Ich bin so unglaublich gerne in der Natur und verbringe momentan wirklich jede freie Minute draußen. Es gibt für mich nichts entspannenderes als einfach mit dem kleinen Tobi im Wald spazieren zu gehen, die Seele baumeln zu lassen und den Stress und das Chaos auszublenden. Mittlerweile verbringe ich zwar sehr viel Zeit in Salzburg, doch auch in bzw. rundum Wien gibt es eigentlich ganz viele Möglichkeiten um dem Trubel der Stadt zu entfliehen. Am liebsten bin ich auf jeden Fall am Stadtwanderweg bei der Jubiläumswarte, es gibt sehr viele unterschiedliche Wege, alles ist sehr weitläufig und man hat einen wunderschönen Blick über Wien und den Wienerwald. Vor allem im Herbst, wenn sich alle Blätter verfärben ist es wirklich traumhaft. Warme Socken, meine geliebten Dr. Martens, eine kuschelige Jacke und eine flauschige Mütze und schon bin ich ready für meinen Spaziergang mit dem kleinen Frechdachs. Die Jacke von Patagonia war übrigens der beste Kauf seit langem, denn sie ist nicht nur super bequem und schaut gut aus, sondern sie schützt auch richtig gut vorm Wind und hält warm. Also von mir aus kann es jetzt dann ruhig kühler werden, ich bin bereit für die kalten Tage.
Die Wanderung auf den Unterberg ist eine sehr gemütliche und vor allem für Anfänger geeignete Tour, die ich schon letztes Jahr im Herbst einmal gegangen bin. Der Unterberg nicht zu verwechseln mit dem Untersberg in Salzburg liegt in Niederösterreich bei Pernitz und ist eine Autostunde von Wien entfernt. Sehr praktisch, wenn man mal wieder raus aus der Stadt, aber nicht zu lange fahren möchte. In ca 1 1/2 Stunden ist man am Gipfel und kann neben einem tollen Ausblick auch noch eine leckere Jause um Schutzhaus genießen.Die Strecke ist sehr abwechslungsreich und relativ gemütlich. Zwischendurch sind ein paar steilere Passagen, aber diese sind meist sehr kurz. Am Weg zum Gipfelkreuz werden jedoch die Schenkel nochmal gut beansprucht, aber es lohnt sich wirklich, den Steilen Weg auf sich zu nehmen. Ich war vor knapp einem Monat mit der lieben Sophie am Unterberg und wir haben die gemeinsame Wanderung so richtig genossen. Ein bisschen Bewegen, die Aussicht genießen, einen kleinen Zwischenstopp in der Hütte einlegen und dann alles wieder retour. Es war wirklich ein super schöner Tag und auch die liebe Sophie, war sehr begeistert von dieser Wanderung.
Schwierigkeit: Leicht Strecke: ca. 9.5km Dauer: ca. 2,45h Höhenmeter: ca. 670 hm Hundetauglich: Ja Ausgangspunkt: Parkplatz Myralucke Hütte: Ja
Ausgangspunkt unserer Wanderung war der Parkplatz in Thal. Man fährt hier mit dem Auto einfach so weit bis man ansteht und dann kann es auch schon losgehen. Zuerst geht man ein Stückchen über einen Forstweg und normalerweise biegt man hier rechts in den Wald ab. Die Beschilderung führt einen normal auch über diesen Weg, aber bei uns was dieser leider gesperrt und so mussten wir links über die “Piste” gehe, denn mit Baumfällarbeiten ist nicht zu spaßen. Wir haben unsere Wanderung somit gleich mit einer ordentlichen Steigung gestartet, aber Gott sei Dank war diese nur sehr kurz und eigentlich ganz ok. Es geht dann noch recht lange über die Piste, bevor man links in den Wald abbiegt, wo man sich dann auch länger aufhält. Zum Schluss kommt man noch auf eine Lichtung bevor man das Schutzhaus erreicht. Doch noch ist man nicht am Ziel, denn eine letzte Steigung, die auch die Anstrengenste ist hat man noch vor sich, bevor man mit einem traumhaften Blick belohnt wird. Wir haben ca. 1 1,2 Stunden hinauf gebraucht, sind aber ganz gemütlich gegangen. Am Weg retour haben wir dann noch eine Pause im Schutzhaus, das ich euch wärmstens empfehlen kann eingelegt. Hier gibt es nicht nur viele Leckereien, sondern die Besitzer sind unglaublich nett und man fühlt sich hier echt wohl. Ja und einen süßen Hund haben sie auch noch. Man kann auf der Hütte übrigens auch übernachten (Matratzenlager), was ich unbedingt noch machen möchte. Die Stimmung beim Sonnenuntergang muss dort oben einfach unglaublich sein. Nachdem wir uns gestärkt und den Regen abgewartet haben, ging es auch wieder retour. Wir haben einfach die Abkürzung über die Poste genommen, weil es einfach um einiges schneller geht und so mussten wir nicht die komplette idente Strecke gehen. Die Wanderung auf den Unterberg kann ich jeden wärmstens empfehlen und auch die Hunde freuen sich wenn sie mit dürfen.
Die Wanderung zum Krummbachstein, war meine erste wirklich lange Tour, die ich alleine gemacht habe. Irgendwie war mir an diesem Wochenende einfach danach, mal ohne Begleitung loszuziehen. Ok, den Tobi hatte ich natürlich schon dabei, denn der wäre nicht so happy gewesen, wenn ich ihn einfach zuhause gelassen hätte. Ich habe mir im Vorhinein etwas leckeres zu essen gezaubert, alles was ich für den Berg brauche eingepackt und dann habe ich mich auf den Weg gemacht. Die Wanderung zum Krummbachstein dauert zwar ein bisschen länger, aber sie ist sehr abwechslungsreich und der Blick vom Gipfel ist traumhaft schön. Irgendwie hat dieser Ort etwas magisches und das Licht an diesem Nachmittag war einfach ganz besonders. Ich habe in Ruhe mein Abendessen gegessen, mal so richtig durchgeschnauft und die Zeit am Berg einfach nur genossen. Am liebsten wäre ich noch ewig da oben sitzen geblieben, aber ich musste mich dann sogar ziemlich sputen, denn ich habe nicht bedacht, dass die Sonne ja mittlerweile früher untergeht. Im Eiltempo bin ich dann wieder runter und musste die letzten Kilometer sogar im dunklen zurücklegen und mein Bergfex Tracking stoppen. Trotzdem war es ein wunderschöner Ausflug und ich habe aus dieser Wanderung doch einiges gelernt. Merke, gehe niemals ohne Powerbank und/oder Stirnlampe auf dem Berg, wenn du deine Wanderung erst gegen Mittag startest. Ich hatte gegen Ende nur noch 1% Akku und habe mich dann von Tobi zum Auto führen lassen, weil ich meine Hand nicht mal mehr vorm Gesicht gesehen habe. Ja und die andere Sache die ich gelernt habe, checke deinen Rucksack immer 2x bevor du losfährst, denn sonst kann es passieren, dass du am Gipfel ankommst und merkst, dass du das Stativ umsonst auf den Berg geschleppt hast, weil du das Verbindungsteil vergessen hast. Tja, aber die Not macht kreativ und so musste einfach ein Stein herhalten. Ein paar hübsche Fotos habe ich trotzdem hinbekommen. Außerdem war es dann doch irgendwie ein richtiges Abenteuer und ich glaube der Krummbachstein hat mich nicht zum letzten Mal gesehen.
Schwierigkeit: Mittel Strecke: ca. 15 km Dauer: ca. 4h Höhenmeter: ca. 1000 hm Hundetauglich: Ja, wenn fit & trittfest – Achtung, am Ende kleine Kletterpassage Ausgangspunkt: Reichenau an der Rax (Schneebergweg) Hütte: Ja
Losgegangen bin ich von Reichenau an der Rax, genauer gesagt vom Schneebergweg. Da ich nicht so ein Fan davon bin, wenn ich vorher noch ewig durch einen Ort spazieren muss, habe ich mich ein bisschen erkundet, wo man gut parken und gleich seine Wanderung starten kann. Es gibt ein paar wenige Parkplätze und man kann vom Schneebergweg, dann gleich Richtung Forststrasse & Wald abbiegen. Ich bin ein Mensch ohne Orientierung und deshalb schaue ich mir vorher immer gerne genau an wie ich gehen möchte, denn so ganz ohne Plan und dann auch noch auf eigene Faust losgehen, ist dann doch nicht so meins. Dank der Bergfex App, die ich wirklich liebe, kann man sich eigentlich ganz gut ein Bild davon machen, welche Möglichkeiten es gibt und zum Krummbachstein gibt es so einige. Auch beim Wandern ist mir die Abwechslung sehr wichtig und ich gehe nicht so gern den selben Weg wieder retour. Deshalb habe ich auch beim Krummbachstein eine Rundwanderung gewählt.
Ausgang meiner Wanderung war wie schon erwähnt der Schneebergweg und ich bin gleich mal rechts auf den Forstweg Richtung Wald abgebogen. Zuerst geht man ganz gemütlich durch den Wald bis man den Mariensteig, eine ganz kurze sehr einfache Felspassage erreicht bevor es wieder weiter durch den Wald geht. Der nächste Abschnitt hat mir besonders gut gefallen, denn es wirkt als würde man durch eine Schlucht gehen – Links und Rechts sind viele Felsformationen und das Mitten im Wald. Der Krummbachstein ist zu Beginn noch nicht angeschrieben und man findet nur Schilder mit der Aufschrift Naturfreundehaus Knofeleben, aber an die kann man sich eigentlich ganz gut halten. Man hat dann die Möglichkeit Richtung Mitterberggraben oder Richtung Lackabodengraben abzubiegen. Angeschrieben ist aber wieder nur das Naturfreundehaus. Ich bin in diesem Fall nach Links, Richtung Mitterberggraben gegangen. Man geht hier ganz gemütlich durch den Wald bevor man dann zu einer Wiese und dem Hallerhaus gelangt. Hier hat man auch die Möglichkeit einzukehren und eine Pause einzulegen. Da ich aber noch lange nicht am Ziel war ging es auch gleich weiter. Also bin ich nach link abgebogen, vorbei an dem Hallerhaus, wo dann auch endlich Krummbachstein angeschrieben war. Der letzte Part der Wanderung ist eigentlich der steilste und schwierigste. Teilweise geht es durch den Wald und dann wird es immer felsiger. Zum Schluss muss man auch ein bisschen klettern, aber diese Passage ist nur ganz kurz und man benötigt dafür keine Ausrüstung. Auch Tobi hat es ohne Probleme zum Gipfel geschafft. Oben angekommen hat man dann einen wunderschönen Ausblick auf die Rax, den Schneeberg, die Schneealpe und sogar auf die Veitsch. Da oben kann man schon eine Zeit verweilen. Retour bin ich dann über den Schibelsteig Richtung Alpenfreundehütte und dann weiter zum Alpeck gegangen. Man geht durch den Wald, dann über Wiesenhänge und dann wieder durch den Wald. Der Abstieg ist eigentlich sehr gemütlich, auch wenn es mir ziemlich lange vorgekommen ist. Liegt vielleicht auch daran, dass es immer dunkler und dunkler geworden ist und ich gehofft habe, dass ich es irgendwie noch rechtzeitig zum Auto schaffe. Weiter gehts durch den Lackabodengraben, bevor man auch schon wieder die Abzweigung und den schluchtartigen Abschnitt erreicht. Die letzten 2 Kilometer bin ich dann im dunklen durch den Wald gelaufen und ich kann euch sagen, ich war heilfroh, als ich endlich wieder zurück beim Auto war. Gott sei Dank hatte ich Tobi dabei, der mir geholfen hat die richtige Abzweigung zu nehmen. Wer weiß wo ich sonst gelandet wäre. Es war aber auf jeden Fall eine richtig coole Wanderung, die ich jedem nur empfehlen kann. Sie ist schon ein bisschen anstrengender und wahrscheinlich keine Tour die für Wanderänfänger geeignet ist. Wenn man aber fit ist, hat mir hier aber ganz bestimmt keine Probleme. Achja und nicht vergessen, solltet ihr erst zu Mittag weggehen, steckt eine Stirmlampe ein. Hier könnt ihr übrigens ganz genau sehen wie ich gegangen bin. Ein Hoch auf die Bergfex App.
Ich glaube, ich habe euch bereits das eine oder andere Mal davon erzählt, dass eine Reise mit dem Bus, ans Meer schon sehr lange auf meiner To Do Liste steht. Den Freund, den Hund und das Surfbrett schnappen, alles nötige ins Auto packen und einfach losfahren. Einfach losfahren und schauen was passiert, bzw. wo man landet. Irgendwie hat sich das für mich immer schon total spannend angehört und schreit für mich förmlich nach purer Freiheit – eine Reise ganz nach meinem Geschmack. Also zumindest in meinen Vorstellungen, denn wie so ein Trip mit dem Campingbus wirklich sein wird, wusste ich ja bis zu diesem Zeitpunkt nicht. Ich habe zwar schon den einen oder anderen Ausflug mit dem Bus von meinem Papa gemacht, aber so ein richtiger Urlaub ans Meer mit langen Strecken die zurückgelegt werden müssen um ans Ziel zu kommen, war dann doch noch nie dabei.
Vor ein paar Wochen war es dann so weit und mein Traum von einem richtigen Campingurlaub ging endlich in Erfüllung. Start unserer Reise war München, denn dort haben wir unseren fahrbaren Untersatz von Roadsurfer abgeholt. Ja und dann ging das Abenteuer, 2 Wochen mit dem Bus an der Küste von England entlang auch schon los.
Mit dem Bus verreisen – einfach losfahren
Wir sind zwar nicht komplett ohne Plan von München aus gestartet, denn wenn man nur 2 Wochen Zeit hat und Richtung England will, muss man sich schon ein paar Gedanken machen. Wohin soll es gehen, was will man sehen und welche Strecke wählt man? Es soll nach Cornwall gehen, wir wollten surfen, dazwischen vielleicht auch mal die eine oder andere Stadt besichtigen und der Besuch von Freunden stand auch am Plan. Wo wir wann sind und wie lange wir an den jeweiligen Orten bleiben haben wir aber nicht fixiert. Das wollten wir uns einfach offen lassen, denn man weiß ja nie. Mal gefällt es einem an einen Ort so gut, dass man einfach noch einen Tag bleiben möchte, oder ein Ort sagt einem gar nicht zu und man beschließt gleich weiterzureisen. Ja und genau das ist einer der Gründe, wieso mir das Reisen mit dem Bus so gefällt. Man ist unheimlich flexibel und kann seine Pläne kurzerhand ändern. Ich liebe es einfach, wenn man spontan sein kann. Wir hatten Anfangs zum Beispiel einen kurzen Stopp in Amsterdam geplant und haben uns dann während der Fahrt doch noch umentschieden und sind Richtung Antwerpen abgebogen. Wir wussten zwar, dass wir wie schon erwähnt Richtung Cornwall wollen, aber an welchen Orten wir Halt machen und wo wir schlafen stand eigentlich in den Sternen. Es wurde immer relativ spontan beschlossen, wohin es als nächstes gehen und wo wir übernachten sollen. Es war wirklich ein unheimlich entspannter Urlaub und auch wenn es manchmal vielleicht ein bisschen eine Herausforderung war, denn so ohne richtigen Plan losfahren ist gar nicht so einfach, habe ich diese Reise in vollen Zügen genossen.
Ich hatte ja doch so gewisse Vorstellungen von einer Campingreise. Einfach losfahren, sich ein schönes Plätzchen mit Blick aufs Meer suchen, etwas gutes kochen und Sterne beobachten. Klingt doch abenteuerlich und irgendwie auch romantisch, oder? Dass Wildcampen aber auch keine Toiletten und Duschen bedeutet, habe ich natürlich ausgeblendet (auch wenn es mir bewusst war), damit meine tolle Vorstellung nicht zerstört wird. Ich muss aber sagen, dass mir diese unbeschwerte Art zu reisen unheimlich gut gefallen hat so dass ich es auch gerne in Kauf nehmen, wenn ich mal 3 oder 4 Tage keine richtige Dusche bekomme. Mal sind wir einfach losgefahren und haben auf der nächsten Klippe gehalten und übernachtet und dann ging es wieder für 2 Tage auf Campingplätze. Die Kombi macht es aus und man genießt dann den Luxus den man auf einem Campingplatz hat noch mehr. Irgendwo einfach stehen bleiben und seine “Zelte” aufschlagen ist in der heutigen Zeit gar nicht mehr so einfach, da es oft verboten ist und man sollte sich daher vorher immer ein bisschen erkundigen. In der Nebensaison ist es in England überhaupt kein Problem und auch relativ ruhig. Ja und es ist einfach etwas besonders, wenn man einfach stehen bleibt, mit Blick aufs Meer kocht, die Sonne aus dem Bus aus aufgehen sieht und weit und breit ist keine Menschenseele. Ich war echt überrascht, wie sehr ich diese Art des Reisens genossen habe. Ich wusste zwar, dass es mir gefallen wird, aber dass ich so begeistert sein werde, hätte ich mir nicht gedacht. Es ist einfach etwas anderes, wenn man mitnehmen kann was man will. Surfbrett und Longboard einfach ins Auto legen und sich nicht weiter Gedanken darüber machen. Natürlich habe ich aber trotzdem versucht sehr minimalistisch zu packen, da doch nicht ganz so viel Platz in so einem Bus ist. Außerdem reist es sich einfach unbeschwerter mit weniger Klamotten. Auch das Thema Hund ist bei so einem Urlaub einfach viel entspannter. Tobi ist zwar Kabinentauglich und dürfte auch ohne Probleme “als Handgepäck” fliegen, aber wenn man mit dem Bus verreist ist es doch um einiges einfacher. Natürlich muss man sich trotzdem informieren, ob man vorher zum Tierarzt muss und was das Tier alles braucht um einreisen zu dürfen. Eine Reise mit Hund ist immer mit ein bisschen mehr Aufwand verbunden, trotzdem gibt es für mich nichts schöneres, als diese Dinge mit Tobi gemeinsam zu erleben. Ja und ich denke auch Tobi hat unseren kleinen Ausflug mit dem Bus ans Meer sehr genossen.
Unser Roadsurfer Camper – VW T6 California Ocean
Für zwei Wochen waren wir mit einem Bus von Roadsurferunterwegs und es hat uns hier wirklich an nichts gefehlt. Wir sind nach München gefahren haben den Bus abgeholt, es wurde uns alles gezeigt und erklärt und schon ging es los. Nach den zwei Wochen haben wir ihn einfach geputzt und wieder zurückgebracht. Es ist alles sehr entspannt abgelaufen und die Mitarbeiter waren sehr freundlich und hilfsbereit. Ich finde es super praktisch, dass man sich solche Busse mittlerweile ganz einfach und unkompliziert ausleihen kann. Es hat nun mal nicht jeder einen eigenen Camper bzw. so kann man auch mal schauen, ob man für so eine Art des Reisens überhaupt gemacht ist. Wir hatten das Aussteiger Plus Paket, bei dem wirklich alles dabei ist. Der Bus hat bis zu 4 Schlafplätze, eine kleine Küche inkl. Abwasch und Kühlbox, eine Außendusche und vieles mehr. Es ist wirklich wie ein kleines Zuhause auf Rädern und mit ein paar Lichterketten, Kissen und Decken kann man auch den ausgeliehenen Bus für die Zeit noch gemütlicher machen. Man kann alles abdunkeln, überall Licht machen, alles verstauen, einheizen wenn es kalt wird und auch im Bus kochen und essen, wenn es draußen mal stürmt oder regnet. Ich habe mich wirklich unheimlich wohl gefühlt. Einzig die hellen Sitze im Bus fand ich ein bisschen unpraktisch, da diese natürlich sofort schmutzig werden, auch wenn man gut aufpasst. Diese Sitze sind aber nun mal bei der California Ausstattung dabei und mit ein paar Decken kann man sich eigentlich ganz gut helfen.
Der Aussteiger PLUS
150 PS Diesel DSG Automatik
Navigationssystem
Car Net App Connect (Schnittstelle für Handy)
Standheizung
3 Zonen Klimaautomatik
Automatische Distanzregelung
Tempomat
Rückfahrkamera & Park Pilotsystem vorne/hinten
Aufstelldach
Campingküche im Innenraum
Küchen-Box
Markise
Außendusche am Heck
Zwei Campingstühle & Campingtisch
Verdunkelungs-Rollos für alle Fenster
220V Steckdose innen und einen 220V Stromanschluss außen
Für mich war diese Reise mit dem VW Bus von Roadsurfer etwas ganz besonderes und ich habe jede Sekunde in vollen Zügen genossen. Das Wetter hat uns zwar ein bisschen einen Strich durch die Rechnung gemacht und ich bin kaum zum Surfen gekommen, weil einfach kaum Welle war, trotzdem war es ein wunderschöner Urlaub. Dank dieser Reise bin ich erst so richtig auf den Geschmack gekommen und ich weiß dieses Abenteuer mit dem Bus war erst der Anfang.
Eine richtig schöne und nicht zu lange Tour, die ich mit Denise im April gemacht habe, war die Wanderung zum Frauenkopf und auf den Schober. Für einen Vortrag waren wir in Salzburg und haben am nächsten Tag beschlossen noch ein bisschen die Gegend um den Fuschlsee zu erkunden. Das Wetter war zwar ziemlich wechselhaft und wir wurden beim Abstieg dann noch vom Hagel überrascht, trotzdem hat es sich auf jeden Fall ausgezahlt. Die Aussicht vom Gipfel mit Blick auf den See und den Schafberg ist einfach atemberaubend schön und die düstere Stimmung hat es irgendwie ganz besonders gemacht. Diese Tour habe ich noch nicht mittels Bergfex App getrackt, deshalb sind wir hier auch den selben Weg rauf und wieder runtergegangen, weil wir irgendwie die Abzweigung nicht gefunden haben. Ohne Orientierung und App bin ich dann oft doch aufgeschmissen. Laut dem schlauen Internet gibt es aber auch wirklich einen Schoberrundweg, wo man zuerst zum Schober und dann zum Frauenkopf gelangt – gut zu wissen fürs nächste Mal
Schwierigkeit: Mittel Strecke: ca. 4 km Dauer An- & Abstieg: ca. 2 h Höhenmeter: 400 hm Hundetauglich: Ja, wenn fit & trittfest – Achtung, am Ende kleine Kletterpassage Ausgangspunkt: Parkplatz Ansitz & Forsthaus Wartenfels Hütte: Nein
Wir sind auf jeden Fall vom Parkplatz Wartenfels losgegangen und haben uns eigentlich anfangs immer rechts gehalten. Zu Beginn spaziert man noch ganz gemütlich durch den Wald. Tja und dann standen wir auf einmal vor einem roten Schild mit der Aufschrift “Schwer. Nur für Geübte”. Denise war zuerst nicht so begeistert von meiner Idee, diesen steilen Weg zu nehmen, hat sich dann aber doch recht schnell überreden lassen. Also ging es weiter über Stock und Stein und der Weg wurde recht schnell auch sehr steil. In Serpentinen und über Steinstufen ging es für Denise, Tobi und mich also Richtung Gipfelkreuz. Ich muss sagen, dass der Aufstieg echt schön und auch Abwechslungsreich ist, jedoch muss man die Augen gut offen halten und schauen wo man hintritt, denn Teilweise liegt echt viel Geröll herum und das kann dann schon auch mal ein bisschen rutschig werden. In nicht einmal einer Stunde haben wir den ersten Gipfel erreicht, wo wir kurz eine Pause einlegten und die tolle Aussicht genossen. Danach ging es weiter über den Waldweg Richtung Schober. Der letzte Abschnitt ist dann eine eher felsige Passage und kurz vorm Ziel muss man auch noch ein bisschen klettern. Es gibt Drahtseile und Trittklammern und ist wirklich nur ein Ministück, das jeder schafft. Den kleinen Tobi haben wir einfach raufgehoben und schon standen wir da am Gipfel und vor uns der See und der Schafberg. Es war wirklich traumhaft schön und ich wäre gerne noch länger oben geblieben. Leider hat es dann aber zum Regnen begonnen und wir haben uns somit recht schnell auf den Rückweg gemacht. Wie schon erwähnt sind wir den selben Weg zurückgegangen, da wir irgendwie die Rundwegschilder übersehen haben – haben wir wohl mal wieder zu viel geplaudert.
Bergab ist der Weg zwar immer noch cool zum gehen, aber man muss auf Grund des vielen Gerölls echt besonders gut aufpassen. Ich bin nicht nur einmal auf meinen Vier Buchstaben gelandet. Als wir dann den Waldweg erreichten, wurden wir auch noch richtig böse von Hagel überrascht und ihr könnt euch sicher vorstellen, dass unser Tempo immer schneller wurde. Die liebe Denise hat dann gegen Ende doch ein bisschen mehr geflucht und war glaub ich heilfroh als wir dann klatschnass endlich wieder beim Auto angekommen sind. Die Wanderung zum Frauenkopf und Schober ist wirklich ganz toll und auch hier wird man mit einer tollen Aussicht belohnt. Wie der ganze Rundwanderweg ist, weiß ich leider nicht, aber das werde ich ganz bald mal ändern und dann hier ergänzen.
Eine halbe Ewigkeit nehme ich mir schon vor, dass ich endlich Beiträge über meine ganzen Wanderungen schreibe, doch bis jetzt habe ich das ganz gut hinausgezögert – wieso auch immer. Da ich aber immer wieder Fragen dazu bekomme, wo ich wandern gehe, welche Touren ich besonders schön und empfehlenswert finde und wo man auch mal den Vierbeiner einpacken kann, starte ich heute mal mit dieser neuen Reihe. Im letzten Jahr habe ich doch sehr viel Zeit in den Bergen verbracht unzählige Fotos gemacht und auch die eine oder andere lustige Geschichte parat – es wäre also wirklich schade, wenn ich all das nicht mit euch teilen würde. Den Anfang macht die Wanderung zum großen Sonnleitstein, die ich vor einiger Zeit mit der lieben Anna bei der ärgsten Hitze gemacht habe.
Schwierigkeit: Mittel Strecke: 11 km Höhenmeter: 900 hm Dauer: 3:30 h Hundetauglich: Ja, wenn fit & trittfest Ausgangspunkt: Hinternaßwald Hütte: Nein
Die Hitze der letzten Wochen war ja doch eher unerträglich und wenn man nicht einfach nur am See oder in einem Schwimmbad chillen, sondern sich ein bisschen bewegen möchte, gibt es nichts besseres als in die Berge zu fliehen. Meistens ist es dort nämlich doch ein bisschen kühler und man kann den warmen Sommertag in der Natur genießen. Deshalb habe ich vor kurzem mit der liebe Anna beschlossen, aus der Stadt zu fliehen und mal wieder eine gemeinsame Tour zu machen. Anfangs wussten wir nicht so recht wohin wir fahren sollen, aber nachdem ich Wanderprofi Sabrina um Rat gefragt habe, ging es auf den großen Sonnleitstein. Eine wirklich tolle Wanderung und der doch recht anstrengende Aufstieg lohnt sich, denn man wird mit einem wunderschönen Blick auf den Schneeberg und die Rax belohnt. Ganz wichtig ist jedoch, dass man genügend Wasser mitnimmt, denn am Weg gibt es außer einem kleinen Bach nicht wirklich eine Möglichkeit seine Flasche aufzufüllen.
Der Ausgangspunkt unserer Wanderung war Hinternasswald, ein kleiner Ort irgendwo im nirgendwo. Nicht einmal mein Navi hat dieses kleine Dorf gefunden, aber Google Maps lässt einem hier Gott sei Dank nicht im Stich. Einfach bis ans Ende der Ortschaft fahren und schon gelangt man zu einem Parkplatz, wo die Wanderung losgehen kann. Der große Sonnleitstein ist eigentlich gut angeschrieben und man kann sich eigentlich fast nicht verlaufen. Also fast, denn wenn man nur am schnattern ist, kann es schon mal passieren, dass man einen kleinen Umweg auf sich nehmen muss.Wir sind zuerst ganz gemütlich auf einer Forststrasse entlanggelaufen, bevor wir nach rechts Richtung Franz-Jonas Steig abgebogen sind. Der Weg führt durch den Wald und es gibt Passagen, wo wir uns nicht mehr ganz sicher waren, ob wir denn auch wirklich noch auf Kurs sind. Links und rechts war richtig viel Gestrüpp und eine lange Hose wäre wirklich von Vorteil gewesen. Der Großteil der Wanderung führt durch den Wald ist doch ziemlich steil, aber auf jeden Fall machbar. Achtung, der Franz-Jonas Steig quert eine Forststrasse auf der ihr nicht weitergeht. Man muss hier gerade weiter durch den Wald bis man zu einer Abzweigung Richtung Ameiswiese gelangt. Damit ihr auf den Gipfel kommt, müsst ihr hier einfach nach rechts weiter gehen und den markierten Weg folgen. Als wir dann komplett verschwitzt endlich oben waren, konnte ich meinen Augen nicht trauen – der Ausblick ist wirklich atemberaubend und der doch sehr anstrengende Aufstieg war sofort vergessen. Ich habe zu diesem Zeitpunkt gerade eine 3tägige Saftkur gemacht, was in Kombi mit dieser Wanderung vielleicht nicht die beste Idee war, aber trotzdem bin ich in einem Stück oben angekommen.
Retour sind wir dann wieder bis zur besagten Abzweigung und dann über die Ameiswiese gegangen. Auch dieser Weg wird von der Forststrasse, von der man sich nicht irritieren lassen sollte gequert. Es folgt wieder viel Wald&Gestrüpp, bis man nachdem man bei einer kleinen Jagdhütte vorbei spaziert, endlich auf der Forststrasse Richtung Parkplatz Hinternasswald weitergeht.
Insgesamt waren wir 5 Stunden unterwegs, wobei wir für die Wanderung selber nur 3 Stunden und 30 Minuten gebraucht haben. Auf Grund der Hitze mussten wir zwischendurch doch immer wieder mal kleine Pausen eingelegen. Ja und gegen Ende durfte ich auch noch Tobi suchen, der im Wald mal wieder etwas gewittert hat. Ich persönlich würde die Wanderung als mittel einstufen und Anfängern würde ich diese Wanderung eventuell nicht gleich zu Beginn empfehlen, aber wenn man halbwegs fit ist, ist sie auf jeden Fall machbar. Das gilt sowohl für Mensch als auch Hund. Tobi hat mich wie so oft begleitet und ist ohne Probleme ans Ziel gekommen. Wichtig ist nur, dass man auch für den Vierbeiner genügend Wasser dabei hat.
Sehr hilfreich war für mich auch die Bergfex App. Die Beschilderung ist zwar recht gut, aber wenn man so wie ich nicht gerade den besten Orientierungssinn hat, kann diese App nicht schaden. Ich persönlich tracke meine Wanderungen auch immer, weil ich es total interessant finde zu sehen, wie lange ich unterwegs war und wie viele Höhenmeter man so gemacht hat. Hier findet ihr die Route (inkl. kurzem Umweg) die ich gegangen bin.
Mittlerweile kennt ihr mich ja, wenn jemand Abenteuer schreit, bin ich die erste, die ihre sieben Sachen packt und bereit ist. Ich brauche immer ein bisschen Action und finde es großartig, wenn ich neue Sachen ausprobieren und interessante Destinationen erkunden kann. Als mich Audi im Zuge des Quattroroadtrips nach Vorarlberg und Tirol eingeladen hat, war ich natürlich sofort motiviert und konnte es gar nicht erwarten, wieder in die Berge zu fahren. Ihr wisst ja wie gerne ich im Westen bin und zu drei Tagen am Arlberg, sag ich auf keinen Fall nein. Ich durfte das riesige Skigebiet erkunden, das eine oder andere coole Auto über die Eisfläche jagen und habe ein paar richtig coole actionreiche Tage in den Bergen verbringen.
Ausgangspunkt unseres Roadtrips war Salzburg. Früh Morgens ging es mit dem Audi Q5 Richtung Lech, denn die Skipiste hat bereits auf uns gewartet. Immerhin wollten wir den ganzen Tag so richtig auskosten. Da ich bei meinem letzten Besuch im Ländle auf Grund von Lawinengefahr und Schlechtwetter nicht nutzen konnte, war die Vorfreude und die Motivation natürlich riesig. Gemeinsam mit einem Snowboardlehrer der Skischule Arlberg ging es dann auch gleich ab in den Schnee, immerhin hatten wir so einiges vor. Wir haben es sogar geschafft, fast den ganzen weißen Ring abzufahren und ich kann euch sagen, das ist einfach ein Muss, wenn man in Lech zu Besuch ist. Habt ihr gewusst, dass der Arlberg mit 305 zusammenhängenden Pistenkilometern das größte Skigebiet in Österreich ist und zu den Top 5 der ganzen Welt gehört? Auch das Audi Iglu ist dort zu finden, inklusive Virtual Reality Spaß.
Am nächsten Tag war dann die Tiroler Seite – St. Anton am Arlberg dran. Dort hat es mir sogar noch besser gefallen. Da durfte ich mir dann bei Alber Sports ein Snowboard ausleihen, um mal was Neues auszuprobieren. Und mit 200km Tiefschneeabfahrten ist es das reinste Powderparadies – da strahlen natürlich gleich meine Snowboardaugen. Zur Stärkung zwischendurch ging es zum Moserwirt und dem leckersten Burger überhaupt. Traumhaftes Essen, super Abfahrten, was darf da natürlich nicht fehlen? Richtig – Wellness. Das gehört zum Wintererlebnis einfach dazu. Und so haben wir im Moserhotel auch gleich den Abend entspannt ausklingen lassen.
Der letzte Tag stand dann ganz im Zeichen von schnellen Autos, ganz klar bei einem #quattroroadtrip. Mit Ice-Experience und Offroad Parkour geht’s dort richtig zur Sache. Ich hab sowas ja noch nie vorher probiert und ich muss sagen, ich hatte schon ziemlich Respekt. Aber das Gefühl über die Eisfläche zu driften ist einfach unglaublich. Am Liebsten wäre ich auch gar nicht mehr ausgestiegen, normalerweise hat man ja auch nicht die Möglichkeit so einen Parkour zu meistern.
Mittlerweile sieht es draußen zwar schon richtig nach Frühling aus und meine Vorfreude auf die warme Jahreszeit ist riesig, wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt. Trotzdem habe ich noch ein paar winterliche Beiträge, die ich euch auf keinen Fall vorenthalten möchte. In diesem Winter war ich richtig viel im Schnee und vor allem am Board unterwegs und habe so einige coole Destinationen besucht. Mein absolutes Highlight war mit Sicherheit Laax – noch nie habe ich so ein cooles Skigebiet gesehen und ich war von der ersten Sekunde an schwer begeistert. Es war mein erster Schweizbesuch im Winter und ich muss zugeben bis jetzt hatte ich die Schweiz bzw. Laax auch absolut nicht am Schirm, vor allem nicht zum Boarden. Wir haben so viele tolle Skigebiete in Österreich, wieso also weiter wegfahren, wenn die Berge doch so nah sind. Tja, wenn man dann aber mal über den Tellerrand blickt, sieht man erst was es da draußen und vor allem auch rund um Österreich und Deutschland für tolle Destinationen und eben Skigebiete gibt. Eigentlich ist Laax ja gar nicht so weit entfernt, denn wenn ich den Westen von Österreich möchte, brauche ich auch meine 4 Stunden. Wieso also nicht einfach ab in den Flieger und nach Laax. Dieses Skigebiet ist unglaublich modern, vielseitig aber trotzdem richtig lässig und cool. Ich habe mich dort so unheimlich wohlgefühlt und ich weiß schon jetzt, dass es nicht mein letzter Besuch war. Ich hoffe also ihr seid jetzt noch bereit für ein bisschen Winter-Spirit, denn jetzt folgen einige Bilder aus den verschneiten Schweizer Bergen.
FLIMS. LAAX. FALERA – 3 Gebiete zu einem großen Skigebiet vereint
Früh morgens ging es mit dem Flieger von Wien nach Zürich und dann weiter mit dem Zug und Bus in die Berge. Man muss zwar umsteigen, aber eigentlich war das ziemlich unkompliziert und ich war echt überrascht wie schnell und einfach man nach Laax kommt. Endlich angekommen haben wir uns gleich mal unsere Ausrüstung ausgeliehen und ein bisschen die Gegend erkundet bevor es dann am nächsten Morgen gleich auf die Piste ging. Flims, Laax und Falera sind die 3 Orte, die ein großes Skigebiet umfassen und auf 224 Pistenkilometer ist wirklich für jeden etwas dabei. Vier Snowparks, die weltweit größte Halfpipe, eine Freestyle Academy und ein riesengroßes Freeridegebiet – Action steht hier ganz klar im Vordergrund. Außerdem kommt man unheimlich schnell von A nach B und dank der großen Anzahl an Liften steht man auch kaum an. Mit den sehr modernen Gondeln ist man in wenigen Minuten am Berg und ganz unzählige und vor allem richtig coole Pisten genießen. Noch nie war ich so begeistert von einem Skigebiet und am liebsten wäre ich gleich länger geblieben, denn in 2 Tagen kann man doch nur einen kleinen Teil erkunden.
Man merkt, dass in diesem Skigebiet richtig ambitionierte und vor allem sportbegeisterte Menschen arbeiten, denn hier passt einfach alles und auch das Feeling vor Ort ist ganz besonders. Jung, total lässig und unheimlich freundlich – Man versucht hier auch ein bisschen das Surffeeling auf den Berg zu bringen und genau das hat mir so zugesagt.
Immer am Puls der Zeit ist das Motto von diesem Skigebiet. Es gibt nicht nur eine App, in der man sieht welche Liste offen sind und wo gerade wieviel los ist oder ein Ticket kaufen kann, sondern auch das Thema Nachhaltigkeit spielt eine sehr große Rolle. Man arbeitet hier sehr stark daran, Flims, Laax, Falera zum ersten Selbstversorger-Skigebiet zu machen. Der Weg dahin ist zwar noch ein weiter, aber mit so motivierten Menschen dahinter, kann es nur in die richtige Richtung gehen.
Auch das kulinarische Angebot und so gibt es am Berg nicht nur die klassische Hüttengerichte, sondern auch Cafés und Smoothie-Bars, für all jene die sich eher was gesundes zwischendurch gönnen möchten.
Neben den coolen Funparks gibt es wie schon erwähnt die Freestyle Academy, wo Erwachsene und Kids sich austoben, skaten und auch abseits der Piste an Tricks arbeiten können. Das Konzept ist wirklich der Wahnsinn und man merkt, dass nicht nur die Förderung des Nachwuchses sondern vor allem der Spaß im Vordergrund steht.
Wie ihr sehen könnt hat es mir dieses Skigebiet so richtig angetan, aber jeder der schon mal dort war, wird wissen was ich meine. Ja genau so und nicht anders macht der Winter Spaß.
Riders Hotel
Ein so cooles Skigebiet braucht natürlich auch die passenden Unterkünfte und so durfte ich meine Zeit in Laax im Riders Hotel verbringen, das zu 100% meinen Geschmack getroffen hat. Ich muss ja gestehen, dass ich seit meinem Aufenthalt ernsthaft überlege mir auch so ein Bett zu zulegen. Die Zimmer waren schön hell, sauber, das Bett nicht nur schön sondern auch unheimlich bequem und es gab alles was man für einen entspannten Aufenthalt braucht. Das Frühstück war der absolute Wahnsinn und wenn nicht die Piste gerufen hätte, wäre ich wahrscheinlich bis zur letzten Minute dort gesessen und hätte mich mit Banana Bread & Co vollgestopft. Neben einer Bar in der freitags immer Live Bands auftreten gibt es auch einen dazugehörigen Club, wo man so richtig feiern und tanzen kann. Ja beim Riders Hotel geht die Party ab, aber in den Zimmern ist es trotzdem sehr ruhig und man bekommt nicht wirklich etwas davon mit. Ich habe meinen Aufenthalt wirklich genossen und habe mir dort wirklich sehr wohl gefühlt. Ein Grund ganz bald wieder zu kommen.
Vielen Tag an Laax für die Einladung und die tolle Reise.
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