Kategorie: Snow

  • Girls who snowboard – meine Ausrüstung

    Girls who snowboard – meine Ausrüstung


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    Ich bin ein Sommerkind durch und durch, doch wenn dann der Schnee kommt, kann sich das schlagartig ändern. Sobald die ersten Schneeflocken fallen, wird das Snowboard aus der Winterpause geholt. Im vergangenen Jahr war ich sogar so motiviert, dass ich schon im Oktober straight von Sardinien das erste Mal auf den Berg gedüst bin. Gib mir ein Brett in die Hand und die Nina ist happy. Achja und Sonnenschein wäre noch wichtig, denn ich muss gestehen ich bin dann doch eher eine Schönwetter-Snowboarderin. Wenn es schneit, stürmt und man nichts sieht, bleib ich dann doch lieber zuhause auf der Coach und warte auf die perfekten Bluebird Tage. Lange Rede kurzer Sinn, mit Schnee und Snowboard mag ich den Winter schon echt sehr gerne. Man muss ja doch aus jeder Jahreszeit das Beste rausholen. Vor kurzem wurde ich gefragt wie lange ich denn schon snowboarde und ich musste feststellen, dass ich nun echt alt werde, denn ich stehe mittlerweile über 20 Jahre, mal mehr mal weniger oft auf dem Brett. 

    Meine Anfänge – Von den Skiern direkt aufs Snowboard
    Mit drei Jahren habe ich damals Skifahren gelernt und laut meiner Mama war ich darin auch gar nicht so schlecht, nur zu faul schön zu fahren. Meine Devise war einfach Vollgas, also bin ich meistens Schuss den Hang runtergedüst. Mit ca. 9 Jahren bin ich dann von zwei Brettern auf eines umgestiegen. Da mein Papa “Snowboarder der ersten Stunde” ist, war das irgendwie klar, dass ich früher oder später auch zum Snowboarden wechseln werde. Ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie mich meinen Papa topmotiviert den Hügel raufgezogen hat und mir das Snowboarden beigebracht hat. Ja und dabei bin ich dann auch geblieben. Zwischendurch bin ich zwar immer mal wieder auf Skiern gestanden, aber wirklich Spaß hat mir nur das Snowboarden gemacht. Ich weiß noch ganz genau, als man mich bei der Wintersportwoche in die falsche Gruppe eingeteilt hat und ich 5 Tage lang Skifahren hätte sollen. Nach einem halben Tag schmollen durfte ich dann aber Gott sei Dank wechseln und so ist diese Woche dann doch noch schön geworden. Wenn ich gefragt werde, ob ich Tipps habe wie man am Besten beginnt, tue ich mir da immer sehr schwer, da ich schon zu lange am Snowboard stehe und mich an meine Anfänge gar nicht so gut erinnern kann. Über die Jahre war ich mal mehr und mal weniger im Schnee unterwegs, denn von Wien aus waren die Möglichkeiten doch nicht ganz so attraktiv. In den letzten Jahren hat sich das aber extrem geändert und seit ich in Salzburg wohne ist es sowieso alles nochmal etwas anderes. Mit den Bergen direkt vor der Haustüre gibt es halt nichts mehr was mich davon abhält, außer vielleicht schlechtes Wetter.  Mittlerweile bin ich nicht nur gerne in den Skigebieten zum Boarden, sondern auch super gerne mit dem Splitboard unterwegs. Demnach hat sich auch meine Ausrüstung in den letzten 2 Jahren sehr verändert und ich habe alle eure Fragen rund um die Themen Snowboard-Ausrüstung und Splitboard versucht zu beantworten. Gleich vorweg, ja ich habe sicher nicht wenig Zeug und man kommt auch ganz bestimmt mit weniger aus, aber ich dürft auch nicht vergessen, es gehört auch zu meinem Beruf euch auch in diesem Bereich Neuheiten zu zeigen und deshalb bin ich da auch bestimmt kein Maßstab. Noch dazu kommt, dass mein Freund und ich die gleiche Kleidergröße haben, was natürlich zu meinem Vorteil ist, denn so kann ich auch seine coolen Styles tragen und immer mal wieder meine Teile neu kombinieren



    Meine Snowboards 

    Früher hatte ich ein einziges Brett und das bin ich immer gefahren bis es regelrecht zerfallen ist. Im Prinzip benötigt man auch nur ein Snowboard, vor allem wenn man nur ab und an mal auf die Piste kommt. Ich war immer der Meinung eines reicht mir vollkommen doch im letzten Jahr wurde ich dann eines Besseren belehrt. Wenn man dann aber auch mehr Powdern also Tiefschneefahren geht oder eben auch Bergtouren macht, dann bleibt es nicht bei diesem einen Brett. Das Gute ist aber, dass man so ein Brett ja doch ein paar Jährchen fahren kann und es nicht jedes Jahr austauschen muss. Mein vorletztes Brett bin ich wirklich bis zum bitteren Ende gefahren und auch da fiel es mir schwer mich davon zu trennen. Wenn man sich diesen Beitrag so ansieht, könnte man meinen es handelt sich um einen Burton-Werbebeitrag, doch dem ist nicht so. Tatsächlich habe ich bis auf ein paar Teile (die ich zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen habe) alles selber gekauft. 

    Einmal Burton immer Burton – Ich muss zu geben ich war immer schon ein großer Fan dieser Marke und bin bis auf einmal auch immer ein Burton Snowboard gefahren. Für mich ist das einfach “die Snowboard-Brand” die nicht nur richtig gute Boards produziert, sondern auch einen geilen Style hat. Deshalb sind die meisten meiner Snowboard-Sachen auch von Burton. Ja und da ich weiß dass so eine Ausrüstung auch nicht gerade günstig ist, habe ich für euch nachgefragt und einen Code bekommen, mit dem ihr für die nächsten 10 Tage 20% bei Burton bekommt (exklusive Mine77 & Splitboards). Vielleicht gibt es da ja noch das eine oder andere was euch fehlt. 

    Piste – Burton Talent Scout 2018 (Länge 152)
    In dieses Brett habe ich mich vor über 2 Jahren , als ich das erste Mal in Laax war, sofort verliebt. Da ich mit dem Flieger angereist bin, habe ich mein Snowboard zuhause gelassen und mich für ein Leihboard entschieden. Ja und was soll ich sagen, es war einfach Liebe auf den ersten Blick und ich wollte das Brett eigentlich gar nicht mehr hergeben. Ein Jahr später bei meinem zweiten Besuch, stand wieder dieses Brett vor mir und da es Online nirgends mehr erhältlich war, wusste ich, ich muss sofort handeln. Also habe ich mit den Presse-Mädls gesprochen, die es Gott sei Dank möglich gemacht haben und so wurde das Leiboard kurzerhand gekauft und durfte endlich mit mir nachhause. Im Nachhinein betrachtet war es echt gar nicht so billig, aber da es mir einfach nicht aus dem Kopf gehen wollte musste ich zuschlagen. Da ich bei meinem zweiten Besuch mit dem Zug angereist bin, war der Transport auch um einiges einfacher. Seitdem begleitet mich dieses Snowboard und immer wenn ich es aus in die Hand nehme muss ich grinsen und an diese Geschichte denken. Das Talent Scout ist ein Allmountain Board und sowohl für die Piste als auch für den Powder geeignet und das schlaue Internet hat mir verraten, dass es auch fürs Parkfahren sehr gut geeignet ist, aber damit habe ich keine Erfahrung. Ich war die letzten Jahre auf jeden Fall sehr sehr happy mit diesem Brett und liebe es immer noch sehr.  Hier findet ihr das aktuelle Burton Talent Scout Modell. 
    Dieses Jahr gab es noch ein kleines Upgrade und so durfte dieses Jahr eine Step On Bindung bei mir einziehen, was nochmal Next Level ist. Ich finde es braucht zwar ein bisschen bis man sich an das Einsteigen gewöhnt hat, aber wie entspannt ist es eigentlich wenn man sich gar nicht mehr wirklich bücken, geschweige denn hinsetzen muss beim anschallen. Bei den Snowboardboots habe ich das Step On Modell vom letzten Jahr, hier findet ihr das aktuelle Step On Ritual Modell.

    Powder – Burton 3D Fish
    Eigentlich war ich ja der Meinung, dass mir mein Allmountain-Board reicht und ich auch im Powder damit sehr happy bin. Bis zu dem Moment, als ich im vergangenen Jahr das erste Mal den Fish von meinem Freund ausprobiert habe. Ich war so begeistert, dass sofort feststand, für die nächste Saison brauche ich auch so ein Brett. Mit einem Fish fühlt sich das fahren im Tiefschnee halt einfach nochmal mehr wie Surfen an. Man kann das Gefühl gar nicht beschreiben, man muss es einfach mal ausprobiert haben. Also habe ich mir dieses Jahr den Burton 3D Fish (Länge 151)  zugelegt und oh mein Gott liebe ich dieses Snowboard. Da ich natürlich nicht den ersten Powder abwarten konnte, wurde es gleich im Oktober auf der Piste getestet und auch da fährt sich dieses Brett unheimlich gut. Im Tiefschnee ist es natürlich nochmal Next-Level und super wendig aber auch zum Carven auf der Piste finde ich es mega. Deshalb wird jetzt immer zwischen diesen zwei Brettern abgewechselt. Wobei ich die letzten Male fast immer zum Fish gegriffen habe. Für den Fish habe ich mir noch die Escapade Bindung zugelegt mit der ich auch sehr zufrieden bin. 

    Backcountry – Family Tree Straight Chuter Camber Splitboard
    Im letzten Jahr habe ich dann auch noch das Touren gehen für mich entdeckt. Was gibt es besseres als auch im Winter den einen oder anderen Gipfel zu erklimmen und als Belohnung gehts dann mit dem Snowboard wieder runter ganz nach dem Motto “Earn you Turn”. So wurde dieses Jahr mein altes Splitboard ausgetauscht und das Family Tree Straight Chuter Camber Splitboard durfte bei mir einziehen. Ein wirklich super Board, dass sich auch richtig gut fährt, weil das ist ja oft so eine Sache bei Splitboards. Auch beim Bergauf gehen komme ich sehr gut zu recht, natürlich sind die zwei Teile breiter und schwerer als Tourenski, aber da ich noch nie auf Skier unterwegs war, habe ich hier auch keinen Vergleich. Ich bin auf jeden Fall sehr happy und zufrieden damit. In knapp 5 Minuten ist das Brett umgebaut und man kann damit den Berg runterdüsen. 
    Da das Brett hinten auch etwas kürzer ist, ist es vom Fahrgefühl auch ein bisschen wie mein Fish  und sehr wendig. Wirklich viel anders fühlt sich das Fahren mit diesem Brett auch nicht an, ich würde es jetzt aber trotzdem nicht für einen Tag auf der Piste verwenden. Zum Brett dazu habe ich die Hitchhiker Bindung mit der ich auch sehr zufrieden bin und natürlich die passenden Felle für den Anstieg. 



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    Snowboarden bzw. Wintersport im Allgemeinen ist kein billiger Spaß, denn neben Snowboard, Bindung und Boots braucht man dann doch auch noch die richtige Kleidung und auch das Thema Sicherheit darf nicht vernachlässigt werden. Wie bereits zu Beginn erwähnt bin ich auf jeden Fall kein Maßstab und besitze sicher mehr als man wirklich benötigt. Ich habe euch hier aber trotzdem meine Ausrüstung (aka. teilweise geliehen von meinem Freund) unterteilt in Piste und Tourengehen zusammengeschrieben, die sich für mich als perfekt herausgestellt hat. 

    Better Safe Than Sorry – Lawinenausrüstung
    Vorher möchte ich aber noch auf ein anderes Thema, das unheimlich wichtig und von sehr vielen Menschen unterschätzt wird eingehen und zwar Sicherheit. Egal ob ich im Skigebiet oder mit dem Splitboard unterwegs bin, meine Lawinenausrüstung (SondeSchaufel & LVS-Gerät) habe ich immer im Rucksack dabei. Natürlich wenn man wirklich nur auf der Piste fährt ist das nicht nötig. Doch wer wie ich vom frischen Powder angezogen wird, sollte dieses Thema auf keinen Fall unterschätzen. Auch wenn ich hier immer sehr vorsichtig bin, keine extremen Touren gehe, wirklich nie etwas riskiere und auch immer mit sehr erfahrenen Snowboardern unterwegs bin, man weiß nie. Deshalb lieber immer alles einpacken, denn Sicherheit geht einfach vor.  Außerdem kann ein Lawinenkurs nicht schaden, bzw. ist meiner Meinung nach unumgänglich. Der Alpenverein zum Beispiel bietet hier immer mal wieder Kurse (momentan eher nur online) an. 
    Abschließend kann ich hier nur sagen, seid hier wirklich vorsichtig, überschätzt euch nicht und befahrt kein Gelände das ihr nicht kennt. 

    Im Skigebiet unterwegs

    Auch wenn es dieses Jahr alles etwas anders ist, bin ich trotzdem unheimlich gern in den umliegenden Skigebieten unterwegs und Salzburg hat da wirklich so einiges zu bieten. Ich möchte hier jetzt auch gar nicht zu viele Tipps geben und Gebiete empfehlen, denn da behalte ich meine Plätzchen auch irgendwie gerne für mich. Beziehungsweise wird der eine oder andere der mir auf Instagram folgt, sicher wissen wo im Salzburger Land ich mich gerne herumtreibe. Es gibt hier auf jeden Fall eine große Auswahl und jeder findet hier etwas für seine Bedürfnisse. 
    Wie schon erwähnt switche ich hier gerne zwischen meinem Burton Talent Scout und meinem 3D Fish – je nachdem nach was mir gerade ist und wie die Schneeverhältnisse sind. 
    Ich habe euch hier mal aufgelistet, wie meine Ausrüstung sprich Kleidung, Protektoren & Accessoires genau aussieht. Bei der Kleidung setze ich wie auch beim Wandern oder im Alltag auf Schichten. Lieber ein Fleece mehr einpacken und dann in den Rucksack stecken als frieren. Ausziehen kann man immer etwas wenn einem zu kalt ist.  Mittlerweile weiß ich hier aber sehr gut wie viele Schichten ich bei welchen Bedingungen brauche und meistens fahre ich echt nur mit Baselayer, Fleece und Jacke. Hier muss man aber je nach Kälteempfinden das richtige für einen finden und da gibt es kein richtig oder falsch. Neben meiner Ausrüstung habe ich euch auch noch zusammengeschrieben, was ich so in meinen Rucksack packe, sprich was immer mit dabei ist. 

    Kleidung, Protektoren, Accessoires 

     

    • Fleece: Da mir sehr schnell warm wird habe ich meistens über dem Base Layer nur ein Fleece an. Wenn die Temperaturen aber weit unter 0 Fallen, habe ich meistens noch ein zweites Fleece oder einen Hoodie im Rucksack dabei.
    • Jacke & Hose: Je nach Temperatur greife ich zur dünneren oder dickeren Jacke und wie schon erwähnt bediene ich mich auch gerne mal im Schrank von meinem Freund. Hier kann ich euch auf jeden Fall die Produkte von AK sehr empfehlen. Ja diese sind nicht gerade günstig, aber sie halten was sie versprechen und sind jeden Cent wert. Ich habe mit den Jacken und Hosen von AK noch nie gefroren oder war irgendwie nass. Auch die normalen Burton Jacken & Hosen sind gut, aber wenn ich es mir aussuchen könnte, dann würde ich immer zu AK greifen. Ich habe hier übrigens auch eine Hose aus der Männerabteilung ( ganz normal in Small ) und liebe sie heiß. Ich bin aber auch beim Snowboarden eher ein Fan vom Oversized Look und mag es wenn es locker sitzt.

    wenn es nicht so kalt ist sind auch diese Jacken super (oder man zieht eine Schicht mehr darunter an)

    • Helm: Wie schon erwähnt geht bei mir Sicherheit vor und deshalb fahre ich wirklich immer mit Helm. Früher habe ich immer die Augen verdreht, denn die wirklich Coolen sind nie mit Helm sondern meistens mit Mütze gefahren. Doch eigentlich ist das total dumm, denn Wintersport ist gar nicht so ungefährlich, vor allem auf der Piste. Da kann man noch so gut fahren, es braucht nur ein anderer Schuld sein für einen Zusammenstoß. Da ich doch nur den einen Kopf habe, trage ich deshalb immer Helm, der schützt nicht nur, sondern hält auch meinen Kopf schön warm. Ich durfte die letzten Wochen den neuen Anon Logan WaveCel Helm testen, der nochmal mehr Sicherheit bieten soll als herkömmliche Helme. Ob das wirklich so ist kann ich selber nicht wirklich bestätigen, da ich glücklicherweise keinen Sturz oder ähnliches hatte. Die Technologie wurde aber über die letzten Jahre intensiv getestet und dürfte wirklich halten was sie verspricht. Der Tragekomfort ist bei diesem Helm aber wirklich top, wobei ich hier mit beiden Helmen die ich besitze sehr zufrieden bin.

    Ich packe meinen Rucksack

    Lawinenausrüstung (SondeSchaufel & LVS-Gerät)

    Wechselglas für die Snowboardbrille 

    Snacks 

    Tee 

    Geld 

    Ersatz-Fleece 

    Haube (für eventuelle Pausen) 



    Mit dem Splitboard rauf auf den Berg 

     

    Ich bin sehr gerne in den unterschiedlichsten Skigebieten unterwegs, aber das Touren gehen macht mir momentan fast noch mehr Spaß. Es ist wie wandern im Winter, nur dass ich mir das runtergehen spare und mit meinem Snowboard fahren kann.  Außerdem hat man so noch mehr das Gefühl man hätte was gemacht und Last but not Least, meine kleine Fellnase kann mich meisten begleiten. Wenn ich mit dem Splitboard unterwegs bin, ist das wie beim Wandern, rein in die Schuhe und die Bindung und einfach losgehen. Hat für mich etwas total Meditatives und ich kann dabei einfach unheimlich gut abschalten und runterkommen.  Wie ich damit begonnen habe? Einfach probiert und lieben gelernt. Natürlich ist es auch hier von Vorteil, wenn man mit jemanden unterwegs ist der Erfahrung hat und sich auskennt. Doch es gibt vor allem für Anfänger unheimlich viele Einstieger-Touren. Auch hier muss man einfach nur das Internet ein bisschen durchsuchen. Meine Touren plane ich meistens nicht selber bzw. alleine, da ich meisten mit meinem Freund unterwegs bin, der immer gute Ideen hat. Sonst nutze ich aber auch gerne Bergfex oder einfach das Internet. 
    Auch beim Touren gehen gilt wie schon oben, Layers for the Win. Denn man weiß nie wie kalt es am Gipfel tatsächlich ist. Ich für meinen Teil unterschätze das gerne, denn beim Raufgehen komme ich ziemlich schnell ins Schwitzen und ziehe fast alles aus und oben windet es dann und ich pack alles wieder aus und bin dankbar dass ich so viel eingesteckt habe. 

    Kleidung, Protektoren, Accessoires 

    Ich packe meinen Rucksack: 

    – Lawinenausrüstung (SondeSchaufel & LVS-Gerät)

    Wechselglas für die Snowboardbrille 

    Bergjause 
    Fäustlinge 
    Snowboardjacke (habe ich meistens erst beim runterfahren an) 
    Sonnenbrille 

    Tee 

    Ersatz-Fleece 

    Haube
    Wasser & Snacks für Tobi 




    Tobi mit Dabei 

    Neben meiner Ausrüstung kamen die meisten Fragen natürlich dazu wie ich das mit Tobi mache wenn ich unterwegs bin. Der kleine Mann begleitet mich nämlich so gut wie auf jede Tour. Jedes Mal denke ich mir, ach heute tue ich mir den Stress nicht an und gönne Tobi einen Off-Day und dann schaut er mich mit seinen großen Augen an, weil er ganz genau weiß was ich vorhabe und dann packe ich ihn doch immer wieder ein. Er liebt den Schnee einfach total und manchmal glaube ich ja, er ist im falschen Körper geborgen. Sobald er mein Splitboard sieht rastet er sofort aus und hört erst auf zu Bellen wenn wir losmarschieren und er Spannung auf der Leine hat. Also gleich zu Beginn gesagt, Splitboard-Touren mit Tobi bedeuten für uns immer ein bisschen mehr Stress und Aufwand, denn der kleine Kerl weiß nie wann genug ist und man muss ihn immer bremsen. Von selbst würde er sonst wohl nie Pausen machen. 
    Wir sind hier also selber noch am Üben und ausprobieren, aber ich muss gestehen, auch wenn es anfangs oft mühsam ist, wenn ich den kleinen glücklichen Hund vor mir sehe, weiß ich dass es die richtige Entscheidung war ihn mitzunehmen. Da Tobi doch sehr kurze Beine hat und er ein kleiner Kamikaze-Hund ist, muss er beim Runterfahren immer in den Rucksack. Mit Ski ist das ganze natürlich einfacher und es ist leichter, dass der Hund einfach mitläuft, also mit dem Snowboard. Da ich Tobi da aber sowieso nicht überfordern möchte, habe ich ihn einfach an den Rucksack gewöhnt. Wie ich das geschafft habe, kann ich euch leider nicht sagen, denn er ist da recht unkompliziert. Wichtig ist aber glaub ich, dass man es vorher schon mal ausprobiert, damit er einfach weiß was ihm erwartet. Auch bei uns ist es oft so, dass es zuhause super klappt und am Berg dauert es 3x so lange bis wir Tobi im Rucksack haben. Ich habe hier keinen speziellen Rucksack, sondern setze die kleine Fellnase einfach in meinen Tourenrucksack, der sich dafür eigentlich ganz gut macht. Meistens ist es so, dass ich dann den Inhalt zu meinen Freund verlagere, damit Tobi auch genug Platz hat. Damit er auch sicher im Rucksack sitzt befestige ich ihn mit einem Karabiner und zusätzlich mache ich die Leine an mir fest. 
    Auch hier kann ich sagen, dass wir noch am Üben sind und noch nicht ganz rausgefunden haben wie wir Tobi am Besten beruhigen, denn sobald man sich in Bewegung setzt, beginnt er zu schreien. Nicht weil er Angst hat, sondern weil er einfach lieber laufen möchte. Beim runterfahren, bin ich auch sehr vorsichtig und versuche keinen Sturz zu riskieren um Tobi nicht zu gefährden. Bis jetzt hat das auch ganz gut geklappt. Die letzten Meter darf er dann meistens noch selber laufen. 

    Doch was muss man beachten bzw. was sollte man dabei haben? 

    Achtung ich bin keine Hundetrainerin oder Expertin, sondern spreche hier nur von meinen Erfahrungen.

     

    • Zuerst ist wichtig, dass du deinen Hund richtig einschätzen kannst. Ist er fit genug, traust du ihm das zu ? 
    • Beginne mit leichten nicht zu anspruchsvollen Touren – Ich für meinen Teil nehme Tobi echt nur mit, wenn ich weiß wir machen eine gemütliche Tour, wo es auch einen normalen Weg (oder Piste) gibt zum runterfahren.
    • Wie sind die Bedingungen, Temperaturen?
    • Was braucht der Hund alles mit?

    Abschließend kann ich hier nur sagen, dass es für mich einfach das Schönste ist, wenn ich meinen kleinen Vierbeiner immer mit dabei habe. Man sollte aber auch hier immer mit ein bisschen Vorsicht rangehen und den Hund nicht überfordern und ihm genügend Pausen zwischendurch gönnen. 







  • Hochgebirgstour – Großvenediger – mein erster 3000er

    Hochgebirgstour – Großvenediger – mein erster 3000er

    Hey hast du nicht Lust nächste Woche mit mir einen 3000 zu besteigen?” Als Sabrina mir diese Nachricht schickte, habe ich mich im ersten Moment nur gefragt, ob die wirklich an mich gerichtet war. Ich bin noch nie eine Hochgebirgstour gegangen, wusste nicht was genau mich erwartet  geschweige denn ob ich fit genug bin und was man dafür alles braucht. 
    “Ach, das schaffst du doch locker, du bist ja fit!, war ihre Antwort und bevor ich zu viel darüber nachdenken konnte, habe ich einfach zugesagt.  Eine Woche später stand ich dann mit einem fetten Grinser im Gesicht da, am Großvenediger, dem höchsten Berg Salzburgs – Mein erster 3000er.

    Doch fangen wir ganz von vorne an, denn zu Beginn war eigentlich gar nicht der Großvenediger geplant und am besagten Morgen war ich mir auf Grund des schlechten Wetters nicht einmal sicher, ob wir überhaupt irgendeinen Gipfel besteigen werden. Natürlich waren wir nicht alleine auf Mission 3000er, sondern mit Bergführer Hannes vom Nationalpark Hohe Tauern und Michi & Lukas, die das ganze mit der Kamera begleitet haben, unterwegs. Die Tage vor unserer Tour hat es ziemlich viel geregnet und wir dachten schon fast, dass unsere Tour wortwörtlich ins Wasser fallen wird, doch unser Team war sehr optimistisch. Also haben Sabrina und ich uns, etwas skeptisch muss man ehrlich gestehen, auf den Weg Richtung Nationalpark Hohe Tauern gemacht. Und da siehe her, wir hatten ziemliches Glück, denn an diesem einen Tag blieb es mehr oder weniger trocken.

    Also hieß es am Nachmittag hinein in die Wanderschuhe und die erste Etappe (Wanderweg oder Klettersteig A/B Richtung Kürsingerhütte) meistern, bevor die Sonne unterging. Wir haben den Aufstieg über den Klettersteig gewählt und die Route war wirklich unheimlich schön. Ich finde der Nationalpark Hohe Tauern hat einfach einen ganz besonderen Flair und etwas total Magisches. Ich bin jedes Mal aufs Neue sprachlos, wenn ich diese wunderschöne Landschaft sehe. Bei uns war es doch relativ zugezogen, aber irgendwie hat es diese Wanderung nochmal mystischer gemacht. In ca. 2 Stunden hatten wir unser Tagesziel, die Kürsingerhütte, erreicht. Hier gab es dann erstmal ein großes Grantenwasser, Abendessen und der nächste Morgen wurde besprochen. Eigentlich war ja ein anderer Gipfel geplant, aber als wir dann da so zusammensaßen beim Abendessen, meinte Michi nur, “Na wenns schon mal da seids dann müsst ma eigentlich schon auf den Großvenediger gehen.” Sabrina und ich haben uns nur kurz angesehen und wussten in dem Moment beide das es für uns nur eine einzige richtige Antwort darauf gab.

    Gut gestärkt hieß es dann für uns relativ früh ab ins Bett, denn wir hatten am nächsten Morgen doch noch über 1000 Höhenmeter zu bewältigen. Meine Nacht war eher kurz, denn ich habe mir Sabrinas Tipp zu Herzen genommen und versucht pro 1000 Höhenmeter 1 Liter Wasser zu trinken. Natürlich ist es von Mensch zu Mensch unterschiedlich was die Menge der Flüssigkeit betrifft, aber da ich noch nie so hoch oben war, dachte ich mir, es kann nicht schaden etwas mehr zu trinken. Vor allem weil ich normal ein sehr trinkfauler Mensch bin und ich doch nicht wusste, was die Höhe mit mir macht. Tja, ihr könnt euch deshalb sicher auch vorstellen, dass ich in der Nacht nicht nur einmal aufs Klo gelaufen bin. Dazwischen habe ich immer mal wieder einen Schluck Wasser genommen und als der Wecker dann um 4:40 Uhr ging, wollte ich es im ersten Moment gar nicht so wirklich wahrhaben.

    Nach einem schnellen Frühstück haben wir auch schon unsere sieben Sachen gepackt und Etappe 2, den Gipfel des Großvenedigers gestartet. Ich muss gestehen, ich habe an diesem Tag komplett mein Zeitgefühl verloren und wenn ich meine Uhr nicht gestartet hätte, wüsste ich nicht wie lange wir eigentlich unterwegs waren.
    Zu Beginn sind wir gewappnet mit Stirnlampen einen felsigen Weg (bergab wie sich später herausstellte) Richtung Gletscher gegangen. Ich fand es unheimlich spannend so im Dunklen zu gehen, weil man ja nicht wirklich weiß wie die Umgebung rundherum aussieht. Also Überraschungsmoment inklusive – Fast wie wenn man auf Urlaub fährt und in der Nacht ankommt und auf den nächsten Morgen wartet.
    Mir ist dieser Teil eigentlich relativ kurz vorgekommen, aber wenn man so im Dunklen geht, verliert man schnell ein Gefühl für die Zeit, finde ich.
    Am unteren Ende des Gletschers angekommen, war es dann auch schon heller und so wurden die nächste Vorkehrungen getroffen und zwar die Steigeisen (haben wir uns in der Hütte ausgeliehen) angelegt und dann ging es in einer Seilschaft auch schon weiter.
    Zeitgleich mit uns ist auch eine ganze Bundesheertruppe aufgestiegen und irgendwie hat das dieser Tour nochmal mehr Abenteuer-Feeling verliehen. Die Jungs haben uns aber ziemlich schnell abgehängt und so hatten wir den “Weg”, der ja kein wirklicher ist wieder für uns.

    Es ging also über mehrere Gletscherspalten rauf Richtung Gipfel und wir wurden hier sogar mit ein wenig Sonne belohnt. Ich muss sagen, ich war sehr dankbar, dass uns Hannes hier begleitete, denn ohne Erfahrung und wirklich Know How ist diese Tour auf jeden Fall nich zu empfehlen und kann auch gefährlich werden.
    Der Aufstieg war mit ca. 5 Stunden relativ lang, aber nicht besonders schwierig. Also auf jeden Fall machbar und ein guter Hochtouren-Einstieg. Ich habe nach ca. 4 Stunden kurz mal die Höhe gespürt, aber mein Körper hat sich relativ schnell daran gewöhnt. Das letzte Stück der Tour fand ich persönlich, auch wenn wir hier kurz kaum Sicht hatten, am Coolsten, denn die letzten Meter ging man über einen Schneegrat zum Gipfel.
    Ja und da stand ich also auf 3662 Meter, am Gipfel des Großvenedigers. Es war wirklich ein ganz tolles Gefühl da oben zu stehen und ich habe mein Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht – Das ist er also mein erster 3000er. Auch das Wetterglück war mehr oder weniger auf unserer Seite. Es war zwar kalt und hat immer zwischen Sicht und keiner Sicht gewechselt, aber wir konnten zumindest ganz kurz den Ausblick genießen.

    Nach ein paar Gipfelfotos ging es den selben Weg auch wieder Richtung Kürsinger Hütte runter. Nachdem wir doch schon eine ganz schöne Weile unterwegs waren, hatte es der Abstieg dann nochmal in sich. Bergabgehen mit Steigeisen ist ganz schön mühsam musste ich feststellen und an dieser Stelle hätte ich mir ein bisschen mehr Schnee und mein Snowboard gewünscht. Ja und als wir dann den Gletscher wieder hinter uns gelassen hatten, kam der anstrengende Part, denn das felsige Stück, das wir in der Früh im Dunklen gegangen sind, stellte sich als doch etwas länger heraus. Ja und was sich in der Früh wie gerade gehen angefühlt hat, war doch eher Bergab und so mussten wir dann noch ein paar Höhenmeter nach oben, anstatt nur nach unten gehen. Sabrina und ich habe uns mit Steine sammeln abgelenkt.
    In der Kürsingerhütte haben wir dann nochmal eine kurze Pause gemacht, bevor wir den letzten Teil angetreten sind. Hier hat dann das Wetter in bisschen umgeschlagen und die letzten Meter sind wir im Nieselregen abgestiegen. Nach knapp 9 Stunden und 15,5km waren wir komplett erledigt, aber Happy wieder retour beim Auto.

    Mein erster 3000er war echt ein ganz ganz tolles Erlebnis und ich hätte mir für diese Hochtour keine bessere Begleitung wünschen können. Wir haben viel gelacht und die Zeit ist wie im Flug vergangen. Kurz danach war ich wirklich so motiviert, dass ich mir schön überlegt habe, wo ich als nächstes raufgehen könnte. Es ist wirklich ein unbeschreiblich tolles Gefühl da oben zu stehen. In nur 24 Stunden sind wir knapp 11 Stunden marschiert, haben fast 20km und 1800 Höhenmeter zurückgelegt. Ja da war ich dann schon ein bisschen stolz auf mich. Da sieht man erst was man alles schafft wenn man sich mehr zutraut, denn oft ist man zu viel mehr fähig als man denkt. Ja und so habe ich in diesem verrückten Jahr doch echt meinen ersten 3000er bestiegen obwohl es gar nicht geplant war.

    Was war die Starthöhe, wo startet die Tour und war es schwer wegen der Höhe?
    Man startet von der Talstation der Materialseilbahn der Kürsingerhütte. Hierhin kommt man am besten mit dem Taxi, denn zu Fuss wäre das nochmal ein ganz schönes Stücken. Die Materialseilbahn liegt ca. auf 1900 hm und bis zum Gipfel sind es dann nochmal 1800 HM die man zurücklegt und insgesamt rund 20km rauf und runter. Bzgl. Höhe muss ich sagen, hatte ich hier Gott sei Dank gar keine Probleme und kann da auch nicht so viel dazu sagen. Es kann natürlich auch sein, dass ich auf Grund der Höhe so schlecht geschlafen habe, aber ich befürchte das lag eher an der Aufregung und an dem vielen Wasser. Während der Hochtour habe ich die Höhe ganz kurz gespürt, kann das Gefühl aber jetzt gar nicht mehr so genau wiedergeben. Mein Körper hat sich aber recht schnell daran gewöhnt.

    Wo habt ihr geschlafen?

    Geschlafen haben wir in der Kürsingerhütte, der ich wirklich 9 von 10 Punkten geben würde und das obwohl ich eine wirklich kurze Nacht hatte, doch dafür können die ja nichts. Die Hütte ist wirklich sehr zu empfehlen und ich hab mich dort sofort wohl gefühlt. Sehr gemütlich, unglaublich gastfreundlich, tolle gemütliche Zimmer (Wir hatten ein Doppelzimmer, die sind aber begrenzt. Sonst gibt es auch Matratzenlager), Badezimmer mit Dusche (die wir nicht genutzt haben) und sie hatten richtig leckeres veganes Essen, so gutes Gemüsegröstl).
    Einziger Nachteil (deshalb nur 9 von 10), beim Frühstück gab es keine veganen Optionen, aber wir hatten Gott sei Dank vorgesorgt und Aufstriche dabei. Ja und mein absolutes Highlight, neben dem Gemüsegröstl war Grantenwasser, das ich dort Literweise getrunken habe.

    Was hast du als Vorbereitung (körperlich & mental) gemacht?
    Um ehrlich zu sein, gar nichts, weil es eine sehr spontane Aktion war. Was in dem Fall sicher gar nicht so schlecht war, denn so konnte ich mir im vorhinein nicht zu viele Gedanken machen und habe mich einfach auf dieses Abenteuer eingelassen. Was ich hier aber unbedingt erwähnen möchte ist, der Großvenediger ist kein kleiner Spaziergang den man mal schnell so macht und man sollte hier auf alle Fälle Hochtouren-Erfahrung mitbringen, Oder wie in unserem Fall mit einem erfahrenen Bergführer unterwegs sein. Ich hatte vor dieser Hochtour nicht einmal eine Ahnung was ich alles benötige und war sehr dankbar, dass Sabrina mich da ein bisschen an die Hand genommen und ein bisschen vorbereitet hat. Der Großvenediger gilt als sehr guter Hochtouren-Einstieg, da die Tour selber echt nicht schwer ist. Für mich war es zwar anstrengend und ich hatte danach einen ziemlichen Muskelkater, aber ich bin in diesen 24 Stunde nicht einmal an meine Grenzen gestossen oder hatte das Gefühl, ich schaff das nicht. Mein Vorteil war sicher, dass ich im vergangenen Jahr sehr viel Zeit in den Bergen verbracht habe und zu diesem Zeitpunkt sehr fit war und eine gute Kondition hatte. Ich würde behaupten, wenn man halbwegs fit ist und Wandern kein Fremdwort ist, kann man diese Hochtour auf jeden Fall schaffen. Doch wie gesagt auf jeden Fall mit Bergführer, denn eine Hochtour kann man nicht mit normalen Wandern vergleichen.

    Welche Ausrüstung hattest du dabei?
    Da wir mit Bergführer unterwegs waren, musste ich mir hier um Dinge wie Seil, Karabiner und Steigeisen keine Gedanken machen und nur meinen Rucksack packen. Wobei ich auch hier zu Beginn ein wenig überfordert war, aber wenn man eine Freundin wie Sabrina hat, ist auch das gar kein Problem. So habe ich ihre sehr gut durchdachte Packliste bekommen und diese noch ein bisschen für mich angepasst. Denn an Stöcke Sonnencreme und Handschuhe, hätte ich im ersten Moment nicht gedacht. Ich bin auch am Tag vorher nochmal losgezogen und habe mir eine wasserdichte Hose, die wirklich jeden Cent wert war, gekauft.

    Die Frage nach welche Kleidung ziehst du zum Wandern an kommt relativ oft und ich werde demnächst mal einen ausführlichen Beitrag dazu verfassen, was ich euch aber heute schon verraten kann, nichts geht über den Zwiebellook. Bei Wanderkleidung setze ich sehr gerne auf Lagen, denn mir wird sehr schnell heißt und so habe ich lieber mehr Schichten dabei die ich je nach Wetter aus oder anziehen kann. Für mich persönlich am wichtigsten waren auf jeden Fall wasserdichten Wanderschuhe, die Hardshelljacke, die Wasserdichte Hose und die Handschuhe. Für die Hütte selber habe ich versucht sehr minimalistisch zu packen, denn man darf nicht vergessen, man muss alles auch selber rauf tragen. So habe ich die Leggings in der ich raufgegangen bin auch zum Schlafen angelassen und nur das Shirt oben gewechselt. Normalerweise hätte ich anstatt Hausschuhe warme Socken eingepackt, aber in dem Fall habe ich mich dann doch für die Birkenstock entschieden und war sehr dankbar. Beim Rucksack habe ich mich für den Deuter Futura SL mit 28 Liter entschieden, was zwar vom Platz her ne Challenge aber machbar war. Ich habe euch hier die Packliste noch angehängt und meine jeweilige Wahl dazugeschrieben.

    Mein erster 3000er Packliste: 

    • Rucksack -Deuter Futura SL 28L
    • hohe wasserdichte Wanderschuhe – Dachstein Super Ferrata GTX
    • Sport-BH
    • Tights (als unterste Schicht und zum schlafen) – the North Face
    • 1 Langarm Funktionshirt
    • 2 kurzarm Funktionsshirts
    • wasserdichte Hose – Haglöfs
    • Fleecejacke – Mammut
    • Hardshelljacke – Mammut
    • dünne Daune – Patagonia (habe ich nicht gebraucht)
    • 2 Hauben
    • Sonnenbrille
    • Sonnencreme
    • 2 Paar Socken
    • Unterwäsche zum Wechseln (wird überbewertet)
    • Buff
    • Handschuhe
    • Wanderstöcke – Black Diamond
    • Klettergut (hatte einfach mein Klettersteigset dabei) Salewa
    • Hüttenschlafsack
    • Stirnlampe – Black Diamond
    • Sonnenbrille
    • Akkupack
    • Kamera
    • Wasserflasche
    • Snacks
    • Zahnbürste & Zahnpasta
    • Sonnencreme (oder Gletschercreme)
    • Birkenstock (Für die Hütte)

    Hier findet ihr mehr Berichte zu meinen Wanderungen 

  • Schneeschuhwandern – Raxalpe

    Schneeschuhwandern – Raxalpe

    Bevor der März vorbei ist und ich mich hier voll und ganz dem Frühling widme, wollte ich noch schnell einen Beitrag mit euch teilen der schon sehr lange in meinen Entwürfen darauf wartet fertig geschrieben zu werden. Genau vor einem Jahr war ich nämlich mit einer lustigen Mädlstruppe und einer fast genau so großen Gruppe an Hunden auf der Rax zum Schneeschuhwandern. Es waren ein paar richtig coole Tage und Gott sei Dank ist die liebe Sabrina mit dieser Idee gekommen, denn von selber wäre ich wohl nie drauf gekommen, mal einfach ein Wochenende auf die Rax zu fahren, mir dort eine Ausrüstung auszuleihen und die Gegend zu erkunden. 

    Schneeschuhwandern Rax mit Übernachtung im Berggasthof

    Gemeinsam mit Carry, Sabrina, Angie, Sandra, Alina und unseren vierbeinigen Freunden haben wir uns auf den Weg Richtung Reichenau an der Rax gemacht. Mit warmer Kleidung, Mannerschnitten und guter Laune im Gepäck ging es ab in die Seilbahn und rauf aufs 1546 m hoch gelegene Hochplateau der Raxalpe, wo im Berggasthof unser Lager aufgeschlagen wurde. Wir haben das Rax Schnupperschneeschuherlebnis gebucht, was ich für jeden der sich mal am Schneeschuhwandern probieren will empfehlen kann. 3 Tage, 2 Nächte, inkl. Halbpension und Ausrüstung für 99 Euro pro Person ist wirklich ok. Die Zimmer sind zwar etwas urig, aber gemütlich und die WCs & Duschen am Gang, aber es ist völlig ausreichend und wir haben uns sehr wohl gefühlt. Auch das Essen war wirklich gut und in der ersten Nacht hatten wir das ganze Haus für uns alleine. 

    Die Ausrüstung kann man sich direkt beim Berggasthof holen und wenn man dort übernachtet hat man den Vorteil, das man gleich als erstes seine Schneeschuhe und Stöcke aussuchen kann. Es gibt unglaublich viele Routen die alle sehr gut markiert sind und man erhält alle nötigen Informationen direkt bei der Seilbahn. Ob Anfänger oder Fortgeschritten, es ist für jeden die passende Tour dabei. Es gibt auch ein paar kleine Hütten die im Winter (achtung nur am Wochenende) geöffnet sind, wo man sich zwischendurch aufwärmen und stärken kann. Wir sind natürlich gleich früh aufgestanden haben uns den Sonnenaufgang angesehen, gefrühstückt und sind dann los gestartet. was sehr praktisch war, denn so ist man anfangs auch fast alleine unterwegs. Wirklich viel los war aber eigentlich das ganze Wochenende nicht, ab und zu trifft man mal vielleicht einen anderen Wanderer. Nur am Sonntag sind dann ein bisschen mehr Menschen unterwegs gewesen, aber es war trotzdem immer noch überschaubar und nicht überlaufen. 

    Wanderung – Jakobskofel und Preinerwand

    Schwierigkeit: Leicht/Mittel
    Dauer: laut Wanderführer 4 Stunden 
    Hundetauglich: Ja
    Ausgangspunkt:Hochplateau Raxalpe (mit der Seilbahn erreichbar)
    Hütte: Ja (im Winter nur am Wochenende offen)

     

    Sabrina war ja letztes Jahr richtig fleissig und hatte zu dieser Zeit die #berosawienerhausbergechallenge am Laufen und natürlich haben wir uns angeschlossen und sind eine Tour mit ihr gemeinsam gegangen. Es war meine erste Schneeschuhwanderung und teilweise doch ein bisschen anstrengend, aber machbar. Es ist doch ganz anders als wandern und ich musste erstmal mit den Schneeschuhen klarkommen, doch das hat man ziemlich schnell herausen. Außerdem darf man nicht vergessen, ich bin damals gerade erst von meiner Bali-Reise zurückgekommen und musste mich auch wieder an das Klima gewöhnen. Deshalb würde ich die Wanderung als leicht bis mittel einstufen. Start der Wanderung ist beim Berggasthof wo wir auch geschlafen haben. Man fährt also einfach nur rauf mit der Seilbahn und kann auch schon loslegen. Die Wege sind alle super gekennzeichnet und man kann sich eigentlich nicht wirklich verlaufen. Zuerst sind wir Richtung Otto Haus gegangen und dann weiter Richtung Seehütte. Der erste Teil unserer Tour war eigentlich sehr gemütlich und es gibt zwischendurch auch ein paar wirklich schöne Platzerl zum Fotos machen. Da das Wetter zu Beginn noch etwas zu Wünschen übrig lies, beschlossen wir bei der Seehütte einzukehren und uns erst mal mit einer warmen Suppe aufzuwärmen. Eine wirklich gemütliche Hütte mit einer kleinen, aber sehr leckeren Karte. Gestärkt ging es dann weiter Richtung Preinerwand. Hier geht es dann gleich mal ein ziemliches Stückerl bergauf und ich bin schon ein bisschen ins Schwitzen gekommen, aber man gewöhnt sich eigentlich relativ schnell an die Steigung und im Nachhinein betrachtet, war es eigentlich halb so wild. Von der Preinerwand kann man dann entweder wieder direkt zum Otto Haus gehen oder wie wir noch links abbiegen zum Jakobskogel. Natürlich sind wir noch zum Gipfelkreuz gegangen, denn erstens waren wir ja mit Sabrina unterwegs und zweitens wollten wir uns den Ausblick natürlich nicht entgehen lassen. Oben angekommen, gabs dann gleich mal ein Schluckerl aus unserem Flachmann und eine kurze Fotosession. Endlich hat sich auch die Sonne blicken lassen und die Aussicht oben war wirklich unglaublich schön. Danach ging es dann wieder Richtung Otto Haus und weiter zum Berggasthof, wo schon das Abendessen auf uns wartet. Die Wege sind wirklich super gekennzeichnet und wie schon erwähnt kann man sich eigentlich kaum verlaufen. Die Rax ist echt so ein schönes Platzerl und das doch nicht so weit von Wien entfernt. Egal ob im Sommer oder Winter ich bin jedes Mal aufs neue begeistert, wenn ich oben bin und die Aussicht genieße. Ich kann jedem nur empfehlen mal einen Tagesausflug oder auch gleich ein ganzes Wochenende auf die Rax zu fahren. Es gibt wirklich so viele tolle Touren da oben und so einiges zu sehen. Die Fahrt mit der Seilbahn ist zwar doch nicht so billig, vor allem wenn man auch noch einen Hund dabei hat, aber es lohnt sich auf alle Fälle. 

  • Laax Baby !

    Laax Baby !

    Werbung – In Zusammenarbeit mit LAAX

    Vergangen Woche ging es für mich zum zweiten Mal nach Laax und schon im letzten Jahr habe ich euch in meinem Blogbeitrag erzählt, wie sehr mich dieses Skigebiet begeistert hat. Es stimmt einfach zu 100% wenn man sagt Laax ist anders. Hier hat einfach alles Hand und Fuss und sobald man ankommt wird man von der entspannten Atmosphäre mitgerissen und fühlt sich einfach sofort wohl. Die Vorfreude auf diese Reise war wirklich riesig, denn meiner Meinung nach gibt es einfach kein cooleres Skigebiet. Die liebe Sarah hat es auch irgendwie richtig erkannt, Laax ist so ein bisschen das Bali der Berge – man hat es hier echt geschafft diesen lässigen Surferspirit in den Schnee zu bringen.
    Auch dieses Mal standen ein paar richtig coole Programmpunkte am Plan. Neben sehr vielen kulinarischen Schmankerln und richtig coolen Neuschnee Abfahrten, bin ich auch in den Genuss einer Yoga-Stunde gekommen und durfte an meinen Skateboard-Skills arbeiten, nachdem ich im letzten Jahr doch einige spektakuläre Stürze hingelegt habe.
    Auch dieses Mal hat mich Laax von der ersten Sekunde in den Bann gezogen und wenn ich ganz ehrlich bin, ist mir der Abschied am Ende doch etwas schwer gefallen.

    HARD FACTS – Laax is nice yo

    Erreichbarkeit: 30 Minuten von Chur und 1,45 Stunden von Zürich entfernt. Mit dem Zug/Auto/oder Flugzeug sehr gut erreichbar. Top Infrastrukur.

    Skigebiet: 3 Orte zu einem riesengroßen Skigebiet vereint. Auf 224 Pistenkilometer kann man sich so richtig austoben.

    Green Style: Nachhaltigkeit ist ein großes Thema und Laax hat es sich zum Ziel gesetzt, das erste sich selbstversorgende Skigebiet zu werden.

    Freestyle Academy: Hier steht die Förderung des Nachwuchs im Vordergrund. Ob auf Trampolins, der Kletterwand oder im Skatepark – der Spaß steht im Mittelpunkt.

    Arbeiten am Berg: Im Galaxxy gibt es sogar einen Co-Working Space und das direkt am Berg. Also einfach rauf mit der ersten Gondel, ein paar Mails bearbeiten und dann die Mittagspause auf die Piste verlegen – auch nicht schlecht.

    Hotels: Nächtigen in der Ferienwohnung, im Familienhotel oder im stylischen Riders Hotels, hier ist für jeden etwas dabei.

    Kulinarik: Vom traditionellen Käsefondue über Raclette Brot bis zum vegetarischen Traum für den Gaumen – kulinarisch hat Laax unheimlich viel zu bieten.

    RIDERS HOTEL

    Ich habe euch zwar im letzten Beitrag schon vom Riders Hotel erzählt, aber ich muss auch hier nochmal meine absolute Empfehlung aussprechen. Schon beim Betreten merkt man einfach, die Menschen die hier arbeiten leben diesen Lifestyle so richtig und es passt einfach alles zusammen. An der Bar bekommt man untertags gesunde Snacks, Smoothies, Ingwer Shots & Co und zu späterer Stunde kann man hier den Abend mit einem leckeren Cocktail ausklingen lassen.  Die Zimmer sind wunderschön und sehr gemütlich eingerichtet und es fehlt einem wirklich an nichts. Für alle Sportfreaks die vor oder nach der Piste noch ein bisschen was machen wollen gibt es einen richtig coolen Fitnessraum, wo es wirklich alles gibt. Außerdem werden täglich Yogastunden angeboten und natürlich musste ich das Angebot gleich testen. Das frühe Aufstehen hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn die Yogastunde war der absolute Wahnsinn und ich habe es so richtig genossen. Neben der coolen Einrichtungen ist aber auf jeden Fall das Essen im Riders mein absolutes Highlight. Bis 12 Uhr kann man sich hier die Bäuche am Buffet so richtig vollschlagen und wenn ich nur daran denke, läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Ich war zwar bis jetzt nur im Riders aber dieses Hotel hat einfach alles was mir wichtig ist. Ja und für alle die auch gerne mal feiern gehen, gibt es einen hauseigenen Club. 

    Essen & Genießen


    Während unserer Reise durften wir uns einmal quer durch das kulinarische Angebot von Laax kosten und es kam nicht nur einmal vor, dass ich den Knopf meiner Hose öffnen musste. Von der gemütlichen Berghütte, dem hippen Treffpunkt der Boarder bis zum fancy Italiener – hier ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.

    Bergrestaurant Foppa: Am ersten Abend ging es für uns mit der Gondel rauf auf den Berg ins Restaurant Foppa, wo wir uns natürlich ein klassisches Käsefondue gönnen mussten. Die Karte ist recht überschaubar, was ich persönlich sehr gut finde, denn Entscheidungen treffen ist nicht meine größte Stärke. Die Atmosphäre ist richtig gemütlich und das Essen unheimlich lecker. Ja und das Highlight, runter geht es dann mit dem Schlitten.

    Stalla: Auch hier geht es eher traditioneller zu und der Raclette-Käse wird am offenen Feuer geschmolzen und dann direkt serviert. Was ich auch sehr toll fand, dass genau angeführt war von wo die einzelnen Produkte kommen und wie weit dieser Ort entfernt ist. Regionalität spielt hier eine sehr große Rolle und dafür gibt es neben dem Geschmack noch einen Pluspunkt. Ein wirklich gemütliches Plätzchen um eine kurze Pause vom Boarden einzulegen. 

    Camino: Am Abend durften wir dann auch noch im etwas nobleren Italiener speisen und auch hier war ein Gericht besser als das andere. Meine Pizza hat mir wirklich gut geschmeckt, aber die Vorspeisen-Platte und das Pizzabrot konnte einfach nichts topen. 

    NoName: Das NoName ist mehr ein Café, das direkt an der größten Half Pipe liegt und irgendwie der Hotspot für alle Boarder ist. Hier trifft man sich zu Mittag auf ein Sandwich oder eine Suppe und genießt danach noch seinen Kaffee in der Sonne. Das Essen und auch der Kaffee sind richtig lecker und ich habe nach dem ersten Bissen ziemlich bereut, dass ich der lieben Sarah angeboten habe mein veganes Sandwich mit ihr zu teilen, denn es war so unglaublich gut, dass ich am liebsten ein zweites gegessen hätte. 

    Riders Hotel: Ja und das beste kommt bekanntlich zum Schluss. Am letzten Abend wurde noch das vegetarische Restaurant im Riders Hotel getestet und ich war wirklich sprachlos. Jeder einzelne Gang war ein reines Geschmackserlebnis und der junge Koch hat sich so richtig ins Zeug gelegt. Wir haben natürlich gleich versucht ihn zu überreden ein eigenes Kochbuch zu schreiben. Die ersten Abnehmer hätte er auf jeden Fall schon. Das Essen im Riders Hotel war wirklich der perfekte Abschluss, auch wenn ich mich danach nicht mehr rühren konnte. 

    Auch dieses Mal war die Reise wieder ein unglaublich tolles Erlebnis und ich kann mich nur wiederholen, Laax ist für mich einfach das coolste und entspannteste Skigebiet das ich kenne. Eines weiß ich, dieses Mal lasse ich mir nicht mehr so lange Zeit bis ich wiederkomme. Auch ein Besuch im Sommer steht noch aus, denn auch in den warmen Monaten gibt es in der Gegend um Laax, Flims & Valera so einiges zu entdecken und erleben. 

  • Salzburger Sportwelt

    Salzburger Sportwelt

    Werbung – In Zusammenarbeit mit SALZBURGER SPORTWELT

    Es ist glaub ich kein Geheimnis mehr, dass ich das Salzburger Land liebe und unheimlich gerne meine Zeit in diesem Bundesland verbringe. Jedes Mal bin ich aufs Neue begeistert, was für schöne Fleckchen es hier gibt. Vor kurzem ging es gemeinsam mit einer lustigen Truppe Richtung St. Johann, wo wir ein paar actionreiche Tage verbrachten und das tolle Angebot von Ski Amadé testen durften. Ich wusste zum Beispiel gar nicht, dass man den Ski Amadé Skipass in 5 Skiregionen verwenden kann und das sind einfach mal 760 Pistenkilometer – einfach grandios.
    Auch wenn ich auf Grund meiner Tollpatschigkeit, leider nicht alle Programmpunkte mitmachen konnte, habe ich mir ein gutes Bild von dem riesigen Angebot machen können. Ich bin nämlich leider, bevor diese Reise überhaupt richtig begonnen hat, im Schnee ausgerutscht und habe mir den kleinen Finger gebrochen und durfte die letzten 2 Tage nicht mehr auf die Piste. Das Ersatzprogramm war aber auch grandios und so war ich nicht ganz so traurig. Außerdem gibt es auch ein paar richtig coole Packages die man auch abseits der Piste machen kann und die den Urlaub im Schnee ganz besonders machen. Eines weiß ich aber auf jeden Fall, ich komme ganz bald wieder, denn zum Beispiel Powdern in Zauchensee, steht noch ganz oben auf meiner Liste.

    Ski Amadé – 5 Skiregionen 1 Karte

    Ich bin immer noch total begeistert, dass man mit der Ski Amadé Karte in 5 Skiregionen auf die Piste kann und so wirklich einiges geboten bekommt. Bei uns stand die Salzburger Sportwelt am Programm und jeden Tag durften wir ein anderes Skigebiet erkunden. Besonders cool finde ich, dass St. Johann, Flachau und Wagrain miteinander verbunden sind und so kann man einfach auch ein bisschen hin und her fahren und hat unheimlich viel Abwechslung.
    Wir hatten richtig Glück mit dem Wetter und durften uns über strahlend blauen Himmel und super Pistenverhältnisse freuen. Dank den super Locals, wie zum Beispiel die 2 Mädls von zweidahoam die uns die Tage ihr Zuhause zeigten, konnten wir uns sehr schnell ein gutes Bild von der Region machen. Ich hatte unglaublich viel Spaß und auch wenn ich das Powdern in Zauchensee und den Snowpark Flachau auslassen musste, habe ich die Zeit wirklich genossen. Vergangen Woche bin ich sogar gleich nochmal in die Gegend gefahren und in Kleinarl meine erste Tour mit meinem Splitboard gegangen, aber dazu ein anderes Mal mehr. Ich kann euch diese Region wirklich ans Herz legen, denn es ist einfach nur traumhaft und wenn ihr oben am Gipfel steht und über die verschneiten Berge schaut, wisst ihr ganz genau was ich meine.

    Kleiner Hinweis, die liebe Sabrina von berosagogreen ist bei meiner Attacke unverletzt davon gekommen.

    Almdorf – St. Johann 

    Untergebracht wurden wir in wunderschönen Chalets in Alpendorf. Schon beim Betreten dieser tollen Hütten war ich sprachlos. Hier war einfach alles perfekt und es hat uns an nichts gefehlt. Ein Kamin, eine Sauna, ein Whirlpool, ein gemütlicher Wohnbereich, eine Küche und schöne geräumige Zimmer inkl. Badezimmer. Hier habe ich mich so richtig wohl gefühlt, denn diese gemütlichen Luxushütten, luden wirklich zum verweilen ein. Auch ein großer Pluspunkt und was mir auch immer wichtig ist war die Gastfreundlichkeit der Besitzer. Wir wurden so freundlich begrüßt und am letzen Abend gab es noch ein gemeinsames Punschtrinken rund ums Lagerfeuer. Toll ist auch, dass man sich in den Hütten selbst versorgen kann, aber wenn man möchte wird einem das Frühstück auch gerne gebracht und hergerichtet. Wirklich tolle Chalets die einfach perfekt für den nächsten Winterurlaub sind. Wobei es angeblich auch im Sommer richtig schön sein soll.

    #mademyday – Frühstück in der G-Link Gondel 

    Wie vorher schon erwähnt gibt es so einige tolle Packages die man buchen kann und die den Urlaub noch besonders machen. So kann man zum Beispiel auch einfach in einer Gondel Frühstücken und ist nachdem man sich gestärkt hat einer der ersten auf der Piste. Was will man mehr, gutes Essen, einen tollen Ausblick und leere frisch präparierte Pisten um die ersten Schwünge zu ziehen. Das Frühstück in der G-Link Gondel dauert ca. 30 Minuten und man fährt einmal hin und retour und kann danach sofort das Snowboard oder die Skier anschnallen – der perfekte Start in den Tag

    Kitzsteingut – Alpaka-Wanderung

    Ich glaube ich muss euch nicht erzählen, dass meine Begegnung mit diesen tollen Tieren ein absolutes Highlight war. Ja ok, ich wäre schon sehr gerne auf die Piste gegangen, aber dieses Ersatzprogramm war auf jeden Fall auch richtig toll. Das Kitzsteingut liegt in Wagrain und man hat dort die Möglichkeit mit Alpakas spazieren zu gehen. Es ist nicht nur unheimlich lustig, die faulen Tiere durch den Wald zu führen, sondern es ist auch total entschleunigend und entspannend. Der liebe Bernhard hat uns nicht nur einiges über die Tiere erzählt, sondern wir durften auch einiges über die Verarbeitung der Wolle erfahren, was ich besonders interessant fand. Der Abschied von meinem Karli ist mir gar nicht so leicht gefallen, denn am liebsten hätte ich ihn ja gleich mitgenommen. Wobei ich glaube, da hätte er nicht so eine Freude gehabt und er lieber in der Bergen geblieben ist.

  • Travel Diary – Obertauern

    Travel Diary – Obertauern

    Werbung – In Zusammenarbeit mit Lürzer

    Vergangene Woche durfte ich gemeinsam mit den Lürzer Betrieben in die Wintersaison starten. Für 2 Nächte ging es für mich nach Obertauern, wo ich nicht nur die ersten Turns auf den Pisten ziehen konnte, sondern auch das gesamte Wellness- und Kulinarikangebot des Hotels in Anspruch nehmen durfte. Zwei Tage im Schnee mit Sonnenschein, gutem Essen, Glühwein und einem beheiztem Whirlpool, was will man mehr. Es war einfach die perfekte Kombi und genau so stelle ich mir einen Winterurlaub vor.

    Ich weiß gar nicht mehr wann ich das letzte Mal in Obertauern war, aber es ist bestimmt schon 10 Jahre her. Eine Sache ist mir aber  in Erinnerung geblieben und zwar der Abend mit meinem Papa in der Lürzer Alm.

    Die Tage in Obertauern waren wirklich super abwechslungsreich und wir haben diese auch in vollen Zügen genossen und uns so richtig wohl gefühlt. Außerdem hatten wir echt Glück mit dem Wetter, denn die Sonne hat sich blicken lassen als wir mit dem Snowboard unterwegs waren. Ich weiß gar nicht mehr wann genau ich das letzte Mal in Obertauern war, aber es ist schon ziemlich lange her. Sicher über 10 Jahre. Ich weiß zwar leider nicht mehr viel von diesem Urlaub, aber eine Sache ist mir in Erinnerung geblieben und zwar ein lustiger Abend mit meinem Papa in der Lürzer Alm. Es war witzig nach so langer Zeit mal wieder dort drinnen zu stehen und mich in meine Vergangenheit zurück zu versetzen. Irgendwie war alles so vertraut und dass obwohl mehr als 10 Jahre dazwischen lagen.

    Das Skigebiet – Obertauern 

    Am Mittwoch ging es für uns natürlich gleich auf die Piste. Es war nicht nur das erste Mal in dieser Saison, dass ich endlich wieder am Snowboard stand, sondern es gab in der Nacht auch etwas Neuschnee. Am Morgen war ich natürlich richtig hibbelig und konnte es gar nicht erwarten in den Sessellift zu steigen. Es waren zwar noch nicht alle Lifte offen, trotzdem konnten wir schon richtig viele Pisten nutzen. Das Skigebiet ist echt ganz schön groß und es ist für jeden etwas dabei. Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene werden hier richtig viel Spaß haben. Super praktisch war auch, dass wir nicht nur den Lift vor der Haustür hatten, sondern auch den Verleih. Mein Snowboard hatte dringend ein bisschen Wachs nötig und es war knapp davor, dass die grantige Nina zum Vorschein kam. Ich bin die erste Abfahrt nämlich andauernd kleben geblieben und habe einfach keine Geschwindigkeit aufgebaut. Also ab zum Verleih, ein bisschen Wachs aufgetragen und schon konnte es wieder los gehen. Der Tag auf der Piste war wirklich grandios und ich wollte am Nachmittag eigentlich gar nicht mehr aufhören, weil es mir so viel Spaß gemacht hat.

     Hotel Kesselspitze – Wellness, Kulinarik & direkt an der Piste

    Als wir im Hotel Kesselspitze angekommen sind habe ich mich einfach sofort wohlgefühlt. Es ist zwar modern, aber trotzdem bodenständig und heimelig. Was mir sofort aufgefallen ist, war das super freundliche Personal. Die Menschen waren aber nicht so übertrieben nett, sondern einfach alle unheimlich herzlich. Ich finde sowas macht einfach so viel aus. Egal ob an der Rezeption, das Reinigungspersonal oder im Restaurant – alle waren einfach unglaublich freundlich und nett. Man hatte irgendwie das Gefühl schon mal dort gewesen zu sein und die Menschen zu kennen. Tobi wurde übrigens gleich mit Leckerlis verwöhnt und uns wurde auch sofort eine Decke und Schüsseln für ihn angeboten.

    Auch unser Zimmer war sehr schön und geräumig. Ein schönes Bad mit Dusche, ein Schreibtisch, ein super gemütliches Bett und eine kleine Chill-Area mit Couch – alles was man so für eine schöne Zeit benötigt war da. Das Hotel hat außerdem einen Fitnessraum, einen Spieleraum, einen großen Skikeller und natürlich einen richtig tollen Wellnessbereich. Nach unserer Ankunft haben wir es uns dort gleich mal ein bisschen gemütlich gemacht und entspannt. Es gibt einen Pool mit hängenden großen  Betten und vielen bequemen Liegen, einen Ruheraum, natürlich Sauna und Dampfbad und einen beheizten Whirlpool im Freien. Im warmen Wasser sitzen und den Schneeflocken beim tanzen zu sehen. Ich glaube mehr muss ich dazu gar nicht sagen. Außerdem gibt es Obst und Nüsse und auch Getränke, man kann also wenn man möchte auch den ganzen Tag dort verbringen. Meiner Meinung nach gibt es einfach nichts schöneres, als nach einem Tag auf der Piste im Wellnessbereich zu entspannen und den Tag ausklingen zu lassen.

    Last but not Least muss natürlich auch das Essen erwähnt werden, denn auch das war einfach nur großartig. Am ersten Abend bin ich zwar aus dem Restaurant gerollt und habe mir danach einfach nur gedacht Wieso? Wenn es so ein riesen großes Nachspeisenbuffet inkl. Kaiserschmarrn gibt, kann man einfach nicht nein sagen. Auch das Frühstück war richtig gut und ich wusste gar nicht was ich zuerst essen soll. Am liebsten wäre ich ja stundenlang sitzen geblieben und hätte alles ausprobiert. Frische Säfte, Müsli, eine große Auswahl an Schinken & Käse, frisches Obst und vieles mehr. Hier geht auf jeden Fall jeder satt raus.

    Wenn ich so nachdenke, gibt es eigentlich nicht wirklich etwas, was mich gestört hat. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und den Aufenthalt wirklich in vollen Zügen genossen.

    Lürzer Alm & Freudenhaus 

    Es ist ja unglaublich wie viel eigentlich zu den Lürzerbetrieben gehört – vom Skiverleih, bis zum Hotel, Hütten, Restaurants, Taxiservice (der übrigens inkludiert ist) und sogar ein Shoppingcenter.  Auch die bekannte Lürzer Alm, die mir eben von früher in Erinnerung geblieben ist gehört dazu. Man kann hier übrigens nicht nur super Apre Ski machen, sondern auch richtig gut Abendessen und davon wollten wir uns natürlich überzeugen. Also ging es von der Piste direkt zur Lürzer Alm auf einen Glühwein und dann von dort zurück zum Hotel. Es ist wirklich super praktisch, man muss einfach nur die Piste weiterfahren und schon ist man da. Es benötigt also keinen Shuttle oder ähnliches und kann einfach gemütlich mit dem Snowboard oder den Ski retour fahren. Danach haben wir ein wenig im Hotel entspannt und sind dann mit dem kostenlosen Shuttle wieder retour zur Lürzer Alm zum Abendessen gefahren. Das Essen war richtig gut und auch hier war das Personal super freundlich. Danach haben wir beschlossen ganz gemütlich zurück zu spazieren, denn das Essen muss ja sowieso verdaut werden und Tobi hat sich über einen Spaziergang im Schnee gefreut.

    Am letzten Tag hatten wir leider nicht so viel Wetterglück, aber das macht nichts und so sind wir nach unserem morgendlichen Spaziergang noch im Freudenhaus, dem Shoppincenter vorbeigefahren, haben ein bisschen geschmökert und die Neuheiten für den Winter bewundert. Danach gab es noch einen leckeren Tee im Cafe Mundwerk bevor es retour Richtung Salzburg ging.

    Die Tage in Obertauern mit Lürzer waren wirklich super schön und die perfekte Einstimmung auf den Winter. Das war bestimmt nicht mein letzter Besuch.

  • #UpindieBerge – Endlich Schnee

    #UpindieBerge – Endlich Schnee

    Werbung: In Zusammenarbeit mit dem Fachverband der Seilbahnen

    Lange hat es dieses Jahr gedauert. Langsam aber doch kommt er – der Schnee und ich freue mich wie ein kleines Kind. In Wien ist zwar alles trocken, die Sonne scheint und es wirkt schon wieder mehr als Frühling, aber die verschneiten Fotos auf den ganzen Social Media Plattformen machen mich einfach glücklich. Die verschneiten Berge haben einfach eine unheimlich beruhigende Wirkung auf mich. Der Winter bzw. eigentlich die Snowboard- und Skisaison kann nun endlich beginnen. Wenn man mich früher gefragt hätte für welche Jahreszeit ich mich entscheiden würde, hätte ich immer wie aus der Pistole geschossen Sommer geantwortet, doch mittlerweile hat sich das geändert. Ich könnte mich nicht entscheiden, denn ich liebe alle Jahreszeiten und sie haben alle irgendwas besonderes. Sobald der Sommer vorbei ist, freue ich mich auf den Herbst und wenn dieser das Land verlässt bin ich zwar traurig, kann es aber gar nicht mehr erwarten bis der erste Schnee fällt. Im Zuge der #UpindieBerge Kampagne, möchte ich mich gemeinsam mit euch auf den Winter einstimmen und vielleicht den einen oder anderen auch ein bisschen Lust auf Urlaub im Schnee machen.  

    „Ich habe den Winter wieder lieben gelernt“

    Sobald der Winter das Land erreicht hat, es grau draußen wurde und der Schnee kam, habe ich begonnen nach Flügen ins Warme zu suchen. Ich wollte einfach immer weg und habe diese Jahreszeit nicht wirklich genossen. Zwar bin ich unheimlich gerne Snowboarden gegangen, aber wenn ich in einer Saison eine oder zwei Wochen insgesamt auf der Piste war, dann war das viel und für mich einfach ausreichend. Vor knapp 2 Jahren habe ich dann die Liebe zum Winter wieder für mich entdeckt, habe sehr viel Zeit im Schnee, in den Bergen und eben auch auf der Piste verbracht. Jede Gelegenheit habe ich genutzt um mir mein Snowboard anzuschnallen und auch die eine oder andere Winterwanderung stand am Programm. Ich habe den Winter wieder lieben gelernt und ich finde es gibt einfach nichts besseres als einen schönen verschneiten Tag an der frischen Luft – ja und am besten eben am Berg.

    Auch wenn ich dieses Jahr über die Weihnachtsfeiertage wieder ins Warme fliehe, freue ich mich schon jetzt extrem auf die Snowboard und Skisaison die mich danach erwartet. Ich bin schon am überlegen was ich mir noch alles zulegen muss, damit ich einfach perfekt ausgestattet bin. Schon im letzten Jahr war ich in unheimlich vielen unterschiedlichen Skigebieten in Österreich unterwegs und auch in dieser Saison möchte ich so viel wie möglich sehen. Die Auswahl ist einfach enorm und ich bin unglaublich dankbar dafür in einem Land wie Österreich zu leben, wo man einfach entscheiden kann wo man hinfährt. 

    Der perfekte Tag im Schnee beginnt bei mir zeitig in der Früh. Am liebsten nehme ich die erste Gondel rauf und nutze den Tag wirklich bis zum bitteren Ende.

    Wisst ihr welches Gefühl ich am liebsten habe? Wenn ich nach einer langen Winterpause mein Snowboard das erste Mal aus dem Keller hole, ins Auto oder in den Zug steige und Richtung Berge fahre. Langsam wird alles weißer und die Bäume färben sich. Ja und dann kommt man endlich an, packt sich warm ein und schnall sich das Brett das erste Mal an die Füße – da überkommt mich einfach jedes Mal so ein Glücksgefühl. Ich werde unruhig, will nur noch rauf auf den Berg und grinse den ganzen Tag wie ein Honigkuchenpferd. Auch wenn ich jetzt gerade im schneelosen Wien sitze, denke ich an meinen ersten Snowboardtag letzte Woche zurück und strahle übers ganze Gesicht. 

    Wenn man mich fragt wie so ein perfekter Tag im Schnee aussieht, dann kann ich nur folgendes sagen:

    So ein Tag startet auf jeden Fall sehr früh. Ich frühstücke ausgiebig, gehe eine große Runde mit Tobi raus, denn auch der möchte den Schnee in vollen Zügen genießen. Ja und danach gehts dann auch schon am besten mit dem ersten Lift bzw. mit der ersten Gondel rauf auf den Berg. Nur keine Zeit verlieren, jede Sekunde muss ausgekostet werden. Ich bin nämlich jemand der am liebsten von Früh bis Spät fährt und nur sehr selten Pausen macht. Um so einen Tag im Schnee perfekt zu machen darf natürlich eines nicht fehlen – POW POW POWDER und Sonnenschein. Ich glaube etwas besseres gibt es nicht. Strahlend blauer Himmel und die ersten Lines im Schnee ziehen – hach da wird mir auch gleich ganz warm ums Herz. 
    Wenn es eine gemütliche Hütte mit Kaiserschmarrn gibt, dann kann man mich natürlich schon für eine zumindest kurze Pause überreden. So eine kleine Stärkung kann nicht schaden und liefert wieder Energie für die nächsten Abfahrten. Snowboarden bis die Lifte stoppen. Wenn es so richtig schön ist, bekommen mich keine 10 Pferde von der Piste, dann fahre ich wirklich bis zum bitteren Ende. Bis die Lifte zusperren. Es gibt einfach nichts schöneres, wenn man am Abend erschöpft und glücklich ins Bett fällt. Ja und mit lieben Leuten an der Seite macht so ein Tag im Schnee natürlich gleich noch mehr Spaß. 

  • #quattroroadtrip – Arlberg

    #quattroroadtrip – Arlberg

    Werbung – In Zusammenarbeit mit Audi

    Mittlerweile kennt ihr mich ja, wenn jemand Abenteuer schreit, bin ich die erste, die ihre sieben Sachen packt und bereit ist. Ich brauche immer ein bisschen Action und finde es großartig, wenn ich neue Sachen ausprobieren und interessante Destinationen erkunden kann. Als mich Audi im Zuge des Quattroroadtrips nach Vorarlberg und Tirol eingeladen hat, war ich natürlich sofort motiviert und konnte es gar nicht erwarten, wieder in die Berge zu fahren. Ihr wisst ja wie gerne ich im Westen bin und zu drei Tagen am Arlberg, sag ich auf keinen Fall nein. Ich durfte das riesige Skigebiet erkunden, das eine oder andere coole Auto über die Eisfläche jagen und habe ein paar richtig coole actionreiche Tage in den Bergen verbringen.
    Ausgangspunkt unseres Roadtrips war Salzburg. Früh Morgens ging es mit dem Audi Q5 Richtung Lech, denn die Skipiste hat bereits auf uns gewartet. Immerhin wollten wir den ganzen Tag so richtig auskosten. Da ich bei meinem letzten Besuch im Ländle auf Grund von Lawinengefahr und Schlechtwetter nicht nutzen konnte, war die Vorfreude und die Motivation natürlich riesig. Gemeinsam mit einem Snowboardlehrer der Skischule Arlberg ging es dann auch gleich ab in den Schnee, immerhin hatten wir so einiges vor. Wir haben es sogar geschafft, fast den ganzen weißen Ring abzufahren und ich kann euch sagen, das ist einfach ein Muss, wenn man in Lech zu Besuch ist. Habt ihr gewusst, dass der Arlberg mit 305 zusammenhängenden Pistenkilometern das größte Skigebiet in Österreich ist und zu den Top 5 der ganzen Welt gehört? Auch das Audi Iglu ist dort zu finden, inklusive Virtual Reality Spaß.

    Am nächsten Tag war dann die Tiroler Seite – St. Anton am Arlberg dran. Dort hat es mir sogar noch besser gefallen. Da durfte ich mir dann bei Alber Sports ein Snowboard ausleihen, um mal was Neues auszuprobieren. Und mit 200km Tiefschneeabfahrten ist es das reinste Powderparadies – da strahlen natürlich gleich meine Snowboardaugen. Zur Stärkung zwischendurch ging es zum Moserwirt und dem leckersten Burger überhaupt. Traumhaftes Essen, super Abfahrten, was darf da natürlich nicht fehlen? Richtig – Wellness. Das gehört zum Wintererlebnis einfach dazu. Und so haben wir im Moserhotel auch gleich den Abend entspannt ausklingen lassen.

    Der letzte Tag stand dann ganz im Zeichen von schnellen Autos, ganz klar bei einem #quattroroadtrip. Mit Ice-Experience und Offroad Parkour geht’s dort richtig zur Sache. Ich hab sowas ja noch nie vorher probiert und ich muss sagen, ich hatte schon ziemlich Respekt. Aber das Gefühl über die Eisfläche zu driften ist einfach unglaublich. Am Liebsten wäre ich auch gar nicht mehr ausgestiegen, normalerweise hat man ja auch nicht die Möglichkeit so einen Parkour zu meistern.







    Fotos: Dominic Berchtold