Schlagwort: gedanken

  • Happy 3rd Birthday Berries & Passion

    Happy 3rd Birthday Berries & Passion

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    3 Jahre gibt es Berries & Passion also jetzt schon und das muss natürlich auch gefeiert werden und wie geht das besser als mit ein paar tollen Gewinnspielen, doch dazu mehr am Schluss.
    Ich kann mich noch ganz genau erinnern, als ich in der WG von meinem Freund am Schreibtisch gesessen bin und an meinem Design gebastelt und meinen ersten Beitrag geschrieben habe. Es hat als kleines Hobby nebenbei begonnen und sich zu etwas ganz Großem und Besonderem entwickelt. Nachdem ich mit dem Cheerleaden aufgehört habe, war ich auch der Suche nach einer neuen Beschäftigung. Etwas, das mir Spaß macht und mit dem ich mir neben dem Studium die Zeit vetreiben kann. Damals hätte ich mir nie gedacht, dass ich mal soviel Zeit mit meinem Blog verbringen werde. Seit knapp 2 Jahren führe ich Berries & Passion neben meinem Vollzeitjob. Ja das ist ganzs schön anstrengend und man muss viel im Voraus planen – Schlaflose Nächte, Wochenenden voller Shootings und Abende unter der Woche voll mit Terminen oder Bloggerevents inkludiert. Neben dem Fotos machen und Texte schreiben, muss ja auch die Seite gewartet, Mails beantwortet und die Social Media Plattformen bespielt werden. Ich besitze mittlerweile eine Blog To Do Liste, einen Redaktionsplan und ein Notizbuch für Ideen, damit auch nichts vergessen und alles rechtzeitig erledigt wird. Ihr fragt eucht jetzt sicher wieso ich mir das überhaupt antue?

    Es macht mir einfach unglaublich viel Spaß und ich habe etwas gefunden, dass ich relativ gut mache (glaube ich zumindest) und wo ich mich richtig ausleben kann. Meine eigene kleine Spielwiese, mein Baby, mein mittlerweile größtes Hobby. Auf Berries & Passion schreibe ich einfach worauf ich gerade Lust habe, was mir Freude bereitet und was ich mit euch meinen lieben Lesern teilen möchte. Ich hatte schon oft Abende an denen ich weinend im Bett gelegen bin und mir alles zu viel geworden ist. Ich hatte nicht nur einmal überlegt meinen Blog zu schließen oder etwas zurückzuschrauben, doch dann lese ich all eure lieben Kommentare und Mails und weiß wieder wieso ich das alles mache. Natürlich auch weil ich großen Spaß daran habe mir neue Dinge auszudenken und diese auch umzusetzen, aber der Hauptgrund seid mitunter ihr meine lieben Leser. Ihr macht meinen Blog erst zu dem was er ist und ich bin ehrlich gesagt immer noch ganz baff wieviele immer wieder kommen und meine Beiträge lesen. Deshalb möchte ich Danke sagen, danke für all die lieben Kommentare auf Facebook, Instagram und meinen Blog, danke für die vielen Mails die ich immer wieder von euch bekomme, danke dass ihr meinen Blog klickt und alles lest was ich so von mir gebe. Danke Danke Danke, ihr seid die Besten! Deshalb habe ich mir auch etwas ganz Tolles überlegt, aber dazu mehr am Ende des Beitrages, noch bin ich nicht fertig mit meinem Geschwafel.

    Ich habe durch das bloggen in den letzten 3 Jahren aber auch sehr viel gelernt. Einerseits, dass es sich immer lohnt zu kämpfen, wenn man etwas wirklich gerne macht, Andererseits habe ich mir natürlich auch viel über Photoshop & Co, Fotografie, Steuern und und und angeeignet. Ich habe gelernt mich selber zu vermarkten und mit Hater Kommentaren umzugehen. Wenn man so in der Öffentlichkeit steht, kommt es schon mal vor, dass auch böse Kommentare hinterlassen werden. Anfangs habe ich mich noch ziemlich darüber gekränkt, doch mittlerweile stehe ich darüber. Denn ich bin ich und wer damit nicht klar kommt muss ja nicht auf Berries & Passion vorbeischauen und wenn doch auch gut, es bringt mir ja nur Klicks.
    Außerdem habe ich zu mir selber gefunden und auch gemerkt, dass es unheimlich wichtig ist sich nicht zu verstellen und dass Authentizität einfach am besten ankommt. Das ist mir hier auch ganz wichtig, ich stehe hinter jedem einzelnen Beitrag den ich schreibe und würde nie etwas annehmen was nicht zu mir passt. Ich möchte das Berries & Passion ein Personal Blog bleibt, der auch wirklich zeigt wie ich bin. Klar gebe ich hier nicht alles preis, denn ein bisschen Privatsphäre muss schon sein, aber das was ihr hier seht ist 100% Nina.

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    Hose – H&M (ähnliche HIER)
    T-Shirt – Mango
    Hemd – Sheinside
    Uhr – Daniel Wellington
    Nägel – Essie: Fishnet Stocking  (ähnlicher HIER)

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    Um den 3 Geburtstag so richtig zu feiern und auch das Jahr 2014 schön ausklingen zu lassen, habe ich mir etwas für euch einfallen lassen. Ab morgen gibt es hier jeden Tag einen neuen Beitrag zu einem anderen Thema und das Beste ihr könnt jeden Tag etwas gewinnen. Alles ist dabei Beauty, Fashion, Food & Drinks, Music, Health & Fitness und natürlich Travel. Wichtig ist und war mir bei dieser Woche aber vor allem, dass es nicht nur tolle Preise für euch gibt, sondern auch lesenswerten Content und die Umsetzung hat mir wirklich großen Spaß gemacht. Ich bin schon sehr gespannt, wie euch die Beiträge und vor allem die Preise gefalllen werden.
    Nach dieser Geburtstagswoche geht es froh und munter weiter, denn heute ist nicht nur 3 Jahre Berries & Passion sondern auch der 1. Advent und deshalb habe ich mir natürlich auch für die Weihnachtszeit ein bisschen etwas überlegt. Ich bin bei 3 tollen Adventkalendern dabei und auch da gibt es viele tolle Preise zu gewinnen. Wann ich an der Reihe bin und welche Blogger noch mit am Start sind könnt ihr auf meiner Facebook Seite (HIER, HIER & HIER) nachlesen. In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen 1. Adventsonntag und eine tolle Weihnachtszeit. Ich werde jetzt den Sektkorken fliegen lassen und meine Geburtstagsmuffins verdrücken.

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      #IdidEatThat

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  • Meine Anleitung – Publizistik Studienabschluss

    Meine Anleitung – Publizistik Studienabschluss

    Rechtzeitig zum Semesterbeginn und zu meiner Studienabschlussfeier (letzten Freitag war es soweit), gibt es hier meine kleine Anleitung zum Publizistik Studienabschluss. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie Happy ich bin, dass die Uni endlich vorbei ist. Klar, die letzten Jahre waren toll und ich habe meine Studentenzeit in vollen Zügen genossen, doch seit ich Vollzeit arbeite (knapp 2 Jahre) ist es etwas anstrengend geworden und nicht mehr ganz so lustig gewesen. Man schiebt alles vor sich hin und irgendwann möchte man einfach alles nur noch hinter sich bringen und seine Ruhe haben. Die erste Hälfte dieses Jahres war nicht so lustig, denn meine Wochenenden haben sich alle nur um meine Magisterarbeit und die Prüfung gedreht. Auch nach der Arbeit musste ich mich teilweise noch hinsetzen und in die Tasten hauen. Wenn jemand sagt die Zeit in der man Magisterarbeit schreibt und für die Prüfung lernt ist die Allerschlimmste – der hat absolut Recht. Ich hatte noch nie so viele Tage an denen ich durchgeheult habe und kurz davor war alles hinzuschmeißen. Doch seit Juni ist das nun alles vorbei und ich genieße die freie Zeit in vollen Zügen. Am Freitag hatten wir noch unsere Akademische Abschlussfeier an der Uni Wien und das war wirklich eine ganz nette Sache. Anfangs wollte ich es eigentlich gar nicht machen, denn 80 Euro ist doch nicht so wenig, aber es hat sich gelohnt und ist einfach total nett wenn die ganze Familie dabei ist. Nach der Feier waren wir noch alle gemeinsam essen und haben den Abschluss gefeiert. Mein Freund und ich haben diesen Tag auch gleich genutzt um unsere Familien zusammenzuführen. Es war echt ein netter Abend und ich habe mich so gefreut, dass (fast) alle da waren.
    Bevor ich hier aber jetzt vom Thema abschweife möchte ich euch Schritt für Schritt erklären, was alles zu erledigen ist bevor gefeiert werden kann. Gleichmal vorweg, es geht hier um den Publizistik Magister (oder Master – in unserem Studium ist man sich da noch nicht so einig). Solltet ihr nachher noch Fragen haben, könnt ihr mir gerne ein Kommentar hinterlassen oder auch eine Mail schreiben.

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    Themenwahl und die Suche nach dem richtigen Professor

    Für mich war schon dieser erste Schritt gar nicht mal so leicht, denn viele Professoren kennt man einfach nur von Vorlesungen und hat keine Ahnung wie diese bei der Betreuung der Magister-Arbeit sind. Deshalb habe ich das Forum (das mittlerweile leider nicht mehr aktiv ist) und die Facebook Gruppe durchforstet. Nach langem hin und her habe ich mich dann für Professor Hausjell entschieden, den ich euch sehr ans Herz legen kann. Er nimmt zwar immer sehr viele Studenten auf und ist nicht immer leicht zu erreichen, aber wenn man ihn dann mal erwischt, hilft er und hört zu.
    Ja die Themenwahl ist der nächste schwierige Punkt und auch nicht wirklich einfach, denn man sollte sich unbedingt ein Thema aussuchen das einem wirklich interessiert und an dem man sich vorstellen kann länger zu arbeiten. Dieses Thema begleitet einem das nächste halbe/dreiviertel Jahr, oder auch länger (wie in meinem Fall). Also am besten setzt ihr euch in die Bibliothek und blättert mal ein paar Bücher und Diplomarbeiten durch oder durchsucht das Internet und lasst euch einfach inspirieren. Wichtig ist, dass ihr in der Datenbank nachschaut ob es dieses Thema auch noch nicht gibt. Dafür einfach auf Laufende und abgeschlossene Diplomarbeiten und Dissertationen ab 1944 klicken und als Gast (kein Passwort oder Benutzer notwendig) anmelden. Ja und dann geht es ans Konzept schreiben. Da das bei jedem Professor anders abläuft kann ich euch da nicht wirklich Tipps geben. Ich hatte kaum Vorgaben und habe einfach drauflos geschrieben.

    Einreichen des Themas und aller Noten & Wahl des Betreuers:

    Wenn man also endlich eine Note auf sein Konzept hat, kann man auch schon den gelben (oder ist er orange?) Prüfungspass den man am Institut bekommt, mit dem Bakk- Zeugnis (original ist hier wichtig) und dem Sammelzeugnis einreichen. Ich habe dies gleich am Anfang erledigt, da ich gehört habe, dass es ziemlich lange dauert bis man den Bescheid zurückbekommt. Bei mir war er innerhalb einer Woche auch schon wieder da, ging also doch relativ flott. Das Bakk- Zeugnis bekommt ihr übrigens wieder, ich hatte da ja Anfangs meine Bedenken – wieso auch immer.
    Als Nächstes kann auch schon der Betreuer gewählt und das Thema eingereicht werden. Man muss übrigens nicht den selben Professor wie im MASE Seminar nehmen, doch ich rate euch das doch zu tun, denn jeder Professor hat andere Anforderungen und wenn man sich dann doch für einen anderen entscheidet kann es sein, dass dieser ein neues Konzept verlangt. Der einfachste Weg ist also sicher wenn man sich schon bei der Wahl des MA-Seminars für den Betreuer entscheidet.
    Im nächsten Schritt muss dieses Anmeldeformular zweimal ausgedruckt und ausgefüllt werden und vom Betreuer unterschrieben werden. Auch dieser Zettel (in zweifacher Ausführung) wird am Institut abgegeben. Wenn das Thema bestätigt wurde kann man auch schon mit dem Schreiben der Arbeit loslegen.

    Schreiben der Arbeit

    Für mich war dieser Schritt eindeutig am schwierigsten. Ich habe mein Konzept erstmal ein Jahr ruhen lassen bevor ich richtig losgelegt habe. Das war natürlich nur möglich weil ich nebenbei schon gearbeitet habe und außerdem wollte ich mich erstmal auf meinen damals neuen Job konzentrieren. Normalerweise sagt man, für das Schreiben der Arbeit benötigt man ca. 6 Monate, denn es muss viel recherchiert werden. Es gibt Tage oder Wochen wo einem einfach die Motivation fehlt, natürlich muss man auch einen empirischen Teil machen der Zeit in Anspruch nimmt und Korrekturlesen sollte die Arbeit auch mindestens eine Person. Also das Schreiben einer Arbeit benötigt doch ganz schön viel Zeit und man sollte das auf keinen Fall unterschätzen. Ich persönlich habe meine Arbeit in 4 Monaten geschrieben, aber ich muss dazu sagen ich bin wirklich jedes Wochenende und auch nach der Arbeit gesessen und habe in die Tasten gehauen. Wenn man also wirklich Gas gibt ist es auch in kürzerer Zeit möglich, wobei ich wahrscheinlich auf einige Punkte noch genauer eingehen hätte können, wenn es die Zeit zugelassen hätte.
    Eine wirklich “richtige” Gliederung der Arbeit gibt es nicht, das kann man ganz nach dem eigenen Vorstellungen machen bzw. manchmal wünscht sich der Professor eine bestimmte Reihenfolge. Wichtig ist nur, dass ihr das Titelblatt richtig gestaltet und am Ende der Arbeit euren Lebenslauf und ein Abstract (kurze Zusammenfassung eurer Arbeit) einfügt. HIER könnt ihr sehen wie das Titelblatt ausschauen sollte, bei dieser einen Seite ist das Institut sehr streng und man sollte sich wirklich an die Vorgaben halten. Wenn euch der Aufbau meiner Arbeit interessiert, kann ich das gerne noch ergänzen oder euch per Mail schicken.

    Plagiatsprüfung – Arbeit auf Hopala hochladen

    Ist die Arbeit dann endlich fertig und wurde Korrektur gelesen, kann man die Arbeit auf Hopala hochladen. Ein System überprüft hier nun eure Arbeit und schaut ob es sich um ein Plagiat handelt. Normalerweise dauert das ca. 2-3 Tage, diese Zeit kann man nutzen um die Magister-Arbeit drucken und binden zu lassen. Wichtig, wenn ihr die Arbeit auf hopala hochgeladen habt, dürft ihr nichts mehr daran ändern.

    Drucken der Arbeit

    Ja auch beim Drucken muss einiges beachtet werden. Die Arbeit sollte doppelseitig gedruckt und gebunden werden. Nur die ersten paar Seiten werden einseitig gedruckt. Schlägt man also die erste Seite auf, sollte rechts das Titelblatt und die Rückseite leer sein. Danach kommt die Eidesstattlichen Erklärung und auch hier soll die Rückseite eine Leerseite sein. Danach kommt bei mir schon das Inhaltsverzeichnis, hat man noch eine Danksagung sollte diese auch auf der Vorderseite und die Rückseite leer sein. Meine Arbeit wird erst ab der Einleitung beidseitig (achtung die Einleitung sollte auch Rechts sein), davor habe ich immer eine Leerseite eingefügt. Auch das Abstract und der Lebenslauf die nach dem Anhang eingefügt werden, sollten immer auf der rechten Seite sein und eine leere Seite dazwischen haben. Leider habe ich einmal eine leere Seite zuviel eingefügt und mein Inhaltverzeichnis ist deshalb einmal auf der Rückseite, aber ja was solls, nochmal binden wollte ich es auch nicht lassen und habe mich dann mit dem “kleinen Fehler” abgefunden. Also guter Tipp, kontrolliert das vor dem Druck ganz gut, damit ihr euch nachher dann nicht ärgert. Weiters solltet ihr auch darauf achten, dass der Seitenrand mindestens 2cm breit ist, damit die Arbeit auch schön gebunden werden kann. Ich habe meine Arbeit übrigens bei Fakultas (mit goldener Beschriftung außen) drucken lassen. Man kann dazu einfach das Formular online ausfüllen auswählen wie man seine Arbeit gerne hätte und innerhalb von zwei Tagen kann man die Arbeit gebunden in der gewünschten Filiale abholen. Ganz wichtig ihr müsst eure Arbeit zweimal binden, denn ein kommt auf die Bibliothek und die zweite muss dem Professor abgegeben werden.

     

    Magister- Arbeit einreichen

    Haltet ihr eure Arbeit dann endlich ausgedruckt in den Händen könnt ihr sie in zweifacher Ausführung im SSC Sozialwissenschaften im NIG abgeben. Außerdem solltet ihr euren Lebenslauf (der selbe der in der Arbeit ist), den Bescheid über die eingereichten Noten und die Bestätigung von Hopala, dass ihr elektronisch abgegeben habt, mitbringen. Ist die Plagiatsprüfung bereits durch, bekommt ihr ein Exemplar gleich wieder mit und könnt dieses bei eurem Professor vorbeibringen. Sollte das nicht der Fall sein, werdet ihr per Mail verständigt und könnt die Arbeit abholen, sobald die Prüfung durch ist. Bei mir ging das recht flott, ich habe meine Arbeit online hochgeladen und noch am selben Tag den Druck in Auftrag gegeben, sie zwei Tage später gebunden abgeholt, ins SSC gebracht und die Plagiats-Prüfung war bereits durch und ich konnte die Arbeit gleich wieder mitnehmen.
    Dann heißt es ab zum Professor und die Magister-Arbeit abgeben und auf die Note warten. Da ich meinen Professor leider nie angetroffen habe, musste ich meine Arbeit in die Box im Institut werfen, diese wird einmal am Tag geleert und der Inhalt dem Professor ins Büro gelegt. Funktioniert ohne Probleme und bei mir ist noch nichts weggekommen – auch da hatte ich anfangs meine Bedenken.

    Wahl des 2. Prüfers und Anmeldung zur Magisterprüfung

    Während ihr dann einige Wochen auf eure Note wartet könnt ihr euch schon für die Prüfung vorbereiten. Ihr müsst euch einen Zweitprüfer suchen und für die Prüfung anmelden. Eine Liste mit allen Zweitprüfern die zur Auswahl stehen findet ihr HIER.
    Bei einem Prüfer tretet ihr in Forschung an und bei dem anderen in Methoden & Theorien. Wenn ihr euch also für jemanden entschieden habt, könnt ihr dem Professor eine Mail schreiben oder in der Sprechstunde vorbeischauen. Sobald ihr das OK habt, könnt ihr das Formular ausfüllen und im Publizistik Institut abgeben. Euer Prüfungstermin wird euch dann ca. 3 Wochen vor der Prüfung per Post zugeschickt. Keine Panik wenn ihr noch keine Note habt und die Zeit immer knapper wird. Ich habe zum Beispiel meine Note erst ein paar Tage vor der Prüfung erfahren und wurde von Herrn Professor Hausjell trotzdem zur Prüfung angemeldet. Wenn euch der Professor eine Abgabefrist nennt, die nach den offiziellen Fristen ist vertraut ihm, es geht sich alles immer irgendwie aus.

    Erstellen der Litertaturlisten

    Die nächste Hürde ist die Wahl der Prüfungsthemen. Hier habt ihr freie Wahl, ihr müsst euch für ein Forschungsthema (in meinem Fall Opinion Leader), ein Methodenthema (bei mir war es Medienwirkungsforschung) und ein Theoriethema (Kommunikatorforschung) entscheiden. Meistens ist es so, dass ihr beim Erstprüfer, der meistens Forschung prüft und auch der Betreuer eurer Arbeit ist, 5 Langstudien oder 15 Kurzstudien zu eurem gewählten Thema benötigt. Kann aber von Professor zu Professor unterschiedlich sein.
    Der Zweitprüfer prüft meistens Theorien & Methoden und hier gibt es je nach Professor unterschiedliche Anforderungen. Ich hatte Professor Duchkowitsch und musste ingesamt 15 Artikel oder 5 Bücher zu meinem Theorien & Methodenthema wählen. Ihr könnt natürlich auch z.B. 3 Bücher (= 9 Artikel) und 6 Artikel nehmen. Wenn ihr eure Listen fertig habt, geht ihr am besten bei eurem Professoren vorbei, stellt euch vor (meistens ist das nur beim Zweitprüfer so) lasst die Listen genehmigen und plaudert ein bisschen über die Prüfung. Das lockert auf und die Professoren erzählen gerne was ihnen bei der Prüfung wichtig ist und wie genau diese abläuft. Ja und dann kann auch schon gelernt werden.

    Lernen, Lernen, Lernen und die Prüfung rocken

    Ja nun geht es in die letzte Runde. Endspurt – Jetzt heißt es lernen, lernen und lernen.
    Die wichtigsten Punkte aus den Artikel zusammenfassen und versuchen einen Überblick über alles zu haben. Es wird auf keinen Fall verlangt, dass man alle Artikel und Bücher auswendig kann. Viel mehr geht es darum, dass man über die Themen sprechen und mit den Professoren diskutieren kann. Man brauch vor der Prüfung wirklich keine Angst haben, es ist eher wie ein Gespräch unter Kollegen, als ein Abprüfen von bestimmten Daten. Klar man sollte schon fleißig lernen, aber macht euch nicht fertig, die Prüfung dauert eine halbe Stunde und so schnell könnt ihr gar nicht schauen ist diese auch schon wieder vorbei. Zur Prüfung braucht ihr lediglich euren Studenenausweis und die Literaturlisten mit. Druckt diese sicherheitshalber 3 Mal aus, denn es kann gut sein, dass der Prüfer die Liste nicht mit hat und auch der Vorsitzende gerne eine Liste hätte – Bei mir war das aber nicht der Fall.
    Im Raum sitzen die beiden Prüfer und der Vorsitzende, den ihr euch (leider) nicht aussuchen könnt. Zuerst stellt ihr kurz dem Vorsitz eure Magisterarbeit vor und erzählt in ein paar Minuten (max 6. Ich hatte leider nur 3 Minuten) was bei eurer Arbeit rausgekommen ist. Danach beginnt der erste Teil eurer Prüfung und dann geht es auch sehr schnell zum Zweitprüfer über. Normalerweise habt ihr für jedes Fach ca. 12 Minuten Zeit und es wird sehr darauf geachtet, dass die Zeit nicht überschritten wird. Ist die halbe Stunde um, werdet ihr kurz vor die Tür gebeten und nach zwei Minuten wieder hereingeholt. Die Professoren gratulieren euch und das war es auch schon. Meistens ist die ganze Aufregung umsonst und glaubt mir der Moment wenn ihr den Raum verlasst, ist der schönste auf Erden. Mir sind vor Erleichterung die Tränen gekommen, weil ich es nicht fassen konnte. Wenn es euch besser geht, nehmt euch eine Freundin oder ein Familienmitglied als Unterstützung mit und unbedingt die Flasche Sekt für danach nicht vergessen. Wir haben nach der Prüfung gleich mal den Flur im Institut mit Sekt geflutet und uns ein bisschen feiern lassen.

    Zeugnis & Abschlussfeier

    Ihr bekommt dann ca. 1 – 2 Wochen später eine Benachrichtung, dass ihr euer Zeugnis im SSC Sozialwissenschaften abholen könnt. Sobald ihr es in den Händen haltet, könnt ihr euch auch für die akademische Abschlussfeier anmelden. Die Anmeldung erfolgt über  Univis. Wie schon erwähnt, wollte ich Anfangs eigentlich keine Uni-Feier, doch meine Mama hat darauf bestanden und ich bin wirklich froh darüber, dass ich es doch gemacht habe, denn ich hatte gemeinsam mit meinem Freund und ein paar lieben Freunden die Feier und es ist wirklich schön wenn die gesamte Familie dabei ist. Da ist man schon ein wenig stolz auf sich selbst.

     Zum Schluss findet ihr hier noch einmal alle wichtigen Links gesammelt.

    – Anmeldung Thema Magisterarbeit

    Datenbank mit allen Diplomarbeiten

    – Anmeldung zur Magisterprüfung

    – Vorlage für das Titelblatt

    – Plagiatsprüfung. Hopla hochladen

    – Infoblatt Abgabe der Magisterarbeit

    – Leitfaden für den Abschluss

    – Liste der Zweitprüfer Uni Wien

    – Prüfungswochen und Fristen

    – SSC Öffnungszeiten

    Ich hoffe meine kleine Anleitung zum Publizistik Studienabschluss hilft dem einen oder anderen weiter. Das wichtigste ist durchhalten und nicht verzweifeln. Ich weiß es sind viele Dinge an die man denken und die man erledigen muss und ich denke dafür ist diese Anleitung ganz hilfreich. Ich hatte Gott sei dank die Anleitung von Uschi, die mir sehr geholfen und mich auch inspiriert hat meine eigene kleine Anleitung zu schreiben. In diesem Sinne wünsche ich allen Studenten einen guten Start ins neue Semester und allen die gerade an ihrer Magisterarbeit (oder auch an ihrem Konzept oder Bakk. Arbeit) schreiben viel Durchhaltevermögen. Auch wenn es zwischendurch immer wieder Momente der Verzweiflung gibt, haltet durch, gebt nicht auf. Das Gefühl wenn man alles hinter sich hat, ist einfach unbeschreiblich.

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    Zum Schluss möchte ich mich auch hier nochmal bei meiner gesamten Familie, ohne die ich nie soweit gekommen wäre bedanken. Danke, dass ihr mich so unterstützt und an mich geglaubt habt. Der größte Dank gilt aber meinem Freund, der meine Launen ertragen und mich zum weitermachen ermutigt hat. Vielen Dank euch allen!

    Ab jetzt möchte ich bitte nur mehr mit Frau Magistra angesprochen werden :)

  • Spotify – #DerSongAls

    Spotify – #DerSongAls

    Kennt ihr das, es spielt diesen einen Song im Radio und sofort müsst ihr an dieses eine Erlebnis denken. Ihr strahlt über das ganze Gesicht und schwelgt in Erinnerungen. Ich glaube jeder Mensch hat da mehrere Songs die einen an etwas erinnern. Zum Beispiel muss ich immer an die ersten paar Monate mit meinem Freund denken wenn ich When your heart stop beating von +44 höre, oder an die lustige Zeit mit einer guten Freundin wenn es Pokerface von Lady Gaga spielt. Ja da gibt es so einige Songs mit denen ich sowohl schöne als auch traurige Momente verbinde. Spotify hat dazu aufgerufen unsere Storys zu erzählen und auf der Seite #DerSongAls zu teilen. Deshalb gibt es heute meine “Der Song als wir einen unvergesslichen Urlaub erlebten” Geschichte.

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    Wenn es den Song Rude von Magic im Radio spielt oder ich ihn mal wieder auf meinen Ipod wiedergebe, muss ich immer sofort an unseren tollen Surfurlaub in Portugal denken. Ich schließe die Augen und wünsche mich ans Meer zurück. Ich sitze im Auto am Weg zum Strand, die salzige Meerluft weht mir durch die Haare und ich singe lautstark mit. Neben mir mein Freund und hinten im Auto unsere Freunde und am Dach die Surfboards.Wir freuen uns schon wieder auf die Wellen und können es schon gar nicht mehr erwarten in den Wetsuit zuschlüpfen. Wir hatten echt so unglaublich viel Spaß und eine entspannte Zeit in den zwei Wochen und ich vermisse diesen Urlaub unheimlich. Jeden Tag haben wir gemeinsam gefrühstückt, sind zum Strand gefahren haben uns in die Wellen gestürzt, Beachvolleyball gespielt, unsere selbstgemachten Thunfisch- Sandwiches verdrückt, gelacht,und den Sonnenuntergang mit einem oder zwei Cocktails genossen. Dieser Urlaub war einfach der wahnsinn und ich habe schon lange nicht mehr so viel gelacht. Wir waren einfach die perfekte Gruppe und haben uns einfach super ergänzt. Ja und an diese schöne Zeit erinnere ich mich gerne zurück.
    Ich bin wirklich Dankbar dafür, dass ich die Möglichkeit habe soviel zu Reisen und soviel von der Welt zu sehen und natürlich dass ich diese schönen Momenten mit lieben Menschen in meinem Leben teilen kann. Toll wenn man dann einen Song hört und all diese schönen Erinnerungen, die man nie vergessen wird wieder hochkommen.

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    Welcher Song, weckt bei euch schöne Erinnerungen. Teilt eure Geschichten doch auf #DerSongAls

  • Fernweh

    Fernweh

    Heute starte ich mit einer neuen Beitrags-Reihe und zwar dreht sich in dieser alles um meine Gedanken – Dinge die mir Kopfzerbrechen oder Freude bereiten, über die ich mich ärgern muss oder die einfach nur in meinem Kopf herumschwirren bzw. mir am Herzen liegen. Ich habe mir in den letzten Wochen über einges Gedanken gemacht und gemerkt, dass ich vieles einfach besser verarbeiten kann bzw. es mir auch besser geht wenn ich darüber schreibe. Deshalb versuche ich mich mal darin und teile meine Gedanken auch mit euch meinen lieben Lesern, vielleicht gibt es aber auch Themen die euch am Herzen liegen und die ihr für wichtig empfindet und euch vielleicht auch meine Meinung dazu interessiert, dann lasst es mich einfach wissen.
    Den Anfang macht heute das Thema Fernweh, ein Gefühl  das mich momentan extrem plagt und immer stärker wird.

    Fernweh Portugal 2011

    Ich will einfach nur weg, am liebsten einfach ins Auto oder nächste Flugzeug steigen und das Land verlassen. Für wie lange? Am liebsten für unbestimmte Zeit. Ein Jahr ins Ausland gehen und ein Praktikum mache, oder doch noch schnell ein Aupair Jahr einlegen bevor ich zu alt bin? Dann gibt es wieder Momenten wo ich versuche meinen Freund zu motivieren sich im Ausland zu bewerben, denn wie schön wäre es wenn man zu zweit weggeht. Dann könnt ich einfach mitgehen und mir Anfangs einfach ein bisschen Geld mit Kellnern oder Hundesitting dazu verdienen. Oder doch einfach zwei/drei Monate nach Bali fliegen und das Leben genießen?  Vielleicht werde ich auch einfach Surf-Lehrer und mache meine eigene Bar auf und bleibe dort.

    Wie ihr sehen könnt geht es ganz schön zu in meinem Kopf und jeden Tag schmiede ich neue Pläne wie es weiter gehen könnte und mein Freund tut mir ehrlich gesagt schon ein bisschen Leid, denn alle paar Tage präsentiere ich ihm eine neue Idee, die mir gerade so in den Kopf geschossen ist. Es hat mir wirklich noch nie so sehr von Wien weggezogen wie momentan. Ich möchte Erfahrungen sammeln, die Welt bereisen, neue Menschen kennenlernen und vielleicht auch eine neue Sprache lernen (Spanisch steht ganz oben auf meiner Liste). In letzter Zeit habe ich viele spannende Artikel darüber gelesen und  mich mit vielen unterschiedlichen Menschen unterhalten, die alle mindestens 1 Jahr im Ausland verbracht haben und alle schwärmen davon:  “Klar ist es nicht immer einfach, aber man nimmt so viele Erfahrungen mit, “
    Ja, genau das möchte ich und am liebsten sofort.
    Ich erwische mich immer öfters dabei, wie ich die Flugangebote durchstöbere und mir denke:  “Oh, was für ein tolles Angebot (Auch wenn es eigentlich gar nicht so toll ist), wieso packe ich nicht einfach meine Sachen und verreise für ein Monat oder doch zwei oder länger…….

     

    fernweh3New York 2013

    Doch dann kommt die vernünftige Nina wieder zum Vorschein und spricht mit erhobenem Finger: “Wo willst du denn hingehen, hast du einen Plan, wovon möchtest du leben, was sind deine Zukunftspläne, hast du dabei auch an deinen Freund und deine Familie gedacht….?”

    Gott sei Dank habe ich diese vernünftige Nina in mir, denn so ganz ohne Plan, Ziel, und Budget sollte man soetwas natürlich nicht machen. Am besten setzt man sich hin und schreibt eine Liste, doch da beginnt schon mein Problem, wohin soll es eigentlich gehen.
    Momentan würde ich wirklich überall hingehen, ja klar habe ich auch meine Traumziele, wie Kalifornien, New York oder irgendwo in Spanien am Meer, doch so einfach ist das alles nicht.  Wenn dann die Frage nach dem wohin geklärt wäre, stellt sich auch schon die nächste, möchte ich wirklich ohne meinem Freund das Land verlassen?
    Darauf habe ich eigentlich sofort eine Antwort parat und die ist Nein und das macht das ganze gleich wieder schwieriger. Mein Freund und ich sind jetzt 4 1/2 Jahre zusammen und ja unsere Beziehung würde es aushalten wenn wir ein paar Monate getrennt wären, doch möchte ich das wirklich? Ich habe schon so oft gehört, dass so ein Auslandsaufenthalt Menschen doch sehr verändert hat und vielleicht ist es dann doch nicht mehr so wie es einmal war? Aus diesem Grund würde ich nur mit meiner zweiten Hälfte das Abenteuer Ausland in Betracht ziehen.

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    Ich gebe es ehrlich zu ich beneide meine Schwester, die einfach nur an sich gedacht hat und  für ein Jahr nach Amerika gegangen ist oder eine gute Freundin die erst vor kurzem ein Auslandssemester in Madrid gemacht hat. Ich hatte nie wirklich den Mut dazu, mich alleine in die große weite Welt zu wagen. Was ist wenn es nicht so läuft wie ich es mir vorstelle, was ist wenn mein Freund mich nicht besuchen kommt,  was ist wenn ich keine Freunde finde, oder mich in dem neuen Land nicht zurecht finde? Ich kann dann nicht einfach meine Mama anrufen und sie ist da und hilft mir bei der Lösung meines Problems. Doch vielleicht muss ich wirklich mal einfach ins kalte Wasser springen und etwas riskieren. Wie heißt es so schön wer nacht wagt der nicht gewinnt….

    fernweh5Kalifornien 2011

    Ich glaube dass dieses extreme Fernweh auch damit zu tun hat, dass ich schon fast 1 Jahr nicht mehr am Meer war und vor allem aber mit meinem Studium-Abschluss.  Ein großer Abschnitt des Lebens ist vorbei und man möchte irgendetwas Neues, etwas erleben, sich weiterentwickeln. Auch nach der Matura hatte ich diese Phase, wo ich “ausbrechen” wollte. Ich bin damals von zuhause ausgezogen um alleine auf meinen Beinen zu stehen, mit Unterstützung meiner Eltern natürlich. Im Hotel Mama wäre es sicher schöner gewesen als in meiner WG (Oh gott wenn ich mich an meine schrecklichen Mitbewohner zurückerinnere), aber ich wollte das einfach so. Was damals das Ausziehen war ist heute das Wegziehen. Man hat einen Abschnitt im Leben bewältigt und denkt sich was nun? Ja ich habe einen Job, eine tolle Wohnung und eigentlich einen geregelten Alltag, doch ist das wirklich alles?
    Noch bin ich jung und habe kaum Verpflichtungen wie eine eigene Familie die ich ernähren muss, also wann wenn nicht jetzt. Doch es gibt auch so viele Dinge vor denen ich Angst habe und deshalb verbanne ich diese Gedanken gleich wieder. Doch das Gefühl wegzugehen wird immer stärker und lässt sich nicht mehr so einfach in den Hintergrund drängen.

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  • It’s time to celebrate

    It’s time to celebrate

    Wirklich realisieren konnte ich es ja bis heute noch nicht, aber ich habe endlich den Magister in der Tasche. Vergangenen Mittwoch hatte ich meine Abschluss-Prüfung an der Uni und jetzt ist dieser Abschnitt meines Lebens auch endlich abgehakt. Die Uni-Zeit war wirklich toll, aber glaubt mir ich bin echt unheimlich froh und vor allem erleichtert, dass es vorbei ist. Die letzten Wochen bzw. Monate waren alles andere als lustig. Ein Thema für die Arbeit finden und diese neben Blog und Vollzeit-Job schreiben und danach zittern, dass man auch eine gute Note bekommt. Als hätte uns die Uni mit dieser Abschlussarbeit nicht schon genug gequält, muss man auch noch eine Prüfung ablegen. Man atmet tief durch und denkt sich nur, ok ein letztes Mal noch lernen, dann kann man endlich wieder das Leben genießen. Die Tage vergehen und die Prüfung rückt immer näher, doch mit dem lernen hat man natürlich noch nicht begonnen. Eine Woche vor der Prüfung kommt dann das erste Mal Panik auf und man legt los. Es folgen Tage an denen man topmotiviert ist und man das Ziel schon vor Augen sehen kann und dann wieder andere an denen man komplett die Nerven schmeißt, zusammengekauert im Bett liegt und aus dem heulen nicht mehr raus kommt. Ja die Lern-Zeit vor der Abschlussprüfung ist alles andere als lustig. Ich bin in dieser Woche zur (Eis)Kaffeetrinkerin und vom Sportfreak zum Couchpotato mutiert. Eigentlich wollte ich mich in der Zeit weiter gesund ernähren und als Ausgleich morgens immer Sport machen, doch vor der Prüfung wurde alles über den Haufen geschmissen. Einen Tag gab es Toast(gleich 3 Stück natürlich) und dann wieder Pizza und beim Sport war ich seit 2 Wochen nicht mehr. Zwei Tage vor der großen Prüfung war der Hunger dann ganz verschwunden und ich habe kaum etwas gegessen, die Nervosität hielt sich am Tag der Entscheidung in Grenzen. Ich war noch ziemlich ruhig und guter Dinge, doch umso näher die Prüfung kam umso hibbelliger wurde ich. Noch dazu kam, dass mein Freund 3 Stunden vor mir an der Reihe war. Dann kommt der Moment, wo man vor dem Raum wartet und sich denkt, jetzt gibt es kein zurück mehr – Die Tür geht auf man tritt ein und schon ist die halbe Stunde auch wieder um. Danach ist man komplett erledigt, die ganze Anspannung fällt ab und man möchte nur noch schlafen. Doch endlich ist es geschafft und die Freude ist riesig, denn endlich kann ich mich wieder auf die schönen Dinge im Leben konzentrieren und vor allem meine freie Zeit einfach nur genießen.
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    So ein Abschluss muss natürlich belohnt werden dachten wir uns und so haben wir uns selber ein Geschenk gemacht und beschlossen über Weihnachten und Silvester weg zu fliegen. Bis jetzt habe ich ja dicht gehalten und das Reiseziel nicht verraten, aber jetzt muss ich euch einfach erzählen wo es hingeht – Ich kann es einfach nicht mehr für mich behalten. Anfangs standen mehrere Destinationen unter anderem Jamaika oder Kuba zur Auswahl, doch nach langen Gesprächen und abwägen der Pros und Contras konnte ich mich dann doch durchsetzen – Deshalb geht es im Dezember nach Afrika!
    Ein Kindheitstraum von mir geht in Erfüllung und ja es dauert zwar noch ein halbes Jahr, aber ich kann diese Reise schon jetzt nicht mehr erwarten. Nur wenn ich daran denke was uns in diesen 3 Wochen alles erwarten wird muss ich grinsen. Wir werden 8 Tage in Tanzania sein und eine Safari machen – die Wildnis erkunden, in Zelten schlafen und viele tolle Fotos machen. Danach geht es für eine Woche nach Zanzibar, wo entspannen am Programm steht und als krönender Abschluss statten wir Kapstadt, wo mein Freund unbedingt “weißer Hai-Tauchen” gehen will, noch einen kleinen Besuch an. Der größte Teil unserer Reise ist schon gebucht und ihr könnt euch sicher vorstellen wie aufgeregt ich deswegen bin. Wenn jemand von euch bereits in Kaptstadt war, würde ich mich riesig über Tipps freuen. Wir haben unsere Reise zwar schon geplant, aber was wir unbedingt in Kapstadt machen sollen wissen wir noch nicht. Also rückt raus mit euren Insider-Informationen.

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    Foto via Pinterest

    Wenn es hier jemanden gibt, der gerne eine kleine Anleitung zum Publizistik-Abschluss hätte, lasst es mich wissen. Dann schreibe ich euch gerne alles zusammen. Wie findet man das passende Thema, wie lange braucht so eine Arbeit welche Wege sind zu bewältigen, was für Formulare muss man abgeben und welche Noten muss man einreichen etc. Gerne schreibe ich einen ausführlichen Beitrag dazu, wenn Interesse besteht. Doch jetzt wird erst Mal gefeiert.