Als ich diesen Blog  vor über 2 Jahren gestartet habe, gab es ja immer die “Immer wieder Sonntag” Beiträge, die dann etwas später von den “Instamoments” abgelöst wurden. Nach einer Zeit wollte ich aber Veränderung und habe diese Beiträge eingestellt. Da ich aber solche Rückblicke, total gerne lese, habe ich mir überlegt wie ich solche Beiträge etwas anders wieder einführen kann. Daher möchte ich hier ab jetzt ca. alle 2 Wochen meine Flashback- Beiträge mit euch teilen. Ich finde es nicht nur toll zu sehen was sich für mich persönlich so verändert ha,t sondern mir ist es vor allem wichtig auch meine Gedanken, die so in meinem Kopf herumschwirren hier festzuhalten. Auch Vicky hat solche Beiträge wieder auf ihrem Blog einführt und da mein Kopf momentan voll mit Gedanken ist, dachte ich mir es wäre ein guter Zeitpunkt dafür auch wieder damit zu starten. Mich würde sehr interessieren wie ihr solche Beiträge findet?

Flashback
Ja da ich die letzten 2 Wochen hauptsächlich zuhause im Bett verbracht habe, erlaube ich mir ein bisschen mehr als nur 2 Wochen zurück zu blicken. Ich hatte eigentlich alles super im Griff  – Ich habe  meine To Do Liste fast immer abgearbeitet, bin regelmässig zum Sport gegangen, habe brav an meiner Masterarbeit weitergearbeitet und versucht mich nicht all zu sehr stressen zu lassen. Doch die letzten Wochen war es wirklich ein auf und ab und in meinem Kopf herrschte Chaos. Ich hätte mir nie gedacht, dass mir meine Masterarbeit so zu schaffen macht und mich so an meine Grenzen treibt. Ich musste alles etwas zurückstellen und mir täglichen einen Plan schreiben, was nicht alles zu erledigen ist. Ja und dieser ganze Stress hat wohl auch ein bisschen an meiner Gesundheit gekratzt und so bin ich also fast die letzten 2 Wochen flach gelegen und habe mich geärgert, denn so ist wieder total viel Zeit verloren gegangen, die ich eigentlich produktiv nutzen wollte. Doch ich musste auf meinen Körper hören und einfach mal Ruhe geben –  also hieß es kein Sport, ausruhen, viel Schlaf und vor allem mal abschalten. Ich bin froh dass ich jetzt wieder fit bin und ab morgen auch wieder arbeiten gehen kann, denn es klingt zwar ganz nett wenn man zuhause sein kann, aber mir fällt dann ziemlich schnell die Decke auf den Kopf.

Flashback
Ja die Masterarbeit und ich, das ist so ein Thema. Es ist gar nicht mal so einfach, unter Zeitdruck eine Arbeit auf Papier zu bringen. Jeder der meint so eine Arbeit ist ein Klacks, den würde ich am liebsten an die Gurgel springen, denn Nein es ist alles andere als lustig. Ich hatte mit meinen zwei Bachelorarbeiten eigentlich gar kein Problem und da habe ich mir auch ziemlich leicht getan ein Thema zu finden und die Seiten zu füllen, doch dieses Mal ist es ganz anders. Ich habe zwar ein tolles Thema, das mich auch wirklich interessiert, aber es ist einfach nochmal eine Spur schwerer und man braucht ja auch viel mehr Seiten, als bei so einer Bachelorarbeit.
Ja klar jetzt kommt noch dazu, dass ich einen 40 Stunden Job habe, viel Sport mache und natürlich auch meinen Blog weiter mit Inhalten füllen möchte – Da habe ich mir ganz schön etwas vorgenommen. Doch ich versuche positiv zu denken, auch wenn mir das nicht immer gelingt und ich zwischendurch dann komplett die Nerven schmeiße und mich heulend unter meiner Decke verstecke. Ich denke momentan nur daran wie toll das Gefühl sein wird, wenn ich diese Arbeit endlich abgebe und dieses Gefühl hilft mir ein bisschen durchzuhalten. Ich muss mich an dieser Stelle aber auch bei meinem Freund bedanken, der diese Doppelbelastung (er schreibt ja auch gerade seine Arbeit) standhält und versucht mich immer aufzubauen und natürlich auch ein großes Danke an meine Mama, die immer einen schlauen Rat für mich hat und mir Tipps gibt, wie ich diese doofe Zeit am besten überstehe. Ohne die beiden hätte ich wahrscheinlich schon alles hingeschmissen. Ich bin echt froh, dass ich so tolle Menschen an meiner Seite habe, die mich so tatkräftig unterstützen, denn sowas ist auf keinen Fall selbstverständlich.

Flashback
Eine Sache fällt mir momentan besonders schwer und zwar, ist dass das “Zurückschrauben” von meinem Blog. Ich habe mich schon wirklich gebessert und sitze momentan “nur mehr” 2-3 Mal pro Woche und bereite Blogbeiträge vor. Mir schwirren nur dauernd so viele Ideen im Kopf herum, die ich am liebsten alle sofort umsetzen möchte, doch es geht einfach nicht, denn die Zeit wird ja momentan für etwas anderes gebraucht. Gott sei Dank ist das aber nur auf Zeit und ab April kann ich hier dann wieder durchstarten und mich wieder mehr meinem liebsten Hobby widmen. Bis dahin notiere ich alle meine Ideen in meinem Büchlein, denn es hat ja keine Eile.

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ein eiskalter Kakao – ohne ihn würde ich diese Uni-Tage momentan nicht überstehen

Flashback
Jetzt wo ich wieder fit bin, kann ich morgen nach 2 wöchiger Pause endlich wieder ins Fitnesscenter gehen und ich freue mich schon richtig auf das Auspowern. Der Sport ist für mich einfach ein super Ausgleich um runter zukommen und einfach mal abzuschalten, danach kann ich meistens gleich viel besser arbeiten.

Flashback
Ein leckeres Mittagsessen nach dem Rezept von “The Daily Dose

Um neue Energien zu tanken und zwischendurch mal herunterzukommen, nehme ich mir jetzt jeden Tag mindestens 10 Minuten Zeit, in denen ich einfach nichts mache. Diesen tollen Tipp habe ich von einer Mama bekommen und ich habe das Gefühl, dass es wirklich hilft und ich dadurch etwas weniger gestresst bin, bzw. auch ruhiger bleibe. Ich drehe mein Handy und meinen Computer ab, setzte mich in einen anderen Raum und versuche einfach mal abzuschalten und an nichts zu denken. Ich verdränge den Alltag einfach mal aus meinem Kopf  und stelle mir einfach nur das Meer vor oder konzentriere mich nur auf das Atmen. Einmal pro Woche oder alle 2 Wochen, je nachdem wie es mich freut, gönne ich mir ein Schaumbad und auch da versuche ich einfach mal abzuschalten und soll ich euch was sagen. Ich habe es letzte Woche probiert und normalerweise ist mir nach 5 Minuten in der Badewanne langweilig und ich will wieder raus, aber dieses Mal habe ich es sogar eine halbe Stunde ausgehalten und bis auf ein paar kleine Gedanken die sich zwischendurch eingeschlichen habe, konnte ich wirklich abschalten und an einfach nichts denken. Ich glaube es ist wirklich wichtig mal alles abzudrehen und dem Gehirn eine Pause zu gönnen.

Es wird hier übrigens nicht immer so viele Gedanken und so viel Text geben, doch mir war es wichtig das alles mal niederzuschreiben und ja jetzt geht es mir besser und ich kann mich topmotiviert (nein eigentlich bin ich das nicht) an meine Arbeit setzten. Lichtblick heute ist die Pizza die ich mir zu Mittag gönnen werde und das Freeleticsworkout und das Vollbad, das am Abend noch auf mich wartet.

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Kommentare -
  1. Kopf hoch! Es wird auch wieder bessere Zeiten geben. Wenn so viele Dinge auf einen zustürmen, muß man einfach Prioritäten setzen und Abstriche machen. Du scheinst ein sehr ehrgeiziger Mensch zu sein. Erwachsen werden heißt leider auch damit umzugehen, daß man nicht immer alles 100 % machen kann, so gerne man das auch möchte. Wichtig ist aber auch, daß man sich auch mal was gönnt und sich einen Ausgleich schafft. Das macht Du richtig!! Ich drücke dir die Daumen, daß diese Zeit schnell und produktiv vergeht, damit Du Dich auch wieder auf andere Dinge konzentrieren kannst!

  2. Oh sch…. masterarbeit!! Ich finde, am schlimmsten ist das gefühl, dass man sich immer denk “eigentlich müsste ich jetzt grad an der arbeit weiterschreiben” wenn man was anderes macht. Und es is echt so viel arbeit!! :( aber durchhalten! :)

  3. Toller Post, sehr persönlich und ehrlich! Tut gut sowas auch auf einem Blog zu lesen. Lustigerweise habe ich vor ein paar Tagen auch angefangen zu “meditieren”, versuchen abzuschalten. Anfangs ist es echt etwas schwer gewesen, aber es wird immer einfacher…ich glaube so eine 15min-Auszeit hat großes Potenzial :)
    Liebe Grüße, Ronja
    P.s. Sitze im selben Boot…Abschlussarbeit…uff

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