Kategorie: Niederösterreich

  • Wandern – Seebenstein – Türkensturz

    Wandern – Seebenstein – Türkensturz

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    Vor einer Woche war es soweit, die Wandersaison 2019 wurde endlich eröffnet. Ich hatte schon ziemlich lange Hummeln im Allerwertesten, doch irgendwie ging es sich bis jetzt einfach nicht aus. Da ich mir auch für dieses Jahr vorgenommen habe, viel Zeit in der Natur zu verbringen und die eine oder andere Wanderung zu starten, wurde es Zeit die Pause zu beenden. Also habe ich die liebe Sophie und den Tobi geschnappt, den Rucksack gepackt und schon ging es los. Eigentlich war ich ziemlich motiviert und wollte gleich eine Tour mit gut Höhenmeter machen, doch dann hat der Verstand gesiegt. Man muss es ja nicht gleich übertreiben und wieso nicht einfach eher etwas gemütliches zum Einstieg machen. Lang haben wir hin und her überlegt und dann beschlossen einfach Richtung Seebenstein zu fahren und die Runde zum Türkensturz und zur Burg Seebenstein zu machen. Jetzt da ich gerade so im GOT Fieber bin, dachte ich mir wäre das ganz passend. Es ist wirklich eine super gemütliche und sehr leichte Wanderung. Wir haben am Weg auch einige Familien getroffen und es gibt eigentlich keine Stellen die wirklich Anspruchsvoll ist. Wir waren an einem sonnigen Feiertag unterwegs und ich muss sagen ich war überrascht über die Anzahl der Menschen die wir getroffen. Ja es war schon einiges los, aber da diese Route doch sehr beliebt ist, hätte ich gedacht dass wir doch mehr Menschen treffen werden. Alleine ist man hier nicht, aber es hält sich in Grenzen und man kann trotzdem noch in Ruhe die Wanderung und die Ruhe genießen. Eine wirklich schöne Tour und der perfekte Start in die neue Saison. 

     

    Schwierigkeit  Leicht
    Dauer (An- und Abstieg) ca. 2:00 Stunden 
    Höhenmeter:  320 hm 
    Distanz:  8 km
    Hundetauglich Ja 
    Ausgangspunkt:  Parkplatz Parkbad 
    Hütte: Nein 
    meine bergfex Tour  Mai 2019

     

    Von Wien ist man in ca. 50 Minuten in Seebenstein was sehr praktisch ist. Wir haben am Parkplatz unterm Parkbad geparkt und sind dann zuerst Richtung Türkensturz gestartet. Die Burg ist nämlich keine 5-10 Minuten vom Parkplatz entfernt und wir wollten uns zuerst bewegen. Also ging es über den neuen Schlossweg und über die Große Reit direkt Richtung Türkensturz. Der Weg ist eigentlich nicht sehr anspruchsvoll und es gibt nur eine leichte Steigung. Zum Türkensturz sind es ca. 50-60 Minuten, wenn man so wie wir ganz gemütlich geht. Die Aussicht bei der Bergruine ist wirklich traumhaft schön und wir haben hier nicht nur eine Pause zum Fotos machen gemacht, sondern auch um einfach nur die Aussicht zu genießen. Man hat einen ganz tollen Blick auf Rax und Schneeberg 

    Nach unserer Pause sind wir dann den Schildern Richtung Sollgraben gefolgt. Eigentlich waren wir auf der Suche nach einer Schank, weil Sohie unbedingt eine Suppe wollte, aber leider sind wir nicht fündig geworden. Man spaziert erst durch den Wald bis man bei Sollgraben, dann bei einigen Bauernhöfen vorbeikommt. Wenn man hier nach rechts geht soll es auch angeblich eine Mostschenke geben. Wir sind aber nach links abgebogen, haben es uns noch in der Wiese gemütlich gemacht und die Sonne genossen, bevor wir dann den Schildern Richtung Burg gefolgt sind. Auf diesem letzten Abschnitt haben wir die meisten Menschen getroffen und wir hatten das Gefühl, die meisten gehen die Runde in die andere Richtung. Zum Schluss sind wir noch einen Sprung bei der Burg Seebenstein vorbeigegangen, denn wenn man schon mal dort ist muss man hier stoppen. Eine wirklich sehr sehr schöne Burg und eines weiß ich beim nächsten Mal werde ich auf jeden die Führung mitmachen. 
    Hier waren wir auch schon wieder fast am Ende unserer Wanderung angelangt, denn der Parkplatz ist dann nur noch ein ganz kurzer Fussmarsch. 

    Die Runde zum Türkensturz und zur Burg Seebenstein ist wirklich für groß und klein geeignet. Nicht anstrengend und genau das richtige, wenn man sich ganz gemütlich ein bisschen bewegen und nicht zu lange unterwegs sein möchte. Sehr gerne wieder, auch wenn ich mir ein paar mehr Höhenmeter gewünscht hätte. 

    Leggings – Nike (sehr ähnliche HIER) || Schuhe – Salomon (ähnliche HIER) || Oberteil – Adidas || Hemd – Pull & Bear (alt, ähnliches HIER) || Rucksack – Deuter ||Sonnenbrille – Ray-Ban ||Essensbox – Eco Brotbox

  • Schneeschuhwandern – Raxalpe

    Schneeschuhwandern – Raxalpe

    Bevor der März vorbei ist und ich mich hier voll und ganz dem Frühling widme, wollte ich noch schnell einen Beitrag mit euch teilen der schon sehr lange in meinen Entwürfen darauf wartet fertig geschrieben zu werden. Genau vor einem Jahr war ich nämlich mit einer lustigen Mädlstruppe und einer fast genau so großen Gruppe an Hunden auf der Rax zum Schneeschuhwandern. Es waren ein paar richtig coole Tage und Gott sei Dank ist die liebe Sabrina mit dieser Idee gekommen, denn von selber wäre ich wohl nie drauf gekommen, mal einfach ein Wochenende auf die Rax zu fahren, mir dort eine Ausrüstung auszuleihen und die Gegend zu erkunden. 

    Schneeschuhwandern Rax mit Übernachtung im Berggasthof

    Gemeinsam mit Carry, Sabrina, Angie, Sandra, Alina und unseren vierbeinigen Freunden haben wir uns auf den Weg Richtung Reichenau an der Rax gemacht. Mit warmer Kleidung, Mannerschnitten und guter Laune im Gepäck ging es ab in die Seilbahn und rauf aufs 1546 m hoch gelegene Hochplateau der Raxalpe, wo im Berggasthof unser Lager aufgeschlagen wurde. Wir haben das Rax Schnupperschneeschuherlebnis gebucht, was ich für jeden der sich mal am Schneeschuhwandern probieren will empfehlen kann. 3 Tage, 2 Nächte, inkl. Halbpension und Ausrüstung für 99 Euro pro Person ist wirklich ok. Die Zimmer sind zwar etwas urig, aber gemütlich und die WCs & Duschen am Gang, aber es ist völlig ausreichend und wir haben uns sehr wohl gefühlt. Auch das Essen war wirklich gut und in der ersten Nacht hatten wir das ganze Haus für uns alleine. 

    Die Ausrüstung kann man sich direkt beim Berggasthof holen und wenn man dort übernachtet hat man den Vorteil, das man gleich als erstes seine Schneeschuhe und Stöcke aussuchen kann. Es gibt unglaublich viele Routen die alle sehr gut markiert sind und man erhält alle nötigen Informationen direkt bei der Seilbahn. Ob Anfänger oder Fortgeschritten, es ist für jeden die passende Tour dabei. Es gibt auch ein paar kleine Hütten die im Winter (achtung nur am Wochenende) geöffnet sind, wo man sich zwischendurch aufwärmen und stärken kann. Wir sind natürlich gleich früh aufgestanden haben uns den Sonnenaufgang angesehen, gefrühstückt und sind dann los gestartet. was sehr praktisch war, denn so ist man anfangs auch fast alleine unterwegs. Wirklich viel los war aber eigentlich das ganze Wochenende nicht, ab und zu trifft man mal vielleicht einen anderen Wanderer. Nur am Sonntag sind dann ein bisschen mehr Menschen unterwegs gewesen, aber es war trotzdem immer noch überschaubar und nicht überlaufen. 

    Wanderung – Jakobskofel und Preinerwand

    Schwierigkeit: Leicht/Mittel
    Dauer: laut Wanderführer 4 Stunden 
    Hundetauglich: Ja
    Ausgangspunkt:Hochplateau Raxalpe (mit der Seilbahn erreichbar)
    Hütte: Ja (im Winter nur am Wochenende offen)

     

    Sabrina war ja letztes Jahr richtig fleissig und hatte zu dieser Zeit die #berosawienerhausbergechallenge am Laufen und natürlich haben wir uns angeschlossen und sind eine Tour mit ihr gemeinsam gegangen. Es war meine erste Schneeschuhwanderung und teilweise doch ein bisschen anstrengend, aber machbar. Es ist doch ganz anders als wandern und ich musste erstmal mit den Schneeschuhen klarkommen, doch das hat man ziemlich schnell herausen. Außerdem darf man nicht vergessen, ich bin damals gerade erst von meiner Bali-Reise zurückgekommen und musste mich auch wieder an das Klima gewöhnen. Deshalb würde ich die Wanderung als leicht bis mittel einstufen. Start der Wanderung ist beim Berggasthof wo wir auch geschlafen haben. Man fährt also einfach nur rauf mit der Seilbahn und kann auch schon loslegen. Die Wege sind alle super gekennzeichnet und man kann sich eigentlich nicht wirklich verlaufen. Zuerst sind wir Richtung Otto Haus gegangen und dann weiter Richtung Seehütte. Der erste Teil unserer Tour war eigentlich sehr gemütlich und es gibt zwischendurch auch ein paar wirklich schöne Platzerl zum Fotos machen. Da das Wetter zu Beginn noch etwas zu Wünschen übrig lies, beschlossen wir bei der Seehütte einzukehren und uns erst mal mit einer warmen Suppe aufzuwärmen. Eine wirklich gemütliche Hütte mit einer kleinen, aber sehr leckeren Karte. Gestärkt ging es dann weiter Richtung Preinerwand. Hier geht es dann gleich mal ein ziemliches Stückerl bergauf und ich bin schon ein bisschen ins Schwitzen gekommen, aber man gewöhnt sich eigentlich relativ schnell an die Steigung und im Nachhinein betrachtet, war es eigentlich halb so wild. Von der Preinerwand kann man dann entweder wieder direkt zum Otto Haus gehen oder wie wir noch links abbiegen zum Jakobskogel. Natürlich sind wir noch zum Gipfelkreuz gegangen, denn erstens waren wir ja mit Sabrina unterwegs und zweitens wollten wir uns den Ausblick natürlich nicht entgehen lassen. Oben angekommen, gabs dann gleich mal ein Schluckerl aus unserem Flachmann und eine kurze Fotosession. Endlich hat sich auch die Sonne blicken lassen und die Aussicht oben war wirklich unglaublich schön. Danach ging es dann wieder Richtung Otto Haus und weiter zum Berggasthof, wo schon das Abendessen auf uns wartet. Die Wege sind wirklich super gekennzeichnet und wie schon erwähnt kann man sich eigentlich kaum verlaufen. Die Rax ist echt so ein schönes Platzerl und das doch nicht so weit von Wien entfernt. Egal ob im Sommer oder Winter ich bin jedes Mal aufs neue begeistert, wenn ich oben bin und die Aussicht genieße. Ich kann jedem nur empfehlen mal einen Tagesausflug oder auch gleich ein ganzes Wochenende auf die Rax zu fahren. Es gibt wirklich so viele tolle Touren da oben und so einiges zu sehen. Die Fahrt mit der Seilbahn ist zwar doch nicht so billig, vor allem wenn man auch noch einen Hund dabei hat, aber es lohnt sich auf alle Fälle. 

  • Wandern – Reisalpe

    Wandern – Reisalpe

    Die Wanderung auf die Reisalpe ist auf jeden Fall eine Tour die für Anfänger bzw. den gemütlichen Wanderer geeignet ist. In knapp 1 1/2 Stunden ist man von Wien am Ausgangspunkt und kann auch schon losgehen. Umso mehr ich wandern gehe, umso mehr beschäftige ich mich natürlich auch mit dem Thema und bin immer wieder auf der Suche nach neuen Wanderungen die auch von Wien aus schnell und leicht zu erreichen sind. Ja und ich muss sagen, dass ich wirklich begeistert bin, wie viel es da rund um die Hauptstadt gibt. Eine Stunde Autofahrt muss man zwar schon einkalkulieren, aber ich finde das ist völlig in Ordnung und wenn man in guter Gesellschaft ist, vergeht die Zeit auch wie im Flug.
    Mit Sophie und Denise im Schlepptau bin ich also vor kurzem rauf auf die Reisalpe und auch wenn sich einzelne Abschnitte der Wanderung etwas in die Länge gezogen haben, zahlt es sich wirklich aus, denn der Ausblick vom Gipfel ist echt traumhaft. Man kann von dort sogar bis zur Veitsch sehen.

    Schwierigkeit: Leicht
    Strecke: ca. 11.5km
    Dauer: ca. 2 1/2 – 3,00h
    Höhenmeter:  ca. 530 hm
    Hundetauglich: Ja
    Ausgangspunkt: Parkplatz Ebenwald
    Hütte: Ja (im Winter nur am Wochenende offen)

    Startpunkt der Wanderung ist direkt in Ebenwald und man fährt erst mit dem Auto noch ein Stückchen hoch bis zum Parkplatz, wo man dann direkt losgehen kann. Der Weg führt zu Beginn entlang einer großen Wiese bevor man Richtung Wald abbiegt. Die ersten 30-40 Minuten sind eigentlich sehr gemütlich und man geht hauptsächlich gerade und durch den Wald über einen Forstweg. Nach einer Zeit kommt dann eine kleine Hütte, die Kleinzeller Hinteralm. Ab hier beginnt es dann langsam ein bisschen anstrengender zu werden und endlich legt man die ersten Höhenmeter zurück. Auch der Weg bis zum Gipfel führt durch den Wald, aber er  ist trotzdem sehr abwechslungsreich und schön. Nach ca. 1/2 Stunden erreicht man dann endlich den höchsten Punkt, wo man von den lieben Hüttenhunden begrüßt und mit einem wunderschönen Ausblick belohnt wird. Bei einem Radler oder einer Fritattensuppe lässt sich der Blick auf die vielen Berge gleich noch besser genießen. Man sollte sich aber unbedingt etwas warmes zum anziehen mitnehmen, denn es ist ziemlich windig am Gipfel und zur jetzigen Jahreszeit doch schon echt zapfig. Retour geht es dann wieder den selben Weg, und man kann sich hier auch eigentlich nicht verlaufen. Die Wanderung auf die Reisealpe ist zwar keine anspruchsvolle Tour, aber trotzdem wirklich schön. Wenn man jedoch lieber ganz in Ruhe und ohne viele Menschen wandern gehen möchte, sollte man wohl eher unter der Woche kommen, denn am Wochenende ist wirklich einiges los und die Hütte am Gipfel ziemlich voll.

    Hose – Dope Snow || Schuhe – Ecco (ähnliche HIER) || blaues Fleece – Patagonia (andere Farbe HIER) || langarm Shirt – Kari Traa || Rucksack – Patagonia (andere Farbe HIER) || Jacke – Patagonia || schwarze Mütze – Brixton (ähnliche HIER) || blaue Mütze – Patagonia (andere Farbe HIER) || Trinkflasche  – klean kanteen

  • Wandern – Unterberg

    Wandern – Unterberg

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    Die Wanderung auf den Unterberg ist eine sehr gemütliche und vor allem für Anfänger geeignete Tour, die ich schon letztes Jahr im Herbst einmal gegangen bin. Der Unterberg nicht zu verwechseln mit dem Untersberg in Salzburg liegt in Niederösterreich bei Pernitz und ist eine Autostunde von Wien entfernt. Sehr praktisch, wenn man mal wieder raus aus der Stadt, aber nicht zu lange fahren möchte. In ca 1 1/2 Stunden ist man am Gipfel und kann neben einem tollen Ausblick auch noch eine leckere Jause um Schutzhaus genießen.Die Strecke ist sehr abwechslungsreich und relativ gemütlich. Zwischendurch sind ein paar steilere Passagen, aber diese sind meist sehr kurz. Am Weg zum Gipfelkreuz werden jedoch die Schenkel nochmal gut beansprucht, aber es lohnt sich wirklich, den Steilen Weg auf sich zu nehmen.
    Ich war vor knapp einem Monat mit der lieben Sophie am Unterberg und wir haben die gemeinsame Wanderung so richtig genossen. Ein bisschen Bewegen, die Aussicht genießen, einen kleinen Zwischenstopp in der Hütte einlegen und dann alles wieder retour. Es war wirklich ein super schöner Tag und auch die liebe Sophie, war sehr begeistert von dieser Wanderung.

    Schwierigkeit: Leicht
    Strecke: ca. 9.5km
    Dauer: ca. 2,45h
    Höhenmeter:  ca. 670 hm
    Hundetauglich: Ja
    Ausgangspunkt: Parkplatz Myralucke
    Hütte: Ja

    Ausgangspunkt unserer Wanderung war der Parkplatz in Thal. Man fährt hier mit dem Auto einfach so weit bis man ansteht und dann kann es auch schon losgehen. Zuerst geht man ein Stückchen über einen Forstweg und normalerweise biegt man hier rechts in den Wald ab. Die Beschilderung führt einen normal auch über diesen Weg, aber bei uns was dieser leider gesperrt und so mussten wir links über die “Piste” gehe, denn mit Baumfällarbeiten ist nicht zu spaßen. Wir haben unsere Wanderung somit gleich mit einer ordentlichen Steigung gestartet, aber Gott sei Dank war diese nur sehr kurz und eigentlich ganz ok. Es geht dann noch recht lange über die Piste, bevor man links in den Wald abbiegt, wo man sich dann auch länger aufhält. Zum Schluss kommt man noch auf eine Lichtung bevor man das Schutzhaus erreicht. Doch noch ist man nicht am Ziel, denn eine letzte Steigung, die auch die Anstrengenste ist hat man noch vor sich, bevor man mit einem traumhaften Blick belohnt wird. Wir haben ca. 1 1,2 Stunden hinauf gebraucht, sind aber ganz gemütlich gegangen. Am Weg retour haben wir dann noch eine Pause im Schutzhaus, das ich euch wärmstens empfehlen kann eingelegt. Hier gibt es nicht nur viele Leckereien, sondern die Besitzer sind unglaublich nett und man fühlt sich hier echt wohl. Ja und einen süßen Hund haben sie auch noch. Man kann auf der Hütte übrigens auch übernachten (Matratzenlager), was ich unbedingt noch machen möchte. Die Stimmung beim Sonnenuntergang muss dort oben einfach unglaublich sein. Nachdem wir uns gestärkt und den Regen abgewartet haben, ging es auch wieder retour. Wir haben einfach die Abkürzung über die Poste genommen, weil es einfach um einiges schneller geht und so mussten wir nicht die komplette idente Strecke gehen. Die Wanderung auf den Unterberg kann ich jeden wärmstens empfehlen und auch die Hunde freuen sich wenn sie mit dürfen.

    Mütze – Patagonia || Fleece – Patagonia (ähnliches HIER) || Regenjacke – Patagonia || Schuhe – Salewa (andere Farbe HIER) || Tights – The north face (ähnliche HIER) || Rucksack – Mammut (ähnlicher HIER)

  • Wandern – Krummbachstein

    Wandern – Krummbachstein

    Die Wanderung zum Krummbachstein, war meine erste wirklich lange Tour, die ich alleine gemacht habe. Irgendwie war mir an diesem Wochenende einfach danach, mal ohne Begleitung loszuziehen. Ok, den Tobi hatte ich natürlich schon dabei, denn der wäre nicht so happy gewesen, wenn ich ihn einfach zuhause gelassen hätte. Ich habe mir im Vorhinein etwas leckeres zu essen gezaubert, alles was ich für den Berg brauche eingepackt und dann habe ich mich auf den Weg gemacht. Die Wanderung zum Krummbachstein dauert zwar ein bisschen länger, aber sie ist sehr abwechslungsreich und der Blick vom Gipfel ist traumhaft schön. Irgendwie hat dieser Ort etwas magisches und das Licht an diesem  Nachmittag war einfach ganz besonders. Ich habe in Ruhe mein Abendessen gegessen, mal so richtig durchgeschnauft und die Zeit am Berg einfach nur genossen. Am liebsten wäre ich noch ewig da oben sitzen geblieben, aber ich musste mich dann sogar ziemlich sputen, denn ich habe nicht bedacht, dass die Sonne ja mittlerweile früher untergeht. Im Eiltempo bin ich dann wieder runter und musste die letzten Kilometer sogar im dunklen zurücklegen und mein Bergfex Tracking stoppen. Trotzdem war es ein wunderschöner Ausflug und ich habe aus dieser Wanderung doch einiges gelernt. Merke, gehe niemals ohne Powerbank und/oder Stirnlampe auf dem Berg, wenn du deine Wanderung erst gegen Mittag startest. Ich hatte gegen Ende nur noch 1% Akku und habe mich dann von Tobi zum Auto führen lassen, weil ich meine Hand nicht mal mehr vorm Gesicht gesehen habe.  Ja und die andere Sache die ich gelernt habe, checke deinen Rucksack immer 2x bevor du losfährst, denn sonst kann es passieren, dass du am Gipfel ankommst und merkst, dass du das Stativ umsonst auf den Berg geschleppt hast, weil du das Verbindungsteil vergessen hast. Tja, aber die Not macht kreativ und so musste einfach ein Stein herhalten. Ein paar hübsche Fotos habe ich trotzdem hinbekommen. Außerdem war es dann doch irgendwie ein richtiges Abenteuer und ich glaube der Krummbachstein hat mich nicht zum letzten Mal gesehen.

    Schwierigkeit: Mittel
    Strecke: ca. 15 km
    Dauer: ca. 4h
    Höhenmeter:  ca. 1000 hm
    Hundetauglich: Ja, wenn fit & trittfest – Achtung, am Ende kleine Kletterpassage
    Ausgangspunkt: Reichenau an der Rax (Schneebergweg)
    Hütte: Ja

    Losgegangen bin ich von Reichenau an der Rax, genauer gesagt vom Schneebergweg. Da ich nicht so ein Fan davon bin, wenn ich vorher noch ewig durch einen Ort spazieren muss, habe ich mich ein bisschen erkundet, wo man gut parken und gleich seine Wanderung starten kann. Es gibt ein paar wenige Parkplätze und man kann vom Schneebergweg, dann gleich Richtung Forststrasse & Wald abbiegen. Ich bin ein Mensch ohne Orientierung und deshalb schaue ich mir vorher immer gerne genau an wie ich gehen möchte, denn so ganz ohne Plan und dann auch noch auf eigene Faust losgehen, ist dann doch nicht so meins. Dank der Bergfex App, die ich wirklich liebe, kann man sich eigentlich ganz gut ein Bild davon machen, welche Möglichkeiten es gibt und zum Krummbachstein gibt es so einige. Auch beim Wandern ist mir die Abwechslung sehr wichtig und ich gehe nicht so gern den selben Weg wieder retour. Deshalb habe ich auch beim Krummbachstein eine Rundwanderung gewählt.

    Ausgang meiner Wanderung war wie schon erwähnt der Schneebergweg und ich bin gleich mal rechts auf den Forstweg Richtung Wald abgebogen. Zuerst geht man ganz gemütlich durch den Wald bis man den Mariensteig, eine ganz kurze sehr einfache Felspassage erreicht bevor es wieder weiter durch den Wald geht. Der nächste Abschnitt hat mir besonders gut gefallen, denn es wirkt als würde man durch eine Schlucht gehen – Links und Rechts sind viele Felsformationen und das Mitten im Wald. Der Krummbachstein ist zu Beginn noch nicht angeschrieben und man findet nur Schilder mit der Aufschrift Naturfreundehaus Knofeleben, aber an die kann man sich eigentlich ganz gut halten. Man hat dann die Möglichkeit Richtung Mitterberggraben oder Richtung Lackabodengraben abzubiegen. Angeschrieben ist aber wieder nur das Naturfreundehaus. Ich bin in diesem Fall nach Links, Richtung Mitterberggraben gegangen. Man geht hier ganz gemütlich durch den Wald bevor man dann zu einer Wiese und dem Hallerhaus gelangt. Hier hat man auch die Möglichkeit einzukehren und eine Pause einzulegen. Da ich aber noch lange nicht am Ziel war ging es auch gleich weiter. Also bin ich nach link abgebogen, vorbei an dem Hallerhaus, wo dann auch endlich Krummbachstein angeschrieben war. Der letzte Part der Wanderung ist eigentlich der steilste und schwierigste. Teilweise geht es durch den Wald und dann wird es immer felsiger. Zum Schluss muss man auch ein bisschen klettern, aber diese Passage ist nur ganz kurz und man benötigt dafür keine Ausrüstung. Auch Tobi hat es ohne Probleme zum Gipfel geschafft. Oben angekommen hat man dann einen wunderschönen Ausblick auf die Rax, den Schneeberg, die  Schneealpe und sogar auf die Veitsch. Da oben kann man schon eine Zeit verweilen. Retour bin ich dann  über den Schibelsteig Richtung Alpenfreundehütte und dann weiter zum Alpeck gegangen. Man geht durch den Wald,  dann über Wiesenhänge  und dann wieder durch den Wald. Der Abstieg ist eigentlich sehr gemütlich, auch wenn es mir ziemlich lange vorgekommen ist. Liegt vielleicht auch daran, dass es immer dunkler und dunkler geworden ist und ich gehofft habe, dass ich es irgendwie noch rechtzeitig zum Auto schaffe. Weiter gehts durch den Lackabodengraben, bevor man auch schon wieder die Abzweigung und den schluchtartigen Abschnitt erreicht. Die letzten 2 Kilometer bin ich dann im dunklen durch den Wald gelaufen und ich kann euch sagen, ich war heilfroh, als ich endlich wieder zurück beim Auto war. Gott sei Dank hatte ich Tobi dabei, der mir geholfen hat die richtige Abzweigung zu nehmen. Wer weiß wo ich sonst gelandet wäre. Es war aber auf jeden Fall eine richtig coole Wanderung, die ich jedem nur empfehlen kann. Sie ist schon ein bisschen anstrengender und wahrscheinlich keine Tour die für Wanderänfänger geeignet ist. Wenn man aber fit ist, hat mir hier aber ganz bestimmt keine Probleme. Achja und nicht vergessen, solltet ihr erst zu Mittag weggehen, steckt eine Stirmlampe ein. Hier könnt ihr übrigens ganz genau sehen wie ich gegangen bin. Ein Hoch auf die Bergfex App.

  • Wandern – großer Sonnleitstein

    Wandern – großer Sonnleitstein

    Eine halbe Ewigkeit nehme ich mir schon vor, dass ich endlich Beiträge über meine ganzen Wanderungen schreibe, doch bis jetzt habe ich das ganz gut hinausgezögert – wieso auch immer. Da ich aber immer wieder Fragen dazu bekomme, wo ich wandern gehe, welche Touren ich besonders schön und empfehlenswert finde und wo man auch mal den Vierbeiner einpacken kann, starte ich heute mal mit dieser neuen Reihe.  Im letzten Jahr habe ich doch sehr viel Zeit in den Bergen verbracht unzählige Fotos gemacht und auch die eine oder andere lustige Geschichte parat  – es wäre also wirklich schade, wenn ich all das nicht mit euch teilen würde. Den Anfang macht die Wanderung zum großen Sonnleitstein, die ich vor einiger Zeit mit der lieben Anna bei der ärgsten Hitze gemacht habe.




    Schwierigkeit: Mittel
    Strecke: 11 km
    Höhenmeter: 900 hm
    Dauer: 3:30 h
    Hundetauglich: Ja, wenn fit & trittfest
    Ausgangspunkt: Hinternaßwald
    Hütte: Nein

    Die Hitze der letzten Wochen war ja doch eher unerträglich und wenn man nicht einfach nur am See oder in einem Schwimmbad chillen, sondern sich ein bisschen bewegen möchte, gibt es nichts besseres als in die Berge zu fliehen. Meistens ist es dort nämlich doch ein bisschen kühler und man kann den warmen Sommertag in der Natur genießen. Deshalb habe ich vor kurzem mit der liebe Anna beschlossen, aus der Stadt zu fliehen und mal wieder eine gemeinsame Tour zu machen. Anfangs wussten wir nicht so recht wohin wir fahren sollen, aber nachdem ich Wanderprofi Sabrina um Rat gefragt habe, ging es auf den großen Sonnleitstein. Eine wirklich tolle Wanderung und der doch recht anstrengende Aufstieg lohnt sich, denn man wird mit einem wunderschönen Blick auf den Schneeberg und die Rax belohnt. Ganz wichtig ist jedoch, dass man genügend Wasser mitnimmt, denn am Weg gibt es außer einem kleinen Bach nicht wirklich eine Möglichkeit seine Flasche aufzufüllen.

    Der Ausgangspunkt unserer Wanderung war Hinternasswald, ein kleiner Ort irgendwo im nirgendwo. Nicht einmal mein Navi hat dieses kleine Dorf gefunden, aber Google Maps lässt einem hier Gott sei Dank nicht im Stich. Einfach bis ans Ende der Ortschaft fahren und schon gelangt man zu einem Parkplatz, wo die Wanderung losgehen kann. Der große Sonnleitstein ist eigentlich gut angeschrieben und man kann sich eigentlich fast nicht verlaufen. Also fast, denn wenn man nur am schnattern ist, kann es schon mal passieren, dass man einen kleinen Umweg auf sich nehmen muss.Wir sind zuerst ganz gemütlich auf einer Forststrasse entlanggelaufen, bevor wir nach rechts Richtung Franz-Jonas Steig abgebogen sind. Der Weg führt durch den Wald und es gibt Passagen, wo wir uns nicht mehr ganz sicher waren, ob wir denn auch wirklich noch auf Kurs sind. Links und rechts war richtig viel Gestrüpp und eine lange Hose wäre wirklich von Vorteil gewesen. Der Großteil der Wanderung führt durch den Wald  ist doch ziemlich steil, aber auf jeden Fall machbar. Achtung, der Franz-Jonas Steig quert eine Forststrasse auf der ihr nicht weitergeht. Man muss hier gerade weiter durch den Wald bis man zu einer Abzweigung Richtung Ameiswiese gelangt. Damit ihr auf den Gipfel kommt, müsst ihr hier einfach nach rechts weiter gehen und den markierten Weg folgen. Als wir dann komplett verschwitzt endlich oben waren, konnte ich meinen Augen nicht trauen – der Ausblick ist wirklich atemberaubend und der doch sehr anstrengende Aufstieg war sofort vergessen. Ich habe zu diesem Zeitpunkt gerade eine 3tägige Saftkur gemacht, was in Kombi mit dieser Wanderung vielleicht nicht die beste Idee war, aber trotzdem bin ich in einem Stück oben angekommen.

    Retour sind wir dann wieder bis zur besagten Abzweigung und dann über die Ameiswiese gegangen. Auch dieser Weg wird von der Forststrasse, von der man sich nicht irritieren lassen sollte gequert. Es folgt wieder viel Wald&Gestrüpp, bis man nachdem man bei einer kleinen Jagdhütte vorbei spaziert, endlich auf der Forststrasse Richtung Parkplatz Hinternasswald weitergeht.

    Insgesamt waren wir 5 Stunden unterwegs, wobei wir für die Wanderung selber nur 3 Stunden und 30 Minuten gebraucht haben. Auf Grund der Hitze mussten wir zwischendurch doch immer wieder mal kleine Pausen eingelegen. Ja und gegen Ende durfte ich auch noch Tobi suchen, der im Wald mal wieder etwas gewittert hat. Ich persönlich würde die Wanderung als mittel einstufen und Anfängern würde ich diese Wanderung eventuell nicht gleich zu Beginn empfehlen, aber wenn man halbwegs fit ist, ist sie auf jeden Fall machbar. Das gilt sowohl für Mensch als auch Hund. Tobi hat mich wie so oft begleitet und ist ohne Probleme ans Ziel gekommen. Wichtig ist nur, dass man auch für den Vierbeiner genügend Wasser dabei hat.

    Sehr hilfreich war für mich auch die Bergfex App. Die Beschilderung ist zwar recht gut, aber wenn man so wie ich nicht gerade den besten Orientierungssinn hat, kann diese App nicht schaden. Ich persönlich tracke meine Wanderungen auch immer, weil ich es total interessant finde zu sehen, wie lange ich unterwegs war und wie viele Höhenmeter man so gemacht hat. Hier findet ihr die Route (inkl. kurzem Umweg) die ich gegangen bin.







    Schuhe – Salewa WS Wildfire || Hemd – Asos || Shorts – Nike || Rucksack – Tatonka || Bandana – Asos  (ähnliches HIER)