Kategorie: Travel Diaries

  • Surfing Sri Lanka

    Surfing Sri Lanka

    Weiter geht es mit tropischen Content aus Sri Lanka und zwar dreht sich alles ums Surfen. Unglaublich wie viele Nachrichten und Fragen mich zu diesem Thema erreicht haben und deshalb wurde kurzerhand beschlossen, ein Blogpost muss her. Eines vorweg ich bin selber kein Surfprofi und kenn mich nicht zu 100% aus, aber ich dachte mir vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen, wenn ich hier alle wichtigen Infos zusammentrage und euch erzähle wie ich es so erlebt habe. Der Hauptgrund wieso wir uns für Sri Lanka entschieden haben war eigentlich das Surfen. Seit ich auf Bali und auch auf Mauritius war und gesehen habe wie schön es ist in warmen Gebieten zu surfen, muss es für mich einmal im Jahr irgendwo hingehen wo ich ohne Probleme auch im Bikini ins Wasser gehen kann. Ja und so wurde es im Dezember dann also Sri Lanka.

    Saison – Wo? Wann?

    Das schöne an Sri Lanka ist, dass man eigentlich das ganze Jahr über ganz gut surfen kann. Es kommt aber immer darauf an wo man genau ist. Von November bis April ist die Süd-Westküste perfekt, denn es ist trocken und man hat eigentlich immer gut Wellen. Wir waren Ende Dezember und Januar und hätten uns eigentlich so gut wie jeden Tag mit dem Brett in die Fluten stürzen können. Klar an manchen Tagen ist es besser als an anderen, aber das ist überall so und wer surfen gehen will, muss doch immer ein bisschen flexibel sein. Uns hat man gesagt dass es vor allem im November in der Gegend um Hikkaduwa sehr gut sein soll. Und unser Surf Guide aus Ahangama, meinte sogar dass es bis in den Mai hinein Wellen gibt. 

    Ja und von Juni bis September geht es dann in Arugam Bay weiter. Wobei es in den Sommermonaten schon sehr voll werden kann. Hierzu kann ich selber nicht viel sagen, da wir auf dieser Seite der Insel nicht waren. 

    Auch für Anfänger geeignet?

    Ganz oft wurde ich gefragt, ob ich Sri Lanka auch für Anfänger empfehlen würde und das kann ich zu 100% mit Ja beantworten. Klar gibt es einige tricky Spots, doch die meidet man als Anfänger sowieso. Bzgl. Surfcamps kann ich euch leider nicht weiterhelfen, da wir auf eigene Faust unterwegs waren. Doch in der Gegend um Ahangama/Midigama gibt es einige Camps bzw. auch Shops die zum Beispiel Stunden oder Guidings anbieten. Ja und wenn ihr einfach mal probieren wollt, dann ab nach Welligama mit euch. Dort gibt es einen großen Beachbreak, wo man sich für wenige Euro einfach mal ein Brett ausleihen und auch nur im Weißwasser spielen kann. Von Hikkaduwa runter bis Mirissa und weiter. Beach oder Riff. Anfänger oder Fortgeschritten. Hier kommt jeder auf seine Kosten. Ja und das beste, das Wasser ist so warm, dass man den Neoprenanzug ohne Probleme zuhause lassen kann. 

    Transport

    Nimmt man das eigene Surfbrett mit? Ja oder Nein? Das ist immer so eine Sache und jedes Mal aufs Neue erstelle ich eine Pro und Kontra Liste und überlege, ob ich mir das wirklich antue. Da mein Board das letzte Mal auf Bali so wirklich Verwendung war und wir glücklicherweise mit Etihad Airways geflogen sind, wo man Surfbretter (bis zu einer gewissen Größe) gratis transportieren kann, habe ich beschlossen das “Risiko” einzugehen und es mitzunehmen. Natürlich ist es unkomplizierter wenn man sich einfach vor Ort ein Brett ausleiht, denn man hat nicht so viel zu tragen und man muss keine Angst haben, dass beim Flug etwas passiert. Da ich aber nicht wusste wie die Shops ausgestattet sind und ich mich mit meinem eigenen Brett einfach unglaublich wohl fühle, wurde es gut verpackt und durfte mit. Ich musste es bei Etihad Airways nichtmal vorher anmelden. Solange es eine bestimmte Größe und die Freigepäcksgrenze nicht überschreitet, ist es total unkompliziert. Alle Infos dazu findet ihr hier

    Damit das Brett den Flug gut übersteht wurde es mit Luftpolsterfolie und Karton verpackt, in eine Surfsocke gesteckt und dann ins Surfbag gepackt. Ich hatte echt Angst und war übervorsichtig, denn dieses Brett habe ich mir in Bali gekauft und es hat irgendwie eine ganz besondere Bedeutung für mich. Es hat bis auf eine ganz kleine Delle (mein Herz hat geblutet) die nicht weiter schlimm war den Flug gut überstanden. 

    Vor Ort waren wir dann eigentlich immer mit dem Tuk Tuk unterwegs und die haben uns auch mit Surfboard ohne Probleme mitgenommen. Zur Sicherheit hatten wir noch Spanngurte dabei, wobei ganz viele Fahrer sowieso welche hatten. Ja und wenn wir dann alleine zum Strand sind, habe ich mir das Brett einfach unter den Arm geklemmt und dann ging es auch schon los und die Spots wurden gecheckt. Leider gibt es auf Sri Lanka noch nicht wirklich Mopeds mit Surfrags, was ein bisschen mühsam ist, aber wie sagt man so schön Not macht erfinderisch. 

    Surfspots – Südwestküste

    Hikkaduwa: Hier gibt es einige Spots mit Wellen für Beginner bis Fortgeschritten. Da dieser Ort aber sehr beliebt bei Touristen ist und sehr viel angeboten wird, ist hier meistens sehr viel los. Nicht nur am Land sondern auch im Wasser. Wir waren kurz vor Weihnachten in Hikkaduwa und es war eigentlich relativ ruhig und wir hatten nicht wirklich das Gefühl, dass dieser Ort überlaufen ist. Im Wasser war trotzdem einiges los, aber es war überschaubar. Es gibt hier sowohl einen Beach- als auch Reefbreak. Wir haben direkt beim Hauptspot im Mountain Wave  Hotel gewohnt, was natürlich sehr praktisch war. Raus aus dem Bett und hinein ins Wasser.  Spots: Main Point | Beachbreak 

    Ahangama: Hier haben wir die meiste Zeit unserer Reise verbracht, weil es uns einfach unheimlich gut gefallen hat und es auch einige Spots gibt, die nicht so überlaufen sind. Die Spots um Ahangama sind wahrscheinlich eher für jene die schon mal am Surfbrett gestanden sind, aber zum Beispiel in Kabalana kann man auch als Anfänger sein Glück versuchen. Spots: Devil Island. The Rock, Gas Station, South Beach 

    Midigama: Auch Midigama hat mir persönlich sehr gut gefallen, weil die Strände und auch die Spots nicht so extrem überfüllt waren. Hier handelt es sich aber nur um Reebreaks die eher für Fortgeschrittene geeignet sind. Also wenn man noch nicht auf einem Brett gestanden ist, würde ich diese Gegend eher nicht empfehlen. Es gibt hier nämlich auch einige Spots (z.B. Rams) die etwas tricky sind und auch mein Po durfte einmal so richtig schön das Riff küssen. Was dann doch ein bisschen schmerzhaft war. Wenn man aber schon Erfahrung mit Riffwellen hat, go for it. Vor allem Lazy Left und Right sind wirklich cool und man kommt auch ganz easy raus ins Line Up.  Spots: Lazy Left, Lazy Right, Rams, Coconuts, Planations 

    Weligama: Der Ort selber war mir persönlich zu touristisch, aber der lange Beachbreak ist super um wieder Gefühl für die Welle zu bekommen und der perfekte Spot für Anfänger und auch Longboarder. Weligama ist wirklich gut besucht und vor allem am Strand tummeln sich die Touristen. Ein Surfboardverleih neben dem nächsten und ja das merkt man dann natürlich auch im Wasser. Da der Strand aber 2 Kilometer lang ist kann man den Massen aber eigentlich ganz gut ausweichen und es verteilt sich schön. Für alle die schon ein bisschen mehr Ausdauer beim Paddeln haben, kann ich Fishermans ans Herz legen. Der Spot ist etwas versteckt hinterm Hafen und man muss doch etwas länger paddeln bis man das Line Up erreicht, aber wenn man mal dort ist will man gar nicht mehr weg. Die Welle kommt richtig schön soft und es macht richtig viel Spaß. Es ist zwar auch immer was los, aber im Vergleich zu anderen Spots ist es hier doch ruhiger. Spots: Beachbreak, Taprobane, Fisherman’s

    Mirissa: Ein Reefbreak den ich nur vom Strand aus beobachtet habe, da entweder gar keine Welle oder ich dann doch etwas unsicher war. Dieser Spot ist auf jeden Fall eher für Fortgeschrittene aber auch für sichere Anfänger geeignet. Nur der Einstieg auf Grund von Fels, Riff und vielen Seeigeln ist etwas tricky und man sollte sich das vorher schon genau ansehen. wo man rein und raus geht. Mirissa zählt zu den schönsten Stränden an der Küste und auch wenn man selber keine Wellen reitet, zahlt es sich aus einen Stopp einzulegen und den Surfern zuzuschauen Spots: Mirissa Right & Mirissa Left

    HiriketyiaLast But not Least haben wir noch einen Halt in Hiriketyia eingelegt. Dieser Ort wurde uns von vielen Seiten vor allem wegen der kleinen Riffwelle wärmstens empfohlen und ja die Bucht ist wirklich traumhaft und auf der linken Seite hat man eine Welle die richtig schön soft kommt und richtig viel Spaß macht. Jedoch gibt es ein Problem und zwar sind das die vielen Menschen mit denen man sich diesen kleinen Point Break teilen muss. Die Take Off Area ist doch sehr klein und man muss regelrecht um die Wellen kämpfen. So schön es dort auch ist, mit so vielen Menschen im Wasser macht es einfach nur halb so viel Spaß. Alternativ gibt es noch einen Beach Break in der Bucht, jedoch ist auch hier einige los. Zum Beginnen ist es aber perfekt. 

    Es gibt in der Gegend um Tangalle angeblich noch ein paar coole Spots und auch Matara und rund um Unuwatuna soll es ganz gut sein. Darüber kann ich selber nicht viel sagen, aber ich dachte es schadet nicht, wenn ich diese Orte zum Schluss noch kurz anführe. Sehr hilfreich ist übrigens die Magic Seaweed App, auch wenn leider noch nicht alle Spots eingezeichnet sind, kann man hier den Forecast etwas beobachten. 

    Meinen Beitrag über unsere Route, die Anreise und Kosten findet ihr übrigens hier. 

  • Laax Baby !

    Laax Baby !

    Werbung – In Zusammenarbeit mit LAAX

    Vergangen Woche ging es für mich zum zweiten Mal nach Laax und schon im letzten Jahr habe ich euch in meinem Blogbeitrag erzählt, wie sehr mich dieses Skigebiet begeistert hat. Es stimmt einfach zu 100% wenn man sagt Laax ist anders. Hier hat einfach alles Hand und Fuss und sobald man ankommt wird man von der entspannten Atmosphäre mitgerissen und fühlt sich einfach sofort wohl. Die Vorfreude auf diese Reise war wirklich riesig, denn meiner Meinung nach gibt es einfach kein cooleres Skigebiet. Die liebe Sarah hat es auch irgendwie richtig erkannt, Laax ist so ein bisschen das Bali der Berge – man hat es hier echt geschafft diesen lässigen Surferspirit in den Schnee zu bringen.
    Auch dieses Mal standen ein paar richtig coole Programmpunkte am Plan. Neben sehr vielen kulinarischen Schmankerln und richtig coolen Neuschnee Abfahrten, bin ich auch in den Genuss einer Yoga-Stunde gekommen und durfte an meinen Skateboard-Skills arbeiten, nachdem ich im letzten Jahr doch einige spektakuläre Stürze hingelegt habe.
    Auch dieses Mal hat mich Laax von der ersten Sekunde in den Bann gezogen und wenn ich ganz ehrlich bin, ist mir der Abschied am Ende doch etwas schwer gefallen.

    HARD FACTS – Laax is nice yo

    Erreichbarkeit: 30 Minuten von Chur und 1,45 Stunden von Zürich entfernt. Mit dem Zug/Auto/oder Flugzeug sehr gut erreichbar. Top Infrastrukur.

    Skigebiet: 3 Orte zu einem riesengroßen Skigebiet vereint. Auf 224 Pistenkilometer kann man sich so richtig austoben.

    Green Style: Nachhaltigkeit ist ein großes Thema und Laax hat es sich zum Ziel gesetzt, das erste sich selbstversorgende Skigebiet zu werden.

    Freestyle Academy: Hier steht die Förderung des Nachwuchs im Vordergrund. Ob auf Trampolins, der Kletterwand oder im Skatepark – der Spaß steht im Mittelpunkt.

    Arbeiten am Berg: Im Galaxxy gibt es sogar einen Co-Working Space und das direkt am Berg. Also einfach rauf mit der ersten Gondel, ein paar Mails bearbeiten und dann die Mittagspause auf die Piste verlegen – auch nicht schlecht.

    Hotels: Nächtigen in der Ferienwohnung, im Familienhotel oder im stylischen Riders Hotels, hier ist für jeden etwas dabei.

    Kulinarik: Vom traditionellen Käsefondue über Raclette Brot bis zum vegetarischen Traum für den Gaumen – kulinarisch hat Laax unheimlich viel zu bieten.

    RIDERS HOTEL

    Ich habe euch zwar im letzten Beitrag schon vom Riders Hotel erzählt, aber ich muss auch hier nochmal meine absolute Empfehlung aussprechen. Schon beim Betreten merkt man einfach, die Menschen die hier arbeiten leben diesen Lifestyle so richtig und es passt einfach alles zusammen. An der Bar bekommt man untertags gesunde Snacks, Smoothies, Ingwer Shots & Co und zu späterer Stunde kann man hier den Abend mit einem leckeren Cocktail ausklingen lassen.  Die Zimmer sind wunderschön und sehr gemütlich eingerichtet und es fehlt einem wirklich an nichts. Für alle Sportfreaks die vor oder nach der Piste noch ein bisschen was machen wollen gibt es einen richtig coolen Fitnessraum, wo es wirklich alles gibt. Außerdem werden täglich Yogastunden angeboten und natürlich musste ich das Angebot gleich testen. Das frühe Aufstehen hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn die Yogastunde war der absolute Wahnsinn und ich habe es so richtig genossen. Neben der coolen Einrichtungen ist aber auf jeden Fall das Essen im Riders mein absolutes Highlight. Bis 12 Uhr kann man sich hier die Bäuche am Buffet so richtig vollschlagen und wenn ich nur daran denke, läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Ich war zwar bis jetzt nur im Riders aber dieses Hotel hat einfach alles was mir wichtig ist. Ja und für alle die auch gerne mal feiern gehen, gibt es einen hauseigenen Club. 

    Essen & Genießen


    Während unserer Reise durften wir uns einmal quer durch das kulinarische Angebot von Laax kosten und es kam nicht nur einmal vor, dass ich den Knopf meiner Hose öffnen musste. Von der gemütlichen Berghütte, dem hippen Treffpunkt der Boarder bis zum fancy Italiener – hier ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.

    Bergrestaurant Foppa: Am ersten Abend ging es für uns mit der Gondel rauf auf den Berg ins Restaurant Foppa, wo wir uns natürlich ein klassisches Käsefondue gönnen mussten. Die Karte ist recht überschaubar, was ich persönlich sehr gut finde, denn Entscheidungen treffen ist nicht meine größte Stärke. Die Atmosphäre ist richtig gemütlich und das Essen unheimlich lecker. Ja und das Highlight, runter geht es dann mit dem Schlitten.

    Stalla: Auch hier geht es eher traditioneller zu und der Raclette-Käse wird am offenen Feuer geschmolzen und dann direkt serviert. Was ich auch sehr toll fand, dass genau angeführt war von wo die einzelnen Produkte kommen und wie weit dieser Ort entfernt ist. Regionalität spielt hier eine sehr große Rolle und dafür gibt es neben dem Geschmack noch einen Pluspunkt. Ein wirklich gemütliches Plätzchen um eine kurze Pause vom Boarden einzulegen. 

    Camino: Am Abend durften wir dann auch noch im etwas nobleren Italiener speisen und auch hier war ein Gericht besser als das andere. Meine Pizza hat mir wirklich gut geschmeckt, aber die Vorspeisen-Platte und das Pizzabrot konnte einfach nichts topen. 

    NoName: Das NoName ist mehr ein Café, das direkt an der größten Half Pipe liegt und irgendwie der Hotspot für alle Boarder ist. Hier trifft man sich zu Mittag auf ein Sandwich oder eine Suppe und genießt danach noch seinen Kaffee in der Sonne. Das Essen und auch der Kaffee sind richtig lecker und ich habe nach dem ersten Bissen ziemlich bereut, dass ich der lieben Sarah angeboten habe mein veganes Sandwich mit ihr zu teilen, denn es war so unglaublich gut, dass ich am liebsten ein zweites gegessen hätte. 

    Riders Hotel: Ja und das beste kommt bekanntlich zum Schluss. Am letzten Abend wurde noch das vegetarische Restaurant im Riders Hotel getestet und ich war wirklich sprachlos. Jeder einzelne Gang war ein reines Geschmackserlebnis und der junge Koch hat sich so richtig ins Zeug gelegt. Wir haben natürlich gleich versucht ihn zu überreden ein eigenes Kochbuch zu schreiben. Die ersten Abnehmer hätte er auf jeden Fall schon. Das Essen im Riders Hotel war wirklich der perfekte Abschluss, auch wenn ich mich danach nicht mehr rühren konnte. 

    Auch dieses Mal war die Reise wieder ein unglaublich tolles Erlebnis und ich kann mich nur wiederholen, Laax ist für mich einfach das coolste und entspannteste Skigebiet das ich kenne. Eines weiß ich, dieses Mal lasse ich mir nicht mehr so lange Zeit bis ich wiederkomme. Auch ein Besuch im Sommer steht noch aus, denn auch in den warmen Monaten gibt es in der Gegend um Laax, Flims & Valera so einiges zu entdecken und erleben. 

  • Salzburger Sportwelt

    Salzburger Sportwelt

    Werbung – In Zusammenarbeit mit SALZBURGER SPORTWELT

    Es ist glaub ich kein Geheimnis mehr, dass ich das Salzburger Land liebe und unheimlich gerne meine Zeit in diesem Bundesland verbringe. Jedes Mal bin ich aufs Neue begeistert, was für schöne Fleckchen es hier gibt. Vor kurzem ging es gemeinsam mit einer lustigen Truppe Richtung St. Johann, wo wir ein paar actionreiche Tage verbrachten und das tolle Angebot von Ski Amadé testen durften. Ich wusste zum Beispiel gar nicht, dass man den Ski Amadé Skipass in 5 Skiregionen verwenden kann und das sind einfach mal 760 Pistenkilometer – einfach grandios.
    Auch wenn ich auf Grund meiner Tollpatschigkeit, leider nicht alle Programmpunkte mitmachen konnte, habe ich mir ein gutes Bild von dem riesigen Angebot machen können. Ich bin nämlich leider, bevor diese Reise überhaupt richtig begonnen hat, im Schnee ausgerutscht und habe mir den kleinen Finger gebrochen und durfte die letzten 2 Tage nicht mehr auf die Piste. Das Ersatzprogramm war aber auch grandios und so war ich nicht ganz so traurig. Außerdem gibt es auch ein paar richtig coole Packages die man auch abseits der Piste machen kann und die den Urlaub im Schnee ganz besonders machen. Eines weiß ich aber auf jeden Fall, ich komme ganz bald wieder, denn zum Beispiel Powdern in Zauchensee, steht noch ganz oben auf meiner Liste.

    Ski Amadé – 5 Skiregionen 1 Karte

    Ich bin immer noch total begeistert, dass man mit der Ski Amadé Karte in 5 Skiregionen auf die Piste kann und so wirklich einiges geboten bekommt. Bei uns stand die Salzburger Sportwelt am Programm und jeden Tag durften wir ein anderes Skigebiet erkunden. Besonders cool finde ich, dass St. Johann, Flachau und Wagrain miteinander verbunden sind und so kann man einfach auch ein bisschen hin und her fahren und hat unheimlich viel Abwechslung.
    Wir hatten richtig Glück mit dem Wetter und durften uns über strahlend blauen Himmel und super Pistenverhältnisse freuen. Dank den super Locals, wie zum Beispiel die 2 Mädls von zweidahoam die uns die Tage ihr Zuhause zeigten, konnten wir uns sehr schnell ein gutes Bild von der Region machen. Ich hatte unglaublich viel Spaß und auch wenn ich das Powdern in Zauchensee und den Snowpark Flachau auslassen musste, habe ich die Zeit wirklich genossen. Vergangen Woche bin ich sogar gleich nochmal in die Gegend gefahren und in Kleinarl meine erste Tour mit meinem Splitboard gegangen, aber dazu ein anderes Mal mehr. Ich kann euch diese Region wirklich ans Herz legen, denn es ist einfach nur traumhaft und wenn ihr oben am Gipfel steht und über die verschneiten Berge schaut, wisst ihr ganz genau was ich meine.

    Kleiner Hinweis, die liebe Sabrina von berosagogreen ist bei meiner Attacke unverletzt davon gekommen.

    Almdorf – St. Johann 

    Untergebracht wurden wir in wunderschönen Chalets in Alpendorf. Schon beim Betreten dieser tollen Hütten war ich sprachlos. Hier war einfach alles perfekt und es hat uns an nichts gefehlt. Ein Kamin, eine Sauna, ein Whirlpool, ein gemütlicher Wohnbereich, eine Küche und schöne geräumige Zimmer inkl. Badezimmer. Hier habe ich mich so richtig wohl gefühlt, denn diese gemütlichen Luxushütten, luden wirklich zum verweilen ein. Auch ein großer Pluspunkt und was mir auch immer wichtig ist war die Gastfreundlichkeit der Besitzer. Wir wurden so freundlich begrüßt und am letzen Abend gab es noch ein gemeinsames Punschtrinken rund ums Lagerfeuer. Toll ist auch, dass man sich in den Hütten selbst versorgen kann, aber wenn man möchte wird einem das Frühstück auch gerne gebracht und hergerichtet. Wirklich tolle Chalets die einfach perfekt für den nächsten Winterurlaub sind. Wobei es angeblich auch im Sommer richtig schön sein soll.

    #mademyday – Frühstück in der G-Link Gondel 

    Wie vorher schon erwähnt gibt es so einige tolle Packages die man buchen kann und die den Urlaub noch besonders machen. So kann man zum Beispiel auch einfach in einer Gondel Frühstücken und ist nachdem man sich gestärkt hat einer der ersten auf der Piste. Was will man mehr, gutes Essen, einen tollen Ausblick und leere frisch präparierte Pisten um die ersten Schwünge zu ziehen. Das Frühstück in der G-Link Gondel dauert ca. 30 Minuten und man fährt einmal hin und retour und kann danach sofort das Snowboard oder die Skier anschnallen – der perfekte Start in den Tag

    Kitzsteingut – Alpaka-Wanderung

    Ich glaube ich muss euch nicht erzählen, dass meine Begegnung mit diesen tollen Tieren ein absolutes Highlight war. Ja ok, ich wäre schon sehr gerne auf die Piste gegangen, aber dieses Ersatzprogramm war auf jeden Fall auch richtig toll. Das Kitzsteingut liegt in Wagrain und man hat dort die Möglichkeit mit Alpakas spazieren zu gehen. Es ist nicht nur unheimlich lustig, die faulen Tiere durch den Wald zu führen, sondern es ist auch total entschleunigend und entspannend. Der liebe Bernhard hat uns nicht nur einiges über die Tiere erzählt, sondern wir durften auch einiges über die Verarbeitung der Wolle erfahren, was ich besonders interessant fand. Der Abschied von meinem Karli ist mir gar nicht so leicht gefallen, denn am liebsten hätte ich ihn ja gleich mitgenommen. Wobei ich glaube, da hätte er nicht so eine Freude gehabt und er lieber in der Bergen geblieben ist.

  • Sri Lanka – Anreise.Kosten.Route

    Sri Lanka – Anreise.Kosten.Route

    Endlich ist es soweit, mein erster Beitrag über Sri Lanka ist fertig und ich muss gestehen es war gar nicht so einfach, die ganzen Fotos und Informationen zu ordnen. Ich habe ziemlich lange gebraucht um mich zu entscheiden wie ich die Beiträge aufbaue und wie viele es werden sollen, damit ich auch wirklich alles mit euch teilen kann. Nicht so einfach wenn man so viel erlebt kann ich euch sagen. Nun ist es aber entschieden und insgesamt wird es 4 Beiträge zu dieser Reise geben, einen mit Hard Facts, einen über alle Food Hotspots, meine persönlichen 10 Tipps und natürlich einen zum Thema Surfen. Zu Beginn möchte ich mal alles rund um diese Reise mit euch teilen. Wie sind wir angereist, wie haben wir uns fortbewegt, was hat uns Sri Lanka gekostet, wie sah unsere Route aus, wo haben wir gewohnt und natürlich wie haben wir Sri Lanka erlebt.

    Ceylon – Eine unglaublich herzliche und abwechslungsreiche Insel

    Ich muss gestehen, ich habe vorher gar nicht so wirklich gewusst was mich erwartet. Man hört zwar von allen Seiten nur Gutes über diese wunderschöne Insel, aber eigentlich hatte ich Sri Lanka nie so wirklich am Schirm. Schande über mich, denn es ist eine traumhafte, abwechslungsreiche und vor allem sehr herzliche Insel. Wunderschöne lange Strände, gutes Essen, eine atemberaubende Natur und so freundliche Menschen.  Ich war wirklich begeistert und hier kann man schon ganz gut einige Wochen verbringen. Was ich besonders toll fand ist, dass es noch nicht ganz so extrem von Touristen überrannt wird. Also im Vergleich zu anderen asiatischen Reisezielen ist es auf Sri Lanka echt noch ruhig. Obwohl es natürlich auch hier schon mehr wird, denn es spricht sich natürlich schnell herum und ich glaube in ein paar Jahren wird das auch schon wieder ganz anders aussehen. Also schnell nach Sri Lanka mit euch.

    Anreise – Visum – Transport 

    Da wir lange nicht wussten wohin es eigentlich gehen soll, haben wir das Buchen unseres Fluges ziemlich lange hinausgeschoben. Was natürlich blöd ist, denn oft kann man ziemlich viel Geld sparen, wenn man länger im Voraus bucht. Schlussendlich hatten wir dann aber doch ziemliches Glück und haben nur rund 700 Euro bezahlt und das sogar mit Etihad Airways. Wenn man ein paar Dinge beachtet, kann man echt ein paar gute Schnäppchen machen und sehr günstig fliegen. Ich finde diesen Artikel von Checkfelix wirklich hilfreich und vor allem das Beachten der Wochentage hat mir immer sehr geholfen.

    Für einen touristischen Aufenthalt nicht länger als 30 Tage benötigt man ein Visa, das man aber ganz einfach und unkompliziert online HIER anfordern kann. Das Visum kostet rund 35$ und wird per Mail innerhalb von 24 Stunden ausgestellt.

    Es gibt keine vorgeschriebenen Impfungen die man für Sri Lanka benötigt. Hier würde ich euch einfach raten vorher zum Arzt oder ins Tropeninstitut zu gehen und euch zu erkunden und dann nach eigenem Ermessen entscheiden, was ihr für Impfungen wollt. Ich habe die normalen Standardimpfungen und habe mich gegen die Tollwutimpfung entschieden – Achtung, hier muss man auch rechtzeitig starten denn die Impfung erfolgt in 3 Teilimpfungen.

    Es kamen auch einige Fragen zum Thema Transport. Wie bewegt man sich auf Sir Lanka fort. Wie kommt man von A nach B. Hier gibt es einige Möglichkeiten und es kommt natürlich auch aufs Budget an und welchen Komfort man möchte. Ob Bus, Taxi, Tuk Tuk oder Zug alles ist möglich. Wir haben beschlossen uns einen Shuttle (wurde von unserer ersten Unterkunft organisiert- 44 Euro) zu organisieren, da wir nach diesem langen Flug keine Lust mehr hatten, noch den richtigen Bus oder Zug zu suchen und da unser erster Stopp doch ein Stückchen von der Hauptstadt entfernt war, kam ein Tuk Tuk nicht in Frage. Die günstigste Variante zu reisen ist bestimmt der Bus, der auch mit Sicherheit ein Erlebnis ist. Leider war uns das mit Surfbrett ein bisschen zu mühsam, weshalb wir diese Transportart ausgelassen haben. Sonst sind wir aber eigentlich immer mit dem Tuk Tuk von Ort zu Ort gefahren und das ist sogar mit Rucksäcken und Surfgepäck möglich. Sogar längere Strecken sind wir manchmal mit dem Tuk Tuk gefahren, wobei ich sagen muss, dass die Fahrt nach Ella schon ein Abenteuer war. Vor Ort haben wir uns dann einfach ein Moped ausgeliehen und sind herumgefahren – meiner Meinung nach die entspannteste Fortbewegungsart, auch wenn man sich anfangs erst an den Verkehr gewöhnen muss. Zuerst wollten wir ja eigentlich mit dem Zug die Küste entlang fahren, weil es wirklich ein Erlebnis ist, aber da haben wir uns auf Grund unseres Gepäcks dagegen entschieden und sind dann nur von Ella nach Hatton mit dem Zug gefahren, aber mehr dazu ein anderes Mal.

    Kosten

    Sir Lanka ist wie viele Orte in Asien unheimlich günstig und man kommt eigentlich mit wenig Geld aus. Die offizielle Währung sind Sri Lanka Rupien und 1 Rupie sind 0,0049 Euro. Das heißt man hat immer ziemliche viele Scheine dabei. Bei mir hat es echt ein bisschen gedauert, bis ich mich an die Währung gewöhnt habe.
    Man kann auf Sri Lanka sowohl günstig leben als auch essen. So haben wir zum Beispiel auch mal für 9 euro die Nacht (für 2 Personen) gewohnt oder nur 2 Euro fürs Abendessen bezahlt. Es geht natürlich auch anders, denn die hippen Unterkünfte, Hotels und Restaurants kosten dann schon mehr. So haben wir für eine schönere Unterkunft für 2 Nächte zum Beispiel 140 Euro bezahlt. Es ist aber trotzdem immer noch um einiges günstiger als bei uns.
    Wir haben eigentlich bis auf die ersten 2 Unterkünfte nichts im Vorhinein gebucht, sondern immer ersten ein paar Tage vorher geschaut wo es als nächstes hingehen soll. Natürlich sind die hippen AirBnb Unterkünfte meist lange im Voraus ausgebucht, aber man findet eigentlich immer etwas nettes und wenn man Glück hat storniert wer und man bekommt doch noch ein Zimmer. Also meiner Meinung nach muss man nicht schon alles vorher buchen und kann sich auch einfach mal treiben lassen. Wir haben unsere Zimmer eigentlich immer über Airbnb oder Booking.com gebucht.

    Wenn ich euch über folgenden Link anmeldet bekommt ihr übrigens 30€ geschenkt. 

    Auch das Essen ist eigentlich sehr günstig, aber auch hier gilt, die hippen Läden kosten natürlich mehr als das Roti oder Curry im einheimischen Restaurant. Insgesamt hat uns der Urlaub 1400 Euro pro Person (exklusive Flug & Shopping) gekostet. Also da war wirklich alles dabei, Mopedverleih, Unterkünfte, Essen, Surfstunden, Shuttle und Ausflüge. Also haben wir ca. 55 Euro pro Tag pro Person gebraucht. Wobei man eben sagen muss, dass wir es uns sehr gut gehen haben lassen und es wäre auf jeden Fall günstiger gegangen.

    Unsere Route. Unterkünfte

    Wir haben uns vor unserer Reise natürlich erkundigt, wohin es gehen soll unsere Route stand aber vorher noch nicht fest. Wir wollten uns einfach alles offen halten und auch die Möglichkeit haben mal wo länger zu bleiben wenn wir Lust darauf hatten. So sind wir zum Beispiel länger in der Gegend um Ahangama geblieben und auch am Ende nochmals zurückgekehrt, weil es uns so gefallen hat.

    Hikkaduwa

    Unser erster Stopp war Hikkaduwa und wir sind hier 2 Nächte geblieben obwohl uns jeder geraten hat diesen Ort auszulassen. Wir wollten zuerst einmal ankommen, bevor es weitergeht und in Colombo bleiben war für uns keine Option da wir ans Meer wollten. Ich hab von vielen Seiten gehört das Hikkaduwa sehr touristisch sein soll und es nicht unbedingt ein Ort ist den man gesehen haben muss. Als wir ankamen, hatten wir aber gar nicht das Gefühl und die 2 Nächte zum ankommen waren genau richtig. Es war sogar ziemlich ruhig und wir haben uns hier eigentlich sehr wohl gefühlt. Man muss aber dazu sagen, dass wir nicht genau in der Hauptbucht, sondern etwas weiter unten gewohnt haben und genau vor Weihnachten dort waren. Deshalb kann ich auch nicht einschätzen wie es sonst so ist.
    Gewohnt haben wir im Mountain Wave Hotel einer sehr einfachen aber netten Unterkunft direkt am Strand. Das Hotel hat auch einen Surfshop dabei und liegt auch direkt am Spot was super praktisch ist. Der Besitzer war unheimlich nett, hat uns unseren Shuttle organisiert und ein paar gute Restaurant-Tipps gegeben. Eine Unterkunft, die man ohne Probleme weiterempfehlen kann. Leider habe ich von den ersten Tagen kein Foto, denn ich habe die Zeit genutzt um richtig anzukommen.

    Ahangama 

    Danach ging es gleich weiter nach Ahangama, wo wir die meiste Zeit unserer Reise verbracht haben. Hier hat es uns einfach so gut gefallen, dass wir nicht nur verlängert sondern am Ende für 6 Nächte wiedergekommen ist. Ich kann gar nicht genau beschreiben, was an Ahangama mir gefallen hat, aber ich glaube es war einfach das entspannte Feeling. Man hat viele Surfspots direkt vor der Tür, ist mit dem Moped schnell in Unawatuna, Weligama oder Mirissa, aber es ist noch nicht so überlaufen. Für Leute die dieses entspannte Surf-Feeling mögen genau das richtige.

    Ahangama war also sozusagen unsere Base und wir sind einfach jeden Tag woanders hingefahren. Unawatuna fand ich zum Beispiel überhaupt nicht spannend und meiner Meinung nach reicht es wenn man einfach einen Tagesausflug hin macht, denn hier wimmelt es nur so von Touristen. Sehr gut haben mir dafür die Strände in Midigama gefallen, denn hier ist es einfach noch ruhiger und nicht so überlaufen. Auch in Weligama waren wir öfters, denn hier gibt es einen langen Beachbreak und auch viele leckere Cafes. Zum Wohnen wäre es aber denk ich nichts für mich, denn auch hier ist einiges los. Auch Mirissa hat mir sehr gut gefallen und es gibt einige wirklich schöne Plätzchen in der Gegend. Doch auch hier waren mir teilweise fast zu viele Menschen am Strand.

    Doch nun zurück zu Ahangama. Gewohnt haben wir zu Beginn im The Southern Gate. Ein kleines Boutique Hotel mit schönen Zimmern. Dank großer Glasfront im Zimmer kann man mit Meeresblick und Rauschen einschlafen und aufwachen – also wirklich toll.  Die Besitzer waren auch unheimlich freundlich und haben uns jeden Wunsch von den Lippen abgelesen. Untertags wurden wir sogar immer wieder mit frischen Kokosnüssen und Säften verwöhnt. Also eine wirklich nette Unterkunft, aber irgendwie fand ich sie trotzdem eine Spur zu teuer.

    Ahangama die Zweite

    Danach haben wir beschlossen, noch ein wenig zu bleiben und sind für 2 Nächte umgezogen und zwar ins The Kip. Hier hatten wir echt richtig viel Glück, denn diese Unterkünfte ist normalerweise Monate im voraus ausgebucht. Dank einer Stornierung durften wir Weihnachten im The Kip verbringen und haben unseren Aufenthalt sehr genossen. Seddy und Phoebe waren einfach die perfekten Gastgeber und haben uns sogar zu einem Weihnachtdinner eingeladen. Die Zimmer sind wunderschön und das Frühstück richtig lecker – Hier lässt es sich aushalten. Gewohnt haben wir im The Studio. Dieses Zimmer befindet sich im Garten und hat ein kleines Baumhaus und ein Outdoor-Bad dabei. Es gab hier nur kein warmes Wasser, was aber eigentlich halb so wild ist, denn in Sri Lanka ist es sowieso meistens warm.

    Hiriketya

    Weiter ging es nach Hiriketya und ich muss gestehen, ich bin ein bisschen zwiegespalten was diesen Ort betrifft, denn einerseits ist es wirklich eine wunderschöne Bucht und man kann hier wirklich gut essen, aber auf der anderen Seite ist es mir fast schon zu hipp und überfüllt gewesen. Als wir am 26. Dezember dort angekommen sind, war wirklich viel los und der Strand war richtig voll. Wenn ich dieser Bucht einen Namen geben könnte, dann würde ich sie wohl “die Instagram Bucht” taufen. Wir sind auch hier einfach mit dem Moped ein bisschen herumgefahren und haben die anderen Buchten besucht, weil es dort einfach um einiges ruhiger war. Es gibt auch einen kleinen Surfspot der eigentlich richtig gut wäre, aber der Nachteil ist, es ist ein ziemlich kleiner Spot und das Line-Up ist zu jeder Uhrzeit ziemlich voll. Ich habe nach 15 Minuten das Wasser verlassen, weil mir einfach viel zu viel los war. Außerdem habe ich mich irgendwie zwischen den ganzen Mädls in ihren ultraknappen Bikinis und Longboards Fehl am Patz gefühlt. Prinzipiell ist es eine richtig schöne Bucht, aber leider absolut kein Geheimtipp mehr. Zum Essen und Yoga machen perfekt, wohnen würde ich aber wahrscheinlich eher in einer Bucht weiter, oder ein bisschen außerhalb. Wir hatten ein Zimmer im Dots Bay House und auch wenn das Essen wirklich gut war, hat mich das Zimmer jetzt nicht so überzeugt. Es gibt hier sowohl Domes als auch Doppelzimmer die auch ok waren, aber für den Preis hätte ich mir dann doch ein bisschen mehr erwartet. Auch das Personal war nicht sonderlich freundlich und sehr sehr langsam. Eigentlich wollten wir ja im Salt House übernachten, aber das war leider bereits ausgebucht.

    Tangalle

    Danach wollten wir noch weiter in den Süden und da mir sehr viele Tangalle ans Herz gelegt haben, weil es dort noch nicht so touristisch sein soll, buchten wir 2 Nächte im Lucky beach hotel. Es gab zwei Gründe wieso ich diese Unterkunft gewählt habe und zwar hießen diese Lucky & Larry. Ok und weil das Hotel direkt am Strand lag. Doch Hauptgrund waren die zwei süßen Dackel die wirklich witzig waren. Auch die Unterkunft war sehr nett, zwar sehr rustikal und einfach, aber völlig ausreichend für uns. Die Besitzer waren zwei unheimlich witzige Kerle und wir haben uns dort sehr wohl gefühlt. Einmal in der Woche veranstalten sie auch ein Barbecue und das kann ich nur wärmstens empfehlen. Super nett fand ich auch, dass wir mein Surfbrett zwischenlagern konnten, während wir mit dem Zug ins Landesinnere gefahren sind.

    Tangalle selber ist um einiges ruhiger, das stimmt. Der Strand ist sehr schön und es gibt einige leckere Fischlokale direkt am Strand. Mir hat aber das entspannte Feeling, das man in Surferorten so hat ein bisschen gefehlt. Ich hatte das Gefühl, das hier eher die typischen Strandurlauber hinfahren, die dann den einen oder anderen Ausflug planen und dann wieder zurückkommen. Tangalle ist wirklich sehr nett, aber der kurze Aufenthalt hat uns eigentlich gereicht.

    Yala Nationalpark

    In Sri Lanka gibt es doch einige Nationalpark, wo man noch einige wilde Tiere sehen kann und das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Da Yala mehr oder weniger am Weg lag blieben wir eine Nacht im Lake View Treehouse,  von wo wir auch eine Safari machten. Die Unterkunft selber war richtig cool, denn wir haben die Nacht in einem richtigen Baumhaus mit Blick auf den See übernachtet. Es war zwar sehr rustikal und einfach gehalten, aber trotzdem hat es uns hier sehr gut gefallen. Der Besitzer spricht zwar nur gebrochen englisch, aber wir konnten uns trotzdem gut verständigen und haben hier auch sehr lecker Curry gegessen. Den Nationalpark bzw. die Safari selber, weiß ich nicht so recht ob ich empfehlen kann. Der Park ist wirklich schön, nur leider total überlaufen. Was dazukommt ist, dass Yala der Park mit den meisten Leoparden ist und das Ziel der Guides ist es einen zu sichten. Man rast also von einem zum anderen Platz, steht dann auch mal im Stau (ja im Park), nur um dann in 20 Meter Entfernung einen Leoparden zu sehen, der verkehrt auf einem Baum schläft. Ja klar möchte man in so einem Park auch Tiere sehen, aber mein Ziel war es nicht durch die Natur zu rasen. Ich wollte es genießen und lieber mal ganz in Ruhe bei einem Elefanten stehen bleiben. Das haben wir unserem Guide dann auch gesagt und am nächsten Morgen ist er es dann entspannter angegangen. Es war schon eine coole Erfahrung, aber könnte ich es mir nochmals aussuchen, würde ich wahrscheinlich einen anderen Park wählen.

    Ella

    Unser nächster Stopp war Ella und hier hat es mir sehr gut gefallen. Also der Ort selber ist super busy und schon eher touristisch, aber man kann in der Gegend unheimlich viel machen. Teeplantage besuchen, oder wandern gehen, aber dazu in einem anderen Beitrag mehr. Meiner Meinung nach ein absolutes Muss. Es ist einfach total anders als die Orte an der Küste, aber genau das macht es aus. Achtung hier braucht man aber schon mal was zum drüber ziehen, denn es kann ganz schön frisch werden. Gewohnt haben wir hier im Nest of Peak, das ein  bisschen außerhalb ist. Mit dem Moped ist man aber in 5 Minuten im Zentrum. Die Unterkunft selber ist auch sehr einfach, aber völlig ausreichend. Da wir kaum Zeit im Zimmer verbracht haben, war uns das auch nicht so wichtig.

    Adams Peak

    Bevor wir wieder zurück Richtung Meer fuhren stand noch der Adams Peak am Programm und so sind wir mit dem Zug bis Hatton und dann mit dem Tuk Tuk nach Nallathanniya gefahren, wo wir im Hugging clouds übernachtet haben. Eine sehr nette Unterkunft mit gemütlichen Zimmern und gutem Essen. Die Besitzer haben uns alles ganz genau für die Wanderung erklärt und gezeigt wo der Ausgangspunkt ist. Man kann ganz gemütlich vom Hotel weggehen was uns sehr wichtig war, da wir unsere Wanderung um 2 uhr morgens gestartet haben. Die Unterkunft kann ich auf jeden Fall empfehlen, wenn man vor hat auf den Adams Peak zu gehen. Es reicht aber auf jeden Fall wenn man 1 Nacht bleibt, denn der Ort selber kann gar nichts. Ich war sogar ein wenig geschockt wie unfreundlich die Menschen dort waren. Das war ich von Sri Lanka so gar nicht gewohnt. Die Pilgerung auf den Adams Peak ist aber trotzdem auf jeden Fall ein Erlebnis, aber auch dazu bald mehr.

    Ahangama

    Ja und zum Schluss mussten wir einfach nochmal ans Meer und da es uns in Ahangama einfach am besten gefallen hat, haben wir die letzte Woche im wunderschönen Gitano house verbracht. Gayashan und Emma waren einfach so tolle Gastgeber und wir haben uns hier richtig wohlgefühlt. Die beiden haben einen gemeinsamen Curry Abend veranstaltet, Gin Tonics für uns gemixt und uns viele nützliche Tipps gegeben. Gaya war sogar so nett und hat sich als Surf-Guide angeboten und uns nicht nur Spots sondern den einen oder anderen nützlichen Tipp gegeben. Diese Unterkunft kann ich wirklich wärmstens empfehlen. Mit Pool, netten Besitzern und nicht weit vom Strand entfernt.

    Wir hatten eine unglaublich tolle Zeit in Sri Lanka und es hat uns seht gut gefallen. Die Insel ist wirklich traumhaft und sehr abwechslungsreich. Jeder der vor hat nach Sri Lanka zu fliegen, tut es in den nächsten Jahren, denn ich glaube Sri Lanka wird das neue Bali werden und bald wird sicher um einiges mehr los sein und die Orte werden sich verändern.

  • Travel Diary – Obertauern

    Travel Diary – Obertauern

    Werbung – In Zusammenarbeit mit Lürzer

    Vergangene Woche durfte ich gemeinsam mit den Lürzer Betrieben in die Wintersaison starten. Für 2 Nächte ging es für mich nach Obertauern, wo ich nicht nur die ersten Turns auf den Pisten ziehen konnte, sondern auch das gesamte Wellness- und Kulinarikangebot des Hotels in Anspruch nehmen durfte. Zwei Tage im Schnee mit Sonnenschein, gutem Essen, Glühwein und einem beheiztem Whirlpool, was will man mehr. Es war einfach die perfekte Kombi und genau so stelle ich mir einen Winterurlaub vor.

    Ich weiß gar nicht mehr wann ich das letzte Mal in Obertauern war, aber es ist bestimmt schon 10 Jahre her. Eine Sache ist mir aber  in Erinnerung geblieben und zwar der Abend mit meinem Papa in der Lürzer Alm.

    Die Tage in Obertauern waren wirklich super abwechslungsreich und wir haben diese auch in vollen Zügen genossen und uns so richtig wohl gefühlt. Außerdem hatten wir echt Glück mit dem Wetter, denn die Sonne hat sich blicken lassen als wir mit dem Snowboard unterwegs waren. Ich weiß gar nicht mehr wann genau ich das letzte Mal in Obertauern war, aber es ist schon ziemlich lange her. Sicher über 10 Jahre. Ich weiß zwar leider nicht mehr viel von diesem Urlaub, aber eine Sache ist mir in Erinnerung geblieben und zwar ein lustiger Abend mit meinem Papa in der Lürzer Alm. Es war witzig nach so langer Zeit mal wieder dort drinnen zu stehen und mich in meine Vergangenheit zurück zu versetzen. Irgendwie war alles so vertraut und dass obwohl mehr als 10 Jahre dazwischen lagen.

    Das Skigebiet – Obertauern 

    Am Mittwoch ging es für uns natürlich gleich auf die Piste. Es war nicht nur das erste Mal in dieser Saison, dass ich endlich wieder am Snowboard stand, sondern es gab in der Nacht auch etwas Neuschnee. Am Morgen war ich natürlich richtig hibbelig und konnte es gar nicht erwarten in den Sessellift zu steigen. Es waren zwar noch nicht alle Lifte offen, trotzdem konnten wir schon richtig viele Pisten nutzen. Das Skigebiet ist echt ganz schön groß und es ist für jeden etwas dabei. Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene werden hier richtig viel Spaß haben. Super praktisch war auch, dass wir nicht nur den Lift vor der Haustür hatten, sondern auch den Verleih. Mein Snowboard hatte dringend ein bisschen Wachs nötig und es war knapp davor, dass die grantige Nina zum Vorschein kam. Ich bin die erste Abfahrt nämlich andauernd kleben geblieben und habe einfach keine Geschwindigkeit aufgebaut. Also ab zum Verleih, ein bisschen Wachs aufgetragen und schon konnte es wieder los gehen. Der Tag auf der Piste war wirklich grandios und ich wollte am Nachmittag eigentlich gar nicht mehr aufhören, weil es mir so viel Spaß gemacht hat.

     Hotel Kesselspitze – Wellness, Kulinarik & direkt an der Piste

    Als wir im Hotel Kesselspitze angekommen sind habe ich mich einfach sofort wohlgefühlt. Es ist zwar modern, aber trotzdem bodenständig und heimelig. Was mir sofort aufgefallen ist, war das super freundliche Personal. Die Menschen waren aber nicht so übertrieben nett, sondern einfach alle unheimlich herzlich. Ich finde sowas macht einfach so viel aus. Egal ob an der Rezeption, das Reinigungspersonal oder im Restaurant – alle waren einfach unglaublich freundlich und nett. Man hatte irgendwie das Gefühl schon mal dort gewesen zu sein und die Menschen zu kennen. Tobi wurde übrigens gleich mit Leckerlis verwöhnt und uns wurde auch sofort eine Decke und Schüsseln für ihn angeboten.

    Auch unser Zimmer war sehr schön und geräumig. Ein schönes Bad mit Dusche, ein Schreibtisch, ein super gemütliches Bett und eine kleine Chill-Area mit Couch – alles was man so für eine schöne Zeit benötigt war da. Das Hotel hat außerdem einen Fitnessraum, einen Spieleraum, einen großen Skikeller und natürlich einen richtig tollen Wellnessbereich. Nach unserer Ankunft haben wir es uns dort gleich mal ein bisschen gemütlich gemacht und entspannt. Es gibt einen Pool mit hängenden großen  Betten und vielen bequemen Liegen, einen Ruheraum, natürlich Sauna und Dampfbad und einen beheizten Whirlpool im Freien. Im warmen Wasser sitzen und den Schneeflocken beim tanzen zu sehen. Ich glaube mehr muss ich dazu gar nicht sagen. Außerdem gibt es Obst und Nüsse und auch Getränke, man kann also wenn man möchte auch den ganzen Tag dort verbringen. Meiner Meinung nach gibt es einfach nichts schöneres, als nach einem Tag auf der Piste im Wellnessbereich zu entspannen und den Tag ausklingen zu lassen.

    Last but not Least muss natürlich auch das Essen erwähnt werden, denn auch das war einfach nur großartig. Am ersten Abend bin ich zwar aus dem Restaurant gerollt und habe mir danach einfach nur gedacht Wieso? Wenn es so ein riesen großes Nachspeisenbuffet inkl. Kaiserschmarrn gibt, kann man einfach nicht nein sagen. Auch das Frühstück war richtig gut und ich wusste gar nicht was ich zuerst essen soll. Am liebsten wäre ich ja stundenlang sitzen geblieben und hätte alles ausprobiert. Frische Säfte, Müsli, eine große Auswahl an Schinken & Käse, frisches Obst und vieles mehr. Hier geht auf jeden Fall jeder satt raus.

    Wenn ich so nachdenke, gibt es eigentlich nicht wirklich etwas, was mich gestört hat. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und den Aufenthalt wirklich in vollen Zügen genossen.

    Lürzer Alm & Freudenhaus 

    Es ist ja unglaublich wie viel eigentlich zu den Lürzerbetrieben gehört – vom Skiverleih, bis zum Hotel, Hütten, Restaurants, Taxiservice (der übrigens inkludiert ist) und sogar ein Shoppingcenter.  Auch die bekannte Lürzer Alm, die mir eben von früher in Erinnerung geblieben ist gehört dazu. Man kann hier übrigens nicht nur super Apre Ski machen, sondern auch richtig gut Abendessen und davon wollten wir uns natürlich überzeugen. Also ging es von der Piste direkt zur Lürzer Alm auf einen Glühwein und dann von dort zurück zum Hotel. Es ist wirklich super praktisch, man muss einfach nur die Piste weiterfahren und schon ist man da. Es benötigt also keinen Shuttle oder ähnliches und kann einfach gemütlich mit dem Snowboard oder den Ski retour fahren. Danach haben wir ein wenig im Hotel entspannt und sind dann mit dem kostenlosen Shuttle wieder retour zur Lürzer Alm zum Abendessen gefahren. Das Essen war richtig gut und auch hier war das Personal super freundlich. Danach haben wir beschlossen ganz gemütlich zurück zu spazieren, denn das Essen muss ja sowieso verdaut werden und Tobi hat sich über einen Spaziergang im Schnee gefreut.

    Am letzten Tag hatten wir leider nicht so viel Wetterglück, aber das macht nichts und so sind wir nach unserem morgendlichen Spaziergang noch im Freudenhaus, dem Shoppincenter vorbeigefahren, haben ein bisschen geschmökert und die Neuheiten für den Winter bewundert. Danach gab es noch einen leckeren Tee im Cafe Mundwerk bevor es retour Richtung Salzburg ging.

    Die Tage in Obertauern mit Lürzer waren wirklich super schön und die perfekte Einstimmung auf den Winter. Das war bestimmt nicht mein letzter Besuch.

  • Solo Travel Bali – Eure Fragen

    Solo Travel Bali – Eure Fragen

    Meine Bali Reise ist mittlerweile doch einige Monate her. Genau genommen sogar 10. Tja irgendwie habe ich es nie geschafft diesen Beitrag fertig zu stellen. Es ist einfach etwas anders, wenn man ohne Kamera auf Reisen fährt und eine Reise so ganz privat erlebt. Keine Ahnung wieso, aber die Fertigstellung fiel mir einfach schwer, obwohl ich meine Gedanken dazu gerne mit euch teilen wollte. Da ich aber zu diesem Thema immer noch so viele Fragen und Nachrichten bekomme, bin ich über meinen Schatten gesprungen und habe endlich die paar Fotos zusammengesucht und den Text ausformuliert. Es wird einfach höchste Zeit, dass dieser Beitrag online geht. Vor einiger Zeit habe ich euch gefragt was ihr über meinen Solo-Trip nach Bali noch wissen wollt und habe diese Fragen gesammelt. Ja und here we go, hier sind meine Antworten dazu. Einen Beitrag zu meinen Bali Tipps findet ihr übrigens HIER. Solltet ihr noch Fragen könnt ihr mir die jeder Zeit stellen, ich versuche natürlich alles zu beantworten.

    Warum hast du dich entschlossen alleine zu reisen?

    Das ist eine gute Frage. Ich wollte das immer schon mal machen und habe die Menschen bewundert, die sich trauen alleine zu verreisen. Auch meine Schwester war schon mehrere Male Solo unterwegs und das fand ich einfach richtig toll und auch motivierend. Irgendwann habe ich mir gesagt, diese Erfahrung möchte ich einfach auch gemacht haben. Ich habe viele Berichte zu diesem Thema gelesen und dann auch ein Buch von einer Followerin bekommen. Letztes Jahr gab es einfach so viele Veränderungen bei mir, dass ich mir gedacht habe, wann wenn nicht jetzt. Ich wollte nicht später irgendwann sagen, ach wieso hast du das nicht gemacht. Im Februar bin ich dann über meinen Schatten gesprungen und in den Flieger Richtung Bali gestiegen. Ich hatte echt große Angst vor diesem Schritt und ihr müsst wissen ich habe einen zweiten Anlauf gebraucht. Denn der erste Flug im November wurde storniert.

    Warum Bali?

    Für mich gab es eigentlich nie eine Alternative und es stand von Anfang an fest, wenn ich alleine verreise dann muss es nach Bali gehen. Diese Destination steht schon seit sicher 10 Jahren auf meiner Liste und irgendwie habe ich es nie hingeschafft. Außerdem ist Asien für Alleinreisende doch sehr einfach, denn es ist sicher, günstig und man findet schnell Anschluss. Sehr wichtig war mir aber dass man Surfen kann, das war irgendwie so das Hauptkriterium für das Ziel, denn ich wollte einfach wieder richtig viel Zeit haben um mich einfach nur in die Wellen zu schmeißen.

    Wie hast du alles organisiert? Wo hast du gebucht? Welche Airline?

    Ich muss gestehen, ich habe eigentlich gar nicht so viel organisiert, denn ich wollte so flexibel wie möglich bleiben. Ich habe mir einfach geschworen, wenn ich so eine Reise mach dann richtig, also ohne großen Plan. Ich wollte mich einfach treiben lassen und deshalb wurde lediglich der Flug gebucht und ein Surfcamp für die erste Woche organisiert. Alles andere habe ich mir offen gelassen. Es standen zwar einige Orte und Dinge auf meiner Liste, aber ich muss sagen am Ende ist es ganz anders gekommen und aus einer “Rundreise” ist dann ein Daueraufenthalt in Canggu geworden. Doch es war genau richtig und ich würde so im Nachhinein betrachtet nichts anders machen. Den Flug habe ich damals glaub ich über Opodo oder Swoodoo gebucht und geflogen bin ich mit Emirates. Wirkliche Tipps, bzgl. Schnäppchen habe ich hier leider nicht, denn auf das habe ich in diesem Fall nicht geachtet. Ich wollte einfach nur fliegen und ich weiß wenn ich hier noch nach günstigen Flügen gesucht hätte, wäre mir sicher wieder eine Ausrede eingefallen. Also habe ich einfach nach dem gemütlichsten Flug gesucht und gebucht.

    Braucht man ein Visum? Welche Impfungen benötigt man?

    Wenn man bis zu 30 Tage in Bali bleibt braucht man kein Visum im Vorhinein. Das bekommt man dann einfach bei der Einreise. Hat man vor länger zu bleiben, muss man sich aber schon um eines kümmern. Da mir das so kurzfristig zu mühsam war, habe ich beschlossen genau am 30. Tag einfach auszureisen. Ich habe aber auch schon von vielen Seiten gehört, dass es meistens kein Problem ist, wenn man mal ein paar Tage überzieht. Ich lege dafür aber nicht meine Hand ins Feuer, weil ich für meinen Teil wollte da einfach nichts riskieren.
    Bzgl. Impfungen habe ich mich im Tropeninstitut erkundigt. Da ich ein paar Jahre davor erst in Afrika war, habe ich eigentlich nicht wirklich was benötigt und nur die klassischen Impfungen die man halt so hat, wie Hepatits A und B aufgefrischt. Spezielle Sachen habe ich mich nicht impfen lassen und mich auch gegen die Tollwut Impfung entschieden. Das muss aber jeder für sich selber entscheiden.

    Backpack oder Koffer?

    Eindeutig Backpack. Das war meine erste Reise mit Rucksack und mir hat es so gefallen, dass es auch jetzt mit dem Backpack nach Sri Lanka geht. Natürlich kann man auch mit Koffer verreise, aber ich fand es mit Rucksack entspannter. Vor allem als ich dann zusätzlich auch noch mein Surfbrett hatte. Außerdem gehört ein Backpack einfach zu so einer Art von Reise dazu und das Feeling ist einfach ein ganz anderes.

    Wie kommt man von A nach B? Ist es sicher mit dem Moped zu fahren?

    Also von Ort zu Ort ganz entspannt mit dem Auto oder Bus. Man kann sich eigentlich überall ganz einfach einen Fahrer checken. Die gibt es dort wie Sand am Meer. Wenn man dann länger an einem Ort wie z.b. Ubud oder Canggu bleibt, ist es am besten man mietet sich ein Moped. Das ist super unkompliziert, günstig und man kommt super schnell von A nach B. Von einem eigenem Mietauto würde ich jedem eher abraten. Ja und zu Fuss geht dort eigentlich sowieso keiner.
    Die Mopeds sind so eine Sache und ich kenne kaum jemanden der nicht mit dem Moped auf Bali gestürzt ist, ich inklusive. Trotzdem ist es eigentlich wenn man vorsichtig fährt sicher. Das Problem ist glaub ich nur, dass jeder einfach ein Moped bekommt, auch wenn er z.B noch nie damit gefahren ist und so entstehen dann die Unfälle, wenn die Menschen nicht aufpassen. Es ist ziemlich chaotisch, aber man gewöhnt sich sehr schnell an den Trubel und irgendwann macht es dann echt Spaß und man kann sich den Tag ohne ein Moped gar nicht mehr vorstellen. Wenn man vorsichtig fährt ist es wirklich kein Problem. Helm nur nicht vergessen.

    Welche Unterkunft ist am besten wenn man alleine reist?

    Hostel. Guesthouse, ein Zimmer in einer Villa oder Surfcamp- Ich kann euch so jetzt gar nicht sagen was ich am besten fand, denn kennenlernen tut man eigentlich überall jemanden. Ein Hostel ist auf jeden Fall die günstigste Variante, aber es gibt auch viele Villen die Shared Rooms anbieten. Die sind auch sehr billig und so habe ich für 3 Nächte in einer Villa gewohnt und 9 Euro die Nacht bezahlt. Es kommt auch immer darauf an was für ein Typ man ist. Mir hat es auch im Hostel sehr gut gefallen, aber nach einigen Tagen war ich dann doch sehr froh wieder ein eigenes Zimmer und mehr Privatsphäre zu haben.

    Ist Bali teuer?  Was hast du ausgegeben ?

    Also im Grunde ist Bali nicht teuer, ABER es kommt immer darauf an wie man lebt. Man kommt dort schon mit echt wenig Geld am Tag aus. Geht man aber jeden Tag in ein Hipster Lokal und Kaffee trinken usw. kommt schon einiges zusammen. Man kann wie gesagt sehr günstig essen und wohnen, aber es geht natürlich auch teurer. Meine Tattoos zum Beispiel waren alles andere als billig. Wobei ich hier sagen muss, dass es mir schon wichtig war das ich in ein gutes Studio gehe. Was ich so in Summe ausgegeben habe kann ich nicht beantworten. Ich war nämlich ziemlich viel Shoppen, hatte ziemlich viele Surfstunden und habe es mir in diesem Monat richtig gut gehen lassen. Wahrscheinlich hätte ich auch 2 Wochen in ein gutes Hotel fahren können um das Geld, aber das war halt nicht mein Ziel. Es geht aber auf jeden Fall um einiges billiger.

    Muss man surfen können, wenn man ein Surfcamp auf Bali besucht? Wie hast du dein Surfbrett transportiert?

    Nein muss man auf keinen Fall. Ich war zum Beispiel im Rapture Surfcamp the Cliff und das war wirklich top, auch für Anfänger. Es gibt 2 Gruppen und die Lehrer sind echt super. Ich habe viele Leute dort kennengelernt die gerade erst begonnen habe, also nur Mut. Ich habe mein Surfbrett ja erst dort gekauft und es dann einfach in einem Boardbag transportiert. Es musste am Schluss nur als Großgepäck angemeldet werden. Mit Emirates ist das leider ziemlich teuer. Hier würde ich mich aber erkundigen, denn es gibt auch Airlines die einen kostenlosen Transport anbieten. Ich fliege zum Beispiel am Montag mit Etihad und solange ich meine 32 Kilo nicht überschreite darf mein Surfbrett kostenlos mit.

    Wie ist es alleine zu reisen?

    Großartig kann ich euch sagen. Niemals hätte ich es mir gedacht, dass mir diese Reise so sehr gefallen wird. Man traut sich viel mehr, muss über seinen Schatten springen und geht ganz anders auf Menschen zu. Wenn ich immer mit jemanden anderen verreist bin, habe ich immer die andere Person vorgeschickt egal was war. Ist man alleine unterwegs geht das natürlich nicht und soll ich euch was sagen, es ist total egal man macht sich einfach keine Gedanken drüber und fragt einfach selber. Alleine zu verreisen ist eine tolle Erfahrung und ich kann es wirklich jedem nur ans Herz legen. Ich habe in diesen Wochen so einiges dazugelernt. Wolltet ihr schon immer alleine wohin? Tut es, glaubt mir ihr werdet es nicht bereuen.

    Hast du dich je einsam oder unsicher gefühlt?

    Bevor ich in den Flieger gestiegen bin, ja. Ich war extrem unsicher hatte große Angst und bin mit Tränen im Flieger gesessen. Was wird mich erwarten? Werde ich viel alleine sein? Wie wird es mir gehen und vor allem wird es mir gefallen? Mir sind unzählige Fragen in meinem Kopf herumgespukt. Als das Flugzeug dann abgehoben ist, war alles einfach verschwunden. Die Vorfreude war größer als die Angst und ich bin richtig selbstsicher und motiviert in Bali aus dem Flieger gestiegen. Wirklich einsam war ich nie, nein. Ich hatte einen Tag, an dem es mir nicht so gut ging. Ich war alleine auf einer Insel, war erkältet und bin zuvor mit dem Moped gestürzt. Da habe ich mich kurz nicht so wohl gefühlt. Doch auch sowas gehört dazu. Ich bin früh schlafen gegangen und am nächsten Tag hat alles schon wieder ganz anders ausgesehen.

    Wie lernt man Menschen kennen? Bzw. Hast du vorher schon jemanden gekannt?

    Einfach überall. Der Spruch, wenn man auf Bali nicht alleine bleiben will, bleibt man auch nicht alleine, stimmt einfach so sehr. In Restaurants, Cafes, in Hostels, Surfcamps, Bars, beim Surfen, am Strand – man kann wirklich immer und überall mit den Menschen in Kontakt kommen. Meine größte Angst war ja  alleine zu bleiben, aber soll ich euch was sagen, das war einfach Schwachsinn. In 4 Wochen Bali war ich genau 1 Tag alleine und das auch nur weil ich es so wollte.  Viele Menschen auf Bali sind selber alleine unterwegs und daher auch sehr offen.Ich bin zwar ein sehr gesprächiger Mensch, aber Fremden gegenüber zu Beginn doch sehr zurückhaltend. Trotzdem habe ich so viele liebe und interessante Menschen von überall auf der Welt kennengelernt.
    Nein ich bin wirklich alleine nach Bali geflogen und habe niemanden gekannt. Carmen mit der ich sehr viel Zeit verbracht habe, hat zwar auf Instagram gesehen, dass ich da bin und mich angeschrieben, aber auch sie habe ich erst dort kennengelernt.

    Was hat dir am besten gefallen?

    Das ist eine Frage die ich so nicht beantworten kann. Die ganze Reise war wirklich besonders und es war die Kombi aus Ich kann machen was ich will, entspannen, abschalten und Menschen kennenlernen. Ich habe dort so viel erlebt, tolle Menschen mit unterschiedlichen Geschichten getroffen und es war wirklich eine unbeschreibliche Reise. Wenn ich nur daran denke muss ich Lächeln und bekomme Gänsehaut, denn es war die beste Entscheidung damals in diesen Flieger zu steigen. Ich habe unheimlich viel gelernt und bin für jeden Moment und die Erfahrung dankbar.
    Abschließend kann ich euch nur sagen, wenn ihr schon mal mit dem Gedanken gespielt habt, alleine auf Reisen zu gehen tut es. Springt über euren Schatten, bucht diesen Flug, steigt in den Flieger und begebt euch auf dieses Abenteuer. Es kann nichts passieren, außer dass ihr vielleicht die beste Zeit in eurem Leben erlebt. Ja und wenn es euch nicht gefällt, macht es auch nichts dann geht es halt wieder nachhause und ihr habt es zumindest probiert. Doch ich kann euch sagen, das wird nicht passieren. Wenn die Leute sagen, alleine zu verreisen ist das beste was man mal ausprobieren kann, haben sie recht. Auch ich habe es nie geglaubt und wurde eines besseren belehrt. Was natürlich nicht bedeuten soll, dass es nicht auch sehr schön ist, so eine Reise mit jemanden gemeinsam zu erleben. Doch wenn man so ein bisschen auf der Suche nach sich selbst ist, kann so ein Abenteuer schon ein auch helfen den richtigen Weg für sich zu finden.

    Solltet ihr noch Fragen haben oder euch etwas am Herzen liegen könnt ihr mir jederzeit schreiben. Gerne als Kommentar oder eine Email. Auch wenn es manchmal vielleicht ein bisschen dauert bis ich antworte, ich werde gerne auf alles eingehen.

  • Geinberg5 – Time to relax

    Geinberg5 – Time to relax

    Werbung – In Zusammenarbeit mit Geinberg5



    Vor kurzem war ich gemeinsam mit meinem Freund in Oberösterreich zu Besuch. Genauer gesagt im Geinberg5  der absoluten Wellness Oase. Exklusiver Spa-Bereich, Hamam, große Suiten mit eigenem Whirlpool, Badeteich und Butler-Service – die zwei Tage standen ganz unter dem Motto “Zeit zu zweit”. Oder besser gesagt zu Dritt, denn Tobi war natürlich auch willkommen und hat uns begleitet.
    Der Sommer war doch ziemlich reise- und arbeitsintensiv und so kam diese Einladung wie gerufen. In den letzten Jahren habe ich gelernt, dass es unheimlich wichtig ist, sich zwischendurch kleine Auszeiten zu nehmen, denn nur mit aufgeladenen Batterien kann man 100% geben und wieder voll durchstarten. Deshalb hat es richtig gutgetan mal ein bisschen abzuschalten. Einfach die Seele baumeln lassen, gut speisen, den ganzen Tag im Bademantel herumlaufen und ganz wichtig viel Zeit zu zweit.




    Zeit für Zweisamkeit – Private Suite 

    Das Geinberg5 ist wirklich ein Wellness-Resort der ganz besonderen Art. Hier wird einem  jeder Wunsch von den Lippen abgelesen und wenn man möchte braucht man sein Zimmer während des gesamten Aufenthaltes nicht verlassen. Ihr fragt euch sicher, wie jetzt? Wellnessen fahren und dann nur im Zimmer hocken. Ja ganz genau, denn wenn das Zimmer, eine 114qm Suite mit eigener Sauna, Dampfbad, Whirlpool und eigenem Zugang zum Naturteich ist, lässt es sich schon ein bisschen aushalten. Sogar das Essen kann man sich aufs Zimmer liefern lassen und muss somit eigentlich keinen Fuß vor die Türe setzen, wenn man das nicht möchte. Eine Auszeit der anderen Art und hier kann man sich wirklich voll und ganz auf das Wesentliche konzentrieren. Am meisten wurde bei uns eindeutig der Whirlpool genutzt, denn was gibt es besseres als mit guter Musik im warmen sprudelndem Wasser zu sitzen und den Ausblick auf den wunderschönen Naturteich und die bunten Bäume zu genießen. Es war wirklich traumhaft und wenn ich ganz ehrlich bin, hätte ich es schon noch ein paar Tage ausgehalten. Zuerst entspannt in der Natur spazieren gehen oder laufen, gut essen, ein bisschen wellnessen, in der Sonne ein gutes Buch lesen und abends wird dann noch der Kamin angemacht, die Sauna eingeheizt und ein Gläschen (oder zwei) Rotwein getrunken – ja diese kleine Auszeit war einfach perfekt und es war schön den Alltag mal vor der Tür zu lassen.













    Private Spa & Hammam

    Wir haben zwar unglaublich viel Zeit in unserer eigenen Suite verbracht, doch zwischendurch mussten wir dann einfach auch in den privaten Spa-Bereich, der nur für die Geinberg5 Gäste  rund um die Uhr zugänglich ist. Zusätzlich zu diesem wirklich wunderschönen Bereich, hat man auch Zugang zur Orientalischen Erlebniswelt. Auch diese Bereich ist wunderschön und irgendwie fühlt man sich wie in einer anderen Welt. Eine finnische Sauna am Dach, eine gemütliche Teebar, ein wunderschöner Arkadenhof und das Highlight das Hamam – ja hier kann man schon ein bisschen Zeit verbringen und entspannen. Ich bin  sogar in den Genuss einer traditionell orientalischen Hamam-Behandlung, mit Körperpeeling, Wassergüssen und Seifenschaummassage gekommen – ein absoluter Traum kann ich euch sagen.
    Es zahlt sich also wirklich aus, wenn man die Suite zwischendurch mal verlässt. Wer möchte, kann neben diesen Bereichen übrigens auch die öffentliche Therme und das Spa-Angebot in Anspruch nehmen.








    Ein kulinarischer Traum – Room Service

    Auch das Essen möchte ich euch auf keinen Fall vorenthalten, denn wir haben uns natürlich auch ordentlich die Bäuche vollgeschlagen. Das tolle an Geinberg5 ist, dass man auch hier entscheiden kann, ob man für einen Aufschlag von 10 Euro lieber zu zweit in der Suite speist, oder ob man es sich im Restaurant bequem macht. Wir wollten ja beides ausprobieren, damit man einfach alles gesehen hat. Auch wenn das Ambiente im Restaurant sehr nett war, muss ich gestehen, dass es dann doch noch mal gemütlicher ist, wenn man sein Frühstück und Abendessen einfach im Bademantel im eigenen Zimmer genießen kann. Man bestellt ganz unkompliziert mittels iPad und zur gewünschten Zeit steht das Essen dann auch bereit. Die Auswahl beim Frühstück war einfach riesig und ja wir mussten einfach alles ausprobieren, denn wer kann sich schon zwischen Pancakes, Spiegelei, Weißwurst und Fruchtjoghurt entscheiden. Abends gab es dann ein 4 Gang Menü, wo man natürlich zwischen 2 unterschiedlichen Gerichten wählen konnte. Auch kulinarisch wird man im Geinberg5 verwöhnt und nur wenn ich an das Essen denke, läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Nicht umsonst ist das Restaurant mit zwei Hauben ausgezeichnet.








    Unser Aufenthalt im Geinberg5 war wirklich traumhaft und mir hat diese kleine aber sehr besondere Auszeit mit meinen Liebsten echt gutgetan.

  • Travel – Grünkraft tanken

    Travel – Grünkraft tanken

    Werbung – In Zusammenarbeit mit Steiermark Tourismus 

    Ich kann nirgendwo mehr Energie tanken als in der Natur und für diese Erkenntnis musste ich erst 28 Jahre alt werden. Eigentlich war ich immer schon sehr viel und gerne draußen unterwegs, aber seit knapp 2 Jahren, gibt es für mich einfach nicht schöneres, als raus aus der Stadt zu fahren und meine Zeit in der Natur zu verbringen. Egal ob am Berg, am See oder Wald, da fühle ich mich einfach wohl und kann am besten wieder Kräfte tanken. Vor dem Sommer war bei mir doch viel los und ein Termin hat den nächsten gejagt. Projekte mussten umgesetzt und Mails beantwortet werden. Aus diesem Grund habe ich auch beschlossen die Sommermonate ein bisschen zurückzuschalten und auch mal ein bisschen zu entspannen und mir einfach Zeit für mich zu nehmen. In der heutigen Zeit wo der Stress doch sehr den Alltag regiert, kommt das viel zu selten vor. Aus diesem Grund bin ich auch der Einladung in die Steiermark gefolgt und habe es mir mit Denise und unseren Hunden gut gehen lassen.

    Unter dem Motto Grünkraft – Die Glücksformel für das eigene Ich, ging es nach Bad Radkersburg wo ich im letzten Jahr schon ein paar schöne Tage verbracht habe.




    Grünkraft tanken in Bad Radkersburg

    Unsere Zeit stand ganz im Zeichen von Wellness, Regeneration und natürlich auch ein bisschen Fitness, denn Bewegung muss sein und tut auch wirklich gut. Wir haben versucht unsere Tage so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten, uns aber nicht zu viel Programm vorzunehmen, damit wir auch wirklich zur Ruhe kommen können. Meistens ist es ja so, dass man wegfährt und sich dann einiges vornimmt, weil man die Zeit voll und ganz nutzen möchte – hallo Urlaubsstress. Doch dieses Mal haben wir uns einfach treiben lassen, sind viel in der Natur gewesen, haben die kulinarischen Köstlichkeiten der Steiermark genossen und in der Therme entspannt. Auch wenn wir nur kurz zu Besuch waren, es hat gereicht um wieder ein bisschen zu Kräften zu kommen.
    Außerdem bin ich in den Genuss des Grünkraft-Pakets des Vitalhotel der Parktherme gekommen und durfte ein paar Behandlungen und Aktivitäten ausprobieren. Neben einem kurzen Arztcheck und einem Kohlensäurebad im Vitamed Gesundheitszentrum, habe ich auch eine Massage und ein Personal Training inkl. Basischeck genossen. Der Trainingsbereich im Vitamed Zentrum ist ganz neu und bestens ausgestattet – Hier kann man sich so richtig auspowern und abschalten.
    Den Rest unserer Zeit haben wir im Freien verbracht, denn in der Natur tankt man einfach am besten Grünkraft und die Hunde haben sich auch über ein bisschen Bewegung gefreut. Die Region hat unheimlich viel zu bieten und Langeweile kommt hier auf keinen Fall auf.

    Neben einem kleinen Spaziergang durch die Altstadt von Bad Radkersburg stand auch ein Ausflug zur Riegersburg am Plan. Man kann ganz gemütlich zu  Fuß spazieren, den Lift nehmen oder auch aber über einen richtig coolen Klettersteig zur Burg gelangen. Da wir die Hunde dabei hatten, haben wir uns für den Waldweg entschieden. Wenn man dort ankommt, fühlt man sich wie in eine andere Zeit zurückversetzt und die Burg ist wirklich ein Besuch wert. Natürlich sind wir auch an der Mur entlang spaziert und haben uns einfach treiben lassen. Ja und was wäre ein Urlaub in der Steiermark ohne Käferbohnensalat und Gemischter Satz. Also ging es nach Klöch zur Buschenschank Wonisch, wo wir mit traumhaften Blick auf die Weinberge gespeist haben.

    Die Tage in der Steiermark haben wirklich gut getan um sich mal wieder ganz auf sich selbst zu konzentrieren und zu entspannen. Ich muss gestehen, ich finde es wirklich faszinierend was für eine Kraft die Natur hat. Ich war immer ein Mensch der nicht wirklich abschalten kann und immer tausend Dinge im Kopf hat, doch wenn ich raus gehe ins Grüne schaffe sogar ich es alle meine Gedanken zuhause zu lassen und zu relaxen.

    „In der Natur, von der Natur lernen“ lautet die Devise des Grünkraft Programm der Steiermark. Das eigene ICH soll in den Mittelpunkt gestellt und die Lebenskraft gestärkt werden und das ganze in Begleitung mit erfahrenen Grünkraft Steiermark-Begleitern. Das Angebot ist wirklich sehr abwechslungsreich und je nach Bedürfnissen ist da für jeden etwas dabei. Von Heilfasten in Hartberg, Wandern in Schladming bis Yoga auch der Alm – Die Auswahl ist wirklich groß und man kann gestärkt und mit neuer Energie in den Alltag starten.