Kategorie: Afrika

  • Travel Diary – Kenia

    Travel Diary – Kenia

    Seit ich in Salzburg wohne bin ich ein großer Fan vom Winter, doch tief in meinem Herzen bin ich einfach ein Sommerkind durch und durch und ich glaube das wird sich auch nicht so schnell ändern. Deshalb waren ein paar Tage Sonne, Strand und Meer dringend nötig. Vor allem weil der richtige Winter zuhause gerade auf sich warten lässt und so viel Regen doch aufs Gemüt schlägt. Da ich es einfach liebe im Januar, Februar wegzufliegen und den Winter etwas zu verkürzen, musste auch dieses Jahr eine Reise her.

    Lange haben wir überlegt wohin es gehen soll, denn wichtig war uns einfach nur warmes Wetter, viel Sonne, konstanter Wind und dass wir unsere Wetsuits zuhause lassen können. Nach langem hin und her, haben wir uns dann für Kenia entschieden und gemeinsam mit Sarah und Steff Mitte Dezember kurzerhand einen Flug gebucht. Ich muss gestehen, dass ich mich nicht wirklich auskenne, wo man um diese Jahreszeit guten Wind bekommt und deshalb hat die Recherche-Arbeit Gott sei Dank mein Freund übernommen. Wir waren alle Happy mit der Destination, denn uns war einfach wichtig, dass wir das Jahr 2020 ganz entspannt starten, ein bisschen Sonne tanken, Kiten und es uns gut gehen lassen. Kenia hatte ich bis jetzt eigentlich nicht wirklich am Schirm, denn irgendwie verbinde ich Afrika (abgesehen von Kapstadt) mit Safari. Ja und da ich bereits vor einigen Jahren eine Safari in Tansania gemacht habe und auf Strandurlaub eingestellt war, hätte ich niemals gedacht, dass es uns schlussendlich nach Kenia verschlagen wird.
    Natürlich ist das ein totaler Schwachsinn, dass man in Kenia nichts anderes außer Safari machen kann und ich war wirklich positiv überrascht von diesem Land. Traumhaft schöne Strände, türkises Wasser, knirschender Sand, leckeres Essen, freundliche Menschen und eine atemberaubende Landschaft. Kenia ist auf jeden Fall eine Reise wert und wenn ich mir so die Fotos anschaue, würde ich mich am liebsten sofort zurück beamen. Ich habe versucht alle eure Fragen rund um diese Reise in diesen Beitrag zu integrieren und hoffe, dass ich alles beantwortet habe. Solltet ihr sonst noch Fragen haben, könnt ihr mir diese gerne in die Kommentare schreiben.

    Hard Facts – Kenia

    Kenia gehört zu Ostafrika und Nairobi ist nicht nur die Hauptstadt sondern auch die größte Stadt. Neben Swahili ist auch Englisch eine offizielle Landessprache, was die Kommunikation vor Ort sehr leicht macht. Man hat hier eigentlich nirgends wirklich Probleme sich zu verständigen. Die Landeswährung ist Shilling und man zahlt hier auch meistens bar. Es gibt aber genügend Geldautomaten und man muss sich nicht unbedingt schon im Vorhinein darum kümmern Geld zu wechseln. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann auch ein paar Dollar einstecken, wobei Euro bei uns auch gar kein Problem waren. Im Januar/ Februar hat es in Kenia um die 30 Grad, jedoch auch eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit (um die 80%).

    Anreise | Flug:
    Der Zeitunterschied zu Kenia beträgt zwar nur 2 Stunden, trotzdem darf man die Anreise auf keinen Fall unterschätzen. Im Normalfall ist man ca. 14 Stunden unterwegs – Wir sind 6 Stunden von München nach Doha und dann noch mal 5 1/2 Stunden von Doha nach Mombasa geflogen. Da aber kein extrem langer Flug dabei war, ist die Anreise eigentlich wie im Flug vergangen und war recht unkompliziert.
    Wir haben unseren Flug recht kurzfristig ein Monat im Voraus gebucht und trotzdem noch ein gutes Angebot ergattert und nur 550 Euro pro Person bezahlt. Unser Rückflug war zwar ein bisschen anstrengender, da wir acht Stunden Aufenthalt in Doha hatten, aber konnten wir uns über 200 Euro sparen. Gebucht haben wir unseren Flug über Opodo, wo wir natürlich alle Angebote verglichen haben. Geflogen sind wir dann mit Qatar, eine Airline die ich euch nur wärmstens ans Herz legen kann. Der Service ist top, das vegane Essen an Board wirklich gut und man hat 30 Kilo Gepäck pro Person und kann auch sein Surfgepäck gratis mitnehmen, solange es das maximal Gewicht nicht überschreitet.

    Visum
    Das Thema Visum war bei uns ein bisschen mühsamer, da wir das Visum schon im Vorhinein beantragt haben. Aus Erfahrung wartet man bei der Einreise sonst immer ein bisschen länger und nach so einem langen Flug wollten wir das eigentlich vermeiden. Jedoch war das Beantragen auf der Evisa Seite schwieriger als erwartet, da es gerade technische Probleme gab und die Seite überarbeitet wurde. Schlussendlich haben wir es zwar geschafft unseren Antrag abzuschicken, jedoch wurde das Visum nicht rechtzeitig bewilligt. Weshalb wir ein bisschen nervös bei der Einreise waren, weil wir nicht wussten ob wir vor Ort jetzt ganz einfach ein Visum bekommen. Die Aufregung war aber wirklich umsonst, denn wir haben bei der Einreise ohne Problem und innerhalb von 5 Minuten einfach ein Visum bekommen. Das Geld für das Evisa wurde uns dann Gott sei Dank retour überwiesen. Es ist aber wirklich nicht nötig sich schon im Vorhinein darum zu kümmern, weil es wirklich schnell und unkompliziert bei uns geklappt hat. Das Visum kostet 40 Euro und man kann in Shilling, Dollar aber auch Euro bezahlen.

    Impfungen
    Die Frage welche Impfungen man sich für Kenia holen soll, kam doch einige Male und deshalb möchte ich das Thema auch kurz anschneiden. Zu Beginn möchte ich aber sagen, dass man sich bei jeder Reise einfach vorher erkundigen sollte was empfohlen wird oder ob es verpflichtende Impfungen gibt. Ja und dann muss man im eigenen Ermessen entscheiden für welche Impfungen man sich entscheidet. Bei der Tropenordination findet man da einfach alle Infos die man braucht. Es kommt natürlich immer auf die Art der Reise an, so werden für einen Strandurlaub andere Impfungen als für eine Reise ins Landesinnere empfohlen. Es gibt aber keine Impfungen die verpflichtend sind. Ich für meinen Teil habe zwar die klassischen “Routineimpfungen” wie Hepatitis A/B, Typhus und Co., habe mich aber nichts zusätzlich impfen lassen. Auch das Thema Malaria ist so eine Sache und man muss sich hier am besten erkunden und dann für sich entscheiden ob man die Malaria Prophylaxe einnehmen möchte oder nicht. Ich habe mich dieses Mal dagegen entschieden.
    Ich erkundige mich übrigens vor meinen Reisen immer gerne auf der Seite des Bundesministerum. Dort findet man alle Infos zum Thema Visum, Ein- und Ausreise, Reisewarnungen aber auch Impfungen.

    Transport
    Vor Ort hat man eigentlich drei Möglichkeiten sich Fortzubewegen. Entweder man mietet sich einen Fahrer oder man steigt in ein Tuk Tuk oder sogar auf ein Motorrad. Vom Flughafen nach Watamu Beach sind es ca. 2 Stunden und da wir viel Surfgepäck dabei hatten, sind wir ganz gemütlich mit einem Fahrer, der uns von der Unterkunft organisiert wurde, gefahren. Gekostet hat dieser 20 Euro pro Person, pro Richtung. Vor Ort sind wir dann eigentlich immer mit dem Tuk Tuk gefahren und haben zu 4 von unserer Unterkunft zur Kitestation (ca. 15 Minuten Fahrt) umgerechnet 5 Euro bezahlt. Wir haben uns am ersten Tag auch gleich die Nummer von dem Tuk Tuk Fahrer geholt und sind so ganz entspannt von A nach B gefahren.

    Kosten
    Ein Thema, welches auch immer nachgefragt wird und viele interessiert, sind die Kosten so einer Reise. Wir haben zwar für Flug und Unterkunft pro Person nur 980 Euro für 10 Tage bezahlt, was ganz ok ist. Jedoch ist Kenia sonst doch eher teuer und ich war sogar etwas schockiert über die Preise vor Ort. Natürlich kann man Kenia nicht mit asiatischen Ländern vergleichen, aber wenn man in einem Lokal für das Essen fast so viel zahlt wie bei uns, fragt man sich halt doch wieso es so viel Armut in diesem Land gibt. Es gab sogar einen Art “Touri” Supermarkt, wo man dann für eine Packung Müsli gleich mal 8 Euro liegen hat lassen. Das Obst war im Vergleich zu allen anderen Lebensmittel dafür sehr günstig und auch die Fortbewegung vor Ort war preislich voll ok. Trotzdem war dieser Urlaub dann, mit Kite-Storage, Safari, Essen & Co. doch nicht so günstig wie gedacht. Trotzdem war die Reise jeden Cent wert.

    Unsere Unterkunft – AIRBNB

    Da wir keine Fans von klassischen Hotels mit Buffet am Morgen und Abend sind, haben wir beschlossen uns eine “Selbstversorger” Unterkunft auf Airbnb zu suchen. Hier gibt es echt ein paar schöne Angebote und man wird bestimmt fündig, wenn man nur ein bisschen sucht. Wenn ihr euch übrigens über diesen Link anmeldet, bekommt ihr bei eurer ersten Buchung gleich mal 40 Euro Rabatt.
    Uns war bei der Wahl der Unterkunft eigentlich nur wichtig, dass wir nicht zu weit von der Kitestation entfernt und nahe am Meer sind. Da kam uns dieses wunderschöne Beachfront Apartment genau recht. Es war wirklich unglaublich schön und wir sind aus dem Staunen gar nicht mehr rausgekommen. Unser Apartment hatte 3 getrennt begehbare Schlafzimmer inkl. eigenem Bad, eine Küche und ein riesengroßes Outdoor-Wohnzimmer, wo wir eigentlich die meiste Zeit verbracht haben. Es war in einer Resort-Anlage mit eigenem Strand, zwei schöne Pools und es gab sogar einen Tennisplatz und angeblich auch einem Gym. Was wir nicht wussten, bzw. erst kurz vor unserer Anreise erfahren haben ist, dass jedes Aparmtent einen eigenen Koch dabei hat. Anfangs waren wir damit ein bisschen überfordert, aber in Kenia ist das einfach ganz normal und so haben wir dann im Endeffekt doch fast jeden Tag zuhause gefrühstückt und Abend gegessen, weil es in unserer Unterkunft einfach so gemütlich war und man nach einem ganzen Tag am Strand doch müde ist. Hier findet ihr übrigens den Link zu unserem Apartment. Es war auch eigentlich für die Lage und Ausstattung echt nicht teuer und so haben wir pro Person für 10 Tage 430 Euro bezahlt und es wäre wie gesagt noch Platz für zwei weitere Personen gewesen.

    Kitesurfing – JC Kitehouse Watamu

    Der Hauptgrund für unsere Reise war neben ein bisschen Sonne tanken aber eigentlich das Kitesurfen. Ich bin in den letzten 2 Jahren immer wieder mal am Brett gestanden, wollte es aber endlich richtig lernen. So dass ich auch ohne Probleme alleine aufs Wasser gehen kann. Da so viele Menschen in unserem Umkreis von Kenia geschwärmt haben und es zu dieser Jahreszeit als ein sehr windsicherer Spot bezeichnet wird, war ich auch wirklich sehr gespannt. Ich kann hier jetzt nur von meinen Erfahrungen als Anfänger sprechen und kenne mich jetzt auch noch nicht so gut mit der Wahl des richtigen Spots, Windstärke und Co aus. Mir persönlich hat der Spot aber richtig gut gefallen und ich habe in den 8 Tagen am Wasser doch einiges gelernt. Hätte mir jemand vor ein paar Jahren erzählt, dass mir Kiten mal so viel Spaß machen wird, hätte ich ihn wahrscheinlich ausgelacht.

    Es gibt an der Ostküste einige Kitespots, aber da wir doch nur so kurz dort waren, haben wir unsere Zeit immer beim JC Kitehouse verbracht. Der Kitespot liegt direkt in der Turtle Bay neben dem Garoda Resort. Die Lagune ist durch ein ein Riff geschützt und man hat hier bei richtigem Wasserstand perfektes Flachwasser, was für Beginner einfach perfekt ist. Der Tidenunterschied hier ist 3 Meter , was für uns eigentlich ganz gut war. Denn so hatten wir zu Beginn seichtes Wasser und gegen Ende der Woche war das Wasser so tief, dass man kaum mehr stehen konnte. Ich fand das knietiefe Wasser zum Üben zwar sehr praktisch, habe mich aber wohler gefühlt als der Wasserstand gestiegen ist, da ich dann ohne Probleme auch übers Riff fahren konnte. Anfangs hat das Riff doch an manchen Stellen herausgeschaut und mich persönlich hat das dann doch ein bisschen gestresst.

    Am Spot gibt es auch eine Kitestation, wo man sein eigenes Material lagern, (90 Euro pro Woche pro Person) Kitenstunden nehmen oder sich Material ausleihen kann. Sarah und Steff haben sich die ersten Tage einen Lehrer genommen (für 3 stunden kostet das 180 Euro pro Person) und waren sehr happy. Auch wenn die Stunden manchmal erst sehr spät am Tag eingeteilt wurden und dann oft der Wind schon weg war. Prinzipiell fand ich die Station echt super, die Beachboys am Strand super nett und haben immer beim Starten und Landen geholfen. Also es ist schon ein richtig cooler Spot und hat echt Spaß gemacht dort Kiten zu lernen.
    Einziger Nachteil bei der Kitestation ist, dass es leider weder Essen noch Trinken zu kaufen gibt. Es gibt zwar gratis Wasser, aber das wars auch schon. Man kann sich zwar im Hotel nebenan etwas kaufen, aber am besten packt man sich einfach eine kleine Jause ein.

    Yoga – Watamu Treehouse

    Ein weiteres Highlight auf dieser Reise war auf jeden Fall der Besuch im Watamu Treehouse – einem traumhaft schönes Plätzchen wo man so richtig zur Ruhe kommen kann. Am Liebsten hätten wir ja während unserer Reise dort gewohnt, aber leider waren die Zimmer bereits belegt, weshalb wir einfach für zwei Yogastunden vorbeigefahren sind und es war wirklich magisch. Ahimsa, die Tochter des Besitzers hat mich mit ihren Vinyasa Flows in den Bann gezogen. Ich hatte schon lange nicht mehr so tolle Yoga Stunden, die mich sowohl körperlich als auch mental bereichert haben. Solltet ihr also in der Gegend sein, solltet ihr unbedingt für eine Yoga Stunde vorbeischauen. Das Treehouse bietet auch SUP Yoga, Privatstunden, Retreats und vieles mehr an und ist das perfekte Plätzchen für alle Yogis. Man kann im Treehouse auch Abendessen, jedoch muss man hier vorher Bescheid sagen, da es sich nicht um ein normales Restaurant handelt.

    Safari – Tsavo East

    Ja und wenn man schon mal in Kenia ist, muss man natürlich auch eine Safari machen. Für mich war das zwar kein Muss, weil ich diese Erfahrung schon vor ein paar Jahren in Tansania gemacht habe, aber ich muss schon sagen es ist wirklich sehr beeindruckend die Tiere so nah und in freier Wildbahn zu sehen. Da wir ja ingesamt nur 10 Tage hatten und auch wirklich keinen Tag zum Kiten verlieren wollten, beschlossen wir die Safari auf nur einen Tag zu beschränken. Uns wurde zwar empfohlen zwei Tage mit Übernachtung zu machen, da es stressfreier ist, aber wir haben uns dann doch für die 1-Tages Tour entschieden, die 150 Euro pro Person (inkl. Verpflegung) gekostet hat. Um 4:30 Uhr stand Big Jim unser Fahrer Abfahrtsbereit vor unserer Tür und es ging Richtung Tsavo East Nationalpark. Die Fahrt dorthin dauert ungefähr zwei Stunden und wir waren somit rechtzeitig zum Sonnenaufgang im Park. Schon am Weg dort hin wurden wir von Giraffen begrüßt und der Start unserer Safari hätte nicht besser laufen können. Wir sahen Zebras, Gazellen, Antilopen, Giraffen, Elefanten und sogar Löwen. Das frühe Aufstehen hat sich also wirklich gelohnt. Zu Mittag haben wir dann in einer Lodge eine Mittagspause mit leckeren Essen eingelegt und dann ging auch schon der zweite Game Drive los. Gegen 16 Uhr ging es dann wieder Richtung Watamu Beach. Zu Mittag kann es dann richtig heiß werden, weshalb sich auch viele Tier im Schatten verstecken. Trotzdem haben wir an diesem einen Tag echt viel gesehen. Der Tagesausflug war zwar recht anstrengend, weil wir den ganzen Tag im Auto verbracht habe aber es hat sich auf jeden Fall ausgezahlt. Wenn ihr mehr Zeit habt kann ich euch auf jeden Fall empfehlen die Safari auf zwei Tage aufzuteilen, da es dann etwas entspannter ist. Die Safari mit Übernachtung kommt dann auf 230 Euro, was aber immer noch voll ok ist. Das teure an der Safari ist nämlich der Nationalpark Eintritt. Unseren Fahrer Big Jim kann ich euch auf jeden Fall empfehlen. Er war super freundlich und hat uns wirklich viel zu den Tieren erzählt. Wir haben hier nicht über irgendeinen Reiseanbieter gebucht, sondern die Nummer von einem Freund bekommen und ihm einfach eine Nachricht via Whats App geschickt (+254 721 7122824)

    Kleiner Tipp, nicht unbedingt helle Kleidung anziehen, da man doch sehr schmutzig wird, weil doch viel roter Untergrund aufgewirbelt wird.

  • Mauritius – Heritage Le telfair

    Mauritius – Heritage Le telfair

    Werbung: Presse-Einladung.

    Während es draußen immer kälter und kälter wird, versorge ich euch heute mit einer weiteren Flut an Bildern aus Mauritius. Nachdem ich die ersten Tage meiner Reise im Osten der Insel verbracht habe, ging es für mich danach weiter in den Süden. Genauer genommen nach Bel Ombre ins Heritage Le Telfair. Schon vor einem Jahr habe ich die wunderschönen Fotos von Vicky & Kathi von The Daily Dose bewundert und mir gedacht, da muss ich mal hin. 1 Jahr später durfte ich dann selber ein paar Tage in diesem wunderschönen Hotel verbringen und schon bei meiner Ankunft bin ich aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen. Ich war ja schon sehr viel unterwegs und habe so einige Hotels gesehen, aber das Heritage Le Telfair ist wirklich etwas ganz besonderes. Weißer Sandstrand, eine wunderschöne sehr weitläufige Anlage, 12 Restaurants (was für mich als Vielfraß immer gut ist) und viele Beschäftigungsmöglichkeiten wie z.B ein Golfclub, ein riesengroßes Spa, eine Kiteschule und ein Naturreservat erwartet die Urlauber hier – Langeweile kommt hier auf keinen Fall auf. Während meines Aufenthalts habe ich das Naturreservat besucht, die unterschiedlichen Restaurants getestet, durfte eine Spa-Behandung genießen und bekam sogar eine private Kochstunde mit dem Küchenchef. Ich muss schon sagen, dass ich mich schon ein bisschen wie eine Prinzessin gefühlt und meinen Aufenthalt wirklich sehr genossen habe .




    Zimmer & Anlage

    Das Heritage Le Telfair ist das luxuriösere von zwei Hotels und wurde komplett im Kolonioastil erbaut, was mir persönlich unheimlich gut gefällt. Jede Ecke war unglaublich fotogen und meine Speicherkarte war schon am ersten Tag komplett voll. Ich muss gestehen, dass mir die Anlage vielleicht eine Spur zu groß war, denn es dauert doch ein bisschen bis man vom Strand oder vom Restaurant zurück im Zimmer ist. Außerdem bin ich ein Mensch ohne Orientierungssinn und es ist nicht nur einmal vorgekommen, dass ich mich verlaufen habe und doppelt so lange in mein Zimmer gebraucht habe. Der Vorteil von so einer so großen Anlage ist aber, dass sie alles gut verteilt und man nie das Gefühl hat dass das Hotel voll ist. Wenn man seine Ruhe haben will, ist das überhaupt kein Problem und das hat mir sehr gut gefallen. Auch die Zimmer waren unheimlich schön, geräumig und ich habe mich vor allem in das wunderschöne Badezimmer verliebt.

    Essen & Service 

    Um ehrlich zu sein, möchte ich gar nicht genau wissen, wie viel ich während meines Aufenthalts zugenommen habe, denn so viel gegessen habe ich schon sehr lange nicht mehr. Doch wenn man die Möglichkeit hat, möchte man natürlich alles ausprobieren. Wenn man im Le Telfair urlaubt kann man zwischen 12 unterschiedlichen Restaurants entscheiden und ich war zwar nicht in jedem Essen, aber eines ist wirklich besser als das andere und die Auswahl ist sehr abwechslungsreich. Ich könnte mich jetzt auch gar nicht entscheiden welches Restaurant mir am besten gefallen hat, aber ein Highlight war gewiss das Dinner im Chateau und das Mittagessen direkt am Strand. Ich durfte am ersten Tag auch mit dem Chefkoch persönlich kochen und habe ein leckeres Curry und Palmenherz-Salat mit Smoked Marlin gezaubert. Auch das Frühstücks Buffet war ausgezeichnet und die Auswahl riesen groß. Am liebsten wäre ich ja stundenlang sitzen geblieben und hätte alles gekostet. Sehr cool ist auch die Coco Shack Bar am Strand, wo man frische Kokosnüsse (mit Rum oder ohne) bekommen und auch das hausgemachte Eis im Tel Fair ist wirklich ausgezeichnet. An einem Tag durfte ich auch das In-Room Frühstück testen und auch hier gibt es nichts auszusetzen. Am Vorabend habe ich ausgewählt was ich möchte und am nächsten Morgen hatte ich alles pünktlich im Zimmer stehen. So ein Frühstück im Bett mit Palmenblick kann schon was und ja daran könnte man sich gewöhnen. Auch am Service gibt es eigentlich nichts auszusetzen und jeder Wunsch wurde mir von den Lippen abgelesen. Ich muss sagen, dass ich sowieso finde, dass die Menschen auf Mauritius unheimlich freundlich sind.

     

    Spa, Sport & Bel Ombre Natur Reservat

    Ich liege im Urlaub auch sehr gerne mal einfach nur auf der faulen Haut, aber lange halte ich es meistens nicht aus und drum muss immer ein bisschen Programm her. Auch das ist im Le Telfair überhaupt kein Problem, denn man kann hier echt vieles machen. Es gibt einen Beach Club inkl. Kitestation, wo man sich auch Stand up paddle boards & Co. ausleihen kann. Außerdem besitzt das Hotel den schönsten Golfplatz im Indischen Ozean und auch wenn ich kein Golffan bin, er war wirklich unheimlich schön zum Ansehen und ich kann mir gut vorstellen, dass es in so einer Kulisse gleich noch mehr Spaß macht. Natürlich gibt es auch ein Fitnesscenter, welches ich aber aus Zeitgründen leider nicht besucht habe. Stattdessen habe ich lieber meine Sachen gepackt und bin Surfen gegangen – Le Morne ist nämlich gar nicht so weit entfernt von Bel Ombre. Ein weiteres Highlight war für mich das Natur Reservat, welches zum Hotel dazu gehört. Hier kann man mit Buggys oder Quads die Natur erkunden, in Wasserfällen schwimmen und den Sonnenuntergang mit Blick auf das Meer genießen. Ja und last but not least, gibt es natürlich auch ein unglaublich tolles Spa und ich durfte auch eine Massage genießen. Der Spa- Bereich ist unheimlich schön und man kann hier so richtig gut abschalten und entspannen. Zur Behandlung muss ich sagen, dass ich schon bessere hatte, aber sie auf keinen Fall schlecht war. Vielleicht habe ich aber auch einfach die falsche Massage gewählt. Nichtsdestotrotz würde ich dem Spa auf jeden Fall wieder einen Besuch abstatten.

    Mein Aufenthalt im Le Telfair war wirklich unbeschreiblich schön und am liebsten würde ich ja sofort in den nächsten Flieger steigen und zurück nach Mauritius fliegen. Niemals hätte ich gedacht, dass mir diese Insel so gut gefallen wird.































    MEINE MAURITIUS BEITRÄGE 
  • deep into mauritius – veranda pointe aux biches

    deep into mauritius – veranda pointe aux biches

    -Werbung: Presse-Einladung

    Endlich habe ich es geschafft die ganzen Fotos von meiner Mauritius Reise zu sortieren und zu ordnen. Es ist einfach unglaublich wie viel Material sich in nur einer Woche ansammelt und bei so vielen tollen Fotos ist es auch gar nicht mal so leicht sich für ein paar wenige zu entscheiden. Deshalb gibt es heute ganz viele Tropical Vibes aus Mauritius für euch. Ich war ja schon im letzten Jahr für 2 Wochen auf dieser wunderschönen Insel und war Feuer und Flamme als ich vor einigen Monaten die Einladung für diese Reise bekommen habe. Eine Woche Sonne, Strand und Meer, wer kann da schon nein sagen. Die ersten 3 Tage habe ich  im Veranda Pointe aux biches verbracht und neben dem tollen Angebot im Hotel wurde auch die Gegend ganz nach dem Motto Deep into Mauritius erkundet.

    DAS HOTEL

    Das 4 Sterne Boutique Hotel liegt im Osten der Insel und ist vom Flughafen ca. 2 Autostunden entfernt. Schon beim Betreten habe ich mich sofort wohl gefühlt und der ganze Stress der letzten Wochen ist sofort abgefallen. Ich wurde unheimlich freundlich empfangen und gleich durch die Anlage, die meiner Meinung nach die perfekte Größe hat geführt. Das VerandaPointe aux biches ist ein Barfuss-Hotel, was ich besonders cool fand. Bei der Ankunft gibt es auch ein kleines Ritual, wo man gleich mal die Schuhe ausziehen muss und die Füße unter einem kleinen Wasserfall reinigt. Man kann wenn man möchte also die Schuhe einfach im Koffer lassen und den ganzen Aufenthalt barfuß verbringen – genau solche Dinge machen ein Hotel irgendwie besonders.

    Die Anlage hat meiner Meinung nach genau die richtige Größe, denn es verteilt sich alles sehr gut und man hat nicht so das Gefühl, dass das Hotel überfüllt ist – obwohl doch einige Gäste da waren. Trotzdem kommt man schön von A nach B und muss keine Kilometerweiten Wanderungen auf sich nehmen um zum Beispiel zum Strand oder zum Restaurant zu kommen. Ich muss zugeben, dass ich mir anfangs aber nicht so sicher war, ob dieses Hotel auch wirklich das richtige für mich ist, da es sehr beliebt bei Familien ist und beim Hauptpool doch einiges los war. Als ich dann aber den Adults Only Bereich entdeckte, waren meine bedenken sofort vergessen. Hier kann man ganz in Ruhe entspannen und bekommt von dem ganzen Trubel gar nichts mit. Diese Kombination finde ich persönlich besonders gut, denn so kann man sich ins Getümmel mischen wenn man Action möchte, sich aber auch mal einfach zurückziehen und die Ruhe genießen. Auch die Einrichtung hat genau meinen Geschmack getroffen. Helle Holzelemente, Korbsesseln, viel Sand, alles sehr clean gehalten – da fühle ich mich wohl. Achja und W-Lan ist in der ganzen Anlage verfügbar. Ich musste mich zwar immer wieder neu anmelden, was ein bisschen mühsam war, aber die Verbindung war eigentlich recht gut.

    DIE ZIMMER

    Das Hotel hat insgesamt 115 Zimmer in 4 unterschiedlichen Kategorien. Ich hatte eines der “Privilege Rooms”, die sich im Adults Only Bereich befinden. Es war sehr geräumig hatte einen Balkon und Blick auf den Pool und das Meer. Das Bett war unheimlich bequem und am liebsten wäre ich gar nicht mehr aufgestanden. Besonders positiv ist mir außerdem die Sauberkeit und der Service aufgefallen. Die Zimmer waren jeden Tag so schön aufgeräumt und ich hatte immer ein anderes lustiges Handtuch-Tier mit einem kleinen Brief auf meinem Bett sitzen.

    DAS ESSEN

    Man hat im Veranda Pointe aue biches die Möglichkeit zwischen Halb- und Vollpension zu wählen und es gibt neben dem Hauptrestaurant noch ein A-La Carte Restaurant und 2 Bars mit Meerblick. Die Auswahl am Frühstücksbuffet war riesengroß und ich wusste erst gar nicht was ich zuerst probieren soll. Von frischem Obst, bis Waffeln und Omelette gibt es hier wirklich alles. Auch am Abend gibt es im Hauptrestaurant ein Buffet mit lokalen Spezialitäten und internationaler Küche. Mein Highlight war aber das Essen im a la carte Hotel, wo fast täglich Smoked Marlin auf meinem Speiseplan stand. Solltet ihr nach Mauritius fliegen, müsst ihr diese Spezialität unbedingt kosten – es gibt meiner Meinung nach nichts besseres.

    DER SPA-BEREICH

    Neben dem guten Essen war auf jeden Fall der Spa-Bereich bzw. meine Massage die ich hatte das absolute Highlight. Mittlerweile habe ich mich wirklich schon oft massieren lassen, aber diese Behandlung war nicht von dieser Welt und ich bin danach mit einem strahlenden Lächeln und total entspannt zurück in mein Zimmer.

    Einziges Manko ist der Fitnessraum, denn der hat schon mal bessere Zeiten gesehen. Da ich aber in so einer schönen Kulisse sowieso lieber draußen im Freien Sport mache, war es eigentlich halb so wild.










    DEEP INTO MAURITIUS – What to do 

    Natürlich habe ich mir auch ein bisschen die Gegend angesehen und ein paar Ausflüge gemacht. Am liebsten mische ich mich ja unter die Menschen, denn so lernt man eine Destination doch nochmal ein bisschen anders kennen. Ich wurde von einem Influencer aus Mauritius begleitet und mit einem Einheimischen unterwegs zu sein hat schon seine Vorteile.

    • Katamaran Tour: Am ersten Tag sind wir ins Veranda Paul & Virginie Hotel & Spa gefahren, um von dort aus eine Katamaran Tour zu machen. Dieser Tag war mit Abstand einer der lustigsten – kein Wunder hat er auch gleich mal mit einem Bob Marley Cocktail um 11 uhr morgens gestartet. Wir haben die Gegend erkundet, waren schnorcheln, haben ein BBQ am Boot genossen, bei einer Insel Halt gemacht und mit einem Gläschen Wein und guter Musik den Tag ausklingen lassen. Die Crew am Boot war der absolute Wahnsinn und ich hatte unheimlich viel Spaß. was man auf den Fotos glaub ich ganz gut erkennen kann.
    • Grand Bae: Ein Ausflug nach Grand Bae stand natürlich auch am Programm, wobei ich ganz ehrlich gestehen muss, dass man diesen Punkt eigentlich auch auslassen kann. Ich war beim letzten Mal schon dort und ja es gibt in der Gegend schöne Strände, aber wirklich besonders finde ich diesen Ort eigentlich nicht. Rund um Grand Bae gibt es aber ein paar nette Plätzchen, wie z.B das Cap Malheureux was sehr wohl sehenswert ist.
    • Fahrradtour: Auch ein bisschen Bewegung stand am Programm und so haben wir an einem Tag eine kleine Tour mit dem Rad gemacht und Triolet erkundet. Die Strände in diesem Abschnitt sind unheimlich schön und es gibt dort auch ganz viele Streetfood-Stände wo man sich durch unterschiedliche Spezialitäten kosten kann. Außerdem haben wir den Maheswarnath Mandir Tempel besucht und
    VERÖFFENTLICHTE BEITRÄGE ZU MAURITIUS 

















    Fotografische Unterstützung: Amaury bouchet & Mauritius_explored

  • Lionsrock – a place for big cats

    Lionsrock – a place for big cats

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    Vor über einem Monat hatte ich die Möglichkeit mit den Vier Pfoten nach Südafrika zu fliegen, um bei der “Freilassung” von Bakari dabei zu sein. Es war zwar eine sehr kurze aber unglaublich aufregende Reise und noch heute beschäftige ich mich viel mit dem Thema. Deshalb möchte ich euch auch ein bisschen etwas über Lionsrock erzählen, denn es ist ganz toll was die Menschen dort auf die Beine gestellt haben.
    Lionsrock ist ein Asyl für Großkatzen aus aller Welt, die aus schlechten Verhältnissen wie Zoos oder Zirkusse stammen. Hier finden diese Tiere ein dauerhaftes zuhause und können ihr Leben genießen – in großen Gehege können sie sich frei bewegen und haben genügend Platz zu Verfügung. Leider kann man Tiere die in Gefangenschaft aufgewachsen sind nicht mehr frei lassen, da sie nicht in der Lage wären zu überleben und so kommen sie nach Lionsrock, wo sich ein großes Team um sie kümmert.

    Bevor Lionsrock ein Zufluchtsort für Großkatzen wurde, war es eine Farm wo Löwen für die Jagd gezüchtet wurden. Das schlimme an der ganzen Sache ist, canned hunting ist immer noch ein großes Thema in Südafrika und leider auch noch legal. Ich war wirklich schockiert als ich mich mehr mit diesem Thema beschäftigt habe und mir Leute vor Ort viele schreckliche Dinge erzählt haben. Wer sich für dieses Thema interessiert, sollte sich unbedingt die Dokumentation Blood Lions ansehen. Außerdem kommt jetzt im Dezember eine weitere sehr interessante Dokumentation über Lionsrock und das Thema Canned Hunting raus – The Dying King.

    Gott sei Dank gibt es aber auch noch gute Menschen auf der Welt und so wurde Lionsrock aufgekauft und zu einem Zufluchtsort für Großkatzen aus schlechten Bedingungen. Die ersten 10 Löwen die ihr neues Zuhause in Südafrika fanden waren sogar aus Österreich, aus dem Safaripark Gänserndorf. Vor ein paar Jahren haben die Vier Pfoten Lionsrock übernommen, das Areal vergrößert und neue Gehege gebaut. Mittlerweile leben über 100 Großkatzen hier und es besteht sogar die Möglichkeit dort Urlaub zu machen. Es gibt eine Lodge mit einigen Zimmern und sogar einen Pool und so kann man eine Woche oder auch länger zwischen Löwe und Co. leben. Es ist wirklich etwas ganz besonderes, wenn man von dem Gebrüll der Löwen geweckt wird. Es besteht auch die Möglichkeit täglich an Game Drives teilzunehmen und man kann die Tiere besuchen und ihnen ganz nahe sein. Die Gastfreundschaft der Menschen ist unglaublich und noch toller sind die Geschichten, die von den Mitarbeitern über die vielen Katzen erzählt werden. Löwen die aus Zoos stammen, eigentlich für die Jagd verkauft wurden und gerade noch gerettet werden konnten, Tiere die in viel zu kleinen Käfigen gehalten wurden und auch der Tiger Lasziv aus Gaza hat in Lionsrock ein neues Zuhause gefunden. Es ist wirklich unglaublich, wie grauenhaft die Menschheit ist und wie man Tieren so etwas antun kann. Umso schöner ist es, dass sie in Lionsrock endlich ihre Ruhe finden und glücklich sein können. Es war wirklich ein ganz besonderes Erlebnis und da ich mich in diesem Bereich auch ein wenig einsetzen möchte, habe ich vor einigen Wochen eine Löwenpatenschaft übernommen. Mit nur 20 Euro im Monat kann man die Löwen in Felida und Lionsrock unterstützen. Es werden mit dem Spenden Futter, Medikamente & Co gekauft. Gerade jetzt in der Weihnachtszeit finde ich es toll, wenn man sein Geld lieber spendet, anstatt unzählige Geschenke zu kaufen, denn ganz ehrlich viele Menschen und auch Tiere haben es viel nötiger als wir.

    Hier könnt ihr mit nur wenigen Klicks eine Patenschaft abschließen oder spenden. 

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    * Danke an Vier Pfoten für diese unglaublich tolle Reise