Kategorie: Travel

  • off to rhodos – birthday week

    off to rhodos – birthday week

    Nachdem ich am Freitag erst von meiner Dienstreise zurück gekommen bin, hieß es gestern gleich wieder Koffer packen, denn heute ging es gleich in der Früh ab nach Rhodos. Mein lieber Papa wird nämlich kommende Woche 50 und hat beschlossen diesen Geburtstag in Griechenland zu feiern. Klar, dass wir da dabei sein müssen. Ich habe zwar schon ein bisschen Angst vor dieser Woche, denn es wird sicher sehr viel gefeiert, aber ich freue mich auch nach ca. 7 Jahren wieder nach Griechenland zu fliegen.
    Früher waren wir jedes Jahr im Sommer in Rhodos, genauer gesagt in Theologos. Wir hatten dort den Club und Animation und mein Vater seine Surfstation. Als ich dann älter war, wurde Abends immer sehr ausgelassen gefeiert und es war echt immer ein Spaß. Diese Woche kommen viele Freunde nach Rhodos, um gemeinsam mit meinem Papa zu feiern. Ich freue mich vor allem aufs Meer, auf ein paar entspannte Tage, natürlich aufs Feiern und das gute griechische Essen. Natürlich bleibt es hier nicht ruhig, denn ich habe ein paar Blogbeiträge für euch vorbereitet. Wer auf dem laufenden bleiben möchte, kann mir auf Instagram folgen. Da werde ich sicher das eine oder andere Urlaubsfoto posten und nach der Woche gibt es auch sicher ein paar Eindrücke hier auf dem Blog.
  • Frühstück im Palmenhaus

    Frühstück im Palmenhaus

    Ich liebe es in Wien Frühstücken zu gehen, vor allem wenn das Wetter mitspielt und man im Freien in der Sonne sitzen kann. Vor 2 Wochen wollten mein Freund und ich das Wetter ausnutzen und ins Motto am Fluss oder in die Meierei im Stadtpark Frühstücken gehen, doch anscheinend waren wir nicht die Einzigen mit dieser Idee, denn beide Lokale waren voll. Nachdem ich mich auf die Frühstückerinnen schlau gemacht habe, was es denn sonst noch so gibt, reservierten wir einen Tisch im Palmenhaus.
    Das Café im Palmenhaus ist finde ich ein typisches Wiener Cafehaus mitten im Burggarten, mit kleinen (bisschen wackeligen) Tischen. Das wichtigste, man kann im Freien sitzen, mit Blick ins Grüne. Die Auswahl der Frühstücksmenüs ist zwar nicht riesig, aber meiner Meinung nach reicht es vollkommen. Ich bin sowieso immer überfordert, wenn es zu viel Auswahl gibt. Ich hatte das Wiener Frühstück, mit Schinken, Käse, Marmelade, einen frisch gepressten Orangensaft und den Rohkostteller. Das Essen war echt lecker und die Portionen genau richtig. Die Kellner höflich und lange warten musste man auch nicht. Ich war echt zufrieden. Wer es also gerne ganz simple hat, dem kann ich das Palmenhaus nur wärmstens empfehlen.
    Palmenhaus
    Bar Brasserie Cafe
    Burggarten 1
    A – 1010 Wien
  • Mochi

    Mochi

    Vor 2 Wochen waren mein Freund und ich im Mochi essen, einem kleinen Lokal im zweiten Bezirk. Meine Arbeitskollegin hat so von diesem Restaurant in der Praterstrasse geschwärmt, dass ich dort auch unbedingt mal hin wollte. Also reservierte ich einen Tisch für unseren Jahrestag. Die Erwartungen waren groß, denn ich hatte gehört, dass das Essen ein reines Gechmackserlebnis sein soll und ich wurde nicht enttäuscht, es war einfach unbeschreiblich gut.

    Das Lokal ist von außen sehr unscheinbar und ich glaube, normal wäre ich daran vorbei gelaufen, wenn ich nicht gewusst hätte wo es ist. Ich habe mir sagen lassen, dass das Lokal immer sehr gut besucht ist und daher sollte man unbedingt vorher einen Tisch reservieren. Man kann zwar auch warten, aber es ist nicht sicher, dass man auch einen Platz bekommt.

    Schon wenn man das Lokal betritt, fühlt man sich hier wohl, denn man wird wirklich total freundlich begrüßt. Es ist zwar alles sehr eng, aber das stört irgendwie gar nicht. Es ist auch nicht zu laut, man kann sich also auch wirklich gut unterhalten.
    Toll ist auch, dass es eine “offene” Küche gibt und man den Köchen beim zubereiten der Speisen mehr oder weniger auf die Finger schauen kann. Die Speisekarte ist etwas ausgefallen, bei vielen Gerichten musste ich nachfragen was denn was ist. Doch das Essen ist wirklich traumhaft. Alleine der “einfache” Blattspinat war wirklich ausgezeichnet und ich wollte gar nicht mehr aufhören zu essen. Ein Gericht war köstlicher als das andere und am liebsten, hätte ich mich durch die ganze Speisekarte gekostet, aber das hätte ich mir dann wohl eher nicht leisten können. Wir haben aber relativ viel probiert. Die Salmon skin Roll, Spieße, Softshell Crap, Meeresfrüchte-Sashimi Salat und alles hat einfach traumhaft geschmeckt, am Schluss konnte ich mich kaum mehr rühren. Eine Nachspeise musste einfach sein, denn schon Tage vorher wusste, ich was es werden wird, nämlich das Schokomousse mit Cookies und frischen Himbeeren. Das solltet ihr unbedingt probieren, wenn ich mal dort essen geht. Auch die Getränke waren sehr lecker. Den Eistee und Gin mit Gurke kann ich euch nur weiterempfehlen und auch der Mochi Spritz war sehr lecker.

    Nicht nur das Essen, sondern auch unser Kellner war wirklich super freundlich und wir hatten einen echt netten Abend im Mochi. Ich kann euch dieses Lokal nur wärmstens empfehlen. Ich werde auf alle Fälle bald mal wieder vorbei schauen, denn es gibt noch einige Dinge auf der Speisekarte die von mir probiert werden möchten.

     

    Mochi
    Praterstrasse 15
    1020 Wien
  • dinner in the dark – a new experience

    dinner in the dark – a new experience

    Vor knapp 2 Wochen war ich zu Besuch bei “Vier Sinne. Dinner in the dark“. Dieser Abend war eine wirklich ganz neue Erfahrung für mich. In völliger Dunkelheit ein Abendessen zu sich zunehmen, ohne vorher zu wissen was es denn eigentlich gibt und wie man sich so anstellt beim Essen im Dunkeln. Das es wirklich so Finster ist hätte ich nicht gedacht, doch ich habe mich gut geschlagen und ich hatte großen Spaß.

    Vor einigen Jahren war ich schon mal bei Dialog im Dunkeln, wo man sieht (bzw. eigentlich nicht sieht), wie man als Blinder Mensch den Alltag erlebt. Man bekommt einen Blindenstock und erlebt unterschiedliche Situationen, wie eine Bootsfahrt, das überqueren einer befahren Straße, ein Spaziergang durch den Wald, usw. und das in völliger Finsternis.

    Schon dieses Erlebnis war damals wirklich interessant und deshalb habe ich mich sehr darüber gefreut, als wir mit der Arbeit gemeinsam zum 4 Sinne Dinner in the dark gegangen sind.
    Bevor das Essen los geht und man in die völlige Dunkelheit geführt wird, kann man noch einen Aperitif genießen und bekommt alles genau erklärt, wie der Abend ablaufen wird. Handys und Uhren mit leuchtendem Display, müssen abgedreht bzw. in der Tasche verstaut werden, damit auch wirklich kein Lichtstrahl die Atomsphäre stört.
    Dann geht es auch schon los, man wird durch eine Schleuse in die Dunkelheit geführt und von den Kellnern die blind oder stark sehbehindert sind, an den Tisch gebracht. Es gab eine kurze Einschulung, wo was am Tisch zu finden ist. Auch ein Zettel und ein Stift liegen am Tisch, falls man Lust hat etwas zu zeichnen.
    Nachdem wir etwas zu trinken bekommen hatten, kam die Vorspeise. Anstatt zum Besteck zu greifen, beschloss ich einfach mit den Finger zu essen, denn es war viel einfacher, es stand eine Schüssel zum Händewaschen am Tisch und es konnte mich doch sowieso keiner sehen
    Ich hatte im Vorhinein schon ein bisschen Bammel, dass ich vielleicht etwas zu essen bekomme, was mir überhaupt nicht schmeckt, doch jeder Gang war wirklich lecker. Die Suppe habe ich dann sogar mit dem Löffel gegessen und musste nicht aus der Schale schlürfen.
    Um die Wartezeit auf die Hauptspeise zu verkürzen, bekamen wir ein paar Tast- und Riechspiele. Tja und dann musste ich auf die Toilette und zu meiner Überraschung, habe ich mich sogar sehr gut im Dunklen zurecht gefunden. Ich habe sogar alleine aus dem Raum gefunden und auch wieder zurück auf den Platz. Am Weg zurück landete meine Hand beim entlangtasten zwar in irgendeiner Schüssel, aber sonst habe ich mich eigentlich richtig gut angestellt.
    Auch bei Haupt- und Nachspeise habe ich auf das Besteck verzichtet. Es war einfach viel zu mühsam, denn ich hatte nicht nur einmal eine leere Gabel im Mund und wieso soll ich es mir schwer machen, wenn es mit den Fingern doch so einfach geht.
    Nach Tee und Kaffee wurde die Musik lauter gedreht und man konnte tanzen, was sehr lustig war, so ganz unbeobachtet.
    Wieder zurück im beleuchtetem Raum, dauerte es ein Weilchen, bis ich mich wieder an das normale Licht gewöhnt hatte. Das Essen und auch die Spiele lagen auf einem Tisch und man konnte schauen, ob man auch richtig geraten hat. Beim Essen war eigentlich schnell klar um was es sich handelt und auch bei den Tastspielen lag ich gar nicht so falsch.
    Der Abend war wirklich sehr interessant und ich hatte großen Spaß. Anfangs hatte ich wirklich keine Orientierung und es hat ein bisschen gedauert, bis ich mich an die Situation gewöhnt habe, doch dann war es eigentlich kein Problem mehr für mich. Man wusste ziemlich schnell wo sich was am Tisch befindet und welche Handbewegung man machen musste um die Dinge zu bekommen.
    Es ist wirklich eine ganz tolle Erfahrung und ich würde es jederzeit wieder machen, auch wenn ich gegen Ende schon ziemlich müde war, weil es ein bisschen lang gedauert hat, aber ich war auch ein wenig angeschlagen an diesem Abend.
    Das Dinner ist mit 87 Euro pro Person, zwar nicht ganz so günstig, aber es ist das Geld auf jeden Fall Wert. Ich mein wann hat man schon die Möglichkeit in völliger Dunkelheit zu essen und man bekommt immerhin einen Aperitif, ein 4 Gänge Menü und alle Getränke.
    Man kann aber nicht einfach so hingehen, sondern muss sich vorher auf der Homepage einen Termin aussuchen. In größerer Runde macht es glaub ich mehr Spaß, doch auch ein romantisches Dinner in Dunkelheit kann ganz interessant sein ;).
     Habt ihr schon mal in völliger Finsternis gegessen?
  • My 5 – travel tips

    My 5 – travel tips

    Ich wurde vor einiger Zeit gefragt, ob ich nicht einen Beitrag zum Thema “Urlaub buchen” verfassen möchte. Was sollte man beim Buchen einer größeren Individualreise wie zum Beispiel Thailand oder Amerika beachten.  Ich muss ehrlich gestehen, ich bin keine Expertin was dieses Thema betrifft, aber ich möchte meine Erfahrungen meiner letzten großen Reisen mit euch teilen. So habe ich meine Amerikatour und meine Thailandrundreise geplant.
    1. Früh genug planen / Empfehlungen & Tipps
    Wenn es großen Reisen, wie zum Beispiel eine fünfwöchige Amerikatour oder eine Thailandrundereise sind, sollte man auf jeden Fall rechtzeitig mit dem Urlaubplanen beginnen. Ich habe bei beiden Reisen ca. ein Jahr vorher begonnen und mich als aller erstes über die Länder informiert und in meinem Freundeskreis und auf Facebook nach Tipps und Empfehlungen gefragt. Danach ging es auch schon ans Eingemachte, die Route musste geplant werden.
    2. Route
    Zuerst muss man sich genau überlegen, wo es überall hingehen soll. Was möchte man alles sehen, was geht sich in der verfügbaren Zeit aus bzw. wieviel Zeit nimmt man sich und was ist die geschickteste Route. Bei Amerika war es sehr einfach, da mein Freund die Planung der Route in die Hand genommen hat. Seine Eltern waren bereits einige Male in Amerika und haben uns hier einige Tipps gegeben. Bei Thailand war es ein bisschen anders, hier war ich für die Route zuständig. Ich habe mich über die einzelnen Inseln informiert und mich dann für 5 oder 6 entschieden und eine Route erstellt. Doch dann habe ich gemerkt, dass diese Route für drei Wochen einfach viel zu stressig ist und so wurden drei Inseln wieder gestrichen. Komplizierter war es dann den besten Weg von einer zur anderen Insel zu finden. Hier habe ich viel in Foren gelesen und die Busse haben wir alle vor Ort gebucht. Bei Amerika haben wir die Inlandsflüge geubcht und uns sowohl auf der West- als auf der Ostküste ein Auto gemietet. Die Inlandsflüge haben wir aber einige Wochen vor der Reise gebucht, wo wir auch gleich zum nächsten Punkt kommen.
    3. Flug / bzw Flüge
    Auch hier ist es wichtig früh genug zu buchen, vor allem wenn man weit wegfliegt. Langstreckenflüge sind meist teuer, doch wenn man rechtzeitig nach guten Flügen sucht kann man einiges an Geld sparen. Klar kann es immer wieder tolle Angebote geben, aber darauf wollte ich mich nicht verlassen.
    Meine Flüge nach Amerika sowie nach Thailand habe ich auf Sta Travel gebucht, da hier alle Flüge verglichen werden und man sich das beste Angebot aussuchen kann, außerdem konnte man hier auch einen Gabelflug buchen und da wir so einen für Amerika benötigten war das natürlich perfekt.
    Die Inlandsflüge haben wir dann über die einzelnen Flugseiten bzw. amerikanische Portale gebucht .
    Wir haben für alle Flüge nach und innerhalb Amerika 1200 Euro gezahlt, was wenn man bedenkt, dass wir auch von einer zur anderen Seite geflogen sind und 5 Wochen unterwegs waren, nicht viel ist. Unser Thailandflug hat uns zum Beispiel nur 600 Euro gekostet und wir sind mit Turkish Airline, über Istanbul nach Bangkok geflogen. Diese Airline ist wirklich super und ich würde jederzeit wieder damit fliegen. Komfort ist bei so einem Langstreckenflug sehr wichtig. 24 Stunden vor dem jeweiligen Flug (denke gibt es bei jeder Airline) kann man Online einchecken und sich bereits die Sitzplätze aussuchen, was ich persönlich sehr angenehm finde.
    4. Hotels
    Die Suche nach dem passendem Hotel ist immer so eine Sache. Mir hat es schon viele Nerven gekostet, vor allem gemeinsam mit meinem Freund. Bei Thailand war es um einiges einfacher als Amerika.  Bei unsere Amerikareise wollte ich einfach günstig wohnen, da wir die meiste Zeit unterwegs waren und kaum Zeit im Hotelzimmer verbracht haben.  Mein Freund hätte am liebsten nur in 5 Sternhotels gewohnt, doch das ist in Amerika einfach nicht möglich. vor allem nicht wenn man 5 Wochen unterwegs ist. Wir sind uns dann aber doch sehr schnell einig geworden.
    Da 5 Sternhotels in Thailand sehr günstig sind und wir hier auch viel entspannen wollten, haben wir bis auf einmal immer in solchen gewohnt. Wir haben eigentlich immer über Expedia gesucht und geschaut welche Hotels zur Auswahl stehen, dann haben wir auf Tripadvisor Bewertungen gelesen und uns dann für eines entschieden. Tripadvisort ist bei der Auswahl des richtigen Hotels eine sehr große Hilfe. Klar man wird immer die eine oder andere schlechte Bewertung lesen, aber oft wird auf übertrieben. Das erste was ich auf Tripadvisor mache, wenn ich Hotelbewertungen lese, ist ich schaue mir die Fotos der Gäste an, da kann man sich oft schon ein sehr gutes Bild machen. Wir haben uns beim buchen meistens auf diese Plattform verlassen und sind kein einziges Mal enttäuscht worden. Eine weitere tolle Seite, bei Asiareise ist Latestay. Hier findet man die Hotels meist noch eine Spur billiger.
    5. Reisepass/ Visum/ Impfungen

    Ja wichtig ist natürlich ein gültiger Reisepass, das muss ich aber glaub ich nicht wirklich erwähnen :) . In einige Ländern benötigt man ein Visum. Wenn man nach Amerika reist muss man dieses zum Beispiel online beantragen.  Ein anderer Punkt sind Impfungen, wenn man nach Asien fliegt sollte man sich unbedingt erkundigen welche Impfungen man benötigt. Dies ist von Gebiet sehr unterschiedlich und es kommt auch darauf an was man im Urlaub vor hat. Am besten stattet man dem Tropeninstitut einen Besuch ab.

     

    Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Beitrag weiterhelfen. Klar vielen Dinge sind selbstverständig und vieles werdet ihr wahrscheinlich schon wissen, aber genau so habe ich bis jetzt meine Reisen gebucht.
    Wenn ich einen Kurztrip oder einen “normalen” Urlaub, also keine Rundreise plane, beginnen ich natürlich nicht ein Jahr vorher, aber bei so großen Reisen muss man natürlich früh anfangen. Ich habe bei beiden Reisen relativ früh zum sparen beginnen müssen und habe diese Gelegenheit immer genutzt um gleich mit der Planung zu beginnen.
    Wenn ihr noch weitere Tipps, Seiten, Empfehlungen oder auf Fragen etc. habt, nur zu hinterlasst mir ein Kommentar

     

  • Tower Club at Lebua & Sirocco Skybar

    Tower Club at Lebua & Sirocco Skybar

    Heute, ein Monat nach meiner Reise, gibt es den letzten Thailand – Beitrag. Letzte Woche wusste ich nicht mal, ob ich diese Fotos überhaupt mit euch teilen kann, denn mein Laptop hat meine ganzen Thailand Fotos verschluckt und nicht mehr ausgespuckt. Ich hatte mich schon fast damit abgefunden gehabt, dass alle meine Fotos nun weg sind, doch dann entdeckte ich ein Programm, mit dem ich die Fotos von der Speicherkarte meiner Kamera wiederherstellen konnte. Gott sei Danke, denn es wäre wirklich schade um die vielen tollen Fotos gewesen. Nun aber zurück zur letzten Nach in Thailand. Wir wollten unseren Urlaub ganz toll und entspannt ausklingen lassen. Deshalb beschlossen wir die letzte Nacht in einer Suiite im Lebua Hotel zu verbringen.

    Der Eine oder Andere wird das Hotel aus dem Film Hangover 2 kennen. Es ist für die traumhafte Aussicht und die tolle griechische Kuppel am Dach bekannt. Das Hotel ist wirklich sehr schön und hat 63 Stockwerke. Die günstigeren Zimmer gibt es im State Tower. Diese Zimmer sind ca im 20 Stock und etwas günstiger. Wer es aber noch ein bisschen exklusiver haben möchte sollte sich für den Tower Club entscheiden. Hier befinden sich die Suiten im 52- 58 Stock und man hat neben Frühstück und gratis W-lan auch noch Zutritt zur Club Lounge, wo es zwischen 12 und 18 Uhr gratis Snacks und Cocktails gibt. Unsere wirklich sehr geräumige Suite lag im 58 Stock und die Aussicht war einfach fantastisch. Leider ist es in Bangkok immer sehr diesig. Unsere Suite war wirklich sehr geräumig und wir hatten neben einem Wohnbereich sogar eine Küche im Zimmer. Doch ganz so modern eingerichtet wie das The Muse war es aber nicht. Wir verbrachten den letzten Tag, also nur noch im Hotel, gönnten uns einen Cocktail in der Lounge und relaxten am Pool, bevor es am Abend ins Sirocco zum Essen ging.

    Ausblick von unserem Zimmer im 58 Stock
    Sirocco Sky Bar. 

    Da wir den Urlaub ganz besonders ausklingen lassen wollten, reservierten wir einen Tisch im Sirocco. Hier speist man im 63 Stock im Freien mit Blick über Bangkok. Es ist wirklich eine ganz tolle Atmosphäre dort. Das Essen war auch wirklich köstlich, aber die Preise sind wirklich extrem. Ich trau mich ja gar nicht sagen was wir dort fürs Essen gezahlt haben, aber ich kann euch sagen, ich habe noch nie soviel Geld für Essen gehen ausgegeben. Da wir aber am letzten Abend nicht mehr anfangen wollten darauf zu achten wieviel das Essen kostet, haben wir den Abend einfach genossen und bestellt auf was wir Lust hatten. Wobei es im Nachhinein schon schmerzt ist, wenn man weiß, dass allein mein Hauptgang umgerechnet ca. 50 Euro gekostet hat, doch das Essen war wirklich ausgezeichnet und auch das Personal sehr zuvorkommend und höflich. Man muss natürlich nicht dort Essen um den Ausblick zu genießen, man kann auch nur einen Cocktail an der Bar trinken, wobei dort immer sehr viel los ist. Doch ein Besuch in der Skybar zahlt sich wirklich aus, denn der Blick über Bangkok ist einfach ein Traum.

    Der Hauptgang – Ich hatte Hühnchen, mein Freund das Lamm
    Kokos-, Passionsfrucht- und Mangosorbet
    Mein Outfit an diesem Abend: Kleid und Sandalen – Zara, Gürtel – H&M, Kette: Forever 21
    Nach einem traumhafte Sonnenaufgang am letzten Tag, ging es auch schon wieder zurück nach Wien. Ja so schnell können 3 Wochen Thailand vergehen und mittlerweile sehne ich mich schon wieder nach Wärme und Sonne, denn momentan schaut es bei uns ja nicht so rosig aus. Doch der nächste Urlaub ist bereits geplant und ich zähle bereits die Tage bis es wieder in den Süden geht
  • Thai Cooking – Pad Thai

    Thai Cooking – Pad Thai

    Am Freitag Abend haben wir einen Thai Kochabend bei uns Zuhause veranstaltet. Nachdem wir ja auf Koh Chang einen Kochkurs belegt haben (Siehe HIER), mussten wir unser Können unter Beweis stellen bzw. schauen ob wir es auch alleine so gut hinbekommen.
    Als Vorspeise gab es einen pikanten Rindfleischsalat, zubereitet von der superzischigen Tau, der wirklich der Hammer war und den ich demnächst unbedingt nachkochen muss. Als Hauptspeise gab es Pad Thai, ein typisch thailändisches Nudelgericht. Pad Thai ist wirklich schnell zubereitet und schmeckt so lecker, man kann es mit Rindfleisch, Hühnerfleisch, Vegetarisch oder mit Garnelen zubereiten. Das tolle ist man bekommt alle Zutaten in jedem Asia-Supermarkt. Ein guter Tipp ist der Prosi Supermarkt bei der Burggasse in Wien,hier findet man tolle Sachen aus der indischen, asiatischen und auch afrikanischen Küche. traumhaft schmecken.
    Zutaten für 2 Personen: 

    Pad Thai Sauce: Man kann diese natürlich auch fertig kaufen. Ich habe mir gedacht, zumindest beim ersten Mal wird sie selbstgemacht.
    – 5 EL Palmzucker
    – 3 E Tamarindsaft oder 1 1/2 Esslöffel Tamarindpaste
    – 2 EL Chilisauce
    – 3 EL Fischsauce
    Pad Thai:
    – Karotten
    – eine handvoll Reisnudeln
    – Garnelen oder Putenfleisch
    – Schnittlauch
    – 2 Eier
    – Frühlingszwiebel
    – 1 Limette
    – 1/2 Tofu
    – 2 Teelöffel Shrimpspulver (Wichtig kein Fischpulver !)
    – Erdnüsse: ganz oder gerieben – nicht gesalzen
    – Sojasprossen
    – Sojasauce
    – 2 EL pflanzliches Öl
    Zubereitung:
    – Die Karotten und Frühlingszwiebel klein hacken.
    -Tofu würfelig schneiden und in einer Pfanne anbraten. Ich hab einen ganz normalen Tofu genommen und ihn mit Sojasauce gewürzt, während ich ihn angebraten habe.
    – Die Reisnudeln ca 20 Minuten in heißem Wasser einlegen.
    – Den Schnittlauch in 3  Teile schneiden ( soll nicht zu klein sein).
    – Wenn ihr gefrorene Garnelen verwendet, diese kurz in warmes Wasser legen, dann tauen sie ganz schnell auf.
    – Wenn ihr ganze Erdnüsse genommen habt müsst ihr diese noch ganz klein hacken. Ich hatte welche mit Schale, habe sie kurz in der Pfanne erhitzt, abgeschält und dann in den Standmixer gegeben.
    – Wenn die Reisnudeln weich sind, aus dem Wasser nehmen.
    – Die einzelnen Zutaten neben dem Wok platzieren, denn jetzt geht es schnell und eine Zutat nach der anderen muss hinzugefügt werden.
    –  2 EL Öl im Wok erhitzen und die Frühlingszwiebel anbraten.
    – Dann kommen die Karotten, der Tofu und 2 Teelöffel Shrimpspulver dazu. Es ist wirklich wichtig, dass ihr kein Fischpulver nehmt, weil sonst schmeckt das ganze zu fischig.
    – Als Nächstes kommen die Garnelen in den Wok und werden kurz angebraten.
    – Wenn die Garnelen schön knusprig sind, kommen nun die Nudeln und die Sojasprossen dazu.
    – Alles gut vermischen.
    – Nun werden alle Zutaten zur Seite geschoben und die 2 Eier kommen in den Wok und nun hebt man das Ei unter die Zutaten.
    – Zum Schluss kommt noch der Schnittlauch und 3 -6 EL der Pad Thai Sauce dazu.
    – Mit Limette und Erdnüssen anrichten und fertig ist das typisch thailändische Pad Thai.
  • island hopping – krabi

    island hopping – krabi

    Der letzte Stopp unserer Thailand-Reise, bevor es noch eine letzte Nacht zurück nach Bangkok ging, war Krabi. Für Krabi haben wir bzw. eigentlich ich mich entschieden, weil ich vor der Reise so viele tolle Bilder von den Stränden gesehen habe. Eigentlich wollte ich mir dort ein schönes Hotel mit schönem Strand suchen und einfach nur relaxen und den Urlaub ausklingen lassen, doch die wirklich schönen Strände, mit weißem Sand und türkisem Wasser sind nicht direkt in Krabi, sondern auf den Inseln. Die erste Nacht haben wir in der Gegend Ao Nang verbracht. Hier hat es uns aber gar nicht gefallen, da es einfach extrem touristisch ist. Das Essen jat nur halb so gut geschmeckt und der Strand ist voller Boote und man glaubt man liegt neben der Autobahn, aber vielleicht waren wir auch einfach nur in der falschen Gegend. Danach ging es weiter nach Klong Muang eine ruhigere Gegend.
    Das Hotel – Sofitel Krabi Phokeethra Golf & Spa Resort
    Bevor ich euch von unseren Inselausflügen erzähle, möchte ich euch das Hotel zeigen in dem wir gewohnt haben. Die Geschichte dazu wie wir gebucht haben ist auch sehr lustig, denn wir haben um 2 Uhr Früh ganz spontan über eine Australische Seite ein Mistery Hotel gebucht und wussten erst nach der Buchung in welches Hotel es gehen wird.
    Wir wussten nur, dass das Hotel in der Gegend Klong Muang  liegt, eine 5 Sternanlage mit Golfplatz ist und mit Frühstück und Zimmer mit Meerblick sein soll. Da das Hotel in Krabi das LEtzte war, das uns noch fehlte und wir uns einfach nicht entscheiden konnten, haben wir einfach ganz spontan dieses Mistery Hotel gebucht und ja 2 Minuten später kam auch schon die E-Mail mit der Info, dass wir im Sofitel wohnen werden. Man muss dazu sagen, das Sofitel hätte wenn wir es normal gebucht hätten sicher 400 Euro mehr gekostet und so sind wir ziemlich gut ausgestiegen und mein Freund hat auch noch das Hotel bekommen das er von Anfang an wollte.
    Das Sofitel ist wirklich ein Traum, sehr luxuriös und im Kolonialstil errichtet. Die Anlage war sehr weitläufig und wunderschön und wie schon erwähnt, hatten wir auch einen Golfplatz, den wir aber nicht genutzt haben. Überrascht war ich vor allem vom riesigen Pool. Man hat eine Ewigkeit vom einer zu anderen Seite gebraucht. Der Pool ist der größte in ganz Thailand und 7000qm groß. Das Hotel war zwar fast voll, aber man hat es kaum gemerkt, weil die Leute sich so gut in der großen Anlage und um den riesigen Pool verteilt haben. Auch der Strand war sehr nett und es gab Liegen und einen Handtuchboy. Man musste jedoch eine kleine Straße überqueren und auf der rechten Seite hatte man eine Schiffsanlagestelle, die halt nicht sehr schön war. Da wir aber Untertags sowieso auf den unterschiedlichsten Stränden und Inseln unterwegs waren, haben wir den späten Nachmittag meistens am Pool ausklingen lassen.
    Auch das Frühstücksbuffet ist sehr gut gewesen und die Auswahl war enorm. Wir waren wirklich sehr zufrieden mit dem Hotel und hatten einen schönen Aufenthalt und haben uns sehr wohl gefühlt.

     Island Hopping – Phi Phi Island & Hong Island
    Nun aber  zu den traumhaftschönen Inseln. Man hat wirklich eine große Auswahl an Packages und Anbieter und man sollte am Besten vorher ein bisschen googlen und die Meinung anderer Urlauber lesen. Wir haben uns für die Phi Phi Island Speedboat Tour entschieden. Ich glaube der Anbieter war Andaman, aber ich bin mir nicht mehr ganz sicher. Wir waren auf jeden Fall sehr zufrieden. Ja es war ein typischer Touriausflug, aber an dem kommt man nicht  vorbei wenn man diese Inseln sehen möchte. Wir wurden um 8 Uhr vom Hotel abgeholt und um ca 9 Uhr  startet das Speedboat Richtung Phi Phi Island. Wir waren so ca 20- 25 Leute am Boot und mehr wären auch nicht mehr drauf gegangen, also die Boote werden dort wirklich vollgefüllt. Unser erster Stopp war Bamboo Island, eine süße kleine Insel mit traumhaften Strand und türkisem Meer, aber natürlich voller Touristen. Wir sind extra ein Stückchen gegangen um ein ruhigeres Plätzchen zu finden.
    Nach einer Stunde plantschen und sonnen, ging es dann weiter zum Schnorcheln. Eigentlich bin ich ja kein großerSchnorchelfan, aber es war echt toll, denn die Unterwasserwelt ist ein traum und die Thais haben Brot ins Wasser geworfen und so tausende Fische angelockt.
    Nach dem Mittagessen auf Phi Phi Don, ging es zum Maya Bay, bekannt aus dem Film the Beach, den sicher jeder von euch kennt. Schon von Weitem hat man 1000 Boote gesehen und viele Touris. Irgendwie hat es gewirkt wie ein Strand voller Erdmännchen. Der Strand und das Meer ist wirklich traumhaft und mit Sicherheit ist diese Gegend eine der Schönsten. Nurr  leider macht der Tourirmus vieles kaputt, aber sehenswert ist es auf jeden Fall.
    Danach wurde noch ein Schnorchel Stopp eingelegt und um ca. 17 Uhr waren wir dann wieder im Hotel. Wichtig bei so einem Insel Hopping Tagesausflug ist Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor und eine Kopfbedeckung, denn man ist eigentlich die ganze Zeit in der prallen Sonne.
    Am zweiten Tag beschlossen wir eine private Tour mit dem Hoteleigenem Speedboat nach Hong Island zu machen. Bei diesem Ausflug waren wir nur zu 8, was wesentlich angenehmer war. Wir fuhren gleich in der Früh los, weil es da noch ruhiger auf den Inseln ist. Wir haben dort den ganzen Tag relaxt, geschnorchelt und Fische gefüttert. Um 15:30 Uhr ging es dann wieder zurück, worüber wir sehr froh waren, weil nach 13 Uhr kamen dann viele Touristenboote und es war nicht mehr ganz so ruhig. Den Rest des Tages ließen wir am Hotelpool mit Cocktails ausklingen.
    Chicken Island
    Hong Island 
    Also ich muss sagen bis auf die Ao Nang Gegend, wo es mir einfach viel zu touristisch war hat mir Krabi wirklich gut gefallen. Die Landschaft. das Meer, die Inseln sind dort einfach ein Wahnsinn. Leider fehlt halt dieses Paradiesische Feeling, wenn man mit 1000 anderen Leuten auf der Inseln ist, aber ich kann jedem nur empfehlen, der nach KRabi fliegt, die eine oder andere Insel zu besuchen. Ich hab noch nie in meinem Leben so ein schönes Meer und so schöne Strände gesehen. Wer da nur nicht der Massentourismus.