Kategorie: Campervan

  • Explore France – Garmin CamperVan

    Explore France – Garmin CamperVan


    In Zusammenarbeit mit Garmin

    Garmin CamperVan Navigationssystem

    In Frankreich hatten wir die Möglichkeit das neue Navigationssystem von Garmin auf Herz und Nieren zu testen. Die Reise war ja so eigentlich gar nicht geplant und deshalb hatten wir auch nicht wirklich eine genaue Route. Doch wie sagt man so schön, Spontanität ist der beste Plan. 

     

    • Das Navi war uns zwischendurch bei der Routenplanung, wenn wir nicht genau wussten wo es als nächstes hingehen soll eine große Hilfe. Einfach das Ziel eingeben und schauen was sonst noch so spannendes auf der Route liegt.
    • Das Navi besitzt ein 6,96“ großes helles hochauflösendes Display mit Touchscreen. Damit man alle wichtigen Infos auch ohne Probleme ablesen kann. 
    • Italien? Frankreich? Norwegen, oder doch Griechenland? Kein Problem das Navi hat Karten von ganz Europa. Außerdem besteht die Möglichkeit auch weitere Kontinente/ Regionen im Garmin Online Shop zu erwerben. 
    • Mit der Trendy Places Funktion findet man die schönsten Stopps entlang der eigenen Route
    • Der vorinstallierte MICHELIN Green Guide gibt dir die wichtigsten Infos zu bestimmten Stopps und sagt dir ob sich ein Besuch lohnt. 
    • Auch die Tripadvisor Integration ist sehr praktisch, um die Bewertungen von Restaurants & Sehenswürdigkeiten zu checken. 
    • Mit der Roadtrip Funktion kann man seine komplette Route planen und auch alle Zwischenstopps hinzufügen. Sieht hier aber auch, was es sonst noch so spannendes auf dem Weg zum Ziel zu entdecken gibt. Man bestimmt ganz alleine wie abwechslungsreich die Route sein soll.
    • Dank des integrierte DAB-Empfänger enthält man automatische Verkehrsinformationen. Wenn man das Gerät mit der Garmin Drive App koppelt, ist es möglich zahlreiche zusätzliche Echtzeitdienste zu nutzen. Z.B. Live Traffic Verkehrsinfos und erweiterte Wetterdaten. So kann man Verkehrsbehinderungen vermeiden und sich so wieder Zeit sparen.
    • Es gibt außerdem verschiedene vorinstallierte Verzeichnisse, die super hilfreich sind, Camping- und Übernachtungsplätze zu finden. 
    • Auch sehr hilfreich ist die Suche nach Frisch und Abwasserplätzen was beim Camping doch ein sehr wichtiger Punkt ist. 
    • Außerdem kann man die BC40 Rückfahrkamera von Garmin mit dem Navi koppeln. So sieht man im Rückwärtsgang auf dem Bildschirm des Navis, was sich hinter dem Van versteht und kann so eventuell auch den einen oder anderen Kratzer vermeiden. 


    Fazit: 

    Nachdem wir das Navi in Frankreich auf Herz und Nieren getestet haben, können wir sagen, es darf auch auf unseren nächsten Reisen wieder mit an Board. Es war wirklich super praktisch die Route direkt auf dem Display zu sehen, anstatt ständig am Handy herumzudrücken. Denn sind wir uns mal ehrlich das Handy hat während der Fahrt einfach nichts in der Hand zu suchen. Außerdem spart man so auch noch Datenvolumen, was für uns doch auch ein wichtiger Punkt ist, besonders im Ausland. Die Bedienung des Navis ist super easy und ich finde es sehr praktisch, dass es neben der normalen Routenplanung auch die Möglichkeit gibt, nach Campingplätzen oder Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke zu suchen. So habe wir in Frankreich das eine oder andere schöne Örtchen entdeckt, wo wir so wahrscheinlich gar nicht stehen geblieben wären. Auch der Vergleich und die Bewertung von Campingplätzen war super hilfreich um den perfekten Schlafplatz zu finden.

     

    Unsere Frankreich Tipps – Von der Bretagne bis in die Provence ​

    – Ein Besuch auf Le Mont Saint Michel

    Nicht umsonst wieder dieses verzauberte Plätzchen Frankreichs so gut besucht. Der Mont Saint Michel gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten und ja, ein Halt hier zahlt sich auf jeden Fall aus. Der Klosterberg schaut schon von weitem unglaublich imposant aus und wenn man durch das Innere spaziert, fühlt man sich in eine andere Zeit zurück versetzt. Was aber so besonders an dieser Bucht ist, sind die extremen Gehzeiten. Wenn man einen Besuch schon im Vorhinein plant, kann man hier sogar beobachten wie der Klosterberg langsam zu einer Insel wird. 

     

    – Surfing France – Atlantic Coast 

    Allen Wasserratten und Brettsport Fans kann ich nur empfehlen sich auch mal ein Brett zu schnappen und ein paar Wellen zu reiten. An der Küste gibt es echt unheimlich viele coole Surfspots für jedes Level.  Mir persönlich hat es weiter nördlich in der Bretagne sehr gut gefallen, doch umso weiter südlicher man kommt, umso wärmer wird das Meer. Sprich, man kann den langen Wetsuit gegen etwas Sommerlicheres tauschen. Vor allem für Anfänger würde ich die Gegend um Biarritz empfehlen, da man hier auch ganz gut die Möglichkeit hat sich Bretter auszuleihen oder einen Kurs zu buchen. 

     

    – Die Weingegend rund um Bordeaux 

    Allen Weinliebhabern kann ich das Hinterland rund um Bordeaux sehr ans Herz legen. Nicht nur die Landschaft ist unheimlich schön, sondern hier findet man ein Weingut neben dem anderen und ein Stopp bei einem Chateau mit einer Führung oder Weinverkostung zahlt sich auf jeden Fall aus. Wir haben das Chateau Le Crocs besucht und waren sehr beeindruckt von dem Anwesen und dem wunderschönen Steinschloss das umgeben von Weinfeldern in seiner Pracht da stand. 

     

     

    Outletshopping & Strolling through Hossegor

    Ich bin ja ein großer Fan davon auf Reisen auch gerne mal shoppen zu gehen, um das eine oder andere Andenken mit nachhause zu nehmen. Mir persönlich hat hier Hossegor sehr gut gefallen, denn es gibt hier neben all den bekannten Surfmarken auch  einfach super süße kleine Shops. Außerdem kann man in Hossegor auch super gut essen und wir haben gleich zwei Mal bei Le Mango Tree vorbeigeschaut. Wer gerne auf Schnäppchenjagd gehen möchte, sollte auf jeden Fall das Surfer Outlet bei Hossegor nicht auslassen.

     

    Il de Re – die weiße Salzinsel 

    Die kleine süße Ferieninsel haben wir zwar nur für einen Tag besucht, aber hier kann man auf jeden Fall auch länger Verweilen und so einiges Entdecken. Die Insel ist auch als die weiße Insel bekannt und hat wunderschöne lange Sandstrände und kleine Dörfer die zum Flanieren und Treiben lassen einladen. Das Tolle ist, die Insel ist über eine Brücke mit dem Festland verbunden. 

     

    Essen gehen & Sunset in Guethary 

    An unserem letzten Abend an der Westküste haben wir noch einen Tipp bekommen und sind nach Guethary gefahren. 

    Ein wunderschöner kleiner Ort, der wirklich ein Besuch wert ist. Super Entspannt, schöner Sonnenuntergang und richtig gut Fisch essen kann man hier. Das Restaurant Heteroclito ist der perfekte Ort um einen schönen Tag mit gutem Essen, leckerem Wein und traumhaft schönen Blick auf das Meer ausklingen zu lassen. Reservieren ist hier auf jeden Fall von Vorteil, da das Restaurant sehr gut besucht ist. 












     

    Treiben lassen in Biarritz

    Ich muss gestehen diese Stadt hatte ich vor unserer Reise so gar nicht am Schirm. Als wir dann aus dem Auto stiegen war ich irgendwie sofort begeistert. Überall Menschen mit Surfboards, die entspannt Richtung Strand spazieren um noch die eine oder andere Welle zu catchen, super coole Shops, kleine süße Gassen und leckere Restraurants. Ich bin normal eher nicht so der Städtefan, weil dort doch immer viel los ist, aber Biarritz hat einen ganz speziellen Flair und ist auf jeden Fall ein Besuch wert. Wir sind einmal an der Küste entlang spaziert und haben uns dann einfach treiben lassen. Sehr lecker gespeist haben wir im Le Tandem und bei Yogolicious gibt es richtig leckeres veganes Eis. 

     

    Surfervibes in Contis Plague aufsaugen 

    Wem Biarritz zu groß ist, dem kann ich Contis Plague sehr empfehlen. Ein wirklich super süßer, sehr kleiner Surferort der zum Verweilen einlädt. Hier gibt es bewachte Stellplätze aber auch Campingplätze nicht weit vom Strand entfernt und ein Abstecher in den Ort zum Essen zahlt sich auf jeden Fall auf. Am Abend unbedingt den Sonnenuntergang am Strand genießen.

     

    Dune de Pyla – Die größte Wanderdüne Europas 

    Die größte Wanderdüne Europas ist auf jeden Fall ein Besuch wert und ich kann euch auf jeden Fall empfehlen, zum Sonnenuntergang rauf zu wandern. Man fühlt sich hier irgendwie wie in einer anderen Welt. Rundherum nur Sand und vor einem geht die Sonne im Meer unter. Sehr lustig ist es übrigens auch die Düne runter zu laufen. 

     

    Martigues  – Das Venedig Frankreichs 

    Am Weg Richtung Heimat haben wir noch einen kurzen Zwischenstopp in Martigues eingelegt und sind durch die kleinen Gassen geschlendert. Ein wunderschöner kleiner Ort der zum Flanieren einlädt und irgendwie sofort an Italien bzw. Venedig erinnert. 

    Auch am kleinen Markt im Zentrum mussten wir zuschlagen und uns mit frischem Gemüse und Obst eindecken. 

     

    Lac de Saint Croxe & Verdon Schlucht

    Dieser See stand eigentlich gar nicht auf unserem Plan, aber wir mussten beim Vorbeifahren einfach halten. Ein wirklich wunderschöner großer Stausee, der zum Abkühlen einlädt. Auch sehr oft empfohlen wurde uns der Verdon Naturpark mit der dazugehörigen Schlucht. Wir haben nur einen kleinen Blick erhascht, aber wären am Liebsten noch ein bisschen hier geblieben, wenn es die Zeit zugelassen hätte. 

     

    Die Lavendelfelder in der Provence bestaunen – Valensole 

    Wenn man schon zur Blütezeit durch die Provence fährt, sollte man unbedingt die wunderschönen Lavendelfelder besuchen. Es ist wirklich unglaublich wenn man durch die Gegend fährt und links und rechts alles lila blüht. Ganz zu schweigen von dem angenehmen Duft. Es war wirklich wunderschön anzusehen und man kann die Lavendelfelder auch wirklich nicht übersehen, denn es ist wirklich alles voll. Wichtig ist hier nur, solltet ihr Fotos machen, geht mit Respekt mit der Natur und den Menschen um. Niemand sieht gerne wenn man die Pflanzen zertrampelt, Müll liegen lässt oder sonst was. Um auf Nummer sicher zu gehen, ist auch einfach Fragen immer eine gute Option. Sehr nett ist auch der Ort Valensole, wo man von Lavendelhonig, bis Öl, Shampoo, Duschgel, Parfum wirklich alles bekommt. 














  • Vanlife – mein Bus – die Anschaffung

    Vanlife – mein Bus – die Anschaffung

    Unglaublich aber wahr, endlich ist der erste Blogpost zu meinem Bus fertig. Sehr lange habe ich diesen Beitrag vor mir hergeschoben. Auf der einen Seite wusste ich , dass es sehr viel Arbeit sein wird und zweitens weil ich ihn schön strukturiert aufbauen und die richtigen Worte finden wollte. Vor allem nach dem doch etwas holprigen Start den wir mit unserem Zweitwohnsitz hatten.

    Seit Jahren hatte ich den großen Wunsch von einem eigenen Bus. Schon lang bevor dieser Vanlife-Trend ausgebrochen ist. Den Hund, das Surfboard und den Freund schnappen und mit dem eigenen Bus losdüsen. Sand zwischen den Zehen, zerzauste Haare und zerknitterte Klamotten, aber ein fettes Grinsen im Gesicht. Vor zwei Jahren habe ich dann mein Sparbuch geplündert und mir diesen Traum endlich erfüllt. Auch wenn ich eigentlich immer einen alten Bus wollte, habe ich mich nach langem hin und her dann doch für einen Neuwagen entschieden. Der Weg bis zum fertig ausgebauten Van war ein langer und ziemlich holpriger. Er hat mir wirklich so einige Nerven gekostet. Zwischendurch habe ich mir dann immer wieder gedacht, wieso hast du es nicht selbst gemacht.

    Doch als er dann endlich fertig war, konnte ich es nicht erwarten alles einzupacken und loszufahren. Im letzten Frühjahr ging es dann endlich mit dem Bus auf Reisen. Wenn ich so zurückdenke an die ganzen tollen Momente, bekomme ich Gänsehaut am ganzen Körper und möchte am Liebsten sofort los düsen. Für mich persönlich gibt es keine schönere Art zu Reisen. Das Gefühl von Freiheit, wenn man am Morgen in seinem eigenen Bett aufwacht. Das erste was man hört und sieht ist das Meer – Der größte Luxus überhaupt, da kann jedes 5-Stern Hotel einpacken.

    Ja und da wir uns nächste Woche bereits wieder auf den Weg machen und die Van-Saison eröffnen, dachte ich mir, es wird Zeit für diesen Blogpost. Da sowohl der Ausbau, als das eingewöhnen usw. ein langer Prozess ist, habe ich beschlossen diesen Beitrag in mehrere Teile zu teilen. Denn mittlerweile hat es auch schon wieder ein paar Anpassungen und Veränderungen am Bus gegeben und es wird auch noch einiges passieren. Wie bei einer Wohnung oder einem Haus, gibt es halt auch hier immer mal wieder etwas zum Verbessern. Deshalb beginne ich auch hier einfach mal bei 0.

    Die Auswahl – VW T6

    Wie schon erwähnt hätte ich ja am Liebsten einen alten Bus gehabt, doch die meisten Dinge haben einfach dagegen gesprochen. Der Spritverbrauch, der Komfort und vor allem das Vorankommen bei unseren geplanten Reise waren ausschlaggebend, weshalb ich mich für einen neuen Bus entscheiden habe. Wir haben doch nicht mal eben ein halbes Jahr Zeit. Wo man dann leicht sagen kann, ok ich habe keinen Stress und kann ganz gemütlich von A nach B fahren. Dinge wie Fahrkomfort, Tempomat, Platz und auch das Thema Standheizung waren dann zusätzlich noch Punkte die für das neue und gegen ein altes Auto gesprochen haben. Eigentlich gab es bis auf das Aussehen fast nur Pros für den Neuwagen.

    Wieso ich mich für einen VW und wirklich für ein komplett neues Auto entschieden habe, fragt ihr euch?

    Die Möglichkeiten die man mit einem VW hat sind einfach unendlich und irgendwie war für mich von Anfang an klar, wenn ein Bus, dann ein VW. Mir war außerdem sehr wichtig, dass ich mit dem Bus auch mal ganz entspannt durch eine Stadt fahren kann. Ohne das Gefühl zu haben ich lenke einen LKW. Es sollte ein Auto werden, das auch ohne Probleme in eine Tiefgarage oder unter Carport passt und mit dem man auch ganz unauffällig unterwegs ist. Ich habe mir von Anfang an gesagt, wenn ich schon so viel Geld investiere, dann muss einfach alles passen. Wir haben sehr lange nach einem Gebrauchtwagen gesucht, aber irgendwas hat uns immer gestört. Ein fix und fertiger California kam für uns zum Beispiel auch nicht in Frage. Denn er ist für unsere Art zu reisen einfach unpraktisch und der Bus sollte einfach individuell werden. Ich wollte einen gemütlichen Bus mit Holzelemente und keinen Fertigbausatz von der Stange.

    Deshalb fiel die Wahl schlussendlich auf einen VW T6, Transporter mit Automatik, langem Radstand (5,30m), Tempomat und Standheizung. Der nach 3 Monaten endlich so gut wie leer bei uns ankam.

    Ich finde wenn man sich einen Bus zulegt, sollte man sich im Vorhinein sehr gut überlegen was man denn genau möchte. Wir waren das Jahr davor mit sehr vielen unterschiedlichen Bussen (California, ausgebauter, alter t3) unterwegs. Haben bei unseren Reisen sehr schnell gemerkt was uns wichtig ist, was wir unbedingt brauchen und auf was man gut verzichten kann.

    Der Ausbau – Meine Anforderungen:

    Ja und als der leere Bus dann endlich da war, hieß es ran an den Innenausbau. Vorab möchte ich sagen, dass man so ein Projekt um einiges günstiger umsetzen kann. Sowohl bei der Busanschaffung als auch beim Ausbau. Da ich diesen Traum aber schon wirklich lang habe und dafür gespart habe, war meine Devise wenn schon dann richtig. So habe ich hier auch keine Kosten gescheut um den Bus auch wirklich so umzusetzen wie ich ihn möchte. Diese Aufgabe haben wir aber ganz bewusst abgegeben. Ich hatte damals (und auch heute) nicht das nötige Know How, noch die Zeit, geschweige denn den Platz um so ein Projekt nebenbei anzugehen. Ich hatte ganz bestimmte Vorstellungen, also habe ich mich dazu entschieden diese Aufgabe abzugeben. Wieso selber damit ärgern, wenn es Profis gibt die darauf spezialisiert sind. Wobei es gar nicht so einfach ist die richtige Person zu finden.

    Schlussendlich habe ich beschlossen dieses Projekt mit zwei Unternehmen umzusetzen, was sich im Nachhinein als gar nicht so einfach herausgestellt hat. Es gab auf der einen Seite jemanden, der sich um die Dämmung, die Elektronik und das Einbauen des Hochdachs gekümmert hat und auf der anderen Seite einen Tischler, der für den Ausbau verantwortlich war. Ich möchte an dieser Stelle ganz bewusst keine Namen nennen, da ich mich in diesem Jahr in dem der Umbau passiert ist, sehr viel ärgern musste. Die Kommunikation mit dem Tischler war leider eine absolute Katastrophe und es wurden hier teilweise Dinge nicht so umgesetzt wie ich sie wollte. Was natürlich super ärgerlich ist, wenn man doch sehr viel Geld in dieses Projekt investiert.

    Nachdem ich mich ein bisschen (vielleicht ein bisschen zu lange geärgert) habe, beschloss ich die Dinge mit denen ich nicht zu 100% zufrieden bin einfach selber zu ändern. Ja und genau das mache ich jetzt nach und nach.

    Wie schon erwähnt waren wir davor einige Male mit dem Bus unterwegs und hatten daher ganz spezielle Vorstellungen. Mein Freund und ich haben da auch sehr gut zusammengearbeitet, bei der Planerstellung. Für ihn musste es praktisch sein und für mich natürlich neben praktisch, auch schön und gemütlich. Man muss auch dazu sagen, dass wir diesen Bus nicht haben um Vollzeit darin zu wohnen. Er wurde eher darauf ausgelegt den einen oder anderen Roadtrip, der auch gern mal ein paar Wochen dauern kann zu machen. Ich liebe es mit meinem Zweitwohnsitz unterwegs zu sein, aber ich freu mich auch immer wieder aufs Nachhause kommen.

    Folgende Dinge waren mir persönlich sehr wichtig.

    Hochdach: Da man einfach die Möglichkeit hat im Fahrzeug zu stehen und sich auch bei schlechtem Wetter gut im Bus bewegen kann. Außerdem dient das Aufstelldach auch als Schlafzimmer, was auch ganz praktisch

    Ausziehbare Eckbank: Damit man auch unten im Bus gemütlich chillen kann. Entweder an stürmischen Tagen oder einfach mit offener Heckklappe. Wir haben dank Ausziehfunktion noch ein zweites Bett, das vor allem an stürmischen sehr sehr kalten Tagen zum Einsatz kommt, oder wenn wir mal wo Inkognito stehen.

    Ausreichend Stauraum für Sportgeräte und Kleidung:
    Ich bin ja doch nicht unbedingt eine Minimalistin und auch auf Reisen muss das eine oder andere Teil dabei sein. Ja und die Surfbretter und auch das SUP brauchen einfach viel Platz.

    Platz für Tobi – Ich wollte Tobi einerseits für die Fahrt einen sicheren Platz, aber auch gleichzeitig einen Rückzugsort bieten. Deshalb wurde auch eine kleine Höhle für ihn eingebaut (kleine Vorschau: Die Höhle dient nun als Stauraum)

    ein guter Kühlschrank: denn Food is Life

    Einen Wassertank: Doch wir haben uns gegen ein Waschbecken im Bus entschieden. Wir haben gemerkt, dass wir es einfach nicht brauchen. Wir sind zu 90% unterwegs wenn es warm ist und da ist so ein kleines Waschbecken im Bus, erstens nur Platzraubend und eigentlich unnötig. Denn wirklich viel Platz um großartig Dinge abzuwaschen hat man da nicht. Deshalb viel bei uns die Entscheidung auf Wassertank mit Duschfunktion. Abwaschen kann man im Freien nämlich auch.

    Ausziehbare Küche – Das stand neben dem Hochdach ganz oben auf meiner Liste. Ich wollte die Möglichkeit haben auch draußen zu kochen ohne den Gaskocher ausbauen zu müssen. Damit man einfach bei schönem Wetter draußen und an kalten Tagen ganz gemütlich drinnen kochen kann.

    Markise: Damit man an sonnigen Tagen vorm Bus auch im Schatten arbeiten kann, denn unsere Reisen sind ja meistens auch verbunden mit Arbeit. Das heißt der Laptop ist immer dabei.

    Wir haben unheimlich viel Zeit auf Pinterest verbracht und ja diese Plattform ist auf jeden Fall sehr hilfreich um sich Inspirationen holen zu können. Doch oft war es dann so, dass ich Dinge schön gefunden habe und mein Freund mir dann erklärt hat, wieso dies und jenes nicht praktisch ist. Deshalb war ich auch sehr dankbar über die Erfahrung meines Freundes, denn ich hätte an vieles wahrscheinlich nicht so im Detail nachgedacht. Auch wenn mir das Aussehen bei meinem Bus sehr wichtig ist, war es dann doch wichtiger ob etwas auch wirklich praktisch ist oder nicht. Wir haben nach langer Recherche den Innenraum selbst gezeichnet und dann gemeinsam mit unserem Tischler besprochen und an der für uns perfekten Lösung gearbeitet.

    Im nächsten Teil gibt es dann alle Infos zu unserem Ausbau, das würde diesen Beitrag jetzt einfach nur sprengen. Soviel kann ich euch aber jetzt schon sagen, dass sich die Art von Ausbau von uns nach einem Jahr auf jeden Fall bewährt hat, nur Tobis Höhle hätten wir uns sparen können, denn wie auch zuhause ist er im Bus der Chef und der ist natürlich immer mittendrin statt nur dabei.

  • Italien Roadtrip

    Italien Roadtrip

    Venetien, Friaul-Julisch Venetien, Ligurien, Toskana & Lombardei 

    Eigentlich wollten wir die Sommermonate in diesem Jahr komplett in Österreich verbringen, aber als sich die Situation im Juni dann doch etwas beruhigt hat, meldete sich rechtzeitig zum Sommerbeginn das Fernweh zurück. Ich liebe meine Heimat und die Berge, aber ich bin einfach ein Meerkind durch und durch und so haben wir kurzerhand unsere Pläne über Board geworfen und beschlossen einen kleinen Ausflug nach Italien zu machen. Zu Pasta, Pizza und Aperol Spritz sagt man nur ungern nein und die Sehnsucht nach Sonne, Strand und Meer war einfach viel zu groß. Also wurde Anfang Juli der Bus gepackt und schon ging es los Richtung Bella Italia. Das Schöne ist ja, dass man in nur wenigen Stunden da ist und der Urlaubsmodus sofort einsetzt. Wir hatten ganze 10 Tage und wollten diese natürlich so gut es geht nutzen, viel sehen, aber auch einfach mal nur entspannen und genießen. Ein wenig Sightseeing, ein bisschen Bewegung, viel sonnen & baden und natürlich gutes Essen. Genau so habe ich mir unsere Reise vorgestellt und dass uns Sarah und Steff auf halber Strecke besucht haben, hat diesen kleinen Roadtrip durch Italien einfach perfekt gemacht. Wenn ich mir die Fotos von unserem spontanen Italien Ausflug so ansehe, steigt das Fernweh gleich ins Unendliche. Am Liebsten würde ich ja den Bus gleich wieder einräumen und losdüsen und wenn alles nach Plan läuft, dann sieht mich Italien auch bald wieder. Es ist nämlich noch eine Reise nach Sardinien ausständig, auf die ich mich schon seit fast einem Jahr nun freue. Doch heute geht es nicht um Sardinien, sondern um andere schöne Regionen in Italien und ich hoffe ich kann euch mit meinen Bildern ein bisschen Urlaubsfeeling durch den Bildschirm schicken und vielleicht ist ja auch der eine oder andere Tipp für euch dabei.

    Unsere Reiseroute – Dauer, Kilometer

    Duino -Lago di Santa Croce -Venedig -Manarola – Talamone – Saturnia – Magliono – San Gimignano – Campione del Garda

    Für unseren Roadtrip haben wir uns ein paar unterschiedliche Orte herausgepickt um die Reise schön vielseitig zu machen. Vom Bergsee, der Stadt bis zum Meer musste alles dabei sein. Wir waren 10 Tage unterwegs und haben in dieser Zeit rund 2350 Kilometer gemacht. Meistens sind wir 1-2 Tage geblieben, bevor es wieder weiter ging. Die Route ist in dieser Zeit auch gut machbar, wobei man natürlich überall noch ein paar Tage dranhängen hätte können. Für uns war es so aber perfekt, da wir viel Abwechslung auf unsere Reise hatten und wieder ein paar neue Orte in Italien entdecken konnten.

    Corona-Situation in Italien
    Die Frage wie denn die Lage in Italien ist/war erreichte mich ziemlich oft. Unsere Reise ist zwar schon ein paar Wochen her, aber wir haben uns sehr sicher gefühlt und unser Urlaub wurde auf Grund von Corona nicht irgendwie beeinflusst. Wir wurden weder bei der Einreise, noch bei der Ausreise aufgehalten und kontrolliert und in Italien selber war es sehr entspannt. Jeder hat sich sehr brav an die Vorschriften gehalten, wie das Maske tragen in Supermärkten oder öffentlichen Verkehrsmittel und sowohl auf den Campingplätzen als auch in dem Hotel in dem wir waren, war alles sehr sauber und an die Situation angepasst – sprich Desinfektionsmittel, Abstandsregelung etc. Wir haben versucht Orte mit großen Menschenansammlungen zu meiden und haben zum Beispiel die Morgenstunde genutzt um Venedig mal ganz anders, nämlich leer zu erkunden. Natürlich ist Corona mit Bedacht zu behandeln, doch wenn man sich an die Vorschriften hält und ein bisschen von anderen Menschen fern hält steht dem Reisen meiner Meinung nach nichts im Weg. t


    Mit dem Bus durch Italien
    Auch die Frage wie es ist mit dem Bus durch Italien zu reisen war, kam sehr oft. Wir haben es wirklich sehr genossen und konnten viel für uns mitnehmen. Es gibt Gebiete, die sind besser dafür geeignet als andere, aber im Großen und Ganzen war es sehr unkompliziert und schön. Nur das Kochen im Van wurde ein bisschen vernachlässigt, aber wer kann es uns übel nehmen bei der leckeren italienischen Küche. Auch die Frage nach Tipps zu Stellplätzen und Campingplätzen kam ziemlich oft und ich halte mich hier bewusst zurück und schweige. Wir suchen unsere Schlafplätze immer mit der App Park4Night und ich finde sich auf die Suche nach einem schönen Stellplatz zu machen, egal ob am Campingplatz oder irgendwo in der Natur gehört zum Van-Life einfach dazu. Da das Reisen mit dem Bus immer beliebter wird, was ich ja auch verstehen kann, möchte ich zur Liebe der Natur und auch auf Grund der kleineren Kapazitäten auf manchen Plätzen hier eher keine Auskunft geben. So viel kann ich aber sagen, Italien hat ein paar richtig schöne Campingplätze und auch verstecke ….. Doch bitte hinterlasst euren Platz immer sauberer als zuvor – Der Natur und euren Mitmenschen zu liebe.

    Urlaub mit Hund in Italien
    Tobi war natürlich unheimlich froh, dass er mit auf Reisen durfte und ich war auch sehr überrascht wie Hundefreundlich Italien ist. Wir hatten eigentlich dort wo wir waren überhaupt keine Probleme und er war überall gern gesehen. Natürlich gibt es ein paar Badeplätze wo Hunde nicht erlaubt sind, aber trotzdem haben wir immer eine Möglichkeit gefunden um uns mit dem kleinen Zwerg ein bisschen abzukühlen. Natürlich muss man beim Reisen mit Hund immer auch das Wetter beachten und so würde ich bei 40 Grad im Schatten nicht unbedingt die nächste Stadt besichtigen, aber ich glaube das ist als Hundebesitzer selbstverständlich, dass man hier ein bisschen auf das Wohl des Vierbeiners achtet. Die Toskana ist übrigens richtig hundefreundlich und hier haben wir sogar einen Campingplatz mit Hundepark und Hundestrand gefunden.

    Unsere Stops

    Duino

    Nach der ersten langen Autofahrten haben wir gleich mal Halt am Meer gemacht und sind in Duino ins kühle Nass gesprungen. So ein süßer kleiner Ort und außer ein paar Restaurants und einer kleinen Beachbar gibt es nicht sehr viel. Was aber für uns einfach perfekt war – in nur 4 Stunden sind wir in Italien, im Paradies gelandet. Hier haben wir den Nachmittag verbrachte, sind ein bisschen in der Sonne gelegen, waren schwimmen und am Abend waren wir noch, nach dem wir den ersten Aperol Spritz getrunken haben, im Restaurant “At the white lady” Abendessen. Danach ging unsere Reise aber auch schon wieder weiter.

    Lago di Santa Groce
    Der zweite Halt war der Lago di Santa Groce, der als sehr beliebter Kite-Spot gilt und wir haben natürlich auf ein bisschen Wind gehofft. Leider stand ein Unwetter an, weshalb der Wind ziemlich böig war und somit habe ich den Tag mit Baden, Relaxen und Buch lesen in der Hängematte verbracht. Auch ein Abstecher in das kleine malerische Dörfchen zahlt sich auf jeden Fall aus. Hier haben wir eine Nacht und einen Tag verbracht, bevor unsere Reise wieder weiterging.

    Venedig
    Weiter ging es nach Venedig, denn wenn man schon mal in der Gegend ist, darf man das einfach nicht auslassen. Schon vor drei Jahren als ich das erste Mal mit der lieben Anna Laura Kummer dort war, hat mich diese “Stadt im Wasser” unheimlich in den Bann gezogen. Die kleinen engen Gassen, die vielen süßen Shops mit italienischen Spezialitäten, viel Kunst und all das umringt von viel Wasser. Wir haben unseren Bus auf der Parkinsel Tronchetto in einem der großen Parkhäuser geparkt und haben dann early einer der ersten Boote hinüber in die Stadt genommen. Wir wollten die morgendliche Ruhe in Venedig genießen und haben uns einfach mal treiben lassen. Natürlich haben wir auch einen Abstecher auf die Piazza San Marco gemacht, die um diese Uhrzeit (wir waren um ca. 8 Uhr dort) wie ausgestorben war. Nach einem langen Spaziergang durch die Stadt und einer Focaccia auf die Hand, nahmen wir eines der vielen Boote und sind damit nach Burano gefahren. Bei meinem letzten Besuch habe ich diese süße kleine Insel mit den tollen bunten Häusern nur vom Boot aus gesehen und deshalb wollte ich dieses Mal unbedingt auch dort einen kurzen Stop einlegen. Auch hier haben wir uns einfach treiben gelassen und Espressi am Wasser genossen, bevor es wieder mit dem Boot zurück ging. Wir haben uns übrigens einfach ein Tagesticket für die Boote gekauft, so konnten wir den ganzen Tag nach Lust und Laune in die Boote steigen und die Gegend erkunden.
    Einen kleinen veganen Tipp habe ich noch für euch und zwar das Restaurant “La Tecia Vegana” . Hier bekommt ihr traditionell italienische Gerichte und das komplett vegan. Der Besitzer ist unheimlich herzlich gewesen und das Essen war ein Traum. Ihr solltet Venedig nicht verlassen ohne das leckere vegane Tiramisu probiert zu haben.

    Cinque Terre – Manarola
    Ich glaub jedem von euch ist Cinque Terre ein Begriff. Spätestens seit Instagram, denn dort sieht man die malerischen kleinen Dörfer, die direkt in die Felsen gebaut sind doch das eine oder andere Mal. Natürlich wollte ich mir mal selber ein Bild davon machen und so ging es von Venedig direkt weiter nach Ligurien. Eigentlich war der Plan sich gleich mehrere der Orte anzuschauen, aber auf Grund der Parksituation und der Hitze, entschieden wir gleich nach Manarola zu fahren. Die Orte sind nämlich alle Autofrei und um diese Dörfer, die direkt an der Steilküste liegen zu erreichen, muss man teilweise einen längeren Fussmarsch auf sich nehmen. In Manarola gibt es aber die Möglichkeit das Auto auf einem Parkplatz abzustellen und man muss dann nur noch 5-10 Minuten zu Fuss gehen um das Meer zu erreichen. Unbedingt auch genügend Bargeld mitnehmen, denn der einzige Geldautomat war leider defekt und die meisten Restaurants und Shops akzeptierten nur Bargeld. Wir haben den Tag dann ganz entspannt am Wasser verbracht und haben uns dazwischen einen kleinen Snack in einem kleinen Restaurant direkt am Hafen geholt. Es gibt auch ein ziemlich fancy Restaurant mit Blick auf das Dorf, jedoch sollte man dort wahrscheinlich reservieren und da keine Hunde erlaubt waren, war es für uns nicht interessant. Manarola ist wirklich ein schöner kleiner Ort. Mehr als einen Tag würde ich hier aber nicht bleiben. Zum Baden gibt es keinen richtig Strand sondern nur Felsen, was mich persönlich aber nicht so stört. Ja und wenn man den Weg rechts vom Dorf ein Stückchen weitergeht, findet man einen kleinen versteckten Badeplatz mit türkisen Wasser – traumhaft schön.

    Kleiner Tipp, wer alle Dörfer besuchen möchte, parkt sein Auto am besten in La Spezia und steigt in den Expresszug der alle 20 Minuten fährt und überall Halt macht. So kann man die 5 Dörfer mit Sicherheit auch in einem Tag schaffen, wenn man das denn möchte. Außerdem gibt es auch einen Wanderweg der Küste entlang. Dieser war bei uns aber auf Grund von Bauarbeiten gerade gesperrt.

    Toskana – Talamone
    Ab hier waren wir dann zu 4 unterwegs, denn wir haben Verstärkung von unseren Lieblingstirolern Sarah und Steff bekommen. Gemeinsam mit ihnen sind wir dann Richtung Toskana gedüst, aber nicht klassisch ins Inland, sondern ans Meer. Hier haben wir es uns gemütlich gemacht und gleich zwei Nächte verbracht. Talamone ist wirklich ein süßes kleines Örtchen und die Leute sehr freundlich. Wir haben eine Sunrise-SUP Tour inkl. Espresso-Stop am Hafen gemacht, haben am Strand entspannt, Yoga inmitten der Natur gemacht und einfach nur entspannt. Auch hier kann man normalerweise sehr gut Kiten, aber irgendwie hatten wir auf unserer Reise nicht so viel Glück mit dem Wind. Das hat uns aber nicht davon abgehalten die Zeit so richtig zu genießen. Talamone ist übrigens auch sehr hundefreundlich und so hatte auch Tobi am Hundestrand seinen Spaß und konnte sich bei den sommerlichen Temperaturen gut abkühlen.

    Saturnia
    Nach ein paar entspannten Tagen am Meer hieß es für diesen Stopp sehr sehr früh aufstehen. Der Wecker hat um 4:45 Uhr geläutet, denn um diesen Ort leer zu sehen, ist früh aufstehen ein Muss. Wir haben uns die Quellen von Saturnia schon am Abend angesehen und gemütlich eine Pizza dort gegessen und es war die Hölle los und das bis spät in die Nacht. Der Grund dafür sind nicht wie man meinen könnte viele Touristen, nein die Thermalquellen sind auch bei Italienern ein sehr beliebter Hotspot. Man kann es ihnen nicht verübeln, wer hat nicht gerne 37°C warmes Wasser. Wir haben uns im Vorhinein ein bisschen eingelesen um die beste Zeit zu erwischen, denn wir wollten natürlich auch das eine oder andere Foto machen. Doch lasst euch gesagt sein, bei den Quellen von Saturnia muss man einfach Glück haben. An manchen Tagen trifft man hier niemanden und an manchen Tagen, wie es bei uns der Fall war, sitzen die ersten Menschen schon um 5:30 Uhr dort im Wasser. Es ist wirklich ein schönes Plätzchen und auch sehenswert und wir haben trotz Gesellschaft Wasser ein paar schöne Fotos gemacht und sind dann weitergefahren.
    Ein paar Side-Infos noch:
    – das Wasser ist voll von kleinen roten Würmern, die aber komplett ungefährlich sind
    – ja es liegt ein “leichter” Schwefelgeruch in der Luft. Den riecht man aber in der Umgebung mehr, als direkt bei der Quelle.
    – Nehmt unbedingt euren Schmuck ab, bevor ihr ins Wasser geht. Gold ist danach nämlich nicht mehr gold.

    Magliano
    Nachdem wir sehr früh aufgestanden sind, haben wir einen kleinen Kaffee und Pizza Stop in Magliano eingelegt. Der Ort war fast wie ausgestorben und hatte irgendwie etwas ganz Verträumtes. Zahlt sich auf jeden Fall aus einen kurzen Stop einzulegen, durch die kleinen Gassen zu schlendern, die Aussicht zu genießen und sich einen kleinen Snack zu gönnen.

    San Gimignano
    Bevor uns Sarah und Steff auch schon wieder verlassen haben, wurde noch ein Halt in San Gimignano eingelegt und zwar in einem super süßen Hotel, das ich euch nur wärmstens empfehlen kann, das Hotel Agrivilla I Pini. Nach einer Woche Vanlife wurde es Zeit für ein bisschen “Luxus” und deshalb haben wir hier eine Nacht verbracht um einfach mal zu relaxen und abzuschalten. Das tolle am Agrivilla I Pini ist, dass es ein komplett veganes Hotel ist, dass sich zum Ziel gesetzt hat sich in naher Zukunft komplett selbst zu versorgen. Als wir dort ankamen war ich irgendwie total entspannt, dieser Ort hat etwas unglaublich Entschleunigendes und ich hatte sofort das Bedürfnis einfach nur zu entspannen. Das kleine Boutique-Hotel liegt umringt von den Weinbergen und man hat einen tollen Blick auf San Gimignano.Eigentlich gibt es diese Unterkunft schon länger, aber sie wurde erst vor kurzem komplett umgebaut und das Konzept überarbeitet. Das I Pini ist ein Rückzugsort für Menschen, die zwischen dem ganzen Trubel eine Auszeit brauchen. Das Tolle ist, sie bauen ihr Obst und Gemüse selbst an und die Dinge die sich von extern beziehen, kommen alle aus der Region. Außerdem machen sie ihr eigenes Olivenöl und haben natürlich auch ihren eigenen Wein. Ein wirklich schöner Ort, mit gutem veganen Essen und sehr freundlichen Gastgebern der zum Entspannen einlädt.
    Ausgeschlafen ging es am nächsten Morgen noch für einen kleinen Spaziergang ins Zentrum von San Gimignano. Hier war ich vor 10 Jahren schon einmal und es ist mir nur gut im Gedächtnis geblieben. Im Vergleich zu allen anderen Orten wo wir waren, war hier am Meisten los. Jedoch muss man auch sagen, dass dieser Ort auch relativ klein ist. Ist aber trotzdem ein Besuch wert und sehr schön zum Ansehen. Auch hier gibt es viele kleine italienische Shops, wo Sarah und ich uns auch mit neuen Leinen-Hemden eingedeckt haben. Nach einer kleinen Stärkung, hieß es dann Abschied nehmen von Sarah, Steff und der Toskana.

    Gardasee – Campione del Garda
    Als Abschluss unserer Reise haben wir noch einen Stopp für eine Nacht am Gardasee eingelegt und haben auch hier wieder auf guten Wind gehofft. Der Wind hat sich nicht blicken gelassen, aber dafür gab es leckere Pizza und eine Abkühlung im See.

    Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich wäre jetzt schon wieder bereit für einen Ausflug nach Italien.

  • fried breakfast banana

    fried breakfast banana

    Es ist soweit das erste Vanlife-Gericht schafft es auf den Blog und es wird auch bestimmt nicht das letzte bleiben, denn mittlerweile macht mir das Kochen im Bus unheimlich viel Spaß.
    Auch wenn ich gestehen muss, dass ich Anfangs doch ein bisschen überfordert war mit der Vanlife-Küche. Auf meinen ersten Bus-Reisen hat es meistens ganz klassisch und unkompliziert Nudeln mit Pesto und am Morgen Brot mit Marmelade oder Spiegelei gegeben.
    Ja auch heute steht das noch oft auf der Speisekarte, wenn es mal schnell gehen soll oder man einfach keine Lust auf Kochen hat, doch mittlerweile versuche ich auch auf Reisen soweit es geht ein paar gesündere Gerichte und ein bisschen Abwechslung auf den Teller zu zaubern. Nach und nach taste ich mich immer mehr heran und probiere Gerichte aus die ich auch zuhause gerne mache. Ja der Platz im Bus ist beschränkt, aber trotzdem ist ziemlich viel möglich.
    Das Reisen im Van ist sowieso eine Sache in die man nach und nach immer mehr reinwächst. Man probiert unterschiedlichste Dinge aus und merkt sehr schnell was gut passt und was nicht. Irgendwie auch schön wie man ganz schnell lernt sich auf kleinem Raum zu arrangieren oder eben auch leckere Speisen zu zaubern. Deshalb möchte ich ab und an hier ein paar leckere, schnelle und gesunde Vanlife-Gerichte mit euch teilen, um euch ein bisschen Inspo zu geben was denn alles möglich ist. Gestartet wird mit diesem super einfachen und leckeren Frühstück, für das man nur ein paar wenige Zutaten benötigt und das super leckere schmeckt.

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    Serves: 2 Cooking Time:
    Nutrition facts: 200 calories 20 grams fat
    Rating: 5.0/5
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    Ingredients

    • – 2 Bananen
    • – ca. 250g pflanzliches Joghurt z.B. Soja – Kokos schmeckt sicher auch richtig gut
    • – Granola
    • – Beeren oder anderes Obst je nach Jahreszeit
    • – vegane Butter oder Kokosöl
    • – Honig oder Ahornsirup

    Instructions

    Die Banane der Länge nach halbieren 
    Etwas vegane Butter oder Kokosöl in einer Pfanne schmelzen und die Banane darin anbraten 
    Honig oder Ahornsirup dazugeben und die Banane immer wieder wenden bis sie schön goldbraun angebraten ist.
    Auf einem Teller anrichten,Joghurt in die Mitte geben und mit Granola (Rezept findet ihr hier) und Beeren anrichten.
    Zum Schluss kommt noch Honig oder Ahornsirup oben drauf und schon kann das leckere Frühstück genossen werden. 

  • Urlaub mit dem Bus – Roadsurfer

    Urlaub mit dem Bus – Roadsurfer

    Werbung – In Zusammenarbeit mit ROADSURFER

    Ich glaube, ich habe euch bereits das eine oder andere Mal davon erzählt, dass eine Reise mit dem Bus, ans Meer schon sehr lange auf meiner To Do Liste steht. Den Freund, den Hund und das Surfbrett schnappen, alles nötige ins Auto packen und einfach losfahren.
    Einfach losfahren und schauen was passiert, bzw. wo man landet. Irgendwie hat sich das für mich immer schon total spannend angehört und schreit für mich förmlich nach purer Freiheit – eine Reise ganz nach meinem Geschmack. Also zumindest in meinen Vorstellungen, denn wie so ein Trip mit dem Campingbus wirklich sein wird, wusste ich ja bis zu diesem Zeitpunkt nicht. Ich habe zwar schon den einen oder anderen Ausflug mit dem Bus von meinem Papa gemacht, aber so ein richtiger Urlaub ans Meer mit langen Strecken die zurückgelegt werden müssen um ans Ziel zu kommen, war dann doch noch nie dabei.

    Vor ein paar Wochen war es dann so weit und mein Traum von einem richtigen Campingurlaub ging endlich in Erfüllung. Start unserer Reise war München, denn dort haben wir unseren fahrbaren Untersatz von Roadsurfer abgeholt. Ja und dann ging das Abenteuer, 2 Wochen mit dem Bus an der Küste von England entlang auch schon los.

    Mit dem Bus verreisen – einfach losfahren

    Wir sind zwar nicht komplett ohne Plan von München aus gestartet, denn wenn man nur 2 Wochen Zeit hat und Richtung England will, muss man sich schon ein paar Gedanken machen. Wohin soll es gehen, was will man sehen und welche Strecke wählt man? Es soll nach Cornwall gehen, wir wollten surfen, dazwischen vielleicht auch mal die eine oder andere Stadt besichtigen und der Besuch von Freunden stand auch am Plan. Wo wir wann sind und wie lange wir an den jeweiligen Orten bleiben haben wir aber nicht fixiert. Das wollten wir uns einfach offen lassen, denn man weiß ja nie. Mal gefällt es einem an einen Ort so gut, dass man einfach noch einen Tag bleiben möchte, oder ein Ort sagt einem gar nicht zu und man beschließt gleich weiterzureisen. Ja und genau das ist einer der Gründe, wieso mir das Reisen mit dem Bus so gefällt. Man ist unheimlich flexibel und kann seine Pläne kurzerhand ändern. Ich liebe es einfach, wenn man spontan sein kann. Wir hatten Anfangs zum Beispiel einen kurzen Stopp in Amsterdam geplant und haben uns dann während der Fahrt doch noch umentschieden und sind Richtung Antwerpen abgebogen. Wir wussten zwar, dass wir wie schon erwähnt Richtung Cornwall wollen, aber an welchen Orten wir Halt machen und wo wir schlafen stand eigentlich in den Sternen. Es wurde immer relativ spontan beschlossen, wohin es als nächstes gehen und wo wir übernachten sollen. Es war wirklich ein unheimlich entspannter Urlaub und auch wenn es manchmal vielleicht ein bisschen eine Herausforderung war, denn so ohne richtigen Plan losfahren ist gar nicht so einfach, habe ich diese Reise in vollen Zügen genossen.

    Ich hatte ja doch so gewisse Vorstellungen von einer Campingreise. Einfach losfahren, sich ein schönes Plätzchen mit Blick aufs Meer suchen, etwas gutes kochen und Sterne beobachten. Klingt doch abenteuerlich und irgendwie auch romantisch, oder?  Dass Wildcampen aber auch keine Toiletten und Duschen bedeutet, habe ich natürlich ausgeblendet (auch wenn es mir bewusst war), damit meine tolle Vorstellung nicht zerstört wird. Ich muss aber sagen, dass mir diese unbeschwerte Art zu reisen unheimlich gut gefallen hat so dass ich es auch gerne in Kauf nehmen, wenn ich mal 3 oder 4 Tage keine richtige Dusche bekomme. Mal sind wir einfach losgefahren und haben auf der nächsten Klippe gehalten und übernachtet und dann ging es wieder für 2 Tage auf Campingplätze. Die Kombi macht es aus und man genießt dann den Luxus den man auf einem Campingplatz hat noch mehr. Irgendwo einfach stehen bleiben und seine “Zelte” aufschlagen ist in der heutigen Zeit gar nicht mehr so einfach, da es oft verboten ist und man sollte sich daher vorher immer ein bisschen erkundigen. In der Nebensaison ist es in England überhaupt kein Problem und auch relativ ruhig. Ja und es ist einfach etwas besonders, wenn man einfach stehen bleibt, mit Blick aufs Meer kocht, die Sonne aus dem Bus aus aufgehen sieht und weit und breit ist keine Menschenseele. Ich war echt überrascht, wie sehr ich diese Art des Reisens genossen habe. Ich wusste zwar, dass es mir gefallen wird, aber dass ich so begeistert sein werde, hätte ich mir nicht gedacht. Es ist einfach etwas anderes, wenn man mitnehmen kann was man will. Surfbrett und Longboard einfach ins Auto legen und sich nicht weiter Gedanken darüber machen. Natürlich habe ich aber trotzdem versucht sehr minimalistisch zu packen, da doch nicht ganz so viel Platz in so einem Bus ist. Außerdem reist es sich einfach unbeschwerter mit weniger Klamotten.
    Auch das Thema Hund ist bei so einem Urlaub einfach viel entspannter. Tobi ist zwar Kabinentauglich und dürfte auch ohne Probleme “als Handgepäck” fliegen, aber wenn man mit dem Bus verreist ist es doch um einiges einfacher. Natürlich muss man sich trotzdem informieren, ob man vorher zum Tierarzt muss und was das Tier alles braucht um einreisen zu dürfen. Eine Reise mit Hund ist immer mit ein bisschen mehr Aufwand verbunden, trotzdem gibt es für mich nichts schöneres, als diese Dinge mit Tobi gemeinsam zu erleben. Ja und ich denke auch Tobi hat unseren kleinen Ausflug mit dem Bus ans Meer sehr genossen.

    Unser Roadsurfer Camper – VW T6 California Ocean

    Für zwei Wochen waren wir mit einem Bus von Roadsurfer unterwegs und es hat uns hier wirklich an nichts gefehlt. Wir sind nach München gefahren haben den Bus abgeholt, es wurde uns alles gezeigt und erklärt und schon ging es los. Nach den zwei Wochen haben wir ihn einfach geputzt und wieder zurückgebracht. Es ist alles sehr entspannt abgelaufen und die Mitarbeiter waren sehr freundlich und hilfsbereit. Ich finde es super praktisch, dass man sich solche Busse mittlerweile ganz einfach und unkompliziert ausleihen kann. Es hat nun mal nicht jeder einen eigenen Camper bzw. so kann man auch mal schauen, ob man für so eine Art des Reisens überhaupt gemacht ist.
    Wir hatten das Aussteiger Plus Paket, bei dem wirklich alles dabei ist. Der Bus hat bis zu 4 Schlafplätze, eine kleine Küche inkl. Abwasch und Kühlbox, eine Außendusche und vieles mehr. Es ist wirklich wie ein kleines Zuhause auf Rädern und mit ein paar Lichterketten, Kissen und Decken kann man auch den ausgeliehenen Bus für die Zeit noch gemütlicher machen. Man kann alles abdunkeln, überall Licht machen, alles verstauen, einheizen wenn es kalt wird und auch im Bus kochen und essen, wenn es draußen mal stürmt oder regnet. Ich habe mich wirklich unheimlich wohl gefühlt. Einzig die hellen Sitze im Bus fand ich ein bisschen unpraktisch, da diese natürlich sofort schmutzig werden, auch wenn man gut aufpasst. Diese Sitze sind aber nun mal bei der California Ausstattung dabei und mit ein paar Decken kann man sich eigentlich ganz gut helfen.

    Der Aussteiger PLUS
      • 150 PS Diesel DSG Automatik
      • Navigationssystem
      • Car Net App Connect (Schnittstelle für Handy)
      • Standheizung
      • 3 Zonen Klimaautomatik
      • Automatische Distanzregelung
      • Tempomat
      • Rückfahrkamera & Park Pilotsystem vorne/hinten
      • Aufstelldach
      • Campingküche im Innenraum
      • Küchen-Box
      • Markise
      • Außendusche am Heck
      • Zwei Campingstühle & Campingtisch
      • Verdunkelungs-Rollos für alle Fenster
      • 220V Steckdose innen und einen 220V Stromanschluss außen
    Hier gehts zu allen Modellen 

    Für mich war diese Reise mit dem VW Bus von Roadsurfer etwas ganz besonderes und ich habe jede Sekunde in vollen Zügen genossen. Das Wetter hat uns zwar ein bisschen einen Strich durch die Rechnung gemacht und ich bin kaum zum Surfen gekommen, weil einfach kaum Welle war, trotzdem war es ein wunderschöner Urlaub. Dank dieser Reise bin ich erst so richtig auf den Geschmack gekommen und ich weiß dieses Abenteuer mit dem Bus war erst der Anfang.