Schon ziemlich lange habe ich das Bedürfnis einen Blogbeitrag zum Thema Glücklichsein zu schreiben. Schon viel zu oft habe ich mit dem Schreiben angefangen und es dann doch wieder gelassen. Doch nun möchte ich mir einfach alle meine Gedanken von der Seele schreiben und euch erzählen wie ich in den letzten Monaten versuche einfach nur glücklich zu sein. Denn eines kann ich euch sagen, das Leben ist so viel besser wenn man einfach nur die schönen Dinge genießt anstatt immer mehr zu wollen bzw. sich andauernd mit anderen zu vergleichen.

900x900px-LL-3e2e3cec_joyFoto via Mommysavers

Ich denke mir in letzter Zeit wirklich viel zu oft, was ist nur mit der Menschheit los? Immer werden die negativen Seiten gesehen und immer möchte man mehr und mehr und gibt sich nicht mit dem zufrieden was man hat. Ein Grund wieso ich mich mehr mit dem Thema Glücklich sein außeinander setze ist, weil ich mich selber öfters dabei erwischt habe, wie ich mich mit anderen vergleiche und mehr will. Nicht mehr zufrieden bin mit dem was ich hab. Man möchte immer besser bzw. besonderer sein als alle anderen. Ich hab zwar ne schöne Wohnung aber mein Schlafzimmer nervt mich und eigentlich hätte ich gerne einen Balkon. Eigentlich kann ich mit meiner Figur zufrieden sein, aber die da auf Instagram sind alle viel dünner. Man vergleicht sich immer mit anderen Menschen und meistens mit denen die mehr haben, dünner sind oder was auch immer. Aber sind wir uns mal ganz ehrlich, wenn wir dann unseren Balkon haben oder dünner sind, wollen wir immer mehr und mehr … Es läuft dann also wieder aufs selbe hinaus und Glücklich ist man dann vielleicht für einen kurzen Moment, aber sicher nicht auf Dauer.

Ein weiterer Grund ist mit Sicherheit meine Reise nach Afrika. Die Menschen leben dort in kleinen Lehmhütten, haben eigentlich nichts und sind (teilweise) trotzdem Glücklich. Klar gibt es da unterschiedliche Stufen der Armut und ich spreche hier auch nur von dem Teil den ich gesehen habe. Auch die Blogbeiträge von Carina von Modelirium (die müsst ihr lesen!!!!), die gerade 2 Monate in Tansania in einem Waisenhaus gearbeitet hat, haben mich zum Nachdenken angeregt. Sie hat es noch viel extremer mitbekommen wie es dort zugeht und von wie wenig die Leute dort leben. Wenn man die Beiträge liest denk man sich nur, wow diese Kinder haben gar nichts und strahlen auf jedem Bild und wir? Wir leben hier im Überfluss und wollen immer nur Mehr. Eigentlich ist das wirklich schlimm oder?
Ich für meinen Teil habe in den letzten Monaten einfach versucht mich in einige Dingen zu ändern. Ich habe einerseits aufgehört mich mit anderen zu vergleichen. Ja es wird immer jemanden geben, der reicher, schöner, erfolgreicher, dünner oder was auch immer ist, Na und? Ich bin so wie ich bin und ich kann stolz auf mich sein. Ich kann glücklich sein, dass es mir so gut geht, dass ich eine schöne Wohnung habe, einen Freund & Familie die mich unterstützen und ch kann glücklich sein, dass ich die Chance habe soviel zu Reisen und dass ich etwas gefunden habe das mich erfüllt. Man muss nicht perfekt sein, nein es reicht wenn man so bleibt wie man ist und das Leben genießt.
Ich versuche in Dingen nicht mehr nur das Schlechte zu sehen, sondern immer das Gute. Ja klar manchmal ist das schwer aber es bringt doch gar nichts sich zu ärgern. Einfach Lächeln und weitermachen. Wenn man Dir Steine in den Weg legt, dann baue Dir daraus eine Treppe. Und mit jeder einzelnen Stufe mehr, stehst Du dann etwas höher über den Dingen. Auch wenn es oft Dinge gibt die einen runterziehen oder traurig machen, man sollte einfach versuchen die Schönen Dinge im Leben zu genießen. Man hat nur ein Leben und ich für meinen Teil möchte später Mal sagen könne ich bin Lachend durchs Leben gegangen. Glaubt es mir oder nicht, aber es hilft. Klar habe ich ab und zu noch meine Tage wo ich heulend unter der Decke liege und mir denke mein Leben ist schlecht (haha ja das gibts wirklich), aber diese Tage kommen wirklich nur mehr ganz selten vor und die meiste Zeit gehe ich mit einem Lächeln im Gesicht durch die Welt.

Eigentlich ist Glücklich sein so einfach. Man muss nur auch auf die kleinen Dinge im Leben achten.

berries&passion19

Das macht mich glücklich & bringt mich zum Strahlen:

– meine Familie & Freunde
– mein Freund der mich seit 5 Jahren aushält
– ihr alle weil ihr meinen Blog lest
– mein Blog der mich erfüllt
– die ersten warmen Tage im Frühling
– der Sommer
– ein gutes Steak
– und Spinat
– das Meer
– frischgepresster Orangensaft
– Reisen
– ein gutes Buch
– die Sonne
– Essen, gute Freunde, lange & gute Gespräche
– ein langer Spaziergang
– ein gemütlicher Sonntag zuhause wenn es regnet.
– das erste Eis im Jahr
– wenn ich meine Schwester singen höre
– ein Lauf ohne Knieschmerzen
– wenn ich anderen Menschen ein Freude machen kann.

Ein total nettes Video habe ich auf dem Blog von Yvonne Just travelous gefunden. So nett gemacht und wirklich sehenswert.

What makes you happy? from Yvonne Zagermann on Vimeo.

 Was macht die persönlich glücklich?

Share this story

Kommentare -
  1. Ein so so so wahrer Post! Ich finde es ganz schrecklich, wenn Menschen sich über ihren Besitz definieren und immer höher und weiter streben. Ich habe mich auch sehr viel damit beschäftigt und arbeite genau wie du an der Einstellung für mich selbst zu finden, was mich wirklich glücklich macht und das ist nicht das neuste teure Auto oder die mega teure Handtasche von LV sondern Dinge zu tun, die ich gerne mache (Reisen, Sportarten ausprobieren etc.).

  2. Ganz toller Beitrag! Ich arbeite gerade selbst daran jeden Tag einfach nur glücklich zu sein, denn wenn ich ehrlich bin, habe ich keinen Grund es nicht zu sein.
    Das ständige Mehr Mehr Mehr ist ein Problem, genau wie das Vergleichen mit anderen. Es ist nicht leicht, sich dem zu entziehen. Du machst es auf jeden Fall richtig und ich wünschte, es gäbe mehr Menschen, die so denken :)

    Alles Liebe und ein wunderbares Wochenende,
    Denise

  3. Du hast sooo recht <3 Ich frag mich das auch ganz oft, warum sich so viele Menschen selbst das Leben so schwer machen. Lieben Dank fürs Einbetten meines Videos <3
    Liebe Grüße aus Bangkok, wo mich eine Klimaanlage gerade sehr glücklich macht ;)

  4. Ein wirklich schöner Beitrag. Manchmal muss man einfach dran erinnert werden, dass das Glück meistens schon da ist und man es übersieht, während man danach sucht.
    Sonnige Grüße Lila

  5. Das Glücklichsein ist leider oft gar nicht so einfach und ich stimme dir zu, dass leider insgesamt immer mehr die negativen Seiten betont werden. Ich muss mir auch immer wieder bewusst machen, wie gut es mir geht und wie zufrieden ich damit bin, wie alles läuft.

  6. ein wirklicher schöner Post… frei nach meinem Motto “liebe was ist” versuche ich mich jeden Tag auf die schönen Dinge in meinem Leben zu besinnen, jeden guten Moment zu lieben!
    …hier in Nepal bewundere ich die nepalische Lebenseinstellung so häufig, dass, obwohl es in diesem Land an so einigem Mangel gibt, eine politisch instabile Zerklüftung herrscht, man hier glücklich ist, mit dem was man hat, ohne auch nur daran zu denken, es ändern zu wollen – wo wir Europäer immer nach etwas Besserem streben, besinnt man sich in Nepal auf das Wesentliche, das Leben, die Liebe der Dinge an sich.

    sehr liebe Grüße aus Pokhara, Nepal!
    <3 Tina
    https://liebewasist.wordpress.com/

  7. dein beitrag ist super! :) du hast wirklich recht, seit dem studium sehe ich vieles viel lockerer, vergleiche mich nicht mehr so viel mit anderen und gehe mit einem lächeln durch die welt :) das gute wetter trägt sicherlich auch einen großen teil dazu bei, genauso wie der spaß am studium und die tollen neuen leute, die man dabei kennen gelernt hat.. eine positive einstellung macht so viel aus! :) deine liste könnte ich fast genauso übernehmen:) ich wünsch dir schonmal ein schönes wochenende :)
    liebst kati♥

  8. Normalerweise kommentiere ich nicht (ja, ich weiß, Schande über mich), aber es ist einfach so schön, wie offen du auf deinem Blog bist. Das macht mich glücklich! ;)
    Nein, ganz im Ernst, ich bewundere, dass du den Mut hast, deine Gefühle für die ganze Welt einsehbar niederzuschreiben. Und ich spreche hier nicht nur von diesem Post, sondern auch von deinem “Wer bin ich? Wo will ich hin?”-Post, denn obwohl ich gute 7 Jahre jünger bin als du, kann ich das komplett nachvollziehen, und es gibt mir Hoffnung, dass auch Erwachsene hin und wieder unsicher sind.

    Also, zusammenfassend: bleib, wie du bist, und ich freue mich auf mehr tollen Content!

    (Hast du zufällig Insider-Tipps was das Essen, aber auch Sehenswürdigkeiten in London angeht?)

    1. Liebe Beate vielen lieben Dank für dein super liebes Kommentar :) Hat mir gerade ein Lächeln ins Gesicht gezaubert :)
      ein London Beitrag geht heute online :)

  9. Sehr toll geschriebener Text. Ich versuche jetzt auch endlich damit aufzuhören, mich mit anderen zu vergleichen. Bringt letztendlich ja wirklich nichts. Und seitdem bin ich auch viel glücklicher als vorher :)

  10. Tja die Sache mit dem Glücklichsein… Ich selbst beschäftige mich auch sehr viel damit und ich für mich bin zu dem Resultat gekommen, dass jeder selbst für sein Glück verantwortlich ist (zumindest wir in first world countries, uns, denens so gut geht, wir, die die Möglichkeit haben, es selbst in die Hand zu nehmen). Wer will findet Wege und wer nicht will findet Gründe und ich will glücklich sein und bin’s auch. Ich geb alles dafür und bis jetzt ist es mir ganz gut gelungen. Uns gehts so gut und trotzdem sind wir neidisch auf alles- doch nur wir selbst könnens ändern und deswegen brauchen wir gar niemanden die Schuld für unser unglücklichsein zuschreiben, Wir selbst müssen unser eigenes Glück in die Hand nehmen. Gemeinsam mit einer Freundin hab ich mal ein paar Regeln zum Glücklichsein geschrieben und auch wenn einige oberflächlich klingen, hilfts- mir zumindest: http://www.modelirium.at/2015/01/be-happy.html

    Ach ja und vielen Dank, dass du meinen Blog erwähnt hast, es ist mir eine Ehre <3 Derzeit sitze ich in meinem Hotelzimmer in Dar Es Salaam und versuche, all das von den letzten zwei Monaten zu verarbeiten. Es hat eine Menge verändert in mir. Ich versuche momentan das schlechte Gewissen, dass sich seitdem ich das Waisenhaus verlassen habe in mir ausbreitet, sobald ich Schokolade esse oder mir eine viel zu lange Dusche gönne, auszuschalten. Denn die Menschen sehen sich hier absolut nicht als arm, denn sie kennen unsere Welt nicht und auch wenn das blöd klingt, es ist gut so. Denn dadurch können sie sich nicht leid sehen. Wir brauchen kein schlechtes Gewissen haben, aber wir können Gutes tun, zb in Form von Spenden oder wie es Dariadaria macht Nachhaltig einkaufen. Ach ich könnte noch ewig dahin schreiben, muss aber jetzt für meinen Sansibartrip packen und mit meinem schlechten Gewissen klarkommen, dass ich dadurch habe. Aber wie soeben erwähnt: Fast keiner der für uns furchtbar armen Einheimischen weiß was es heißt in Saus und Braus zu leben. Sie sind glücklich obwohl sie dreimal pro Tag die gleiche Mahlzeit zu sich nehmen, kein Wasser haben, geschweige denn Strom. Und wir, wir sind tagtäglich mit schöneren Wohnungen konfrontiert, tolleren Körpern, usw was zu Neid und Unglücklichsein führt. Schätzen wir uns gücklich mit dem was wir haben und versuchen wir, unsere Problemchen, die großteils im Vergleich zur Welt so winzig sind, abzustellen. Ich feiere unser wundervolles Leben!

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.