Kategorie: Travel Diaries

  • Travel Diary – Miami

    Travel Diary – Miami

    Shame on me. Vor über einem Jahr war ich gemeinsam mit Anna in Miami und irgendwie habe ich es bis heute nicht geschafft meine Eindrücke und Tipps zu veröffentlichen. Das Problem war, dass ich einfach so viele Fotos von dieser Reise hatte und das aussortieren und bearbeiten einfach immer weiter rausgeschoben habe. Tja und irgendwann sind die Bilder dann in Vergessenheit geraten. Nun habe ich es aber geschafft und mein Miami Travel Diary kann online gehen. Besser spät als nie, habe ich recht? Wenn ich die Fotos von unserem kleinen Zwischenstopp sehe, habe ich sofort Lust in den Flieger zu steigen. Es war bereits mein zweiter Besuch in Miami und ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich beim ersten Mal nicht wirklich begeistert war. Wir wurden damals am Ocean Drive ziemlich abgezockt und haben für stolze 50$ einen ziemlich ekelhaften Cocktail bekommen. Irgendwie bin ich mit Miami nicht wirklich warm geworden und hatte auch nicht vor nochmals zu kommen. Doch jede Destination hat eine zweite Chance verdient und so haben wir, nach einer Woche auf den Bahamas, noch einen kurzen Abstecher nach Miami zu Mike und Nelly gemacht.

    Gott sei Dank habe ich dieser Stadt noch eine zweite Chance gegeben, denn dieses Mal hat mich Miami wirklich begeistert. Wir hatten zwar nur 4 Tage Zeit, doch dank unserer Reiseführer Mike & Nelly, haben wir die wichtigsten Sachen ganz locker in unserem Zeitplan unterbekommen und viel unternommen. Nachdem wir schon genügend Sonne auf den Bahamas getankt hatten, stand in Miami ganz klar das Thema Food im Fokus und so haben wir uns den Bauch mit der einen anderen Acai Bowl vollgeschlagen. Außerdem sind wir mit den Rädern und Skateboards durch die Gegend gedüst, haben Wynwood unsicher gemacht und natürlich bin ich auch wieder mit einem Tattoo nachhause gefahren. Wir hatten wirklich eine großartige Zeit und auch wenn Miami in naher Zukunft nicht auf meine Reise-Liste steht, wäre ich trotzdem nicht abgeneigt nochmal hinzufliegen.

    UNSER HOTEL – WPH 

    Gewohnt haben wir direkt in South Beach im kleinen aber feinen Washington Park Hotel, das ich euch nur wärmstens empfehlen kann. Da wir nur kurz in Miami und vor Ort dann sehr viel unterwegs waren, stand bei der Hotelwahl vor allem die Lage im Vordergrund, denn wir wollten möglichst schnell und einfach von A nach B kommen. Neben der wirklich zentralen Lage hat uns aber auch die wunderschöne Art Deco Einrichtung des kleinen Boutique-Hotels sehr überzeugt. Das Zimmer war für amerikanische Verhältnisse eigentlich sehr geräumig, hatte zwei große gemütliche Betten und sogar eine Terrasse – es gab hier eigentlich gar nichts zum Aussetzen. Wir haben zwar nicht sehr viel Zeit im Hotel verbracht und weder Pool noch Fitnessraum genutzt, aber trotzdem haben wir uns sehr wohl gefühlt. Man kann sich im WPH auch Räder ausleihen und damit die Gegend erkunden. Außerdem ganz wichtig, für all jene die mit dem Auto nach Miami kommen, das Hotel bietet kostenlose Parkplätze an.







    WHAT TO DO IN MIAMI 

    Wie schon erwähnt hatten wir nur 4 Tage in Miami und so haben wir und entschieden, uns einfach ein bisschen treiben zu lassen, zu genießen und nicht zu viel zu planen. Ich finde genau so und nicht anders lernt man eine Destination am besten kennen. Außerdem hatten wir in dieser kurzen Zeit die besten Reiseführer, die uns nicht nur herumgeführt, sondern auch mit reichlich Tipps versorgt haben.

    Mit dem Rad durch South Beach – Ein Must Do in Miami ist auf jeden Fall den Pier mit dem Rad abfahren. Die Wege in Miami sind nicht zu unterschätzen, aber mit dem Rad kann man sich an einem Tag schon so einiges anschauen. Wir sind den kompletten Pier abgefahren, haben uns dazwischen eine Stärkung gegönnt und auch ein bisschen Sonne getankt. Eine super Art um sich eine Stadt anzuschauen, denn man sieht viel und bewegt sich auch noch.

    SUP ausleihen – Auch eine richtig coole Sache ist, wenn man sich ein Stand Up Paddle Board oder ein Kajak ausleiht und die Kanäle entlangfährt. Es ist unglaublich was für Häuser dort stehen. Ich bin aus dem Staunen gar nicht mehr herausgekommen.

    Wynwood – Unglaublich gut hat mir Wynwood mit all seinen kleinen coolen Lokalen und Graffitis gefallen. Früher war Wynwood ein Warehouse District und außer Lagerhallen gab es hier nicht wirklich viel. Nach und nach hat sich dieses Viertel aber entwickelt und es wurden unterschiedliche Künstler eingeladen, um den Coolness-Faktor ein bisschen zu heben. Die Wände wurden mit coolen Graffitis verschönert und mittlerweile gehört Wynwood zu den hippsten Plätzchen in Miami. Ein Besuch bei den Wynwood Walls ist ein absolutes muss. Man kann sich in diesem Viertel sehr gut einfach treiben lassen, die vielen kleinen Shops durchforsten und natürlich den einen oder anderen Kaffee trinken.

    Soul Cycle – Nachdem ich ja ein riesen Supercycle Fan bin, musste ich mich natürlich auch in Miami sportlich betätigen und so haben Anna und ich Soulcycle, die amerikanische Version ausprobiert. Die Stunde war zwar ganz anders als bei uns, hat aber richtig viel Spaß gemacht. Das coole bei Soulcycle ist, dass alle Räder Klicks haben und wenn man keine eigenen Schuhe dabei hat muss man sich welche ausleihen. So bin ich nämlich auf den Geschmack gekommen und hab mir danach selber Klick-Schuhe zugelegt.

    Get Inked – Tja und wie das halt so ist wenn ich auf Reisen bin, musste natürlich auch ein neues Tattoo her. Ich hab mir gedacht, wo lässt man sich besser eine kleine Sonne stechen, als in Miami. Also habe ich mich wie so oft über Instagram auf die Suche nach einem guten Tattoo Studio gemacht und Karry von Iris Tattoo entdeckt und mir einen Termin ausgemacht. Das Tattoo Studio befindet sich mitten in Wynwood in einem Penthouse und ich muss gestehen in so einem fancy Studio war ich überhaupt noch nie. Karry war zwar nicht wirklich gesprächig, aber sie hat meine Wünsche schnell umgesetzt und nach 10 Minuten hatte ich meine kleine Sonne. Auch wenn die Preise eine absolute Frechheit (180$ für meine Mini-Sonne) sind, kann ich euch dieses Studio auf jeden Fall weiterempfehlen, wenn ihr auf der Suche nach dünnen filigranen Tattoos seid.













    FOOD. FOOD. FOOD.

    Last but not Least habe ich natürlich noch jede Menge leckere Restaurant-Tipps für euch. Wenn ich so an die 4 Tage zurückdenke, habe ich das Gefühl, als hätten wir nichts anderes gemacht als gegessen. Unser Tag wurde so geplant, damit wir auch alle Restaurants und Cafés von unserer Liste abhaken können. Auch wenn Miami nicht wirklich günstig ist und man schon einiges an Geld liegen lässt, muss man einfach dem einen oder anderen Lokal einen Besuch abstatten. Ich sag immer, im Urlaub wird nicht gespart da genießt man und wer kann schon Nein zu gutem Essen sagen.

    Dreamer Coffee & Juice Bar
    Wie es sich für fancy Blogger gehört, wollten Anna und ich unbedingt eine Acai Bowl essen gehen und sind durch Zufall auf das damals neu eröffnete Dreamer Café gestoßen. Von Matcha und Säften, bis hin zu Goji Beeren und Acai gibt es hier einfach alles. Dieses wirklich entzückende Café lässt alle Superfood Herzen höher schlagen. Ja und weil es so gut war, sind Anna und ich gleich zweimal hin und haben uns eine Portion Vitamine gegönnt.

    Adresse: 1201 20th St, Miami Beach







    Paradigm Kitchen – (EDIT: gibt es leider nicht mehr) 

    Wenn man wo richtig gut und vor allem gesund Frühstücken gehen möchte, dann ist man im Paradigm Kitchen genau richtig. Das Lokal ist nicht nur super hip und fotogen, sondern auch das Essen ist der absolute Wahnsinn. Mein Highlight war auf jeden Fall das Avocado Brot und der Matcha Latte, wobei die veganen Pancakes, die ich mir mit Anna geteilt habe auch nicht schlecht waren. Daumen hoch für dieses wirklich leckere Café.

    Adresse: 1834 Bay Rd, Miami Beach

    Bodega Taqueria y Tequila

    An alle Fans von Mexikanischem Essen, schaut unbedingt ins Bodega. Auch hier waren wir gleich zweimal, weil uns das Essen einfach so gut geschmeckt hat. Von Burritos bis Nachos und natürlich Tequila gibt es hier alles. Besonders cool finde ich die Location dieses doch sehr unscheinbaren Lokals. Eine offene Garage mit Leuchtschrift, inkl. verstecktem Club im Industrial Style, wo man nachdem man sich den Bauch vollgeschlagen hat, noch feiern gehen kann.

    Adresse: 1220 16th Street, Miami Beach

    Freehand

    Während unserer Radtour haben wir einen Zwischenstopp im Freehand eingelegt und uns einen kleinen Snack und Cocktails gegönnt. Das Freehand ist ein Restaurant und Hostel, das ihr einiges Gemüse anbaut. Die Karte ist zwar sehr übersichtlich, aber manchmal finde ich es um einiges einfacher sich zu entscheiden, wenn man nicht zu viele Speisen zur Auswahl hat. Ich habe mir leckere Fisch-Tacos und einen Mojito gegönnt. Neben dem Essen fand ich auch die Location ziemlich cool – wer trinkt nicht gerne Cocktails in einem gemütlichen Garten.

    Adresse: 2727 Indian Creek Dr, Miami Beach




    Jugo Fresh (EDIT: Gibt es leider nicht mehr)

    Ich glaube ich habe noch nirgendwo so viel Geld für Säfte liegen gelassen wie bei Jugo Fresh. 9$ für einen Saft ist dann doch nicht so wenig, aber man gönnt sich ja sonst nichts. Außerdem muss ich sagen, dass die Säfte leider richtig gut sind und man sich am liebsten durch das ganze Sortiment kosten würde. Mein Favorit war eindeutig der Saft mit Aktivkohle – die perfekte Erfrischung an einem heißen Tag in Miami.

    Adresse: 1935 West Ave #102, Miami Beach

    Brothers & Brawlers

    Eines der coolsten Cafés in dem ich war ist sicher das Brother & Brawlers in Wynwood. Es ist richtig cool eingerichtet und neben guten Kaffee und Donuts kann man hier auch shoppen.

    Adresse: 359 NW 28th St, Miami

    PUBBELLY SUSHI

    Alle Sushi-Liebhaber sollten unbedingt dem Pubbelly Sushi einen Besuch abstatten, denn das Essen dort ist der absolute Wahnsinn. Man wartet zwar ein bisschen auf einen Tisch, aber ich kann euch sagen, das Warten zahlt sich aus. Eine Speise war besser als die andere und ich kann euch gar nicht sagen was am besten war. Schon alleine bei dem Gedanken an das Essen läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Sehr toll fand ich auch, dass die Mitarbeiter sehr bemüht waren ein paar vegane Speise für Anna zusammenzustellen. Daumen hoch für dieses leckere Sushi Restaurant.

    Adresse: 1424 20th Street, Miami Beach




    Dr. Smood 

    Durch Wynwood laufen macht hungrig und so haben wir uns noch schnell ein Sandwich bei Dr. Smood gegönnt. Ein wirklich cooles Café, wo es Sandwich, Salate und eine große Auswahl an Säften gibt. Wir waren zwar nur ganz kurz dort, aber es hat mir trotzdem sofort zugesagt. Außerdem war das Sandwich richtig lecker und es gab Kokosnusswasser. Somit muss auch dieses Café in mein Travel Diary

    Adresse: 2230 NW 2nd Avenue, Miami 




    Serendipity Creamery

    Was wäre ein Food Guide ohne Eis und deshalb gibt es zum Abschluss noch eine süße Empfehlung. Die liebe Nelly hat uns in dieses kleine Eisgeschäft in Wynwood entführt und obwohl ich sagen muss, dass ich bei Eis doch immer sehr heikel bin, wurde ich hier überzeugt.

    Adresse: 421 NW 26th St, Miami




     

     

  • Bali – Meine Stopps & Tipps

    Bali – Meine Stopps & Tipps

    Eigentlich wollte ich gar kein richtiges Travel Diary über meine Bali-Reise schreiben, denn geplant war eine Reise ohne andauernd Fotos zu machen. Aus diesem Grund bin ich auch ganz ohne Kamera weggeflogen und hatte eigentlich immer nur mein Handy und meine Polaroid dabei. Es hat richtig gut getan einen Trip einfach mal nur zu genießen und nicht nur durch die Spiegelreflexkamera zu sehen. Für meine Verhältnisse habe ich wirklich wenige Fotos gemacht und ich werde das definitiv öfters machen. Da ich aber unzählige Fragen bekommen habe, gibt es jetzt trotzdem einen kleinen Bericht mit all meinen Stopps, Unterkünften und natürlich auch Restaurant-Tipps. Ich muss aber gestehen, dass ich gar nicht so viel gesehen habe und euch hier jetzt auch nicht den ultimativen Bali-Guide liefern kann. Bei meiner Reise stand nämlich nicht Sightseeing, sondern Surfen und Abschalten im Mittelpunkt. Ich finde wenn man von Ort zu Ort reist und sich die Zeit mit vielen Programmpunkten vollstopft, ist man doch irgendwie wieder gestresst, zwar auf eine andere Art, aber wirklich entspannt bin ich dann nicht. Aus diesem Grund habe ich mir für die 4 Wochen auch nichts vorgenommen, außer meine Surfing Skills zu verbessern. Ich wollte die Zeit, die ich habe, einfach nur genießen und die Dinge tun, auf die ich Lust habe, deshalb bin ich auch ohne wirklich einen Plan zu haben, nach Bali geflogen. Bis auf meinen ersten Stopp hatte ich nichts gebucht und ich kann euch sagen, das ist die beste Art zu reisen, denn so kann man einfach ganz spontan entscheiden, was man machen möchte. Einfach in den Flieger steigen und sich treiben lassen – vor allem auf Bali geht das unheimlich leicht.

    FLUG -EMIRATES

    Zum Flug kann ich kann ich euch jetzt nicht sonderlich viel sagen, denn ich habe hier weniger nach Schnäppchen gesucht, sondern eher nach dem besten Flug, der mich schnell und unkompliziert nach Bali bringt. Ich wollte einfach keine ewig langen Aufenthalte und Zwischenstopps haben und deshalb habe ich einfach direkt über die Emirates-Seite gebucht. Normalerweise suche ich schon immer über Opodo und Swoodoo nach guten Angeboten, aber dieses Mal wollte ich es einfach unkompliziert. Wenn man so lange und vor allem weit fliegt, möchte man einfach nicht zu erledigt an- bzw. zurückkommen und da zahle ich gerne auch ein bisschen mehr. Gekostet hat mich der Flug nach Bali um die 900 Euro, was ganz ok ist, wenn man bedenkt, dass ich erst im Januar gebucht habe. Der Flug selber war super und beim Rückflug habe ich mir sogar ein Upgrade gegönnt und bin einen Teil der Strecke Business Class heimgeflogen. 24 Stunden vor meinem Flug habe ich nämlich ein Angebot zugeschickt bekommen und das musste ich dann einfach annehmen. Es war auf jeden Fall ein Erlebnis kann ich euch sagen.
    Für meine nächste Bali-Reise habe ich mich dann aber doch gegen Emirates entschieden, da es ziemlich teuer ist, wenn man mit Surfboard reisen will. Aus diesem Grund habe ich dieses Mal Qatar gebucht, denn diese Airline akzeptiert Sportausrüstung als aufgegebenes Gepäck im Rahmen der Reisegepäcksmenge und ich muss somit nicht Extra zahlen.

    BUKIT HALBINSEL – Rapture Surfcamp The Cliff 

    Den einzige Stopp, den ich vorher geplant hatte war, die erste Woche im Surfcamp. Da ich noch nie alleine unterwegs war, dachte ich mir, es ist sicher einfacher am Anfang in einem Camp abzusteigen, denn dort lernt man bekanntlich sehr schnell und einfach Menschen kennen. Also war ich die ersten 7 Tage im Rapture Surfcamp The Cliff. Ich kann euch das Camp wirklich nur ans Herz legen und ich hatte eine richtig tolle Zeit dort. Es ist traumhaft schön, die Menschen sind unglaublich nett, das Essen ist gut und die Surfstunden waren auch richtig klasse. Egal, ob Anfänger oder Fortgeschritten, hier kommt jeder zu seinen Wellen. Ich habe in meiner Zeit im Camp unheimlich viel gelernt  und dank der Surfguides auch echt viel weitergebracht. Zu viel will ich hier jetzt aber nicht verraten, denn ich habe noch einen Blogbeitrag zu meinem Aufenthalt geplant.




    CANGGU 

    Mein nächster Stopp war Canggu, wo ich eigentlich nur maximal eine Woche bleiben wollte. Irgendwie bin ich dort dann aber doch etwas länger hängen geblieben – besser gesagt fast 3 Wochen. Es hat mir einfach so unglaublich gut gefallen, dass ich nicht mehr weg wollte. Ich bin zwar nach einer Woche abgereist, aber nach 2 Tagen wieder gekommen. Es war einfach genau meins, ein kleiner hipper Surferort, wo man es sich richtig gut gehen lassen kann. Nach kürzester Zeit habe ich mich in Canggu irgendwie wie zuhause gefühlt. Morgens surfen, dann Kaffee trinken und Mails beantworten, dann ein bisschen shoppen oder zur Massage und dann ab ins nächste Café, bevor es am Abend zum Sunset ging  und nein auch nach 3 Wochen war mir noch nicht langweilig. In Canggu und Umgebung gibt es einfach so unglaublich viel und auch wenn es ein bisschen ein Hipster Place und nicht ganz so ruhig ist, mochte ich es unheimlich gerne. Lustigerweise habe ich einige Leute kennengelernt, die alle nach ner Zeit nochmal zurückgekehrt sind. Wer schon mal dort war, weiß wahrscheinlich ganz genau was ich meine. Es gibt unzählige Möglichkeiten shoppen zu gehen. An jeder Ecke findet man coole Cafés und Restaurants und auch zum Surfen ist Canggu richtig klasse – Das Line Up hier ist zwar etwas voller, aber man wenn man so wie ich mit einem Surfguide unterwegs ist, findet man ab und zu auch Plätze wo nicht so viel los ist. Es gibt auch ein paar richtig coole Spots, die etwas außerhalb, aber mit dem Scooter relativ schnell erreichbar sind. Canggu ist irgendwie zu meinem Happy Place geworden und klar hat das einerseits mit den coolen Surfervibes zu tun, aber auch mit den lieben Leuten, die ich dort kennengelernt habe.

    Canggu – Surfguide – Dank der lieben Carmen, hatte ich während meiner Zeit einen richtig super Surfguide. Natürlich kann man sich auch einfach am Strand ein Brett ausleihen oder eine Stunde buchen, aber wenn man etwas weiterbringen möchte, dann rate ich jedem sich einen Guide zu nehmen. Ich war mit Romi von Semua Surfing unterwegs und ich hätte keinen besseren Guide erwischen können. Morgens hat er mich abgeholt und wir sind zum Spot gefahren und haben meistens ca. 2 Stunden im Wasser verbracht. Ich habe dank ihm unheimlich viel gerlent und am Ende sogar ein paar Wellen alleine (ohne anschubsen) erwischt. Er ist ein super herzlicher Mensch und war sogar so nett und ist mit mir Surfboard kaufen gefahren. Da ich mich hier nicht so wirklich ausgekannt habe, war es gut jemanden dabei zu haben, der wirklich Ahnung hat und von dem man gut beraten wird.

    Canggu – Unterkünfte – Hier gibt es Hostels für 7 Euro die Nacht bis hinzu kleinen Boutique Hotels und Villen. Mein Tipp, schaut unbedingt auf Airbnb, denn da gibt es ein paar richtig coole Zimmer oder eben ganze Unterkünfte für relativ wenig Geld. Da ich ein bisschen Abwechslung wollte, habe ich hier ein variiert und war zuerst in einem Hostel in einem Mädchenschlafsaal, dann in einer Villa wo ich mir ein Zimmer mit 2 Jungs geteilt habe, bevor ich mir dann ein Zimmer für mich selber gemietet habe. Es waren wirklich alle Unterkünfte top und ich würde überall wieder absteigen.

    • The Farm Hostel – hier gibt es nur Gemeinschaftszimmer
    • The Line Up Villa – hier gibt es ein Gemeinschaftszimmer, aber auch ein Doppelzimmer. Habe ich über Airbnb gefunden und die Vermieter waren so unheimlich nett.
    • Villa – auch diese Villa habe ich über Airbnb gebucht. Sie war ein bisschen teurer, aber auch unheimlich schön und perfekt von der Lage. Ich hatte eines von 3 Zimmer.
    • Delima Homestay – Hier habe ich die letzte Woche in Canggu verbracht und diese Unterkunft kann ich jedem nur ans Herz liegen. Ein super lieber Besitzer, nette Zimmer, ein schöner Pool und auch von der Lage super. Es liegt in Berawa, also ein bisschen außerhalb, aber dafür ist es ein bisschen ruhiger. Mit dem Scooter ist man aber trotzdem in wenigen Minuten am Strand bzw. in Canggu.

    Canggu – Food Food Food – 

    Wer gerne gut isst, oder guten Kaffee trinkt, wird sich hier auf jeden Fall wohlfühlen. Da ich einfach in zu vielen unterschiedlichen Restaurants und Cafès war, werde ich diese hier nur auflisten und meine Empfehlungen abgeben, denn sonst sprengt das diesen Beitrag ein wenig.

     

    • Satu Satu – mein Lieblingscafe. Hier gibt es wirklich den besten Kaffee
    • Organic Cafe – sehr gute Bowls
    • Motion Cafe – hier gibt es den besten Lachs-Mango Salat, den ihr vielleicht HIER schon entdeckt habt
    • Shady Shack – unbedingt einen Kale Storm trinken. Der beste Smoothie
    • Bali Buda  – die besten Zimtschnecken
      Deus Cafe – hier werden Fleischliebhaber fündig
    • Quince – der Avocado Burger ist ein Traum
    • Sprout – die Salate, der Kaffee, die Tees. Mehr muss ich glaub ich nicht sagen
    • Hungry Birds
    • Crate Coffee – bisschen sehr Hipster, aber sehr gutes Essen und da muss man einfach vorbeischauen
    • Avocado Cafe – unbedingt das Tuna Tartar probieren
    • La Baracca – die beste Pizza und super nettes personal
    • Poke Poke
    • Samadi Market – immer am Samstag.



    Party & Drinks – 

    In einem Surferort wie Canggu kommt natürlich auch das Feiern nicht zu kurz. Natürlich habe ich mir auch hier ein bisschen etwas angeschaut. Ich bin zwar nicht die größte Partyqueen, aber ab und zu gehe ich schon gerne aus und wenn es nur für Drinks am Strand ist. Auf jeden Fall wird es in Canggu nicht langweilig und es ist eigentlich fast immer etwas los

    • The Lawn – ein bisschen fancy, aber sehr schön für Drinks und Sunset am Freitag
    • Pretty Poison – mein Lieblingsplätzchen am Abend. Drinks inkl. Skatepool. Dienstag & Donnerstag
    • Old Mans – Jeder kennt diese Bar am Strand  und man sollte auf jeden Fall auf ein Bier vorbeischauen. Hier ist eigentlich immer was los.
    • Sandbar – Die meisten Partys enden um Mitternacht. Wer nachher noch motiviert ist, sollte in der Sandbar vorbeischauen. Ich habe mir diese Spektakel einmal gegeben und es war echt lustig. Der Hangover am nächsten Tag aber eher wenig.
    • Deus – Am Sonntag gibt es hier immer Livemusik, was eigentlich ganz cool ist.

    NUSA PENIDA

    Nach Canggu ging es für mich für 2 Tage mit dem Boot weiter nach Nusa Penida. Diese Insel ist wirklich ein Paradies. Trotzdem würde ich sagen, dass eigentlich eine Nacht, maximal zwei reichen. Es gibt einige wunderschöne Strände und Aussichtspunkte, aber das war es auch schon. Am ersten Tag habe ich die Insel auf eigene Faust mit dem Moped erkundet – Vorsicht, die Straßen sind nicht wirklich asphaltiert und es kann schon mal ganz schnell passieren, dass man stürzt. Am zweiten Tag habe ich mir dann einen Guide gecheckt, der mich mit dem Moped herumgeführt und mir die Insel gezeigt hat. Ich habe eigentlich all die wichtigen Spots gesehen und er hat sogar richtig viele und schöne Fotos von mir gemacht. Ich habe meinen Transfer von Canggu nach Nusa Penida über Balitrips.com gebucht und der Fahrer, der mich zum Hotel gebracht hat, hat sich gleich angeboten und mich am nächsten Tag herumgeführt.

    Gewohnt habe ich in einem kleinen aber feinen Homestay direkt am Wasser. Der Besitzer des Waterside Inn hat zwar nicht wirklich viel Englisch gesprochen, aber er war trotzdem sehr herzlich, hat mir ein Moped gegeben und mir geholfen soweit es ging.

    MOUNT BATUR – Camping

    Nach diesem Ausflug habe ich wohl die meisten Nachrichten bekommen, denn ganz viele von euch fanden es sehr verrückt, dass ich alleine auf einem Vulkan übernachtet habe. Die meisten Leute stehen mitten in der Nacht auf, gehen auf den Vulkan und schauen sich dann den Sonnenaufgang an. Durch Zufall bin ich auf diese Tour aufmerksam geworden und dachte mir, es wäre sicher ein Spaß in einem Zelt auf einem Vulkan zu übernachten. Gemeinsam mit einem Guide ging es also auf den Mt. Batur, wo es am Gipfel dann Tee und Abendessen gab. Ganz allein habe ich mir den Sonnenuntergang angesehen und in einem Zelt übernachtet. Es war zwar etwas frisch, aber ich muss sagen, ich habe echt gut geschlafen. Früh am Morgen bin ich dann natürlich für den Sonnenaufgang aufgestanden, den ich mit einem leckeren Frühstück genossen habe, bevor es dann wieder runter ging. Dieser Ausflug war ein richtiges Abenteuer und ich würde es jederzeit wieder machen – ja auch alleine. Ich muss ja gestehen, dass ich am Anfang dachte, es wären noch andere Leute dabei, aber dem war nicht so. Was aber auch kein Problem war, denn es war auch ganz schön sowas alleine zu erleben. Gebucht habe ich über Voyagin.

    MEDEWI – Surfing

    Im Westen von Canggu, ca. 2 Stunden mit dem Auto, liegt Medewi und jeder, der gerne surft MUSS nach Medewi. Hier gibt es noch kaum Tourismus und auch das Line-Up ist nicht so extrem überfüllt wie in Canggu. Außerdem gibt es hier die länge Linkswelle und glaubt mir, es ist ein Traum dort zu surfen. Ich war bis jetzt immer nur für Tagestrips dort, habe aber überlegt ob ich im Juni nicht ein paar Tage dort bleiben soll.




    UBUD

    Ja und Last but not Least noch ein paar Worte zu Ubud. Ich muss gestehen, dass ich nicht so viel gesehen habe, weil ich nur einen Tagesausflug gemacht habe. Es hat mir zwar gut gefallen, aber ja was soll ich sagen, in Ubud gibt es keinen Strand und keine Wellen und deshalb war es nicht ganz so interessant für mich. Wie gesagt, bei mir stand das Surfen im Mittelpunkt der Reise und ja, mehr muss ich dazu glaub ich nicht sagen. Es war trotzdem schön es mal gesehen zu haben. Der Ridge Walk ist ein netter kleiner Spaziergang, der mir ganz gut gefallen hat. Außerdem war ich im Monkey Forest (ein Must See als Affenliebhaberin), bei den Reisterrassen und der bekannten Bali Swing. Mal schauen vielleicht statte ich Ubud im Juni noch einen Besuch ab und schaue mir dann ein bisschen mehr an, aber nur wenn es keine Wellen gibt.

     




     

  • #laaxisniceyo

    #laaxisniceyo

    Einladung: Pressereise

    Mittlerweile sieht es draußen zwar schon richtig nach Frühling aus und meine Vorfreude auf die warme Jahreszeit ist riesig, wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt. Trotzdem habe ich noch ein paar winterliche Beiträge, die ich euch auf keinen Fall vorenthalten möchte. In diesem Winter war ich richtig viel im Schnee und vor allem am Board unterwegs und habe so einige coole Destinationen besucht. Mein absolutes Highlight war mit Sicherheit Laax – noch nie habe ich so ein cooles Skigebiet gesehen und ich war von der ersten Sekunde an schwer begeistert. Es war mein erster Schweizbesuch im Winter und ich muss zugeben bis jetzt hatte ich die Schweiz bzw. Laax auch absolut nicht am Schirm, vor allem nicht zum Boarden. Wir haben so viele tolle Skigebiete in Österreich, wieso also weiter wegfahren, wenn die Berge doch so nah sind. Tja, wenn man dann aber mal über den Tellerrand blickt, sieht man erst was es da draußen und vor allem auch rund um Österreich und Deutschland für tolle Destinationen und eben Skigebiete gibt. Eigentlich ist Laax ja gar nicht so weit entfernt, denn wenn ich den Westen von Österreich möchte, brauche ich auch meine 4 Stunden. Wieso also nicht einfach ab in den Flieger und nach Laax. Dieses Skigebiet ist unglaublich modern, vielseitig aber trotzdem richtig lässig und cool. Ich habe mich dort so unheimlich wohlgefühlt und ich weiß schon jetzt, dass es nicht mein letzter Besuch war. Ich hoffe also ihr seid jetzt noch bereit für ein bisschen Winter-Spirit, denn jetzt folgen einige Bilder aus den verschneiten Schweizer Bergen.




    FLIMS. LAAX. FALERA – 3 Gebiete zu einem großen Skigebiet vereint

    Früh morgens ging es mit dem Flieger von Wien nach Zürich und dann weiter mit dem Zug und Bus in die Berge.  Man muss zwar umsteigen, aber eigentlich war das ziemlich unkompliziert und ich war echt überrascht wie schnell und einfach man nach Laax kommt. Endlich angekommen haben wir uns gleich mal unsere Ausrüstung ausgeliehen und ein bisschen die Gegend erkundet bevor es dann am nächsten Morgen gleich auf die Piste ging. Flims, Laax und Falera sind die 3 Orte, die ein großes Skigebiet umfassen und auf 224 Pistenkilometer ist wirklich für jeden etwas dabei. Vier Snowparks, die weltweit größte Halfpipe, eine Freestyle Academy und ein riesengroßes Freeridegebiet – Action steht hier ganz klar im Vordergrund. Außerdem kommt man unheimlich schnell von A nach B und dank der großen Anzahl an Liften steht man auch kaum an. Mit den sehr modernen Gondeln ist man in wenigen Minuten am Berg und ganz unzählige und vor allem richtig coole Pisten genießen. Noch nie war ich so begeistert von einem Skigebiet und am liebsten wäre ich gleich länger geblieben, denn in 2 Tagen kann man doch nur einen kleinen Teil erkunden.
    Man merkt, dass in diesem Skigebiet richtig ambitionierte und vor allem sportbegeisterte Menschen arbeiten, denn hier passt einfach alles und auch das Feeling vor Ort ist ganz besonders. Jung, total lässig und unheimlich freundlich – Man versucht hier auch ein bisschen das Surffeeling auf den Berg zu bringen und genau das hat mir so zugesagt.

    Immer am Puls der Zeit ist das Motto von diesem Skigebiet. Es gibt nicht nur eine App, in der man sieht welche Liste offen sind und wo gerade wieviel los ist oder ein Ticket kaufen kann, sondern auch das Thema Nachhaltigkeit spielt eine sehr große Rolle. Man arbeitet hier sehr stark daran, Flims, Laax, Falera zum ersten Selbstversorger-Skigebiet zu machen. Der Weg dahin ist zwar noch ein weiter, aber mit so motivierten Menschen dahinter, kann es nur in die richtige Richtung gehen.

    Auch das kulinarische Angebot und so gibt es am Berg nicht nur die klassische Hüttengerichte, sondern auch Cafés und Smoothie-Bars, für all jene die sich eher was gesundes zwischendurch gönnen möchten.

    Neben den coolen Funparks gibt es wie schon erwähnt die Freestyle Academy, wo Erwachsene und Kids sich austoben, skaten und auch abseits der Piste an Tricks arbeiten können. Das Konzept ist wirklich der Wahnsinn und man merkt, dass nicht nur die Förderung des Nachwuchses sondern vor allem der Spaß im Vordergrund steht.
    Wie ihr sehen könnt hat es mir dieses Skigebiet so richtig angetan, aber jeder der schon mal dort war, wird wissen was ich meine. Ja genau so und nicht anders macht der Winter Spaß.

     














    Riders Hotel 

    Ein so cooles Skigebiet braucht natürlich auch die passenden Unterkünfte und so durfte ich meine Zeit in Laax im Riders Hotel verbringen, das zu 100% meinen Geschmack getroffen hat. Ich muss ja gestehen, dass ich seit meinem Aufenthalt ernsthaft überlege mir auch so ein Bett zu zulegen. Die Zimmer waren schön hell, sauber, das Bett nicht nur schön sondern auch unheimlich bequem und es gab alles was man für einen entspannten Aufenthalt braucht. Das Frühstück war der absolute Wahnsinn und wenn nicht die Piste gerufen hätte, wäre ich wahrscheinlich bis zur letzten Minute dort gesessen und hätte mich mit Banana Bread & Co vollgestopft. Neben einer Bar in der freitags immer Live Bands auftreten gibt es auch einen dazugehörigen Club, wo man so richtig feiern und tanzen kann. Ja beim Riders Hotel geht die Party ab, aber in den Zimmern ist es trotzdem sehr ruhig und man bekommt nicht wirklich etwas davon mit. Ich habe meinen Aufenthalt wirklich genossen und habe mir dort wirklich sehr wohl gefühlt. Ein Grund ganz bald wieder zu kommen.







     Vielen Tag an Laax für die Einladung und die tolle Reise.

    Ein paar der Fotos sind von views of flo und Angie

  • Bye Bye Bali – Gedankenchaos

    Bye Bye Bali – Gedankenchaos

    1. MÄRZ 2018

    Manchmal kann ich es gar nicht glauben, dass ich wirklich mein eigenes Leben lebe. Ich sitze hier auf einem Boot auf dem Weg von Nusa Penida retour Richtung Bali, der Wind weht mir durch die Haare, die Sonne scheint mir ins Gesicht und ich bin der glücklichste Mensch überhaupt. Lange hatte ich den Wunsch nach Bali zu gehen und irgendwie habe ich immer Ausreden gefunden, weil ich einfach Angst hatte. Jetzt bin ich aber doch endlich ins kalte Wasser gesprungen, habe mich getraut, lebe meinen Traum und genieße mein Leben – Kann es eigentlich noch besser werden?
    Ein kleines Mädchen sitzt mir gegenüber und lächelt mich schüchtern an, während die Gischt über die Reling spritzt. Freudentränen laufen mir über die Wangen und ich strahle über das ganze Gesicht. So muss sich Freiheit anfühlen.
    Ich bin alleine am anderen Ende der Welt und kann tun und lassen was ich will. Manchmal glaube ich immer noch, dass ich jeden Moment aufwache und alles nur ein Traum war – doch dem ist nicht so. Ja ich habe es wirklich nicht schlecht erwischt und lebe sicher gerade das Leben, das sich viele wünschen. Doch all das ist mir nicht so einfach in den Schoss gefallen. Klar hatte ich sicher das eine oder andere Mal Glück, aber trotzdem habe ich in den letzten Jahren sehr viel gearbeitet und bin das eine oder andere Mal auch ins kalte Wasser gesprungen – Wie sagt man so schön, ohne Fleiß kein Preis.

    Vor allem die zweite Hälfte des letzten Jahres hat mich sehr viel gelehrt. Ich hatte Phasen in denen meine Lebensfreude, die ich doch immer versuche auch nach außen zu tragen, verschwunden war. Wird es auch mal wieder besser, habe ich mich doch ziemlich oft gefragt. Doch irgendwann wird immer alles gut, man muss nur daran glauben und darf die Geduld nicht verlieren. Umso älter man wird, umso besser lernt man sich kennen. Man lernt mit gewissen Dingen umzugehen und irgendwann weiß man einfach, was man will und was man zum Glücklichsein braucht. 2017 war nicht unbedingt mein bestes Jahr. Auch wenn ich viele tolle Momente hatte und noch mehr zu mir gefunden habe, war es vor allem Ende des Jahres  nicht ganz so prickelnd und ich habe nicht nur einmal an mir gezweifelt. Es fiel mir unheimlich schwer von einer Sache, die sich eine Zeit lang einfach richtig angefühlt hat, loszulassen. Jetzt wo ich es so neutral betrachte, hätte es mir von Anfang an klar sein müssen, dass es nicht richtig war, doch im Nachhinein ist man immer klüger, nicht? Auch wenn es mir eine Zeit lang richtig gut getan hat, hat es mich am Ende unglücklich gemacht und genau das zeigt mir einfach dass es falsch war. Auch wenn es Wochen gab, in denen es mir alles andere als gut gegangen ist, bin ich dankbar, dass alles so gekommen ist. Wäre ich sonst hier auf Bali? Hätte ich den Schritt dann gewagt?
    Alles kommt so wie es kommen soll. Klar manchmal oder oft hat man sicher selber schon ein bisschen einen Einfluss in welche Richtung sich etwas entwickelt, aber ganz oft ist es auch einfach eine Sache des Timings. Was ich aber eigentlich damit sagen will ist, dass solche schlechte Phasen wichtig sind um zu lernen und meistens hat jede schlechte Phase auch was Gutes.




    16.MÄRZ 2018

    So schnell kann es gehen und mein Monat auf Bali ist vorbei. Ich verlasse die Insel mit einem weinenden und einem lachenden Auge und muss gestehen, der Abschied fällt mir alles andere als leicht. Meine Zeit hier war wirklich ganz besonders und ich habe das Gefühl, es war nicht mein letzter Balibesuch. Mittlerweile sitze ich am Flughafen Richtung Heimat und blicke auf 4 ganz wundervolle Wochen zurück. Nach Hause fliegen ist nie einfach, aber so traurig wie dieses Mal war ich glaube ich noch nie. Ich sitze hier am Boden, höre meine Bali-Playlist, nippe an meinem Turmeric Booster und versuche die Tränen zurückzuhalten. Mein erster Solotrip, vor dem ich anfangs doch ziemlich Angst hatte, war das Beste was ich machen hab können. Ich nehme so viele schöne Erinnerungen mit nachhause und bin immer noch ganz überwältigt wie besonders diese Reise für mich war. Da Trübsal blasen aber keinen Sinn macht, versuche ich einfach an all die schönen Momenten zu denken und nicht daran, dass es nun vorbei ist. Ich wusste, dass mir diese Insel gefallen wird, aber dass ich den Bali-Vibes so verfallen werde, hätte ich niemals gedacht. Das Meer, die Wellen, die Gastfreundlichkeit, das gute Essen, das Wetter und vor allem die vielen Menschen, die ich kennenlernen durfte, werden mir in Erinnerung bleiben. Anfangs hatte ich wirklich Angst alleine zu verreisen, doch als ich aus dem Flieger stieg, war diese Angst sofort verschwunden und die Vorfreude und Neugierde haben einfach überwogen. Im Endeffekt war ich überhaupt nicht alleine und ja es stimmt wirklich, wer auf Bali nicht alleine sein möchte, bleibt auch nicht lange alleine. Wenn mich jemand fragt was (neben dem Surfen natürlich) mein Highlight war, dann kann ich das ganz schnell beantworten, denn es waren die Menschen die meinen Weg gekreuzt haben, die diese Reise so besonders gemacht haben. Wenn ich nur an die vielen schönen, lustigen und auch verrückten Dinge, die ich erlebt habe zurückdenke, muss ich gleich wieder Lächeln und Weinen gleichzeitig. Eigentlich ist es aber ein gutes Zeichen, dass mir der Abschied so schwer fällt, denn das zeigt mir nur, dass ich wirklich eine ganz tolle Reise hatte. Vielleicht sogar die beste Reise, die ich bis jetzt machen durfte.




    20.MÄRZ 2018

    Die Realität trifft mich hart wie ein Schlag ins Gesicht. Ich bin zurück im kalten Wien und irgendwie komme ich damit so gar nicht klar. Am liebsten würde ich mich sofort unter der Bettdecke verkriechen, die Augen schließen und hoffen, dass ich wieder am Meer bin, wenn ich sie aufmache. Es war mir natürlich klar, dass diese Reise früher oder später zu Ende gehen wird, aber dass es mir so schwer fällt abzureisen, hätte ich nicht gedacht. Klar ich bin erst seit 3 Tagen wieder zurück, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich noch länger brauchen werde, um wieder anzukommen. Normalerweise  muss ich nur den kleinen Tobi ansehen und es hilft mir über meine “Urlaubsdepression” hinweg, aber auch das ist dieses Mal irgendwie nicht der Fall. Versteht mich nicht falsch, ich freue mich natürlich riesig meinen kleinen Fellknäuel wieder zu haben, aber gleichzeitig checke ich meinen Kalender, ob nicht doch irgendwann in den nächsten Monaten die Möglichkeit besteht nochmal nach Bali zu fliegen. Schon vor meiner Reise hatte ich irgendwie die Nase von Wien voll und bin immer wieder in den Wald bzw. die Berge geflüchtet und jetzt ist es irgendwie noch schlimmer als vorher. Verrückt eigentlich was so eine Reise anrichten kann. Eigentlich fliegt man ja weg, um das Fernweh zu stillen und dann kommt man zurück und es ist noch viel größer als vorher. Ein ewiger Teufelskreis kann ich euch sagen. Auf jeden Fall versuche ich gerade einfach das Beste aus der momentanen Situation zu machen. Treffe mich mit Freunden, plane neue Trips in die Berge und lenke mich einfach ein bisschen ab, zum Beispiel mit einem radikalem Frühjahrsputz.
    Nach meiner Ankunft in Wien habe ich gleich mal einen Rappel bekommen und begonnen meine gesamte Wohnung auf den Kopf zu stellen. Die Küche wurde komplett ausgeräumt, neu sortiert, mein Kleiderschrank radikal ausgemistet, die Wäsche gewaschen und ich habe wieder ein bisschen Ordnung in mein Chaos gebracht. Lustigerweise habe ich das ziemlich oft nach meinen Reisen, aber es hilft einfach enorm und wenn alles glänzt und an seinem Platz ist, freut man sich gleich viel mehr aufs Nachhause kommen.

    Auch wenn ich jetzt gerade zuhause sitze und schmolle, weil ich am liebsten noch in Bali im Line-Up sitzen würde, versuche ich nicht zu viel Trübsal zu blasen und stattdessen an die schönen Momenten zurückzudenken. Diese Reise war unheimlich wichtig für mich. Ich bin über meinen Schatten gesprungen, habe neue Dinge ausprobiert und das Leben einfach mal ohne Kamera & Co genossen. Ich habe so viel dazugelernt und irgendwie habe ich das Gefühl, ich bin irgendwie angekommen. Angekommen im Leben.

    Nach meiner Rückkehr wurde ich gefragt, “und ist Bali jetzt erledigt?” Ich würde sagen, nein auf keinen Fall. Ich kann jedem der schon mal überlegt hat alleine zu verreisen nur sagen, tut es. Überlegt nicht zu viel, macht es einfach. Lebt euer Leben und genießt es. Lasst keine Situation und Möglichkeit aus. Nutzt eure Chancen, was habt ihr zu verlieren.

  • life update – Bali, living the good life

    life update – Bali, living the good life

    Seit knapp 2 Wochen bin ich nun schon alleine auf Bali unterwegs und ich kann euch sagen, diese Reise war die beste Entscheidung seit langem. Mir geht es so unheimlich gut und ich weiß nicht wann ich das letzte Mal so entspannt, unbeschwert und glücklich war. Jeder Moment wird aufgesaugt und ich genieße Bali in vollen Zügen. Ich habe mir schon gedacht, dass mir diese Insel gefallen wird, aber dass ich so hin und weg bin, hat mich dann selber überrascht. Der Vibe hier ist einfach ganz speziell und es ist auch wirklich schwer in Worte zu fassen. Hier genießt einfach jeder das Leben in vollen Zügen und und versprüht gute Laune. Jetzt verstehe ich auch all die Menschen, die immer gesagt haben Bali ist ganz besonders – Ja das kann ich nur zu 1000% bestätigen.

    If We Never Tried, We’d Never Know… What’s Possible

    Ich bin ja doch sehr viel unterwegs, sowohl privat als auch beruflich, aber so intensiv und spannend war bis jetzt noch keine Reise, muss ich zugeben. Es ist nochmal was ganz anderes wenn man alleine unterwegs ist – viel intensiver. Man kann einfach in den Tag leben und tun und lassen was man will und man muss dabei auf niemanden Rücksicht nehmen. Nie hätte ich mir gedacht, dass mich dieser Solo-Trip so glücklich machen wird und jeder, der schon immer alleine auf Reisen gehen wollte, aber Zweifel hatte, sollte es auf jeden Fall tun. Schon seit ner halben Ewigkeit wollte ich alleine verreisen, habe mich aber einfach nie getraut und immer doch irgendwie Ausreden gefunden, wieso es nicht geht. Doch dann irgendwann habe ich einfach mal mein Hirn ausgeschalten und diesen Flug nach Bali gebucht. Die Tage vor meiner Reise hatte ich doch einige Bedenken und auch als ich dann so ganz alleine am Flughafen gesessen bin, war mir auch etwas mulmig zumute. Als ich dann aber aus dem Flieger stieg, war irgendwie alles vergessen und ich war bereit für dieses Abenteuer. Klar hat man auch zwischendurch immer wieder Zweifel, ob man jetzt auch das Richtige macht, aber das ist auch ganz schnell wieder verflogen. Alleine zu verreisen ist wirklich was tolles und wenn ich ganz ehrlich bin, ist man auch nicht wirklich lange alleine. Man lernt einfach unheimlich schnell Menschen kennen und meistens muss man dafür nicht einmal etwas tun. Anfangs war ich mir vor allem deswegen total unsicher – Ich hatte Angst die ganze  Zeit allein zu sein und die Dinge nur für mich zu erleben. Was natürlich auch schön ist, aber vor allem für jemanden, der gerne Menschen unter Menschen ist, scheint das sehr schwer. Eines kann ich euch aber sagen, auf Bali ist man nicht lange alleine und die Angst war völlig umsonst. Trotzdem kann man sich aber, wenn man das denn möchte, einfach mal zurückziehen und niemand ist einem böse – man kann einfach tun auf was man Lust hat oder wie man sich gerade fühlt und gerade das ist so wunderschön.

    Mittlerweile bin ich an meinem dritten Stop angekommen und muss sagen, es ist mir sowohl nach der ersten als auch nach der zweiten Woche nicht leicht gefallen den jeweiligen Ort zu verlassen, weil es mir so gut gefallen hat, dass ich nicht Abschied nehmen wollte. Zuerst eine Woche im Rapture Surfcamp und dann weiter in den Hipsterort Canggu – jedes Mal dachte ich mir hm vielleicht komm ich einfach wieder zurück, wenn es mir dort, wo ich jetzt hinfahre nicht gefällt. Ist doch ein richtig gutes Zeichen, wie ich finde und ich bin schon gespannt was mich sonst noch alles hier erwartet. Nachdem ich die letzten 2 Wochen sehr viel Action hatte und bis auf 2 Mal jeden Tag surfen war, steht nun ein bisschen Entspannung auf Nusa Penida an. Ich bin schon gespannt, wie das hier wird, denn nichts tun und ruhig sitzen ist nicht so meins. Da muss immer ein bisschen Action her, damit bei mir keine Langeweile aufkommt. Morgen werde ich mal mit dem Roller die Insel erkunden und das wird ganz bestimmt ein Abenteuer werden.




  • Das Central Sölden

    Das Central Sölden

    WERBUNG: Einladung. Vielen Dank an Das Central Sölden für den Aufenthalt

    Endlich komme ich dazu euch von meinem Aufenthalt im Das Central in Sölden zu erzählen. Wenn ich die Fotos so sehe, bekomm ich gleich wieder Lust ins Auto zu steigen und in die Berge zu fahren. Im November haben Sophie und ich uns auf den Weg Richtung Westen gemacht, um ein paar Projekte im Schnee zu shooten. Wir hatten nicht nur unheimlich Glück mit dem Wetter und wurden 3 Tage mit Sonnenschein und strahlend blauem Himmel verwöhnt, nein auch unser Hotel war der absolute Wahnsinn und jeder Wunsch wurde uns von den Lippen abgelesen. Am liebsten hätte ich gleich noch ein paar Tage angehängt, oder wäre gleich für den ganzen Winter geblieben und das, obwohl für mich Sölden bis vor ein paar Jahren wahrscheinlich nicht der erste Ort für einen Winterurlaub gewesen wäre.

    Wie viele von euch wahrscheinlich schon mitbekommen haben bin ich ein großer Fan vom Westen Österreichs und liebe die Berge. Egal ob im Sommer oder Winter, ich verbringe dort unheimlich gerne meine Zeit und neben dem Salzburger Land ist Tirol mein klarer Favorit. Sölden hingegen war aber nie wirklich auf meinem Radar und ich kann euch gar nicht genau sagen wieso, aber dieses Skigebiet hat mich eigentlich nie großartig interessiert. Vielleicht hat es auch damit zu tun, weil es so bekannt ist und man auch immer wieder im Fernsehen davon hört, oder aber weil es so weit weg ist – ich weiß es nicht. Vor knapp 2 Jahren war ich das erste Mal für ein ziemlich cooles Projekt ganz kurz in Sölden. Auch wenn es mir wirklich gut gefallen hat, so richtig warm bin ich mit diesem Ort auch damals nicht geworden. Jedoch war ich nur für 24 Stunden dort und da kann man sich doch nur schwer ein Bild von einem Ort bilden.

    Dieses Mal war aber irgendwie alles anders. Schon bei unserer Ankunft war ich hin und weg von der wunderschönen Kulisse und das, obwohl das Wetter am ersten Tag ziemlich bescheiden war. Nachdem wir dann auch noch im Das Central Sölden eingecheckt hatten, war es sowieso um mich geschehen und ich wusste, Sölden ist gar nicht so schlecht wie ich dachte.




    Das Hotel & unser Zimmer

    Ich war doch schon in sehr vielen schönen Hotels, aber ich muss gestehen, ich habe mich schon lange nicht mehr wo so wohl gefühlt wie im Das Central Sölden. Dieses wunderschöne Hotel Mitten in Sölden ist das perfekte Plätzchen und hier kann man seinen Winterurlaub in vollen Zügen genießen. Nicht nur der Service und die schöne Einrichtung haben mich überzeugt. Vor allem der Flair und die Atmosphäre haben mich überzeugt und unseren Aufenthalt so besonders gemacht. Das Central Sölden ist zwar ein 5 Stern Luxushotel, setzt aber trotzdem auf Bodenständigkeit und genau das hat mir so gut gefallen. Ich mag Hotels die modern sind, aber trotzdem diesen österreichischen Flair versprühen und wo Freundlichkeit an oberster Stelle steht. Das gehört für mich bei Urlaub in den Bergen einfach dazu und irgendwie hat man sich hier einfach wie zuhause gefühlt.

    Auch unser Zimmer war der absolute Wahnsinn – Schön geräumig, modern aber sehr gemütlich eingerichtet und es hat überall so gut nach Holz gerochen – das liebe ich ja ganz besonders. Nicht nur wir wurden mit einem leckeren Obstteller begrüsst, nein auch für Tobi stand ein Willkommenspaket bereit. Hotels die Hunde so herzlich wie ihre Gäste begrüßen, bekommen bei mir immer noch zusätzlich einen Pluspunkt. Tobi durfte zwar nicht in den Spabereich und ins Restaurant, was aber ganz normal und auch verständlich ist, aber er hat sich trotzdem unheimlich wohlgefühlt.

    Das Skigebiet

    Es ist echt lustig wie schnell ein Ort den man vorher nie wirklich am Radar hatte zu einem Ort wird, wo man am liebsten sofort wieder hinfahren möchte. Das Ötztal ist wirklich der absolute Wahnsinn und ich war schon lange nicht mehr so begeistert von einem Skigebiet. Schon als ich das erste Mal aus der Gondel ausgestiegen bin, war es um mich geschehen. Die Auswahl an unterschiedlichen Pisten, die Bedingungen, das Wetter – hier hat einfach alles gepasst. Je nach Schneelage haben hier sogar schon im November echt viele Lifte offen. Ich war im 7 Himmel und habe nur eine kurze Pause auf der Hütte eingelegt, denn ich wollte einfach jede Sekunde auf der Piste auskosten. Toll ist übrigens auch, dass das Central Sölden einen Shuttle Service zur Gondel anbietet. So wird man in der Früh ganz gemütlich von Branko zur Talstation gebracht und am Nachmittag abgeholt. Branko war unheimlich freundlich und hat uns mit seiner lustigen Art das eine oder andere Lächeln ins Gesicht gezaubert. Außerdem hat er sich auf die Suche nach Sophie Skibrille gemacht, nachdem sie diese irgendwo verloren hatte. Ein wirklich super Service, der einen perfekten Tag auf der Piste noch abrundet.

    Neben dem wirklich tollen Skigebiet Sölden, ist auch Obergurgl/Hochgurgl nicht weit entfernt und so hat man auch ein bisschen Abwechslung wenn man das möchte. Bei uns waren die Lifte leider noch nicht in Betriebs, aber bei meinem nächsten Besuch, muss ich mir dieses Skigebiet auch unbedingt anschauen. Obwohl ich schon sagen muss, dass Sölden bei mir mir momentan ganz klar den Platz 1. belegt.




    Das Essen & der Service

    Auch das Essen und der Service waren wirklich ausgezeichnet und ich kann euch gar nicht sagen was mich mehr umgehauen hat, das Frühstücksbuffet oder die Menüs am Abend. Wie schon erwähnt war ich ja doch schon in sehr vielen Hotels, aber das Central Sölden hat kulinarisch wirklich den Vogel abgeschossen. Das Frühstücksbuffet am Morgen war der absolute Wahnsinn und ich wusste gar nicht was ich zuerst essen sollte. Die Auswahl war einfach so enorm, dass ich jedes Mal aus dem Restaurant gerollt bin.  Roastbeef, Lachs, frisches Obst, Joghurt, Käse, Eier, frischer Orangensaft – hier gab es wirklich alles was das Herz begehrt und auch für Veganer gab es eigentlich eine große Auswahl. Abends gab es dann immer ein Menü und ein großes Salat Buffet, wo wir natürlich auch immer zuschlagen mussten. An einem Abend gab es sogar ein riesengroßes Tapas Buffet, anstelle der Vorspeise. Sophie und ich waren im 7. Himmel und wollten gar nicht mehr aufhören. Das Essen war wirklich jeden Tag ausgezeichnet und wenn ich nur daran denke läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Auch der Service war aber wirklich top. Die Kellner waren sehr aufmerksam und immer unheimlich freundlich. Am Morgen hat uns unsere Kellnerin sogar immer schon eine Karaffe mit frischem Orangensaft hingestellt, weil sie wusste wie sehr wir den mögen. Hier muss ich dem Das Central Sölden einfach 5 von 5 Sternen geben, denn ich habe selten so gut gegessen.

    Der Wellnessbereich 

    Nachdem Fotos machen und Snowboarden muss natürlich auch ein bisschen entspannt werden und wo geht das besser als im Wellnesshotel. Neben einem großen Pool, wo auch Kinder hindürfen gibt, es im Das Central auch einen wirklich großen und schönen Ruhebereich mit Sauna, Dampfbad und Co. Mein Highlight waren hier auf jeden Fall die heißen Steine und jeden Tag musste ich zumindest für ein paar Minuten dort entspannen. Ich bin ja doch nicht die größte Saunageherin und ruhig liegen fällt mir eher schwer, aber dort habe sogar ich es geschafft 10 Minuten liegen zu bleiben. Am Tag vor unserer Abreise sind wir dann noch in den Genuss einer Spa-Behandlung gekommen und da ich sowieso immer verspannt bin, habe ich mich für eine 80-minütige Sportlermassage entschieden. Wo mal wirklich meine Problemzonen (also wo ich extrem verspannt bin) bearbeitet wurden. Man kann diese Behandlung zwar nicht mit einer normalen entspannenden Massage vergleichen, aber ich habe jede Sekunde genossen und mich danach viel besser gefühlt. Diese Massage hatte ich wirklich bitter nötig und danach bin ich total erledigt ins Bett gefallen.

    Unser Aufenthalt im das Central Sölden war wirklich wunderschön und ich habe an diesem Hotel wirklich nichts auszusetzen. Hier hat einfach alles gepasst. Das Essen, der Service, die Zimmer, die Umgebung – genau so und nicht anders stelle ich mir einen Winterurlaub vor und ich würde jederzeit wiederkommen. Ja und es war ganz bestimmt nicht mein letzter Besuch in Sölden. Auch wenn ich anfangs etwas skeptisch war, bin ich jetzt ein riesengroßer Fan von diesem Skigebiet.
















  • Travel Diary – San Vigilio – Dolomiti Superski

    Travel Diary – San Vigilio – Dolomiti Superski

    Werbung – In Zusammenarbeit mit Dolomiti SuperSki

    Kurz vor Weihnachten habe ich mich auf den Weg Richtung Südtirol gemacht, wo ich gemeinsam mit meinem Papa 5 Tage lang das tolle Angebot des weltgrößten  Skigebiet Dolomiti SuperSki testen durfte. Momentan gibt es für mich einfach nichts Schöneres, als Zeit in den Bergen zu verbringen. Raus aus der großen Stadt, ab ins Auto und los gehts Richtung Schnee. Da ich noch nie zum Snowboarden in den Dolomiten war und dieses Skigebiet bis jetzt auch irgendwie nicht auf dem Radar hatte, war ich besonders gespannt. Die Wetter- und Schneevorhersage war ein Traum und somit die Vorfreude noch viel größer.

    Die Dolomiten sind das größte Skigebiet der Welt und nicht umsonst gehören diese wunderschönen Berge zum UNESCO Welterbe. Schon bei unserer Ankunft war ich einfach sprachlos und habe mich sofort in die Aussicht verliebt und konnte es gar nicht mehr erwarten auf die Piste zu kommen. Das Tolle an dem Skigebiet Dolomiti SuperSki ist, dass man nur eine einzige Skikarte benötigt und 450 Lifte und 1200 km Pisten nutzen kann. Das Skigebiet ist wirklich gigantisch. Irgendwie kann man sich das gar nicht vorstellen, bzw. braucht man schon sehr viel Zeit um das gesamte Gebiet abzufahren.

    SAN VIGILIO – KRONPLATZ

    Unseren Aufenthalt haben wir in San Vigilio – Enneberg im Gebiet Kronplatz verbracht und die Umgebung war nicht nur wunderschön, wir haben uns hier auch wirklich sehr wohl gefühlt. Es gibt meiner Meinung nach nichts Schöneres, als wenn man am Morgen aufsteht, den Vorhang zur Seite zieht und einen Blick auf die verschneiten Berge hat. Strahlender Sonnenschein, eine winterliche Atmosphäre, die Skipiste und die Gondel direkt vor der Haustür – besser kann ein Skiurlaub doch eigentlich gar nicht sein. Wir hatten wirklich unheimliches Glück mit dem Wetter und das Aufessen hat sich gelohnt, denn wir wurden mit viel Schnee und der Sonne belohnt. Ich hatte wirklich schon lange nicht mehr so viel Spaß auf der Piste und am ersten Tag bin ich wirklich von morgens bis abends durchgefahren und mein Papa und ich haben den Skipass so richtig ausgenutzt. Eine Nacht hat es sogar durchgeschneit und wir durften uns am nächsten Morgen über richtig viel Powder freuen. An einem Tag habe ich mich nach über 15 Jahren mal wieder auf Skier gestellt und auch wenn ich eindeutig beim Snowboarden bleibe, hat es richtig Spaß gemacht. Dank der gut präparierten blauen Pisten hatte ich es auch ziemlich schnell wieder heraus. Wenn ich nur an die tollen vielen Schnee- und Pistenverhältnisse denke, möchte ich mich am liebsten sofort ins Auto setzen und Richtung Südtirol fahren. Was ich auch richtig toll fand, dass das Skigebiet zwar riesengroß aber alles gut richtig verbunden ist. Man kann also wirklich auf Entdeckungsreise gehen und von leichten blauen, bis richtig coolen schwarzen Pisten ist echt alles dabei.
















    DOLOMITI SUPERSKI – KULINARIK

    Snowboarden macht Hungrig und Gott sei Dank gibt es in diesem großen Skigebiet nicht nur tolle Pisten, sondern auch an die 400 Berghütten, wo man zu Mittag ganz gemütlich einkehren und sich für den restlichen Tag stärken kann. Wir haben eigentlich jeden Tag eine andere Hütte ausprobiert, um uns auch ein bisschen ein Bild vom Angebot und dem Essen zu machen und wurden nicht enttäuscht. Von Gulasch, bis zum traditionellen Speckbrett und leckerem Kaiserschmarrn gab es hier wirklich alles.

    Doch nicht nur auf den Berghütten kann man richtig gut essen, nein auch unser Hotel, das Excelsior, hat uns mit vielen leckeren Köstlichkeiten verwöhnt. Ich kann euch gar nicht genau sagen was mir am besten geschmeckt hat, denn es war alles einfach richtig gut. Neben einem sehr großen Frühstücksbuffet, wo wirklich für jeden etwas dabei war, gab es am Nachmittag auch ein Kuchenbuffet. Gegen eine kleine Stärkung nach einem langen Tag auf der Piste, sagt man natürlich nicht Nein. Abends wurden wir dann täglich mit einem 4 Gang Menü verwöhnt und eine Speise war besser als die andere. Toll fand ich, dass die Gerichte alle sehr speziell waren und man gemerkt hat, dass sich der Koch so einiges bei der Erstellung der Speisekarte gedacht hat. Geschmacklich wie qualitativ war das Essen wirklich hervorragend und wir sind jeden Tag mit einem Lächeln zu Bett gegangen.

     













    Hotel Excelsior – Wellness

    Wer sich den ganzen Tag auf der Piste verausgabt, hat sich am Nachmittag, wenn die Lifte zusperren auch ein bisschen Entspannung verdient und auch dieser Punkt kommt hier auf keinen Fall zu kurz. Wir waren wie schon kurz erwähnt im Hotel Excelsior untergebracht, das neben gutem Essen auch einen schönen Wellnessbereich und ein tolles Spa-Angebot besitzt. Neben einem feinen Saunabereich, gibt es auch einen Whirlpool und ein Außenbecken mit Blick auf die Berge. Ich durfte dank Dolomiti SuperSki auch zwei wirklich tolle Behandlungen im Hotel testen und bin danach super entspannt ins Bett gefallen. Neben einer Massage mit Zirbenstäbchen, die nach einem langen Tag am Snowboard genau das richtige war, habe ich außerdem noch eine Behandlung mit heißen und kalten Steinen genossen. Bei der zweiten Massage war ich so entspannt, dass ich nach nur wenigen Minuten eingeschlafen bin.
    Meiner Meinung nach gibt es nichts besseres, als einen aufregenden Skitag mit ein paar entspannenden Stunden im Wellnessbereich ausklingen zu lassen. Perfekte Piste, Kulinarik und Wellness – klingt doch nach einem perfekten Skiurlaub, oder was meint ihr?










     

  • Mauritius – Heritage Le telfair

    Mauritius – Heritage Le telfair

    Werbung: Presse-Einladung.

    Während es draußen immer kälter und kälter wird, versorge ich euch heute mit einer weiteren Flut an Bildern aus Mauritius. Nachdem ich die ersten Tage meiner Reise im Osten der Insel verbracht habe, ging es für mich danach weiter in den Süden. Genauer genommen nach Bel Ombre ins Heritage Le Telfair. Schon vor einem Jahr habe ich die wunderschönen Fotos von Vicky & Kathi von The Daily Dose bewundert und mir gedacht, da muss ich mal hin. 1 Jahr später durfte ich dann selber ein paar Tage in diesem wunderschönen Hotel verbringen und schon bei meiner Ankunft bin ich aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen. Ich war ja schon sehr viel unterwegs und habe so einige Hotels gesehen, aber das Heritage Le Telfair ist wirklich etwas ganz besonderes. Weißer Sandstrand, eine wunderschöne sehr weitläufige Anlage, 12 Restaurants (was für mich als Vielfraß immer gut ist) und viele Beschäftigungsmöglichkeiten wie z.B ein Golfclub, ein riesengroßes Spa, eine Kiteschule und ein Naturreservat erwartet die Urlauber hier – Langeweile kommt hier auf keinen Fall auf. Während meines Aufenthalts habe ich das Naturreservat besucht, die unterschiedlichen Restaurants getestet, durfte eine Spa-Behandung genießen und bekam sogar eine private Kochstunde mit dem Küchenchef. Ich muss schon sagen, dass ich mich schon ein bisschen wie eine Prinzessin gefühlt und meinen Aufenthalt wirklich sehr genossen habe .




    Zimmer & Anlage

    Das Heritage Le Telfair ist das luxuriösere von zwei Hotels und wurde komplett im Kolonioastil erbaut, was mir persönlich unheimlich gut gefällt. Jede Ecke war unglaublich fotogen und meine Speicherkarte war schon am ersten Tag komplett voll. Ich muss gestehen, dass mir die Anlage vielleicht eine Spur zu groß war, denn es dauert doch ein bisschen bis man vom Strand oder vom Restaurant zurück im Zimmer ist. Außerdem bin ich ein Mensch ohne Orientierungssinn und es ist nicht nur einmal vorgekommen, dass ich mich verlaufen habe und doppelt so lange in mein Zimmer gebraucht habe. Der Vorteil von so einer so großen Anlage ist aber, dass sie alles gut verteilt und man nie das Gefühl hat dass das Hotel voll ist. Wenn man seine Ruhe haben will, ist das überhaupt kein Problem und das hat mir sehr gut gefallen. Auch die Zimmer waren unheimlich schön, geräumig und ich habe mich vor allem in das wunderschöne Badezimmer verliebt.

    Essen & Service 

    Um ehrlich zu sein, möchte ich gar nicht genau wissen, wie viel ich während meines Aufenthalts zugenommen habe, denn so viel gegessen habe ich schon sehr lange nicht mehr. Doch wenn man die Möglichkeit hat, möchte man natürlich alles ausprobieren. Wenn man im Le Telfair urlaubt kann man zwischen 12 unterschiedlichen Restaurants entscheiden und ich war zwar nicht in jedem Essen, aber eines ist wirklich besser als das andere und die Auswahl ist sehr abwechslungsreich. Ich könnte mich jetzt auch gar nicht entscheiden welches Restaurant mir am besten gefallen hat, aber ein Highlight war gewiss das Dinner im Chateau und das Mittagessen direkt am Strand. Ich durfte am ersten Tag auch mit dem Chefkoch persönlich kochen und habe ein leckeres Curry und Palmenherz-Salat mit Smoked Marlin gezaubert. Auch das Frühstücks Buffet war ausgezeichnet und die Auswahl riesen groß. Am liebsten wäre ich ja stundenlang sitzen geblieben und hätte alles gekostet. Sehr cool ist auch die Coco Shack Bar am Strand, wo man frische Kokosnüsse (mit Rum oder ohne) bekommen und auch das hausgemachte Eis im Tel Fair ist wirklich ausgezeichnet. An einem Tag durfte ich auch das In-Room Frühstück testen und auch hier gibt es nichts auszusetzen. Am Vorabend habe ich ausgewählt was ich möchte und am nächsten Morgen hatte ich alles pünktlich im Zimmer stehen. So ein Frühstück im Bett mit Palmenblick kann schon was und ja daran könnte man sich gewöhnen. Auch am Service gibt es eigentlich nichts auszusetzen und jeder Wunsch wurde mir von den Lippen abgelesen. Ich muss sagen, dass ich sowieso finde, dass die Menschen auf Mauritius unheimlich freundlich sind.

     

    Spa, Sport & Bel Ombre Natur Reservat

    Ich liege im Urlaub auch sehr gerne mal einfach nur auf der faulen Haut, aber lange halte ich es meistens nicht aus und drum muss immer ein bisschen Programm her. Auch das ist im Le Telfair überhaupt kein Problem, denn man kann hier echt vieles machen. Es gibt einen Beach Club inkl. Kitestation, wo man sich auch Stand up paddle boards & Co. ausleihen kann. Außerdem besitzt das Hotel den schönsten Golfplatz im Indischen Ozean und auch wenn ich kein Golffan bin, er war wirklich unheimlich schön zum Ansehen und ich kann mir gut vorstellen, dass es in so einer Kulisse gleich noch mehr Spaß macht. Natürlich gibt es auch ein Fitnesscenter, welches ich aber aus Zeitgründen leider nicht besucht habe. Stattdessen habe ich lieber meine Sachen gepackt und bin Surfen gegangen – Le Morne ist nämlich gar nicht so weit entfernt von Bel Ombre. Ein weiteres Highlight war für mich das Natur Reservat, welches zum Hotel dazu gehört. Hier kann man mit Buggys oder Quads die Natur erkunden, in Wasserfällen schwimmen und den Sonnenuntergang mit Blick auf das Meer genießen. Ja und last but not least, gibt es natürlich auch ein unglaublich tolles Spa und ich durfte auch eine Massage genießen. Der Spa- Bereich ist unheimlich schön und man kann hier so richtig gut abschalten und entspannen. Zur Behandlung muss ich sagen, dass ich schon bessere hatte, aber sie auf keinen Fall schlecht war. Vielleicht habe ich aber auch einfach die falsche Massage gewählt. Nichtsdestotrotz würde ich dem Spa auf jeden Fall wieder einen Besuch abstatten.

    Mein Aufenthalt im Le Telfair war wirklich unbeschreiblich schön und am liebsten würde ich ja sofort in den nächsten Flieger steigen und zurück nach Mauritius fliegen. Niemals hätte ich gedacht, dass mir diese Insel so gut gefallen wird.































    MEINE MAURITIUS BEITRÄGE