Kategorie: Europa

  • Zu Besuch im Ländle – Zürs

    Zu Besuch im Ländle – Zürs

    Werbung – In Zusammenarbeit mit La Biosthétique

    Die Berge sind in den letzten Monaten irgendwie zu meinem zweiten Zuhause geworden und ich habe sehr viel Zeit im Westen von Österreich verbracht. Nach Vorarlberg hat es mich jedoch noch nie verschlagen und das musste natürlich schleunigst geändert werden. Eigentlich ist es ja ein Wahnsinn, wir nehmen lange Reisen auf uns und verbringen sehr viel Zeit im Flugzeug und die schönen Plätzchen im eigenen Land vergisst man irgendwie total. Deshalb habe ich auch meinen Schwerpunkt in der letzten Zeit mehr auf Österreich gelegt, denn es gibt einfach so viele tolle Orte, die sich perfekt zum Urlaub machen eignen, so auch Zürs. Deshalb ging es vor knapp 2 Wochen mit La Biosthétique Richtung Vorarlberg, wo ich und Sophie nicht nur die verschneite Gegend erkundet haben, sondern auch das große Angebot im Hotel Zürserhof testen durften. Viel Schnee, ein wunderschöner Wellnessbereich, Spa-Behandlungen mit La Biosthétique und gutes Essen, klingt doch nach perfekten Tagen in den Bergen.

    SPA-TIME MIT LA BIOSTHÉTIQUE

    Von den frühlingshaften Temperaturen in Wien ging es also direkt ins verschneite Zürs, wo wir aufgrund von starkem Schneefall gleich mal eingeschneit waren. Tja und wenn die Pisten wegen zu viel Schnee und Wind gesperrt sind, dann widmet man sich am besten gleich dem nächsten Programmpunkt – dem Wellnessen. Kein Problem für uns. Bei so einem schönen und vor allem großen Spa-Bereich inklusive Angebot, fällt einem das natürlich nicht sehr schwer. Neben finischer Sauna, Aromadampfbad, Infinitypool und Infrarotkabine, sind wir auch in den Genuss von ein paar tollen La Biosthétique Behandlungen gekommen. Nach dem Alpine Hamam ging es zu einer wohltuenden Aromaölmassage in das Privat Spa. Dieser Raum, mit eigener Sauna hat mich total aus den Socken gehauen. Mit leckeren Smoothies und frischem Obst lässt es sich so richtig gut entspannen. Im Anschluss ging es weiter zur Hydro Activ Gesichtsbehandlung mit La Biosthétique, wo meine Haut nicht nur tiefengereinigt, sondern auch mit Feuchtigkeit versorgt wurde. Die Kosmetikerin hat sich schon vorab meine Haut näher angesehen, um die richtigen Produkte und das richtige Treatment für mich auszuwählen. Danach habe ich mich wie ein neuer Mensch gefühlt und meine Haut hat mal so richtig aufatmen können.

    Auch das Hotelzimmer kann in ein Private Spa verwandelt werden, denn auch die Badezimmer sind mit der La Biosthétique Spa-Linie ausgestattet. Selten haben mich Produkte so überzeugt und ich muss sagen, dass ich normal die kleinen Hotelprodukte eher nicht mit nachhause nehme, aber dieses Mal konnte ich nicht widerstehen.

    Nach einem entspannten und wohltuenden Tag im Spa, wurde natürlich auch der Friseursalon getestet und meine Haare bekamen ein “Power for Hair” Treatment. Gemeinsam mit der Dame aus dem Salon, haben wir uns die Struktur meiner Haare und auch meine Kopfhaut angesehen. Wer mir schon länger folgt, weiß, dass ich immer wieder mit Kopfhautproblemen zu kämpfen habe und bei neuen Produkten eher vorsichtig bin. Nach der Behandlung haben nicht nur meine Haare geglänzt wie noch nie, sondern auch meine Kopfhaut hat sich unheimlich gut und “entspannt” angefühlt. Ich war von den Produkten so begeistert, dass ich mir die Kopfhautlotion und auch das Shampoo und den Conditioner aus der Spa Linie gleich bestellen musste. Ich habe wirklich schon lange nicht mehr so viele Nachrichten zu meinen Haaren bekommen, aber sie haben auch schon lange nicht mehr so gesund ausgesehen – Das Treatment hat ihnen richtig gut getan und ich sollte meinen Haaren, vielleicht öfters so eine Behandlung gönnen. Jetzt habe ich aber auch jeden Fall die Produkte für das Spa-Erlebnis zuhause.

    Wer das ganze Rundumpaket möchte, kann sich im Salon auch gleich mit den La Biosthétique Make Up Produkten schminken lassen. Auch hier ist alles perfekt aufeinander abgestimmt. Ich habe mir aber ein paar Sachen geschnappt und es einfach selbst gemacht. Das Angebot ist wirklich riesig und für jeden Haut- und Haartypen ist da auch etwas dabei. Ich muss zugeben, ich war schon sehr lange nicht mehr so begeistert von einer Marke und freue mich schon, wenn meine Lieferung zu Hause ankommt.







    URLAUB IM HOTEL ZÜRSERHOF

    Die Marke La Biosthétique und das Hotel Zürserhof passen unheimlich gut zusammen, denn hinter beiden stehen Familienunternehmen, die sich den Themen Wohlfühlen, individuelle Betreuung und Genuss verschrieben haben. Der Kunde ist König und soll ein auf ihn perfekt abgestimmtes Paket erhalten. Sowohl im Hotel Zürserhof als auch bei der Marke La Biosthétique steht die Vielfalt im Fokus, so dass jeder Gast zufrieden ist.

    Wir haben unseren Aufenthalt im Hotel Zürserhof sehr genossen und uns sehr wohlgefühlt. Wenn man mal wirklich vom Alltag fliehen und abschalten möchte, dann ist man hier sehr gut aufgehoben. Ab auf die Piste, Entspannen im Spa-Bereich, Tennis spielen oder auspowern im Gym – das Hotel Zürserhof bietet ein großes Angebot an Aktivitäten und hier findet bestimmt jeder das Passende für sich.
    Aufgrund des Schneesturms waren bei uns zwar die Lifte in Zürs gesperrt, aber Dank der guten Verbindung ist man mit dem Shuttle-Bus in wenigen Minuten in Lech. Also auch bei nicht so gutem Wetter gibt es die Möglichkeit auszuweichen, wenn man denn unbedingt auf die Piste möchte. Da die Sicht bei uns eher Bescheiden war, haben wir uns gegen Skifahren entschieden und stattdessen eine Winterwanderung gemacht – Ein bisschen Bewegung und die frische Luft taten richtig gut. Danach hatten wir uns das Wellnessen auch wirklich verdient.

    Last but not Least, darf natürlich auch das Thema Kulinarik nicht fehlen und das wird im Hotel Zürserhof ganz groß geschrieben. Morgens gab es ein riesengroßes Frühstücksbuffet, mit frischen Säften, Eiern & Speck, Müsli und sogar eine kleine vegane Ecke war vorhanden. Da haben wir schon so zugeschlagen, dass wir das Mittagessen am ersten Tag ausgelassen haben. Wir sind aber lernfähig und haben es uns dann am zweiten Tag nicht entgehen lassen. Normalerweise bin ich ja immer die erste und die letzte auf der Piste. Aber so hat uns der Schneesturm auch das Mittag Essen testen lassen – und da konnte man genauso wie Abends in einem Menü zwischen unterschiedlichen Speisen wählen. Außerdem gibt auch auch immer wieder Themenabenden, an denen unterschiedliche kulinarische Köstlichkeiten am Buffet präsentiert werden. Wer genau so gerne isst wie ich, dem wird das Hotel Zürserhof auf jeden Fall zusagen. Das Hotel hat übrigens auch seine eigene Quelle und ich finde es gibt nichts besseres als frisches gutes Quellwasser aus der Leitung.

    Wenn man also schon eingeschneit ist und nicht auf die Piste kann, dann kann einem glaub ich schlimmeres passieren, als es sich im Hotel Zürserhof so richtig gut gehen zu lassen.













  • Das Central Sölden

    Das Central Sölden

    WERBUNG: Einladung. Vielen Dank an Das Central Sölden für den Aufenthalt

    Endlich komme ich dazu euch von meinem Aufenthalt im Das Central in Sölden zu erzählen. Wenn ich die Fotos so sehe, bekomm ich gleich wieder Lust ins Auto zu steigen und in die Berge zu fahren. Im November haben Sophie und ich uns auf den Weg Richtung Westen gemacht, um ein paar Projekte im Schnee zu shooten. Wir hatten nicht nur unheimlich Glück mit dem Wetter und wurden 3 Tage mit Sonnenschein und strahlend blauem Himmel verwöhnt, nein auch unser Hotel war der absolute Wahnsinn und jeder Wunsch wurde uns von den Lippen abgelesen. Am liebsten hätte ich gleich noch ein paar Tage angehängt, oder wäre gleich für den ganzen Winter geblieben und das, obwohl für mich Sölden bis vor ein paar Jahren wahrscheinlich nicht der erste Ort für einen Winterurlaub gewesen wäre.

    Wie viele von euch wahrscheinlich schon mitbekommen haben bin ich ein großer Fan vom Westen Österreichs und liebe die Berge. Egal ob im Sommer oder Winter, ich verbringe dort unheimlich gerne meine Zeit und neben dem Salzburger Land ist Tirol mein klarer Favorit. Sölden hingegen war aber nie wirklich auf meinem Radar und ich kann euch gar nicht genau sagen wieso, aber dieses Skigebiet hat mich eigentlich nie großartig interessiert. Vielleicht hat es auch damit zu tun, weil es so bekannt ist und man auch immer wieder im Fernsehen davon hört, oder aber weil es so weit weg ist – ich weiß es nicht. Vor knapp 2 Jahren war ich das erste Mal für ein ziemlich cooles Projekt ganz kurz in Sölden. Auch wenn es mir wirklich gut gefallen hat, so richtig warm bin ich mit diesem Ort auch damals nicht geworden. Jedoch war ich nur für 24 Stunden dort und da kann man sich doch nur schwer ein Bild von einem Ort bilden.

    Dieses Mal war aber irgendwie alles anders. Schon bei unserer Ankunft war ich hin und weg von der wunderschönen Kulisse und das, obwohl das Wetter am ersten Tag ziemlich bescheiden war. Nachdem wir dann auch noch im Das Central Sölden eingecheckt hatten, war es sowieso um mich geschehen und ich wusste, Sölden ist gar nicht so schlecht wie ich dachte.




    Das Hotel & unser Zimmer

    Ich war doch schon in sehr vielen schönen Hotels, aber ich muss gestehen, ich habe mich schon lange nicht mehr wo so wohl gefühlt wie im Das Central Sölden. Dieses wunderschöne Hotel Mitten in Sölden ist das perfekte Plätzchen und hier kann man seinen Winterurlaub in vollen Zügen genießen. Nicht nur der Service und die schöne Einrichtung haben mich überzeugt. Vor allem der Flair und die Atmosphäre haben mich überzeugt und unseren Aufenthalt so besonders gemacht. Das Central Sölden ist zwar ein 5 Stern Luxushotel, setzt aber trotzdem auf Bodenständigkeit und genau das hat mir so gut gefallen. Ich mag Hotels die modern sind, aber trotzdem diesen österreichischen Flair versprühen und wo Freundlichkeit an oberster Stelle steht. Das gehört für mich bei Urlaub in den Bergen einfach dazu und irgendwie hat man sich hier einfach wie zuhause gefühlt.

    Auch unser Zimmer war der absolute Wahnsinn – Schön geräumig, modern aber sehr gemütlich eingerichtet und es hat überall so gut nach Holz gerochen – das liebe ich ja ganz besonders. Nicht nur wir wurden mit einem leckeren Obstteller begrüsst, nein auch für Tobi stand ein Willkommenspaket bereit. Hotels die Hunde so herzlich wie ihre Gäste begrüßen, bekommen bei mir immer noch zusätzlich einen Pluspunkt. Tobi durfte zwar nicht in den Spabereich und ins Restaurant, was aber ganz normal und auch verständlich ist, aber er hat sich trotzdem unheimlich wohlgefühlt.

    Das Skigebiet

    Es ist echt lustig wie schnell ein Ort den man vorher nie wirklich am Radar hatte zu einem Ort wird, wo man am liebsten sofort wieder hinfahren möchte. Das Ötztal ist wirklich der absolute Wahnsinn und ich war schon lange nicht mehr so begeistert von einem Skigebiet. Schon als ich das erste Mal aus der Gondel ausgestiegen bin, war es um mich geschehen. Die Auswahl an unterschiedlichen Pisten, die Bedingungen, das Wetter – hier hat einfach alles gepasst. Je nach Schneelage haben hier sogar schon im November echt viele Lifte offen. Ich war im 7 Himmel und habe nur eine kurze Pause auf der Hütte eingelegt, denn ich wollte einfach jede Sekunde auf der Piste auskosten. Toll ist übrigens auch, dass das Central Sölden einen Shuttle Service zur Gondel anbietet. So wird man in der Früh ganz gemütlich von Branko zur Talstation gebracht und am Nachmittag abgeholt. Branko war unheimlich freundlich und hat uns mit seiner lustigen Art das eine oder andere Lächeln ins Gesicht gezaubert. Außerdem hat er sich auf die Suche nach Sophie Skibrille gemacht, nachdem sie diese irgendwo verloren hatte. Ein wirklich super Service, der einen perfekten Tag auf der Piste noch abrundet.

    Neben dem wirklich tollen Skigebiet Sölden, ist auch Obergurgl/Hochgurgl nicht weit entfernt und so hat man auch ein bisschen Abwechslung wenn man das möchte. Bei uns waren die Lifte leider noch nicht in Betriebs, aber bei meinem nächsten Besuch, muss ich mir dieses Skigebiet auch unbedingt anschauen. Obwohl ich schon sagen muss, dass Sölden bei mir mir momentan ganz klar den Platz 1. belegt.




    Das Essen & der Service

    Auch das Essen und der Service waren wirklich ausgezeichnet und ich kann euch gar nicht sagen was mich mehr umgehauen hat, das Frühstücksbuffet oder die Menüs am Abend. Wie schon erwähnt war ich ja doch schon in sehr vielen Hotels, aber das Central Sölden hat kulinarisch wirklich den Vogel abgeschossen. Das Frühstücksbuffet am Morgen war der absolute Wahnsinn und ich wusste gar nicht was ich zuerst essen sollte. Die Auswahl war einfach so enorm, dass ich jedes Mal aus dem Restaurant gerollt bin.  Roastbeef, Lachs, frisches Obst, Joghurt, Käse, Eier, frischer Orangensaft – hier gab es wirklich alles was das Herz begehrt und auch für Veganer gab es eigentlich eine große Auswahl. Abends gab es dann immer ein Menü und ein großes Salat Buffet, wo wir natürlich auch immer zuschlagen mussten. An einem Abend gab es sogar ein riesengroßes Tapas Buffet, anstelle der Vorspeise. Sophie und ich waren im 7. Himmel und wollten gar nicht mehr aufhören. Das Essen war wirklich jeden Tag ausgezeichnet und wenn ich nur daran denke läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Auch der Service war aber wirklich top. Die Kellner waren sehr aufmerksam und immer unheimlich freundlich. Am Morgen hat uns unsere Kellnerin sogar immer schon eine Karaffe mit frischem Orangensaft hingestellt, weil sie wusste wie sehr wir den mögen. Hier muss ich dem Das Central Sölden einfach 5 von 5 Sternen geben, denn ich habe selten so gut gegessen.

    Der Wellnessbereich 

    Nachdem Fotos machen und Snowboarden muss natürlich auch ein bisschen entspannt werden und wo geht das besser als im Wellnesshotel. Neben einem großen Pool, wo auch Kinder hindürfen gibt, es im Das Central auch einen wirklich großen und schönen Ruhebereich mit Sauna, Dampfbad und Co. Mein Highlight waren hier auf jeden Fall die heißen Steine und jeden Tag musste ich zumindest für ein paar Minuten dort entspannen. Ich bin ja doch nicht die größte Saunageherin und ruhig liegen fällt mir eher schwer, aber dort habe sogar ich es geschafft 10 Minuten liegen zu bleiben. Am Tag vor unserer Abreise sind wir dann noch in den Genuss einer Spa-Behandlung gekommen und da ich sowieso immer verspannt bin, habe ich mich für eine 80-minütige Sportlermassage entschieden. Wo mal wirklich meine Problemzonen (also wo ich extrem verspannt bin) bearbeitet wurden. Man kann diese Behandlung zwar nicht mit einer normalen entspannenden Massage vergleichen, aber ich habe jede Sekunde genossen und mich danach viel besser gefühlt. Diese Massage hatte ich wirklich bitter nötig und danach bin ich total erledigt ins Bett gefallen.

    Unser Aufenthalt im das Central Sölden war wirklich wunderschön und ich habe an diesem Hotel wirklich nichts auszusetzen. Hier hat einfach alles gepasst. Das Essen, der Service, die Zimmer, die Umgebung – genau so und nicht anders stelle ich mir einen Winterurlaub vor und ich würde jederzeit wiederkommen. Ja und es war ganz bestimmt nicht mein letzter Besuch in Sölden. Auch wenn ich anfangs etwas skeptisch war, bin ich jetzt ein riesengroßer Fan von diesem Skigebiet.
















  • Travel Diary – San Vigilio – Dolomiti Superski

    Travel Diary – San Vigilio – Dolomiti Superski

    Werbung – In Zusammenarbeit mit Dolomiti SuperSki

    Kurz vor Weihnachten habe ich mich auf den Weg Richtung Südtirol gemacht, wo ich gemeinsam mit meinem Papa 5 Tage lang das tolle Angebot des weltgrößten  Skigebiet Dolomiti SuperSki testen durfte. Momentan gibt es für mich einfach nichts Schöneres, als Zeit in den Bergen zu verbringen. Raus aus der großen Stadt, ab ins Auto und los gehts Richtung Schnee. Da ich noch nie zum Snowboarden in den Dolomiten war und dieses Skigebiet bis jetzt auch irgendwie nicht auf dem Radar hatte, war ich besonders gespannt. Die Wetter- und Schneevorhersage war ein Traum und somit die Vorfreude noch viel größer.

    Die Dolomiten sind das größte Skigebiet der Welt und nicht umsonst gehören diese wunderschönen Berge zum UNESCO Welterbe. Schon bei unserer Ankunft war ich einfach sprachlos und habe mich sofort in die Aussicht verliebt und konnte es gar nicht mehr erwarten auf die Piste zu kommen. Das Tolle an dem Skigebiet Dolomiti SuperSki ist, dass man nur eine einzige Skikarte benötigt und 450 Lifte und 1200 km Pisten nutzen kann. Das Skigebiet ist wirklich gigantisch. Irgendwie kann man sich das gar nicht vorstellen, bzw. braucht man schon sehr viel Zeit um das gesamte Gebiet abzufahren.

    SAN VIGILIO – KRONPLATZ

    Unseren Aufenthalt haben wir in San Vigilio – Enneberg im Gebiet Kronplatz verbracht und die Umgebung war nicht nur wunderschön, wir haben uns hier auch wirklich sehr wohl gefühlt. Es gibt meiner Meinung nach nichts Schöneres, als wenn man am Morgen aufsteht, den Vorhang zur Seite zieht und einen Blick auf die verschneiten Berge hat. Strahlender Sonnenschein, eine winterliche Atmosphäre, die Skipiste und die Gondel direkt vor der Haustür – besser kann ein Skiurlaub doch eigentlich gar nicht sein. Wir hatten wirklich unheimliches Glück mit dem Wetter und das Aufessen hat sich gelohnt, denn wir wurden mit viel Schnee und der Sonne belohnt. Ich hatte wirklich schon lange nicht mehr so viel Spaß auf der Piste und am ersten Tag bin ich wirklich von morgens bis abends durchgefahren und mein Papa und ich haben den Skipass so richtig ausgenutzt. Eine Nacht hat es sogar durchgeschneit und wir durften uns am nächsten Morgen über richtig viel Powder freuen. An einem Tag habe ich mich nach über 15 Jahren mal wieder auf Skier gestellt und auch wenn ich eindeutig beim Snowboarden bleibe, hat es richtig Spaß gemacht. Dank der gut präparierten blauen Pisten hatte ich es auch ziemlich schnell wieder heraus. Wenn ich nur an die tollen vielen Schnee- und Pistenverhältnisse denke, möchte ich mich am liebsten sofort ins Auto setzen und Richtung Südtirol fahren. Was ich auch richtig toll fand, dass das Skigebiet zwar riesengroß aber alles gut richtig verbunden ist. Man kann also wirklich auf Entdeckungsreise gehen und von leichten blauen, bis richtig coolen schwarzen Pisten ist echt alles dabei.
















    DOLOMITI SUPERSKI – KULINARIK

    Snowboarden macht Hungrig und Gott sei Dank gibt es in diesem großen Skigebiet nicht nur tolle Pisten, sondern auch an die 400 Berghütten, wo man zu Mittag ganz gemütlich einkehren und sich für den restlichen Tag stärken kann. Wir haben eigentlich jeden Tag eine andere Hütte ausprobiert, um uns auch ein bisschen ein Bild vom Angebot und dem Essen zu machen und wurden nicht enttäuscht. Von Gulasch, bis zum traditionellen Speckbrett und leckerem Kaiserschmarrn gab es hier wirklich alles.

    Doch nicht nur auf den Berghütten kann man richtig gut essen, nein auch unser Hotel, das Excelsior, hat uns mit vielen leckeren Köstlichkeiten verwöhnt. Ich kann euch gar nicht genau sagen was mir am besten geschmeckt hat, denn es war alles einfach richtig gut. Neben einem sehr großen Frühstücksbuffet, wo wirklich für jeden etwas dabei war, gab es am Nachmittag auch ein Kuchenbuffet. Gegen eine kleine Stärkung nach einem langen Tag auf der Piste, sagt man natürlich nicht Nein. Abends wurden wir dann täglich mit einem 4 Gang Menü verwöhnt und eine Speise war besser als die andere. Toll fand ich, dass die Gerichte alle sehr speziell waren und man gemerkt hat, dass sich der Koch so einiges bei der Erstellung der Speisekarte gedacht hat. Geschmacklich wie qualitativ war das Essen wirklich hervorragend und wir sind jeden Tag mit einem Lächeln zu Bett gegangen.

     













    Hotel Excelsior – Wellness

    Wer sich den ganzen Tag auf der Piste verausgabt, hat sich am Nachmittag, wenn die Lifte zusperren auch ein bisschen Entspannung verdient und auch dieser Punkt kommt hier auf keinen Fall zu kurz. Wir waren wie schon kurz erwähnt im Hotel Excelsior untergebracht, das neben gutem Essen auch einen schönen Wellnessbereich und ein tolles Spa-Angebot besitzt. Neben einem feinen Saunabereich, gibt es auch einen Whirlpool und ein Außenbecken mit Blick auf die Berge. Ich durfte dank Dolomiti SuperSki auch zwei wirklich tolle Behandlungen im Hotel testen und bin danach super entspannt ins Bett gefallen. Neben einer Massage mit Zirbenstäbchen, die nach einem langen Tag am Snowboard genau das richtige war, habe ich außerdem noch eine Behandlung mit heißen und kalten Steinen genossen. Bei der zweiten Massage war ich so entspannt, dass ich nach nur wenigen Minuten eingeschlafen bin.
    Meiner Meinung nach gibt es nichts besseres, als einen aufregenden Skitag mit ein paar entspannenden Stunden im Wellnessbereich ausklingen zu lassen. Perfekte Piste, Kulinarik und Wellness – klingt doch nach einem perfekten Skiurlaub, oder was meint ihr?










     

  • Ecomama – Hostelworld

    Ecomama – Hostelworld

    Werbung – In Zusammenarbeit mit Hostelworld

    Im Oktober war ich gemeinsam mit Anna für ein paar Tage in Amsterdam und sie hätte mir keine größere Freude mit diesem Geburtstagsgeschenk machen können. Ich glaube ich habe schon ein paar Mal erwähnt, dass diese Stadt zu einer meiner absoluten Lieblingsstädte in Europa gehört und es gibt hier auch schon ein paar Beiträge mit vielen Tipps. Die Grachten, die schmalen schiefen Häuser, die vielen Räder, frischer Minztee, Apfelkuchen, junge kreative Menschen – es gibt so einiges was diese Stadt besonders macht und wieso es auch nach dem vierten Besuch nicht langweilig wird. Irgendwie hat Amsterdam einfach einen ganz speziellen Charme und ich fühle mich dort einfach unheimlich wohl und nein das liegt nicht an den Coffeeshops, falls ihr das denkt. Ich liebe es mich in dieser Stadt einfach treiben zu lassen, neue Ecken zu entdecken und trotz dem doch sehr regnerischen Wetter, könnte ich mir vorstellen mal länger als nur ein paar Tage zu bleiben.
    Für unseren Aufenthalt war Hostelworld so nett und hat uns ein richtig cooles Hostel gecheckt, in dem ich mich wirklich mehr als nur wohlgefühlt habe. Es war mein erster Besuch in einem Hostel und ja ich weiß, dass das Ecomama sicher zu den schöneren Unterkünften gehört, aber wenn es über so schöne und stylische Hostels gibt, möchte ich auf meinen Reisen gar nicht mehr anders wohnen.


    Ecomama – Stay different. Stay connected. Stay ‘MAMA’.

    Schon beim betreten dieses Boutique Hostels war ich hin und weg, die Einrichtung hat einfach total meinen Geschmack getroffen. Überall standen Pflanzen, Räder hingen an der Wand, ein großer Holztisch lud zum gemeinsam essen oder auch zum arbeiten ein. Es gab eine coole Gemeinschaftsküche, ein Kaffee wo man sich auch zwischendurch Snacks kaufen kann, ein Zelt in dem man relaxen konnte und sogar eine Schaukel, die natürlich sofort unsere Aufmerksamkeit hatte. Die Gemeinschaftsbereiche waren wirklich total gemütlich hergerichtet, so dass wir die Zeit im Hostel auch meistens dort verbracht haben.
    Unser Zimmer, (kein Shared Room) war klein aber fein und es gab alles was man braucht. Wir hatten sogar einen Blick aufs Wasser, was natürlich unglaublich nett ist wenn man morgens aufwacht. Ein kleines Manko ist mir aufgefallen und zwar gab es keine Temperaturregelung in der Dusche, was natürlich ein bisschen blöd ist, da jeder Mensch ein anderes Kälteempfinden hat. Ich hatte aber Glück und für mich hat die Temperatur eigentlich gepasst.

    Von der Lager her gibt es sicher bessere Hostels, aber man ist trotzdem in ca. 10-15 Minute vom Bahnhof beim Hostel und auch ins Zentrum braucht man nicht wirklich lange, deshalb kann ich es jedem nur ans Herzen. Manchmal finde ich es sowieso besser, wenn man nicht direkt im Zentrum wohnt, weil es da doch meistens sehr laut ist. Anna und ich waren eigentlich jeden Tag mit den Rädern (15 Euro pro Tag), die man sich im Hostel ausleihen kann unterwegs und ich kann euch nur wärmstens empfehlen Amsterdam auf diesen Weg zu erkunden. Es macht einfach viel mehr Spaß und man ist super flexibel und kommt überall hin.

    Das Hostel hat auch ein Cafe dabei, wo man am Morgen ein kleines Bagel- und Teefrühstück bekommt, was ganz praktisch ist wenn man in der Früh einen schnellen Snack braucht. Dinge wie Avocado, Hummus oder frischer Minztee mussten aber aufgezahlt werden – was aber so gesehen kein Drama war. Wir haben an einem Morgen auch dort gefrühstückt, weil es dort wirklich total gemütlich war.

    Ich muss sagen ich war wirklich total begeistert vom Ecomama und würde bei meinem nächsten Amsterdambesuch auf jeden Fall wieder dort absteigen.













  • Travel Diary – Stanglwirt

    Travel Diary – Stanglwirt

    Werbung – PR-Einladung

    Anfang September habe ich mich auf den Weg nach Tirol gemacht, um ein paar aktive aber auch entspannende Tage in den Bergen zu verbringen. Ich bin momentan einfach unheimlich gerne in der Natur (ich glaub das habe ich jetzt schon ein paar Mal erwähnt) und kann es jedes Mal gar nicht erwarten wieder aus der Stadt rauszukommen. Die ersten 4 Tage habe ich in Going beim Stanglwirt verbracht und war schon richtig gespannt was dieses doch sehr bekannte Wellnesshotel zu bieten hat. Ich wurde im Zuge der Grünen Woche eingeladen, wo das Thema Nachhaltigkeit und Umwelt sehr stark im Fokus stand. Seit kurzem macht der Stanglwirt nämlich mit dem WWF gemeinsame Sache und im Zuge dieser Woche sollten die Hotelgäste auch mehr zum Thema Umwelt erfahren. Regionalität steht beim Bio-Hotel Stanglwirt ganz stark im Vordergrund und gemeinsam mit dem WWF soll noch mehr in diesem Bereich passieren. Mehr zu diesem Thema könnt ihr auch hier nachlesen. Ich finde es sehr toll, dass sich so ein großes Hotel in diesem Bereich einsetzt und auch seine Gäste daran teilhaben lässt.

    Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass es nicht unbedingt meine größte Stärke ist ruhig zu sitzen und zu relaxen, aber ab und zu sind so ein paar Wellnesstage doch gar nicht so schlecht. Vor allem wenn es außer dem Spa-Bereich noch andere Dinge gibt, die man machen kann. Anfangs war das Wetter leider nicht ganz so toll, weshalb man sozusagen zum Wellnessen gezwungen wurde, aber es gibt wirklich Schlimmeres als auf einer gemütlichen Liege ein Magazin zu lesen, oder im Sole-Becken mit Blick auf den Wilden Kaiser zu relaxen. Am zweiten Tag hat es das Wetter dann doch noch gut mit uns gemeint und so wurden die Wanderschuhe ausgepackt und neben der Gegend auch Kitzbühel bzw. die Streif erkundet. Auch Tobi hat sich natürlich über diese Wanderung und ein bisschen Bewegung gefreut. Danach war er total erledigt und so konnten wir den Nachmittag ganz entspannt im Außenbereich des Hotels die Sonne genießen. Außerdem habe ich mich während meines Aufenthalts auch mal wieder im Golfen probiert und ich glaube ein Profi werde ich in diesem Leben nicht mehr.

    Das Hotel & die Zimmer

    Ich weiß nicht wieviele Quadratmeter der Stanglwirt genau hat, aber das Areal ist riesengroß und ich muss gestehen, dass ich nicht nur einmal in die falsche Richtung gelaufen wäre. Hätte man mich alleine dort stehen gelassen, wäre es eine Challenge gewesen wieder zurück zum Zimmer zu finden. Es ist alles sehr traditionell gehalten und ich muss sagen, dass ich solche Hotels vor allem in Österreich unheimlich gerne habe, denn es passt halt alles einfach zu der Umgebung und es hat auch irgendwas gemütliches. Neben dem riesengroßen Wellnessbereich, auf den ich nachher noch eingehen werde, gab es auch eine Driving Range, einen kleinen Bauernhof für Kinder, Tennisplätze und sogar eine Reithalle – also Langeweile kommt hier ganz bestimmt nicht auf.

    Auch das Zimmer war echt riesig und ich hätte jeden Abend in einem anderen Bett schlafen können. Gott sei Dank war es aber nicht ganz so groß, also bestand keine Gefahr, dass ich mich hier verlaufe. Ich glaube wir hatten eine Familien-Suite, welche aus 2 Badezimmer, einem großen Wohnraum inkl. Bett, 2 weitere Zimmer und einem Großen Balkon bestand. Auch das Zimmer war sehr traditionell und gemütlich eingerichtet und ich habe mich sehr wohl gefühlt. Es gab eigentlich nichts worüber ich mich hätte beschweren können. Außer vielleicht, dass es keine Dusche sondern nur eine Badewanne gab. Ich finde wenn man 2 Bäder in einem Zimmer hat, hätte man ruhig ein Bad mit Dusche und eines mit Wanne ausstatten könne, aber das ist wirklich jammern auf hohem Niveau. Auch für Tobi stand ein Napf, eine Decke und sogar ein Knochen bereit. Als Hundebesitzerin finde ich es natürlich ganz besonders toll, wenn auch auf die Vierbeiner geschaut wird und diese freundlich begrüßt werden und gerne gesehen sind. Natürlich durfte Tobi in einige Bereiche, wie den Spa-Bereich und das Restaurant nicht mit, aber das ist natürlich verständlich.

    Spa Bereich & Gym 

    Der Spa-Bereich im Stanglwirt ist sogar einer der größten in ganz Europa und wie ihr euch sicher vorstellen könnt, habe ich mich auch dort regelmässig verlaufen. Ich bin zwar nicht so ein Mensch der viel in die Sauna geht – wie gesagt lange ruhig sitzen ist bei mir nicht so, aber die Auswahl war riesengroß und ich musste zumindest für 5 Minuten alles ausprobieren. Es gibt einen riesengroßen Bereich für Kinder, aber natürlich auch Bereiche in denen man erst ab 16 Jahren Zutritt hat. So ist wirklich für jeden etwas dabei und man findet sicher das richtige Plätzchen für sich. Besonders gut hat mir das Sole-Becken und das 50 Meter Schwimmbecken gefallen. Leider habe ich meine Schwimmbrille zuhause vergessen und habe somit meine Zeit im warmen Becken verbracht und die Aussicht genossen. Das Hotel ist ja doch echt riesig und die meisten Zimmer waren belegt, trotzdem hatte man nie das Gefühl, dass wirklich viele Gäste da sind und das ist finde ich besonders wichtig – es hat sich einfach alles sehr gut verteilt.

    Auch das Fitnesscenter, das wir eigentlich fast für uns alleine hatten wurde getestet. Die Auswahl der Geräte war sehr groß und auch hier war extrem viel Platz. Es gab eigentlich alles was man so für ein gutes Workout braucht. Man kann auch Boxstunden bei einem Personal Trainer nehmen, was sich für mich dieses Mal leider nicht ausgegangen ist, aber von einigen anderen Leuten habe ich gehört, dass diese Stunden der absolute Wahnsinn sein sollen.

    Essen & Service 

    Ja und Last but not least muss ich euch natürlich auch ein bisschen was zum Essen erzählen. Die Kamera habe ich da eigentlich immer im Zimmer gelassen, da ich im Restaurant nicht damit herumlaufen wollte. Ich kann euch aber sagen, dass das Essen der absolute wahnsinn war und ich jeden Tag aufs neue überrascht war. Die Auswahl am Frühstückbuffet ist gigantisch und ich wusste gar nicht was ich als erstes probieren sollte. Abends gab es immer ein 5- 8 Gang Menü und obendrauf ein großes Salatbuffet . Hungrig geht man hier also wirklich nie schlafen. Auch über den Service gibt es eigentlich nur Gutes zu sagen. An einem Abend wurde einmal ein Gang bei uns vergessen, aber der wurde dann sofort nachgebracht, nachdem wir den Kellner darauf aufmerksam gemacht haben.

     

    Im Großen und Ganzen war unser Aufenthalt wirklich toll und ich habe die Zeit sehr genossen. Es war wirklich toll mal in so einem Hotel unterzukommen. Ich glaube auch, dass ein Besuch im Winter richtig super sein muss – Untertags ab auf die Piste und danach im Wellnessbereich entspannen. Da würde auch ich es ein paar Tage länger aushalten. Vielen Dank an den Stanglwirt für die Einladung und die schöne Zeit.

     

  • Travel Diary – #visitgastein

    Travel Diary – #visitgastein

    WERBUNG: In Zusammenarbeit mit Salzburger Land

    Schon im Winter habe ich einige Tage im Gasteinertal verbracht und es kommt mir irgendwie so vor, als wäre es erst gestern gewesen. Wir haben auf der Alm mit Blick auf die verschneiten Berge gefrühstückt, waren sehr gut essen und Hundeschlitten fahren – Den ganzen Beitrag, inkl. tollem Video findet ihr übrigens HIER. Ich weiß nicht was es ist, aber die Natur und die Berge lösen immer wieder etwas ganz besonderes in mir aus und lassen mich alles rund um mich vergessen. Ich kann das gar nicht wirklich in Worte fassen, aber raus aus der Stadt zu kommen, ist momentan einfach das Schönste überhaupt für mich. Vor ein paar Wochen wurde ich gemeinsam mit der lieben Denise wieder von SalzburgerLand ins Gasteinertal eingeladen, um die Region auch im Sommer kennenzulernen. Wie auch schon beim letzen Mal stand das Programm ganz unter dem Motto still oder prickelnd – ich glaube ich muss euch nicht wirklich erzählen ob ich eher der stille oder prickelnde Typ bin, oder?

    Natürlich möchte ich euch meine Tipps nicht vorenthalten und meine Highlights mit euch teilen. Das Salzburger Land hat einfach so viel zu bieten und man kann nicht nur im Winter echt viel im Gasteiner Tal unternehmen. Eine wirklich wunderschöne Region, die mich mit Sicherheit nicht das letzte Mal gesehen hat.

    UNSER HOTEL – Das Goldberg

    Untergebracht waren wir im Das Goldberg, in Bad Hofgastein und ich muss sagen schon beim Betreten war ich total überwältigt von der Einrichtung und der Freundlichkeit der Angestellten. Wir haben es uns erstmal mit einem Gläschen Sekt bequem gemacht, sind angekommen und haben unsere wirklich schönen Zimmer bezogen. Das Hotel ist sehr modern, aber doch irgendwie traditionell und die Aussicht einfach traumhaft. Auch das Frühstück war unglaublich und am liebsten hätte ich viel mehr Zeit dort verbracht. Da wir aber viel Programm hatten, waren wir eigentlich nur zum Schlafen im Hotel und konnten auch den Spa-Bereich & Co nicht testen. Der erste Eindruck war aber ein sehr guter und so muss ich einfach nochmal wieder kommen und mehr Zeit dort verbringen.

    Waldhaus Rudolfshöhe 

    Der erste Programmpunkt war ein Besuch auf der Rudolfshöhe und ich kann jeden der in Bad Gastein zu Besuch ist empfehlen dort vorbei zu fahren, denn dieses Plätzchen ist nicht von dieser Welt. Es hat einfach etwas total verzaubertes und man merkt, dass Jan & Stefan die aus Berlin nach Bad Gastein gezogen sind und das Waldhaus seit 2016 betreiben sehr viel Herzblut hier rein gesteckt haben. Hier passt einfach jedes Detail und wenn man ankommt, fühlt man sich einfach unheimlich wohl und will gar nicht mehr weg. Die Speisekarte ist sehr überschaubar, aber völlig ausreichend und ich muss sagen, ich konnte mich trotzdem nicht entscheiden, weil alles einfach so gut klang. Ich entschied mich für die Kartoffelroulade und Denise für die Hirschwurst und als Nachspeise gab es noch Jan’s Pavlova. Ein Gericht war besser als das andere und wenn ich nur daran denke, läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen. Wir waren zwar nur zum Essen dort, aber man kann im Waldhaus auch ein Zimmer buchen und einfach dort bleiben. Ein bisschen abschalten und die Ruhe genießen. Bei der tollen Atmosphäre und Freundlichkeit bleibt man sehr gerne etwas länger.

    Eichkatzerl füttern – Kaiser Wilhelm Promenade

    Nachdem wir uns die Bäuche vollgeschlagen hatten, ging es zu Fuß Richtung Bad Gastein – ein kleiner Verdauungsspaziergang war bitter nötig. Wir sind also von der Rudolfshöhe über die Kaiser Wilhelm Promenade gegangen und haben am Weg einige süße Freunde getroffen. Auf dieser Promenade wimmelt es nämlich nur so von Eichkatzerl oder Eichhörnchen, wie man in Deutschland so schön sagt. Wenn man Nüsse dabei hat, kommen sie auch richtig nah und man kann sie aus der Hand füttern. Ich finde das ja immer ein ganz tolles Erlebnis, wenn man solchen Tieren so nah sein kann.

    sommer.frische.kunst Festival – ART WEEKEND

    Das Sommerfrische Kunst Festival findet mittlerweile zum 8.  Mal in Bad Gastein statt und bietet talentierten Künstlern die Möglichkeit ihrer Phantasie freien Lauf zu lassen und ihre Arbeiten zu präsentieren. Im Zuge der Kunstresistenz werden jährlich Stipendien vergeben, um den Teilnehmern Raum zur Entfaltung zu bieten. Während der Sommermonate arbeiten heimische aber auch ausländische Künstler im Wasserkraftwerk von Bad Gastein und versuchen den Zauber von der Region in ihrer Kunst widerzuspiegeln. Während dieser Zeit können kunstinteressierte auch hautnah dabei sein und den Künstlern auf die Finger schauen. Am Ende der Sommerfrische werden die Kunstwerke im Kraftwerk ausgestellt. Ich bin was das betrifft, meistens doch ein ziemlicher Kulturbanause, aber ich muss sagen, es gab ein paar richtig schöne Werke und ich fand es unheimlich interessant, wie die Künstler Bad Gastein in ihre Werke integriert haben.

    Weitmoser Schlössl

    Am Abend ging es dann noch ins Weitmoser Schlössl zum Abendessen und auch dieses traditionelle Restaurant kann ich euch sehr ans Herzen legen. Die Lage mit Blick auf die Berge ist traumhaft und das Essen war ausgezeichnet. Das Weitmoser Schlössl bezieht ihr Rindfleisch aus der eigenen Landwirtschaft und ich finde so etwas schmeckt man einfach. Ein gemütliches Plätzchen wo man schon mal den einen oder anderen Abend verbringen kann.

    Bärenweg zur Amoseralm

    Am nächsten Morgen ging es relativ früh Richtung Amoseralm und ich finde es gibt nichts besseres als den Tag mit einer gemütlichen Wanderung zu starten – Aufstehen und raus in die Natur, genau so gefällt mir das. In ca. 1 Stunde ist man oben auf der Alm und neben einem tollen Ausblick kann man hier auch ein spätes Frühstück genießen. Brettljausn, Eierspeise, Birchermüsli – es gibt alles was man sich nach einer Wanderung wünscht. Danach gab es noch ein Schnapserl um gestärkt für den restlichen Tag zu sein. Auch Tobi hat sich richtig wohlgefühlt und gleich mal ein Schlammbad genommen. Gott sei Dank sind wir auch wieder hinuntergegangen, so hatte er genug Zeit um wieder sauber zu werden.

    Klettersteig  „Hirschinger”

    Dieser Programmpunkt war mein absolutes Highlight, denn als kleiner Kletteraffe kann man mich mit solchen Aktivitäten immer locken. Zuerst fuhren wir mit der Gondel auf den Berg, wo schon Guide Alex auf uns wartete. Nach einer kurzen Einschulung ging es auch schon los und ich muss sagen, es hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich ganz bald wieder klettern gehen möchte. Der Klettersteig ist zwar nicht so einfach, aber es gibt eine leichte und eine schwere Variante – Ich glaub ich muss euch nicht sagen, welchen Weg ich gegangen bin. Was man nicht alles tut für das perfekte Foto. Total verschwitzt, mit offenen Fingern aber total glücklich bin ich oben beim Gipfelkreuz angekommen. Nicht nur das der Klettersteig selber schon unglaublich war, wir wurden auch noch mit einer wunderschönen Aussicht belohnt.

    Alpentherme Gastein

    Als Abschluss des Tages ging es dann noch in die Alpentherme, wo wir ein bisschen Zeit hatten zu entspannen. Seit diesem Sommer gibt es dort auch Thermalwasser Badeseen und ich glaub ich muss euch nicht erzählen wo wir die meiste Zeit waren. Ins kühle Nass eintauchen, die Ruhe und den Blick auf die Berge genießen  – nach so einem actionreichen Tag gibt es einfach nichts besseres.

    Zirbenzauber am Graukogel

    Bevor wir uns wieder auf den Weg Richtung Wien machten, stand am nächsten Morgen noch eine kleine Wanderung an und zwar ging es mit dem Sessellift auf den Graukogel zum Zirbenweg. Ein wirklich super netter und vor allem gemütlicher Wanderweg, der auch mit Kindern (und/oder Hund) gar kein Problem ist. Der Weg ist beschildert und es gibt sozusagen kleine Stationen wo man in die Zirbenwelt eintauchen kann. Außerdem hat man eine wunderschöne Aussicht auf das Gasteinertal. Auch diese Wanderroute die in ca. 30 Minuten bewältigt ist, kann ich euch sehr empfehlen. Für uns war es der perfekte Abschluss eines actionreichen Wochenende.

    Wir hatten ein wirklich schönes Wochenende in den Bergen und auch dieses Mal hat mich das Gasteinertal total in seinen Bann gezogen. Sowohl der Besuch im Winter als auch im Sommer waren einfach ganz besonders und ich kann es gar nicht mehr erwarten wiederzukommen.

    Fotos: Jonathan Forsthuber, Fräulein Flora, Chris Over the top