Kategorie: Travel Diaries

  • TRAVEL – Falkensteiner Balance Resort Stegersbach

    TRAVEL – Falkensteiner Balance Resort Stegersbach

    Vergangenes Wochenende war ich gemeinsam mit meiner Schwester für drei Tage im Balance Resort Stegersbach zu Besuch. Nach ein paar chaotischen Wochen war es mal wieder an der Zeit die Seele baumeln zu lassen und zu entspannen und dieser Ort war einfach perfekt dafür. Raus aus der Stadt und den Alltag einfach mal vergessen und es sich gut gehen lassen. In nicht mal 2 Autostunden ist man von Wien in Stegersbach und kann sich den schönen Dingen widmen – Wellness, Natur, Kulinarik und vielleicht bisschen Bewegung.

    UNSER ZIMMER 

    Am Freitag Nachmittag sind wir angereist und haben die ersten Stunden gleich mal nur in unserem tollen Zimmer verbracht. Wir sind beide nicht mehr aus dem Staunen gekommen, denn wir durften die Tage in einer 68qm Suite mit eigener Sauna übernachten. So ein tolles Zimmer muss man natürlich gleich voll auskosten und so haben wir erstmal im riesengroßen Wohnzimmer entspannt und die Obstplatte geplündert. Doch nicht nur der Wohnbereich war total gemütlich, sondern auch das riesengroße Boxspringbett wollte man am liebsten gar nicht mehr verlassen und das große Badezimmer erst. Dieses Zimmer war wirklich unglaublich schön und wir haben dieses Mal echt viel Zeit dort verbracht. Ich finde es immer total schade, wenn man viel unterwegs ist und die schönen Hotelzimmer nicht ausnutzen kann.
    Auch der kleine Tobi war mit von der Partie und wurde mit einem tollen Hundepaket begrüsst – Es stand ein Körbchen inkl. Decke und natürlich auch Schüsseln mit Leckerlis für ihn bereit.

    KULINARIK 

    Auch kulinarisch hat das Balance Resort Stegersbach so einiges zu bieten und ich weiß gar nicht was mir am besten geschmeckt hat. Abend kann man zwischen 3 unterschiedlichen Menüs wählen und die unterschiedlichen Gänge auch gerne variieren und austauschen. Zusätzlich gibt es ein sehr großes Salatbuffet und auch die Nachspeisen konnten sich sehen lassen. Der Service im Restaurant ist unglaublich nett und unser Kellner hat uns bei Laune gehalten und hin und wieder auch ein paar Späße gemacht. Das Restaurant ist eigentlich recht groß und so hat man nie wirklich das Gefühl, dass es zu überfüllt ist – die Menschen verteilen sich dort eigentlich ganz gut.
    Am Morgen wurden wir mit einem riesengroßen Frühstücksbuffet auf den Spa- Tag vorbereitet. Auch hier gab es wirklich alles was das Herz begehrt Frischen Kuchen, Obst, Omlettes, frisch gepressten Orangensaft, Lachs, Wurst, Käse und Müsli – es hat uns an nichts gefehlt.

    BEWEGUNG & SPA

    Stegersbach ist eine unheimlich nette Gegend und es gibt auch einige Wanderwege die dazu einladen die Natur zu genießen und ein bisschen rauszukommen. Da Tobi mit war haben wir uns natürlich auch bewegt und täglich die eine oder andere Runde eingelegt. Man kann sich übrigens auch Räder ausleihen und so die Gegen erkunden. Für all jene die Bewegung mit Kulinarik verbinden möchten, gibt es auch eine Weinwanderung, wo man sich an verschiedenen Plätzchen eine kleine Stärkung und ein Glas Wein gönnen kann.
    Natürlich kann man sich aber auch im Hotel selber sportlich betätigen und das Fitnesscenter ist eigentlich sehr gut ausgestattet und man findet hier alles was man für das tägliche Workout benötigt. Nach einer kleinen Sporteinheit ging es aber gleich wieder auf die gemütliche Liege, denn wir waren ja da um zu entspannen. Der Spa Bereich ist relativ überschaubar aber echt schön und man kann sich dort auch wirklich gut zurückziehen. Am Samstag Nachmittag war es zwar ein bisschen voller, aber sonst hatten wir eigentlich nicht das Gefühl, als wären so viele Menschen da. Man hat außerdem die Möglichkeit auch die öffentliche Therme zu nutzen oder sich im Saunabereich zurückzuziehen und so verteilt es sich glaub ich ganz gut. Sehr toll fand ich den Pool und vor allem die Aussicht. Einfach mal ein bisschen Wasser relaxen und die Natur inkl. Kirschblütenbäume genießen.

    BEHANDLUNGEN

    Wir sind außerdem in den Genuss von einer 50 minütigen Massage gekommen  und die hatte ich wirklich schon notwenig. Ich entschied mich für eine Rückenmassage und habe mich danach endlich mal nicht mehr so extrem verspannt gefühlt. Zusätzlich habe ich noch eine Pediküre und Maniküre gebucht und auch diese Behandlungen waren sehr gut. Nur eine kleine Sache hätte ich auszusetzen und zwar wurde kein Topcoat verwendet und ohne hält der Lack bei mir leider nicht so gut. Meine Schwester hatte noch ein 20 minütiges Körperpeeling und hat danach sehr zufrieden ausgesehen. Also im großen und ganzen waren die Behandlung echt super und die perfekte Abrundung von unserem Spa-Tag.

     

    Abschließen kann ich nur sagen, dass wir einen sehr tollen und vor allem entspannten Aufenthalt im Falkensteiner Balance Resort in Stegersbach verbracht und die Zeit wirklich genossen haben – sowohl meine Schwester als auch Tobi. Mir wurde auch verraten, dass in den nächsten Wochen ein großer Umbau geplant ist und einige Dinge erneuert werden. Das Haus gibt es bereits seit 12 Jahren und nun wird es Zeit für einen Neuanstrich. Ich muss hier aber dazu sagen, dass ich darüber sehr überrascht war, denn es wirkte überhaupt nicht “alt” oder abgewohnt und man konnte schon sehr gut sehen, dass hier immer wieder was erneuert und sehr darauf geachtet wird, dass alles schön aussieht. Ich bin aber auch jeden Fall schon sehr gespannt, wenn das Balance Resort Stegerbach in neuem Glanz erstrahlt und werde sicher Mal wieder kommen.

    – Vielen Dank an Falkensteiner für den wunderschönen Aufenthalt –

  • Great Ocean Road

    Great Ocean Road

    Unser nächster Stopp nach Melbourne war die Great Ocean Road und dieser Ausflug war wirklich unglaublich schön. Eigentlich hatten wir geplant ein Auto zu mieten und selber zu fahren, aber da es wesentlich entspannter ist wenn man nicht selber hinterm Steuer sitzen muss, haben wir beschlossen eine Tour zu buchen. Wir hatten nur 1 Tag für die Great Ocean Road und da man doch eine ganz schöne Strecke zurücklegt, war die Tour mit Go West für uns persönlich die bessere Wahl. Hätten wir mehr Zeit gehabt, wäre es wahrscheinlich dann doch das Mietauto geworden.

    Wir haben die Sunset Tour gebucht, da man so den meisten Menschenmassen aus dem Weg gehen kann und nicht gar so zeitig aufstehen muss. Um 10 Uhr haben wir uns mit dem Bus auf den Weg gemacht und wir hatten wirklich Glück unsere Gruppe war ziemlich klein und so hatten wir nur einen Kleinbus. Unser Tourguide war super nett und hat uns während der Fahrt vieles zur Great Ocean Road und über Australien erzählt. Wir legten einen kurzen Stopp am Anglesea Fluss ein, konnten wilde Vögel in Kennet River füttern und haben sogar ein paar wilde Koalas gesehen. Außerdem standen Stopps an der Shipwreck Coast in Torquay und im Port Campbell National Park an. Natürlich haben wir auch bei den 12 Apostel (die übrigens früher Sau & Ferkel hießen) halt gemacht, denn das ist einfach ein Muss.
    Eigentlich muss man sagen hatten wir auch ziemliches Glück mit dem Wetter, denn es hat den ganzen Tag nicht geregnet. Es war zwar ziemlich stürmisch (kann man auf einem Foto ganz gut sehen), aber es soll schlimmeres passieren. Zwischendurch war es richtig grau und wir hatten immer wieder Angst nass zu werden, aber immer wieder ließ sich die Sonne kurz blicken und ließ uns hoffen. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang ist es nochmal etwas aufgerissen und wir haben unsere Tour bei den 12 Apostel ausklingen lassen. Es war echt ein toller Tag und wir haben in kurzer Zeit das wichtigste zu sehen bekommen. Wir hatten auch wirklich Glück mit dem Touranbieter Go West und es war nicht so extrem touristisch und ich würde es genau wieder so machen, wenn ich nur 1 Tag zur Verfügung habe. Nun lasse ich aber einfach mal die tollen Fotos sprechen.


  • Travel Diary – Melbourne

    Travel Diary – Melbourne

    So nun ist es endlich soweit und mein erstes Travel Diary aus Australien geht online und zwar möchte ich heute ein bisschen etwas über unseren Aufenthalt in Melbourne erzählen. Ich weiß es hat echt ziemlich lange gedauert, aber irgendwie habe ich momentan eine richtige Schreibblockade und tue mir richtig schwer neue Beiträge zu verfassen. Deshalb wird alles immer weiter nach hinten verschoben und rausgezögert. In der vergangenen Woche habe ich sogar versucht mich regelrecht zu zwingen, aber auch das wollte nicht so recht. Ich glaube es fällt mir auch deshalb so schwer, weil ich mir dieses Mal wirklich keine Gedanken über den Blog gemacht habe, als ich auf Urlaub war. Ich habe/hatte zwar unheimlich viele Ideen, aber die Motivation blieb einfach aus und immer wenn ich meinen Computer aufgedreht habe, wusste ich nicht wie ich anfangen soll. Heute habe ich es dann aber doch irgendwie geschafft, alle meine Tipps für Melbourne für euch zusammenzuschreiben und ein paar Eindrücke von unserer Reise mit euch zu teilen.

    Ein Kellner in Melbourne hat es ganz richtig ausgedrückt: Sydney ist das Mädchen mit dem du ausgehst und Melbourne die Frau die du heiratest. Irgendwie fand ich den Vergleich echt gut und er hat auch gar nicht so unrecht mit dieser Aussage. Es sind beides wirklich ganz tolle Städte, die mir sehr gut gefallen haben, aber meiner Meinung nach hat Melbourne einfach ein bisschen mehr Charme. Auch wenn es nicht ganz so warm ist wie in Sydney, ich habe mich hier sofort wohlgefühlt. Eines muss man aber schon sagen, das Wetter in Melbourne ist teilweise echt heavy und wenn ich gewusst hätte, dass es an einem Tag alle 4 Jahreszeiten haben kann, dann hätte ich wohl einen Pullover mehr mitgenommen. Um die Gegend zu erkunden war das Wetter aber eigentlich perfekt. Mit vielen tollen Tipps von meiner Schwester und natürlich auch von Mani und Sophie ging es los und die Stadt wurde erkundet. Wie immer haben wir uns einfach nur treiben lassen, denn meiner Meinung nach lernt man so eine Stadt viel besser kennen.

    FORTBEWEGUNG

    In Melbourne kommt man wirklich unheimlich einfach von A nach B und die öffentlichen Verkehrsmittel sind sehr gut ausgebaut. Auch der Weg vom Flughafen in die Stadt ist super easy und man muss dazu einfach nur in den Skybus steigen (Hin und Retour 35$), mit dem es Non-Stopp ins Zentrum geht.
    Wir sind eigentlich alles mit der Straßenbahn und der Schnellbahn gefahren und haben uns immer gut zurecht gefunden. Manche Strecken dauern etwas länger, da die Größe dieser Stadt nicht zu unterschätzen ist, aber so sieht man auch gleich mehr. Man holt sich einfach eine sogenannte Myki Card und lädt sie mit etwas Guthaben auf und schon kann es losgehen. Es gibt auch einen Bereich (ich glaube in der “Innenstadt”) da fährt man sogar komplett kostenlos mit der Straßenbahn.

    HOTELS

    Bei unserem ersten Aufenthalt haben wir im Peppers Docklands Melbourne gewohnt und waren eigentlich sehr zufrieden mit unserem Aufenthalt. Das Zimmer war sehr schön und auch von der Größe her völlig ok. Vor der Tür ist gleich die Straßenbahn weggefahren und wir haben wirklich alles gut vom Hotel erreicht. Einziger Nachteil, in der Gegend gab es nicht wirklich viele Restaurants und so haben wir uns am ersten Abend Uber Eats ins Hotelzimmer bestellt, da wir einfach nicht finden konnten. Am Ende unsere Reise waren wir dann nochmals in Melbourne und für die letzten 2 Nächte habe ich uns ein Zimmer im Sofitel gebucht, da ich einfach gerne einen nette Ausblick haben wollte und die Zimmer ganz oben dies versprachen. Auch dieses Hotel ist sehr schön und von der Lage echt top – meiner Meinung nach sogar besser als unser erstes Hotel. Der Preis war natürlich auch um einiges höher und eigentlich hätte ich mir ein bisschen moderneres Zimmer erwartet, aber die Aussicht hat alles wieder gut gemacht.

    MUST SEE’s

    Natürlich gibt es auch einiges zu sehen und es gibt wirklich ein paar richtig coole Gegenden in Melbourne. Wie schon erwähnt bin ich eigentlich nicht so der Typ der sich alle Sehenswürdigkeiten ansieht, sondern ich lasse mich am liebsten einfach treiben. Halte Ausschau nach netten Plätzchen und Lokalen und so haben wir es auch in Melbourne gemacht. Durch die Straßen strandeln, ein bisschen Shoppen und sich einfach mit den Menschen mitziehen lassen.

    – Brighton Beach mit seinen bunten Häusern: Der Strand ist zwar nicht der schönste, aber die Häuser sind schon sehr nett zum anschauen und natürlich auch zum Fotos machen.
    – Fitzroy erkunden: Diese Gegend fand ich eigentlich fast am coolsten, weil es so ein bisschen das Künstlerviertel ist. Hier gibt es wirklich viel zu sehen und wir sind einen Tag einfach nur durch die kleinen Gassen von Fitzroy gelaufen.
    – Shopping in der Brunswick Street: Man kann natürlich auch im Zentrum richtig gut shoppen und man findet dort alle große Brands, aber auf der Brunswick Street gibt es viele kleine Shops, von Vintage, bis Designerteile. Hier wird ganz bestimmt jeder fündig und man sollte die Augen offenhalten. Ich habe dort ein super Schnäppchen und richtig coole Boots, die ich euch ganz bald zeigen werde um die Hälfte bekommen.
    – St Kilda Pier ink. Pinguine: St. Kilda ist schon ein schönerer Strand als Brighton, aber es sind auch dementsprechend mehr Menschen unterwegs. Wir sind den Strand entlang spaziert haben einfach das Meer und die Sonne genossen. Natürlich haben wir auch den Pier, wo es Pinguine gibt besucht. Leider haben wir nur einen einzigen kleinen Pinguin, der sich im Gebüsch versteckt hat gesehen. Am nächsten Tag haben wir erfahren, das die Pinguine immer erst am Abend zurückkommen – tja da waren wir wohl etwas zu früh.
    – River Yara Walk: Diesen Punkt haben wir leider nicht mehr geschafft, aber der liebe Mani hat es uns empfohlen.
    – Hosier Lane: Diese kleinen Straßen voll mit Graffiti, sind echt richtig cool und eine nette Foto Location.

    FOOD

    Vor allem kulinarisch hat Melbourne so einiges zu bieten und so wurden jeden Tag andere Cafés und Restaurants getestete – wir wurden hier nicht enttäuscht. Damit dieser Beitrag nicht ewig lang wird, habe ich euch die einzelnen Lokalitäten nur kurz zusammengefasst. Ich kann euch wirkliche alle wärmstens empfehlen und wir haben überall richtig gut gespeist.

    Temperance Society: Dieses kleine Frühstückslokal ist zwar etwas außerhalb und man muss mit der Schnellbahn hinfahren, aber das Essen dort ist wirklich unglaublich gut. Es zahlt sich also wirklich auf den Weg auf sich zu nehmen.

    Industry Beans: Dieses leckere Frühstückslokal liegt in Fitzroy gleich neben einer Crossfit Box und auch hier kann man richtig gut essen. Vor allem der Kaffee war richtig richtig lecker.

    Tinker: Das Tinker habe ich durch Zufall auf Instagram entdeckt und es hat uns so gut geschmeckt, dass wir gleich 2 Mal dort waren. Sowohl die Süßen als auch die salzigen Gerichte sind unheimlich gut und auch das Personal ist richtig nett. Die Smoothies sind etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Säfte dafür frisch und unglaublich gut.

    Doughnut Time: Die Donuts von Doughnut Time waren für mich der Untergang, denn immer wenn wir an einer Filiale vorbeigegangen sind, musste ich mir einen kaufen und diese Dinger sind eine reinste Kalorienbombe – aber man gönnt sich ja sonst nichts und deshalb gab es für mich nicht nur einmal Love at first Bite. Die gibt es übrigens nicht nur in Melbourne, sondern überall in Australien was ich so mitbekommen habe.

    Super Natural: Dieses Restaurant ist zwar ein bisschen fancy, aber unglaublich gut und jeder der ein Fan der asiatischen Küche ist , sollte dort hingehen. Man bestellt hier eigentlich für den ganzen Tisch und teil sich dann die einzelnen Gerichte – davon bin ich ja ein großer Fan, denn so kann man viel mehr ausprobieren. Wir haben uns so gut wie durch die ganze Karte gekostet und ein Gericht war besser als das andere. Vor allem die Austern und die kleinen Krabbenburger waren richtig gut. Es kostet zwar ein bisschen mehr, ist aber wirklich jeden Cent wert.

    Naked for satan: Diese Bar liegt auch in Fitzroy und ist das perfekte Plätzchen um den Blick auf die Stadt bei dem einen oder anderen Cocktail zu genießen.

    Rice Queen: Auch dieses Lokal liegt in Fitzroy und ist eher orientalisch angehaucht. Ich weiß leider gar nicht mehr was wir alles hatten, aber es war alles richtig lecker. Nur Achtung, wenn man keinen Koriander mag muss man das unbedingt dazu sagen, denn in fast jedem Gericht war er drinnen und wie ihr vielleicht bereits wisst, kann man mich mit Koriander jagen. Gott sei Dank konnte man ihn aber ganz leicht herauspicken.

    Vegie Bar: Von diesem Restaurant war ich auch total begeistert, weil es echt unglaublich viele leckere Gerichte gab. Ich habe mich für eine unglaublich gute vegane Pizza mit Kürbis entschieden und am liebsten hätte ich gleich noch eine bestellt, so gut war sie. Nur das Personal war hier etwas chaotisch, aber das lag wohl daran, dass das Lokal bis auf den letzten Platz voll war.

    Weiter geht es dann ganz bald, mit ein paar wunderschönen Bildern von der Great Ocean Road.

  • Lionsrock – a place for big cats

    Lionsrock – a place for big cats

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    Vor über einem Monat hatte ich die Möglichkeit mit den Vier Pfoten nach Südafrika zu fliegen, um bei der “Freilassung” von Bakari dabei zu sein. Es war zwar eine sehr kurze aber unglaublich aufregende Reise und noch heute beschäftige ich mich viel mit dem Thema. Deshalb möchte ich euch auch ein bisschen etwas über Lionsrock erzählen, denn es ist ganz toll was die Menschen dort auf die Beine gestellt haben.
    Lionsrock ist ein Asyl für Großkatzen aus aller Welt, die aus schlechten Verhältnissen wie Zoos oder Zirkusse stammen. Hier finden diese Tiere ein dauerhaftes zuhause und können ihr Leben genießen – in großen Gehege können sie sich frei bewegen und haben genügend Platz zu Verfügung. Leider kann man Tiere die in Gefangenschaft aufgewachsen sind nicht mehr frei lassen, da sie nicht in der Lage wären zu überleben und so kommen sie nach Lionsrock, wo sich ein großes Team um sie kümmert.

    Bevor Lionsrock ein Zufluchtsort für Großkatzen wurde, war es eine Farm wo Löwen für die Jagd gezüchtet wurden. Das schlimme an der ganzen Sache ist, canned hunting ist immer noch ein großes Thema in Südafrika und leider auch noch legal. Ich war wirklich schockiert als ich mich mehr mit diesem Thema beschäftigt habe und mir Leute vor Ort viele schreckliche Dinge erzählt haben. Wer sich für dieses Thema interessiert, sollte sich unbedingt die Dokumentation Blood Lions ansehen. Außerdem kommt jetzt im Dezember eine weitere sehr interessante Dokumentation über Lionsrock und das Thema Canned Hunting raus – The Dying King.

    Gott sei Dank gibt es aber auch noch gute Menschen auf der Welt und so wurde Lionsrock aufgekauft und zu einem Zufluchtsort für Großkatzen aus schlechten Bedingungen. Die ersten 10 Löwen die ihr neues Zuhause in Südafrika fanden waren sogar aus Österreich, aus dem Safaripark Gänserndorf. Vor ein paar Jahren haben die Vier Pfoten Lionsrock übernommen, das Areal vergrößert und neue Gehege gebaut. Mittlerweile leben über 100 Großkatzen hier und es besteht sogar die Möglichkeit dort Urlaub zu machen. Es gibt eine Lodge mit einigen Zimmern und sogar einen Pool und so kann man eine Woche oder auch länger zwischen Löwe und Co. leben. Es ist wirklich etwas ganz besonderes, wenn man von dem Gebrüll der Löwen geweckt wird. Es besteht auch die Möglichkeit täglich an Game Drives teilzunehmen und man kann die Tiere besuchen und ihnen ganz nahe sein. Die Gastfreundschaft der Menschen ist unglaublich und noch toller sind die Geschichten, die von den Mitarbeitern über die vielen Katzen erzählt werden. Löwen die aus Zoos stammen, eigentlich für die Jagd verkauft wurden und gerade noch gerettet werden konnten, Tiere die in viel zu kleinen Käfigen gehalten wurden und auch der Tiger Lasziv aus Gaza hat in Lionsrock ein neues Zuhause gefunden. Es ist wirklich unglaublich, wie grauenhaft die Menschheit ist und wie man Tieren so etwas antun kann. Umso schöner ist es, dass sie in Lionsrock endlich ihre Ruhe finden und glücklich sein können. Es war wirklich ein ganz besonderes Erlebnis und da ich mich in diesem Bereich auch ein wenig einsetzen möchte, habe ich vor einigen Wochen eine Löwenpatenschaft übernommen. Mit nur 20 Euro im Monat kann man die Löwen in Felida und Lionsrock unterstützen. Es werden mit dem Spenden Futter, Medikamente & Co gekauft. Gerade jetzt in der Weihnachtszeit finde ich es toll, wenn man sein Geld lieber spendet, anstatt unzählige Geschenke zu kaufen, denn ganz ehrlich viele Menschen und auch Tiere haben es viel nötiger als wir.

    Hier könnt ihr mit nur wenigen Klicks eine Patenschaft abschließen oder spenden. 

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    * Danke an Vier Pfoten für diese unglaublich tolle Reise

  • Travel Diary Amsterdam

    Travel Diary Amsterdam

    Gemeinsam mit meiner Schwester und unseren Männern war ich im Oktober für ein paar Tage in Amsterdam. Ja ich weiß, es hat mal wieder ewig gedauert, aber hinter so einem Video steckt doch nicht so wenig Arbeit. Deshalb besser später als nie, habe ich recht?

    Vor über 2 Jahren als ich das erste Mal in Amsterdam war, habe ich mich in diese Stadt verliebt und freue mich immer wieder, wenn sich ein kurzer Besuch ausgeht. Da der Freund meiner Schwester und auch mein Freund André noch nie dort waren, beschloss ich im Sommer einen Städtetrip zu organisieren. Ein paar Tage später waren die Flüge gebucht (bei 92 Euro pro Person muss man zuschlagen) und ich konnte mich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren, die Restaurants. Wie ihr gleich sehen werdet, haben wir eigentlich 3 Tage lang nur gegessen, doch wenn es so viele gute Restaurants gibt muss man das einfach ausnutzen.

    Tag 1

    Schon gegen 8 Uhr landeten wir in Amsterdam und machten uns dann gleich mit dem Zug auf den Weg in die Stadt. Es ist wirklich ganz einfach und vor allem günstig, mit den öffentlichen Verkehrsmittel ins Zentrum zu kommen. Für 5 Euro ist man in ca.35 Minuten am Hauptbahnhof. Taxis hingegen kosten ein Vermögen und brauchen genauso lange wenn nicht sogar länger.
    Zuerst ging es mal ins Hotel die Koffer abgegeben und dann musste natürlich erst ein ordentliches Frühstück bzw. Mittagessen her. Das Metropolitain war nur ca. 10 Gehminuten von unserer Unterkunft entfernt und richtig lecker. Die Bedienung war sehr freundlich und das Essen wirklich ausgezeichnet. Sogar das Wetter war auf unserer Seite und so konnten wir sogar draußen sitzen.

    Gut gestärkt konnte es weitergehen. Da wir unbedingt eine Grachtenfahrt machen wollten, fragte ich mal bei Google nach und Friendship Amsterdam wurde mir als erstes angezeigt und empfohlen. Wir wollten unbedingt mit einem kleinen offenem Boot durch die Grachten und gleich ums Eck war sogar die Anlegestelle. Für 15 Euro fuhren wir für ca. 1 Stunde durch Amsterdam und es war unglaublich nett. Der Guide erzählte einiges über die Geschichte und die einzelnen Stadtteile und wir schlürften gleich dabei ein Gin Tonic und genossen die Aussicht. Ich kann euch diesen Anbieter nur wärmstens empfehlen, weil es total nett gemacht und nicht so extrem Touri ist. Danach spazierten wir durch die Gassen, tranken in einem kleinen Café frischen Minztee und ließen uns einfach treiben. Am Abend wollten wir eigentlich zu Cannibale Royale, doch an einem Samstag ohne Reservierung einen Tisch zu bekommen ist einfach unmöglich. Deshalb landeten wir dann in irgendeiner Touri-Bude die ganz ok, aber nicht wirklich erwähnenswert war. Ich hab mir auch leider den Namen nicht gemerkt.

    Tag 2:

    Wir bekamen vom Hotel Scooter zur Verfügung gestellt und da das Wetter einfach traumhaft war, erkundeten wir damit die Stadt. Kann ich euch wärmstens empfehlen, denn man sieht noch viel mehr und es macht auch richtig Spaß. Alternativ tut es aber sicher auch ein Fahrrad. Zuerst ging es zum Brunchen ins Bakers & Roasters wo wir natürlich etwas länger auf einen Tisch warten mussten, da dort jeder gerne am Sonntag frühstücken möchte. Wir spazierten in der Zwischenzeit einfach zum Amsterdam Zeichen und machten ein paar lustige Fotos. Der Brunch im Bakers & Roasters war echt gut, wobei mir das Metropolitain besser gefallen hat. Das Essen und auch die Mehlspeisen waren aber ausgezeichnet und das Lokal kann man auf jeden Fall nur weiterempfehlen. Danach stand ein bisschen Shopping am Programm und zwar ging es in die 9 Stratjes, wo man echt einige richtig coole Shops findet. Am Nachmittag war das Wetter leider nicht auf unserer Seite und wir flüchteten in die Burger Bar auf einen leckeren Burger und warteten bis der Regen wieder aufhörte. Dann wurde ein bisschen im Hotel entspannt und den Abend haben wir dann bei Mossel & Gin ausklingen lassen. Ein richtig cooles Restaurant, das ich euch nur wärmstens empfehlen kann, wenn ihr Muscheln und Gin mögt. Vor allem der Gin Tonic mit Chili war der Wahnsinn.

    Tag 3:

    Am letzten Tag wurde ausgeschlafen und dann ging es natürlich zu Winkel 43 auf den besten Apfelkuchen der Stadt und das ist wirklich wahr. Dieser Apfelkuchen ist grandios und die Wartezeit lohnt sich auf alle Fälle. Direkt neben Winkel’s (Noordermarkt) ist am Montag ein super netter Vintage Flohmarkt, wo wir uns natürlich umgesehen und auch ein bisschen etwas mitgenommen haben. Danach düsten wir mit den Scooter noch ein bisschen durch die Gassen und machten uns dann auf den Weg zu den Foodhallen – ein Muss wenn man in Amsterdam ist. Es gibt dort einfach so viel leckeres Essen und man könnte dort wirklich den ganzen Tag verbringen.

    Zum Schluss spazierten wir noch ein wenig durch die Einkaufsstraßen, bevor es auch schon wieder Richtung Flughafen ging. Das typische Touri-Programm haben wir dieses Mal ausgelassen, da meine Schwester und ich schon einiges bei unseren letzten Besuchen gesehen haben. Ich liebe es mich in fremden Städten einfach reiben zu lassen. Ich finde so sieht man viel mehr und vor allem auch anders.

    Mehr Beiträge aus Amsterdam gibt es Hier:

    Unser Hotel – The Exchange
    One Day in Amsterdam 
    10 Amsterdam Tipps

  • Bakari’s Journey

    Bakari’s Journey

    Seit gut einer Woche bin ich nun von meinem Abenteuer mit Vier Pfoten zurück und verbringe immer noch unheimlich viel Zeit damit, mich mit diesem Thema zu befassen. Eigentlich ist es ja Bakari’s Abenteuer gewesen, aber auch für mich war es sehr spannend bei so einem Tiertransport dabei zu sein und zu sehen wie sie dich Menschen dieser Organisation für die Tiere einsetzen. Hier steckt wirklich so viel Herzblut drinnen und es ist wirklich ganz toll was auf die Beine gestellt und unternommen wird.
    Wer mir nicht auf Snapchat, Instagram und Co folgt und es vielleicht nicht mitbekommen hat, ich durfte vorletzte Woche dabei sein, als Bakari der Leopard, von Holland nach Südafrika gebracht wurde. Eine Reise die ich so schnell nicht mehr vergessen werde und die unheimlich zum nachdenken angeregt hat. Um auch euch an diesem Erlebnis teilhaben zu lassen habe ich ein Follow Me Around für gedreht und möchte euch die Geschichte von Bakari erzählen. Eine Geschichte von einem Leoparden der in Gefangenschaft geboren wurde und nun endlich seinen Weg nach Südafrika angetreten ist, wo er in einem riesengroßen Gehege sein Leben genießen kann.

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    Bakari, der Leopard ist 7 Jahre alt und stammt aus einem Zoo in Deutschland, wo er auch zur Welt kam. Er wurde vor einigen Jahren um die Weihnachtszeit als Fotomodell benutzt. Man konnte mit dem kleinen Baby-Leoparden also wirklich Fotos machen und diese als Erinnerung mitnehmen. Kurz nach dieser Aktion, Bakari war gerade einmal 2 Monate alt, hatte man keine Verwendung mehr für ihn und auch kein passendes Gehege und so kam er nach Felida. Damals hieß das Big Cat Center noch Pantera und war in Privatbesitz. Hier musste er auf engsten Raum mit Löwe (der eigentlich in der Natur zu seinen Feinden zählt) & Co leben. Kurze Zeit später wurde das Big Cat Center von der Organisation Vier Pfoten übernommen und die ersten Tiere machten sich auf den Weg nach Lionsrock.  Es wurden einige Änderungen vorgenommen um den Tieren in Felida mehr Platz zu bieten. Mehr über das Big Cat Center Felida, könnt ihr in diesem Beitrag nachlesen. Bakari lebte also fast 7 Jahre lang in Felida, wo er sich in einem Gehege von 120qm aufhalten musste, nicht gerade viel Platz, für ein Tier, dass sich in der Wildnis sehr viel bewegt und vor allem auch klettert. Trotzdem hat man versucht Bakari eine schönes zuhause in Felida zu schaffen.

    Nun war aber endlich sein großer Moment und er wurde in seine neue Heimat nach Südafrika in das Großkatzenrefugium Lionsrock gebracht. Hier hat er nun 1 Hectar ganz für sich alleine, wo er sich austoben und sein Leben genießen kann. Auch für mich war es unheimlich spannend so eine tolle Katze mal so nah zu sehen. Bakari machte von Anfang an einen sehr aufgeweckten Eindruck auf mich. Wenn man am Gehege in Felida vorbeiging lies er einen nicht aus den Augen und huschte auch mal schnell vorbei. Uns wurde erzählt, dass er auch unheimlich gerne Leute erschreckt und ganz nah ans Gitter springt – ein richtiger Lauser also. Die letzten Monate hat das Team in Felida fleißig mit ihm trainiert, damit diese schöne Großkatze von alleine in seine Box geht. Die Tiere müssen beim Transfer nämlich wach sein und es ist einfach weniger Stress für ihn wenn man ihn nicht betäuben muss. Einen Tag vor der großen Reise durften wir beim Training dabei sein und es war wirklich unglaublich zu sehen, wie der Leopard brav in die Box ging und sich sogar hinsetzte – natürlich gabs dafür eine fleischige Belohnung.

    “Ich sitze im Auto Richtung Flughafen und im Kofferraum sitzt der Leopard”

    Am Tag der Abreise lief alles völlig reibungslos ab. Den Vormittag durfte Bakari sich noch in seinem Gehege austoben, während alle Vorbereitungen mit dem Tierarzt getroffen wurden. Der Reisepass war fertig und so hieß es für Bakari ab in die Box und Abschied nehmen von Feldia. Ich durfte in dem Transportauto mitfahren und irgendwie hat sich das sehr eigenartig angefühlt – irgendwie eine Mischung aus Aufregung und Glück. Außerdem wer kann schon sagen, dass er mit einem Leoparden im Auto gesessen ist? Sicher nicht sehr viele Menschen. Irgendwie konnte ich auch gar nicht mehr aufhören zu grinsen, denn ich war einfach so unheimlich glücklich und habe mich einfach nur für Bakari gefreut. Ich hätte niemals gedacht, dass diese Reise auch für mich so emotional sein wird. Nur allein bei dem Gedanke daran, dass bald die Tür seiner Box aufgeht und er in Südafrika ein neues Leben beginnt, ließen mir die Tränen in die Augen steigen. Doch vorher stand uns noch ein langer Flug bevor, der Gott sei Dank unheimlich schnell verging. Während es für uns von Amsterdam nach Paris und dann nach Johannesburg ging, flog Bakari mit einer Cargomaschine einen Tag später direkt nach Johannesburg. Für uns ging es dann gleich mit dem Auto nach Liosnrock, wo wir auf Bakari warteten. Nur noch eine 3 stündige Autofahrt trennten uns von dem Großkatzenrefugium und ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie froh ich war, als wir endlich ankamen. Da Bakari erst am nächsten Morgen Lionsrock erreichte, hatten wir ein bisschen Zeit das Areal zu erkunden. Hier möchte ich aber noch nicht zu viel erzählen, denn ich habe dazu noch einen eigenen Beitrag geplant.
    Am nächsten Morgen war dann der große Moment gekommen, die Box mit Bakari kam an und es wurde Zeit, dass er endlich freigelassen wurde. Es dauerte einige Minuten, aber als Bakari die Stimme von seiner Trainerin Erin hörte, traute er sich doch aus der Box und erkundetet sein Gehege. Da er sich erst an sein neues Zuhause gewöhnen muss hat er die ersten Woche nur einen kleineren Teil zur Verfügung und wenn man das Gefühl hat, dass er entspannt ist, darf er das ganze 1 Hectar Areal nutzen. Wir machten uns dann auf den Rückweg zur Lodge, damit Bakari seine Ruhe hat und erstmal richtig ankommen konnte. Am nächsten Morgen statteten wir ihm einen weiteren Besuch ab, wo er schon viel entspannter wirkte – Er war endlich angekommen und hatte nun 100 Mal so viel Platz wie vorher.


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    Momentan sind einige Mitarbeiter der  Vier Pfoten übrigens auf den Weg nach Albanien um 2 Bären aus schlechten Verhältnissen zu retten, also schaut auch unbedingt auf Snapchat (fourpawsint) vorbei.

    Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an Vier Pfoten, dass ich bei dieser tollen Reise dabei sein durfte. Es waren unglaubliche Tage, die ich so schnell nicht vergessen werde und die mich auch sehr zum Nachdenken angeregt habe. Es ist so schrecklich was mit so vielen Tieren auf der Welt passiert und es ist schön zu sehen, dass sich so viele Menschen engagieren und  Gutes tun. Da mich vor allem das Thema Raubkatzen seit dieser Reise sehr beschäftigt und ich in Zukunft mich auch etwas beteiligen möchte, habe ich eine Löwenpatenschaft abgeschlossen. Das funktioniert übrigens ganz einfach mit nur wenigen Klicks und mit nur 20 Euro im Monat kann man den Großkatzen in Felida und Lionsrock helfen.

  • Felida – Big Cat Center

    Felida – Big Cat Center

    Während ich hier in Amsterdam am Flughafen sitze und auf meinen letzten Flug zurück nach Wien warte, gehen mir so einige Dinge durch den Kopf. Die letzten Tage habe ich mit Vier Pfoten auf Reisen verbracht und durfte beim Transport von Leopard Bakari dabei sein. Ein unglaublich tolles Erlebnis von dem ich euch ganz bald mehr erzählen werde. Eine Reise die mir eine neue Sicht gezeigt hat und sehr zum Nachdenken angeregt hat. Der erste Stopp unserer Reise führte uns ins Hinterland von Holland, nach Nijeberkoop. Hier befindet sich das Felida Big Cat Center, von dem ich euch heute mehr erzählen möchte.

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    Wenn man in dem kleinen Ort Nijeberkoop ankommt erwartet man nicht, dass man hier auf Großkatzen treffen wird. Überall Kühe und Schafe, große Felder und wundervolle kleine Häuschen, die aussehen, als wären sie aus irgendeinen Film oder Pinterest entsprungen und mitten drinnen einige Tiger und Leopard Bakari. Schon im Auto am Weg ins Felida Big Cat Centre war ich ziemlich aufgeregt, denn so ganz genau wusste ich nicht was mich dort erwarten wird. Felida ist eine Art Auffangstation für Großkatzen die aus schlechten Verhältnissen gerettet werden und hier einen neuen Platz erhalten. Für viele Tiere ist Felida nur eine Zwischenstation, bevor es für sie nach Lionsrock, Südafrika geht, wo sie ein großes neues Zuhause bekommen.  Es gibt jedoch auch ein paar ältere oder kranke Tiere, die leider zu schwach sind um noch transportiert zu werden. Diese Tiere bleiben in Felida und werden dort gut versorgt und betreut, um ihnen trotzdem ein schönes restliches Leben zu bereiten.

    Als ich aus dem Auto stieg ist mir als erstes der extreme Geruch aufgefallen – Ja hier leben wohl wirklich einige Tiere. Ich muss aber sagen, dass man sich an diesen Geruch nach Urin & Co sehr schnell gewöhnt, so ist das nun mal wenn große Tiere auf einen Haufen leben.
    Zuerst durften wir das Team rund um Simone, Juno, Erin, Marijke & Co kennenlernen und lauschten bei einer Tasse Tee den Geschichten über Felida. Ich bin aber eigentlich nur noch am Sessel hin und her gerutscht, denn ich konnte es nicht erwarten die Tiere zu sehen. Als wir dann Richtung Gehege spazierten, stieg meine Aufregung noch mehr – gleich werde ich diese wunderschönen Großkatzen ganz nah zu Gesicht bekommen. Das erste Gehege an dem wir vorbeigehen gehört dem Leoparden Bakari und als wir näher kommen, streckt eine wunderschöne Großkatze ihren Kopf aus dem kleinen Häuschen. Ich gehe einen Schritt ans Gitter ran um ein Foto zu machen, so schnell kann ich gar nicht schauen, steht Bakari vor uns und spaziert am Gitter, hin und her. Mein Herz bleibt stehen, so nahe war ich diesem unglaublich schönen und faszinierendem Tier noch nie. Am liebsten würde man hingehen, die Hand hinein strecken und ihn streicheln, was natürlich nicht geht. Immerhin handelt sich trotzdem um eine Wildkatzen, auch wenn viele davon von Menschen per Hand aufgezogen wurden, man sollte diese Tiere nicht unterschätzen – Streicheln bzw. Anfassen ist natürlich strengstens verboten.

    Nachdem wir Bakari den Leoparden kennengelernt haben, ging es weiter zu den Tigern und die Vorgeschichten dieser Tiere machen mich unheimlich traurig. Sie stammen aus Zoos, Zirkussen und Privathaushalten, mussten als Fotomodell und Co. herhalten und stammen aus wirklich schlimmen Verhältnissen. Da diese Tiere alle von Menschen aufgezogen wurden, ist es auch leider nicht möglich sie auszuwildern, da sie nicht in der Lage wären zu überleben. Sie haben nie gelernt zu jagen oder ähnliches. Das Team in Felida setzt wirklich alles daran den Tieren ein schönes zuhause zu bieten und kümmert sich liebevoll um sie. Ich habe in den 2 Tagen die Menschen Vorort beobachtet und es war einfach unglaublich toll zu sehen wie sie mit den Tieren sprechen und dabei strahlen – diese Menschen sind mit Herz bei der Sache und es macht mich wirklich glücklich zu sehen, dass es so tolle Menschen gibt, die alles daran setzen, diesen Tieren, die in Gefangenschaft aufgewachsen sind ein schönes Leben zu bereiten.

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    Felida wurde in den frühen 90iger Jahren von einer Privatperson gegründet um Großkatzen aus Zoos, Zirkussen & Co. ein neues zuhause zu bieten. Auf Grund von mehrere Umstände übernahmen die Vier Pfoten im Jahr 2013 das Center mit über 26 Großkatzen. Da diese Anzahl an Tieren einfach zu groß war, und die Tiere auf teilweise viel zu engen Raum leben mussten, wurde sofort gehandelt und die ersten Tiere nach Lionsrock, Südafrika gebracht. Die Gehege wurden vergrößert und die verbleibenden Tiere bekamen mehr Platz. Natürlich ist das Center mit 1 Hectar immer noch nicht sehr groß, aber wenn man hört aus was für Verhältnissen diese Tiere stammen, ist Felida wohl das geringste Übel. Außerdem ist es wie schon erwähnt für viele Tiere noch eine Zwischenstation bevor es für sie nach Lionsrock geht, wo viele Tiere 1 Hectar für sich alleine haben und ein Leben fast wie in absoluter Freiheit leben können. Momentan leben noch 6 Tiger und eine Bengal/Leoparden Katze (die zu den wilden Kleinkatzen zählt) in Felida. Mehr über das Big Cat Centre könnt ihr HIER nachlesen.

    Diese Reise hat mich wie schon erwähnt sehr zum Nachdenken gebracht und ich möchte auch in Zukunft dieses Projekt unterstützen. Aus diesem Grund habe ich eine Löwen-Patenschaft abgeschlossen. Mit dieser Patenschaft wir den Großkatzen in Lionsrock und Felida geholfen und da ich selber miterleben durfte, wie sich diese Menschen für diese Tiere einsetzen, möchte ich auch helfen. Solltet ihr auch an einer Patenschaft interessiert sein, alle Infos findet ihr HIER.

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    An diesem Ort beginnt auch die Geschichte von Bakari dem Leoparden, der in Gefangenschaft geboren wurde und nun endlich seinen Weg nach Südafrika in ein neues Zuhause angetreten ist. Doch dazu bald mehr.

  • Travel Diary – Cote d’azur

    Travel Diary – Cote d’azur

    Ich bin eigentlich schon sehr viel herumgekommen, aber Frankreich war bis jetzt nie wirklich ganz oben auf meiner Liste, ich weiß nicht wieso aber vielleicht habe ich mich einfach zu wenig über dieses Land informiert.  Ich war zwar schon in Paris und auch in den Bergen Skifahren, aber viel mehr kannte ich von Frankreich nicht. Vor kurzem hatte ich dann die Möglichkeit Dank Atout France an einer Pressereise teilzunehmen und eine andere Seite der Cote d’azur  kennenzulernen. In knapp 1 1/2 Stunden ist man mit Fly Niki von Wien in Nizza, perfekt oder?
    Viele werden wahrscheinlich so wie ich sofort an Dinge wie, Filmfestival, Stars, riesige Yachten und reiche Menschen denken, doch die Cote d’Azur hat so viel mehr zu bieten. Wusstet ihr zum Beispiel dass man dort auch richtig aktiv sein kann. Man kann ganz tolle Wanderungen machen, sogar einen unterirdischen Klettersteig besuchenund es gibt sogar wellen, also ja man kann auch surfen und alle möglichen Wassersportarten ausprobieren.
    Wir hatten leider ziemliches Pech mit dem Wetter, aber trotz Regen hat mich die Cote d’Azur irgendwie in ihren Bann gezogen. Niemals hätte ich mir gedacht, dass es mir dort so gut gefallen wird und ich mir überlege vielleicht mal mit dem Freund & Hund einen kleinen Roadtrip dorthin zu machen. Heute möchte ich deshalb die schönsten Bilder inkl. ein paar Tipps mit euch teilen und euch damit ein bisschen Lust auf Südfrankreich machen.

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    MUST DO COTE ‘D AZUR 

    Altstadt von Cannes & den Markt besichtigen: Cannes ist eine ganz tolle Stadt, die man unbedingt gesehen haben muss. Da sie nicht sehr groß und sehr überschaubar ist, reichen wahrscheinlich 1 oder 2 Tage, wenn man auch ein bisschen shopping einplanen möchte. Am besten startet man am am Markt mit einem frischen Crossaint und einem Kaffee und lässt sich dann einfach treiben. Ich finde so erkundet man eine Stadt am besten und sieht vielleicht auch Dinge die man anders vielleicht nicht gesehen hätte. Ich bin vor allem ein großer Fan der Hausfassaden und musste jedes zweite fotografieren, weil ich sie so schön fand – Ich bin ein großer Fan dieses Stils.
    Auch wenn man sich vielleicht nicht unbedingt etwas kaufen kann/will, die Luxuseinkaufsstrasse ist auf jeden Fall sehenswert. Nicht unbedingt wegen den Geschäften selber, sondern ich fand es total interessant die ganzen Leute die dort ein und ausgehen zu beobachten. Natürlich gibt es auch eine Einkaufsstrasse, in der sich auch normalsterbliche etwas leisten können.

    Abendessen La Mirabelle: Dieses kleine entzückende Lokal in der Altstadt von Cannes ist wirklich empfehlenswert. Wir haben zwar etwas länger auf unser Essen gewartet, aber es hat sich wirklich gelohnt. Ich hatte noch nie in meinem Leben so ein gutes Risotto mit so viel Trüffel on top.

    – Ausflug nach Sainte Marguerite: Vor Cannes gibt es zwei kleine Inseln die ganz einfach mit einem Boot erreichbar sind und die man auch besuchen kann. Viele von euch kennen bestimmt den Mann mit der eisernen Maske – dieser soll auf dieser Insel gefangen gewesen sein und man kann sich die Festung ansehen. Eine wirklich nette und überschaubare Insel, auf der man einen schönen Spaziergang machen kann. In den Sommermonaten, wenn nicht gerade die Schulklassen auf Landschulwoche auf der Insel sind, hat man auch die Möglichkeit dort zu übernachten.

    – Klosterinsel Saint-Honorat:  Auch die zweite Insel, die auch mit dem Boot von Cannes aus erreichbar ist, ist einen Besuch wert. Sie ist um einiges kleiner, aber auch wirklich sehenswert. Auf Saint Honorat leben nämlich noch Mönche die ihren eigenen Wein anbauen, den man natürlich auch verkosten kann. Auf der Insel befindet sich ein einziges Restaurant, das ich euch nur wärmstens empfehlen kann, Wein (natürlich von den Mönchen) und das Essen,w aren ausgezeichnet. Außerdem ist der Ausblick hier einfach traumhaft. Achtung da man auf der Insel nicht übernachten kann, sperrt das Restaurants abends auch zu.

    – polynesische Priogen fahren: Eine einmalige Erfahrung war die Fahrt mit einer Piroge und es wird außerdem ganz schön anstrengend mit der Zeit. Pirogen sind Boote aus dem Südpazifik und gleiten sehr leicht auf den Wasser. Sie eignen sich perfekt um die Inseln vor Cannes zu erkunden. Tahitian Adventures bietet dieses Ausflüge seit 2015 an und nicht nur der die Fahrt ist richtig toll, sondern auch die Geschichten von Luc Dessauvages.

    – Hoteltipp: La Bastide de l’Oliveraie: Die erste Nacht haben wir in diesem entzückendem Hotel geschlafen. Es ist noch relativ neu und besitzt nur 32 Zimmer. Ich bin ja ein Fan von kleineren Hotels, weil sie irgendwie gemütlicher sind. Das Hotel hat einen wunderschönen Wellness- und Fitnessbereich und man hat die Möglichkeit abends vom Whirlpool (am Dach) den Sonnenuntergang zu beobachten. Die Zimmer sind schön geräumig und das Frühstückbuffet war unglaublich lecker. Es liegt zwar etwas außerhalb der Stadt aber in ca. 10-15 Minuten ist man auch schon im Zentrum.

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    Parc de la Moulière beim Dorf Caille – Via Souterrata – Mein persönliches Highlight war auf jeden Fall dieser Programmpunkt. Ein Klettersteig der 300 Meter lang ist und sich 45m Tief unter der Erde befindet. Wir wurden mit Klettergurten und sexy Anzügen ausgestattet und dann ging es in die dunkle Höhle. Dank der Stirnlampen haben wir auch genügend gesehen. Ca. 2 Stunden lang waren wir unterwegs und haben uns die Höhle angesehen und ihre unglaublich tollen Geschichten angehört. Es war wirklich ein einmaliges Erlebnis und ich rate jeden der in der Gegend ist diesen Klettersteig unter der Erde zu besuchen. Das gute ist, auch bei Schlechtwetter kann man in die Tiefe steigen, so bleibt man wenigstens trocken

    Mittagessen im Restaurant Chez Chichoun in Andon – Nach der 2 stündigen Tour waren wir ziemlich hungrig und sind in diesem sehr urigen aber wirklich entzückendem kleinen Restaurant eingekehrt.  Ein ganz einfaches Restaurant mit alten Holzstühlen, dass aber einen ganz bestimmten Charme hat. Vielleicht lag es aber auch an der unglaublich netten Bedienung und dem guten Essen.

    Duftkreationskurs bei Galimard – Grasse –  Da das Wetter nicht auf unserer Seite war und wir leider unsere kleine Radtour absagen mussten, stand stattdessen ein Duftworkshop am Programm. Ich muss ja gestehen, ich habe mich sehr darüber gefreut, weil ich so etwas schon immer machen wollte. Wir durften also unser eigenes Parfum kreieren und ich kann euch sagen, dass ich gar nicht so einfach. Ich bin mir immer noch nicht zu 100% sicher ob ich wirklich Happy mit meinem Ergebnis bin, bzw. ob es zu mir passt. Es war auf jeden Fall eine tolle Erfahrung und hat großen Spaß gemacht sich durch die ganzen Düfte zu riechen.

    Picasso Museum Antibes: Da es auch am nächsten Tag ziemlich regnete musste auch unsere Wanderung abgesagt werden, stattdessen ging es ins Picasso Museum und ich muss auch hier gestehen, es war wirklich sehr interessant. Ich bin ja was Maler usw. betrifft eher ein Banause aber die Geschichten die unser Guide erzählt hat waren total spannend und es war sehr interessant Details über das Leben von Picasso und die Entstehung mancher Gemälde zu erfahren.  Als Schlechtwetterprogramme eine gute Alternative.

    Absinth-Probe in der Boutique & Absinthbar “Balade en Provence”- Antibes:  Ich bin ja nicht der größte Absinth Fan aber der Besuch in dieser Bar war wirklich etwas ganz besonderes. Über eine Hintertür geht es in den Keller hinab und dort befindet sich diese kleine aber feine Bar. In dieser coolen Atmosphäre trinkt man dann doch gerne ein Gläschen Absinth.

    Restaurant La Closerie / Pâtisserie Cottard- Antibes :  Solltet ihr in Antibes sein und gerne Mehlspeisen essen, dann führt kein Weg an diesem wirklich netten Restaurant vorbei. Wir haben zu Mittag gegessen und das Essen war wirklich lecker. Das Highlight waren aber auf jeden Fall die Mehlspeisen und ratet mal wer sich mal wieder nicht entscheiden konnte.

    Thalazur Hotel Baie des Anges: Zum Abschluss unserer Reise ging es noch ins Spa-Hotel Baie des Anges, wo wir uns noch eine Massage und ein Meerwasser-Bad gönnten. Dieses Hotel ist perfekt wenn man ein paar Tage entspannen möchte. Ich war zwar nicht so begeistert, dass man im Pool eine Badehaube tragen musste, aber so habe ich einfach im Saunabereich entspannt. Auch das Abendessen war unglaublich lecker und der Aufenthalt in diesem Hotel war der perfekte Abschluss einer netten Reise.

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    – Pressereise: Vielen Dank an Atout france für den tollen Aufenthalt –