten geführt wird, einfach alles vergisst und sich auf neue Dinge einlässt. Es tut richtig gut, wenn man mal gewisse Sachen nicht zu zerdenkt, sich einfach fallen lässt und sich allem was kommt hingibt.
    Die Tage während dem Retreat waren eigentlich alle gleich aufgebaut. Gestartet wurde mit einer morgendlichen Yoga-Einheit gefolgt von einem gemeinsamen Frühstück. Dann war genügend Zeit um zu entspannen, rauszugehen, zu lesen oder auf die Piste zu gehen. Am Nachmittag ging es dann weiter mit einem Workshop und einer zweiten Yoga-Einheit, bevor wir uns ein letztes Mal zum gemeinsamen Abendessen getroffen haben. Wir waren eine überschaubare Gruppe von ca. zehn Leuten und es war total nett am Abend noch zusammenzusitzen und ein bisschen zu plaudern.
    Mein erstes Yoga-Retreat war somit ein voller Erfolg und hat unglaublich viel Spaß gemacht. Aus diesem Grund habe ich auch beschlossen, dass es nicht mein letztes im Jahr 2020 war. Yoga tut mir so unheimlich gut und deshalb möchte ich auch noch mehr Zeit dafür investieren.

    Natürlich habe ich euch auch noch alle eure Fragen hier zusammengefasst. Solltet ihr noch etwas wissen wollen, lasst es mich einfach wissen.

    Wie viel kostet ein Yoga Retreat? 

    Das Yoga Retreat kostet 250 Euro und inkludiert 6 Yoga-Einheiten und 2 Workshops. Die Kosten für die Übernachtung und Verpflegung sind hier nicht inkludiert, jedoch hat das Miramonte für Retreat-Teilnehmer einen speziellen Preis. Die Mädls von Sukha Yoga machen im Herbst noch ein weiteres Retreat im Hotel Miramonte und alle Infos dazu findet ihr dazu auf deren Homepage. Die Preise für Yoga Retreats sind aber immer sehr ähnlich. Ich mache zum Beispiel wo anders noch ein Retreat und da liegt der Preis für das Yoga-Paket auch in diesem Preis-Segment. Natürlich ist so ein Retreat, wenn man es alleine macht, immer ein bisschen teurer weil man ein Einzelzimmer braucht. Doch ich sage es zahlt sich aus, wenn man Zeit und Geld in sich selbst investiert.

    In welcher Altersgruppe waren die Teilnehmner? 

    Ganz genau kann ich das jetzt nicht beantworten, da ich die anderen Teilnehmer nicht gefragt habe, wie alt sie genau sind. Ich würde aber sagen die Meisten waren zwischen 25 und 35. Es war aber auch eine Teilnehmerin mit ihrer Mutter dort. Es gibt also keine wirkliche Ober- oder Untergrenze für die Teilnahme an einem Yoga Retreat.

    Ist es langweilig wenn man das Retreat alleine macht. Gibt es genug Programm? 

    Ich habe zwar nicht alleine teilgenommen, glaube aber, dass es auf gar keinen Fall langweilig ist wenn man so etwas alleine macht. Man hat am Nachmittag zwar einige Stunden Freizeit, aber es tut doch auch mal gut, wenn man Zeit für sich alleine hat. Mein nächstes Retreat im Juni werde ich alleine machen, weil ich so gar keine Ablenkung habe und mal wirklich nur für mich bin. Ich freue mich schon sehr drauf und bin gespannt wie es wird.

    Wie ist das mit Alleinereisenden? Gibt es auch EZ oder wird man jemanden zugeteilt.

    Man wird natürlich nicht einfach jemanden zugeteilt. Man bucht ganz normal sein Zimmer im Hotel und da gibt es natürlich auch die Möglichkeit ein Einzelzimmer zu nehmen.

    Können auch Männer mitmachen? Waren auch Männer dabei?

    Natürlich sind auch Männer bei Yoga Retreats willkommen, wieso auch nicht. Bei dem erste Retreat der Mädls von Sukha Yoga war auch sogar ein männlicher Teilnehmer dabei, wenn ich mich richtig an die Erzählungen erinnere. Dieses Mal waren wir eine reine Frauen-Gruppe.

    Wie viele Leute waren bei dem Retreat?

    Ganz genau weiß ich es nicht mehr, aber es war eine kleine überschaubare Gruppe mit 10 oder 12 Teilnehmern, was sehr angenehm war. So war es einfach noch intimer und entspannter.

    Ist das Retreat auch für Anfänger geeignet? Wie viel Yoga Erfahrung sollte man mitbringen?

    Bei den Retreats von Sukha Yoga sind sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene Yoginis willkommen. Die Mädls haben erzählt, dass sie das Programm dann vor Ort auch ein bisschen an die Teilnehmer anpassen. Man muss also nicht unbedingt viel Vorerfahrung mitbringen. Es ist aber natürlich von Vorteil, wenn man weiß was der herabschauende Hund und ein Shavasana ist.

    Wie oft habt ihr Yoga gemacht? 

    Wir haben am Donnerstag am Abend nach unserer Ankunft eine Yoga-Einheit gemacht. Am Freitag und Samstag jeweils zwei unterschiedliche Einheiten und am Sonntag eine Abschlussyoga Einheit.

    Was war der Inhalt der Kurse, Länge, Intensität? 

    Das Programm war sehr abwechslungsreich und wirklich spannend. Die einzelnen Einheiten hatten unterschiedliche Schwerpunkte und von fordernden Yoga Flows, bis Yin Yoga und einer tollen Meditation war wirklich alles dabei. Außerdem haben die Mädls von Sukha Yoga auch sehr viele Hintergrundinformationen zum Thema Atmen, Mudras, usw. mit uns geteilt. Die Workshops haben 90 Minuten gedauert und die Yoga-Einheiten immer 75 Minuten. Die Zeit ist wirklich verflogen und am Liebsten hätte ich noch einen weiteren Tag drangehängt.

    Wann findet das nächste Retreat statt? Wird es ein weiteres Retreat geben?

    Ja es wird weitere Retreats von Sukha Yoga geben und ich kann es euch wirklich nur wärmstens ans Herz legen. Alle Infos zu den kommenden Retreats findet ihr auf deren Homepage. Eines der Retreats findet sogar wieder hier im wunderschönen Hotel Miramonte statt.
    Es gibt aber immer wieder Mal Yoga Retreats von externen Yoga Lehrer, also schaut am Besten immer Mal wieder auf der Homepage vom Miramonte nach oder fragt einfach. So macht zum Beispiel auch die liebe Julia ein Advent-Retreat in Bad Gastein. Mein Tipp, hört euch auch immer mal um, ob nicht eure Yoga-Lehrer bei denen ihr gerne Stunden besucht Retreats anbieten. Es gibt so viele tolle Möglichkeiten und man muss dazu meist nichtmal in den Flieger steigen oder weit fahren. Ein heißer Tipp ist übrigens auch der Yoga-Frühling bzw. der Yoga-Herbst in Gastein. Da gibt es in der ganzen Umgebung ganz tolle Angebote und man kann sogar Yoga am Berg machen.

  • Kurkuma Ingwer Tee

    Kurkuma Ingwer Tee

    Seit wir von unserem Kenia Urlaub wieder retour sind, habe ich eine neues Lieblingsgetränk – Ingwer Kurkuma Tee. Dieses gelbe Heißgetränk schmeckt nicht nur unheimlich gut und ist gesund, sondern wärmt mich auch schön von Innen und hilft mir den extremen Temperaturunterschied leichter zu verkraften. Ich liebe es neue Inspirationen bzw. Rezepte von meinen Reisen mitzunehmen und immer wenn ich diese Dinge dann zuhause ausprobierte, versetzt mich das irgendwie nochmal zurück in den Urlaub. Dieser Tee ist jetzt zwar keine afrikanische Spezialität, aber einfach perfekt für die kalte Jahreszeit. Deshalb musste ich diesen leckeren Detox-Tee, wie sie ihn im Yoga-Studio in Watamu nannten einfach mitbringen, ein bisschen mit Zimt verfeinern und gleich mit euch teilen. Vorsicht nur mit Kurkuma, denn diese Wurzel mit wirklich vielen positiven Wirkungen, färbt einfach alles gelb ein. Nur die Zähne sollen angeblich weißer werden.

    Zutaten:

    • 1 Liter Wasser
    • 1 daumengroßes Stück Kurkuma
    • 1 daumengroßes Stück Ingwer
    • 1 Zimtstangen
    • 2 Beutel Apfeltee (ihr könnt hier auch losen Tee nehmen)
    • 1 Prise Pfeffer
    • 1 EL Ahornsirup oder Honig

    Zubereitung:

    • Das Wasser in einem Topf zum Kochen bringen
    • Ingwer und Kurkuma ganz klein schneiden
    • Ingwer, Kurkuma, Zimtstangen & Pfeffer ins Wasser geben und ca. 10 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.
    • Nach 10 Minuten die Teebeutel dazugeben und noch das ganze für ca. 5 Minuten ziehen lassen
    •  Den Tee durch ein Sieb gießen
    • Nach belieben mit Ahornsirup oder Honig Süßen
    •  
  • carpe diem – Genieße den Augenblick

    carpe diem – Genieße den Augenblick

    – Werbung – In Zusammenarbeit mit Carpe Diem –

    Carpe Diem heißt nutze den Tag, genieße den Augenblick und das sollten wir viel mehr machen. In der heutigen Zeit sind die Menschen einfach viel zu gestresst, wollen immer mehr schaffen und hetzen von einem Termin zum nächsten. Ich für meinen Teil hatte manchmal wirklich das Gefühl, wenn ich einen Tag lang einfach mal nichts gemacht habe und nur im Bett gegammelt bin, dass es ein vergeudeter Tag war, weil ich ihn nicht genutzt habe. Doch an manchen Tagen fühlt man sich einfach danach nichts zu tun und wenn es das ist, was man in de Moment gerade braucht, ist es auch nicht vergeudet. Man hat diesen Tag einfach bestmöglich für sich genutzt. Ich habe das Gefühl wir Menschen sind immer auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer und mit Instagram & Co. wo all diese besonderen Momente geteilt werden, wird der Druck immer größer und größer. Auch ich habe mich schon sehr oft in diese Spirale ziehen lassen und am Schluss war ich einfach nur ausgelaugt und unzufrieden. Deshalb habe ich bereits im letzten Jahr für mich beschlossen, mir mehr offline Zeiten zu gönnen, das Handy öfters zur Seite zu legen und mich einfach nicht zu stressen.

    Gemeinsam mit Carpe Diem habe ich euch deshalb ein paar Tipps für mehr Positivität zusammengefasst, denn genau dafür steht die Marke – Lebe im Hier und Jetzt und genieße den Augenblick. Das neue Kombucha Zitrone Ingwer kann zwischendurch auch ganz gut helfen um den Kopf frei zu bekommen, eine bewusste Pause einzulegen.

    meine Tipps für einen positiven Tag

    – nimm dir Zeit für die Dinge die dir gut tun.
    – leg die erste und die letzte Stunde vom Tag dein Handy zur Seite und konzentriere dich voll und ganz auf dich.
    – Suche dir ein paar Dinge, die dich in ein positives Mindset bringen: wie journaling, tanzen, singen, Yoga, meditieren.
    – Eine persönliche Morgen- und Abendroutine kann viel dazu beitragen um sich besser zu fühlen. Auch wenn du dir nur 30 Minuten jeden Tag dafür Zeit nimmst, du wirst sehen was dieser kleine Unterschied ausmacht.
    – Wenn dir Langweilig ist greife zu einem Buch und blättere darin anstatt durch Instagram & Co zu scrollen.
    – Werde dir mal wieder so richtig bewusst was für dich die Dinge sind, die dich glücklich machen. Konzentriere dich hier wirklich auf dich und nicht darauf was andere machen.

    Ich für meinen Teil stehe am Morgen gerne etwas Früher auf und nehme mir da wirklich genügend Zeit für mich, denn ich merke wie viel besser ich mich fühle und dass ich viel positiver in den Tag starte, wenn ich meine Routine täglich mache und mir bewusst werde wofür ich dankbar bin und wie ich mich fühlen möchte. Auch am Abend versuche ich mir ein paar Minuten für mich freizuschaufeln um den Tag Revue passieren zu lassen und zu reflektieren. Oft sind es schon die kleinen Dinge, die einen großen Unterschied machen. Eine Sache die bei mir Momentan fast täglich am Programm steht ist Yoga. Egal ob eine Stunde oder nur 10 Minuten, ich versuche immer eine kleine Einheit unterzubringen, denn es tut mir einfach unheimlich gut, nicht nur körperlich sondern auch geistig. Um auch euch ein bisschen zum Yoga zu motivieren und mehr Positivität in euren Alltag zu bringen, gibt es ein heute gemeinsam mit Carpe Diem ein tolles Set bestehend aus einem Jutebeutel, einer Yoga Matte von Jade Yoga und natürlich dem neuen Carpe Diem Zitrone Ingwer, für die Pause danach zu gewinnen. Schaut also unbedingt auf meinem Instagram Profil vorbei, dort verlose ich nämlich 3 dieser Sets an euch.

    Carpe Diem – genieße den Augenblick.

  • Granola 3.0

    Granola 3.0

    Ich weiß gar nicht mehr genau wann ich das letzte Mal ein fertiges Müsli im Supermarkt gekauft habe, denn ich finde es gibt einfach nichts besseres als ein selbstgemachtes Granola. Man kann entscheiden was alles reinkommt, es geht recht flott und die ganze Wohnung duftet gut. Ich glaube mehr Überzeugungsarbeit muss ich hier gar nicht mehr leisten – Granola selber machen ist einfach super und eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Hier auf meinem Blog gibt es ja bereits zwei Rezepte (Granola & weihnachtliches Granola) dazu, aber ich habe mal wieder was Neues ausprobiert und das Ergebnis ist mir, ohne mich selber zu loben, wirklich gelungen. Ja und da so viele nach diesem Rezept gefragt haben, möchte ich euch das Rezept auf keinen Fall vorenthalten. Viel Spaß beim Ausprobieren.

    Zutatenliste

    • 150g Mehrkorn Flocken
    • 150g gemischte Nüsse 
    • 60g Amaranth gepufft
    • 30g Quinoa gepufft
    • 40g Leinsamen
    • 50g Sonnenblumenkerne
    • 60g Kürbiskerne
    • 30g Kokosflocken
    • 150ml Sonnenblumenöl
    • 2 Messerspitzen Zimt
    • 1 Vanilleschote (alternativ auch Vanille-Extrakt möglich)
    • 1 Prise Salz
    • 3 El Agavendicksaft, alternativ Honig
    • 2 Datteln

    Zubereitung:

    • Eine große Schüssel vorbereiten und die Nüsse mit dem Messer zerteilen. Je nach Vorliebe kann man bei der Größe der Stücke variieren.
    • Backrohr auf 180 Grad vorheizen
    • Alle Zutaten, außer den Kokosflocken, in der Schüssel vermengen und mit dem Öl und dem Dicksaft vermischen.
    • Auf einem Backblech Backpapier auslegen und die Masse gleichmäßig verteilen.
    • Anschließend für ca. 20 Minuten im Rohr backen. Nach ca. 10 Minuten die Masse einmal durchmischen, damit alles gleichmäßig gebacken wird.
    • Abschließend das Granola auskühlen lassen, mit den Kokosflocken vermischen und genießen.
    • Ps.: Ich verwende es regelmäßig zum Frühstück – als Topping für meine Bowls oder einfach mit Soja Milch und Banane als Müsli.
  • new home – salzburg – wohnzimmer

    new home – salzburg – wohnzimmer

    – Werbung /Affiliate Links –

    Ganz oft werde ich auf Instagram & Co gefragt, wie ich denn zu meiner wunderschönen Wohnung gekommen bin. Wenn ich ehrlich bin hat die Wohnung mich gefunden – ja ich hatte bei der Suche wirklich Glück und jeden Morgen wache ich auf und bin unheimlich dankbar, dass ich diese tolle Wohnung mein neues Zuhause nennen darf. Die vielen Holzbalken machen es irgendwie noch gemütlicher und wenn man nicht weiß, dass es sich um eine gemütliche 69qm Wohnung handelt, könnte man glauben ich habe ein schönes Landhaus für mich alleine. Wie beim Schlafzimmer wollte ich auch im Wohnzimmer bzw. in der Wohnküche ein bisschen Farbe und auch ein paar Boho Vibes versprühen. In Wien war bei mir anfangs doch alles sehr clean und irgendwie habe ich mich von diesem Stil mittlerweile ziemlich satt gesehen. Deshalb habe ich mich im Wohnzimmer passend zu den Balken für viel Holz und noch mehr Pflanzen entschieden. Nach und nach durften neue Teile einziehen und mittlerweile kann ich auch sagen, dass auch dieser Raum fertig ist. Ok die eine oder andere Pflanze wird sicher noch dazukommen, aber sonst bin ich wirklich Happy mit dem Ergebnis. Da ich nicht gleich von Anfang an wusste wie ich alles genau einrichten werde und mir immer zwischendurch neue Ideen gekommen sind, habe ich den Prozess für euch ein bisschen dokumentiert. Also nicht wundern, wenn sich bei den Fotos auf einmal die Kissen ändern, oder ein Möbelstück den Platz wechselt. Aber genau das finde ich gerade spannend, wie ein Raum gleich ganz anders wirkt, wenn man nur ein paar Kleinigkeiten ändert. Sollte ich irgendetwas nicht verlinkt haben, einfach Fragen. Bei so vielen Dingen vergisst man sehr schnell auch etwas.

    Kommode – Maison du Monde
    runder Bast Spiegel – Amazon
    Sofa – Home24
    Teppich – Tretford
    Bambus Hocker – Westwingnow (alt) 
    Bastübertöpfe – Amazon
    Retrolook Kissen – Ikea
    Samtkissen – H&M
    Balance Board – Bredder Boards (mit dem Code Berriesandpassion10 gibts 10% Rabatt)
    Affenlampe – Seletti
    Musikbox – Marshall
    Meditationskissen – Lotuscrafts

    Küche – Ikea
    Esstisch – Home24
    Sessel – Maison du Monde (ähnliche HIER)
    Lampe – Amazon
    Holzregal – Ikea
    Metall/Holzregal – Home24 (ähnliches HIER)
    Kühlschrank – Smeg
    Bilder – Desenio
    Ananasbild – Flohmarkt
    Kaffeemaschine – Jura ena8

    Kisten – Amazon 
    kleiner Teppich – Amazon 
    Couchtisch – Home24
    Kissen – H&M 
    Decke – H&M
    Bastkorb für Yogamatten – Leiner
    Zementtöpfe für Kakteen – Amazon 
    kleiner Teppich beim Spiegel – H&M
    Spiegel – Ikea
    Vase – Doll Blumenhandlung