Kategorie: Salzburg

  • Hochgebirgstour – Großvenediger – mein erster 3000er

    Hochgebirgstour – Großvenediger – mein erster 3000er

    Hey hast du nicht Lust nächste Woche mit mir einen 3000 zu besteigen?” Als Sabrina mir diese Nachricht schickte, habe ich mich im ersten Moment nur gefragt, ob die wirklich an mich gerichtet war. Ich bin noch nie eine Hochgebirgstour gegangen, wusste nicht was genau mich erwartet  geschweige denn ob ich fit genug bin und was man dafür alles braucht. 
    “Ach, das schaffst du doch locker, du bist ja fit!, war ihre Antwort und bevor ich zu viel darüber nachdenken konnte, habe ich einfach zugesagt.  Eine Woche später stand ich dann mit einem fetten Grinser im Gesicht da, am Großvenediger, dem höchsten Berg Salzburgs – Mein erster 3000er.

    Doch fangen wir ganz von vorne an, denn zu Beginn war eigentlich gar nicht der Großvenediger geplant und am besagten Morgen war ich mir auf Grund des schlechten Wetters nicht einmal sicher, ob wir überhaupt irgendeinen Gipfel besteigen werden. Natürlich waren wir nicht alleine auf Mission 3000er, sondern mit Bergführer Hannes vom Nationalpark Hohe Tauern und Michi & Lukas, die das ganze mit der Kamera begleitet haben, unterwegs. Die Tage vor unserer Tour hat es ziemlich viel geregnet und wir dachten schon fast, dass unsere Tour wortwörtlich ins Wasser fallen wird, doch unser Team war sehr optimistisch. Also haben Sabrina und ich uns, etwas skeptisch muss man ehrlich gestehen, auf den Weg Richtung Nationalpark Hohe Tauern gemacht. Und da siehe her, wir hatten ziemliches Glück, denn an diesem einen Tag blieb es mehr oder weniger trocken.

    Also hieß es am Nachmittag hinein in die Wanderschuhe und die erste Etappe (Wanderweg oder Klettersteig A/B Richtung Kürsingerhütte) meistern, bevor die Sonne unterging. Wir haben den Aufstieg über den Klettersteig gewählt und die Route war wirklich unheimlich schön. Ich finde der Nationalpark Hohe Tauern hat einfach einen ganz besonderen Flair und etwas total Magisches. Ich bin jedes Mal aufs Neue sprachlos, wenn ich diese wunderschöne Landschaft sehe. Bei uns war es doch relativ zugezogen, aber irgendwie hat es diese Wanderung nochmal mystischer gemacht. In ca. 2 Stunden hatten wir unser Tagesziel, die Kürsingerhütte, erreicht. Hier gab es dann erstmal ein großes Grantenwasser, Abendessen und der nächste Morgen wurde besprochen. Eigentlich war ja ein anderer Gipfel geplant, aber als wir dann da so zusammensaßen beim Abendessen, meinte Michi nur, “Na wenns schon mal da seids dann müsst ma eigentlich schon auf den Großvenediger gehen.” Sabrina und ich haben uns nur kurz angesehen und wussten in dem Moment beide das es für uns nur eine einzige richtige Antwort darauf gab.

    Gut gestärkt hieß es dann für uns relativ früh ab ins Bett, denn wir hatten am nächsten Morgen doch noch über 1000 Höhenmeter zu bewältigen. Meine Nacht war eher kurz, denn ich habe mir Sabrinas Tipp zu Herzen genommen und versucht pro 1000 Höhenmeter 1 Liter Wasser zu trinken. Natürlich ist es von Mensch zu Mensch unterschiedlich was die Menge der Flüssigkeit betrifft, aber da ich noch nie so hoch oben war, dachte ich mir, es kann nicht schaden etwas mehr zu trinken. Vor allem weil ich normal ein sehr trinkfauler Mensch bin und ich doch nicht wusste, was die Höhe mit mir macht. Tja, ihr könnt euch deshalb sicher auch vorstellen, dass ich in der Nacht nicht nur einmal aufs Klo gelaufen bin. Dazwischen habe ich immer mal wieder einen Schluck Wasser genommen und als der Wecker dann um 4:40 Uhr ging, wollte ich es im ersten Moment gar nicht so wirklich wahrhaben.

    Nach einem schnellen Frühstück haben wir auch schon unsere sieben Sachen gepackt und Etappe 2, den Gipfel des Großvenedigers gestartet. Ich muss gestehen, ich habe an diesem Tag komplett mein Zeitgefühl verloren und wenn ich meine Uhr nicht gestartet hätte, wüsste ich nicht wie lange wir eigentlich unterwegs waren.
    Zu Beginn sind wir gewappnet mit Stirnlampen einen felsigen Weg (bergab wie sich später herausstellte) Richtung Gletscher gegangen. Ich fand es unheimlich spannend so im Dunklen zu gehen, weil man ja nicht wirklich weiß wie die Umgebung rundherum aussieht. Also Überraschungsmoment inklusive – Fast wie wenn man auf Urlaub fährt und in der Nacht ankommt und auf den nächsten Morgen wartet.
    Mir ist dieser Teil eigentlich relativ kurz vorgekommen, aber wenn man so im Dunklen geht, verliert man schnell ein Gefühl für die Zeit, finde ich.
    Am unteren Ende des Gletschers angekommen, war es dann auch schon heller und so wurden die nächste Vorkehrungen getroffen und zwar die Steigeisen (haben wir uns in der Hütte ausgeliehen) angelegt und dann ging es in einer Seilschaft auch schon weiter.
    Zeitgleich mit uns ist auch eine ganze Bundesheertruppe aufgestiegen und irgendwie hat das dieser Tour nochmal mehr Abenteuer-Feeling verliehen. Die Jungs haben uns aber ziemlich schnell abgehängt und so hatten wir den “Weg”, der ja kein wirklicher ist wieder für uns.

    Es ging also über mehrere Gletscherspalten rauf Richtung Gipfel und wir wurden hier sogar mit ein wenig Sonne belohnt. Ich muss sagen, ich war sehr dankbar, dass uns Hannes hier begleitete, denn ohne Erfahrung und wirklich Know How ist diese Tour auf jeden Fall nich zu empfehlen und kann auch gefährlich werden.
    Der Aufstieg war mit ca. 5 Stunden relativ lang, aber nicht besonders schwierig. Also auf jeden Fall machbar und ein guter Hochtouren-Einstieg. Ich habe nach ca. 4 Stunden kurz mal die Höhe gespürt, aber mein Körper hat sich relativ schnell daran gewöhnt. Das letzte Stück der Tour fand ich persönlich, auch wenn wir hier kurz kaum Sicht hatten, am Coolsten, denn die letzten Meter ging man über einen Schneegrat zum Gipfel.
    Ja und da stand ich also auf 3662 Meter, am Gipfel des Großvenedigers. Es war wirklich ein ganz tolles Gefühl da oben zu stehen und ich habe mein Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht – Das ist er also mein erster 3000er. Auch das Wetterglück war mehr oder weniger auf unserer Seite. Es war zwar kalt und hat immer zwischen Sicht und keiner Sicht gewechselt, aber wir konnten zumindest ganz kurz den Ausblick genießen.

    Nach ein paar Gipfelfotos ging es den selben Weg auch wieder Richtung Kürsinger Hütte runter. Nachdem wir doch schon eine ganz schöne Weile unterwegs waren, hatte es der Abstieg dann nochmal in sich. Bergabgehen mit Steigeisen ist ganz schön mühsam musste ich feststellen und an dieser Stelle hätte ich mir ein bisschen mehr Schnee und mein Snowboard gewünscht. Ja und als wir dann den Gletscher wieder hinter uns gelassen hatten, kam der anstrengende Part, denn das felsige Stück, das wir in der Früh im Dunklen gegangen sind, stellte sich als doch etwas länger heraus. Ja und was sich in der Früh wie gerade gehen angefühlt hat, war doch eher Bergab und so mussten wir dann noch ein paar Höhenmeter nach oben, anstatt nur nach unten gehen. Sabrina und ich habe uns mit Steine sammeln abgelenkt.
    In der Kürsingerhütte haben wir dann nochmal eine kurze Pause gemacht, bevor wir den letzten Teil angetreten sind. Hier hat dann das Wetter in bisschen umgeschlagen und die letzten Meter sind wir im Nieselregen abgestiegen. Nach knapp 9 Stunden und 15,5km waren wir komplett erledigt, aber Happy wieder retour beim Auto.

    Mein erster 3000er war echt ein ganz ganz tolles Erlebnis und ich hätte mir für diese Hochtour keine bessere Begleitung wünschen können. Wir haben viel gelacht und die Zeit ist wie im Flug vergangen. Kurz danach war ich wirklich so motiviert, dass ich mir schön überlegt habe, wo ich als nächstes raufgehen könnte. Es ist wirklich ein unbeschreiblich tolles Gefühl da oben zu stehen. In nur 24 Stunden sind wir knapp 11 Stunden marschiert, haben fast 20km und 1800 Höhenmeter zurückgelegt. Ja da war ich dann schon ein bisschen stolz auf mich. Da sieht man erst was man alles schafft wenn man sich mehr zutraut, denn oft ist man zu viel mehr fähig als man denkt. Ja und so habe ich in diesem verrückten Jahr doch echt meinen ersten 3000er bestiegen obwohl es gar nicht geplant war.

    Was war die Starthöhe, wo startet die Tour und war es schwer wegen der Höhe?
    Man startet von der Talstation der Materialseilbahn der Kürsingerhütte. Hierhin kommt man am besten mit dem Taxi, denn zu Fuss wäre das nochmal ein ganz schönes Stücken. Die Materialseilbahn liegt ca. auf 1900 hm und bis zum Gipfel sind es dann nochmal 1800 HM die man zurücklegt und insgesamt rund 20km rauf und runter. Bzgl. Höhe muss ich sagen, hatte ich hier Gott sei Dank gar keine Probleme und kann da auch nicht so viel dazu sagen. Es kann natürlich auch sein, dass ich auf Grund der Höhe so schlecht geschlafen habe, aber ich befürchte das lag eher an der Aufregung und an dem vielen Wasser. Während der Hochtour habe ich die Höhe ganz kurz gespürt, kann das Gefühl aber jetzt gar nicht mehr so genau wiedergeben. Mein Körper hat sich aber recht schnell daran gewöhnt.

    Wo habt ihr geschlafen?

    Geschlafen haben wir in der Kürsingerhütte, der ich wirklich 9 von 10 Punkten geben würde und das obwohl ich eine wirklich kurze Nacht hatte, doch dafür können die ja nichts. Die Hütte ist wirklich sehr zu empfehlen und ich hab mich dort sofort wohl gefühlt. Sehr gemütlich, unglaublich gastfreundlich, tolle gemütliche Zimmer (Wir hatten ein Doppelzimmer, die sind aber begrenzt. Sonst gibt es auch Matratzenlager), Badezimmer mit Dusche (die wir nicht genutzt haben) und sie hatten richtig leckeres veganes Essen, so gutes Gemüsegröstl).
    Einziger Nachteil (deshalb nur 9 von 10), beim Frühstück gab es keine veganen Optionen, aber wir hatten Gott sei Dank vorgesorgt und Aufstriche dabei. Ja und mein absolutes Highlight, neben dem Gemüsegröstl war Grantenwasser, das ich dort Literweise getrunken habe.

    Was hast du als Vorbereitung (körperlich & mental) gemacht?
    Um ehrlich zu sein, gar nichts, weil es eine sehr spontane Aktion war. Was in dem Fall sicher gar nicht so schlecht war, denn so konnte ich mir im vorhinein nicht zu viele Gedanken machen und habe mich einfach auf dieses Abenteuer eingelassen. Was ich hier aber unbedingt erwähnen möchte ist, der Großvenediger ist kein kleiner Spaziergang den man mal schnell so macht und man sollte hier auf alle Fälle Hochtouren-Erfahrung mitbringen, Oder wie in unserem Fall mit einem erfahrenen Bergführer unterwegs sein. Ich hatte vor dieser Hochtour nicht einmal eine Ahnung was ich alles benötige und war sehr dankbar, dass Sabrina mich da ein bisschen an die Hand genommen und ein bisschen vorbereitet hat. Der Großvenediger gilt als sehr guter Hochtouren-Einstieg, da die Tour selber echt nicht schwer ist. Für mich war es zwar anstrengend und ich hatte danach einen ziemlichen Muskelkater, aber ich bin in diesen 24 Stunde nicht einmal an meine Grenzen gestossen oder hatte das Gefühl, ich schaff das nicht. Mein Vorteil war sicher, dass ich im vergangenen Jahr sehr viel Zeit in den Bergen verbracht habe und zu diesem Zeitpunkt sehr fit war und eine gute Kondition hatte. Ich würde behaupten, wenn man halbwegs fit ist und Wandern kein Fremdwort ist, kann man diese Hochtour auf jeden Fall schaffen. Doch wie gesagt auf jeden Fall mit Bergführer, denn eine Hochtour kann man nicht mit normalen Wandern vergleichen.

    Welche Ausrüstung hattest du dabei?
    Da wir mit Bergführer unterwegs waren, musste ich mir hier um Dinge wie Seil, Karabiner und Steigeisen keine Gedanken machen und nur meinen Rucksack packen. Wobei ich auch hier zu Beginn ein wenig überfordert war, aber wenn man eine Freundin wie Sabrina hat, ist auch das gar kein Problem. So habe ich ihre sehr gut durchdachte Packliste bekommen und diese noch ein bisschen für mich angepasst. Denn an Stöcke Sonnencreme und Handschuhe, hätte ich im ersten Moment nicht gedacht. Ich bin auch am Tag vorher nochmal losgezogen und habe mir eine wasserdichte Hose, die wirklich jeden Cent wert war, gekauft.

    Die Frage nach welche Kleidung ziehst du zum Wandern an kommt relativ oft und ich werde demnächst mal einen ausführlichen Beitrag dazu verfassen, was ich euch aber heute schon verraten kann, nichts geht über den Zwiebellook. Bei Wanderkleidung setze ich sehr gerne auf Lagen, denn mir wird sehr schnell heißt und so habe ich lieber mehr Schichten dabei die ich je nach Wetter aus oder anziehen kann. Für mich persönlich am wichtigsten waren auf jeden Fall wasserdichten Wanderschuhe, die Hardshelljacke, die Wasserdichte Hose und die Handschuhe. Für die Hütte selber habe ich versucht sehr minimalistisch zu packen, denn man darf nicht vergessen, man muss alles auch selber rauf tragen. So habe ich die Leggings in der ich raufgegangen bin auch zum Schlafen angelassen und nur das Shirt oben gewechselt. Normalerweise hätte ich anstatt Hausschuhe warme Socken eingepackt, aber in dem Fall habe ich mich dann doch für die Birkenstock entschieden und war sehr dankbar. Beim Rucksack habe ich mich für den Deuter Futura SL mit 28 Liter entschieden, was zwar vom Platz her ne Challenge aber machbar war. Ich habe euch hier die Packliste noch angehängt und meine jeweilige Wahl dazugeschrieben.

    Mein erster 3000er Packliste: 

    • Rucksack -Deuter Futura SL 28L
    • hohe wasserdichte Wanderschuhe – Dachstein Super Ferrata GTX
    • Sport-BH
    • Tights (als unterste Schicht und zum schlafen) – the North Face
    • 1 Langarm Funktionshirt
    • 2 kurzarm Funktionsshirts
    • wasserdichte Hose – Haglöfs
    • Fleecejacke – Mammut
    • Hardshelljacke – Mammut
    • dünne Daune – Patagonia (habe ich nicht gebraucht)
    • 2 Hauben
    • Sonnenbrille
    • Sonnencreme
    • 2 Paar Socken
    • Unterwäsche zum Wechseln (wird überbewertet)
    • Buff
    • Handschuhe
    • Wanderstöcke – Black Diamond
    • Klettergut (hatte einfach mein Klettersteigset dabei) Salewa
    • Hüttenschlafsack
    • Stirnlampe – Black Diamond
    • Sonnenbrille
    • Akkupack
    • Kamera
    • Wasserflasche
    • Snacks
    • Zahnbürste & Zahnpasta
    • Sonnencreme (oder Gletschercreme)
    • Birkenstock (Für die Hütte)

    Hier findet ihr mehr Berichte zu meinen Wanderungen 

  • Wandern – Nockstein

    Wandern – Nockstein

    Die Wandersaison ist hiermit offiziell eröffnet. Ok eigentlich habe ich die erste Wanderung bereits Mitte Februar gemacht, doch die letzten Wochen habe ich dann doch eher zuhause als auf den Bergen verbracht. Jetzt wo aber ein bisschen Zeit vergangen ist und wir die Kapazitäten in den Krankenhäusern nicht ausgeschöpft haben und auch das Wetter weiterhin mitspielt, höre ich die Berge regelrecht nach mir schreien. Ich erstelle bereits eine Liste an Bergen, die ich dieses Jahr unbedingt besteigen möchte – ganz oben der Untersberg. Mal schauen wann der letzte Schnee endlich schmilzt und ich diesen Berg in Angriff nehmen kann.
    Diesen Anlass möchte ich auch gleich nutzen und meine Beitrags-Reihe wieder zum Leben erwecken und die noch ausständigen Wanderungen hier auf dem Blog mit euch teilen. Den Start macht gleich der Nockstein, auf dem ich dieses Jahr bereits zweimal war. Ich mag diese Wanderung unheimlich gerne, weil man von Salzburg Stadt schnell dort ist und in 45 Minuten den Gipfel erreicht hat. Also die perfekte Wanderung für einen Sonnenauf- oder untergang, oder wenn man sich nach einem Arbeitstag noch schnell die Beine vertreten möchte. Außerdem ist es eine Wanderung, die man sowohl mit Hund als auch Kind machen kann. Auf dem Nockstein rauf gibt es meines Wissens mehrere Wege und wer mit Kind auf den Nockstein möchte, dem würde ich raten den kürzeren Weg ausgehend von der Nocksteinstrasse 75 zu nehmen. Ich persönlich gehe am Liebsten von der anderen Seite vom Gasthof Riedl weg, weil der Weg ein bisschen steiler ist und er mir persönlich einfach besser gefällt.
    Kleiner Tipp, wer die Möglichkeit hat sollte eher unter der Woche raufgehen, das es doch eine sehr beliebte und eben nicht so anspruchsvolle Wanderung ist und am Gipfel dann doch immer ein bisschen etwas los ist.

    Schwierigkeit  Leicht
    Dauer (An- und Abstieg) 1: 30 
    Höhenmeter:  307 hm 
    Distanz:  4,3km
    Hundetauglich Ja 
    Ausgangspunkt:  Parken beim GH Riedl (Parkgebühr)
    Hütte: Nein 
    c

    Outfitinfos- Tights: Adidas (ähnliche HIER) || Hemd: Quiksilver (ähnliches HIER) || Oberteil: Onzie ||Sonnenbrille: Ray Ban || Wanderschuhe: McKinley (ähnliche HIER) || Rucksack: Deuter (alt, ähnlicher HIER) ||

    Die Wanderung:

    Der Ausgang der Wanderung ist beim Gasthof Riedl. Gleich danach befindet sich ein öffentlicher Parkplatz wo man ohne Probleme stehen bleiben kann. Achtung am Wochenende kann es hier auch schon mal schnell voll werden. Die Wanderung ist sehr gut beschildert, man kann sich hier also eigentlich nicht wirklich verlaufen. Ab dem Parkplatz geht es links in den Wald, das erste Stück ist zwar ein bisschen steiler aber doch sehr gemütlich und auch dieser Weg ist mit Kindern und Hund sehr gut machbar. Man geht die meiste Zeit eigentlich durch den Wald. Trotzdem ist die Route sehr abwechslungsreich und wirklich schön zu gehen. Man geht kurz auch ein kleines Stück wieder bergab und dann wieder bergauf bis man den Wald verlässt und das erste Mal einen schönen Blick auf Salzburg hat. Hier geht es dann rechts ein kurzer Stück ein bisschen anspruchsvoller weiter. Man kann hier entweder gerade über die Felsen zum Gipfel klettern, oder man folgt dem Weg rechts zum Gipfel. Zweiterer dauert ein paar Minuten länger ist aber auf jeden Fall der einfachere Weg. Nach ca. 45 Minuten hat man das Gipfelkreuz erreicht und kann einen schönen Blick über die Stadt, den Gaisberg und die Umgebung genießen. Wer übrigens nach dieser kurzen Wanderung noch nicht genug hat, kann auch noch auf den Gaisberg weitergehen- steht bei mir auch noch auf der Liste.

  • Wandern – großer Barmstein

    Wandern – großer Barmstein

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    Diese wirklich schöne Wanderung bei Hallein habe ich mittlerweile schon zwei Mal gemacht und deshalb wird es jetzt auch Zeit, dass ich meine Erfahrungen und natürlich auch die Bilder dazu mit euch teile. Lustigerweise habe ich beide Male relativ spontan beschlossen auf den großen Barmstein zu gehen. Ich hatte viel um die Ohren und brauchte einfach eine Pause, ja und meiner Meinung nach gibt es nichts besseres als einen Ausflug in die Natur zu machen. Der große Barmstein eignet sich für solche “Pausen” eigentlich perfekt, denn die Wanderung dauert nicht all zu lang, ist zwar kein Spaziergang aber nicht zu anstrengend und von Salzburg aus schnell zu erreichen. So kann diese Wanderung auch mal vor, nach der Arbeit, oder mal zwischendurch eingeschoben werden und der Ausblick fasziniert mich jedes Mal aufs Neue. 

    Schwierigkeit  Mittel 
    Dauer (An- und Abstieg) ca. 1: 30 
    Höhenmeter:  322 hm 
    Distanz:  3,2 km
    Hundetauglich Ja 
    Ausgangspunkt:  Hofbräu Kaltenhausen
    Hütte: Nein, oben nicht
    meine bergfex Tour  november 2018 & Juli 2019 

    Die Wanderung startet beim Hofbräu in Kaltenhausen, wo ich auch beide Male ohne Probleme mein Auto am Parklatz abgestellt habe. Ob es wirklich erlaubt, bzw. gern gesehen ist, weiß ich leider nicht genau. Unter der Woche ist es wahrscheinlich weniger ein Problem als am Wochenende, aber am besten einfach nachfragen wenn ihr euch nicht sicher seid. Die Wanderung startet hinter dem Hauptgebäude, man kann sie eigentlich nicht übersehen. Die erste Hälfte führt durch einen Wald und ist wirklich wunderschön. Nach ca. 5 Minuten überquert man einen Forstweg und folgt dem kleinen etwas versteckten Weg in den Wald hinein, wo man dem Weg ca. 15 Minuten bis zu einer Gabelung folgt. Da die Wanderung gleich mit einem Anstieg beginnt, finde ich persönlich, dass es schon eher eine anstrengend Wanderung ist. Der Körper gewöhnt sich aber sehr schnell daran und dann ging es bei mir eigentlich recht flott voran. Achtung aber beim Gehen, es war bei mir beide Male teilweise sehr rutschig. Nachdem man dem Weg durch den Wald über Wurzelwerk, einem kleinen Bach und viele Steine gefolgt ist, erreicht man eine kleine Lichtung wo sich der Weg teilt. Hier bin ich nach links Richtung “großer Barmstein” weitergegangen. Es ist wirklich eine wunderschöne Kulisse und man hat das Gefühl man befindet sich in einem verzauberten Märchenwald. Das letzte Stück der Wanderung ist dann nochmal ein bisschen anspruchsvoller und steiler. Hier sollte man schon trittfest und schwindelfrei sein, denn der Weg ist zu Beginn auch mit Stahlseilen gesichert und man muss auch ein bisschen Klettern. Tobi hat den Weg aber ohne Hilfe bestens gemeistert, also kann man den vierbeinigen Freund auch ohne Probleme mitnehmen, wenn es nicht gerade seine erste Wanderung ist.
    Oben angekommen wird man mit einer tollen Aussicht über Hallein belohnt. Ja und wer noch einen wunderschöne Blick auf den kleinen Barmstein haben möchte, sollte unbedingt die letzten Meter noch weitergehen. Einfach am Gipfelkreuz vorbei und dem kleinen Weg folgen – es zahlt sich wirklich aus und dauert keine 2 Minuten. Nach einer kleine Pause bin ich dann den selben Weg wieder retour gegangen. Eine wirklich nette und nicht zu lange Wanderung, die man auch mal schnell einschieben kann, denn in ca. 1,5 bis 2 Stunden ist man oben und wieder unten. Ja und wer noch nicht genug hat, kann am Rückweg noch Richtung kleinen Barmstein abbiegen. Der Anstieg dauert laut Wegbeschreibung ca. 15 Minuten. Selber war ich aber noch nicht oben. Da ich aber erfahren habe, dass es noch eine andere Tour auf den großen Barmstein über eine Ruine gibt, werde ich auf jeden Fall bald mal wieder spontan dort halten. 

    Longsleeve – Salomon (ähnliches HIER) || Weste – Patagonia (ähnliche HIER) || Mütze – Watershed (ähnliche HIER) || Wanderschuhe – Salewa || Top – Nike (ähnliches HIER) || Legging2 – Adidas (ähnliche HIER) || Hemd – Pull & Bear (alt, ähnliches HIER)|| || windjacke – Irie daily || Rucksack – Deuter

  • Wandern – Frauenkopf/Schober

    Wandern – Frauenkopf/Schober

    Eine richtig schöne und nicht zu lange Tour, die ich mit Denise im April gemacht habe, war die Wanderung zum Frauenkopf und auf den Schober. Für einen Vortrag waren wir in Salzburg und haben am nächsten Tag beschlossen noch ein bisschen die Gegend um den Fuschlsee zu erkunden. Das Wetter war zwar ziemlich wechselhaft und wir wurden beim Abstieg dann noch vom Hagel überrascht, trotzdem hat es sich auf jeden Fall ausgezahlt. Die Aussicht vom Gipfel mit Blick auf den See und den Schafberg ist einfach atemberaubend schön und die düstere Stimmung hat es irgendwie ganz besonders gemacht. Diese Tour habe ich noch nicht mittels Bergfex App getrackt, deshalb sind wir hier auch den selben Weg rauf und wieder runtergegangen, weil wir irgendwie die Abzweigung nicht gefunden haben. Ohne Orientierung und App bin ich dann oft doch aufgeschmissen. Laut dem schlauen Internet gibt es aber auch wirklich einen Schoberrundweg, wo man zuerst zum Schober und dann zum Frauenkopf gelangt – gut zu wissen fürs nächste Mal




    Schwierigkeit: Mittel
    Strecke: ca. 4 km
    Dauer An- & Abstieg: ca. 2 h
    Höhenmeter: 400 hm
    Hundetauglich: Ja, wenn fit & trittfest – Achtung, am Ende kleine Kletterpassage
    Ausgangspunkt: Parkplatz Ansitz & Forsthaus Wartenfels
    Hütte: Nein

    Wir sind auf jeden Fall vom Parkplatz Wartenfels losgegangen und haben uns eigentlich anfangs immer rechts gehalten. Zu Beginn spaziert man noch ganz gemütlich durch den Wald. Tja und dann standen wir auf einmal vor einem roten Schild mit der Aufschrift “Schwer. Nur für Geübte”. Denise war zuerst nicht so begeistert von meiner Idee, diesen steilen Weg zu nehmen, hat sich dann aber doch recht schnell überreden lassen. Also ging es weiter über Stock und Stein und der Weg wurde recht schnell auch sehr steil.  In Serpentinen und über Steinstufen ging es für Denise, Tobi und mich also Richtung Gipfelkreuz. Ich muss sagen, dass der Aufstieg echt schön und auch Abwechslungsreich ist, jedoch muss man die Augen gut offen halten und schauen wo man hintritt, denn Teilweise liegt echt viel Geröll herum und das kann dann schon auch mal ein bisschen rutschig werden.  In nicht einmal einer Stunde haben wir den ersten Gipfel erreicht, wo wir kurz eine Pause einlegten und die tolle Aussicht genossen. Danach ging es weiter über den Waldweg Richtung Schober. Der letzte Abschnitt ist dann eine eher felsige Passage und kurz vorm Ziel muss man auch noch ein bisschen klettern.  Es gibt Drahtseile und Trittklammern und ist wirklich nur ein Ministück, das jeder schafft. Den kleinen Tobi haben wir einfach raufgehoben und schon standen wir da am Gipfel und vor uns der See und der Schafberg. Es war wirklich traumhaft schön und ich wäre gerne noch länger oben geblieben. Leider hat es dann aber zum Regnen begonnen und wir haben uns somit recht schnell auf den Rückweg gemacht. Wie schon erwähnt sind wir den selben Weg zurückgegangen, da wir irgendwie die Rundwegschilder übersehen haben – haben wir wohl mal wieder zu viel geplaudert.
    Bergab ist der Weg zwar immer noch cool zum gehen, aber man muss auf Grund des vielen Gerölls echt besonders gut aufpassen. Ich bin nicht nur einmal auf meinen Vier Buchstaben gelandet. Als wir dann den Waldweg erreichten, wurden wir auch noch richtig böse von Hagel überrascht und ihr könnt euch sicher vorstellen, dass unser Tempo immer schneller wurde. Die liebe Denise hat dann gegen Ende doch ein bisschen mehr geflucht und war glaub ich heilfroh als wir dann klatschnass endlich wieder beim Auto angekommen sind. Die Wanderung zum Frauenkopf und Schober ist wirklich ganz toll und auch hier wird man mit einer tollen Aussicht belohnt. Wie der ganze Rundwanderweg ist, weiß ich leider nicht, aber das werde ich ganz bald mal ändern und dann hier ergänzen.